1848 / 172 p. 1 (Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

' und bedro t worden, und bis her :WFoZFMT-jr TitelsfeK-LeriiiXTr-T eblich einixe Hundert, in der Ficus;- „z Änesthauses Warten aufgeßellt. Avr 1. Oktober wurden

Mittagozeit die Behörden anonym, aber in mihi umvahrhaft

um, der Weise von einem Plane, Nachts dre Arrenrten gewaltsam sTYQjM gewadnt, und hieraus wurde von der Regierungs-Zonr- ?nission verimlaßt, daß eine Schwadrdn Abends vdrsotglrch m dre Nähe von Gießen rücke. Hieraus Wird ohne. Weiteres erheilen, daß diese Vorsicht keinen Tadel, vielmehr den Beifall akler derjexugen ver- dient, welche mit redlichemsWiilen quf Seiten der gesehltchewOrd- nung stehen; im Gegeniheil, hätte emefNrchtbeachtrr deskCrwahnten zu schwerer Verantwortltchkert führen könpen.“ Bedur te diese Vorsicht eine weitere Rechtfertigung, so Kläge sie m einigen gnderen Vqrfallen neuester Zeit. Bei der ersten Kunde von den Angrtffcn auf die Na- ““Mal-Versammlung am 18, September entstand eme VolksversaMtrr- lung in Gießen, in welcher zu bewaffnetem Zuzug iiach Frankfurt fur die Aufrührer aufgefordert wurde, und der“ augenblickliche Erfolg die- ser Aufforderung (welcher, so viel man weiß, gerade Gxgensiarzd der oben erwähnten Untersurbung isi) wurde von, keiner Seite gehindert. Seitdem wurden zwei Volksversammlungen tn Gießen-gxhalten, rn welchen die maßlosesten Schmähungen lauten Beifall, mcht aber Wr- derspruch fanden. . .

„Das Ministerium des Innern konnte daher, nachdem es durch die von einer Deputation des Stadtvorstandrs unterschriebene Vor- stellung und durch den fass gleichzeitig (mit den Akterr) eingesandte): Bericht der Regierungs-Kommission geniigend unterrichtrt war, „dre Beschwerde nur abweisen, und da man dieselbe sogar mit der Bitie um Verseßung des Regierungs-Dirigenten verbunden hatte, mir sr-rn Erstaunen iiber ein solches gränzenloses Verkennen der Verbaltmffe au6drücken. Damit wurde die Erklärung verbunden, daß die Staats- Regierung wiffen werde, diwpflirhtgetrxue, feste und selbst persönliche Unannehmlrchkerten nicht scheucnde Hand- lungsweise der Staats-Beamten in ihrem gebührenden Werth stets, namentlick) in der Zeit anarchischer Aufre-

ungen, zu erkennen und solche Männer gegenjjedeUUrr- bill zu schüxzen. *Die Erfüllung der weiteren Bitte, keen Militatr nach Gießen zu verlegen, ohne den Stadtvorsiaud zuvor darübers'ge- hört zu haben, konnte natüriich nur fiir unvereinbar mit der Wurde einer jeden Staatsregierung erklärt werden.

„“Dies zur Aufklärung über den Zusammenhang und den Ver- lauf der Sache. Bei der vorliegenden Erklärung und den Schritterr des Stadtvorsiandes kann man sich nicht genug dariiber wundern, init welcher Empfindlichkeit, mit welcher Entrüstung ein Mißtrauen, nicht etwa gegen den Willen, sondern schon gegen die Macht dcrErn- wohner und der Bürgerwrhr, die Ordnung gegen jeden Angriff,- auch gegen UeberfaU von außen! - zu'schüßen, aufgenonrznen wird; wie man dagegen aus der anderen Seite sich gar ntch,t ubelnrmmt, das ganz grandiose Mißtrauen, es sollten Verhaftete ihrem gesxß- lichem Richter entzogen werden, zuzulassen, und durch dieses Miß- trauen die Auflehnung gegen Anordnungen der Regierungs-Behördx, die gar nicht also gedeutet werden mußten, für entschuldigt, ja fbr gerechtfertigt aUSzugeben, und sich dabei als gekränkt darzusteilen, weil man zuvor von Allem unterrichtet sein wollte. Die Konflikte, Welche die Erklärung verhütet wissen will, werden nicht entstehen, wenn man die Befugnisse und die Pflicht der Regierungs-Behörden

uicht verkennt; wenn man die Maßregeln derselben nicht bei abwei- chender Ansicht über deren Zweckmäßigkeit rücksichtslos mißdeutet und anfeindet, wenn man die Von Anderen gesuchte Mißdeutung auch nicht zur Freude der Wähler zuläßt; wenn man diese Maßregéi viel- mehr mit Vertrauen in ihre Absicht betrachtet und uniersiüßi.“ Hamburg. Hamburg, 17. Okt. Ueber die Begrüßung der amerikanischen Fregatte auf der Weser durch die Abgeordneten der deutschen Reichsgewalt meldet die Börsen-Halle Folgendes:

„An dem elben Tage, an welchem die Reichs-Kommiffarien die hier geröstete skadrilie übernommen hatten, erhielten sie ausmenk- furt den Befehl der Rkichsgewalt, sich in möglichßer Eil nach Bremerhaven zu bkgeben, um dort im Namen derselben die erste in deutschen Gewässern erschienene antxrikanische Fregattejzu bcgrüßcri. Die Kommissarien hatten die sechs Kriegsfahrzeuge mit der Erkla- rung übernommen, daß das hier Geleistete bei weitem ihre Erwar- tungen übertroffen; es hatten die schnöden, in diesen Blättern seiner Zeit gebührend gewiirdigten Verleumdungen einiger Hamburg femd- lichen deutschen Organe auch auf sie ihre Wirkung nicht verfehlt„ sie verhehlten nichk, mit großen Vorurtheilen gegen das hiesige Marme- Comité und dissen Werk hierher gekommen zu sein; die Prüfung der von der deutschen Centralgewalt hierher gesandten Sachkundigen wird um so sorgfältiger und strenger gewesen sein, und ihr Ergebnis; ist eine um so vollständigere Genugihuung fiir das hamburger Ma- rine-Comité. Der leyte Befehl der Centralgewalt an die Reichs- Kommisfion bot mm die erwiinschteste Gclegenhcit, sich sofort von der praktischen Brauchbarkeit der Marineanfänge zu üderzeugen. So wie der unerwartete Befehl eingetroffen, War daS'Kriegsdampfschtff „Lübeck“ vollständig gerüstet und bemannt abgangbereik. Sonnadend Nacht begaben sich die Abgeordneten der Reichögewalt, drr preußische Major Teichert und der österreichische Hauptmann Mörmg, in Be- gleitung zweier Mitglieder des Marme-Comité's (der Herren C. Go- deffroy und Woldsen), des Kommandanten der deutschon Kriegsfiotille (Cap. Strott) und des der freundlichen Einladung der Abgeordneten zur Theilnabme an dieser Fahrt nachgekommenen ])1'. Fr. Wille, so wie einiger Offiziere der deutschen Manne, an Bord; Sonntag Mor- gen ging das Dampfschiff, sobald es die Flath erlaubte, von hier ab und am Mittag, den 15. Oktober, wehte die deutsche schwarz-roth- goldene Reichöslagge und der deutsche KriegSw-“mpel zuerst in der Nordsee. _ Als der „Liibeck“ die amerikanische Krisgofregatte bei Brxmerxjaven traf, wgr die Sonne eben untergegangen, die ameri- kanische ,regatte hatterhre Flagge bereits eingezogen, und man mußte sichvbegnugen, derselben die Ankunft der Reichsabgeordneten durch zwe: Mattne-Offizwre anzeigen zu lassen, auch der Befehlshaber der hannoverschen Batterie ward von der Ankunft durch ein Mitglied des Marine-Comité's in *Kimde geseßt, der durch den elckfrischen Tele- grapben dieselbe Nachricht auch nach Bremen melden ließ.

