?
u widerlegen oder auch en Zwang komme man Hinsicht begrüße er die Vorlage mit Antrag wegen Errichtung von Ar- eiter-Invalidenkaffen habe. eine erheblich größere Ausdehnung
wendigkeit eines staatlichen Zwanges nur abzuschwächen. „Ohne emen sol nicht aus, und Zn d1eser Freude. Sein rrüherer
gehabt, denn die Zahl derjenigen, die durch Unglücksfälle in: valide geworden seien, betrage nach dem Durchschmtt der Knapp- schaftskasse der Neunkirchener Werke nur 6 Proz. aller Inva- liden. Die Motive sagten, dieses Gebiet der angemeinen Alters- versorgung nach Analogie der Knappschaftskaffen sei zu schwje- rig; man müsse zunächst das Leichtere heraußgreifen und slch vorbehalten, später auf das Umfangreichere zmückzukommen. Er könne dies nicht als richtig anerkennen, glaube vielmehr, daß die Schwierigkeiten, die sich hier als außerordentlich groß heraussteUth, bei einer Vereinigung der UnfaÜversicherung mit einer Alterversorgungskaffk fick) wesentlich vermindern würden. Auch die Ansicht, daß daS Hastpftichtgeseß ganz verthlt se1, theils er nicht, denn es habe wesentlich mi1gewirkt dle Zahl der UnfäUe zu vormindern, und fast (1118 europäischen Staa- ten hätten neuerdings ähnliche (Heseße eingeführt. An den Nac1cheilen des Haftpflicbtgescßés seien wesentlich d1e Ver- sicherungßgesellschasten schuld, die bLl kleinen UnfäÜen, wo es sich um eine kurze Krankhsit handele, zwax sehr coulant auf- träten, aber bei TodeSfällen fehr geneigt se1en, Prozesse anzu- fangen. Dieses Uebel körmte man aber auf 11011) Wege 11le (Ge- scßgebunx; leicht beseitigén. Mr größere M1ßstand sex der, daß - wie HW: BMW sehr richtig sage -, dak:- GesYH ent: weder Rentner ok-c-r Belücr schaffe, und dtesem M11zstand onc (r mit dem GefStzentwurf abhelfen. Allerdings glauhe er, das; die VLLUÖUDUUQ dss bisberigcn HaftpflichtgeseßeS m1t den Knappschaf18kaff€1y WsP. die AUNJLHUUUJ'ÖL'T Kz1ayp: sämftk-kaffcn auf die ganze Fabrikindystme der WM r1chtxge Weg 5361821811 wäre, den man hätts bctreten müßcn, d. l). 1111 FaUe ker Verschuldung ch Arbcitgebers 11111) 7611161? Beamten hätte man dLn vcllen Ertrag der Arbeit vergüten, m aÜen Übrigen FäÜen eine mäßigs Entschädigung gewähren müssen, die JLUÜJL, daß der Geschädigte wemgsteu; mcht der Armen- pflkge zur Last faüe. Diesen ng hätte man nut vaer Ruhe bLtkLTLU können, während der jetzt vorgesch1agene gew1ff€rmaßen ein Sprung 1118 Dunkle Fei. WWU er fick) troßdem 1m Pkm- zip auf den Boden der Vor1age stelle, so geschehe es ans dem Grunde, weil er glanbc: dasz Vcffere sei der Femd des Guten. Wenn cox; fick) bei dem E111w11rf aucb 11ur_Um 8 Proz. der Invaliden handele, 10 onc Lr lieber diésen 1eßtd1e gebotenen Vortheile zukomwcn lasscn, alk“; noch 10 Jahre wartsn, mn anck) den übrichn 94 Proz. zu hklfen. Stmxme man gber dém Entwurf im 5131111311) 511, so werde man ax (1) 111€ Re1chs: kasse nicht wohl vcrmoikcn können, aber er vexwahre s1ch'da: gegen, daß, wenn später dis Invalidenkäffs aus dem heut1gen Gech hervorgehé, auch diese dann auf; dem Boden dcr ReichWcrnmlTung L111W1ckc11 werdc. DW. Jnvaltdßn: kaff? könne nur angeschlossen werden an korpxoratwe Verbände oder Genossonschastcn, 11111) 114111 müße ha- Ür sorgen, daß die jeßt konstitmrte Re1ch§anftalt slck) !Pätor wieder in diese Vcrbände auilösen [usw. Zu diesem Sirus werde er die Vorlage zu amendiren sxtchexx. Bei (?in- fi'thruna kes VsrsiclerngéI-zwmmks müsse frei11ch e1ncGarat11ie für die daucrndc Lejstangsfähigkeit dir Kaffe gegcbe11_ sem, eine solche könne der Staat aber auch rei_ den aux dem Knappsämstöprinzip aufgebauten Genoffcnschasten durch sein Aufsicht§recht gewähren. Den Beitrag ch Rcichos halte er für absolUt 1mdm'c1";fi'11)r1*-ar, 01121110 dcn Veilrag der Armen: Wrbände. Er könne niemals zugeben, das; ein arme_r Tage: [öhnkr in Posen oder Ponnnern, dcm cH hundertmgl 1chlechtcr g-ho, als den Fabrikarbeiter", auch nur einen Pfennig dazu beitragen solle, nm dcn durch den Schußzoll ohne: dies in gesichcrte Vcrhältniffe gchnnnxnen Industrie: arbeitér zu untcrstüßkn. Tat:, sei Wr ck11 „eme Frage des [mint .1'1101-"0111', über die cr nicbt h_nchgkonnne. Ruck) wi'nde die dadurch 11ervorgernfe11e U11zu1rtcdcn1wit sz) nros; icin, das; das Gute dcs Gesech dadurch 1)u_ndsrxsac1)' ans: gewogen würde. 