des Monarchen, durch das 2Zusammenkun-
garantirt find. _An diesem & ker Associatron u
den entgegenzutretrn wiffen. Meine Herren!
pofin've Gesese dariiber noch richtig auszufaffe_n, wenn wir das des allgemeinen Wtheß, _ dienen muß. und von diesem Gebote geleitet, ebenen _ _ _
Zier vcrémttrortlich zu rem und d hinzunehm
hen, und k«
gen nicht dulden werderr. (Anl)altcnder_Beif_all,) Meine Herren! wrr ha- ben die franzöfisckre Ncpubltt anerkannt, _werl wrr yon dem (_Hrundjaße ans- ebcn, daß die inneren Angelcgculvenrn redes Y_ylkcs von 111111 und durch
Wir abcr !ind d11rchdr11ngen von der das: Sie, meine Herren, dafiir aussteher: wcrden, dar“; das volkstbiimlickve, constimtionell-111onarcdiscl*c 1116161921 111173 regieren muß, n'enn Lesterreicki kräftig und vsrbrirqt für seine Zukunft aus dci" Bewegung der Zeit hervorgehen sou. * In diescr Uebrrzcrrgung glauben wir bandelrr 311 die Feststellung der“ Freihei- 1c11 dcs Volkes, dicse wrrdcn von dieser Versammlung gctvabrt; die Orga/ rrisxrung einer kräftigen Crrkrrtivgewalt ist _111111'1'1: Pfiickrr, und wir glgubxn, das:, wcnn wir dadci 1111 Geiste des Gedcßes, im (iöeiftc dcr co11s11tutio- Sie 11113 wirksam unterstrißcn
es selbst geordnet rvrrdxri törinen. Ucderzenguug 11nd zweifeln 111ch1,
Prinzip es ist-
(Beifall) ".Ncirrc Öcrrrrik __ __ 1711111711; wir 111111111 zwci Riiiinckdten 1111 Ange,
riellen Frerdrit vorwärts geben, [Bcisa[1.)
Kriegö-Minrstcr Latonx; Meine Herren! Jeb bin gestern nicht anwe- sind gewescn, ald der Herr Minister des Innern von einem ?lbgcordnctcn iritcrveliirt woi'dcn ist iiber die Frage, ob österreichische Truppen bei dem unglucklickren Kriege, der in Svrmien gefiilrrt wird, geszgcn Werden, Ich habe diesclbc PfliÖk, ihnen rievolle „Wahrheit zu sa- _ gen: Es befindcn sickr disjeßt, wo rchricg nur an eincm Punkte geführt wird, 11111 rin Ulanen- Regiment, 1'1'11 galiziscbcs Regiment, cin italienisches Regi- men: and etwas deutsche Kavallerie bei dem Corps: Welches den Serben “2111 den kroatischen (Hränzen sind noch keine Feindseligkeiten vorgcfalleri, iureffcn ist dieserzrricg ein unnatürliäver, denn beide Theilc ge- horchen dem nämlichen Mona1chcnx das ist noch nicht vorgekommen; man hat Kriege gesehen, wo sich bradc Truppen in ihrer politischen Meinung ob Ich habe selbst Theil grnommen an einem Kriege, als vor (46 Jahren bei der Armee eine (ihnliche Stim-
Anrhcil 311 nehmen.
gegentiber steht.
ihrer strengen Diöziplirr irre leiten ließen.
mung war, die Sache war uns verlmßt, aber der edle Corps-Kommandant wußte auf den ritterlichen Sinn des Armec-Corps zu wirken, und die anvpcn fochten in allen Gelegenheiten mit größter Tapferkeit. aber, bier giebt es keinen Ausvrnck f1'1r das Gefühl, Welches die Truppen haben , die gegen ihre Waffenbriidcr, Welch dieselben Fahncn tragen, kämpfen. Es ist von Seiten des Ministrrimns einc sehr 11aci1drück1iche Vorstellung ge- macht, und Seirichjcstäi sind angegangen worden, in Ihrer“ Weisheit ein Mittel 311 finden, diesem Zustande ein Ende zu machen, nicht gchofftsverden, worm nicht dieRathgcber der ungarischen Krone thätigst cin- wirkeri, derm a11f sic fällt die Vcrantwortlichkcii. 'Das österreichische Ministerium, weder das vorige noch chige hat keine VerantWortung hieriiber; dic Nati)- acbcr der ungarischen Krone haben ein Gescß in Vorschlag gebracht, die Militairgxiinze mit ihnen 311 vereinigen, sie wiirden rs vielleicht nicht gorhan haben, wenn sic die Folgen vorauSgcsehen hätten, denn die *))kiliiairgriinze empfindet die grdßtc Ilntivatlrir, dem ungarischen Ministrrinnr zu gcdorckrcn, Co ist der Gränzc cin moraliscdcr 31" ang anferlrgt, der Die Herren Offiziere,
das ist Thatsache. _ mir nach langer Zeit seine Wirkung verlieren kann,
die in der Lage sind, in den deutschen Regimentern zu dienen dcn Wunsch, bald aus dieser" Lage befreit zu Werden, und "Sl. Majestät habcnbcrcitsbefohlcn, so bald als möglich dicdcntsrirechximen- tir ausUngarn 111 entfcrncn,dochk'ann dicses nichtaugenblickli ygesche- hen, wrildas ungarische Ministerium nur eine Ablösnng gestattet, Wenn man ihnen glcich Ersaxr geben kann. Das kann nickrt auf cinmal gkschchen, abcrselbsi die deutschen Offiziere in den ungarischen Ncgimrntern sind äußerst un- glücklich, und ich muß bedauern, daß ich in 111811111“ Amtswirkung kein Mit- tel hade, se Alle im Augenblicke aus dicserLagc zu befreien. Ich wünschte, daß die ungarischen Offizierr arts dcn dc11tschk11 :)tkgimentcru den Wunsch, in ihre vaterländischcn Rr'gimrntcr 111111131 ;11 wcrden, ausspreckrrn Möchkiil, abrr bis jeßt haben dieses ärißkrst Wrriiga' gethan, und selbst die ungari- '
Bekanntmachungen. 1503]
Hans Hinrich Hm'dcrmck von Bülow, geboren 1111124. Oktober 1812, Sohn des Herzoglici) Brannschweigischcn Kammcr-Präsidemcn vori Biilow-Wendbarrscn und des- sen Ehegattin, geborenen Gräfin vonWartensleben, hat sein Gut Berkholz bci Sckrwcdi an der Oder im Jahre 1835 derlaffen, um auf Reisen zu gehen, und seinen Angehörigen die chte Nachricht im Jahre 1837 aus Algier gegcben, Diese Gegend hat er, den angestellten Nacbforscbnngen zufolge, im Herbst des nämlichen Jai)- r__es verlassen und sich nach Mahon eingeschifft, um sich aber Malta nach Amerika zu drgcben, Zn Mahon soli de_rselbe angekommen, weitcrc Spitrcri von ihm aber nicht zu ermitteln gewesen sein.