„Montag Morgen 9 Uhr, sobald die amerikanische Flagge am

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Bord des „St. Lawrence“ aufgezogen, begab sich der Befehlshaber der Fregatte, Commodore Pauldmg. an Bord des „Lübeck“, um den gestrigen Besuch der deutschen Marme-Osfiziere zu erwiedern und die deutschen Kommiffarien zu begrüßey. Da? Boot des Commodore holte sodann die Reichs-Kommissarien und tbre obxn erwähnten Be- gleiter an Bord des „St. Lawrence“) der iéhj blk dekschk Flagge an seinem Vordermasi aufzog und mit 21,Schussen begrüßte, worauf der Capitain Kin auf dem deutschen Kkkkgs-Dampsjchiffe „Lübeck“ die nordamerikaniyche Flagge aafztkhk'! und gleichfalls mrt 21 Schüs- sen begrüßen ließ. Die deutsche Kriegsfiagge rst am 16. Oktober zuerst von einem Kriegsschiffe der großen Republik der neuen Welt anerkannt und be rüßt Worden. ,

„Zu der Ka üte des amerikamschen Comrpodore richtete Haupt- mann Möring semen Auftrag aus und begrußte den Bxfehlshaber der amerikanischen Kriegs-Fregatte am Namen der Reichsgewalt, Commodore Paulding dankte aufs anerkennendsie fur dre seiner .Na- tion erwiesene Ehre, und sprach das Vertrauen aus, daß das-sret ge- wordene Deutschland und Noxd-Ame'rrkaj immer freirndschaftlich der- bunden bleiben würden. Die amkrtkamschen Ofnzwxe zeigten jkßk ihren deutschen Gästen die ganze Fregatte, 'Allerdmgs dattxn ste keinen Grund, eine Prüfung, selbst so sachkundiger Blicke, Wik die der Kommissarien waren, zu scheurn. Dcr,-Sk-Lakyrknce“„tst em komprksser, fester, eleganter Bau, in Bemannung und Aysrustung _em wahres Muster einer Kriegs-Fregatte. Er führt in scinxn dier Batterien (zwei aufDeck, zwei im Zwischendeck) 44 schwere Gexchuße, 8 68-qunder und 36 ZL-Pfünder; die ersteren sind 12, die leyteren “18 Kaltber lang. Airs allen diesen Kanonen schießt der Amerikaner nur „Hohlkugeln (rnit Metollziindern, jkdé Kugel besondcrs verpackt). Er hat J'ar keure gewöhnlichen Kanonenkugelu an Bord„ die channutrg betragt ZM." schen 4 bis 500 Mann,“ darunter vielleicht 50 Marinesoldaten mtr einer der Mannschaft mehrmals täglich den Yankee: ])(704110, imd das 113" Colr-mbia vorspielenden Musikbande. Nachdem du- offtzwlle Jeikrlichkeit beendet war, ging blk „LÜÖLÉ“ "“ck Bremerhaden hkk- Ui'kkk- und die Reichs-Abgeordneten und die Mitglieder des hambur- ger Marine-Comité's besuchten die hannOVersche Batterie und den Hafen, wo aUe Schiffe fe-stlrch flaggtcn. Der hannoverjchrOaupt- mann Schmidtmann zeigte ihnen die ,Vauth irrrd begrußte das Kriegsdampfschiff bei seinem Weggang mrt 21 Schilnkn, welcher) Gruß der „Lübeck“ mit Aufziehung der hannoverschen Flagge erwiederte. Der „Lübeä“ ankerte die Nacht bei Neuwerk und Dienstag Mor en wurde Kuxhaven besucht. Der Lootsen-Commandeur Abrndroth am an Bord, holte die Commissaire und ihre Begleiter ab. Am Ufer erwartete sie der Amtmann. Eine Einladung auf ders Schiéß .lehn- ten die Abgeordneten ab und beschränkten sich auf eme Bejrchtigung des Hafens und der Werke bis zur_Kugelbake. ,

„Dienstag Abend waren die Kommissarien wieder rn Hamdiirg. Sie haben ihre vollständige Zufriedenheit mit der ganzen Expedition, sowohl über die Ausnahme, die ihr Anitrag beim Commodore gefun- den, als über die trefflichen ersten Offiziere der jungen deutschen Ma- rine, die sie jest Gelegenheit gehabt haben, näher kennen zu lernen, aUSgesprochen.

„Wir aber schließen unsere. Notiz über diese beiden Expeditionen, deren politische und historische Bedeutung Niemand verkennen kann, mit dem Wunsche, daß die deutsche Centralgewalt immer so gliicklirb sein möge in der Wahl ihrer Kommissarie'n und Gesandten, als. sie es bei den hierher gesandten, sowohl durch praktische und theoretische Sachkunde, als durch ihre Persönlichkeit au6gezeichrreten Parlaments- Mitgliedern Major Teichert und Hauptmann Mörmg gewesen ist,“

Ausland.

