440 Sie spricht YÖMWML ge kguet; er würde es wahrlich
eines ZärÖ-w erhoben hat, beim Vorort eingesan “'- egeswom. . ba
. t i , " ' das „aufrichtige Bedauern aus- daß bmch dkkk'kkkb mltche Auffassung "“ mehr sen sprachen „"
, . !, ! k . tuns („"Mord-„“ich vmv-ndm, solche Erwähnung ;) Dae Plena: Verwaltung wurde ermachtrgt, emen fekueren Vor-
- .. .,:"YY'NM ». «..-_,“- T-"Ä ***-YR;
“„ckck-YM .;",
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“ mun en einer inmittelsi bereits qujgehobenxn,Ménistxrial-
HTLF? vongahte 1834 seitens der „dorsettthn Pohzn-Komuussixn zu Harburg dec Modellsiechex 3. Burn auß „ongg tm .Kat-t'tqn Zu- rich an der Möglichkeit verhandext worden aß, tm daslgex Ko'ytgretc'he Arbeit zu finden“, und gtebt dte „Versicherung, daß mt Komgmch Hannover übcrall keine Bestimuzungen bestehen, durch welche den Ju- éehörigcn der schweizerischen“ Erdgenossenschast als solchien das Rensen daselbst irgendwie erschwert rst, dxeselben von der Arbett ausgxsxhlos- sen sind oder gar lediglich aus den Grund der Staats-Angehbngkeat aus dem Königreich fortgewt'esen werden können.“ In Folge dieser qanz beruhigenden Erklärung hat nun unsere Regierung den in der Sache ganz gerechten, aber, wre es sich nzm zeigt, etwas voreiligen Beschluß vom 4. Juli, nach welckxexn dre sammtlichen sich im Kanton Zürich obnc Niederlassung?!-Bewtllxgung aufhaltenden Hannoveraner wcggcwicskn wurden, aufgehoben.
(Hanf. Der Große Rath hat sich mit AuSnahme der Herren Rtgaud-Constant und Saladin-Rigaud einmüthig für denneuenBun- dco-Entwurf auögesyrochen. Die leßte Entscheidung darüber sieht indes; verfaffungsmäßig bei dcr Lanngcmeinde (dem ccxa-zcilgäanR-al), au dcr'skn (thskimmung man übrigens nicht zweifelt.
Italien. Rom, 11. Juli. (D. A. Z.) Nach langer Bc- rathung iZbcrbmchte gestern cine Kommission der Dcputirten-Kammcr dcm Papstc cmc Antworw-Adressc auf die vom Kardinal Altieri bei (Frbffnuyg ds_r Kammern im Namen drs Papstes gehaltene Thron: wre. &. (Mist dcs gegenwartigen Ministeriums spiegelt sich in allsn, ami) dcn vcxborgensteu Zügen sehr treu da","in ab*, doch wird djcs_ Dokument [*kjt durch die eben veröffentlichte Entgegnung des Pap|tco1mtez de'" jexzigen Umständen ganz besonders bedeutsam. Ju xbrer ersten „Hälfte ist die Dcputirten-Adrcffc cin erneutes überlautcs Krisgöqeschrci quen Oesterreich.
„Obgleich (sagt dir Konnnisfion) jene hochhrrzigen Jbrcr Unterthancn, kxc «311th vor Streitlust in unserem nationalen Kriege mit beiligcm, nicht ;11 crstickcndem Jcncr Italien zu rächen ins Feld eeilt, dem Scknjzc dcs Konigö Karl *.)llbcrt empfohlen wurden, so wiinßcht doch die Deputirten- Naxmner, das; mit jenem Ftirstrn, so wie mit dem loyalen edlen Beherrscher Toscmm'y und den iibrigen Staaten, ohne Zögern Traktate abgeschloffen wcrkrn, d1c_dcr_k1“ingenden axYenblicflichen Nothwcndigkeit des Krieges ent- sv-rccbcn. W ",t, des pricstcrli )en Amtes und Ihrer hohen Gesinnung wiir- dxq, xwmcbcn Rampscndcn ein Wort des Friedens zu reden, als Grundlage nnr Beginn dcr italicnischeu Volksthtimlichkeit. Aber irgend welche Wie- Dexlwlxing ros Fricdcns von Campoformio wiirde nns entrüsienz vielmehr glanbcn wir, Il'rc Unterthanrn dürfen weder, noch können sie die Waffen mcdcxlcgcn, xm kßchcntbcil mtissen sie ein neues Leben in den Krieg bringen Und il)" m rem Pnnftc fördern, wo 'das gemeinsame Vaterland seine natiir- [iM]! Gmnzen wiedkr crstrittcn.“
Kn Bcznq anf den inneren Fortschritt sagen die Deputirfen: „Von Jbrcr Merccbtigkcit mmsscn wir uns nothwendig Vieles gewärtigen und ver- wrccbe'n: bcfferr Gesetze und Gerichtshöfc, wie fie die anderen italienischen ?taatcn bcsixzen; öffkntlicbc GericbeSocrhandlungen und zwar in unserer Sprach“. ubcrdicö ein öffentliches Ministerium; weniger Abgaben; in Rcchwbändsln kcinc Privilegien“, Geschworenengerichte [lber Preßvergehen; ftmc (Yiitcr-Confiscationen, [cine Todesstrafe mehr.“
Der Papst hat hierauf erwiedert:
„Wir nehmen die Danksagungen der Dcpntirten-Kammer und ihre Antwort auf die vom Kardinal-Delegatcn bei der Eröffnung der Kammern in )mserem Namen gesprochene Rede mit der Erklärung an, sie nur in dem- jemgcn Theile gntzuheisxcn, wo sie sich nicht von den Vorschriftcn des Staatégrnndgcsexch entfernt. chn der oberste Priester betet, segnet, *oer- zciht, xo hat er andererseits auch die Pflicht, zu lösen und u binden. Wie er als Fürst, in der Absicht, den Staat zu beffern und u Zärken, die bei- den Kammern zu seinen Mitarbeiterinnen beruft, so Zak der Priesterstirsi alle jcne Freibcit uöthig, wclche die Paralyse seiner Handlungen der Ncli- gion uyd dem Staat gcgcnüber bcrbfitet; diese Freiheit blcibt ihm unan c- tastet, w lange das Von uns freiwillig gewährte Grundgescy fiber den 9) t'- mjtckmth xmangctasfct bleibt, wie cs ungefährdct bleiben muß. Wrmt sich
dieses unktes von der Deputitten-Kammer zu vernehmen, die mit unsere
blicke, wo wir Friedens-Unterhandlungen emleiteten.
