Oie Minister, welche noch auf ihren Landsipen weilen, werken *
' ' o e nach der Stadt kommen, um darüher zu bzratben, :::-FTT: Furiorändiscden Aufrüvkern„welche der Gencktöbof m Flon- mel verurtheilt hat, aestheben soll. Die Dampffrega-tte „Dragon hat Befehl erhalten, nach Cork abzugeben. um dort die zur Deportation beßimmten irländiichru Verurtyeilten aufzunehmen und sie nach dem
ihnen angewiesencn Straforte zu bringen,
Die erwähnte, von vielen meovnern Dublins unterzeichnete Denkschrift zu Gunsten S; O'Brietis wurde am “16011 dem Lord- Lieutenant überreicht. Derselbe ektvtedz'rte der Dxputgtiou, daß cr, da rie Kommission zu Clonmel' noch mxideni ge11ch111chen Verfahren qeaen mehrere mit S. O'Brien does n'amlichen VerbrecbeiZs ange- "11.19:- Pexfonen brschäftigt und überdies von den Anwalten des Verurtvrilten ein Einipruck» erbvben woiden sei, eine bestimmte Ant- wort auf die Denkschrift für jeyt nicht ertheilen, wohl absr vkrsichkrn könnk, daß man auf die Ancmpfeylunq der Jury voch Gewicht [gqen wkrke. - Hm Tuffsy soll ein?" verunglückten Versuch 0,1- niackxt haben, aus Newgate zu entkommen. - Zu Clonmel i'atte man xwei junge Damen wegen Theilnahme an dem Aufstanrc 1116 (Weiängniß gebracht; sie sind jedoch Legen Bürgschaft wiidkr f(xi- gelaffen woidrn.
Italien. Florenx, 7. Okt. (A, Z.) Das M*"nistxrium [1111 der T-putiitcn-Kaninikr 1111111? Morgen eik-ärk, cs icge die i11m aii- vsktrauten a11ßer01dentlichen Gewalten nieder, behalte sich aber die Bcfugnéß vor, so lange 11121 kein Gkskß iiber die poiitiicheii Vcrcine bestehe, die gefiihi'liäxkn 0111er lcßtrrcn aufzulöscn. Die Kammer nahm die Erkiärinig 011111: besondere Freude auf. Sie sah in ihr ein Produkt der Nokywcndigkeit, cb?" so wie in der gestern 1111117111111 Amnestie fiir alle fremde und cianimis-xhc Betheiligtc bci d:“!i 111101- neser Bcgcbenhcitcn.
Königliches Schauspielhaus.
Mittwoäv,den114.5Z110111'1. - Antigone.
Man soUte cs niemals 1111c11v1'111n1 lassen, Wenn ein solches Stiick iiber die Brettrr schreitet. Bci dcn viclcn (511111111111 und unerlcn Metallen, die unseke Zcit zu Tage fordsrj, 111111“; 111011 jede reine (Holdstnfc sorgfältig a*-f- zählen. chn 1th die rmlcn Verhältnisse die' lwchstc Crwißnng aller Lei- denschaften hcworrufcn, thut 13 11111 so mel): Noth, sie 17111111dicAnschminng
cines idealen Kimsiwerks 3.1 reinigen. Tazn kommt, daß, wenn die Per- *
906"
sonen der Antigone auch nicht dmchweg so gut dargeßellt worden, als fie '
dargestellt werden könnten, die Schauspieler, von welchen sie gegeben wer- den, dych _111 quderen Rollen eben nicht beser spielen.
Em mx ies! tzngewöhnlich zahlreiches Publikum batte fich vnsammelk, demmSchampiel beizuwohnen. Wir empfanden immer ein eigenthümliches Gefubl, wenn nach der Ouvertüre der Vorhang, statizu steigen, ßch senkt -- eme Vyravnungdes Seltenen, das uns erwartet - und wenn dann in fortlaufender Reihe ohne Unterbrechung durch Zwischmakte das Drama vor unserxn „Augxn ficb abrollt, wir wissen nicht, ck ck die Seltenheit oder ift eH wirkltch diese Orkonomie des Stücks, welche uns mehr als bei irgend 1111er anderen Aufführung einen kunsileriichen Eindruck hinterläßt. Wie er- muden nicht, der 11n11nte1b1oche11en Entwickelung zu folgen, abwechselnd von dejr Ha11d1nng erschüttert, von den (Hcsängen res Chors beruhigt, empfinden wir 111113 im rx-thniischen Maß der Bewegung getragen, und unsere Seele angeregt, aber nian ermüdet, fühlt sich nicht durch Ueberkeiz geschwächt, sondern "*."rch heilsame Thätigkeit gekrästigt. „ „ ,
Es ist gewiß einer der glücklichstci-Gedanken, dieChvremitznusikalischen Melo dieen zu begleiten. Ein antikmufikalischer, blos ryehmi1cher Vortxag winde in seiner Einfachheit zn imbclcbt fiir unser an kiinstlichen Motive JF'VÖFUU'W, Öl," kl-Ug-n -- wir 101111111 nns nicht mit einem Schlage in die Cln111ch0k1t „rcr an!ik.n Kunst z1lkllckIkksfökn - wir wurdcn an der Eintö- 111611111 «111111101. Jm 9111g1111c111111 isi rer Charakter ker Mendeléiohnvchen Munk dar!.m gewiß für uns der lichtiqstc, wenn er auch nicht antikgetreu 111, nnd wenn auch einzelne SteUcii einfacher komponirt sein könnten.
