1902 / 268 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 13 Nov 1902 18:00:01 GMT) scan diff

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Abg. Dr; S aby: Die Petitionen fiebert nicht auf der Tages- ordnung. Wu: „nd rmruer in derselben Weise verfahren. Auf abe eines Referenten ist es nicht, uns mitzutbeilen, wer petitioniert kKat, soyldeer nur festzustellen, was die Petitionen an fachlichem Material en a en.

AbZ. Gotbein: „Es werden nicht Referenten über den sach- lichen Heil der Petriwne_n bestellt, sondern überhaupt über die Petitionen. Jxx der Kommrsfion wird auch über jeden einzelnen Fall berichtet. Es nt nichts Ungewöhnliches, daß der Berichterstatter bei den Verhandlungen auf der_r Inhalt der Petitionen eingeht. Herr

(rasche hat bei der Zuckeriteuer ais, Referent sehr ein ebend eine

etition der Chykoladesabrrkanten krrtrfiert. Bei einem () koloffalen

eseßentwurf mit so Verschiedenrn Materien ist es ganzunmöglicky, eine sachliche Behandlung der Petitionen, Vorzunebmen, wenn es nicht bei dem dettxfferrden Paragraphen geschieht; sonst wird das Petitiorxörecht tbatsackerck) illuso'rifci) gkmacht. Im allgemeinen meint man son1t,daß die Petrtronen mrt dem betreffznden Theil einer Vorlage zusammen auf der Tage?;ordmmg stehen, aber da der Berichterstatter augen- scheinlich nicht xibrr den Inhalt der einzelnen Petitionen informieri ist, bin ich.dam1t emderstanden, daß erst morgen mit der Berichterstattung über die Pétitionen begonnrn wird.

Abg. Fischbeck bezeichnet es als einen Jrrthum des Abg. Gump, daß die_P€trtxonrn fich n'ur gegen die früHeren Vorschläge in der Kommiswn richtrten und nicht gegen die jeßigen KommisfionsbescHlüsse. Eine anze Nerds Von (Oerdelskammern habe nach Abschluß der Kom1ni?fionsberaidu_xigen Petitionen eingereicht, die um Ablehnung der Kommissionsbeschlüne übsr Absay 2 bitten.

Abg. Broemql: Herr Gump Hat fich in seinem blinden Eifer verbauen, der Brrrchtcrstatter ist weit über den Rahmen eines Be- richts Hinausgegangen. Daß auch über die neuen Petitionen referiert wird, babe ich auf Grund des Antragßs Gotbein Verlangt, der sich nicht nur auf die früheren, sondern aucb aus die neu eingangenen Petitionen

- bezieht. Ein Widerspruch lieZt asso bei mir nicht Vor; man könnte

den Herren (nach rechts) zuru en: Du befindest Dich im Unrecht, und darum wirst Du grob!

Ab? Bc [) e [ (Soz.): Die KommiFwn hat 110 Siizungcn abgehalten, und des,_c_1[b so_[l nun eine gründli e Beratbung nicbt nothrVLndig sein? Kommixsionen werden nicht gewählt, um Beratbungen abzukürzen, sondern um fie gründlich zu machen. Dir Kommissions- berathung schlisßt nicht aus, daß mit derselben oder womöglich mit noch größerrr Gründlichkeit die zweite Lesung im Plenum dor- genommen wird Die „UmstuerOrsage“ 1897 haben gerade die Herren vom Zentrum in zweiter Beratbung aufs gründlichste beratben. Wir haben das Recht, zu fordern daß gründlich brratden wird, und wir können auch Verlangen, daß bei jedem Punkt über die Gründe der Petenten bcrichtet wird Als Herr yon Wangenbeim in der Kom- misfion zuerst über die Petitionrn berichtete, wobei ihm das Unglück passierte, das; er die Pétition mit 3x Millionen Unterschriften

egen die Vorlage gänzlich verga, wurde verlangt, daß er die

ründc der Petenten mittheilr. O fie berück1ichtigt werden können, ist Sache des Hauses, aber wenigstens müffen sie dem Hause mit- gethcilt werden.

In der Abstimmtzng wcrden sämmtliche Abänderungs: anträge abgelehnt. Abm? 2 wird mit 192 gegen 71 Stimmen aufrecht eri1alten.___Dcr Laragrapk) bleibt unverändert.

Ter § 9 trim m _6 Nummern Bestimmungen über die Einfuhrschcinc imd Tranntlagcr.

Nr. 1 lautct:

„Bei der Axtsfybr vrn Roggen, Weizrn, Spelz, Gerste, Hafer, Bucbwcizcn, „Hülrensrücbtrn, Raps, Rübicu. Sämereirn und Saaten aus dem freiexi Verkehr des Zollgebicts werden, wenn die ausgeführte Mengc wcnigncns 5 (17. bcträgt, auf Antrag des Waarcnfübrcrs Bcscheinigungcn (Einmbrsäyeine) crtdcilt, die den Inhaber be- rechtigcn,__inncrbaib cincr vom Bunrcsratl) auf längstens 6 Monate zu bemcnendcn Frist eine dem Zoilwertbr der Einfuhrfcbcinc entsvrcchenkc Menge einer dcr vorgenannten Waarrn obne Zoll- entrichtuna (*imufüdrcn. Abfcrtigungen zur Ausfuhr mit dcm An- spruch anf Ertbcilung Von Einfubrfcbcinen, smdcn nur bci den von den oberstcn Landcsfinanzbcbötdcn zu bcstimmendrn Zollstellcn statt.“

Die wrierrcn Nnmmcrn troffen nähcrc Bestimmungen hinsichtlich der rcincn (fiir Wam'cn, die ausschließlich nach dem ;?ollausland benimmt dtndd und der gemischten Transitlagcr (ür Waarcn, dic theils in das Zollausland, theils in das Zollgebiet abgcn'ßt werden können). Dir gcnriscdtcn Transit: 1a cr könncn nach der Vorlage_ nm“ bewilligt worden, „sofern daxxür cin dringendes Vcdürfuij; a::zucrkcnncn ist“.

Tl? 9le. Albrecht und (chosscn (ZP) wollen dicser: letzteren Vordclmlx gmxrichcn, cvcntuch wcnigvtcns das Wort „drinacndco“ beicttigt "".""cn,

Ter Aba. „Herold c;),cntr.) beantragt, von den auf- qcfüdrtcn Waarcn dw „Zrirncrclcn imd Znatcn'“ m s:rrtcj)cn: dcr Abg. Brocnrcl 15111 im Falls Orr Annahme" dicses "Jin: krach tür „'xrllmlicinirrc Zämcrcicn“ dic ;:ulässigkcn drr Vc williguna vnn Tranutmgcrn obus iUltiiicbcn Mitocricbluf; ano gesprochen lmbcn.

Mr_n ren AHK,] Jrorbcrr oon L:!arrqcnerim PUMP (5, 101111 ::nd Mcnpsicn i'“: bca:1tr.*.qt. in *.*inmnnrl erstens dn" 2:20:16 ..amxrrlxaka cincr vom Vnrkcdratd anf

längstens 0"- Monokc :.:: !*c'mc57c11dcn „*r-tik" m strc1chcnx fctm'r

sollen aucb im“ dic „:nr Verfeiniixxrg sadcr ZU." 11.231 “mm „*:-)!! mlandc" bcipmmtcn 'I:'-.*.:1c:1 mm' mm' Trawäelaarr ;u,*,«*la"scn sem nm“ ric Bciwmnmm “..der dir qcmrithn **rawsrtlagcr gar.: bcscinqt roch».

