1848 / 208 p. 4 (Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

amunz gerettet werden soll. Wir erlauben „uns die ebrerbieti?e Be- metkü'ng,_da“ß diese Maßregelrimicht blos m dem Rechtx, _,ondern auch in der Pflicht Ew. Königlichen Majestät liegen. Wu- ]md von der Ueberseuguug durchdrungen, daß das Wo [ Preußens eng vec- bundm mtt dem'Throne des Königlichm „auses dxr Hohenzol- lek'n. Wir erblicken in dem Angriff auf denselhen zugleich nur_n An- riff auf die zu vcxxénbarcnde Vexfassung. Wu glauben, daß an un- rem Vaterlande eine das Wohl des Volkes begründende, Verfas- un ohne ein starkes Königthum nicht bestehen kant), und tyetsXb des- hal? ik"? Angriffe, von wem sie auch kommen mogen, mlt fck?“ zurück. , Wenn das Wohl des Landes, wahren Freiheit es erfordern, we-kde'n wn“ dauer und dem Muth unse'rchäte'r uno d gern und wiUig Hab, Gut, VW und Leb?" sl" KNM "" land opfern, Kreis Teltow,

der “;ck-uv der Ordnung und der Qinié de_r Treue, der Aus-

- - naten, Uk") um dle Kaxone [ck Vater-

(107 Unterschriften).

' l“ (' 9)?1'rst(1t.' . , _ , , ananronr'vgjrtchkkn .'LYxidkrstand, 1vrlchkn em Ther! de: Natron“!-

1 re! von Ew. Majestät nnd' de,"! vrrantwoxtltchen Mt- YseDT-srZITrnluxngeor'dnkta-u Vkrlegung der Vkataonal-Yersammlung von Berlin und vcw" als notdwrnhrge Folge erscheinenden Vertagung entgegengesetzt haben als einen m-bt _xu retbtferttgenden und. ayq un- lau'terrn “Mokiven entspringcnpen, aus das entschtedenfte mtßbtlltgen, versichern wir hierdurch feietlnbst, daß unser Vertrauen zlz-Ery. Ma- jestät, als unserem guten, gercchkte-n _und wahrhaft coonxtxtuttonellen König, schon vor den in der Kb])!glrchkn“Proclamanon Yon), *lltxn d. M, dem preußischen Volke kkkhlllfkn (Fujixherungkn unerxchuttcrltch

wc- en 1 . , ge sWirstsind von dem innigen Wunsche beseelt, Ew.Ma)efiat moch- ten diesen Axtsdruck unserkö u'nbkdxngtln Vertrauens und unserxr auf- richtigen Hingebung mit der Verstchetuuß ausnrbmen, haß„w1r_,„so wie :*vir an dyn Gränxmarken des deutschen Vaterlandes hte Puter und Pfleger deutscher Sitte“ sind, so auch die Treue gegen EmMa- jestät zu hüten und zu pflegen ne aufhören Perdxn. , _ In der Hoffnung, daß diese,!“ !Jnsex aufrrcbtxger Wunsch m (xr- füUung geben Werde, vlrbarren war x_n tzefstkr Ebrfurcht Ew. Ma1eßät treue Untertlhanen. Krot0schin, am 19. November 17-548. (M.) Untkrschriften.)

AUetdurchlauchtigster, (Hroßmächtigste-r König! Allergnädigficr „König und Herr!

'Cw, Königl. Majeßät mu unterthänigks Volk l,)gt schon langs schmerzeafüllt das wählerisch? Treiben eines Zhexlcö Utajerkt'Yokkzvkr- treter zu Berlin beobachtet und mit wahrer Spannung dm Zkrtyunkt erwartet, wo Allm'd'o'xbstdero Langmuth ein Ziel gesetzt werden winde, da bei längerem ähnlichen Verhalten der Natio:1al=Versa_mm111yg das Wohl unseres jetzt ohnehin unglücklichen Vaterlandes aass S_plkl gc: seht werden mußte, Viele ev redlich meincnde Stimmen sud laut geWokden, um die Vlrblcuknng dicser unserer 'Abgcorduz'ten _zu [)xben, doch vexgebens! Und der in v.chn Gegenden bereits geqeßlowZuxtand droht hierdurch in völlige Anarchie auszuarten.

Wenngjeici) wir weit entfernt sind, dem Fortschritt der constitu- tioneilen Freiheit entgegentreten zu wollen, so beharren wir doch eben so fest an der Willensmcinung, der Krone keine Rechte rauben zu las- sen, welche dieser thYic-chts Wegen, auch bei constitutioneller Verfas- sung, zusteht, und Wollen wir wie bisher dem uns von Gottes Gna- den ectheilten Königlichen Herrn von ganzem Herzen vsrtrauen.

Wenn daher Ew. Königl, Majestät von Allerböchstdemselben

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ammten Köni und sein bohxs Haus, m'chjs wankend machen in der Ilten Treue, mgit der wir bis 111 Hm Tod YetYarren Ew. Königlichen Maxestat treu qeborsame Bürger und Bewohncx der Stadt Steinau “' und Umgegclyd. _ ' an der Oder, den 20.- Novem, er 17448, Stemqu (32 Unterschriften.)

Königliche Majcsiät!

Auch zu uns ist der Zuruf vom life,"), 9)k._gkd1'unqen, und die ernsten Nöniglécheu Worte haben sich in', m unm'e Herxen ein- “c t.

g p TgLir gehören nicht zu denen, die schon zu wa_nken begannen, wir stehen fest in dem “allen guten Vertrauen xu unserkm Könige“ und wollen daran festhalten in guten und bösen Tagen.

Ehe noch die Aufforderung an uns ergmg, haben wir den Wi- derstand, den ein Theil der National-Versammlung der Verleaung ihres Sitzes nach Brandenburg entgchn-stelltk, 'entschn'den mjßbilligt; denn wir hatten das Wort unseres szmgs, Wix batten desjt'zx Ber- heißung einer Constitution, und auf dxesx Verheißung, aus dixyes Kd- niglich"e Wort fest vertraucnd, blieb dre Furcht vor Reaktion fern von uns.

Längst schon hatten wir dir Nothendigkkit der ergriLfeJnen Maß- regel erkannt, und die volle Befugnis; der Krone, den (215 der von M zusammenbemfenen National-Vkrsammluug xu verlegen, war um; nicht zweifelhaft. , ,'

Empfangen Ew. Majeßät deshalb [,mseren ttksglfuk)lt811_Da11k fiir die Herstellung der freien Bcrnthung m dk." “.'kgtaonal- Blrmmm: lung, zugleich aber auch die ehrfurchxövouste Blkkt', m der s-qtcn Vm“- folgung des betreten?" Weges nicht zu wanken.

