hän lichkeit an unsere huldreiche „Königin vereinigt haben; (BUMM) Er wirö3 finden, daß, welche Veränderungen in den,.5)1e,g1eru1,1gsf9mken man in anderen Ländern auch erstreben wa?, Mr hk“, "Ut unseren alten Institutionen zufrieden find, dem Ge ck13? stmdtS (Hehqrsam leisten und der Regierung bereitwillige Untergehenhett darbteten. Er wird finden, daß, wie sehr auch andere Nattonen zum„-K)riege geneigt sein mögen, wir unsere erzde nur an der) Beschaftigun- ,gen des Friedens haben und gern mit aller Welt 111 xrcuydsYLft- ichen Bcziehungcn stehen Wolken. Ick hoffe skst- da, bei 19 ckck" Gesinnungcn und Wünschcn der Name,? Englands Me von MYM“ geachtet bleiben und wir im Stande sem Wexden, VLYMZSÜ der abrunq des Mm Lords, dex so lanZe pte auswartigen 2,111 e- egknhéiten diesc»; Landes gekettet ,und te m d,en allerschwiengtezx eiten mit Erfolg gclcitct, den J1'1cd,en Europa s zu erhalten, dte Zintracht dcr [*r-“ch Länder zu befesttgcn und das, allxzcmeine Wohl der Menschheit zu fördern,“ Der Gesandte Frankre chs, Admixal Cecile, ankwortcte in französischer Sprache: „Exlauben Ste mir, tm Namen der 13111“ a111vcsende11Mitglieder dcs dtplomatis en Cyrps, dem Lordmayvr ffir die ihnm zu Ehren ausgebrachte Ge undhett zu dankcn. Tas diplomatische Corps sieht mit Freuden den stets zu- nehmenden Wohlstand dieses, Landes, die Achtun vor den Geseßen, die Ehrerbietung unk Anhänglichkeit des englis en Volks für scine edle Sonveminin, wclclyc die Stärke und den Rn 111 Englands bilden. Ich danke dem Herrn Lordmayor insbesondere für das, was er persönlich Vcrbindlichcs für den Botschafter Frankreichs esagt.,Jch kann diese glückliche Gelegenheit, welche mich in der itte xtescr Versanunlnng geführt, in welcher ich die ausgezeichnetsten, Manner Englands crblickc, auch nicht vorübergehen lassen, ohne meme ,ga-ch Dankbax-kcit für di? jvohlwollcnde AnfnaYZme anszusprcchxn, ,da" [ck bki meiner Ankunft in diesem Lande ge unden, und für dre zahl- rct'chen Sympatbicen, welche der französischen Gesandtschaft cntge- gengckommen sind. “ Dcr Premier »- Minister Lord Joh"
.... .... Y“-
:
Berlin, 28. April. Unsere Börse ersuht, im Laufe der ,Woche 1né1)rfackeSchwankungen, wclche meistenthetlZ thre Ursgcheu m der Entwickelung der deutschen Frage hatten. So lange,? diese 21119le- qenheit der Leiter der Börse wax, bemerkte marx tm Allgememezt keine xvescntlickxcn Vcsorgniffe; mrt dcm Augenhltcke aber, wo dre Kaeumcr-Anflösnng ausgesprochen wurde, wc,1,r eme unsichere Hal- lung unverkennbar, und es hatte 1,mser Geschaftßvexkehr vtel Aehn- lichkeit mit derglst'chcn Eindrückeum allen conztttunotxellcnStaaten. Wir wollen nicht zuvielxms“ dicStimmung umerer Borse geben; da Die Spcculation fn d;“kscm Augenblick einen zu geringe!) Uqung hat, 11111 die öffentlick)? Meinung HoUständt'g ertreten zu können, tn,- deß können wir den Ausdruck nicht ganz nbersehen, welchen dte Börse Durch ihre Bewegungen bei der öffentlichen,Meinung Ver- 11111. “Demgemäß müssen wir gestehen, daß dieAnflösung der Kazu- mer nicht den Einftuß auf die Course ausübte, den man vielleicht erwarten kurfte. Es zeigte sich Wenig Neigung zum Verkauf, die SPLku'lanten 21 1:1 111111552 aber machten sich Von ihren pr. Ende
Auswärttge Börsen.
Vreölau, 27. April. Poln. Papier eld 9357 G. , Oest. Banknoten 881; G. Pol11.Pfdbr. alte 9177 ., do. neue 90512 G. Pow. 800 F1. 9735 (.I., do. 500 F1. 75 Br. B. Cert. 200 F1. 13? B1“. Oberschl. 11. und 11. 9237581: Freiburg 80 Br. Köln- Mindcn 77 B1“. Niedrrsckzl. 733; B1“. Neissc-Brieg 33 (53. Kral". Obrrschl. 35 Br. Fried. Wish“. Nordb. 33? B1".
PZieu, 27. 2113111. Met. .,“;proz. 881“, 891, 89,17. 4proz. 71 bis 7137. Jproz. 51-517. LZproz. 4672-47. Anl. 31: 146,9,- 147. 39: 901«9111. Nordb. 96-95-1-96. Gkoggn. 931-114. Mail. 681, 69. Livorno 607, 1, Pesth 68-1-64. Budw. 7-51“, 76. V. A. 1125, 27, 30,
K. Gold 231. _
Wech1el.
Atnfterd. “1592. Angsb. 11457. Frankf. 11475“. Hamb. 169. London 11.80. Paris “1367. _ Die Börse ohne 53111211. Fonds etwas höher.
UNd S.“)old zn lasscn.
Leipzig, 28. April. Lei z. Dr. P. Oblig. 984; (H. Leipz. B. “21. 1423; B1". L. Dr. E. 2. 95 Br. Sächs. Bayr. 78'7 Br. Schluß". 74 (Hld. Chemniy-Riesa “1.977 Gld. Löbau Zittau 14 Br. Magdeb-Lcipz. 16817 Gld. Berl.-An'h. 11. und 13. 78'7 Br., 777 G. Altona-Kiel 902 Br., 895; G. Dcß. B.A.101'7B1*., 1007; G.
