1849 / 158 p. 3 (Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

2 ' ) tbcilnelmeu wil! muß entweder ?“ hamburgische _1 ZZYÉUFTTEZM"Übükgi'ZkkÉ'k erwérben haben oder eme direkte Steuer

Stam' cnlrichten. _ __ _ dem 9". “.': Das Stadt- oder Landburgerrecht kann nur der erlan-

qm, wclckwr eincn genügenden Erwerb nachweist.

' ? „,s. 8. Die Mitglieder des Raths werden auf Lebenszeit ge-

' wählt“ (vorbehaltlich der von der Verfassung festzustellenden Bestim- muna iibcr dcn Rücktritt der Mitglieder wegen Unfähigkeit, hohem -'é 211th u. s, w.) Die Wahl der RatHEmitglieder wird von dir Bür- qcrschaft, rui'cb allsolute Majorität, aus einem von dem Rath vor-

“* x _äclegtan Wahlaufxay,“ vorgenommen. _ '? ' .S.-1. Tic (döcscßgebung ist bei dem Rath und der Burger- “- sckmft. Bii andauernden Mxinnngsverschiedmhciten zwischen dem Rath und der Bürgerschaft entscheidet, so fern dieselben nicht durch andcrxrcitigk, in dcr Verfassung anzuordnende Ausgleichungsmittel

dicselbe durw zwischcngrtrctenc ordentliche oder außerordentliche Neu-

Ratl), als dcr Biirgerschaft zu.

x wahl Vollständig erneut sein wird. Die Initiative sicht sowohl dem 1

Ausland.

GescÉgebende Versammlung. Sipimg upin eröffnet sie um U.;“ Uhr. Das Prytokou wird verlesen. Baudin will Ausstellungen machen und aus die gestrige Debatte zurückkehren. „Duptn: Soll bericlziigt weiden. An der Taqes-Ordnung-stehe-n die Interpellationen uber» Italicn. Lidru Rollin richtet abcr folgende Zeilen an mich, aus welchen lxcrvorgclß, daß er seit gestern das Bett hütet.“ Er liest dlksi' Zeilen vm: Dkk Vcrfaffer bittet um Aufschub bis Sonnabend. Mauguin crsclja'int auf der Tribüne. Ich halte den An enblick fiir diinge'nd “, sagt cr, „und nehme die Interpellation au? mich. (ix_nks: Ob, ol) !) Auch ficht Ledru Rollin das nächste Interesse in Rom, wcihrrnd ich es in Dcutschland mid Ungarn sehe(Oh, oh !). Indem also l'aide Juterpcltationcn vcrschiedene Gegenstände betreffen, bitte F) die mcinige sofort anzuhören.“ (Ia,Ja! Nein,Nein!)* Odil-on arrot: _Interpcllationcn für Montag bestimmen.“ Emanuel Arag'o „will 1precl11'n. Dupin: Himmung britxgcn.“ Die Versammlung bestimmt _den - ontag. _ra__ao__crl»ält nun das Wort. Eine Thatsache von hoh"er Wich- ttgicxt __!!k zu meiner Kcnntuiß gelan t. Man hat mir gemeldet, das; 33111115 von seinem Posten abberuxcn und ein Waffenstillßands- Y_crirag, dcn R-om anbot, Dcrworfen worden sei. Aus dem Elysee 113 scrncr dcr Bcchl abgegangen, Rom zu stürmen, (Vom Berge: 5119111111)! Vclraihl) Jm Gegensaye zu allen Verträgen solle Rom bei Nawt gestürmt werden. (Sensation.) Ich frage den Minister- ox dies wahr, denn ist dem also, dann herrscht Verrath in dieser (“„We/_“ _Tocq ncville, Minister des Auswärtigen: „Es ist an- genjchxmlul), daß man die Diskussion sofort be inncn- mö'chkk- Ick Mida ;_cdoch kl"_st Montags antworten,“ B a c : „E ?läresich der Minister, hat _dte RTgtkl'UUg Becht zum Angriff gegeben, ja oder nein?“ O_d __111)_11 Va:*ro_t__crklärt dies für Verleumdung. Eine Regierung mu'nc „ck an Zellßsjigc Infinuationen gewöhnen. Er will erst Mon- xag 1111011111111. Napoleon Bonaparte: „Die Abberufung Les- 1_ep's 171 cm 11111112 Faktum. Ick. iuterpcllire dchinisier hierüber.“ (Zur Abstiunmmg!) Dic (Ohcgenstand fach: lasse, [1111111111110], daß 11“ dM Kriegs - Minister wegen willkürlicher Ver:- scHUng von Unxci'osfizicrrn zur Rede stellen werde. * Bara nav d'Hillicrs proicstirt lebhaft gegen das Recht, sich in Diszip itia'r- Angrlegcnhriicn der Armee zu mischen; sonst sei “es mit der Dis- ziplin aus. Odilo" Barrot findet es ebenfalls höchst 'be- deutlich, warm sich dic“ Kammcr in so häufige- Interpella- tionen einlassc, Crcmieux: Das Haus sei nicht bkos eine Kam- mer, sondern auch eine gcseßgcbcnde National-Versammlxmg._. Ihr siehe das Recht zu, jederzeit Znterpellationen zuzulassen. -_ Da in»- dessen die» Bestrafung und respektive Verseßuug dcs fraglichen Un- teroffizicrs bei den Loire-Departementé-Wahlen vorgefallxn, so könne man ja dicse Angelcgcnlwiccn dann erledigen, wenn dieses Depar- temcnt an die Reihe komme. Stimme: „Dies eschieht Sonn- abend.“ Tie Vmsannnlung beschließt, die Interpc ationen Sonn.“ abend anzudörcn. anin fragt die Berichterßatter, ob nockv Be- richte iidm“ Wahlxn fertig seien. Keiner antwortet. Aus Mangel an Stoff wird deshalb morgen keine Sihung stattfinden. Die Siytmg wird M11: um 5:7; Uhr geschlossen.