21118) in 111n11c1;er anderen BeziehnnaLxumcn ibm (dem Redner) die' Konseqncnzcn dieser Form de_s Staats: sozia1i§mus zn weit. Man 11111110 dann schljcszlicb ]cdcm cin: zeln?" Arbeiter, der nicht 11181)!" arbeite, eine !cste chtc geben und vicUkicbt 20 Prozent der schaffenden Hände würden die Arbeit früher nickvcrlcgcn, (116 es jest ac1c1121)e._ Tte Popu- larität, welcbe dcr Reichskanzler für das Reich crnrcbe, werde anch so errcicbt, obne das; das Geld Wr _dcn :'Lrbciter ans dcr Rcicbcxkaffe fließe. Denn das Reich 18 ex., welches die Jt1tercffcntcn 1107.11 vcranlaffc. Am anacmcncnstcn scbcine cs ilml, das; die Prämie Zwischen Atbcitcr 111111 Ilrbcitzxever vertbeilt werde, nmd er würde keinen Anstand ml)- 111cn , 11cm Arbeiter 1 ;, und dem Arbeitgeber _, da: von anfznlcxxcn. Für beide sci dn“ Leisnwg leicht zu imac". “„Von" (1112111110 Arbeitgebcr sicb über ;" bobo Be: lastung !uicl'wext [WM], 50 bedaure er das-1111,F1„1cr.ff0_seittco Stanch, halte die Klam" aber für absolut uracrecjnxcrtigt. Tic Lcismnch, die das (51.1111 dcn einzelncn Arbmcrn 211: weiss, 11:1'1ffc man sein“ voxsiäxtm ermitteln, 111111 er sei «anz dm; it einverstanmn, das; bei Vcrstlmldcn dec- Jlrbcjmcbckz nnd t“--r-*-* 11 „(]-«m: “““;. det.! Tolmkcs, wo abcr denArbcitcr ("11 nacb: W?W[MUÖ Vcriämlch treffe, *- , dcs“:- 20171116 ('.-.*.01111 wi1rk'en. Woljtc man in allen 'FÜUM ? „_ dec- Lolmcé; ;«111101, so wäre die?: einc Ungerccblinkcit nnd würds di» Industrie tonknrrcnz:
111211111141 mach'. Ein Veitraa aus 9101816811118" a1cr wiirde diesen 38701111 nnr _ anc11_ mori) amW djs "Zank?- wirtln'cbaft ninwtmxnn. Taj; [*1 grober .x'abrlmxmkm
vcritmlicb hai_tbar _bliebc _1-1111ge daf; bet Aknengcscllxäsaftxu
dcr Ve:rieboumcmcbmcr er voUtommcn, und wünsche, der Direktor oder die Vorstandkmitgliedcr als Bctrici-s: untcrnc1mer ajmcscvcn würden, weil die Aktionäre dock) kxin VC11ch11WE11 t1cffe. Eim Mitwikam dcs Reicbc-tams be“. FcstixcUmm dcr Pwtnieubove, dcr Rcaulative :c. lwalte er für jncr1as;1ick*. Tas 71116) muffc nntcr allen Umständen sicber skin, mcm ;),nsäitsic [(ckth m 111817911, nud dam werde es, qlanbe er, aejnmcn, wenn im ersten Jahre 1 ;. PrNem Winnie crbobcn wcrdc. Er lwffe, daß es in der Kommifsion geljngm mkrve, die VCWULCU dec: Reichskanzlers, der sch dnräy dicse Vorlage cin unsterblicbxs L*.rdienst crnmtbcn habe, zu be: seitigen.
Ter “111151. 111“, 2001er bedauerte die ?lbn'cscnbeit deo Vicicizekanxlcto 1c1*ba!'t, ra er dle versonlxäxén 2111511171? dcsielbcn mrnckxpwcisen aenvtbmt sci. Ter inxsokmglcr [mbc srcb zu: nääxst 'rambcr bciäwcrt, tas; cr (MMU) kn“ Politik deffclbcn cine miswktatn'äc acnamnt 1m1e, jn wccher Reußerumj dcr RUcbx-kamlxr 11116 VelctUmn'a 1er Amswkrann 11111“? et1*1:cken wo'mn; xl komm "1:1. 111111 an? .*"? Thatsache 11111111, 1af: co ibm ;“.(1111151C11 1L1, ccm Ab.“. vm“. Malya11'181118, wcicjcr sicb
?nr(1* 1ch17chx1Ausxruc1 1“11(11"11t§1(01Ü111"111011**, die 11e1crzcngnng
beizubringen, daß er weit davon entfernt gewesen sei, die StandeSgenosjen des A . von Malhahn angreifen zu wollen, daß 'er vielmehr nur habe agen wollen, dle Politik, die der Reichs- kanzler jeyt auf wirthschastlichem Gebiet treibe, komme lediglich den besser Sttuirten zu Gute, während fie dem kleinen Manne keinen Nuxen bringe, in Folge wovon er und der Abg. von Malsahn: 1ch einer weiteren Erklärung enthalten hätten. Der Gedanke jedoch, daß die neueWirthschaftSpolitik auf Kosten der ärmeren Volksklaffen zu Gunften der wohlhabendsten geführt werde, sei ja durchaus nicht mehr neu und von einem Angriff auf die GeburtSaristokratie könne im usammenhange seiner Ausführungen nicht die Rede sein. er Reichskanzler liebe es aber - und spezieU gegen ihn (den Redner) seien dessen Ausdrücke besonders scharf, weil der Reichskanzler ihn für seinen prinzipieüen Gegner halte _, Demjeni- gen, dessen vielleicht rein sachlichen Ausführungen derselbe entgegentrete, so zu Leibe zu geben, daß er sick) über die Schroffheit seiner Ausdrücke schließ- lich 1111 einem Wiße hinforthelfen könne; der Reichskanzler tra e aber hierdurch eine persönliche Leidenschaftlichkeit in die De atte hinein welche gewiß nicht im Interesse einer sachlichen Verhandlung iege. Wenn er (Redner) gesagt, die kanzlerische Politik schädige die Lage des armen Mannes, so habe er der- selben keineswegs schlechte Motive untergelegt. Der Reichß- kanzler greife so häufig irgend einen Punkt aus einer Rede heraus, die dersolbe bekämpfen woÜe, [affe jedoch einen viel- leicht zur Klarstellung der Sache höchst wessntlichen Zusaß vöÜig unbeachtet, und aus dem Zusammenhange seiner Rede sei deutlick) Hervorgegangen, daß er (RWner) nicht erklärt habe, die Politik des Reichskanzlecm beabsichtige die Interessen deko= armen Mannes zn schädigen, sondern ledig- lxck), daß dieselbe die faktisch? Folge habe, so daß davon nicht die Rede sein könne, seine Opposition gehe darauf aus, Un- zufriedenheik im Lande zu erzeugen. In gleicher Weise habe heute der Reichßkanzler behauptet, daß die Win sachliche Be- merknng des Abg. Richter, dic Vor1age werde vor Allem der Großindustrie zu Gute kommen, geeignet