Frankreich. Paris, 17. Okt. Nach dem Resultaider esirißen Abßimmung in der National-Versammlung, welche dem neum 5 iini e- rium eine so große Majoriiät gab;, sagt der National: „Wir habkn stets gedacht, daß, sobald die erste Aufwallung vorüber, das natiir- liche Gleichgewicht wieder Play grrifeu und, als nothwendige Folge des allgemeinen Stimmrkchts, die ngierung sich mit dem Eifer, dem Talent, der Erfahrung und der Hingedung fiir die Republik im Wettkampfs sehen werde. “Diejenigen, we1che unter der 9)?onarchie nicht ohne Ehre und Ruhm die Rolle durchführten, die Rkpublik vorausge- sehen, gewünscht und vorbereitet zu haben, machen auf keine andere Eyre, auf keinen anderen Ruhm Anspruch, als der Republik zu dienen, und zwar auf der Stufe, so niedrig sie auch sei, die ihnen die öffentliche Mei- nung anweist. Sie sind die Ersten, selbst die gefiircbtetsien Mitbewer- ber rückfichtlich ihres Talents, ihrer Ausrichtigkeit und ihrer Aufklärung unter die republikanische Fahne zu rufen, denn sie haben mehr ihren Grundsay, als ihre Personen im Auge. Urheber der Revolution, beanspruchen sie keinesweges deren Monopol. Die Aussöhnung liegt also nicht nur in unserem Wunsch, sondern in der Nothwi-ndr'gkeit selbst.“ Die Reforme bemerkt in Bezug auf das gestrige Votum: Bald werden wir Herrn Thiers am Ruder skhen, und dabei wird man nicht stehen bleiben. Das Jour :- :: al d e s D érbats sagt: Die Republikaner, Welche ks schon vor dem 24. Februar waren, beklagen sich bitter, daß dt'k Chef der vollziehenden Getvalt Minister aus drn früheren Dic- nern des Königthumo gesucht habe. Aber ernsthaft, Bürger, Wo wollt Ihr denn, daß er sie hernehmc? Warum seid Ihr an solchen Männern nicht reicher? Der Chef der vollziehenden Gewalt nimmt die Minister aus den Reihen der Mehrheit; er wählt dazu diejeni- gen, welche ihm von der Versammlung allgemein dazu bestimmt wer- den. Er sah ein, daß es der Verwaltung an Männern fehle, welche ein gewisses Talent der Rede, eine gewisse Erfahrung in den Geschäf- ten besißen, und deren Charakter dem Lande einiges Vertrauen rin- slößt. Er nahm sie daher, wo er sie fand. Wenn er sie nicht an- derwärts fand, an wem liegt die Schuld?“

Herr Senard hat seine Wiedereintragung in die Liste der Advo- katen am Appellhofe beantragt.

Der Minister drs Innern hat den Präfekten von neuem einge- schärft, unbeschäftigte Arbeiter nicht nach Paris zu lassen, Der frühere Befehl war nicht streng beachtet worden, und in lehrer Zeit

i haben sich daher viele neue Elemente der Ruhestörung in der Haupt- | stadt angehäuft.

Schiveiz. Vorort. (E. 3.) Den 14. Oktober erhielt de Vorort die offizielle Anzeige, daß der Feldmarschall Radevky alle sein' gegen den Kanton Tessin ausgeführten Maßregeln auf ehoben ha, und der Verkehr wieder wie früher hergestellt rst. Per „eldmars a:; hat die eid enössischen Repräsentanten eingeladen, ihm emen Be in seinem aupt-Quartier zu Mailand zu macher), _

Zürich. (E. Z.) Wahlen in den Natronal-Rath. Erste. ZLahlkreis. Stimmende: 4049. Absolutes Mehr: 2025. Gewählt nd: ].)r. Escher (2764); 3) Alt-Regierungs-Ratb Wieland (2722) Obkkß Ziegler hatte 1240, Alt-Vürgermeister von Muralt 988 Stimmen. Zweiter Wahlkreis. Stimmende 2995. AbsoluteöMehr 14293 Gewählt sind: Alt-Regierungs-Rath Fierz (2193). Alt- Burgermerster von Muralt (2016) und Alt-Kantons-Ratb Wild

in WKW (“[Z-15.) Die Resultate aus den beiden anderen Wabikrei- (

sen sind noch nicht bekannt.

St. Gallen. Die Nat. Ztg. berichtet: von St, Gallen regt bei den betheiligten Ständen die Correction de: Rheines bei Sargans und die Tieferle an des Bodensee's an, de“. zu befürchten sei, daß der Rhein sein luß ett verlasen und in de Wallenstattersee hinüberdringen könnte. Selbst Aargau wird zi". Theilnahme an einer diesfälligen Konferenz eingeladen. Es ist zwa; durchaus nicht wahrscheinlich, daß der Rhein das Rheinthal verlaffw

werde, durch das er, so weit die Geschichte seiner erwähnt, immer

seinen Lauf genommen. Doch ist zu wünschen, daß die Rhein. _Correction zu Stande komme, rveil dadurck) viel Land vor Ueber kchwemmung bewahrt und andcres urbar gemacht werden kann.

Italien. Turin, 11. Okt. (21.3) Die Gazz. Piemont meldet, daß Herr Heckschcr am 9. Okt. eine Privat- Audienz dcin; Könige gehabt hat, in weleher er diesem seine Beglaubigungsschreibe; als in außcrordentlicher Mission Gesandter der deutschen Cetin“!- gewalt einreichte.

“Las sardinische Parlament ist zum 16. Oktober einberufen. Ihm wird unter Anderem auch das neue Kommunalgcseß Vorqeleg; werden, Welches von der Regierung am 7. Oktober provisorisch in Kraft geseßt ist. Ein längerer Artikel im offirielien Blatte vom hcutigen Tage ermahnt die Abgeordneten, ja sämmtlich auf ihrem Posten zn erscheinen, da über die wichtigsicn Gegenstände werd, debattirt werden. Es handle sich darum, die Geschicke reif zu ma- chen, über die Loose des Vaterlandes sich ausZusprechc-n. Die Natior sei gerufen, um durch ihre gesetzmäßigen Vertreter iiber die allge- meinen Vcrhältniffe Aller und jedes Einzelnen zu entscheiden, um da Gewicht und das Maß der Opfer zu wägen, welche dem Lande ii Verhältnisse zu den Kräften jedes Bürgers und der ganzen Gesex- schaft aufzulegen seien,

Einige bald beigelegte Unruhen, die in Genua am 9. und 10. Oktober stattfanden, boten nichts Merkwürdiges dar, außer daß am 10, Oktober die Unruhen vvm Militair ausgingen und von einen' Theile des Volkes geschürt wurden, , ,

Der Ministkr des Auswärtigen, Perrone de San Martino, ifi statt des abgetretenen Alfieri di Sofiegno zum Minister-Präsidenien ernannt worden,

Spanien. Madrid , 10. Okt. Ein beklagenöwcrther Uu“ fall hat eine zur Verfolgung der Rebellen in Catalonien abgesandte Kolonne Königlicher Truppen betroffen. Am 1sien wurde diese aus 300 Mann bestehende, von dem Oberst-Lieutenant Bofill befehligte Kolonne von etWa 800 Karlisten in dcr Umgegend von Manresa plötzlich überfallen und zum Theil niedergemacht, zum Theil gänzlich vrrsprengt, so daß nur sieben Soldaten fich retten konnten. D:. Obersi-Lieutenant Bofill blieb tödtlich verwundet auf dem Plaßk

(Espaüa.) . Dem Heraldo zufolge erlitt cm anderes Truppen-Corps, [* '

sick in ein Gefecht mit einer ihm an Zahl überlegenen Bande O Karlistcn ringclassc'n hatte, eine Niederlage bei Villasranca del 5x - nadcs.