schen Jütßen in gleicher Weise in unsere Arme schließen sollen“ . väterlichen Umarmuu k ' onie kon'tm . ' gus diese öffentlichen Wünsche fg ann jene Harm en, dre zur Ersuklung de
im Glänzen respektiren heißen. Hierin vor fi lich erwei barkeit, dre wir für die bewilligten, iiberaus ? 8 nehmen.
lück zu dem Unterm hen; unser sehnliches Verlangen, und wir find überzeugt, auch das Zhrige,
set), rst n'otht'g, daß das Ministerium Ihnen seine Pläne und Maßregeln mxxthetle. Djx Administration der Finanzen verlangt große und schnelle thlfye. Nach diesen Lebensfragen wird Ihnen die Regierung die ihr best- schemenden Verbesserungen der Munizipicn mit denen zu bcrathcn geben, ble 1hx„als den gegenwärtigen Bediirfniffeu am cntsprcchcndsten blinken. Dcr erche und [ür sie seinen Aposteln bewilli tc ihr göttlicher Stifter das grbße Rech1 und die Pflicht des Lehramts. c“eien Sic cini unter fich, mti der Patrs-Kammer, mie uns und unseren Ministern. -rinnern Sic sech oft dqut-t, daß Rom nicht groß ist durch seine zeitliche Hrrrschaft, son: pern yoxzughch darum, weil es der Mittelpunkt der katholischer: Religion ist. Wir wunschen diese Wahrhrit nicht ans Marmor, sondern in den Her- zen .alle! derex geschrieben, welche an dchtaats-Vcrwaltung Theil haben, danyi Jeder m der Achtung dieses unscrcs Universalprimats xcwiffcn bc- schranktcn Theoriecn und nicht selten auch Partciwünschcn nith sein Ohr lejhe. Wer-cdel für die Religion fühlt, der kann nicht anders denken. Und wxntx Ste, wie wir glauben, von dieser Wahrheit bcscclt find, so wer- den Stx m Gottes Hand edle Wcrkzcngc sein, um Rom und den Kirchen- staat M11 wahren und soliden Vortlycilen zu bereichern. Dieser Vortheilc erster mußte der sein, den Saamcn des Mißtranrns und dcn schrccklichcn „Zundstoff der Parteinngen zu ersticken.“
Eisenbahn = Verkehr. B c r i ck 1
über die ordentliche Generalversammlung in 1848,
Montag den 29. Mai 1848 hielt die Skeländische Eisenbahn- (5)xseUschaft ihre jährliche ordentliche (Hencmlocrsammlung unter der Dtrcction des Höchstengerichts-AOVOkaten Bunsen. Zu dieser Ge- ncralvcrsammlung waren 776 Acticn mit 113 Stimmen durch 46 Actionaire repräsentirt. Der Königliche Kommissarius wohnte der Versammlung bei. Der Vorsißende des Ausschusses, Professor Davio, verlas den Bericht desselben, welcher die General-Versammlung davon in Kennt- niß seyte, auf welche Weise der Ausschuß den ihm zufolge der Sta- tuten obliegenden Verpflichtungen nachgekommen und namentlich, wclche Schritte zur Herbeischaffung der neuen Anleihe von 100,000 Rthlrn., welche die Plenar-Verwaltung behufs der Vollendung der Bahn in dex gewöhnlichen General-Versammlmrg in 1817 zu machen bcvoU- mächtigt wurde, ethan seien. Zugleich ging aus dem Berichte h'ervvr, das; außer dieser umme noch eine nicht unbedeutende Summe zur völ- ligen Vollendung der Bahn erforderlich sein würde, wie auch der Bericht darüber Aufklärung gab, daß die Bahn im ersten halben Jahr, wäh- rend welches dieselbe betrieben worden, den Actionairen eine Divi- dende von 2 Rtblr. 24 Sgr. p, Actie gegeben habe. “Darauf wurde über den Bericht der Direction diskutirt, welche eine Uebersicht iiber den Betrieb der Bahn von deren Eröffnung bis zum Schlusse des Jahres 1847 und ferner Auskunft darüber er- tbriltc, Weshalb die größeren .AUSgaben und als Folge dersclbcn dic
ric b-Ytptsäcbüchstcn Wünsche der italicnischen Nation für ihre Größe stet“- gckn, so soll die qanzc Welt aufs neue erfahren, daß das Méttcl zur E:“- [mr_gung da-r Größe für uns nicht der Krieg sein kann. Unser Name Wurde ank dcr ganzen Erde nwgcn dcr (*rsten tiber unsere Lippen gekommenen
Bekanntmachungen. [512] Bekanntmachung.
Aus Nr im Tcposito dcs unterzeichneten Obcr-Lan- dcsgcrickxtö befindlichen Hofrath Sackschen, sogenanntcn alten Ucbcrsclmß-Zinsenmasse sollten:
1) die Nrrvitttvete Hofrätbin Schulze, Albertine Fric-
dcrikc Louise geborene Sack, 15 Thlr. 13S r.8Pf.,
2) die vrrwittwete Obcr-Accise- Einnebmer Zenning,
Elisabeth Charlotte Marie geborene Sack, 36 Thlr. 12 Sgr. 11 Ps., Z) die unvcrcbelicbtc Sophie Friederike Sark 255 Thlr.,
[248 ]
4) “))kargarethe Gillet 13 Thlr. 12 Sgr. 7 Pf. gusgezablr erhalten. Da diese Interessenten verstorben nnd, xo werben dercn unbekannte Erben hierdurch auf- chordert, sch) binnen 8 Wochen schriftlich oder persön- 1ch unter. Ueberrcichung der erforderlichen Legitimations- Atteste bm „zu melden, widri enfakls sie zu gewärtégen haben, daß xvre Hebungen, zu olge §. 391 des Anhangs ?yr Allgememen Gcrixhts-Ordnung und nach den Be- ttmmungc" des Stixtungs-Reglements, an die allge-
meine IUÜiz"Osfizinntr11-Wittwcu-Kaffe werdcn abge- sendet werden.
[249] Das hierselb
Königliches Ober-Landeßgericht. Gr. v. Rittberg.
