1848 / 174 p. 4 (Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

so isi er nach Artikel 2 zu behandeln. 5) Kleinere sind hingegen dem Disziplinar- 6) Das Ober-Kommando werden für die genaue

als Borfiser, Der Angeklagxe nter Angabe erwa- cht entscheidet, Richter e der Anordnung Beobachtung Anton Raimund Graf

Schulden kommen, eben, sowohl in als außer dem Dieuße, Kommandanten unterzogen. der Nationalgarde, so wie die Corps-Kommaudanteu, Voilfireckung dieser Verordnung streng vnanttvortlich gema ngögericht wird zusammengeseyt aus einem Stabsoffizier aus zwei Mitgliedern aner Char en und einem Audito . hat das Recht, fich einen Verthndiger zu wählen un über deren Zuläsfi keit das Kriegsgeri Dieser Reichstags- eschluß wird in Fo Innern vom 18, d. M. zur Wien, 18, Oktober 1848.

Ulanen-Vorpostens jenseits von

ahren des Corps-

gender Gründe, zu verwerfen. des Ministeriums des allgemein'xkundgemacht. LambergZK. K*. Hofrath.“

An den Kommandanten des Florisdorf :

„Herr Kommandant. eriickt, ohne daß vorn bsichten in das Publik e wäre es vielleicht en Feindseligkeiten, langcn zu la] der provisoriicb tage, der höchsten lcgalen Auftrage bctraut Worden, gatigs-ZustLnd

bis in die Nähe unserer Stadt vor- -BefehlShaber Erklärungen über ihre wären. Bei der gegenwärtigen Sach- nicht überflüssig gewesen, zur Verhütung von Erklärungen direkt an das Ober-Kommando ge- ß dem Herrn Kommandanten bekannt sein, daß lgarde-Ober-Kommandant von dem hohen Reichs- Behörde eines constitutionellen Staates, mit dem die Stadt Wien sammt Umgebung in Vertheidi-

Gegen welchen Feind, ist nicht deutlich dffentlicbe Meinung steht deren Befehlshabcr in Folge von Be kein verantwortlicher Minister kontrast unsere Errungenschaften einc faktische len, inconstitmionell, und die wiener Bevölkerung legt, g schlaffe des hohen Reichstags, feierlich Verwahrung d sem Grunde, Herr Kommandant, habe ich die in der angemessenen Entfernung zu halten, 1“! des Banus Feindseligkeiten und Constitutions- wohner zu erlauben, da ich sonst nicht umhin k entstehenden Folgen verantwortlich zu machen. wir stehen gerüstet, so lan (haften keinerlei Gefahr drohe der Feindseligkeiten deffenungcachtet stattfindcn, men der Bevölkerung Wiens die Bes stitutionellen Kaiser gelangen lassen. Bitte an Sie zu stellen, dieses mein Schreiben Jbr mmcn zu [affen und mir eine bestimm thrilen zu wollen. Wien, 19, Oktober 1848. rischer Lbcr-Kommandant,“

“.'01 die Volkswebr:

Ich bringe Euch

Herrn Ober

fehlen agiren und gegen Wien

Wahrheit sein sol- esiiißt auf die B gen ein. Aus die- ie zu ersuchen, sich ck nicht gleich den Truppen Vcrlcyitngen gegen die Be- aiin, Sie für alle darans Wir haben Niemand den cbt Bürgschaft wird, daß Sollte ein ernsilicher Akt so Welke ick) sogleich im Na- Se, *))?ajestät unseren con- Zw erlaubt mir zugleich die fernere em Herrn General schleu- rklärung gefälligst irrit- '))kessenhauser, promw-

heranziehen, wclche Befehle smd, faUs

Krieg erklärt ; unseren Errungens

den herzlichsten Gruß und den brüder- dcr uns zu Halse geeilten Brüder aus Ungarn, Seiten des Ober-Kommando's und meiner Kameraden e und die Stimmung der ungarischen Armee zu prüfen, um meine Aufgabe bestens zn endsten Gerüchte umlau- nze sogar be-

„Fi ameraden ! licbstcn Händedruck dcm Auftrage von

bcgab ich mich dahin und bot Alles auf, La mm iiber diese Fragen die widersprecl) fen, ja die Antvcscnheit einer 11 zweifelt wird, so fühle ich mich tadmcincr Sendung mitzutheilen. Hainburg gelagerte ringarische Armee den Und 42 Kanonen. von dem herrlicbsten Geiste beseelt, sieht kampfgeriistet an mn niit mis vrrrint unsere Freiheit, mit ihrem testen Blutstropfen zu vertheid nacb Parcndorf mit blutenden Herzen zur der Beschl des ungarischen Landtages dermochte, des österreichiicben Reichstages oder des wiene )ränze bewilligt.

ngarischen Armee an der Grä verpflichtet, Euch treu und wahr das Resul- Die bei Parendorf, Kitse und

besteht aus 30,000 Mann, 3000 durchaus gut bewaffnet, kräktig und unserer Gränze, Hand angetastet,

Tiefe Armer,

wird fie von frecher igen. Sie zogen sich von Bruck ück - wozu fie nnr ein dringen- der nur nach Aufforderung Gemeinderathes das Ueber- Kameraden! Vertrauen kön- die, von einem gerechten (Hotte grschüßt, einen Weit Überlegcricn Feind warf und schlug und neuerdings bewies, daß nicht die Anzahl, sondern die Tapferkeit Siege crficht. Ein Hoch unseren tapferen Brüdern, den Magyaren! Kommandant des ersten Bezirkesder Volkswehr.“ Berichtigung von Sexten des Gemeinderaths: „Der Grmrindcmtb der Stadt Wien brin er, daß der Hcrr Obcr-Kommandant der 9 einer heutigen Kundmachung enthalten isi, sich mit seinem Gesuche Bc- treffs der“ ungarischen Armee an den Gemeinderath wendete, sondcrn nm" daffelbe in dcr Plknar-Siizung vom 18. Oktober mit dem ausdrücklichen anerkcn, cs sohin dem Reichstage vorlegen zn Wollen, vorlas. Tas (He- such 1rlbst liegt also dem Gemeinderathe nicht vor. Wien, am 18. Oktober 1848. Von der Permanenz des Gemeinderathes der Stadt Wien.“

" VOH811,.16. Okt. (A. Z.) Ans Anlaß der lebten wiener Vor- gange wurdc 111 Mailand am 12ten d. nachstehender Armecbefebl be- kannt gemacht:

, “_auptqnatiier Mailand, am 1'2.0kt. 1848. mich Ost euren Bam“ genannt; als solcher richte ich heute das Wort an erich. (T's hxaben blutige Auftritte in Wien stattgefunden, veranlaßt durch die unglucklicbe Zwietracht, die heute unser enteinschaftliches nnd theures ] , Der Kriegs- kinisier, Feldzengmeisttr Graf &atour, eiii alter tapferer Kamerad aus unisrer Mitte, ist von einem wilden Pö- bcihanfen it) der! Straßen Wiens ermordet Worden; aber der Kaiser und iciiic Familie smd wohl und von treuen Truppen umgeben. Laßt each nicht durch Zalsche Gerüchte und Lügen irre machen, seid fest in dem Vertrauen, das ihr wir stets bewiesen, seid unerschütterlich in eurer Treue gegen den Kaiser und in der Liebe zum Vaterlande, deffen Wohl uns Akten gleich stark am Herzen liegt. Weiset mit Schmach und Verach- tung )eden zrxruck, der cure Treue zn versuchen wagen, der euch, den Sie- gern in so vielen Schlachten, zumuthen sollte, dnrch Treulofigkcit eure Ehre . ., haben die Welt mit Bewunderung erfüllt. Konige nnd Volker haben mir dieses schriftlich ausgedrückt; ich habe mich fUr die Fortdauer eurer Treue und Tapferkeit verbürgt. Wort nicht zu Schanden machen.