Die Regierung hat durch den Tklegraphen die Nachricht von der

in Perpignan stattgksundkncn Verhaftung des Cx-Ministers D. Pa- tricio de la EZcosura und des flüchtigen Brigadicrs Moreno de las Peüas crhalten, “Die franrösischen Behörden bemächtigten sich nicht nur ihrer Personen, sondern auch ihrer Papiere, worunter, wie es heißt, sehr wichtige waren. Beide Verhafteie Werden Vermuiblich inslÖFmrere des Landis abgeführt und dort angehalten werden. (He- ra o.) _ Am 5ien Versannnelte sich in der Citada'lle von Barcelona das Krikgsgkricht zur Aburtheilung der in die leßthin entdeckte Militair- Verschwörung verwickelten Personen. Der Ausspruch sollte noch in derselben Sixzung erfolgen. ((Heraldo.)

Am 5ten wurden in Coruüa die Unteroffiziere, Welche fich in eine über ganz Galicien verbreitete Vkrschwörung eingelassen hatten, vvr das Kriegögericht gestellt. Drei derselben wurden zum Tode, die iibrigen zu den Galeeren verurthcilt. (Clamor.)

Am 1sten wnrden abermals 27 politische Gefangene, worunter mehrere Ex-Deputirte und Beamte, in Cadix nach den Philippinen eingeschifft, und am 5ten kamen mehr als 60 Andere von Cartagena dort an, um ebenfalls nach jener Kolonie eingeschifft zu werden. (.Heraldo.)

Der General Viilalonga läßt alle karlistische Gefangenen fort- während erschießen. (Clamor.)

Zproz. 155€; P, 5proz. M P. Unverzinsl. 3“; P.

Madrid, 13. Okt. In Folge des Aussprucheö des in Bar- cclona zur Aburtheilung der in die leßtbin dort entdeckte Verschwö- rung verwickelten Militair- und Civil-Personen zn'edergeseßtxn Kriegs- gerichtes Wurden am Iten in der dortigen Citadelle drei Offiriere erschossen. Die übrigen Schuldigen, wiirden „zu achtjährigen Galee- renstrafen verurtheilt. Mehr als vierzig Ofnziere wurden theils in Barcelona, theils in anderen festen Pläyen Cataloniens verhaftet. Andere hatten sich durch Flucht diesem Schicksal entzogen. Man glaubte, der Generalcapitain Cordova wiirde am 12ten Barcelona verlassen, um die militairischen Operationen persönlich zu leiten. Der General Lersundi soll die Vorhut befehligen.

Bekanntmaclzriiigeri.

[509] Avertissement. Folgende Personen:

1) der Friedrich Wilhelm HauSding, geboren im Jahre 1799, ein Sohn des zu Sorau verstorbenen Iu- Mz-Amtmanfjs Hausving, welclier nach einer An- eige aus dem Jahre 1830 beabsichtigt hat, in dem auf Üanzösische Krit sdienste zu treten und sich nach *

lgier einzuschi en, seitdem aber keine Nachricht von seinem Aufenthalte gegeben hat,

2) der „ehemalige Husar Friedrich Steuernagel, ein ohn des Dragoners Steuernagel, vor dem Jahre

1796 Feboren , welcher sich zulest im _ahre 1820

in Ne erbat Kreis _Binburg, Provinz iederrhein,

ausgehalten aben soll, . 3) der Glasschleistr Ferdinand Leopold Redde, gebo- „*

vm dem

den Er. "en Juni1849,.Vormitt„ Elf Uhr,

eputirteir', ererendarius Burchard, im Ge- schßafts-Lokal des Konrglrwen Ober-Landxggerichw hier- seldft anberaumten Termine persönlich oder durch einen

mit? Vollmacht und Information verse „enen. Maridatar Nmchricht zu geben und die Identität i?

utoeisen, widrigenfalls die V'erschokenrn är"? und das pttückgelassene Vermögen uiiter

sten fich legitimirenden Erben verthnlt oder dem Florus

überwiesen werden wird.

sarien Justizrath Mettke und Justi - in Vorschlag gebracht. 3

rbneh- aufgefordert, von ihrem Leben und - [528b]

gemacht.

rer „rsoxrnach- Stettin, den 3. Oktober 1848.

ck tödt er- ihre-m'ich-

Zu Mandatarien werden die hiefiYn Zusiiz-Kommis- ommiffarius Hauff Frankfurt a. d. O., den 7. Juli 1848. Erster Senat des Königl. Ober-Landesgerichts.

Daß die Theilung des Nachlasses des am “.'. Miirz d. J, bierselbst verstorbenen Kaufmanns Friedrich Wri- helm Zitelmann, Firma: Wm. Zitelmann &“ Co., un- ter die legitimirten Erben jest bevorsteht, wird unter Bezugnahme auf die Bestimmungen des §. 138 und , folgende, Tit. 17, Th. 1. A. L. R., hiermit bekannt zer

Im Auftrage der Ekbert: _ Z i t e lm an n, Zufiiz-Kommrssarms.

ren deri 22. März 1807, ein Sohn 'des zu Schön- born in der Niederlaufiß verstorbenen ehemaligen Pfarrers Redde, welcher in den Jahren 1829 oder 1830 nach Amerika auSgewandert ist und zuleßt _ zm Jahre 1837 von New-York geschrieben at, so wie deren etwani e unbekannten Erben und mer, werden hierdur Aufenthalte binnen neun Monaten, spätestens aber in

Fr1edr1ch:W1lhklms-Nordbalm. [537b] Achtzehnte Etnzahlurrg. Die Befißer von Certafrkaten der Frie- ' drich-Wilhelnrs-Nordbahn werden hier- , durch benachrichtigt, daß die achtzehnte __-_- ; EinzahlnnY von 5 % nach Abrech- “5 - nung der an den bisherigen Einzak- -.'--;- lungen haftenden Zinsen mit 4 Th . 3 Sgr. fur jedes (Zertifikat bei uns tYlich; bis zum 1. November «. “'; mit Auönahme der onntage, von 9-12 Uhr Yormrttags, geschehen kann. Zu diesem BYuse find dre Certifikate mit speziellem Nummerver- _mß auf unserem Comtoir, Burgstraße Nr. 25, ein- zrrretchen, um dage e_n sofort oder erst nach erfolgter Einsendung in Emp ang zu nehmen. Berlin, den 20. Oktober 1848. Jacobson &“ Rieß.

1) Alt-Landammann Sidler (2881); ?) Regierungs-Rath ;

„Die Regierung

Das Abonnement beträgt: 2 At lr. iir . 4 „Zi.. f. ? IT?; 8 Rthlk. - 1 Jahr. in allen Theilen der Monarchie ohne preis-Erhöhung. Bet einzelnen Nummern wird der Bogen mit 2x Sgr. berechnet.

] 72.

31 n k) a l !.

Amtlicher Theil.

_ D e u t !“ cb ( a n d.

