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Dkk MWH“ vxxhxtaHeé7:1,3 MiißyfkölgnénY in' ,bei-ls- ?: MM?!“ '““ ä d' m der &ck&-Versammlung zu ekommene Au errblrike dem r n:, t Ick theil- Ihnen zum ehuse der s reiben: „Hex; „ZäsbrY-r'lieder „„ Nez... . Versammlung mit, FFWPFZZ'Ü “cps. Minister des Innern und der auswärti- a !A ele en eiteuéßiittet Anton von Schmerlr'ng, und den Hm" “; YM?“- ecrekm'k J, von Würth ihren Wünxhen emäß von der:: elZinni anvertrauten Stellen enthoben babe. rank rt a. M.,
16. Dezember 1848. Dxr inchs-Verweser. Erzherzog__ Johann.
(gez.) Mucker.“ Tiefe Strike, m der „VersammlutF. Prasident H- von Gagern betritt bie_Tribüne: Einer hoben ersazmniung hqbe „“ck über die gegenwartige Stellung des Reichs-Mimsierrums „knie Mittheilun zu machen. In Folge des Pro ramms des oßerrbrchi- schen Miniiieriuurs, (1. (1. 27._November 184 , erkannte das Reichs- Ministerium die Nothwendigkerk, daß die Stellung der Reichsgewalt zu Oesterreich auf einer Grundlage geordnet werde, die den obwaltcn- den Verhältnissen entspreche. Der Herr Reichs-Minisier von Schmerling ging im Reichs-Minisierium mit der Erklärun voraus, daß er als Öesierreicher nicht der geeignete Leiter dieser rage sei. Das Mi- nisterium beschloß daher übereinstimmend. Sr. Kaiserlichen Hoheit dem Erzherzog Reichsverweser vorzuschlagen, mich in das Ministerium zu berufen. In dieser Lage der Sache wurde mir von Herrn von Schmerling die erste Eröffnung gemacht. Ich erwiederte, daß ich als Leiter fiir die österreichische Frage zur Zeit nicht in das Mini- sterium eintreten könne, da ich bezüglich des künftigen Verhältnisses des deutschen Bundesstaates zu Oesterreich, als dieses prinzipiell bei Beraihung der'Verfaffung zur Sprache gekommen, mit meinrr Ansicht in der Mmoriiät geblieben sri. Sollte aber in Folge des erwahnten Programms des österreichischen Ministeriums, in Folge der Ausnahme, die es bei dem österreichischen Reichstage in Kremsier und, wie es scheint, auch bei der großen Mehrheit derx-Bevölkerung der deutsch-ösicrreichischen Lande gefunden, die Amicht der Nationai - Versammlung iiber die Wahrscheinlichkcit der Ftelluiig Oesterreichs zu dem übrigen Deutschland sich ändern, so wurde :ck es imr zur Ehre rechnen, wenn Se. Kaiscrl. „Hoheit der Erzherzog inchsverweser mich berufen, und eben so wie die Mit- glieder des Ministeriums meine politische Richtung billigen wiirden, mtt_,den Mgnnern im Ministerium zusammenzuwirkcn, die bisher in Ausubung ihrer Berufspflichten die höchsie Achtung verdient und die volisie Anerkennung siti) erworben hätten. Seitdem hat sich die Lage der Sache dadrrrch geandert, daß zu meinem großen Bedauern der errNeicherZrmster von Schmerling und der Herr Unter-StaatTSecrc- fair von Warth ihre Entlassung aus dem Ministerium nehmen zu mussen geglaubt haben. Die übrigen Mitglieder des Ministeriums waren nurr der L_lristcht, vor der Wiedervervollftändigung des Mini- steriums eme politische Maßregel von Bedeutung der hohen Versamm- 1un 'nicht vorschlagen zu ssllen. Ich wurde gesiern zu Sr. Kaiserl. Ho, eit dem Erzherzog Reichsverweser beschieden, und hielt es fiir meme durch bis Umstande gebotene Pflicht, dem mir ewordenen Auf- irag,-das Ministerium, zu ergänzen, mich zu unterzir rn. Nock) habe ich diesem Auftrage nrcht genügen können, und indem ich einer hohen Naiional-Versammlung von diesem Stande der Sache Vorläufige Mit- theilung mache. und damit die schuldigc Anzeige verbinde, daß ich das mir auf die Dauer dieses Monats übertragene Amt eines ersien
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Ber dieser hohen Vr annular: schon heute niederzule'gfu "17 “:::?“ igt sehe, bitte ich zirsgleich amens des Ministeriums zu ent chuldigen, wenn mehrere vorlre ende Interpellation": heute unbe- antwortet bleiben, “"ck der Tag iKrer Beantworiung heute nicht an- gekündigt werden km. _ Meme Herren! uichtEhrgeiz spornt mich, eure Mrssioxr von so großer Wichti keit zu übernehmen. Mein Ebr- peiz, ko wert er reicht, fand volle Befriedigung in dieser hohen Ver- amm ung, m der mir durch Ihre wiederholte Wahl die ehrenvollße Stellungward, die einem Bürger geboten werden kann. _ Auch von einer Ueberschähuns meiner schwachen Kräfte fühle ich mich frei. Ick rechne Wesentlich au ,die Unterftühung Sr. Kaiserlichen Hoheit des Erzherzogs erchsveiwesers, auf die Untersiiihung dieser bo- ben ersammlurrg und auf die Fortdauer des Vertrauens, das mir, zu „mcinem tiefgcfiihlten Danke entgegengekommen isi, und das ich niir zu erhalten bestrebt sein werde. (Lebhafter Beifall a,b!f ailen Seiten des Hauses,) Die Versammlung entscheidet sich fur, dre Vertagung der Verhandlung. Ein dringlicher Antrag, die Reichsversammlung möge die Centralgewalt beauftragen, iiber die Sieliirng Oesterretchs zu Deutschland mit der österreichischen Regie- ru-ng. m Unierhandluug zu treten, wird dem Ausschusse fiir die öster- kF'ch'sth Frage zugewiesen. Die Wahl eines ersien Präfidentcn wird fur die nachsißSißung fcsigeseyt. Vice- Präsident Beseler zeigt no.!) den „Austritt des Abgeordneten Drives aus Losheim an und schließt die Sryung um LZ Uhr Nachmittags. Folgende Sihung Montag den “18. Dezember. Tagesordnung: Wahl eines ersten Prä- sidenten; Fortsevung der Beratbung iiber den von „dem Verfaffungs- Ausschuffe vorgeiegten Entwurf vom „Reichstag.“
