von Venedig mm zur Belagerung werden soll und fremde Schiffe
t m“ t eduldet werden dürfen. Auch, in Betreff ihrer 111 H:?!iildixoransäFigegri Nationalen Werden die beiden Herren ersucht, bis zu jenem Tage die geeigneten Sicherheits - Maßregeln zu tref- fen. Schließlich bittet Haynan auch um die Mittheilung „dieser Note an die übrigen Konsuln. Es scheinen rndeß um Yenedtg et- geniiich wenig Feindseligkeiten vo'n den OesterretckZern geubi worden zu sein, und der Kanone donner bet Malghera ruhrt meist von den Versuchen der Besayung er, die Belaxzerer' an den Scharnzarbetten zu hindern. Gegenwärtig ist das Gewicht in Umlauf, die Gegend von Mestre sei überschwemmt worden. Dre Besayung von Mal- ghera soll nämlich einen Kanal geoffnet oder emen Damm durch- stochen haben, wodurch die See 3111“ Zeit der Flath sich über das Festland ergossen hätte, (Nach einem Berichte der Wien. Ztg. vom 12. Mai sollen anhaltende Regengüsse die Belagerungs-Arhej-
“tert verzögert haben.)
Sachsen. Dresden, 19. Mai. (Leipz. B1.) Se.
Majestät der König hat den Kriegs-Minister, Oberst Rabenhorst,"
zum General-Maior ernannt.
Von dem Ministerium des Kultus und öffentlichen Unterrichts wird folgende Bekanntmachung vom “1. Mai Veröfferrtlicht:
„Es ist genanntem Ministerium bekannt geworden, daß in einigen Or- ten die Entrichtung der Kirchen, Geistlichen und Lehrern zugleich als Kir- cbendienern zukommenden Gebührniffe, insonderheit auch die Abführung des Schulgeldes in der Meinung Verweigert worden isi, als ob dieselben durch die deutschen Grundrechte in Wegfall gebracht worden seien. Zur Berich- tigung der diescr Meinung unterliegenden irrigen Auffassung der einschia- genden Bestimmungen der deutschen Grundrechte erachtet das Ministerium des Kultus und öffentlichen Unterrichts den Weg der Oeffentlichkeit am geeignetsten. Nur in §. 27 und 36 der gedachten Grundrechte sind Vr- sttmmungen enthalten, welche anf jene Leistungen bezogen werden können. Der Wortlaut dieser Paragraphen ist folgender: §. 27. Für den Unterricht m Voksschulen (und niederen Gewerbeschulcn) wird kein Schulgeld bezahlt. H. 36. Alle auf Grund und Boden haftenden Abgaben und Leistungen, insbesondere die Zehnten, find ablösbar: ob nur auf Anirag der Beinste- ten oder auch des Berechtigten" und in welcher Weise, bleibt der Geseßge- bung der einzelnen Staaten überlassen. Es soll forsan kein Grundstück mit einer unablösbaren Abgabe oder Leistung belastet werden.
„Wa? nun die auf Grund und Boden haftenden Abgaben und Leistun-
gen_ an Kirchen, Geistliche, Lehrer und Kirchendiener anlangt, so gilt von dreien eben dasselbe, was von den Ministerien der Justiz und des Jurrern unterm 16. April 1). J. iibcr dergleichen Abgaben und Leistungen im Allgemei- nen bekannt gemacht worden isi. Ueber die Bestimmung Wegen des Schul- gelbes in §.27 der Grundrechte ordnet das Einfiihrungsgeses zu denselben 111 Art, 3 unier 7 an, daß, so Weit Abänderungen und Ergänzungen der Landeégeseßgebung dadurch geboten seien, dieselben auf verfassrrrrgSméißigem Wege durch Einrichtung des Schulwesens auf Grund dieses (und anderer rms Lchteres Bezug habende!) Para rapben getroffen Werden sollen, und in Art. 7, daß rn dert Fällen, in wel en neue Geseße (in Folge der Grund- rechteY erforderlicb'smdj, bis rtr Erlassung derselben fiir die betreffenden Verhal-tmffe die bisherigen GeZeye in Kraf1_blciben. Hieraus ergiebt sich, daß bis zur Erlgffmrg des von einer beim Ministerium des Kultus und offentlichen Unterrichts zu diesem Zwecke bereits in voller Thätigkeit be- griffeneir_Kornmrsfio11 zu bearbeitenden (Heseßes über eine den Bestimmungen der deutgchen Grundrechte entsprechende Einrichtung des Schulwesens die bisherige Verbindlichkeit zur Entrichtung des Schulgeldes unverändert fort- dquekt. „Ueber perxöriliche Leistungen und Abgaben, welche von dem Paro- cbmlverhaltnisse abhängen, enthalten die deutschen Grundrechte qar" keine Yrrordnung, mithin ist an der Verpflichtung zu solchen durchaus 111ch1S qe- andert, noch weniger ist dieselbe aufgehoben worden. Die Bestimmung *im §. 35 der Grundrechte unter 2, fiber den Wegfall der aus dem guts- und schuvjherrlichen “Verbande fließenden persönlichen Abgaben und Leißungen an Fatrimomaigenchtsherren, findet, wie sci) von selbst versieht, auf die per- sonlichen Verpflichtungen aus dem Parochial-Verbande keine Anwendung; w_o gber eisiiiche Lehen in einer guts- und srhußherriichen Eigenschaft per- sonliche ck_rrlie bisher bezogen haben, da kommen diese ichteren schon ;“th ohne Entschndtgutrg rn Wegfall, und es bieibt der Landes-Gesesgebimg :nixf vorbehalten, dre etwa noch nöthigen näheren Bestimmungen darüber zu kk en,
Das ZustZz-Ministerium hat so eben eine Verordnung erlassen, nach weleher die Regierung nicht gemeint ist, die wegen Theilnahme an dem Aufstande Vom 3. bis 9. Mai nnter Anklage (Hebrachten vor Geschworenengerich1e zu stellen. Sie will also von der ihr in §. 67 des Geseizes Vom 18. November v. J. verliehenen Ermäch- ti ung, Strafsachen ver Geschworene zu verweisen, diesmal keinen
eeruch mqchen. Gleichzeitig hat das Ministerium die Kompetenz- Verhallmsse Uher dre neuesten Vorgänge durch Verordnung bestimmt und zwar dahm,„ daß der Aufstand selbst und jeder Theilnehmer daran vor dem hiesigen Stadtgerichte, wvhin auch Alles vorläufig durch das „hiefige Appellatißnsjgericht gewiesen war, verhandelt wer- den und dre etwa als selbstständig, Wenn schon mit Beziehung viel- leicht auf den Aufstgnd begangenen Verbrechen Auswärtiger vor del? ordentlichen Richter der Théiier zur Untersuchung kommen 0 en.