BundeS=Angelegenheitem Frankfurt a M, kaba1lkl.ljtgk11 ker ""faffl'UW'bk'Wk" Nkiäks-Vkrsammluqu. -- Abreise dcsiwrdamerikani- schen_Gesandtcn Donclson. *

Prxußen. Berlin. Vrrordmmgcn dcs Gcncral-Postamts. -- tin. ane Kanonenbdrc.

Oksterrc-tcbx Wix", Dic srankfnrtcr Tcpntaéion. _ Tic rinx'oUi'sckw Yrmex zieht stchzuruck. - Greis. Ter sicvrisrhc Lanksturm. -- Olmiiy. Oer zxrredxn mri Italien. » Tas 1111garischc '))iinisterium. " Dic wir- ner Tcpntrrten. »- Tie Generale Schönbals rind ?lövrc. --- Zklskünd der Stadt._-« Prag. Truppendefördcrrmg. --- '))iittheilungen von den "(:ck Olmrrtzgexandtcn Dcvutirtcn. _ Zustände in Prag. » Tcputakionen M dtn Kaim. _ Brünn. Aufregung in Brünn.

Sachsen., chSden. Zweite Kammer: 2111!an Trsäyirncrs in Vctrcff des Militajrs; Beschluß [!insichtlicl) der Gesandtschaften.

Anhalt-Vernburg. Bernburg. J)ki11istchcchscl.

Flynkfurt. Frankfurt a. M. Answanrcrrrngs-Kongres'. Crxdcxzkg

Stephan. A u s l a n d. Frankreich. Paris. Die Kommisfion uber den Belagernngszusmnd. * Ycrn1isrixtcs. nysszimnien und Irland. London. Ynmilchrtng Englands 31: Mrmstcn Sicilicns. »- (tcdottland. Niederlande. Italien. Sardinicn. erfien. Thronwcchscl. Borsen : und Handels-Nacbrkchken.

V e i l a g c, "“““-““"""

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Aus dem Haar]. Ernennung. Nachrichten iibcr TZicderanZdrnoh des Krieges.

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Zlmtlirhcr TMA.

Se. Majestät der König haben Alicrgnädigsi geruht: Dem Kastclian des Schloffes Monbijon, Maaß, den Rothrn Adler-Orden vierter Klaffe zu Verleihen; und Den bei dem hiesigen Landgerichte angestellter: Kunmcrqerichtx: Asseffor Schur zum Rath bei diesem Gerichte zn ernennen. *

_ QD“ Zustkz-“Koinffarias und:)iotarius Weber 2,11 Miihlbause'n tn) chariirmc-nt des chr-Lirnde'sgcmchts ZU Halberstadt 5,7 als ZU- siiz-Kommrnarms an das Odcr-Landrogcrirdt zu Z).)kagdkbnkg vers dt und ihm zugleich das Notariat im Bciirkc des lcxxtercn vrrlichcti; und Der bisherige Oder-Landczgeriihts-Affessor, von Boehri, zjlm Zustiz-Kommissarius fiir die Gerirdte dcöKrrisrö Laucndurg, mit 211]- wcij'ung seines Wohnsisrs in der Stadt L-iusnbnrg, nnd znglciab n':- dcxruflich zum Notar im Bezirk des» Oder-Lanresgciichts zu Köslin ernannt worden. Tem Masrbinenmeistcr der Prinz Wilhelms:Eisenbahn, E. B [11m- hoffer zu Langenberg ist unterm 19. Tktoder 18-18 cin Patrni auf eine durch Zeichnung und Vcschrcibung rrliiutcrec Vor- richtung zur schrchcn Anheizung der Dampfivagkn, welche in ihrer ganzen Zusammensetzung als nen und eigentyiimlich erkannt ist, auf fiinf Jahre, von jenem Tage an gerechnci, und fiir den Umfang des preußischen Staats erthcilt worden.

Uirhtamtlirijcr Theil. Deutschland.

Bundes - Angricgcnhcrtcn,

Frankfurt a. M., 19.0kt. (O. P. 21.3) 97ste Siyung der verfassunggebenden Reichs - Versammlung. (_ Schlafe. ) Schaffrath brmiiht sich, die Bihauptimgcn drs Vorri'dm'rs zu widerlegen, indem er dieselben gegen die rcchte Seite des Hauses retorquirt. Mit aller Achtung vor der Sklbsiständigkcik nnd Unab- hängigkeit dcs Richtch hält drr Redner in rorlirgendrm Falle eine Yrrtcrsuchung fiir durchaus nicht gcrrchtfcrtigß sowohl UM) seiner ju.- rtsiischen, richterlichen und politisch?" Urberxeugung, als auch nack) drm ]“th nur vorlix'gcnden ').)katerial. L'kaib drm Sinn und Zwrck drs Gc- seßes zum Schuss der National-Vcrsammkurrg habe dieselbe 11icht1mr, nach der Meinung des Airssrhussrs, zu untersuchrn, od dss Untersa- chung§qericht keine andere, als rechtliche, wcnn mtch noch so unhalt- bare Gründe fiir die Einleitung der Untersintmng gcgen Z).)Titqlicder dieser Versammlung angefiihrt habe, sondern bei der Frage, **ob sie ihre Zustimmung dazu erthcile, habe sie auch ganz im Aligcmrinrn die Statthaftigkeit der Untersuchung zu erörtern, nicht nur die poli- tische, sondern auch die rechtliche. Edel aus Würzburg ist mit dem Standpuzrkte und Resultate des Ausschußantrags vollkommen einver- siandezt, nr welchem das rechte Maß liege, wclches man in der Versamm- lrmg rn dieser Sache gefordert habe. Schneer beantragt nament- liche Abstammung und. behält sich vor, die Frage näher zu bczciéyncn, anf dre er sie demnächsi angewandt wissen will. Zis von Mainz: Ick ["*“ W AUM, die Versicherung hinzunehmen, daß ich nicht von dem Standpunkte der _Vertheidigung oder Rechtfertigung spreche. Ick brauche'keme Verkbädtgyng und keine Rechtfertigung, mein games Leben lte t der Bkykkberlung offen vor, und so ist auch das, dessen "b ange chuldrgt bm, von vielen Tausenden von Zeugen aufgefaßt worden; und wenn es auch von Einzelnen mißverstanden oder ver-

Preußischer

Ita ats -Li-11Zei„ .