Oesterreich. Reichsiag. Schluß der Siyung vom 14. Dezember. In der Geschäftsordnung beantragt die Kommission fol- gende Einschaltung: „Die Person des Monarchen darf nicht in die Debatte gezogen werden.“ Borrosch: „Wenn nicht ein anderer Ausdruck], 3. B. „die Krone“, gebraucht werden darf, so wird jede noch so !!othwendige Debatte bei den Grundrechten über diesen Ge- geiisiaiid unmöglich werden.“ Auch Neumann, Wildner und Rieger erklären sich dafür. Leytercr beantragt, daß dieser Para- graph noch einmal der Kommission zugewiesen werde. Die Kammer erklärt sich damit einverstanden, Berichterstatter Ullepitsch berich- tet über mehrere Gesuche dcs Gewerbs- und Handelsstandes von St. Pölten und anderer: Städten wegen größrrer Berücksichtigung der Städte bei der Volksvertretung. Sie werdcn an den Con- stitutions-Ausschuß verwiesen. Sodann wird über mehrere Ge- suche wegen Streitigkeiten der Gemeinden über ihnen zuste- hende Grundstücke berichtet, die zu den Akten gelegt wi'r- dll]. Mehrere Gesuche wegen Robot - Entschädigung wer- den an den Entschädigungs- Ausschuß, Gesuche we en endli- cher Abfassung eines Zagdgeseßes werden an das Hiiiiisierium verwiesen. Der Ausschuß für Ordnung, Sicherheit und Wahrung der Rechte des Volkes in Wien (Obo! BEWegung) bittet um Bestä- tigung von Seiten des hohen Riichstags. Diese, ferner eine Adresse des demokratischen Vereins und ähnliche Zuschriften, werden zu den Akten gelegt. Montecucoli rechtfertigt sich wegen seines Bench- mens am 26. Mai, da dasselbe im Einverständniß mit dem Ober-
Kommando der Nationalgarde gewesen, und protestiri gegen die An-
' des Dr.
ßuldrguu .xeactionairer Tendenzen; die e und eine ähnliche Zuschrift ye werdeii eben alls zu den ktm gelegt. Eine Adresse der Deutschen m Srebenb rgen an den Reichstag, in welcher sie dem Rei stag ihre Sympathreen ausdrücken und zugleich den Wunsch ih- rer ntheilnabme an dem Gesammwerband des österreichischen Staa- tes mit Beibehaltung der pragmatischen Sanction kundgeben, wird verlesen und von dem Hause mit Beifall aufgenommen.
Wien, 15. Dez. Der Civil- urid Militair-Gouverneur, Frei- herr von Welden, giebt in der heutigen Wiener Zeitung fol- gende Erklärung:
„Man hat mit Bedauern wahrgenommen, daß ein Theil der wiener Tagespresse, insbesondere die Journale: „Schild und Schwert“, die „Gei- ßel“, das „Monarchisch-conßitutioneile Oesterreich“, eine Richtung einschla-
en, deren Wirkung auf die öffentliche Meinung nicht minder nachtheilig Fein muß, als die frühere Zügellofigkeit der radikalen Presse. Das in cini- gen dieser Tagesblätier, welche die Begiinsiignn genießen, ihre Anfichtcn zu vertreten, fich kundgebende Hervortreten mit oßenbar den Prinzipien eines consistutionellen Staates widerßreitenden Tendenzen, die Aufreizung ziim Hasse gegen ganze Kiassen „von Staatsbürgern und gegen Religionsgcnossrn- schaften. überhaupt die Schunpf- undSchMähartikel kann die Regierung, tvrlche durch die Konzesfionirnng dicser Blcitter einen Theil der moralischrnVi-rant„ wortlichkeit für deren Haltung auf sich genommen hat, nicht länger dulden. Dcr Belagerungszusiand soll eine freie Diskussion nicht hindern, nur darf dicse keine Persönlichkeiten behandeln, sie muß leidenschaftssrei bleiben, und so lange die Tagespresse die verschiedenen politischen Meinungen iu kiiicl'. ruhigen, besonnenen, wenn auch freien Sprache erörtert, soll und wird sie auch nicht beanstandet werden. Die Regieriing will ja redlich den gescßlicbrn Fortschritt, und sie glaubt darum auch das allgemeine Vertrauen, das ihr dicser ernstliche Wille begründen soll, zu verdienen. Die Regierung findrt fich demnach auch zu der öffentlichen Erklärung veranlaßt, das; sie lieber- riffe der Tagespresse, wodurch die politischen Leidenschaftrn ohne lliitcr- izchicd der Richtung ausgereizt, einzelne Klassen der Staatsbiirgcr, Reli- gions-Genossenscbaften mit Hohn, Spott nnd Schmähnngcn iibcrscbiittet werden, nicht dulden wolle. Jede Uebrrtretung wird daher die unmittelbare Unterdrückung des betreffenden Blattes nnnachsickitlich zur Folge haben. Zu dieser Richtung smd bereits dic eindringlichen Warnungen an die Reductio- nen der verschiedenen Tagesblätter rrgan cn. Tie mit der Ueberwachung der Tagespresse während des Belagerungs-Fustandes beauftragte vollziehcndc GeWalt hält sich verpflichtet , diese Grundsäßr, wclchc ihr Vrrsniirrn rcgcln sollen, zur öffentlichen Kenntniß zu bringen.“
Die Bank-Direction macht Folgendes bekannt:_ „In der Bank.»- Verwechslungskasse zu Wien und in den gleichen Rasen in dxn Pio- vinzen werden ununterbrochen bedrutende Summen in kill!§l11d1*r Münze gegen Banknoten hinausgcgcbcn, um sowohl dcn Bcdursiiis- sen fiir das Militair und andere Staatszwecke, als aiick) ]cnrn fiir“ den täglichen Verkehr möglichst zu riitspreihcit. ,Trnenungcachtet werden Banknoten von ein und zwei Guiden in Viertel und Hälften zerschnitten und sinti Miinze als Zahlung bcnuyt. Damit mm Nik“ mand dadurch zu Schach komme, findet nicht nm“ die liinivechsclnng solcbi'r Theile gegen ganze, unbesibiidigte Banknoten bri allen Bank- Kassen statt, sondern die Bank-Tirrction hat auch zur Bequemlichkeit des Publikums durch Verrnittrlitng dcs Gremiums drs biirgerlichrn Handelssiandrs die Einleitung getroffen, daß iiicbrerc achtbare „Hax:- deisfirmen in sämmtlichen Vorstädtcn rs auf sich genoinnirn habs", derlei zersiiickelte Banknotrn zu 1 und 2 Fl. 'für Rechnung dkrVgiix gegen ganz unbeschädigie zu vertauschen. Wien, 14. Di'zeiiibei* 1848. Mayer-Gravenegg, Bank-GOttVrrnrnk. Popp, Baiik-1 :: rektor.“
Das Abonnement beträgt: 2 Rtblr. für X Jahr. 4 Rtblr. - Jahr. 8 Rrhlr. - Jahr. in alien Theilen der Monarchie ohne Preis: Erhöhung. Bei einzeln en Nummern wird der Bogen mit 25; Sgr. berechnet.