Vor Allem riß uns auch dicSmal der Hymnus auf den Bacchus hin. Der Enthusiasmns, der fich in ihm ausspricht, stimmt zu den Empfindun- ch, wilche die Situation hervorruft. Tie Starrhcit des Kreon ist gebro- ch1115 eiiie Versöhnung scheint eintreten zu sollen, und die Götter oncn Mcdrr freundlicher 0111" die Stadt bcrabbKikken!
AML) Yer Darstellung crwähncii wic nicbt weitläuftigcr; sie ist bekannt, *))kad.11111*_13. rclinger trägt die **alme davon. “Laber 10 vertrcsfiich sie ist, 1011“, ,wimchtcn doch , daß die Regie sich nach einer jiingeren Darßellcrin 1111111111“; Co 11111010) vollendet jcrc einxelne Bewegung ist, dem ganzen Zvi**l,1chlt die Elastizität 11-0 Wcscns, kii- ren Reiz der Jugend auomacht 11111 11? 110111111» anch zu einem vollständigN Bilde der Antigone gehört,
Bis 511111 21). Oktober Mittags waren an der asiatischen Cholera als erkrankt aiigemcldct 2228 Peisoncn, Zugang von gestern bi? 1111111“ Mit»), 24. „1111011101111 22.52. Davon sind gestorben 1420, gxx1k1'611 611.7, 111 1111111101 2561300111101; 227. Summa 2252.
2311011, den 21. Litodkr 114475.
5163131111380 Polizci-Präsidium.
üomgluhe Schauspiele.
Sonntag, 22. Okt. Im Opernhause. 1171: Abonnemnw- Vorstellung: Der Maurer, Oper in 3 Abth., Musik von Ander. Anfang halb 7 Uhr.
Im Schquspielhause. 175s1e Abonnements-Votftellung: Det Psanbk", Original-Schauspiel in 5 Akten, von Ch. Birch- Pfeiffer. Anfang halb 7 Uhr.
Montag, 23 Okt, Im Schauspielhause. 176|e Abonne- ments-Vorsfellung: Ein deutsches Herz, Trauerspiel in 5 Akten, von Gotthold Logan. Anfang halb 7 Uhr.
Donnerstag, 26. Okt. Jm Opernhause. Mit Ancrhöchßer Ge- nehmigung. Zum Benefiz des Königlichen Sängers Herrn „_„Vlume, bei seinem Scheiden von der Königlichen Bühne, nach 40jävriger Diegstzeit: Der Gott und die Vajadere, Opcr in 2 Abtheilungen, Munk von Aub“. (Fäul. M. "Taglivni: Zvioé. Fräul- Tuezek: Nmka.) Hierauf: 1'35 110 1101111, aiisgejührt von Mad. Brue und HM" HMMNVMM; (ZUM Säxlllß: Tao leßte Finale aus der Oper: Ton Jaan. (Heri Blume: Don Juan. Herr Waun: Lc- po1er. Herr Töiing: Kaufmann Martino.) Anfang halb 7 Uhr.
Der Veikauf der BiUets findet im Kaffenfsur drs Königlichen Opernhauses statt und beginnt Montag, den 23sten d. M., Vot- mittags von 9 bis 1 Uhr.
Die Abonnements und freien Entreen sind ohne Ausnahme nicht gültig, doch bleiben die abonnirten und reseivirten Billcts bio Mon- tag, den 231'1en d. M., Mittags 111131, zur Disposition, nach welcher Zeit dicsclben aitderweit verkauft werden,
Kontgsnadtischcs T11eatcr.
Sonntag, 22. Okt. Zum erstenmale: Faust. Dramatische Le- gende in 5 Aufziigem, von A. Klingemanu.
Montag, 23, Okt. (Jtaliexrisihc Opern-Vorsieliung.) rentoia. 51omische Oper in 2 Akten. Musik von Rossini. „
Auf vieles Begehren werden die Geschwister Neruda, vor ihrer Abreise nach Peteröbmg, noch einige Konzsrte geben.
“Liknstag, 24. Okt. Provinzial-Unruhen. Vaudeville-Posse in 3 Akten, von Friedrich Adami. Die Musik theils neu komponirt, theils nach bekaxr en Melodieen arrangirt von F. W. Meyer.
Nach dem erten und zwciken Akt der Posse: Konzert der Ge- schwister Neiu1a.
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Hamburg, 19. Okt. ZYproz. p. C. 743; Br., 741 Gib, E. R, 96'7 Br. Dän. 66 Br. Ard. 6 Br. 3p1“oz. 163», Br, Hamburg-„Berlin 63 Br., 62 Old. Altona-Kiel 87 Br., 86-2 Gld. Mecklenburg 34 Br.
Bei einigen Geschäften waren Fonds fest.
Eisenbahn-Actien theilweise höher.
1 !
801111125: - ("NUM 7011 (“5111 - 0111111011 74 11
Paris, 1191. Okt. 3111111. 41.25, 41,51), 44.25, 44.51). , 511103. ()J . 51), 614 . 535, 68 . 51), 08 . 7-5. Vklg. 1). C, p. 42 . 77. A(UVE 53111111. 2334 701111111111. 881). Bkiiskl 650* Vkl's- 1“- U- 1117.511, 110, d. 1. U. 97.51). Straßbuxg 81.25, 2.50. Nord- bahn .F.-R . 7.5, 360.
