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& _ Wien, 3. Mai. Ueber die Anrufung russischer Hülfe von Seiten Oefferreichs liest man im heutigen Lloyd: „Ohne Zwei- fel_ sind russische Truppen jest auf dem Wege nach Teschen und werden biimeii kurzem auf ungarischent Boden sichen. Unsere Be- richte meldkn üirs, wie bei Tamopol und BMW„ so wie an der Gränze der Bukvwiiia, andere russische Corps ini Anmarsche sind, Das Kabinet von St. Petersburg hat es erkannt iind hat es aus- esprochen, wie die jehige eben so sehr psliiische äis ungarische __In- izurrecn'on so gut gegen Rußland, wie gegen Oesterreich, 17 er haupt gegen die Ruhe und den Frieden Europa's, gerichtet sci. Indem Rußland seine Hülfe leiht, den Brand der Empörung auf österreicksschem Boden zu löschen, verhindert es in seinem eigenen Interesse, daß derselbe später auf eigenem Boden zünde. Die An- rufung russischer Hiilfe ist eine rein militairische Maßregel, Es knüpfenEsich an dieselbe keine politischen Bedingungen irgend einer Art. 5 wäre ungeseleich fiir das Ministerium eines constitutio- nellen Staates und, weil ungesehlich, unmöglich für dasselbe, in cinem Traktaie niit einer auswärtigéit Machi i end “eine Abätr- derung der bestehenden Institutionen des Lan es 11 siipuii- ren. _ Es wäre unpolitisch und den Iiitereffen Österreichs schädlich, fick) einer fremden Macht gegenüber zur Befolgung einer bestimmter! auswärtigen Politik W'btkdl'ich zu machen. Es ix_nichts der Art gewährt, es ist nichts der Art efordert wvrden. ck. ir versprechen uns Von der russischen Hiilfe beZeutende Crfol e, jedenfails eine séhneklereBesiegung des Aufstandes in Ungarn, Öls ohne dieselbemöglirh wäre, und auch eine SCHWARZ unseres "eige- nen, duréh riesige Anstrengrmgen,_ wenn nicht erschopften, doch er- matreken Landes. Von gewisser Seite her ist ni" ts unversucht 59- lassen wiirden, um die russische Hülfe bei dem * olke zu verdiichii- gen. Man hat ihm gesagt, daß durch dieselbe Unsere constitutio- 0541er: _Jnst'tiutionen untergraben wiirden, und, daß Okstkr- reich rn Joige derseiben der Sklave Rußla'nds “mid sei: ner Zuswär-tigen Politik werden niiüßte. Wir sind schon heute uberzeu-gt von den vertverfiichen Endzw-ecken derjenigen, welche 10 einem kritis_chen Momente, wo nur roße Anstrengungen den Staat retten könirein, den Samen des Mi irauens mit vollen Hän- den miier das Volk streuen und dasselbe "um Haß gegen die Re- giernng entflammerr wdlien; die nächste ukunft wird auch dem „Volke 1ehren,_ ob Öl?]i'lttgln_ seine Freunde oder Feinde chest'n find, weiche 1m_ Zniereffe einer ganz anderen Partei, als der dfterretckpichen, m_dtesem Augenblicke der Entscheidung so laut gegen russische Hulfe deklamiren.“ Die Ostd. Pot berichtet: „Ach Brodi) erfahren wir, daß die Russen den Einmar ck energisch betreiben und auf Wagen Truppen nach der Bukowina senden. Hier hizigegen sollen 6 bis 800,000 Stück Dukaten als Monat- Sold fur die Russen Von Petersburg angewiesen sein. Aus Czer- nowiß wird geweldei, daß 12,000 Russen 'br'reits iiber Borna in Siebenburrcen eingerückt seien. Die Nachrichten aus Galizien schii- dern den Zustand dieses Landes als einen sehr bedrohlichen. Die Sendschreiben_Bem's xm seine Landslerite, worin er diese zur In- surrection auffordert, rcheinrn auf dieselben großen Eindruck qemackrt zu haben, und es zeiJen sick), namentlich in den westlichen Kreisen dieses Landes, bedenk iche Symptome der Gährung.“
Feldzeugrneister Welden hat aus dem Hauptqnariier Ungaristh- Altenburg unterm 29, April einen Aufruf zur Anmeldunq von Scharfschüizen erlassen. _ *
Der Lloyd berichiet: „Was man aus Siebenbürgen erfährt, beruht meistens nur auf Gerüchten. So Dies erscheint gewiß, daß die Festung Karlsburg wiederholenfiiä) ohne Erfolg Von den Un- garn beschossen wvrden ist. Die Znsurgenirn sind zwar bis zum eisernen Thore, an 'der Griinze zwischen Siebenbürgen und dem Banate, Vorgedrungen, haben aber keineswegs, wie es hieß, Orsowa genommen, ja dasselbe nicht einmal bedroht. Wie wir hören, sind in Orsowa einige Tausend Mami Kaiserlicher Truppen eingetroffen, welche die erste Abtheilung des durch die Walachei anrückenden Corps bildet:. Die iibrigen Kolonnen diirften dort in den leh'ten Tagen des verflossenen Monats angekommen sein.“
Dasselbe Blair enthält foigende Naéhrichten: „Aus Korfu den 24, April wird gemeldet, daß daselbst nach und nach sieben sar- dinische Kriegs-Dantpfbhte eingetroffen waren, von denen sechs bereits wieder den dortigen Hafen verlassen und eine südliche Rich- tung eingeschlagen haben, Eine Fregatte und zwei Korvetten war.“ fen bei Korfu die Anker; die übrigen Segeischiffe des sardinischcn Geschwadcrs sollen mit Alh-ini "bereits Korfu passiri haben. Die ganze Fiorte hegiebi sich fiir ;ckth nach Nizza. Einem Schreiben aus Korfu vom 25. April zufolge, iind auch die iibrigen sardinischen Schiffe Von dort unter Segel gegangen.“
Die in Wien )“th Versammrlie hohe Geistlichkeit hat zu ihrem Präfidenten fiir die schon heute begonnenen Sihungen einstimmig Se. Eminenz den Kardinal Fürst Schwarzenberg gewählt. Die Siizungcn sollen mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage täglich von 9 bis 2 Uhr Mittags siatifinden.
