1849 / 144 p. 2 (Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

io :: anrückten, um die Stadt zu umschließen und zur Ueber- xx ZLFfztkfordern, mit Gewehrfßuer empfangen. d

Nunmehr erfolgte em, Angriff der TMM?" auf die SMW, "" in eineit Stunde waren die sänimtlichen Yarrikaden mid, d'le Hauser, aus denen schosxn moxdep, m den Handßn d„es MilitairZ. Der .?“ „"'",sz; „zm dlm „xxx px]: mit grxße'; MaßYiing, gefuhrt bis d, tt- dex Oherß-Léku _t Schrotter vom ufilrex-Bataillon ck 24», Wiexß-Reaimuxts, v,on zweiKu?chn zms emxm Hause

imbitten dex Stadt und in anscheuzend ganz riedLicher Umgebung, MLUÉÜW SM" kk, „fiel, ;Pon diesem Augenblicke. ab fochten die“ Soldaten, msbe öndrre die Fiifiliere des 24ßen Negzments, welche mit wahrhaft kindlicher Liebe an_ihrem Führer hingen, mit der größten Erbitierung. Das Militatr hat außer dem Oberst-Lieute- nant Schröttcr noch einen Todten und fiinf Verwundete, auf Sei- ten der Znsurgcnten sind 84 Todte und 8 Verwundete ermittelt. Leider befinden sich darunter auch einige unschuldige Opfer.

Um die Herstellung der Ordnung und des Geseßes im Inte- resse aller gutgesinnten Einwohner um so schneiler und kräftiger zu fördern, ist es für nothwendig erachtet worden, die sämmtlichen aufständischen Distrikte, nämlich die Stadt und den ganzen Kreis Iserlohn, so wie die Stadt Hagen, die Aemter Hagen, Böhle, Cn- nepe, Euneperstraße, Langerfeld und Breckerfeld _- weiche nunmehr gleichfalls bereits, im Befiye der Militairmacht find _ nach Maß- gakll'xi des Geseyes vom 10tcn d. M. in Belagerungszusiand zu er ren. .

Die gerichtliche Untersuéhung ist sofort auf Antrag des Staats- Anwalts gegen eine große Zahl von Personen, welche sich „bki dem AufTande mehr oder minder hetheiligt haben, bei dem Königlichen Kxeißgcrichie zu Iserlohn xingeieiist amd sind zahlreiche Vexhaf- tungen vorgenommen.

Hiermit sind Ordnung und Sicherheit, so wie Freiheit dcs Verkehrs, in allen Theilen des Regierungs-Bezirks, wenn auch un- ter beklagenswerthcn Opfern, wiederhergeftcllt. Mögen die vorge- Yllenen traurigen Ereignisse allen denen, welche in freventlichem

eginnen die Grundpfeiler der staatlichen Ordnung zu unterwiii)- len bestrebt sind, und dadurch nur sich und ihren Mitbürgern Vcr- derben bereiten, eine emsie Warnung skin!

Arnsberg, 21. Mai 1849.

Königlich Breußische Regierung. 'von ardeleben.“

, „Koblenz, 23. Mai. (Diiss. Zi .) Gestern „Abend ist Se. Königliche Hoheit der “Großherzog von aden in Thal Ehrenbreit- stein angekommen.

Oesterr_eich.* Wien, 24. Mai. (Wien. Bl.) Der Ge- meinderats) dcr Haupi- und Residenzstadt Wien hat eine Deputa- tion an die AeliernSr. Ma'estät des Kaisers nach Olmiixz esendet, wo fie von Ihxm Kaiserl. oheiiexn, dem Erzherzog Franz FJarl und der Er herzogin Sophie auf das Freundiichsie empfangen wurde.

O?fizieilen_Ber1chim aus Neapel vom 16. d.- M. zufolge, War daselbst die ielegraphische Nachricht eingelaufen, daß der General, Fürst pon Satriano am 15. um 8 Uhr Nachmiitiags seinenCinzug in Palermo gehalten hatte. Die Königlichen Truppen wurden von denLEiannexn Von Palarmo mit Zubelruf empfangen,

Der ankicr Sina erhielt am 13th d. 'M. eine Zuschrift Loon der uygarischen Regierung, welche ungefähr folgenden Inhalts war: , Da “,die Gräfin Czaky sich _um das Vaterland sthr verdient gemacht Yat, so wolle ihr die ungarische Nation eine National-Belohmmg „'der _ehxn, und da ex -- Baron Sina _ sich gar nicht um Ungarn vxrdrmt gemocht, so sei dazu“ seine große Herrschaft Trents in be- i_unmt und der Gräfin Czaky bereits übergeben worden, („r „solle ich daher nie mehr _unterfangen, irgend einen Anspruch an diese Herrschaft geltend inachcn zu wplien, 'und sich im Uebrigen für die Zukunft besser verhalten, da er noch anderweitige errschafien in Ungarn bxsise!“ *

* „Ciwx: 1000 Montenegriner ziehen nach dem „Banat, um gegen dix Insurgcnten zu operiren, die in der dortigen Gegend große Verxbüstungen anrichten.

Txiest, 21. Mai. (Lloyd.) Gestern Nachmittag ging Hier die _ezigli-sM KxicgsbrigZZ„Foi*l.ic“ vor Anker. Sie brackte Passa- giere aus Ancona und enedig. In ersterer Stadt wüthcn alle Gräuel des Bürgerkrieges; ganze “Familien wurden hingemordet. Häu-sxr geplündert und in Brand gesteckt. Nur Kriegsschiffe _uyter ey lischer Jiage dürfen sich dem Hafen nähern. Durch das er- thnte Dampf?chiff kommt auch ,die Nachricht, daß das römische Coxps unter Garibaldi von den Neapolitanern geschlagen .und gänz- lich zeangt wurde. Aus Ve-nxdig hört man, daß die Bischie- Ju? alghera's imunterbrochen fortdauxrte. Durch *die strenge „_oade von der Seeseite werden dort die Voxräthe der Lebens- mittel dermaßen gesichtet, daß die Stadt sich keine vierzehn Tage UZLh-r halten Yann. Hylz ist fast gar nicht mchr vorhanden, man be'hilft iich seit geraumer Zeit mri morsch Balken verfallener Häu- sex. In diesem Augenblicke wird „ein franzöfisches Dampfsckxiff vom Lxuxhtthurm ßgnalisirt; wahrscheinlich kommt es von Venedig. Zu- foige"der Vom Feldmarschall-Lienienant Baron Haynau an den fxayzysischcn und cnglischen Konsul in Venedig gexichteten Noie mußten alle fremden Kriegsschiffe in der vergangcn'm Nacht Vene:- dig vexlaffen, da yon heute an keinem Fahrzeuge„ ohne Unterschied hxr Flagge, das Einlaufen in Venedig gestattet wird.