_Ynf den Antrag seines Brnders, des Barons von Bulow-Wendhan en aus Steinhagen, wird daher der gedachte GutSbkfiHU Hans Hinrich Hardenack von Bü- 1__ow oder dessen ctwanige rmbckanntc Erben [zierdurch offentlich vorgeladen, sich in dcm anf *
den 21. Juni 1849, Vormitt.1111hr,
_?icr im_KammergeUch1e vor dem Kammergerichts-Re- _ erendarrus Werr§e1 anderaamtcn Termine 11 qesteUcn
urid |ck Ju [__cgitimiren, widri enfalls der 5 erschollcne Tillernwbdtk e_rkltar't UU!) LLL; ZUTFÜ Illaffenes Vermögen sci-
eamen xk]? 1 on »rbcn a - dchlwird. 3 d usgearitwortet Wer uswiirtigen Werden die Justi -Kommi arien Sim - syn, Go1dschmidt und Justizrat?) Schürz" 311 *))kandaotjcx- mn in Vorschlag gebracht.
Berlin,_ den 14, August 1848,
Instrucnons-Senat des Königlichen Kammergerichts.
[47711] Gerichtliche Vorladung.
Behufs Ne ulirung der wahrscheinlich überschuldeten Nachlaffenscha?t des im Oktober 1846_z11Ber1in verstor- benen, zuletzt in Stralsund wohnhaft geWeseneu Ritt- meisters a. D. von Angern werden alle diejenigen, welche aus irgend einem Rechtsgrunde, in specie als Erben oder Gläubiger Ansprüche und Forderungen an dirse1be haben und geltend machen wollen, zu deren Anmeldung und Beglaubigung in einem der folgenden Termine: am 26. August, 9. ode1'23, September d.Z„ Vyrmittags 10 Uhr, vor dem Königlichen Hofgerichte, der Vermeidung der am 9. Oktober (!. zu erkennen- den Präklufion, hiermit aufgefordert._
datum Greifswald, den 24. Juli 1848, _
Königl. Hofgericht von (Pommern und Rügen, (b. 8.) gez.) Quiüorp.
[5411 Ediktal-Citatipn,
Uzbek das Vermögen des Kaufmanns und Buchhänd- lerÖ „Carl Friedrich Ap un hierselbß, zu welchem das haus Nr. 182, des _ypot ekenduches hiesi er Stadt ge ör't, isi von uns durch ontuma ial-B-Yeid vym ge “gen Tage der Konkurs eröffnet, ämmtli : Gläu-
“ “' , do dur das Wort "il“ duns Ke Conßttutions-Urbmde „“HP-tr MLM V:?treterchOeßerreichs tandpunkt festhaltend, werder! nxir das Re_cht nd der freien Vereinigung r_n jeder Bezie- ung :espektiren; allein ich fühle mich zugleich verpflichtet, offchU er-
h“ “ ' “ brauche dieses Rechtes en klaren, daß wir auch jedem Miß , Wir wissen wohl, daß
nicht bestehen; allein wir glauben die Sache meinen, daß das höchste Gesch der Ge_sellsckaft, uns auch in dieser Hinsicht zur Richtschnur werden wir uns ?uchHnicksn " “ 1111 en, die unsviesesGeboiaufbringenwird, die cm an : fur MVMW g on demselben das Urtbeil über unsere Handlungen en. (Beifall.) MeineHerren! Wir sprechcnunö hier offendariibctaus, da[; wir auf dem constitutionellen mona_rch11_chen Boden sec- 1ß wir anarchische und kkpllbllkanijchk Bewegun-
isi kein
Monarchen, der e en Fahne.
ie-
wic ein Mann
wrrden. in einer Provinz nicht gezahlt wird. in die Länder schicken?
so gegen außen schwächen. [ollen wir nicht
wiirfe gemacht Werden könnqn. Dies kann aber than nicht freiwillig zahlr. geschehen.
aus die anderen Basten.
habln nur
1er aus die andere tragen.
sichtigt.
diger dcs Gemeinschuldners rvcrdcn zur ?lnrrielduriq imd *.)iachwcisung ihrer Ansprüche auf dcn 20, Dczcmber (*., Vormittags 9 Uhr, in unser Parteicnzirnnrer vor" den untcrzeicbnctcn Richter unter der Warnung vorgeladen, das; diejenigen, Welche in diesem Termine weder persönlich, noch durch zulässige Bcvollméichtigte erscheinen, mit allen ihren Forderungen an die Konkursmaffc präkludirt und ihnen deshalb ge- gen die iibrigen Kreditoren rin ewiges Stillscßweigen wird auferlegt werden. Den auswärtigen Gläubigern worden fiir den Fall i_nangelnder Bekanntsrdaft die bei 11119 zur Praxis bc»- sugtcn Herren, Justiz-Komrniffarins Nimmer hicrselbsi rind thstiz-Rath Jranzkv zu Löernberg, zu Mandata- rie11_vorgeschlage11. Auel) werdcn auswärtige Gläubigcr grmäß §. 97. der Konkurs-Ordnung aufgefordert, zum Betriebe der the hier einen Bevollmächtigten zu be- stellen, an den sich das (Hericht halten kann, da sie sonst bei vorkommenden Deliberationrn und abzufassen- den Veschliiffcn dci" iibrigen Gläubiger nicht Writer zu- gezogen werden, vielmehr angenommen Werden wird, daß sie sich den Bi'schliiffen der iibrigen Gläubiger und den Verfügungen des Gerichts nntechrfen. Bunzlan, den 11. August 1848. Königlichcs Land- und Stadtgerickxt. *Der Richter: (gez.) Zeydcl, Land- Und Stadtgcr'ichtH-Ratb,
[566] Steckbrief.
Es ist der Kellner“ Georg Oetting aus Kleinhan- sen, im Bezirk Wende in Hannover, der Veruntrammg nachbezeichneter Gegenstände dringend verdächtig, Er hat Dreßdcn vor einiger Zeit hcimlickr verla en, eine öffentliche iU_ufforder1rng in der Beilage, zu Nr. 125 der YripzinZenung __aber eben so Wie eine Mittheilung an reine ermat-Bchcrde, nacb vorgestriger Antwort, keinen Erfolg gehabt.
Die geehrten Yolizci- wie Krirninal-Behörden werden daher um Oetttng'_s Verhaftung, sobald er erlangt rst, und_um _[chleumge Nachricht davon er cbenst er- pucht; seme nahere Beschreibung vermag 111' 1 gkgeben zu Werden.
Dreöden, am 23. Au_gr1s1 1848. Krrmrnal-Abthei ung des Stadtgerichts. B e z e i ck 11 u n g
_ de_r veruntrauten Gegenstände. 1) _Erne sr_1bert_1e Cylinder-Uhr in acht Steinen gehend, mwendrg dre Zahl 796, daS; Zifxerblatt emaillirt. 9.) Eine lange Panzerkette von 14arä1higem Golde, 6 Kronen schwer.