Bayern. München, 3, Mai. (Münch. Zig.) Das Ministerium hat folgende Bekanntmachung erlassen: „Die Erklärung der Regierung gegen die unveränderie Annahme der von der deut- schen National-Versamminng beschlossenen Verfassung wird von Uebel- gesinnien dazu mißbraucht, die Ansicht zu verbreiten, als werde eine anücksiihrung der politischen Zustände in Deutschland und Bayern, wie sie vor dem März 1848 gestaltet Waren, beabsichtigt. Eine solche Absicht ist Weder in der genannten Erklärung ausgesprochen, noch iiberhanpt vorhanden. Die Regierrmg wird alle Verheißungen ge- treulich halten und erfiillen, Welche in der Königlichen Proclamaiion vom 6. März 1048 und in den sich daran reihenden Thronreden und Larrdragd-Abschieden enthalten sind. Sie wird nach den hierin porgezerchnetxn Grundlagen owvh'l fiir die baldige Vollendung der denticden Geiammiverfassung, als für die Ausbildung der inneren Zu- rtc'inde Bayerns nach den Bedürfnissen der Zeitmitaliem Ernste ihäiig s ein. Sie Wird hierbei auch die von der National-Versammlnng beschlos- senen (Yrrrndrechtc des deutschen Volkes, so weit sie es mit ihrer pslichimaßigen Sorge für das Wohl des Landes vereinigen kann, zur Richtschnur nehmen und die wenigen Bestimmungen derselben, WLW)?- sie _ng nachkbeilig erachtet, in einer Vorlage an die Kam- Mi'M bezeichnen,. Die Regierung wird durchaus nur den Weg ge- len, de:! MYM? Verfassungwud die Gesehe des Landes vorschrei-
en. Sie Wird aber m_rch die Herrschaft der Geseize durch alle ihr zu Gedore stehenden Mittel aufrecht halten. Ohne ge ehliche Ord- nung L| Wider „FMÖUT- "("ck Wohlfahrt eines Voiies denkbar Farnmd-forßrzrirfdte Ichiärungs ydaZßdayeristhe Volk auf, in dieseri «1 en er 1": ung ur ge e m ': es Ver al * *- diegwahre Freiheit zu bethäiigen. g h ten seinen Sinn fur München, den 1. Mai 1849. Königliches Gesammt-Staatsministerium. von Lesuire. von Kleinschrod. [)r. Aschenbrenner, Dr, von Forster. l)r'. Ringelmann. Pr. von der Pfordten.“
Nürnberg, 2. Mai. (N. C.) Gestern Nachmit'iag ist hier folgende Ansprache des Magistrats an Nürnbergs Einwohnerschaft erschienen: „Mitbürger! Ihr kennt den Aufruf, den getern der
den 29- April 1849, „an das. fränkische Vork“ erlassen, und durch lag an mehreren Plähen dahier veröffentlicht hat. orlaufer der Volksversammlung, die wor “bskhaltey werden wird, und man will hr mitwirken sollt “i_ArderkeünM der deut
„Die er Aufruf fordert
n auf dem Juden- uch dadureh bestim- , unsere Staais-Regierung zu schen Reixhsverfaffrkng zu zwin- ieck zu siaaisverräthe- Verbrechen belegt aber unser Straf- Folgt dieser mit Stand-
meu, daß auß J
rischem Aüfr'u ? au" seßbuch mit [39711 schWersten cht Und weist die Versuch1m_g zum Verbrechen Zurück. Begm'igt Euch tht, die Anerkennung der deut- en Reichs - Verfassung von unserer Siaats-Re dem Wegedes Geseyes und der O_rd Bereits haben Eure istiidtischeti
Mitbürger !
ung zn erstreben. Und Vieie Lori
Wegen Anerkennung der Reichs - Ver- Siaais - Regierung hrende Ent
Erfolgt bis schließung, so sind längstens weiche gewiß, sich dieser deutschen Sache r! Vertraut dieser nahen Zu- wenn auch getheilt in politischen Ansichten über und dem Vaterlande fromme, Mitbürger ! Weg zum V
fassung an zum 15. Mai keine gewä“ bis 'dahiir Eure Vertretrr rn Miinéhe ck iiur an der Hand des Gesehes, kräftig annehmen werden.
Ü Versammeli,
bisher doch immer Bewahret ferner diesen erderben führt, daß und daß dadurch
Mitbürger !
das, was Euch Euch benommen. edenki, daß jeder andere jeder Gewalt die Staatsgewalt entgegengesetzt großes Unglück iiber Nürnberg verhängt Werden der dazu beigetragen, Wir verirauen Euch! Dr. Binder.“
Sachsen.
Verantworten könnte.
Nürnberg, am 1. Mai “1849, Der Ma?
Dresden (Neustadt), (_D. A. Z.) Der König ist diesen antpfschiffe stromaufwärts gefahren, Die Passage der Brücke w riickenplah an der katholischen Kir sechs geladene Geschühe und mehrereS ge zur inneren Stadt sind. verbarrikadirt, Auf dem Raihhause befinden sich der S _ noch in Permanenz. ck die schwar
4. Mai, Vormittags Morgen um 4? Uhr man sagt, nach dem
ar bis 10 Uhr freig
che gleicht einem Feld chwadronen decken die Briicke. obschon nicht tadirath und “Von dem Balkon des Man sieht
mit "dem D König tein.
Alle Eingän alle beseyt. die StadtVero Rathhauses weht no Piken- nnd Sensenmänner nach Straßenecken klebt ein langer Si „Seid Ihr mit uns gegen fre nicht eingerückt. Breslau seien Unr zig sind nicht, wie der „Klinik liegen 1 ändig gekleidete Leute. “*- ien der Charité. vathäusern untergebracht. durch die Soldaten verharrikadir. Hebammen-Jnstituie sind weiße mit "einem Trompeter das Ra-ihhaus geleiici. Ein Dampfschiff kommt stromabwärts. gekommen zu sein, Die Reiter siye ter ihre Kanonen. Die Neustad auch schon eine bedenkliche der Briicke anf dem dics'sei Die auf dem Neustädter gebrochen werden. bedeckunq die König!.
Neustädter H
z-roih-goldene Fahne,
den Barrikaden ziehen. reifen Papier mit der Au Diese sind noch
mde Truppen?“ liß, Berlin und
Man erzählt sich hier, in (Hör uhen arrögebrochen. Auch die Schürzen aus Leip- diesen Morgen eingetroffen, In ' es sind, bis auf zwei, Außerdem liegen 16 rere Tddie uiid Ve
man erwartete, junge, ziemlich Verivundete in den rwundete sind in Pri- Eingéinge zu dem Zeughause sind An der „Klinik und an dem Ein Offizier
Fahnen ausgesieckt, = nnd Herreden auf
wird nach einigen Hin
Es scheint eine In demselben Augenblick ertö“ 11 auf “und die Kanoniere 'ireten hin- aber es macht sich Die Häuser zunächst mit Soldaten
't ist “rw" ruhi , Stimr'mmg kénd. g rigeaner werden Markt aufges'ehlagenen Buden mii In diesem Augenblicke "w Pferde und Wagen, mehr und eine lange Kavalk auptsiraße hinunter.