Fremde Valuten
__*___.
p-
106
Russell, der den Toast auf die Minißer erwiederte, sprach ebenfalls seine besondere Befriedigung uber die guten Ver- hältnisse zwischen Frankreich und England aus, erkl,ärte aber zugleich, daß die englische Regierung, auch von den metsten anderen Nationen Europa's in ihren Yemuhungen um die Er “l- tun des europäischen Friedens unterstußt werde, und daß diese ben im llgemeinen" ihre Allianzen mit England zu bewahren ,wünsch- ten; am meisten jedoch habe die, Allianz zwischen Frankretrh und E11 land dazu beigetragen, den FMD?" zu bewahren, und d,as vor- tre liche Einvernehmen, Welches zwtschen den beiden Regterxmgen bestehe, sei gleichzeitig ein Zeichen und eine Bestättgung der zwischen' den beiden Nationen bestehenden Freundschaft. Indem der Minister dann auf die Bemerkungen des Lord- mayor über die Trcfflichkeit der Institutioncxz Englands und daß Festhalten an denéelben zu sprechxn kan), erklarte er sich zwar mtt dicsemLobe einvertanden, seyte mdcß hmzu, man möge auch beden- ken, daß dicse Institutioucn dadurch nicht aufrecht erhalten werden könnten, daß man sie mit abergläubischer Verehrun? berygche; ,son- dern vielmehr dadurch, daß man sie den im Lande ortwahrcnd Zor- gehenden Veränderungen anpasse, denn der hcrrlichske Tempxl Wurde in Trümmer fallen, wenn man es vernachläsYZen Wollte, semcn Bau unter beständigcr Aussicht zu halten, ,[xme alen und .,Hallcn,von Staub und Dünsten zu säubern und eizuhalten und dre Schaden und BaufälXigkeitcn aUSzubessern.
Belgien. Brüssel, 27. April. Am Dienßag langten der Herzog und die Herzo in von Parma auf ihrer Rückkehr von, Eng- land nach Italien in Zstende an und seyten sogleich ihre Rejse auf der Eisenbahn fort. . '
Italien. Rom, 17. April. "(Fr, Bl.) Das Triumvixgt erläßt eine Proclamation, worin és alle italientschen Patrioten, dle jeyt flüchtig werden, nach Rom zu kommen cmladet, wo sie die
Arme der allgemeinen Mutter-Repuhlik freundli ,umschlinge1„t und
ihnen Gelegenheit zu neuer patriottscher Tapfer ett geben wurden.
Avezzana aus (Henna ist in Rom ein ,etoffen. Garibaldi ist mit
Nner Le ion aus Rom abmarschirt. , te Legionen_ unter Oberst “31 im (Halleti sind in Rom eingerückt.
' kön": lt e S an ptcle. * Montag, 30. April.g Ja:)n OpYnlaLse. 54 e Abonnements- Vorstellung: Esmeralda, roße's Ba et in 2 21 th. und 5 Bil- dern, von J. Perrot. In cene ge cht von A. St. Leon. Musik von C. Pugny. (Fräul. Fanny lsler: Esmeralda.) Vorher: Männertreue, Lystspiel in 1 Akt. Nach dem Lustspiele wrrd" Fr. Brussi, vom Kaiserlichen Operntheater zu Wien in einem 1335 (je (1611): mit Herrn HMUU-Vestris auftreten. Anfang alb 7 Uhr. Dienstag, 1. ai. Im Opernhause. 55fte bonnements- Vorftellung:_ Das Thal von Andorra, romantische Oper in 3 Akten, nach dem Französischen des St. Georges, fret bearbeitet von L, Rellstab. - Mufik von Halévy. Anfang 6 Uhr.
Üonrgsftadttscnes “Theater.
Montag, _30. April. Leßte italienjs e Opern-Vorstellung in dieser Saison. Auf vieles Begehren: euerencola. Opsr in 2 Akten, Musik von Rossini. , .
Dienstag, 1. Mai. Berlin bet Nacht. Posse mit_Geang in 8 Akten, von“ D. Kalisch. Die, Musik the,tls neu om- ponirt, theils nach bekannten Melodteen arrangtrt von F.. W. Meyer, (Decorationen und .Ko-x'tüme neu.), Dae Maschineriexn sind vvm Theatermeister Herrn Brandt. Dre Decoratwnen - tm zweiten Akt: Die Lk1den-Prmnenade mit der Ausficht aufs Bran- denburger Thor "- im dritten Akt: Das Innere des Krollschen Lokals :c. - find vom Decorationsmaler Herrn Schwcher. Der große Maskcnzug im drittenAkt ist nach vorhandenen Sktz en arran-
girt. (In Scene geseßt.von den Herren Edmüller und robecker.) - k [ , . . ". . k- . x
R
1361'111101' 86788.
d.M. fälligen Engagements rascher los, als dies unter anderen Ver- hältnissen geschehen sein würde, und erleichterten dadurch die Ope- rationen der Contreminenre. Daß die Speculations-Effekten also mehr als diejknixen Fondsgattungen berührt Wurden, deren Umsay fick) anf reellen Bedarf bcsckrä11kt, versteht sich von selbst, und so erfuhren denn auch Bank-Ant'heile einen Rückgang von 8977 387 %, und Friedrich Wilhelms -Nordbahn von 85 ;1 821%; es schlossen indeß erstere 877%, leYtere 831% Geld. Uubedeuxend smd da- gegen andere Eisenbahn-Papiere gewichen, als Ntcderschlesisch- Märkische von 73 3 723,- %, Stargard-Posener von 72'7 .“1 71'7 %, Oberschlefische 1.111. 11. und 11. von 921; n 917 %, Potsdam-Mag- deburger 54 3 5237 %, Magdebnrg -Halberstädtctj 113 3'112-7? %, Berlin-Hamburger von 532 „1 52:7 %, HaUe-Thüringcr von 5“) :! 497 %, Berlin-Stcttiner von 877 „1865, %. In diesen Gattungen abcr fand auch fast gar kein Umsaß statt. Köln :Minden blieben _heme pr. Cassa ;- 7657% gesucht, nachdem sie gestern von 77-2 :1 76 % gewichen sind. Beplin-Anhalter waren heute in Folge der unge-
auf flauere wiener Course wieder im Preis zurück; der Umsaß war darin ziemlich belebt. Süddeutsche Papiere behaupteten fich fest und fanden bereitwillige“ Nehmer. Vadis e nnd kurhcssische Loose, so wie Friedr. W111). Nordbahn und Bex acher Actien, auf mehrere Comptant-Verkäufe flauer. Jproz. span.drüchtensich auch auf das Gerüchk von neueren niedrigeren madrider Coursen. Nach der Börse etwas fester, namentlich Met. und Nordbahn. _ Oestcrr, «““)proz. Met. 762 Br., 7617-03. “Bank-Actien 1188 Br., “1184 G. Baden Pm'tialloose 3 50 F1. 4855 Br.. 48 G., ;; 85 Fl. 2837 Br., 281 G. Kurhessen 8 40 Rthlr. preuß. 2777 Br., 271 653. Sardinien 2657 Br., 265, G. Darmst. Partialloose 3 50 Fl. 7277 Br., 723; G.", 3 „25 Fl. 22:77 Br., 22:1 G. Spa- nien Zproz. 2397 Br., 2" ;, G. Polen 300 F1. Loose 98 G., 500 FL. Oblig. 74-77 Br., 74"; G. ZZ? (CZE G. Bexbach 73-1; Br., 73'7 G. Köln-Minden 78 Br., / .