London,17.0kt. 3p1“oz.Co11s.p.C.11.a.Z.8*1*3;. 3113101841. Span. 311103, “.'2. Puff. 2-71. Port. 411103. 23. Bras. 701. Dim. 311103. 67. ?).)iU'. 1935.
Engl. Fonds waren heute sehr flair; in fremden war das (5.51?- schäfr sehr g:“ring.
C11e111111111121ct-Üe11 im Allgemeinen Unverändert.
»Umüerdam, “18. Okt. 1301]. Fo 1170 waren bei gerinq-“m Um- satz _gut p1'1'10111121e11d. Von Span. w.men Ard. etwas sl-Mkk: PM- 111211111110 1111 wxnig flaurr. Lest. haben sich bei einigen Geschäften FLÉpwz. Mit. "kuerdings 1111110" verbessert. G. a. P. 22. W.
19011. 31111111. 4531“, Hz. Zproz. neue 51-7... 4proz, osiind. 673. ZUM". Synd. 674€; Span. Ard. gr. Piccen 633“. 311x133, ko. 23:1. Port. 411103. 2315, €;. Rassen alte 97. 41.3103. 753/., Oesi. Met. 5111133. 61). 2311103. 31, 3042“, 31-3.
Antwerpen, 17. Okt. Wxnig Gcschäst, die Börse war durch den Einfluß wiener Berichte lustlos. 511103477. 4Zproz. 71, “3ka03- 3837, 55. Span, Fonds flau. Ard. zu 6T; gemacht.
„ Viadrid, “13. Okt. Zproz. 191 Papier («'; Geld). 5proz, 11 baar (11 Geld nach der Börse). Passive ZZ Pap.
Nkarkt - Berichte. Berlini“: Getraidebericht vom 21. Oktober. Am hcuxigen Markt waren die Preise Wik sVlJU Weich nach Qualität 60-62 Rthlr. Roggen loco 28-30 Rthlr. „ Okt. 28 Rthlr. bez. " Okt-/Nov., Nov./Dez. 28 Rthlr. Br.
" 1)- Jrühjahr 82110). 31; Nthlr. Br., 31 bez.
yon 91-8115513011611 801111-1111111011811 83 n.
ZEITUUT, 51111] „)'-3110011 1111 08112011 1110111 «'115011111011 211111011Z0ga11g611, (13. 51011 1011 Linigan Zeiten ](önsc'r xaigten.
Oöcrste, große, loco 27--29 Rihlr. » kleine 25-26 Rthlr. Hafi: loco nach Qualität 17-18 9111311. " p. Frühjahr 48pfd. 18 a 17 Rthir. „ 15. Herbst 17 z 161 thlr. Erbsen, Kochwaare 40 a 38 Rihlr. „ Jutterwaarc 35-36 Rthlr. Rapps 74 a 73 Rthlr. Sommer-Riibsen 66 thlr. Leinsaat feblt. Riiböl loco 1154“, Rib1r. » 1). dies.“: Monat 11%, Rthlr. » Okt./)1ov. “115,3 Wolt- » Nov._/Oez. 111 *Mit. Vr. ;) “T 11/30". dito. » Jan./Febr. dito. „ Fcbr./März UKH Rihlr. Br. " Märx/April dito. „ April_/Mai dito. ' Leinöl loco 933 Rik)lr., Lieferung 974€. Mobnöl “18 Rthlr„ Lief. 17“?- Hanföl 15 Rihlk, Lief. 13Y. Yalmöl 14 a 1334 Rthlr., Lief. 13F. iidsee-Thran 10 Rthlr., Lief. %. „ Spiritus loco ohne Faß 143; Mbit„ m'k F**ß F4? verk. " p. Herbsi-Termin 14T Rkhlk- Bk, 145-G- - „ p, Frühjahr 17 a 163; NM!"-
Mit der heutigen Numtxtcr des S ta a t s = A n z ei - gers werden Bogen 25? bis 255 der Verhandlungen zur .Vereinbarung der Preuß. Verfassung ausge: geben. „&
Druck und Verlag der Deckersckxm Geheimen Obn-Hofbuchdmämi. Beilage
Deutschland.
Bundes-Angelegenheiten. Frankfurt a, M. Verhandlungen der verfaffunggebenden Reichs-Versammlnng.
Bayern. München. Abreise W 31011130 11111“ der 511111111111 nacb Te] gernsee. -- Abschaffung dir körperlichcn (5110111111105 im Heere. - Ankunft des Fü1sten von Leiningcn, Welcker'ö 111117 “))?ocsch.
Baden. Katlörube. Großherzoglichcr 24111111 (111 111 “31111111.
Hessen und bei Rhein. T armstadt. Erklärung Übel dic Vorfälle in Gießen.
Hamburg. Hamburg. Begiiißung d-cr 011111110111101111 Fregatte auf der Wescr durch die Abgeordneten der Reixdzgcwalt.
A u s l (“1 11 d.
Frankreich. Paris, Die politische “(age mit Hinsicht 11111" die *.Najorität des neuen Minisiciiums. * Vesmisch,
Schweiz. Vorort., TffizieUc Lluzcigc von 911111150. »- :Ziirich. Wal)- 1e1t in den Nationalrath. » S1. (831111111. “3111111111 0111“ Correction des Rheins.