Amt Ergste, den 17. Novembrr 1848,

(371 Unterschriften.)

Allerdurchlauchtigster, Großmächtigstcx“ König! Allergnädigster König und Herr! . *

Angeregt durch Ew. Majestät Proclamgt-wn'vom1,1ten d. MW„ fühlen wir uns gedrungen gegen Ew. Majextat dae GJefuhle und Ge- sinnungen auszusprechen, welche uns 11] dtcskn ernjte'n Augenblrcft'n beseelen! Es sind die unwaudelbarer VW? und Treue, Berücksichtigend, daß die Freiheit de_r Beruf.!)uxxg dtZFY) ÜUÜULU" sche Bestrebungen in der Hauptstadt aus das höchste gesalxrdlt war, sind wir von der Zweckmäßigkeit der Ve'rle'guW dcrUVetsammlung zur Vereinbarung der preußischen Staatö: Vcrfanung uberzeugt;

Ew. Majestät werden Allkl'höckbstlWP wwderlxolte Verl,),mßl'mg- uns ein guter constitutioneller König 31! scit1„1mt nt1verbrnch11§h§r Treue erfüllen, davon sind wir durchdrungen; Wik Vertrmwn agel) 1x", daß Ew. Majestät, umgeben von Jbrem tre'ucn _Vylke) alls «ck1ny rigkeiten, welche sich der Bkgriindnng dcr Bolkoxrethten gegenwar- tig entgkgknstellen, mit Königlieixcr WriölU'ik, lxolnLKraft nnd“ 1-11.- deovätcrlicber Milde iibcrwindcn werdcn untcr dcm Ergmt des .Mo-„b- sten und zum Ruhms und Preis künftiger (ökksch)lst"l)tet'.

In tiefster Ehrfurcht

Ew. Ykajkstät

allernntrrtl)ä11igst-*. , Trebnitz, :)kegie'rungs--Vezirkö Vrcolau, de'" !*.). NLFVWUÖU WW, Ter Magistrat. Die StadtVNrordnotrn;chjammlmng.

Allerdurchlanchtigster, Großmächtigstcr Kkönig! Allergnädigster König und Herr! ,

Mit großer Freude und „hoher Bestiedjguug l)_aben dx? Unter- zeichncten den von “*Mlcrhöchstkensclben gefaßten Beschluß emer Vcr- legung der Nationalversa'mmlung von Bkrlin xtach Brandenbuxg ent- gegengenommen. Schon lange hat der geseylose Zustand „der Yapr- stadt, in Folge dessen die Verathungen der von uns frct gcwahlten

zustehknden Rkchkc Gebrauch gcmacht babkn, einem neuen Minis“- klum Allerhöchst-“br Zutram'n zu Wenkom so halte'n wir W für An.: maßung und Wiih!erki,_déc*ses Recht ['kschkänkln zu wolle'n, blVN' dieses neue Ministerium Mißtmnrn durch die That ]t'ch verdient.

Eben so ist b:“t' dmn besseren Thkil dt'ö Volkes schon lange die Besorgnis; rege geworden, daß unst're' VolkYVkrtrkter in Berlin dqrch wühlkrischc's (Zusannnenrottiren deo deelö 11! ihrer Freiheit beschränkt und rechtswidrige (Höseyvot'schläge auf diese Weise die Majorität er- langt haben.

Wir Unter„3eick11eke finden uns daher veranlaßt, ehrcrbietég un- seren Dank dafür aus*,nsprechcn, daß Alle'rhöchstdilse'lben den Sitz der National-Versammlung dieserhalb von Berlin nach Brandenburg verlegt haben, und hegen die völlige lleberzeugung, daß Ew. König- liche Majestät durch die in Berlin stattgehabten traurigen Ereignis:- sich bei dieser, fiir das Vaterland so höchst wichtigen Angelegenheit in Vollem Rechte befinden, da dum!) das Wablgeseß vom 8, Apxil Allerhöchstdiesklben in dieser Beziehung auf keine Weise beschränkt find, denn das Wohl des Vaterlandes hängt davon ab, das; dit" ge: gebenen (Hrseße, als aus dem freien Willen des Volkes Entsprungen, wirkliche A(htung erlangen.

Gleichzeitig erlauben wir uns auszuspkechen, daß nach Unserer Uebcrzeugung nur ein anderes besseres Wahlgesry, durch welches alle Stände vertreten werds", fiir die Dauer Ew. Königlikhk Majestät

etreues Volk ;nfriedenstellen können und nur hierdurch kin geskyliMr ?Fustand ohne Cergriffe in die Rechte bestehen kann.

Das; Ew. Rönigléäw Majestät stets gern [ssreit gewesen, dis Wahrheit aus dem Munde rechtlicher Männer ZU [!ökkn, ist !!!ka xn Genüge bekannt, und b'itten wir schließlich nllerunterthäniqst, sms in zweifelhaften Fällen an dieSximmc Ihres getreuen Volkeß zu appcl- liren, nicht aber den Altöspruä) wiihletücher Literaten fiir diese aus- zulegen.

Wir werden es nie Vergessen, daß wir dkm Herrscherstamme Hohenzollerjz Ruhm und Ehre zu verdanken gehabt und so wie Viele unter uns nut Freuden fiir Könégund Vaterland ihr Gut und Blut zum Opfer gebrach'tlso soUen aach unsere Nachkommen einst die Liebe und Tkeue zum Kooznge als Echtheit von uns erhalten.

Ö sLHo“ MW“ und “hülle “"s“?" König *Ukld ski" Königlikhes au . Ew. Königlichen Majestät treue untetthänige.

Ortelsburg, den 17. November 1848. 5 (173 Unterschriften.)

