und Dr. Paul Jacob, sowie den Fackßlebrern an der Untxr: ei tsanstalt des Königlichen Kunftqewer «Museums in Berlm, Cieleur Otto Rohloff und Holzbildhauer Karl Taubert ist das Prädikat „Professor“ beigelegt woxderz. _ ,
Am Schullehrer-Ceminar zu Köslm tft der btsherthe ordentliche Seminarlebrer ])r. Peine zu Osterburg a s Seminar-Oberlehrer angestellt worden.
Das Diphtk) erie:Heilserum mit der Kopirolnummer 96 aus dem SerumNaborawrium RÜte-Epock) 111 Hamburg M* wegen Abschwächung zur Einziehung bestimmt.
Ministerium für Landmixthschaft, Domänen und Forsten.
DenDomänenpächtern R 01) e r t R 11 h m 91? o r f zu Mahlertxn, Regierungsbezirk „Hildesheim, und Lou'ts Mtch e ls zu Sckzyexd- lingen, Regierungsbezirk Ma, deburg, tft der Charakter „Korng- Licher Ober:Amtmann“ vcrliec1)en worden.
Ministerium der öffentlichen Arbeiten.
Nachdem die zufolge Allcrhöchster Ordre vom 14. April 1902 eingerichtete LandLSanstalt für Gswässcrkupde ZVeilage 13 zum Etat der Bauvxrwaltung fur das CtatanHr
902) mit dem 1. April d. J. ms chen gctretet) Ut, uber: senden wir Ew. 2c, _ der xc. --_anbe1 ergebenst em Exemplar der festgesctzten GeschäftSanthsung. " "
' In Ausführun dcs § 5 dteser Ge1chaft§anwc11ungchahen wir den Leiter der andeSanstalt auf denen An_trag ermachttgt, zur Erleitherung und Veryinfczchung dxs Goschaftsverkchrs mtr etwaigen [mträgen anf Muthetlunqcn uber Vegelbeobachtungen, Wassermengenmessungen und sonstt'gen Angaben aus dem (Ge- bicte der Gewässerkunde mit den m Frage kommenden Pro: vinzial: bczw Lokalbehörden der allgkmemen Bauvcrwaltung und dkr Meliorations-Bauvermaltung in unm_1ttclbar_e Vex: bindung zu treten, sowie alle zur cttyaigenYufklarung 11er du: vorgenannten Gegenstände nothwendtZen Nyckfragßn glxtchfalls durch unmittelbaren Verkehr mit den ethctltgten DtemtjteUcn zu erledigen. Soweit es fiel) um solche Angaben_handc1t, dle besondere Arbeiten und Kosten fÜr ihre Neuveschanung erford_ern_, be: lyaiten wir uns dagegen die zutreffenden Anormnmgcn m ]cdem einzelnen Fallc vor. _ _
Ew. 21“. _ dic :c. « er1uchcn wir daher crgebezzjt, den dicserkzalb von dem Leiter der Landcßapsxay für Gßwäncrkunde an Ste zu richtcnden Ersuchen bexeierngt zu entjprechen mzd
cfäUigstdafür Sorge zu tragen, daß dteStaatsbaubeamten der) m Zlng-legcnbeitcn der Landesanstalt an szc hcrantretenden Arhmtep in emgehendstcr Weise _und mit Eifer sich upterzichen und'jq dre Erledigung der ihr gestellten chenso mtcbtrgen (116 schtvtcrtgen Aufgaben auch an ihrem Thetlc nach Krusten fordern bclfßn. Eine Minbeilung über die Zic'lc der Landesanfxaltxntbalt Nr. 4 des „Centralblatts der Bauverwaltung“. D_1e(531'schäfts: anweisung wird in cincr der nächsten Nmymcrn dieses Blattes veröffentluht wcrden: deHglcicben :ytrd eme Bekgnntgaßc dcr Arbeitspläne der Landesanstalt aU|äHrlich da1clb1t stannndcn. Es dürfte zweckmäßig sein, die 'm Frage kommenden Beamten hierauf hinzuweisen.
Berlin, den 26. Oktober 1902. _ _
Der Der Mininer für Landwxrthschaft, Minister Domänen mzd Forsten. der öffentlichen Arbeiten. Im Auftrage: Budde. Hermes.
An die sämmtlichen Horten QbowPrßsidcntcn. dic sämmt= lieben .Herren 211cgicrungs:Vrä_1tdentc_n, de1_1.Hc_rr11 Polizei: Präsidenten bicrsclbvt, _ dlc Konigltchc MimstcriadBankonnnisfion bicrsclbn und dtc König- 11chc Kanal:.kwmmissiNt zu 9.111'mstcr.
(“cscbäftöanwcisuns für ric rrcnÜiscbc Lankeüanstalt 511! Gcwäffcrkunks. |Eia:,;crich*tct guéclcx Allctböchsm ):!kkk vpm 14. Avril 1902)
Tx *.*.mkczmnnw '.1r _l“:'n*a!_11*tku:*.kc_1xt "cl,:cnkc A1!_',:.1*::1'
] Z.:nnnlnn,:, ..“:111-5111151747 Bc.1r1*.'1tzzn,:_ nnd 6x.;:x::;:n,:_ px:- 'ch*c:1.1chtun,:_c_n 11121 kkt'. ASMtnvomang bc: *D'J'kbarcn un? m::bt '.“be- larcn'xßcxrz'nrn, 12:11.“ ('tmtttclnng rc: 1.771"- maßgc-xnrxzx Ver- 1311mnc. _ * _
11. IT.:thtquU; kxx-r. 11nte'r'ncbnp ;-)-::.'.e'1*t*.!'!e 1371“ “Y::- -'“«*_:7111:1*::::.; 1::_11_ct'ctkkrljckcn'al-'T durcb '.[Uikwxxkung bc: » *.*-"un.: **,'.:"crn'1t21*':ba'tlnbct --r1,-„':*. 311" N11.
