1848 / 94 p. 2 (Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

4. An . (S 1. Zi .) Geßexu Nackmrétag wobyte Se Fößigkkkmsoheit desk Prinz von reußen erxem von dem Vereine der'Krieger aus den Jahren 1813, 11 und 1a veranstalteten Jesi- mahle bee“ welches bei den Veteranen hrésiger Stadt sowohl als auch der auzéu Provinz zahlreiche Theilnahme farid. Auf besonderer: Wanpch Sr. Königl. Hoheit sand heute Vormittag auf dem Exkr- ie [ape vor dem Berliner Thore eine Parade der hiesigen Bur- 38“th ßatt, welche leider durch eingetreteneö Regenwetter etwas

“' urde. “&,“sz hiesige Amtsblatt enthält nachstehende Bekanntmachung der , e ierun vom 11. Juli: KonglZnYJZrsolg Znserer Bekanntmachurrg vom 18, November v. J. brin- en Zit hierdurch zur öffentlichien Kcnntnrß, daß der kirchliche Verband der Fon der evangeiiscben Landeskirche sich getrennt haltenden Lutheraner zu Stettin und der Umge end als Kirchengerrrerrrde mit, den Rechten eiiier mo- kalischen Person mittel Erlasses der Körngirchen Ministerren dcr geistlicher), Untenichis- und Medizinal-Augelegenheiten, de? Innern nnd der Justiz vom 22, Juni d, J. anerkannt worden rst, “Diesem Verbande haben die sch etrennt haltenden Lutheraner m den_Ortschafteri Grunhoi bei Stettin, Gra ow, Maizmühle, Frauendorf, Zedlisielde bei Polis und Friedcfcldt ber Penkun fich angeschlossen. Alle zu dieser Kirchengrmeiude gchorrgen„von der evangelischen Landeskirche sich getrennt haltenden Lutheraner genießen die im & 10 der Allerhöchften Gencral-Konzesfion vom 23, Juli 11445 zii- gesicherte Befreiung von Abgaben und Leistungen an eine der bffenilrcb'airs- enommenen Kir en. Die von dem Geißlichen derselben, Pastor Christian Ludwig Motiv debrecht zu Kupfermühle bei Stetiin, vorgenoriirrrcnxn Taufen, Confirmationen, Aufgebote und Trauungen haben volle ,(Hr'rlxrgkeit, und werden die von ihm bisher vcrrichteten“Arntshandlungrn mit rrrckwir- kender Kraft als gültig anerkannt. DeSgleichen genießen die von ihm ge- führten Geburts-, Heiraths- und Sterbe-chisicr, nebst den daraus cr-

tbcilten AUOzügen öffentlichen Glauben.“

Oesterreich. Wien, 3, Aug. Folgendes:

„Das Ministerium des öffentlichen Unterrichts hält es fiir seinePflicbt, den Grundsay öffentlich aus usprechen: daß die Aufhebmpz dcr Konviktc eine für die Reform des Unterri ts unerläßliche Maßregel ist, Es hat diesen Grundsas nicht um bereits anerkannt und ausZcsprochen, sondern befolgt und Schritte geiban, ihn ins Leben einzuführen. Ta ein Antrag ähnlicher Art im Reichstage gleichfalls angeregt wird, so glaubt es, diese Schritteziir öffentlichen 'Kenntniß bringen zu sollen, Das Ministerium hat iibcr dre Frage, wie das hiefige Stadt-Konvikt umzrtgesialterr sei, eine Verhandlung eingeleitet,dérenBeschleunigungvonSeiten derLandesstelledringend crwartctwird. Eben so ist diéAufhebung der Konvikte zu Prag und Gray, dann der innsbriicker Theresianischen Ritter-Akademie, der Managcttaschcn Stiftung und Anderer, cin- geleitet. Das Konvikt in Lemberg ist bereits anfgehoben. Auf die wiener thereßanische Ritter-Akademie hat dasUnterrichts-Ministcrirrm mir den mit- telbaren Einfluß, daß dieser Anstalt Zöglinge auf Kosten zweier Stiftungen zugewiesen sind, welche [eßxere das Ministerium leitet. Sollti die Kirratrl der Akademie auf ehoben Werden, so wird das I)iinisierium seinrn Grund- saH fol erichtig feßhalten. Die Anordnung, die Stiftungen der Piarisirn in der Zo?ephstadt und in Krems zu Hand-Stipendicn zu verwenden, wird gieichfaUs durch die Landesstelle betrieben. Eine glrick)? wird auf Krems- münster und andere Privat-Kouvikte anwendbar srin. Auch sie ist eingelei- tet, und das Ministerium wird, wenn der Grgeusiand auf dem Reichstage zur „Verhandlung kommt, in dem Sinne des gemeldeten Antrags referiren.“

„Zufolge eines dem Kriegsminisierinm mittelst Stafette zugekom- menen Berichtes des Feldmarschalls Grafen Radeyky aus Gazzoldo vom 20. Juli, hat der König Karl Albert die ihm gcsicllti'n Bedin-

rmgen fiir den Abschluß eines Waffenstillstandcs nicht angenommen.

er Feldmarschall hat daher die weitere Vrrsolgung des Feindrö mit vier Armcé-Corps fortgesetzt und mit denselben dcn Oglio erreicht, na'chdem der Feind noch in der Nacht Vom 27. auf den 28. Goito verlaffrnund sich hinter dem genannten Fluß aufgestellt haiir. Am “29. Juli traf das erste Armce-Corps in Casqlromann, das zweite in (La- netto ein. Beide stellten ihre Vorposten am Oglio arif. Das Re- serbr-Corps strl)t in ?lqnancgra. Das vierte Corps rückte von Man- tua arif Marearin.

Die Wien. Ztg. knthält

Eben eingehenden Nachrichten aus Goito vom 20. Juli zu- folgc, hatte sich der Feldmarschall Riideßki) nach der Einnahme dieser wichtigen Position .rasch in Bewegung gcscßt und war drm Karl Albert, ber slch iibcr Cremona zrriiii'kzog, arif kkm Firßc _qt'folgi'. Das Gros der Arrnr'c kisses Königs bcstrbt mtr 0041) aus 3 Bri- gaden, irrdi'm seine Armcc dirrih dic tr'rfffirhcrr Öpkratioirrrr drs Mar- rchalls in drci Corps zrrsprcirzrt iind mtsgrib'st Wurde“. *.)[111 “..)-“41701 Nachmittags brgehrte r*cr zib'iiig s:!)ori r*iiicn Waffenstillstand, aiiciir jrht vcrlaiigt drr Marsrbnll Voll!) 31riegscntsrhädigrmg. Dcr friibrrr Antrag mit der Linie der Aida ist sibon arifgegcbcn, Feldmarsiiwll- Lieutenant Strassoldo ist bereits bis 10 Miglii'n bor Brescia vor- gcriirki. Die Bauern strömen iiberall zuscimmi'ri und begrüßen unsrrc Truppen als Freunde. Weder in Brescia noch Cremona, wo sich schon am 2711er: xine furchtbare Aufregung gegen Karl Albert kund- gab, ist auf Widerstand zu denken. Die der Brigade Simbschen abgenom'mencn Kanonen sind in Goito wieder vvrgrfundrn worden, Jeldmarschall-Lieutenant Fürst Franz Liechtenstein befindet sich wohlbehalten beim Feldmarschall. Dieser hat am Sonn: abend“ die dem König Karl Albert weggenomrrtrnc Krirgs- kaffe auf dem Schlachtfelde bei Goito unter die Trupp?" zu vcrtbci: irn befohlen“, sie bestand aus zivri Millionen Lire. Flüchtige Nobili aus'Verona erzählen, Karl Albert eile durch Cremona und surhe der zu ewinnen. Aus Rovigo vvm 28.Juli wird gemeldet, daß dre SiraXre von Volta nach Rovigo und nach Gazoldo in ihrer gan- JZU Lapge von drei Mrilen mit Monturstiicken aller Art dicht iiber- TÜ“ sel. ,so daß Wenigstens 20,000 Mann nach Zuriirklassung aller ihrer Kleider und Vagage in größter Unordnung geflohen sein müß-