Italien. Turin. 'Der deuische Reichsgcsgndtc 5311011111“. -- Cin- bcrufung des Parlaments. “ Unruhxn 111 Memm. „„ 11111c1111u11g. Spanten. Madrid. Die Truppen 111 0111010111111. --- Vrimischteö. -
Urtyeilsspruch des Kriegsgerichts 311 Barcelona. . . “*I ., *,.» ' . ck “ 1 ' ,. 111011011111111111 W110. . _ . DeutschLWxxd. Bundes-Augclcgrnhciten. Frankfurt a. M., 18. Iii. [I.P. 21.3.) “.?-'s'sée Sitznng der verfassunggebcndcn Rcichs-2111100100111». Tages- ordnung: Verathung 1) iiber den VLM “211111. “T)Wgs “3101111115 dcs volköwirthschaftlichen A110sch11ffkö 1111111111111 Bcrichx iiber die von Vorstehern der Kaufmannschaft in Stcttim, Swix 21. 1111111gaiigciikn
“Petitionen“, 2) iiber den vom Abg. 11011 Bnttcl 9101111110 dcs Prio-
ritäis- und Pc-titions-Ausschnssed 1111111191111 525111101 iiber den "2111- trag des Abg. Vreogen, dic Stellung dcr 2100001101101 bkircffkndz 3) über den vom Abg. Adams 911111111111 dkö “151101171110- 1111d Peti- tionSrAusschuffks erstatteten Vcrikyt 1111131“ cingckoininins ?idrcffen, die Beschlüsse der Reichö-VersamMung betreffend; 1) 111311" 1:1'11 130111211311. Rödinger Namens des Prio1*i1ä10- 1111d YP1'titio1is-21iisicynsscö e*istat- teten BMM, wagen der Staatösch1ild 116 1111010111101 31111111101'cichs Westfalen“, 5) über den vom Abg. 0311111111 Jischr 9111111116 chI AUS- schu-ssks für Gcschäftsordnung 0111111111111 Bericht 111111“ 1118111811 2111- trä c auf Abänderung des J“. 41 der (35oscbäfröordnixiig, die Art dé'j“ AbZimmung betreffend. Vice-Präsidciil' S 1111 son 1'1'0ff11kk die “Ziyang um WUHr Vormittags. Schlöffcl 1127911 11111 :)kcclmnmtion gcgen das Protokoll, in wclch80 cr dis 1'11 s.'111€1“ Jssixiga'n 011136 0111001- tene Schlußmittheilung, den 5110111011111111111“ WU Schnicrliiig [1811“('ff1'11d, aufgenommen wissen will. Bisdkrmar: 11 1111111111, daf; bi'iliinfiZe Erklärungen 11icht in das Protokoll 1371701111. Eben so Basserm 111111," welcher hervorhebt, daß es gegen 11111311 p111111mcnmiisckicn (159131111111) sey, Privatmiktheilungen cim"? Mitglii-ch dem Prowkoll einziircihen. Auch bedauert der Redner, daß dgr Vorsixxmidc die in Reda stehende Mittheilung nicht gerügt habs. C0 sprckH-m 1111111 iiber diesen Ge- enstand von Sauckcn, von Breaning 1111d Simon 11113 Trier, worauf Schlöffel auf sein Verlangcn Oki'zichtci. (Limo Roclaination Zacha- riä's, einen Ausdruck Vogkö 111173 die 21151111111011111170 dcs desfalls cr- forderlichen Ordnungörufs bctrcffsitd, 11111111 dor ?.koisiizi'nde fiir un- statthaft, obschon Vogt dcrc11Auf1111111iic in das “1110101011 11111101. Dcr Vorfißende verliest 131110. Anzeige 111111“ 1111 1111.1'st1'11ö i11 anksnrt abzuhalteuden Volks;Hihitlislmcr- ':"101111r1*1;, OcrbniLdsn mit dxr Einladung an die NationalBk1s1151111111111g„ dcm *;xis111igc11 bci- zuwohnen, welchc 11111 der Bc'1'111'11111111 11111“ "21111111 [(ck/. ,der Grundrechtc beginncn wsrdxn. („ .*)1*;:_1-1111_;. ) «“iwkl BLUME des Marinc- 11111) Gesiygchiigs - A*L-SUHUUW , 11,1F71'11, ÜWC'ZUJÖ worauf Plathucr 911111161115 11913 1,801111'111- 1001111110000» «AU;- schuffcö den Antrag sicllt: “Tic 91.11101101-„2111:111111111111111, 1110111111111116- ßen, daß der Vorstand dieskr „31011111111111111, 11.111 1111111“ 1111011111611 Praxis auch feriier emmäckNigi sci, 1911 11511 11111110511D111 -Y[['1x,1'111“_d110i011 auf Grund der von 11111111 11111111111111011 FQKÜ'MWZUYTNJ 11111 „51'1111c1111- gung zum Zweck ihrss ClUiklfkö 111 km“ 9111-01-11: 211'11111111111111111 „11111- theilen. Es wird sogleich 3111 V11“*.11*1!1711111-1 111191“ 171111 0511180110111)
geschrittcn. Simon aus Trier will, 1,1011.) *)2111111Nanr (0111111) 211111111111'111I 111211“ Ivaivl“
der Wahlurkundcn“ in „ auf (551111112115 „_ * „ verändert werden. Plathncr 111116211 11111111 11111" “L*1'1'1111d11111111, worauf der AUöschnßanimg «1111011001010; 111111".- Bcnc'd-WZ 11010 folgenden dringlichen Antrag; Die *.