Aby, L*ai'xrmanr -:*.l !“ Tc: H“.- kciarkklt Die Im"! :xr

TranÜZZ-J't Z:“. Tr: KHrnnui'irn '"m: :=,- Gr:“:rkc ";“:r ur: ,écß-In ku“ :emi'cker Transiklrxr, mm,“:ktltcb m:: *.*iéxx?*"1;kt 3352-71 337.1 ker “'k.*i:l-::.:;b.::7,;„ ;;:3'.:it!:b l“:**:“:.“ch.':*. rrrrkc'r. ;k'kan ka! “:*.“ karrn i:?rrs-ugt, r.:"r ":?:: r,“: erttakkéiérkc ?? EntSÖ-c'knrß '.“;dr: kik 6::::b!;;::.: ::=" : ,;c:::t"c'„*tcn T:::"::1.:.;rr ükx'Ua'Jrn muß. F;;r Marwbrkm 111 kJ" 373,7“ (32? „:::-Z=" “„"e'kcutnsz (;! krmmt ",“;r Mann! *:m .““:nkch» :e! (*:rrrl ".*-'n (Mt":kc ::::b kx! ZDK"??? ::; Vctmckt. I;“:r Ltr rkc:n:':!.*-t:: Tr.*:;'":!'z.:'-:. ÖTKZZ'('*.“7“k,1T :k'ixrndrrm, ist .:!“x .':r '.'l.:*:»';k:x:k:l:ur.1 ?»"t .',-"m"".btcn Ttariitlazc: (::: ',";- rap'»? '.:r: :rxkaßk rmx'57'il: !":Ö ::,“ '.1'.“l-'knur:,; :(H- Antw.“.xx' „:*-1" Wie:?! m:: '“: ,:»'m:"ck:-:* Tr::üklzzrr.

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wenn der Antrag von Wangenbeim angenommen würde. Dem

Handel muß die Existenzmöglirhkeit gelaZen werden, diese wird aber gefabrdet,

wenn die vorbtn angxführte escbränkung aufrecht erhalten wird. Mannheim und Ludwrgshafen haben über die Hälfte des Verkehrs aller Transitlager aufzuweisen „Daraus ebt hervor, daß alles ver- sucht werden muß, den Hande! in diesen läßen lichst zu fördern. Der Antrag von Wangeyherm Wird kaum Anna me finden. Wir bitten Ste, unseren Prinzrpalantrag oder wenigstens den Eventual- antrag anzunehmen. So lange das Inland den Getreidebedarf nicht decken, kann, müssen Wir auch für den Kriegsfall die Tranfitlager haben, um die Armee mit Brot versorgen zu können.

Abg. Dr. Hahn (5, k. F.): Wir wünschen die volle Beseitigung der gewischten Tranfitlager und Wollen nur reine Transitlager bestehen !affen. Dre RleerungSVOrlage ist uns nur zum theil ent egengekommen m der Abschaffung der Mühlenkonten und in der erzinsung der Fyllkredtte; aher auch, nach der Regierungsvorlage würden die Uebel- tande f_ür _die Landivtribschaft weiter bestehen. Ein großer Theil drs auslandijcben Getreides, das in Deutschland importiert wird, bezahlt mchi sogleich den Zoll, sondern benußt die Gelegen eit, erst Geld zu verdienen, indrnr es auf die Niederlagen geht. m Jahre 1901 find z. B. 6 Mtüxorzen Doppelzeniner Weizen auf Niederlagen gegangen und nur 1,5 MrUron Doppelzentner davon wieder angefübrt worden. Die Ntederlagen dienen hauptsächlich dem Import und nicht dem Expzort. Begründet wird die BeiHEYaltung der gemischten Transitlager damrt, daß wir den Getreidehandr_ mit den Nachbarländern aufrecht erhalten, müßten. Aber die gemncbten Tranfitlager am Oberrhein bilden eine ortgeseßtß schwere Gefahr für die Getreidevreisbildung

dort und nicht' aUein dort, sondern auch im ganzen Norddeutschland. Man bat dre gemischten Tranlßtlager

mit geladenen Pistolen pergitrbrn; denn wenn plötzli ein großes Quantum Von ihnen in der) Verkehr kommt, sinken p[ö lich die Preise, und alie Kaixulatwnen der betreffenden Genen Werden hinfäilig. Dre gcmncbien Tranfitlager sind nur ein Privilegium des Handels und rrnzögitchen ails Spekulationen. Ich sehe nicht ein, Welche Schwierigkeiten dem Handel entstehrn sollten, Wenn fie beseitigt Wurden. Eine Außnahme haben wir für die Verschiffung über See nackéUdem Zollinland beantragt. Ich bin kein besonderer Freund dieser Benmmung imd stehe auf'demselben Standpunkt, den _Herr von Wangenbeim m der Komrmssion einnahm. Dieser Antrag enthält eme Durckpbreckpzm? des „Prinzips zu Gunsten Von Königsberg und Danzig, und nnr ,aben ihn in der Kommission lediglich der einheit- ltchenkBchsxblußfasung wegen mit unterschrteben. An den praktischen Verbalimnerx Wird dadurck) nichts geändert werden. Es würde auch sehr lercht sem,_em Verbot mit ilfe des Freibgfengebiets Von Danzig zu umgehen. Yerr Bassermann alt die gemi1chten Tranfitlager für WertHVOll für die Mobilmachung unserer Armee und zitierte die Aeuße- ru_ngen des Regierungsvertretcrs aus der Kommission. So viel ick) mich e_rmncre, „sollten diese aber sekretbebandelt werdcn. Kurz vor Ausbruch eines Krieges könnten die Händler ihre Getreidevorrätbe bei einer Fguffe bis auf dcnleßten Zentner verkaufen. Es dient nicht der Sicher- ett unseres Vaterlqndes, wenn man die Vcrproviantierung der Armee yon der qugenblicklzcbrn _Lage unseres Handels abhängig macht. Das ist fur m1ch also nicbt czy Grund für die Beibehaltung, jondern für dre Abschaffrxng _der gemrjchten Transitlager. Die Regierung muß für die Verprovzanttcrung ganz andere Mittel ergreifcn, fie sollte den Antrag Kamy ditrchsühren zum Vortheil nicht nur der Produzenten, sondern der naxlonalen Vcrtbeidigung und der Konsumenten. Der Abg. Prccxbach irrt, wenn er es für lcicbgültig hält, ob ein Quantum Gctrrrde mch m amerikanischen Srci ern oder am Oberrhein befinde.

Ich bitte, über die Krmmisfionsvorscblägc hinaus die gemischten Tranfitlager ganz abzuschaffen.

Staatssekretär dc;- NeichS-Schasamts Freiherr von Thiel- mann:

Moine Herren! Die Worte, die der Herr Abg. Dreesbacb vorbin außgcsprocbcn bat, geben mit wenig oder keinen Anlaß zur Erwiderung, drnn er hat ja im großen Ganzcn die Kommisfionsvorlage Vertreten, und diese Kommisfianorlagc stimmt bis anf eincn klcincn Znsay mit der “.)Tcgicrungsvorlagc überein. Er hat nur kcn Antrag seiner Parteifreunde vertreten, dic Worte .im FaUc dringenden Bcdürf- riiffcI' z„1 "trcicbcn odcr dock) wcnigstcns das .dringcnd' zu streichrn. Moine .Herrcn, ich glaube nicbt, raf; fich für dicscn Antrag im Hause cine Mnirrität finkcn wird, und möchte nur darauf Verweisen, daß die gcmiscbtcn Tranfitlagcr dccb cbcn cinc Ausnal'mc Von der chcl ker Verzollung kc-J Getreide,! find, eine Ausnahme, die aus vraktiscbcn I)iücküchtcn sehr gut motiviert ist, abcrrie rden nicbkanskic Allgcmcin- brit anögcdcbnt werden kann und soil, wie das dcr Antrag der Wurm Albrccbt und (“cnoffcn bezweckt.