schreiten dcr- östcrrcichischcn (5 nen wir dieicr Heldruschaar,

Wien, 19. Oktober 1848. Leszczynski,

1 zur Kcnntniß seiner Mit- attonalgardr, nicht, wie es

Vaterland in Parteien spaltet.

zu bcflccken. Eure Thaten _ Ihr werdet mein _ Tapfere Kriegsgesährten meiner alten Wir leben in einer schweren, verhängnißvollen Zeit; aber glän- zender wird der Thron der Kaisers, glücklicher und mächtiger das Vaterland eu.dVezgesscxt süß, ddaß wihr211lle Kinder Eines * an e, ie „;a r un erte eii ten, u ammen- hälxel? „isi. „„ Die frevrlnde Hand einiger Empörer soll nikiht diisess schöne erha ms; losen, Meni Vertrauen in euch steht unerschütterlich fest, An uknnst entgegen; denn wir haben Kampf Es lebe das Vater-

aus diesen Kämpfen ervor e Vaterlandes find, das? durch

eurer Spiße sehe ich tu i d und Sieg noch nicht deliißrtüér land! (Gezo) Graf Radeßkv, Feldmarschall.“

Bayern- München, 17. Okt. (N Münch Zr ) Die Enihullundgs-Jeier dc-s Gluckschen Standbildes, welches Köiiig Lud- Z vdr Zmdxdeon '." der Ludwigs -Straße errichten ließ, hat ge- ÜU" Mdkvk", 18“ „WM stattgefunden. Der Königliche Kapellmeister SWW ""J"“ Une" zudJestlichkeit nach einem vom Maler Teich- von ihm ,in Musik geseyten Chor. durch die Hand des Königlichen Erzgießert'i- der, Meister des Gaffes nach dem gefertigten Modelle

s lebe der Kaiser!

lein gedichteten Texte die Hülle der Statue Inspektors Müller, vom Bildhauer Widman

Marschall des Königs Ludwig, Der Hof.

Oberst - Lieutenant Freiherr von Anwesenden eriauchten Errichters der Statue Königlicher

auf die warme Kunstliebe des | “d t k G (1161) ältesier er, erwte ere in urzer egenre : diese Ans ra e und er " namentlich, daß König Ludwig sich die Aufgabx gésiellk habe,wadtiiii!; Errichtung dieses Denkmals die Verkennung Gluck's von Seiten Deutschlands zu sühnen, welche früherer Zeit biihre ihm also der Dank von Seiten der Kun welt. Anwesenden wiederhauendes dreimaliges Hoch auf König Ludwi als Beschüßer und Förderer der Künst schloß die Anrede. ward cm von Gluck komponiert“ Chor (aus Armide) gesungen. Das

attgefunden; es ge- Ein von den

Am S luffe

926 Standbild selbsi isl lebendig aufgefaßt und trefßich ausgefübti. Doch

6 ten wir bemerken, daß das Pikdkstkl "was zu klein scheint txi'nch noch ein paar breitere Stufen als Unterlage des Ganzen ver-

mißt werden.

Spe er, 16. Okt. (N. K.) Die General-Synode, welche heute erb" net wurde, hat beschlossen, ibre Sißunßn öffentlich zu halt. Zu Secretairen wurden gewählt: Geul mit Z.. und Franz mit 27 Stimmen.

Sachsen. Dreöden, 20. Okt. (D. A. Z.) Sihung der ersten Kammer. (Jortsehung.)