ten. _Am Wife" haben 4 » 5000 Mann breöcianer Hiilfa-Trnppen dad p'kmonxesksä)? Lager von (Hoito verlassen und sind nach ihrer KITTY? zUkkxckJkkkhkk. Andere große Haufen Verbündeter vrrlirßcii schen TIFFANY!) alsdann 24102," bei. drm ,Ucbergange der ostrrrcrcbr- sich ihrem L ex., rn Mrncro ber.,Salionze/ unser Kaironendorincr ,. -* “I“ "“Wie. Man schaßt ihre Zahl auf mcht rvemqer als 1-)-20,000 Mann. Dem Köni e di'*rften noch löcl si is "4 bis 25000 Mann bleiben deren “icb g' * -- ).) e' -- Fig; hat. * - i , em panqcher Schrecken [*in-ach-

“Baden. Karlsruhe 1 A"») (Karl .

- , . ' -' s . t ck !-

drsche Abtheilung, welche als xm Theil des achtenr Zui?ch)cn MF;- Cokps "“ck SWWWHNÜW zur Verstärkunq drr Reichsrmppen daselbst abßeht, wrrd aus 4000 Mann und einér Batterie Artillerie

zu 8 Gesrhiißen bestehen und mit der Großherzoglich [)ksiiskhkn Ab-

theilrin“g eiiié-Brigade bilden, die mit einer württ b ' ' .' ,gade unier einem württembergischen Divisions : KVTUWZYZR York:- einigt wird. -Das Kmeando drr badisch =heffischen Brigade iiber: nimmt Oberfr von Roder. Es :| dazu von jedem der fiinf Infan-

terie-ngimetikér ein Bataillon bcstimmt. Dem Kommando der Bri-

ave werden*"beigegeben: ein Ofüzier des General abes ei "(gNegiments-Ndjutani des Lien Jnfanterie-Rrgimsxnrs), HKAYFY ourier und ein Garde vom Generalstab, ein Wagenmeisier, der vom ten Infanterix-Regiment zu ernermrn ist, und die Musik des 2th Znanterie-Ré iments. Die Mobilmachung muß so beeilt werden, da die Batak ane Montag den 7. August in ihren gegenwärtigen Stationen HumFbmarsch bereit sind. Das egieriings-Blatt enthält das Gesch über die Ein- fiihtun einer wachsenden Einkommensteuer und eine Bekanntmachung des Ministeriums der Finanzen, die Ausnahme eines Kapitals von

. , 21, Millionen Gulden für die Eisenbahn-Schuldentilgungs-Kasse be- treffend.

Braunschweig. Braunschweig, 1. An . (Magdeb, Ztg.) Der Herzog hat folgenden Atmee-Brfebl erlassen: „Sr. Kai- serlichen Hoheit dcm Erzherzog Johann von Oesterreich ist zu kräfti- ger Förderung der Einheit und der gemeinsamen Interessen Deutsch- lands die Ausübung der Central- (Hewat provisorisch übertragen. Indem Ick dieser Wahl Meine volle Zustrmmnng ertheile, habe Ich die Verwendung der bewaffneten Macht des Herzogthums in dersel- ben Weise und Ausdehnung , wie solche bisher dem hohen deutschen Bunde unterstellt gewesen, Sr. Kaiserl. Hoheit dem Erzherzog Reichs- verweser untergeordnet und hege das feste Vertrauen, das; Meine Truppen für die deutsche Sache den stets bewährten Ruhm der Va- terlandölicbe und echt kriegerischer Eigenschaften auch fernerhin bc- währen und aufrecht erhalten werden. * Braunschweig, den 1. August “[MS. (gez.) Wilhelm.“

Frankfurt. Frankfurt a. M., 1. Aug. (Ö. P- A-_Z-) Von den früher hier zusanimengrtrctcnrn Deputirten dcs chxlxchrf- fersiandes ist eine prrmanerrte Kommission, bestehend aus drm Hafen- Commissair Tusch von Wesel und den Schiffern Ucberlc von Speyer, Schön von Würzburg, Hcgwcirr von Jkißiugcrt und Mußenbaurr von Offenbach, hier geblieben, welche die Interessen ihres Gr'werbrs bei dem beirrffendcn Ausschuß der National»-Vrrsammluirg vertritt. Wie verlautet, ist bei demselben bereits der Antrag, die Aufhebung des Lckroiö und der B:“nncrrzb'lle bctrrffcnd, durchgegangen und wird dem- nächst znr endlichen Beschlußnabme in der ")iational = Versammlung auf die ,Tages-Ordnung gebracht wrrden.

Ausland.