[4055| b“ OseffcnxtlTlche Vorladung. er et un an e e t gewesene Aktuarin - pofital- und „Sal,ar?en - Kassen - Rendatit (55116111?er Fiel- helm Bernhofft rst _mit dem 1. Januar 1847 als De- posttal- untzoSalam-en-Kaffen-Nendant an das Königl. Land- und Stadtgencht zu Wittstock verseyt, und die von „hm bestellxe Ames-Cgution von Achthundert Thalern soll auf sem neues Dtenßverhältniß überm: en Werden.
(.Es-werden daher alle anekannten Gläubiger, welche aux duese Caution Anspruchx zu haben vermemen, hier- durch aufgefordert, solche bannen 3 Monaten und spä- teßens im Termine
den 28. September d. J., Vorm.1111hr, im Sessionözimmer des unterÖ-setichneten Gerichts anzu- melden und zu bescheinigen. ach fruchtlosem Ablauf: des Termins werden dieselben ihrer Ansprüche auf die Caution für verlustig erklärt und damit an das übri e Vermö en und dre Person des Rendanten Bernhößt verwiejßn werben.
Havelber , den 6. Mai 1848-
Kön gl. Preuß. Land- und Stadtgericht-
[399]
71 Pf-- o an der Gerichts
Die 1:
den
[UWH Nothwendiger Verkauf. tadtgeri 1 zu Berlin, den 12. ebruar 1848. Das dem ischlermeißer August dolph Lamprecht
gehörige, hiersclbst in dcr Cöthencr Straße Nr. I:; be- !egenc, im Hypothekenbuche von den Umgebungen W], (51. Nr. 2020. verzeichnete Grundstück, gertchtlich abgeschäst zn 22,277 Thlr. 18 Sgr., soll
am 11, September 1848, Vorm.111[hr, an der Gerichtssiclle subhastirt Werden. Taxe und Hv- pothekenschein smd in dcr Registratur einzusehen.
„ Nothwendigcr Verkauf. Stadtgeriché zu Berlin, den 10. März 1848. "Das „dem Mauerpolier Heinrich Gottlieb Knoll ge- hbrtg'e, 111 der Linksstraße Nr. 23 belegene, im stadtge- und nchtltchen Hypothekenbuche von den Umgebungen 70], 31. Nr. 2017. verzetchnete Grundstück, genchtlich abgeschäyt
zu 17,545 Thlr. 18 Sgr. 9 Pf., soll
an der Gerjchtßstellc subhasiirt werden. pothekenschcm smd in der Registratur einzusehen.
Nothwendiger Verkauf.
Stadtgericht zu Berlin, den 11, März 1848.
„ in der Dresdener Straße Nr. 6 bele- Jene, tm Hypot ekenbuche von der Louisenstadt Band l.“.
Glogan, den 11. Juli 1848. „sir. 977. auf den Namen des Tischlermeisters Heinrich
Jacob Wiegand verzeichnete Grundstück, erichtlich ab-
geschäßt zu 9753 Thlr. 2 Sgr. 9 Pf., soéä
. am 12. Oktober 1848, Vorm. 11 Uhr,
„an der Gerichtsstelle subhastirt werden,
pokhekenschcin sind in dcr Registratur einzusehen.
Nothwendiger Verkauf. Stadtgericht u Berlin, den 15. Mai 1848. Das hem Schi bau1nei|erFriedrich WilhelmKamm- holz geh'onßc, hiersclbst am Schiffbauerdamm Nr. 28 mxd 29 bxegene, im Hypothekenbuche von der Frie- drjchs-thhelnzssiadt W]. 10. Nr. 204. verzeichnete Grundstusckngertchtlich abgeschäst zu 8145 Thlr. 5 Sgr.
am 13. Deäeänlxezh1s848, Vorm. 1111hr, , e x a a irt werden. Taxe und . - potbekenschbem smd m der Registratur einzusehen. Op 11
ekannten Real- kälendenten Werd . unter der Verwarnung dn-Z en hterdurch
[1099 Aa en-Mäftrichter Ei enb AUS Yrund des Artikels 13s der c(*Hheéjéljschaßs. Statuten erlassen wir hiermit die Aufforderung die an. The???) YUMYUM quttduinngbo en Über die érße und * nza un au , e , , einzuliefern oder Sie etwani “ en Nr 6839 bis 6841 machen, widrigenfalls die Ag
lait und nach Vorschrift des bezogenen Artikels an de-
gcrjngerc Dividende im ersten Betriebshalbjahr sich ergäbe.
Man ging hierauf zur Verhandlung der vom 21a§schussc gkstell- tcn Propositionen über, in welcher Riicks1ckt Folgendes beschlossen Wurde:
ZKM!“ k" Erklärungen im Widerspruche stehen, und dies in einem Au eu-
. „ „ Einheit der Für en ute Eintracht zwischen den Völkern der Halbinsel können ' , ehute Glück verwirklichen. Diese Eintracht verlangt, daß wira 13:1; 1221303:
„ ührt. Die Achtung der Rechte und Gesc e der Kir dze Ueberzeugung, die Sie durchdrinßen muß, daß die 8Größe bejc'lbßkkletr'x dieses _Staqtes von der Selbftßändigkett bes obersten Priesters abhängt, wer- den Sac bet Ihren Verhandlungen die un, Staatsgrund ksks vorgezeichne- , ?e sich dre Dank- , men Zpstatutionen in Anspruch . Ed“) '.ß Ihre Absicht, sich mit unserm mnertn Staats-Angele- Ynhnten beschafttgen 1: onen; wir wünschen Ihnen __von ganzem Herzen smc". Handel und Zudustm mussen wieder aufblü-
1st nicht, dix Upterthanen zu drücken, sondern ihnen" Erleichterung zu ver- schaffen. Die offentliche Ordnung erhcischt große Fursorge; sie zu beschaf-
n
k k
,
schuß von 7000 Rthlrn. unter denselben Bedingungen wie die früh? vorgeschoffenen 300,000 Rthlr. aus der Staatskasse aus- zune men. .
6) Es wurde beschlossen, daß die Dividende fiir das Halbjahr Junk“ Dezember 1847 erst in Verbindung mit der Dividende fiir 1848 ausbezahlt werden sollte.
c) Es wurde festgestellt, daß die dem Vorsiyenden des Ausschusses während des Baues der Bahn bei elegte jährliche Ver ütun von 400Rthlrn.nach Vollendung der ahn nicht länger aus§ezab t werden sollte.
“]) Yer Direction wurde ein durch die Decision über die Rechnung fur das Iuli-Quartal 1847 zur Nachlage ausgesehter Belauf yon 227 Rthlrn. erlassen.