K*) K"-
Zammlxr'c, :?:-,k L*catberxnna rc: L*cokacbtxmscp ::nk 15:71:1711'1333571 ;“:bcr rx:1A1*51n":vc*kgana
„1. €*;xtkcé écxmn-n x.;r'Z-Én m BMI:!!! » Wct'bzcbtm'xn dcr “H„Lxöstserxkx .::: r.»: P:",cln rct rtc.1t";i5ch;enV3.1'“':t-m:“:Mclikmln'né- B.:ukcmanum, “:*-t:.“ rn :*xn rcn Beamten die!“ L&mxltungcz: .ws- ßésxbttcn L*I1“ctm:n:cnxnesiun.;-'n und di: "cn"ti.;kn. für ken “111711111- wmanxt n::bngkn Aufn.“.bmcn. Dicsclbn'. Ind zu ergänzen rurch Sama: una s;:vctTZiüzct Vcckacbtungcn unk Crmnelun cn glew-e Att. kn“ :*:x: .":ko S*:tc unk an den auéktbal Pnußenj uxlczcncn Z::akx.» m m L*ctmäst kommcnkm Genosse: [“en-Skit ".o-:kcax. “::-'t i.", Z“-.*'“cnkk:ch:' 35.11“: kutÖ „,x-*.." McFungm uv: “321572313":
1! Z:: „'ONE-: Wcäc **:-*!* ku n:;tcrtrk iZF'cn VcckQÖtunxcn fkk Zn- :!:"? A::klxn'x? 1072?" '"u" 6“.':t ren “.'11" ukrctaans :mct Ok“ „an rm: W1ch12„?c*1 (:*Öettxo"n, m 131111714111 :::-r *.*-e m chcke kn (“Akkräßctkorrx 9: kcatbcktcn Um tscht1§c Anschauung": ;“:lxt ken Zuixmmcxé'can; rm ')1:ctct"ch1.1*„ Ak'“,-.;1'; m': Betrunémna 1“.- ge- !*.“mr-“x. n'cxko“: ce. _Zr-vnkc '."cck: tungen micxxarcuet Art n'ctkctlnb «:“-. WRP" :'Z“t ?t-' Tcmr'ctatut m Waffe" und Berens, rie kickkuvét;':'.:k."ctk.':1km'7c, :tc Einmtknna ret kaanacnrcF-z u s. n“. M*?rkcké x::*;.-'.*-.-: "'-.::: rn“ TatsttUunacn ker Ccäkiujkcn “.:::: Eik- , Lnge m kakxnkän.
(' “315 17772".- Axxiaakw kcmm-r- in Bettaäzt ?""- 6tmrttki;rn.:m “'I-“t kn L*;ts'xckcwr; kek Münk. tie Gtunkn-xönbawmn unk tic Lutücnküruxz untl! "I;.“mxttkung kn Ct ckn'K- tct 17111711!" (Ft- :mttelunam tn ,;“71c151bcn Lankckaukna mc Namen:" 51!!! ale"- ßmanktc ätzacn m nichncn rmeni'tn über die (*inmtfnng rn chtißstxétÜtumx *.*-bft ku" DutÖlä Kak!" kei '.“ckxmtnn äk'kt [kn W1:*t*:anrx*;§:;k-n .;cacn d'u- Angnfft kek thctx. übt“: kit Gntüekam un!“ B***“ an.: kn Geschickt. übst déc Art at:: Messe k't Gesäche un? er ecke i!? den szäctn »: 5. k,
H ,? L*etn:ttk;:3; kk! Untctiacbnnakcracbnikü.
Tn- k:'1:'“ch 1233713113177"- Ecstbniät m bei 1 ,x M' kcoeicbntten [ZKTMUÉRZM “'.-"..““- n- 311;3§t11ch ("'Ein-"nnn Iaktlütbktn r(t- -'4cr11:cht *-_'t':**-“- T??- JQbrk-“sÖ-t merck: .::-5" ten in Takcam - ak PME“: *EUR-11:27“! m'xa-“tkülnn naclmééian- 2*-.-wck-» - ck_„rkuéä'r 4.352m:pk:=*3'“'-“::?" MUu-v'kn au? km: W e"".bt :" WWULUQU *!*-11.1111“?! &: kée Ükaaklu sxh :*:k 31.- thzc: mm», ***," :.- dtn krktxytarki'äm et-
wirtb ftlicbeu Darstelungen der préußisöen Ströme berührt worden
d, sts? bilden ste eine sbetige Ergänzung „dieser Werke. Im Zu- ammenbange mit ihnen sollen demnach dre Jabrbucher_als,zuver- äsfige, von 'edem Sachverständigen benußbare Que11e fur dre Be- arbettung wa erwirtbschaftlicbee Aufgaben aller Art dtenen.
§ 4. Begutachtung wasserbautechniseber Fragen. Aufträge zur Erstattung von Gutachten werden von den Ministern
der öffentlichen Arbeiten und für Landwirtbscbaft, Domänen und Forsten gemeinsam ertbeilt. § 5.
Verkehr mit Behörden und 'wissenscbaftlicben Anstalten.
Der geschäftliche Verkebr mit den Beböxden der Wasserbguver- waltung erfolgt durch den Minister der öffentlrchen Arbettey, mtt den Behörden der MeliorationsbaUVerwaltung durch den Mtyister für Landwirthscbaft, Domänen und Forsten, mit anderen. yreußtscben und mit nicht preußischen Behörden duxcb diese beiden thstec.
Mit Verwandten wissenschaftlrÖen Anstalten des In- und Aus- landes, Vereinen und thvaten kann die Landesanstalt zu::„Fördxr-ung ihrer Zwecke, insbesondere _auch für einen Austazxsäy dex em1chla xgen Veröffentlichungen, Zeitschnften und Druckwerke m unmittelbare er- bindung treten. § 6
Arbeitspläne und Geschäftsbericbte.
- Vor dkm Beginn eines jeden Arheitsjabres hat der Vorstxber der Landesanstalt einen ArbeitSplon auszustellen, ke'r dem Mintster_ der öffentlichen Arbeiten und dem Minister für Landwrrtbschaft. Domayen und Forsten zur Prüfung und Genehmigung yoxgxlegt w1r13. Dtefe beiden Minister werden den, Arbeitsplan rechtzetttg por sezner Fest: steUung den übrigen betbeiltgten Reffor7s zlzr Kenntmß bungen m_td deren Wünsche auf Erweiterung nach besttmmten thhtungen hm thunlichst berücksichtigen. ,
Nach Ablauf eines jeden Arbettsjabres erstattet Her Porséeber cinen Geschäftsbericht über das abgelaufeanabr an dre bmden ge- nannten Minister, der den übrigen betbetltgten Ressorts nebst den Vcröffentlichungen der Landeßanstalt mitgetheilt wrrd.
§ 7. Beamte der LandeßanstaltL
An der Spiße der LandeSanstalt ste_ht (11,6 Vorstebex ein vox- tragender Rath des Ministeriums der öffentlichen Yrbetten. Dye Uebertragung der Lejtlle an ihn erfolgt gemexnschartlich durch dl? Minister der öffentljchen rbeiten und für Landwrrtb! aft, Domanen und Forsten. Ebenyo erfolgt die Aquabl und Ue erweisung her xonstigen Beamten und H1lf€arbeit_er _dmcl) beide Mimster gxmetn- cbaftlicb. Die Annahme von Hilfskraften im VertragSVerbaltniffe bleibt im Rahmen des überwiesenen Fonds dem Vorsteher der Landes- anstalt überlassen. , _
Die Anmeldung der erforderlichen Geldmtttel zum Etat wird durch die' Minister der öffentlichen Arbeiten und für Laxjdxvirtbsckdaft, Domänen und Forsten gemeinschaftlich bewirkt. Im übrt „en, bildet die Landesanstalt keivc besondere Behörde, sondern in demV mtsterium der öffentlichen Arbeiten eingefügt.