.44 231. “W
.I n h a l t.
Amtlicher Theil.
_ D e u t s ck 1 a n d. , ,
Preußen. Berlin. Bevorsiehcnde Konferenz von Semmar-Direktoren "Uk“ LEWLM. “ Zur Berichtigung.
Bundeö-Angelegenheiken. Frankfurt a. M. Vcrbandlnann dcr verfaffxinggcbcnrcn Reicb-Vversammlung. - Ter Abgeordneie Simson ziim Vorsichdcn dcr Reicbs-Vcrsanimlung erwählt. - H. von Gager" zum Präsidcntxn des Reicbs-Minisierrathes, Minister des Auswärtigen imd des Innern ernannt. - Rückkehr des Reicherommiffars Her- genbabn.
A u s l a n d.
Fi*irrrk'rcick), Paris. Tir Vorbereitungen zur Jnsiallirung dcs Prä- sideiircii. Nachrichten aus Rom. -- Das Budget fiir 1849. -«- Vcr- mischtcs.
Großbritanien und Irland. London. Gesandten, -- Bankbkriibt, --»- Vermischtes.
Börsen: und Handels-Nacbricbten.
Verlage.
Niicifcbr dcs ichtvedischcn
Amtlicher Theil.
Si Majestät dcr Ronig baden Lilicrgiiäbixifi gerubt:
Tam Obersten Engels, zweitixn Kommandanten von Köln, den Rothen Yidier:-errii _zichtcr „Klone mit Eichenlaub; so wie dem ! OÖMWÖPGUEUM Ziirgcn Fiirgcnsen in Stettin bie Rettungs- .
M?Niiiic am BMW? zu verleihen.
Preußin :i'.
briordncn aiif Griind des Artikel 105 der Versassungs-Urfundc vom .;. Dezembrr 18188“. nach dem Antrage Unseres Staats-Ministeriums, _
was sldth: d'- 1,
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Preußischer
auts-Llnzeigcr.
" .-.. „*--.*.- .-..__„. ,
Berlin, Dounerfiag den 2
den Vorschriften der Genieinheitstheilun s - ernun Juni 1821 erfolgt. (Servituten.) g 3 vom 7* Ausgenommkn von dieser Bestimmung (311 11.) bleibsn aber die ! Bauboiz-Berechtigungen (Anlage K. §. 8. b. 3 und H 11'!, we1che ! den Bejiykrn nichr eianehiimlicher Stellen ziißebin. * ! ** (
__ s. . , "J!: das verpfliihtcte Grundsriick ein nicht zu Éiqciirbums- Cib: Z zins; oder Cibpacl)tsr«-xbteii bcsr'7r-it.s, mid bssrreirét dic Gaisberr» ! srhafi-die Vri'exbtigung ces Bssißers auf Verleibiiiiq drs Cigriitbiims ! so „hangt 26 Von der Erwägung und Beichlußnabmr dss Sebieds; ; gcrtchxs ab, ob untcr soicheii Umständen der Antrag auf iiitsriinisti- ! [che AUÖkiiiüiTkr'kst'Hlmg zurückzuweisen sei cdrr ricsx dsmiuib in An- ; qehimg der iibrigen 8181th und Vkrpflichiungen zwecimxißiq ,qsscbehen !
könne. In lrßtercm Falle bleibt dsr Streit iiber das .)!kiht auf
, EigenthumI-Verlsibunq der künftiixeu Entstbcidiing kimi) ki? Aus:
eiiianderseßungs-Behb'iden *.*-.!rbcbaltcn. _ §. “10. . „Zum Zwick der iiiterimistischen Ariscinaiikrri'ßyizm7 “car das Schiedsgcricht aiic- Tienste, Abgaben und sonstigen Isstiiiigen, zu '; weiibrn cinerscits ker Bcsiizer drs pflichtigen Gruxikstiicks an die ! Giiisbkrrsiimfi, aiidcrcrscics die GatsbsrrsÉ-aft a:: irncn BUSS?!“ Mr- :» pflichtet isi, so weit es nicht etwa bereits gesche-brii. !n festé (Heid- ! :ciiten zu verwandeln. *
Tiki“ (Hkikiiiltlik :bcirkn gi'g4'71t'11ial1k11' in Abrechnung gebracht, ?. ! Verbäliniiie in dcr Provin;
rind dcr Ucbcrschuß bildet alsdann die interimistische Auseinander- ieyiiims-kiikntx'.
_, Bei ()csrscxzung diiiribrn hat das Schiedsgrricbt zagirni) zu bc- ; strimrirfn, bsi] Wkiaicm Zeripumkt ab* die bisbkrigcn Lristungcn aufbö- 5 ren xciixxt, 30 wn Obxi !i*:öi“heiii „ZNKriiicxti .*.b iliik ii“. :'exi-xi/mn Rxxicn »
die iiitrrimisrische (Heldrente grzahli Werden muß.
. E*ibéiiige Streirigki-iten iiber die obi'ii gedachtcn Ycisriingeii bat Z , ' ' „ .., ; d:!s "Oichdögcklkht [*.-huis Feststellung drr Ranis nach rigriism Er; ' Wir Friedrich .').Zrlbelm, von (.Hoires Gnaden, König von =
Missen interimistisri) ;u rnisckieiden.,
§. 1,1.
, Auch diejenigen Gigenleisiungen, welche der zu Tienstrii Barmb» tigte dem Verpsiiibtetkn kimi) iii'brriofimiß einc.“ gewisxn Antbciis * an den géäkndtrtU! odrr ausgedrojcycncu Jeidfriiibren zu qrwayrcn Z ? i,!ai, würden in Geldrcntc verwanccii und bsi 'der Berrchnuäg der in- -
1. Dezember
Alle psx-Anftalten des Im und
Auslandes nehmen Bestellung auf
dieses Blatt an, für Berlin die
Expedition des preuß. Staats- Anzeigers:
Behren-Straße Ur. 57.