Frankreich. National:Versammlung. Siyimg vom

“.'. Arrgust. Präsidcnt Marrasi eröffnet sie um 1'_. Uhr. Nach Er- ledigung einiger Einsprüche gcgrn das Protokoll und Bcwillignng mehrerer Urlarrbsgisuche, unter Anderem an Pirrrc Bonaparte Ulld Adelsward, legt Antoni) Thorrrct eine mit Zahlreichen Unterschriften bedeckte Bittschrift nieder, wclche vcrlangi, Belgien alles Errrsirs zur Zahlung seiner Schuld von 18:32 anzuhalten. Tami schritt dic Vcr- sammlrrng zur Fortsetzung der Hypothekc'nstcucr-Trbailr*. Gouiu, ehemaliger Vanquier und Präsident dcs Jinmiz-Ausschusses, recht: fertigt dcn lrhiercn gegen die ihm gcstrrn Vom Finanz-Minister ge- machten Vorwürfe, als habe er bis Regierung diirch Verivrrfung ihres Entwurfs in ihren Schritten brunnen wollen, Der Arrsschuß krachte eben so sehr wie der Mirristcr nach Widcrbelrbung des KW- dits, doch scheine ihm der eingeschlagene Weg nicht dazu gccignci. Er sei ein Uebergang zurn Progrcssivsteuersystrme, das den Grund- stücken das Bischrn Kredit, desscn sie sich uock) ?kfsllll'r'", vollends entzögc. Gaslonde hält den Entwurf ebenfalls fiir gefährlich. Neue Steuern zu schaffen, sei immer höchst gefährlich, Könne sich die Staatskasse nicht anders helfen, so solle sie die existi- rendrn Struern ?ber verdopprln, als nrue zu dckrétirrn. Der Redner christ, daß der Kredit zu Grunde gehe, wenn man die Kapitalisten zu sehr angreife; ibm zufolge wiirde die Mehrzahl der Hypotheken- schrriden der Kontrolle entschliipfe'n. Zudem sei der Entwurf cine of- fene Rückkehr zum gestürzten Systrntr'. Das Kapital zur Grundlage Lines Steuersystems zu nehmen, sei grundfalsch; dasselbe sei unsicht- bar, man könne es nie erreichen, wenigstens entgehe dcr Haupttheil desselben, und nur das Unbewcgliche, ohnedies schwer Velasicie ivcrde Vollcnds crdriickt. “Der Finanz-Minisier solle kin anderes Mitte! cr- greifen, um sich die hieraus versprochenen 21 Millionen zu vcrschaf- fon. Tasse! kommt drm bedrärrgiqn Dekret zu Hiilfe. Die Steuer sei ja nur sind tkaUsÜVkisÄL fiir 1848, Er fürchtet deshalb nicht, das; es dcn Kapital-sten gkxtrigkn werde, den Gcldprcis von 5 auf 8 bis „9 pCr, zu treiben. Thirrs besteigt unter allgrmrirrer Aufmerk- samkeit rie Tribiinc. „Ick Wollte“, sagt cr, „anfangs nichtsprechrn; abrr die gestrige Rede des Finanz-Minisicrs ;wittgt mich dazu. Ick tbai Alles, Um die Einigkrit zwischen den'. Ausschuß und dem Mini- sirr ZU kkhalk'klt, allein sie ist )'th mächtig gestört, und ich ncbme das Wort, um sie wo möglich wieder herzustellen.“ Nach diesem Vorwort brginiir die eigentliche Rede. Herr Thicrs findet die Steuer bart, ungerecht, schlecht. Das Resultat Wksdé den Nachtbcilrn nicht entspreche". Hnrtuydungercchisci sie, weil sie den kleinen Kapitalisten bomHaUs- und Grundbesißcr Vollends entferne, also dem letzteren rui- nire. Die großen Kapitalisten mögen voir Hypotheken nichts wissen, sie wonder] sich der Industrie zu. Schlecht sei die Steuer, weil es in der ganzen Finanzwisscnschaft als fehlerhaft anerkanni, das Kapital,diescs Werkzeug dchroduction,rrichtmöglirbstzuschonen. Beweis: Amrriia und England. Das Kapiialbrlasten, hriße dcn Rohstoff Veithrucrn. Skit dem Dekret der provisorischen Regierung sei der Zinsfuß bci dcn Notaren Von 5 anf 7 pCt. gestiegen. Wäre der (Hrnndsaß, das mobile Kapital zu bestenern, wirklich grit, ci, warum gcnrralisire man ihn denn nicht? Seit der Juli: Revolution seien ähnliche Anträge, die Rentirrs zu besteurrn, mannigfirch gemacht worden, aber alle Vcr- ungliickt. „Ja“, ruft Herr Tbicrs, „bätict Ihr circ Einkommen- struer Vorgesck)lagrn, darm biiitc ich Euch nntersiiiyt. Die Steuer sci nur eine vdriibc'rgrhrndc, hört man sagen, abrr das ArisiunftsUrittcl, sich “20 Millionrn zu verschaffen, ist mit zu großen Opfern Verknüpft, als das; ich dafiir stimmen könnte.“ Herr Thirrs gebt nun auf eine Beleuchtung des Budgets und Def'zits, das er auf 300 Millionen ansrbliigt, irt sebr scharfer Weise rin urid prophezeit nichts Gutes, Wenn man auf diescr Bahn sortwandlc. Dcr Jinanz-Mi- nister Goudrhaux crwiéderte: Ich bin in Worten nicht geschickt, ich muß es gestehen, aber so viel glaube ich doch von der Redekunst zu verstehen, um mich bcgrriflt'ch machen zu kb'nnrn. Hoffentlich wird man, Mun man mich gehört, uns nicht mehr, auch nicht aufs entfernteste nnd lcisrstc', mit Theoricen in Verbindung brin- gen, die' wir mit Entschiedenheit zurückweisen, und dcrenAuseinandcr- scßrtrig auf dicser Tribüne vorgestern in der Versammlung eine so gerechte Entrüstung her!.»orrirf, welche: iii) fiir mein Theil vielleicht etwas zu lebhaft durch meine Gkbrrdeu auszudrücken nicht umhin konnte. (Nein, urin !) In einem Vcrirht, di'ssrn Gedanken ich mich nur anschließen konnte, hat man mit jenen Throrieen, welche der ge- sunde I)ienschenverstand und die Ri'rbilirhkrit zurückweisen, die Vor- schläge, die ich ancn Vorgelkgt hatte, in Verbindung gebracht; (Vc- wcgun . Eine Stimme: Warum das niihi?) Warum nicht? Weil diese511sanrmcnstellnng ungcrc-ht war. (Lärm.) Wir machen uns eine Ehre daraus, all' die' großen Prinzipien zu achten, auf derzen die Gesellschaft, die Familie, das Eigenthum beruhen. Marr wirft hem Giseß vor, daß es eine Spoliation, daß es unY'rr-cht set. Das '.st eine ganz unbegründete Anklage. Sie könnte son eben so gegkn 1ede andere Steuer gerichtet wkrdcn. (Widerspruch.) Man hat ge- b'?» ,dres'e Steuer treffe das ärmlichste Kapital am siHWi-rskkn. Dies be,".Üe ich, und ich behaupte im Gegentheil , daß dieses im gegen- IKMZXW Jahre das reichsie isi, denn es ist das einzige, Welches von IR!» Ückschlßs der Ereignisse nicht berührt wurdc.“ (Zustimmung.)

* "" hMWf ""ck Verryer und Boullcy das Wort FFU'ZU'YM „batten, schritt die Versammlung zur Absiimmung

' k" “|“" Paragraphen des ersten Artikels, der also

- Veuve;

lautet: „Es wird hiermit, aber nur für 1848, eine direkte Steuer auf alle Hypotheken-Kapitalien eingeführt, welche vor dem 16. April d. J. eingeschrieben sind.“ Die Abstimmung geschah durch Aufstehen und Sitzenbleiben und gab nur eine sehr geringe Majorität zu Gunsten des Ministers. Der Paragraph 2 lautet: „Die Preise oder Kaussummen für Grundstücke, welche inmittelsi veräußert wer- den, sind den Hypotheken-Kapitalicn gleichzusiellen.“ Wird wenig abgeändert ebenfalls mit schwacher Mehrheit angenommen. Die Ver- sammlung geht zum Zten Paragraphen des Artikel!) über: „Ausge- nommen von dieser Steuer sind die Darlehne aus laufenden Handels- Krediten, die Kapitalien der Kranken- und Waisenhäusek- eben so die_ Kapitalien dcs Auslandes auf heimische Grundstücke.“ YUch„„dkksek Paragraph geht durch. Präsident Marrast: Ich lasse )t'ßk txber „UN ganzen Artikel abstimmen. Larochr'jacquclin eilt “Uf kk? TUbUhUL- „Dkk Jiklünz-Minisier“, ruft er durch den Tumult, „gal? gkskkk" zu verstehen, daß er aus der Annahme der Steuer eine Rabtrretsfrage nzachr. Ich ersuche ihn, um derpolitischen Stimm- freihert halber, ]ich zu erklären, ob er noch eine Kabinetssrage daraus mache?“ G ou d chaux : „Wenn ich gestern diese Aeußerung fallen ließ, so bezog sie sich weniger aus das vorliegende Gesch, als auf die Gesammtheit meines FinanxSysicms. Ick mache also aus dieser speziellen Steuer keine Kabinetsfmgr.“ Der Präsident nöthigt alle Deputirten, ihre Pläye einzunehmen. Das Skruiininm durch Stimmzettel wird Verlangt. Allgemeine Spannung. Um 6 Uhr theilt Präsident Marrast folgendes Resultat mit: Zahl der Stimmendcn 717, ab- solute Mehrheit 359. Es stimmen fiir die Steuer 878, gegen die- sclbe 3:39. Der erste Artikel ist angenommen, Die Si§3ung wird um 6 Uhr aufgchoben.