AUerdurchlaucht-“gster, Großmäxhtigster König! Allergnädigster Könx'g ynd Hen“! Die Ew.“ Kön!" lichen “Majestät vom hiesigen Magistrat und

Stadtverordneteu-Ko eginm unterm 17. November _aUerunn-rthänigst unterbreitete Adresse entspricht" so wenig der “Gesinnung eines Theils der hiesigen Einwohner, daß es die Unterzeichneten, Ew. Majestät treu gehorsamen Bürger und Bewohner von Steinau und Umgegend, wa en, dem Orange ihrer Herzen folgend, die Versicherung unwan- del arer Treue und Ergebenheit Ew. Majestät und dem gesammten Königlicher! Hause in aller Unterthänigkeit hiermit auszusprechen, Mögen immerhin Viele, in unerklärlscker Verblendung befangen, én-ibrer pflichtmäßigen Treue gegen König und Vaterland wankxn und einer an* offenér Wiberseßlichkeit beharreuden Fraktion der Volks- vértrktee „Beifall zollen, unS*soll nichts irre mxchen in unserer Unter- !bqnenpflicht und unerschütterliOe-t Auhänglilhkeit an unseren ange-

VolkSVertrktc-r unter den verdkrbléchen Einflüssen einer t'rrc'gkllt'tetln und fanatjsirten Ma e ßandln, uns und Tausende im RÜYE'n-Fbt't'jgt'i' Lande mit tiefem S merz und Unwillen erfiillt. Ew, Majestat sul)- 1en wir uns daher zu dem ehrsurthtovollstku Danke um so mehr vs)“: pslichtet, als wir das unerschütterliche Vertrauen hegez),fC-w. Majk- stät werden das gegebene und aufs neue verbürgt? Konrglrch_e Wort, die im März d. J. verliehenen Freiheiten auf keine erje [allzu lassen, sondern vielmehr auf constitutionellem Wege die wahr? Fre,:- heit und durch sie des preußischen und deutschen Vatexlandcö (Hijack und Größe bksördern zu wollen, treu und unverriickt erfiillen. Zn tikfster Ehrfurcht ersterben Ew. Majesfät , ,

getreuste nnd aUeruntertlmmgste,

Spkn ?, Ober- und Niederjöllenbeck (Kreis Bielkfc'ld), den 18, V ovember 1848. (422 Unterschriftrn.)

Allerdurckzlauchtigstkr König!

Großmächtigster Köniq und Herr! Durchdrunge'n von der Wichtigkeit des Augenblickes und fest überzeugt, daß, nachdem Ew, Majestät Ruf an das Volk ersckwllen ist, ein fernereö Stillschweéqkn Verratl) am Vaterland“ skill wiirde, gebzn wir u-ntkrzeichnrtkn Bewohner von Hörstgrn, nach_ dem Vor- gang anderer Geuwindkn, zu der von Ew. Majestät v:»rsiigtcn Ver- legung der National-Versmnmlnng nach Brandenburg hierdurch un- sere freudige Zustimmm-xg. Wir danken Ew. Majestät, daß Alle'rl)öchstdissclben dnrch diesc Maßrkgel das Recht der Krone gewahrt und eine hochwichtige Pflicht geg?" das Land rrfiillt [haben. Und indem wir die frohe Hoffnung hegen, das; eine fress Bcratl)m-:g der Natim:al-Vsrsammlnng nun mehr gesichert skin und die duni) Königliches JZort frierlichft garan- tirte, längst mit Sehnsucht erwartete Verfanung dcm preußisMn Volkebald werde verliehen Werden, sprkchen wir die' chrfnrckUSVOllk Bitte aus, Ew, Majestät wollen die zur Beruhigung des Lauch getroffene Maßregcl auc!) fonskque'nt nnd furchtlos dnrchfiihrsn.

Möge der König aller Könige Ew. Majssiät Herz durck) seine Gnade festmachen und mit der in gegenwärtiger Zcit nöthige*n Wil- lcnskraft huldreich ausrüsten! '

Wir beharren mit der tiefsten Ehrfurcht

Ew, Majestät treue und gehotsamc Bürger. . (102 Unterschriften.) HNÜSM (Kreis Geldern), den 19. NoVkmber 1848,

AUerduxÖZauchtigster, Großmächtigstkk König“! ' Allergnadagster „König und Herr!

WU", „Bewohner, ,der-Umgegend von Herrnstadk, können ls nicht uuterlaffen, Ew. Maxesiat unseren Ehrerbietigsten Dank dafür zu s“- M'rßexkaß dre_Nanonal-Versammlung nach Brandenburg MUS“

Wir halten die Kzone zu dieser Maßmgel nicht blos für befu t L:?TerdneraZTckthWl'lYtest- urlid demgemäß. die von einzelnen Mitglße-

, .. * „er amn ' ' für widergeseylich. 1 ung ausgesprochene Steuervenveagerung In nefster Ehrfurcht haben wir die Ehre, zu verharren _ - . Ew, Majeslät. unterthänigsie (folgen die Unterschriftem)

Hermstabt, den 20. November 1848.

Allerdurchlauchtigster König! Allergnädigster König urld Herr!, "

Die hiesige Schützrn-Gilde sublt sich 11! Folge dcr Allekhqxhsten Proclamatiou Ew. Majestät vom llten b. M. zu der Erklarung gedrungen: _, . , _ , Daß sie den an das preußische Volk gkr-chxeten Kömgluben

Versprechungen unbedingten und unbegranzten Glauben

schenkt, daß sie nicht wankt in der ftetzz bewahrten Mehr zu

(Fw. Majestät Allerhöchste Person, 111 her Treue gcgen

Preußsno angefiannntrs Königshaus und 111 dem Vertrauen

auf die verliehenen konstitutionelle]! chil)eite11, un? das; sie

dk!" frohen Zuversicht sich hingiebt, Ew. Majestat wkrden

ba'i Ausfiihrung drr Königlicher! Bewilligungcn xu verant-

n'l*l'k[itl)e'1k Nöthen der Krone stc'tö Männer wähla'n, welckxe

da? Vrrtrauen des Lande.: besißcn, WU“ krotlrbe'n in tiefster Elxrsurcht (Lw. Majestät treu geborsamfts Det" Vorffat-xd dcr Zebüyenijldzx

Prenzlau, dcn ".'LZ. Novcmbcr 18224.

Königliche Majestät!

Ew. Majestät Proclanmtion vom [lfm] d, beantworten wir untsrxeickmetc Mitglieder der Magistratö- und Stadtverordnetkn- Kollegien dm“ treuen Stadt Hattingen durch so!gsnde Erklärung:

Wir anerkknnkn das Reckt dcr Krone», den Siß der National- Versqnnnlung vo'n Berlin umb Brandenburg zu vm'lxge-n, um dadurch unsste Vklkl"kkkl' den terror-“stisebcn Wiihlcxeikn, dcn EinschiiMerungen nnd Bele'idigungkn dcs berlinsr Pö- bels 311 entziehen und ibnrn lergenbcit zu geben, m freier Verathung eine freie Verfassung mit d'or Krone 3a Vereinbaren.