Hamburg, 27. April. 3"; proz. p. C. 7937 Br., 791 65. St. Pr. Oblég. 847 "Br., "84 (H. E. R. 102 Br., 1012; G. Stiegl. 82 Br., 812..- Gld. Dän. 65'7 Br., 6577 G, Ard. 81 Br., KY G. Iproz. 2357 Br., 235. G. Hamb.-Berl. 533; Br., 587 G. Bergedorf 70 G. Altona-Kiel 89-55 Br., 8957 G. Gl. Elmsl). 25 Br. Rendsb. Neum. 110 G. Mecklenburg 82? Br., 32 G.
In Wechseln war der Umsaß etwas lebhafter. Fonds und Actien ohne Wesentliche Veränderung, jédock) fest.
Wechsel. Paris 187. Petersb. 33. London 13.87. Am- sterdam 35.60. Frankf. 8837. Wien 17037. Breslau152k7. Louis“
d'or 11 „357. Gold al Marco 437. Preuß. Thaler 507.
Pr. V. A. 881,“ Br., 878 Gld. Frankfurt &. Pk., 27.?lpr1'l, Oesterr. Fonds gingen heute
N' , - - ck - :*. 8121111611111me«WM. [41] NotHchdigerVerkauf.
Die im chirk des Königl. Land- und Stadtgerichts zu Neustadt in Westpreußen, als Patrimonialgericht von Koliebken, und im Bezirk der König!. Regierung zu Danzig gelegene Erbpachthercchtigkeit an dem Eisen- hammer- und Mahlmühlcn-GrundstiickeKoliebken Nr.1, am Grenzfließ, dcrenReinertmg von 952 Thlr. 27 Sgr. 3 Pf. zu 5 Prozent eincn Tachrth von 19,058 Thlr. 5 Sgr. und zu 4 Prozent eincn Taxwerth von 23,822 Thlr. 21 Sgr. 3 Pf. gewährt, und worauf ein Erb- pachts-Kanon von 133 Thlr. 10 Sgr. haftet, welcher, zu 4Prozentgcrechne1, ein Kapital von 33:33 Thlr. 10 Sgr. darstellt, so Daß der Werth der vorbezeichne- “" EkaWtÖ -Gcrechtégkcit zu 5 Prozent veranschlagt 15.724 Thlk- 25 "Sgr. und zu 4 Prozent veranschlagt “20,489 Thlr. 11 Sgr. :: Pf, beträgt, sou
a111_,14. September 1849, Vorm, 1011111“, an hlexlger Gcmhwsteile in nothwcndigcr Subbastatiou verYzthwerdetßd “
te, axe un der nenete „. ' “*
in nnjerer chistratur eingesseheYYYLTchschem konnen
Neustadt, dw, 9. Januar 1849. '
Komgl. Land- nndLZmdtgericht.
[131] NotHWendiger Verkanf, StadtgeZicht zu Berlin, den 20, März "1849 Das dem“ odtengräbcr Friedrich Wilhelm Félinuß gehörige, hicrsclbst in “dcr Wallstraße Nr. 68 belegene tm ßadt erichtlichen Hypo:hekenbnche vou Neu-K'öln“ U.,]. 1, ? r.38. verzeichnete Grundstück, gerichtlich abgc: schäßt zu 5053 Thlr. 2 Sgr. 6 Pf., soll
[39] Roth
folge der nebst H
in dcm Lokale des werden. Die etwa spätestens in dem eines ewigen Still
Königliches [401
U0- 5.
am 3.
[197]
an der Gerichtsstelle“ snbhastirt werden. axe und Hy- pot ekenschein sind in der Registratur einzusehen.
er dem Aufenthalt nach unbekannte Gaßwirth Carl Friedrich Ferdinand Miiller wird hierdurch öffentlich vor- geladen.
anzuzeigen : Spiegelberg, Wagner, Ge Zillmer, Kar
* Das dem Gutsbefißet Hinye gehörige, auf der Stadt- feldmark zu Tempelburg belegcne Grundsiück Adelheids- höh, abgeschätzt auf 23,308 Thlr. und 6 Pf., soll zu-
der Registratur einzusehenden Taxe am 3. August d. J., Vormitt. 1111171",
werden aufgefordert, ihre Ansprüche aus das Grundstück chen, widrigenfalls fie mit denselben unter Auferlegung
Neustettin, den 21. April 1849.
Nothwendiger Verkauf. „ Kreisgericht zu Delißsch. , Das in der Provinz Sachsen und im Kreise Dklkxskh liegende AUodinl-Rittergnt Sausedlis, im Hypothe tn- * buche dez Ober-Landesgerickzts zu Naumburg,']'-1m. [. pax. 9? sec]. eingetragen und abgeschäßt auf 58,998 Thlr. 23 Sgr. 72 f. zufolge dcr nebst Hypoxhekenscheiu und unserer ReR'stratur einzuschenden Taxe, soll ugust 1849, Vormittags 9 Uhr, an ordentlicher Gerichts|elle subhastirt werden.
Aufforderung.