Pari s, 7. Juni. 'Die an die geseygebende Versammlung ge- richik§c Bktsclkafx des Präsidenten, die gestern Abend 5-3 Uhr in die Hände Txtpin's gelangte, also zu spät, um noch veröffentlicht zu weiden, ist hcuic erschienen. In der Einleitung sagtderPräsident: „Meine Wahl zur ersten obrigkciilickyen Würde der Republik gab zu. Hoffnungm Anlaß, die noch nicht alle erfüllt werden konnten. Bei dem bloßin Worte Amnestie hatte sich die öffentliche Meinung in Verschicdkncm Simm» gcrcgt, man befürchtete neue Ruhestörungenz“ demwct1 habe ich- iibcrall Nachsicht geübt, wo es ohne “Üble Folgen gcscbkbcn 111111111; 1570 Zuni-Transportirten sind die Gefängnisse geöffnct worden, und bald Wcrden noch Andere die Freiheit erhalten, ohm» daß die 0511“ :“ [[ swaft eLivas-zu fürchten hätte. Was diejenigen betrifft, Wilcke in Fclgc vvn1“ri1*gSgerichtlichenEntscheidungensich in den Bagno's

Frankreickx. vom 7. Juni. Prasident

Auswarttge Börsen.

Breslau, 9. Juni. Holländ. u. Kaiserl. Dukaten 971, Gld. Fried1*ich§d'or 11:37; Br. Louisd'or 11235 (Hld. Polnisches Pa- piergkld 535377. [*1'3. und (55111. Oesterr. Banknoten 84;- --'84 bez. und V1. Staatsschuldscheine 79 Br. Seehandlungo-Prämien; scheine ;- 50 Zithlr. WW Gld. Pos. Pfandbriefe 4proz. 97“? bez., DO. Iixproz. 807; bez. Schlesische do. ZZproz. 8941; be. und Br., do. 1.111. |;. 4111113. 92 bez. n. Br., do. ZZproz. 83? ld.

"_Poln. P_fan*obr. alte 4proz. 91? GW„ do. neue 91 bez., do. PWW“ “IVM 3 300 Fl. 98 Gld., do. Bank- Certif. : 200 F1. 13; 53,51: „911t1s.-Po1n. Schaß-Oblig. :. 4proz. 67 (Old.

thic;1:_ Oberschlesische 1.111. 14. 11. 1.111. 8. 93? G.. Bres-K lauMMWYW;Freibmg. 79“. Gd. Niederschles.-Märk. 72 Br., do: Prwx;_ „W Div., ». Set. 111. 931 Eid„ Oft-Rbeiu. (Köln- Mmd.)__/ '; bcz- NUffe-Brieg 33 Old. Krakau-Obcrschlefische 41Y“4“ ['*'3- "* GNU Jriedr.-Wilh.-Nordb. 34? bez. . *

W Amstcrdam ? M. [4231 Ge___k_k1sel.