Vormittag nicht zu haben, indem d schwaeh era
erden nnter Kavallerie- versiegelie Kisten und eriekolonne reiiet die eint man diesen vielleicht als zu
aus der Altstadt nach der hofft wieder, und es isi Wege der Unterhandlung Mikitair beschr. : sollen, Werden
noch fori, das Miliiair hält das Z(ughans und 2 Uhr trafen die Schüyen Abend bis Wurzen marschirr, folgende Pla'kate
ster find entflohen. Das rden. Die Reichsverfas- isi in Gefahr! provisorische Regierung zu bilden, Und die Abgeordneter: des Volks haben nun un- _ zur provisorischen Re Dre Stadt Dresden isi drm Vaierian rgangen nnd hai geschworen 'Wir stellen Sachse che die Reichs-
Geschoffen sch as Militair chief wird, angriffsweise zu Das Milirnir zieht si es ist Waffenstillstand; man Alles noch auf dem Nur das Zeu haus bleibt Vom
den Waffensii' stand verkiindigei
. Die Waffenruhe dauert in der Altstadt das Schloß, den Sck) die Brühlsche Terrasse besehr. von Leipzig cin; fie waren vorgestern Von Wo sie erst die Ei w-erdcn veröffentlicht:
Mitbürger!
hne Regierung, sung ist verleugnet. irothwexrdig geworden, eine heitsaussihuß zu Dreöden terzeichnete Mitbürger
ausgleichen wird. Die Plakate, weiche
senbahn benuhen konnten; Der König und die Mini sich selbst überlassen ivo Mitbürger! Das Vaterland Der Sicher-
gierung ernannt. re nut dcm riihmlicbsten 'Bei- , mit der ReiihÉ-Verfassung zu n untcr den Schnß Verfassung anerkannt ha des ist angeordnet und gsten Gehorsam fiir 'die Befehle der Ober-Konnnandanten Oberst-Lieutennnt pen senden und fie auffor- gleichfa-lis Gehorsam zu die bestehende Nc-
spiele voranq der Regierun- gen Deutschlands, ml von allen Ortschaften des Vnierlatr angeordnet, Wir fordern den sirrn provisorischen Regierung und des Heinze, Wir werden Parlamintaire dern, den Befehlen der provi Amid sie bindet keine gierung, fiir die Einheit und Die große Stunde der Freiheit oder Sklaverei! Wir visorische Reg 1]. Soldaten! der Flucht des Königs und der Mini gescßt werden ist, ruft euch dem Volke die B und *Rcichsverfass daten; Vrrgeßt nicht, die Aufrechthaliung d Ihr seid erwä dasselbe seid. Soldaten! Auf denn! Haltet die Pflicht in dcr jehigen Zeit, die und braucht eure Kräfte.
10 Uhr Abends. acht Stunden dennoch kein man Verstärkungen an si Wirren ein Ende Von Mittag bis Na m Schloßpla an der '
wird hiermit
an die Trap sorischen Regierung andere Pflicht als di Freiheit des deutschen Vai Entscheidung ist gekommen! stehen zu Euch, ierung. Tzsch-irner. Heubn
Zest oder nie! sieheiTJhx zu uns. Die pro-
welche nach den nieder- rzu schiißen, der Landes-
provisorische Regierung, ster in der Stadt Dres zu, das Land gemrinschafilich mit ih reichen und euch zur Verfiigung
Folgt dem Beispiel anderer braver S ger seid und daß ihr für _ es Volks zu wacher daß ihr mit ihm geht, nicht
zu uns! Die provi Gefahren des Va Die provisorische Regierung.
ng zu stellen. das; ihr vercidete Staatsbiir er Rechte und Freiheiten "d hit, "dcm Volke zu zeigen,
sorische Regierung 'hat terlandes ab ,T Xskh i rn“: r.
fürchterlichen Erregung von e Entscheidung. Von beiden Seiten sucht ck zu ziehen, auch durch Unter Der Waffenstillsia Während dieser Zeit war der al erklärt worden, *die Brücke , _ Dkk KkZU-“i'g ck| stemgelangt, Es che Regierung *ein- -Abgeordneten und bgeordneten Heubner
Troy einer .-
handlungen zu-machen. nd dauerte itdagß 4Uhr. _ rücke „fiir neutr jedoch *in *den„Händen -d _ * inistern unangefo ten auf den “Köni 'erw' t) eine provisori dem friiheren Landra s gsrath Todt, den gewesenen
es Miiitairs. wurde umi (wie bereits gescßt," "bestehend "a s Geh. Regierun u
an die Soldaten veröffentlichte, Glei iti orderte eine andere [ Kundmachung alle iioch hier weilmdenchLzledgegordfnetm auf, ck an dxm RSthhßse ! nden. Gegen halb 2 Uhr kam der Ldersi- Lieutenani (fruher n griechischen-Diensten“) Heinze in der Uniform als griechischer Of i!!“ m Begleitung eiiies Tambours und eines Kommunal "ardißen, er auf das Bajonet seines Gewehrs ein wei- ßes Tuch as Parlamentairfiagge gesteckt hatte, aus dem Georgen, thor und begab sich. in Be leitung eines Schüßen-Offtziers nach dem Blockhause in der Neuiiadt, wo das Hauptquartier der Trup- pen sich befindet, um die Anerkennung der provisorischen Regierung zu fordern, was jedoch ab eschla en Wurde. Nachträglich will ich noch bemerken, daß die hal 1 U r an ekommenen Schüßen sofort theils auf der Brücke, theils am Blockckause posiirk wurden. Von Altstadt aus wurden durch einige Leute Versuch? gemacht, die „Kundmachuw der provisorisYzen Regierung an die ,Soldaten“ unter das iiitair auf der rücke zu vertheiién, Sie Wurden verhaftet; auch außerdem sah ich mehrere Verhaftete nach der Ka- vallerie-Kaserne transportiren.
Um 4 Uhr war der Waffenstillstand zu Ende. *Das Militair _riickte in eine vorigen SiellmMen wieder ein. Auf den Straßen in der Neustadt standen dichie enschengruppen in iing licher Span- nung, jeden Augenblick erwarkeie man den ersten anonenschuß, Wem der Angriff ward von Seiten des Militairs-nicht begomsen, eben so Wenig von der Altstadi aus, die gewaltig verbarrikadirt ist Und von Bewriffrieien wimmelt. “Aus Pirna, Freiberg, Lommaizsch, Wilsdruf ist Zuzug gekommen, und Vor Einbruch der Nacht sind Wii) 200 Mann aus Leipzig in die Stadt eingerückt. Sie sind in Koizschenbroda von der Eisenbahn abgegangen, haben dort kiid'er“ die Elbe geseßi und sind alsdann auf dem linken Elbufer nach Dres- den marschirt. Waffen scheinen jeßi hinreichend vorhanden zu sein, indem man den Kommunalgardisten, welche sich nicht geneigt zei- gen, am Kampfe Theil zu nehmen, die “Gewehre abgenommen hat. Gegen 6 Uhr kam der Kriegs-Minisier, wie man sagt, mit mibedingierVollmacht verseherr, dom Königstein zurück und stieg am Blockhause ab. _Es verbreitete sich die Nachricht, daß das Zeus;- [)und der provisorischen Regierung übergeben worden. (S. unieri)
_ Gegen Einbruch der Nacht hatte man Unterhandlungen weqen Räumung _der Brücke eingeleitet, Welche jedoch noch zu deinem Re- _s1_11tate gefuhrt haben. Was im Innern der Stadt vorgeht, darüber ist man tt_i der Neustadt nur urwollständig unterrichtet, indem die Pasage _uber die Brücke gänzlich gesperrt is und die Communi- cation mit dem linken Elbufer nur unvollstän ig mit Kähnen un- terhalten wird. Das Militair soll im Zeughause fiinf Todte ge- ha_bt haben, unter ihnen nennt man den Lieutenant Krug von Nidda. Heute Abend 10 Uhr ist auch das Leibregiment mit der Eisenbahn eiiigetrofsen.