Indem wir die zur Ausfiihrung dicses Zweckes: ndtk)ige*n Maß- regeln mit Jrkudk bkgxiißen, sprechcn wit“ zugllick) die' Ueberzcuqnng aus, das; CW. Königl. Majlstät mit alle'n gcseßlicbcn Mitteln ?]!le'r» hötbstidrkr Vesmdnung Glltung vm'scbaffx'n werden.

Zu tiefster Clzrsurcht

Ew. Majestät

gett'eucsta' Biiqur. TU“ Magistrat. “Lie Stadtverordnetctx. Hattingen, de'n “.'(k. NoVa-mbt'r 17443“.

'.)!llerdnrcblanchrigsm", Großxnéichtiqstcr „König! ?lllcrgttädigstkr König und HM!

Ew. Königlichen :),)?ajestät fühlen sick) dic 1111te*r;cichnetl11 Pres- bvtcr dcr cvatjqklisckxn (chwindc zu Geldern aus das dringcndsß Oksanlnßt, im Namen dcr ganzen Gemeinde ebrsurMsvoll dix- Crklärnng abani'bcn, wie sie sich Voljkommen iiberxkugt halten, daß Allerhöchstdersolbsn nur t'inzig nnd allsin das RLM dm“ Verlkqung der National»Vm'sannnlung von Berlin nach Branchhmg Z11stll)i'. Wir [*kgriißen dissen Schritt Um so fretthigcr ,' als wxxukarm daß best? Mittkl crblickxn, dcm ziigxlloscn Trstbcn 0111er. gexytnrn Parm, die' iiberall und bksonderö in der Hauptstadt frc'ch tl)!" .Hanpt e'rhcbt, dercn Bkstkcbxn anf nichts Andkrcö, Ils auf [[M]-kurz UYU“ Besikbkn- den aller göttlichen und mcnschliäzxn Ordnung gcmchtet qt, und solche); besondels in den lthen Tags:! oncn an den Tag gellgt hat, hn'rnnt ein Ziel gescyt schen, , » , ,

Zugleich ctklären wir, welch kme bxsondxjrc (ßka-ldlgkelk dcs Her- zens ks uns gswäl)rt, vor Ew. Königltchcn Majestat cs aussprechen zu können, wie AUerhöchftdcrsclben wir stets m_nt unwandclbarcx Treue ergebkn gewesen und so auch immerfort, sclbjt unter den schlamxmste'n Stiirn-kn und Anfschtungen, jvm'den ergkben bleiben und, Me 66 immer von uns gescheht'n, so auch fortfahren wollen, im demiithigen Ge'bete zu (Hort dem Allmächtig?" 311 stehen, daß er Ew, Königlich? Majestät durch alle Mühen und Gefahren gliicklick) [*i:tdnrchfiihrkn, so wie auch uns die Gnade verleihen möge, '.]llc|"l)öc1)stkm'sa'lb-*n stets Weisen und gkrechtcn ngt'ernng uns noch lange, lange rrfrencn zu können,

Ew- Königlichen Majestät untcrtléänégste. Das Presbytcrium. Geldern, den 21. Novembkr 1I4L,

Allerdurchlauchtigster, Allcrgroßmächtigstcr, Allergnädigster König und He'rr!

Mit gekochtem Entslyen haben wir das wiihlt'risehc' Treibkm, Wel- ckck in Berlin seit den sogenannten Märzmgen fortbesteht, cmpfun- dt-n; aber noch Wett mehr mußten wir erstaunt'n, als (Fw. Königliäve Majestät die höchst gerechte Verlegung der National--Vlrsmnmlung nach Brandenburg Allergnädigst verfügte", das; sicb unsch kutsrnde'ten Vertreter theilweise décsem Höchsten kachl jvide'rse'yten,

Unsere ganze Vcrachtung trifft dicjenigcn, die es Wagten, Ew. Majestät vollem Reckjt troßig entgegenzutreten; so wia- es Unser [)rrz- lichster Wunsch ist, das; dic» anarchisch gesinnten Abge'ordnktt'n ihr Mandat, wclchcs sie schon oft ungebiibrlick) iibertraten, in die Hände anderer, dem gclirbtcn Vaterlandc lvohlwollcndere Deputirtcn trik- derzulkgen.

Mit gerührtcm HLM" haben wir dagegm: die' von Ew. Maje- stät brwiesrnk Allergnädigste Geduld, so wie Königlich vätmliche Liebe zu Höthstdero Landcökindcrn [*rfahrkn.

Wir können und sind stolz darauf, von dem edelsten Dontsahmt Hause Hohenzollcrn väte'rlich regiert 311 werden.

Diese (Hesinnung, Allerdurchlauchtigste Majestät, empfinden nieht Tausende; sondcrn Millionen Von braVcn Preußen, die Ursache aber, Warum sie nicht Alle damit auftrrten, ifi durch Unkenntnisx dkr wirk- lichen Gefahr des themen Vaterlandes, so wie das iibcrtricbrne Bearbeiten de'r übcrspaunten Demokraten.

Ew. Röniglickx Majestät können mit Zuvmsicht auf den gax'nn- den Sinn der Mehrzahl der Landeinwolmcr rechnen, Hkilig wixd der Tag sein, an Welchem uns Ew. Königlichk Majestät in unsere betreffende Abtheilungen zur Beschiißung des geliebten Vaterlandes einberufx-n Werden. Mit Gottes Hiilfe wollen wir dann, wer auch immer unser Feind sein wird, denselben vexnichtcn oder Mann bei Mann mit Ehrkn unter ehen.

Dieses ist unsere, s? wic Millionen Anderer Gesinnung, so wahr Gott unser Zeuge ist.

Ew. Königlichen Allergroßmächtigsten Majesiät allernnterthänigstk Landcsk-nderz

Rzeptsch bei Lber-Glogau in Obex-Schle-sicn, den 21. Nov,1848,

(35 Unterschriften.)

