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, . S. m“ 1 nur aufzulösen, sondern auch zu entwaffnen. Der 11011113]? GemejcKye . Rath hat in Folge dieser Maßregel seine De- mission gegeben- „ . .
Als Thiero vorgesiem uber dethevoluttons- oder Konkordren- Play schritt, hielten ihn Arbeiter an Blousen an, und nöthigten ihn- zu rufen: Es 1el*r_d1e demokratiscky-soziale Republik! Thiers weigerte sich, und em Arbeiter soll ihm ins Gcfickyt gespieen oder, wie andere Blätter sagen, ihm wenigstens seine Müye ins Gesicht eworfcn haben. Der heutigcConstitutionnel erklärt zwar die ngaben über diese Vorfälle für übertrieben, “gesteht indeß zu, daß Herr Thiers es für angemessen erachtet habe, einen Lohnwagen zu besteigen, um sich den ihm drohenden Beskhimpfungen zu entziehen.
Großbritanien und Irland. London, 80, Mai. Die amtliche Gazette meldet die Ernennung des Sir David Dun- das zum General-Auditeur der britischen Armee.
Die Morning Chronicle sagt; .ka mag die Sicherheit der französischen Republik gefährden, das; russische und österreichi- sche Heere sich verbinden, um die erstehendc polnisch-magyarische Demokratie von chreczin zu unterdrücken, und die Sympathie, wo nicht das Interesse Frankreichs mag es zu deren Hülfe aufhie-
ten, allein England hat kein solches and , keine solche Sympathie, keine solch? Interessen. Wir können den Muth eines ritterlichen , doch mißleiteten Vol (? bewundern und
seine vergeblichen Kämpfe bemitleiden, W nn aber Oesterreich zerstückelt werden und die Flamme der R olution in das Herz Rußlands geschleudert werdm soll, so 111 ss es durch Andkre gc- schehxn, als durch uns. Sollte aber Ruß und die Gränzeu über- schretten, die es vorgezeichnet, sollte es seine Hand erheben gegen dre eriheit und Unabhängigkeit seiner Nachbarn, so weiß es Wohl, daß England seine geringste Bewegung nicht mit Gleichgültigkeit ansehen wird.“
Das Bath Journal will wiffen, daß Sir J; C. Hobhouse und Herr Labouxbére die Pairswürdc erhalten und Lord Lincoln uny 'Lord Sidney Herbert, von Peel's Partei, an ihre Stelle ins Mintsterium treten sollen, Auch Sir R, Peel's Sohn, der vor kurzem mit Beifall im Parlament dlbütirte, soll eine Stelle im Ministerium als Lord des Schases erhalten, '
. Mit dem Pendschab ist auch einer der großen Diamanten Ost- indjens, der bcrühmte Kohimur, Berg des Lichtes, aus der Schas-
934 .
kammex des Maharadscha in den Besiy der Engländer gekommen und ward binnen kurzem der Königin übergeben werden.
Ueber New-Orleanß hat man Berichte aus SanJrancisco, “
die bis zum 7. März g_ehen. Tao Dampfschi“ „California“ [aq vxrlassen von der 911011111chaft im Hafen, so da die armen Pasa“- gxere zu Panama „9.0 lange darauf wartm können. Das (Hold- Yxaben h_atte wiéder tlxätig bewnnen, und die Berichte lauten gün- ttg. Dae Goldge end zicht Fiel) weit in Unter-Kalifornicn hinein, Der Grund und - oden in SauFrancisco war um das Sechösache an Werth“ gestiegen.
Belgien. Brüssel, 31. Mai. Nicht der Großherzog von Bgden, “wie die Indepcudancc sagte, sondern der Erbgroß- 977308 isl untcr dkm Namen eines Grafen Von Lindenau in Brüssel emgetroffen.
„Schmeden nud No1*tve_gen. Stockholm, 25, Mai. (Bors. H.) Prinz Oskar ist aus dem „Gauthiod“ in Calmar an- gekommen und von "dort zu Lande nach Karlskrona abgereist,
„ Djer rü lische Gesandte Cartrvright ist nach längerer Abwesen- heit wtedkr ier angekounncn. .