_Die Dresdner Zeitung enthält folgende Kundmachung der provisorischen Regierung: „
„Sachsen! Das brave sächfisckre Mitiiair hat dem Gebote der Pflicht gegen dre heiligen Znieresscn des Vaterlandes Genüge geieisiet. Das Zeug- haus isi übergeben und von Militair und Bürgerwchr emrinschastlich ais Natio'nnieigenthum beschr. Deutschland iii dem sächü chen Militair zum Danke verpflichtet, .
Sachsen! sieht auf wie Ein Mann! Das Volk, das ganze Volk ist eins! Es gilt nur, dem äußeren Feind entgegeuxutretrn. An euch isi cs, Deutschland einig, frei zu machen. Das Vaterland, , die provisorische Re- gie ung rechnet auf euch.“
Drcöden, den 4. Mai 1349.
Die provisorische Regierung von Sachsen, Tzschirner, Heubner. Todt.“
Dresden, 5, Mai. (D. A. Z.) So eben wird in der Neu- stadt folgendes “Plakat angeschlagen:
„Die Meinem Herzen wahrhaft schmerzlichen Ereignisse des ge.- firigen und heutigen Tages, Welche znleizi in gewaltsame Angriffe auf das Zeughaus und selbst auf Mein Schloß ausarteien, während ein großer Theil der Kommunalgarde seiner Pflicht, für Erhaltung und Wiederherstellung der Ruhe und Ordnung mitzuwirken, nicht uachkmn, nöthigen mich, Dresden einsiWeilen Zu Verlassen und Mich auf die Festung Königstein zu begeben.
„Wenn Ich den yon vielenSeiien an Mich gestellten Anträgen, die_ von der Nationalversammlung zu Frankfurt Verkündete deutsche Reichsverfassung sofort anzuerkennen, zu“ willfahren Bedenken trug, so bm Ick) dabei nur der innersten Ueberzeugung Von der 'Notth- digkeit einer einstweiligen BeanLLandung dieser Maßregel gefolgt und habe dabei nur das wahre ohl des gemeinsamen Vaterlari- des im _Yuge gehabt,_so wie Ich auch durch diesenMeinen Entschluß die Granzen des Mir unzweifelhaft zustehenden Rechts auf keine Weise überschritten hahe, “ “
_ „Ich hoffe v__on dem früher so oft bewährten Sinne Meiner ge- itebien Sachsen fur Recht und Geschlichkeii, daß es weiteren ern- ]ien Einschreitens nicht bedürfen soll, und daß Ich deshalb auch in kürzester Zett in Meine theure Residenzstadt wieder zurückzukehren im Stande sein werde. „Uebrigens isi Fürsorge getroffen Wordeu, daß durch Meine Ab- wesextheit Von hier die Regierungs-Geschéifte nicht unterbrochen wer eit. ' Dresden, 4, Mai “1849, _
Friedrich August.
Dr, Ferdinand „Zschinsky,“
„„Die unterzeichneten Staats-TMinister erfiillen ihre Pflicht, die obige Prociamation 'Sr._Majetät des Königs zu Veröffentlichen. Die unterzeichneten Minister “ha en weder Se. Majestät den König, noch die Regierung des Vaterlandes verlassen. Sie sind sofort auf ihre Posten zurückgekehrt, rraéhdem sie Sr. Majestät des Königs persönliche Sicherheit geschieht sahen. Sie halten es für ihre Pflicht, im Namen Sr._ Majestät des Königs gegen die Einseßung einer provisorifchenReJterung"Verwahrung einzulegen. Sie hoffen, daß das sächsische Vr“! dem Rufe des Geseßes, de'n Pflichten der Treue und den Mahnungen der Besonnenheit folgen werde. Dresden, 5. Mai 1849.
Die Siaais-_Minister Von Beust. Rabenhorst.“ In Bezug auf *die deul',“che Reichsverfassung ist, noch vor dem
Audbruche der Bewegung, die nachstehende Bekanntniachung des Ge-
sammtministeriums erschienen: _ _ _
„Von verschiedenen Seiten smd “so wohl an Se, Majesiät den König, als an das Gesammt-Ministerium Adreffen eingegangen, in Weichen die so- fortige Anerkennung der von der deutschen National-Versammiung verkün- deten Reichsverfassung beantragt wird. In gleichem Simre hatte fich eine vonden Kammern nach *deren Auflösung eingereichte Landtagßschrist erns- g'esprochen. In Erwiedernng dieser Kundgebungen sieht,)ßch das zMimste- rium zu nachstehender Erklärung 'veranlaß. ' _ ' * „ Nachdem gemäß der Verordnung vom740, April vorigen Jahres die
Wahlen .von Nationalvedttetern “fiir !das-"Fwischiin ckden RLKÜMWM UUd dem
Volke zustandezubringende deutsche Verfassuugitverk erfolgt waren, sbiiéb der
R irn ..das R-e i der cfréien Znsiimmung izt! den-Bescbiiisen der zu soFekm Yudzy-Öck zugiammengctretenm Nationaiversammiung»selbsiversiandrn vdrbéhalteit;
' ie Re ierung hat *-sxitdzem jederzeit ihre Vesikel) mgen dahin gerichtet, daß cine" ereinbarung zwischen .den Regieruygen Öeutsthlands "und“ der Nmionaw-rsammluiig férmoglicht _werde„_sie, ;hat ““a _ auch, und zwar in Ueberein immung- mir den sächsischen niirmern, bei mehrfacher Gele enhet jenes Recht der „Zustimmung gewahrt,
Kongreß der französischen Demokraten, ausgehend von amberg
Und Tzschirnch welche die obigen Kundmachungen an das Volk und
ndem nun die egieruug sich berUfen„ sah zu erwägen in Zi: weit sie von diesem Rechte gegenuber “der von der “Na-
an ihr, sie wird auch cken so festhalten an den Grundlage an Gesu; mtb Ordnung. Der _ _ _ _ _ doppelt anstrengender und daher eme Erleichterung hmbu nur willkommen sein. cht daher an diejenigen,_we1che bereit ufgabe zu unterßüyen, die Aufforderung, und zu diesern Behuse auf d_em_Ansschußlokale ihnen das Weitere we en Einreibun oder wegen etwaniger
mm Ber a un Gebrau zu machen 1 f ß" €iveisel darcihiber nicht eur- Thu en geeignet sei, die Einheit age auszurichten und fiir das wahre engeren Vaterlandes b_eruhigende_ Burgschaften zu bl wiirde fie, in Berücksichtigung der im ei enen Lande u Gunßen einer raschen _ rage habe siellen müssen, _ob fie tiicht des Einen großen Zieles, nam- u eii, unierzuordnen habe, darym gehandelt, da die Lö ung dieser Aufgabe nicht durch das Zurückhalten 1hrer_Enischli__e ung verzögert werde, Allein es war und ist diese Vbedin _ttngMnrcbstt___erdfu YK" i wiederholt die uöthigen Ov'fcr . - "'r-. a e 0 er on Deutschlands ha tn ! STZ _lang? (1th DM?" Seite?? deérf größten * "e nt iedene e erun be e t, ie in ran ur vcr- dMWM SIMM d' e sch so 1e_r_?1ge iYZbesonderé d_e_xhasus edchnteste lan e ren en o ne we es ein eur : gedacht werden kann, FiitPseinßm *Eiqtritr in den Y_nndessiaat auf Firgud dieser Verfassung zurücksteht, kann bei ruht _er Erwagung der Verhaltnisse ertvarter Werden, daß die säch sche Negrerun schon )th uu- e iernng Preu-
tional - Versammkun Dienst der Kommunalgarv
babe, "kennis ß" halten, _ob __dsieszu au
Dentsch weiteren und
fassung in a en 1
f daunhasktk Grund sind, dre Kommunalggrde in
fich derselben anzuschließen sich anzurmlden, woseibß in bereits bestehende Compagnie“! iwilliger Compagnieen eröffnet wer'- den wird. Da die städtischen Brhörden nich_t im Brühe von Wafferr sind, so muß die Bewaffnung eincm Jeden selbst uberiassen werden. Marburger! uatersriist die Kommunalgatde durch euer Vertrauen; laßt uns fesi_ zusam- mensiehen in diesen Tagen der Gefahr, daß Ordmzng und Gesch nicht ver- die Einheit kommen wir er Kommunalgarden -Auss uß.