sei, Klassenhaß zu erregen, und er (Redner) glaube, daß der Reickzskanzker Über denZusa11m1€nl)a11g jener Aeußerung, währcnd welchsr er (der Reichskauzler) noch nicht anwessnd gewesen sei, von seinen Jnformatoren sehr schlecht unterrichtet worden sei, denn ganz glßiche Aeußerungen habe_öer Awg. Stumm ge- than, ohne in den Verdacht eines Haßerregeréö zu gerathen. Bei aUen solchen Vorfäüen sei der Umstans von Vcdéutung, daß die Reden des Reichskanzlsrs übsrqll vsrbreitet würden, während die Antworten auf seine Angriffs nur einem geringen Theile dees Publikums zu Gesicht kä111en. Davon, das; der Abg. Stumm auLdrÜcklich Erklärt habe, die ijustrie Mise dis Subvention zurück, um Nicht Widßrwiüsn bei andersn Ständen zu verbreiten, davon WSWS nichts im „Reichs-An: zeiger“ stehen, wohl aber von der Behauptung OLS Reichs: kanzler-Z, daß der Abg. Nichtcr Haß und Verachtung gegen die große anUstrie habe erregen wollen, mit seiner ganz unschul- digen materieUen AUSfübruna. Die Takik oeS RexichHkanzlers trage nicht dazu bei, objektive Debatten herbeizuführen, sondern sie lege dem nachfolgendkn Redner den größtsn Zwang auf, um innerhalb des parlmnentarischen Anstandes seiner- skits zn bleiben. Früher habe es geheißen , 18111? (des Redners) Partei predige dcn Haß JMLU die Landwxrth: schaft, heute werde seiner' Partei dasselbe bezüglich der Großindustrie vorgeworfen. Der Reich?:kanzler hätte sich eines solchen Angriffes lieber enthalten soücn, de1 es sslbst einem sach1ichenGegncr schwer mache, innerhalb der Parla- mcntarischcn Grenzen zu blcibcn. Wenn alle Diejenigen, welche gegen das Prinzip der Regierung, die Staatssubvcn: tion seien, auf einem Varteistandpunkt stehen wüten, während dcr Reichskanzler allem über dem Standpunkte der Parteien zu stehen behaupte, so 111111'sc er (Redner) erklären, daß man derartige Grundsäße doch im gescUschaftlichcn Leden nichtgclten laffe, warum also im dffentlickwn? Nun häxtcn aber alle Parteien, auch der Abg. von Marschall, sich in diefer Richtung gegen die Regierung ausgesprochcn, also müßten 11112 auf einem ein- seitigen Partcistandpunkte sieben. Was ibn speziell betreffe, so, glaube er, seien seine Ansichten auf sozialem Gcbicte völlig frei von Parteicinfli'tffcn und bringe cr der Vorlage seine voUstxmr-igstc Sympathie entgegen, indom er in derselben eincn vorzüglichen teckmisclzcn KMU crblicke, während er das Gcscß 1m Gamen, wie es vorliege, für ".indurcbfübrbar halte. Tas (Hxscß cmthalte viele schöne hingeworfene Jdccn, deren Durchführbarkeit jedoch durch bloße Paranrapbirnng nicht be: wicscn sei; es fehle vöUig an dem praktischen Material. Besondkrs müss er sich gegen die vom Abg. Stumm bc: fürworteten, 10 WM gehenden BundeNatthcsugniffe aus: sprochen , denn was bei solchen Delegationen heraus: kommc, das habe man beim Lebendmittel-Gcses gesehen; cs herrsche auf diesem Gebiete die aUcrardf;te Vcr- wirrmm, weil der Bunchralh Jahre lang ohuc Resultat nach- simtc, in Folge wovon viele Personen wegen mangelnden («5911183811 Anhalts bereits Vernrtbcilmmcn erfahren hätten. Außerdem sei auch zu bedenken, das;, wenn man demVunde.: ratvc dic 1ntrcffcnden gcscßlichen Bestinmmnacn überlicßc, man r*cffcn Vcschlixffen gcgeniibcrvdüig gebnndcn wäre, indem wem sie einfach annehmen müßte. Jm (Besev liege die Mög- licbkcit dcr Wcitcrcntwickclung des Haftpflicbtasicßes, wclche seine Partei filr wünschenswert!) halte und (mch dcr Abg. Riclytcr hab: zngeaeden, das; in rer Vorlage cin brauchbarer Kern vorhanden sei; es sei also im eine sachliche Verband: lung der Boden vojlmnden und m bedauern, das; der Reichs: kamlcr dic Mstbodc habe, sobald derselbe seine Ausfüh-
rnngcn acmacbt, mn dix: öffent.iche 'Meixnnga zu ge: winnen, das Haus_zn verlamn. Was _ 1118 Cyncbcidjgungs: vflicht angcbe, 10 wiirdcn djs wntcrbljebcnen nach
dem jeßiaen Gesche sebr benacbthciligt. Für ein Kind soUten 10 Proz. des Arbeitslohncs gegeben werden. Wenn der Ar- beiter, welchcr 750 .“. Lohn erhalte, gctödtet werde, wiirden auf das Kino 75 .“. kommen, weniger also als für Alimen- tation eines Kindes (mahlt werde. Er kei auch 'evt noch wie im Jahre 1871 der Meimma, das; das Haftpäichtgesev möglichst ausgedehnt werden müste, auch fiir den Fall der Versckulmmg Seitens des Arbeiters, wie es auch im Geseße ausnesprocknn sci. Tancgcn müsse er sicb acaen die Beitrags- vflicbt des Staates, die auch 11". VoléonnrtdWastsratb wenig Anklam „esundcn habe, erklären, und cr 11cgreifc nicbt, wes- halb der Reichkamlcr sich so schr für das Znstk-ndckommen dicser („?Zcseßesbesiimmuna cnangire. Sei es ferner richtig, “daf; dic Ilrmsnvchndc der Industrie zu ericson hätten,
was ihr durch dre Haftvfitcbt ab;“,cnonnnen wcwc? Er be: “.'lrmcn:
stmrc dico. Tie 1111_t-rstitvnngcw, Wclchk . me verbände, namentltch am d(m Lande dem Yrbrttcr- §1Cn1011r1€1o, * 1101111 (*." hcmzcnexxcnch V'ld. Man meme, kw: Jndmtrtc
könne die Unterstüßung nicht tra en“. Was würde das heißen, daß die_ Indußrie einen Zusch von 11-3 Prozent der Löhne mcht ertragen könne? Daß ' e, daß der Unternehmer- gewinn fich vermindern würde. Der sozialen Frage näher treten wollen und daran zu denken, daß der Gewinn der - dustrie, das Kapital des ländlichen Grundbefißes derselbe b ei: ben könne, wie UJZ sei nicht mit der Ueberlegung eines Geseßgebers gespro n. Aber zwei Dinße seien noth- nothwendig. Erstens müßten die Arbeitgeber ihre Vereit- willigkeit zugestehen, die Entwerthung ihres Kapitals und Be- fißes anzuerkennen zu Gunsten der Arbeiter, welcbe daran theilnehmen foUten. Zweitens müsse fich auch der Arbeiter in seiner Arbeit verbessern gegen das, was Fein ArbeitHwiÜe Und seine ArbeitHkraft heute sei. Solche Dinge ließen sich nicht durch Paragraphen verrücken. Die Geseßgebung müße der Entwickelung nur nachgehen, könne sie auch unter Um- ständen fördern; aber gleichzeitig die Arbeiter beglücken und die Jndnstrie dabei nicht schädigen zu onen, das seien Kunst- stücke, die vieÜeicht ein Einzekner vermöge, aber nicht die Geseßgebung. Was nun die Staatsanstalt betreffe, so be- streite er, daß dieselbe durch den Versicherungszwang geboten sei. Man habe schon 1th Verficherung§zwang gégen Feuerögefahr bei Immobilien _ ohne entsprechende Staatsanftalt. Und bis jetzt bejjänden doch seit 10 Jahren Versicherungsanstalten, die noch niemals Anlaß zu der Besorgmß gegeben hatten, sie wüxden ihre Verpflich- tun en nicht erfüÜen können; kcxum eine Vsrsicherungsweife sei ?c- leicht sicher zu stellen, wie die Unfaüversicherung. Er sei gewiß kein voreingsnommener Freund von Privataktien: geseÜsthasten; aber sie hätten in diesen Angelegenheiten das öffentlickw JUtQ'effL durchaus gefördert. ES sci€n nicht die schlechtesten Freunde "OLS Geseßes, wslche dem Hause den Rath geben, so schnell wie möglich auf die Grundlagen einzutrkten, die mit 82:11 Haftpflichtgesetz gegeben seien. WEnn man den sansationéllen Theil aus der Vorlage anssckyeide, dann ssi Aussicht vorhanden, daß man noch in dieser Session etwas bieten könm, eine Fortbildung des biSerigen Zustandes. Nach sein€r Schätzung seien nicht 50 Mitglieder 'in diesem Hause, WE1ch6 dle sozialistischen Grundlagen dieseß Geseßes übernehmen würdM, weniger wegen der Bezeickwung, als wegen der UULLifL uud der Undurchführbarkeit derseLben. Wenn man sage, cs müss Etwas zu Stande kommen und man müßte deshalb die Grundlagen der Vorlage im Ganzen annehmen, wie dcr Abg. "con Marschaü ausgeführt habe, so sage Ek, “(Wr größte Fehler auf diesem Gebiete wäre das Ex- perimentiren, Und ein fshlgeéchlagenes Experiment brächte das Reich hinter den jeßigeu Zustand zurück.
Nack) Annahme eins.?- Vsrtagungsantrach bc-mcrkt? der Abg. Dr. Bamberger persönlich, von Yen zahlreicDen Pfeilen, die der Reichskanzler gsgen ihn abg€1choffcn habe, wyÜe er, da derselbe nicht mehr ge;1„enwärtig sei, nur zwei amühren. Der Rcichßkanzkr habe ihm vorgehalten, daß er vom Pöbel gesprochM habe und ihm dabei zu verste en gégeben, es könne irgend eine Partikel des deutschsn V0 kes darunter ver- standen werdcn. Hätte: der Reichskanzlor seine Rede nur ge- hört, so hätte derselbe sick) verhört haben können, aber derselbe habe sie gelesen und da sei es schwer anzunehmen, d-x-„ß der- selbe feincn Sinn nicht verstanden haben_ könne. Er (Red- nkr) habe vom 1ömischen Pöbel gewrochen und zwar in dem Sinne , das; das Volk dadurch zum Pöbel werde: , daß man ihn Geschenke gébe , wenn man es nicht thus , rufe man keincn Pöbel hervor. _Der Reichskanzler habe heute sshr viel vom praktifchen Chrtsten: thum gesprochen: die Auslegung der Rede 1211128 Nächsten, wie der Reichskanzwr sic ih1_n gegenüber geübt habe, wöge praktisch scin; ob sie christlich mei, bezweifle er. So viel ver- stehe er auch vom Christenthum. Dcr ReichSkanzlcrhabe dann behauptet, er (Redner) sei Eigenthümcr der „Tribüne“. CZE sei schon einmal darauf angespielt worden, aber bei einem 1o 111en10rabelen Ausspruch aus dem Munde cines so crhabencn Mannes sei es il)m doc!) wiÜkommen, von Neuem zu erklären, daß das ein großcr Jrrthmn sei. Er habe 1ich bei_ci11cr Re- formirung dieses Blattes zu einem ganz kleincn vcr1chwinden= den Thsil bclhciligt, denn wenn seine Partei,_ die keinxn Wel: fenfonds habe, ihreMeinuna vertreten one, 10 111iiffe1ieselbst in die Tasche greifen nnd leider sei diese Tasche nicht so tief wie der Welfenfonds. _ _
Hierauf vertagte 1ich um 41-2 Uhr das Haus am Montag 11 Uhr.