1848.
„ „D.“ yon der General-Kommission ernannten Mitglieder der Schiedsgerichte „erhalten dieselbe Renumeration, welche den Spexial- Kommrffarren kirsrr Behörde in Auseinanderseyungs:2[ngrlegenbciten zusteht. Auf die von den Parteien gewäbiten Schiedsrichter finden
*, Mdie Bcffimmungen der Verordnung Vom 29. Miirz “1844 (Ges. S.
S. 73) Aiiwsndiing.
“Tie (zsstjeßung imd (»Finzicbung der Kosten erfolgt durch die General-Kommiifion.
Urkundlich unter Unserer Höchstei en “ind! rn Unter ri“t und brigedrucktem Königlichen Jnfiegel. g h“ J W !
Gcgcbln Berlin, den 20. Dezember 1848.
([., Z.,! (“gez.“) Friedrich Wilhelm.
(kontrni.,! Gazi“ von Brandenburg. bon Lakenberg. VVnMÜliklUffei. vonSrrotba. Rintelen. vpn dkr Heydt. Fiir den Jinanz-Minisier. Kühne. Fiir den ?))iinisier der auswärtigrn Angeikgenheiten. Graf von Bülow. Verordnung, betreffend
; die iiiterimistische Regalirung
der gutsberrlich - bäurrlkchen Schleßcn.
Li ii [J J e „1, Auszug a_us dem Gese-yzbéntwurF wegen unentgeltli- cher Aiiibsbitng berichiedr-ncr Lasten und Abgaben. . _ „ , „_ §. 1. _ [; )„biis Ei:r;charigiing jkikliiö kék Vrrbiiickyreten Werden aufge- Obkii: !]! kiréxiiiiö drm Zlikö- Oder griindberrlickyrn Rechte bcrriihrenden Ieiiiungsn und Abgaben drr Nichtm1gesiffeneii und die ihnen _ drixiir zii. grwabrendcn Gegenleistungen; “ dic grwobiiiiib uiiter dri: Benennungen Schußgcld, Schußzins, Juriskicrxonsziiis vorkommenden Beitriige der Angesesscnen zu
den Lasten der Polizei-Verwalmng imd Gerichtsbarkeit, insofern
? terimisié'b n Ausrinandcrsciziings:?)irnie Zur Ausgleichung gsbrachi, !
*Der Bsiißcr Miki) Giuiidsiiiits, welches der Guisberrscbast zu
Bekanntmachungen.
[676] Ediktal-Ciiation.
Die unbekannten Erben odcr Erbnchmer des durch das Uriel des hiesigenKönigl.Ober-Landcsgerichts vom 10. Februar 1843 für tod!" erklärten Fietsohcrgi'se'kkrn Carl Ringelmann, eines angenommenen Kindcs der verstorbenen Firischrrmcistcr Johann Adam und Catha- rina, geb. Koburger, Ringclmaimscheu Eheleute, werden zur Anmeldun und zum Nachchis ihrer Ansprüche auf den in unJerem Depofitorinm befindlichen, in 220 Thlr. bcstehendcn Nachlaß des Carl Ringclmann zu dem auf den 12,September1849, Vorm.1()1Thr, vor dem Dcpiiiirten, Land- und Stadtgerichts-Nath Kelch, in unserem Instructionszimmrr anberaumten Ter- mine hierdurch vorgeladen, widrigenfalls dieselben mit ihren Ansprüchen präkludirt werden nnd der Nachlaß drm Fiskus ais herrenloses Gui zugesprochen Werdrn wird.
Bromberg, den 26, August 1848.
König!. Land- und Stadtgericht.
[747] Bekanntmachung.
Eine zum Konkurse des Papier-Fabrikantcn Johann Oechelhäuser bei Siegen gehörige Papier-Masckiine, Welche bis jeHi nicht in Betrieb chrscn, und die völlig fcrtigisi, mitStoff-Negulator, Knotcnrcinigcr, Schnridr- Vorrichtung und Dampfkessel, steht zum Verkaufe. Dic Walzcnbreite beträgt 4 Fuß 6 Zoll. Der Construction nacb sieht die Maschine in dchitte zwischen dem eng- lischen und deutschen Systeme, indem sie ein Paar Gautschwalzen, ein Paar Preßwalzen und 2 Trocken- walzcn von 3 Fuß Durchmeffer bat, Kaufliebhabcr Wollen sich an den unterzeichneten Konkiirs-Kiirator wcn- dcn, der ihnen iiber die Kaufbediiignngcn nähere Aus- kunft geben wird.
Siegen, den 12. Dezember 1848.
N e u k i r ck , Ziistiz-Kommiffar.
Berlin-Potsdam-WTagdkburgkr !8888! Eisenbahn.
Die für Hin- u.JTückfahrt “ zwiichen Berlin11.Magdrburg(und * -z;J,F_Mh") zu ermäßigten
Preisen “USW ebenden '" sollen zur Rückfahrt vom*§0str11d,FYc)12kérabhjllncjxhst blos fiir zwexTage, [oqdern bis Zum 3. Januar künftigen Jahres Gultigkeit haben,
PotSdam, den 18. Dezember 1848.
Das Direktorium.
Brr'S'lau-Sck)weidniH-Jreibur-
[.J.-;.] ger Eisenbahn. Die Auszahlung der Zinsen und der noch nicht erhobenen Divi- dende wird in der Zeit vom 2. bis * 15. Januar s., mit Ausnahme der .. Sonntage, stattfinden: L;--“--'* -- in Breslau in unserer Hauptkasse, Vormittags von 8 bis 12 Uhr, und in Berlin durch die Herren M. Oppenheim's Söhne, Burgstraße Nr. 27, in den Vormittags- fiunden von 9 bis 12 Uhr. Breslau, den 15. Dezember 1848. Direktorium.
Für Stargard-Posener Eisen-
[5878] bahn-Actieu
erfolgt Zinszahlung für Juli bis De- zember 1848 mit 2 Thlr. pro Artie und , ugleich die Vembfoigung der fiir die _Zoigenden 6 Jahre ausgefertigten 12 ': halbjährlichen garantirten Dividenden- »Scheine gcgrn Riicklirferimg der Zins- Qoiipous Nr.8 und betreffenden Talons
in Stettin, auf unserer Kasse, vom 3, bis 12.3anuar,
in Berlin, auf dem Sicttiner Bahnhofs, am 15., 16.
und 17. Januar.