Die untengenannten Schiffsführer und Steuer!:utc, welche sich in Fol e ergangencr Aufforderung odcr au,s ZAMM Antriebe ereit erklärt haben, in den" Yeni?"- .- , en aanedicn u treten werden iermittru en “"' 23' NW“ 1849- BUMM“ s 11 Uhr- Ort ihres Aufenßthts mögiichst schiebunig dem Ma'rine-
Kommando in Swinemünde schriftlich und portofrei*
Paris, 26. April. “ Namhafte Besserung in der] Preise,". Zproz. 56 . 60 baar, 56 . 70 Zeit. 5proz. 88 „30 baar, 88. 45 Zett.
w e n d i g c r B e r ! 11,11 f. Wachsen, Johann Friedrich, Never, Christian Bertold, Block, Georg Petrx, vpothekenschefn und Bedingungen in Henkel, August erhelm, Topp, Carl Ludwig Chrißimt, unterzeichneten Kreisgerichts subhastirt Tachs, Johann Ntcolas, nigen unbekannten Neal-Prätendenten Berg, Theodor Friedrich, anberaumten Termine geltend zu ma- Becker, Friedrich, schweigcus präkludirt werden. , Manouwski, Heinnch Augusf, Kreißgericht. ].?1btheilnng.
Baudech, Carl Julius,
Kahn, Albert Theodor.
Spalten aufzunehmen. edingungen in
sondern dkn 29. 9.)kaj.
- klärt, auch hier
“ . Pe er Fnedrich, “selkäufe bewerkstelligen zu lassen-
okg Alb ert, 1 Martin,
Friedrich Wilhelms - Nordbahn 34-5; *
- Petersburg “1801; Br.
Bngisch, Emil Karl Hartmann,
von Cosel, Carl Friedrich Ferdinand, Brockhausen, Eduard Friedrich Ferdinand,
Wichards, Wilhelm Julius Eduard, Lewcrenz, Radolph Hrinrich August,
Peterson, Lebrecht Gebhardt Robert, Rindfleisch, Wilhelm Hci'nn'ch Albert,
' [Zugleich werden alle Provinzial-, Kre1s-, und Lokal- Blätter der Ostsee-Küste hiermit ersucht, 1m Jntcreffe der Sache des Vaterlandes dixse Aufforderung„ hamtt fie znr Kenntniß der Betheiljgten gelange, m thren
Swinemünde, den 25.„April 1849. (gez.) Der Commodore Schroeder. „
"981 Wollmarkts-Anzkigl-
Mit Genehmigung der König!. Regierung bl'glnnt der hiefige Wollmarkt nicht wie" bisher am 5. ZUM-
E 11 term des Verkehrs bat ,fich das Direk- torFtU ders? Yönil [,s Seebandlungs-Inßttuts betrat rr- orschüffe auf Wolle lusten und Werkz- Unsererseits 1 fur ._.-___.
gute Lokalim zur- Unterbringung, für schnelles
niigenden Resultate der stattgehabten General - Versammlung7 flau und sind, nachdem gestern noch 77"- bezahlt wurde, heute :1 6x%
begeben. “ . " _ , Von preuß. Fonds haben nch Staatsschuldscheine von 795 a
_'7 % nnd 5proz. freiw. Anleihe Von 102:- 10115% gedrückt; lehtere
"blieb heute gesucht, und es fehlten Abgeber, während Staatsschuld- schkine Don vekschiedenen Seiten offerirt blixben. „ , ,
Ausländische Fonds erfuhren ebenfalls emen RZckgang, da etmge Verkaufordres zusammentrafen. Besonders ,gedru,ckt waren heute poln. Sclwß-Obligationen, die 3 68.1 % offertrt blreben. Englrsche 5 %, Russen dagegen hielten fich :- 1115 % begehrt. ,
Die Umsäße in allen Wechsel-Gattunge,n waren dre ganze Woche unerheblich. Heute blieb Amsterdam. m b. S. 5. % höher
_und ziemlich gut zu lassen. Wien, Paris sehr offerirt, Hamburg in
1. S. London und Petersburg 37 S. niedriger
notirt.
angetragen.
.“ ro . Anlei e 82.30 Zeit. Bank 2400. _Spanische Zproz. 83, do. Fmezre 2111.hPar1ser Stadt-Obligationen fteZen auf 1110. (Heute, den 26sten, bekanntlich der wiederholte Licitattons-Termm tm Stadt-
laue.) Nordb. 455, ) s Zproz. Cons. p, C. u. a Z. 92,
London, 26. April. „ 3'7proz. 917. Ard. 17'7., IWH. 825“. Holl. 4proz. 771“. , E. R. _ Tex. 3177, Z.
10117. Port. 4proz. 281, I;. , Engl. Fotids waren heute flau. ConÉ eröffneten zu 921, 92
p. C. u. a. Z. und schlossen 92, 911; p., . u. (1. Z '
Jn fremden Fonds nicht vtel Geschäft. ,
2 Uhr. Cons. blieben unverandert 92, 917 11. C. u. a. Z.,
eben so war es mit fremden Fonds. „ ,_ Amsterdam, 26. April. Holland:,che Fonds Waren bei Spa'a. flauer. Oesterr. auf
erin eu (He chäften mehr angeboten. „ Feser? wicne'; Notirungen etwas" angenehmer. Russ. fast unver- ändert.
Holl. Integr. 4917, F. -3proz. neue 5877, 35. Span. Ard. gr. P. “10, 47. Russen alte 1011, 101. Oest.Met.5proz. 7457, 74. ?Fproz. 391, 39, x:. Mex. 271. _ . '
Wechsel-Course. Paris 565, (H. Wien 317 Br. Frankf. 99 (H. London 2 M; 11 ,95 G., k. S. 12 (H. Hamburg-Z41- G.
Viadrid, 26. April. Iproz. 24%. 5Yroz. 102.
Mit der heutigen Nummer des Staats-Anzei- gers sind Bogen 64 der Verhandlungen der ersten K_amnier und Bogen 105 der der zweiten Kam- mer auSgegeben worden. '
---_--_-__“_-*- _ Druck und Bmlag der Dcckerschen Geveimen Obek-Hükbttkhdkuckkrci-
_...
und Auslagern, wie auch fiir ffchere, 1,1111) prompte Wei- terbefötdcrung der Wollen, gegen b111_1ge Taxen gesprgt; wir hoffen daher die Herren Verkaujer und ,Ka,ufer, kvelcbe unseren Ort Huubesuchen geneigt find, m jeder Cini 1 urieden zn e en.