Nr. 10 des Armcc-Vcrorkpaagö-Vlatts 1:11 f.!genren Inhalt: Umfr:m€-.11:xeiche;: Ur mu a:!fxustcücpren Terrcntkeile. -- Friercns-LTI:slc;1:n,:§(?ta's für 1881 82. -- Instruktion für die WaWen in Hinfiws der von ihnen vcrmnckmcaren chbaftungen nr.? voxlä-fi,xe11 Fest: akmen. -- Vetijtenmacbung der Festung;- (Houvemmxe u::d Kcmmxnkantex, *rntc ker ArtiLZexic-Osüziekc dcr PläY-c und Vorstände dcr *Ilttilletic-“Lcrotö in offenen Ocken auf den Artiücrie-Scbießrläkcx'. -- V.:änkcrungcn in :er inneren (?an jbejlnna ch MKMänEtatk für 188182. -- VekrsÖnuxm dcr Tran?- rorto, Ankaufs- :c. „Koch is:: die für neU'uscrn:ir.:kc Artmocxic- Trurren zu beichaäch1ken Pferde. - Verrcllstän:i,:ung dr In- strukxicxen ketreffcnk rie qußxaffcn 11171,
_ Nr. 13 resDeutmvenHandel9-“11rchiv„s,Wochenickiir su: Handel u:.k Gewerbe, berauöaegeben irn Reichéamt kes J:'nern. enthält: Eexeygcbung: Rußland: Erkiätnnz kes Hafens von Batum als “ecibaien. -(Fin;angszk:11e aux L*l-“cb und m- scbi:dc::c Eikmsctten '.“. JinUr-k. - OestcrtciÖ-Unxarn: Feinbcits-Rcmc- dium ker Gclkmünzen. - Peru: Tarif kek EinfuhrzöUefür ren Hzfen von Callao. - Bericvje: TcmfcbeöReicb:Na-OweiiunY-er Einnahmen an Zéüen “ank qcmcini-Qaftlicven Verbrauch:1'tcu:rn im „eutsébenReicb für rie3cit*.*om 1.218-111880 bis zum Scbluffc kek- Mopar! Februzr1881.- Maike: Mazatxßq (Handewvctirt). - Qei:erteich-Unaar::: Schik- kabrt ron TU-ft im Jahre 1980. _ Rußland: Nikolaicff (Handels- betUU). » Venem-la: Ctukak Boll:." (Handclebctiavt). ““ portugal: Port“ lHandlkb-récbt). - Großbritannien: Der Verkehr de] verciaéaten KOntgreiÖ! mtl rem Aus1anke und um den britischen „Kolonien im Jabre1879. - Vcreinizte Staat-n ron Amerika: Deutscher Schißsrtäcbr im Haken von New-Yotk „im Jahre 188"). - China: SwiffabttßberiM aus Amov für da! Jahr 1879. *- Eranttn: Havana (Schiffsverkehr). _
- 917.6 m Matine-Verokknunasvlatts enthält: “.Wer- bütunz deo Zusammenüoßen] der Scbrke auf See. Köche und Kellner. - Lébnunx. fm ken 31. eine! Mona". - Vexrfiequzkak' zuscbuß. -- Pro“.“iankliefnungtkontraktc. _ Ltbenlretßckttur.nanxtalt für dte Armee und Marine. - Scbkffkbückmkisttn. - Persepol- retänkcrunqm. -- VenaÖriOtiaunaen.
Tak Beiheft zum Marine vetotknunaoklatt“111.-3013.11 wl- genden I;:balt: U-ker eie éteuctun: von ZÉt-xubenscbtfftn. - Vom südamerikaniscben Keie !scwurlzy, - NakbriMen von S. M. S «!*.-*, katm'xex, Lm Anilaxke. * Nacbtacbten vermixcbten Inhalt|: chßffknu. “]ttiUetistiicber, Torrekpmie", VckaHtex. Latetattkebe Bekakcria'skzunz.
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Zweite
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Berlin, Montag, den 4. April
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Preuß. Skaats-Anzeigee uud das Central-Haadels-
register nimmt an: die Königliche Expedition
de- Deutsrheu Keiths-aneigers und König Preußisrhen Staats-Inzeigets:
Berlin IN., Wilhelm-Straße Nr. 82.
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5. ]!äWt-ÜSUS Krabljoßemsuu, kadrüxsu uuä Grossbaväsl. 6. seroobjsäsns Zekwvbwaebuvgsu.
?srkästF srpwawuxsu, Submisaiausa 61-8. 7. bitsrakiscbs 8115015811.
[11 aer Zönan-
8. UsaWt-Wijsn. ck beüags.
9. kanul' 1611-87“ jobben.
zum Deutschen Reichs-Anzeigcr und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.
„FZR.-
!"
Inserate nehmen an: die Annoncen-vaedktivnen des
„JuvalidtudaUk“, Nudslf Moffe, Haasenßekn
& Vogler. G. L. Dauße & Co., E. Srkxlotte,
Büttner-Ü Wßnter, sorcéx axle üHr-igen größereu mmomc'a » B ar:-«.x.;-«-
Fix
Cubhastationen, Anfgebote, Vor- ladungeu und dergl.
Oeffentliche ZustcUung.
[9448]
Der Eigentbümer Joachim Kellermann in Neu-
TeUin, vertreten durch den Rechtsanwalt Kaufman
in Demmin,
embalts, . _ dung mit dem Anfrage, d1e zwrxchen den Partei: bestehende (Ehe zu trennen_und dre Beklagte für de schuldigen Theil zu erklaren, klagte ' streites vor dre ' Landgerichts zu GcerfSwald auf
den 131111 1881, Vormittags 91 Uhr,
mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge-
richte zugelaffenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwchche diejer Außxug der Klage bekannt gemacht.
GreifStvald, den “21533. MFrz 1881. aa ]- Gerickxtsscbreiber des Königlichen Landgerichts.
[9435] Landgericht Hamburg.
Oeffentliche Zusthung.
Der Led rbänklcr_W. Schmidt, hier. vertreten durch die Rechtsanwalts ])1'65. R.L. und P. Oppen- klagt gegen den Sckoubmacbermeister und unbekannten Auf- enthalts, wegen gekaufter und empfangener Waaren, mit dem Antrag:, den Beklagten kostenpflichtig zur Zahlung von 922 ck 67 „Z und Zinsen zu Verur- tbeilen, auch das Urxbeil eventuell gegen Sicherheits- erklären und zur_ mündlicbeu Verhandlung des Rechtsstreits vor du dritte Civilkammer des
heimer, _ Schubwaarenbandler C. Steffea,
leistung für vorläufig voÜstrecjbar zu ladet den Beklagten
au"
Landgericbjs zu Hamburg s Vormittags 91 Uhr,
den 11. uli 1881, mit der Au orderunq, Gericht zugelaffenen Anwalt zu bestellen.
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser
AUSzug der Klage bekannt gemacht. Hamburg, den 1, Aprilu1881. W. Ratet, Gerichtsscbreiber kes Landger1ch18
[9429] Oeffentliche Znstcüung.
Auf AntraZ des Vollmeiers Heinrich Severin in Hallerburg, *lägers, gegen den Beibauer „“Heinrich Cleeves in Schulenburg, Aufenthalt jest un ekannf, Beklagten, weaen Forderung, i1t vom Königlichen
Amtsgerichte Calenberg, durch_ Verfügung_ vom 21. d. Mts. zurn zwangsweijen Verkauf der
dem Beklagten gehörigen in Schulenburg unter OS. Nr. 58 belegenen Beibauerstelle mit Zubehör Termin
auf Donnerstag, den 11. Mai d. Js, Morgens 11 Uhr, allbier angesc „1. Zum ch e der öffentlichen Zustellung wird dieses bekannt gemacht. Calenberg, den 28. März 1881. _ Pape, Sekretär, Gerichtéstbteiber Königlichen Amtsgerichts Calenbcrg.
[9436] Land;;rßlxxkßambnrg.
Oeffentliche Zustellung.