Bayern. München, 23. Mai. Hier ist nachstehende Pro- clamaiiqy ati „den Straßen-Ecken angeschlagen worden:

* „Die Yolmsche Bewegung in der Zsalz is_i nunmehr in eine über den Ja!!)izeu Kikis aUSgedchiiie Empörung ü «gegangen. Der in Kaiserslautern S'; “,der: &andcsvertheidigungs - Ausschuß schon in seiner Entstehung gefes- ""er- hatjvon den Beamten Eid und ehorsam gefordert, eine bewaffnete JT“)! gebildet und Wahlen zu einer Vertretung der Pfaii ausgeschrieben,

1“ „Wahlen smd vollzogen worden, die am 17ten dieses Monats versam- Wi-W Ahstoxkneten der Kantone haben eine prpvisytische Regierung ein- ?!ikßk Und hctdurch das liste Band der gesesiichen Qrdnu-É yernich- Hexid Fix) tt_chtlich gefinziten Eiiiwohnxx dcr Pfälx empfinden ereits die F7“? ' "" Folgen dieses Zu andeß. Uehcrfiuthet von so cnannten

M;!!!é'wäckze yon- allen „_eiien hcxheiströmen, um di:" ufhcbung REMS?" ks nxdens für ihre chäe außz'ubcntcn , entbehrt die Pfalz den

NÖUV [Tür Personen und Eißemhum , imd ihre “Lage wird von Tag ?" d s ""S WWU, wZ'il fich ?er- es jene Klasse stunde: Abenteurer einge- un en hat, Welche bei jeder po iiischen Bewegung in irgend einem euwpäi- PY THW di? WWW? Auixybrs ponyziiiraßexögewobnt isi. Vn tstchts

atsacbxn “UW dikétams" imm : 1 : ei al w rv ais xn: ij! ZußaZZF-xts Aufruhrs befind _!xhe .Pßovinz bLiraYkrtyY) dtsi'e'T-“erichx „Jus dex pmvx . Mixa Ntsxcxun, 1,0 em Altdesßochverraths333ai1e Var- gungen der sogmannten'pwyiolnfchen RFierung, so wie gax'Beschjijsse ber .Kanionalvrrjxttun „smd nichtig; alle cNeueren:richtungen an die pr'o- visoxi che Regierung o er deren Organe sind ungültig: 43 die Gemeinden der salz werden darauf aufmerksam gemacht, daß sie nach dem Geftse siix allen With den Aufcuhr verursachtxn Schaden. „ersaßpjlichiig find. _" Indem die «.nu-Regierung diesxo zur öffentlichen Kenntnis; bringt, vxrtxämsxe zu hm Éiuyybnem dsr Landxstbeiie diesseits „des thzneß, daß ße, im „Hin. blick .ggs die Fa e der PfaÉ, jenen perbrcchxiischen „Emslusixxungeit, welch": unit; dem vom pilgeitm cbeinx nner Begxißtrung [ui dix Net-ihxiverigs- su ähnlichsß Bxkd-rbm aueh ijbcx die anderen PWW?!" des Konz'grcxchs bt„ sx" möchten, kein Gehör gehtn,- sondern gn dem e e : unersthuiierii f alten? w-rdm. In der Pfalz hat „daß erbxeihen f,: den Augenbii

882 efiegi: allein das Gesetz wird über das Verbrechen siegen nnd die rechilixhe Zrdnung wixder hergestellt wxzpeu, Miinchen, den 22. Mai 1849. Ko- nigliches Gesamme-Stzmtz-Miyißerium. von Z-suirx- von Kleinschrod, Dr. Aschenbrenner. von Forster, ])r. Ringel- mann. von der vardten.“ "

Sachfen. Dresden, 24. Mai. (Leipz. Ztg.) Die ge- sammte _ynier dem Befehle des General - Lieutenanxs von Hxileben

nisxeich ., denen zunäch das 18a (poswsche) _Landwehr-Re * übermorgen mittelt? der schlesifchen Eisenbahn hier Kntreffxn Wird. Die Avantgarde der ge enwärtig in Sachsen stehenden preußischen Division (das 2te Batai on des 20sten Liuien-Infanterie-Regiments, das 3-5ste Reserve-Landwehr-Bataillon und 2Compagnieen. der 5th Jäger-Abtheilung) at heute früh bereits den Marsch angetreten

stehende Yeck che mobile Division verläßt von hM „ab dos Kö- ' ),.n

und „wird fürs exste *rtfyrt besNHLn- während die erinner Gaxniior er

weiter nach Süddeutsch nd vorgeschoben wird, Von allen gegen- wärtig hier stehenden preußischen Truppen bleibt wahrscheinlich nur das Füfilier-Bataillon vom Kaiser Alexander-Regiment in Dresden.

Leipzig, 24. Mai. Heyn Mitxgg 12 Uhr xta xn ,an der leipz'ig-dresdencr Eisenbahn 1 Bataiüon Füsiliere vom,„0sicn preu- ßischen Linien-Jnsanterie - Regimente und 1 Bataillon vom 35sten

andwehr-Regimente, von Dresden kommend, hier ein, um nach kurzem Aufenthalte ihre Reise über Halle nach Erfurt fortzuseycn.

_Württemberg. Stuttgart, 22. Mai. (Säywäb. M.) Der Reichstags-Abgeoidnetc RavÜeaux ift vorgestern Abend Von- hier wieder naeh Fxcmkfurt anguist.

Heute friih “marschir;ie das 5ie Jufaxterie-chzmeui von hier aus. Seine Bestimmung ist die badischx Gränze.

, Hall, 20. Mai. (Schwäb. M.) Heute fand hier eine Vereidigung auf die Reichs - Verfassung statt. Nach dem Vormit- tags-Gottcsdienste rückte die Bürgerwehr zu Pferde nnd zu Fuß mit klingendem Spiel auf den Marktplax. Sofort .;wurde vom Balkon des Rathhanses herab die Reickis-VexfassUUJ verlesen. Nach der Verlesung schwuren sämmtliche Wehrmänner au-f dieselbe den Eid der Treue und beurkundeten, getroffener Ueberemkunfi gemäß, unterschriftlich ihre Eidesleisiung.

Eßlingen, 20. Mai. (Schw. M.) Das Comité fiir Errich- ixmg eines Freixoxpxs hat sich aufge1iist, das ,Coxps selbst ist als freiwillige Compagnie der Bürgerwehr zugetheilt wvrde» Der Vexwal-tmis-Rath der hiesigen Bürgerwxhr hat dix Erxichtung einer Arii cr-ie-Compag-nie in Anregimg gebxacht, der Stadt-Ratl) hat sich crboiexi, die der Skadt gehörigen 2 „Stiick Geschüye für diesen Zweck in brauchbaren Stand stellen zu lassen; auch soll das Königliche Ministerium des Innern zum Verwendung gebei-en Wer- den, daß der hiesigen Bürgerwehr 4 Stück Kanonen axis dem Kö“- niglichen Arsenale abgegeben Werdeia. k.uie wurde die deutsche Reichs-Verfassung durch den Siadtsciiu theißcn der Versammeltcn Einwohnerschaft von dem Baikon des Rathhauses herab verkündet, die Bürgerwehr rückte dabei sehr zahlxeich aus.

Göppingen, 21. Mai. (Schw. M.) In einer am 19ten hier gehaltenen öffentlichm'SiYung der Amts-Vcrsammlung wurde mit absoluter Stimmenmehrhcif beschlossen, zur weiteren Organisa- tion der Volksbewaffnung für Stadt und Amt “„die Summe von 40,000 Fl. zu bewilligen. *Als Anerkennung dieser Bereitwilligkcii wurde den Herren Schultheißen Von der hiesigen Bürgerwehrmusik ein Ständchen gebracht.