Dresden, 19. Mai. (D. 3.) Gestern und vor e ern ind ? Bataillone vom 20sien preußischer: Jusanterie-Re izmßnte [md gestern noch ein Landwehr-Bataillon hier eingetro 'en. Zagrgen sind gestern und heute 2 bisher hier befindiich geweßene preußische Ba- taillone, so wie mehrere kleine Detaschements sächsischer Truppen nach dem Erzgebirge und Voigtlande abmarschirt. Heute und morgen _werden hier rind in der Umgegend noch 1 Batterie Fuß-Artilicrie, 1 „Batterie rettender Artillerie, 2 preußische Jäger-Bataiiloue, 1 Ba- taillon Landwehr und das 4te preußische Kürassier-Regiment ein- treffen. _ Unter den neuerdings Verhafieten nennt man den vor- maligen Abgeordneken Arndt aus Roißsch. - Gestern wurde der
Leichnam des ])r. Hau ner aus irna in der e d v . aus der Elbe gezogen. H P G gen on Meißen
Dresden (70 Mai (Leipz Zt ' *“ '
„ , “ - . . g.) Die 111 Schleswig
ZFJLÉU sachfischkn Truppen haben nachstehende Adressen hierher- „An unsere sächsischen Kameraden in Dresden “
y * . . ' . „» daten"zxxtmxrefiiaiéeer;1 11ckYtr hdl? klketerrcim'jgstei hw schwerste Pflicht der? Soj- „Ihr habt dieselbe aber rimthi, FUF f 1rreg__c ettete Landsleute zu „kampfen, und gehorsam ZU sein dem Kgöni esi erfullt, eingedenk Eures Eides, treu dan '" Euch, daß Ihr unser theg und der Verfassuztg, Kameraden, wn Schmach, wenn auch nur auf wucxes Vaterland fm erhalten habtwon d“ beherrscht zu werden. Wir dane;1 'ISETage vo" Ehklosep und Merneidigen unerschütterlirher AuSdauer den crx“ UZ, daß Jhr mit aller Kraft, mit habt, Mag Euch in nächsier * eitnmarilf des sachfischen Heeres bewahrt Ihr tragt in Euch das Bewußtsein siren KrunY-„rccbtettScbmahung treffen, die Anerkennung der Guten und Edlen Kn VX]? 'chteÉuuuW E'Zch lohnt kennung treuer deutscher Waffenbrüder! “' "ck 1011111 dre Aner-
Es lebe der König! * Es lebe die Verfassung! Cantonnement bei Scegaard, am 11. Mai 1849 Eure Kameraden in Schleswi -§;)ol ' -- ,. 9 stern. „An unsere preußrjchrn Kameraden in Dreßdrn.“ „Kamemden!_ Wir sprechen EUch unseren Dank an?, daß Ihr so be- reitwillia herbeigeeilt,_um unsere Truppen in dem Kampfe gegen eine aus- riihrerische Partei kräftiqst zu unterstüven. Möge diese Partei zu ihrem Schrecken erkennen, daß deutsche Soldaten ieder Versuchung unzugänglich sind. Möge sie erkennen, daß Treue dem Könige, Gehorsam dem Gesche dié'Loosung “edes deutschen Kriegers isi. Unser Dank, der Dank des ge- meinsamen aterlandes bleibt Euch, „Es lebe Deutschland, es lebe die alte deutsche Treue! Die sächsischen Kameraden in Schleswig-Holsiein.“
Wärttember . w. M.) Eine Abt Infanterie, einiqer Rei wclche in Karlsruhe vor i beeidigt worden war und der suchte auf weniger gan baren den iiberall bereitstehen en den, den Weg nach Frank gewalt zur Verfü ung zu urger Eisenbahnbrücke
unmöglich schien. Nach einem Hernmirren voi lung endlich ihren Weg insWiirttembergische kam gestern, den 161en, die Leute 9-10 Stunde gänzlich ermaltet und en steht und Von den Offizi
Heilbronn, 17. Mai, Morgens früh. eilung badisches Militair, bestehend aus einiger tcrei (Dragoner) re., etwa 14-16 Stücken Ge- em Abmarsch auf die Reichsverfassung ewegung sich nicht angeschlo . Wegen, um einen Zusammen oß mit Biirgerwehren und Freicorps zu vermei- furt zu gewinnen, um sich der Central- Dies gelang nicht, weil die Pas- fiir Geschüye und Pferde iZTagenschlug die Abthei- , Heilbronn zu, ein; dieselbe Abends in Fürfeld und Bonfeld, nachdem 11 nicht von den Pferden gekommen waren, tmiithigt an, aber wie sick) von selbst ver- eren bestätigt wurde, in keiner anderen Ab- sicht, als um endlich Ruhe und Erfrischung zu finden. Wurde gereicht und auch, so w der Fourage für die Pferde Schultheißen-Aemtern der betre an das Ober-Amt Heilbro- ein Versehen statt badische bayerisch brachte _in Heilbronn unge'h Abends bis lief in die N zwischen 11 neralmarsch qeschlagen
traten die heijbronner Be ihren Marsch nach den oben berüh tere Theil der Biir seine Ansi
Hauptquartier Burg einen Aufruf an das 1 soll ge ern-
nicht : nriicke
hm unter eben die "Ivsichgerunx:
Einwohner
war an .wei Seiten. Das Terrain am*rechten Y:,z als jenferzz auf der linken Seite; darum lä 1, sich “ vom Wasser gehindert, rascher fortar eiten. sich jedoch alle Mühe, durch Ahdämmungen Theil unter Wasser zu sehen, ' Am Saume eines Waldes, Mestre gegen Malghera hmzie swerke beinahe im H
aben, daß er heute hier e Militair Freiburg verlasse. _ Se , unserer Stadt haben sich in den [chien : in die benachbarte Schweiz.