Italien. Rom, 20. Mai. (A. 3.) Nachdem gestern eine Stunde nach Mitternacht eine Sjaffette mit der Nachricht von dem Flall Bologna's eingetroffen wm", slang es der chierung zwar, erselbe den ganzen Tag über geheim zu halten, allein die tief ge- druckxe Sjimmung ließ auf bkdcntende Vorfälle schließen. Man war mdessen geneigt, diese eher auf dem Kampfplay zu vermuthen, Von dem eine sehr verworreue Kunde zu uns herüber kam. Ge- gen Abend [angle ein Wagen mit starker Bcdeckung von Drago- nern an, was die' Einen auf einen Gefangenen hohen Ranges be- zogen, während" andererseits sich das Gerücht verbreitete, es sei Garibaldi, welcher vier schwere Wunden empfangen habe. Als es zu dämmen: begann, kamen die Beichtstiihlc an die Reihe, Welche nac!) Piazza del Popolo und nack) St. Lorenzo in anina Jeschleppt Wurden, mn dort vsrbrannt zu werden. Als man chou Feuér hincüxzeworfcn hatte, xraf Sterbini auf und hielt eme Rede, in wel „*r A' darauf hinwies, daß sich zwar der höhere Klerus viel habe zuSchnldcn kommen lassen, das; man dies aber nicht der Rekigion cntgelten lassen dürfe, Auel) solle man den Feinden der Republik nicht die Schadenfreude “gönnen, welcbe sie über den Schein des Rechts empfinden würden, wenn es heiße, in Rom
hexrsche wirklich Anarchie. 'Die Regierung habe die Verhandümgen MU dk". Franzosen „abgebrochen, noch sei die Flußliuie un ureichénd ».Jcrthetdtgt, „le »Bctck)_t_stiihle eigneten 'ich zum VarrikadenÉau treff- [ich, dazxx moge man „ste verwenden. 91ach dcm Kriegsschauplay sind gestern 83 Wag'eu nut Lebensmitteln abgeführt worden, was auf große Nyth m xc1zen Gegenden deutet, da Rom selbst eher “Zufuhr, als ATussuhr nöthx har. - , “ urin, 26. ** ai. (Fran . Bl.) Der ' t'ta*d kes Köni s ast etwas besser; das"Fieber hat Zachgelassen. 31, n g - U0mglrchc Ichausprcle. - Sonntag, 3. Juni. Im Opernhause. 70ste Abonnements-
Vyxstellung: „Dix Hufgemxtten, Oper in 5 Abtheil., nach dem Fran- zö'stychen dcs Scribe, uber]th von CasteÜi, Musik von 'dem König-
Ballets vom Königlichen Balletmeister Ho uet. ( err Ti at“ eck: Raoul dx Nangis, als [este Gastrolle.) JlnfangZ Uhr. ck 'ch
Prersc der Pläße: Parquet, Tribüne und zweiter Ran 1 Rthlr, Erster Rang, erster Balkon daselbst und Proscenium 1 Rt lr. 10 Sgr. Parterre, dritter Rang und Balkon daselbst 20 Sgr. Amphitheater 10 Sgr, :c. .
Montag, 4. Juni. Jm Schauspielhause, 86ste Abonnements- Vorstellung; Hamlet, Prinz von Dänemark, Trauerspiel ln5Akten, vor) Shakespeare, Nach Schlegel's Ueberscßung, (Herr A, Wohl- brück: Polonius.) Anfang 6 Uhr.
täomgssiadttsM-z Theater. _ Sonntag, 3. 3300“, Auf vieles- Be ehren: Der Bräutigam und„der Affe, Pone mit Gesang in 3 kten, von . Nestroy. Mujék von G, Ott, (Herr Klischnigg: Mamock, ein A e,)
_ Montag, 4. Zum“. Der Glöckner Von Notre-Dame. Roman- 111ches Drama in 6 Tabkcaux, von Charl, Birch-Pfeiffer, (Fräul. Luise von Hagn: Comeralda, als erste Gastrolle.)
__Dienstag, 5, Juni, um Benefiz des Herrn Klischnigg: Ein thyt1piel-Ho110rax'. Origina :Lustspiel in 3 Akten, von H. J. Heine. Zwischen dem ersten und zweiten Akt des Lustspicls, zum erstenmalt': Dex Frosch, Mimisch- komische Scene, ausgeführt von Herrn Kltjclmigg. Zum Säxluß (neu einstudirt): Zocko, der brasilianische Affe. Melodrama m 2 Akten, nach dem" Französischen von
C. Gnauth. Musik Von mehreren Komponisten," (Hr, Klischnigg: Jocko.)
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Breßlau, 1. Juni. Holländ. u. Kaiserl. Dukat'en 97-Gld. Friedrichsd'or 11ZYB1'. Louisd'or 1122 Gld, Polnischrs Pa- piergeld 939,5 bez. u. Br. Oesterr. Banknoten 823;- u. ? bez. Staatsschulpscheine 78:1; Br. Scehandl.-Prän1ienschei11e 350 Rthlr. 100 Gld. Pos. Pfandbriefe-ejproz, 9717 Wr., do. Z.Zproz. 803: G. Schlefisthe do. IZproz, 899; B1'., do. 1.10. 15. 4proz. 91-3; Br., do. ZZproz. 823- B1“.
Poln. Pfandbr, alte 4proz. 90? bez, u. Br„ do. neue 90 Br., do. Partial: Loose 3 300 Fl. 97', GP., do. Bank-Ccrtif. 0 200 F1, 1322 Br.