Was dagcgrn ric Anträge“ der Dcrrcn Awg, Frcikcrrn von Wanzcnkrim und (Kcncsscn bcttifft, "v märkte ich vorweg dcmcrfcn, r.:i' Tcr untcr Nr. 2 an'“ Nr. 7.7.8 gcstciltc Anna.: mir aus einem "„U-'!" :'ctstänknjt'; 5:1 ['Und-'n schrint, aus der Vcrrrccbvlung res (**!!«ztmn :* qw- mit dcm '.0rmrmm nal cznom. Nals) kcm grgcn- n-Zrmzcn :)iccbtsxusth “klimt ric Einiubricbcirc crit nacb Aklauf

, cincr .;crrißcn Frikt vcmcrtkrt n'crkcn kdnncn, nnr kad bat frive"

.:;xxcn (Um"? karin, 1.11": ,:cgemrärtig ric chlkrckite zinsfrci find; kä'zät ric Zinsfrcidcit dcr chkrckitc, wir ancn im 9" 10 rrtgrscblagrn

' :*.*::*„ ".'-r ric anun5t 6ert. "c [*cstckt gar kein (“rund, die (?infubr-

5ckct::c nicbt "réct: in „&'-klar,: m nckmcn. WW kicker Anna,: ift z.:m :nixirxitcn ükr:*“l*.':*"'i.1 Ankcrcticito ak'lk rrütrc cd "Öärlich wirkcn, ". :*n m.:" rc" !»rm-w-ra n-l qqom, nämlich die Vcrrrrrskung k.“! “:néudtickcmc in:".ktkalk 'K'ÖT- '.'*_'kc'n;tc. "trciÉcn n'olltc, kern au rtr;r,*,crr::1r!c:rL'aEQHnmz stk.":t kcé'. kak: jckrr Smsukrsxkcin :nnrtiaäk cknct „**,;ckcr-cn Frist rb cs ,:rradc "ccbö Monate sm:

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“Up:“ .“.ka 7.1 kct Tanklanttza :irkcr Harm cthklrÖ "(:trr' “r ":I-n ::: „*.*-mm gcmricbtm Tr.:nütlag-kr ab*ÖaKm. Urkct käcic Fr.:,x-l ist :::: krdm .Sa-"c kräktcn: :rr !cr-tcn Z.:krc, m [cctcn Iainckvw :::!“Ötc “..-1“ "Ich, 1*? ml kckzmctt krrtun kat"; ck werft mc'alrcb :*]. pmk 5-15": KÜJTÖ mitt. ane kickt rnkcbierenm A::KEtcn, wir i“:- in: mm eker! .):-ck nv-H ir 'm chltaui-Kcmmtisirn yu Tax .*,cttrtxr? w::cr, o;- trksrstultcrcn unk an'" ihm: Wb xu rrükrn. Ick; kalte ar ker Ikariab' “zit. tak": ir. kn Krmmtiücn mit ."th Mxktkrrt Ju! mmlicb aUrr: ?;rmrn ?“ Hauke“! tie ararnträttigr 3351"; “ck stack"; E:! an: raf, kit mei'äcn tam" kat an- rrkrnnxn :?::lm. kak; cén Ecgtnstnd trie kniet. .Zk'cr kcn rie Mtinuoacn im Laus- eino! Jaktkknn 'c mit auktinanket acaanam smd. fck ma'! in ein- siam- erm Kicken läßt. wclÖc ein für am M.:! unk dio Ln zac Emnlkeitm kinrin io MEM “esemlmt nitk_ Es ist “Wald in m Kmmifür- ort Rubi rin radio oiclmrct 'Un- ttsa mnotim ketten. kkßniacn Städte. m welchcr: miscbs.“ Tranürl-wn in Zuluft kestrkfn samen. alriä im Mehr kMx-lrgta. Tas. mint Herm. kit nickt "&nd- Dam ak" m den Abs lvt Luka “ock- an“ kit aws!- Wakttn kintits. tic “eim “3an “ck

die Transitlager dadurch bieten, daß in ihnen an* 4,5“

Getreide gehalten werden kann, der zu jedem Auzenhljck kei Konjunktur den inneren Preis zu drücken im stande ist, s, ihn darauf aufmerksam machen, daß die Remedur hiergegen § 10 gefunden wird, in der Verzinsung der Zollkredite, und jch daran erinnern, daß bereits bei allen früheren Debätten, wen" bei einer großen Anzahl der früheren Debatten, gerade seitens dkkGe- sinnungsgenoffen des Herrn Abg. Dr. Hahn hervorgehoben

Wenn die Zinsfreiheit der Zollkredite abgeschafft wird, dann isi , Gefahr der gemischten Transitlager keine große mehr. Ich Erin d“ beispielSweise nur an eine Resolution vom 14. März 1894, an U?“ Beschluß des Reichstages vom 10. März 1897, an den BEschlußxe: Deutschen LandwirtbsrbaftSratbs vom 9. März 1900. J

auch aus einer Rede des Herrn Abg. Grafen von SÖWin-LW vom 8. Mai 1900 einen Paffus verlesen, aber ich glaube, die wird Ihnen noch ziemliä) in Erinnerung sein. (Zuruf links:

Heiterkeit.) Sie ging darauf hinaus, daß, wenn die zinsfrejen kredite abgeschafft Werden, sich mit gemiséhten Tranfitlagem Würde leben lassen. Also, meine Herren, an dem System der IWifÖteu Transitlager bitte ich nicht zu rütteln, und ich glaube, die Mkbkbeit des Hauses wird in dieser Beziehung mit beipflichten.

Ein dritter Antrag der Herren Abgeordneten geht aber dahin, auf indirektem Wege für die Ostseestädte das zuzulassen, was für Mann. heim-Ludwigshafen verhindert werden soll. Es soU hinter das Wort „Zollausland' eingeschaltet Werden: „oder zur Verschiffung über See nach dem Zollinlande“. Meine Herren, dieser Antrag ist zu durch- sichtig (sehr gut! links), als daß er meiner Ansicht nach eine Debatte würde heryyrrufen können. Zur Verschiffung über See na dem Jnlande sind, abgesehen vielleicht Von dem kleinen Hafen Memel, nur Königsberg und Danzig im stande. (Zuruf rechtg„) Hamburg würde keine bedeutende Rolle spielen und keinen Weiter

e Nein! Zoll-

Vortheil haben, denn Hamburg hat seinen Freihafen ohnehin; also auf Hamburg würde dieser Paragraph nicht in gleichem Maße An- wendung finden. (Zuruf rechts.) Königsberg und Danzig in Frage kommen. So sehr, glaube ck von anderer Seite des Hauses die Förderung des Handels von Königs, berg und Danzig im Auge behalten wird, so, glaube ich, würde «9 doch der Gerechtigkeit nicht entsprechen, im Geseße gewiffsmaßw einen AuOnabmeparagrapben einzufügen, lediglich zu Gunsten eines bestimmten Landestheils. - Also, meine Herren, aus diesem Grunde bitte ich Sie, den Anträgen der Herren Freiherr von Wangenbejm und Genossen nicht Folge zu geben.