Tübingen, 21. Mai. (Schw; M.) Gestern nach der Mor- genkirche wurde die- Reichs - V„erfassung von der Rgthngs-Kanzel “verkündet, Wobei die ur Feier des Aktes sehr zahlreich .ausgcxiickte Bürgerwehr «mch vo, ,endeter Verlesung _den Eid auf die Verfassnng leistete ,mit der Foxmel: „'Ich sxhwöre „Ticue der ,deutschm Reich- Verfassung, so wahr mir Gott helfe.“ Am !Zten hat der akade- mische Senat aus seiner Mitte eine Kommission gewählt, „welche die Universität nöthigenfalls in polii-ischeu Fragen ioertrelen soll. Das vor einigen Tagen erschienene Studenten-Verzeichniß zeigt 755 Siudirende, mir 8 Weniger „als voriges Semester. Dagegen be- läuft stä) die Zahl de-r Ausländir auf 98, ziemlich höher, als in den be-idc-n vvrhergehenden Semestern; die Zahl der hier studiienden Nichtwürttemberger ist seit cinigen Jahren „fortwährend im Steigen, die meisten sind aus der Schweiz, Baden, Nheinpxcußen und Qi- denburg; uach Fakultäten ve-i'thei-lten sich die Ausländer Folgender- maßeu: Die eanelisch-theologische zähli 49, die katholieh-t eoio- gische 26, die juridis-che 13, die medizinische 17, die plyilosophi che 7, die siaatswirthschaftliche keinen. 'Im Go-nzcn gehören der evange- lisch-thcoloIschm Fakultät an 169 Studirendk, der katholisch-thxo- logischen 1 0, der juridischen 181, der medizinischen 92; Studitende der Philosophie sind es 98, der Staatswii'thsck7aft 55. Neu ango- kommen in diesem Semester sind 97. Das studentische Coxps hat sich zwar seit dem listen Semester ciwas mehr gehyben, besonders durch zahlreichere Anschaffung won Muskeien, allein im „Vei'häitniß zur anzen Studenteiaschaft siiid es immerhin mich Wenige, und eine 5 itte an den akademischen Senai in Betreff von Maßregeln zur Erleichterung des Kaufs von Musketen fiir die Studenten wurde abgelehnt. _

Baden. Kariöruhe, 22. Mai.. Die Karlsx. Ztg. ent- hält nachstehende Ansprache des General .«Kommando's der Volks- wehr an die Mannséhafi: _

„Wehrmänner! Unser Landesausschnß hat mir durch Dekret Vom 19. Mai den Oberbefehl über sämmtiixbe VoliS'ivebr übertragen, Ich werde dieses ntrauen rechtfertigen durch die That. Ei): Schoß edler Menschen- kräfte i mir anvertraut; ich fühic die heilige Pflicht, begreife dieVerimt- wortlichkeit, welche _die Freiheit und das Vaterland mir gnstrlegte: ich werde haushaltcn mit Eurer Kraft, wrrthschäßxn Ener chen, aber auch kein Opf:r scheuen zur Erreichung des hohen Zieles. Mein Verstauen ZU "Euch, Euer Vertraiien zu mir ist die unxriäßliche Bedingung unsekcs Gcliugeus und Vollbrm ens. Ich Weiß, daß eZS nicht fehlt, und daß c;) wachsen Wird mit unserer ekanntschci-ft. Was 1ch_ aber vor Allem“ foidere, das isi: Ge- ho„rsnm; ohnx vollige Unteroxdnung kein Kriegshrer, kxiue Kraft, kein Steg! Aber die Etriiige, die ich iibesyt will und muß, soll Hand in Hand gehen mit Gerechtigkeit, soll erheischt ein durch unseren Zweck, der da iii der Wohifahrt Ailex. Es wäre gewissenlos, _ck anders zu wollen, “Un ere Aufggbe ist klar,: w1r,soilcn schiwon nnd e_rxmgen, Die Jüngeren werdcn muihig hmguözzehen m die Schlacht, die Aelteren kräftig schirmen unseren Hand. Wie „wir Lilie nur ganz Deutschland keimen, so soll auch unser Siegesprcis nur die ganz; Freiheit seu. Wir Alle keimey das große

Fragezeichen, dns mah'nend auf Eurypa's Erde liegt, das mit "dem Los "F..

worte: „Entweder, oder“ alle'Vöiker zum cliigen Kam : . D r“ oder,;kosackisch? das ist die Jroße Fm x. EL wäre ein Pxéra ,ßfixh nicbt 3-1? emporen, niche Rache zu sehn;- “rxxt gegn “den Verrath 'der Kosackm auf den Thro- nen", im „eigenen ngse, un ei enen Lande.. Dank unseren bochherzigen Brudem m dx“: Linie, die wie 'n qun .rxhobm für die Biwtgung dig'cs zins mpglich gexyncht, zu orgamstrxn, zu „cn , V mit Wix waffm; briidetiich zu ihm Sat; und in ihn:: votdtrften kini'en (impfen können“. Sie haben uns iiicht verlassen, wir werden six ni t verlascn." "Wohlän denn, WW?" Männer der Volkswehr, laßt uns untxr allen Umständen feft zusammenhalteii, ,u-ntetsiußt euch kräftig in jcvxx Art, von On zu Ort von Bezirk zu Bezirk, haltet euch immer nur an das Nokhwendigeß das'Pm'k- i ;

tische, und unietlgffet Alles, was dem wtcke nicht föxderl'“ ro - iich haben wir nicht als WehrmZnner zu demouixliircn, Fnéxrjn

gänzlixh und wird durch „ULM TW erscht, von ; ent moxgen imd .

?" mquiren, wir müsen ganz der That angehören, und ohne hre Vollendung _an Dekretcn und chlamationen weni Geschmack „finden., BlZcxcxlsvir aanieKniheÉW-Armfte; des Ohsiens, ay die Ungarn; je weniger ie en von ret titre en de " . ' ck um Thai und Thai, und immer wieder,That MYWAFKUNÉZIY “HFM nun an werde ich, Ihr Wehrmänner, durch Amxcx- p aWeble mit

Ench reden. Die «nisation der Volkswchx 1 meine :? Zlnfgabe, ' ei-n roßes

dieselbe mah». vo enday, dringende Noihwrndig! , aber ay Stiixk Arbeit, “damm i? auf die thätWSMjuug M*, der rer, wie der Webniäi , er Behörden wie _desx-W, Uhle" *yuj. ' Nach dem, was *; vo insen, nach dem Werke mism- A *r, yipd wan uns richten, uns egucn odxr Fluchen. KariSrube, den 21. Mai 1849. Der Ober-Vefehlshaber der Voiköwehr: Joh. Ph. Becker.“

Hessen,.Kassel, 18. Mai. (K.A.Z.) Heute morgen ist eine mobile Kolonne, bestehend aus einer Jäger-Abiheilung und einem De- taschementHusaren, nach Arolsen abmarschirt. SiißxrxmBemthen nach ist der Abmarsch auf den Antrag der Regierung des Füxsien- thums Waldeck (dessenKomingent bekanntlich ?„egcnwärtig seine Ver- wendung im Reichsdienste in Schleswig -Ho stein findek) in Folge einer vpn _der propisoxis cn Centralgcwalt ihr geivordenen Anwei- fung angeordnet, mn ge eizwidrige Störungen der öffentlichen Si- cherheit und Ordnung in dem genannten; durch Anerkennung der Reichs-Verfassung mit Kurhessen verbundenen Staate zu nuier- drk'ticklxn; sie ist deshalb zur Dispofitjon der dortigen Regierung ge e t. -