Paris, ?. Ang. Vorgestern isi, wie heute der Moniieur meldet, der Graf Von .Haizfeldt Vom Minister der auswärtigen An- gelegenheiten in einer besonderen Audienz empfangen worden und hat demselben das Schreiben übergeben, wrichrs ihn als Geschäftsträgcr Sr. Majestät drs Königs von Preußen bei drr französischen Republik beglaubigr. _ .

Die Verfassuugs-Kommission schreitet dem Ende ihrer Konferen- an mit den Abgeordnrten der ?lbihcilurrgcn entgcgrn. Heute krrmmt sie zu dem sechsten Kapitel, die richterliche Gewalt betreffend. Zehn Abtheilungcn untcr frrrrfzehn babkn sich gegen die Ernennung desPrér- sidcntrn drr Republik durch die National-Versammlrmg und fiir Er- irciinung desselben durch allgemeine Wahl rrklärt. Die Mehrheit der Abibrilungcn ist fiir die Konstituirung drs StaatSraths in der'im Verfassungs : Entwurf Vorgeschlagenen Ari. Nur die Herren Thrers und Cremieux sbracben, ald Organe der dritten und der zehnten Ab- theilung, lebhaft fiir Beibehaltung seiner gegenwärtigen Einrichtun-g mit noch crweiterten Befugnissen, Herr Cremieux schlug vdr, daß die Staatsraths- Mitglicdér fiir die Entscheidung von Streitfragen auf Lebenszeit durch die National- Versammlung ernannt werden sollten. Die Kommission wird mit den Abgeordneten der Abtherlungcn nur noch etwa zwei oder drei Verathungcn halten.,

Der Bruch in der Linken wird als entschieden betrachtet. Der sogenannte Berg hat fich von den Kornnirmrsirn_getrennt. Es giebt nun zrvei Berg-Partcien, die eine nennt ihren RiybINbsolut-demoz kratischcr Verein“, wird von Germain Sarrut prairdirt rrrrd wil-l die Religion respcktirt sehen, das Eigenthumwrd dic Jamrlre schußeri, die allgemeine Briidcrlichke'it nnd Kosidnfrriheit drdßmedererr und h_o- herrn Srhulmrtcrrichts rinsiibrcn. De andere bxalfte drs Borger), untcr Bac, will zwar Von der Religion nichts wqsen, erklardsichiur Beschiiykrirt der Arbeiter und nannte sich-bisher auch srrzialrfiisrl), abcr der Proudbonsihi? Sozialismus geht ihr dock) zu weit.. Dre Fraciionen dcr National-Versammlung wären glso „“It-folgende: die Vereinigung der Rue Poitiers mit 380 Mitgliedern, die des ehema-_ ligen Palais-royal mit 150, die des Instituts mit 200, der absolut- demokratische Verein und die Kommunisten. Die Repräsentanten Bac, Zoly, Mrrlé, Robcrr, Devillc, Bonjat, H. Detours, CalT-s und Andru" von der bisherigen Bcrg-Partei protestiren übrigens in dcr Refornre gegen die gestrige motivirte Tagesordnung der National- Versammlung. Obgleich sie aus der Tiefe ihres GeWisscns und mit aller Energie ihrer Ueberzeugung dic unheilvollen Grundsäxze ihres Kochen Prondhon verdammten, heißt rs in dem Protest, so wollten sie doch die Urwcrleßlirhkcii drr Rednerbiihne wahren. Gestern vcr- samnreltrn fick) die Biirraus der National:Veriammlung, um zu ihrer monatlichen Erneuerung zn schreitrn. „Dieses Geschäft“, berichtet hcute das Journal des Débats, „gab einer neuen parlamenta- risibcn Partei eine Gelegenheit, ihre Stärke zu versuchen. Bekannt- lich hatten sich einige Zrit nach Eröffnung der National-Versqmm- lung zwei große Vcreinigurrgrn gebildet: die eine hielt ihre erzun- gen in der Rue de Poitiers, die andere im Palais National (Pq- lais-Royal). Dirselcßtcre, die zwar Weniger zahlreich war und die laut die Absicht kundgab, die vollziehende Kommission zu uirtcrstiiyin, zerfirl doch bald, Ein bedeutender, fast aus der Hälfte ihrer Mit-

gliedrr bestehender Theil, zn Welchem die Herren Marrasi, Garnier: -

Pagi-s und Pagucrre gehörten, trennte sich davon, verlegte, seine Sitzungen im; Institut und nahm den Titel einer vrrmrtteln- dcn Partei an. 'Der andere Theil, unter dem Vorsißwes Hrrrn Glaiö-Bizoin, Vorsammcltc sich auch ferner im Palais Nairo- nal nnd beschloß, fortan fest znsannnenzuhaltrn und mrt Entschte- denheit zu handeln. , in ihren Reihen ausgebrochen ist, denn die am weitesten gebenden Mitglieder dieser Versammlung haben eine Vereinigung für sich ge; bildrt und drnTitel „reine Demokraten“ oder „absolute? Dcmokrrzien mrgrrwmrnrn. Diese Vereinigung hat nicht nur ein lertendxs BUMM ernannt, sondern auch eine Art Von [kitcndemArbeits-Cdnnto gew§hlt. Herr Aridry de Priyraiocau wurde zu ihremChren-Prasidkklt-“n- *NEU" Guinarrd zum wirklichen Präsidenten, Herr David von “?!"!!ka ZUM Vice-Präsidenien und die Herren August Mic Und CHÜUUW 3" SL- cretairen ernannt. Was das Comité betrifft„ so besteht es “Us dk]! Herren Caussidiirre, Zoll», Demosihenxs OMMU Th- Vac ,und FH“- main Sarrut. Die Zahl der Mitgliedrr d,!t'st's Vereins uber- steiqt, wie man hört, nicht , 10 bis „00. (Msterri nun schienen das Viircau und das Counti- einmirthrg dafur zu sem, daß drr Verein qe en den Proudlwnschen Vorschlag stnrrme, Ungeachtet_ dicses Beschkuj es glaubte aber doch H„e“ Greppo mit,.HerrnProudhon qmncinschaftliche Sache machen zu miqsen, und er allemstrmmte gestern init diesem für dessen Vorsckrlag; dre Herren Theodor Bac, Joly der Vater, Mule? der Aeltrre, Joly der Sohn, Vobrrt von der Yorrne, Tevillc, Ronjat, H. Dctours und Calbs enthielten fich NTM" M1- meus ganz. Diesrr Verein schlug nun gestern (1!th seine arr- didaten fiir die Präsidenten- und Secreiarrsftillen der “Vu- jeans drr National-Versammlung vor. Dr_c anderer! Fractwnen wollten keinen Kampf veranlqssen- DU“ großte Th?“ der früh?- ren Präsidenten und Secretarre wurde wwdergewahlt. Jm NFZ! Viircan jedoch wurde von der Fractron der „absdluteu, Demokraten , mit Hiilfe ihrer alten- Verbündeten 0116 der Glais-Vlzomschen Vcr- einigunq, als Präsident rhr Kandidat„ Herr Latrade, ar) Stelle Dupin's des'Aelteren ÖUXÖÜEbmcht' D'“ Namen d" „Prasidenten und chrgtaike der 15 Bureaus sind: 1) Franz xArago, Leon Jau- er; 2) TMM"t von 3“ Eure, Fayblke; 3) Pages von der AUS e, Bade-Laribiére) 4) LMM", Frrchon; 5) von Tocqueville, , t. 6) Cremteux- Loms Perrée; 7) Garnier-Pagés, Vtclok