Veranlassung dazu vorhanden. "während der ganzen Militairbe auch nicht einen Augenblick gefährdet war, AbzuÉ der Truppen, herrscht musterhafte Ruhe un
.Mi! weniger
Tagen geftüébtet, Die Belagerten 8?ka Zum Glück noch ktine anerkennen ,
persönliche
Bis jexzt war Jeder muß wegung die
i und die linke Flanke abkreise umzieht, „hahen 6 Geschüye, meistens 30- und 60pfund1ge Außer den Soldaten, die in und um Mestre ann sich belaufen, ist saft Niemgnd auf den, Str ehen. Der gestrige Tag (9. Mai) war für dreTruppen intere “anter, als beinahe alle früheren. Der Jeind„l)at1e namlich, wahrscheinlich um unsere Batterieen zu zerstören, frUh 3; Uhr, „ohne von unseren Leuten bemerkt zu werden, gegen den rechten Flügel der Oesterrei- cher mit zahlreichem Volk und vier ;Kanonen emen Ausfall ver- sucht, und marschirte mit einer Abtheilung von Malghera in gera- der Linie auf unsereDAufsiellunlg Tn, wsährend thithli'Peli zweixeertr i e , iverion ins un eren re en uge m
Schaar durch _en s DiesekAbsicht wurdeTnoch zu lrechtert
' un eren Vor osten bemer t, die ganze ruppe a arnrtr 1?th ixojdéie TTancheen gpesiellt. Man ließ den Feind auf 50Schritte ankommen und empfing ihn mit einer vollen Salve dergestalt, daß er eiligst die Flucht ergriff und 30 _Todte mid Verwundete auf dem Felde ließ, UML?“ i'hs1f1Mb anchktechYdeOfFÉFiiete dasselbe ein
' des nns emer u ,
das Mrßlingen seit der BelTZFux? kein cTikwliirhe(39)s?tatt- at * aber än lick ru tlos, indem d e n rgen ni") e nen ann h te, g bisfjexét der Verlust durch den Feind ein sehr ge- rin er; er mag sich nicht über 20 Gefallene erstrecken. ha en wir einen Weit ärgercn Feind an dem boseu Sumpf Wie man aus sicherer Quelle vcrmmmt, sind davon sert dem Be- ginn der Belagerung bis jeßt im Ganzenwnehrexe1000 Mann aller Waffengattungen, darunter auch sehr viele Osfiztere, befallen Und leider ist noch nicht viel gewonnen; Nele Hunderte werdcn noch bei den Erdarbeiten, die nur zur Nachtzeit fortgeseyi werden können, und beim Sturm umkoytmen. fallen, wenn Malghera genommen wird“, von da aus beherrscht man alle Forts und kann selbst die Stadt beschießen. Seeseite ist Venedig durch die Flotille unter Dahlerup gut cer- hera werden 17 österreichische Balieriern, also 102 Geschüße au geführt, darunter neun Paixhans, von welchen vier bereits angelangt sind, die früher auf der Insel Nissa sich be-
ZZ: eindlichen Fe'ßun die Unseren bereits Mörser, a
d Ordnung in auf WM
schuß hat den Rechtsanwalt Heunisch von h zum Civil: und Militair-Kommissär des Oberrheinkreises.“
Freiburg, 16. Mai. rücken sämmtliche Truppen, Welche gestern von wieder hier ein, um auf die Eine Stunde von [ gischen Re iterale Hoffmann und von Gayling. mehreren Geschüyen, so wie einige Reiterei, sind zu diesen überge- gangen. Alle Bemühungen dieser Generale, die badischen Infan- terie-Regimenter wieder zum Gehorsam zu bewegen, Auf General von Miller's Ultimatum: wenn sie nach pflichtung auf die Reichs-Verfassung , werde alles Vorgefallene vergessen ständen an den offenburger Beschlüssenfest- Auf seine Schlußerksärung: so müsse er als und sämmtliche Widers trat sogleich der Magistrat in der Bürger Adolph Emerling nach Fra Reichsministerium die Bitte Kommissär hierher zu senden; denn General von Mi er habe von der Centralgewalt den Auftrag,
Hessen. Darm Abend ist der Gr. kommend, wieder hier eiugetr dischen Gränze kombinirten Von Schäffer. ,
Die Großherzoglichen Truppen, taillon Nassauer, sind da schen Gränze Standquarti
Der Landesans
Morgens 9 Uhr. (D. 3.) So eben hier abmarschirt sind, Reichs-Verfassung beeidigt zu Wer: )ier sieht an der Spipe eines württember- gimerrts der Reichs-Geueral von Miller, so wie die Ge-
Cinige Artilleristen mit
Diese [eiztcre eit es möglich war, bezahii, was bei vollständig der Fall ist. ffenden Orte wurde sogleich Bericht , aber wie es scheint, dureh e Truppen berichtet. eure Aufregung hervor. acht hinein berieihen die verschiede-
nnd “12 Uhr Nachts wurde (He- um _4 Uhr 11 ziemlich bedeutender Anzahl Der gemäßig-
Jlanke zu fassen trachtete. nn erstattet
Nock) spät sind fruchtlos
stattgehabter Ver Als im Fort
sam znriickkehrten ten sie, unter allen Um halten zu“ Wollen. Feind in die Stadt einrücken Rebellen behandeln, _- in Folge Welcher so eben furt abgeht, um an das
um Gehor-
und heute k", erklar-
Waffneten i so lebhaftes Feuer, da rien Orten an. gerschaft War gegen den AUSzug, als dieser aber schloß er sich doch dem Zuge zu verhindern zu suchen. Bürgerwehr, Stadtrath Nickel, ck auch sehr besonncner Mann, marschirten mit aus, so daß zu erwar- daß die Sache einen ruhigen Charakter [* schoß sich in Fürfeld ein Rittmeister der badischen mann, ein biederer Soldat, aus Kumm hat den Befehl gegeben, daß die badi- sich ]“th befinden, vorerst bleiben sollen.
Die Karlsr. Ztg. ent-
e enden als
cht nicht durchseßen konnte, an, um etwaige iibereilte Schritte Ober - Kommandant der heilbronner ein zwar entschiedener, aber namentli so wie die meisten Offiziere,
u stellen, einen ler hat erklärt, so zu handeln.
stadt, 19. Mai. (Darms. Ztg.) Gestern Kriegs-Minister Graf Lehrb
ehalten werde. Heute Nacht rr Artillerie, Groß Das Oberamt schen Soldaten da, wo fie
Karlsruhe, 19. Mai. hält in ihrem amtlichen Theile folgende 211 „An das Volk in Baden.
Einmüthig hat fich das Volk erhoben, um endlich die so lange und mit so schweren Anstrengun- die Begeisterung und die Aufopferung, mit nner die Waffen ergreifen, und keine Stra- andes-Ausschuß schaaren und fiel) demselben Von allen Seiten verlangt man von uns Waffen, nach der Reihenfolge der Anfor- Unser Vorrath ist jedoch jest erschöpft, und wir schlossene allgemeine B:!vaffnnng durchzufüh-
ach, von Heppenheim Aber'Venedig muß en. Das Kommando des an der ba-
ruppen-Corps übernimmt Genera!
er wegen der
in Verbindung mit einem Ba- Vor Mal zu bestimmt, zwischen hier und der badi- ere zu beziehen, zu welchem Zwecke bereits mehrere Körper vorgeschoben sind, und das ganze Corps, etwa 10,000 Mann stark, unter dem Kommando des Generals Wachter, als Observations -Corps gegen die Unruhen im Badischen zu"!»e- gestern abnmrschirten Truppen verfugie sich auch der Großherzogliche Kriegs-Minisier, Graf Lehrbach, _m das nahe an der badischen Gränze aufzustellende Hauptqrrartter. Gestern Morgen passirten bereits mehrere Abtheiiungen rvrrrttem- bergischer Truppen, von Frankfurt kommend, in südlicher Richtung an unserer Stadt Vorbei.