Ahg. _ erold: Für die Ausfuhr von Waaren, deren & Lagdrpirthj aft bedarf, noch künstlixb Be ünstigung durch Ausfnir. pr_amten 'z_u schaLen, ist ein_zweckw1dnges erfahren. Aus dieser Er- wagung Ut der ntrag entstanden, die „Sämereien und Saaten“ vor den Bestunmungrndrs § 9 aussunebmen. Während das Mischen von Grtrcxde schr nußljck) und _zwekaäßig sein kann, ist dieses Mische: bx: ngereten Zeradeziz gefahrltch und verwerflicb. Aus diesem Grunde bitte ich sowoh um die Annahme meines Antrages, als auch um d'r Abiebnung drs Antra es Bryemel. Der Antrgg von Wangenbeim, so weit er die ' Em'ubrscbcme betriTt, in mir unverständlich; sollen dcn_n„dte_ „Einfubxscbcine „au no im nächsten Jahr, hundert gulttg . 1em? Die vollstandige Au hebung der gemischten Trarxfitlagcr, _e_me ter altesten Forderungen der Landwirtbfchaft, b_at 1.1 Vreles sur icb. Nachdem aber sehr schwere Bedenken chm dre unbedingte Au hebung geltend gema tworden find, andererseits die Verzinsung der Zolikxedtte jcyt vorge eben ist, kann ich dem An- tragc nnr sr wentgxr sm_ttmmcn, als auch die Vorlage solche Lager nur bcwrllrgcn lqnen wtll,_ wenn ein dringcndcs Bedürfnis; anerkannt wcrdrn faqn. D*L Anxragitellcrbaben “a selbst Bedenken gegen ihre Anfrage,. mrcm 11? ;Fur die ögilicben “ccnädtc die gcmischtan er u_n_t_cr ctnrr andern orm autre t erhalten onen. Dic (*st' Haien allem zu bevorzygrn, dafür iegt ganz und gar kein Grunkrcr. Dcr Bu11d_der Landwrrtkzc, so hat man oft behauptet, sei cincr?!- cibt'cbe Gruqdung und Vcrtretuna ostelbiscber Interessen. Zcblasie ganz dahingencllt, way qu diescr Behauptung ist: Tbatsachc ist aka, daß kiefer Antrag ledtgltch ostclbisäyc Interessen vertritt.

Ueber die bciden_9lnträgc Albrecht und den §9 im (Lanzen wird namentliche Abstimmung beantragt.

_ Ada. Haase-Königskcrr (Soz.) tritt in längerer Y::L'ÜkTI-Z m die Bckcitiaung rer BcscBränkungrn cin denen die Brwillrznnsx' mi!chtc_r Tranüllaacr unterworfen wcrden Folio, unk cmrficblt zu- Sctlun, ch Anträge scircr Partei anzunehmen, und zwar in n;.mnt- ltcbcr Abstimmnnü, die Anträge Herold und kon Wangcnk'cim UMT- nkzulci'ncn.

Abg. Brormcl: Der Antrag von Wangcni'rim ist is:! :::Ö Won kckk'ald unanncbmbar, weil er nur die Intctcffcn TWK?“- Kbxzigskcho und Mrmclo im“* Auge faßt. Wit kürfcn abcr kext Ge'cyc m Gunstcn cines Landestbeils macbcn, sondern müs'cn t:! Ganze bcrürkficbtigen, wic namcntlicb auch ric Jntcreffcn Mannheim!“ Mir lic,;t ca im udrigrn nur cb, ancn meinen EVcntualantrag IW Antrag Wrolk zu empfehlen. Vcrbictet man die YMÖUl-g xl! Sämereien. so crrricht man damit nur, da!"; rer rmPÖe Zämcrctkankcl von km kcntscbcn Mösen, namentlicb kon rin? sek! wkcdtigcn Plak. Brcklan, fermekränat und ins Ausland gctricbrn :rrrk. L*ct dcr rickmkrmm "(blccbten Ernte" ist nur durch cine MiQunß 2!" gutrr auslänktstbcr Wasn“ rin Handel mit kcn dcimiscbcn Pro:!!!“- méglict'. Am britcn mér- GI. mm: die Fassung rer Kcmmüürn :l- gmrmmcn würde. Srüten Sic aber den Antrag Hctvlk «»ka 5.- ktttc 1.1» auch den mcinigcn anzunehmen.

Tic Ttskussion wird darauf geschlossen und znglcnb «kl Vertagungoamrag anqcnommcn.

Der Präsident Graf Vallestrcm schlägt vor. drr "Lässt Styrum am Donnerstaq um 12 Uhr abzuhalren W! 31977“ scguna kcr Vcratbung.

Aka. [dr. Srabn beantragt. als crsim Gesenszwk “" Vaalkung ren Anna.; Aichbicblcr auf tic Tagactrnung m "BM

*Fibg- Singet (put GcSÖäitwtknungd: Hm Prästtcnt. nb "kk TIWUÜ'WÖ argen diesen Anna» Nach mcincr Mcimma "'i k,“ 4". arsUstUrrnunakm-ößig nieht in der Lage, dickem Intra e &ins" ro 'n renn, dak ric Majoritä! einen Bruch ker GLG mmm bcaksnktiat. Wir su“! glücklich kabin gekommen, rar, nc €*?- rcn kct *.!U'airtität, um jkrr Aufßa una auszudrücken, “ck , i en, rcn km Grunkkay. knbiobna cn Parteien ali ra! WMA cr (bien: ktt Aukttchtnba|tung ker Geschäfnotrnuug. akmacbm 3, GcsÖJ'tkc'trnuna m für km NW!“ da!, was für m VM“ «:s-ng :!:. Sie ist kuEn-a es, da- mNzQe-Ucb K*" dai. tko m : cinen rigmtbömirbm Eindruck. zu se . ,'" Antrag auf . mb m Grübäfnetknung ,ttllt tritt rr- * Patin. dic stab immer rühmt. daß smcb Ut Vetiaßrr “""“, «Pklécrkvncao nicht u! ändern sei, mn e] "M ab " mbc»: rij. Tan auch die Nntmmkrtcse dn !ntr

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In erster Linie würden also!