Es scheint jedoch, das; Von neuem Zwiespalt

Lesranc; 8) Cormenin, PaIcal Duprai- 9) Latrade «1 er“ 10 Carnot, Jules Simon; 11) Georg Lafay'ette, LagrevoizYLY Li'imarZ Wk,- Challffour; 13) Nachet, Leblond; 14) Vivien, Barailler; 15) OdiloLr; Beroé, orion.“

. qu ard, erichterstattkr der Unie u un s-Kommi “'on iibcr dre Mar- und Zuni-Ereignisse, sollte irrts bher Feuiigen STYUUI d“ National-Versammlung seinen Verichk vorlesen. Dieser Vortrag ist aber „auf morgen verschoben worden, und zwar angeblich in Folge wichtiger EnthUungen, welche, wie es heißt, die Verhaftung PM“ Reprasentanten zur Folge haben dürfte. Die Union bezklchnét dre Herren Ledru-Rollin, Louis Blanc nnd Caussidiöre als die drei Miigliedcr der National - Versammlung , gegen welche schwere Beschuldigungen vorlägcn. Dies Blatt will auch wissen, daß Lamartine und noch ein Duhend anderer Repräsentanten pélitisch kompromiiiirt seien. Hubert, brkannt durch das Attentat vom 15. Mai gcgen die Nntional-Versammlurra, hat aus seinem Gefängnis; cin Schreiben an die Urrtersuchungs-Kommission gerichtet, worin er versichert, das; jenes Eindringen in die Versammlung nicht die Folge cines Komplotts grwesen, und daß zwischeii die- si'm Ereignis; und dem Juni - Aufstand nicht drr rnindesie Zusammenhang bestehe; er allein habe am 15. Mai die Dk- monsiration zu Gunsten Polens zu Wege gebrachi, und Barbi-s habe dabei gar nichts gethan, als daß er dieselbe auszuschirben bemüht gewcsrn; er will auch ganz allchr die Verantrvortiichkeit fiir die da- malige Erklärung, daß die National-Versamnrlrm_q ausqelösi sei, aus sich nehmen, da sie von ihm allein ausgegangen sei und rr, ohm' rnit Jemand sich verabredet zu haben, nur so gehandelt habe, wie es ihm die Umstände und Humanitätsgriindc als nothwendig bäticn erschei- nen [Yseml Tl ( l' . “t

re yoner, cegrqp)enrrrre_ i] in unanfbörli rr T (iti keit. Man sagt„qumgnac sci entschloisen, die französischeerrrikehnicßt in Plkillont crrrrircken zu lassen, aber Ancona zu besrßen. Guer- rir'ri ist aus Mailand hier anieiangt, um der Crckritivqe- walt die Lage ?bchFtalirns darzusZeUerr. Zn Mailand ist einWobl: f.1k)r“tsz?lrissihrizz lkklchkkk wordrn, der aus drei Mitglii'di'rn besteht: Mwestri, Rrst-slli und General Fairti. Alle drei gehören der republi- kanischen Partei an. Guerrieri Versichert angeblich, das; nur durch C'rrrchtring eines rrpublrkanischku Wohlfahrts- Ausschussrs drm Aus- bruch Z"!“ ,Volkcibrwrgung habe Vorgebeugt werden können. Es heißt, dcr Konrg Karl Albert wolle nunmehr die sicilianische Krone fiir sci- nrn Sohn nicht annehmen.

Das Jofurnaerin neues Blatt, dessen Haupi-Redactciir Al- pbonse ,Karr isi, cnihalt folgenden Artikrl: „Wenn wir auf die Vor- garrge rn Italien brnblicken, so fragen wir uns, ob Frankreich Krieg beginnen wird. _Brs xxeizt noch macht, Dank dem Himmel, nichts den“- selben anthwrndtg. Krieg ist stets ein Ungliiik, drnn cr fiihri in sei: wem Gesblgx Elend, Brandstiftung und Blutbad für beide Parteirn. Yeni Glucklrchcren, dem Sieger nämlick), fällt der kleinrre Theil die- ser Hermsuchnngcn zu; aber auch er hat imnwr seinrn Arrtbeil zu tragen. _ Tre Franzosen haben nicht nb'ihiq, ihren Muki) und kriege- rischen Charakter zu bewriscn, und die Opfer der Kanonen wiirden ntiirrricr in zehn Jahren ausrichten, was das Beispiel unserer Frei: hi't'f m bier Monaten bewirkt hat. Frankreich kann keinen Phantasie- Krteg fuhren. Deshalb wird es taub bleiben gegen die Stimme bort Leuten, welchx unaufhörlich von unseren Siegen, rmsrrrm Rubine unseren. , WÜÜ""„ rrdi'n, die aber, nachdem sie selbst sick; „m M*rlriairdrrnjte fiir Grid durch Vertreter ersehen ließen nur „den ,Lletisch hcgrn, bbrre eigene Gefahr Lorbeeren in Europa und quastx tn Afrika zu erringen. “Die Lage unserer Finanzen qrstatirt uirs rrrchr, nm solckrrr Mrnsibrn wilirn Krieg zu fiihren. Wir sagen dies [arri ,und befurchien nicht im geringsten, daß die ?leußcrung unserer Feinde, falls wir deren haben, crmuihiqrn Werde. Sie wiffkn recht gut, daß, wwm ern ringerrchter Uebrrgriff, eine Beleidigung der Ehre rrnikres Lander; den Krieg nothwendig machen sollte die *Jiih- rer, welche Frankreich selbst sich gab, nur cinrn Aufruf an, das Land zu erbassrn brauchen, und daß dann alle Städte, allo Larrd=Bczirke zahlreiche Herre 3-11 Kampf und Sieg entsendet werden. Jede Mut- ter wiirde dann ihre Söhne der Republik hingeben und ihre Arm- bänder, ihre Ringe in die Münze tragen.“

' General Cavaignac ist der Sohn eines Miiglicch des National- Konvents und 15202 gcborrn. Der bekannte Journalist Cabaignac, einer der bedeutendsten Männer der rhcmaligln republikanischen Oppo- sition, Redactrrrr der Tribune rind Stiftc'r drr Rcsorme, ist sein Bruder. Cavaignac trat 1827 als Lieutenant in das zweite Genie- chiment, wohnte in dieser Eigi'nschafi der Expedition in (Hrie'rhr'rt- land bci lllld wurde bei der Rückkehr dcs Armcr-Corps zum Haupt- mann bkfb'rdert. Jm Fabre 1832 wurde er mit kincm Driasckwment seincsRegirni-nts nach Algerien geschickt. Seine Kcnninisse und skin persönlicher Muth gewannen ihm das besondere Vcrtrarrrrr des dama- ligen Gouverneurs Marschall Clanzel. Als drr Herzog von Aunmlc das Gouvrrnrment bon Algerien erhielt, War er bereits Gencral- Major. Nach der Frbruar-Rcvolntion war einer der ersten Akri» der provisorisrhi'n Regierung, drr! (Henrral Cavaigriac zum Grneral- Lieutenant nnd Gouverneur von Algerien zu ernennen. Bald darauf bot. man ihm das Portefeuille dcs Kriegö-Ministers an, das er nach wiederho/ltrr Ablehnung endlich annahm. Zu den Junitaqcn wurde er zum Chef der vollziehendrn Gewalt und dann zum Miirister-Prä- sidcntkn drs Conseils ernannt und zugleich mit der vollzii'hrndcn Gc- walt beauftragt.