Berlin, den 2. Mai 1902. . Ter __ Der Minister für Landwtrtbscbaft, Minister der öffentlichen Domänen und Forsten. Arbeiten. Im Auftrage: yon Thielen. Hermes.
Bekanntmachung.
(»kaä Z' 46 des Kommunalab abengeseßes votxt 14._Juli 1893 ((H eß-Sammlung Seite 15“) wird zur_ offentlichen Kenntnis; gebracht, das; der im laufenden Steuerjahre zu_ den Kommunalabgaben einschäßbare Reincrtrag aus dem Betrtebx jahre 1901/02 boi der Westfälischen Landes:Eisenbahn 61064 .11; beträgt.
Münstor, den 81. Oktober 1902, _ _
"Ter Königliche EisenbahnRommtßar. L üdick e.
Yickjlamtliches.
Teutsajek Reka].
Preußen. Berlin, 4. November.
Zcinc Majestät der Kaiser und König wohnten 11mm Rornnkraq, mic „W. T B.“ meldet, im L:!smartcn der Vcrctdxgnng dcr chmtcn dcr Garnisonen von Merlin, Svandan, 617111101tcnburg und Groprcbthldc bei und nahmen dann an cmcm Fruvitücf im 2111111'17511111110 deo Kaiser Alexander: ('Und; GrenadicreRcanncnw Nr. 1 1111'11, wo AUerhöchstdiesclben an.?) 1111111äk11chc Meldungen cntchcnnabmm.
Ter Aussckmßdcs Vundcsxgths für Handel und Wer: kein vonne" du" ocrcmiatcn Auascbuuc tür „Handel und Vcrkchr und für Kustlzwn'cn htcltm beute Zwang.
Der auf chcbl “Zcmer Maxcixät dcs Kaiscro und Königs lxcrauogcgcbcnc, jm I)iarmefabinctt rcdimcrkc „Nachtrag Kur Nangltitc dcr Ratscrltcb deutschen Marinc“ sx'tr das Jahr 12-02 anacb dcm Stande vom 21. Tktobcrd u': im Ver- lage der Kimi lieben Hofbuchhandmng von E. S. Mittler " Zolm burst! st cricbtcncn. '
Ter birügc Königlich qtoßbcitanniscbc Votsebasm Zit Frank Cavendtöb Laoccllco bat Vertu: mit Urlaub oer: laiv'cn. Während scmct Abwcscnbctt sunmcrt dcr Erste Vo!- scbaktséctmät Buchanan ala Gcschaftseräqer.
Tcm NcaictungQ-Aücfior Ebbrnabauo in Düseldorf ist vom 1 Januar 12109 ab dn“ kommis'o'ariscbe Verwaltu des Landratvoamts dcs chttaunustmsco, Regierungsbezirk ies: badcn, abentagcn. '
.___...-
Laut Meldung des „W. T. B.“ is! "3. M. S. „Fürst Jamara“ mit dem Chef des Kren Iesebvadcn, V1» Adnxical Gctßlct am 2. November von usung nach Tüngtau m :I athgm.
E.M- “: „Mazcllc“ ist am 2. November in La Quanta cmgcttovm.
5.211. € „Yincta“ ist gestern von St. Thomas na La Gnaota und =. M. S. „Falte“ von St. Thomas Cura-„ao in See gegangen,
Der Ablösungstranßport für die_ Schiffe der westafrikanischen_' Statton Transvo hrer: Kapitän; leutnant Timme, ist?:mit dem Dampfer „_,E eonore Won: mann“ am 1. November in Kamerun emgetroffen.
Sachsen.
Seine Majestät der König empfing gestxrn Nachmittag, wie das „Dresdner Journal“ meldet, den ttalienischen Ge: sandten Grafen Lanza im Refidenzschloffe in feierlicher Audienz, um dessen Beglaubigungsschreibcn entgegenzunehmen. „Nach der Audien? fand im Refidenzschlofse ein Diner smtt, an dem
der italieni che Gesandte und der StaatKMinister- :) o n M eßs ch theilnahmen.
Großbritannien und Irland.
Der Staatssekretär für die Kolonien Chamberlain wird, dem „Neuter'schen Bureau“ zufolge, wahrscheinlich etwa eine Woche in Natal verweilen und |ck dann nach Trans- v aal begeben. Er hoffe, der größte Nußen seiner Reise werde in einer freimüthigen vertraulichen Aussprache mit Vertretern aller Klassen, aller Rassen und politischen Parteien bestehen.
Jm Unterbause erklärte gestcrn, wie „W. T. B.“ meldet, der *
Unter-Staaissekretär dks Aeußkrn Lord Cranborne, es seiep: in jüngstkr Zeit keine Verbandlun en geführt worden noch würden solche jsßt geführt in der Abücbt, daß; die englische Re 1erung sich die Ver- Waltung des Delagoa-Hafens und der Eisenba n von der Dela oa- Bai nacb Pretoria ficbere. Premier-Minisjer Balfou r fü rte aus, daß der Kanzler der Schatzkammer Ritchie in der Sihung am Mittwoch Abend einen Kredit zur Erfüllung der ricdensbedmgun en beantragen werde. Auf eine Anfrage binfi tlicb der Zu er- Konvention erklärte der Premier-Minister, eine Genehmigung des Parlaments zur Ratifikation der Konvention sei nicht erforderlich. Er würde es indeffen vor ezogen haben, einen geseßgkbeäscben Akt vor- zuschlagcn, um den Äcratbungen der Brüsseler Konfexenz noch im Laufe der gegenwärtigen Session Folge zu geben; aber ein solcher Akt der Geseßgebung müsse auf einen gelegeneren eitpunkt verschoben werden. BryceUiberal) fragte, obes nicht bcabfi tigtsei, einen geskß- eberischcn Akt zu unterbreiten oder einen Beschlußantrag vorzu- egc'n, der dem Hause Gelegenheit geben würde, seiner Aufi t bierübcr Ausdruck zu geben. Dkk Premier-Minister Bal our erwiderxe, er habe schon erklärt, daß die Re- gierung einen Ve'ckplußantrag einzubringen beabfichtige. Nor- man (liberal) stellte an den Staatssekretär für Indien Lord Hamilton die Frage, weshalb bei der Verschiffung voa Eisenbahnmaterial für die Madras-Bahn yon seiten eincr Firma “» Middlesborougb deutschen Schiffen der Vorzug gegeben woxden sei, und ob er nicht Schritte ergreifen wolle um britischen Rbcdern in Fukun Gelegenheit zu geben, fich um olche Frachten zu bewerben. Lord amilton entgegnete, er könne ficb in solchen Angelegenheiten nicht in die Geschäftsleitung der Bahnverwaltung einmischen, falls ihm nicht der Beweis cfübrt werde, das; arteilichkeit oder eine angehörige Bevorzugung Zattgefunden babe. s k:eien aber in diesem Falle die Verschiffungöangcbote auf dem gewö nlichen Wege ein- gefordert worden. _