Eine außerordentliche Beilage der Darmst. Ztg. enthältZol- gendes: „Das nach der badischen Gränze vor eschobene, vorlaufig unter dem Befehle des Kriegsmi Truppen-Cvrps be ebt aus den terie-Regimentern ten Königs. württembergischen kombim'rten Zn sodann 4 Schwadronen Reiterei Und 5 Geschüßen. Aufgabe des Kommandirenden war, den Großherzoglich badischen Kriegsvrinister General Hofmann, welcher mit 16 Geschüßen, von den Jnsurgenten- hart bedrän t, in der Gegend von Ladenburg stehen sollte, wo möglich zu am 17ten Morgens um 3.Uhr mit
„Mitbürger ! Rechte zu erlangen gen gekämpft hat. welcher namentlich diejungen Mä pazen scheuend, sich um den ck.“ zur Verfügung stellen. Welche wir auch, so w derung geliefert haben. müssen, um die vom Volk ren, neite Vorräthe anschaffen.
„Hierzu bedürfen wir bedeutender auch, um Alles, was um namentlich Munition anzuschaffen rere die gehörige Verpflegn iihr zu belästigen, ohnen, wo die Zusammenziehi Wenn wir die Ordnung nach und dafür sorgcn sollen, gerathen, so diirfen wit die Staatökassen ni fiir die gewöhnlichen Bedürfnisse erforderli Wir zweifein nicht, daß es Anklang finden deren Vermögensvrrbälmisse es gestatten, ai ben die große Sache der Freiheit und de Früchte des Kampfes: fie kommen Allen gerpflicht, daß Jeder das Seini Sieges zu erleichtern. seinem Schweiße die ungeheuren Sum ner Knechtnng verwendet wurden.
„Ihr werdet freudig nach E für allemal ein Ende zu machen. xxroßen VolkSerhcbungcn machte fich tischer Opfer geltend; unserem Aust Waffen wurde auf eine Weise geantw sieht; unser Aufrnf zu patriotischer denselben großartigen Erfolg haben. Mitbürger! des Landes Einen Eurer Vertraue überliefert, mit dem Auftrage, so Ihr werdet noch keine Steuer für den Staat entricht diese, zu Eurem eigenen Besten Früchte tragen wird, KarlStuhe, den 17. Mai 1849.
Die vom Landcs-Ausschuß nicdergcseßxe Exekutiv-Kommi Brentano.“
Mannheim, 17. Mai, So eben langt die Nachricht hier an, sischen Gränze ein hessischcs Observ Die „Zahl der Truppen w
Von der galizisch-schlesischen Gränze, 13. Mai. (C. Bl.) Man athmet hier wieder etwas freier. Ein Theil des Dembinskischen Corps, welches noch vor wenigen Tagen drcht an unserer Gränze gestanden, hat sich gegen die Bergstädte m der Zips gewendet, während der andere sich bei Neutra, alsc) ungefghr zwanzig Meilen von hier, gesetzt hat. Dort haben sie dre Verben- dung zwischen Feldmarschall-Lieuienant Vogel und GeneralZMaxor Benedek abgeschnitten, hier hat ihre Arriéregarde cinezn Karrerlrchen Detaschement von circa 8000 Mann, kürzlrck) bei Warm rm Treffen geliefert, welches für die ersteren günstig arrsftel. obzwar an Zahl geringer als dre Kaiserlichen Tryppen, hatien Kavallerie und drei Geschütze bei sich, deren un estirmcm Angriffe
die Kai erli e Manns a 1 unter Major Baron , s ck ck f100 Leuten vom Regiment Deutschmeister Bekanntlich -haben
, um die es Erhebend ist
trachten ist. Mit den vor
eit es möglich rrar,
Geidmiitel; wir bedürfen solcher abcr hcidigung des Vaterlandes gehört, , und in den Stand geseyt zu sein, ng zu verschaffen, und nicht diejenigen welche gerade in denjenigen Landes- ngen der Truppen stattfinden. Mit- Eurcm Wunsche aufrecht erhalten des Landes nicht in Stockung cht übermäßig belasten und die chen Gelder hierzu gebrauchen. wird, wenn wir alle diejenigen, iffordcrn, durch patriotische Ga- s Volkes zu untrrsiüsen. zu gut, und es ist daher eine Bür- ge dazu bcitmge, um die Erringui:g des Jahrhunderte lang hat das Volk mit men verdienen müssen, welche zu sei-
znr wirksamen Veri Die Magyaren,
ni erßs Gra letcih ?eYlspach I f ro herzogi e chen 11 an- e. 2, 3 und 4, einem von Frankfurt abgesand- fanterie - Regiment, Die nächste
immer über die Geb renk nach einem
Verluste von beiläufig . um Rückzugs nach Jablunkau bestimmten,. embinski und Gör ey die Kommanden threr Corps vertansckyi. Der Leytere „soll die ei Neutra im Lager stehende Truppe befehli- ens von Iablunkau aus wieder vorge- theilung, welche die Schanze und den * erhielt vor sechs Tagen «54 Ulanenrot- dem Marsch nach Jta- unerwariet von
das: die Geschäfte
Major Trenk ist libri Die Truppen - A Paß von Zablunkau zu vertheidi Verstärkung von
Graf Lehrbuch brach daher dem hessischen 21en Infan- 1 Schwadron und 3 Geschüyen von Hep- Rekognoszirunq gegen Ladenbur nach 8 Uhr in Virnheim ein, Zte [)esffsche ananterie-Regiment bereits hin eingezogenen Nachri steher vorausseßen, daß es dem General sich nach dem Gebirge hin zu_ ziehen, temberg durchzuschlageu gedenke. ' Stunden in das insurgirte badisch Umständen, keinerleiCrfolg verspre Kommandirende auf seine zweite Aufgabe, von Zuzügen, beschränken. pen in die angemessenen St irter Truppen und Freischaaren entfer einen der diesseitigen Truppen. Lehrbach kann nicht genuq den treff! anze, zum Theil junge eseelt, und den Eifer, mit we verbundenen bedeutenden Ansir
Oldenburg. Großherzog mit seinen Kindern, Login Friederike nebst Gefolge wa Dampfsregatten „Barbarossa“, 68-Pfündern armirt ist, den in Augenschein zu nehmen. tigt und sich über die prächi beifällig geäußert hatten, ladung des Fregatten- ter begaben sie sich Mittagsmahl einzunehmen, und einige andere Personen geladen w der an dem Aufblühen des hiesi nahm, wurde von den hiesigen bei der Abfahrt mit einem donnern Das oidenburger Militair, das bisher an de war, ist gestern nach SchleSwig aufgebrochen.