Hamburg .“1 71513 15014 Br. do. LM. 149€; Gld. _ London 1 Pfd. St. 3 M. 6.24“); Br. Bcrlin .'1 1'1313-1005; B1; do. “.? M. 99J Gld,

, Frankfurt a. TM., 8. Juni. Jn me reren » „'H; heutig'cr Börse Einigas nm. Oester.Actien, Lund ??:?o; M?Nauax? ques. Tarmst. Loose und Bexyer. Bünk-Actien waren 11 besseren Preisen gefragter. 4? proz. Wurtemb. und Belgische Qh1,g„_- so wie

zu ci'lcdigcn siUD, lcytgültig die Bürgerschaft, jedoch erst, nachdem"

_bewegtkn_ sich große Fragen auf .dersckyiedxnen Punkten" Europa's,

„Ick 11ideriche mick) durckyaus nicht. Man könne ja-bcide, _ _ . „jenseits _dcsRheims _undjenscits der Alpen.“ Die Botschafi geht

„Lassen Sie mich erst den Aufschub ur Ab-

erschiknen 6000" Unserer Soldaten unter dcn; Mauern Rom's. _

Kammer entscheidet, _daß sie beute den- Martin Bernard benachrichtigtdie »Vex- . _ __ , _ : ' Eng än (“hkk _ line"'Verm'ittclri'ri.i'“ang'eljotér'i, die angeno'min'en wiirde.: -

, dcs'Ksnias.-*W1Oänsamik“ eiiien-"kesonderen Staat bilden. solle.

bahn-Actien machte sich keine“Ve'ränderungbemerklich,“

_1066 Br., 1060 G. _ _ _G. , dito 35 Fl. __25'1- Br., 251 G." Kurhessen Partial-loose. 26;- ? Br., 261 G. SardinienPgriic-llyse 25? Br., 24-1 G. Darmstadt . „Partialloose a „50 21 Gld. _ _ _ Loose 981- Br., 971; G.,. .do. Oblig.- 3 500 F1. 72'5, Br., 724 G. Friedr. Wilh. Nordb; 3455 Br.", 844, G'. 67-4; Br., 67Z G.- Kökn-Minden 774,“ Br., 774;

R. 93 “Br., 92"; _. _ _ _ ]Ard. 104,Br., 101 G:, “Zproz'.„221:-Br., 224; “G. 60? Br., 604 G. Bergedorf 731 Br. _ Elmsh. 25 “Br. .Rendsb.-Ne_mm' 110 Br." Mecklenburg 31? G.

Frankf." 88T. Wien 188." Breslau" 1512. Gold al Marco OFK '-Preuß.-Thaler 5095." e

_und begehrt.. keinen guten Eindruck., Zproz.

Nordb. 406 . 25. _brochen und“ das

990

befinden, No sollen cini e unter ihnen, die den politischen Einsesperrten gleichgeste 1 werden k _nnen„i_n politische Gefangenhäuser_uhex esie- ; delt werden.“ Beim Kapitel der Finanzen bedaurrt zwar" der Yrä- . sident den Verlust der .100 Millionen Franken Vrannthin- und '- Weinsteuer, aber er dringt nicht, wie einige Blätter irrthümlich _“ vorher behauptet hatten, auf Wiederherstellung derselben, sondern ' sagt nur: „Die Herabseßung der Salzäieuer und des Briefporto's verursacht dem Staatsschaß einen Ausfa von 180 Millionen. Cine _ ande're .wichti : Thatsache hat diese La e noch verschlimmert. Die _ Steuer auf etränke, deren jährlicher rtrag 100 Millionen über- 7 sei k,- derlangte “allerdings ermäßigt und aufxeine dem Zeitgeiste _! LULJWMUDM Weise emg'ezchn zu werden. Ein “Amende- _; ment zum Budget für 184 hat sie aber vom 1. Januar

