daß der Antrag Franckenftein die Herabseßung der Friedens- prasxnzstärke zur Folge habe und der Abg. R1chter be wei- terhm gesagt, daß der Reichstag in der weiten Le ung noch den Anspruch macYen könne, eine sol geringe riedens- pxäsenzftärke zu ordern. Wenn dies wirklich er all sen) sollte, so frage er, welchen Werth würde as Re1ch69eseß und die Militärnovelle vom vorigen Jahre überhaupt haben? Wenn im Etatheseß ohne Wei- teres das Re1chs = Militärgeseß abgeändert werden Fönnte, so kö_nnte dies in gleichem Maße geschehen m_ BezuZ auf d1e Zahl_ der Truppentheile u. s. 111. Der Abg. Rtchter abe sodann seme Vorliebe für eine Verlängerung der Rekrutenvakanz au8gesprochen und sich dabei auf die Praxis d_o_3r früheren Jahre berufen. Es sei ihm bekannt, daß diese langere Vakanz durch die finanzielle Noth aufgedrungen g__ew_esen 121611. Sie seien auch vom militärischen Standpunktzu- laLstg er_sch1enen, 10811 Deutschland damals seinen Nachbar- mgchten 111 der Krzegsstärke numerisch überlegen gewesen sei. D1e Sache h_abe 110) aber geändert, nachdem die numerische Ueberlegenhett Deutschlands geschwunden sei und die Aus- b1ldung6msthode des deutscYen Heeres auch von anderen Mäch- ten angenommen sei.
„.Der Abg. Stumm betonte, die Aufhebung eines Be- schlusses in zweiter Lesung, wie sie der Abg. Richter für mdgltck) gehalten, 6111111170 6 nicht der Autorität des Hauses, ste. sei auch vom Ab. ichter bei anderen Gelegenheiten “rvtederholt getadelt wor en. Den vom Abg. zu Franckenftein vorgeschlagenen Weg könne seine Partei nicht betreten, denn derselbe würde praktisch nur- die Folge haben, troß der be- stehenden (HLsengbung eine geringere Friedenspräsenzstärke einzuführen. Es handele sich nicht um ein paar hundert tausend Mark, sondern darum, ob der Reichstag im Stande 161, einseitig bestehende Geseße abzuändern. Er glaube aber mcht, daß die Herren dem Antrags die Tragweite bei- mäßen, welche er geschildert habe. Der Antrag würde gar keine praktische Wirkung haben, denn die Militärverwaltung würde im Weg0 der Etatsübersthreitung die abgestrichene Summe wieder ausgleichen. Man würde also gar nichts ersparen. Uebrigens sei der Antrag formel] nicht korrekt, denn derselbe müßte konssquenterweise sich auch auf die folgenden Kapitel erstrecken. Außerdem könne man gar nicht Übersehen, welche Ersparnisse der Antrag eigentlich zur Folge haben würde. Die Budgetkommisfion habe bei allen in Frage kommenden Kapiteln inEgesammt 400 000 840 ersparsn wollen, und bei diesem Kapitel 24 für Preußen nur 125 000 137-,. M19 Gesammfergebniß des Antrages von Francken- stein würde also eine Ersparnis; von circa 11/2-2 Miüionen sein. Ob eine solche Ersparnis; möglich sei, möchte er doch bezweifeln. _ „
Der Abg. Richter (Hagen) erklärte, die rechnerische Kon- seqnenz dieseH Antrages zu ziehen, sei eine Kleinigkeit, die im weiteren Verlauf der Debatte oder bei der dritten Lesung er- ledigt werden könnte. W021 sei denn auch eine Ersparnis; von zwei Miüionen Mark gegenüber einem Militäretat von meh- reren hundert Millionen? Die _Zahl der Mannschaften im Militärgeseß sei eine Maximalzifser, und wenn deren erab- minderung elqu Ungeseßliches wäre, so würde die Militär- verwaltung 111 )edem Jahre dagegen verstoßen, da sie stets eine geringere Zahl einsteüe. Es handele sick) also nur darum, ob man etwas weniger oder mehr unter die Maximalziffer ber- untergehen wolle. Die Annahme des von Franckensteinschen An- trageswürde auch 111 3. Lesung formel! zulässt sein; denn in diesem Kapitel ständen auch Summen, die 111 tvom Militär- geseß berührt würden, nämlich die Positionen für die Reserve: und Landwehrübungen und für die Ausbildung der Ersatz- reserviften. In dieser Beziehung habe der Reichstag das un- beschränkteste Budgetrecht und könne Ersparnisse eintreten lassen. Die Regierung würde zu wählen haben, ob sie eine längere Rekrutenvakanz eintreten lassen wolle, um die Reserve- Üb1111ge11 zu cr111öglichen. Die Frage sei eine so wichtige, daß man eine Verständigung zwischen dem Reichstage und der Regierung nicht der Kommisston überlassen sollte. Für die Militärverwaltung müsse es ins Gewicht fallen, ob die Mehr- heit des Reichstages fick) für solche Ersparnisse ausspreche oder nicht. Er bitte, den Antrag Franckenstein anzunehmen.
Dcr Bundeskommiffar betonte, daß nac!) der Interpre- tation, welche der damalige Referent über das Militärgeseß, 2111 . Miquel, gegeben, die ahl der Regimenter in §. 1 des Miitärgesehes genau festgetellt sei; die Militärverwaltung halte an Mesem Rechte fest und könne 50) mit weiteren Ab- seßunacn nicht einverstanden crklären.
Der Abg. Freiherr von Schorlemer-Alst glaubte, daß der Reichstag um so mehr ein Recht habe, Streichungen vorzu- nehmen, als die Kommission selbst die geforderte Summe ermäßigt lmbe. Wenn der Abg. Stumm gemeint habe, der Antrag kabe entweder gar keine Vcdeutun oder die, das Miljtärgeseß zu alteriren, so vergesse der elbe die dritte Vernon „oder auch nicht“. Es gebe hier weder ein Entweder noch ein Oder, sondern der Antrag ziele lediglich darauf ab, Ersparnisse einzzzführen.
Die Diskumion wurde geschlossen.
Der Referent Aba. von Benda hob hervor, da_f_z der An: trag Franckenstein von der Basis der Kommiwion voll- ständig abweiche, cr emvfehle die Annahme des Kommissions: antrages.
Der Kommissionsantrag wurde unter Verwerfun des 251111101138 Franckenstein angenommen, ebenso der Meß des ap. 2 .
Zierauf vertagte fich das Haus nm 5 Uhr aus Sonnabend 12 U r.
Nr. 10 des Centralblatts für das Deutsche Reich, herausgeaebm im Reichsamt des Innern, hat folgenden Inhalt: Iusjizwmn: Aenderung im Verzeichnis; der zur Cinxiebung von Ge- richtskosten bestimmten Stellen. - Zoll- und Steuerwesen: Abberu- fung eines Stations-Ccnttoleurs. - Konsulatwesen: Todesfall. -- Polizeiwesen: Ausweisung von Auklänketn 011! dem Reichgebiete.