_Das Finanz-Comité hat sich egen das zwischen dem Finanz- Mrwster undder lyoner Vahngcsell chaft abgi'sihloffene Urbereirrkom- erklart, Es [chli'igt vor, daß die Gesellschaft die Strecke bis Monte; rkau feriigbancn und ausbeuten, die Regierung aber den Rost drr Babu bis Lyon vollrrrdcn und an die Gesellschaft berparbtrn soll.

“Die ('.-)rnndstiirkr, Welche die Stadt der Bank als Pfand fiir das Darlehrn Von 10 Millionen überwiesen hat, sind selbst bei dem jetzi- gen ngzrikcrrcrt Preise 15 Millionen rvkrth. *

* Sammelrche Gkncraleirmehmcr sind hierher beschieden wordrn. Als Grund giebt mim theils die schon genehmigte, theils eine neue Anleihe an, welche rn rrichdfcrner Zeit rtötl)ig Wkldi'tl dürften

Daß Bien public nimmt von einigen Bemerkungen, Welchr in der National-Versammlung gegen die provisorisihe Reiiicrrmq qrfal- len sind, Veranlassung, um dieselbe, so wie Herrn vbn Lainärtine, gegeii dic „Undaiikbarkcrt fiir die ausgezeichnete" Dienste, welche die provisorische Regwrrmg Frankreich erwiesen“, in Schuß zu nehmen. Das Bren publrfqne- glaubt in dieser Undankbarkcit eiu Abnehmen dgs Wahren republrkgnrsrhen“Geistes zu erblicken. Auch die soziali- YYfßDemocraire pacrfique nimmt Herrn von Lamartine in

MitHinsichi auf Goudchaux's Hypothekensieuer-Entwur a i das Journal des Debats: „Möge die jeyi eFinanz-Verwrxlxrrxrxrg auf ihrer Hut sem. Das Vcrtrauen, das sie einsößt, beruht qrößicntheils nur auf der Ueberzcugung, daß sie mit den finanziellerrJrrthiimern der vorigen-Berwaltrrng gänzlch gebrochen.“

, Der Kriegs-Mrnrsier, General Lamoriciére, leidet am Wechsel- ftrber. Doch hat ihn dasselbe bisher von den Geschäften nicht ab- gehalten, obgleich er sehr angeßriffen aUSsieht.

„Der- National sagt ü er die Jnterpellationcn Manguin's: „?"le kNZUM ,das „Interesse “icht begreifen, das Herrn Mauquin drangt, m dre Mitte der überall schmebenden Fragen eine umiiiße

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und kompromittirende Diskussion zu werfen. Die olitik der ' ist keine geheimnißvolle, und was die Thatsachen Fciriffi, diéßchbli'r: den Nachbarßärrdern ereignen, so ist Jedermann so gut unterrichtek als dre Regierung. Es kann also nicht bloße Neugierde sein die, nian zu stillen sucht, Oder beabsichtigt Herr Mnuguin, dem Miijisie- rrum Verhaltungsbefehle fiir die Zukunft vorzuschreiben? In diesem Falle kann er sich überzeu t halten, daß Hk" Vaßide fich anderwärts Ra1h holen wiirde. Wi Herr Mauguin die frühere Handlungs- wmse des Ministeriums kritifiren? Mag er es thun; aber bedenke er, daß irnsere Strliung in Europa nicht die schlimmste isi, und daß er, fur seine," Tadel wenig Gehör in der Nationai-Versammlunq finden durfte, Will er die Gegenwart behandeln? Hierüber scheint uns bei der Wichtigkeit der in Italien, Oesterreich und den Donauländrrn schwebenden Ereigniffe jede öffentliche Debatte unzrrläsfiq.“

Lours Blanc erklärt in den Journalen, daß er keirieswrges wie: derholt Vor derUntersuchungs-Kommissto" erschienen ski“. Nur einmal und szr als Zcugc, sei er gleich andcrrn Repräsentanten vor die: Komm-srton beschieden, aber gar nicht iiber die Zuni:C-reigniffe hg, sragt worden, brziiglich drrc'n er iibrigrns miri) nicbt den irrindrstcn Altsschluß hätte grbcn können, da Niemand ihnen ,frerrrder sei als ebcn er. , *

Dir mit ihrem Gemahl aus Spanien weqchicsrue Jrifrnt' Joscphai durcl Baronne bekomms", um ibrrrW '“ ' “** reich zu nxthnri'n., ) g , ] WMH m (Frank-

, Lucian Murat, Sohn des Cr-Königs bon Nea * -“ diplomatischr Sendung bereits airqrtreien. Tic Bliiéteelr, si?rdtursii;1x dellßbxxixber, ob sie sich auf dre rornrychin oder 1rcralrtrrychcn H(in:

Im „Hafen von Toulon herrscht großr Bewegung. Tir Tele: grth bringt täglich neue Befehle dorthin, Welche Étaats-Tanrpx sthisfe' an den Vicc-Admiral Baudin Weitt'r befördrrri. [

An Ludinoi, den Tbcr-General drr Alpen:?lrmcc, soll der Be“- fehl abgegangen sein, die nach Paris entsandte Division sofort 311 cr- srßrn rrnd sick) marschfcrtig zu halten.

Dre rnsiischc Regierung hat in hirsigen Werkstäitrrr rim" bedru- icnde Zahl Waggons fiir ihrc Cisrnbahnrn bestell?" lassen.

Großbritanien uud » rland. London 1 » ;“ mehrstiiridiger KgbinetG-Ratl) fan? gestern im airswäriiqrir ?Flriiqte |W" _ Aus Dubim Orröffeirtlicht heute dir Times Vorsqrsiern Abend séoflgende Nachrichten, dre ihr mit dem elektrischen Teléqraphrn aus Uverpool zugegangen sind: „Zchn Leute, im Geschäfte Von Prim u,; Comp., wnrden heute Morgen vcrhaftrt und im Kilnminhanr-Gc- fLrigmssewrrwahrt, Man fand bi'i ihnrrt amilirbe Crncmrunarn ZU Htclicn rm Herre dcr Rebi'lii-n. lHrni-rrrl **))?Dbnald strht irÜBal- lrrtgarry. Vb" Smith O'Brien bb'rtr man zuleth zu Johnstown in der Grafschast Ikrlkenm). Neun Gra schaften siiid beute proklamiii,“ Dre _Gesellrrhaft dcs rlektrisrhcn Telegrapben hai bbn Dublin, Mons tag **)-.'," Uhr Nachrrtiitags, folgende Nachricht erhalten: „Das qanze Land langs drrCtsrnbahn ist ruhig. Das 75ste chiment, L* Ka- nonen und Bedrkmrng gingen heute Morgen bon Dublin nach Tbur- ies ab. Das I.;sti' Rc'gimcnt, 1100 Mann stark, ist bcuic Moigerr 111 den Kriegs-Tampfschiffcn „Triver“ imd „Circlops“7in Kiriqstown angriommen; arif dem „Royal William“ trrifkn 4.5 Artillßristen Yserde und 2 Kanonen ein,“ Im Uebrigen wird dcr Aufstand iii ;;r-[aircd als beendet angcskhen.