[565] Köni l_z Justiz-Kanzlei zu Celle,
Zur Vervoll and! an der unter dem 4, Juli d. I. von unterzeichneter eh rde erlassenen Ediktal-Ladung, die AnmeldunL von Ansprüchm an das von dem Bus-
em Amtöverwaltn Nitsche: zu Rethmar
Yps :, von an te Rittergut Rethmar betreffend, wird annoch de-
620
schen Of iere fühlen eine eigene Abneigung, in diesen Kampf zu gehen, es amps e_ßen äußerliche Feinde,
_ bg, Selinger befragt den Vorstand des Constitutions-Ausschuffes, wre weit die Arbeiten gediehen find, und ob er gesonnen ist, die Theile der Arbeiten den Abtheilungen vorzulegen? Abgeordneter Meier antwortet im Namen des Verfaffun s-Ausschusses, daß die täglichen unguögesexztcn Ple- narsitzungen ihm die * eit nicht lasen, zu arbeiten, Hieraur wurde die Ver- handlung über den Kudlichschen Antrag fortgeseyt, Ab eordneter Borros ck beginnt mit der Verficherung, nur im Namen drr Lersdhnlichkeit sprechen 31: wollen, denn Wichtigkeit für dcn Baujder Freiherr _er darthut, „Ohne Cigemhumsrecht, Erbrecht, Verjährungsrcck't kann der “Staat nicht bestehen, Wir geben gern den Gegnern des bistorisckcn Rechtes daffelbc preis, aber sie müssen fich dann an dir Gegenwart balten, Kaum Einer im Reichstage Wird mit dem Prinzipe dcs Kurlickxscbcn Antrag; nichtririverstanden sein, und doch werden Anträge wie rinbehauene Balken in den Reichstag geschleu- dert. Aber der Kud1ichsche Antrag warde nnr cine _krirrstliche R11ine hervorbringen, wenn Nicht eine neue Gémrinde- “urid Gcricht§verta1mng damit verbunden wird. Der erste Antrag wiirde Anarchie im Lande hcrvorgcruken haben, darum hat der Herr Antragsteller selbstaus seinem Lorbccrblatte cin Kleeblatt gemacht, Dies erste große Werk wird wichtiger werdcn, als dlutigc Sicge, derm Provinzen kön- nen verloren gehen, aber eincm stechen Körper neue Ilrrirre 311 gxbcn, dazu gehören alle Aufopferungen dcr dcgeistertstcn Vaterlandslrebe. _ (Heiterkeit) Hier wurde der 4. August 1789 erwähnt, ramal? war 110111 111 Jankkclcl) der Bauer gckuechtet, in Oesterrciab abcr hatten rchon Maria Tycrena rrnr- Joseph 11. segensU-ich gewaltct." 031" erklärt siti) unbedingt gegen die Ent- schädigung durch die Bauern, weil cs nicbt meln“ ;11 unterscheiden, nrclcbe Lasten privatrechtlicher Natur, weird: rrichl- , _ propriation berechtigt, berniisrigt, Man dcrnfi sich aufdie 111i111111chc11 Stände, doch ich glaube, daß die Bauern 1111111 ;.11111-11 rvrrden, 111111 sic hören, das;
Sollcrr wir einen Guerillakrieg crwrckcn rind uns
Wir haben '))killionrn gezahlt f1ir den Krieg, zahlen fiir den Frieden“? weigern, fiir die Bauern zu 311111111“? Universitäten, die cr wär wcnig benußt, zahlen nich die Akasholikcn ftir den katholischen Kultus? Mir 111 bekannt, das; in Böhmen die Leistungen schon Msgkhört lxabku. (Nein, 111111! an dcr Rechten,) schaften bekannt, denen nichts mehr gclctstct wird. _ anzutmgen, das; durch Bokal- zrommissiorieri iiber das Wieviel critsiinedcn werden soll, den Modus haben wir 511 bestimmen. _ _ __ nail) meinem Ucbcrschlagc ;;011 *)]iilliorierr. Ter J1sf11s wird b1111_g nm, und was für Kirche und Zckmlc (111 chrom nncrrtbebrlich ist, wnd der
,“;111' 111111 hadcn die Wiener dic Jkkihkit rr- kiimpft, hat der Kaiscr dic Constitution crtiu'ilt'; ner, sondern auch für Das ganze Volk. zeige, daß keine Entsrlrädigmiix stattfinden konne (Beifall), tve1111_dcr Unter-
'„ir, Welche so lange ringcrcchtererirc etwas [*e- zogeri, wiirden Mol)! frciwiUig darauf verzichten, wir es 3 Man sprcchc don :)iccdtlicbkcit, _ Man habe 1820 dem Bann ric 11111111dstcnc1“ aufgebürdet, ohne Rucksicht Lr! "Banki" habe es gezahlt, _ milieu imd Waiscrr seien elend gewordcn, das Hans sri verkauft worden, und tvcr babe damals fiir den Bauer gcsprocden? _ _ habe dcr, dcr viclr Lasten an dir Herrschaft dank, 111111111 1,111dcö1111'1111111e 311 Stoner" gezahlt, seitdem habe er kopdcltc 81117111 gezahlt, Odcr-Ocstcrreich habe wie ein Bastthicr alle:“) “.'lrifgcbr'irdctk getraqrn. habe ihm “Zehent urid Robot „mfgebr'irdct, mit drm LauremiuniWnch ge- trieben. 311511118 man da auch sagen: Öcilig ist das Ociligthum? Das ganze Polk jubelte, wie es hörte, dcr .*)kcichstag wird uns dem Volk hcrvorgehen, Aber leider wollen viele Feinde des Bauern dic Last 11111“ von einer Schal- Ein Mitglied aus Tyrol hat gesagt, der_Vc- 1'kchtigte ist hier nicht vertreten, wir können kein Urtheil iibcr ihn (1111141. ?lbcrdasistnicht nöthig, das Urthc i 1 wurde 111 dcnMärr-n.J)kaitage11gcmi_l_t.“ (Bravo.) Abg. Brestc [: Man hat den politisarcn Zmrrdpnntt 311 wcnig beruck- Man muß hinsichtlich der E111sckéidig1mg untersclxcidqn, jo z, B, kann von einer Entschädigung der Handrodot nicht die Rede 10111- Lasten giebt «'s, fiir dercn ?infhcbung der Staat Entschädignug zahlen soll, _ Wkil er" durch die Nufhebrmg gewinnt, so ;.
sondem gegen Truppen desselben di er
trifft :
„Tcr Staat ist hicr zur Cr- ziirnen.
mildere wählcn, untcrni-xit.
“Sollen wir denn ein Erccutiorwhccr
Sollten dic Bürge)" sich Aber zalrlt dcr Baucr 111cht 1111" die
Mir sind Zi] Hrit- Ich bin 111111 gcyormrn,
Tic Summc betriigt «111 1'1111dfc11.
_ friiheren Zcit, Nicht blos 1111“ die Wie-
Tcr einfache *))kc1ischertvcrstand angenommen.
. B, in Galizien Da sich dcr Barter nicbtzurixck.
abcr wic viklc Fa-
Abg. Lölrncr';
Andrrc Übkx.