In London find gestern -die Beschlüsse amtlich bekannt gemacht worden, welche die kürzlich daselbst abgehaltene Kon: ferenz von Mitgliedern der Reichöxcgterung und Ministern der Kolonien gefaßt hat. Mx Resolution, bc: treffend die Bevorzugung im andel zmtscbxn d_en ver: schiedenen Theilen des Rei s, erklärt es fur wunschezw worth, daß die Kolonien dcr briti chen Einfuhr rmx weseptltche Vorzuqsbcbandlun gewähren, und fordert mc thchöregtcrung auf, den Kolonien orzugsbcbandlung durcb Befremng von den jestgen odcr künftigen Zöllen od_er durch Hexabseßung derseZkzcn zuzugestehen, Dic YrcnucßMininer dcr Koloxuen haben es gut nch genommen, dcn arlamentext der kxctrcfsenden Kolonien zu empfehlen, der britischen Etnfubr tolgendeVorzugSrcchtc u gewähren: Canada soll die bestehende Bevorzugung um 931/3 Proz. gewähren nebst einer weiteren Vorzugsbeband: zu unsren nglands, durch Erhöhung yon öllcn aufdfrcmde Einfuhr oder durch Einführung von Zonen anf gewisse ckck! zoüfteic ausländische Waaren. Neuseeland so_ll eme_q . mcinc Vcoorzugun um 10 Pxozcnt _x_u Gugxnen brms ,. e'fabrikate oder eine q cichwcrtkjjge Vergßnmgunßyur ausgewäbne . rtikcl, wie es für Canada geplant "1, bcw1_1gen. De_ßav“ to 1 on jc und Na tal sollcn brunchen Waarz'n eme Vcrgugsnguna von ".)-"1 Prozent durch Erhöhung der Zolle auf auslandtscbc Waarcn zugestebcn. Eine an_dc_rc Resolution verlangt den_Aus: jtbluß der fremden Schiffahrt oom chkchr zwxschcn den verschiedenen Theilen des Rctchco und _vom Küstenocrkcbr, und zwar gcg-n die Länder, die in _äbnltchcr Weise die britiicbe Schiffahrt ausschließen. Was Aunralien betrifft, so ist Wesen und Umfang der Vorzugobchandlung noch nicht scstgcstht worden. _ Ferner wird noch bxkannt. daß der Ztaatsntrctär für dn- Kolonien Exambcrlam hct der Eröffnung dchonfm'nx die Ansicht auögnorqchm habe, eme Ncickwfödcrarion auf volitnchcm Gehren“ liege xn dm “)"“!!an dcr Möglubtcit, kur Fordcmng cmcr solchcn Fodcranon mum aber von den Kolonien ausgehen. Ten Botschlag, dcn Kolonien eine Vertretung in baden Häuscrp 5.“ Pey1ammn einzuräumen, würde dw Negrxmng "m_! gunsugcn :mne er- wägen, cr halteindcffcn die Errichtung etxjco betaihcyven Aus- sekuücd für das Rete!) X:“! die_ gmgncmc "om; cmer Vcr- tretung der Kolonien. Ente Lord dcr dunralitßt Ear1 os chbornc habe in der Konferenz (inc Rede szcr dxe Küftmocrtbcidiquna gcbaltxn und ausgefubrj, daß tm Jane cmcs Krisch die F1onc 1115 sofort !onzcntrxctcn werde, um die feindliche Flons ku Lnnörcn, Eme Kustcnoenhctdigung komme also gar nicht 111 ,xtagc.
KUW. . T1: außerordentliche türkische Gesandtschaft ,k." gutem, mit „W. T. B," meldct, oon Yalta wtcdcr abgcrmt
“bei:.
Nas!) cincr Mcldun, des „W. T B.“ aus Bern vet lautet daiclbit, es werde nächst zwischen den Staaten d“ latceniscbcn Münzunion cm Zusaßahkommen un.“ zc1chnct wcrden, dureh das der Schocks km neues auf ordentliches Kontingent von Zit ermünzen bmi werde.
lun für aue emählte Artikel durch ErmäßiÉxung von Zöllen
jau".
Aue Velarad im V. T. V.“, _daß eine ordnung der sctb! :ottkodotcn GetulYtut Bosnien und der Her egovinm dem mc Patriatäpen m Konstantinopel 5" im 111. ck_n Derma ubemiebjoebahe, in “dll" regen un ““Mado- donigm bother: m eWanM tm 'the-nh- Kinhe Beschwade gefickt! verde.
“Tage gemeldet wird, sandte Seine
*das (Gerücht verbreitet,
' T B“ E 1 d stri
Wie dem W. . aus ux np r_a vom ge gen „ „Mexjexat derDeutsche Kats er aus Anlaß der Feier, dte kurzltch an Pyrd des Dampfers „Therapia“ er Deutschen Levantenme stau- qcfunden hat, aus Blankenbuxg folgendes Telegmznm an Seine Königliche obeit de_n ursten von Bulgarteyx
„Durch Mcinen cneral-Kon ul babe Ick) v_on Eurer Königlichen Hoheit Besuch auf dem deutschen Levanxe-Daxnpter' „Therapta“ geboxt und von den freundlichen Worten. dte Ste bet dtexr Gßle eybett gesprochen haben. Für den Ausdruck der Meiner Perxon hier 81 ge- widmeten Gefinnungen sowie für das den wirths aft-lixhcn Wechsel- beziehungen zwischen Deutschlqnd ynd Vulgnrietz etytexene Interesse spreche Ick Eurer Königlichen Hohert Meinen aufrichtigen Dank aus.“
Seine KöniFliche Hoheit der Fürst von Bulgarren
twortete darau : _ _
an „Für das licbenöwürdise; Txlegramm Eurer Ma'eftat aus Blgnketz- burg spx.zche ich meinkn aufr1chttgsten Dank mzs. xb sehe darm unt Genugtbuun - daß meine auf der .Tberapta' gejprochcnkn Worte einen freund11chen WldErball gefunden haben.“
Amerika.
Der „NewYork Herald“ meldet aus Rio de Janeiro, dxe auptzüae dcs RegterungSprogramms des neuen Pra- Ydenten Alves seien am Sonnta bekannt gegeben worden. Danach Hege der Präsident _dic „Us xrzeugung, daß osx absolut nothwendig sei, die Verbmdlrchkextcn der Republtk dnurck) Zahlungen in Gold zu erkallen, und sem vornehmltchxs chuhen werde darauf gerichtet seren, den Werth des Papiergeldes zu
eben. k) Afrika.