„511 cr getrigrn Uritcrhaus : Sißnrri br eiii ti ie man i iiachdcc'rn der Minister des Innern dir [1611916 crsrbäbnße Erklärxtéii iiber xirland abgegeben hatte, mit dir Cc-nrit-i-Bcratlmtng iiber die erckcrzollr'. Zn rnrhrrrcn Punkten girbt dic Regii'rung dcn Pflan- zern nach, sb 3. B. soll auf Ziriicr, der aus britischen Niederlaffungen kdmmi, m dre srmner-erckkr nichr zrzgelasscn wird, fiir braunenCan- dis oder jvrrßcri rafsttnrtcn „Zucker ringtnd dlrsclbe Zoll Von 17 Sb. *! YU".- gelegt werden. “Dieser Zoll dauert Vom 10, Juli 1816 bis «';. xzit_lt 18-19 und wird jährliä) um 1 Si). 4 Pre". Oc'rrinqkrr bis e*r 1,801"er bleibende Höhe von 13 Sh. 4 Pre. erreicht. *Die, Zu- gcstandnrjse der chirrung bcfricdigikrt kkincsivr'qi's die' Srbußpartei und es eptspann sich line lebhaft? Debaite, doch wurden die- Vorscklägé der Regierung angenommen. Zum Schluß bewilligte dasHans einige Posten drs Budgets für das Jrldzrug-Antt. * *

Jm Obrrhause zrigtc Lord Brongham an, daß er den Zrisiand Irlands iioch bor Ende der Sißrrng zur Sprache bringen Werde. Dic Bri-l iiber die' vcrschnlrrten Güter in Irland erhielt *die Genchmigung der Lords.

Die Srerrrn des Aufstandes in Irland jvrrdcn Von demBrricht- rrsiatter der Times folgrudrrmnßrn dargestellt: „Ick Verließ Kilkenny urrd begab mich nach Tipperari), dirskm «Heerde des Aufstandes. Marr Wird es kaum glauben, daß nirgrnd, wo ich durchkarn, eine Spur von Unruhe odcr Besorgni]; „zu mrrkcn war. Das Viel) wcidetc ruhig auf den-Wtcsrn, die' Landlruic lwrkirn ruhig an der Thiir ihrer Hiil- tc'rr. Nirgcnd Brwrgrmg odcr Hin- und Herziehcn von Bewaffneten, krm Glockeulautkn, keine Frcrrdenseirer. Das ganze Land schien in dre tiefste Ruhe vi'rsenkt. Schöne Weiden und herrliche Kornfeldrr brgegnrtrn-dcm Auge, wohin es bliiiir. So sah rs *in Tippcrarr) aus, als die langbcrheißenr, virlgrfiirchte Revolution Von 1848 dort ausbrach, “Doch die Wohnung cines Gutsbrsiyers, in welcbe ich trat gab zmr ein Bild drs Wirges, Das Gehöft war fürchterlich Verbar; rrkadrrt und befestigt; die' ungeheuer dickeHausthiir war doppelt ber- schlossen, die oberen Fkilstél' warrn mit Schießsrbarir'n Vk1's1*hi'il. Drin- nen warert sechs oder sieben gerüstet:“ junge Männer und viele Frauen, welche hierher geflüchtet waren, um Schuß zu finden. Pistolen, Doppelbirchscn und Handgranaten waren die Vertheidiqnngs-Waffcu. Der ganze Platz war eine Festung im chincn. Ueber das kleine Geferj/rt, welchrs drr garrzrn Empörung rin Ende qemacht „zu haben srhrrnt, laufen folgende n(ihrre Nacbriihti'n ein: Karrin War die Narb- richi, daß O'Brien nnd scinc Genossen fiir Vrrrätbrr erklärt und cin Preis auf rl,)r'en Kopf geseizt sei, von 'Dx-rblirr "(lck Kilkenny qckom- men, als Herr Blake, dcr Grafschaft»Inspektor der Konstabler- Mannsrbaftf, deu Entsrhlns; faßte, sich jener Führer des Aufstandes zu bewachttgrn. Als er sicher erfahrrn, daß O'Brien die Nacht un- ter danerglcutcn odcr „schwarzcuKnabe-r“ von Boulagh zugebracht so sandte er nach Calla", wo die Konsiable'r der Urnqeqend seit cini; gen Tagen zusammengezogen waren, und schrieb im*ch allen Sei- ten um Truppen. Untrrdeß riicktc drr kleine Haufe der Kunstob- lr'r, 50 bis 60 Mann, gefiihrt Vom Hanpt-Konstabler Trani mit brrvundcrnswiirdiger Unerschrorkenbc'it in die Mitte des Aufruhrs, vor. Arif dcr Gemetzrdewrise von Boulagh fanden sie Smith O'Brien und seine Helfer, die sich dort mit weit überlegenen Kräften kampffertig aufgeßcllt hatten. Beim Anriicken drr Konstabler ertönte die Glocke der nachsten Kapelle, und das Landvolk lief von allen Sciirn herbei. Da Trank und seinen Gefährten Gefahrdrohte, umzingelt zu werden so warfen sie sich in ein festes, mit Schiefer gedecktes Haus, welchré auf einer Anhöhe dicht bei der Gemeindewiese stand. Hier wur- den sie bald von den bewaffneten Haufen angegriffen. Smith O'Brrrrr trat aus Fenster mit zwei Pistolen in der Hand und for- derte dix Konstabler auf, ihre Waffen zu iibetliefern, dann solle ihnen nichts geschehen. Während er sprach und mit den Kon-

stablern zu frateruisiren suchte, indem er ihnen die Hand durch_

das Fenster schüttxlte, häuften seine Anhänger kaltblütig Stroh und Heu vor dem Emgange des Hauses auf, um die armen Sckelnre

drinnen entweder zu er|icken oder zu verbrennen. Nun war "bie ' zum „Handeln- gekommen; aber die Konsiabler machten nicht |Y! von ihren Flmtxn Gebrauch, als bis mehrere Schüsse gegen ße feuert und Sterne, durch das Fenster geworfen waren. Daun "& sie Feuer. Zwei aud dem Haufen siürzten todt nieder, ein Dritter gab glerch nachber seinen Geist auf. Der Erfolg war, daß die Menge fich zuruckzog, uud obgleich Smith O'Brien sie immer von neuem' auffT-„rderte, dqrauf los zu gehen und das Haus niederzurei

so wo-lteu ]re doch nicht daran. 'Der katholische Geistliche det - gegend kam herbei und beschwor das Volk, keine Gewalt zu braucheu- Da fiohenO'Brien und seine Freunde unwillig davon. „O'Brien saß aiif einem Pscrde, welches kurz vorher einem einzelnen bekifft"!!! Konstabler abgenommen worden. Dieser Mann be egnete ihn! mts _. der Landstraße zu Fuß und hielt O'Brien vor, es ei thöricht, den . Soldaten, wrlche ,ich gegen ihn zusammenzögen, Widersialxd “ck|?" zu wollcri, bcronders da die Prirster das Volk aufforderten, sich von derEmborung fern zu halten. O'Brien schien tief über diese Anrede narbannnrn. Er sagte, ZWanzig Jahre lang babe kk versucht, sei- nr-irr Laterlqrichzu dreneu; aber wenn das Volk ihn verlasse, so muss er denenSache aufgeben. Mit diesen Worten ritt er davon.“

Dänemark. Kopenhaqcn, 30. "uli. ' . herauriickenden Cholera von russischen Landen wLYFrx-inxsielejzeeli Yorbe-igungs-Mgßwgeln angeordnet worden, die Quarantainezeikfiit xchrffe aud rusnschen nnd finnischen Häfen auch von fiinf aus zehn Tage, erwirkerr rind der russischen Flotte das Landen, Handeln und sonstige Communrcationrn untersagt worden.