" hat in einem Artikel, der vorher in der .MärkisÖen «„ bat, yachdem sie sich „mit der FUF beschäftigt hat „F von Initiativantragen nur die sozuldemokxatrs en und frei- '- in B t kämen,» esagt: „Vielleicht bietet sich aber für smmg“ " NtF'G'srd be " "migen, dte m er obe d12_ eschaft o nung e nso ruck- Wtslos handhaben w„ollen, _wxe die Linke „fie mrs skrztpellosem Uebermujb außnußt, eme Moglichkeit, aber dieses Hmdernr-ß hinroeg gelangen.“ Daraus geht, hervor, daß auch,dte Zentrunzspre1e meint, Juaß dieser Antrag nur auf die Tages'ordnurzg xtneßSÖkyermstages gesxßt werden kann, und daß die? azlcb mch znqgltch Ut, weil andere Antrags vorgehen. aben es mit einem Jntttatrvanxrag zu thun. Dtese unter. liegen einem Spezialgeseß, dem § 35_ der (HescbaftSordnung. Wollterrsich die rren auf § 23 beruxen, der, uber die Bebqndlung von Anfragen Bestimmungen trifft, so konnte dieser nur dann in Aktiv:) treten, w_enn der Z 35 außer Kraft gesc-Yt wiirde. § 35 spricht auch nicht von eurer besoäderen Gattung vor niragen, syndern von Anträgxri vpn Mit- gliedern ganz allgemem; nirgends tft gesagt, daß Jmitatrvantrage zur GeschäftSordnung anders behandelt werden könnten. Nach_§ 35 kann die Entfernung emes Antrags pon seirier Stelle, wobm er nach seiner Prioritat gehört, nur 'mrt Zustimmung der Antrag- steller erfolgen. Damit ist unwrderlegltch fesigesteüt, daß der Antrag Aichbichler nicht pSr majora ailen anderen vorgezogen Werden kann. Das ist auch niemals gesrheben. „S_ie Werden fixh ja an den gemeinsamen Antrag aller Partxten _anlaßltch des Y_eretrtSZeseZes rind an cinen anderen erinnern, der m die'Verhandlyng uber die _Getretde- zöllc hineinspielte. Jn berdcn FäÜen ist von kemxr Seite Wrdersprrxck) erhoben worden, in dem Augenblick aber, wo Widerspruch erfolgt, tft das Haus an die GeschäftSordnung grburzden, es sei denn, „daß Sie geschäftSOrdnungswidrig den Antrag-thbbrcbler morgen auf die Tages- ordnung seven wollen. Ich habe, die Akten des Hauses durchgesehen und gefunden, daß 1883 der einem Antrag Rrckert zum Unfall- verficberungSgese , dem ein brdorzugter Platz emgeraymt Werden sollte, der Abg. Graf ailestrem seine Bedenken gegen dress Beworzugung äußerte und dafür hielt, daß dexn' Antrag? der [bur zukommende Play in der Reihe der Jntttattvantrg e zugewresen werde; ich hoffe, daß unser verehrter Herr,Pra1dent auch heute der Meinung des Abg. Grafen Ballestrem ist. 'Der, damalige Präfident von Levetzow erklärte in Uebereinstimmung mit Simson, daß eine Ab- seyung pSr ma_j0ra nur dann beschlossen rrZerden 'kötxne, wenn nicht von den AntragsteÜern der anderen Anfrage wider1prochen werde; es sei aber daran zu erinnern, daß der Abgeordnete Twestrn 1869 bei der Beratbung des Antrczges des Grafen Schwerin auf Eins? ung eines Schwerinstages eme entgegenßeseßiex Meinung vertreten Zabe. Als in der nächsten Sißung der A g. Rickert dgnn beantragte, seinen Antrag auf die Tagesordnyng zu jeßen, erkiarie [)r. Wmdtborst, dass; er außnabmsweisc, ohne irgendime dem rmztp zu prä'udizieren zu timmen wolle. Herr von qudorff schloß _ ck) den Ausfü rungen es Aba. Windtborsi" an und breit eiiie Abstimmung Jr überflussig. Der Präfident erklarte„dann setizersetts, daß er aur bstimmung nicht mehr bestehe. Es ist a_lso'em Beschluß damals überhaupt nicht gefa t worden, die Einmütbtgkett 'aÜer Parteien hat den Antrag auf die agesordrtung gebracht, und die Herren babxn es selbst für besser gehalten, eme ,Abstrmmung mcbt zu prodozieren. Ein anderer Fall lag am 17;Mat 1897 Vor. Damals „war daß Haus beschlußunfäbtg, und der Prasident 'von Buol setzte .mrt Ruckmcht auf die zahlreicher: Unterschriften und die Wüns e der Antragstcller und mit Rücksicht auf die Gcschästslage" den Urrxrag Rickert über das Vereins:;esc auf die Tageßordnung für den na_ch1ten “Tag. Der Abg. von Kardor bemerkte, daß er zwar keinen Einrprucl) crbcbe, aber doch darauf aufmerksam mache, das; Jnitiatrvantrage nz anderrx Folge qus die Tagesordnung zu saßen wären. Yer damalige _Pratrent wres war diese Einmischung in seine Gesckpastsxührung zuruck, ern Bescblcuß kes uses wurde aber nicht gcfa t. Wohl aber ware!) alle Partexcri em- müt ig, und niemand widerspra . Bei dem Fall bei dcr .]ox Hemzc' war der Antrag damals unter Zustimmung ailer Parteien und obne Widerspruch sogar unter Abkürznng auer Frist sofort ds_rbaxrdelt worden. Nach diesen Vorgängen kann auch der Antrag Atcbbtrblrr nicht anders als ein Ininativantrag behandelt werden und anderen Anträgen nur vorangesicllt werden, xyenn niemand. w_rdcrsvrrcht. Dcr Antra selbst ist nicht nur gcscbastsordnungöwrdrtg, sondcrn auch vcrfassßngöwidrig und könnte nicht angenommen werden, ohne daß; vorher die Verfaffung geändert würde; denn nach Arxtkcl "2:2 der Verfassung smd die Vcrbandiungen __ des Reichstages öffentlich, und kam cbören auch die Y_bjttmmungen. Wrnn rcrAntrag die Oeffentlichkeit bci'dcn Abnnnmyngcn ausschließt, so ist er ein Verfaffungsbrucb. Etn"_c1us;crordcntltch_gxwa tc_s_Vor- Trion dcr Maiorität ist cs, dic Geschaftdyrdnung aus cmc cnrmmtc Vorlage zuzuscbneircn. Sie (reckoxö) verzichten auf Uebcrzcu u1m_r_md Gründe und wollen Ihre Majoritat brunch, um gcic,n_dtc („x_schaxts- ordnung eine bestimmte Vorlage durcbmicßen. tcich gcmbrlzcbc Untrrncbmen kann auch andcrcn Partxtcn nrcb ctnmal __udel bekommen. Uebctlcgcn Sie fich dic_ «ache uochxnalö rcnl/xch. chm Sie auf riescm Wege vorxrarto geben _ _10 sind Etc cs, dic ren Parlamcntariömuö mcht_ nur sÖaktgcn, !vykcrn “ric game Würde dcr _gcscygrkcndcn Venatnmlung bcrnntcrdruckxn. ***i-sr wird die Vcrfanung mißacbtct und gcbrccbcn durcb cmc éajorität in dem Augcnblick, wo dic_Min_oritat nicbto anderes thut; als was rbk Recht und ihre Pflicht in, narnlirb_ zu [“_erktnrrrn, da): ein (*eicy, kao ür ald vcrrrüstcnd ansicht, bc'cbloncn wird. gitcbt rte Vcriaffung, nicht die Gcschäftocrrnung ift Idncn etwas i_vrrtb, sondern nur rc: Augcnblickéctfcla Dic Kcnscaucmxy wcrden St_c zu tragen wien. Ich beantragc rie namentliche Admmmmm darubz'r, cb rcr Unit.: Aicbbicblcr morgen auf die Tagcöorrnung kommcn wll._ _ ??bg. idr. Parbniri'c (sr. Mm.): Tic vvrlregcndcrt Jmtigtxv- antrch können nur mit der Zustimmung der Antraa'tcller zurncngtclit werdcn. Ick crbebc bicrmit im Namcn mcinrr Freunde gcgczr rtc Ftüäsjcliuna unserer Anträge sormrllcn Wirctsrrucb: _rxnkclbcn ircrsrrucb erhebe ic!) xuglcrcb im Naxnrn_kcr Akakranckc unk Sämkcr für ihre Anträge. Bei den Kamrtrn um drt): so,;cngnntc .:m inxc' sagte Hctr von Kardorö: ,Die Mehrheit nt Hmm rer Ecsäkä tartknnngk Dcr PtäÜkcnl (“raf Vailrmcm cntaegncg ryan“ mit Recht: „Ja, aber innerhalb rcr tAcWattootrnungF' ZSO)" co 33-1“ beute. Es kanrclt stÖ nacb wi: vrt; darum.: Ut erct'rrmb ;ticdcn oder nicht'.- Was e von Karrer" 'in mm' Pcrscn chart, we": man er macht:; in dicser Frage“ mtscbcircn kéYnncx. nt dtcrrcli- 'tanrtz gcicbgüln . Steam Sic “rm _Anirm A::bbnbln auf rie T_asrkcrrnung. sc Treiben Sic dic GcscbäWrtd-mng und tragen Usur ku Linantwcriung, .. _ __ MKI- Bassermann: Ueber dic aesäkartl- unk m'anungOmamgm L*ckmken zu srrccbcn, wirr morn'n am Mavi" sem Wir glauicn, ksi: die Eule una, dir die A a. einge: unk achmcke ret (“(Warn- xtruang «; Len baden, fals ist. Herr etngct ,k". cm? Prak- nkcmn cn ug aenommcn. Das ist für die Erxt'cbcrrung «[US- sülm. (:|-mm Spahn ist rechtlich nicht xu “anitankm. Eo ann “'r darüber or mycvn cntübicrm werdcn. Dcr „HII: de_t-érs tu- mnuna sni t laiglich rem Sebn'rrinktagc. Gcwiß i't rrc ram" ““VW und atüadllä [u prüfen, nammtlich wenn ste alo Braid ker «“ein"-mam- bezeichnet wird. Im Iabrr 1869 stcntc Gus wetin dcn Antrag, cinen Umrinktaa einzufahren. um dre Witwnrn und Anträge zu bestimmten Zeiten auf eine Tasrkotrnung |! !tcllcn. Der Ada. Tn'csm sagte. das Haus mäffe sich da! Rain k““Ed-alten, davon abzuweichen. Lu jedem anderen W ntaac kenne '" Mäüdent vorscßla n oder das Haus de' licßcn, tgmk n'clÖk Gkiknilänkc auf die .: Wertnot- su seven. m Jahre 1869 hat Twcftm obne ider! anjaefübrt, daß MW! Anfrage '“ Petitionen "ck an a-km'n “[bei-lam Tanc- mbaakclt waren “!«n. Die tät renn also nur aus die SWMiaae dukte». 1333 dannn: ck ck bei den Lokfübwnam m Gmin- "tüm- " ! um eine Maxivirlle Steßunaxab-c. Dax n'atkao om kinmütia.anr1kr-tvonk “ck mrtüaliab: ,wen- Mebrben knien!- rimma ist“. | 96 "ckck us Lama kek Ab» den Jankowski eine In Uatim pot 9" uf die Werdau“ evt obwohl kn WM didnsveK ou de- . Ä“!!! wurde sap: an ""'"-Kk- Ujsttüua dn Wrong beantragt. C1 min