*-1111101111121,“1117101111111» 1111111111111, das Reick10111i11isteriun1 011f1u101dcr11, bei 11-11 11038111111111111011 411110111- den in Oesterreich alle deutsihcn J1117111111111 151111115 311 1160111111, dieselben kräftig zu wahki'n 111111 «1llc,._“,*ck11111*41"(1111111 5,11 0111311111: den“, ferner Sorge 311 111111911, dax; 11111 0011111101101111111111111 Uup- pen in Oesterreich nur den 1101113111001 11111“ v1111111111111111111011 Be- öxdcn, dem österreiibischcn 1111111)0111118 Und dem (01211111111011911011 Ministerium zur Verfügnng 111111111 weiden und die 8311101111)- rana dicses Beschlusses den nach Wien adgcicndctcn 51111103- Koünniffarien zu übertragkn. Zell [1111111161111111 511111150 10ka1- tional-Versammlung woilc dcn “11111111312111111106 011 LM? 1101111111111011 von funszehn Mitgliedern Verwcqen, 11110 111“ 1111f=*„c[1111„ 111111 “diesen Antrag und im Allgemeinen iiber die qudrung k1'1 011111111111 ;ziiter- essen in Oesterreich in kürzester FsZ-Ö,B81"11111 111 6111110111 11111) die ge- eigneten Vorschläge zu machen. „PL 1311110111111611 dcs 2»1111diysch011 Antrages wird mit 162 gegen “1;;;)/_«11111111011„abgelehyt, dicxxmgc des Zusayes dagegen angenommen. Zell 1161111111st dieselbe in kurzen Worten. Venedey: Wenn die ös111“1'c_111111cke Fragg 011116 111113 ent- schieden werden soll, so wird sie in die .))(1'11dexde1'F1111de dcr 533111110.- Kirchc fallen. Ich trage darauf an, 1111; decrnhte/rstaitung binnen 24 Stunden erfolge. von Vinkic ist mit 010103911111161121111111g einverstanden, erachtet ihn jedoch 1111110011“ so 111111111111. daß die Bei;- sammlung u11mittelbar_sich damit 1121111011101, , 211111) 1c1 Lö 1111gc101ß, wo in diesem Augenblick die“ dstxri'mchcdc Regierung 1111) befinde. Es sei bereits das Mögliche i11“d101e1' OLM geschcycn; dcm 010-1105- Minifterium und srinen 51011111111111111111 11111111- anch 1110 Jcrnew iiber- 1affe11 bleiben. Wollc iibrigenk; Tic Vk1111111111lllt1g alli-in en11chcid111, so werfe sie sich zu einem VVUZWHUUJUF 21116schu11e (Ulf, „gciathe 1,11 Widerspruch mit dcm constitutioxicUUi 13an nnd-grcifc 1111110521111“:- butionen der (Zentralgewalt cin. 21110 diesen Gximdcn protestirt der Gegner gegen die Ernennung cines AussibuUes. von Becke- rath schließt sick) dem Vorredner insofern 1111 „_ als der Antrag die Maßregel des Reichs-Ministcri11n1ö cnikraxtct. Das Reichs - Ministerium verkcnne nicht die BLVLUUMJ der Ereignisse in Wien und deren Einfluß auf die annnft Deutschlands. Die Versammlunq dürfe darum 1111111theilnahmlozbleibeii, sondern sie müsse einen Schritt an den Tag legen. Uebrigeyö se: die Ver- weisung an einen Ausschuß kein Eingriff in die vo1lzicl)e11deoGewc1-lt. Das Ministerium werde sogar dem Ausschuß alle nothwendigen Mit-
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theilungen machen, damit die Versammlung von den auf die vorlie- gende Frage bezüglichen Zuständen Kenntmß erhalte. Der Schluß der Verhandlung wird ausgesprochen und der Zeusche Antrag ange. nommen. Ter Ausschuß zur Begutachtung des. Benedeyschen An- trags wird sich am Schlusse der Styung konßiiu,1ren., Derselben Kommission wird eine Eingabe des deutschen Vereins. 111 Oesterreich des Inhalts zugewiesen, daß der Banus Jellachich ,mit seinem Heere dic Reichsgränzen überschritten habe undsgegen Yten-vorgerückt sei, weshalb das Reichs-Ministerium die. geetjgnetey Exchntte m Anwen- dung bringen möge. Eben so die m,cht sur, dringlich erkannten An., träge von Reitteler und Nauwerck, die. Natwnql-Versamwlung wolle den österreichischen Reichstag als die alleinige gxseßlache Gewalt für Oesterreich ansehen und demselben durch das Reichs-Ministerium dkn nachdrücklichsien Beistand leisten lassen. Ueber den ersten Gegen. stand der heutigen Tagesordnung schreitet, die Verksammlung schnell hinweg, indem sie den Antrag des volkwarthsihaftltchen Ausschusses: „Hohe National-Versammlung wolle über die Gesuche der Vorsteher dcr Kaufmannschaft :c. zu Stettin, Stolp und „WiStiiar zur mo- tivirten Tages-Ordnuug übergeben“, ohne Djskusxion annimmt. Den zweiten Gegenstand der Tageöordnung bildet die Berathung iiber den Bericht des Prioritäts-Ausschusses, den Antrag des Abge- ordneten Bresgen betreffend. Dieser Antrag lautet: Die National- Versammlung möge beschließen: „Jeder Abgeoxdnete zur deutschen National-Vcrsammlunq, welcher in einem der Emzelsiaaten Deutsch. lands ein besoldetes Staatsamt oder, wenn er Staats-Vcamter ist, ein mit höherer Besoldung verbundenes Staatsamt annimmt, verliert damit die Eigenschaft eines Abgeordneten, Es findet im betreffenden Wahlbezirke unverweilt eine neue Wahl stati. _Der ausgeschiedene Abgeordnete ist wieder wählbar. Bis zum Eintritte des neu gewähl- ten Abgeordneten in die National-Versammlung nimmt der Stellver- treter des Aiisgeschiedknen in derselben Play.