g-Holstein. Schleswig, 17. Mai. ( Alt. M.) sw. Z. Vom 17ten meldet, au
terie : Regiment , penheim ZU Biala aus* an
und mittelst Estafeite Grodziec aus nach Iabkunkau im Trab dirigirt rvorden sind. Die und der Paß von Kamesnico herum ist seit agyaren vvn aller Gefahr frei. stationirte Finanz-Wachabtheilung hat in den Schluchten von Ka- sperki und Miloioka vor weni en Tagen drei junge Leute aufge- griffen, die nach Ungarn herü erzukommen versuckyt haben. davon sind geborne Ungarn, einer ein Preuße. unter Eskorte an das Kreisamt nach Wadowice geschickt. Verkehr nach Ungarn isi von der Aus Ungarn wird wohl
Mitbürger! wo das dahin beorderte
von Worms ein chien ließen inde elun en war,
begriffw waren Alle bis da Gegend um Seypu
uren Krä ten da u beiira en, um dieser f 3 g dem Abmarsch „der
Mitbürger! Bci allcn ker Wetteifcr in Datbringung patrio- ufe zur patriotischen Ergreifnng dcr ortet, die einzig in dcr Gcschichte da- mrg wird ohne Zweifel esiellt in jeder Gemeinde nömänner, Welchen Ihr Eure Geidbeilräge Außschuß einzusenden. et haben, welche„ wie
Knechtung ein- und daß er si
Da ein Vordringen auf 6 bis 7 Land, unter den vorliegenden so mußie fich nämlich die Abhaltung Zu dem Ende vertheilte er seine Trup- Kleine Abtheilungen insur- ntcn sich schnell bei dem Er- Der Kriegs-Minister Graf ichen Geist rühmen, der die ckaft der ihm untergebenen Truppen chem dieselben die mit den Märschen engungen getragen haben.“
( Wes. 318.) dem Erbgroßherzog und der Her- r heute hier eingetroffen, um die der jetzt völlig mit neun Stiick zherzog Johann“ und „Hamburg“ achdem die hohen Gäste Alles besich- ige Einrichtung des „Barbarvffa“ sehr nahmen sie an Bord des leyteren die Ein- Capitains Brommy zum Dejeuner an. S um ein von den Hofköchen bereitetes Fregatten-Capitain Brommv Der verehrte Fürsd , en Playes stets großen Antheil , inwohneru bei der Ankunft und den Hurral) begrüßt.
r Küste ausgesiellt
Geld-Untersi chen konnte, Alle drei wurden alizischen Seite aus qänzlich ge- edermann hereingelassen, der sich über seine Provenimz gehörig ausweisen kann; nach Ungarn hin- ein darf jedoch Niemand vom Civil passiren. titten die Vorpo en vor zwei Tagen emen an welcher als Kai erlicher Feldwebel verkleidex i , täuschen und nach Schlesien zu gelangen veriuchthatte. Dre Russen lagern heute in Spitkowice und Jordanew. ' , 22,000 Mann stark und führen, unter den Generalen Paniutm und 6 achtpfündige Batteriecn mit sich. Jede ihrer Kanonen hat Reserve-Lafetten und Reserve-Bespannung, die, nebenbei ge- agt, ganz vorzüglich ist.
Von der galizischen Gränze, 14. Mai. (Oester. Cor- resp.) Der russische General Saß hat bei seiner Anwesenheit tm Lager zu Spytkowice vier bekannte Aufwieglcr, die sich Mitunter für die Jnsurgenten befaßt haben sollen, id Wilkoszewski, dessen Bruder Stephan wski, den gewesenen Reichstags-Deputirten fiir den Wahl- ywiec, ])r. Adalbert HiYek, endlich den Organisten Johann Zembrzycki aus Siedrina, wegen ihrer Umtriebe haftlich eingezogen und an das“ Kreis-Amt yon Wadowice übergeben.
. (C. Bl.) Eben verlautei, daß der_Ver- kauf jedes Getraides untersagt wird und die vielen Speicher 111 der Vorstadt Kleparz von österreichischem Militair beseyt sind, ,dcrmit nichts herauSgetragen werde. Den jüdischen Spekulanten, die jede hen wissen, wurde dadurch ein Strich durch
kche an den Landes-
Bei Zablunkau arre- arischen Jöraeliten, re Wachsamkeit zu
Nachmittags 2 Uhr. (Mannh. 3.) daß sich an der badisch- hes- ations : Corps zusammenzieht. von 2000 » 4000 Mann, Kommando. Oberst Hinkeldey hat die württember- Marrnheim ist ruhig.
(O. P. A. Z.) Die Ruhe in hie- einer das Eigenthum oder die Per- wie denn überhaupt in die- zu geben ist. 17er keine wesentliche Unter- sche Direktorium hat bereits alle in gethan, um den ununterbroéhenen
Sie sind ungefähr
ird verschieden, 17“ Mm“
General Wachter führt das Leopold verWeilt in Mainz. gische Gränze erreicht.
Heidelberg, 17. Mai. siger Stadt ist bisher noch in 1" son bedrohenden Weise gestört ser Beziehung keiner Besorgniß Raum die Vorlesungen an der Universität bis Das akademi seiner ?) acht stehenden Schritte Fortgang der Vorlesungen
Freiburg, 15. Mai. renden zwei Bataillone des gestern ab ehalienen Versen gen zu ste en: 1) Urwerzügliche daten auf die Reichsverfassung, deutschen National-Versammlung Amnestie fiir alle Soldaten, w wofür der General von Gaylin 8) Freie Wahl der Vorstände Compagnieen. Versammlung vom “18. Mai. gerlichen Rechte, ungehindert durch militairi Gayling hat dafür durch Lieutenant von Miller ählten geftern ihre O Regiments, Auf Anordnung
angegeben. Großherzog
auch mit der Werbun
Auch haben nänilich einen Herrn
(O. PMA Z.) _Die hier garnisoni- Krakau, 14“ Ma“ 2ten Jnfanterieregiments haben in einer ende Forderun- fiziere und Sol- wie diese aus den Beschlüssen der herVorgegangen ist. 2) Unbedingte esche auf Seite des Volkes stehen, g sein Ehrenwortzu verpfänden hat. durch Wahlmänner aus den einzelnen ng der Beschliiffe 5) Freie Au
besichlossen, fÖl ee“d d
! gung er Zeit vortheilhaft zu benu die Rechnung gemacht.-
. Agram, 18. Mai. ,(C. Bl.) Vom banaler Kriegsschauplaße wird fortwährend über neue Siege der Magyaren berichtet. neulich mitgetheilte Nachricht, daß die Honveds aus Versec'nack) Pancova vorrücken, wird durch ein heute hier eingelangtes Privat- schreiben mit dem Beisase bestätigt, daß Bem Herr vom Vanate
e_Jvorden und die serbischen Truppen, da sich auch die Backa in
indlichen Händen befindet, nun in Syrmien stehen. §Z),mrcova soll vo den Ungarn ebenfalls beseyt worden sein., _
C egg, und die retirirenden Serben bilden nun eine Abtheilung des '
Slavonien soll an mehreren Punkten von
Gränzen sich sammelnden Insurgenten bedroht sein,
i_gen Tagen hier angekommene Liccaner
runglich nach Steyermark Ordre erhielt,
Ikßtrn eilends den Marsch nach Brod angetreten hat. Die Armee
ens eine konzentrirte Stellung eingenommen
Schleswi Die No rdschle vernommen zn_haben, daß die Preußen am huus waren, sondern auch schon weiter no uus scheint kein elben Blatte wur den dort zuriickgebliebenen, und Holsteinern an Zurückkunft doch
fan ene aUSzuwechst-ln.