Vom Minifiertiscb aus entgegnet zuerst Staatsminister Oberländer: Die Redner seien alle darin einverstanden, daß eine Nothwendigkeit zur Reform der Wahlen vorhanden sei. Er habe gemeint, daß es nothwendig sei, auch die andere Kammer, als den zweiten Faktor der Gesesgebung, hierüber zu be- fragen. Als die Regierung den ersien Geseyentwitrf vorgelegt, hätte siesdre Ab- sicht gehabt, blos die zweiteKammer u reformiren und,mit„der ersten Kam- mer eine definitive Aenderung des ab! eseyes herbeizuführen. Es habe fich aber gereigt, daß man auf diese Wr! e nicht zum Ziele gelange. Denn die zweite Kammer habe sich geweigert, ]ene Vorlage anzunehmen, iind dar- auf bestanden, daß auch die erfie Kammer alsbald zu reformiren set, Dar- um sei man sofort zur zweiten Gesc vorlage gxschritten. Wem! Gras vjon Hohenthal-Piichan den Zeitpunkt ni t für richtig crkemie, so hatte_ er keine bessere Antwort als die Aeußerungen des Herrn von Tl)_1elau. C1 iche kxiiie Möglichkeit, wodurch der unabweisbare Trang nsch Rriorm atis gescßniaiei- gercm che als durch das provisorische WZ'hlgcitiz hätt? bxiktektgt wcrdcn können. („s würde gerade unmöglich sein, Stiirme zn 'oerhutcn, wcnn man nicht dcn von der Regierun eingeschlagenen Weg verfolgen ivollr. Man sage ferner, durch die Vor age sei das Zwrikammersvstcm wesentlich beein- trächtigt worden. Er glaube das nicbt, Wenn man dgs Zweikammersvstem im besseren Sinne nehme. Daffclbe sci der Inbegriff der Repräsentation aller Volkstlieile. Wenn der eine Theil etwas ansiirben könne, was der andere beschlossen, so werde dadurcb der Gang der Gescinebuug gestört, und die Regierung könne nicht kennen lernen, Was der wahre Wille des Volkes sci. Gerade die Vorlage werde diesen Ucbclstaud am besten heben. Wenn die eine Versammlung verhindern könne, was die andere ins Werk gesetzt, so werde die eine immer Angriffe vom Volke zu erleiden ixaben. Das könne nicht zum Guten fiihren, Man könne ferner aucb nicht sagen, daß die crsic Kammer durch das vorgeschlagene System beeinträchtigt Werde, wie Herr von Thielan behauptete. Es solle eben keine Abtheilun der Stände-Ver- sammlun beeinträchtigt Werden. Der hauptsächlichsie Moment des Zwei- kammer- ystems sei beibehalten Worden, Cs Werde forth1n_ die Gelegenheit gegeben, die Geseyes-Vorlagen in zWei Kammcrn, also aus doppelte Weise zu berathen. In dem Zuiammentritte dcr Katwiiern sei aber ein System der Verständigung, der Mäßigung, des gegenscitigcn ,Vcrtrauens gegeben, Seien die Gegenstände gepriift, und es treten die beiden Versammlungen zusammen, so k"nne man dann wohl sagen, daß der wahre Wille des Vol- kes repräsentirt werde. Das sei der einzige Weg, der sich den Uebelstän- deu entgegensesen lasse. Herr von Thielan erwiedertYBei einer so wichiigeii Angelegenheit würde es billig und gerecht gewesen sem, auch die erste Kam- mer befragt zu haben. Dieselbe würde dann nicht einemsnoralischcn Zwange unterworfen worden sein, Sie hätte doch vielleicht Ansichten finden können, die auch bei der zweiten KammerAnklang gefunden haben könnten. Der Redner vertheidigt sodann noch einmal seine früheren Behauptungen, Staats-Minisier Braun: Wenn der vorige Sprecher sich darüber beilage, daß die erste Vorlage nicht auch an die erste Kammer gekommen, so ent- gegne er, daß eben jest Gelegenheit gegeben sei, ein Gutachten und Ansich- ten dariiber ausZUsprechen. Die Regierung werde diese Ansichten vernehmen. Sie habe es damals unterlaffen, weildadurch offenbar ein Zeitverlust entstan- den sein wiirde, Was der Dringlichkeit der Sache gegeniiber unverzeihlicb gcwcscn wäre. Was nun das weifammersysiem beireffe,so kommees darauf an, was man darunter versiehe. ann habe man Recht, zu sagen, daffxlbe sei durch die Vorlage beeinträchtigt worden, sollten es zWeiKammrrn sem, die_ selbsstän- dig nnd unabhängig von einander insofern seien, daß dereri Beichliissc kei- nen Einfluß auf einander hätten. Er leugne, daß das ankamnzer-Spstem mir so verstanden werden müsse. In England, dem altesixn constanrnonellen Lande, seien auch die Beschlüsse der Kammern gegen et-nander ,mcht ohne Einfluß. Es sei Gebrauch, daß, sofern irxi Unterhause eme gewisse Maxo- ritc'it vorhanden, das Oberhaus det) Beschiusseu dcffelben nachgebe, trotzdem, das; das Oberhaus dort aus aristokratischen Elementen bestehe". Dahn- könne man keinesweges sagen, es mitsss jede Kaxnmer so selbststandig sein, das; die Bkschliisse dcr anderen keinen Emflnß ans sie haben diirften, Tie Vorlagc stelle die Unabhängigkeit hinsichtlich der Vcratbmig aus. Sic wollc eine doppelte Bcrathung von Vcrtrctcin dcrscliicdcner Interessen. Beide Kammern, wolle man, sollten gleich an Zahl sein! Die Bedeutung der ersten Kammer wiirde dadurch nicht vrrwischt, das; sie weniger J)kitglieder als die „Weite zähle, Es könnte dies nur dann der Fall sein, Wenn man annäbmc, daß die zweite Kammer immrr vollständig einverstanden wärc. Die Wirklichkeit mische die Majoriiäten ganz anders. In dcr erstrnKam- mer solle der Besitz„ das Kapital, Vertreten Werden, deswegen dürfe man nun nicht glauben, daß inder zweiten Kammer lauterBefißlose stßcn wür- den, Auch in der zweiten Kammer wiirde das Kapital und der Vcsixi Vertreten sein. Wenn diese beiden Jiitereffen nur 13 Vertreter in dicKam- mer brc'iclyten, so könnte schon die erste Kammer mit dieser Anzahl die Ma- jorität über die zweite Kammer erringen, Man könne aber ,aimehmen, daß vielleicht die Hälfte der Mitglieder der szen Kamr-éer Vestscnde sein würden. Wenn nun der Befiv in beiden Karnmern vertreten sei, so sehe er nicht ein, wie die ersteKammcr beeinträchtigt sem könrie; die Bedeuturigdcrsel- ben habe nicht verloren. Die Herrschaft der Majoritatherzustellen, W die Auf- gabe der Zeit, da, Wo Minorität regiere, entstehe Terrorismus., Schon ein berühmter Gelehrter des Mittelalters habe dies anxéedeiztet, rudern er gx- sagt: der beste Probirsiein der Wahrheit sei die erhett der Stimmen in der größten Anzahl vernünftiger Männcr. DeerundsW dei“ Hetrschgft der Majorität werde durch die Vorlage gewährleistet. A_uch em unnatur- liebes Veto verschwinde aus der Verfassung. Zxßk geh; jede KMM“ g'?- gen die andere, und beide Kammern gegen die Regierung. „'Die-zweite Kammer sei, wie die erste, nur eine Ständekammer, ste reprasentirc den kleineren Grundbefis. Beide könnten ihre Jntxreffen durch einander ver- lesen; darum ein Veto. Zest solle das standische Prmztpderlaffen und zum repräsentativm übergegangen wxrden. „Das, ganze Volk solle vertreten wcrden. Nicht jede Körperschaft könne em Einspruchsreclyt haben, soiist würde man die einheitliche Idee des Volkes verkerznen. Denn dann w.m'“ den Fälle vorkommen, wo der Regierung nichts iibrig bliebe", axls wegen Viel- leicht einer kleinen Anzahl Verneinendkr Stimmen, dre ubrigen „Vertreter nach Hause zu schicken und an das Volk u appeiltren. Das wurde aber mit der Rückficht auf Sparsamkeit und Zweckmaßigkeit unvereinbar sem. Was ferner das politische Gewissen betreffe, ayf das man fich bezogen, sd verstehe er darunter die Nothwendigkeit, den jeweiligen Umftanderz der Zcit Rechnung zu tragen. Daß man weiter sage, man handle bkx_dlksék, Vyr- lage unter einem moralischen Zwange, so k'onne er nicht bkgkklsk11._„wle eine derartige Aeußerung gethan werden könne. Daß die Negierrmg erklart h-abe, Zurückzutreten, wenn dieses Gesev uicht gngenommen wuxde, das könne einen Einfluß üben, da, wenn die Regierung es auch "Jaht erklart, es Jkdkm der politische Sinn hätte sagen miiffcn, daß dieses _ni dem bcr-egten Falle vorkommen müsse. Es könne überhaupt nichts ,in" !?"? Erklärung ankommen. Es würde schlimm sein, wenn ein Land seni Heil von einigen Männern abhängi machen wollte. Auch 1th noch würden sich Männer finden, die bereit icin würden, die Stelle der jeßigrn Regierung einzuneh- men. Es handle also Niemand unter einem moralischen Drucke. Möge man nun das Gescv annehmen oder nicht; die VcrantWortltchkett etwaiger Folgen durcb das Fallen der Vorlage treffe dann die chieruug nicht. (Allgemeiner Beifall.)

Herr von Wasdorf findet in dem Ucbergange von dem bestehenden zu dem neuen Geseye einen bedenklichen Sprung, will aber aus höheren Rück- srchten für die Gesesvorla e stimmen. Herr Anger erklärt, für die Vorlage zu stimmen, weil es nur Kein Streben sein könne, dazu beizutragen, daß bei der Nothwmdigkeit der Umwandlung der Verfassung der gesesmäßige Weg nicht verlassen werde. Herr von Meysel) hätte numerische Gleichstellung der ersten Kammer mit der weiten gewünscht und is gegen das Provisorium; der nächste Landtag wür : nichts Anderes als eine konstituirende Versamm- lung sein. Herr von Heyniy hält für die pasfive Wählbarkeit einen höhe- ren Census nöthi? und meint daß das Zweikammer-Spsiem nur dem Na- mm ““ck noch bl ebe. (Fortießung folgt.)

, Dresden, 21. Okt. (D. A. Z.) Die erste Kammer hat in ihrer gestrigen Stvung den Paragraphen der WablgeseH-Vorlage über den Zusammentritt beider Kammern zur gemeinschaftlichen Be- rathung und Absiirnmung mit 23 gegen 13 Stimmen angenommen.

Auf der heutigen Registrande der ersicn Kammer befand sich ein Königliches Dekret, den Schluß des jevigen außerordentlichen Land- tages zum 10, November betreffend.