Allerdurchlanchtigste-r, Großmächtigster König! Allergnädigster König und Herr! , ,

Mit der tiefsten Entrüstung haben Ew,K911tngchett Majestät ge- zreue Unterthanen schon lange Has h0chkakakbkasck Treiben der Feinde Gottes und aller menschltchen Ordnung mrt angesehen, wie sie sich nicht scheuen, den von Gotxes_Gnadx-n uns glschcnktkn König und Herrn zu betriiben, - Desto znn-ger mochten wir Landgemeinden uns an Allerhöchstdikselben qyschmtegep gnd hurch unsere Liebe und Treue unseres Königs gehml-gte Majkskak kkösken. Darum wagen wir es, die Versicherung unserer unwandelbaren Trc-ue an den Stu

fen des Königlichen Thrones niederzulegen! - Mößen ?uch :“!- un erer 0-3

Feinde jest aufstehen, die Verführung ist ja groß! so :“ mehx, denn ihrer, denn mit unseres Königs Majestät'und uns 1“ Gott und seine Heerschaarrn, der wird helfen, wie Er 1813, 14 und 1.5 gnädig geholfen, Er wird und muß unsere Gebete, die für Ew. Kömgiiche Majestät zu Seinem Throne emporfteigen, erhören! „Wenn Alle untreu welden, So bleiben wir doch treu, Daß Dankbarkeit auf Erden Nicht ausgestorben sei ! Dazu helfe Gott Ew. Königlichen Majestät allergetreuesten Untertbanen. Zaahke béi Wittstock, den 15. November 1848, (52 Unterschriften.)

Allergroßmächtigster Allerdurchlauchtigster König! Allergnädigster, König und Herr!

Mit btutkndkm Herzen lesen wir aus den öffentlichen Blättern, wie eine bedeutendeZahl schlechter meineidéger Preußen (worunter sich sogar von Ew. Majestät in Amt und Brod gestellte Diener befinden), es nicht unter ihrer Würde halten, die von Ew, Majestät vertagt:“ und verlegte National::Versammlung in Berlin nicht nur zu beschützen, sondern sie auch mit Dankadresskn und Aufmunterunqtn zu ihrem widm'spenstigen Treiben zu überschüttkn! Klein ist unsere Gemeinde, abk1'_:oahrhaft treueHerzen schlagm fiir Ew. Majestät hocherhabenes Hcrapherhaus, um so mehr, da wir, wenn auch nur als schlichte und nicht hochgelchrte Männer dastehend, sehr wohl einsehen, daß nur unter “Ew, Majestät stets nnbescholten gebliebenem Scepter unser Wohlxein gedeihen, unsere Familien ohne Sorgen ernährt, unsere Kinkex zum Frommen Gottes erzogen wnden können,

, Yaher wagen wir kleine Schaar, Ew, Majestät nicht auf Höf- lmgsmanicr, nicht durch Schmeichklei und Heuchelei uns Ihrem och- xrhqbknen Throne mit der heiligen Versicherung zu nahen, daßb wir m jedem Fall unser Leben nur fiir Ew. Majestät bin eben werden, uxtd glaubc1t_wir, diescr heilige Eid wird von Gott geßegnet werden, dre VylkStLaxse zu besiegkn, welche Preußen zu nennen wir nicht inkl)!" jm Stande sind, 'Sollte uns Schmach und Tod in diesem heiligen Kampf für Komg und Recht iibkreilrn, so bleibt uns dm“ [este Trost:

„Cm Engel zählt dort droben jede Tbräne,

Öl?,[YLZ-k kin walkrkk Preußk hat gemeint!"

Ew. Maxcxtat heiliges Haupt der Macht und Güte Gottes empfeldlcnd.

Ew. Z).)kaje-stät Kraft und Bcherrliäxkeit zum Heil dkl' treuen Preußen wiinxckxend, ersta'rben in untertbäniger Ehrfurcht, die in und gm Ttrgcnkwxs wohnrndma Cinsassen, Eiqenthümer, Einwohner und Handwxrker. *

Tiege'nhoff, den “.'4). Novembm“ WW.

(!?-s'!) Unterscln'istt'm)

*.)ln

Sc, "))kaje-stät Friedrkxb Wilbt'lm [K., Köln,] von *W'i'llsz't'll Ul Potsdam.

A Mindc'n, dkn 17, November 1848, 11 ch Königs Majestät.

Von der Richtigke'it dm“ Griinde tief durchdrungen, Welche Ew. Majexstät chnlaszt haben, die Versannnlung zur Vkreinbnrung der preußischen Vkrfassnng nach Brandenburg zu verleqen, und von der Nothwkndigkcit Übl'kZi'llgk, diese Versammlung vor" ferneren schmach- vollen Eit1schüchtkrunqkn zu bewahren,

Danken wir Ew. Majestät hiermit wahrhaft fiir die angeordnete Maßrcgei, uud bittkn ehrfurchtsvoll, das weiter Geeignete, so weit cs Kur Erreichung des vorgedachten Zweckes erforderlich sein wird, anordnen und in Ausfiihrnng bringen zu wollen,

Im Uabtigen unerschütterlich frsthaltend an den uns AUrrhöchst verheißene" constitutionkllen Freiheit?", Verharren wir mit umwandel- barer T1“lllt' und Hingebung

Ew. Majsstär gehorsamste Einwohner und Viirger der Stadt Minden. (874 Unterschriftkn.)

'Ullcrdurckxlauchtigstkr, (Hroßmächtigster König und HM!

Von der dumb die trauriga'n Erfahrungen der [Wien sechs Mo- nate- bescstigten Ue'be'rzengung durchdrungen, daß wahre Freiheit nur aus Um Boden der (Hesetzlichkejt erwachsen und um im Bunde mit der ernnng zur schönen Bliithe sick) entfalten könne, finden wir un- te'rxeiehneten getreuen Uuterkhanen Ew. Majestät in der icst'gen ge- fahrvollen „ZM uns gedrungsn, unscre uncrschiitterlfche Anhänglichkeit an (Lw. Majestät und das Allerhöchste Königliche Haus, so wie un- serm: Dank für die von Ew. Majestät Regierung zur Wiederherstel- lung gesetzlicher Ordnung und Freiheit ergriffenen Maßregeln, zugleich mit dem festen, durch den Hinblick auf die Geschichte dcs ruhmvollen hohsnzolje'rsehen Hausks und unseres preußischen Vaterlandes gerecht- fertigten Vm'tmucn vvr Allerhöchsfibrcm Throne auszusprechen, daß Ew. Majestät, als der Von Gottes Gnaden angestammte und beru- fene' Vertreter des ganzen Volkes, nur das wahre Beße desselben im Auge haben und unter dem göttlichen Schuhe die uns verheißenen Jrexhciten mit kräftigem Arme zu beleben und für das Vaterland sk'ge'nöreich und t'rspréeßlich zu machen wissen werden.