-Nr. 10 desIustiz-Ministerialblatteo batfolgendmIn- ball: Bekanntmawuna des Reichsamtö des Innern vom 4. Februar 1881, - keiteffend die Herausgabe des Handbuch für das Deutsche Reich auf kao Jahr 1881. - Allgemeine Verfügung vom 5. März 1881, betreffend rie Rerifion det Amtsketwaltuna dcr Schiedsmänner. *- Vekanntmachuna kek IustÜ-Ykiniftctk vom 7. März 1881, be- steäenc rie Staat,“i'enkabn-Vetwaltung.
sck_e Wm.
Jm Ausebluß an die beretts im vorigen Sommer erschienene
1. Abtheilung des Bandes LULU. der Statistik des Deutschen Reiches, enthaltend die SchiffMnfälle an der deutschen Küste im Jahre 1879, den Nachweis der im Jahre 1879 als verunglückt ge- meldeten _deutstben Seeschiffe und den Bestand der deutschen Kauf- abrteiscbjffe am 1. Januar 1880, hat das Kaiserliche Statistische mt nunmehr die 11. AbtheilunÉdieses Bandes veröffentlicht, welcbe eingehende Angaben Über den eeverkebr in den deutschen Fafenpläßen und die Seereisen deutscher Stbiffe
111 Jahre 1879 enthält und die deutsche Statistik der See- schiffalxrt für das Jahr 1879 vervollsiändigi. Abgesehen von hem Schifföverkebr einiger kleinerer oftfriefiscber Hafenpläße, welcher 1111 Jahre 1879 zum ersten Male statistisch aufgenommen ist, find im gedachten Jahre 99139 Schiffe mit einem Netforaumgebalt von 14 667 791 Registertons xu Handelßzweäen in deutschen Häfen e1n- und aquelaufen, 5283 Schiffe weniger als im Jahre 1878, wogegen dre Gesammtladefäbigkeit der verkehrenden Schiffe im Vergleich zum Vorjahre um 762 960 Registertons zugenommen hat. Von der Gesammtzabl der _ein- und außgegangenen Schiffe waren etwa 75 0/0 Segelschiffe und 25 % Dampfschiffe, und von je 100 Registertons der verkehrenden Schiffe kamen auf Segelsébiffe 36,6 und auf Dampfschiffe 63,4. Der Flagge nacb waren es etwa 70% deutsche und 30 % fremde Schiffe; in Bezug auf den Raumgebalt stellt sich _das Verhältniß der deutschen Schiffe zu denen fremder Ngtionalitat wie 45: 55. Den stätksten Seeverkehr von deutschen Hafen hat sowohl der Zahl wie dem Raumgebalt der ein- und aus- gegangenen Schiffe nach Hamburg, in zweiter Linie kommt nach der Gesammtzahk der verkehrenden Schiffe Kiel, nach dem Raumgebalt der sämmtltcben verkehrenden Schiffe Bremerhaven und nach dem Verkehr speziell mit Dampfsckoiffen Stettin.
_ Die Gesauxmtzabl der Von deutschen Schiffen gemaébten See- re tien betrug tm Jahre 1879 55 442. Werden die in Ballast oder leer fahrenden Schtffe außer Betracht gelassen und nur die beladenen Schiffe berücksichtigt, so vetkebrten im Jahre 1879 zwischen deutschen Häfen 21102 deutsche Schiffe mit 772 922 Reaistertons, vom Aus- lande nach deutschen Häfen 7627 deutsche Schiffe mit 2 171133 Re- gittertons, von deutschen Häfen nach dem Auslande 5886 deutsche S_ckxiffe mit 1 707 808 Registertons und zwischen außerdeutscheu Ha1en 7528 deutsche Schiffe mit 3638 355 Registertons, dabei selbstverstandlicb jedes Schiff so oft gezählt, als es die betreffende Reise machte.
_ --_(Stat. Corr.) Nach den vor wenigen Ta en veröffentlichten Mtttbnlungen des eidgenössischen statistischen ureaus zu Bern zahlte am 1. Dezember 1880 die Schweiz eine ortSanwesende Be- völxerung von 2846102 Menschen, 5. b. 176 955 Menschen mehr als 1111 Jabre_18_70, in welchem die Einwohnerzahl 2669147 be- trug. Das ist eme „Zunahme der VolkSzabl von 6,6%. Vergleichs- Weise 121 bemerkt, da die Bevölkerung des preußischen Staates von 1871 516 1880, also in einem Zeitraum von 9 Jahren, um 10,6% und die des Deutschen Reich in der nämlichen Zeit um 10 0/0 zu- genommen hat.
Die Bevölkerung der ScbWeiz lebt nicbt sebr znsammengedränat. Die Zahl 5er Gemeinden mit weniger als 2000 Einwvbnern ist sehr groß und dre Zahl der letzteren beträgt 55 0/9 der Gesammibevölke- rung. Ab_er auch in den nächst größeren, über 2000 bis 5000 Ein- wohner zahlendcn Gemeinden wohnt noch ein volles Viertel der Gesammtbevölkernng. Diese Decentralisation wird durch die Art der Wald-, eld- und Viehwirtbschaft, sowie durcb die Lage und den Lauf der ewäffer, deren Kräfte zum Dienste der Judustrte entboten werden, hinreichend erklärt.
Die folgende Ueberficht giebt die Vertheilung der schweizer Be- völkerung nacb Größenkategorien der Gemeindcn an und läßt durch den Vergleich mit dem Jahre 1870 zugleich diejenigen unter ihnen e_rkennen, welche durch eme besond-rs starke Zunahme der Bevölkerung s1ch außzeicbnen. *
Städte u_11t mehr als 50000 Einwvbnern wurden nur 2, Basel und Genf, m1t 61399 und 50043 Seelen gezählt. Gemeinden mit 20 000-50000 Einwohnern existirten 5, nämlich: Bern mit 44087, Lausanne mit 30179, Zürich mit 25 102, Cbaux-de-Fonds mit 22 456 und St. Gallen mit 21438 Einnwbnern.
_ - Australiens Entwickelung. (Stat. Corr.) Bei dem aerkeigerten Interesse, welches in Deutschland in Folge der Be- schickun? der Welxausstellungen von Sydney und Melbourne für die australi eben Zustande Play gegriffen bat, geben wir aus den neuesten offiziellen siatislisckoen Publtkationen einen Aquug, der einen tieferen Emblick in die wirtbschaftlicbe Entwickelung des jünÉsten Erdtbeils gestattet. Die andauernd schnelle Zunahme der inwobnerzabl, welche 1867 fich auf 1753 000, nach dem Census von 1870/71 auf 1919500 (ohne die Eingeborenen), Ende 1879 auf rund 2715000 Personen bezifferte, läßt auf eine günstige Entwickelung des gesamm- ten Landes schließen.