Beriin, Montag den 23. Oktober

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drrht worden ist, so wird cs fich ami) Viklfäch kkch§kgkr Beurtheilung

Ul erfreuen habr'n. Wenn ich daher alle jene V:“:DWtigm-igxn ;)?, sonders widerlrgc', so grschirbt ks n::r-rcodalb, l'"; (“211 “Zt.“xnkc EZM zi: machen, 311 dem meins TZäH-lki 1111? ['e'inM; TRW"), [mx sv „:e- sxiiix'lxk rs waöilick) mxr, Um (“:-' Sislimrg *le 1“-.“-.“Z:irx:;x;;, kickr'r hoden Mrsaxii1rrln.„ „..:-„L) JY-xxer kiilxrexyaxéx. 21:1J1"Fff€ 1:1;d I?.irärdrigungen mihi _ Angriff, cine Vsrdächtigung ihrer scldxt. I,.: lung dcs :'s'xwsrHusW-wndres sich wcndrnd, gxrirr rsx NWR FU- das; die Vsrsammlung "iwc :)kiibi-r six! komme; TZin'ri'U ssi cI «*)-;;“

ihr? Aufgabe, Unpartsiisch Und frei von LUMUÄU'UZT xis Wadrlwir xn i di? 9,75.ka di:“ .

srmcsssn und dixrck) i:)rsn Ällöspkäsi'i zu cakiirrcn, MZ“; Amgrsrbnldigteii créwdcrren Bcrdiiäxtkgixirxrcn 1“:-.1ch4k,-1; (.“-Mr“ x.y:axijjyr- te» Bcweqen als grandios crkmxxxt wcrden m.;xrxxr.

m;“,ung ziim Anfrithr drm gc-snndk" ?.Wesrswawxitxixdx, riskisrhrn Priifnng als begründe." lksÖkiliéxi fo'nrrr; - - Wiilkßl] Zie- nnn dennoch die Anklage zulaffcn, so wiirde idre' ()?:xtx'ckxcikiinq in der öffentliäxcnBeurtheilnng dcinahe sämmtlichkNaldti'rélx ckmm: Vrrdmn- nrungsu:thcil:s zur Folge haben, Tann dmiidcr kiiifi'kl wir Uns niäxt tänschxn, wcnn S'? 11116 [):-ute drr Untersuxdurig !;Ocriixfrrn, weiden wir L*O:'.".'iösichiiich unrl) na-Fl) Jahren 11icht wi'ixrr sem, «lz Hrrrie. Sie wirken ohne Prilfnirg nnd Ucberzr11g1112g kixxi' (Tixtsidcidiinq go."- dctr, wokixrii) unsere politiskhk Ehre ÜUfI ticfste' gcträxrkt wird. Ékécn “Sie grrrrht, meirre Herrkn, mögen Sie kilkkk Patrki «mgkixören, wri- rber sie wollen, _-- und ich wicdcrlyol-x ks, da[: wir rem Privilegjnm dcr Straflosigkeit ansprcihkn, da[: wir die Umrei'sirchung nickt zu fürchten habe?"; aber bersrthkilen Sie Umdifimgrn rlir Cirr- slnß, Welchen Ihre Entsckeidrmg auf uxisrre Zxclliing iidcn maß, und 'Sie !Vcrden cs gswts; gerechtfertigt sindcxi, dat"; ich sciex'lixdsi dagegen protestire, daß Sie die Ujrtcr'suihxing MIT]! 11115 gestatten.“ Schlöffcl wrist an der Spißc seiner Rido lis ch*kiichtigungcn FU- riirk, Womit scine Partei in Folge drr Vr'r'sänxmlxlng am 17. Sep- tembrr überschüttet wurdc. Seine Worte sric- lckiqlici) dcr Ansflnß skiln'ö Selbsiwillcns gcwrscn, Dcr Ridncr gickr cine Kritik dchrn- JLU :Anosagen, die er in ironés-„hcr Weiss m;: ini) srldft in Wider- wruä) scizt. Simon don Trier: 'Jndrm iii) „1:3 Angeklagrrr vor Sie trete, nehme ich niidt blos kad :)irrdt drr Vrrtdcidignrig, nedmc iii) auch das Nr*cht dss Angriffs in Iiilspmrib, so Mit 26 zur Ver- ti)ridiqui1g gcdört. Seit meyr aw drci vadi'n bin ck in Wort iind «christ Oer Lit't Verdiiiidtigt Und Vörnxmlimxft wOidcn, da[; rs mtr s-„hn*rr wrrdkn wird, mein rmpörte'ö Ge'siiN znriicfzirdaktr'n. Sir (lagen nach den Griindrn dcs “.)lliffmndkö? Öli“ Ailfstand iki dic Jolgc Öli" VCkilUI'kl'kk" :)?t'VOI-iiiom, weilhr siifi bim“ i;; Jmmks-xrt mik dcm schirrrr35crrim«"ricn Liiitiis dsr Emciite', !).-richt? sich in 2014-11 mit dmn 7"t-.*1_;c|_i blutigen 43,1an T'?!" .“)kcvwiutrc'n r*rlwbcn hat, um 31! 5:1“: gc", dax; [kk mniv ka ici! Alz wr ()'rr Ztrsamxm'ntrate'n, m wurdc [ant 11110 feirrliri drr (ZJrunkiatz drr Voikssorw:mixirrdt vi'rkiindrt, Wie ist diescr (Tiramdsaxz xm Anwxnknxrg grkommcm? Wir [raden dri dcm Br'sidlnffc iibcr U11 leitrag dcs Hcri“113)iav:'ax|x ankikamit, Wien und Brilirr niiiffrn ihre konstitniirndcn Vcrsammlungrx: duden, damit ja krin Unfrii-de dort r-rtstsdr, damit die Entwitilxm-g s'ricdlicki vor sich .Mi)?“ Adr!" wic ist diescrGrumdsaßin Siiddkiitsckiiandgrhamddadt words"? Mit alit'n Yili'it'ill dm" Vcrsrhi-cdnizg Und Vcrziigm'Ung [visir 1110.11 da den Volksxrrist zrxriirk, Weil das Vorgt'srbritt.ne Brwnszisrin diescr Landro- tin'ilc auf drm Wago dir konstitnirexidcn Vrrsanrnilnngsn leicht zur Bcsciiigmrg dcr Jiirstcn- Soxwrrainctät [)i'itte' fiihrrn können. Wir haben dcsrhiossrn, das: MS Zi'imxntlxrdi' .Hccrwrs-"n drr Lcikimg llUsijk Cantralgcwalt mihr'imfailen soll?, und am (1. Lingust isi dic irhwarz- rotd:goldcnc Kvkarde Vi'sikllgnkk [ULD beschimpft wordrn. Dagcgsn Wurde am 18. Septcmder das dariiber rxrp'o'rte VDW mio" srdwarz- roth-golkenctr Kanoxrcn Zusamnrrngrsrdmrttcrt. Das ist misxrc gk- riidmt? Einheit: Gcgrn dic Ncgia'rrmgcn nirgends Kraft, iidrrall Lhmrmärt, gigen daz lxicriibsi' 1x115i1srichrn8 Voik dic l)]ökbste Gewalt und jcgliche Kraftmrstrcnqmrx]. Fiir die Ri'gicrungrn stxtö Vermitte- lnng nnd jeglicher inx'dr, adsl" als fiiligc Vermittler kamen und um Jrikden batc-r fiir ms nécdcrgktre'tcm', iiber Un- sere Ohnmacht empörti Vink, da war keine Zcit zu mittslnng und Jricdrn! Tas sind Tiratcn dar aus kemokmtisOcn Urwahlkn heidvrgcgangkncn crsrc'rt dciitstch National-Vkrsnwmlung. Tit'je'nigrn, die da glanbtrn, das Unit'r Vatrriand drm Zirlc dcr Freihrit in stkfkm Fortschritte nndrflrckr darch ric Vcrbr=cherr drs alten Systems und darnm ami) Ungestött dach dintigc Akts vi*r“3rw'i- fslicr Slii'sthiilié [knigcgcngshln werde, sind bitter gctärisiht worden. Die chge'nanssagen, gwßtxntheilö von 9- eamtcn hcrrii'.)rrnd, wim- meln vori Wirmspäichru. Ick) ums; «mf dii'si'ibé'il cinqshrn, nickt ctwa, wril ick) Jdnen zumuthrte, die Genehmignng Fil! Untrisuchur-g 1r:cht zu ct“tl,)cile'n, soxxdekn weil ich unter sxdwcrrn Llirschiildigmrgsn vor die ganze Naiion gcsrblsppt wxirke, und, davor ici) drm acdéimi'n Vm"- fadrcn anheim falle“, vor da.“ ganz?" Nirrion 1!1éi!1c Chic xu rcttmx _qrdrnke'. _- ch-n ich die vorlii'gendcn sich vicisaii)wickcriprr41wnch A*,“öéngcii iiderdéickc, da11nd.i'i11gr sich 11111" die grqriindvtc Verma- tlmng auf, daß es nicht rie (Höttm dcr S*crcchtgkeit, das; rs viol- n1elckr drr böse (Brist (“cr politi-«drn Réuctéon sci, dri“ sich an m:“im' Jkrse gi'hrftct har. Br*]Ldli [;e'ti Sie die Unicismbmig! Sic köxrxrcn trrkir1o_Frcidkir, Sic könncn midi“, Sir“ körncn Allis lmdcn, iiur mrinr politi|cke Ehre niclit! Ailks, was ich Ihnen biete, ist ja ein gcringcs Opfer gegen die großen blutigen?!"strrngangen unseres hocherzigcholkesl Nachdem Langerfeldt 51-3 Beriihtkisiatter das Wort ergriffsn, wird in Folge des Schrrcersihcn Antrags 31'k :;amcntlichcn Abstimmuxrg iiber den Antrag tes Asisschusses geschrttten, Wkichkk mit 245 gegen 140 Stimmen atigenommen wird.