unde ei , wenn das Haus darauf verzichten wollte, dur Mehr- beitsßxs lu besonkers „wichtige Gegenstände auf die Ta Iordnung zu seßerr. an bat emen Tag für_Anträge reserviert, (: daraus folgt m_cbt, daß man besonders dringliche Anträge an einem anderen Tage mcht h_eratben kann. Herr Singer warnte im Interesse des Yarlamentarrßmus v_or der Annahme des Antra Z. Das Verfahren, Yes Ymefnxlrche Abstimmung abzukürzen, entspri t durchaus der Würde an e ,'

Abg. Dr.Spabn: Aebnliche Anträge find wiederholt gestellt und angenommen worden. Die Ge1chästSordnung ist unsere HauSordnung. Daxqus, folgt," daß der BundeSratb sich mit ihr nicht zu befassen bat. InttratWantrage bezrehen sich auf Gegenstände, die auch den Bundes- ratl) angeben. Maßge'bend sind die Ausführungen des Abg. Twestcn. Ich muß es zuruckweisezi, daß irgend ein Unterzeichner des Antrags daran gedacht hat, dabß hier ein Bruch der GeschäftSordnung vorliegt. Mit der Verfassung at dieser Antrag nichts zu thun. Die Oeffentlich- keit der Verbandlupgeix be iebt sich nur auf den Nichtausscblu“ der Zuborer. Wenn „wir dre A änderung der Abstimmung jeßt Vorne men zvollcri, so geschtekckt es nur, weil die Fra jeßt brennrnd geworden isi. Jnkand und Aquand verstehen die ' rt der namentlichen Ab- stimmungrn der leßten Tage überhaupt nicht.

Abg._Richter (fr. VOXAN): Wir werdrn gegen die Aenderung der Gescßaxtsordnung stimmen, weil es mißlich ist, wegen eines Failcs em Speztalgeseß zu„ersaffen. Dagegen kann ich dem_ formaken Ein- wand, daß es geschaft§ordnunasmäßig nicht znläsfig iii, eincn solchen A'ntragdurch Majoritätsbeschluß auf die TageSordnung zu setzen, ntcht'zu1timrrren. Ick) würde meiner langjährigen parlamentarischen Praxis ms Gesicht schlagen, wenn ich andrrs Dotierte. Bei dem Fall Rickert babe ich aufs Wort Verzichtet, rveil drr Abg. Rickert mit srinrr Ansicht durchgrdrung€n war. ck Weiß nicht, Warum Herr Pachnicke die damalige Ansicht Rickert's nichr zitiert. Der Präsident ist _woükommen berechtigt, an einem anderen Tag Jnitiatidanträgc aus dir TageSordnung zu setzen. Der Abg. Twesten War wesentlich der Urheber unserer neurn Grschäfts- ordnung. Umsom-hr fallen seine Worte ins (sticbt, und gerade er hat 1869 klipp und klar bei Einführung der Schwerinstage erklärt, daß der Vorschlag keine Einicbränkunq enthalte, Jnitivanträgc an eirxem anderen Tage zu bkratbcn. stor der Schwrrinstag ein- geführt war, war die Minorität in einsr fck[immen Lage, sie konnte tbre Anträge nicht zur Berathung bringen. Darum Wurde der Schrinstag eingeführt. Aber es ist nicht entfernt dabei die Absicht geroesen, der Mehrheit zu Vzrbieten, an anderen Ta Ln die Anträge zur Verhandlung zu bringen. Aber auch rein sa liche Gründe 1prcchen dafür, auch wenn jene Verhandlung garnicht stattgefunden hätte. Es wärr cin§kompl€tter Unfirxn, anders zu ver- fahren. Das Haus Hätte sich die Hände gebunden, jcincn Willen aas- zudrücken, wenn man die kleimie Grappa fragen wollte, bevor ein Antra zur Beratbung käme. Weng man alle Antragsteller hätte um Erlaubniß fragen müffen, so Hätte dieje FWF doch einmal gestellt werden müffcn. Das ist aber nicht geschehen. er Präsident Von Lede ow War auf Grund des Studiums der Aktrn dahin gekommen, da? das 1"anZ

Sk majora einen Antrag vorzicbcn und auf die Tagesordnung eycn önne. Die GeschäftSocdnung des Abgeordnrtcnhauscs ist genau die- selbe wie die unsri ?. Dcr Präsident von Bennigsxxr bai s. Zt. aus- drücklich erklärt, da es durchaus nicht ausgeschloncn !ei, wichtige (Hkgcnstände auch außerhalb des Mittwochs zur Vrrbandlung zu bringen, wie es schon Vorgckommcnsci. Ich bin nie darüber im Zweifel gewesen, da? das richtig ijt. Ebenso wic cs falsch ist, die Geschäfts- ordnung au cinen bestimmten Fall zu ändern, cbcnfo ral!ch_ist cs, fir für einen bestimmten Fall zu deuxcn. _ Ich erkläre auf Pflicht und GLchn, daß dirse Auslegung *alkck) iki. _ bg. Liebermann Von Sonnenberg(Rcsor1nv.): Dcr Vor- rcdner und Hkrr Baffrtnmnn baden scixlazend den Abr. Singer widerlegt. Dic .Herren Singer und Genome" baden das Jiccht der Berufung auf die Geschäftsordnung Verwirkt. Ter GEM der Geschäftsordnung erfordert die ordnungsmäßige Erledigung drr Gc- scbäfte. Es handelt fick) bier darum, ob die Vertretung des deutschen Volks dauernd Von den Herren Stadthagen und Singxr tvran_nisicrt und am Gängclbandc gerührt und ob dcr Druncbc thchstag zum Kinderfpott der ganzen Wclt gsmacbx wird. Soll die Mindcrbcit entscheiden, wie bei dcr .,!ox Minze", so_ bekennen Sie (nach [in_ks) sicb dreh m diesem Prinzip," dcnxrx Kon- scqucnz der Absolutismus iir. Man tbnt dann chCk, drew gonzo Geschäftsordnung zu zerreißcn und dem Präfidcntkn weitgehende Voil- macbt zu reden. Man hätte" scho11 bei dcr .]e-x Hcinxc' rcitxcn „Twch machen soücrr. Wokin soll es fübrcn, wcnn rin Tdcil drs Hauch rbrcn Willrn auf Schlcichwcgcn durchscßt “.“ (Präfidxnt Gra? [* o n V 9 l [ c_!t r c m: Dicsrr ?luSdruck ist nicht anwendbar an! '.Uiimlickcr dicirs Hansor!) Vom Parteistankvuntt aus könnte ich mich nur darübcr freuen, da:; die .Herren Stadtvagcn und Singer dnrch ihrc :)icdcn dcn, Anxi- scmittötnuz schüren und groß machen. Ick !i'rccbc aber btcr tm Intercssc des ganzen Vat-srlankcö. _ .