Inke'm wir zur Vollendung dieses großen Werkes den reichsten Segen drs Himmels auf Ew. Majestät herabfiehen, verbleiben wir um echt deutscher Anhänglichkeit und Liebe

Ew. Königlicher: Majestät . getreue Unterthanen. » , Dre Gemeinde Kranz, meserißer Kreises. „Kram, tm Kreise Mesemy, den 19. November 1848. (72 Unterschriften.)

Allerdurchlauchtigster, Großmächtigster König! ?lllergnädigsier König und Herr!

Ew. Majestät haben in der Allerhöchste" Proklamation vom 11ten d. M. aus der Tiefe cines treuen dem Herrn ergebenen Her- zens Ihrem getreuen Volke den Königlichen Gruß der Liebe und des Vertrauens artögesprochen. Wir, die unterzeichneten Glieder einer evangelischen Landgemeinde, haben, wie im verwichenen Jahre das feierliche Bekenntnis; Josua “24, 15, so heute diesenKönt'glichc-n Gruß an heiliger Stätte vernommen und erachten es nun als eine heilige Pflicht„ es vor Ew. Majestät mit aufrichtigem Herzen zu bekennen, daß er nixht sind, noch sein wollen von denen, die da von Ew. Majestät wenden, sondern von denen, die da wie in guten so in bösen Tagen, gls christlickxe Unterthanen zu ihrem treuen Landes- vater, dem Könige von Gottes Gnaden, mit ungefärbter Liebe und

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und teuflische Bosheit eine Maßregel_uothwendig wurde, die wir zum Frommen des Verfaffunkzwerko längst gewünsxbt haben, die aber nun als ein Feuerbrand ei Tausendefnktm Lande erscheint, Wir Athen zu dem Herrn, dem ewigen _Kdmge, daß er Ew. Majestät ondnlich in dieser Zeit mit der reachßen Fülle seines Lichtes und seiner Weisheit erleuchte und mit Troß, Kraft und Glaubensfreudig- keit erfäUe, damit wir aufs neue unter„Allerböch|de-o Re kerung ein ruhiges und stille; Leben führen mo_gen in aUer Gotteligkcit und Ehrbarkeit. Der Herr unfxr Gott Wild Ew, Majestät Schirm, Schild und sebr großer Lohn sem! , Mit diesem Vertrauen ersierben m tikfstkk Chxfmght Ew. Majestät

Gemeindk Ladbergen.

(74 Unterschriften.)

Allergroßmächtigster König! Allergnädigster Löw“ und Herr!

Ew, Königl. Majestät Paroclamation vom llten d. M, wir gelesen und erlauben uns in dieser außergen-ddnij" Zt'ik in unterthäuigster Anhänglichkcit und Treue die Vexsixbe'runä, Ew. Majestät treue Unterthmten sind und unter UU?" Umständen ver- bleiben werden.

erhabenen Herrschern durch Gottes Gnaden erlangte'. und kann uns wankend machen in dieser Treue wie in der Hoffnung,

benen SUM“ 7)“ Hohcnzollkrn kin trenks, tapferes und gliicklixbkz Volk sein werden. Ckaja im Krkise Worbis, den 16. Noyembsk [*)-I,», (24 Unterschréften,)

Alletdurchlauchtigster, Großmächtigster König! Allergnädégster König und Herr!

sind schlichte Landlkute, aber so viel wiffkn wir, Könige von ganzer Seele vertrauen dürfen, auch uns vertrauen. Wir müffen es laut bki dilsrn kmstln, unruhi- gen Zeiten aussprechen und öffentlich bekennen, daß wir das gesetz,» widrige Verhalten eint's Theiles der National:Vlrsammlmm, der so schalten will, als sei er unser Herr und König, von (Hrnnk unsa'rko Herzeys mißbilli en.

Wir wenig ens haben unseren Abgeordnctcn nicht _acssndet, um aufrührerische und anarchische Pläne verfolgen und nntkrstijyen zu helfen, sondern unsere Angelegenheitentmch Gercchtigkeit unk Gescß zu "beratben und die im Laufe der Zeit etwa entstandencn Unebenlxéitkn zu schlichten, nicht aber um den Samen der Zwietracht Uvischeti un- serem Könige und seinem Volke auszustreuen, wodunh alle Bande der Treue und Ehrbarkcit zerrissen, Glück und Ruhe Vcrnichtet und uns aller Schuß gegen die Feinde unseres Eigrnthums, Lc'bkns und Wohl? standes geraubt wird.

sißn ergriffen worden, endlich ein Ziel geseyt mkrdl. wtr es Gotß urzd unserem Könige, daß die National - Versammlung nach dem frtedltcheken Brandenburg berufen ist und hoffen, es wird dersxlbeu cher dorj, als in dem unruhiglu Varlin, möglich sein, un- gesiortxr nnd pflxchtgetreuer mit einem Könige Von Gottes (Waden und semen thzjistern des Landes Wohl zu berathen.

Ew. Kdmgltche Majestät aber bitten wir, AUerböchstJlxrem ge-

treuen LandVolke zu vertrauen, wie wir unserem! Könige vkrtmuen und Ihn: treu bleiben bis in den Tod. Zn tiefster Ehrfurcht ersterben wt'r Ew. Königlichen Majestät , allcrunterthänigste nnd trengekyorsamstk, BrodelMH, Kr, Steinau, Reg.-Be3. Brkslau, den 22. November 18474. (25 Unterschriften.)

Ew. MÜjéstät haben in dcr Allerhöchste" Proclamation vom 11th d. M. Sich vertrauensvoll an Ihr Volk nglUdkt und es aufgefordert, in dikscr schwer?]: wirren Zeit seinem Könige zu vertrauen. Wir fühlen um) dadurch zu der Erklärung gedrungen, das; auch durch die [WM: von der Nothwendigkeit gebotenen Maßregeln Ew, *„Nojcstät quie/ rung unser unbedingtes Vertrauen in AllkthöahstJHrk Verheißuxkge'n und Zusagen keinesweges erschüttert, sonde'rn im (Hegentheii befesti; get worden ist, und daß wir in bös?" wie in guten Tagen mit der alten Liebe, Treue und Ergebenheit an unserem geliebt?" König? von Gottes Gnaden und Seinem erwachten Hause festhaltkn wollen. Möge der allmächtige Gott Ew. Majestät in sein?" gnädigcn Schuß nehmen und Ihr Weisheit, Muth und Kraft verleihen, dem Lande neben der Freiheit auch den ('kse'l)!lkt'11 Jricdrn zu geben! Am 22. November 18474. Aus Gottfégnaden bei Kalbe a, d. S, 51 (sämmtliche) Urwäwler. " Schwarz . ...................... (N“) )) (116 Unterschriften.)