Dieses scvnelle Wachtbum der Bevölkeruna um 55%, hat den jungen ausstralischen Staaten große fmanaieüe Opfer auferlegt, so daß, verglichen mit den Ausgaben der europäischen Staaten, die- jenigen Australiens sebr erheblich ßnd. Die Staatßauögaben betrugen Mitte der 70er Jahre pro Kopf der Bevölkerung in
Großbrktannien und Irland . . . 41,30 .;0 Jrankretcb. . . . . . . . . . 52,47 esterreicb, cisleitbaniscb. . 26,30 . traneleitbaniscb . 22,54 Italien. . . . . . 31,88 Belgien 21,40 Zreußen . 23,62
avern . . 27,65 Bern...........21,03
den australischen Kolonien (1879). . 120,00 ,
Die Steuerbelastung der Bevölkerung in den einzelnen australi- schen Kolonien, welche zusammen (1 .*L = 20,4295 .,44) 121 086 380 .“ beträgt, ist aus der folgenden Uebersicht für 1879 ersichtlich:
mittlere Ein- dav. durch Steuern
Kolonien: Beo nahmen StIem vto Kopf
völkerung „€ Shilling! Westaustralien . 88 330
28 668 196315 91,60 Südaustralien . 255 087 1 662 498 526 366 61,25 Queensland . 631 289
. 214180 1461 824 78,94
Neu-Sükwales . 714 012 4 475 059 2 272 721 35,65
Victuia 888 M 4 622 520 1 730 088 39,40
Takmanien . . . 111 208 375 367 236 404 62,50
Neuseeland . . . 448 124 3 134 905 1 441 838 104,33
zusammen . . 2 659 779 ""15 927 488 5 927 036 64,73
Die Schulden einiger europäis en Staaten (1875), sowie der
australischen Kolonien (Ende 1879) ezifferten sich:
für Millionen pro Kopf der .“ Bevölkerung Großbritannien und Irland .
14 562 444,9 .“ 18 944 524,7 , 885 34,4 6 425 299,1 1 650 103,1 1 558 574,0
ran eich . reußen . . . . . . estetteicb, cisleitbaniscb . Italien . . . . . . . Australien . . ,
Ea betrugen:
die Staats-
pro 1 in km Kolonien schu1879nde Kopf :
12.592 - 25.468
die Schulden an En land 1880 Zins „_ to Vw überba vt ovf Kopf 500000 17 5 12 MM 44 46,800 14000000 62 20,343 251771000 34 22,295 über 30Mkss) 33 15,878 . 3 N) M) 27 51,655 ZIMMER 74 .7(
Westaustralien ck Südaustralien Queensland Ntuiüdwales Victoria
361 ()(l) , 6 605 750 10193 150 14 937 419 20 050 753 Tasmanien 1 780 800 Neuiceland 23 958 311
28,676 '
zusammen „1: 77896183 191000000 4.112.125
JI Die Summe der Schulden au Gläubi er imVereinigten König. rucbe enthält mehr als 30 Millionen an tadt-, Hafen- und Eisen. babuanleiben, Bankkapitalien und Devofiten, sowie ordnungen von Land- und Hypothekenqesellscbasten, Bergbau- und hnlichen Aktien. gesellschaften. Der .Economist', dem wir diese Betrachtungen ent. nehmen, bemerkt, daß kein Land der Welt an Großbritannien und Irland so viel_schuldet, nicht einmal dieses Königreich selbst mit seine_n beträchtltcb u_nter 30 € pro Kopf bleibenden Staat€-, Pro- vinnal- u_1_1d Gemnnéeschulden; die kanadische Befitzung schuldet nacb auswarts nicht über 20, das Kapland nicht über 15§pro Kopf_
Das englifcbe_Blatt berechnet die Summe der Wechsel und Vor. schüsse und dergl. m allen australischen Banken für Mitje 1880 auf 59 448 681 36, de_n Werth der bis Ende1879 eröffneten 33381; Miles langen und der 1111 Bau beqriffenxn 9371 M. langen Bahnen mit d_urchfchuitjlich 13 (00 Z für die fertige Meile auf beinahe 55 Mil. lumen §,_ den Werth der 26 8414 Miles langen eröffneten und de: 13884 Miles langen urxfertigen Telegrapbenlinien auf 2-3 Mil. lionen F u. s. w. und halt es für unzweifelhaft, daß die öffentlichen Aylagen der Kylonlen_einen _böberen Werth darsteuen, als dazu aus. warts geliehen 1st. Dre Regterung von Victoria z. B. hat bis Ende 1879 auf Eisenbahnen 17 739 016, auf Straßen und Brücken 6 906 039, auf Wasserwerke 3 348148, auf Häfen, Telegrapbrn und andxre öffentltcbe Bauten 8521484 Z verweudet, und die dortigen Banken warxn ryit 19 394 921 56 versehen, so daß die auswärtigen Schulden wemg _uber dte_Ha[fte diefes Vermögens auWachen.
81th man nzsbesondere die Eisenbahnen in Betracht, so kommt eine englische Me1le auf 660 Belvohxxer gegen 2000 im Mutter- lande; aber hier ko__stet eine _Meile mit ihren Doppel- und selbst vierfachen Eeleifen uber 40000 5.6, also das Dreifaébe des Her- stellungspretses in Australten und steht doch nur je 35000 ck Werth d_es auswäxtkgcn HandelSumsatZes gegenüber. In Australien waren fur 1879 dre enjsprechenden Zahlen des HandelSWerthes:
zu- auf 100 :S der der sammen Anlage- Einfuhr Außfuhr auf werlb der 407 299
1 Mile Bahnen
494 883 12 530 170 5 014 150 4 762 727 17 490 170 3 080 889 3 434 034 12 952 140 14 198 847 13 086 819 37 073 250 15 035 538 12 454 170 24 435 160 1 267 475 1 301 097 14 890 160
„ 8 374 585 5 743 126
12 056 137 56 47 378 783 41 276 856 ] 26 562 170
-Der russische ReakerungSanzeiqer verö entli t 11 Anfang jeden Jabrcs eine NachrVeisung der Anzahl dL aquLeizb- eigenen zu Landbcfißern gewordenen Bauern und derjenigen, welche zur Zeit noch zu arbeiten haben, um ihre Landantbeile loSzukaufen. Nach de111 neuesten Bericht _baben nunmehr in 37 Provinzm des Reichs_m1t 7 412 000 ehemaltgen Leibeigenen 5 867 000 oder 79 % 1bre Landereien abgelöst. Außerdem zählen die Westvrovinzen, wo aklechuern Bestyer find,deren 2716000. Mithin sind von den 18137000 ebemqltgen L_etbetgenen gegenwärtig 8 584 000 oder 35% im voÜen Ge- nusse1brer L_amdereien. Von den 1 553 000 Bauermwelcbe dagegen ihr Land noch mcbt loßgekauft haben, entfallcn auf das (Gouvernement Smo- lensk 38 000, Saratow 37 000, Penza 38 000, Moskau 43 000, Now- gorod 30 000, Kalztga 48 000, Twer 66 000, Tambow 67 000, Pol- 101111165000, Pskot 39 000, Wladimir 80 000, Orel 90000, Kostroma 87 000, Tula 114 000, Nischni-Nonogorod 119 000, Wologda 34000 nnd Kurok 160000. Unter den Bauern, welche ihr Land abgelöst
haben, find 644 000, welche dies ohne Unkrstüßung der Regierung ermöglichten.
für die Kolonisn
Westaustra'lien . . 56 Südaustralien . Queensland . Neusüdwales Victoria . Taßmanien . Neuseeland .
zusammen .