Al_wine Josephine Francisca Meins, geb. Struve, vetwlttwete Volckmar, bier, vertreten durch den Recht§anwa1t br. ch, klagt gegen ihren Ehemann Jobannn Hmricb Ludolph Meins. unbekannten Auf- entbaljs, wegen böslicher Verlosung mit den. An- trage, die Ehe der Paxtciep wegen böslicber Ver- lassun kes BeUagten aauzltcb zu scheiden und ladet deu eklaaten zur mündliÖen Verhandlung des Rechtsstreits vor die dritte Civilkammer de! Laur- gericht! zu ambura auf den 1 . uli 1881. Vormittag! 91 u , mit der Auffot eru-vg. einen bei dem gedachten e- ncbte zuaelaüemn Anwalt zu bestellen.
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Außjug der Klage bekannt gemacht.
hamburg, den 1. April 1881,
W. Rüter- Gerichjsscbreibcr des Landgerichts.
194401 Oeffentliche Zustellung.
Nr. 4430. Die Gebrüder Korn in forzbeim, vertreten durÖ'ReMeann-alt Boeckb in allorube, klagen gegen 171: Bäcker Karl Wilhelm Herrmann'i 1xmm1vetbindltcke Eheleute in Pforzheim, zur Zeit an unkekannten Otten abwesend. aus Darlehn vom Jab: 1877 im Betrage von 4500 „x mit dem An-
trage auf Verurtbetluna des Vekla ten unter sgmmtvetbindlicbet Haftbarkeit zur Za lun test- ltcher 3442 .“ 85 H nebst 60/9 Zink vom . Juli
1878 und auf vorläufige Vollstreckbarerklärung des ttzebmden Uttbeils. und laren die Beklagten zur muurliwen Verhandluna deo Recttsstteito vor die 11. Civilkammer reo Großherzoglichen Landgerichts m Kaelörnbe auf Montag.
„den 27. mai 1881. Vormittag! 81 Uhr, qut ker Au ordnung, einen bei dem gedachten Ge- tnbte zugelaffmen Anwalt zu bestellen.
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird die- in Aukzua der Klage bekava! gemaeht.
Karlsruhe, km 28. März 188].
klagt gegen seine Ebefrcm, Marie, geb. Hujb, früher Verwitthte Mewes, unbekannjen Auf- wegen böéltcher Verlaffung auf Eheschei-
und ladet die Be- zur mündlichen Verhandlung des Rechts- 11. (Zivilkammer des Königlichen
der öffentlichen Zustellung wird
einen bei dem gedachten
[9459] Qefk7entliche3nftcl1ung
n 11
raum nebst aufstehenden (Gebäuden zu wiüigen, und ladet den Vexlagten zur mündlichen Verhandlung des Rxchtsstrms vor die erste Civilkammer des Königlxchen Landgerichts zu Neuwied xmf den 7. Juli 1881, Vormittags 9 Uhr. nzrt der Aufforderung, emen bei dem gedachten Ge- UYU zungaffÉnenvAncht TtlxiHestellen. um We e er 5 en en ZusteÜuu wird dieser AUSzug der Klage bekannt gemacht. g
o :s, GeriÖiSschreiber des Königlichen Landgerichts.
[9439] Oeffentliche Zustellung-
Nr. 4410. Die Wittwe des Georg Krieg, Karo- line, geb. Schubtx1acher, zu Rastatt, vertreken durch Rechtsanrvalt Snaler von da, klagt gegen den ledi- nen Anselm Seis von Niederbübl, zur Zeit an un- kxkanutxn Orten „abusesend, wegen Unergiebigkeit exnes ltegenscbaftltcberx Vollftreckungßobjekts durch dre seinen Werth vxrmcndernde Last eines Wohnungs- recbts .- zur Befrtediaung einer der Klägerin erb- schaf111ch zugefallenen Forderung aus Darlehen, mit dem Anfrage auf Verurjbeilung des Beklagten zur Gestattung der voUstrexkungsweisen Veräußerung jenes Objekts ohne Rückncbt auf besagte Last, auf dekxn Geltendmachung die Mitbcrecbtiate Karl Sens Wrttwe bexeits'verzicbtet habe und ladet den Beklagten zur'mundltcben Verhandlung des Rechts- sxretts vor dt,? 111.C1v11kammer des Großherzog- ltchen Landqertchts xu Karlsruhe auf
Mittnmä], den 15. Juni 1881.
Vormittags 8 Uhr,
mit 'der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gertcbie zugelaffenxn Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der offentlrchen Zustellung wird dieser AUSzug der Klage bekannt gemacht. Karlßruhe, den 28. März 1881.
, ' Amann, Geetcthscbretber des Großherzoglichen Landgerichts. [94561 Oeffentliche Justellaug.
Wilhelmine, verebel. Stellmacber Jahn, eb. Meiser, tn Nischwiß, klaut durch Herrn Reckéts- anwalt Hempel in Ronneburg geaen tbren Ehe- mann, den Steamaäxer Johann Carl Jahn von Nlsänviv, jeßt unbekannten Aufenthalts, auf Che- scbcidxzng, qnd beansraat, dxe zwtscbeu dem BeklagTen und idr bestehende Che unter Erklärung res Ehemanns als bös- 11chen Vexlaffets zu trennen und den Ehemann 916 scxyuldmen Theil zu erklären. Dte Klagerin ladxt, nacb'kem die öffentliche Zu- steUunq . von der Cwilkammer 11. des Herzoglichen L.:nkgertcbtsubier bewinigt worden ist, den Befla,:- ten xur mundlitbeu Verhandlung des Rock:“- streit! vor die Civilkammer 11. des Herxog- Ucheu fLaudg;rlchts zu Altenburg au Minirock], den 6. Juli 1881, . _ Vormittags 10 Uhr. unt der Aufforderung, einen kei diesem Gericht zu- gelaffeneu Rechtsanwalt zu bestellen. „Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird die er AuUua aus der Klage bekannt gemacht. Altenburg, am 30. März 1881. Gerichtescbreiberei des Herzoglichen Landgerichts. "['- Kranse, Laudgericbn-Sekretäe.
[9454] Aufgebot.
Für Zosel Al_eider, ledig ron Leinbeim, ist seit 21. Man 1851 tm vatbekenbucve für Denzknatn Bxd. 1. S. 389 das uncntgelkliktc Wohnrecht ein- ge tagen.
Da alle Nachforschungen nacb Josef Aleider er- sclgloo waren, so w'rd auf Antraa der dcrmaligen Anwesensbefiyer derselbe hiermit öffentlich aufgefordert :
sich innerhalb 8 Monaten beim unterfertiaten Amtsgerichte zu melden unter dem Recht|nachthcile, das; im Falle der Unterlassung der Anmeldung die Forderung für erloschen erklärt und im Hypotheken- buxbe gelöscht würde.