Hessen ,und „"bei Rhein. Frgnkfurt a. M., 25. Mai. Abends hakb 10 U-h-c. *Das Hanptq-ugrtier der hessisxinDivißoykß ,k! prpcnheim- .Die Truppen uoxeril reniüghti enFijhxcxn "find pom bxßen Geiste beseelt. Gestern hatte im Zeésischcn , pän'zxorfe LgytcxbaYz, eine Stunde Von Heppenheim, eine “8000 Menschcu starke ,olks- Versammlung statt, zu welcher, wegen ihres beunruhigendxn Cha- rakters,-cin hessischer Civil-Kommiffär. de_r RxFevyngs-Naxh-Pr'mz, ein entschlossener Beamter, und in seinemeefo ge dreiCyinpaHWeen des dritten hessischen anante-rie-Regime-nts unter der Fuh-r-ung des Regimenis-Comnmndeurs abgeschickt" wordezi zyarcn. Nachdem der Vergeblich zum Frieden ermahnende Kommxssär meychlings er-s ossen worden «war, wurde die'Versammlung durch emeu eutschio enen Angriff der hessischen Zy anterie „auseinandergesprxn t und ycrlox 50 T'odte, eine großé nzahl Verwundeter und 1 3 GeÉangene, welche nach Mainz gehrachi worden sind. Dex Yxriuß der xupyeix besteht in 3 Schwer,- und „einigen LeichtverWimdeFem Das Extas- niß hat eine solche Wirkung hervorgebracht, daß die Borposi-n dei Aufriilzrer über eine Stunde zurückgegangen sind _und die hessische-Di- vision gan begeistert ist. Eine Bestimmung, die Won morge-ii er- scheint, 'so alle Volks-Vcrsammluugen “„bis auf Wettexcs „verbieten.

Die hessischen Kammern smd gcsieruAbcnd aufgelöst worden.

DArmsiadt, 21. Mai. DWDarmstädterZeiU-MZ W.:- „Die Verkündigung dcs Ministeriums des Zynem Mm 1. ten d. bezeichnet die Stellung, welche die Großherzogliche Regierung im. Verein mit vielen anderen Regiernngen in Bezug auf die deuvsckxe Verfassung angenommen. Es ist hier nämiicl) er-kléirt, “daß_ dre Staats-Regicrung __mit allen ihr zu Gebote siehe:,iden x_echtl-tchen uiid zweckmäßigen Mitteln "dahin streben, )pcrde, die Gruydrexhte und die Reichsverfassun und die Beschlüsse „der Ccniralgxwait'zur all cmeimn Geltung ge augen zu “lassen. Eme Besiäiiguug dieser EFläxu-ng finden wix einßweilen darin, daß Nash sicherxin Verde!)- meu die Bevollmächiigten .derjenigeu Staaten, wei-Éize.' dzxe Reichs- Verfaffung anerkannt haben, damit beschäftigt sind, dxe M9ßxeg-eln zu verabreden, welehe die enamxten Rxgierungen, ,JTZUZÜÖU' den Staaten, in welchen “die Reichs-Verfaffung noch nicht anerkannt ist, für zwekaäßig h.alt_eu.“ '

Schleswi : o_lstein. Schleswi , 24. Mai. „(H. C,) Gestern ging hiein e Nachricht ein, daß daY Blockhaus Hei Frie- dericia von unseren sckxleswig-holßeinschen Truppen, zmtex Wm Hauptmann von Krohn, „ohne Verlust von unserer _Seite genommen worden ist, während zwölf Dänen zu Gefangenen gemacht sein solleii. Die Position soll fiir den Weiteren Operationsplan von W1chtigfext sein. Daß Friedericia von 3 bis 7 Uhr jeden Morgen beschossen wird, ist eine feststehende militairis-che Maßregkl. * '

Den neuesten Nachrichten aus Christiansfxlde zufolge, ist Hoff- nung vorhanden, daß der tapfere Oberst, Graf Otto pyn Baudissm, seinem Vaterlande erhalten Werde. '

Flensburg, 22. Mai. (H. C.) Man erwartet nächstens die Ausschreibung der gezwungenen Anleihe iiber die „Kommunen der Hxxzogthiimcr, denn der Krieg „kostet dem Lande ungeheure Sunnnén Geldes. Das Juhrwesen allein erfordert monatlichxine Summe von 400,000 Mark Crt. Dieser Anschlag ist nicht Über- trieben, denn es Werden täglich cii'ca 2200 JuhrWerke benußt, dercn jedes außer einer bestimmien Lieferung an Heu und STM) pro Tag 5 Mark Cxi. erhält.

Altona, 23. Mai. (H. C.) Von Präiatcn Und Gutsbe- siyern der Herzogthiimer Schlxsnsig-Holsicin ist die nachstehende Er-

klärung an die Siatthalter-s-ckygf? ciußxsaxudt wordm: „IU VLM"- "

lassung der öffentlichen Erklärung der Statihgltersckiaft .dxr Herzog- thümer Schleswig-Holsixin fühlen die Uizierzeichneten ?raiatxn und Gutsbesiizer sich gedrungen , hierdurch öffcmiich und seitlich zu er“ klären, daß aych ihnen das von SMM der Siasthglkersthaft ge.- wünschte Frixdet'sxperk am Herzen ljxge, ,da „auch ihnen dex von derselben vorgeschlagene We , um zu einer ricdlichxn Vereimgun

zu gelangxn, der geeignet e „scheißt. eim daher diirch dier

-k_urze „und bündige Erklärung Yrälaim und Guisbkjißir dem

um Unterstüßung ihrer Vorschlägx gysdx-iickl entpxochey hqhm wollen, so ergreifen sie zu .li-"„My mit Freuden die GC eth-it, kin"? hohen Statthalterschgft, i?) Wie, dem ganze)! BMUKK?“ L*Égkk'kihkx die Versicherung zy ,erncuem, Daß sik, MWK" WP GUMMI“- siexs bereit NPD *und bleiben werden, M' ETÜUJUW xines k- M- haften Friedens iir die Landx ZW eswig-Hoxß é-des "W

selzließlixh in dem Erlgsse „vpm 1 „*.-n d. aus espwéeuey mesxhe

„ro e O er u rin cn! Dies xxx warme_ W ck- JW ies?

ilßle, :Ti- Zem Yälatxn imp GMWÜBU ines? ire Erklärung endxn imd des A " chtigen sexuxx-en Schuh ubxx das theme Va- kérsayb herabflehmi Mk), den 19, Mal 1849. (Folgen die Untxx-

schxift-n.)

Ausland.

Oesterreiäx. Preßbur , 20, Mai, (Wandxrxro Der Jxld eugmeiiier Baron von Weißen hat naihßxbeudk Ansprache “11 die Bewohner Ungarns nnd SWMÜUKFKS «lasen..-

,An Ungarns und S, ebxn üraxpß„B,v1ker.