V kl“-

99sie Siyung der vcrfafsunggcbcndcn Reichs-Vcr- sammlung. Berathnng iiber den vorgclkgten Abschnitt des Ver- faffungs-Entwirrfö; Ersaßwahl der Mitglieder des Ccntralwadl- Ausschuffes. Eröffnung der Sitzung um 9'; Uhr Vormittags. Vor- siyender: H. v. Gagern. Die Liste der Mitglieder der zur Be- gutachtung des Venedeyschen Antrags niedergesesten Kommission wird

_ ; Wer an die Nario:raL-Versammlurg Bericht xu erstatten. , „erq; „ider . ltrgci: kcmc Motive vor, «1116 kkkléli am?!) :::-r der VrrmW dcr “leif- ; ww kcr jxi-

Alle poß-Anftalten des In- und

Auslandes nehmen Beßeüung auf

dieses Blatt an, für Berjin die

Expedition des preuß. Staats- Anzeigers:

Bchren-Scraßc Rr. 57.

* "***"1548.

verlxsmr. Ersixr Vorsißrndcr ist von Beisler, zweiter Vorsißender

SCHUNK, Vlnedck) Schrifxfiihrkr. Schubcrt berichtet, das; die-

0!

5 sil“ «r*ssÉ-iiß in den unmitclbar nach seinc: Nonstituirung gepfkoge- * d" „) 11cm B(“kéLklUUJ n zu (Hmm Z).)iüjökikäkH-EMÖUU von zehn Mrrgiiedern ;:c k! !;1 ** erxii jrc-cr "Zi“.- i ariff imd )sdc Vx'rkardtvgimg gcgrn eines idrsr *.*-„?ixrgi :D], Win:: dis ! ' dcgtiixxx : :'(-Hk, ist ein 5 :'é:::r B;*lxi'chci; *