Zur Etlaffung ves Aukscblußuctbcilo wird Tet-
min auf * Montag. den 8. Oktober 1881, Vormittags 9 Uhr, anberaumt.
Günzbntß. den 26. März 1881. öniql. bayer. Amte erlebt. Streber, !! A. (ZK.
[9430] Aufgebot. Hinfich1lich de! von dem Schlachtetmeistcr Ludwig
Der Simon Jubn IU. Woldert, vertreten durcb Rechtsanwalt 'Dr. Pfejffer zu Altenkirchen, klagt gegen den thhelm Kambeck, unbekanmt tro ab- n wesend, als_ Mtterhen seiner Mutter, der verstor-
benen Ehefrau Stmon Kambeck 11. wegen Thei- lung des dem Kläaex zu Z- Jdealantbeilen, den Erben der Ehefrau Sxmon Kambeck 11. zu & Ideal- antbeil gehörigen nachbezeiaonsjen Grundstücks mit dxm Agtrage auf Verurtheilung des Beklagten in dte tbetxungsbalbxr nothwen'cige Subhaftaiion des GrundFtucks der Katastralgemeinde Woldert Flur 3 Nr. 608/147 im Mühlenacker, 1 Ar 5 Meter Hof-
Wagenremise,
spätestens in dem auf
Montag, den 13. Juni 1881, Morgens 10 Uhr,
etwaigen AnsprüÖen außgescbloffen werden.
Verpflichtung zur Anmeldung befreit., Schle§w_kg„ den “28. März 1881. Komglicves Amtherickot. AM). 11. _ _ gez. v. Läuten, Veroffentltcht: König, Geriébtsscbreibkr.
[9443] Verkaufsanzcige
und
Aufgebot,
In Sachen,
betr. die Zwangsversteigerung der dcm Anbau
“stelle Nr. 8 daselbst soll die nachbeschriebene, de
grab: am Montag, den 9. Mai er., 10 Uhr Morgens,
Die Stelle besteht
aus dem Grund sieuermujterrvlle
und ist bebaut :
und Yodenraum. Zugleich
gcgenständen Eigentbumß,
fideikommiffatische, Pfand- und andere
berechtigungen zu baden vrrmeinen,
Termine vom
Montag, den 9. Mai er.,
10 Uhr Morgens, bierdurck) unter dem Verwacnen geladen, daß fü dcn fick) nicbt Meldenden neuen Erwetbtr dcr Stcüe “cas Rccht verlore
gebt. Bleckede, den 24. März 1881. KönigliÖes Amthericbt. Roscncr.
Zwangsvcrstcigcrung
und
Aufgebot.
, TU_S dem Schiffer D. Verwer bicsclbst gehörende tm btefigen rothen valtief liegenre Muttsckpiff
[9451]
Mittwoch, den 18. Mai d. I., 11 Uhr Vormittags,
verkauft werden.
ihre Rechte, bei Meidung
Termine anzumclden.
Emden, 26. März 1881. Königliches Amtsgericht, 111.
Thomsen.
“Aufgebok
[9447]
Forderungen und Ansprüa'e :: Haken vermeinen, werden hierdurch aufgefordert, !. des Verlustes binnen 12 Wochen, vom Tage der levten Bekanntmachnna dieses Aufgebots an„getcchne1,bit- selbft anzumelden. Segeberg, den 29. Mär] 1881.
Königliches Amtsgericht. Abib. 1.
Aufgebot
behufs Todenrkläruug. ' Der am 20. Dezember 1830 geboren?, rot angeb- lnb A) Kabten nach Amerika ausgewanderte Johann Hinricb'Sennemevtt zu Ftiedtkwswtfwirdauf Antrag seine] Votmunde], seiner Ehefrau und seiner ein- zigen, “evt voüjabtiaen Tochter, nachdem dieselben den ge eßlicben Anforderungen aenüat baden, biet- dutw aufgefordert, s1ch binnen Jahresfrist. ipatcsteno in dem auf Mittwoch. den 5. April 1882. _ 10 Uhr Vormittags, an btcfiger Gertebtostelle anketaumten Termine zu melden, widrigenfalls derselbe tür tort erklärt, sein
[9431]
Carl Christian Rükbüldt zu Schleswia an den
Amun, Gerichtsscbteibtr de] Großherzoglichen Landgerichts.
Sazlacbttrmeifiet Jürgen Friedrich Ca 1 i k - selbst verkauften, im 1'111. Quartierr K:" a
Vemögen den nächstm bekannten (Erben oder Raab- sclgetn überwiesen werden. auch seiner Ehefrau die
takt Wicketvctbeitatbxuo gestattet werden sou.
Schlesrwg sub Nr. 94 belegenen Wobnßewcses, be- stehend aus 3 Wobngelegenheiten. Schlachterhaus,“ Pferdestall und Stallraum nebst (Garten Werden auf begründetsn Antrag (1112 Die- je_nige'n, Wexcbe" an dem bexcickmeten Wohngewese? dtngltcbe Ampruckxe zu haben vermeincn, aufgefor- dert, diese ihre Ansprüche inncrbalb 6 Wochen,
aq biefiger Gerichtssteüe Hiermit anberaumten Ter- mm anzumeldep, rvtdrigemfalls dieselben mit ihren
Die Protokollirten Pfandgläubiger find von der
vor unterzeichnetem Gerichte öffentlich meistbiekend verkauft Werren, wozu Kauflustige géladen werden. aä art. 23 der , _ dss Gemeindebszirks Lem- grabe mtt 92 ar 83 qm bsschricbencn (Grundstückcn
mit einemÜWobnbaUse mit Scheune mxd Stal- lung; mass» untcr Zießeldacb, das Wohnhaus enthalt 4 Stuben, 5 Kammcrn, Kücbc, Kellkr
werden alle Diejenigen, w:!cbe_ an den Verkaufs- Naber-, lebnrechtlicbe,
din liche Rechte, insbesondere aucb Scrvitutcn und ??Teal-
„ unter Vor- legung der dieselben begrundendcn Urkunden zum
im Verbällniß zum
„Iantje', 10-12 Last groß; 1011 mit Zubehör auf Antrag kes Skblfföbaumeisers C. J. Caffens bieselbst am
Öffenjlich meistbietend, unter den auf ker Gerichts- scbretberei ausliegenden Bedingungen mangkwcise
Eigentbümcr und Pfand-(ScbiffS-Ulßubiaer haben _ Auv'cbluffes mit denjclbeu dem neuenErwetbn gegenüber, im obigen
_A11_e, welche an die biolkcr dcm Jockim Hinrich (o.bmnan Lüxbje gehörige, z:: Weed: belt,“.ene Halb- buftnsteUe mat Zubehör dipgliwc, nicbt protokollirtc
olcbe bei Vermeidung
AÜe Personen, tvslcbe über dak? ortleben dc“ verschoüenen Hennemeyer Kunde gebekaönnen, wer? den aufgesordert, davon hierher Mittheilung zu n1ache_n, nicht mindir wekden aUc für den Fall der dcmrmcbstigcn Todescrklärung ctwa Erb- und Nach- fo_1„geber_echxigte 5111: Anmeldung ihrer AnsprüÖe spä- temns m dcm obiaen Termine aufJLfordcrt, widri- ;:anaUs bei dcr Ueberweisung, dis Vermögens des ZversscbÜllenen auf fie keine Rücküäpt genommen wee- cn :) .