Dem .,Rcuter'schen Bureau“ wird aus Aden vom Zestrigcn Taue berichtet, der britische Kreuzer: „Pvmone “ _habe nch nach Zl1iq an der Küste des italiemscben Schußgebu'ts bcgebxn, um die Mög ichkeit einer Landung von Truppen rm Hinblick auf ein Vorgehen gegen den Mullah' durch das italioniscbe (Gebiet zu untersuchen. Glctchzetttxq solle auch von Berber aus vor egangen werden. - Jn_ Aden war er Mullak) Habe emen vox: geschobenen Posten in der, Nähe von Bovokle plößlzck) angegriffen und einen großen KameeltranSPort erbcutet. Eme Bestätigung dieses (Heruchts fehlt noch.
Ein weiteres Teleqramm aus Ade'n meldet, "daß dcr Oberst Smayne zurückberufen worden set, u_m vorlaufig als Berather dcs AuEwäjtiaen Amts thätig zu sem. Ter (Hxneral Manning habe das Oberkommando über dw Somalthnd: Expedition übernommen, Er werde in etwa 6 Wochcn seinen Vormarsch beginnen.
Witterungsnachrichten aus den höheren Luftschichten.
Unter diesem Titel bracbtcy wir am 18. Oktober (in Nr. 246) einen orienticrcndcn Artikel aus dxn Reden des Vor- stehers des Aéronautischen Observatoxiums, der die neuesten Erfolge auf diesem durchaus aktueüen Forschungsgebiete dar- lcgte. Hierbei wurde der Plan erörtert, die Ergebnisse dieser Arbeiten in der Form von täglichen Berichten einem weiteren Kreise u unterbreiten, zumal begründete Aussicht vorhayden ist, daZ dieselben außer ihrem beträchtkichen wissen: schaftlichen Werthe „“ck der praktischen Witterungskunde, der Wcttcrv_orhcxsage, dtcnrtbar gemacht werden können. Indem aux au] diesc mit dem heutigen Tage beginnende Pu- bltkatton, die unserem üblichenWitterungsberi tc angefügt ist, verweisen, geben wir noch folgende r: läutcrungcn.
Tas Aöronautischc Observatorium des Königlichen Mctxorologischcn Instituts tft im Norden von Berlin, am südönlicch Rande dcs Tegeler Zcbjxßplasco, geacnübcr dem neuen Knicrncment dcs Luftschiffcr-Bataonns, errichtet. Auf einem Gelänpe von nur 2118 Größe befindet fich dort ein kleines Dienstgebäude, das neben einigen Vurcaur eincm Aufseher und einem (Mbilfm Wohnung _chäbrt: cin roher Holzscbupvcn für die Unterbrinaung von Drachen und Drachen: bql10ns, sowie ein hölzcmer Thurm für das Empm'scbickm d_tc1er Luftfabrchge vcrmllnändigt die mehr als einfache Ein: rnbxnng, dercn orootsonschcr Charakter durch die Neuheit dcr For1ch1ansmc11wdc bedingt war. T*achcn stehen die maschinc11m und mnruntcnthen Hilmeittel dcs Observatoriums hinter den an_ an.““excn Orten, F V. in Travvcs bei Paris, Wiborg “m “1111131nd, Blue „13111 m Nord:“)lmcrika, gebrauchten m kcincr Went“ zurück, sodaß; trop dcs ungemein beschränkten
lapw, dcffcn Auonuyung noch durch die täg1jchm “Z:,chtcß: upd chvicnstubungcn dcr Vcr1incr ('»larniion außer" _xmcbwctt wird, zahlreiche und mrbältnißmäßig h_obc Aumrcac der Drachen und Trachcndallons zur Aus:: fahrung kommen. Voi diesen wcrden selbstrcmsnicrmde »Man-„dix den Luftdruck, die Temperatur und Fcucbtagkm der Luft 'owtc htc Windgcschwindigkcn fortlaufend auszeichnen, m_d1c Höhe aeschickt, und zwar bct wmdstillcm und mäßig wmdtgcm Wetter mittels Parsenal-Smsfeld's Drachen: ballons, bc! stärkeren Winden mittels „Hat raoescbcr Kasten: brachen, .die, an Klaviersaitcndrabt geteff !, 3 dm 411110: l_ncecr Hohe und mehr erreichen können. "rider kommen msolge dxr waldigen UmgebungAnur aljmoft solche Wmv: vctbanmuc vor, welche die nwmdung beider Htlfs- nuncl _cnnvedcr ganz amsckjlteßcn odcr dock) schr bct_räch111ch cmsebkänkcn. Auch darf nicht unctwäkmt 111tibm. dM d'r Nothwcndi km, im Intense der Publikation der Auf: zctämungm [eden uffticg gegen Mittag abzubrechen, die Er: mchunq der größten hben nahezu gänzlich vctbmdktt-
Indem unsere L er ehrten werdcn, bei dcr chrtbcilunq
"Mlchüungm dcs «"*conaunschcn Observatormmo“ dcn ""W"-MMM schwierigkeiten Rechnung zu traacn, macken Yk noch daran aufmerksam, daß der Versuch. tägltcbc ?*"UUUUKSUackm ten aus der „kreten Atmosphäre" zu ver: Würsten, der erste seiner an ist.
WWU!-
' det - slam (M.)Sijung aneichUagea, welchcr ::WYW, StaatpMinism Pr. Graf v o n
" -* [' am! bei , ebm das ua zunächst kao An: "Indem:- "dg. Rickert ( . Agg.) in der (ablachen sesl- dann die Emile hmmm deo Entwuréa olljatisgtse u n der DebatteYn den von den [brecht und euossen (Soz.)beanttagkcn neuen |
Der Antrag Albrecht hat folgenden Wortlaut:
„Der Bundeöratb ist verpflichtet, die ölle für vom Ausland eingebetzde Waarezj aufzuheben und ihre zoll reie Einfuhr zuzulassen, wenn Hie gleicharttgen Waaren von deutschen Verkaufsvereiniqungen (Synxckaten, Trusts. Kartellen, Ringen oder dergleickpen) nach dem odex tm Ayslande billiger verkauft werden als im deutschen Zoll- gebrek Dte getzoffenen Anordnungen find dem_Reichstage sofort odxr, we,nn er,ntcht versammelt ist, bei seinem nachsten Zusammen- trtt_t mttzuxbmlen._ Sie sind außer, Kraft zu seßen, wenn der Rercbötag die Zustimmung nicht ertbetlt.“
Für den Faü der Ablehnung des Antratgs Albrecht beantragen dre Abgg. ])r. Barth und Vröme (fr. Vgg.):
„dem Bundesratb die Befugn is; zu ertbeilen, die ZöUe für vom Ayslande eingehende Waaren aufzuheben“ u. s. w. (gleichlautend unt d-3m Antrags Albrecht).