„Se. yiiajeßät der Kaiser vnd Fönig, unser „?u-ädtgftct Herr mich mit a'llej-höchßtm Handfazrti vpm 12- vik '. Z zum O er-Vc- fthléhabn' der Kaistcx. Armee in' ngam amd Siebenbürgc-n zuzmmnxn, so wit auch die provisoristbe Leitung aäer Cwii-Angxiegeßhexten busy ?ck".“ der im“- pt üktmagep ts-ubi. Dunbdnmsm von der Gxoß- imd Wzchngknt di-FU Sendungkud Micki! W dk! Eb“, M „die S1»)..- rmx; sp beiden- miubigm Aime- Jsu, gu skin, mxde “h Losuy dus“ Aufaa-bx munm “ß““ Tropfm tes Opfem,*1utd finde m_ susi“ * veranlaßt, hiermit an

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. „iter „trivia M .und Wm ' , , F&MFÜF ZP,“, Geschichgte veraniworten, daß m._lln_garn - wo die Txeue und das Vertrauen den „schön-ßen Ruf „fichnmvoxbcn _ das Ansehen des Königs und der Gesche noch seiner mn Jußen getreten ivcrtße, daß Einr- ehemals so säkön -dlührnden_Auen d", blutige Sammelplay jener- UnSwuxftmge cinerfrem-denNmion-seien,d1e durch dre SUM“): der wahren Aufklärung nus Men Theilen Enwpn's Yinaußget-mbe.n,dn Ochriderhebung alszwinn betrach- xeten, damit fie den bluiigen Sold dechvoluiionSpropaganda verdienen, und ge- genwärtig das s chönéUngarland zum Schauplaße ih'rtr fiuchbeladenen uud fkkvi'l“ haftrn That machtm, und auf diese Art durch ihr ekelhastes und verWerfii- ches Treiben den Glanz Erms mbmvollen Namms besudcln. Dcr sein Vaterland liebt, kann mit diesen *Nicdcxtxäcbtigen nicht halten," der soll der KaiserkArmxe mäckiig hilfen, Dex Vcrirrtc kehre zurück, und für ihn wn- den die Gcscße mild scin; Jene dagegen, die des Verbrechens Bahn nicht verlassen, wcrden mit unerbittlichcr Strenge vernichtet werden.

„Lasset daher ab von Eurem citlen und vergeblichen Trachten, kenn es mi“) e was immcr fiir eine Mach! und Opfer kosten, dieses schöne Land wird Zur sich selbst „und 'der Dynaßie.,erhalten. Lassct auch ab von dem furchtsamcn Wahnc, als wenn „Eurx constitutionelle Freiheit und Nationa- lität in Gefahr wäre.“ Ungarn sicht viel zu glänzend im Buche der Ge- Fchichtc, die Verdienste dcr mum Söhne Ungarns gegen das regierende Kaiserliche Haus find viel zu groß, als daß die Schneide unsern Waffen gcgen defscn Bliithe und Erhaltung gekehrt werden könnte. Ungarns und *Siebrnbiirgcns treue Völker! reicher mir und den durch mich bcfehligien Helden Eure Br-udcrhand zu Eurem eigenen und zum Wohle und Glück des allgemeinen Vat-erlandes.

Preßburg, am 20. Mai 1849.

, ' Welden, Feidzeugmeisier,“

Em Rundschreiben de.,s magygrischen Kultus - Ministers Hor- vath verordnxt, daß alle Bischöfe, Kapiiel, Konsistorien, Kirchen- und Schulvorstiher und Corporationen aller Konfessionen binncn sech„s Wochen ihre Huldigung und Anhänglichkeiis-Erkiärnng an die ]eßtge magyarische Re terung einsenden sollen,.

In _den unLarisxn Komitaten sollen alle Bcamten entlassen und an ihre Ste e republikanisch Gesnmie gewählt werden.

, ,Lemhqig, 19. Mai. Die Lemberger Zeitung bringt m ihrem offiziellen Theile folgende Kundmachung:

_ „Mit Bezug auf'die Proclamaiion vom 10. Januar 1819 Ubkk den Kriegszustaiid des Königreichs Galizien mit Einschluß dcr Bukowina“ und des Großherzogthums Krakau wird hiermit nach-

- träglici) zur ailgcmeincn Kenntniß gebracht und mit Beziehung auf

das Hofdekret vom 10. Oktober 1821 Z, 1808 der J. G. S. an- geordyet: daß der standrechtlichcn oder nach Umständen der kriegs- rechtlichkn Behandlung unicrzogen und nach den Mititair-Gescxzcn bestraft werdcn wird:

3) Wer einen K. K. oder Kaiserlich rusfischcn Soldaten zuin.

Treudruci) auch nur zu verleiten versucht;

b) win tick) Läsierungcn Sr. Majestät des Kaisers Dou Oester- MZ) oder Sr. Majestät des Kaisers von Rußland erlaubt, un '

6) wer in der Absicht, sich der reVolutionaircn Bewegung an- zuschließen, Piken oder Sensen ais Waffen hctrichtct, oder in deren VesiH betreten wird.

Lemberg, den 17, Mai 1849. - Hammerstein, Gcnxral der Kavallerie imd kommmtdirlnder (H(neral in Galizien.“

Frankreich. Naiional-Versammiung. Siizung vom 22. Mai._ Anfang 23/, Uhr. Präsident Marrast. Zn demGeseß- gebnngs-Aussckwsse wurde der Antrag auf Anklage gegen Präsiden- tin und Minisier gepriift. Da die Umstände sich geändert, so spricht st„ch von 7 Mitgliedern nur 1 fiir Berücksichtigung aus; der Antrag fallt also d„u1;ch. 2131 der Tagxsordnung sind zunächst mehrere Lokal- (Heseizenthrse. Ste wcrdxn erledigt. Millard, an ein gestriges Komplott dcr Yiecht-en, bei Gele enhe-it der Admini rationsschulen hindeutend, schlagt eme andere A stimmungsart vor. Taschereau bikampft diescl-be als,1111praktisch. Sie fällt durch. Nun kommen dithiierpellaiionen über Italien, Deutschland und Ungarn an die Reihe. Sari'gys, yiner der nicht wiedergewählien Republikaner von der Partei des.National erhält das Wort. Der Minister Lacrosse habe, sagt er, [eine gestrigen Ausdrücke „feige, hcuchlerische Politik“ unparlamentmusch genannt; er, der Redner, sei ab'rr im Volken Rechte, doch Persönlichkeiten seien ihm nicht eingefallen. (Al), al), er bittet ab!) Bürger Vertreter! Sie faßten am 7. Mai einen Beschluß, Welcher „der römischen Expedition eine andere Rich- tung gab. Was geschieht? Lesen Sie Oudinot's Proclamation vom '12tef-n dexsclben Monats. Keine Spur yon Gehorsam des Ka- binets fur Ihren Beschluß, Freilich hat er nichts weiter gegen Rom UJÜLUWUUUCU; abcr die Pläne der Conircrevoiution richten fill) zunächst nicht gegen Rom, sondern gegenBologna. Vier Mächte haben sich gegen das Emporkommcn der Frci'heii auf der Halbinsel verschworen. Lescu Sie die Proclamaiion Wimpfen's. Es ist eine S121nack), daß die Soldaten der französischen Republik mit Ocstcr- reichei'n und den-Neapoliiancrn zusammen maischich sollen. Ich gehe Leist! zurprusjtschcn Einmischung in die deutschen und ungarischen Verhiiltnisse uber. Wollen Sie wissen. gegen ivcn dicse Jutchen- iron mflcyter Instanz gerichtet ist? Gegen Frankreicly, Zech uns Repulziikaner. (Oh, oh!) Ja ivohl, trägt diese JutcrHention eincn eurppgnschcn Charakter. Sie ist ein Eingriff in alle ruropäischc Prinzipien.?“ „DeyRedner zerglicdert das neueste russische Manifest: Dassilbe sei eine Übermüthige Kriegserklärung. Man reihe dieses Manifest an die Proclamationcn dcs Königs Von Prenßcn. Alle Voiisnmnucr, ali? Dcmokraien werden darin nicht anders als Dimago- gen und Anarchisten genannt. Der Redncr fragt den Ministcr was cr ZUB Abwezidung dieser Gefahren gcthan. (Beifall.) Ei“ beantragt eme begrnndeie quesordmmg. Drouyn de Lhuys erwiedi'i't, da'ß'er dcn Besclylusscri der National-Versammlung nachgekommen sri in Bezug auf Italien. Lrsseps sci als außerordcniliclxcr Gc- sapdtei mtr ncitcn Jnstiuctioncn abgegangen. „Was Rußland be- Mffi- so |Q? lch nut Patersburg, Wien und Berlin in Unterhaud- [UUJM CM dkfinitive Erklärung kann ich also nicht geben.“ ZZ 91T) hakt LMM Vdrti'ag zu Gunsten der curopiiischen Demokratie. )??auiiuln thciit einm Theil der Bedenken des Vorredncrs. Doch sii das Mandat der Kammer abgelaufen. (Dev Tumult erstickt dcn NOVUM) „Ick werde mich des Abstimmcns iiber die vorgeschlagene T'aéqcsordnung enthalten.“ Cavaignac erklärt, daß er sich dessen mcyt enjihaltxn, sondern gegen dieselbe stimmen werde. (GcräUscW Er schlagt eme anere Reduction vor. „Bürger Ioiy“, fährt er fort, „hat eine hegrundete Ta esordmmg überreichi, die ich in ihrer Fassung bekaiiipfe.„ Jiimittel hat er dieselbe geändert; aber sie ist iminer uvex) eme formliche Kriegserklärung gegen Oesterreich, Line Kriegserklarnng, aus?:gesprochcn durch dié National-Versammiung! G'cstaitxn Sie, daß„ick) Ihnen eine andere Faffun vorlege. Will nnr Burger Zoly funf Minuten Unterredung mit ?hm gönnen, so zweifele :ck nicht," daß wir uns kaßäildigkn und die Tagesvrdnung Jemeinschaftlich uberreichen können. [Ja, Ja!) Die Siyitng wird u"Lipendirt. Grcße Aufregung herrscht aiif allen Bänken. Ca-