Allerdurchlauchtégster, Großmächtigstrr König! Allergnädigster König und Herr!

Wenn uns unser Herz drängt, in diescr ernsten, verhängnißvol- im Zeit zu unserem Könige zu sprechen, so geschieht ks, um damit offen unsere (Hesinnungen gegen Ew. Königliche Majestät an den Tag zu legen. Der Proclamation Ew. Königlichen Majestät Vom 11. November gegeniiber, worin Allkrkxöchstdiesclben Sich Vt'i'ksallkns- voll an das Volk gewendet, können wir nicht schweigen, sondrrn miis- seulaut unsere Stimmen erheben, daß wir, obgleich nur einfachc Landleute, unserem Könige ans vvllstcr Seele Vt'rtrauen; wir geben hiermit aber auch die Versicherung, daß unser König von Gottes Gnaden auch uns vertrauen'kann. Ja, wir bekennen vor allerWelt,

daß die Anhänglichkeit und Treue gegen Ew. Königliche Majkftät in unserer Aller Herzen noch keinen ?lugknblick wankknd geworden ist und auch nie werden soll.

Wir haben früher mit ticfcm Bedauern das Ueberhandnehmen dcr Geseylosigkeit in der Hauptstadt des Landes gegen die Vertreter des Volkes vernommen; jeyt aber sind wir mit noch Weit größerer Entrüstung erfüllt gegen den ungeseßlichen Widerstand, den ein Theil der Volksvertreter der Verlegung der National-Versammkung entge- FWVM, Wir können ein solches Verhalten nur entschieden miß- t agen.

:Jn bitten den allmächtigen Gott, er wolle Ew. Königlichen Majestät mit Weisheit und Kraft aus der Höhe beistehen, allen Un- geseylt-chkeiten kräftig entgegenzutreten, damit endlich Ruhe und Ord- nung m, unser Vaterland zurückkehre.

Mit tn'sséer Ehrfurcht ?Yerben wir als

Ew. önigl. Majestät treu geborsamße (94 Unterschriften.)

unerschü1terljchem Vertrauen halten._ War beklagen es mit Ew. Majestät ties, daß durch rohe Gewa!“

*Vooßen bei Frankfurt a. d. L.,

Ladbergen in der GrafschaftTecklcnbukg, de'" 19. ?)?ovember W475. *

daß wir »

Wir erkennen das Gute, welches Preußens Volk unter seinen ; Nichts soll - daß nach Jahrhunderten "l)ck) unsere NUMVMMM “"k“ dem ““M'- ; Uk" «uf deter Gut und - diirfen, und die mit eckxt preußischem Mathe; Mit «cht chrixUéebsr [111-

Sämmtliehe Familienbanpter m Gentlixldi'. Z

Es treibt uns unser Herz, zu unserem König zu sprrchen. Wir 9 da]“: wir nnst're'm .' und 111111"! Könég daxf .

, Wir wüqscheu sxhnlichst, daß dem ailaschi'scht'" Treiben, von dem leider auch em versuhrtcr Theil Unseres themen Vaterlandes Schle- * "Daher danken *

den 19. November 1848.

; und fallen, liebewarm und treu schlagen.

; ben zu retten, Ihren

habrn ; Rég'krmU IWÜM,

nquVkrsmnmlnng vom Einflnß dss Terrorismus xu (*kfrkicn, nnztdestens zehn ?).)Tillionkn rckxtrr Preuß?" Ew. Majrstät Ji'öe'kl'xl, de'" SP der National-Versmnmlung von Berlin 311 Vérlrge'n.

Anhänglichke-“t nicht abwendig gemacht werden können, w11' reit, uns um Ew. Majestät zu fck.1arkn, ben und zu sterben, während unsere Mütter, , die Altäre unserer Tempel umso en und Hk- angestammte Herrscherhaus herab chen.

Allerduxxblquehtigster, Allergnädigster, Großmachttgster König und Herr!

den_entgegenzunebmen, welche diese böse Zeit der Wirren und dxs Umsturzes uno abdri-tgt und unsere Herxen uns eingiebt, die für _den Ruhm undX Ehre Ihres erlauchten Hauses und unseres Vaterlandes, dae schon Jahrhunderte lang innigst verbundrn mit einander stehen

1

ck

,“ Geruhen Ew. Majestät unsere alleruntertbänigske Bitte in Gna- 5

s

- , ., , Wir bitten, wir beschwören Ew. Majkskat bet Gott dem Allmächtigen, aus dem Wege des Rechts

* und“ der Strenge „um sk), xnehr zu beharren, auch nicbt emen Fuß breit * znruckzywe-chen, em gnadtgqr Herr Ihren getreuen Unterthankn, aber . auch km eben so strenger Rtchter und Vrrgelter den, * wit“ beklagen

allerunterthänigskk Gliedkr der evangelischen sik, - - dkn Abtriinnigen, Cidbriichigen und Hochvkrräthkrn, vornehm-

11ch den Häuptern derselben, zu sein, als es Noth thut, durch entschie- dene Maßnahmen das Vaterland vor innerem und äußerem Verder- . , Thron zu erhalten und, was noch schwerer wiegt, so viele Millionen Gcwiffln vor gänzlichcr Vkrwirrung zu be- wahren. Wo dlkö moralische Verderbkn, durch die Schwäche der , «* schon so ungeheuer um sich gegriffen, da hilft kenn- »anftnmth, fem großmüthiges Herz, da.? immkr wiedkr von neuem yxrq_1xbt,_sondern rin bohrr Mail), [*in skstrs HN, ein starker Zinn, 'i"!!! jcharxeö Schwcrt, damit Ihre Getrmesn, nnd gewiß deren „nd mcht wcmgc, mr Mut!) bkharrcn, die' Schwqchen e*kstarken, dic Schwmzkcudkn und Vckirrtcn gerettct werden. Unstr Hrrr und Gott, dem Sli',-k'5k111 ryir die'nen, richts Ew. MajlstätVertrauen Und Glau- ben xn jclm'r Hiilfe auf, führ? Ihnen dil tkcxtcstkn, we'ésk-sten und unkrscbrockknsten Diencr zu; so flehcn wir, *Ihre getreurn U::terkha- Blllk in Gefadr UW Kampf Sic rechnxn

trrthancnlicbc Und Ehrfurcht krstcrben als Ew. Majestät _, , allsruntsrthänfqste» Unmtbanen. Genmns-b Wartbkbrucb, M1 24). Nowembck [MR. WL Unterschriften.)