Actien: Oberschlesische 1.006. und bin. 3. 93 Vr. Bres-
lau-Sckzweidniy-Freiburg. 79 bez. u. Br. Niederschles-Märk. 71 Br., ,701; G. do. Prior. 99 Br., do, Ser, 111, 9317 Br. Oß-Rhem. (Köln-Mind.) 761, B1“. Neisse- Brieg 8-1 Vr. ' Kra- kau-Oberschlesische 389,3 bez. n. Br. * 5Zöaris, 30,Mai, Zproz. 52 baar, 51 , 70 Zeit; “proz. 81 „50 baar, 81 , 30 Zeit. Ya1112150, . _ _ pani ck? ,- ,x FWW“ 407J11ne1e 23,. m 4 Uhr 'cl die 51910 " ' _ _ . 3. um 00 Centtmen. Madrtd, 2», Mai, Zproz. 241, 5proz. 101.
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Vom 13. Mai bis inkl, 19. Mai 0. inkl. 1263 . 11,321 » * ' m Summa MCMsom-n, 1
Markt-Berichte.
Berliner Getraid'ebericht vom 2. Juni,
Am Heutigen Markt waren die Preise wie folgt:
Weizen nach Qualität 56-60 Rthlr, Roggen loco und schwimmend 25 3 WF Rthlr, -- p:". Iuni/Zuli 252. Rthlr. Br., 25 bez. u. G. „ Zuli/Aug. 26'; Rthlr, bez. u. Br., 26,1. E- -- . ept./thbr. 28 Rtl)lr. M,- 275; G. Gerste, ?roße loco 21-23 Rthlr. " leine 20-22 Rthlr. Hafer loco nach Qualität 14'-16 Rthlr, Erbsen, KochWaare 26-28 Kthlr. * „ Futteraare “25-27 Rthlr, Rüböl loco; 1275 Rtl)lr. Br. 11. G, „ pr. Juni 12T- Rthlr. Br„ „21 G. » „ uni/ li do. „ uli ug, " do. " _ ._/'Sept. , do. - Sept./Okt. 124, Rthlr. bez., 121 G. » Oktbr./Novbr. 12Z Rthlr, bez, n. Br. Leinöl loco 945 Rthlr, Br., LZH bez. u, G, _.. Lieferung 947,“ MM. r, Mohnöl 181. 3 18“; Rthlr. Hanföl 13 a “121 Rthlr. Palmöl 14? a 14?- Rthlr. Südsee-Thran 11'4 a 111, Rthlr, Spiritus loco ohne Faß 16 Rthlr, bez. u, Br, - *“- pr. Juni/Iuli 16 Rthlr. Br., 151 G', » Iuli/Aug. 16,1 Rthlr. Br., 16'; G,
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" Aus.'/'S“ept.- 161; Rthlr. Br„ 16? G,
Naabriobten aus [**:-0111111111" &. 31. 81060 giinstixen Zinüus's aus, uncl 018 Course nahmen eine stei-
Marktpreise vom Getraide. Berlin, den 81. Mai. Zn Lande: Ro gen 1 Rthlr. 3 Sgr. 9 Pf., au'cb1 Rthlr. 1 Sgr. 11 Ps.; gro e Gerste 28 Sgr. 9 Pf.; „Hafer 23 Sgr. 9 Pf., auch 20 Sgr. Zu Wasser: Weizen (wcißer) 2 Rthlr. 17 Sgr. 6 Pf., auch 2 Rthlr. 12 Sgr. 6 Ps, und 2 Rthlr. 7 Sgr. 6„Pf.-' Rog en 1 Rt lr. Z Sgr. 9. Pf., auch 1Rtl)lr, 2Sgr. 6 Pf.; große Ger e 1 Rth r.; kleine Gerste 27 Sgr. 6Pf., auch 2.5 Sgr.; Ha er 21 Sgr. ZP ., auch 20 Sgr.; Erbsen 1 Rthlr. 3 Sgr. 9 Pf., auch 1 Rth r. 2 Sgr. 6 Pf, (schlechte Sorte,) . Mittwoch, den 30. Mai. ' Das Schock Stroh 6 Rthlr. 15 Sgr., auch 6 Rthlr. Centncr Heu 25 Sgr., gerin ere Sorte auch 17 Sgr. 6 PH . Karto fel-Preise, Kartoffeln, dcr Scheffel 17 Sgr. 6 Pf., auch 12 Sgr. 6 Pf.; meßemveis 1 Sgr. 3 Pf., aych 101 Pf- ' * _ Branntwein-Preise. Die Preiß» von Kartoffel-Spiritus waren am
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Korn-Spiriws ohne Geschä t. Berlin, den 31. Mai “1 9. Die Aeltesten 'der Kaufmannschaft von Vexlin.
Druck imd _Vxxlag der Deckerschen Geheimen Ober:Hofbnchdruckerei.
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Béilage
lichen General-'Musik-Direktor und Hof-Kgpeilmeister Meyerbeer. „
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132-9434»; .-. -
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Inhalt.
D e u t s ck [ a u d.
Oesterreich. Wien. Manifest des Kaisers. - Armeebefehl des Feld- zeugmeistcrs von Welden. -- Brünn. Stellung der rusfischen Hülst- truppcn. - Reise des Kaisers.
Ba ern. München. Tagesbefehl des Kriegs-Minißeriumö. - Nack;- ri ten aus Landau. - Ankunft der Kömgin von Württemberg in Kis. fingen. - Donauwörth. Die Ruhe im La er herFesttllt.