2 LsieYUiL,fdc-n 20, April 1849. ,
Das vom Magisimt beauftragte Comtté. „ L. Diihring. Golz. Hense“. Neumann. Menzel.
Bérlin-Potsdam-Magdkburgrr [1991 Eisenbahn.
Der Sommer-Fahrplazj unserer Bahn wird mit dem 1. Mai d. I. zur Ausfuhrung kommen, wonach
d' .. 1c Zuge von Berlin „“ck Magdeburg Morgens KZ Uhr,
Nachmittags .:.-)J,“ » Abends 10 » von Magdeburg 11 ach Berlin aber Morgens 6 Uhr, 102“ „ Nachmilmgs 51; »
- geben. „ „ , ,
311 e von Berltn nach Potqum: _
Morgens 6?, 9, 11 und 12 Uhr, Nachmatmgs 2. 0-
" 514, 7 [Jud 10 qu'B lin ,
üevon ots am na, e„r : ,
MorgenäZ 88, 10, YZ U„hrF,0 Yßchmtttags 2, 5, 7, 83; un r.
Der Zug, welcher bisher 1 Uhr Nachts von Maßke“
' wi 1) nur noch bis zum 15. Mai beste en. burg abngÖaks Dikektorium.
iegen
*
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1116-2- «. »,» “ *
Das Abonnement beträgt: 2 Rthlr. für & “Zr. 4 xthlr. - ? _a r. 8“Rthle. _-„ * ahr. i am !; eilen der Monarchie "; aohne steis-Erböhung.
“dei einzelnen Kammern wird der Bogen mi' 21 Sar. bexechnet.
Staats-
“Preußischer
nzeiger.
.
Alke poß-Anßalten dzs In- und Auslandes nehmen B;,“teuung auf dieses Blatt an, für Berlin die Expedition des preuß. Staats: Anzeigers:
Behren-Straße Kr. 57.
.I.-:.? 118. . *
Inhalt.
_ Deutschland. * Bundes-Angele enheiten. Frankfurt a. M. Ueberbringung Vdc; großen„KYoF aggeÉef? „„ChKistiaZ 7111519“ Berichtigung. a ern. un en. : n en es rin en m'l. -- B ri tt" un . Sachsen. Dresden. Kammer-Verhandlanen. t ck g g annover. Hannover. Nachrichten aus Schleswig-Holfteiu. escssxt. ZäTseli, Neue Mndtagö-WahlÉml, ' a en- en urg. tenbur . e1 andlun en der Land 1. Sä,!eSwig-Holstein. Kiel. Ver?nischtes. g schas
A u s 1 a n d.
Oesterreich. Fag. Na richten aus Ungarn.
Frankreiz'h. atjonal- ersammlung. Fortsesung der Diskussion des Marrye-Budgcts. - Paris. Die italienischen Angelegenheiten. - Nachrichten aus Rom. _, Abreise des Vertreters von Aequator. - Verhaftung Cabrera's. -- Dre Bewegungen in der Hauptstadt. - Die Konxumgzml-Prangnftrase.-- Kommtsfionsbericht über pie Aus abeu ker pr_ov:sonschen ,Regterung. _ Bankbericht, -- Zuschlag der ßädn'jgchcn An- lnhe von Pqns. _ Vermischtes. *
Großbritayten und Irland. London. Hofnachrichten. _ Lord Palmerstons Verb„cxltett m der deutschen Frage. -- Vermischtes. - Hel- g olnnd. D1e dauis,chen KriegsschYe.
ItaliTZli? JJ,?Zn. „HOW ficiYnüchsTht egirrung und die römische Republik. -- , en 11. -- crmi es. - Bee di 11 1 . “ Em neues Manifest beschlossen. 11 Z ug der Verfasstug
Portugal. Lissabon,. Finanzlage. - Karl Albert. - _, Etsenbahn-Verkehr. Borsen = und Handels : Nachrichten.
Amtlicher Theil. '
Se. Majestät der König haben Aller nädi | cruht:
Die btsher von dem Direktor dergAbthgeilng für das Etats- und Kassen,wesen des Finanz-Ministeriums, Horn, wahrgenomme- nen Functionen des Vorgeseßten ver General-Lotterie-Direction dem Geheimen Finanz-Rath Kalisky zu übertragen und, nach- dem dem General-Lotterie-Direktor Bornemann die nach esuchte Entlassung aus dem Dienste in Gnaden bewilli t ist, den F“
Amelicher Theil,
Beilage.
ts eri- en zweiten General-Lotterée-Direktor Stief elius um Zsten
eneral-Lotterie-Direktvr und den bisherigen GeneraF- Lotterie- Kassen-Controleur Uhde zum zweiten General-Lotterie-Dir'ektor und Vorsteher der Buchhalterei zu ernennen.
Ihre Königliche Hoheit die Prinze fin Loki e, Sr. Königl. Hoheit des Prinzen Karl, s s mend, hier wieder eingetroffen.
Tochter ist, von Freyenwalde. kom-
Dcm bisherigen Justiz-Kommissarius vvn Pöppin au en zu Werl, ist bei seinem Ucbrr ange als Rechts-Anwaléhauf Las Kreisgencht zu Soest, unter ufgabe des Notariats im Departe- ment des AppellationsFLerichts zu Arnsberg und mit Verlegung sei- nes Wohnsißes von erl nach Soest, das' Notariat im Departe- ment des Appellationsgerichts zu Hamm verliehen worden.