HtEMUs wurde der v_on einem anwesenden Actionat'r in Veran- 139011011,de kkskakkkken Berichte gestellte Antrag auf Einsetzung eines (“o_m't'" “* behufs Untersuchung,. rücksichtlich welcher Posten der Betriebs- ausgaben ExsparUttgßtl emgefixhrt werden könnten, so wie behufs Aus. arbeitung eines Vetrtebs-Budgets 2c„ vorgenommen, welcher Antrag von der General-Versammlung verworfen wurde.
Da sämmtliche Mitglieder des Ausschuffes während der Verband- lung des vorerwähnten Antrags ihren Austritt aus dem Ausschusse begehrt hatten und solchem nach neue Wahlen, nämlich 5Kommit- tirten und 5 Suppleantcn, außer der in den Statuten vorgeschricbe- nen Wahl von 10 Wahlmäynern, vorzunehmen geWesen wären, die Zeit jedoch schon weit vorgeriickt war, so wurde beschlossen, die Ge- m'ral-Versannnlung abzubrechen und die Wahlen bis zu einer folgen- den Versammlung auszuseyen.
Montag, den 5. Juni, wurde diese gehalten und gleichfalls von dkm Höchstcngcrichts-Advokaten Vunßen dirigirt. Dcr Königliche Kommiffarinö wohnte der Versammlung bei. Zu dieser wurden 931. Acticn mit 121 Stimmen durch 39 Actionaire repräsentirt.
Nachdcm eine Beschwerde über ein bei der Portocollation des bei der chte" Général-Versammlung Vorgcfallencn vermeintlich stattgesunchcs Mißv-zrständniß rücksichtlich des Wunsches der Cen- tral:zwtnmittirtcn, aus dem Ausschuß zu treten, unbegründet gefun- den und das Protokoll ratihabirt war, wurden die Wahlen vorgenom- men, und das Resultat derselben war, das; Folgende zu Central-Kom- mittirtcn erwählt wurden:
Etaterath Salicath, General-Kriegscommissair Wiborg. Justizratk) Ehlers, Capitain B. von Mossin, Capitain H. P. Clausen.
Zn Supplcanten: Handelsbuchhalter Friedenreich, Uhrmacher L. Urban Jüngcnsen, Konsul M. Löbel, Eisengießer Lande und Mäkler Eckmann.
Zu Wahlmännckn: Kaufmann F. Gotschalk, Bank-Direkwr Hausen, Obkr-Auditor Steenstrnß, EtatSrath E. W. Haagen, Profeffor C. N. David, Kaufmann 21. Hansen, Affekuranz-Mäkler Hvidt, Kaufmann P. C. Knußon, EtatSrath Grothusen Und Kanzleirail) Ring.
Dic Ccntral-Kommitirtcn haben alle die Wahl angenommen, und das Comité hat später den Zustizrath Ehlers zum Vorsißenden und den Etatsrath Salécatl) zum Vicc-Vormann ernannt.
Den 11). Juni 1848.
Der Ausschuß dcr Seclät1dischcn Eisenbahn- Gesellschaft,
sollen. Aachen, dcn 18. November 1847.
Die
Taxe und Hy-
-_
einzufinden. In derselben soll:
Eisenbahn angeknüpstcn Verband
Taxe und Hy- stattet,
werden.
_räklufion öffentlich vorgeladen.
auf welcher die Zahl der Yum vermerkt ist, und die uglei
en Rechte daran el1end moxtisatlon derselbgeu vorck:
koutwllirt wexden müßen ,
ren SteUc andere Quittnngsbogen ausgefertigt Werden
D i r c c t i o n der Aachen-Mastrichter Eiscnbahn-Gesellschast.
?).)kagdkburg- TJittenbergescbc [4520 Eisenbahn.
Die Herren Actionaire dcr Magdeburg - Witten- bcrgcschen Eisenbahn wer- den hierdurch eingeladen,
am 10. Oktober 1848, Vorm. 1111hr, “. / fick)
Montag den 14.2111- gust d. J., Vormit- ' tags9Uhr, _ im hiesigen Börscnhanse “ zu einer außerordentlicben (Hencral-Vcrsammlung
1) über die in Folge des Bcschluffcs der General- Versammlung vom 8. Juni «. mit dem Staate wegen Uebernahme dcr Magdeburciz-
[
2) über die Bedingungen, unter welchen dem Staate, der zum Ankauf der Bahn geneigt ist, solche zu überlaffen sein wird, Besckluß gefaßt, und
T4) fiir den Fall der Annasme dieser Bedingungen
seitens des Staats, also eventuell dil Alls; lösung der Gesellschaft beschlossen
An dieser General-Versammlung können nur solche Actionaire Theil nehmen, welche mmdeftcns drei Action oder dieser Anzahl entsprechende Quittungsbogen bcfixzen, die auf ihren Namen lautenden oder ihnen ccdirten Quittungsbogen in den Ta en vom 9. bis 11. August in dem Büreau der Gesell chaft, Schifferstraße Nr. 1 und 2, niedergelegt und darüber eine Bescheinigung, ebührendey ,Stimmen als inlaßkarte zur Gene- ral-Versammlung d ent, empfangen haben. eboch den Herxen Actionairs auch fxei, die Quittuxtgs- ogxp an jenen Ta en im Büreau nur vorzuzet en- woruber eine äbnli e Karte auögefertigt wird. * a jedoch _in diesem Fa : dieselben Quittungobogen beim Eintritt in dieVersammlun nochmals vor ezeisk und
Ho „ist xs zur
Wittenbergesckcn mgcn Bcricht cr-
lästiger Verzögerungen wünschenswerth, daß nur der zuerst gedachte Weg der Legitimationsführung einge- schlagen werde.
Dte deponirten Quittungsbogen können am 15. und 16. August gegen Rückgabe der Bescheinigungen wieder in Empfang genommen werden.
Magdeburg, den 16. Juli 1848.
Der Ausschuß dcr Magdcburg-WittcnbchOeschen Eisenbahn-Gesellschaft, cncke, Vorfisender.