'.;er ciéxeiirM;[w:"itätc-z(Hiirzcbicrr, von fiinf Mtkqiicdrrn unterschrieben, gs':a**._„1r_1:'i. Liz Micke i.]likiil Tic Natiouirl-V-rsammlunJ wolle k) WALLLFi'", die WU rem :)iriiiw-Pifnistcrium verfügte Abordnung ;,wsrer Nr*:[i/W :Konmrissärs nach Wien, in rvrirbcr Mdßrcakl dic Nariopal Versammlunag das Mittel zur “Abwehr drs Biirgmkrélw crdlxrkr, gukzxiycißé-n ULLO das Reichö LMini- irkriim1_ «Uiznforörrn , imc?) Maßgabe drr Mit dm Reichs- .'r'i811:1*.12;2.1r*3n cimrr-ffrndxn Berxchrr *:,nm Sihnßc wr deutschen Zntrreiicri ix: Lrstcrrcirl) die erf01rkrlickcn Sirrritre “zu than imd dar- , - Ter Ak?- tmg drr Mtiroiitat heißt: Die Natioxml-Vcrsämminng beschließt, das ;)Trrehs;)?.)iiiiixtcrinnr anfzufordcrn, bei den gqunwärtigen Verhältnis- 1911 m Texfcrrcrri) alle in Frage gcstcllfcn Jmtetksen Deutschlands in Schuß 311 m_ehmyrr und mit allenKrä'txn 31: wahren; ferner Sorge zi; tragen, daß alle österreichisch-dcatsrhrn Trupps" nur dc'n Verfas- Umgémkéßigcn und gcscyliehen Organen zur Verfiigung gksreUt Wer- ds'n, so w:: dic Ausfiihritnq dieses Besrhlnsscs nnd der WeiterenMaß- regsin ds" abgesanrten Reichs-Kommisären zu iibertraqcn. Der Bcrickvt wird gedruckt und morgen in die Hände der Mitglirdkr ge- langen. "Francke richtkt folgende JntsrprUation an das Reichs-Mi- nisterium kes Aaöwärtigen: „Ick ersuche das Rcichs-Ministerium des Lleußern um 5)?ittheilung: wclcke Maßregeln von Seiten der Crn- tralgewait erxxrxffen sind, um dem seirrdlichln, mit dem Waffenstikl- siand von Mälxrxö Vom 26. Aiigusi und dem Beschluß der Natio- nal-Vcrsamnixlng vom 16. Skprcmbcr in Widrrspruch sie- dcndrn Vrrfaizren Dänemarks gegen schleswigsche Schiffe kräf- tigst zu bcgcgncn und die erforderliche Wiederaufhcbung dcs Cirkalm's re'r dänischen Gcneral-Zoll-Kammcr und des Kom- mcrz- Kolisgiums Vom 4ten d. M. zu bewirken.“ Eine äHn- liche Interpellation von Redcn's enthält die Fragen, ob der Ge- sandte in Kopenhagen Von einer die fck)les-wiJ-volsteinisthen Schiffe dreiniräcx-tigenden Verfiigung dcr dänischrn Rrgierung dcm Reichs:- u'.inistrrium Anzeige gemacht habe, ob deren Inhalt mit den Bedin- gungcn des Waffenstillstandés von Malmö vereinbar seixn, ob das Rcirdsministerium die Adsiidt hege, die Aufhrdumg jener Vcrfiiauug xu bewirken, und welcbe Schritte es FU Schadiosdaltnng dcr schie;- wig:dolstrinistch Schiffs tim" Wlkdé. „Öiit'iiHÖlUiUistlk von Schmer- litig kikiiirt, daß er dicse Znterpälatroncn Uächstkn Montag erledi- gc;-, drm Ersandtkn in Koprnlmgi'n aber unvt'rziiglirh cine Instruction ;:1fa'rtigk-t wsrdc, damit kkiskii'l das Erfordxritchr zur Wahrung der dmxr-eba'n thkéx'i'sse']! td-xc'. Miiiling fragt, ob PU" Seiten des Re'icbsxnr'nißex-iums, in Foiqc srinrr am 7. Srpkrmdki' grge-bknkn Er- kiéirimg, das chksgrwts' gmwi-hkn ski, um das Exsys vom LZ, Juni, die Airlrkcunimg dsr Cenirqigrwait Ökkki'ffr'nd, a'iktxihaiben bei dcn Efmlejtaatcn zur Geltung ;u bringt'n; od und jchche' Folge die Ver.- „iiigrxng dss :)icichsn1iniße'riums grdnbt hadr. Jad" de.rritragt, die :)icirds-Vcrsammlung wolle die I)ii'gierungen von Prritßcn imd Sack- scn 311111_Schu_-e des von Gefahren bkdrohten Rcichölandcs Miik- rcn auffordern und zur Untktsiiiiziiixg dcr dortigen Stände prcußische, fäihsischk und andaltisctze Truppkn abgedrn lassen. Likbelt styllk den Antrag, die NationaloOrsammluiig WVilk dic posenrr Fraqe cincr r*.oäwmligen Bcrotdnng unterwerfen und die Vrrhmrdlimgrn dariidcr in einer der närdstkn Silznmch anfnsbrm'n. Void? Aniräae wrrden fiir nicbt dringéiä.) erkannt. Licdclt ziel,»,i sofort scinZn “*.*lrrtrixrr znriick, weil bei der hkutigcn Brrathrmg iibcr Art. [. dks Verfaßimgöentwmfix dieser Gegenstand schnclier als dnrch dcn qc- wöhnbchen Gpschästsgmrg erlkdige noerdr'. Ein Protcst drs Rcdriers wird fiir diesen Augenbliik nicht zugelassen. Jungdanns fragt das Präsidiiim, warum der Abg. Werner aus Lffxndaii.» skins Zniassunq zum Eintritte in die Nationalvcrfmnmlimg r*.oa'r nicht exbalren dabé. Zur Erlckigung dicser Yirfrage legt der Vorsikendc dic bctrrffendcn kacnstiickc Vor, woraus sick) ergiebt, das; ])r. Werner Von der badi- sihcr. Rrgieknng sicckbricsiich Vlifolyt wird, und daß jede Zulßffuna, i:: Folge der drm Central:L:“JitimatiNrsansschß in der [ckth Sißumg eingeräumtcn Ermäckotigrmg bis znr Prixfnng dcr Wadi- akte", Might“ von Scitcn drs Präsidiums dcr dcr badischsn Re- gierung cingcfordert Wordcn sind, nicht statthaft isi. Dadm beantragt sofort, die' National - Vrrsammlnng wclic drm Ad- grordnrtcn Wrrncr den vor'!äusigcr| Eintritt in dir Naiional-Ver- sammlung gssiattrn. “Dcr Amrrng wird jedoch für nicht dringlich krachtct. Wichtnann ixrrirpcllirt dsr: inicrnatiormlcn Anosäxx'ß hin:- siibiiili) der Vsrichterstattmrg iiber cinkn idm zugrwiesrncn Antrag, die Entsrbädigimq fiir dic dnrch dcn säychwig-dolsicitrisckykn Wirz] dcn drutsrdcn Sidiffen znßefiiqt-"n Schädcn bctrcff-nd. Za charii'i mkläri “)?-.',;UMI kicsrr Korrxmiésion, „derwaicbt sri migsf-anqxn, auc;- gcardx'itct 3?! Werden.“ (.Öcitrrks'rf.) Wirdmann isi néchkznfriedktt mit dicsrr Antwort und dringt nochnmls auf fchl;*unige BMM- crsiattmtg.

Tic Vérsammlnng fcbrkitet zur Tagrsordmixkg. Trr P,.Xidcnt mardi drkarnr, daß die Adgcordrwten I)iittc'rma'kr, Wms nnd Riksser ZU Beriidtcvstaxtern drs erfassungs:AusscHuffcs fiir die' bi'idé'i! vor- lirgrndrn Abschnitte, iibcr d.":ö Remi) und die' Rrikdsgkwalr, rrnaimt wordcn siiid. Ein Axxtrag Sihi'cincr's, die Bkrathuna iidcr dr," zwritcn Adsxbnitt ziikrst vorzunedmen, wird adgklchnt. Der Prakt- drnt veilirst de'" Art. [ drs Vsrfassungs-Enthiiss "..",d die dazu gcstcllten Vrrdrffcrungö-Arm(igeX3). Clauss?" “"I K*“! vxrlangk-

AÜW dcntschc Reich besteht aus dem Ge- , 4 : Die Verhältnisse drs Herzogrhzßms ßberzogthum Pqsm bm „: “' Motiven druckt fich der

7) "Tiefer Artikel lautet: bicte des bisherigen deutschen Bundes. _ Schleswig und die Gränzbestimmnng/ 11111 Gro, dcr definitiven Anordnung vorbehaltlik“ I"!“"M „„ an „„ Spike der Liusschuß hicriibcr folgcndci'maßrn aus: „125 "11,47?“- Bundesßaak, ,das Verfassung brzeichnct werdcn, welches Gebrcx duell, die „eueschwek'3kklschk dcutsche 9 ““ck“ umfaßt, auf ähnliche W210", wvackahe in ihrer Gesammthck Bundeöakte die souverainm Kantone aussah“, MM" wir „uch, „Uk

. - “f n die Eidgenosscnschafk !"de Um Ms " FUJI?» B. Preußen, Ocßer-

einzelnen Staaten nach ihrer Gesammi ks“