Sachsen - Altenburg. Z.) Auf Spezialbesehl des Herzogs ist eine Ministerial-Verordnung betreffend die Vertheilung der Natural-Leißungen für deut- wobei der Antrag der Landschaft, daß unter Be- Einquartierung üblich gewesenen Be- freiung sämmtliche Landeseinwohner zur Mitleidenheit gezogen wer- den möchten, insoWeit berücksichtigt worden isi, daß alle bisher statt- gesunderzen Befreiungen von Natural-Leistungen für das Militair nnd nsmentltch von der Einquartierungslast, mit Ausnahme drs Doma- mal-Eigrnthums, der Staatsgrundsiücke, der Kirchen- und Sebul- Gebäude, aufgehoben, daß aber die Grundstücke der bisher bcfrei- ten Kammer-, Ritter-, Pfarr- und Jreigiiter vor der Hand nur bis zur Hälfte ihres wirklichen Areai-Brtrags zu jenen Lasten bcizuzichkn Ob und wie eintreiendenfalls die seither Von der Pflickit zu Natural-Leisiungcn für das Militair rechtsgültig Befrciten wegen des Wegfalls diescr Befreiung aus der Staatskasse zu entsckiiidigin sind, dariiber wird die Entschlicßung imd Vereinbarung mit der Landsiiiaft vorbehalten. leichzritig macht das Ministerium bekannt, das; auf deit Grund eines neuerdings anhrr gelangtcn Erlaffks dcs Rcicl)s-Iiii.*qs= ministeriums dcr Vergiitnngssay für die den kiiiqlmktii'l'tl'n :)icirbstiirwben zu verabreiihcnbc Bekösiigunq und Verpflegung auf 77, Nur. fiir Un- teroffiziere und Gemeinc, 15 Ngr. fiir die Offiziere V0111*F).1upin-x11111 an abwärts, und 223; Ngr. fiir alle Offiziere höherem :)iaiiqe's pro Tag festgesetzt worden ist, und das; das Reiibsministerium dir Notbwcndig- keit anerkennt, fiirHerbciscbaffung dcr Geldmittcl, rvklchc rum alsbal- digcn Ersätze des fiir die Rcickistruppen geleisteten Mrpflcgungs„mf- wandrs dietien, ungesäumtVorkebrungkn zn trc'ffen. T*as “.*)kinistciium dm'ck) Errichtung Lill?!“ Ansivkck)srlilngskassc dkn minder bcmittelteu (Finquartiermigspflichtigen, denen der Verlag drs gungsaufwandes bis zum Zeitpunkt des aus Reichsimtkrln zugcsiiber- ten Ersaßes schwer fällt, eine wiinschenswertbe Erleiiiiterung xn ve'r- schaffen, sieht sich aber durch die bestimme Wrigrrung dcr Laitdschast, xn diesem Zwecke Geldmittel zur Verfiigung zu stllillk, Vcrmöge grundgesey- licher Bestimmung außer Stande, dicsks Vorbabrn ansxufiibren. Vertraut daher zu drm Sinne der Landeöeinwohner fiir Gessi; und das; sie den Verpflegungöaufwand, bci Welchcm anf möglichstc Vcthriligten, so wie auf die Lei- Riicksicht genonnnen werdcn idrrscleichkciten,

t seinerseits g das neue eimen Rath Regime, dem Affessor d dem Kammerrath Die beiden Lehteren und da Herr von Kersten fehlte immer noch das fun- estern eine äußerst lebhafte Scene cktc die Mitglieder des Ausschus- Präsidenten von Kersten und ver- erstellung der Ruhe dem Herrn fte zu iibcrtragrn und zur Vervollständigung chariae von Frankfurt herzuberuchn. serer Kammer, Die Stadt ist ruhig.

Srbleswig, 20. Okt. hat das nachstehende Aufruhr-

igen Verweilen in Ballenfted Beginn der Landtagssivun besteht es aus dem Geh

und nach abcri-ialiqsn Zweitäg Wurde am 10th Morgkns bei Ministerinm proklamirt, und zwar bon Nerstcn als “_Priisidkntcn, Mitglied des SUM von Mai), drm Zcitbé'rigen Jübkkk der Link,"- Zacharias, der Brrubiirg in Frankfurt vertri . sollten jcdbckx mir bedingungsweise einirckk gikich «ck seinem Herkommyn erkra girrndc Ministcrimn. ans dcm Landtage hi'rbci. ses als Deputation zum mbchtc dsnsslbrn, znr Sich sogicich die Ministerialgeschä dcs K.]binkkö dcn Kammkrratb Za So Mit sieben dic Sachxn jstzt in un

Schleswig = Holstein. Merk.) “Lic pi'vbisorisihe Regierung Gcsxö erlniscii:

„*Mit ;Ziistiitimimg der *Iman- wig iwiinin wcisikiict dic drovisoriscbe . Licrsammclt sicb T*altiiixg, „iiiicr *))kitbcritcksicbtigrmg des dci inimiimig ,am Tri im “.*lllgcmcincn, (Zis cibcit l!"ii“iaiir drobt, so kann ri

[“en *chrsaiiimiltcir das _. T as dcssiilligc kcidolien “„Na-tcm zit vcrkiindcn, davor! Kimdc ri'baiic. Tir *Bklibrdr mis dic “Befolgimg dcs Vcrbbrs Oiiiziiwirkcn, wo Hiitic “TU“ gciddbniicbcn Polixciosfiiiaiitcn zii bcdicncn “*)kiiwiikmixi darm gccignctci Ztsatsbirrgcr verlangen imd zu gleich DO:! TU “Liiii'gci'ivcbr rcqiiirircn kann.

. Wii? Trin Vcrbor dcs längcrcn “B i1llx]cik**“illkl,11 «;iiilicch Mikkel, klilkk Folge chinrirxiiig rxr T'liiitistcr Uiid 2010000“, Ziiä'titixiMli'i', Lil scbicitcii.

. W011! keit von der Behörde vorznnchmcndc bon *.)J'icbrcch 00000101" Widerstand entgegengesetzt wird, , bdcr Mehrere ails dkm Hansen gemein des, so ist die Aichduug

Altenburg, *21, Okt. Diss fiihrte g

[che Reichstruppen, seitigung der bei der Militair-

Versammlung der Herzogthirmer Schles- Negicrung wie folgt:

'mmel eine Volksnienge,_derrn anaffes der Zusammenkunft und der bffrntlicben Ordnung und '*cbördc, welchcr die Polizeige- längrrc Beisainmknsein verbieten.

laut Und nach Erfordernis; zu wie- kamit wo mdglicl) jeder der Annoesenden [iat sodann ZilUi'iÜU-i durch gütlichcs Zureden bci sie sich nicht blos der hat, sondern auch die

unter freiem H

im)? ;.:irciir,

**)ixiiiiixrbnis * cisammenseins, ungeachtet der hat die Behörde zur nbtbigcnfalls auch der iibrigen brabsichtigtk, n Verhaftungen oder dcr Haufe iicb rn bciraiiiicn aiifxiiisit, gcgen Prisoner! odcr C:gciitliiiiii (iicwalt bcrit 111i|imiristbcr 15301010 gerechtfertigt.

Tic Tbrigt'rit i'cqiiirirt als zwcicr ll]![*kich1*-iii*111'1' Zmatsbitrgcr mündlich und zwar ziiiiärbst von dem Bcfcl)löbabkr dcr abcr am Tric iiicbt bbi'barkdcn ist, oder dieT mcbi aiisrcicbt, von der imcbstcn “))?ilitair-Behbrd », Zit dic bliVÜffUCtk Macht erschienen, TW iiibglicb Tirrcb Trommelwxrbcl odcr Trompeten

dann schriftlich oder in Orgenwart die iibtbige militairische Hiilfe Bürgerwehr, wenn eine solche bätigkcit der Bürgerwrhr nicht

Erleichterung und Gleichsteünng der stungskraft der Kommunen und Privaten, soll, auch ferncrbin leisten gegen welche die Reichstrup sehen wiirden, gegen das folg herbeiführen werden, vations-Corps, sondern als Executionstrnp der zugesicherte Ersaß des Aufwandes in Zweifel gezogc'n, gar verweigert Werde.

Heute Nachmittag auf vier Wochen vertagt wordcn. neten unter sich soll der Abgeordnete 1)-'. der Landtag möge sich fiir permanent erklärcn, chende Untcrstiiyung gefunden, und in der wirklichen Sixzimg ist die Vertagung obne Widerspruch angrnommen worden.