[507] Oeffentliche Bekanntmachung. Im Namen Seiner Hoheit des Herzo 6 :c. Durch die am 6th d. M. vollzogene dritte nsloo- sung dcr Schuldbricsc aus der geschlossenen dritten, durch die höchste Vcrordnun vom 24. Oktober 1845 kreirten Anleihe dcr Landschafgt des Herzogthums Gotha find folgende 20 Obligaiionen: aus Serie 8. Nr. 226. 366. und 445. aus Serie (2. Nr. 1766. 1962. 2072. 2097. 2404. 2433. 2452. 2478. 3007. 3111. 32-38. 3244. 3247. 3300. 3331. 3383 und 3402. zur Abzahlung bestimmt worden. Indem solches zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird, fügen wir zugleich die Bemerkung bei, daß von dem neun ehnten Ab: schnitte dcr st-Talons der ersten ges [offenen land- schaftlichen Anleihe , Nr. 2478. 2479 und 3327. aus Sekte l).,
o wte s Nr. 4244. 5176. 5325 und 5329. aus Serie 12., bis zum ersten dieses Monats nicht realisirt worden und daher nunmehr für erloschen zu achten find. Gotha, am 12. Juli 1848. „ Herzoglich Sächs. Ober-Steuer-Kylltg'UW von Henntnso
[513]
Nach New-York und Ncw-Orleans
fertigen wir reßelmäßig, amf1sten und 151en Tage eines jeden Monats esteys emgemchtete und aus erüßete große dreimastige amfertkan ! s ck e Schiffe créer Klasse ab, welche bekanntltch emer Kraegsbeläßigung nicht unter- worfen sind, zmd nehmen unsere Agenten sowohl, als wir, bei baldiger Anmeldung assa im [zu biUig ge- „ßelltezt Preisen dafur, an. Au nmßPhi adelphia und Balnmbre werden wir Schiffe abferti en und nach Gal- veston m Texgs undMort Adelaide ;! Süd-Australéen, sofern nach dtesen Ha en hinreichende Anmeldungen er- folgen. Bremen, im Juli 184 . “ Lüdering 4- So., Schiffsrheder und Schtffsbefmchter.
Es sieht
ermeidung
das Abonnement beträgt: 2 Rtble. für & Jahr. 4 Rthlr. - ? ahr. 8 Urhlr. - 1 ahr. m allen theilen der Monarchie ohne preis-Erhöhung. sei einzelxxen Kammern wird der Bogen mn USsr. berechnet.
I n t) a 1 t.
Amtlicher Theil.
B D ei " t ?Fch :fa in 1,931 Der innere Dienst und = le en e ten. ran ur a, . . der RT?ch)JJZ'121eistergien.h- Verhandlungen dcr versassxmggebcnkcn Reachs-
OYYTTYII Wien. Entlassung des Gubcrnial-Präsidentxn Grafcn Leo Thun. »- Triest. Anerkennung der Königin von Spanten.
Hessen. T) a r m sta d t. Kammcr-Veryandlungen.
Nassau. WieSbaden, Kammcr-Verhandlungen. __ '
Pktck'lenburg-Strelitz. Neustrelitz. Entbindung der Crngoßherzogm.
Sachseu-Pkemiugen, Meiningen. Proclanmtion des Herzogs.
Schleswig = Holstein. R end sb u r g, Adres: an die deutschen Krieger.
AYYlland. Aff bl
Oe terreich. Venedig. ek andungeu dcr em ca. * "
Fraxnkreicb. National-Versammlung. Rechmmg-ö'ZAbschluß fur 1845. - Paris. Kymmisfionsbcricht über die zu mobtljstrcndc Nano- nalgarde. - Frankreichs auswärtige Politik. - Armand *).)karmst's und DameSme's Befinden. - Vermischtes. ,
Großbritanien und Irland. London. Hofnachmbt. “. Parlaments- Verhandlungen: Katholikenbill verlvorfen. -- Die Klubs 111 Irland. _ Verhaftungen. - Die Maßregel des Lord-Lieutcnautö. „
Rußland und Polen. St. Petersburg. Cholcrg-Bencht.
Belgien. Brüssel. Auöarbcitung von Gescycntwurfcn zn Gunsten des Verkehrs. - Vermischtes. ,
SchWeiz. Bern, Annahme des Buudcs-Cntwurfs xm Großen Rathe.
Handels: und Vörsen-Nachrichten.
B c i l a g :. “*"_--_»---__
Stände - Verhandlungen, --
Amtlicher Theil.
Bekanntmachung.
Nachdem von St. Majestät dem Könige mittelst Ordre vom 2131761 v. M. die provisorische Bildung cincr neuen, theils berittenen, theils unberittcnen Polizeé-Mannschaft, unter dem Namen „Schny- männcr“, für die hiesige Residenz genehmigt und die Mehrzahl der unberittenen Mannschaften eingekleidet worden, soll dieses Institut wenigstens theilweise sofort in Wirksamkeit treten. Den Schuß- mannschaften sind alle Pflichten und Rechte der exrkutiven Polixei- Beamten bcigclegt. Zyre Dienstkleidung besteht in einem dunkel- blauen Rocke nn't gleichfarbigen! Stehkragen und zww' Reihen sogenann- ter Kncbclknöpfe, dunkelgrauen Bcinkleidern und rundem Filzhut mit Nummer. Alo Waffe tragen dtqsclben vorläufig ein Scitcnchehr. Die Kleidung der Offiziere unter1che1det sich durch ein Abzeichen auf der Schulter und am Kragen, _
Dic unberittcncn Schuymänner sOllen unter vier .Oauptlemcn in vier Stadtbezirke vertheilt und zu fortdauernden! PatrouiUeudienst auf den Straßen, bci Tage witZ-bm' Nacht, angewcndcx werben, wo,- bei jedem Schuymanu (eme be,]tkmmte-Strecke Utxgkw-tt'sel-l :|. Die berittene Mannschaft verrichtet [hkk]! Dxcnst haupxmchltch m den Um- qebungen der Stadt. Außcr de-n Hauptleuten stnd Lacutermnto und Wachtmeister angestellt; die gejammte Mannschaft steht unter dem Kommando eines Obersten. , „ , * '
Indem das Polizei-Praqtbmm dtes-zur allgemcmcn Kcnytm'ß bringt, spricht es zugleich vertrauenJvol] dle Embartung aus, daß dre Bürgerschaft- Berlin;; dem neu gegrandetxn Jnstltute tbr Wohlwoqcn und ihre Unterstützung nicht versagen"w1rd. Nach xmcr Revblutton und nachdem die ausübende Polizct langxre Zcxt huxdurch fa,)»t-gayz gelähmt gewesen, tritt die Schbynmnnxchaft ms chen. «xe ,tjt ihrer äußeren Gestaltung wxe jyrem 1112er?" Gehalte nach eme durchaus neue Schöpfung und kann an-frulxr Gcwkseneß mcht an- knüpfen. Der Bodén, in welchem allemödys neue Jnstttut-NIZrzcl schlagen kann und will, ist der lebendige «mn des Volkes fur s.,rd-
e . , nungÄthd Lees ?efte Begründung hierin wird aber 111.11 so zubcrstcht- licher qercchnet, als zahlreiche Stumnen 31119 der Burgerschast schon länqst xein energisches Aujtreten der Polizetgewalt gefoxdert haben und* deshalb eine Organijirung dxrselben, w21chc schnelles und quf- tiges Einschrkéten sichert, gewiß wtllkommxn hxtßen wcrden. _ Je, freter ein Völk, desto unerschiitterlichcr muß dte Maxbt dcs Gejeycs Frfi- stehen und dcsto kräftigere Organe smd'zu de))ßn SÉLZUH und 23-00- ziehung in Thätigkeit zu seyeu., Zu diesem Stnne qt das-Zystttut der Schuymänner errichtet. Wett. entfernt davon, dte Freiherr der Bürger beeinträchtigen oder das ängstlnhe Bevormundungs-SYsLeM des Poiizei-Staats zuruckfiihren zu wollen, soll es nur dex Wachter und Vorkämpfer für das Geseßz sein. Es Werden „aber die Schuß- männcr ihre schwere Aufgabe zu lösen nur dann nn Staube setz), wenn sie in dem Vertrauen ibrer Mitbürger, aus- derenMettc,1w hervorgegangen, und für dcrcn Jntcrcffe sie zu wn'kcn berufen smd, einen kräftigen Stüwpunkt finden.