Kunst, Wiffenschafkä und Literatur.
Publikationen des Börsenvereins der deutschen Buchhändler. Neue Folge. Archiv für Geschichte des deutschen Buchhandels. Heraußgegeben von der Historischen Kommission des Börsenvereins der deutschen Buchhändler. (Leipzig, Jetlag d._ BbörsZ-VJL. 1?e1.*.tsc1_)_._Fuchs?ö ___1881. 978. - Wie schon ck voran ge en en e e 0 en ä an 05 vor e ende intere ante Mittheilungen zur Gefch ff Buchdrucker sowie fzber die früheren Cmsurverbältniffe. Zunächst «bt Friedr. Kgpp eme gexrängte Uebersicht über seine und feiner
itarbeiter Tbatigkzit wahrend des vergan enen Jahres; dieselbe erstreckte fich wabrxnd dieser Zeit Lauptsächlicb auf das Studium d:r Archtve von Berlin und Frankfurt a. M. In leßterer Stadt find vom Jahre 1569 an, al 0 mit den ersten Anfängen der Kaiserxicben _Bücberkommission bis um Ende der französischen Zeit sammtltchx das Bücherwesen bctref7ende Maß- regeln der Kaiserlichen und stadtischen Regierung in 8 stattlichen
oliobänden, unter dem Titel ,Scbreiben und Handlungen der
ücherinspektoren zu Frankfurt“, überfichtlich eordnet. - Auf Kapp! Bericht folgt ein Ayfsa von 131“. Fr.Teut ck „Zur Geschichte des deutschen Buchbandelß 111 «iebenbürgeu', die Zeit von 1500 bis 1700 umfassend und unt zahlreichen Anmerkungen begleitet, sowie von 12 urkundlichen Beilagen von 1524-1693. Daran schlizßt sicb eine ,Gescbicbte des deutschen Buchhandels in Krain“, von P. von ad cs. Hierauf werden unter dem Titel ,Die Breßlauer Buchhändler und der Buchdrucker Georg _Baumann' von Albr. Kirchhoff 7 Aktenstücke aus den Iabten 1590-1603 mitgetheilt, bejreffend die Streitigkeiten der Buchhändler in Breslau mlt dem Buchdrucker Baumann we en des demselben für den Druck, namentlich voa Schulbüch4rn und a- lendern, verliehenen (General-Privilegiums. - Wilh. Stieda nicht einen Beitrag „Zur Geschichte des Buchhandel! (und der Buch- druckercien) von Nina“, von 1591-1879. Dem Au save sind, außer Anmerkungen, 7 urkundliche Beilagen von 1597-1765 betgefügt. - Unter der Ueberschrift ,Ein Lokalverein im 17. Jahrhundert; Frankfurt a. M. 1669" theilt Albr. Kirchhoff 2 Aktenstücke, von 1569 und 1571, mit, enthaltend das Éwi eben den Frankfurter Buch- bandlern egen den Plan rer ei eregdierung , eine einheit- liche, für a e Bücher jedweder Art nur vacb er Bo en 051 berechnete Taxe ein ufübren, vereinbarte Abkommen. - Der 11108 „Zur Ge- schichte ev Censutlvesens in der Geselläcbaft IesU', von K. Tb. Heigel, bringt eine Instruktion für die B chctcensoren des esuiten- or_dens, aus der 1. Hälfte des 17. Jahrb. DieQ: Insten tion ge- wahrt, wie kaum ein anderes Schriftstück, Ein lick in das dem Iesuitenordet eigentbümlicbe Ueberwachunglsvsttm und zei t, wie einiF uad vorficbtig die Gesesgebung des Ordens auf Er altuna der jubelt und Konformität jeglicher Gedankenäußetung innerhalb der Gtseüscbaft Bedacht nahm. -- An diesen Aufsav schließen KZ noch 2 Aufsäye über das Censurwcsen an: .Em Cmsurstreit aus kein- mark vom Jahre 1720, mitgetbejlt von Vr. Anton Schloffer". - ein Bericht der inneröstetreichi1chtn aebeimea RatbosteUe, (1. (1. 12. März 1720, an Kaiser Karl 71. über das Censutvctfabren des Jesuitenkan lers Karchne - und die läWte Abbandlnn ,Die preußische Éteßgese gebung unter ,Triedräcb ilbelm 111. (1 15 bis 1840), na den A en im Königl. Preuß. Geb. StaatlnMv, voa Friedr. stv'. - Den Schluß des vorxtebenden Heftes bilden ,Mivccüen' oder Ylgende kürzere Minbei un en: Zur Geschichte der Straßburger uchdr.;cker, von Abs. Bu und F1.Teutscb; die ältesten Augkburget (Censuranordnungen, mit etbeilt von Ads. Buff; weitete Notizen üb:t Job. Hamm! in Nürn- berg, von Wbt. Kirchhoff: kwei Luzerner Buchdrucker und Buchhändler, von Fr. Jos. Seb ffmann' 111 Sigiom. Fever- abenks Streit mit Christoph Waliber in Wittenbtr , von Albt.
'_ Pallmann; - im Jahre 1 67, mitTetbeilt von ; Privilegien, mitgetbe 11 von F. rm. ' 1118 18. Jahrhundert, mitgetbei ! vxn FEM". Meyer;
Kirchhoff; Frankfurts Buchdrucknotduunaen. mitgetbei ! von Heinr. ut Statistik der Leipziger Buchdrucker und Kupfer tecber
rnfj Haffe; Kosten von Verlag!-
Druckkosten im 17.
. Beiträge 1111 Geschichte der dstette1chischen Büchetvo ei, von F.Hetm.Mevet:
9100111191101- über den Hanauer Bücbet-Umscvlag, mitgetheilt von
Meyer ;
- F. Herm. Meyer.
Echte des deubcben Buchhandels und der-
343-942.
Zweite Beilage zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.