Angekommen: Der General-Major von Radowiv, von FMM)“ a. 9),?_„ S , gerei : e. Excellenz der Herzoglich anhalt-cö'thensche Staatsminister vvn Goßler, nach Cöthcn.
llichtamtlichcr Theil. ' Deutschland. *
Eundes- Angelcgenhciten
, Frankfurt a. M., 28. April. Die O. P. A. Z. enthält in ihrem _amtlichen Theile FoJendes: Nachdem bereits vor einigen Tagen'der kommandirende eneral der Operations-Armee die Flagge und dyn Wimpel der dänischen Fregatte „Gefion“, nebst der Flagge desjem en großen Bootes des Liyienschiffes „ Christian der Achte“, auf we chem der Befehlshaber des leßteren, behufs seiner Ucbergabe, an das Land gekommen, durch einen deshalb hierhergeschickten Of- fizier an das Reichs - Kriegsministerium eingesendet hatte , ist Se. Durch1a,ucht der Prinz Friedrich von Holstein-Sonderburg-Augusten- burg hterselbst angekommexz, um im Auftrage der Statthalterschaft der Herzogthumer Sr. Katserlichen Hoheit dem E1*zherzoge-Rkichs-
verweer die vom Feinde vor dem Auffiie en des Linienschiffes „Chréxtian der Achte“ in das M g wieder herausgeholt eer versenkte, dageqen aber diesseits
e roßeerogsflagge die es S 1 es uüberreichen. Yer Prinz begab ,sßch dteserhalb ge ern sMorgcleénffumz 11 Uhr, in d xglettung L,),rs Reichs - Kriegsmini ers und des Bevollmächtigte" de: Herzogxhumer, zu Sr. Katserl. Hoheit und überlieferte Höchst- LYmsxlben jene stolze Zterde des durch deutsches Geschüß bis zur ermchtung besiegten Lmien chiffes mit folgender Anrede: „ „Im ,Auftrage der tatthalterschaft“ in Schleswi -Holstein ? e ich dte Ehre, die dur ' deutsche Waffen eroberte lagge des Ruiienschiffes, „Christian 7 1.“ dem Reichsverweser des deutschen ? ches z,u uberbringen. Schleswig-Holstein, stark durch Deutsch- lands Hülfe, le t semen Dank an den Tag durch Siege zu Ehren der deutschen ation und vertraut die Trophäen dem Schuhe des Heutsckzen Reiches. Mö“ e bald der ersehnte Tag. erschritten, an Felchem die deutsche kagge als Symbol deutsZer Einheit und MWM Ruhmes flattert auch über Schleswigs auen und über diksenSTroKhäen,“ * e. aiserl. Hoheit der ReichsverWeser nahm die es Im ,?Éxßeszkichm mit gerechter Anerkennung des Mathes jsenerschTa- 11- Welche dasselbe errangen, entgegen und bemerkte, da
. die ?Megea Th“Um“)111e*'-5'11)eutsch1anvs an den Herzogthümern nicht Lesser * [
usskdkütit werden können, als daß fast alle Gauen des deut-
Berliu,“ Dienstag den 1. Mai
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xchcn Gesammtvaterlandes Repräsentantm zu demjenigen Heere ge- endet,hätten, mit welchem vereint die Söhne der Herzogthümer jeßt dte begonnene Siegeslaufbahn muthig veYlgten.
Zn demselben Blatte liest man:. „ ir find ermächtigt, mitzutheilen, daß die“ durch ein Extrablatt der Deutschen Ztg. verbreitete Nachricht: das Reichsministerium habe seine Entlassung gegeben, falsch ist. Se. Kaisers. Hoheit der Erzherzog Reichsver- Weser hahen Ihre Einwilligung zur Absendung Von Bevollmächtig- texz an dre Königlich deutschen Höfe genehmigt, und diese Bevoll- machtigten sind im Begriffe, abzuretsen.“ (Die Deutsche Ztg. nennt a1,s Beyollmächti te_ die Herren Bassermann für Berlin, Ja??) f1)1r Munchen, eebeck für Hannover, von Wapdorf für
re en.
- “.“
,Bayern. MüncZen, 26. April. Das Bulletin über das Befmden des Prinzen arl vom 25s1en Mor ens lautet: „Die Nacht verlief ziemlich ruhig. Se. „Königl. Ho eit der Prinz Karl haben mit Unterbrechung géschlafen; die entzündlichen Erscheinun- getz und das Fieber find in geringerem Grade bemerkbar. 1)r. Hast- retter, Leibarzt. ])1'. Graf.“ -
Die Münch. Ztg. enthält FolÖendes: „Wir sind in den Stand escxzt, die in Umlauf geseyten erüchte Von einer noch wei- teren - ertagung der Landtages über die jüngst anberaumte Frist
, hinaus als gänzlich grundlos zu bezeichnen.“
„Sachsen. Dresden, 28. April. (D. A. Z.) Auch der
YksiÜTtm „Szihung der ersten Kammer wohnte keiner der Staats- n er et. ,
Nach dem Vortrage drr chistmnde bringt Abgeordneter Hißschold folgenden_Antm ein: „der derzeitige Vorstand des Ministeriums des Kul- xus und b entlichn Unterrichts, Staatsminister 131“. Held, hat die von mit m der Stsuna der ersten Kammer am 11. April estellte Anfrage, die
ergangene Verordnung des KultuSmininisteriums vom 29. März d. I.