B. der chrent, das Laudemium,
kannt gemacht, das; 3111" Succession in das_ 311 diesern (Inti gehörige, friiher griiflich Z1olbcrg-Werrngerodesä)c, cht allodifixirtc Krinfellclrn, außer dcnKirrdcrn dcr wxil. Gräfin von Kiclmanchge, geb, von dem "3117311111“, cin- kkctcndenfalls 111111) die Kinder dcr Wci[,_(§"111'1f1'11 vori Oberg, grb, von dem Bussche, bcrrtfcn_1ei_11 Werden, Weshalb einer Anmeldung diescr ihrer Ariypruche in dem auf dem 19, Oktober d. J. anstehenden Termine es nicht bkdarf. Celle, den 15. Angus: 1848,
[5117| Cdiktal-Iad1rng. _. Wenn der “))kiillergrscllc Carl L11rrv1gNie1111yr, Hohn dcs weiland Küsters Vrrnyard Samuel Nicbuhr 311 MittermannIbach, geboren am 11. Yuguß _1778, w_cl- cher nach seiner Etrtfcrrnmg ans l_ncfigcn Landen cmc _;Zcit lang 311 Quißow bci Perleberg Tewohnthadrn 1_1_n_d dort mit dci“ spätrrhiu von ihm vcrlancnxn Marta L_lr- sabctb Voß, geschiedenen Brand1, o_erhcri'atdct gcwmerr sein soll Und znlcst 1111161111 510. April 1819 a_1rö War- schau von sich Nachricht gcgcdcn [rat, 1-111-*1;11111:1* gela- den ist, spätestens 111 dem 11111 den 1, Mär318411, Morgens 10 [l_hr, vor 1111tcrzeich1tc1cm (Brose!)crzoglickrcn “.'lnrtsgcrtrhte an- beraumten Termine von seinem Leben und Auxcnchlte Nachricht 311 gkbkjl, xlr!) ["*ncjutiirrio [11'0 0111111 der “4,0- deSerklärung, auch ferner alle dicjcrriqcn, rvelchc an das Vcrmögen dcs Verschollcncn, iriglc1che1r an den N_a_ch- las; seines im Jahre 18:47 ohne bcfanntr anderweitige Erben vrrstorbrncn Bruders, dcs T'Riillcrgcscllcn Joachim Nicbulrr', Crbanspriick" zu haben vcrmeircn, geladen sind, diesc ihre Anspriichc in dem vorbcmcr ten Termme 31111 “,.-„141141;ng [)]-o_qnmi _pr'ncrrliizi-om'z KUJUUWWJLU 1111d gehörig 311 bescheinigen, jo Wird wishes Ul_1_tkkH1t_1- weisung auf die in den Landes-Jutrllrgenzblaitern 1_n 1771161150 abgedruckten Ladungen hiermit noch anderwei- "'I zur öffentlichen Kunde gebracht. Stavenhagen, am 19, A11gus1_1848. _ Großherzoglich Mech1e11b11rgrches Amtögerrcht,
""""“ Dampfschifffahrt zwisch en und New-York.
Das amerikanische Posi-Dampßchiff „Hermaun“, Capitam Crabtrce, -. *:- wird am 15, September von der West“!
““W““? nach New-York cibgehen. nach New-York in 1.Kajir1e 195 L.d'or-Th1r.,
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» „Southampton 1._ „ __25 » Gärtrfrach§5 3 35 KH m_it 5_ _;Hmebrra e fÄrr_é_10_§k7b.-Fuß, “' e 21: ajü e 'r ie e ene e evt, C. A. Heineken &' Co.
eigentlich nicht mehr. frag__c _au die Welt, ob sie noch an den Adel glaubt. Der Adel ist ein un- naturlrch gewordenes Produkt; er glcicht Fosfilien, die nach einer Erd- Revolution iiberbleiben. Verquittung mit großem Grundbesiy crhalten hat; aber in Deutschland e- 11ört er zu den Fojsilien, und zwar zu den minder wrrthvollen; geschlis?
mag er vorkommen, doch hat er noch scharfe Knoten gezeigt. Wir sind eine politische Versammlung, eine solch soll mit der Vergangenheit nicht abbre- chen, fir soll nicht urim'is Gewalt brauchen, src soll einen abgelebten Körper still aussterben lasen, darauf lringrwicsen wird, das 1ergament 5116 Lohn 311 betrachten, so lan e harder Adel noch cin dünnes * *iirzelchcn im Volke; wird der“ Adel nicbt meFr verliehen, so werden dir alten Pergamente fiir vermoderte Verdienste kein ?lnscben mehr haben. 21 wiffc bei klarem Bcwnsrtsein nichts vom Adel, man laffe den Leuten ihre J"gend-Erinnerungen, ihren Adel tragen, so wir man jcdrm seinen Bart tragen läßt. Truck erzeugt (Begendruci, und eine solche Reaction ist natürlich, sollte man Lcrixcri, dic vielleicht aus ernsten Griinden urrscrezrciheitcn nicht ['CkälUVfcn wcrden, nicbt Gelcgcnbcit gcbcn, sicb Wegen eines Nichts zu er- Daö Volk sollte keine kleinliche Rache nehmen, es sollte Amnestie ertl1cilen, wie ein großer Fürst. die Waffe drr Lächerlirdfeit ist scharf, fie ist aber milder“, und man sollte die (Beifall.) Dcr Adgcorrn. Heim triigt darauf an, _ _ dcm Consiitutionö-21115sch11ffc zugewiesen. Ter Abg. 1111111111 sk Will ihn glkiclr der Volldcrathnng zrrgewiesen dadrri. Vcidr Annägc wcrden_ unter- 1111151. Böhner stcllt deri ?lntraq auf Ztmwisrirrg 311__dcn_Ab_1l1erl11ngen, erilät't sick) aber brstimmt gegen die „Zriwctsung an den Y_onsiitutions-Aus- schuß. Abg. Meier srriärt fiir ;),nwcisurig «m remConnit11trdns-Aussck1uß, Weil diescr bereits Weiter gegangen sci, als der Antrag _Lo1111er's_srlbst. Abg. Palazki; So eirifcnb nnd rrribczweifrlt das Prinzip auch isi, so bringt siiir doch in dcr Ausfiihrung viel daran. _ stitute der“?)kajorate, Jidéiwmniiffc, kö werden neue ?lmcndcmcnts sich dar- Abgcordn. Polarschcf bemerkt, daß ja Jidcikommisse auch von Bürgern gegründet Werden können.
' [5041
_ sondem Bcrlickficbtigitng der Agrikultur-Chemic, Öerr1)1-. Wolf. _ ,
* tcnbau, landwirthschaftxichc Buchführung, Betriebslehre,
,' landwirtdschaftliche _ _ _ _
1 vor; E. Stöckhardt. 'Threrherlkunde: Thierarzt Wrt-
der Zu -Nobo1, Aber auch hier kann nur von billiger, nicht von vollstän- ntschädigung die Rede sein, _ di che, nicht der politische, Der Präsident tra'gt darauf an, die Verhand- lung zu unterbrechen und zur Ankündigung von Anträgen zu schreiten. Zu- erst kommen die des Abgeordneten Löhner. Löhner geht ur Motivirung seines Antrags über, welcher die Ertheilung von Adels- „ch wollte nicht auf Aufhebung des Adels antragen, er existirt
Ter Hauptsiandpunkt isi hier der juri-
iplomen be-
Aber jcde nene Verleihung ist gleichfalls eine An-
Was Anderes ist er nur da, wo er sich durch
en
So lange der Adil noch verliehen und der Bürger
Mein zweitcr Antrag chr dahin, der Staat erkläre, Es ist cht Trachtenfreiheit, [affen wir die Leute
Jeder darum
Laser: Sie den Leuten ihrekindische Freude,
Ter“ Antrag wird unter ungeheurem Bcisall der Antrag werde
Es hängen daran die In-
Libgcordn, B o r r o s ck fordert
Bauer für dies kurze Provisorimn wohl noch zahlen. „Ick nrcrde_n1ich der den Arrtragftcllßr auf, seinen Antrag zu tl1c1lc11, rc1“__ erste Theil Majorität immer sagen, diejenigen ftihrcri 11111" dcn 11111'11 DeöponDrmI 111 fdrinc rogleich 111 Bolldrratlvurig 111111111011, *)1dgcord11._ Lohner: Ich ciner neurn Form ein, die 11111 einen Theil des Volkes fiir das 11111139 stimme VOUkOUUULU bci. Bard Verricdch daß, rextdem rr rm Mi- Volk erklären,“ Abgeordn, Brendci (1111? dem Bauersiarrde') wmr- nisterium isi, 1ein Antrqg (1111Lidkls-Bcr11*1l,1urtg_en_gejtellt rdurde. Die Zchglaubc der: sich, daß iiber einen so cirrfacdcn (Hrgenstarrd so viel Cirr- Adels-Verleihungen, dierctzi111dc113mmngcnErwiirmen, dattren vonder
Der Antrag des Abgrordnetcn Borrosä), daß der erste Tlrcil dcs thnersckrcn Antrags soglcicb 3111 Vollberathung komme, wird * (BcifaU,) Es wird der Antrag 75.75 Abgeordneten Siera- kowski aiif sofortigs Aufhebung des Adels verlcren. (Stiirmisclier Beifall.) Es wird bcscbloffcn, diesin Antrag zugleich zur Verbandlnng zu bringen. Ter zweite Thcil des Löhricrschen Antrages wird an dcn Constitution?)- Ausschuß verwiesen. _ _ _ _ giinxlicdc Arrfdcbnng gcstrllt 1111d begriindet 11'1118112111kkr1g mit folgenden Worten: „Es ist bereits feierlich ancrianrit, das: wir cin? demokratische Monarchie Wollen.