Altenburg, 20. “Okt. drr Landschaft erhob

so hat die Orts-Behörde stbße ein Signal geben Jcndc Aitfi'nhmkjc dreimal zu Verlesen: „Jm kamm dcs 03.*i«15cs ergibt i)ierd111“cl) an Alle das Gebot, auSeinander zu Die Bcirilgimg dicscs (ßicbots wird durch Anwendnng von W anrigcn wrrdcn.“

* „“ist die “201011101702 30 dreien Malen Verlesen, oder wird von dsm Qidil-Ymmtcit nnd zwcikn denselben begleitenden nnbescholtenen Bär- 1 “211101100 dcr rcqitirirtcn bewaffneten Macht erklärt, daß die Ver- was der wirklichen Verlesung gleichsteheu soll, so ist Einschreiten besagt und jede durch die Umstände gcbotciic (ck5civqlt ;xxm “Zillöi'iliaj'kll'iskibljl der Menge und zur Herstellung de'i Niikic aiizilivcndrn bcrccbrigt.“

Zn Beziig (mf dib Behandlung dänischer Schiffe in schleswig- “iiiisrlicii Häfen ist Folgendes Verordnet worden:

„*).U'ic Nnckiixb: damits, das: sckilcswig-holsicinische Schiffe in dänischen Hassi! als UiWriOiicgiii bcbanch: wcrden, verfiigtdic provisorischeRegierung [*ikl'Dlliiii, dai: diiiiiiiixc Zcbiffe in scblcswig-i)olstcinischen Häfen, hinfichtlich der "Iibxmbcn-Crlcgimg fiir Schiff nud Ladnng, bis writer wie Schiffe einer Unbrivilcgiitsit Nation zu bcbandcln und von denselben demnach auch - nbivcirbcnd von dcm H..“; dcr Vcrfiiqimg vom 22sten v.M. - die Schiffs- Tarc fiir ausländische Fahrt zu entrich-

und nicht etwa durch W L*«m-xf «Mr sgl peu militairisch ('inznsehriisn sick) 9811151!)th anzen Landes den Er- daß diese Truppen nicht mehr als Obser- prn 311 betracht?" seien und

klare Interesse? W S x 1 ! lt c1gcr*.1_ cr

- , _ , lcsnn 1:1 “*. '*l qi durch Ocrzogliches Rcikrrpi unser Landtag M [*leaffliiich[:iieiciit, 311111 In emerVoUing der Abgeord- , Touai dcn Antrag gkstt'llt

hat aber nicht

In der 41sicn Siizung Abgeordneter Dölißsch folgende Interpellation: Wenn unser Land bisher, wenigstens in dcr nrueren Zeit, im Zu- stande größter Rahe und Ordnung sich befand, das Vertrauen Zu dem Ministerium zurückzukehren begonnen batte, so daß Liiinnq aller politischcn Zeitfragkn nur durch Vereinbarung drr Landschaft uiid dcs ?))iinisicriums, nicht kimi) chaltsanxc Brivrgiing odcr Umsturz der Verfassung, von dem Volke erwartet wurdc, wenn silb?!" angrtwmmrn werden konnte, daß durch litik]! Proiest dcs Ménistmimnö IWM das längere Verweilen „frcmdcn“ Militairs in miscrkm Bands und Ordnung erhalten werden wiirde, Mil es das Ncichö-Ykinistk- rium nicht wagen diirfc, ein Land ILIE" dcn vereint?" TIM!!! dcr geseygebcnden Faktoren militairiskh xu bcseiz thätigkeit des Ministerimns in der miliiairischen Blscizimg dcs Hm“- zogthums fiir eine Pflichtvcrnachläsfigung erklären, die cs den Mini- stern unmöglich machen könnte, ihre Posten einzunehmen, und er stelle den Antrag: beschließen, das; das Ministrrium um sofortige Vciwkndnng beim Reichs-Ministeriimt, die Zuriickzirhmig der hier konzenirirtcn Triib- pcn bezWeckcnd, angegangen Würdi'. klärten, daß dem Ministerium cin skiklkksé'iks rium zu erlaffender Protest als mit N'!" Stellung (“ks Ministcrimns der Reichögcrvalt gegeniiber mivrrrinbar und zugleich lich wirkungslos erscheinen lasse, so wurde doch der Antrag dcs geordneten Tölißsch mit 15 geg?" 14 Stimmen angenoimnkn. Zur Tagedordnung iibsrgehknd, erstattete nun die Jiiianz-Dcputatiou Be- richt iiber das Zollkredit-Reglement.

Anhalt-Bernburg. Bernburg, 19, Okt. .) So oben wird folgender Erlaß unscrcs Horrogs vrrtbrilt:

„An Meine getreuen Anhalt-Bernburger! Zweimal habe Ick bereits cher Aufregung nnd Besorgnis; fiir die Aus- gesrßlichen Ordnung, die allein Leb

(D. A. Z.)

jlaiii'iiiigssbo:tcm kiiiiftig nach der

az] dcs lebokatcn Friederici fiihrte sVe'rsammlniig schlirßlich zur An- utskhcn Kriegern, welche iibrigen Kriege gegen die Dänen, zur sind und kein Ver-

Ü Vsratbiiiig iii't'l“ dliié'iiiir "«t*;:x.z€11 Stizimg dcr Laxidr MWM?“ kimi!) (M*si'xilö, iii (Fkisii' i("i' Crrbxibiiiizi

iiibgcii bciiizcii, bsi din .*)iiiislidbpsn, Jrsicwrbs JOOiCl'i babsi], , oda)“ VCL'LVUUDUCU sirxcgcr

dnrib wclehcs allen dc ci“ Liciiftc iin dicsj ibico Umtcrbmjrs mis'äbig gswiordcn eiiicrici, ob sie bei den schleswig-holsteinischen oder ob [is im rcgulairen Militair odcr in einem is wie auch den Wittwer: und Kindern der unter glciiber Bedingung kin Fixiidiiix'b anf [liircrstiiynng aus der sibleswig-bolsteinischen iind *le diesem Zweck vorläufig eine Summe jährlich ansgescyt wird. Bcirisrrßmbmc über diesen Gegenstand sind Landesherr, dermal- , muthmaß-

cn, so miissc er die [111--

Pläßc in dcn ihnc'n aiivmkrautcn

die Landschaft möge Stanisiuisx ZL'.(ikx1i'xi'.i'

VN! 1.3,000 :iiciilr. die' BWL»:3001000) “Oki" _ V01'11i7'11iiii) 1,1119!" (eriixxnng zn snchlit, daß der “(010 wid r ;10“ Liiisiibiiiiq **in kiiJKl gmirézii 1“. wi'ii'dxs dcn) gösii'ix iii)! quiiiiipit bach, ligiri'. dam! jcdcjifaiis eine

Die Motive für

Obgleich nun die Ministe'r cr-

«„ das ReickW-YJMsj-k, dcr Regierungsgcwalt gelangt

“ii werde, kiiiem Gesky seine Zustimmung cnigkn Unterstiiyung zusicheri, Welche jetzt und das; das Widerstreben des Landes- mcbrjälyrige Zögcrimg zur Folgc haben Bcstimnmngen iiber den Betrag der ein- w., wie solche Bestimmungen in dem vom Cntwnrf enthalten waren, glaubte die Ver- 1 abscbcn zu müssen, indem es ihr an gründlichen Behandlung dieses Gegen- taiide's wic ailsi) aii vollkommen zuverlässigen Angaben iiber den Um- dec [Ul (5511091: 2,0 bewilligenden Unterstiißungen fehlte. iibrliibsn 15,000 Rtblr. isi dcmnach bis Weiter der Die Vorlage der provisorischen Re- brcs eigenen Abtretcns und wegen Anerkennung iibrtc schon gcsiernAbend zu einer allgemeinen lieder der Landesversammlung.