Ew. Majestät

babs" sick in der Proclamation Vom 11. d, M. an Jlxr Volk qc»- wandt; wi_1' antworten, das; wir Vertmnend auf die Erfülmm] “der uns Vé'l'k)kiJMk]! Freiheit?" Ew. Majlstät im :)kc'lhte' baltcn, [1118 wir unsera'm Cid? gktrt'n bsi Ew. Majestät verharren WOUM. (Bott er- halte Ew. Majestät! *

Tip Jkkkt'ukkt U::tt'rtl)anm1, Bkwovner dsr liibxitwr Parochik.

Liibzin bei Gollnow, km 19. T'tovsmbsr 181%“,

(Ltd."; Unti'rschriftkn.)

?[llcrd[mblau:1,*tégstkr, GroßnnWtigster König! *.)[llergnädigste'r König und Herr! *

Cw. Majestät habs" aus Allerhöchsteigenen Beweqqriénden dem Volke eine com'tktutionclsk Jmstifution theiszcn, nnd ?E]lcx*k)ö=.l_»üde'ro Proclamation vom 11th d. M. tft cinc Bürgschaft, da[; Allcrlyöckxst- diesclbcn das .KOniglichc Wort 1111vcrbriickléch Haltkn wsrdkn. Mit Ungeduld hat das Volk dcm Rksultate der 525:*:*atdungcn seiner in dkr :)icsidenF vcxsannncltkn Vertretkr cntgkgcngc?cl)m1, indes; dicse sind in der Lösung der Ansgabc ihres wichtigen Berufs von einkr wiiblk- rischen Faction Vcrdindert woxdcn.

Da jeder Preußc, dem ein trcneö Herx für König unk Vatsr: land im Busen schlägt, die' Maßregel, dic Ew, PkÜjkstäk in Aller- höchstdcro Proclamation angedeutet haben, um alö [»cilsam und zur Wohlfahrt dcs Landkö erkennen kann, so bitten Aklsrls(Wstdiksklben wir untrrtbänigst- l)uldreichst hiermit den Auödmck nnsa're'r dankbaren Gefühle annehmen Fu wollen.

Mit Lied? und tiefster ChrfnrÖt crstsrbkx: wir als

Ew. Königl. Majßstät mttrrthänt'ge. Dl!" Magistrat. (zrauc'nburg, den 1%“. Nov:»mbkr [RW, .Köm'glfäpc Majestät!

Dg:?!) dlm Ansms Ew. k!)?aja'stät „111 Jim“ Wolf fiile'n fick» die- Unterzmcbnktrn gedrnmgkn, am?,» ckn- Ukbe'rze-ngnnq Vadim ausxnspxs- chen, dase dt? Kron? sieb bsi dcn gktroffe'm'n Maßrchln xm“ SWM- stellung der National- Versammlxmg in ilyrrm RWK ['é'fllkldkn nnd kerl! constitutionkllkn Bod?" dtm?) dikse' K))Taßrége'ln ULM verlassen MW.

Wir erblicken in diksen Schritten ksch Veclcymm dk!“ von Ew. Majestät dem Volke gewährt?" Jt'sélW't, véklnn'lN'“qläitbrn wér, das; Uw. Majestät dabxi nur dem sabo" viclfack) attsqlsp*x*0;b:*next 281111schk drs Landes gemäß dia Absicht ge'lmbt haben, smscke' Vcrtrctkr dcm unvt'illeen, tcrrorisfrkndkj! Einslnsse killi'k (“(klaslhfskbkk! Partei in Berlin zu entzicbsn. ,

Unerßbiitterlich vcttraucnd Ew. Majestät crncncxtcm Versprmben, Uns cm gntcr, constitutionellm“ König zu skikk, sprechen wir da'nnockv den cbrerbietigsicn Wunsch ans, das; 86 Cm. Majestät qcfallen mögc', um alle jm Lande laut gewordenen Befiirckymngen Wkgdn bmbsichtiq- fkk reacttonmrkr Schritte xu brseétégcn umd dcn Frie'kcn im thnci'n mxscrgö themen Vaterlandes wieder l)cr3usf:1len, sich mögliäyst bald nut emen! das Vertrauen des Volkes desißrnden Y))kinistkrinm 311 um- geben, welchcs die stiirmisch aufgcregtkn WM?" de:“ La'idctistbaftt'n xu besänftigen und das Staatsschjff in dyn sichsrcn foon kijtkk die' Rechte der Krone' und drs Volke»? gleichmäßig sicbcrndkn Verfassxmq zu lenken vsrmögc. *

Gummersbach, den 15). Nochnbcr ]R-ZR.

Jm Namo" dw Schiiykn-Corps: Dkk Voxstand. A(lerduräxlauchtigstcr, Großmäahijgstkr, ?llle'rgnädfgster König und 53cm“!

Die zur Vkrsinbarnng dsr Vc'rfaffmtg ;usatnmcnbrrnsync Natw

baby"

Ew. Majkstät haben die Wünsche dkö Volkes e*rkmmt Und dM

Willen ausgcsprochen, das; ihnen geniigt Mrdk.

"Dic Bürgerwehr Berlino hat nicht nur i:,rc Psléchtsn verkannt,

sondexn [ich sogar blindlings eines auf Herbpifiihrung gänxkicbsr (I):“- seßlopgkert abzwcckendcn Trcébknö schuldég gsmacbt.

Aus diesem Grunde vabcn Ew. Majkstäk doch *.)lnfiösamq an-

geordnet.

Beide Momente gewähren uns die Ueberzxngung, da;“; AllerböM't-

dieselben dcn ernsten und festen Willen babs", dx? drm Volke in dcn Märztagen gemachten Verheißungen zu erfiicht.

Durchdrungcn von dem hciligsten und énnigste'n T*a-rkc, bitt?"

wir Ew. Majestät ehrfurchtsvoll, den bkkt'étt'jlkn Wrg 3:1 ykrfokgen und ohne alle Nachsicht grgen die, welche ihrem Soxxdkr-_§jneerksl das Wohl des Vaterlandes zum blutigen Opfer zu brfngmr „ck mchk schenkenc einzuschrkiten.

Treue und stud be- mst Unserem Könige zu 14--

Wksbe'r und Jungfrauen [ und Seam: für das

Wtr, die wir vom Greise bis zum Knabe'u :'n der