ZierakOWSki dat bereits friiher eincn Antrag auf
Diese hat ihre Zonderainctät im Volkr, und es muß
!)iicnmrld- “1113118220 daher jedem Einzelnen sein gleicher Theil zuerkannt wird?". Dies 1111111111, 1111117111 wir nxm das größte Hemmnis; beseitigen. Ick
Der Bauer in glaube, diesc Wenigen Worte Werden genug sein.“ Abgeordneter *));"an Borrosch dcdmrcrt die Kumnlirung der beiden Anträge. 'Der An-
trag Sierakowski's Yreifc in dir Rechte des Constitution»Ausschuffcs cin, Skill kcirr (Jessy, co könne daher nicht die Bestirrimrmg der Geschäftöordnung für Gesch daraus Anwendung finden. Abg. Hximerl: gcbcnder Körpcr, was wir crlriffen, sind Gejexze. _ _ Kaiser wi1l urn so viel von seinen Rechten hergeben, als die Constitution vcrlanqi, es muß daher diese abgewartct Werden. Die Versammlung geht, keine Weitere Verleihung von Adclötieeln anfragen werde, zurTagesordnung Lie motivirtc TageSordnUng wird angenommen.
Antrag betreffe cine .*.L'nn'UistMtin Maßregel und
Wir find ein geses- Abg. Neuwall: Der Abg. Brestel trägt an: 111 der llcbcrzeugnng, daß das Ministerium anf
Landwirtlisckraftliche Lchr-Anstalt zu Brösa bci Baußen, Der Lchr-Knrsns ffir das Winter-Haldxahr 1848-49
beginnt mit dem 111, Oktober 1848 und schließt mit *_ dem 131. April 1849.
unter _be- leitet
Ackerbmr, Viehzucht, Obst- und Gar-
Den Unterricht in den Nati;rwi'ssensckmsteu,
Rechts- und Geschäftskunde trägt
tig. Mathematik: Pastor Rädc. Wiese_11ba11 und Tech- nologie: Conducteur Voigt Und Kommissar Po hlenz, Feldmcffcn und Situationözcicbnen: Förster Schöne.
Ju dcn Jrcistnndcn traben sich die Bcsuchrnden mit al1cr in dcr l_yiefigrrr Wirthschast vorkommenden Arbeit vertraut 311 11111chM Und dir ihncn itbcrtragcncn Hiilfs- diicber zu fiihren.
511111111115 Pensionsgcld “1011Thlr., halbjährigcv 125 Thlr. Ze ztvci und zwei Bcsrrrbcndc erhalten ernZim- mer. Wer ein sVNHLÖ allein wünscht, hat dafiir halb- jährig 20 Thlr. mehr zn entrichten.
Amneldungen nimmt der Unterzeichnetc entgegen,
Rittergut Brösa bei Bautzen (Königreich Sachsen), am 24. August 1848. _
Pachtcr C', Stöckbardt, als Vorsteher.
Französische Nordbahn. 1568] Eröffnung der Zwrigdahmur von Lille rmck) Calais und nack) Dünkirchrn.
Die Verwaltung der Französischen Nordbahn zu Paris beehrt sich, das reisende Publikum zu benachrichtigen, daß die Eröffnung der Ztveigbahnen von Lille nach Ca- lais und nach Diinkirchen am “.I. SeZtembcr d. J. erfolßen wird, und daß vom folgenden age au gerech- net (,ilziiic drei Mal tä lich
von Like um HZ 11. ?) orgens, IF und 7 U. Abends
nach Calais und Diinkirchcn,
von Calais um 43; U, Morgens, 11.4411. Mittags
und 61, U. Abends, und
von Diinkirchen um 5 U. Morgens, 1242-11. Mittags
und 6T; U. Abends
ab elcn,
I):“)e Strecke zwischen_Lille und Calais wird jedeSmal in etwa 3 Stunden, die zwischen Dünkircheu und Alle in etwa 2Z Stunden zurückgelegt.
Zwischen Calais und Dover findet ur See eine regelmäßige Fahrt zwei Mal täglich att,
Das Ybovncment beträgt:
Athlr. fu, „ „
4 Rthlr. . HZ“??-
8 xthlr. . ] Jahr. *" aum 1:heilen der Monarchie
_ oh"? preis-Ethöhung. B“ ei"zelnen Kammern wird d" Bogen mit 2? Sgr. berechnet.
3 n h a l 1.
Amtlicher Theil.
Deutschland.
Bundes-Angelegenheiten. Frankfurt a. M. verfaffun gebenden Reichs-Versammlung.
Oesterre„ch._ Wien. ?lmrrestie. _ Aufhebung des niederen chirur-
, grschen Studiums. - Auflösung des Sicherheits-Ausschuffcs.
Sachsen. Dresden. Kammer-Verbaudlungen.
Heffeu. Kassel. VeroxdrnrrrL wegen Ruhestörnngcn.
Mecklenburg-Schwerm. SchWerin. Ausfall der Aerndtc.
Braunschweig. Bra ktnschWcikY Ständc-Verhandlnngcn.
_ A u s a n d.
Frankreich. Nak1ona,l“VEtsc11nmlung. Diskussion des Bauchart- schen Berichts. -* Parts. Journal-Snspcrrdirrmg. -- Rcclamatiourn den die Urrtcrsuchungs-Akicn über die: Mai- und Zurri-Etcigniffr. -«
rdens-Verleihungen. - Bastide und der legcsandte Venedigs. _ Lage der Bank. - Vermischtes.
Großbritanien und Irland. Londor'. Hofnachricht. - Parla- ments-Verhandlun en: Bridiet-Vcratbungcn; Erklärung der Minister über die irländische- oth. _ ' ermischtcs. _ Nachrichten aus Portugal: Schluß der Cortes.