ielfachext Kundgebungeri der Verfassung, sich allerdings die diese ihre ernsten Bedenken der E lich der thatsächlichen Herßeaung der den hätte es fich wirklich
ildung neuer
1th werden.. den 4. Mai 1849. Kommandant, Wachs, waiollani,“ Nachmittags 4 Uhr,
Fur die einheitliche Geßaltung Neumeister,
zu bringen Sich bereit erklart, Der Magistrat Und das Stadtver- ordneten-Kollegium sind in Permanenz zusammengetreien. werden dieselbm aber iiber ihr Verhältniß zur provisorischen Rc- qierung nicht eher eine Entschließung faffen, __ _ Dresden gesandte Deputation, die an Ort und Stelle sich uber_die cht verschaffen soll, zurückgekehrt sein Wird, r war eine Urversammlung audgeschrieben, Eine Deputation derselben ist auf dem Rathhause erschienen, um zur Ausrüstung Verschiedener Ver- eine eine Bewilligung von 40,000 Rthlr, Geldbewilligung ist abgelehnt worden, tet, Lieferungen von Waffen, Aussickt gestellt.
Hannover.
kiindeie Verfaffun anzunehmen,
deutsche Staat,
als bis ihre nach
kaum ern li _ _ _ _ bedingt aiif ihre bishcri : Selbstsiändrgkeri verztchie. __ _ _ _ ßcns hat die National- ersammlung zu einer Vereinbarung n er einige ihr nothWendig scheinende Abänderungew der Yerfcrssun _ _ Hoffnung auSgesprochcn, zu einem C1nversiandmßm1tchrz_u gelangen. Die sächfische Regierung wird aber ihrerseits den Beweiß zu_ liefern wissen, daß sie die !hatsächiiche Herstellung der deutschen Einheit nicht aufzuhalten be- strebt ist, und sobald nur das _Anerkenn_tmß der Reichsrerfaffung vvn Sei- ten Preußens erfolgt isi, in gleicher Werse dazu verschretten. Dresden, den 3. Mai 1849. Gesa'mmt-Minißerium, Ur.Zschin6kv. von Beust. Rabenhorst.“
(D. A. Z.) In einer heute um 4 Uhr gehaltenen gemeinsamen Sitzung des Stadtraths und der Stadt- verordneten wurde beschloffen, einen Bevollmächtigten in der Per- son des Stadtverordneten Advokat Cichorius nach Frankfurt zusen- den, um die Vermittelung der Centralgewalt in dem Konflikte zwi- sck)en dem König und dem Lande nachzusuchen. (Er ist bereits ab- ereist.) Ferner wurde vereinbart, daß bei den Schwierigkeiten der „„usammenberufung des vollständigen Kollegiums der Stadtverord- gende Fälle ein Ausschuß von neun Mitglie- dtrath gegeniiber vertreten solle.
nen Eisenbahnzuge sind einige en von hier nach Dresden ab-
Lage der Dinge Einst Heute Mittag um 1 g aufgefordert und die die ziemlich stark besucht war. zu verlangen. doch hat man, wie Verlau- so weit möglich, im Allgemeinen in
(Hannov. Ztg.) Zitigl. niederländischen n Minister am hie: fangen und aus dessen Händen sein egengenommen. on der Residenzstadt Hannoder „Der Vorstand des Volksdereins ner daselbst abgehaltenen Volks- ener hildesheimschkr Volksvereine mehrere Blätter und durch nilichien Aufrufe aufgefor- Schaaren zu Sr. Majestät ssung der Minister und unbedingte g unter das angeblich in Geltung ge- u Verfiigung hie- er zum Aufruhr mi gemacht, jestät dem Könige oder zu den Be en Anstalten uhandeln oder sonst gen, mit den iräftigsien Maß- zum Schuh für Ruhe und Ord- erbeigezogenen Waffengewalt, von
Hannover, 4. Mai. Se, Majestät der König hat vorgestern den K außerordentlichen Gesandten und bevollmächtigte sigen Hofe, Herrn Dedel, emp neues Beglaubigungsschreiben Die Königliche Polizei-Directt macht heute Folgendes bekannt:
zu Hildesheim hat im Auftrage e Versammlung und Namens verschied das hannoversche Volk in einem vielverhreitete besondere Abdrücke veröffe dert, am Montage den 7ten d. M. in dem Könige zu ziehen, um Eutin UnierWerfung der Regierun iretene Reickysverfaffnngsges siger Königlicher Landdrostei wird in Anlaß führenden Aufforderung hierdurch warnend bekm massenhafte Züge zu Sr. Ma den nicht geduldet werden können, daß alle erforderlich getroffen sind, um jeden Versuch, dem cntgcgenz in hiesiger Stadt Unruhe zu erre enfalls mittelst der
licher Stärke [)
Leipzig, 4. Mai.
neten für einzelne drin dern dasselbe dem Sta
Mit dem um hundert Mann mit und o
5 Uhr abgegan
eh zu verlangen. che unsere städtischen Behörden gegen das
Die Verivahrung, Wel eingelegt, besteht in
Einrücken nichisä folgender am 3.