Berlin, Sonnabend, den 12. März
ZLInserate 1111 den Dsntfében Reickyß- uud .??511131.B Preuß. StaUTLoAUzeige-k und das Centx'al-Handsls- 29111141 nimmt an: 1171: Königöäxe Exvxdition 1.
de.; Denkschrk: Reiäxs-aneiger; uud Königlkrh
„ Preußischen MaatS-Juzeigerxxx BerLiu SM., WMelm-Sraße Nr. 82. 917
StkÉbrkefe nud Uuterfuchnng6=©achew ;
144 [7 Stxäbrief. Gegen den unten beschriebenen Schlosser Ludwig Krüger, am. 1. Novemher 1858 111 Treuenbrießen geboren, evangelmb, welcher 111115111 ist, ist die Untersuchunxzsbast wegen Diebstahls verbäng!._ Es wird ers_uch_1, denselben zu verhaften und _m das Stadtyo1gtc1- Gefängniß zu Berlin abzul1efern. Berlin, d_cn 5. März 1881. Königliche StaatsaUWalUcbast be1m Landgericht 1. Vcsckreibuug: Alter 221; Jahre, Größe 1 111 65-67 0111, Statur schlank, Haare 1310111), ("*-5111115011), Bart 12111811, Auqevbtauen_ 1110115, Auaen blau, Nase gewöhnlich, Mund qew05n1101,_ Zähne voUständig, Kinn 111113, Geficht langl1ch, Gesichtsfcnbe gesund, Spacbe deutsch.
Steäbrief. Gegen dm unten bcsäxriebenen Stspper (Schuhmacher) Sémon Bozian, 11110101. flüch1ig ist, 1011 eine durch onstrcäbares 111111211 des biefigon vormaligen Königlrcheu Stadtgxnchts vom 25. Savtember 1878 in den thcrx 13. _093/78 1911.11]. 2648 (10 1878 erkannte Gefaugmßmaß von vier Monaten voUstreckt werd_en._ Es 1501) er- suckt, denselben zu 0118011611 11110 111 008 2111129- gericbtsgefängnisz dcs (Erarcnunasxrxeß abzuxrescrn. Berlin, den 8. März 1881. Kontakcbe Staats- (1111130111101: beim Landgcricht 1. Vesxbreibynß. Alter 36 Jahre, geboren am 19. Ianuax 1840 zu Czenftocbau in Rußiand, Größe 1 111 68-10 0111, Haare dunkel, Stirn Docks, Augeanauxn 11111701, 2111101 schwarz, Nase und Mund gewobnlrckZ, 3011112 1101151501311, Ges1cht 151191111), Gefichtsfaröe 81013, Sprache 133111115.
Steckbriefs-Erledigung. Der gegen den Klsmv- nergescUen eäriedxici]
Berlin, __d_c__11
Steckbrief wird zurüxkgxnommcn. _ 10. März 1881. Kömgwches Amtéchcbt 1. tbeilung 98.
' Der unter dem 23. 53111111 1880 5111111: dkn _am 30. Ma“: 1860 zu NMaWes aeborenen Athener Paul Mbert AntonKukm erlassene Steckbrief ist durch deffkn Verbajtung erxedigt. Potsdam, 5111 10. März 1881. Der (9100 Staatsanwalt beim Könialicben Landgericvt.
SteäbrlefSerledimmg. Der 111-11er den Pferde- häudler Abraham Behrendt unternx 6. Septem- ber 1880 erlassene Enckbricf Zst ctledtgt. (11. 111.1 1439/79.) Danzig, den 7. Marz 1881. 5151115110): StaatsaantscDaft.
Der Unter dem 5. März 1880 gegen de_n 20:15- binder Franz Ried vo_n 81055011 (Kreijes 511111:- ba'm)e1]affe:1e Steclbrief wird bterdurch ck_ncuett. Marburg, am 8. März 1881. Der Erne Staats- anwalt. Bertram.
U.!)er dic Militärvetbältniffe resp. “dcn Vc_11_:lxib de;: am 22. März 1858 hier geborenen 9111111411- 1171115119211 Protokoüiübrer Herrmann, Karl,_'ngust Scharnow ist 111 den dießeithen Listen nicbt Ge- nügendes bekannt gxwordcn. Jeb ctsucbe ergebenst, um gefällige Mittheilun; actroffener Entswewungen oder Angace des AufentbaLLOortee und wenn Urra derselbe verstorben fein soYte, um Uebersenkung eines kostenfreien Tcdtenicbenß, _sorrie im_ Falle_ der Außm11rermrg, um Benacbncvttaunq, oo rernlbe mit oder ohne Conscus aukaewandert ist. _ Lando- berg “W., den 5. März 1881. Der Königliche Laudrath. Jacobs.
Subba ationen, Auf ebote, Vor- adnngen und ergl.
[70401 Oeffentliche Zustenung.
Die Sparkasse Lassen, vertreten durcb Rubio- anwalt Gallus in Damnadt. flat negen ren Heinrich Werkmann ll. von Enel. atv, dcsnn Aufembalwott rctmalen unkekannt ist. wegen ciner Darlebnoiäzuld von 540 .“ nebst 50/0 Zmsm vom 9. Avril 1879 an mit dcm Antrag, den Beklagten zur Zakluvg diescr Beitäge und zur Erstattung _dtr Mahn- und Prozeßkosten zu verurtbcileu, sowie 1511 schuldig zu erkennen, es gesäubert zu laffen, Yak; die der Klägerin 1_vegen_ det? YUM!“ Ftrxxrxcn
rund tücle, e t :n 11 er emar ung ge (1 G f a __g 1. Nr. 1308,
11. V'. Nr. 460, 1. Kl. Nr. 38, H1. !11. Nr. 858, F1. P']. Nr. 9, zum Zwecke ker Bekriekizunq der Kl nin _111'01'38- weise retsteigett werden, 1111? da] ttbul aegen Sicherheinlcistung füt vorlaufig vollstreckbar su nkläten.
Die Klägerin lakes den Beklagten vor die drin:!
(Zivilkammer d:. Gtoßb. 8011113411151] det Provins Skatkenbur au Freitaa.ßden 8. Juni 1881. On". 8 Uhr. ut mündlichen Verhandlunq und fordert 11111 auf, ck darin dutch einen be: x_iescm Gctichte zugelaüe- lt vetttenn 111 00:11. neYJZwaecke det éffentlicbm Zustellung wird dieset "lamm rer Klage hiermit bekannt gmacht. thßadt. den 2. Mär] 1881. I(aunmümr,
: Ehefrau Catharine 511010111411, geb. Stebx, zu Mas-
HUWWU „Merke? MM"? ;Douncrstag, den 28. Avril 1881, Sachbeschädigung unter dem 1. Juli 1879 exlaffenej
4001111er10 111111 01110130011011Z8-8801100. 2. 805205181100011, 4411370111050, “7011001111301: 11. 1101121. _ 3, "7011181110, '701'11301101111Z0u, 811131111831011611 01,0. 4. 7011009111111, 8100101881100, 7111182001008 35 11. 8. 17. 7011 0801111105011 1300101011.