“ Hiernach empfiehlt dcr Ausschuß folgenden GcseH-Entwurf zur Annahme: „cher Ab. geordnete zur National- Versammlung, welcher nach dem Zeitpunkte seiner Wahl ein besoldctes Staatsamt oder eine Amtsbeförderung im deutschen Reiche oder in einem einzelnen Staate des Reiches an- 1111111111, muß sich einer neuen Wahl unterwerfen, und er scheidet aus, insofern er nicht wieder gewählt wird.“ Rösler aus Oels erklärt sich für den Ausschußantrag unter der Bedingung, daß die Stellung der Bevollmächtigten bei der Centralgewalt gründlicher be- Zkich11kk werde; denn wenn aus der Zahl dieser Bevollmächtigten ein Staatenhaus entstehe, so könne ein BevoUmächtigter doch nicht zu glcichcr Zeit Mitglied des Volkshauses und des Staatenhauses sein. Aus diesem Grunde möge die National-Versammlung beschließen, daß die Stellung eines Bevollmächtigten zur Centralgewalt mit der Stellung eines Abgeordneten unvereinbar sei. Kolb beantragt, daß auch diejenigen Abgeordneten einer neuen Wahl sich unterziehen sollen, wclche seit ihrer Erwählung schon angestellt oder befördert worden sind. Die erste Hälfte des (Heseß-Entwurfs müsse sonach lauten: „Jeder Abgeordnete zur National-Versammlung, welcher nach dem 510111111011 seiner Wahl ein desoldetes Staatsamt oder eine Amts- Beförderung, im deutschen Reiche oder in einem einzelnen Staate des Reiches annimmt, oder seitdem angenommen hat, muß sich einer neuen Wahl unterwerfen.“ Biedermann spricht gegen den (Heseßentwurf, den er weder für zwxckmäßig noch für nothwendig hält. Das Prinzip des Antrags habe allerdings den Vorgang größerer constitutioneller Staaten 1in sich; allein es herr1che auch ein Unterschied zwischen den deutschen Zu- ständen und jenen Englands und Frankreichs. Der Redner bean- tragt, iibcr das (Hesey zur motivirten Tagesordnung überzugehen. Sicmens stimmt für den Ausschuß-Antrag. Voigt erklärt sich fiir
Leilage zum Preußischen Staats-anejger,
Die Versammlung entscheidet si trag des Außschuffxs, welcher dahin lautet_, daß die sammlung diese Eingaben ohne anderweitige Beschlußnahme zu den „ Yen Gegenstand der TageSordnuug bil- , uber, den ericht des Prioritäts- und
Ausschgsses m „Betreff einer Beschwerde wegen der Staats chuld des ehemaligeti Königreichs Westfalen. „Es sei die Centralgewalt zu ersuchen, dem Reichs- zugeben, der Beschwerde auf den Grund zu sehen und nachdrücklichß
det die Verathuug
dafür zu sorgen, zelnen Staaten
seines Anspruchs,
beigestimmt hat un
faffuug.
der König und die Tegernsee begeben haus des versiorbe Ihrer Majestäten
Erlaß ergangen :
Nachachtung andu
Reichs-Gesandte,
Baron Eötv
Baden.
„Der Genera
gezeichneter Tapser
die Anträge von Kolb und Rösler, damit die Ver ammlung erfahre, ob die Beamten der Ceutralgcwalt das Vertrauen ihrer Wähler noch besitzen. Bassermau 11: Von dieser Seite (auf die Linke deutend) heißt es immer, die Centralgcwalt sei ohnmächtig, und nun spricht man von einer Abhängigkeit von 1111. Man Verlangt eine Riickwir- 1111111 dcs hkute vorgelegten (Hkskßks. Was aber würde man gesagt haben, Wenn fiir das Gesexz zum Schuße dcr National-Versammmng riickwiikrnde Kraft beantragt worden wäre? Es wäre traurig, wenn man Männetn, die ihr Leben lang für die Freiheit eingestanden, 11ichi zuiraucnkwollte, Eben so selbstständig zu sein, wie jene Seite drs Hauses; Wenn Männcr, wie Jordan 11. A., hcimkehren soUtcn, um ein nknes Mandat zu begehren, weil sie Bevollmächtigte bei der Centralgewalt sind. Wohin soll es kommen, wenn solches ?))kißtmncn fort und fort verbreitet wird? Schwarzer und Bach sind von der Volkögunst getragen worden, und in den [1131111 Tagen hat man nach ihnen gesucht, um ihnen ein glei- 1111'0 Schicksal, wie Latour zu bereiten! Das Verhältniß der Wähler 311111 Abgeordnetkn ist ein privatives und berührt die Versammlung 1111111. Wenn aber, wie ganz richtig gesagt worden, das Reichs-Mi- nisterium keine Majorität besixzt, woher soll wohl der Mißbrauch eincs nicht existirendcn Einflusses kommen? Soll ein Mann, wie Wcicker, in Verdacht kommen, sein Mandat zu Verlieren, ein Mann, welcher den nicht kleinen Entschluß faßte, nach Wien abzugeben, und der, als man ihn anf die Gefahren aufmerksam machte, die seiner
warten könnten, entgegnete: „Je gefahrvoller die Sendung ist, je Soll Herr Raveaux