-._,_;' - EMV „H„Z-JYYY
s z'uvérläsfigerQueU? “ znlässig sei, ein gleichförmiges Disziplinar-, Straf- und Besserungs-
16ten nicht allein in Aar- rdwä'rts ma dänisches Militair gewesen 3 den unsere Gefangenen in in der (Harde dienenden Schleswigern eredet und von“ ihnen gebeten, daß sie bei ihrer dnin ersuchen mö'cljten,
chirten. In
4) Anerkennu „Kopenhagen von
der offenburger sübung der staatsbiir: sche DiEziplin. Ehrenwort
1 „ *
zu haften, daß
ffiziere fiir sämmtliche zum Obersten den bis- der neuen Fü zwei hier befindlichen nden später traf das dritte Ba- Dö'rfern unterhalb Freiburg lag, n zwei anderen Bataillonen nach. sämmtlichen Reichs-
sie gegen dänische Ge- Sie befinden sich in einem beklagenswerthen _die Offiziere wahrnahmen, daß-sie mit den Gefan- genen sprachen, verboten sie ihnen dieses.
Ausland.
Oesterreich. Mestre, 10. Mai.
Die Soldaten „, Todorovic tsi in
drei Bataiklone des herigen Major Dre schirten- heute 1116 Oberland s Regiment und marsch Sgeneral Mille
rmee-Corps vom Bau.
den an den
früh um 7 WiShalb an
Ein paar Stu s; welches in ikke sogleich de Oberbefehl
ck das vor ein Gränzbatailkon, das nrsp
Banus soll üb
shaber der (A. Z.) "Unsere Lauf-
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' l e die Na richt von der_Eroßerung Pancova's durch diretnggYerevrie cllZeslätigen;ck wie Weit diese uberhaupt p_orgcdrrrngen sind ob sie wirkli das anze Banat mne haben, qt'aus ]enen Briéfen nicht zu erckehen. er Ban befindet stel). m Semlrn. Nerisay hat sich an die Serben nicht ergeben, wre nerrlicl) aus, der Woxwo- dina irrthümlich berichtet wurde. Temeswar „tft! noch immer m den Händen der Kaiserlichen, wiewohl schon vor erm en Taßen das (He- rücht ing, daß diese Festung in „magyarrsche ,qnde uberge argen sei. ies ist Alles, was uns die gestrige semlmer Post "u cr die Lage der Dinge in der Wojwodschaft brachte. Details uber“ dre neuesten Treffen der Magyaren hinter Versec urid vor Pancova durfte uns erst die heute Abend ankommende Post bringen. AUF der kroja- tischcn Gränze sind bereits die sechsten Bataillone ws Feld Jeruckt und die- ser Tage mittelst Dampfbootes von Sissea nach Eisegg befordert worden.
mlin ' 12. Mai. (Lloyd.) Nachdem die.,ganze Beyel- kerunéßon Päncsova nach Serbien und Scmlm gefluchtet und 1er Hab und Gut nach Möglichkeit gerettet harre, zogen gestern die Magyaren daselbst ein. Sie erstaurrten, die Stadt ganz leerl unlkZ verlassen zu finden. Der magyarrsche Kommandant PerezeSso ganz entriistet "darüber sein, daß dre Pgncsovaer gar keine yu;- pathie für ihn hegen und ungeachtet seiner vomrwgesthrckteu Zorc; Versprechenden Proclamatéonen dennoch Panesova vollig geraukw haben. Er ließ auch einen Aufruf m serbischer Sprache anll ie Dörfer um Pancsova ergehen, indem er dere1r,“Bewc),hnern a.'ge- meine Amnestie nnd die Sicherung ihrer thwnalrtat Nrsrrrcht. Perczel sollte aber bedenken, daß die Serben, ihn als Rebellen be- trachtend, nicht gegen ihren Kaiser rerraéfherrsch' handeln Werden. Seiner Maxime gemäß hebt er überall Wa enfahige aus und reiht sie seinen Truppen ein. Von Beeskerck bis P_ancsova hat er Linge- fc'ihr gegen 2000 Rekruten Nusgelwben, Dres werden aber, die Serben sich nicht gefallen lassen. Perrzel hat auch„an den Fursien von Serbien das Ansuchen gestellt, alle banaier Fluchilinge zuriick- zusenden. General Mayrrhoffrr war gestern in Belgradbetrrx Fur; sien Karagjorgyevich uud beim türkischen Pascha. Strrmcn [jk star vvm Militair besexzt; die Donau ist aus ihren Ufern getreten, da- her Semlin Weder von Peterwardein, noch von Pancstwa her nicht so leicht vom Feinde angegriffen werden' karm. Demennngeachtet suchen die meisten Semlincr ihre Hadselrgkerten mr_ck) Beligrad- zn brinqen. Der Baums traf gestern mrt dem Ta111pser„Ttsza m Broöd ein, von wo er eilends 11122“Z1_Effegg abgmg. Seine Avant- garde, bestehend aus 4000 9)iann_,_i|t bci Schamaz gelandet. Hef- fentlich Werden seine und die rusnxc'hen Truppen zeitig genug em- trcffen, um Pcrczcl eine gute Lectton zu geben.