„An das Königliche Ge Gerücht in unserer Stadt nach Lei zig fremde,
rappen in Leipzi ai abgegangeneu Vorste ung: sammtminißrrium zu Dreöden! Es hat fich das verbreitet, daß die StaatSregierung beabsichtige, namentlich preußische Truppen zu beruferr, um dre ge- .iuhe und Ordnung wieder herzustellen. Dieses Gerucbt hat uns Z??? so miiOBctriibniß _ahls éhniriißung erfiillt, u e und rdnung no ni t e ört, an wir „ _ daß sie mit Hiilfe der uns zu Ggebote stehenden gesrvlichen Mikkel anch un- gestört bleiben Werde, sobald nicht durch die bezeichnete _Maßregel solches Ein Einmarsch fremder Truppen urid insbe- sondere solchcr, welche aus einem Staate kärrien, in welchem dre deirrsche Reichsverfassung noch nicht anerkannt ist, Wdee m1c_1_ch1§bak den bnter- sien, bluiigsien Kampf erzeu-gxfn, mr_e éeftcwhrlihemsuiiiiixréorxiirsisiii YZeTYZ- “ itreenwr-re, eee- , - antwortltcbieit dreien ger ! Darum legen wir als die Vertreter mise- olche Maßregel hiermit feier-
regeln, nöthi nung in hinlä vorn herein zu unterdrücken.“ Der General- Mai Abends: ziehung zum Fei werthes vorgefallen. _ Oberärzie und 26 Soldaten der schleswr bei Kolding gefangen worden waren, Eine gleiche Anzahl von den in Re Gefangenen wird dagegen an die D
Säxleswig-Holstein. Kiel, 3. Mai. einem bei dem hiesigen Marine-Viirea richte hat der Marine-Lientenarrt Kjä“ wig-holsieinschen Kanonenhöte in der Westf fahrer, einen Schooner (der Werth wird a angegeben) und eine kleine Jacht, v genommen.
Dem Vernehmen nach haben sich nach sehr viele auswärtige Offiziere zum Dien qeboten, General Bonin aber diese Anträg iéiu-fig die Armee selbst genug tüchtige fiye und es am besten sei, wenn die sächlich aus Landeskindern beständen.“
Schleswig, 3. Mai. eingetroffenen Nachrichten hat die ten von Nord-Amerika wähnt ist, auf den A von Rönne, verfügt, daß tigen Häfen Werden zugela und den Vereinigten Staate Nach dem des kommi es auf
Denn cs !“ die _gesésliibc hegen die sr*)olle Zuversicht, Major Wynekeu meldet aus Ulderup Vom “1. „Im Verlaufe des heutigen Tages ist weder in Be- nde, noch im Innern der Brigade etwas Meldens- arlamentair hat heute zwei g-holsteinfchen Armee, welche zur Auswechselung überbrachi. ndsbnrg befindlichen dänischen änen zurückgegeben werden.“
(Börs. H.) Nach 11 heute eingegangenen Be- Commandenr der schles- ee, zwei dänische Kauf- uf 40 his 50,000 Mark on geringem Werth, als Prise
der Schlacht "bei Kolding st in unserer Armee an- e abgelchnt, „iveil vor- Elemente zu Offizieren he.- Offiziere einer Armee haupt-
hervorgerufen werden fonte. Ein dänischer P
pen zu berufen urid zu senden. _ rer gesammten Einwohnerschaft gegen ._eme s __ _ lichst und nachdrücklichst Verwahrung em, hmzufugend, daß wir alle un- glücklichen und schweren Folgen derselben von uns ablehnen, _
Die (erwähnte) Adresse des akademischen Senats an den Kö-
auteie wie ' ol t: nig [In einem Auxen licke, in welchem drohe_ndere__(§5efthen als je da? Ya- tcrland bedrängen, wagt es der Senatdor Universthcrpztg, an Ew. Kdmgl. Majestät in treuesier Liebe und Verehrung “oerlrauenövvlle Worte z_u richien, Die deurscheNeichsverfasung ist von der Ngixonalversammlung _zu Frankfurt a.M. aufgestellt worden, und die Mehrheit ,der -de__uischen Regierungen _hat DieKönigl. sächstscheRegierung gehort zu denen, Welche ihre nerkennu-ng zurückhaiicn. Ueber einzelne Punkte dieser Verfassung, _d1_e aus dem Kampf eines tieferregten Jahres hervdrgegangcn ist, deren Ausbildung und Verbefferuug aber die Zeit bringen wird, kann das Urtheil verschieden sein; aber darin ist die roße Mehrheit “des Volkes, darin sind Alle, die es mit dem Vaterlande ws [ meinen, einig, dgß diese Yersassung zur Geltung gelangen müsse , wenn nicht neue und schlimmere Kampfe Deutschlmrd zer- Zn dem deutschen V-oik isi das Streben nach Einhe1t_und Stärke Deutschlands so kräftig und “lebendig geworden, daß_ es durch nichts triickgedrängt, durch keine halben Zugesiandmsse beschwlchttgt werden kann. engung, daß in der beschlossenen Reichsverfassirng , der allein die Gewalt verderblicher Revolirnon feffeln kann; wir find der Ueberzeu ung, daß du__rch Verwerfung der Reichs- ahnen gedrnngt Wurde, deren Ziel in dem Um urz alles Bestehenden läge; daß durch das Verschmähexr der dar- gebotenen RetinngDrutschland wiisier Verwirrung preisgegeben würde,_durch Welche Wohlstand, Bildung und Sittlichkeit des__Volkes_ anf image Zeit *ge- brochen wären, Zn ernster “Erwägun der Zustande urid _Snmrnungen, dre immer bedrohli er gestalten , ,in i_nmgcr Liebe zu Ew. u unserem engeren Vaterlande Sachsen und zu_Deutsch. ertrauen zu Ew. Königl. Maxesiat edler, _kem Opfer schonender Vaterlandöliebe, legen wir _Zhnen dre dringende Bitte an das Herz: Ew. Königl. Majestät wollen die von der Verfassuuggebenden Vcr- sammlung in Frankfurt a. M. beschlo_ssene deut Ihre Regierung-anerkennen und vollziehen, _ erkennung derselben alle geeigneten Schktiie thun. In alierne und Treue Ew. Ma“estät rc,“
Der akademi che Senat hat in einer sein tiefes Bedauern iiber das S gesprochen und seine Ueberzeugung
Leipzig, 5. Mai. Zzen, gesiern Abend und icht:
stern hielt die Königin im St. chem Ihrer Majestät der nunmehr zum Gesandten in der Schweiz ernannte bisherige Gesandte in At seiner Rückkehr aus Griechenland, Vorgestellt wnrde. Prinz Ai- brecht besuchte vorgestern den Herzog von Wellington, um demsel- ben, der an diesem Tage sein achtzigsies Lebensjahr voiiendeie, die Glückwünsche Ihrer Majestät und seine eigeiien darzubringen, Die Verehrer des Freisen Feldmarschalls feierten den Tag durch ein
großes Festmah
“e anerkannt,
r"“en iollen- Nach zudrrlässigen hierselbst Regierung der Vereinigten Staa- , wie bereits friiher in den Zeitungen er- des deutschen Reichsgcsandten, Herrn leswig=holsteiuische Schiffe in den dor- ssen und nach den zwischen Dänemark 11 bestehenden Traktaien werden d fälligen Schreiben des Zc-crorxrr ok" die von den schleswig: holsteinischen en oder auf den Charakter ihrer Schiffs- amerikanischen Häfen gar Maßgabe der Zollgesehe erstattenden Bericht über woher es kommt, und ein schleswig-hoistein- i auf die Flagge oder n VereinigtenStaafen ÜL, Bezug genommene
uch wir find der Ueber der Talisman gegeben 1
das deutsche Volk auf
delt Werden.