Die von jedem Brihciligten gewiinschte rasche Ab- fertigung bedingt, bei der erforderlichen strengen Ans- mcrksamkeit für richtige Auslieferung drr Dividenden- Scheinr, durchaus, daß Zins- Coiipons nebst Talons, cingescbloffrn in einem ganzen Bogen, welchcr dcrcn Specification genau nach der Niiinmci'nfolgc enthält, übergeben wcrden.
Stettin, den 14. Dezember 1848.
Direktorium drr Stargard-Posencr Eisenbahn-Grscl[schaft. Masche. Fraisfiuct. Pitscbi'y.
WIE?; *-
[5790] x. , “ “x“ S . Vitcderycl)lcmci)k Oivrigbabn. Tic am “Z.Zanuar 1.3. fälli- g cn Zinsen unserer 43- und 5prozen- : tigen Priorität?»-Obligaiioncn [„in. K. Lund 11, können schon in den Tagen vom 2x i.; ;120sicn bis Zisten d. M., Vormittags -7T».____._._vo11 9 bis 12 Uhr, mit Ausschluß der Sonn- und Feiertage, cnttvcdcr in Berlin bei dem Herrn C',Z. Meyer, Hri- lige Geiststrasie Nr. 39 wohnhaft, oder in unserer Haitpt-Kaffe hicrselbsi gcgen Aushändigung der Coupons unter Beifügung eines die Nummern und den Geldbetrag enthaltenden Verzeichniffcs in Empfang genommen Werden. Glogau, den 12. Dezember 1848. Dic Direction.
WW"-
[569 i.]
Qburmgrsci)? Cairnbalm. Die am 2, Januar 1849 fälli- gen Coupons nnscrrr4'50/„Prio- „_ “." ritäts-Obligationrn, so wie die :é-É' etwa nixcht erkswbenen Coupons ;;.bw», “_ pro 18 7 un erer Siamm-Nc- ";;-«**Dtiembwerdebn oni .. ezem er «. is 15. Januar 1, ". 1) '," Erfurt bei unserer Hauptkasse, *; 2) 7" Leipzig bei der Leipziger Bank, 3) in Berlin bei den Herren Breest &“ Gelpke, Y Z:: Yrecßaklft brei HF" 3. H. Cohn, * 1 ur a. . b ' d () !.:l'dSohn «* Konik, en Herren B. Meßlrr ) ! „en an der Va 1“ x“ -- - dortigen BiUet-Einxxhnixisifnden Stadien ber den x:?aéfxtormrttags in den gewöhnlichen Geschäftsstmiden Die 'Zahiung m] 6, kann nur n * „ meldung erfolgen. ach vorheriger An Erfurt, den 4. Dezember 1848. Die Direction der Thüringischen Eisenbahn-GescUschaft,
"
[MF
K 0 “. c ' Vierne-Brreger Eisenbahn. „..„ _ Zn Gemäßheit §.12. des Statuts
dcr Neisse-Brirgcr Eisenbahn-Gesellschaft
; Werden ' 1) nachstehende Quittungsbogcn: Nr. 10871 bis 10875. und 1()877., aiif
. welche die aus den19. bis 22. Juli 1847 aitsgrschriebene nenntc Einzahlung von
funfzchn Prozent nicht geleisirt worden,
2) nachstehende Quittungsbogrn: Nr. 875. 958. 960. 2042. LIZZ. 2367 bis 2371. 2416. 2482 bis 2487. 2552. 2754. 3908, 3925. 5137 bis 5146. 5409 bis 5411. 5495 bis 5497, 5739 bis 5742. 5797 bis 5799. 72I]. 7232. 72.46. 7.251 bis 7258, 7616 bis 7625. 7665 bis 767.8. 7924. 7956. 8071, 8073. 8078. 808]. 8084. 8407. 8408, 9045, 9409. 9829. 98340. 10173. 10355, 10457, auf welche die auf den 20. bis .“;1, Juli 1848 ngcsrbricbcne loste Ein- zahlung won zehn Prozrnt nicht geleistet worden,
fiir [*rlosck)kn und ihre Znhabkr ihrer Rechte als Tbcilnehmcr der Gesellschaft fiir vcr- lusiig erklärt. Breslau, den 14. Dezcmbcr 1848. Das Direktorium.
ux *. « ““_Z'
[584 i.] Köln-Mmdcncr Ciyt'nbalm.
Tie Einlösung der am 2. Januar 1.3. verfallcnden halbjährigen “Zins-“Coupons der Actien und Prioritäts-Obiigationrn unserer - . , Gesclisckmst erfolgt „_:_-.:... 1) in Berlin bei dem Hcrrn S.
Bleichi'öder in den gewöhnlichen Geschäfts- smnben vom 2. bis incl. 15. Januar f. J./
2) in Köln bei nnsrrrr Hauptkasse (Frankenplaß), Vormittags,
.“!) in Diisseldorf am 2., 3, und 4. Januar k. Z. im Biirean des dortigen Bahnhos-Znspektors, Vor- mittags von 8 bis 12 Uhr,
Die Besitzer mehrerer Coupons werdcn ersucht, ein numerisch geordnetes Verzeichnis; derselben den „Zahl- stellen vorzulegen,
Köln, am 16. Dezember 1848,
Die Direction."
Bezugnehmend an obige Bekanntmachung der Wohl- iöbl. Direction dcr Köln-Mindcncr Eisenbahn-Gcsell- schaft, bczahie ich die darin erwähnten fälligen Con- pons in den Vormittagsstunden von 8 bis 1 Uhr wäh- rend der festgescßten Zeit,
Berlin, den 18. Dezember 1848.
S. Vlcichrödcr.
[617] Ediital-„Citation.