Großbritanien und Irland. London, 18 Mar. Ehe das Unterhaus in den Ausschuß znr Berathung iiber die Bill wegen Abänderung des Eides der Yarlaments-Mitglreder, 'zu Gunsten der Juden, überging, rngchte «Mir R. Peel arif dcrrEm- fluß aufmerksam, den die Bill aus die Stellung der tyraelmsclwn Unterthemen Ihrer Majestät haben werde. Die Bril gestatteden Juden, im Parlamente zu siizen, aber 111 dem Erde, welchen CtVil- benmte zu leisten hätten, blieben noch die'WorteZ „ber'dem wahren Glauben eines Christen“, und obgleich dieses Hinderniß duräsrme alljährlich ertheilte JndemnitätSJAkte' weggeranmt wurde, er es doch wünschenswerth, daß auch in dieser Hrnsicl)t„m Bezug auf den Eintritt in Staats-Aemter, die Juden geseylrcl) den anderen Unterihaneu Ihrer Majestät gleichgestellt “wiirden. “Lord J. Runell fand es nicht für angemessen, in die vorliegende Bill eine derartige Bestimmun aufzunehmen, zWeifelte aber nicht, daß, wenn'diese Bill einmai3 angenommen sei, auch eine Maßregel, wie ste Str R. Pee! empfehle, dnrchzubringcn sri. , ,
Gestern ist dem Unterhause dre amtliche Depescheßdes Gene- ral-Gouverneurs von Kanada iiber die dortigen Ereignisse vorgelegt worden. Beidieser Gelegenheit brachte Herr Roebuck die kanadtxchken Angelegenheiten» im Unterhause wieder zur Sprache, mare kam xe- doch überein, die Sache bis zum Druck, und zur Verthetlrmg der Depeschen nicht weiter zu berühren.- Dte„Trmes bemerkt uber die Vorfälle in Kanada: „Wir sehen eme Oligar'ei)te, Welche lange tn der Plünderung einer Provinz geschwelgt hat, daran arbeiten, emen ,Senat dnrch Schrecken in Unterwürft-czkeit zu erhariien, eineni Gou- verneur Troy zu bieten, eine Majorttat zn paraiyjtrerr und ein Volk zu erniedrigen, blos nm die Beseyung Von Stellen fur sich zu mo- nopolisiren und die Beute unter sich zu Vertherlen. Die Rebellen Von 1837 waren pa:riotiscke und ehrenwerthe MännerUin _Vergleich mit ihren gegenwärtigen Gegnern. _Jene kämpften fur srete rind gleiche Institutionen, diese für die Überwiegende MachtcinerFactuZp und einer Race. Die wahren Rebellen sind die, Welche, nachdem 116 die Rebellion von 18337 hervvrgerufen [mixen, ]“th zeigen,_wie un: fähig, zu regieren, sie immer gewesen fired, irrdem sie selbst in dem Augenblick rebeilireu, wo sie 1Ucht mehr yiir ihren Gehorsam bezahlt Werden. Die Minorität, welchc cht Kanada in Aufregung Verreist, ist Weiter Niemand als die alte Familien-Kolonie der Mac Nabs und ihres Anhanges, die ehemals alle Anstellungen in Kirche und Siaat unter fich theilten und jetzt denen hat Play machen müffen, die sie erst mit Füßen traten. Sie haben aber noch den Vortheil, daß sie jeyt gemeinsam mit ihren früheren Opfern eine weraittworr- liche Regierung und eine __wirkliche Legislatur haben. Der Aufstand in Kanada ist kein Racenkampf. Die Engländer sind eine große Majorität der Bevölkerung, während die Unzufriedencn in entschie- denster Minoriiät sind. Wir haben eine Liste der Abstimmung über den am 27. Mai gestellten Antrag auf eine Adresse an den Gou- verneur vor uns liegen. Bei dem ersten Amendement stimmten 68, und von diesen 46 für und 17 gegen die Regierung. Von den Er- steren waren 22 französische Kanadier aus Unter-Kanada, 6 Englän- der aus derselben Provinz und 18 Engländer aus «OberKanada. Die Minoriiät gegen die Adresse bestand aus 11 Engländern aus Ober-Kanada, 5 Engländern aus Unter-Kanada und einem Fran- zosen, dem Republikaner Papineau. Die Regierung hat also eine Majorität aus allen Klassen, aus Engländern und Franzosen, aus Unter- und Obrr-Kanada.“ ,
Herr Pearson hat im Unterhause auf Cinseßung einer beson- deren Kommisfion angetragen, Welche zu prüfen hätte, inwiefern es
System für alle Sträflinge einzuführen, die WegenVerbrechen ver- urtheilt worden. Das jeyige System hält er nicht allein für schr kostspielig, sondern auch fiir ein solches, welches die Verbrechen ge- steigert und vermehrt. Sein (Hedanke geht dahin, den Verbrecher zn beständiger Arbeit anzuhalten, was seiner Anficht nach das beste Mittel zu seiner Besserung sei und ihn in den Stand seße, seinen Lebensunterhalt durch eigene Thätigkeit zu bestreiten. Staats-Se- cretair Grey ist auch der Ansicht, daß man bisher ein sehr kost- spieliges System befolgt habe, hält aber dafiir, daß das jeßige System fick)“ wirksamer erwiesen, als man glaube. Das Jsolirungs-
seßung einer solchen Kommission nicht für nöthig, es sei denn, daß man sich blos darauf beschränken wolle, eine Vergleichung zwischen den Wirkungen des jeyigen und des früheren Systems anzustellen.
Die Bill iiber die Verhältnisse zwischen Grundherren und Päch-
der spanisch-ainerlFanischlen Fondsd-JnlM?fi on, it es dem e en ge ungen, en me . . xu dersn Verspreschen zu vermögen, daß er unverwerlt bei dem Kons.
Blackwall aUSgerüstete Dampfschiff „Bombay“, Welches die
System habe sich nicht zwecklos erwiesen. Und so halte er die Ein: '
Der Herzog von Richmond hat im Oberhause die Agrikpltur-
' S ra e ebracht, welche er als durch die Freihandel; Ixeßrreesxeerliirx dix trYurtggfte Lage verseßt schilderte. Er frasx das Ministerium, ob dag'selbe diese traurigen Zustände anerkenne und .ob
' a re e | . . YrärfgeGTZÜrJeJräßumJe das Elend in den Agrikulturbezirken em, was
' ti bedauere . se'ircl)i1uafrrrkfchfrigihere Erfrihrungen die'fesie Ueberzeugung hege,_es könne, hier keine Maßregel helfen, da diese. Lage aus“ Berhältrrrssen ento_ springe, welche von der Regierung mcht zu bewalttgen waren.
n zu deren Erleichterung zu fassen geneigt fei.“ jedoch mit dem Hinzufügen, daß er mit Rücks:
Herr Monsell, der die Aufmerksamkeit des Unterhauses auf die
ewauderun sverlältnii'e in Irland lenkte und eme Adresse„qn Jr? Königin 11211 deZ Bit1te um Vorlage von Nachweisungen daruxer beaniragte, hält eine systematische Leitung des dortrgen-Auswaxrltle- rungSWesens fiir ein dringend gebotenes Mittel und dre freiwi tge Auswanderung gerade für ein Uebel, da nur: solche nach dez am, deren Welt eilen könnten, die noch Mittel ,hatten. “Er will aher, daß der Staat dazu die Mittel verschaffe, indem die Auswlemdererx in Großbritaniens grcßen Koloniren die Kosten ihrer Ue erfahr
rei li ver elfen wiirden. J. O'Connell erklärte sich dawrder und. meYtec,h der 9Staat hätte dringendere Verpflichtungen deni Lande ge- qeniiber. Staats-Secretair Grey gab zu, dqß fur gewrsse ,Ge em- den Irlands die Aquanderung das ,heste Mittel sei, um 1)dte Er?“ scheniiberfüllung abzuleiten. Man muffe aber bedenken,__ aß pF; lands Kolonieen schon Einwendungen gegen die thfrihrkmfxéj d'
armen Personen erhoben. Das wahre. dagerhafte Heilmitte 'r t:- irländischen Uebel sieht er nicht in fyrtwahrenden (Heldverwilliguwr gen, sondern darin, daß die irländtschen„Landere,i-en m die Hände. von vermögenden Kapitalisten und von Pachtexnfkamen, welche dte- Mittel besäßen, die mäßigen Hande zu„beschaf'tigen; Der AZWV Monsell's auf Vorlage der Dokumente nder die rrlandrschen ukw, wanderungewwurde mit 45 gegen 10 Stimmen genehmigt. oU Nach Berichten aus Buenos-Ayres vom 7ten v. M. f
Ro as endlich die *riedensvorschläge angendmnreri und „den) briti- schesn Geschäftsträng, Herrn Southern, diesfallige Mrttherluxgm qemacht haben. Die Anerbietungen erschienen Herrn Co:;- khern, wie in der Times berichtet werd, vollkommen zufriedenste * lend und bediirften nur noch der Zustimmrmg Lord Palmerston 6, um ins Werk geseizt zu werden und den Frieden herzustellen. Auch dem franzö'stschen Bevollmächtigien, Admiral Lepredour, rst darauf ein ähnlicher Vorschlag zur Verlegung, des zwischen Buenos : Ayres und Frankreich obwaltcnden Strrites zugeferngt worden, und auc? der französische Bevollmächtigte hart denselben so zufriedenfiellelnx qefunden, daß er ihn seiner Reglerrrng zur Annahme empfoh m_ Hat. Worin die Vorschläge der Regrerung von Buenos bestehen,
wird indes; nicht angegeben.