. WSW“ kehrt auf "seinen Play zurück und redigirt eine Ta esord-

MMI, deren Text milder ist und also lautet: Die Natiom -Vcr- QWUÜMF-fordert die Regierung auf, ernste Maßre eln zii ergrei- I-chJlY dte_Freih_eit nach innen und au cn zu beschüßen.“ Joly: nn mich diefer'Faffung nieht fügen.“ Er besteht auf der

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seinige-n. Odilon Barrot: Die Jolizsche Fassung sei eine Kriegs- erklärung. Die Regierung wolle und konne keine solcheVemniwoit- lichkeit übernehmen.. Ledru Rollin: „Sie nennen das eine KriegSerklärun'g! Aber lesen Sie doch das„russische Manifxst. 'Das ist eine Kriegsevklärung.“ (Der Redner arndtet links sturmtscßen Beifall.) Odilon Barrot tritt noch einmal vermittelnd auf. Cremieux folgt ihm. Schluß, Schluß! Zur Abstimmung! erschiillt es während seiner Rede. Zwanzig Mitglich verlangen die ein- fache Tagesordnung. Man schrettei zur- Abstimmung-du'rch Stimmzettek. Die Rechte entfernt sich wwdcr M Masse. Die ein- fache Tagesordnung wird mit 459 gegen 53 Stimmen ve'r'w orf e n. Die Versammlung beschließt dann, die Verschiedenen motWrrten'Ta- geSordnungs-Vorschläge der Herren Joly, Bastide UUd Cgvmgzzac den Abiheilungcn zur Erwägung zu iiberiveisen und die Diskusjton morgen von neuem zu beginnen. .

Vor der heutigen Abstimmung fand zuirßi noch solgeiide Dc- batte statt: Ledru Rollin sagte zum I)iinistcrium, es itche vor 1792 und Pilniiz', das famose Manifest des Herzogs von Branit- schwcig, so wie daijnige des damaligenKiinigs von Prcußcn, hat- ten mit dem Manifest des Kaisers von Rußland vom Mai 1849 und der Prociamaiion des Königs von Preußen an scinVoik gleiche Bedentimg. ian solle die Gxschichie bcdenkcn. Was dieMVa'ier getroffen, könne auch die Söhne treffen. Man könne srincm Schick- sal nur durch Ein Mittel entgehen: Um den Bürgerkrieg nach 111- nen am besten zu ersiicken, miisse man den Despoten dcs Auslandes würdig antWorten. -Odilon Baxrrot crwicderi, daß der Vorredner die Geschichte schlecht vcrstehc. Rußland habe sich damals klickt an Frankreich cwandt, die französische Rev-olution direkt ticgirt, Frankreich diret das Recht streiiig gemacht, sich jede biliclitxze Regierungsform zu gebm. Heute dagegcn erkenne es za die französische Republik feierlich an. Wie könne man also beide Epochen einander gleichstcilen? Cremicux ergänzte, das; Rnßiand der französischen Republik die cine Hand" nnr reiche, um mit der anderen Hand desto freicrcs Spiil gegen Ungarn und Jia- licn zu haben. Sei es mit dicscn bcidcn Völkern fertig, dann komme die Reihe an die französiscbe.Republik, dicscu Haupthecrd aller freisinnigen Jdcen. Die so schr geriihmtc L'lncriemmng dcr französisciitu Republik durcb Rußland sei also eine bloße Kriegsiist, dcr man durch eine energische Vikkiiiixzung aller 'bcdrohtcn Naiiona- litätcn entgegentrciru miissc. 941111 schritt nun zur Abstimmung. Wiihrend derselben rief Thiers alle Mitglieder der Rue de Poi- iicrs in die Neöensälc zusammen, und man enischicd, sick) dsr Ab- stimmung in Massé zu enthalten. Dies schend, rief Marrasi seinerseits sämmtliäye Biircan-Miiglicder um sich, und man bc- schloß, 20,000 Manu Tiuppen Unle'r dem Befehl eines zuver- lässigen Gencrals sofort zu rcquirircn nnd fich permanent zu erklä- ren, wenn die Rechte nicht vc-tire. Dic'sc Erklärung vcrbrcitcie sich wie cin Lauffenrr in dankbcnsälcn. Dic nöthige Zahl der Rcch- ten votirte, und die Von 20 Mitgliedern derscibm Verlangte cin- fache Tagesordnung wurde, wie oben gesagt, mit 459 gegen 53 Stimmen zurückgewiesen. Dcr Schluß der Sitzung erfolgte erst 20 Minutcn nach 7 Uhr unter dem zahlreichen Rufe: „Es lebe die Republik! Es [che die europäische Republik!“ Nach dem Schluß der Sitzung traten sännnilichc Minister bcim Präsidenten Bonaparte im Elystic zusammen, um iiber die europäische Lage zu berathcu. Bugeaud und Changaruicr wohnten dcm I)iinistcr- Rathe bci.