tba ']"1'035111'7 Schiffen geführten Flag papiere bei ihrer Z nicht an, sondern ledi von dem Capitain des den Hafen, dem das Wenn es sich sches ist, so wird es 0 Papiere nach dem zwi bestehenden Traktat be
auch in Sachsen sich Königl. Majestät land, in festem
ung in den nord glich auf den nach Schiffes eidlich zu Schiff angehört und
giebt, daß das Schiff hne Riicksich en Dänemark und de _ _ urtheilt werden. isi die Kongreß-Akte vom 2, März
fehr ReichSverfassnng durch
so wie 'für die all cmeine An-
f er Ehrfurcht
heute gehaltenen Sihung cheitern seiner guten Absicht aus- nicht aufgeben können.
Die Nacht isi ohne alle Störung ve" heute Wurden folgende Plakate vers
*
Ausland. Mailand, 80. April. 1th von allen Seiten Er nd in Civitavecchia hier zwei Baiaillo tter des Theresieno schWere Batterieen. fig Piacenza, doch möchte
Oesterreich. Intervention scheint es Die Franzosen si marschiren morgen von Obersten Reischach (Ri dehky-Husaren und 2 Truppen ift vorläu garde vom Fel rufen, dieses be Legationen, nament in leßter Stadt chrichten erz sandte wird rr, 25. April, ädien ist numne Kundmachun unbekannt mt zurückließen, ai das Festa
ckricht verbreitet, daß eine pro- Mittheiluugen von der an uns nicht gelangt, noch ck welchen Grundsäven nnd in wel-
. „Mitbiirger'! Es hat visorische Regierung in provisorischen Regierung Weniger sind wir davon chem Sinne dieselbe die. find daher zur Zeit und von Kenntnis; erlangt ha den es jedoch für unsere treten,“ sobald jene Ungc Der Rath und _ 11_. „Nachdem in dem Aus 3th dre Ansicht die Ober
nst werden zu Woi- , und österreichischerseits ne Prohaska, mit ihrem rdens), 1 Division Ra- Die Bestimmung dicser n sie Wohl die Arriére- Aspre bilden, der, von Toscana hrscheinlich auch nebenbei die rö a, im Schach halten wird. Die schreiblich, und hier angelangie wahrhaft Schreckliches. nächster Tage hier zuriickerwartet. Die Passage mittel hr abgebrochen. Aus Rücksicht für je der Erei n
Dresden eingetreten selbst sind bis 1“th unterrichtet, na Verwaltung de so lange, als wir nicht t ben, außer Skande, un wichtigste Aufgabe hai wißheit dariiber beseitigt ist. die Stadtberordneien. schuß der sämm hand gewonnen hat gen 'die *siädiischeuBehördetr
aier-iands-Vrreins “im Hotel
von diesem Ausschuss: ,“Nnichmitiag 6-Uhr. ereins im Hotel dc
cher und Vollständig da- 6 darüber zu erklären, wer- sofort in Berathun zu
i, am 4. . ai z 38 ern cr.“ tlichen politischen Vereine Leip-
gegen die hiesige Kommunal-
ewalt zu "brauchen, haben die de Saxe und des deutsehen in dieser Zusannnensesung zurück- Die Ausschüsse des deutschen Saxe und des deutschen Ver-
eugmeisier d' egen und wa
er piemonte-
si Kähiren zwischen den sr diesfalls folgende ne Personen, isse, ihre Familien in sen sich befanden,
5 aterla . i "ds erschienen: „
dem Gange während sie selbst in ngs-Komrnando es bis nu chen “Ofen und Pesth mittelst Kähnen di en Worden ist; nachdem aber die azisartet, daß bedeutendere einem Ufer auf das andere
Mitbürger ! Die
kuf Widme, Freiheit garde Mist das B um ihrer Aufgabe mehrfach auögespro' t"Utschen Ncichövtrfa
Lage unserer Stadt erfordert, daß die Kom- g und Aufopferung sich ihrem ernsten Ve- Die Kommunal- escheut zu haben, e wird ihre schon eq Sache, an der sie wird unverbrirchlich festhalten
n angehen lasen, e Communication ser Verkehr in der Art Fahrzeugen von Weise mannig-
ses zu schützen. ewußrsein in sich, bisher keine Opfer
u genügen; sie wird es ferner thun, : ene treue Anhänglichkeit an der deutsch
ssung nie vc
auf größeren iibersehen, und solcher
ihre IahreOVei-smnmluug;
chen Mißbräuchen der Weg offen bliebe, so findet man anzuordnen: aß von nun an jede Communication zwischen Ofen und Pesth auf- zuhören habe, und kein a rzeug, welcher Gattung es immer sei, die Donau zwischen beiden t dien befahren dürfe. Indem diese An- ordnung zurWiffenschaft und Nachachtung kundgegeben wird, bringt man Weiteres warnend zur Kenntniß, daß, werm wider befferes Vermuthen Uebertretungen dieses Verbots stattfinden sollten, auf die Uederfahrenden von den Donauposten gefeuert werden, _und endlich das Festungs-Kommando in die traurige__Nothwendigkert verseizt würde, alle am rechten Ufer der Donau_besmdlichen Jahr_- zeuge versenken zu lassen. Ofen, am 24. Aprtl_1849. Herr_hi, General-Major.“ An sämmtliche hierorts befmdliche Offiziere, welche nicht zur Garnison gehören, ist die amtliche Aufforderung ergangen, fich ungesäumt bei dem Festungs-Kommando zu melden.
Frankreichy National-Versammlung. Siizung vom
8. Mai. Grevy präfidirt. An der Tagesordnung sind die Justiz- -. und Kriegs-VUdgets. Das erstere wurde binnen einer halben Stunde mit ganz unbedeutenden Reductionen angenommen. Die Kommisfion war der Meinung gewesen, daß an dem Etcix _der großen Gerichtskörperschaften bis zu deren neuer Orgaiiiiaiidn nichts zu ändern sei. Das Gesammi-Budget wurde emptrmmrg voiirt. Es kam nun das Kriegsbudger an die Reihe. Artikel 1 desselben wird einiger Ausstellungen halber zu nochmaligerPrufurig dem Ausschusse überwiesen. Artikel 2 und Z angenoznmen. Beim Artikel 4 wird die Debatte abgebrochen. Grevy empxiehlt den Mii- gliedern, sich morgen zur Feier der Prokiamirnng der _Republik möglichst pünktlich, “ck vor 10 Uhr, hier einzufirrden,_ und m_Pleno auf den Konkordienplah hinüberzuztehen. Die Srhung wird um 6 Uhr geschlossen.