_ Abg. Dr. Paas_che (ul.): Der Abg. Bernstein hat uns neulich über dre KULWÜL und dte_ Bedeutung der wirtbschaftlichen Krifis Vortrag vqm Standpunkt ferner sozialistischen Theorien aus gehalten. Joh wrderstebc aber. so'lcid es mir thut, der Versuchung, darauf einzugehen, denn „Gras, Kamß _bat Recht, daß die Tribüne des Reichstages kein Profknoxenfatbeder 1ein kann. Ick) bin mit dsr Bewkisfübrung ÖTZ Herrn Bcrnslcm nicbt cinvkxstanden. Uebrigens enthielt skin Vortrag nichts Neues. Daß die Pr811e_ langsam in die Höhe geben, die Produktion fich, überstürzt und dtese wirthséhaftlicbe Weüenbewe ung regel- mäßtg _ wiaderkebrt, ist bekannt. Die _Preistrei erei liegt der KUNZ ' nicht zu Gruyde, sondern ist nur eine ihrer Bchg1ettxr1chcmungew Untermcbt muß werden, wober die Preis- trexberxn kommt. (Es sammeln fich aümäblich KapitaliM an, 112 keine genügende VerMndnng finden und an Nutzen Vsrlieren, di€_ Spckulation sucht nach h_en größten Gewinnen, bis man erkennt, daß man zu weit gegangen 111 und mit den vorhandenen Mitteln einer so hoch gcsvaynten volkswirxbsckyaftüchen Entwickelung nicht zu folgyn vermag. Daßxer Antrag 1chwierig durchzuführen wäre, gicbt Herr Bern1te:n_!c[b1t zu; seine e_inzige Rettung ist: Wo ein Wille ist, ist auch em Weg,_ und diejen Weg soll der Bundcsratl) finden, chn wir nur umercn Willen aussprechm und in Geseßcharagrapbcn formulicren, dann_1oll also der Bundesrat!) Verpflichtet sein, den Weg für die Ausführung zu findc'n. Das kann nicht wirklich die pxlitische Ueberzcugung des Herrn Bsrnstein sein. An und für fich lczßt fick! ja wobl ein Weg finden; abcr eine andere Frage ist es, ob dteser Weg nicht mebr_Opfer kostcn würde als der jeyige Zustand. Meine Frcunke find einstimmig der Anficbt, daß dieser Weg nicht gangbnr ist. OSNvohl der Abg. Bernstein wie der Abg. Gotbein Verartbeilen dxe Karxeüe, find absr bßide im Primiv nicht deren Gegner; fie er- kennen 1ogar gn, daß Kartclle und Svndikate einen wirthicbaftlichen Fortschritt Darstcüen, soweit fie cine Vcrbilligung der Produktion er- möglichen. Aber beide Verlangen die cinschneidcnde staatliche Komrqle der Kartelle. Von den Sozialdemokraten wundert mich das ntcht,_ wohl aber wundert 111111", daß die Herren Vom Yreisinn dazu diy. Hand bieten,_dcnn die staatliche Auffich beißt,_ den racben von Staat überall tn das Wirkwcl'aftsgetricbe einführen. Dic Karlelic haben nicht bloß ')Jacbtbeilk, sondern auch Vortheile gezeitiat. Die_ (Einrichtung der gcxcllxcbaftlickocn Organisation ist eine neue Er- scheinung, die man vor 20 Jahren kaum kannte und _die die Kinder- krankbeiten naturnkmäf' crxt durchzumachcn hat. Die Kartelle find in großcr Zahl in Deutsébland entstankkn und haben anerkanntermafzen detx Zweck verfolgt, die Preisbildung zu regeln und Preis- tretberei zu verhindern. Eine ganze Reihe von Syndrkaton find nux_ in dcr_ aUerbittcrsten Notblagc geschaffen worden. Allr Pche waren w gcsunkkn, das: die Produzenten nicbt bestebkn koyntcn, und da war Es zanz natürlich, das: man anf cinMittel sann, dax: rie Untrrnebmcr ni t gegenseitig sich das Leben schwer macht?", und daf; die wenigcr fnvitalkräfttgen kleinen und mittleren Betriebe nicht durch kapitalxkäfttge Großbetriebe untcrdrückt würden. Eine gesepliche Regelung dickcr An elcgenheit darf fich nicht auf einen Staat beschranken, es könnte sonst ges ben, daß wir z. B. von Amerika mit Prod_ukten übetscbwcmmt würden. Wir müscn also dahin wirken, daß das Außlank: unsern Bahnen folgt. (1) balt_e es für zweckmäßig und sclbktventänklxcb, daß die Gcseßgcbuug kicker ganzen Angrlcacnbcit mit rer uröutxn Aufmerksamkeit folgt und zu erforschen sucht, wo cvxntucll Schädigungcn vorgekommen smd. Erst wenn darüber Klar- bett qsschakft ist, kann man wissen, wie man die' Sache regeln kann. (Beifall bei den Nationalliberalen.)
Abg. Pachnicke (fr. VM): Tcr Znsannncnbang :wisei'cn Kartellxzx! und Zolltarif ist cyikcut. Ter 211,1 Pausch bat mit scincr StaatZ-Wcu gcxcn Umm grrsn'u Tbeil scincr cixxcncn Frattionzzcncsscn *vlcmißcrt. skb crinnckc an r.'n Anna.: OM, ron 1'1111',',r1*1":.*1x* . nzabl naticnallibcralcr Herren, aucb GrcxinrustricUcr. 11ntcrzcich1rct [*at: allctking-c- dic Namcn P.“..1111*1“1111k LU'nnwr trägt dcr "21-227qu nicbt. Dort wird ,',1'5crrcrt, 7.77"; cru.“ "ch'cmäße :'TNÖ-xauiiiäzt solcher Kartsllc nnd Zrnkxfatc (1111155111 :mr, km:! (54141121515- u'kabrunq nachnchw11ch cinen nn“::*.*11*1:!'t1'.i*cn (Unnattcr 173.11.