“Lic Rede, mit Mlcbi'r Besclcr in der Sißimg der Landesversammlung vom 10. d. M. das Ende der provisorischen Regierung ankündigte, lautet nach der Mittheilitng in dcr „Schleswig-Holsieinschen Zeitung“ folgcnxcrnmsxsn:

„Hocligccliiic Herren! Die öffentliche Gewalt, welche die provisorische Re- gicimig wabr*c11d_1iebcn Monaten ausgeübt, beruht auf der Anerkennung des iiißii'ÖWiJ/[Wistkiliistlikn Volks einerseits und dcr ReichsgeWalt anderer- Tcsiialb liaben wir verschiedentlich erklärt, daß wir die Zügel der chiiciniig nicbt niederlegen wiirden, bis eine Aufforderung dazu von der :)icicbsgcwalt an nns gelange und die „Zustimmung der Versammlung es “Lieser 'Ungcnblick isi nabe gerückt. ben ki's Nr*icbsCbmmiiiairs Stcdtmamn mit chilibrr ist also die Steiliing dcr provisori chen Regierung eine egebcne. '„xcixt crsurbcn wir die Vrrsammlnng, daß es auch mit Ihrer „Zit immung gcschclic, Mun wir 311 rcgicrcn aufhören. Dem erwählten Ausschu'ffe haben wir dir *))?ittlicilnngcn gemacht, die wir machen konnten. Der Minister des Finnern wird Filmen die Aftcnstiickc mittheilen, welche die Vollmacht des , _ Tie Nothwendigkeit unseres Zurücktritts ist durcli dcn Waffenstillsiand gegeben. Meine hochgeehrten Herren! Der Warsciistrllstand hat den Herzen Dcntschlands und insbesondere Schlcswig- «Holsteins, schivcie Wunden geschlagen. Die Sache isi, wie Sie wissen, zu fnrr nichrmals verhandelt worden. Pfitcht ]cdds ,dcntscbcn Patrioten, Folge zu leisten. derm“ Patriotismus wird es einsehen, wie nothwwdig es ist, uns die Er- klarrmg zu gcbxti, daß es mit Ihrer Zustimmung geschieht, wenn wir jetzt ziirncktrctrn. 'Sie mit"?" uns Ihre Zustimmun geben, wenn der Waffen- sklUs-Mnd ausgefuhrt werden soll, Die provisoris e Regierung ist zu schwach

als voranssiibt-

301001 Uiitriiiiiixiiiig 0. 1“. 2111010111“: artsp,:"arbsitcte'it (Maqdb. “caga'grn ciiiskwsiim “do:" rifox'öei'licbcii :)iuiic 3111“

in Augenblicken großer politis rechthaltung der schiiven vermag, in einfacher, herzlicher chen, und Ihr habt damals diese Ansp nommen. Jedi versuche Ich es nochmals. anzen Landes und aller seiner Bewohnc ** orgänge in der Landtags-Sisung stimmberechtigten Anwesen dariiber unverholeu ihre E kannt, wie Ich in Folg heimen Rath bilden, und gierungsgeschä daß das neue

en und Eigentbmn zu Weise unmittelbar zu Euch gc rache" mit Freude und Dank ailfge- nm Heile des Euch Villen sind die 18ten d.M. von Skill" der nicht Viele von Euch haben Es ist Euch ferner be- C'rcignissc unterm 14ten d. M. Meinen (35e- Kcrftcn beauftragt habe, ein neues MiUistkl'ilkm zu das bisherige angewiesen habe, bis dieses geschehen, dic Nc- ch) habe Mich dabei dahin ausgcswwchcn, licdern gebildet werde, tvozn J sonst alle Zwckige_ der Sie ahrt Wcrdett können, w Volkswiinsche bewogen die Pflicht **

Wi'le'11kUkisi L*:i" ] I)icxi'miiiixi iabcrlnssrn worden, giemvrg resp. wegen : dci" 119010 Viéxiici'Uirg, [ Piibxxtbcsw:skbmiq "OU“ Pliko;

Möge dicses r geschehen!

den zur Gcniige bekannt. ntriisiung ausgesprochen.

fte zu besorgen. Ministerium fiir ]“th aus :; Mit Mich nicht allein durcb die Betrachtung Verwaltung nicht gehörig wiirden gew dnrch laut ausgesprochene scben hat Mir als deutschen Reichsfürsten aucb NeichSntinifterium von den Zuständen des Lande änge in Kenntniß seßen zu laffen. chen Centralgewalt darauf möglichst schnell und Ich richte daher an alle A meinende als dringende Aufforderung, Gesese nicht zu verlgssen ß der Friede in kem überall zur Herrschaft gelang . Eurer alten Liebe für S hänglichkeit an Euer

Es ist Ihnen das Schrei-

bgelegcii , das Der Neichögewalt ge.

;; bis auf die ncnestanor- werdcn, daß skitkns der deut- tere veranlaßt Werden wird ; en des Landes die eben so ivobl- dahin die Bahn der Ruhr, Ord- sondern "nach allen Kräften dahin zu Weise gestort nnd ruhige Besonnenheit Treue Anhali-Bcrnburger! scid eingedenk Ordnung und Recht und Eurer bewährtenAn- Ballenstedt, am 18, Oktober 1848.

Alexander Karl, Herzog zn Anhalt,“

urg, 21. Okt. (Magd. Ztg.) brachte eine Zusammenseßung des Ministeriums aus zwei 11 uiid einem Mitgliede der Linken, Assessor von stieß aber auf einen entschiedenen Widerstand,

„Es darf erwartet

wirken , da Reicbs-Cdmiitisairs beurkunden.

Sie kennen die VeschliisLe. Der Geheime Rath Aber auch „ihr beson-

von Kersten Mitgliedern des alte

May , in Vorschlag ,

927

ew-seu, um auf den Gang der europäische," anältniseEinfiuß 11 akut iiachdem einmal unsere Sache eine eurypätsche gtwyrdeu; wir baku"? kein; materielle Macht. Bios ihre Haltuu m ?Um S,!urxnm hat der provisori- schen Regierung die Achtung verscha t- Die provisorische Regierung hat g:. than, was in ihren Kräften sieh). um den WSÜMÜZUßand ausführbar zu machen. Er wird ausführbar sein, und der_Frnde em besserer werden, als wenn von hier aus eine Oppofiklon S'Y'n d" Nkkchégewalt auöginge. Wir legen es Ihnen ans Herz. Wik hk? en von IZM" Ellrichierung unserer levten Schritte, indem mr die Perhalxniffe des a_ndes hinübetleiten unter eine neue Regierung, Zhre Erklarung M "okanklß, um_ in einen Zußand zu gerathen, welcher einen ehrenboUen undfur das and "?enSreichen Frie- den herbeiführt. Die Sache drgngt zur ?11- Uxuer Wan ck ist, daß Sie Ihre Erklärun abgeben, Meme Htkkkn- Es ck das leytemal, daß die provisorische egierung in Ihk“ MU" erscheint. Ueber ein halbes Jahr haben wir mit einander verlebt m ngteri und bösen Tagen. Ob der guten, ob der bösen mehrere gewesen, enkicheide ich nicht, Gewiß isi: die provisorische Regierung und die LyndZs-Ptlsammlunß haben in Gutem mit einander gehandelt, urid es lst "" kUhMÜchts Zeugmß, daß man dem Lande nachsagen kann: Regierun? und V0" haben einmüthig mit ein-

ander gehandelt. Wir haben Ihnen ür Vieles zu danken, fiir Alles, was

Sie gethan haben, Sie in unserem (Heißk- thx wir in Ihrem Geiste, Be- sonders danken wir Ihnen für die wxlse Maßigunß, die Sie an den Tag ele t von Anfang an. In einer Zeri, wo man fllxchken muß, von Leiden- ?chaJt auSeinandergerifftn zu werden,]si es scbwer, ist es dankenswertb, eine solche Mäßigung Zu bewahren. Wir spre-chen noch eine Bitte aus*geqen Sie. Wir smd ü erzeugt, daß die Mitglieder der neuen Regierung Ihr volles Vertrauen besitzen, und wir sind uber engt, wir wiffen es, daß sie das Vertrauen fich erhalten werden. on Ihrer Unterstiisitng der neuen Regierung hängt es ab, die Lage SchleswiZ-Holsieins zu einer be- friedigenderen und besseren zu machen. Schenken Sie Unseren Nachfolgern dasselbe Vertrauen, das Sie uns geschenkt haben!“ '