wcnigi'r kann ich sie ausschlagen! (Bravo!) sein Mandat niederlegen, weil er den Gesandtschaftsposten in der Schweiz bekleidet? Der Rydner stimmt für Tagcöordnung. Ter Schluß der Debatte wird angenommen und der Viedermann'sche An- trag, „die National-Versammlung wolle über den Geseßentwurf zur Tagesordnung übergehen“, unter der von Kolb und Rös- ler bcantragten namentlichen Abstimmung mit 217 gegen 156 Stimrmn zum Beschluß erhoben. Bki der Berathung iiber den Bericht des Geschäftsordnungs - Ausschusses, die Abände- rung des §. 41 der Geschäftsordnung anlaugend , sprechen Edel für und Grävell gegen den Ausstbuß-Antrag, über welchen mit einem Zusaße des eisten Redners Beschluß gefaßt wird. Der angenommene Antrag lautet vollständig: Die Abstimmung findet in der Regel dar?? Aufstehen und Siyenbleiben Katt. Ist das Ergeb- niß nach der nsicht des Vorsißenden zweifelhaft, so wird die (Hegen- probe gemacht. (Hiebl auch diese nach der Ansicht der Mehrheit des GesammtVorstandes kein sicheres Ergebniß, so wird durch weiße und blaue Stimmzettel abgestimmt, Die weißen Zettel bejahen, die blauen verneinen, Jeder Stimmzettel muß, wenn er gültig sein soll, mit der eigenhändigen Namens-Unterschrist des Stimmenden und der Angabe seines Wohnortes versehen sein. Zur Theilnahme an der Abstimmung ist persönliche Anwesenheit erforderlich. Die Stimmzetéel werden in Urnen gesammelt und von den Schriftfiihrern gezählt, sogleich nach Beendigung dieses Geschäfts verkündet der Vorfiyende das Ergebnis; der Abstimmung. Nachträglich wird Von den Schrift- führern eine Stimmliste gefertigt und dieselbe einem der näch- stsn stenograpbischen Berichte beigelegt. Außerdem findet eine Abstim- mung durch weiße und blaue Stimmzettel nur dann att, wenn die- selbe statt namentlicher Abstimmung nach „C. 42 der eschäftsordnung verlangt wird.“ Ueber den Bericht des Petitiv'm-Ausschu es, über mehrere an die Reichs - Versammlung gelangte 1 kein
mit einem Schlage
von Faberi.
-
lage der die]
litairs veranlaßt
Unwissenheit und pflegen.
vom
gen-Anisagen ,
Redner das Wort.
Akten nehmen wolle. Den le
und dem Beschwerdeführer,
HandbiUets vom 11. d.
zur Reichs-Vcrsammlu
ist mit seiner ganz nehmen nach, den
Königl. Hoheit dcr Großherzog liche Heeres-Abtheilungen erla en:
[major und Präfident des Kriegs sicht und Entschlossenheit, keit, mit welcher derselbe Truppen al
hat durch seine Um
und Staufen den unterhabenden tete, die frechen Aufßände gegen Gesch un
ck das hohe Verdienst“ erworben, rgerktieges bewahrt zu haben.
Ick denselben zum General- 10. 1. .“1 und 16 der Statuten des deurkreuz dieses Ordens. „Indem Jch hierdurch in dem Führer ehre, spreche Ich denselben noch nung und Meinen Dank aus sii!
Darmst, Z. enth
natlicher Aufregungen man nur alsdann seinem gese man einem anderen Richter zur eben wird; keineSWeges aber Fei dem geschlichen Richter an sition dieses Richters bleibt, wa deren Ort thunlich, und was a z. B. Niemand daran zweifelt, da nach Mainz Gebrachten, ihrem ge gewiß nicht entzoxen si
Sonntag den ". Oktober.
Der Ausschu
für den An- ational - Ver- eätiono-
- Antrag lautet: ustizmimfier aus-
daß ein Maßstab der Betheiligung der ein-
an der westfälischen Staatsschuld festgestellt zum Bebuf der Geltendmachung der Rechtöweg eröffnet 3 i e g e r t
xrklart sich mit den) Ausschuß - Antrage einverstanden, den er )edoch auf al1e derarttge Beschwerden auSgedehnt wünscht. Grävell besi-ntrag't,“ die Beschwerden der westfälischen Staatsgläubiger dem Reichsimmßerium der Justiz zu überweisen, damit dasselbe nachdrück- lich Sorge trjage, damitauch in dieser Frage Jedem sein Recht werde. R. Mohl mehr die Versicherung, daß das Reichs-Zustiz-Minisierium, Wenigstens so lange thin dieses Amt übertragen s' sehen werde, um den Bittstellern zu ihren Rechten zu verhelfen. Die Versammlung entscheidet sich für die Annahme des Grävellschen Antrags. Am Schluffe der Siyung beschwert sich Scharte, Ab- geordncier mis Strehla, daß der Vorsißende zu einer persönlichen Berichtigung ihm das Wort verweigert habe. Vicepräsident Sim- s0n weist nczch, daß die Geschäftsordnung zu solchen Berichtigungen nicht berechtigt. Nachdem die Versammlung dem Vorsivenden hierin
Alles daran
1) neu eingetretene Mitglieder in den Abtheiluugen
eingereiht word„en sind,- wird die Sißung gegen 2 Uhr Nachmittags geschlossen. Nachsie Styung Donnerstag, den 19, Oktober. Tages- ordnung: Berathung über den Entwurf der deutschen Reichsver-
Bayern. München, 17, Okt. (Münch. Ztg.) JJ. MM.