Schmeiz, Taqsaßunq. Si un vom 27. “uli ib (Hg,) Nach „der Grnehmignng des k53.3rogioiolls wird!; ein IZKÜMT niicstdes Gcnrcronderathes von Forli in der Romagna iiber das tapfere Berrcbmsrr der m rbwischen Dirnsien befindlichen Schweizer-Regimen- m bei Vicenza 1111d rbre Aufnahme ins italienische Bürgerrecht ver- irscn, wclche Mittheilung vom Vorort angeme en verdankt werden roll. _- Nach mehreren verlesrnen Anzeigen des eidgenössischen Krit 6- rail)cs wirdmznr Fageéordnung, nämlich zur Veseßung der cidqenö? - schen Grychrifidtragcrstellc in Wien, geschritien und zuerst ein “Bericht des Vcrortö ubßr die bekannte Paßqeschichte mit Philippsberg ver- losen, welcher rrrrt„drm Antrag auf Entfernung des Herrn von E 'n- ger schließt. Zurich will in keine nähere Kritik des höchst au al- lendeerrfahrcns dcs Hrrrn von Effinger mit Herrn von Philip s- berg eintreten, sondern anhören und bei der Wahl selbst [eine An cht aussprrchrn. So auch die mrisien iibri en Gesandtschaften. Gla- riis, Baselland, Freiburg und aadt dagegen tadeln eni- 1ck|cden und [Zffen dad Benehmen drs eidgenössischen Geschäftsträgers und sprechen ihre Mrßbrlligrmg aus, und zwar Baselland sein emsies und hochstes, (Zs wird von diesen Ständen iiberhaupt dar ethan, daß Herr M Efptrger-schon lange nicht mehr das politische yslem drr Mehrheit der schweizerischen Bevölkerung vertreten habe und auch rrtclrtwertreten könne, da er aus der Schule Metiernich's sei. Die politischen Verhiiltrriffe Oesterreichs seien nun so verändert worden, daß dre Stellung" dicses Geschäftsträgers schon lange nicht mehr halt- bar und sogar lachcrlich gewordkn sei, und es sri zu verwundern, daß derselbe 1Uckt schon längst seine Demission selbst eingegeben habe. Es Wird auch „an die berüchtigte Rolle, Welche Herr von Philippsberg in der Schweiz noch vor dem Sondcrbundskriege gespielt habe, erinnert, Welche auch Herrn von Eisinger nicht habe unbekannt sein können, i_irrd dcnrioch_ habe er einem solrben der freisinnigen Schwei so serndsrlig geiinnten Manne einen Paß ertl)eileu können. TeZsin giebt nähere Erläuterungen iiber die sonderbare Rolle, die Herr von Philippsberg in Mailand wahrscheinlich habe spielen wollen, und iiber die näheren Umstände seiner Verhaftung, so wie es auch die Zurrmibungcn und Drohungen, die er sich gegen seinen Kanton sei- nrrZeit erlaubt hab:“, bestätigt, was auch von Graubündten in Bezug arif seinen Kar.ion bestätigt wird. Baselland spmck sogar von ei“- ner üblen Aufnahme der Post-Abgeordneien bei Herrn von Essén rr, woriiber aber Baseksiadt, arif weiches sieh der Gesandte von Va el- larrd berr-rfkrr, keine Auskunft geben kann, jkdoch _ [aubt, daß der Ge- srhaftskrägexrfhrlr sl'Üle' Stellung außer Acht gelasßr'n habe, dieses aber niiht bbswxliiger Absicht, soudrrn l.!niiberlegtheit zumt'ßt. Grau- bundtenUgiebt dem Herrn Von Eisinger das Zeugnis; eines freund- irckrn, gefallrgen Cutgegénkommrns aller *mit ihm m Berührung ge- ionnrrenxri SchWerzer. Bern glaubt, wie Freiburg, daß bei den jetzi- gen Vcrandrrtrn politischen Verhiiltnissrn Oesterreichs, wo nicht mehr das gazrz Deutschland leitende politische SysiemMctiernich's vvrhan- den sei rind Oesterreich diesen Einfluß auch nie wieder erlangen iverde, Wien auch nicht der Sitz fiir den Geschäätsträ er sein könne sondern Frankfurt. Es bestätigt auch die gefa eue Zinregung vori drr VrrwwrdmiZ drs bsirrrrichischcn Gesandten von Kaisersfeld fiir die Wiedererngung des Herrn von Effingrr, wvbei dem Ersteren aber dxr Prasident bemerkt habe, daß wenigstens Bern nie die Hand dazrr breicn werde: Die Anträge von Bern für Aufhebung der Ge- schaftziragersiclle in Wien, fiir die verschiedenen von Freiburg, Genf urid Baselland 2c. vorgeschlagenen Arten von Mißbiuigung (ernste hochste nnd, einfache), fur sexfortige Zuriickberufung (von Freiburg, _qrstr'llt), fur „Vcrlegung des Dißcs und für Entfernung (Antrag des Vororts),blribcri (der lebte mit I?.,- Stimmen) sämmtlich in der Mmderhcit, Mit 21 Stitnrnru wird aber die Vornahme einer neuen Wahi beschlossen und hieraus rnit 15 von 21 Stimmen Präsident O|). Kern von Thurgau gewählt; 3 Stimmen fielen auf Herrn von Cfmrger, 1 arif Landgmmann Näff und 1 auf Or. A. Escher. Dr. Kern dankt fiir das ,rhm geschenkte Zutrauen, bittet sich aber eine kurze Bedcrikzertjirr dre Erklärung über die Annahme seiner Wahl aus. (Zu drr nachsten Sryring, vom 28. Juli, wurde eine Zuschrift des ])r'. Kern verlesen, worin drrselbc erklärt, „dem ehrenvollen Rus T*rllTiigZaHu-rg zumGes-häfrsträger in Wien fiir einstweilen folgen zu“ 0 rn.“

_ S_ißung vom 29. Juli. (Frkf. Journ.) eutei de Kbirirninions-Bericht an_ die Tagsayung, betreffend die iFAngelseigen: heiten der deutschen Flüchtlinge von der deutschen Bundes-Vkrsamm- lung, und dcm (H„roßher'zogthum Baden eingelangten Noten vom 30. Juni und ,5; Juli 1818, an der Tages-Ordnung. Der Antrag, ben die ,Kbmrmsrion bringt, lautet: „Die Tagsaßung beauftra i den eib- gcnosxtscherr Vorort: 1) Dem noch in Bern weilenden A eordneten drr “aufgelosten deutsche)! Vundes-Versammlung, Namens er eidge- nosstschcn qusayung, irt einer kurzen Verbal- Note den Juha“ "und das Ergebnrß ihrer die Anfinuen der genannten hohen deutschen Bundcs-Versammlurig als unstatthaft ablehnenden Verhandlung mit- - zritherlcn uud zugler die Gründe anzrr eben, weshalb "dicksch „“e-4 rische Tagsaizung na eingetretenen veranderien Verh'äléni en 8 ,k?" Erlasun einer Gegen-Note schicklicher Weise habe entb kn Z- “' 2) die oke,des bet der Mweizerisckpen Eidgenoffenschaft - “" _ ;;“ Großherzoglich badischen 'nister-Residcnfen vom-lZU'é ZI. Benußung und im Sinne drr heute der Tagsq '; * * : ncht-Erstattung, in ablehnenden! Sinne'zk! _ : Ä * tons-Regierungen mittelst, “MYJ- * Tagsaßung, unter Bezeugun“? W . "*"-“*“

zu Handhabung einer gute!! "

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