[7057]
Verkaufs-Anzeige und Au,?gebot.
In Sachen, betreffend den Zwangsveckaaf des dem Vierlelböfrxcr Friedrich Näebubr und deffen
111011 gehörigen GTUUDÖLÜHLJ ?ck der Vierxelhof Nr. 3 zu Masbwck, [*estebend 0118 1011101111011 1111 Gemeindebezicke Masbwck belegenen Grundstucken: K.-B[. 1 Pakz. Nr. 1 217161" *- 1.13. 64 9. 77 (1111, , , “..)-Weide „ 20,45 , . 3 Acker „ 86 , 97 „ 14 „ „ 13 „94 „ 15 (570111211 , 7 „ 56 „ 16 Weide „ 1,60 „ 23 Hofraum „ 21 „ 28 „ 24 Hausgarten „ 4 „ 97 „ 25 Holzung „ 68 „ 00 „ 26 Acker „ 44 , 34 „ 27 Hofranm „ 1 „ 13 „ 28 Wiese , 92 „ 97 , 29 H0111111g „ 7 „ 9 „ 93 («901101 „ 6 „ 52 , 94 Wiese , 36 „ 29 „ 113 Ackcr , , 114 Wiese „ „ 115 Weide . „ 13221ck€r „ , 1339131016 „ 134 Weide „ 135 Acker , 136 , , 18 „76 , , 150 , , 93 , 52 mit den “darauf 1115211101 Gebäuden, 115111110) eiuem Wohn- und Wirtbschaftkgsböude, _etner S_Öeune, cinem Schafstall uud eiucm Schwe111cstall, 111 dem hierzu auf
33, 6 81,83 32,76 5,51 „ 18,88 , 43,85 „ 28,77
' ' ' [ ' ' ' ' ' [ “ ' . " ' . ' ' | ' '
«“.-[111[111|||[1[|11w»»
Vormittags 10 Uhr, _ anbekamnfen Termin zu Masbrcck im KablstorfWen Gastbause öffentlich meistbieiend verkauft werden, wozu fick) Kaufliebbaber einfinden onen. __
Die Kauf'cedingungen lie;en_ auf "17er Derichts- schreiberei des biefi-Jen 'Ilmtögerts (1110.
Zugleich werden alle D1ejen1gcn, 1131150 an den bezeichneten Grundsiüxfzn (3100115111118, Nabw, [ebn- recbjlicbe, fideikomm11arische, Pfand- und andere dingliche Rccbte, insbesondere Serviiuten 1111581201- berecbtigwngen zu haben vermeiney, a::mexordert, solche in rem c::lbcraumtcn Termtne anzrzmelden, widrigenfaUS für den 71.11 nicbt Meldenden tm Ver- hältniß zum neuen Erwcrber daz RUN verloren
cbt.
g Medlugen, den 7. März 1881._
KönigmÖes Amtégertcbt.
gez. Säjlemm. Zur Venlauhiauna:
Mundbeub, Sekretär, _
Gkrichfsschreibcr des Königlichen A*.ntk-gertcbw.
[7090] __
Aufgebot.
(58 haben um Kachtworkcn:
1 21. Ünclen zu 1,1411
8.) von ?ck Erben ces weil. 01.111.711.T1c'rcm011n u Heine few. dcm Hauptmann (T. T'cmann 111 3511]: deren in Hagen 5110 911.64 s;. bele- genen Brincköycrstclic nekn folgenden Grund- ?“3'6 1 cba es ur 1:
5101111181011 1 Nr. 218 auf der «“,:ünen Wurtb Acker ()J 8 29 (1711, Garten 331311 61"; -;1n„
011011111 0 211111, __ Yattenblatt :! Nr. 206 Fi€chtticb (Ztautcich) Wiese 33 8 81 (1111, - _
Nr. 20711111: Brcmcrkamp ((?-egen) Wxsc 33 a 8. 111, _
Karéenblatt 11 Nr. 5 Lebmstedtcr Beta, HOW! ] 1111 78 a 74 qm, _ Nr. 28 Am Uccmstertcr Damm, Moor 7.1 0 38 qm, __
„von Lüder Ticnkcn, (Ibristorb Txerkcn nnd Iobann Ticnkm 1u Neffe, deren in der Feld- matk von Sandstedt be1caemn .szbamnx' von 3 118 59 a 65 qm Große, Kactcn'cla_11_ .“), Parzelle Nr. 37, nebst dem dazu (1160119111 Außenreicbe, _
. von I. H. 1111111 und Ehefrau 1,11 Hauenkors ein in der 11111111! von Haercud-Zrt ke!c.1e_n_e“ Heikegtunkstsak ron 4 111 57 a 37 (1111 (HUM, aeaannt Ertcxcnkmst. an! 1111th im “1311111711310 Kattenblan 2. Parzelle !. 90, _
. von D. Quade 111 Bramstedt cm m der Feld- mark ron Reebxcvflelb belcacnes Grünlando- atvndslück. «1112111111 ,Neddctmcor" ron 1 1114 59 a 70 qm Gréßr, Kanenblatt 4, Pamu- Nt. 100, __
2) von I. D. (3111er! 111 601111111115: _
[. Lüder Rosenttejer 111 Duftketbe cm in dt: Feldmatk ron Recktenfich kelenacs Wiesen- 111115111111, genannt „Ptunbamm', von 1 11- 77 a 17 qm Eréßx, Kattenblan 4, Patch: Nr. 20.
. die Winne ch mil. Albtrt Bronx.. Mm. mb. Bums, 11: Tot'bazm ein in k_tt «11511111! von 9541141101111 kelegems Wiejeratunk'xück von 93 * Größe, aenannt ,Das Moor am Damm". Katieablan 6, Parzelle N:. 20.
. Akten!“ Hünctcn 111 Haacn ein 111 ker Feldmask vou Recttenfletb kclegeneb Gtünlxndogtund- stück von 3 110 26 0 97 qm Größe. genannt „am Mcorweac' (Hofen), 5101111181311 7, Pat-
OeffeWÜkbee AUJESJW. 7
1953.44
*;Éc
J::serate nehmen an: 81: Anuoncm-Expeditionen dex „Invaxidmdank“, Raxolf Moffe, Haasenßein & Vogxsx, G. L. Daub? & Co., E. Saxlotte, VüUuer & Winter, sowie 1:11: übrigen größeren Anusueeu-Vureaus.
5. [1111115010118 12005118801001108, 1701117111011 111111 0103811011110].
6. 7018011100080 Zskauukwaobungeu.
7. [1100101180110 411201137011.
8. 11108101-14113010011. ck10 «10! 13318011-
9. kawüiM-UMYÜWOM. 110119930.