Niederlande. Aus dem Haag. Kammcr-Vcrhandlnngcn.
Belgien. Brüssel. Verlängerung der freien Einfuhr ron Lebensmit- teln. - Vermischtes.
Schlyeiz. Graubündten, Die italienischc11 Flüchtlinge.
Falten. Turin. Neues_Minificrinm.
- oldau und Wallach“. Bucharest. Dcpuration aus „*msv. --- Vermischtes.
Handels: und Börscn-Nacbricbten.
B c i [ (1 J e, "***-» *---*___.,_
Verhandlirngcn der
w."- . „.
Amtlicher Theil.
Se. Majestät der König haben_Allcrgnädigst geruht: Dem seitherigen Kataster-Bi1reau-Yor|ch__er_ StellLr-Jnspektor Meyler zu Trier, _den Rang und die Prarogative eines Raths fünfter Klaffe zu verleihen.
Ihre Königl. .Hohxit die Prinzessin Karl sind, von Weimar kommend, wieder hier eingetroffen.
Das 36sic Stiick der Gescy-Sammlung,_wxlches heute auögeaeben wird, enthiilt unter _ Nr. "3021. Das Allerhöchsie Privilcgmm Vom 14. d. Mrs, n'e'gen Emission von einer MiUion R1hlk. Prioritäts-Ohxj. gationen fiir die Berlin-Hamburger Etsenbahn-Gcsell-
schaft“) ?( | 42
Berlin, den “.?“. ugn 18 -.
Debits-Comtoir dcr GcseH-Sammlung.
Abgcrcist: S:“. Excellenz der Wirkliche Geheime Rail), Graf von Renard, nach Breslau.
Mchtamtlicher Theil. Deutschland.
Bundes-Angelegenheiten,
rank urt a. M., 24. Aug. (O.P.A.3.) 60111? (Yßuyg der Zerfasfsunggebendeu R_xichs-Ve1'sanirrilurrg. LSchluy') Hagen aus Heidelberg erklärt "ck vdm Standpunkte der _Yrmokrg- tie aus fiir die Unabhängigkeit der Kirche. _Wir wollen dre Skibri- regierung „auch dem re1116_sen Elemente rurbt dorenthalten. WZ: verkennén nicht das Gcfä)rltche,_ _rdelches _dte_Frc1gebu11g der kdtholc- schen Kirche hat. Doch die relrgrose Frcrvrtt wqr auch_ durch den Staat nicht besser geschiiyt. Das Gefahrlrche wrrd gemindert durch Trennung der Schule von der Kirche, so rvrc durch vdllkommerre Rc- liqions- und erltuöfreiheit. Müller von Aache__n_ erklart sich fur voll. siiindige Unabhängigkeit des Staats von der Hirchx nrxd zrmgekchrt. Man hat von der linken Seite konsequentcrwerse dtese (zrcryert _zuge- geben, aber in einer das Gefühl der:; Volkes Verleßonderr Wc:se_,_ mdcm man sich gleichgültig oder feindseltg gech die Religion erklart hat. Hoffmann von Ludwigsburg hat anfairglrrh m_r ergencs Anzcnde- ment gestellt, tritt aber jeßt einem von vielen Mttg_lrede1n_geriellten Anfrage bei.“) Jept ist das Prinxip dcr Volkdjorrvcrmnctat an die Spitze des Staates gestellt; der fkÜhk1“_e chr1s111_che Staat h_at aufgehört. Wir (die Partei der proteftarrtrschcn Kirche, der 1ch anqehöre) fügen uns diexem Akt des Volkßwrllexs, abcr WU" er- kerinen dem Staate, welcher sich vom Christenthumr, der Yuclle alles Heils, [vögesagt hat, keine Gewalt _mehr zu m der Kirche. Herr Vogt hat der Kirche eincn Vern1chtung§kamrxf angesagt, den wir aufnehmen. Ich glaube_, daß der „Lamps untcr der nächßen Generation stattfinden Wild, zwar mcht auf Grund
* Dieser lautet: Die Freiheit jeder Gottesvcrehrung und ihrer_offent- [Wen )Ausiibung isi verbürgt. Verbrechen und_Vergchen, welch_e bciSAus- übung dieset Freiheiten began en werden, unterliegen den allgememen Straf- ses-dkm von Nagel, Ur. La aulx, Dieringer, Thmnes, Zum __Sande, Schol- im,.D_„ , mm, von Ketteler, von Bally, don Har1111a11n,__Kauv_xr, Wiest, Ur- ipps, Oßcrmünchner, von Radowis, Walxer, Farsi Uchnowsky,
“ . arm, von Boddien, M. von Gagern Muller, Blomcr, R. Po- il, riedrich, Döllinger, A. Reicheusperger, Kusen, Clemeris, Comenius, "6:11". Arndts, Limbacher, Waldmann, Adams, [);-.. von Linde, Schluter,
Knoodt, Kahlert, von Piepenbrock, Simson11.,Ambrosch,Oertel,
GWF“, Hoffmann aus Ludwigsburg, Osterrath.
Berlin,
Preußischer
aats -Llnzeiger.
jener Prophezciung, dic achtzehn _Jahrdundcric älter ist. Ich glaube, daß die Kirche im nächsten Kampfe untcrligcn wird. Bädc Theile aber müffcn sich rum bevorstehenden Kampfe riisten und zusam- menschanren können. Darum Freixrebimg dcr Kirche und drs ©1111- brns. Ick qlaube, daß das deutsche Volk nach kcr'Varbarci, ");-[ck: dem Sieg iiber die Kirche folgen wird, sich zur Irirckye 3111'i'1ckbcqcbi'1t wird. Zim merma 1111 aus Skirttgark: Jil) fimdc cs (*cdcirkliär, 11c- bsn dcr politisrdc-r Aufregung auch religiöse wunde Stcllrn 311 berüh- ren. Doch es ist gcschchcu. Jeb muß offen sagen, daß ich kcj" Freund VV]! drm bin, Was man Kirchc nennt, Wohl aber ein Freund der Anstalt, welche die Menschen veredelt. Ich kenne a::s Studiert nnd eigener Erfahrung die Licht- und Schattc11seiwn dcr" Kirchr. Mir erscheinen die Sihqttrristitcn iibcrwirqcrrd. Dennoch und zum Theil rbcn darum möchtc ich dir zijrxic völlig frci gegeben haben, schon aus dem Primzip :neincz chens: Freiheit fiir Alle und in Allem. Ick wris; abxr das (Ye- fxil)rlichc wohl zu wiirdiqcn. Tic Mrhrdcit des Volkes, 111911116111 d-.