- ' ' ' b ' dli en A enten des Comité's Nack) Briefen des 111 Mexico efm eé. HeLrn W- P. ROLLE» kanischen Finanz - Mm:|e_r_.
re“e die Verwendun der von der Regierung'der Vereirii tert- Jxxtxrsaten als Zinszahlugng für den laufenden Termrn der Entsch dhe gungEgelder zu zahlenden Summe von /20,000 Dollars auf B;". zahlung der fälligen Dividenden beantragen wolle. Herr Robertson ist der Meinung, es werde diese Sumnre nebst den zu erwartenden Quoten dcr Zoll-Einnahmen von Tamprco„un_d Veracruz dazu htm; reichen, daß eine vollständige Dividende spatejtens, rm Januar 1850 ausgezahlt werden könne. Ju Betreff der quutdrknngder Zins- . rücksiände e_rwariet er Vorschlage der mexikgnrschen Regt . _ Aus einer offiziellen Uebersicht der Er_senbahnbauterr ge t her- vor, daß in den Jahren 1845 und 1846 hier 450 englische Meilen autorisirter Bahnen ganz aufgegeben worden, „und daß wahrschein- licherweise 1260 fernere Meilen dasselbe Schicksal theilerz werden. Aus der Lage der Dinge ist erfichtlich, daß 'von 4800 Meilen auto- risirter Eisenbahnen mindestens die Hälfte me zur Ausfuhrung kom)! men wird. Die Eisenbahn-Kommissarien haben die Nothwendigkett empfunden, daß in Zukunft ein ganz anderes Verwalturrgssyskem Play greifen müßte, wolle man das gesiö'rte Vertrczuen wiederher- stellen, nachdem sich leider herauSgesiellt, wie Admmrftratoreu und Direktoren die Leichtgläubigkeif des „Publikums gemißbraucht. . , Die Tim es ist voll Besorgniß, daß Frankreich neuen politi- schen Erschütterungen ausgeseßt sein dürfte. Was sie besonders befürchtet, ist die Demokratifirung dec; Heeres. In der französischen Verfassung,.Welche nur eine legislatide Versammlung der Cxekuny- gewalt gegenii'berstelle, steht ste den Keim permanenter Konfltkie zwrx schen dem Präsidenten und dieser einztxzen Versammlung, dre nicht
aufzulösen sei. Das genannte Blair halt daher eine friedliche Ent- wickelung der Dinge für eine Unmöglichkeit.
Das auf Kosten der sicilianischen provisorischen Regieruu in
Zoll- Vehörde auf Requifition des neapolitanischen Gesandten mit'Bx-y schlag "belegt hatte, ist _auf Befehl der Regierurrg Wegen ManYel an hinreichenden Beweixen, daß das Schiff Wirklich gegen eine - freundete Regierung Verwendet werden solle, Wieder freigegeben worden.
Vorgestern früh traf die nordamerikanische Kriegsfregatte „St. Lawrence“ von Liffabon auf der Rhede von Cowes ein, um sich zum Schuß “des amerikanischen Handels nach Bremen und der O|- see zu begeben.
Der Lordlieutenant von Irland, Lord Clarendon, soll einen unerwarteten Ruf nach London erhalten haben und wird am 191“: von Dublin hierher abreisen. Die Nachrichten aus dem Wessen Irlands lauten sehr traurig. Tie Cholera wüthet schrecklich in der Grafschaft Haiway; in der kleinen St_adt Ballinczsloe, die mit Aus. schluß der Bevölkerung der Arbeitöhäustr nicht viel über 5000 Ein- wohner hat, raffte sie in voriger Woche mehr als 100 Menschen täglich hin; dock) läßt sie jeyt etwas nach. '
Aus St. Domingo wird vom 18. April gemeldet, daß der Präsident von Haiti, Soulouque, mit 20,000 Mann im Anmarsche gegen die Stadt sei, nachdem er unterweges alle Ortschaften einge- nommen habe. Man emvartete den Angriff der Haitier in ein oder ZWei Tagen.
Dänemark. Kopenhagen, 15. Mai. (Alt. Merk.) Der König ist gestern in die Stadt gekommen und, nachdem der Staats»- Raii) eine Siyrmg gehalten, ging der Kammerjunker Sick mit Dex peschcn auf dem Dampfschiffe „Victoria“ nach WiEmar ab.
Es verlautet, daß die letzte Note Lord Palmerston's eine sehr enlschicdene Sprache in Betreff der Blokade führe. Man glaubt daher, daß die englischen Kriegs-Dampfschiffe wohl nicht lange wer:- den auf sich warten lassen, um so mehr, da, auch bereits neutrale Schiffe, nämlich zWei englische und ein holländisches, aufgebracht wvrden sind. '
Die neueste Schrift von Baron Constant Dirckrnck-Holmfeldt, „Betrachtungen über die Zustände in Dänemark“, geißelt dqs Volk und seine beiden Mini erien, namentlich das Casmo-Minr- sterium.
Italien. Neapel, 9. Mai. (21.3) Der König soll vor-
haben und die Offen bewegung nach der Backa beginnen.
truppen im Badischen KUZU"- 14.,Mai. (C. Bl.) Aus Semlin sind Briefe hier
gern noch im Kirchzartebefindct * "ck
mit den Württember-
räben sind tro aus seinem
aller Hindernisse,.die der über ietet, schon an
chwemmte Boden 300 .Klgfter, also auf Büchsens ußweite vor das
ter in Irland hat im Unterhanse durch den Aussehuß passirt, und es soll am nächsten Montag dariiber Bericht erstattet werden.
' der etern : ieder in Gaeta ein etroffen sem. , Die Ver aftu en „ Zn! Aufsxande vom 15. Maigv. Z. Betheiltgten und etheilst Ge