teiiicb, ker cntralvctbank deutscbcr Zurustn'cllcr und kcrx'xacbk'ok't im stübetcn *..ablkrcssc res *.*.'11-'-'."!c1-:- 211191111 1.1! auch 111 réci-km Anna.;c eine ganz andere St:l]un.1 (Zn,:cxtkmmcn. (Pck.:rc n'cil xicscr Ecacnskank sub für (jn 1?"*.'t*kcrcs Gsicy 31-5 scbr !cbtréctig cm*cist. nmffcn n'ir ric"? (?*slcgcnbcit kcauyc-x. ::tn das_Prcblcm an dcm xickt:,:cn (Enke a::;1:".1'"5m, nämlich 11111: „'.cllsas. QU: dicse x:;nzc Jtazc mit den ZöUc:1zuiammenkän,:t, :ci,:t rt.“ bik'w- rtscbc Entwickelung. Wir batlcn !*714 ::nr 14 Kattcl]; un: Srnrxkatc, 1895 kctciT-I “5, 15710 '“chc*n 2210, HT“; :crcn 260. 914.1) „'.-n (*e- 1111111'111-751'11 k-s !*icicbéiamté kao Znncrn 7,1911 :s kcntc 535.1! 4005c1chct Vcr-inmunmn; also vor m Vcrscbarénna m ZÖusx'kin-U's ***,:ut tri.“ keine .Kattcllc. nacbkct cin Üblkmäk'skk Smrctwuéctn. chn Reb auch "vchc KatttUe gebildet kakcn. rxc kcmm Zc115chuy .*.cmct“:cn, io licgt 1,18 an ken Tattfmaütcgcln and an tft Haltung des (kiscnkokn- Ü'e'inéstcko. Hätte dicser fick tcn K1'11cnvtctékckén,',;:ngcn mcht gefügt, so trace T.:! chlcukattxll ;a'ammcngcktcäsm und hätte cim“ ctbcblxckx Cxchüttcmrg (!*.:k'rx'n. “.'111c Maßregeln M?" die Katteüc müssen an! [“Innlörclitiscbcm **;dkctc 1ic cn. ' an srkiSt immct dcm Sci'usc kct nattrnalm Atkit. und in werden auslänkxscbc Konkurrenten gtgmübet kcntschcn begünstmt, rie Stclluna ret eigenen Inkusttic an; dem Weltmarkt kcrwbt. Redner sucht kick kund einc !)?cikc statisti§cku Angabxn m bclmcn. unk säktt '.“tt; Wenn man bebaut'tct, wf. durcb ric Kartelle ric Léknc .;cktci m smd, 'e' i'"! daraus binnnrctscn. tai; aucb éffcntlicbe Antmunzcn c cla! smd ven rm Vcrttetctn kct Kartelle. dic Léknc bnabzuikyc-r und einen Nrtmallc'kn fur alle Wctkc cmzuküktm, ect notkrrcnctg ;:icrtmct ::] kct Bikkstiac scin müffc. Tie Atkcitctot nisaticncn traben xbensall! gegenüber den Kancüunkmckmctn ken Juvena ziehen Es ist ja niébt u verkennen. rat": kit Kamm unk Svakikate auch ibm! «cttkctl toben. so [an e ste nicbt mißtaucbt werdcn. Dutch Zusammenfaßuna det ,nkustttm kknncn Kosten ctirut
: und Wrack! Unternehmern ka! Lckcn etbaltm Wktn. L-trct
n'ctkcn dix Katt-Uc nut m pkt mißbraucbt. Dcr stübcn' rtcusnicbc -:*ankc1!-Miaistet Brüel]: "blickte 1.1 m den kattclim .*.etakmt nne Garanm amen dix rcaclmäéigc Wmctcht rcn Knien. Tak rann cine Ueberscbäynna jm '."ckxntuna 1.1.1. kakx'n annkkngo ric lest"! Knien acm !, ric kund kn“ Kartell: rmÖ LMU!“ wurdcn. Tre nqu-“kc, m jest emrfcklcn wir!“. kommt leider zu irät. th kt-ucben ku Enauktc nicbt um ikm sclksmtllm, scakctn wit knochen üc für diesen Zolltarif. Tce tusüsät Xinam-Mimfict Wim“ hat in ciner sebr kmblmswcttbcn Kunkqekunq einc innmatimale Bcbandluna kn K.:mllénqe anqetrzsx. riese An na kati nkÖt unbrxbtet bleich Et bat die mae aufgetreten. c'b r*.“ über!.m't noch möglich sei. Zölle kntö .Lvndtlwemägc auf län m Zcit festzulcgc wem- man jckm Unstablie! fünbttn mü'e. dak die Kam (' kick Festles-na dunbktcax'n. Et hat „;.-a) ankth-F. 1ich aus ka] Lädcmüamll. d:! Dubs *it- and to?- Koblcniwka-u bingm-icsm. Iedmkam mvs: die Fra“- gtönkliÖ xunbatnbum werden. Den von m “ck an [(Neu Teams:»; mtacqcnzbauxa bs!- W M die Ctltria-ng kk] Joantik! nfatdalm „„ so
sieben wir auf einem ankeven Standpunk. Uns ['
nicht das min te dawn, daß diese Erledigung sofort erfougté
Die einfache Verlängerung der bestehenden Verträge wäre der be te AuSweg,„der denken laßt. Sieht ma_n dieses Ergebnis; voraus, so bxgrekfe :ck xncht, wesbakb Graf von PNadokv-sky Veranlaffung nabm, diesen Weg in seiner lehren Rede gewifisrmgßßn 511 diskreditieren, wo doch selbst der Reichkkanzler mit dieser MWUÖko zu rechnen vor dem _Fause ausdrücklich erklärt hat. .Das; der alte Tarif e erzu er dem neuen Entwurf unbrauchbar un? unnütz gkworden sei, tft btsbex behauptet, aber nicht bewicsm worden, Der alte Tarif, so alt er 111, kann auch sehr gut für die neuen Vertcagsyerbandlungen verwendet werden. Graf von Posadesky hat durch sein eigenartiges Vorgehen wahrlich die Situanon nicbt erleichtert.
(Schluß des Blattes.)
Statistik und Volkswirthfthaft.
Die über hundert Jahre alten Personen in Preußen am 1. Dezember 1900.
_ Bei den Volkszählungxn wird regelmäßig auch Eine Anzahl Von uber 100 Jahre alten Pkrwnen ermittelt, welche sich in Pryußen auf den thtraum 1871-1900 nach der „Stat. Korr." folgendermaßen vertherlen. Es wurden gezählt am 1. Dezember 1871 147 männl. und 287 MM., . , 1875 141 „ ., 240 , 1880 128 231 1885 24 67 1890 13 59 . 1895 15 „ 31 . 1900 5 . 30
Dj_e" bßständige rechnungsmäßige Abnahme der Zakk der Ueber- hundcrtjahxlgen seit dem _Jahre 1871, bcsondcrs abcr seit 1880, ist m_erster ere_d€r sorgfaltigen Kontrole zuzuschreiben, welcher die erfahrungsgenzaß sehr unzuvkrlässtgen Angaben in dcn höchsten Altxrßklaffen tm Köntglichethtatistischen Bureau unterzogen werden. Seek dem Jahre 1885 wjrd dort nämlich ein Ragister der über 90,_Jabrc glten Personen geführt und auf Grund de'r Sterbe- rxgtßer 1011116, dcr Altexßangaben gelegentlich der VolkSÜblungen be- rtchttgt,__wobet alle zzvctselvaften FaUc mit Hilfe yon Kirchenbüchern, Scelcn1z1ten und 138: den örtlichen Behörden Vorbandcncn Personal- nacbwcnungen [owxc durch Nachfrage bei Mitgliedern der Familie u. s. w. aufgeklart Werden. sodaß die Nachxicbten über die Zahl und 1.15 Alter dsr über 100 Jahre al_ten Pe'rjonen je 1 wobl a1s dcm wxrklicbcn THatbestande ziemlich entwrecbend angesen'n jvsrden dürfen.