Sitzung vom 23. Mai. Anfang 1 Uhr. Starker Andrang, da die bevorstehende Debatte das höcitste Zntercsse erregt. In den Gruppen der Scitengänge wcrden ailcrlei Gerüchte erzählt: ncuc Truppen, mii Fchazarcthen, seien in Marsch auf Paris; ein gro- ßer Staatsstreick) solle ausgefiihrt wcrden; Bngcaud, erst gestern Abend eingetroffen, habe die ganze Nacht bei Bonaparte und Cyan- garnier zugebracht; dort sei ein Plan zur Vernichtung der Partei der rothen Republik auSgesonncn Morden, und die Rothen hätten ihrerseits aiif einem Bankett „dir Todtcn Und chendigxn“ geschwo- ren-, mit der sozialen Republik zu siegen odcr zu fallen; alle Klubs seien permanent erklärt und dcrgWichcn mehr. Uiiier diesen und ähnlichcn Gesprächen crklärt Marrast die Sixzung fiir eröffnet. Das Protokoll der gestrigen SiHUUg wird verlesen; aber Niemand hört bci der allgemeinen Aufregung darauf. Marrast: „Zn Gc- mäßheit ihrer gestiigen Tagcsordnung kehrt die Versammlung zu den Jriicrpkllationen Über Italien und Rußland zuriick. Mehrere begründete Tagesordnungcn sind Vorgelegt worden. Bürger Rondeau triigt jedoch darauf an, alle diese Tages- ordnungen dcm Geseygebungs-Ausschusse zm“ Vorxxiisnng zn iibcr: weisen, Wodurch die Diöknssion siwpeiidirt wiirde. „ie Versammlung hai zu cntschciden, ob sie die Rondeauschc Pioposition iii Veti'aclxt zieht.“ Rondeau nimmt das Wori, um seinen Vorschlag zu ('c- gi'iinden, aber der Ruf: Tie Vorläufige Frage! Übcrxäubt ihn. Marrajt bringt die Vorläufige Frage zur Absiimniung. Sie wird angenonimcn. „Zcßi“, sagt der Präsident, „haben Sie iiber die Pricritiüt „311 ent chcidcn.“ Tic Cavaignacsckze Tagesordnung erhält die PUJK'UÜ. - icielbc lautet: „Tie Naiional-Vcrsammlung lenkt die ernste Aufmerkimnkcit der chicrimg anf die Ereignisse und Tmpxcnbewegungkn, die sich in Europa zutragen, Und, Von den Gefahrch durchdrun en, welchc dicse Lage sowohl fiir die Zukuuft dsr Freiheit, ,als ,in“ die inncrcn und äußeren Inicrcssen der Re- publik habcn, Zmpftehlt sie der Regierung, die Maßregeln zu crgrci- fin, wclche nothig sind, um dieselben energisch zu bcsckiixzcn, und gehi zur Tagesordnung Über.“ Flocon bekämpft diese Fassung. Bex dem Ernst der Umstände sei die Fassung 30in und selbst die Fassnng_Vasiide's besser. (Die von Jvly vorgeschla- gckiie TagWordnung lautete: „Dic Naiional-Vcrsammlunq, in Er- iragung des Manifestcs dcs K'aisci'ö von Rußland nnd der zwi- sclxcn Oesterreich, Picußen und Rußland eingegangch Verträge, gls so1chcr, welche die durch die französische Rcvvlniion und durch YU TageJyrdnung vom Monat Mai1848 proklamirtcn Grund?- 1a§e dcs offentlichxn Rechts angreifen; im Namen des französisclicn Volkes gegen d-icie neue Coalition, welche die Freiheit (Fmopä's bedroht, pi'oicstirend; trägt der Regierung auf underiiilick di

. - z .] ) ? eiiergjiscl),stm Maxiregeln zu treffen, um dcm Grundsalx Dcr Unab- hang_igkc1t und ationalität der Völker iibcrall Achtxinq zu ver- schaffe", wo cr bedroht ist.“ Die von Bastide beanträqic: „Dic Natiynql-Bersammlnng, in Erwägung, daß der Grundsaß der U11- abl)angtgke1t der Nationen Europa's und selbst die, Sickierheit Frankreichs durxh das Manifest und die Bewegungen der Tiuppcn der fremden Mächte bcdroht sind, fordert die Regierung auf, alle ZUM Schuß der Ehre und der Inicresscn der Republik noihrvcndi- gen Maßr-giln zu ergreifen, und geht zur Tachordnnng über.“ Der Antrag Rondeau's endlich: „In Betracht, daß ,die motivir- ten Tageßordnungen nicht ein bloßes Gutachten über die Beschlüsse des. Mimsterinms enthalten, sondern eine Resolution, Welche e/rnsie Maßregeln vorschreibtund den Krieg nach sick) ziehen kann; mit IZM cht auf „die Artikel 41 und 42 der Verfassunq und den Artikel .) dcs „Geschafis-Reglemcniz dcr National-Vcrsaminlunq, schlage ich vor, die motivirten Ta eSordnungcn den Adil eilun en *“ r "

, . , , ) s zu PrUfunq JU uberweisen.) Um mde en voile Einigkeit unter allenRepubiikanern bek- zustxklen, Pollen sick) Joly und Bastide obiger Fassung fügen, chn inan darm willige, ihr vor dem Schlusse folgende Worte einzuschalten:

und die Unabhängigkeit und Nationalität „aller Völker _.zu wakm.“ (Aufregung.) G u st av v o n B e a u m o nt findetes srhrerstauneyswextb, daß Leute, wie Job.) und Flocozi, *die gestexn „Krieg und mchfs „ais Krieg „gewollt, sich plöiziich mit der Cavatgnacschen Tagesordnung Vereinbarten. Hier müßten Wohl gcheime Triebfedern zu Gsund- licgen. Cavaignac: Um jeder ZweideUtigkett vorzubeugen, weise ich den Floconschen Zusaxz zuriick. (Lärm vom Ber, e. Rufnach Abstimmung.) Die von Cavaignac *.*-orgeschleene, agesordnung wird einhelli angenommen. Flocon,. astide und Joko dringen auf Abstimmung über ihren Zusay.“ Derselbe wird wit 346 gegen 269 Stimmen verworfen. Dic gesammte Txcgesvrdnung, die durch den beantragten obigcn Zusay in wei Theile geWAUe-t war, geht dcnmächst, ohiie diesen ZKM, mat '4 gy- gcn 181 Stimmen durch, Das Interesse der Sißuyg i,.ft vorüber. Während einer Pause cirkuiirt fo1 ende Mlmstxk- liste im Saale: Bugeaud, Falloux, Baroche, „arri, Matthieu de la Rcdortc, Buffet, Von Corccchs und ,Jaucher.„Dw Versamm- lung gcht zu ihrem Hausbudget und dan Saal-Emriihiyngskoßßl iibcr. Die Siyung wird fiir cine geheime erklärt und die Sch ßung der Thiircn verfügt. Nack) Erkdignng des Hausbudgdts ver- sucht Flocon die Frage wegen Amnestie für die 120.0,Zmnx-Jnsu-r- _qcnien auf die nächste Tagesordnung zu bringen. Wird „verwor a. Ein Antrag, Carnoi's Uebkrrcste aus Magdeburg holen 1a 811, wird, weil nicht mehr 500 Miigliedcr anwesend sind, an , „morgen verschoben. Cremieux erscheint auf dcr Tribüne und test :eine-n Artikel der heutigen Dcmocratie pacifique vor,„in welcher ain angeblicher Schlachtplan der Contrc-Reviilution enthullt wird, laut ivclchcm am 281“th oder 29sten d. M. ein allgemeines Blutbad erfolgen soile. Er fordert den Verfasser des AMS, Victor Considerant,* auf, sich über die Quellen zu erklären. Considerant erklärt, daß die Qucllcn uicht richterlicher Natur iräi'cn, sonst wiirde er sie auf der Tribüne offenbart und nicht ÖW Journalwcg vorgezogen haben. Die OcYnilichke-it sei am b, gecignct, das Komplott zu zeririimmcrn. timmen linXs: siraßburgcr Komploit War auch verrathen und wurde docix danch- gesth. Considcrant erklärt, daß cr den Conseils-Praüdentm in Kcnutniß gesch habe. Presse vor, der eine ähi1lici)eE11tl)iillung macht. LedryRinn ci'gänzt die Thatsachen durck) die Angabc, daß Changarmxr allen Miiitair-Chcfs befohlen habe, nur ihm und nicht dem Prasidenten der National:Vcrsanimlung zu gehorchen. Er beantragt die Er- iicnnung Liner Untersuchungs -Kommission. (Große Aufregyyg.) Ledrn Rollin dringt auf sofortige Ernennung diesex Kommisnon, um über Changarnicr das Urtheil, zu spreclzen. Odilon Barxot macht Miene, ihm auf die Tribüne zu folgen, Bedeau sprtéht vorher Wenige Worte. Bei Abgang der Post, _nm halb 8 Uhr, dauerte die Debatte nock) fort; man glaubie indeß, daß Ledru Ro!- lin's Antrag nicht durchgchcn werde.