Nachdem der hienge Kaufmann Adolf Wilhelm Friysche seine Insolvenz angezei t und daher zu deffcn Vermö- gen der Konkurs-Proze zu eröffnen gewesen, hiernächsi die fich zur Zeit gemeldeten Gläubr er der mit Tode abgegangenrt) hiefigen Handelsstart hrisiianen Julia- nen, verehelicht gewesenen Fliehr, ein Abkommen ge- troffen, und zu dessen Befestigung, so wie zur Ermitte- lung des Lebens “und Aufenthalts des abwesenden Zim- mekgesellen Kobann Christian Sieinbach aus Altmitt-
W!“
Weyda, Welcher spätestens im Jahre 1812 aus dem.!»- nigrcichc Preußen die letzte Nachricht" von iiib gigcbcn und ein Vermögen von 21! Tbir. briiizt, und rss ab- wesenden Weber Carl Gottlieb Keimling, wi'lcixcr im Jahre 1806 oder 1807 in die Jrcmdc chaiigrn 1111? im folgenden Jahre gleichfalls mis dcm Kdnigrricbc Preußen das letzte Mal gcschriebcn, auch ein BMW- gen von 21 Thir, briiyt, auf Antrag ilircs ?ibnwirn- heits-Vormnndcs, des hiesigen Wrbcrmcistcr Jricdiiii, Gottlob Seyfarth, Und ibm“ bckaiintcn nächsten C'i'bcn, mit Erlaffimg voii Cdiitaliiii zii vrrfabrcii ist, so jvci den alle brianiitc und unbekannte köläiibigcr dcs gc- nanntcn Herrn Fritzsche, so wir bis sich 3111 Zeit nicbt gemeldeten Gläubiger der gcdacbtcn Handclsfi'aii Flick"; hiermit peremioriscb, bci Vcrmcidimg dcs ?liisscbliiifcs und der ibncn ctwa ziistcbrndrii Ni*ibtsn*oi!iti!at [*1'1 Wicdcrcinscizitiig in den vorigcn Ztaiid, dic bmdcmAb- Wcsrndcn abcr iinicr dcr Vcrtrainiittg, dar,"; sir aiif:i*1'dki1i fiir iodt erklärt, alle anderen briaimtcii iind iiiibciaiitcir Peisonrn dagcgcn, Welch an dercnVci'lassriiirimstcii .11-3 Erbin, Gläubiger odcr ails sonst cinem (Liriiiidc ?in- spriicbe zii i)abkn glaitbcn, das: sie ansonst damit fiir aitsgeschloffcn rrachtct Und die bctrcffcndcn Vcrlnffcii- scbaftcn dcn fiib mcldciidcii Erben, nacb vorgängigcr Legitimation ziir Zacbc, werdcn vrrabfolgt wi'rdcii, so wie bei Verlust rrr ÜBicklki'iUsct-iliilg in km vorigen Stand, geladen, den 16. Jcbrnar1849 an hiesiger Siadtgcricbisstcllc zu rrscbkinrii, ibm“ “.'iii spriirbr anzitincldrn und zu bcscbciiiigcn, mit dr!!! bc stellten Konkurchitrctrr nnd [r*sP. Kontradiitor, sb wic nach Bcfiiidcn dcr Priorität balbrr Unter sicb roibtlicb zit vcrsabi'cii, binnen 6 Wockicn zii [*kski']ilsit*ll und ii!!! hierauf dcnI.?1wri11849 drs Aitonscbluffcs zit Vrrsrbrii iind den 10. April 1849 der Eröffnung eines Präkliisiv- iind sonstigcn Vcsäwiks, dkk Mittags 1'.-) U01" in (“t)!iiiiiiixn'in!" 17!!!" Vilbiiziil *.!l rracbtcn, zu gcwärtigrii. Endlich werden dir J!"!Hscbkschcit 651511bigcr gclarcii„ hierauf den 24. ?lpril1849, des Vormittags 9 Ubi, aii hiesiger Siadtgcriäiisstcllc zit eischcinrn, dic Giite zu pflcßrn mid ivo mbgiick) ein Abkommen, Welches fiir dic *) ichtcrscbirnriicn siti“ [*in- dcnd erachtet Werden wird, zu treffen, aiiib sicb sodann den 26. Juni 1849 der Vckatmtmackymg cines Locations- und nail) Bc- finden DistributionsBescheides 5111) ])(11'1151 !)!!!)111'L111 Fil versehen. . Auswärtige Gläubiger haben Zur “.'lmmbmc kiiiistigir Ladungen bei 5 Thlr. Strafe Bevollmächtigte am hic- sigen Orte zu bestellen. . Stadtgericht zu Mittwwda, am 18.Scptcmbcr 18.18,
[585 i.]
Hannobrrsckß
Landis - Obligationen.
Im Auftrage eines Königl. Hochlöbl. Hannoverwben Schaß-Kollcgiums bezahle ich vom 2. Jamiar 1849 an täglich in den Vormittagssiundcn von 8 bis 1 Uli: die fälligen Zins-Coupons yon, folgenden Hannover- schen Landes-Obligationen, nämlich:
von dem 5% Aulrhen 1.111. 1). l. )) ), 5% )] » ,
und .. .. 44% » »
Berlin, den 18. Dezember 1848,
S- Bleichröder, Nosenkhairrsr. Nr. 44.
T*iciisirii, *)ibgabcii odcr sonstigrn Leistungen verpflichtet ist, hat die
Jeribr skiZiiingsn, _ Cbi'n kiki? Briiigniß strht dcr (Hiitsbcrrschaft xu. & " 5, -- Ba': cincr solchrn iiirsrintistisibcn Ausciimiiderscyung (H'. 1.) so!.
'. jedoch vorbehaltlich der Vergütung des Mehrwertbes dieser Gegen-
ii'n sibbii chi kicirnigrn “Worscbriitcii drr nur erst entworfsnrn Gk!- .
i.-1„;c, jiämiikiiT
Lasten und Abgnbcri, Und 1)! dcs“ leiöiimgs!(HMHW, , welcbe in dr]: dcr gsgcnwiirngen Verordnung untkr „**x und ]; brigc-
fügten Llusziigen aus diesen (ZiesetJ-Cntwiirfen enthalten find, zur „
Liiiwrndiiiig kommen. Ö- ;;4
Sibicdsgcrickit mirs; bei drr Gcncral-Kommission 111 Breslau ange- braiht Warden. J". 4, "Las Schtrksg6richt Wird fiir eim'n jedrn Jail bi'sVUdrsö Und Zwar in dcr Negri aus drei Mitgliedern gebildet.
7.115 Von der Giiiicral-Iivmmiision erwählte Mitglied fiihrt als Kii.-
*.
[LigiiÜ'U'k' .*“ibnimiffarius dcn VOisiH und leitet die GEW!!!“-
Ziikciicn so!: jcdrr dcr bcidcn Parteien srcisieben, die Zuziciiung ! Zn diesrm Falle wählt jede '
VOL! siirxf Sibir'dsriibicrii ;u fordern. Partei ;wci Sibirdsi'ribtci'.