Bremervörde, 19. März 1881,!
Königliches Amtsgcriäyt. [. Müggc.
[9449] Aufgebot.
Ter Restaurateur Reinhold Arradt biélsllbst [*at beantxagt: * dre Grundstücke Gollub, Garten Nr. "20, Goüub, Garten Nr. 182, und Yoüub, Kunstbeet Nr. 196, behufs Bewßtitelberickotigung auf seinen Namen an- zubteten. „_AUe kHiejenigen, Welche an die bezeichnckcn Grund- stucke CtgentbumSansprüÖe geltend zu machen haben,
, „ „ , cr “ “ * ' Hemrtck) Raveler m Lemgrabe gehörigen Anbau: Werden aufgefordert, solche svateftens m dem avf
r' den 13. Juni 1881, Mittags 12 Uhr,
2c. Rabeler gehörige Anbauerstelle Nr. 8 in LMT angeseßtcn AUfgebotstermine zu thun, WidriMUfTM
dieselben mit ihren Ansprüchen werden aUSZsfclxkonen Werden. “ Gollub, 22._Märx 1881. Königliches Amtßgcrécht. v. Hülst.
[9438] Aufgebot.
Als näch1ke geseylicbe Erben des am 1.3'. Sep- temkex 1880 zu Kalkberge-Rüdsrsdorf verstorbenen Rentiers und frühsten Reaimentssattler Wilhelm EduFrd'Flacbc haben fick) bisher die Kinder eine? voßburtrgen Bruders deJcLben, dcs Rentiers und fruheren _Sattlermeisters Karl Friedrich Augukt Flache, namlich der Apotheker Karl Flache und die unvereße11ckte Klara und Emma Flache, sämmtliöh zu Berlin legitimirt. Eine vollbürtiae Schwester des verstorbenen Rentier Wi1belm (Eduard Flache, Ehefrau'des Schauspielers Pichl, Florentine Fran- z1§ka Wilb-ltmnc, axb. Flacw, angeblich 5u1:13t in Pest wohnhaft aewejcn, fowie derm Sohn Julius Paul Plel, sollen bereits verstorbkn sein. Ein uxkundlichcr Nachweis ihres Todes bat jekoä) bißber !: mcbtoerbracthcrden können. Dieselben, sowie alle sonsttgcn Pexxoncn, welche ein mit den biIherigen n (L_xben, Gekcbwisicrn Flache, alcicb nahes odcr naheres Erbrecht zu Ha en vermeincn, werden auf- gefordert, spätestens in dem auf den 9. Juli 1881, Vormittags 11 Uhr, an nusrrcr Ge- richtsfielle zu Lllte-Gruud (Kalkbergc-Rüdcrs- dorf) anberaumten Termine sich zu melden und ihre Leaitimation als Erben zu führen, widrigenfaUs das Crbenlcgitimationsattcst nach dem Rentier Wil- bclm Eduard Flache, dcn bisherixen Erben, Gc- scbwistcrn Flache, ausgestellt und de! Nachlaß ihnen aUSaebändigt wird. - ?Ut-Laudßbern, de:". :11. März 1881. Königliches Amtsgericht.
[94012] Salxuflcn. Ter Erbpäcbtcc Wélbelm Reich Nr.?l zu chten, Bauerscbast Wülker, (*:-t ck35 Autgcbot zum Zwecke der Löicbnng cines far die beiden K_indcr dcr Wittwc Kamke am 1.1. März 1817 aux seine S1ätte ersten Ort) eingetraacnen Schichtibeils zu 51 Thlr. 31 Sgr. 11,2 Pf. ["can- tragt, welcl'er Antrag für zmäéfi.) erklärt ist. Aufgebotétermin M auf “Freitag, 7. Oktober 1881, Morgens 10 Uhr, Jestimmt, m welchem etwaig: Berechtigte unter dem Recbtknacbtbeile aeladen werden, das; di: Eintragung für erloschen erklärt_ und auf weiteren Antrag ac- löftbt werden soll, sofern in dem TermineAnsvrückxe aus rem fraglichen Ingrosyate nicht angemeldet werden. Salzuflen, 23. Mär; 1881. Fürstlich Lirviscbes Amtsgericht [. Bealaubigt A. Burke, Geticbtkfcbreibcr.
["Z“] Vcknnntmnämng.
In der Feiedtich Und Wilhelm BigaU'sch Au?-
gcbotksacbe, sowie in rer Benjamin E(bwarz'ickcn
Aufgebotssacbe, betreffend tie Srcxialmaäkn ker zur
Hekung gelangten und in Verwahrung gcncmmenen
Beträge, kcr
a. auf Hannowo Nr. 25, M*tbeilung 111. Nr. 1 für Friedrich Bisou tinactkagcz getrefene Erk:- 1be11|fotretung von 1:3 .“.
b. auf Hannon-o, Nr.:).ö, Aktbciluna 111, Nr. :'n. für Wilhelm Vignll einaetragm gerrescne Fo:- deruna von 97 .“, 18 ..1.
c. auf Gtaukenz Nr. 717 für Benjamin Sébwarz, Abtbeiltwg 111, Nr. “.'1, cinaettagen gewesene Kautionswtdetuna von 400 .“
', ist beute kei dem unterzeichneten Gericht
. Ausswlusumel ctaanaen und Ktaitlcsetklätuna
ker vaotbekcnnrkunde über 'die Post Hanncwo
' Nr. 25, Abibeiluna 111, Nr. La. erfolgt.
' Grandevx. den 19. Mär] 1881.
. Ter Geticvtksckneiber des König!. Amtsgeriäots.