Württemberg. Stuttgart. Abreise des enrra von Miller. - Die Soldaten-Versammlung in Ludwigsburg.
Baden. M a n n h e i m. _Widerlegung.
HF"! und bei Rhea), Gießen. Erklärung des demokratischen
ehr-Ausschusses. - Amagung eines Truppen-Durchmarsches. Flenöbur . Sterblichkeits-Verhältniß unter den Ttuppeu. Schleswig-§§olstein. Schleswig. Die Kanonadc bei Fridericia. - Frankfurt. Frankfurt a. M. Ankunft mecklenburger Truppen. A u 61 a n d.
Oostexreicb.“ Krakau. Muskerung der rufstschen Truppen. - Czer- nowtz.' Emrucken, russscher Corps.
Fragkretch. (1,1111. _;Cntlassunxsgesuch Thiard's. - Erklärung von OfUZZeren. - lllkalkljck)? Borke rungen gegen Emeuten. - Blokadc- Erklärung gegen Marakaibo. - Vermischtes.
Großbritanien ,und Irland. Lonro n. Ablehnung des Entlassungs-
csnchs LqrdClgm's. - Birminghamer Subscription für Ungarn. - “114? hrafilxmxtsÖen Differgnzialzöllc. - Parlaments-Akte gcgen Attentate auf „dre Komgm. - Gras Mayo und Herzog von St. Albans +.- Die gehetme Abstimmung. - Vermischtes,
“Niederlande. A 06 d cm Haag. Zttrücknahmc dcs Gcscßcs iiber die
miuisfc'riclle Verantwortlichfeit.
Seköxyen. Bern. Vcschb'iffe dcs Nationalmths wegen Auflösung dcr Mtanir-Capitnlanonen.
IYlißezt. T::in. Königlichcr Exlaß. - Florenz. Proclamation dcs
ro cxzo .
Spanien. gMadrid._ Zoll-Tarif-GcscH-Kommisfion. ' . Wtffenfckmft und Kunst.
Königliches Opernhmts. (Die Jüdin. Herr Tichatscheck: Eleazar.) - Alcffaukro Stradella, (Herr Tichatschcck: Stradella.) - Konzert, ver- anstaltet_vom „Txcubund für König und Vaterland““ im Krollschen Saale. - Vrrcm fur mrttclalterlichc Kunst. - Auch ein Todtcntanz aus dem Jahre 1818. - Eine Denkschrift au die deutsche Nation. -
Eisenbahn „ Verkehr.
11ichta1ntlicher Theil. Deutschland.
Oesterreich. Wien, 30. Mai. (Wien. Ztg.) Se. Majestät der Kaiser Lat folgendes Handschreiben erlassen: _ „Licher Jeldmaréclyall : Lieutenant Freiherr von Cordon! M11 fiefchetrül-niß habe Ich das unglückliche Loos so vieler muthvoller Vkrthcidéger der Jcsiung O cn, - ihres braVen, heldenmüthigen Kommandanten, einer gro mAnzahl pfiichtgetrcuer Offiziere und Mannschaft der dort verwendet gewesenen Abtheilungen Meines Heeres zur Kenntm'ß genommen _- neue zahlreiche Opfer des un- seligen „Kampfes ciner verzweifelten Partei und ihres verführten Anhanges gcgen durcb ZahrhynderFe bestehende Rechte, gegen Gescß und Ordnung! Es itt Mein thle, daß für die hinrerblicbencn Wittwen und ngscn Aller, Welche dort selbst auf so ehrenvolle Weixe dchod für die gerechte Sache erlitten, und von denen Mir vorl “ufig nur der tapfere Kommandant, General-Major Henßi, der eben so brave Oberst Alnoch, dZnn der Major, welcher bei der be- absichtigtcn Sprengung des Bru-cke'npfrilexs sein Leben ljcß, speziell bekannt sind, in möglich-ster LVAs? gxsorgt werde, Wonach Ick Sie beauftrage, hierrvegcn nngcyaumx dte Erhebungen Zu pflegen “und Mir die geeigneten Anträge in' kmchster Zcit vorzulegen. Schönbrunn, den 29. Ma: 18 9. Franz Joseph.“
Der Feldzeugmeistcr 'von Welden hat nachstehenden Armee-
Be e [ erla en:
fh ss - „Haupiqu'articr Preßburg am “.'6. Mai 1849.