Ngcb den in rer angedeuteten Weise berichtigten Ergebnissen der Volkszablun vom 1. Dezember 1900 gab es im Preußischen Staat nur „35,Pcr_on€n _im Altkr Von über 100 Jahren: in Ostpreußen ?. wetbltche_, r_n Westprexxßen 1männliche und 101vcibliche, in Branden- burg_'.2 jyetbltch, in Poken 2 männliche und 8 weibliche, in Schlesien 1 mazmhcbe gab 3 werbliche, in Schleswig-Holstsin 1 männliche und 1wesz§a tn HannoVLr 2 weibliche und in Rheinland ebenfalls :. wet 1 c.
' In den Vorstehendcn Zablcn tritt dic größere Langlebigkeit der nxetbltcben Personen klar z_u Tage. Gruvpicrr man di: Anacbörigen dicser, öckYten Altersstufe wvjter nach Alter und Familicnstand, so ergu' t Pcb, daß Von den Mannern ] Junggcscllc, 1 Ehrmann und : thtwer waren, von den Frauen 1 unlocrbeiratbet Gebliebcne nnd 29 thtwen._
Tie chgmmtzabl der im Jahre 1900 über 100 Jahre alt be- fundencn PerWncn vertbeiltc ['tcb folgendermaßen auf die einzelnen vollendatcn Altersjabre. Es zahlten 100 J. :! männl. und 16 weibl. ' 104 I. * 101 „ - . . 4 , 105 . _ 102 ' 1 ' ' 4 - : 107 r _“ 103,2 . .2,F111.- „
_ „Dem Religionsbekenntniffc nach waren Von dan .'1511cbc'rbundert- jabrtgcn 28 Katholiken, die, mit Auönabme einer im Rheinlande lebenden Wittwc, alle in Westpreußen, ofen und Schlesien ibren Wobnfiy batten; weiterx _10 waren vangelische, davon 6 in Brandcnhurg, ZÖleöwig-Polncin und Hannover und 4 in ijrcußm und PM", und chi endlich waren Juden und lebten in West- 1'rx11ßcn 11111“ im Rbcinlankc. Dcmentsvrcchend war als Muttcksvracbe bei 21 Pcr'oncn polnisch, bei 13 deutsch und bcicincr Pcrson masurisch angegeben.
Was dj_c Gekürtigkrit anbetrifft, so stammten fast alle aus den- selben Ptxvtnzcu, in denen sie stch am Tast der Zählung aufhielten. Nur zwei in L*ranrcnburg und im Rheinlande gezählte Wittwer! waren au.1 Pommern bmw. Lurcmbnrg gebürtig, und ein in Scblcfien crmittc1ter Wittwcr war aud Rußland eingewandert.
Tu" Untctsckcikung nacb tcm Berufe und der soxialcn Stellung x_rxxab 10 Tktöarmc (darunter ".! Männcr), “.' He'sritalitcn (beides mancn) _und * Alxüxm odcr Ankküglkk (darunter ein Mann). Da- ncbcn _ct'cbcincn noch .“; chtncrinncn, cine Arbeiterin, eine Hebamme nnd _cm krükctcr Wirtbscbxftöbcamtcr. ',"ci cincr männlichen und 8we1k11chm_ Personen fckltc rie Berusc-angabc. Diese Personen lebt? wabt'ckxcinlicb im Hauobaltc von Kindern ('der sonstigen Ver. n'a" tcn.
_ Zn'ci P.'tÉ-cncn :*:xrkcn noch als bnufstkätig kcxcicbnct „„ nämlich tmc 10:1 Z.:krc .:111“ rpßniscbc verwittwetc Atbcttctm im Reginun - hcmke Mxrxnwcrrcr unk cine 100 Jahre alte verwittwctc dm che „Hebamme tm :*icßn'tnngsßczitk Aurich, aw arbeitsunfähig aber nur eine Tm 3.11%.“ :*m- .;cborcnc. Vcnrittwcte volniicbc Ortsamt i" chicxnn,*.ékcs:tk Ppscn, kn“ klick“ unk [mmm und schon seit Jahren anncscbwaä: is:. (?:rc m.“:nnlxckc Pckscn von 10T! unk nrei wkiblicbe
xtscncn ."cn jc 1170 Jabnn kat man als krank bcuicbnct. während
tLT- it.:c-1r:-.clc_!_)k An,:ak'cn 11“! den Grad der Rüüichtt nicht gemacht norden Un?
männl. und 1 weibl.
Zur Arbeiterbewegung.
Zum kramésiscbcn L*ctgatbcitcrauostank ( 1. Nr Av!) “:*. V1.- n*ttd km „W T L*.“ and Lenk cmclrtt. da die NW:: von xcnnabcnr .:n' Svnntaa lm Kohlen ckcu des Bezirks voa ?asz-rczlkalaxo icdt untubm vctlaufm 111. ;;aklteiÖc Patrouille' „ *.*uonanrmct macbtcn um kik Grub": die Runde Aa "cbm m :kclicn musnc kn“ Kovanctic cinatcifm, koch ist kein wirklich n'
eriiaätxnéau xu vctxcicbncn. Tic Arb"! ist noch imme réll'v' TT:! acm . .
Quas [md WiffnsÖlsk.
An' ('in yon der Fcstvctsammlvm; . 40.01.11'ti4cn Gekrnkkctct ret Gründau “zk,"knziéntd" Zwerge] ert vctcjniatk'n Univetkijänn 3 „"Mann"-,'!
erg (pal. Nr. 259 r. Bld “an Seine Mair“ „'„ "„“gzz „ unk Kentisg MUM" PUNW'MKÜ'T'UU' „mm "'t kcmN t tet Univ; mit fol „nm Answer! - Telcare mm "MTN" m'- ;!
„Sup Ka 131 rn Kats" m.? kö- , qkm] „9 (““It-„js; xx, Tttve aok!!! kr: .*.esxtiam ZC'K !" nidm'ität wem tnt . sumktmn qm- 1 nr 1-„--- nt *.*dest Ku“ gebung mit “tcm W'ua ät vie,!mau danken. k-ß "ck "" ““"“-'*' “'*'- 1K"k1't'1n stets von ibm (xn. "u.a.:“, tk"? Püamksäsae “'"“-
W'Üm'cbakt unk Grünau,: “„mit kn Liebe wm Liarctlkare uur ' . . _ baust m 161". "fällt kein "&“. .mcm anmtmmtm Jrnsön-
Auf Merch BTK!!!"- “cbcimn Kadim
Unt" dm saßlniß 7.1." sub aucb ivw): *:: MaM-Ätktkjk L*ta-dtnbnta u.,? Pcm7„„_
maik“ t'vn Lucanu"
" Glüäwunscb-Tcltgmmmm “fink" ""ammcnm Perrmml'rnoke- m
. . ' * . „.I .. «"'"-Faq.-
ck WW“? "-
, , „ , - „* . „_ .,", “' “ ;, - „*.. WWW“ . „WK:- “M' , K*“.- ß7»**“.;“'“* *.?"PL- ., „;,-* “:x . .,
«. . ck . 73", . _ *, .
«-