Abg. Hctnc (Soz.): Dcr Al*g._BaU-:rm.1nn bat mtr cmrn einzelnen Fal] für srinc Auffaffnng amüdrrn können. Tbatmcbc Ut, kak in alien kicscn Fällen sich urn Anträge l'ankcltc,_ ,icacn drm! Bcbanklung nok frrmcllcr L*ckcnfcn Niemand Wickr'rrztcb «'rlPl). Die Sache läßt mb abcr nicht wohl binori'Ö dz'i*.1nkqln,_ 'ondcrn ktc G:'Ü*b.i!'téa'rdnnng als gcscbricbcnco (“(R: mit!; .jthi'ti'éb ans,;rlmt wcrkcn. unk kcr Wortlant dcr (“csÖFÜOOrrmmg "1 „mm (lar. Zcr Abg. ka'n sagt, die (*Hcscbäitsdrrnuns drucke fis!) nnr ant 'Ilnxragc', mit drum fick.“ cinmal ker L*unchratb ln bc!"chä'ti,*.cnk*.1t._ (3_::*i'ch*rn- tmc im Z-cntrum.) Hcrr Zvabn sagt, i:b batte ibn injuvcritxnrxn; ich habe“ ibn "? vcrstanrcn, wi: viclc Ankcrc ami). 4.19 kommt raven, n'rnn man mit "cincn Argumrntcn irirr __raö Ziel binaukscbict'n. (Ts kommt auf ren Sinn nrr „;:rrck rer (M*!cbartx- ordnunz an. Was iit ?cnn rcr Zaun“? m Gcixba'tsrrdnurms- Bck'timmungcnx- Tocb nnr rer. ri.- Vkinkcrbcit «.: ichüyxw_ Dörr vcn :'icbcrmann sagt. rakurcb könnte ri.“ !!)-'mrstb-xtt rn“ Waxrrttat kindern. m bcsébltsécn, tms si." will. T.»! ist .:crarc dcr Stnr. uztd Zircck. Wrnn dcr Stärken" alle"»1 5711 kbar: kénm'n. noa c: n'tll. kann Brauchen mr überdaux't kcmr ErC-Fvc. T€." Parlammtc baden sub ".“lkft s.“:é'c Licitimmmmcn «(chen. um dir “,',JTir-Tcrk'ctk vor, in dcr Errcmmx. ,:xsaüten BROWN" rer Mcbtkctt m 'ÖIJKU. Go 'on Nxmanr kao (“c'“ük'! kakxn. rar. cr unicrrtückt trier. m:.“ kicscö (“ssr'ibl ist nur mc,;ltÖ. m'nn irrer Ermklnc «.',:cn ki; llptcrktziéx-mg ,xcsebuyt wird. Es :!"t auf dcn Gm"! rc! GUÖÖWr'rdnuna btngcrrrx'cn .ru); ariaat werden, wir karten **:-.* ":lwn bci krr .;"x HMM“ :*crla'xxt. Ullkntgkn. dir und ram.:is unicr Vcrsxk-"n ,:crakcxu au!“,:ckmn.;t_ baby", und nicht ric richtrzcn H::tct :cr (“c“;bikkäxrkmmq. rr ANUng jcnrr cr- bittcttcn Kämr'c nnn. !*.:Ö m:rr. cbm“ un'ctc Gr*rn,;t;':nkc m barcn und uns zum Wort.“ krmmm: m laöcn, ci::ck Übcnw ric Tclvttc schlrs1 und uns da:“urcb murkwkt machn. Tao 311an hat !*.nnajo ren Unite": m unscrcm Vs:“.rdrcn .:c.:ri*rn. Ist es rmn im (“Wir drt &N'ebäitkctrnung, kak: Ser ".",in anch jcvt *rsrrt, n1chkcm e_tp Rckncr «("rrmb'n kat, tw chattc '“Ölicixn .- Tr: :'iciibsmC m Won 1"?! Jadtrn u:“,r-“r *Im anrircn Gcüxkeörunkxcn «mahlt werdcn. als vpn riricr Vrtkasc ncih nicbt kéc Rcrk mr. Dao Vel! mus: nab einmal rarü'écr mtscbcidcn. lleber all kits? Dinar irn und muß kirk gesprochen wetten. tro ck sich um rim" “'r-„:e kek naticmlcn Dasein! lxmkclt. ZII! Haben unk [créalieb ret “Zinn! ret GcMäWork-Yma Yetirni. „x(t MaßktaUÖ ist auf rn Seite kctjmigcn, tir ibn Lise a-mstltcb rcrtbcirigm und m liebst m u Wear dtms?" rrrllcn, wa] ihnen das Volk nicht mc t verbieten ann. wcil det MMU einmal in kicker ,iuiammm- [(su-oa vcrbankm ist. Tit Herten imbtcn ric namcntliäx Ab- fnmmuag, weil & nicht wün'cbtn, kak: ibn Namco imme! und mmer tricker sur ka] sry monat waren. Mit dem Antrag ']!Öbieblrt rmrm „Zac (mhm „F 11th rrrritbcn. Bleibt er aber mtiunak!» so werden Sie a mitem! Maßnahmen schnitt!- (Zussimmunxmdtk); Str smd allo icjwiqcn, n'elcßr dic Grids?" m Hmm 1.1 m ichn und die WÖinu-dnuna umstuncn. ' .

Aly. Stadtbaaen: Ick stimmt mit Ham Richtet rann uberein. !* kit WWtkom-unü a1cht von Ja!! zu Fal! aukmleqtn ist. Dr!-

b komm 1 zu dn cker "& daß die l-srsung m Ann ck Mkr nacb ker iwigcn &“ knctrnuna umulaksm ift. ie

ige Fassung des § 35 der GeschäftSordnung rührt nicht von 1869, ZKM von 1895 ber. Was hätte dieser Paragraph für einen_ Sinn, wenn es der Mehrheit freistehen soll, jeden Augenblick ihn zu (rudern? Aber auch 1869 erklärte sich der Präfident Simson gegen die Auf- fassung der Abgg. Twesten und Graf Schwerin, daß man psr msjora einen anderen Tag für Initiativanträge wählen könnte, was hätte sonst nur die ganze Einrichtung für einen Zweck? Ein_Ab- weichen sei nur mit Zustimmung ,der anderen Antragsteller zulassig. Diese Auffassung ist Von dem Hauch gebiUigt worden. 1886 hat allerdings der Abg. von Helldorff der nsetzuna der Anfrage des Abg. Jazdzewski wegen der Außweisung an einem Nichtschwerinstage wider- sprochen, aber als Antragstelier, nicht als Mitglied des Hauses. 1895 wurde § 35 Absatz 3 der Geschäftsordnung gsändert, und zwar auf Antrag des Zentrums und des Abg. Schmidt-Elberfeld zum Schuße der damaligrn Minorität dahin, daß die Anträge 0an Rücksicht atzf den Schwerinstag der Rcihenfolge ihrer Einbringung nach auf dre TageFordnur-g eseßt werden soliterr Ich für meinen Theil könnte mich an ein€m 40 un esetzlicben Schritt, wir ihn der Antrag Spahn beabsichtigt, nicht betßeiligen. Sämmtliche Präfidentrn, die wir früher gehabt haben würden dies Verfahren für gesetzlich unzuxäsfig erklärt haben. Seldsi drr Beschluß über einen _solchen Antrag itt unzulässig.