„Sc. Majestät, unser gnädjgsicr Kaiser und Herr., habrn nach “der Rückkehr von der Armee wiederholt die Militairspitäler zu_besuchm, mit väterlicher Sorgfalt die Einrichxung dßrselbrn in An enschem zu nehmen, die Lcidcnden aufzmichtcn und zu tr'osicn grrnht. nbckümmert um die Gefahren, die Allcrhöckpsfihrcr eigenen,Gesundhcit drohen möchten, haben Se. Majestät insbesondere auch jene Gemächer besucht, wo Typhus und andere ansteckende Krankheiten wiithcten, nnd die Größe der Ge- fahr und des Leidens dienten Sr. Majestät nur als Maßftah le.!)- hnftcrcr Theilnahmc und Fürsorge. Solvatcn! Mit Freude thctle 1ch Euch diesen neuen Benn'is dcr hulrvollen Sorgfalt nnd Liebe Eures Kaisers gegen seine Krieger mit, Sein Ange wacht über Euch, sein edles Herz schläg1 für Euch eben so in den Stunden des Kam- pfes und Sieges, wie in jenen der Gefahr und des Leidens. Ihr- habt durch Treue und Tapfrrkeii, dnrch mmhvolle Ausdauer bei wachjmdcn Schwierigkeiten Euch als wurdige Glieder dcs Hcercs bewiesen, das nos aller Feinde, Oesterreich Fahnen ruhmvoll wehen läßt“, Eure Herzog w'cr- dcn höher schlagcn bei der Kunde der liebrcichrn Sor fait, die ume! 1-11- gcndlicbcr Monarch Euren kranken und „vnwnnkctcn amcmren bcw-ctsi, und Ihr werdet mit gewohnter Hiugebung bei jeder Gelegenheit dcm Femke erproben, daß Oesterreichs Soldaten auch 0716 und überall jener Ltcbc und väterlichen Fürsorge Ihres gütigen Kaisechzunld Herrn würdig sind.
c den, Feldzcugmcistcr und Armec-Ober-Kommandant.“
Brünn,.26. Mai. (Wanderer.) Zn Mähren ynd Schle- sécn längs der ganzen Ausdehnung Galiziens find russixckw Trup- pen anfgcsfcllt, selbst gegenüber der Bukowina und Siebenbürgen, doch bei keiner Kolonne ist noch, übereinstimmcndcn Berichten ,zu- folge, vrn eincr aggresfivcn Bewegung die Rede. Z11Hradtsch, Von wo aus in den 1213th Tagen bereits Pwviant-Vorrätlw nac!) Ungarisch-Brcd vorausgesendct worden, macht man sich "ich1 auf ein längeres Vcrwe'r'lcn der Russen gefaßt, vielmehr “sollen daselbst alle Vorkehrungen getroffen worden sein, um heute nacb Ungarisch- Brod abzumaryckyiren. Der Landes-Kommiffär Graf Attems wird diese chlane beglcitcn; Demgemäß dürfte die rusfische Armee vor- nehmlich zur Bcsehung Galiziens und Schlcfiens verwendet wer- den, um einen Durchbruch des Feindes in diese Länder abzuwehren. Aus Galizien selbst hört man diese Ansicht vielfach bestätigen, denn an mehreren Punkten sind die Durchzüge der Truppen bereits been- dct, ohne daß diese an einen Weiteraufbruck) aus ihren Stationen zu denken schienen, vielmehr find in Lemberg besondere russische Gendarmm und besondere russische Beamte, die dem dortigen Stadt-Kommando und dem Ober-Postamte zugewiesen sind, aufge- stellt worden.
Eben so werden 'in Galizien die Requisitionm von Verpfle ungs- (Hegen'tänden lebhaft betrieben. * Heu, Ha er, Weizen, (HersHe und Schlachtvich werden gegen Empfang-Beßä gungen requirirt, welche leytere später mit einer Zugabe von je 30 Kr.- pr. Zettel zu dem
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9 Beilage zum Preußischen Staats-Anzeiger.
Fgenwärtigen Marktpreise eingelöst werden sollen. Die Gemeinde- chüttkästen sind an vielen Orten amtlich versie elt.
Aus Hradisch vernimmt man, daß daselb Se. Majestät der Kaiser auf der Rückreise von Kalisch nach Wien von einer halben Division Russcn und einer Compagnie Oesterreicher Nachts 1 Uhr festlich unter lebhaften Acclamativnen empfangen worden sei. Eine russtsche Militairbande spielte uqéere Volkshymne, General Pavia- tin empfing nebst dem österreich: chen Kreisverwcser den Monarchen an der Spitze seines Stabes. Der Kaiser unterhielt sich freund- lichst mit den beiden Herren und entbot den russischen Truppen sei- nen Kaiserlichen Gruß.
Unser Landes-Chef begab sich am 25s1en nach kurzem Auxent- halxe in Brünn wieder nach Olmüy und Hradisch; da der Ho rath Emmgcr ngch Wien zur Dienstleißun einberufen worden ix, so über- nimmt der älteste Guhernialrath SchösHr die Leitung der Lan es-Regie- run . Nach Ungarisch-Vrod sind dieser Tage mehrere Wach mit Bleéskrtm gebracht worden.