Altona, 20. Okt. Morgen Nachmittags 4 Uhr wird das 3te schleswig-holsicinische Jnfanterre-Batmllon, circa 1000 Mann stark, hier erwartet. Es wird hier auf mehrere Wochen einquartiert, In

voriger Nacht wird es bereits in Uetersen gewesen sein,

Neuß-Schleiz. Gera, 18. Okt. (DAZ) Seit 14 Tagen ist der Landtag fiir die gesammten Fiirsienthümkr der jüngeren Linie Reuß, welche jeyt unter der Regierung des Fürsten Heinrich [ck". von Schleiz vereinigt sind, in Gera Versammelt. Die ersten Schritte drsselben waren: Zulassung des Abgeordneten Jäger, obgleich derselbe das geseßliche Alter von “25 Jahren noch nicht errkicht hatte; Aus- schließung der sechs ritterschaftlichen Abgeordneten. wrlche als ka- treter der bis cht [*in-ig berechtigt gewesenen Jeudalstände und des größeren Grundbesixes gewählt worden waren. Herr Krause, der durch sein ungeseßliches Auftreten die schmachvvllen Auftritte des 26. Juli herbeigeführt und gegen den eine unbegreifliche Nachsicht geübt ward, ist zum Vorsißenden und Berichterstatter des Finanzausschusscs gewählt worden. Die ritterschaftiickxen Abgeordneten sind vorläufig zurückgetreten, haben sich aber Besprechung mit ihren Kommittenten und Beschlußfassung vorbehalten und wollin, wie verlautet, sich mit einer Beschwcrde an die Centralgewalt wenden. Fast sämmtliche Mitglieder der Versammlung gehören der äußersten Linken an. Eine Ausnahmestellung nehmen ])r'. Mayer, Professor am Gymnasium, dessen Wirksamkeit man indessen durch seine Erwählung zum Präsi- denten zu paralysiren Versucht hat, und Dr. Klaß ein, welcher noch die meiste politische und staatswissenschaftliibe Bildung besißt.

Am 12. Oktober hatte der Landtag beschlossen, ein Geseß we- gen Aufhebung der Jagd-Berechtégung auf fremden Grundstücken zu beantragen; inzwischen aber sollte ein Provisorium eintreten, wonach jedem Grundsiücks-Besiyer gestattet sein sollte, Wild auf seinem Grund- stiicke niederzuschießen. Kaum war dies angenommen worden, als viele der Zuhörer von der Galerie fortliefen und (obgleich sie nicht eme Scholle bc-saßen) Feld und Wiesen jugend durchstreiften, Vor- übergehende und Feldarbeiter gefäereten, überdies die durch anhal- tenden Regen weich gewordenen elder zertraten, worüber natürlich vielfache Klagen einliefern Ueber einen hierauf bezüglichen Erlaß der Landes-Direction, welcher daran erinnerte, daß vor Erlassung jenes beantragtkn (Heseßcs noch die bisherigen Gesckze in Kraft wären und gebanddbabt werden würden, sowie über die kriminelle Belangung mehrerer jener unbefugten Jäger, führte nun der Abgeordnete Jäger Beschwerde und fand darin einen Urbkrgriff der Landc's- Direction. Hierauf beantragte er, der Landtag solle beschließen, daß sein neulich gefaßter Beschluß sofort auSgefiihrt werde (auf des Präsidenten Ver- langen fügte er zu genauerer Bestimmung hinzu: durch die Staats- Regierung), und daß man den Erlaß der Landes - Direction deSavouire. Der erste Theil des Antrags wurde angenommen; den zweiten Theil modifiiirte der Abgeordnete Jäger nach längerer Ver- handlung dahin: der Landtag solle seine Erklärung in Betreff des Erlasses der Landes-Direction nur zu Protokoll gebcn, was Von den allezeit ibrem Wortführer bcistimmenden Mitgliedern angenommen Wurde. Bevor die Versammlung zur Tagesordnung überging, beant- wortete der Landtags-Kommiffar noch zunki Jnterpellationen: 1) in Betreff der Besiycrgreifung des Jürsientbums Lobenstein-Cberswrf und der Verpflichtung seiner Beamten durch einen schlcizer Kommiffar, wobei auf den konstitutuirenden Landtag kein Bedacht genommen worden sein sollte“, er theilte aus dem dabei geführten Protokolle mit, daß allerdings auf den Landtag Rücksicht genommen worden, daß in dem Patente des Regierungs-Antritts von Seiten der Fürsten iiberdies erklärt worden sei, er werde alles von seinem Vorgän er Vewilligte halten und alle Verheißungen desselben erfüllen; endiich verstehe es sich von selbst in eincm consiitutionellen Staate, daß die Vcamtcn auf die Verfassung verpflichtet würden. Die zweite Inter- psllation betraf die mit Gcldzablung verbundene Erneuerung der Lebenspflicht bei diesem Regierungswechscl. Hierüber "erklärte er im Auftrage des Fürsten, daß eine solche nicht stattfinden solle.

Bremen. Bremerhaden, 16. Oki. (O, P. A. Z. Der Capitain Paulding, Befehlshaber der amerikanischen Fregatte „St. Lawrence“, hat an die Reiciis-Commissaire nachstkhendes Schreiben ge- richtet:

„Vereinigte "Staaten Fregatte „St. Lawrence“, Bremerhaven, 16. Oktober 1848. Gentlemen!

Ich fühle mein Vaterland hoch echri durch Ihre Gegenwart auf dem Verdecke dieses Schiffes. Dieser Beßtä) 1| das erfreuliche Anzeichen, das; Deutschland!! Gefühle der Freiheit und Freundschaft denen der amerikani- schen Freistaaten begegnen. Ich heiße Sie, Gentlemen, willkommen mit derselben Gesinnung, wclche Ihren Besuch veranlaßt; mit der Versicherung, Faß wir unsere Sympathieen mit den Zhrigen Verbinden, herzlich ver-

inden.

Willkommen, dreimal willkommen auf dem Verdeck des „St, LaWrence!“

Mit den Gefühlen hoher Achtung :c.

Paulding.“

Ausland.

Frankreich. Paris, 20. Okt. Die National-Versammlung hofft noch diese Woche mit der Constitution und künftige Woche mit der Revision derselben fertig zu werden, so daß gegen Ende dieses ??onZ-ts die Wahl des Präsidenten der Republik audgescbrieben wer-

en orm e. *

„Ueber das erste Votum, Welches das neue Ministerium in der

National-Versammlung erhielt, bemerkt dasIournal des Débats:

„Die Versammlung hatte sich so zu (: en in drei arteien et eilt Die ersie Pariei verweigerte soglkich sdßm Kabimt 2Jedes Veßtrxuen. Das waren die Männer des Berges, Ihr wichtiger Grund dafür ist- daß„Htrr„ Tufcrirre und Herr Vivien unter der konfiitutionellen Monarchie gedtxnt hatten. Wie aber schon Herr Dufaure mit Recht bemerkte, aus diesem Grunde müßte man die unermeßliche Mehr!)?“ der Franzssen ausschließen, denn wie viele Republikaner gab es denn m Frankretchdor dem 24. Februar? Die zweite Partei verweigerte zwar dem Mmesienuni mchk geradezu ihr Vertrauen, aber sie schenkte ?? ihm doch auxb nicht, 'Sie bleibt für jest neutral und neigt sich vielmehr zum Mißtrauen hm. Diese Neutralität ist nach unserer An- sicht. em Fehler. Man isi nicht Vertreter des Volkes, um sich der Abstimmung zu enthglten, sondern um zu stimmen. man gesehen, daß diese, Taktik in ihrem Erfolge nicht glücklich war, denn sie hat nicht verhindert, daß das Ministerium eine Mehrheit Neutralität isi Ohnmacht. Sie erblickt in der Bildung des neuen Ministeriums eme Hoffnung, einen Fortschritt. Sie wird dessen Hand- lungen erwqrien .und xs redlich unterstiißen. Jiir jest ist also voll- kommene Einigkeit zwischen der Regierung und der Mehrheit. ist die erste Bedinguiig einer starken und geordneten Verwaltung.“ „Heute veroffentlicht die Bankdirection ihr neuesies Vülletin, das die Lagx der'Vgnk bis zum 19. Oktober Vormittags schildert. selbe wird Mit jeder Woche düsterer. * pariser Verkehrssummx „noch über 69 Millionen und die der Neben- comtoirs ,an 112 Millionen Franken betrug, ist die erstere bis zum 19. Oktober auf 67,873,684 Franken 75 Centimen und leßtere anf 109,430203 Franken 30 Centimen berabgesunken. in Paris somobl als in den Departements sind fast dieselben geblie- Tie Summe der in Paris und seinen Unfer-Comtoirs am 19 Ok'tober Vormittags noch rückständigen Wechsel beiäuft sich auf 24 Millionen Franken. Der Moniteur enthält die Ernennung dreier neuen Ober- Beamterr an dem telsgraphischen Institut“, der Vater des Ex-Ministers Flocon isi in Rubesiand verseßt, und ein abgeseizter Tbeater-Kom- missarius tritt wieder in seine Stelle ein. Ein Tagesbefeblverbietetden Invaliden, Von jeßt keinerleiSpeise mehr aus dem Jiivalidenbause passiren lich die Sitte, daß die Invaliden ei nächsten Schenken trugen und dort gegcn Wein und Schnaps ver- handelten. Dicscm Austausch will obiger Tagesbefehl ein Ziel seven; es entstand dariiber einige Aufregung, und mehrere der Anstifter sind in Arresi gebracht worden. Der Wafferstand der Seine ist jeßt so niedrig, Jahrhundert nicht gewesen ist. Ein außerordentlicher Cou _ brachte gestern die Nachricht, daß dort ein neues folgenden Mitgliedern gebilde worden: deni, 2) Guerrazi, Inneres, Z) MonteneUi, ntliche Arbeiten, 5) Professor Pigli, Unterricht, Vantaui, Justiz, 7) Fenzi, Finanzen Zn Jecamp bat Vrodmehl widerseßt. einander, und die Einschiffung ging vo Louis Bonaparte hat sich dem sammlung für öffentlichen len ihm gerathen haben„ Kriegs-Comité einJUschkeibenz

welche die süddeutsch-schweizerisch arretirt worden. _ d noch ein Siimmchkn von 8000

Uebrigens hat

von 570 Stimmen erhielt. Partei endlich denkt wie wir.

Die dritte

Während am 12. Oktober die

Die Vaarbesiände

zu lassen. Es herrschte näm- ncn Theil ihres Mabis in die

wie er seit einem

rier aus Florenz vom 16. Oktober Minisierium aus 1) Nicolini, Conseils-Präsi- AUSwäriigcs, 4) Ma- , 8) Mariano Bugala, uflauf sich der Einschiffung von Die bewaffnete Macht trieb ibn indessen aus-

ein Volks - A

Aussthuffe der Naiionai-Ver- Seine Anhänger soi- für das Auswärtige oder für das er habe aber den Unterricht vor-

e Briefpost bei Man fand bei

Unterricht beigeieUt.

Tie Diebe, on überfielen, sind in Dijon n großes Paket Papiere un Fr. in Silber.

Großbritanien nud Ir macht nur hier e*ls neue Fälle angemeidkt wordln, Schiffe von Hamburg vorgeschriebrne Quarantaine wie-

im Lande. Man hat des-

Fortschritte gestern sind halb die für der ausgehoben.

Nach den Angaben des HandelSamtes hat unsere Ausfuhr vom Mär:; bis Ende August, mit der entsprechenden Periode von 1847 verglichen, um mehr als 4 Millionen Pfd. St. abgenommen. Ueber- dies lagern auf den Hauptmärkten des Auslandes noch so große Massen britischer Fabrikate, daß für die nächste Zeit an bedeutende Ausfuhren nicht zu denken ist.

Die exorbitanten Bedingungen, welche, wie nach Berichten vom a-Strome gemeldct, Rosas zur Grundlage jedes mit England Frankreich zu Verhandelnden Friedens-Vertrages aufgestellt hat, sollen nach Angabe der pariser Patric nur dazu bestimmt gcwesen in den Blättern von Buenos-Ayres und Montevideo bekannt um seine Anhänger zu täuschen und das Volk Die eigentliwrn von ihm in Vorschlag deren Beantragung indrß wobl sind nach der

gemacht zu werden, bei guter Laune zu erhalten. gebrachten Friedens-Bedingungen, auch keinen weiteren Zweck hat, als Zeit zu gewinnen, Mitibeilung des erwähnten pariser Blattes folgende: 1) Die Präsi- dentur Oribe's soll anerkannt werden, jedoch mir, um der Form zu Oribe soll selbst nicht einmal seiiirii Einzug in Montevidco vndern während seiner viermoiiatlichcn nomineUcn Präsiden- tur (er ist nämlich seiner Zeit vier Monate vor Von Fructuoso Rivero aus Montevideo Vertrieben worden) in eincm Orte an der äußersten Gränze des Landes reiidircn; 2“) Ernennung cgierungs-Kommission, bcstcbcnd aus vier Mitglie- ämmtlich aus Uruguay gebürtig, wclche lkSwahl cr-

Ablauf scincs Amtes

einer gemischtcn R dern beider Parteien, jcdoch s bis zum ReqierungE-Antritt eines durch allgemeine VV sidenten die Regierung von Urugnax) führen sollen; che Armee zieht sich an einen Punkt an der Gränze nicht verlaffcn darf, die Garnison von Montevideo Pcrsonen und dem Cigcntbum wird voll- kommene Sicherheit verbürgt und alle Giiter-Einzichuugcn werden 5) alle seit 1843 von der Reqierung von Montevideo kte und übernommenen Verbindlichkeiten werdcn atrie fordert die französische Regierung auf, die- zu gcbcn, da, abgesehen von die Schifffahrt auf den Bin- Forderungen französischer Unter-

wähltcn Pra 3) die argentinis zurück, den sie bleibt unverändert; 4) den

aufgehoben; geschlossenen Kontra respektiri. - Die P sen Vorschlägen um so weniger Gehör den Angelegenheiten von Montevideo neugewässern und die Entschädigungs- thauen vor allen Dingen zu reguliren seien.

Zürich, 15. Okt. (Eidg. Z.) Ober benfalls abgeleh r von Mum Wahl im erste

Schweiz. seine Wahl in den National-Rath : Ablehnung (so wie die des Bürgermeiste Landammann Sidler bat die _

])1'. Weidmann von Niederwemgen enfalls das absolute Me zählen der Stimmen kt! ck entdeckt ist.

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lt) müssen wir n Wahlkreis hat lepten Son

Fehler vors“-

angenomen. im vierten Wahlkreise eb war vorher beim Zusamrneii gangen, der nun aber glück!: ) Der am 16 ber eine Revision

“ber Einreihun ben- , MM „“...-«- «..:-„. .

Raid hat beschlossen,

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