Paris, 28. Mai, Che Marschail Bugcaud nach Paris reifte, richtete er folgende Proclamation an die Alpen - Armee“: „Hauptquartier Lyon, “19. Mai. Soldaten der Alpcn-Armeei Ihr habt so eben Euer Richi als Bürger frei aiisgeübt, indem Ihr Eure Zettel in die Urne watch. Diese Biirger-Mission, welche Euch TieVerfaffnng gewährt, ist nun für di'ei Jahre beendet. Eure ?))iilitair-Mission, dic nicdt weniger pairiotisck) ist, tritt wieder in ihre alte Gewalt. Ihr werdet nie vergessen, das; die Armee “cin-ä gerichtet ist, um über die Achtung fiir die Unabhängigkeit Frank- reichs gegen äußere Feinde nnd der inneren Gesixze zu wachen. Eure Pflicht ist es, die Bcrfaffung zu Vertheidigen, welche die dcnwkraiisc'i)? Republik gründcie, Schon dicscrhalb schul- det Ihr Gehorsam dem Präsidenten der Republik, welcher der Erwähltc des Volkes ist und welchem die Verfassxmg die Aus- iibung dcr Exciniivgcwait verleiht. Endlich müßt Ihr die drei- farbige Fahne vki'thcidigcn, die einzige, welche naiional ist; dieselbe, Miche seit der" alten Republik unsere Armeen zum Siege fiihrte. Sie ist das Sinnbild dcs unvergänglichen Ruhmcs, wvmit sich die französische Nation durch Kriegsthaicn bkdccktl, welche die größié'n sind, dercn die Gcsthichtc erwähnt. Tie'jcnigcn, Weiche andere Far- ben anfpfianzcn möchten, sind Vcrräthcr an der Verfassung, und Ihr wißt, was mit Vcri'ätiiern zu machen! Die Disziplin, die Euro Siärke, Eure Würde bildet, ist auch eine der mächtigsten National-Garantieen, wie sie überhaupt der Aus- druck aller militairischcn Tugend ist. Ihr Werdet sie also sorgfältig unter (Euch aufrrchierhaltcn. Dies ist die Lebensbahn, die Euch (Luer aller Waffcnbruder Vorzeichnct, Euer Waffcnbruder, der es sicli bis zum Grabe zur (*Ihre anrechnen wird, glcici) Euch qcmeiner ledat gcwcscn zu sein, Wie Ihr, trug ick) dcn Tornisterduf dem Ruckcn, uiid nur durch mein Gewehr imd später durch meinen De.- gcn bin 1ch nach Einer Dicnftzcii von 46 Jahren zu der Ehre ge- 1angi, Euch zu bxfel)!ig«1.“

Der nngariiihe Abgesandte Grachicky richict in den heutigen J)?orgcn:Jc-11rnalcn cin Sidrcibcn an den Minister der auswärtigen Lingclegcnl)ciic11, worin ci“ demselben im Namcn Kossuth's nnd der ungariscden ExckntiVchaii anzcigt, daß sich Ungarn als freier scibstsiandigcr Staat konstituirc nnd in den cUi'opäiscixen Staaten- Vorhand, namewtlich Don dcr französiscdcn Republik, als Schwester- Nation sich aufgcnc-mmcn zu schen wünsche.

(Jroßbritanien und Irland. London, 23. Mai (Hesicrn sind Ihre Majestät die Königin und Prinz Albrecht mik ihrer Familie iricrcr uncl) Osborne auf der Insel Wight äbgercist. ' Jnt'Öbcrbqusc crilärie gestern Marquis Von Lansdowne auf eiiie an ihn gcrichteic Zitierpellaiion, daß die Unterhandlungen iibcr dri NUKLU'JTUHLÜLU am La Plata vorwärts schritten, aber zu einer Disiussidn im Parlamente noch nicht reif seien, Jm Unter- Hanst gritg Vorgestern di,? Bill iiber die verschuldeten (Hüter durch den Anöichuß; dtrVill uber die irländischen Pachtvcrhältnisse rückte cin„Siadmm weiter und die Amendcmcnts dcs Oberhauses u der irlgndiscdcn Armm-Hülfsstcncr-Bill Wurden “angenommen. Öestem criitclt Herr_T. D'Cyiicourt mit 46 gigcn*41 Stimmen vom Unterhausc dic Erlaubiiiß zur Einbringung ciner Viki, wodurch er kli? Pa1*lainents:Daiic1* vim sieben auf fiinf Jahre verkiir en Mil. Void D. Stizart und Herr S. Crawford untcrsiüßten dieien Antrag, der Minister Lord Z. Russel! aber trat demselben entge- gen. Gegch dic Vemxrkung, daß längere Parlamenie leichter zu hesicchcn warm), gls kürzere, äußerte dcr Premier-Minister: Wenn ici) die gegenwartige Macht der öffentlichen Mcinnng in unfercm Lande betrachte, so glaube ich nicht, daß dcr Einfluß dcr Krone ni klUU“ Weise ausgeübt zu werden Vcrmö'chte, der die Unabhän- gig'kcit “Ol's Parlaments gefährden könnte. (Hört! hört!) Ich, für mein Theil, glaube iibrigens, daß ein solcher Einfluß auf ein kiir- zcres Parlament cl)er cine Wirkimg ausüben könnte, als auf ein [auch, denn die Mitglieder des lexztcrcn miisscn aliméilig inne wer- den, weichen Entiiiuschungencin Vertrauenauf solche Gnnsierweisung sie aussiyt.“ (Hört, hört! und Gelächter.)

Mit dem Dampfsckiffe „Cambria“ hat man Nachrichten aus New-York vom Zten und aus Montreal vom 7tcn d. „halten. Die Ruhe war in Kanada gänzlich hergestellt, und das dortige Parlament fuhr in seiner “Thätigkeit fort. . Eine Proclama- tion des General - Gouvexneurs, feste eine BelohUUW von

St. Romme liest cinen Axtikel dcr '