bxtrcffenb, ,in der Sißung der „ersten Kammer am 16. April in cmer ,Wctse beantwortet , welcbe nqchstebenrc Anträge rechtfertigt: 1 ) dte Kammer wolle , zunächst km Vereine mit dcr zweijen
Kammer, dieÉedachte Verordnung für geschwidrig erklären und beschließen, deébalb „bei t. Pkajestät dem Köpigßwitdex. den Staatsminister Dr.Held in Gemaßhejt des 5. 110 dcr Vcrfaffuugs-Uékunde Beschwerde zu führen; 2) vor Fassung e1,ne's Beschlusses aber diesen Antrag einem Ausschusse zur Berichtexstattunn ubcrwctsen.“ In der Motivirung führte der Redner dcn _Nachwets, 1,91; de,: betreffende Ssaatsminister durch die Verordnung vom 23. Marz unt Bezugnahme auf §. 6 des Gesetzes vom 2. No* vember 1848 und §. 57 der Vcrfaffuugö-Urkunde schon vor dem Erlasse der Grundrechte geseß- und verfassungswidrig gehandelt hätte, so daß s,chon damals gerechtfertigt gewesen wäre, wenn man das Mini- sterium tn Agflagesiand versevt hätte. Nach Publication der Grund- rechte aber war: ein Anirag darauf noch mehr begründet; die angezo- e,ne Verordnung streite gegen die §§. 15 und 17 dcr Grundrechte. ternach könne dem Ministerium in keiner Weise die Befugniß zuge- staxdxych MMZ", darüber,zu, entscheiden, un 1111 , :*,cigiös oper rreigiös set“. Der Mini er eine 1 war auf den wissnzschaftlachen Stankpztnkt gestellt zu sthabesjé, außer? zauch dagcgen sei exnzuhalten, daß„ dte Lehre und Wissenschaft frei sein solle und daß, die Entscheidung aber diesen Punkt nicht dem Juristen, son- .??? Tzu; Phtfosoyhen zustrhe., Edndlich kölnne selbst das von dcm Minister 11,3 e e _)uz,01rca 538,1“8. [11 em vorie enden alle keineöwe es la gretfen, denn dieses bcschmnke slch aufsolchegHandlUJgen, die als YUYZNZ bezeichnet werden, und selbst wenn ein Versuch zu einem Vergehen in jener Predtg1 ge,n1acht, worden Yara“, so hätte wieder nicht das Minißcrium, son- dern dle nchtcxltchen Vehoxdcn in Leipzig einzuschreiten die Bcfugniß ge- habt. ,Jn) wette,“,n V,"!auxe seines Vortrags bezeichnen der Redner das gegenwarnge Mmtstcxmm als den Feind der gegenwärtigen Volkövertretung, da? e,ntw§der bald seme Waffen strecken oder die Kammern fiir eine kurze Zett m dre Flucht ,sch1a,1en werde. Der Antrag wird dem ersten Ausschusse zur ngutachtqu überwiesen. - , Humus wav dem AbZeordnetcn Henbler die Erlaubnis; ertheilt, semrn Gcsehentwurf, ken erlusi ,und die Wiedererlangung der bürgerli- chen Ehrenrechte, bctxeffe11d, bei der Kammer ein ubringen und zu bevor- wouen. Er zeugt hjerbn die Unhaltbarkeit des 111 der Gcsesgebun jeyt noch geltenpen Grundsaxes, daß der Verlust der bür etlichen (Ehren- rechte als eme ,Folge, mcht als Strafe des Verbrechens, etrachtet Werden musse, und Weist m „dem,-Weiterrn die Nothwmdigkcit einer Reform nach. Indem er alsdann dle „Grundzüge seines Gesetzentwurfs angiebx, stellt er den Saß, ,daß, dcr,Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte nur als Strafe dutch bre xtchterncveu Behörden, beziehentlich Geschworene, azisgosprochm werdcn, kurse„ als Grundgedanken des ganzen Entwurfs hm. Was, m,m duc Entzrehung der bürgerlichen Ehrenrechte anlangt, so,fcrn daxnttxme Strafe zuerkannt werde, so wolte, schie der Redner htnzu„ bet,V1elen d,1e Ansicht vyr, daß die bürgerlichen Ebrenrrchte ein unveraußerhcbes Etgenthum sexen, was während der Strafzeit nnr ruhe. Diese Anficht ha,!)x viel Ansprechendes, zumal, wenn man er- wage„,d,aß der Straspolttzk die Aufgabe gestellt sci, dcr Besserung des Straffalltgen wemgßens mcht, in negativer Weise entgegenzutreten. In sem,“ Zangen Praxts als richterlicher Beamter habe er, der Redner, zweterlet tpahrgenommcn; daß nämlich bei sehr vielen Verbrechern ein gxoßer,The11_ der Schuld auf die nächste Umgebung derselben und auf dtc burgerl-che GesxYschaft "überhaupt falle, und daß kein Verbrecher dergestalt verstockt ware, daß er 111cht gerettet werden könnte. Man gebe dem-,Vet,brccher also Gele enheit, fiel) aus dem Sumpfe der fitt- 711,chen Ermrdrtgung heraukzuar eiten, man gebe ihm Gelegenheit zu etzm edlen That„ nnd cr werde gerettet sein. Daß dies keine Ttäume seren, das„bewxlse Amerika. Wenn er in seinem Entwurfe den Ver- l,us1 y,er burgerltchen Ehrenrechte als Strafe fortbestehen lasse, so habe thn emesthnls dre Anschaunngswcise des Volks, andererseits der Zu- stand Upsxrer Strafanstalten, in welchen zur Zeit noch nicht der Geist" der Humanuat, sondxrn dgr des Schreckens walte, dazu bestimmen müssen. Es Werde aber daß Härte durch den Umstand gemildert, daß der Verlusi Y:":Ehrcnrechte mcht längernls auf zwei Jahre au9gesprochen werden “ Na'ch dieser mit Beifall aus enommcnrn Bevorwottun er älé an .der Abgeordnete Böricke die ErlYubniß, m:“t Beziehung aufgdie thrhantÉ lungen d,er vorgestrigen Siwtngen zwei Geseyentwürfe einzubringen; der eine betrzfft die ,Abänderung des bekannten 5.18 des Geseses vom 21.Juli 1846, ,dle Verlangerung der Verjährungsfrist zu Erwerbung vvn Lehü eld- befggmssen bxtreffend, der andere bezieht fich auf die Instruction der lur- chu en. Dtese, wie der vorher chende Gesescntwurf des Abgeordneten
Heu net werden, an die Ausschü : gtWt'eskU-
bezüglich des Verbots drr Predigjen dcs deutschkatholi chen Pfarrers Schell *
ob eine Predigt sittlich oder*
' angenommen. (Agitation.) von Tracy,
, Nach einem kurzen mündlichen Berichte über die Beschlüsse der jensei- ttgen Kammer in der Gesandtenaugelegenheit, tritt die erste Kammer ohne Debatte, den Erweiterungsbeschlüssen der anderen Kammer gegen zwei Stim- men bet. Die Abgeordneten Todt, Oberländer und Dufonr-Feronce hatten fich, entfernt, sodann wurde noch dtn auf die Leipziger Zeitung und auf Krtegöartikel 5 bczüglichen Landtagsschn'stcn die Genehmigung crtheilt.