Berlin, den 22, Juli 1848. ,
Königliches Polizei - Präfidmm. von Bardeleben.
Uithtamtlithcr Theil. Deutschland.
E“UDM--Angelcg-xn[)erten. „.Fr-„MFM a- M., 23.3u1i. Die Frankf, O. P. A. Z. enthalt zn 1htem„amtlrchen Theil Folgendes: . , „Erne, der nachsten Aufgaben des Ministeriums war dre Re'gtxlt- rung des mnere-n D""|k„s- Ihre Lösung war nicht ohneSchwteng- keiten,'da das gejamznte D“"stkkksonal zu wählen und der Geschäftsbetneb 3" ordnen war. D'“ “| berk'wskschehtn und der Dienst im geregelten
Preußischer -
Staats-Llnz
Berlin, Dienstag de1125, Juli
Gange. Das Ministerium hat dabei die-möglichste Vereinfachung dech- schäfte eingeführt und wird übersliixsigen biireankratischcn Vcignbcn nic Raum gestatten. Es sind auch alle Vorbereitungen getroffen, daß, Wenn kao Ministerium, wie in kurzer Zeit zu erwarten ist, ver- Vollständigt sein wird, die für dasselbe nötl)ige„1 Lokalitäten und Ar- britökräftc vorhanden sind und scine Thätigkeit in allcn Richtungcn beginnen kann.“
Frankfurt a. M., 23. Juli. (O. P. U.S.) 44178 Sitzung der Verfassunggcbendcn Rlésl)Ö_-kasümmlltng am 21, Juli. Die SiHung wurde vom Präyidcnten von Gagcrn nach !)."; Uhr eröffnet. Nach Verlesung des Protokolls und nachdem noch Beselcr als Berichterstatter des Vcrfaffungs-Anssckuffcs einige Schluß-Bkmctknngen zu 3“. 5 des Entwurfs der Grundrcchte gcnmcht batte, wurde zur Fortseyung dcr Abstkmmnng gcschrittcn und §, 2 im Ganzen nach der vom vollswirthsck).1ftltcl)enAusschnffe vorgcschla- genen Jaffung angenommen. Der quagraph laute? nunmehr umi) drm Ergebniffc dcr Verschiedenen Abw'jinnnungcn: Jkdcr Deutscke hat das Recht, an jedem Orte des thchsgcbéetcs seinen Aufenthalt und Wohnsiß zgnchmcn, Liegenschaften jeder Art zu erwkjben und dariiber zu verfügen, jeden Nahrungözweig zu betreiben, das (85c- meindc-Bürgerrccht zu gewénnen. Déc Bedingungen für den Auf- enthalt und Wohnsiy werden durch ein Heimatsgcsei), jene fiir den Gewexbsbctrieb dnrch xine Gewerbc-Ordnung für ganz Denksch- land von der Reichogewalt festgeseyt. (Der Saß 2 wurde nach voxgenommener Zählung mit 224 gcgen 103 Stimmen ange- nommen.) Bis zur Erlaffunq der betreffenden Reichsgcseyc stt'hk die Ausübung der gedachten Rechte jedem Tentsaben in jedem ein- zelnen Staate Deutschlands unter denselben Bedingungen wie! den Angehörigen dieses Staatrs zu. - Ferncr beschloss die National- Vcrsammlung, und zwar nachdem _Probe _und Gcgcnprobc, so wie ein zweimaliges Abzählen, ein zweixclhaftcs Ergebnis; geliefert hat- ten, mit 244 gegen 242 Stimmcn, daß dem volkswirthschastlichcn Ausschuffe aufgcgchn werde, bis zur zweiten BS_rathung iiber das vorliegende Grundrecht, den Entwurf cim's Heimats- Gcseßcs und eine Gewerbe-Ordnung vorzulegen. Angenommen wurde f?r- ner der ZusaH-Antrag Schüler's von Jena: Kein deutscher Staat darf zwischkn seinen Angehörigen und den Angehörigen eines an* deren deutschcn Staats einen Unter_schicd bezüglich des bürgerli- chen, peinlichen oder Prozeßrechts machen, wodurch die Levtereu als Ausländer zuriickgeseßt wiirden. Ein weiterer Zusatz-Antrag von Spay: Aller Paßzwang ist aufgehoben, wurde abgelehnt. Der §.3 wurde, nachdem mrbrcrs Verbrsserungö-Ankräge, so wie der Antrag der Majokität des Verfassungs-Ausschusses, verworfen und in beson-