Bayern. München, 29. Mai. (Münch. .) Das Krie s- Minißerium hat den folgenden Tagesbesehl erla en: „Wenn ie ctdbrétchige Jahncnflucht vieler Soldaten und sogar einiger Unter- offiziere des 6tcn und 9th Infanteric-Rc iments, vac.Herzquil- Jh" und Wrede, so wie in der 4ten “ivéfion drs 2ten Jäger-
(Darmst.
sich der hi deutliä) aus Vewaffnungoausschuß, Geber und Nichtgeber von Spenden für seine Zwecke ZU ver- öffentlichen, wollte dadurch kein allgemeines Mißirauen in den pa-
ataillons, und eines Theiles der 7tenEskadro1r des 5th Chcvaux- legers-Regimcnts Leiningen, das Herz S*r. Majestät des Königs betrübt, und den in den Kriegs-Annalcn der bayerischen Armee noch nie vorgekommenen Fall eines chrlosen Treubruchs aufgestellt haben„ so war es ?lllerhöchsidensrlbcn erfreulich, u erfahren, daß noch immer ein nicht nnbcdcutender qutcr Kern p ichtgetreuer Sol- daten und die Mehrzahl der Unteroffiziere der benannten Regimen- ter und Abtheilungen, - mehrere unter besonders zu bcrücksichti enden Urztständen -- um ihre Fahncn gcschaart, die Vertheidigung der eichs- Testung Landau gegen die AufrüÉrer in der Pfalz ßandhaft fort- ech. „Die Namen aller dieser raven sollen ver cichnct und Sr. Majestät vvrgelc 1 werden. Eben so haben Sc. ajestät der Kö- nig mit vollstcr Uerkcnnung die ehrenvolle Hingebung der Offi-
"ziere in Landau vernommen, welcbe fich freiwillig zum Wachtdienste
dcr Gemeinen gemeldet haben und diese Dienste bereits verrichten. Der Dank ihres Königs und des Vaterlandes, so wie das eigene erhebende Bewußtsein edler Pflichterfüllung wird diese Ehrenmäuuer belohnen. Sc. Majestät der König bc alten Sich weitere ent- sprechende Belohnungen Vor und haben Üerhöchst befohlen, durch Tagesbcfchl dieses der ganzen Königlichen Armee bekannt zu geben. Münckzcn, am 24. Mai 1849.“
*Nack) amtlichcn Berichten aus Landau vom 22. Mai wurde die Festung seit dem am 20tcn versuchten Angri nicht weiter beunru- ?igt. Bci diesem Angri «, wo die ganze an 3000 Köpfe geschäßte *ewqffncte Masse auf den ersten Kanonm1schuß auseinandertob und sich an wilder Flucht zurückzo , wurde Von der Besaßun iemand, und durch das Schießen am €é-Zisage zuvor nur ein Untero fizicr leicht am Fuße verwundet“, auch wird die Lage der Vesaßung in der Art geschildert, daß hoffentlich die Erhaltun der Festung gelin“ t. Was die Vcrproviantirung der Festung betri 1, so ist Landau ckle für cine Besayung von 4000 Mann an Korn und Brodmehl noch auf 8 Monate, an Pökelsleisch auf 1-2 Monate, antrockencm Gemüse, Rcis, (Hersie :c. auf 3 Monate, an Wein, Branntwein, Consomme'“, Taback, ungerechnct das in neuester Zeit Angeschafffe, auf eine noch viel längcre Dauer verpryvianiirt. *
Zn Kissingen sind am 21|cn d. M. laut der dortigen Kurléxe Jbre Majestät die Königinsvon Württemberg., nebst Prinzes 11 Paul und Prinzesstn Auguste Königl.“ Hoheiten eingetroffen.
Donauwörth, 26. Mai. (Nürnb. Korr.) Die jüngst berichteten tmnultuart'schen Auftritte-Yabm, - Dank der kräftigen Mahnung des Kommandirendln, so wie der Offiziere der Truppen. Abtheilungcn, ihr Ende gefunden, und im Lager herrscht nun die vollste Zucht und Ordnung. In Masse ist die Trup e von jenkm „unn Geiste „beseelt, dir den Kriqsmann zieren nm und nur in
chorsam, Ordnung und Zucht e'steht. Heute war Revue vor den Kommandirrndcn. Die gute Haltung derTruppen, die vor- herrschende Sauberkeit bat verdiente Anerkennunq Yesundcm Das Lager ist zahlreich von Fremden besucht, in den Bu en ists .rührig, Mufik und Gesang crschallcn.
*Tßürttemberg. Statt art, 29. Mai. General von Miller ift vorgcstcrn mit seinem eneralstabe von ier ab egangen und wird sein Hauptquartier in Vaihingen an der nz necémen.