Don dcm ziviiigiiriwn Kommissariiis.
Weder die Parteien 110ch die (Hencral-Kommission sind in dcr
Wali! ki"! Sibiedsricbti'r bcsibräiikt; doch darf Niemand zu dirscm Amke ziigi»iasscn werdrn, dc'r nach den Vorschriften der Aligkmeinen (Zieiichts-Lidiiiiiig (Tbl. 1. Tit._10. §§.227 bis 233) zur Ablegung eiiies voligiiltigrn gerichtlicher: Zeugnisses in der Sache unfähig sein wiiidc.
§, 5.
Die Besibiiiffe dcs Schiedsgsrichts Werden nach Mehrheit der Stimmen gefaßt.
So wcir die gegenwärtige Verordnung nicht etwas Anderes be- stimmt, babrn dic Schiedsgerichte die Vefugniffc und Obliegenheiten dcr (€przial»Kommiffaricn dcr Ansiinandcrscyungs-Behörden.
§. 1).
Tab «.Zibiedsgcricht hat sieb vor Allrm zu bemühen, dic Par- tririi zum Absibiiis: eines Vergleichs iiber ihre'drfinitive Ausriimnkch sexziiiig ZU brwlacn. Kommt ein solcher Vergleich zu Stande, so muß derselbe, dci! brsirhrndrn Gesetzen gemäß, der Grnerai-Kommisiion behufs seiner Priifung und Bcsta'tigung vorgelegt Werden.
,B- . Gciingi ein solcher Vcrgleich (§. 6) nichi, so schreitet das Schiedsgkrichi zur interimisiischen Ansisinanderseyung zwischen drn Parkrien. (§- 11) u. f,! §. 8. Ohne Einverständniß beider Parteien darf jedoch eine solche in- teriinistischc Regulirung nicht erstreckt werden:
8) Mf Grundstücke, die nur mit festen Geld-Abgaben oder mit solche*ii Roggen-Renten belastet sind, welche nach §. 73 der GcmLinheitstheilungE-Ordmmg Vom 7. Juni 1821 in Geld abgeführt werden;
11) auf Miihlen-Priiftationen;
c) auf Bcstßveränderungs-Abgaben;
ck) auf Berechtigungen und Verpflichtungen, deren Ablösung nach
Dir", (Hknrral- .! Konniiisiion, so wir jede der [...,-x..." Partrie'n, rrwähit Ein Mitglied. dic hoibjtk, noib dic MSDN!!!“ aner grumrbtkn Angaéeii ist, als die ' “ ' «'ntschcirciidc :„u brirarbtlii.
Besimniss, aiifcineiiiicrimiiis eAusrinandere un dur einS ieds- ) [ÜÜUUIM kU'Ö L“"Ö 7888 8!!!" 783811988“ DksilüliNU NUNÜUMVU- ! _ , I .
sewing,
('Linlagc ];. §. 61.) 9". 12. Die r't'fol'kkkliii- skibst biwiikt, digen bi'darf.
. So „writ' iii dsr ß'liiiage [i. der gegenwärtigen Verordnung keine xx] dcs Gischs nii'gcn unentgeltlicher Ausbebang verschiedener [ )!8888!" 1“! dx? _AbikkMBUW 888852" slkxd- [)!]! ka? SÉÜWSIMM Ös! ? ! derselbsn ledigliii) nari) ergriii-m Eimrncn zii vrrmhren Und ist dabei : ; an _die B'O-l'jä/Lijstkn dcr bcsichciidrn “.'ibi'osilnqs- m:“d Rewäirunqé- ' - Gricye ni(;!t gebunden. “ “
, Ist'bci riiir'r Abiciiayung cine“ absoiiiie Ztimmriiiiikbibkir Untr'k den Cchikdöklihiekn nlcht zu crrrxchcn, ;o bleiben, wrim das Skhieds-
gericht aii: drci Prison?" bcstriii, die! Wists imd ric i::rdi'igsrc
Dcr Aiman auf interiiuijriscbe AtiSeiimndc-rsrang duni) cin ; WkktÖÖÜJ'WbH M"" 8581“ M83 SÖÜÖÖKUÜ)! M') iii!!!" 45808881! [*!*-= * ' : sieht, die [*sich bbibsrrxi und di? beiden niedrigsten T*.Trrrrzanqabrn
außer Briratbtung, und 65 kommt die' Schäyimq-disjrnigkn Sibirks-
, richtrrs ziir Llnwrnduna. Wi'iché'k den mittleren Werib nnasgcbrn bai.
Haben von dcwfiiiif Schiedsricbii'in Zivri drrsslbcn iibci'eixistimmrnd den Wcrib abgexcbatzi, ;o ist ihi'l Wsrtbsangabr', sbfcrn sie weder
_ck. 145, , (Heizen die im Termine äliöi)lkibi'11dé Partei wird mit den Er mirrcliingcn, welche
§. 14. Das iisxi“ die interimistisibr Auscinank:*rscsiing festgestellte Rc
qiilaiiv wird von dem Schikdsgci'irbt di'n Parteien Okl'kÜUkkk und ) Ein Rcrbtsmitkc'l daqe'qkn ; ist kiichs zulässig, bisiinci): kann 'die i'irkiirwisrbe Beitreibung dir“ in : drm chuiaiiv brsiimniirn iiiierimisiiscbcn (He'ldreiitr von dem Br- , ; rerbtigirii bei der (Zisiirral « „iiommisiidii, an Micha “bas Schiedsge. ,'
jider drrsclben in Linsfcrtigiing :*.io-„i'i'ti'iii.
richt seine Verhandlungen eiiizureiiben bai, nachgksuchi werden. * 15.
Auf Eintrag des Berechtigten werden sowohl die interimisiisch festgestellten, als auch die durcb. Vrrglcicb Verciiibartcn Renten (§. 6) * “- von OM .!"iri !s-Ski*i.lr'121- ".'ix'mt-„iii imi rixichogsn und Wii! Abzug ; cim'r Hebrgebiibr bon “.I bis 5 Proxcnt an die Bereibtigten abgelic- ' ZtcriewNemrcr zur Einziehiing Z dcr Renkli: werden von den Regierungen ertbeilt, Wkich8n am!) die *
feri. Tic *.)iiifki'ägc' „1:7 die ."!!de Jcftseyung der chcgkbiibren obliegt. '
. „ §. “ii). . “ Jeder Partei bleibt es Vorbehalten, jobald künftig die in Aus- ]ich't stehenden neuen Gisch iiber die guisberriich - bäuerlirben Ver-
hältniss und Ablösungen verkündet ssin wcrden, auf Grund derselben .