Abg. Dr. Bartl) (fr. VW.): Es ist ganz richtig, daß dcr § 35 bestimmt ist, der Minderheit emen Schutz zu_gel*en. Der § 35 wäre lächerlich und sinnlos, wenn er nicht dazu be1tmrmtwärx,die Minder- heit zu schützen. Dir, Mctbodr, durcb aÜrrlei kümtliche Inter- Pretationen dcn kiaren Wortlaut dieses Paragrapbrn nicbt geltxn zu lassen, zeigt, das; dir Mkbrheit sick) mit ihrer Anschauung aus dem Holege befindet. Gewif; so[[ die kleinste Gruppe auch gcgrn die Majorität zu idrrm Ncckyt kommcn, Herr Richter! Das ist ja gerade der Sinn dieser Bestimmung. Es kommt nur darauf an, wir 85 gehalten werden 1011, rornn auch eine kleine Gruppe auf ihrem PrioriiätSrecht besteht. Sie können durch Ihren Widerspruch cs dahin bringrn, daß in der ganzen Srsswn übsrhaupt kein Schwerinstag stattfindet, oder daß nur Jdrs Aniräge zur Ver- handlung kommrn. Dann wäre wieder dsr § 35 eine Lächerlichkcit. Es handelt sich um dem Schuß drr Minderheit, nnd darum bai Ihr beutigrr Beschlnß einc groZe Tra weiten Zwischcn_Auslegung der Geschäftsordnung und Bra der cscbäftsordnung ist cin himmel- weiter Unterschied. Hier Handelt es fick) nicht um eine Auslegung, sondern um LiULU Bruch der Gésckyäfisordnung. _, _ _ _

Aßg. Wehrl (Soz.): Ick) konstatierc zunächst, daß bei dtcjer wichtigen Fragr ein großer Theil der Versammlung es für _gut findet, fich außerhalb dcs Sitzungssaalcs aufznbaltcn. Weiter konstaticre ich, daß die Mebrbcii dnrch Zwischenrufe fich zu wcitrrcn Schritten bereir erklärt bat. Ich konstaticrr also, daß Sie (rechts) die Ab1icht haben, die Minorität, koste es, was es woilc, mundtodt zu machcn. Wir find Ihnen mit großem (Edelmutl) entgrgen gekommen. Wir haben beiwich- tigen Fragen nur eine geringe Anzahl nammrtlichcr Abstimmungen bean- tragt. Brschließen Sir diesen Antrag Aicbbicbler, dann werdcn Sie auch die Konsequenzen diesrr Handlungsweise Voll und ganz zu tragen haben. Wir Mrdcn verlangen, daß bsi jedem Gegenstand, der bier verhandrlt wird, auch bei jeder Etatspofition, dic bcschlußfäbige Arzzabl vorbandcn ist. Wir ballen Uns durcbans innerhalb der ge!chäftsordnungsmäßigen Grenzcn. Was wir Hier thun, ist in jedem andcren Parlament an der Tagc'sordnung. Ich erinnere an die Schuleragc im englischen Parlament. Ucber cinen cinzigen Paxa-

raphrn hat das Parlamxnt eine ganze Woche bcratdrn. Minister Baksour kündigte eine cholution an, wonach das chriz bis Weih- nacbtrn fertig werden müßte. _ Darauf wnrdc dic Obstruktion in aller Form in Aussicht gestellt. Was uns blühen würde, wenn die .Herren Liebcrmann und Konsorten ki? Mcbrbcit hätten, können wir an dem Wiener Reichsratb und dem Wiener Gemeinde- rati) sech. Jeder Von uns würds sich der (Hrmcinbeitcn schämen, die dort Tag für Tag vorkommcn. Herr Richtcr hat behauptet, was niemand bcstrittcn hat, das; das Haus soviel Schwerinstage in einer Woche abhalten kann wie es will. Aber das Haus hat Vernünftigcr- weise eine grwiffe Regel in die Behandlung dcr Jniativanträge gc- bracbt. Ucb_cr Motive wird nicht abgestitmgt, auch das Reichsgericht legt die Gckcye lediglich nach ihrem bcscbloncncn Wortlaut aus, aber niemals nach drm, was in dcr RMsrungIrorlazc oder in dcn Kom- misfionsbe'sckxlüffcn gcstandrn bat. .Iir sind nichtgcwillt,von unserem chbtc zuriickzutrctrn. Worm Sir (rechts) cs ncbmcn, so nehmen Sie es mit Gcwalf.

Abg. Liebermann von Smincnbrrg: Hcrr Bebel bar auf England crcmvlifizicrt. Er bat or'r'cnbar ric chtcn Berichte nicht in der Hand grbabt. Dcr Antrag L*al'rnr Z'"! mxgcnommcn wrrrcn. Dann hat ('r scincn bcgrciéliäch 'Ilrrgcr ükcr di:“ *)iisrcrlaxc '“cim's

rcunrrs 'Ildlcr in Orrsönlickocn Vclcirix.unsxn „'.-:,",cr. :mz: ::irrcrxicst.

ck habe keinerlei Einslns; auf das Wiener Pariamcxt: ".:::tr *. Z'rn, so würde es dort rnbigrr zu,;cbc". Aber man krancbt n::bt 3126 We- ricbtc dcr Iurcnvrcssc m .1laubcn. Nack) dcr .Ncu-xn Frxicn PNF?“ allcrrings müßte im Wicmr Yatlamrnt Wiimm ,:cxrng an*,rbrn. Aber wer find die !)iubcstörcr? ir Pattcigcnräcn Tr:“- .:“U'rrn chcl, dir den Ton dort [*crrobcn. (Fs nurn“ dort (MC J::kcnÜbulc .;cwrrrcn, wcnn Singer und .Jr'nsrrtcn “anwrsrmk wären.

Damit schließt dic Diskussion.

Präsident Graf ['on Ballrstrrm: *Ich brauch; si,:rntlicb mécbtö binnunsügcn. Nnr wcil ich als (*irc-Idcrcr an*«ckx'xirt !r-nrkrn bin, will ich mich äuücrn. “Z.“b baba alle'rrinzd PKI; Wikchrwa ka,:rgcn crbcbcn, kai: dcr Antw.: krö [kirrr :*.t *rsx!* :*.rircrkrcrr Kxilcgcn Rickert anf rir Tagesarrnxmg ,:(fcyt wurdc. Tk 1ch ka-I .ru-„** ZWr'ék- mäßigkcitögtétndcn rkrr .::::- 1*rimi:*:;lic:1 (*r-„';:xx-ct'. ,:r!i.::1 5.155. 1.771" ich kadinacücllk. “.'lkn'r ci»:- init '."st. ich k“;:1?,7:!;31ö!*.'1:1'YTÖslként'n und vom 43.1115.“ kcdavcné't: rrxrkrn, daz .::-rr: (":x-,--::*..'.«“'cx:x-.':1 Vc- schluü faßte. In “„Um-„:,: .:“.15 kik „i::135'"i,:!ch:: kr*:'-*.'J?717.1,2(§ UR ".'lrxtrag Atcbl'iéblcr an' kxc Taxöxrkrnxnx !*.: ““rx;- '3*;:-.“'*-.' :*b nix:!) dcr Ansicht mcinro Vors.:xsrxs :*;7: Lr:*ch;7.*::* .::-.

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