Der Söhwäö. Merkur tl)eilt über die Soldaten- lung in Ludwigsburg Folgendes mit:
„Der aus Ludwigsburg vvm 25. Mai dajixte Aufsatz, betref- fend die daselbß stattgehabtc Soldaten-Versammlung, “giebt den Ver- lauf der Sache nicht ganz getreu und dürfte dahin zu berichtigen sein: Als Sr. Majestät dem Könige gemeldet wurde, daß eine Sol- daten - Versammlung auf dem kleinen Exerzierplay in Ludwigsburg stattfinde, begaben Höchstdiestlbcn slch soglcich zu Pferd an Ort und Stelle, wo zuvor schon der General von Troyff und der Oberst Donop erschienen waren Und die sämmtlichen versammelten Solda- ten, etwa 300 an der Zahl, von der Ungeseylichkeit ihres Bench- mens wegen unterlassener Einholung dcr Erlaubnißüberzeugt hatten, so daß, als Se.Maj_cstéit fich einfanden,dics«*lbenbereits den Play zu verlassen begannen. Der König ritt mitten unter die im Abgeben Bc riffenen und verlangte zu wissen, was sie zu einer Zusammenkunt veranlaßt, und wer dieselbe hervorgerufen habe, worauf einige hervortretcnde Soldaten gehörige Auskunft zu geben nicht Nrmochtcn, bis endlich
ersamm-
triotischen Sinn der Bewohner Gießens aussprechen. „ auch nicht, daß Jemand in diesem so Wichtigen Zeitpunkte seme Unterstüßung dem Vaterlande vorenthalten werde; bloß um u be-
. zn assimiliren ,
cin Schüye de's Iten Jnfanterie-Regiments erklärte, daß die Ver- sammlung vor Allem den Zweck haben sollte, sich dahin auszuspre- chen, daß sik, im Gegensaß zu dem sträflichen Benehmen der badi- chen Solda en, mit Treue und Ergrbenheit für König und Vater:-
1at1d Blut und Leben cinsrßcn kalcn. Majestät, dies sei die Sprache eine:; braven Soldaten und forder- ten jenen Schützen auf, Höchstdrnselbcn im Namen seiner Kame- & raden die Hand zu reichen. schaft ritt derKöni sodann vom Plays weg, der in wenigen Augen- blicken von den verFammclt gewesenen Soldaten ganz geräumt war. Den folgenden Tag lirßen Sc. Majestät bei einer über das 1s1e Regiment abgehaltenen Parade von jeder Compagnie 10 Mann vortreten, einen Kreis um Sich schließen, und sprachen zu ihnen einige zum Herzen chende Worte, in welchen unter Anderem aus- gedriickt wurde, da einen ehrenbaften
dasselbe in Seinem Hauptquartier behalien habe und sie zur Er-
Hicrauf erwiedertcn Se.
Unter lebhaftcm Lebehochrufen der Mann-
der König im Vertrauen auf die Treue und eist unter den Soldaten des 1sten Regiments
klärung dariiber auffordere, ob Er auf ihre treue Pflichterfüllung zählen dürfe, in diesem Falle würde auch Er, wie Er es stets ge-
In der Darnist. Ztg.
Baden. Mannheim, 26. Mai.
liesi man: „Die Mannheimer Abend-Zeitun 4erhält aus“ Jxeier die Nachricht, daß Bürger Culmann als
e andter der
einpfalz und Badens nach Parts abge angen ist. ie Bürger
Didier und Karl Blind smd demselben a s Gesandtschafts- Secre- taire bei egeben worden; „ von badicher Seite. Der Zweck einer solchen Botschaft ware leicht zu errathen. , des Gesandten - Heinzen - auch von anderen Blättern gebracht wird, scheint in Beziehung auf Herrn Culmann zu irren oder ab- sichtlich zu lügen. geordneter in Frankfurt und erließ eine Verwahrung gegen d„as auch von uns mitgetheilte angebliche Rundschretben defs europai- schen demokratischen Aus chuffes, in welchem er als, Präsident “Uf" geführt wird, und er ärt dasselbe als eine hämtsche perfide Ek- dichtung.“
Ersterer von rheinbayerischer, Leyterer
Diese Nachricht aber, welche mit verändertem Namen
Herr Culmann befand sich am 28sten als Ab-
Heffen und bei Rhein. Gie en, 27. Mai. Zeitung.) Zu welchcn Brand chayungswaßregeln e ge demokratische Wehrausschuß befugt hält, geht nachstehenden Erklärung hervor: „Der
seiner indem er beschloß, die Namen der
Er glaubte
weisen, daß er eine solche Drohung nicht für te. Das omxté wollte vielmehr Anlaß nehmen, daß, dcm Wunch Vteler emaß,
Einzelne, welche zu gemeinnüyigen Zwecken nie etwas bei euern, der öffentlichen Verachtung preiögegebm würden, und z ar sollten diese vorher noch gewarnt werden. , „ „ 1velcheNichts geben, Verfolgung zu besorgen, so ble„tbt [te thnen * auch nicht aus, selbst wenn ihre Namen nicht offentlxch bekannt
gemacht werden. Der Bewaffnungsausschuß. Der Prastdent 1)r.
Schmitthcnner.