Paris, 3. Mai, Der heutige Moniteur enthält die offi-
zieile Anzeige, daß General Jagel dem Präfidentewder Republik die Papiere überreicht habe, die ihn als a11ß_ero__rdentiichen__ (_Hesand- ten und bevollmächtigten Minister Sr. Maxestat des Konigs der Niederlande beglaubigrn". Ferner hört man, daß Deiacour, der die franzößsche Republik bisher in Wien nur interimistisch vertrat, zrrm definiiiVen diplomatischen Vertreter auf xeriem Posten ernarmt ist. Herr Hon Taileyrand, friiher zweiter Legations - Secretmr m Ma- drid, ist ihm als erster Secretair beigegeben, ._Herr _won Gabriac, ehemals zweiter (Hesandtschasts-Secretair in Wien, ist iiach Kon- stantinopcl abgereist, um den beurlaubten Herrn vori Neculot zu ersehen. Gestern Vormittag ging ein Courier der turkischen Ge- sandtschaft nach London ab, um, wie man sagt, Lord Yalrrrerston eine Note zu überreichen, in welcher die Pforte gegen die fernere Bescyung der Donau : Fiirsienthiimer durch _ die russischen Truppen entschieden protestire und die Unterstühunéz Englands anspreche,
Die Vorbereitungen zumRevolutions este wurden gestern Nach-
mittag durch ein heftiges Gewitter mit Hagelschauer unrerbrdckwn. Dieser Hagelschlag hat auf den Lande großen Schaden angerichtex', man hält die halbe Aerndie fiir de1*loren_1tnd denFawdmann fur ruinirt, In Paris ist das Elend nicht mmder im Steigen. Yie Frauen in den Faubourgs nnd engen Querstraßen der Rue St. Denis und Si, Martin Verdienen, wie berichtet wird, Sous den Tag, wvmit man in Paris nicht leben kann. zenlose Jmmoralität reißt unter ihnen ein, Und die Folgen dieses Elends sind nicht abzusehen. ganz von Almosen.
kaum fiinf Eine gräu-
Das Faubourg Si. Marcel lehr fast
Großbritanien und Irland. London, 3. Mai. Ge- Zanres-Palasie ein Leder, bei wel-
hen, Sir Edmund Lyons, nach
Im Unterhause wurden gestern die ersten fiinf Klauseln der
Bill zur Aufhebung der auf den Austritt von Geistlichen der herr- schendenKirchc stehendenSirafbesiimmungen arigcnommen, die sechste Klausel aber, welche keine Klage gegen solche. Geistliche dieser Kirche, die einem aus derselben auSgeireienen ehemaligen Geistlichen der- selben eine geistliche Handlung oder ein Sakrament dieser Kirche zu spenden sich rveigcrn, für zulässig erklären sollte, mir 110 gr en 57 Stimmen verrvorfen. Der Antrag, daß in die Bill einc Le- stimmung aufgenommen Werde, wclche die austrciendeirGeistlichen von der Nothwendigkeii befreie, sich als Dissentcrs zu erklären, weis es ja vorkommen könne, daß Geistliche, nicht aus religiösen, son- derri' nur ans weltlichen Griinden austräteu, wurde ebenfalls, und zwar mii 132 gegen 65 Stimmen, VLkWN'ka.
Ueber die UnterWerfung dcr Sikk»? : Armee mir ihren Häupt-
lingen berichtet die Bombay :Times folgendes Nähere: „Wir meldeten früher den Sieg bei (Hudsckwai Und den raschen Abmarsch (Hilbert's mit (15,000 Mann und 40 Kanonen znr Verfolgung des Feindes. Er überschritt mit seinem Corps ohne Hemmnis; oder Un- fäli den Zelum und befehle das geräumie Fort Rhotas. seit mehreren Monaten Gefangene wirren, vom Feinde frei- willig zurückgeschickt, Am Iten kam Schihr Sirigh in»; Lager und zeigte an, daß die nnter ihizi stehenden Niederlegung derWaffen bereit seirn, Leuten zuriick, um Alles dollends zu ordnen. surgenien noch zu schwanken, und (Hill' ordnung vor, um die Unterwerfung des Gegners Lim 14ten kamen Tschutiur Singh, Führer ins Lager und er Waffen nieder und stellten fich dem (Herrera! znr V gemeinen Soldaten lie man ihre Pferde und jeder empfing eine Rupie, um davon an dem Wege nach der He Führer wurden [“unter Bewachung nach der Hauptstadt abge- schickt. Gleichzeitig rvirr'den_4]. Kaiionen arrögeliefert, so daß im Ganzen seit dem Januar 160 und seit Nov Kanonen in nn ere Gewalt gcraihen sind. Am ;l7ten [angie (Hilbert zn Attock an; am olgcnden Morqen überschritt ein
den Indus, und der Rest soilte unverzüglich folgen. Die Afghanen waren in vollem Rückzuge; man hoffte jedoch, fie ab zu iibcrhoicn, bevvr sie in den Khyderpaß gelangen. Am Tscdcnab und Ielum sollen starke Brigaden aufgestellt und die Regierung des Pendschab fortan von einem aus drei Personen bestehenden Raihe geleitet werden, unter dem vier Kornmiffare stehen folien. vertretenden Kommissare nnd Gehiilfen sind srimmtiich 1 bengalischen Civil-Veamtcn ausgewählt worden. [ich wird ein Anschluß des Pendschal» _ tung dieses Wortes nicht stattfinden. In JÜUZJ1ldii'1Lbl'1'J'iéiiiVVÜ- kommene Ruhe; die Truppen anf fast allen unseren Stationen ffnd gesund, der Handel aber ist durchgängig stau. Der (Zietterai-Gon- Verneur ist zu Firozpore, der Oberbefehlshaber jenseits des Tschenab.
bei seinem Anriickcn Vom Feinde Am (rien wurden sechs Vriien, die
„('
(Führer Und Truppen zur Am Ren kehrte er zu ieincn Anfangs schienen die In- eri rückte daher in Schwei»:- zu beschicmtigen. Schihr Singh und 1-1 andere gaben sich; 16,000 Mann legten ihre erfiigung, Den
imat zu leben; die
amber 1845 fast 500 Theil seiner Trupven
zuschneiden oder
Die stell- mtrr den Schr wahrschein- in der gewöhnlichen Bedeu-
Die britische und ausländische Bibelgeseilsckmfr hielt grsiern die vorjährigen Einnahmen derselben