, Hannover. Hannover, 28. April. Die Hannov. Ztg. gtebt nachstehenden Auqug aus dem Bericht des General-Majors Wyneken aus Ulderup, den 26. April, Abends: „In Bezug auf den Feind hat fich nichts Erwähnenswerthes zugetragen. Drei hanno- versche Infanteristen, welche am 6. April gefangen waren, sind ausgewechselt und wieder bei den Truppen angekommen. „Am 27sten ist das Hauptquartier des Oberbefehlshabers nach Hadersleben ver- legt worden.“
Hessen. Kassel, 25. April. (Kass. Ztg.) Das Mini- stereum des Innern hat nachskehcndes Ausschrct'bén, die Einleitung“ neuer Landtagswahlen betreffend, erlassen: „ Nachdem durch das (Hesey vom 5. April d.J., die Wirksamkeit der gegenwärtigen Standeversammlung und die Beschleunigung der Wahlen neuer Landtags-Abgeordneten betreffend, die alsbaldige Einleitung der Wahlen für die nächste Ständeversammlung angeordnet worden, so ergeht an alle nach dem Geseye vom 5. April d. J. über die Zusammenseßung der Ständeversammlung nnd die Wahl der Land- tags-Abgeordneten, mit der Leitung der Landtagswahlen beauftrag- ten Yehörden und Kommissionen die Aufforderung, mit den Wahl- Yschasten alsbald zu beginnen und dieselben, unter sorgfältiger
,eacl)tung des vor edachten Wahlgeseßes, so zu beschleunigen, daß dre Zufammenberuthng des Landtags baldthunlich, erfolgen könne. .,Kassedl, 24. April 1849. Kurf. Ministerium des Z )ar .“
Sachfen-Altenburg. Altenburg, 28. April. (D. A. Z.) Auf'der Tagesordnung der Landschaft am 28. März stand der Beriéht der Finanz-Deputation über postulirte Kreditverwilligung zur Deckung des außerordentlichen Aufwandes für das herzogliche Bataillßn. Nach einem höchsten Erlaß ist das Bataillon im Dienste des Retchs auch ferner noch auf dem Kriegsfuß zu erhalten und macht sich dadurch, außer den schon früher bewilligten27,372R1hlr., ein außerordentlicher Aufwand von 2597 Rthlr. monatlich nöthiq. Der Antra? d,er Kommisfion, der Staats-Regierung unter der Erwar- tung pezteller„Berechnung der Aufwände, so wie unter dem Vor- behalte der Ruckexstattung der aus der Reichskasse für Aufwände der einzelnen Kontm ente zu gewährenden Entschädigungsgelder, den beantragten Kredit ei der Haupt-Finanzkasse zu eröffnen und, da nöchg, zur Darlehysnahme oder entsprechenden Mehrausgabe von Paptergeld zu ermachtkgcn, wurde von der Landschaft einstimmig angenommen,
Schleswig-Holftein. Kiel, 26. April. (2111. Merk.) Gestern hat der Herzog Ernst von Sachsen-Koburg unsere Stadt besucht und namentlich Alles, was die Marine betrifft, in Augen- schein genommen. -
Heute hat der Marine-Rath Jordan aus Frankfurt unsere Kriegsmaritxe fiir das Reich übernommen und zugleich die Befesti- 95.5559 des Hafens nnd die See-Offizierschule besichtigt. Auf der dusternbroker Schanze wurden mit verschiedenen neuerfundenen Vom- bchzrten Versuche angestellt. Vor unserem Hafen kreuzen mehrere damsche Segel- und Damp schiffe, ob fie uns oder Eckernförde einen Besuch abstatten wollen, lä 1 sich nicht errathen.
Ausland.
Oesterreich. Prag, 27. April. (Con . Bl. a. Bs - m e„n.) , Die Nachrichten aus Ungarn beginnen stbesser zu lautkn. anre dre ganzx ungarische,Armee unter Görgey kon entrirt, so be- fan„de sic fich m„einer schlrmmen Stellung, m der szie leicht einge- zwangt werden konnte. Das Hauptheer der Kaiserlichen und das Armxe -Corps Wohlgemuth's bilden ungefähr zrvei Schenkel eines Dretecks, deren etner (der längere) von (Hran über Acs gegen Raab Voz) dxr Hauptarmee, der kürzere vom Hauptarm der Donau bei Vos ,bxs Sel,lye an ,der Waag von Wohlgemuth's 6 Brigaden be- seßt [st. Zwrschen diese chi Schenkel schcint nach den neuesten Be- richten,Go1'gey's Cyrps wie em Kcil eingedrungen zu sein, und die Entscherduyg des nachsten Kriegsereignisscs auf dicscm Terrain, das sel„on oft,1n den zahlreichen magyaréschen Jnsurrrctionen und in den Turkenkrtcgen als Schlachtfeld diknte, hängt nun wesentlich davon ab, wie Görgey die dritte Seite des Dreiecks gedeckt, und ob er eine rasche UntersiühUng von den übrigen Armce-Corps der Insur- genten zu erwarten hat. - *
Frankreich. National-Versammlun . Sißun Vom 27. April,. Anfang 12"; Uhr. Prästdent Marra|.g An d'cr Zuges- ordnun,g rst dre Jortseßung des Marine-Budgcts. Gestern Abend war, dte Debatte ,bis zum 6ten'Artikel des dritten Kapitels gerückt. Artikel 9 (Matßrtal- und Rechnungsfübrung), “1,0'15,000 Fr., ruft eme lebha_fxe Diskussion hervor. Die Kommisston schlägt einrn Ab- zug„ von 76,000 Fx. vor. von Tracy bekämpft den Abzug. Dcr Prafident läßt absnmmen durch Aufstehen und Séßenbleibcn. Zwei Proben,werden als zWeifelhaft erklärt. Da schreitet man zur Zet- tel-Abstxmmung. Der Abzug wird mit 332 gegen 227 Stimmen „ , , Marine-Minister (Hört! Hox11): Ick erbttée nur das Wort, um eine schmerzliche Pflicht zu erfu,lle,n. Ich hatte vor Ihrer Kommission in alle mögliche Abzüge gervtlltgt. Ick trat allen Ersparnissen bei, die mir die Lage dcs Landcs nur irgend zu gestatten schien. Ick genehmigte das Aeußerste. Aber ich s ehe, die Kommission und die National-Versammlung gehen in éhrenAbzügcn so weit, daß ich hiermit die Erklärung abzugeben mich grdrungcn fühle, der Marine-Dienst könne unter diesen Umständen nicht ohne Störung und großen Nachtheil fortgeführt werden. (Oh, oh! Große Aufregung im Saale.) Julien Lacroix, im Namen der
nnern. Eber-