Caffebruch belegene Fläche, AckerlandZI von 1 118. 85 0 63 (1111 Größe, genannt „auf “dem koben Felde“, 5101101151011 6, ParzeUe Nr. 56, . E. 21. Witte zu Cuffebrucb eine 111 der Feld- mark (8011011110) [10110017 JLäckye AckerlanHes von 89 0 55 (1111 Größe, “genannt „0111 dem hohen Felde“, 5701101151011 6, ParzeÜe Nr. 969. und 97 3. 3)F11(z Lahmann zu Harrendorf und Hermann Schmonsecs da!;elbst zwei in der Feldmark_ von Harrendoxf beleg-Me Stücke Yckerlandcs 13011 6 Htmvt- jaat Größe, genannt „0111 dem Bracklande“, be- grenzt von Grundstücken des Verkäujch und des Käufers, sowie von vorbeiführxnden Wegen, 4) Johann Bolte zu Bramstedt _von Gerd Wen- delken und Ehefrau daselbst ein 111 “ker: Feldmark von 231011111de belegcnes Grünlanksccrundnück von etwa 2.) Morgen Größe, genannt „_Kxusdehl“, be,- grxnzt von Grundstücken “0:6 H. qunxe 111 Bram- stedt im Osten und des G. Holsten 1m Sudsq, _ 5) Carften Windhorst zu Blloße von .Hmrtck) Gerken zu Albstedt ein in rer 7545111011 von Rechtenslejb belegknes Grünlaadsgnmdstuck von 93 a 1 (1111 Größe, 0711011111 .Subrmoor“, Kartenblajt 7, Parzelle Nr. 44, 6) Hinrich Specketßr zu Albstedt von Ehefrau Claus Seebeck zu Driknetbe und deren Tochjcrn einen in der Feldmark von Rechtenfletb belegencn Hamm Grünlankcs, genannt ,Neddermoor', von 1 113. 17 8 77 qm Größe, Kartenblatt 4, PaxzeUe Nr. 101, 7) Hofbefißer D.,Quade zu Bramste'ct von Georg Bullwinkel zu Firma ein in “O_er Feldmark von Firma belegencs Wiesengrunksjuck von MM 10 Morgen Größe, geuanvt ,Vteb', _begrenzt von Grundstücken des C. Zaccb4zu qua und der Wittwe Anna v. Oefen daselbst. _ 8) A. Mohrmann zu Nschwarden von_J. Ber]: daselbst, dessen zu Ascvrrarden 8115 Nr. 15 belcgcne Kötbnersteüe, bestehend aus Wohnbaux, (Hatten 11:15 ofraum. HAuf Antrag der vorgenannten Personen, 5611111 SiEeruna gegen etwaige unbekannte Ansprache Dritjer, werdcn AUT. welche 01) den vorbezetcvnxtkn Immobilien Eigenchu111§-, Naben, lebnrcch111_che, fiveikommiffarijäpe, Pjanc- 111100115617 dinnge Rechte, 012-besondere aucb Secv1tuteu 11111) Real- berechtich1ungen zu haben Vermemen, b1ermit auf- gefo:dert, so1che in dcm auf Freitag. den 22. April 11, J., Morgens 10 Uhr, im [1121111711 Gericbwlofale. Zimmer Nr._4, anke- raumten Tennme anzumelkcn, bei Vermeidung 0.6 Recbjsnacbtbeils, daß für “0111 fick) n1cht Meidcyden im Verbältniffc zum neuen Erwckber das 91echt
erloren e t. 1 gb Ausscklusxbescbcid wird _nur
[W] Autfg0bot.
21111 Aukrug dss Justizrakbs Licht _111 Pdeam-
als AbwesenheiW-Pflegec des seit [ELSA _als 10
Jahren versch03enen Johann Georg ©1501th 0118
Ratsäxr, Sohn des z11 Ratscher NrstorbeUen Mtl-
nachbars Jacob Christian Schmidt und Frau Mar-
(1018th Barbara Schmidt, geh. Koch, _fur 1111115211
Johann Georg Schmidt in der Schlachterx11c1ster
Johann Jacob Schmidtscben Nachlaf17chch2 von
PotSDam ein Erbtheil von 250 «14 23 „3 1:81:51) 1108
AmtsZeriäpt 111. daselbsk_ermi*;telt_ 111015111 111, und
1111111) den (1111101101211 Justina?!) 531011 _daselbst ver-
waltek wird, ist ein Aufgebotstermm Zwecks Todes-
crk1ärung dcs Verschollenen angesetzt 0111
den 21. Dezember 1881, Vormixtags 11 Uhr,
an Geticbtéstcüe 5121, Zimmer Nr. 4.
Es ergeht hiermit die Aufforderung: _
11. an den Ve11chc1lenen, Johann Geor_g Säxnxßt, 130: oder spätestens in däcscm T_armmc 13211011- 1171) oder 1411111110) 5211.11 1mterze1chneten (HLUÖT oder 111 desen Gericjxtssckreiberei fich zu melden und daselbst Weitere 2101110171103 111 ermaxtey, widrigenfaUs er im Sinne des Geseßss fur 1011 erklärt und “008 Weitere nacb _BeWaffen- bkit der Umstände und nach VNTQUTT der Ge- setze Verfügt werden wird,
. an die etwaigen Erben “078 Johann Gcorg Schmidt, ihre Jx-Tereffcn im Aufgcbonxrfabren Wahrzunebmen, _
. an alle DiejenégM, Wslcbe uber das _stey des VerscboUenen Kunde geben können, M11113e11m1g darüber beim untsrzeicHneten Amngenth za 1110111211. _
Sckjlcnfiugen, den 22. Februar 1881.
Königliches Amthericbt, 11. gez. Sckjaefer.