ö Kirchliche 1115 das Höchste gilt, will die Tx'e1111111111, der Kiräre vom Staat. Tb nirht äußere Einflüsse nnd Miihe gewirkt 111111211,“ kommt nicht in Betracht; das Volk hat seinen Willen in Pcäitioncn kund- gegebcn. Ich habe rs rrledt, wie sich die Kirchs in den leyien 2-7 Jahren 111 Spanien, Portugal, der Schweiz, Bayern :c. brnommcn hat. Ich weiß, wie man von Soitcn der proteßautschcxr, wic drr katholisak :*11 Kirche der Erziehung in dcn ch getreten isi. Ich weiß, 12:16 protestantische nnd kaidolisckc Jrsuitcn dcm Köriiq- thum, wie dem Volksthurn, glcichc Entwürdigung bereitet [r*a- bcri, 11111 auf den Trümmern drs Vrrfassungy - Staats idre Priesicr-Hcrrschaft 311 gründen. Nock; zittern, «inch 111 mcincm én- gcrcn Vaterlande, dic Sch1ncrzeii nach, die wrgcn dcr gxmischtcn Chen bereitet wordcn sind. Ich vcrkcnnc 1111111, daß die Männer des Throns wie des Altars noch jevt dic Mächtigcr'cn sind, daß ficdie Mittcl, die zum Theil nur ihnen zugängig sind, noch lange habrn i_vcrdcn. Wir sind auf der Schwelle der neueren Zcit“, 11*och abcr "th uns der Feind entgegen mit etwas veränderter Stellung und vcrandcrtcm Namen. Er will uns glauben machen, daß auch er vor- gerückt sei, er trägt die Kokarde des Tages. *Der Feind ist zu klug, aTs daß ck_durch eine Niederlageeines Anderen belehrt worden wäre. Dennoch 111111 ich dem Feinde die Freiheit „geben, 111111) die, die er siri) se1bst _biö jeßl nych nicht herausgenommen hat. Die Kirche, hoffe ich, Wird in _der Jretheit bald eine andere wcrden; sie allein wird 11icht dem (Heist der Zeit entgegen unverändrrt bleiben. Auch die Kinde hat_ bere1tö ihre groß: Zrit gehabt, wo sie der Freiheit der Völkcr zur Srrtc trat; ste hat mehr als einmal dem DespotSnms eincn Damm crit- gxgengescßx. Vor 600Zahrc'n hat dcr Hauch der Freiheit dcn päpstlichen ““C-UM beruhrt. Herr bon Beislrr hat gctadcli, daß der“ Papst seine S_okdaten gcgen dre Ocsierreichcr ges ickt hat. Mir schririt, daß auch [ZM dk,“ Hauch dcr _Fk'kjhé'lk den päpÉlichen Stuhl berührt hat. Die S_waetzer, rvt'lihe in der Lombardei“ der ita1fkrréschen Nationnkikät zu .H_l_l[f_k gezogen smd, stehcn höher als diejenigen, die in Neapal dcm Romg geholfen haben, gemachte Versprechcn mit dem Blute der Staatsbürger auszulöschen. Die Kirche hat bereits angefangen, eine andere .zu Werdrn in vielen ihrer a11Sgezcich11etstcn Mitglieder. Herr von Radowiß hat heute crklärt, die Politik der Kirche werde eine sittliche werden. chn 111,» nicht irre, so Waren dre Namen Sepp und Döllingcr nnter dcnjcnigcn, Welche für die Kniebeugung in Bayern gefochtcn haben. Wir schen sie heute kämpfen für allgemeine Gewissensfrcihcit. (Stiirniischcr Beifall.) Daraus erkenne ich die Macht des freien Geistes. Die besten werdcn [)eriibertra'tsn auf unsere Seite. Die Kirche wird dem Umschwung folgen miiffcn, “Die Kirche wird viclleiidt zu Grabe gc- tragcn Werken, abcr nicht, um, wie mein Freund Vogt meint, vét- 11ichtet zu rvcrdcn, sondern um vcrklärt aufzustehen. *Die Religion dcs Geistes ist im Aning. Damit die Kirche dahin konruic, muß sie frei gemacht werden. Das deutsche Volk bedarf gm“ sehr eincr“ Re- ligion des Geistes. Kein Volk isi groß gewordrn, dem die höhere Weihe gefehlt hat. Besonders in dem nahen Entscheidungskampfc wird die Jreidcit des Volkes der ganzen Begeisterung bedürfen, die befähigt, freudig die Todeswunde 311 rmpfangcn, Wenn das Auge über sich einen Himmel offcn sichf. Ich will die Freiheit der Kirrhc auch aus einem anderenGrundc, aus dem Grunde drchwegung und drsKampfes, dcn auch ick) will. Zum Kampfe braucht man gute Wa"eri, wenn man kein Thor sein will. Eine solche gute Waffe ist die Freiheit des Unter- richts, die Trennung der Schule Von der Kirche, auf der ich bestehen werde., (Stiirmischer Beifall.) Förüer von Breslau erklärt sich fiir Unabhängigkeit der K'rchc, rvclche die Kirche stets verlangt hat und nöthig hat, den Reichthum ihres Wirkens entfalten zu können. Schwarz aus Halle ist fiir Trennung der Kirche vom Staate, Welchem das Recht bleiben muß, sich gegen Uebcrgriffc 311 sicher". Kucnzer von Konstanz verlangt Ancrkcmrung des im §.“11dcs Criiwurfes ausgrsprochenrn Prinzips. EntWede'r muß Gewiffensfrci- brit gegeben oder die chchclci zum Gcseß erhoben werden. Ick selbst gehöre einer Richtung 1111, die jest in der katholische Kirche nichl herrscht, nämlich der Josephinischcn, die sich vorzüglich in der Duld- samkert ausspricht. Wenn ich gegen die Einmischung des Staates spreche, so muß ich doch, um nicht ungerecht zu sein, hervorh'rbcn, daß der Staat mitunter in der Lage war, zu thun, was dir Kirche vernachlässigt hat, Dies war in dcr Josephinisibcn Zcit schr der Fall. Troydem hoffe ich von der Unabhängigkeit der Kinde, daß dann fri1h_ere Einrichtunge11, dcnrn dic jest herrschende Richtung kn_kgegentmt, wieder ins Leben treten werden. Ich muß iibrigens Wkkekspkkchen, daß nur dcr Polizeistaat dcm Begehren nach Syno- den entgegengetreten ist. Ich könnte Beweise vom Gegentheil ['kfkm. Bei Freiheit der Kirche werden Synoden rirsammen- treten, auch froh cines widerstrebenden Kirchenfiirsten. 'Die Syno- den __werden die kirchliche Gesevgebung sein, und 'die kirchlichen Behorden würden die Beschlüsse zu voll,1'ehen haben. In den Gememden werden sich Kircheriräthe und diese zu Bezirkskirchenräthen
bichn. Dies ist die alte Hierarchie der ursprünglichen katholis en Kirche. Die _Gemeinde wird ihren Y_farter wählen und sogar Zach entlaffen. Ste wird ihr Kirchenvermogen selbst verwalten und ver-
Dicnstag den 29. August
Aae poN-Anßalten des In- und
Anstand» nehmen Beßeilnng auf
dieses Blatt an, für Berlin die
Expedition des preuß. Staats- Anzeigers:
Behreu -Straße Nr. 57.
18481
„„„_.__ „.- * „__-„..ck _,»ß.
wendrn, und es nicht in die Hände eincr Partki geben zur Verbrei- tung des Glaubcns und zur Unterstiitzung des Souderbundés, Ge- br'11 Sie die Schule frei, veranlassen Sie eine gründliche philosophi- sche Bildurrg, und dsr (Brist wird auch in dcn d11111pfesxcn theologi- _s_c?21Z__-)Vi)rsalcn uicht zurückgedrängt wcrden. -- Sck111ß der Sipunß „7 r.