Königin haben sich gestern Vormittags nach dem und Werden dortselbst das herrlich gelegene Land- nen Staatörathes von Kobell in Egern bewohnen.
Aufenthalt ist auf drei bis vier Tage besiimmt.
st unterm “13. d, M. der folgende zufolge Allerhöchsten geruht, daß Heere außer Bezugnahme auf die Wissenschaft einschlägiger
ident des Am!) der
Aus dem Kriegöministerium i „Se. Königl. Majestät haben M. allergnädigsi zu bestimmen die Strafe der körperlichen Züchtigung von nun Anwendung zu bleiben habe. Dieses wird unter zu erscheinenden neuen Dienstesvorsckniftcn einstweilen zur und AnWeisung der unterhabenden Abtheilungen behufs
rch eröffnet.“
Seit einigen Tagen befindet st Reichs-Ministeriums, Fürst von Leining so ww ng in Frankfurt, sind sten Zeit en Familie hier eingetro Winter über hier bleiben. Karlsruhe, 17. Okt.
Herr Welcker,
66, in der ji'mg
vernichtet.
„Dadurch hat General Hoffmann 1 das Vaterland vor den Gräueln eines „In gerechter Anerkennung dessen ernenne Lieutenant und verleihe ihm zugleich in Gemäßheit der §§. Karl-Friedrich-Militair-Verdienstordcns das Comman-
ch der vormalige Präs en, wieder bier. Herr Mosle, Abgeordneter hier angekommen.
ck ungarischer Minister, ffen und wird, dem Ver-
besonders
(Karlsr. Ztg.) hat nachstehenden Befehl an sämmt-
U
Se.
ministeriums, Hoffmann, durch das Beispiel aus- bei der Einnahme von Freiburg 0 erhabener Führer voranleuch- d Staawordnung beide MM:
auch Meine braven Truppen , Meine vollkommenste Anerken- die feste Treue, ausgezeichnete Tapferkeit,
“ [chen dieselben überall den geseßwidri- Sie haben sich dadurch Anspruch
und unermiidende Aquauer, mit im gcn Bestrebungen ent auf den bleibenden Dank „Von Meinem Kriegs nung derjenigen, welche bei den vorgefallene den haben, sich besonders außzuzeichnen.
Karlsruhe, den 12, Okt, 1848,
gegengetreten find. des Vaterlandes erworben. -Ministeri11m erwarte Ich die Anträge zur Beloh- n Gefechten Gelegenheit gefun-
Leopold,
“
Hessen und bei Rhein.
igen Zeitung vom 1 fälle in Gießen vom 1sien d. M. gendes zu erwiedern ist.
„Der wesentliche Inhalt der Gießen, als die Cbevauxlegers in len Verdacht entstanden, herbeiziehendem Militair na seH1ichen Richter entziehen. sammenlauf vieler Bewaffnetcr, waffneten Widerstand zu leisten. genten der Regierungs-Kommisfi standene Gefahr blutiger Ereigni
habe.
ille konnte al
ß-mdenlang die
man woll
ohl nur ein in Gießen. ßlichen Richter entz Untersuchung oder 21 so lange die Verhandlung d so lange der Verhaftete s auch bei Verbri llein gesehlich n die in Frankfu ßlichen Frankfur nd und nicht entz „ so in Gre en emen
1-
Darmstadt, 15. Okt. ält nachstehenden balbamtlichen Artikel: „Die Bei- Zten d. M. bringt über die Vor- eine Erklärung, auf welche Fol- Crklärung ist dieser. Es sei in seiner Nähe fich zeigten, bei Vie- 2 einige Verhafteie mit Hülse von ck Mainz bringen und dadurch ihrem ge- Daher ein großer und mehrsiündiger Zu- um der vermeintlichen Anordnung be-
Daher Beschwerde gegen den Diri- on, weil er die auf solche Art ent- ffe durch das Herbeiziehen des Mi-
„Der erwähnte Verdacht konnte oder gegen das Ministerium gerichte hat den Verdacht, un eseylich und ver len, Verdient. Jeden? lichen Anordnung der Behörde bew gesehlicher, und hier w
0116 war der Vorsay, einer vetme , neten Widerstand zu leisien, kein le für die Wirkungen vielmo-
“He
1 sein.
Die
entweder gegen das Hofgericht Keine dieser Behörden fassungswidrig handeln zu wol- intlich unrecht-
Au erdem ist es bekannt, daß
„Zur Würdigung der Bes werbe darüber, daß
Nä e e o en worden dient Fo b 38.3(Zeptember äuf den 1.
endes: Am kobet, Art
ngung an e
ogen wird, wenn burtbeilung über- der Sache zur Dispo- inen an- iß (wie rt Arretirten und ter Richter an;
11 . “ „„A-omo- 1-1 in “ck "Naot- _ “Z““ der Cetas-