Aufgebot. _ Inhalts der am 23. o. M. allbtex_ancr_kar1nten Kaufkoutrakte bat 1er K51111111che (8101150113110le zur 21111age von BranBscbuymexfen 011 der W;:Mette der chrter-Harburger Eisenkakn, 11110_zn*ar 1111111- 11111101801'1111 Anschuffe an Den Emenbabnkorpn neben 14111 44,7 bis 52,5 Von na§chbe_11annten 051111111- eigknthümern dic bcichügtck; 'Stmfcn Grund- und 2500111 käuflich crjvcrben und abartrctey 0150111111 1) ron ker Rcaigemeinre Kl. Hohlen etnen-Stre11m von 17,75 Meier the 11111) 2:26 Meter Lange zum Flächeninhalte 001142 Nr _80 _Qu.-M„ 50:11 VoUböfncr Fc'n; (Harne! 111 050111411 zwxi Streich 11011 je 31 Mctcr Breite 11115 1111) 98 11115 372 Melek Länge 111211 Fläckocninhaite von 30 “Lit 03 Qu.-M. und 86 Ar 17 Q11.-Yk.,_ W111 Vollkösner Heinchb Ltlic "1111510117111 emen Strcjfen von 41 Metcr Brew 11111 280911114: 130119? zu111Fiächc11inbaitcyvn15 Ac 6'1_Qu.-V7. Dteser Kontrakt ist 311.11 0511131105101, abcr 19711111 Kranfbcit “ch Verlauxch noch nicht reklantbart, _ __ vcm Vouböfncr Wilhelm Dcncckc m 050111en ein-n Smifcn ren 38 Meter 2111111231111) 150 Meter Län,“.e zum Fläch211inbalte 70:1 5.- A: 01 Qu.-M., 11115 _ _ _ „ .'1) rom Kleinkötbnec Hctnrtcb Pants 111 _Ga111en céncn Streifen von 4:2 Meter BMW und 430 Meter Länßc zum Jiäcbcninkane ven ] Heft. 33 A1 23 Qu-M. _
W412" nun vom Könialicben (51181151511fiök119 zu seiner Siäwruna «7,1711 0115170111114 Ax111*:_11_1ve Drum um eine Edikjallakung gebeten wcrkm 111, 10 11*cr- ken 21111, welcbe an jenen rxrkau'ten 211411411 Ciacntbnmd-, Räbctq lcbnrexbtltcve, 5551001111100- 11swe, Pfand- und andere dtnaliÖeR:ch:e,1nQ-be- sN-dcre 01111) Sewitutcn und Rcalbexexjiauvscn zu haben vctmcinen, auf.:eforkcrt, 101154 1111 Term.:n am
Mittwot's. den 20. Avril d. I., Minas» 1_Uvr, _ _ _ _ anjumeidcn, wikrizeufxlls dtejelkcn 1111 Be18111n1ß zum Wscnkabnßekuö fur vcrlorc; erkannt werden soUcr'.
Der demnäxbstige _ _ _ durcb Anschlag an ch bicstgc 0161101191001 121071211!- lkcbt nerven. _
Hagen, den 4. Marz 1881. _
Königlicbcs AtherrÖt. Schreiber. 4)
[7073] Aufgebot.
Zur Erlangung von AussÉluszuchilen _bebufs ihrer Eintragung als Eigentbümer m 13.18 0911111!- bucb haben folgende Personen 1:10 “Aus.".cbot nacb- bezeixbneier Grundstücke theils nach ken Yorßknftcn dcs Gescßcs vom 7. Mäxz 1845 und 102118 111 Oc- mäkaeit des „H. 135 Nr. 2 rer (51. B. O. beantragt:
11. ker ZeUer Hermann Schn1111113 _61. Temming
4. .) . im Kspl. Weffum von Flur 6 N:. 43 Gvscche
in der Steuergnncinde Wes'sum, eingetrageg im Gtunkbucv von Wcfium W. 14 B1._40 als Urgen- tbum des Zellch Johann Heinricv Htllcx und de11c_n Kinder 1) Johann Bernard, 21 “.'lkelhctd Hiller 111 Graco, Ksvls. Weffum, _
b. der Acketemann Bernard Wenener 1n Geaxö, Ksrlx. Wefium, vcnUJlm 6 “111. 2_50 quckeÉker 1__n
. ' : um, cm*,c 10 en 1111 run - _ „ _ ;,
FßtOSrZZchTFZYXW. 8" V1. 83'118 (Zigentbum dcs Tn Vc!eacnbttt_ der vt_rk.111T1n_1__*1Lr_t_1l_Ö "2511778! Leib ücbtets Bcrmard Hemma; Wegener, Ksrls. de_n “Uk UUGZUÖ'UÖU'ÜU * "1 l '" » “ We 111111 zeÉnancn nLthTZZTUÉÖ? trieben.
0. d 1115 von [111 6 Nr. 252 Hrckcnacker und ' e, “F" " * “- ' , . .- .. _ 371 Weeksclere Bünksm dec Sjeuemcmeinde_Wesium, ROWUMS AMYTZJ-QNWUUUJ 1" welche Grundstücke zum 04:11:1ka noch 111651 11511- nommen, aber nach einer bei dm Grundakten ba_f1ndltchen -- Tabelle ald Eizembum des Bernard Heiuncv Wxge- net in Graco eingetragen smd, _
11. der Neukömr Bernard (!*qultna zu Etats Ksxlk. Weüum, ronJlur 4 Nr. 169 Gauudea und 56
471 auj'm wösien Rott in m Steueraemeinre
Weffum. welcbe Grundstücke zum Grundbuch noch nicht ükerncmmen sind. _ _ Es werden daher alle Diejemgen, welche Tagen- tbum oder anderweite zur Wusamkeit 111-am Dune der Eintragung in das Grundbuch bekurtcnre Real- ttch1e an diesen Grundstücken geltend zu machen haben, aufzeiotkett, rieselben vor oder in km 0111 hieß en Amtsgericht, Zimmer Nr. 3, auf n 28. Juni 1881, Morgen 9_ Wk, anberaumten Termine, spattstenl aber 519 zum Er- laß des Ausschlußurtbnls anzumltcn, mit 1er
[7935] Vekanntmachur§
Auf Antrag des Schlawxxts _éxnticb Stadt in Laucnkum senen dcüen 111 La 71511111 bcleqenen Bd. 11. Bl. 169 des Sawir- 1105 Mandvrojokpuz für die Vorstadt Lauenb'ug etnaetragcnen ("Zinkb- 1iüake, Kbl. 4 Nr. 33 Dorndorf: 2111er 9 111: 50 Qu.-M., Kbl. 17 Nr. 27 Sjaktbauo _? A! 13 OWM. Umstände kalba öffentlia) meiftbtctcnd 1 dcm 0111
n Dienaaa. den 3. Mai 1881.
Votmlnanj 11 Uhr, _ vor ktm Königlichen Umtéacricbt 11:11:11" anime]- T i e ve kay?! netken. _ “!:-L'nmxentkaufrkbekinganaen smd 1_n 1:1 1111781111 GLtticN-“scbteibetei tinxujcbxn. GiulbuZttg waren alle Diejenlam. o1,1111?"x*2_11.1li(!1e__*.7_1_n11:t1_1che__0vf ;_; , ' A ]klcibcnden 1111115111: etwaigen xu verkauft;:rcn 11111 11 e 111 0 en _0 amen, 0_ KRLFFUJQ d:;eu! "51: Grundstücke 8151111111: und ._ gefordert. solche 1111111111114 111 07111 obigeä Terxxoe ik-(n dckbalb cin c-ich Stillschweigen aajulcgt: anäu?_§_1_dt__1.nw_:_k_3_a_c_kkakk fie 11111 ibtcn nsr: m 0111- c e * . _
nkitkdl'btmk. den 6. März 1581- 1 Lavenbnrxa. C.. den 7. Man 1881.
prev. Hülskgeticbniwmber am Et. Landgetiäyt.
nu: Nr. 61 und eine in der Feldmark koa
KÖKÜSUMS AUTUMN- ! 6111311156 Amjögeticbk,