Vi“j dahin aber, ! , , . . ' vorstehend aufgehobenen Leistungen den Berechtigtrn oblagen, so wie
eine definitive Ausriimndersi-ßiiiig zii biaiirragrn. Wo in Folge eines solchcn Antrags ein Anderes rechtsverbindlich srsi- geseyt fein wiidU bleiben bis von den Schirdsgerichten abgefaßten interimistischen Regulaiive in Kraft.
Für den Zeitraum bis zur Verkündung der gedachten Gcseße
kann keiner von beiden Theilen einen aus der Höhe der inierimisti- !
schcn Rente entnommenen Anspruch auf Zurückzahlung oder Nach- zahlung geltend machen. 9". “17.
,Die Diäten, Reisekosten und sonftigen baaren Auslagen der Schiedsrichter sollen den Parteien, und zwar einer jeden derselben zur Halfte. zur Last. Mehrere Verpflichtete tragen zu dieser Hälfte nach Verhältniß der Höhe ihrer Rente bei.
11311 _Abschäßungsn weidkii von brm Sibisdsgeriiht ! ohni" ka,." kö i'lnm' ;;uzicbung bksojtdkklk (“Zaiyvi'rsiän- ;“
. , _ ,le dcr iiiiciiiiiisiiscbcn Liiiörinandersryiing erfor- . * dkkiU'!“ ""i“, im? mi? 71“! „1788117111119 der ititcriniistiirbrn ante !*!1
Wird Tir" Wahl von einer Partri vcchigcrt, ss) gcsihicht solche Z “79118'18'83'553'1' "UPM?"-
nicht eine oder die andere dieicr Abgaben bei dcr erstrn Ver- leihung eiiies voxber nicht mit bäiir'riichrn Wirtb-n bi-scyt gr- rvcirnen Grundstücks ausdrücklich als Grunrabgabc oder Gigen- leistung für“ die Virleibung iibernonmisn wiiide oder die Stkiie drr GrundpreuZ thka;k ;“
_, die aus dcr „eri ts ar eit ("nt riii enden Lib aba" außer de_ii Kosicii, dlrcn Ei*1_!e'briiigp si-F aus die (?sskßtljÉh TIFF benden Gchiidren-Tarrn gründet, eniwsder kaiiernd air Gc- richts-Psrsouen odcr bei einzklnen gcrichtlicbrn Vcrhandiunqyn cxitiirbiet werden,. F- B. die Abgaben an Gerichtsdiencr *die Dreidin'ggeldcr, Zählgrlder, Siegelgrldkr; ' ,
!! dcr_ Fleisch; ,oder-Biriizehnt, d. h. die Berechtigung, von dcm gejammian 111 einer Wirtbschaft gcborrnrn oder aiifgezogencn Vieh, oder von einzelnen Gattungen deffelbrtt, qewiibnlich das ;sixnrs, b:sweilcii auch das nach einem anderr'n Zabiénverhält- niß bestimmte Stück in Natur oder an dcffcn Statt einrn (Heldbrtrag zu fordern, desgleichen drr Biencnzekint;
* dx? Jagdbiknsik, die Verpfliibtung, Jagdhunde „Zl! füttern, „ (:“- gc'r aiisxunkbmen und sonstige unmittelbare ziim Zwecke cer Jagd oblirgcnke Leistungen, T'iknsic JU!" Béwakbung guts- ;isrrliibcr Gkbiiridc oder sonstiger Giniidstjiikc, Diciistk zi: bäusinbsn Vcrricbtungkn dcr Gutsberrsckmfi, als zum Nsiniqcn :rr Hiiiiski" und Höfe, ZUM Krankenpflege", Bewacbrn Ion Lsickocn, T'iriiste ;!i ba116wirtbschaftlichen Bedürfnissen kk!" quis; bcrriikben Beamten, Dienste und Lkistungcn zu Nriskii des (Viitshi'rrn sclbst oder feiner Beamten, Botendienste und Ab.- gabrn, welche lkdiglich die Stelle der vorbenanntknTicnste und *Icistiingen vrrtreten; '
, folgende Leistungen und Abgaben: Walpurgissckyoß, grundbcrr- licher Schoß, Bcdegeid, Schäfcrs-Éiurr. Bieriemins und Wachs- wacht, insofcrn Beides von dkacrpfliibtrtrn fiir dic Eliäxibliß entrichtet wird, auf seinem eigenen Grund und Boden Birnen Jil halten, die Verpflichtung Yum Wachsbrrkauf, die unter dem Namen Wafferlanfszinseii, Waffcrfailzinsen Vorkommsndc Bc- steuerung dsr Wasserkraft der fließenden eräffrr, di? Abga- ben zur Ausstattung von Familienglirdern drs Bcrcchtigren, das Recht, die Gänse der bäuerlicbkn Wirtbc brrupfi'n zu lassen", die auf Grundstücken haftende Vrrpflichiung dcr Besiycr, gcgen das in der Gegend übliche Tagriohii zu arbeiten;
, dic Berechtigung drs Erbvcrpäibtrrs, Erbzins- odcr Zi".- berrn, den zu eniricbrcndrn Kanon ZU cri)öben. Auf die pciio. dische Berechnung eines in Körncrn bestimmten und in Grid abzuführenden Kanons ncith ken wechselnden thraidrprriscn findct diese Bestimmung nicht Anwendung;
[' das Eigenthum der Gutsherren an den auf fremden Gärten Acckern und Wicscn sirhenden Eichen.
;) (Nach dem Antrage der Central-Abtbeiiung dcr National-Vcr-
sammlung.) , . ,. Alle unmittelbaren Gegenleistungen, welcbe bri drn sammilicben
die von den Gutsherren den bäuerlichen Winden zu leistendrn Lei- ch9„.Jubrcn, Hochzeit: und Kindtauf-Fubrcn, Toktor- und Hebam- men-Juhren.
A n l a g c 13.
Auézug aus dem Entwurf des Ablösungs-Gesepes. [. Abschnitt.
Gutshexxnch-bäurrlichc Regulirungen behufs der EZSMÜWÖ“ Verleihung. *)
§. „. , - Der Regulirung behufs der Cigenthums-Véklklbuns ""NRW?"