Fra_11k_f_11rt a. M., 26.21ug. (QP. A.Z.) 66ste Sihung dcr vcr_1a11_1111ggc_bcnden Reichö-Versamrnlung am 25.2[11- gust. T_ir Sepang rvrrd durch drnPräsidcnien von Gagern eröff- nLt. Fiir den Flottenbau sind aus den rnssischen Ostsee-Provinzen 1708111911. cingx'güngcn. Reichsministcr drr Finanzen vonBeckerath cuirwckslr 121ci11e1n 11i1111cre11 Vortrag ÖM Stand der“ deutschen Reichs- 111111711 Eo [*cfazrden sick) am 111.2111g11st, dem Tage der Bildung des Mirrqterrums, 111 d-c11 in Gemäßheit der früheren BundrSVerfaffung gi'brldrtcrr und damals übernommenen Kaffen 2,581,516 Fl. 38K1., wozu 11011) mehrere rum Theil nunmehr einbrzahltc Rückstände kom- men (gegen 735,1100Jl.). Präsident von Gagcrrr schlägt vor, das;, worauf bereits vor einiger Zeit Schreiner aus Gruß angetragen hat, ein eigertrr, dnrch dic Abtheilungen zu wählendcr Jinanz-Aus- sch;1ß nicdcrgcrrßt werde. Die Versammlung faßt hierauf gegen Ende der Sitzung Beschluß.
Rc'chsministcr vonPcurker: Meine Herren! Auf die an mich gcrichtctcn Juicrpcllationru habe 111) zunächst die Ehre, zu crwiedern, daß ich mich des Einverständniffes dieser hohen Versammlung er- frr'uen zu dürfen glaube, wenn ich erkläre, das; Zeitungsartikel, welche 1111ge111'iuc, des inneren Zusanmicnhauch entdehreridc Mittheilungen mrs vertraulicher Privai-Korresporrdcnz enthalten, die oan Wissen und Willen rer Bethciligten geschehen sind, wohl nicht fiiglich Grund- lagen fiir parlamentarische Debatten werden können. Meinerscits habe ich nur zu erklären, daß, so lange mir dieses Amt anvertraut sein wird, ich die Verantwortung für meine amtlichen Handlungen, die allein den Maßstab zm amtlichen Beurtheilung abgeben können, treulich mid unerschrocken auf mich nehmen werde, und da[; ich meine Pflichten nach allen Seiten und nach Kräften zu wahren entschlossen bin. Was die Thrilnahmc des deutschen Heercs an der Feier des 6. August betrifft, so ist zunächst zu bemerken, daß mit folgenden Modificationcn die deutsche Waffenmacht sich an jenemTage um ihre Paniere geschaart, und 111 dem feier1ichen Waffengruß, den sie Sr. Kaiserl. Hoyrii dem Reichsverweser darbrachti', a11ch die_Einhcit Deutschlands frendég begrüßt hat. Zu Beziehung auf die Königlich harrrrovrrsche Armee ist zwar bekannt geworden, das; dieseébc eine Pa- rade nicht adgkhaltcn, die deutschen Jrrben nicht angclrgt hat, und nur durch einrn Tagesbefehl von jcnrm wichtigen Ereignis; in Kennt-
nr'ß gcscHt wor'dcn ist. Aber durch einen 1te11kre11Tagca-bcfchl ist diese Armee daVon irt Kenntniß gescßt worden, daß sie nunmehr an ihren Panikrcn 1111d Kopfbkdeu-rge'n die dmtschkn Farben a11_kegc_11 folie, und es ist für diesen Zweck cine besondere Parade bcrlrts m nahe Aussicht gestellt worden. Sowohl hierin, als in dcr vor einigen Tagen erfolgten rrnumwnndenrn Anerkrnmmg der Centralgewali, so wie cnd1éch in dcr Brreitwéllr'gkeit, womit Hannovr'r so eben seine Bundespflichtcn auf dem Felde der Ehre in SchleSwig crfüUt, dür- fen wir bereits eine befriedigende Lösung der wichtigsten hierbei in Bciracht kommenden Fragepunkte erkennen. Was die Theilnahnse des prrußirchen Heeres betrifft, so muß ich zunächst auf dkn viel- verbreiteten erthum aufmerksam machrn, daß das Ministerium, seine Brfngniffc iiberschreitcnd, seine Anordnung auch auf Truppcn erstreckt habe, die nicht zu dem Bereich der Centralqewalt gehörten, und Zwar auf dds ganze österreichische und preußische Heer. Dies isi indiffcrr 111111ch1ig. _Jn jener Anordnung ist ausdrücklich erklärt, daß sie sich auf drc deutschen Bundestruppen ersireckc. Die deut- schen Bundestruppcn gehören aber in den Bereich der Central- gcwalt, und anderer Truppen als deutscher Bunchiruppen isi in )cncr_Anordnu11g _mrt keiner S*.)ibe Erwähnung geschehen. Die preuß11che Armee 111 _dekanntlich viel stärker, als ihr normalmäßiges Vuridcskontm ent betragt. Derjenige Theil des preußischen Heeres, der fich am ). Augnst für besondere Brmdeszwecke verwendet befand, hat nach der eigenen Anordnung der preußischen Regierung die Feier des 6, August genau so vollzogen, wie sie angeordnet worden ist. War es doch in der Buudrsfesiung Mainz ein preußischer General, der würdige Vice-Gouverneur, der, als er die erste Kunde von der durch den Reichsverweser erfolgten Uebernahme der (Zentralgewalt erhielt, aus eigenem Antriebe die preußischen und österreichischen Trup- pen zur feierlichen Parade versammelte, ihnen jenes wichtige Ereig- niß vcrkiindigte, dcm ReichsverWeser ein dreimaliges Lebehoch aus- bringen und diesen Waffengruß mit Kanonendonner uud Glockenge- läute begleiten ließ, mithin aus eigenem Antrieb jene Feierlickpkeit gcnau so vollzog, wie es wenige Tage nachher für die iibrigen Vun- drstruppeu angeordnet worden ist. Was nun die'iibrigeu preußi- schen Truppen betrifft, so hat die Königlich preußische Regierung erklärt, wie die buchstäbliche Ausführung jener Anordnung darin Schwierigkeit gefunden habe, das; es nicht möglich geworden sei, den Theil des preußischen Heeres, über welchen die (Zentralgewalt zu Bundeözwecken verfügen könne, mithin in der Stärke des matrikular- mäßigen Kontingents von dem übrigen Theile des Heeres _zu dem Zweck auszuscheiden, um ihn in besonderen Paraden aufzustellen, und zwar um so Weniger, als in dieser“ Hinsicht so eben neue Jestsiellunz qen erwartet würden“, da indessen die preußische Regierung bereit sci, ihre gesammte Waffen::mcht in jedem Augenblick ins Feld rücken zu lassen, wo Deutschlands Schuß und Sicherheit cs verlangten, so habe sie geglaubt, den vorliegenden Zweck vollständig dadurch erfüllen zu können, daß sie die ganze Armee durch einen für alle_Tbeile_der_sel- den gleich giiltigen angemessenen Tagesbethl vorrdresem'wrch11e_n Ereignisse in Kenntniß geseßt habe, und dreo' um so mehr, als rx gesammte preußische Armee die deutschen Fgrberx schon Frühexßnskba , gehabthabe. Die Regierun fügtnoth wörtlech hu- WWWWMU Se. Kaiserl.Hoheit der Re“ sveno: rbaldVeka-ÉY entfe- W": preußische Truppen, auch ohne daß edeaß MWM?“ "ck _.. o' de
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