dm'er Abstimmung festgestellt worden war, daß die- VedingUng dcr Unbesäwltmbeit gestellt Werden solle, in der vom “2th Minoritäxs- (Frachten vorgeschlagenen Fassung angenommen. Er lautet aljo: Die Ausnahme in das Staats-Bijrgerthum eines deutschen Staates darf an keine anderm! Bedingungen geknüpft werden, als welehe sich auf die Unbescholtcuheit und den genügenden Unlm'yalt dcs Aufzu- nebmendcn fiir sich und seine Familie bszilhc-n. Der von Plath- ncr vorgeschlagene Zusaxz: Als bescholtrn ist anzusehen, wer sich in einer pkinlichcn Untersuchung bcfindkt, wer eine peinliche Strafe noch zu erleiden hat oder sich in Folge richterliöhen Urtbetls untcr polizeilicher Aussicht befindet, “- wurde vcrworfen. -- Der §. 4- wurde in der vom Verfassungs-Ausschuß vorgeschlagenen Form (die Strafe des bürgerlichen Todes soll nicht stattsindkn) und (nxit 238 gegen 195 Stimmen) mit einem ZusaH-Antmg von Spatz (und da, wo sie bereits ausgesproeben ist, injihrcn Wirkun- gen aufhören, insoweit erworbknc Privat-Rcchte 1)1c1'd111"«1)va*r1e1,2.t werdcn) angcnonnnen. Cin ZusaH-Antrag von Stockanxr (unt dcr Publication dcr gcgknwärtigcn Grundrechte hören die rs**:rlümgcn Des bürgerlichen Todes fiir die Zukunft auf) war vorher abgelcth Worden. Der §. 5 des Entwurfs dcs Vcrfassnngs-Ausschuffes (dte Ausxvanderuugs-Freiheit ist Von Staats wegen nitht beschränkt, Ab511gs-(Hcidcr dürfen nicht erhoben Werden) wurdo, nebst dem Zu,- saß- Antrag von Radowiy (die Auswanderungs-Angelegenhctt steht unter dem Schuße und der Fiirsorge des Reichs) anqxnoxn- men **“). Ein Antrag von Hentges und vtelen Mttglte- dern, die §§. 27, 28 und 29 'der Grundrechte (Aufhebung der Jeudal-Lasten und gutsl)cr1“lichcn Rechte betreffend), so wie ein A"- trag von Martiny, dic §§. 7 und 10, sodann §§. 22, 23 und 24 (die persönlichen und Freiheits-Rechte, so wie die Anklage gc- gen öffentliche Beamte, betreffend) uneriigUch- zu bcratben umb als provisorisches Gescß zu verkiindigen, wurdc nut großer Mehrbctt
"*) Artikel 1. der Grundrechte lautet nunmehr nach chu Ergebnis; der ersten Abstinnnung: §. 1. cher Deutsche hat das dcutxchc-thchs- bürgerrecht. Tic ihm kraft dcffen zustehenden Rechte kann er m ]cdcm deutschen Lande ausüben. Ueber das Recht, zur deutschen National- Vcr- sannnlung zu wählen, verfügt das NcichöWWl-Gxscß. §. 2, „Irder Dent- sche hat das Recht, an ]ekcm Orte des Reachbgebwts scmen Aufent- halt und Wohnsiy zu nehmen, Lie enschaste11 jeder Art zu erwerben und darüber zu verfügen, jeden NaJrnngszwexg zu beltrcibcn, vgs Gc- mcinde-Vürgerrccht zu gewinnen. Die Bedingungxn für" den Anscnthalt und Wohnfiß werden durch ein Heimatheseß, xene fur den Gewerbs- betrieb durch eine Gcwerbe-Ordnung für ganz Deutschland vbn der Rcicthewalt festgcscyt. Bis zur Erlassung der betreffenden Rnchge- setze sicht die Austibun dcr gedachten Rechte jedem Dxutscheu in je- dem einzelnen Staate Bentsckylandö unter „denselben Bedingungen, wie den Angehörigen dieses Staates, zu. Ketfn deutscher Staat darf zwi- schen seinen Angehörigen und "den Angehörjgen eines anderen deutschen Staates cinenllntcrschied bezüglich des biirgcrlichxn, peinlichen oder Prozeß- rechts machen, wodur die letzteren als Auslandxr zurückgesest würden. §. 3, Die Aufnahntc m das Staatsbijxgerthum tmrs deutschen Staates darf an keine anderen Bedingungen geknupst werden als welcbe fich auf die Unbescholtenheit und den genügenden Unterhalt des Nufzunekmmvcn für sub und seine Familie beziehen. §. 4. Die Strafe des bxirger ichen Todes oll nicht stattfinden und da, wo ße bereits anagespxochen 1st', in ihren Wirkun- gen aufhören, insoweit erwor enePrivatrechte hmdurcl) nicht ver]: 1 werden. §. 5. Die Auswande'rungsfreiheit ist von Staats wegen, nicht 21sz ogelder dürfen ni t erhoben werdxy._D1e Auswayd'erungs-Angelegen- heit j?eht ynter dem S UV? und der Fursorge des Ruchs. -
eschränkt. '
ua: poft-Anskalten des In- und
Auslandes nehmen Beßellmys auf
dieses Blatt an, für Berlu- die
Expedition des preuß. Staats- Anzeigers .
Behren -Straße Kr. 57.
] 848.