Haben in unserer “ache die,
Der Schriftführer R. Koch.“
Schleswig-Holstein. Schleswig, 29. Mai. (Ast. '
Merk.) In einem Privatbriefe aus Kolding vom 26. Max hctßt es unter Anderem: „Unsere Leute benehmen sich yortrefflich, Dre nenliche. starke Kanonade war von der Fcstupg, mehrerxn Katzonep- böten, eincm Dampfschiffe und der Batterre bci Strnb anfanglrä) allein auf eine halbe Compagnie , ich glaube, vom Zten “Bataillon, Yricbtet, wclche auf dem Damm mitSchanzarbeiten beschäftr 1 war.
ie Leute ließen fich aber durch die um sie herum und zwi chen sie durch file enden Bomben und Kugeln durcbßuö nicht stören, son- dern arbe teten den ganTen Tag fort. Freilrch hatten sie das roße Glück, daß Keiner von hnen verletzt wurde. Gestern ließ onm dicse halbe Compagnie antreten, ritt vor sie hin und sagte ihnkn: „ „Ich habe euch antreten lassen, weil es mir ein wahres Bedürfniß war, so braven Leuten in die Augen zu sehen.““ Die Kanonade ruhte bis auf einzelne Schüsse auch gestern.“
Flensburé, 28. Mai. (Alt. Merk.) Heute wurde ein bedeutender Thei von krank gewesenen, aber bereits wieder gene- senen Soldaten aus unseren Lazarethen wieder zum Kriegsdienst? nach Norden entlassen; ein ähnlicher Zug vvm Süden her, der be- reits einen Tag früher hier angekommen war, hier aber Rasttag (halten hatte, schloß sich demselben an. So ist Pla gewonUen ür viele neue, die erwartet werden und bereits angekundégt sind. In der leßten Zeit nd besonders Typhus-Kranke estorben. Das Stcrblichkeitéz-Vcrhä miß Ft MY in" diesem xvie m dem vorigen Jahre hier ziemlich ungün ig. 11 einem Lazarethe, das allerdings die am schwersten Verwundeten aufzunehmen pfiegt, und das regel- mäßi etwa 80 Lagerstätten fiir Verwundete und Kranke beseyt hat, find Zis 1th im Ganzen 20 an ihren Wunden gestorben, nämlich 7 Sachsen, 5 Hannoveraner, 3 Badenser, ?. Kurhessen, 2 Bayern und 1 Däne (Zebürtig von der Insel Alsen). DaVon sind 8 noch an demselben age, Waste eingebracht, gestorben: die anderen in Jntcrvallen von 1-28 Tagen. Einer hat sogar 34 Tage noch an seinen Wunden ausgehalten.
Frankfurt. Frankfurt a. M., 30. Mai. (O.P.A.Z.) Heute Nachmittag um halb drei Uhr sind zwei Schwadronen meck- lenburgischcr Dragoner und eine mecklenburgische Batterie von acht Gcschüyen hier eingerückt, um vorläufig einen Theil der hiesigen Garnison zu bilden.
Ausland.
Oesterreich. Krakau, 24. Mai. (Con . Bl. a. B.) Gestern Vormittag hatten wir am großen ingplaße eine Besichtigung der hier noch immer stationirendcn rusischen Truppen durcls) General Rüdiger. Alles war in voller alla. Bei der Best ade antwortete jede Compagnie auf die gewöhn- liche Frage des Generals: Wie geht es Euch, Kinder?
mit der angenommenen Formel: Gut, gesund, Euxr ck Hoch- wvhlgeboren! Sehr charakteristisch ist beim rusfiséhen Militair die
die Formalitäten wohl bei keinem anderen europäischen Militair so groß wie bei diesem find. Genug, Alles ist dabei anders, als wir es isher zu sehen gewohnt waren“, und es ist schwer, diese fremd- artigen Eindrücke alle, dercn täglich neue uns geboten werden, fich damit zu befreundcn. Und doch, troy aller dieser Verschicdenheiten und unbequemen Eigenheiten, die zu fühlen fast auöschließlich Galizien, in diesem Augen- blicke ganz von den nordischen Gästen übersckchmmt, privile- girt zu sein (Mint, ist es gerade diese Provinz, und zwar der Osten derselben, in Welcher der Bund der beiden Regierungen seinen größten Nachall auch im Volke findet. Das Rut'henenvolk hat seit einem Jahre, ob auf kin lichem oder natürlichem Wege, woÜen wir hier nicht ermitteln, fa tisch nationale Selbstständigkcit erhalten, und der ruthenische Pop (Geistliche), in dessen Händen die Masse sick) noch stets befindet, sieht schon lange nach dem Osten, von woher ihm die Sonne eines schöneren Morgens aufgehen soll“ genug, das ruthenische Galizicn ist seit vorigem Jahre mit Riekenschritten seinem Osten näher gerückt. cht begegnen einan- der die Brüder, dur Sprache, Schrift, Sitte, Religion ec. so nahe verwandt, die Gcbideteren finden in der nicht armen russischen Literatur die schönQen und natürlichsten Muster zur Entfaltung der ei enen. Die nwescnheit der Rasen hci dem Fkß Dkk R“- botaufghebung in Lemberg wird auch seifne Wirkung nicht verfehlen- Neue Truppen sind noch immer nicht etngeruckt. ,
Czernowiz, 19. Mai. (C. Bl. a. B.) Der 21. Mar wat"
wesen, seinen Soldaten fortan ein Vater “sein. Ein be eistertes Ja! und ein feuriges Lebehoch folgte auf duese Königliche nrede.“
als der Tag angesagt, an dem die russischen Hülfstruppen "“
Freiheit des Ruscus, Schreiens, Singens, während zugleich wieder -
...“