abgelehnt. Die Begründung des zweiten Antrags durch Martiny,
welcher die Nothwcndigkeit und Dringlichkeit durch Hinwcösung auf
nach seiner Ansicht täglich vorkommende Verkümmtrungen der persön-
lichen Freihcit, so wie andere rcactionaire Erscheinungen, darzulegen" suchte, rief einen großen Sturm hervor. Dcr Redner war bei seine";
Schildernng mehrmals durch Grläöbter auf der rechten Seiie unter-
brochen worden. Er wies im Verlaufe als auf eine weitere Tha?-
sache auf die Auflösung des demokratischen Stukenten-Vereins m
Heidelberxx hin und knüpfte damn etwa die Bemerkung: Sie mögen
auch dariiber als iiber eine Kleinigkeit lachen. Es scheint über-
haupt, als ob Ihnen die unveräuszcrlichen Rechte der Nation sehr
lächerlich crscheincn. Als der Sturm, den diese Aeußerung
Vc'ranlaßte, sich grlcgt hakte, rief der Präsident den Redner zur
Ordnung, indem er nicht das Recht habe, Mitgliedern ber
Versammlung vorzuwerfen, daß sie die heiligste" Rechte der Natton
füt“ lächerlich halten. Von der linken Seite wurde stürmisch dagegen
gerufen: Es ist dariiber gclacht wordcn! Der Präfidcnt: (mehrmals
untrrbrockcn) Wenn gclacht worden ist, so ist über das, qu den
Lachende" als Wbertteibnng crscbien, gelacht éoordeu. (St1mmcn
durch einander: Nein! Nein! Ruhe! Ruhe! Es ist über die Rechte
dcs Bolko selbst gclacht wvrden!) Dcr Präfident stcUte endlich „mit_ der
Glocke die Ruhe wieder her. Stedmann forderte die Mttglteder
dcs fiir Beratyun des Gesetzes iiber die provisorische Centralgewalt
niedrrgcscßt gmcheucn Ausschusses, Welchem nach dem Beschluß der
Versammlung bei seiner Bildung auch die künftig eingehenden, auf
die provisorbche Ccntralgeivalt beziiglichen Anträge zugewiesen werden
sollten“, zu einem neuen Zusammentritt auf, um wcgen ber von „Nau-
w erck 2c. gestelltem, die Acußerungendcs preußischen Mimster-Prafide'p-
ten hinsichtlich der provisorischen Ccntralgcwalk betreffenden"Antrage in Bcrathnng zu treten. Noch erhob sich eine Debatte daruber, ob morgrn Siytmg gehalten Werden solle. von Rönne verlangte ynter Hinweisnng auf die dem volkswirthschaftlichen Ausschusse zugewiesene Masse von Arbeiten, daßbeiderRegel, Sonnabends keine Stytmg zu halten, geblieben werde. von Soiron eri'nnerte an dxe 'von der rechten, so wie entgegen von 'der linken Seite gcst-xrn. behayptßte Dringlichkeit der Beratbung über die poseqer Fraßc, bczxebqngswezsc über die internatio1mlen Verbältuiffe. Eine SPu-ng wemgex wird die Arbeiten des volköwirthschaftlichen Auoschuffco ntcht sehr fordert), eine Siytmg mehr nicht sehr aufhalten. Die Versgmmlung bescbZoß, morgen Sitzung zu halten. Tachordnung: 1) „Dll Beraxhnqg uvex den Bericht von Wydenbrugk, die auswarttgcn Verhaltmffe mat Rußland, Frankreich und Nord -Amcr“t'ka betreffend.. 2)„Beratjhung iiber den Bericht des Abgeordneten Stenzel, dlc Einverletbung cines Theilö dcs Großhcrzogtbums Posen in den deutschen Bund bc- treffcnd. Sfbluß der Sißung “377.“ Uhl“-
Die in der vorstehend angc'gcbcnen Tages-Qrdnung entbalfenen Anträge“ lautcn: 71. Die Anträge des ersten Bérachtßx , 1) Du- ??a- tt'ona[LVe-ksannnlung möge erklären, daß an der östltehkn Granze Deutschlands dcn deutschen Streitkräften eine solche Stärke zu geben ist, daß sie der ge'qrniiberstehcnden Heere6macht vollkommen gewach- sen sind; 2) die National- Versammlung wolle über die Truv- und Schusbünvnisse mit Verskhéedenen Staaten betreffende Anträge zur motivirten Tagcs-Ordnung iibergcben; Z) erklären, daß fie die An- erkennung Frankreichs als Republik und die Absendung eines Gksand- ten für Deutschland nach Paris bei der bevorstehknden Anordnung der Gesandrschaftcn für Deutschland als sclbstverftanden betrachte. 11. *Die Anträge, bezüglich der posener Frage: 1) Die National- Versammlnng möge die Ausnahme derjenigen Theile des Großher- zogthnmo Posen, welche auf den A11trag der Königl. preuß. Regierung dura) einstimmige Beschlüsse des Bundestages vom 22. April und 2. Mai in den deutschen Bund aufgenommen woxdeu sind, wieder- holt anerkennen und demgemäß die aus dem Deutschland zugcordne- ten Theile gewählten zwölf Abgeordneten zur deutschcn National- Vcrsammlmjg, welche anf'ihre Legitimation vorläufig zugelassen wor- den sind, nun endgültig zulassen“, 2)die von dem König!. preußischen Kommiffar, General Pfucl, vom 4. Juni d. J. angeordnete vor- läufige Demarcations-Linie vorläufig anerkennen, sich jedoch die [este Entscheidung über die zu trcffende Abgränzung zwischen beiden Theilen auf Wciterc Vorlage der preußischen Régierung vorbehalten“, 3) von der preußischen Regierung eine bestimmte Erklärung verlangen, daß dieselbe nicht nur ihrerseits, so* lange fie den polnischen Theil des Großherzogthnms Posen regieren werde, den in demselben wohnenden“ Dcutschen ihre Nationalität erhalten, sondern daß sie auch daxür sorgen werde, ihnen dieselbe für den Fall zu sichern, daß die er polnische TbeilPosens aufhören sollte, unter preußischer Herrschaft zu stehen“, 4) in Beziehung auf die Pe- titionen, welche Westpreußen betreffen, den nicht “deutschen Bewohnern diescr Provinz zu erklären, daß die National-Versammlung, lautBe- schlusses vom 31. Mai, allen 11th deutschen Volksstännm'n auf deut- schem Bundesbodkn (also auch überall auf dejysclbcn den Polen) un- gebiudcxte volksthümlixhe Entwickelung und inPinsichtauf das Kirchen- wesen, den U.“:tcrricht, die Literatur, die innere Verwaltung und „Rechtspflege die Gleichberechtiguug ihrer Sprache, so weit deren Gebiet reiche, gewährleistet habe.
In der45sten Sitzung der verfassunggebenden Reichs- Versammlung am 22. Juli hat dieselbe“, bezü lich verschiedener Anträge, die auswärtigen Verhältnisse bexrcffcnd, b: chlossen: 1) sich mit den von dcm völkerrechtlichcn Auöjchuffc aufgestellten obersten Grundsäßen der attswärtigen Politik einverstanden zu erklären, welöbe lumen: daß unsere auswärtige Politik die Ehre und daöRecht Deutschland:“; über jede andere Rücksicht setzen werde, istjeinGrund- sah, welcher ciner. besonderen posttiven Anerkenmm mcht bedarf. Er lebt in dem Herzen des ganzen Volkes, wxlchev ck. der Vexxéné-
unq zu einem Staate erfreut, *welches' für sem_e Fre-hxtk undQ- ! Jegliches Opfer auf den Altar des Vaterlandes mkdxßßkes" wird. Der Ausschuß glaubt abxr huvvrhebknszkk __ .“. Deutschland keinen fremden, S_tgat m d'ex “WKM “.,
seiner r'mxeren Angel eybe-ten rrgmdpxer MM . . «MHM».- , zu einem Kampf ver ch1edeucr SW?“ '"" "'
ten. wird. 'In der so ethjW-yybbxkkäxkkäféégm YUÉM * 's die-
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