1850 ganz abYesckxafft und ihre Wiedereinführung untersagt. Es

ist also uneriä lich, das Gleichgewicht zwischen Einnahme und*Au§- : “gaben herzusie en.“ " Dicscr Zustand" unserer “Finanzen verdient *in“ " ernste Betxachxun genommen_-zu werden.“ Hierauf folgen E1'k_lä-_ rungen über .die ürgerweer, Mobilgarde, Armee, den Ackerbau und Handel, die öffentlichen Arbeiten und andere innere Angeleenheitcn. Die auswärtiÉeP'olitik belteffend,"he'ißt es in der Botschaft: „Es liegt in dem chicksale Frankreichs, die Welt zu erschüttern, wenn es sich rührt, undsie, zu beruht“ en,.wenn es- fich mäßigt. Darum macht uns auch Europa für sßine. Ruhe wie für seine Aufregung verantworilich'.“ Diese Verantwortlichkeit legt-uns große Pflichten aus, fie “beherrscht.“„un-sere Lagi'. Voit derOst-see bis. zum Mittelme'cre machte“ sichderRückschLag .un'serer Februar-Revolmion fühlbar; aber die Meßmer)" _die_ “vor mir_an dér“ Spitze der Geschäfte standen, woll- tm Frankreich nicht in einen “Krieg “stürzen, dessen Ende sich_ nicht'. . absehen ließ.“ Sie hatten Recht. Der Zustand der Civilliéatwri tn Europa“ erlaubt nicht, daß man sein Vaterland den Zufä en emer allgemeinen Kollision über iefm', wenigstens so lange nicht, als_ mc_1_u nicht"in offenba'rer Weise 'das Recht und die Nothwendigkett_fur sich_l)at. Ein untergeordnetes Interesse, ein mehr oder wemgxr spezielleu Gxund politischenCinflnffcs genügen dazu nicht. Tritt » eine Nation,“ wie die unsrigx, in einenßkoloffalcu Kampf„ so_„muß sie entweder die *Größe dés Erfolges oder die Größe ihrer, „Nieder-

lage rechtfertigen können. Als ich an die Staawntgcht gelangte, "

nun in_-'_ei_ne_'__ d'et'aill'irte» Darstellung der _Ereigjiissé „in Ita: : lien ein..;Von Rom _ sagtlder _Präsideyt: „Am 30. April _ Sie wurden mitJlintcnschüsen. empfangen. Dürxh eine List -hcr_- beigklockt, geriethcnsogar einige Von-ihnen in Gcfangc'nschaft. Wil" müssen Alle' das _an je'_11_em traurigen Tage vergosseneBlut beseuf- zen. Dieser unerwartete Kampf„ ohne etwas an dem Endzweck_u11- sererlin'texwerfuyg zu _änd'krji," hat unsere wohlthuendxn Intentionen _ paralysirt “und die Anstrengungen unserer Unterhändler vergeblich gcmacht,“ Von Rußland'sagt'Vonapai'te nur, daß „es die“ franzö- sische Republik anerkannt, hade._.' In Bézxtg auf Dkutschland heißt es: „;Jm“__Nor_d“én[Deutschlands hatte der Aufstand die Un- abhängigkeii "e_xin'es “Staates," cines. der „ältesten " nnd irextesien Freunde _Fimikreichs, 'qefähtdet.“ Dänemark hakte dtc- Be- völkerungen dé? Herzogthiimér Holstein und „Schleswig sich gegen dasselbe'xmpöféwséhkri," Iwiéiiwhl “sie die _Souveraj'netzit dcs Wire- gierenden _“Füxstéy _[anx'rkiyxik'xyj'J Tie deutsche'Ccntral-ch-erung glauhxc, die._.Eiyvxxleibunxs-Schleswin in den“ Bund beschließen 311 . müssen, -weil“.'_““e_i_r_r"é_gizxxß'é_et; The_il'x-Fezz_„ . olkes“_“'d_e'_utschen Stammes se1._ . Di.“ "eZ“?Zaßr-é U'TÄFLTÉÖLkKGruizd jiilé'H'Frbiiti-xieji Kxixges „geworden :_

Frankreich, “MißÉand "und Schweden“ hadert sic!) geniigt bewißsen, Dänemark zu unteriihen. _Mebrmonatltche Unterhandlungen _fth- tm zu-x-dcm End __ ' mtx-Äaß Schleswig- unter der Souvermnetat

Aber bei Annahme dicses Grundsases- "konnte man- sich nicht über die'daraus zu'z'ixhdvdkn-x-Jölg'en? „versiändigen, und die Feindselig- keiten begannefx 'vön'néuéüi". "_ _D'ié'Bi-mühutigev der obengenannten Mächte sind in'? YkÜm'YUZTUÖM aufden Aöschlußeincs neuen Waffenstillsiaüdes, „als VHF! ufer für eine definitive. AuMleichung, gerichtet. .Das “iib'xig'e Deutschland wird durch __c'_rn_ste Erschütterun- qen aufgeregt. .Die Bemühungen der frankfur-tex Versammlung. für die deutsche Einheituhaben Widerstand bei mehrcxen der ver- bündeten Staaten gesundewund einen Konflikt herbeigeführt, der _ sich unseren Gränzeit näher't“11'11d daher unsere Wachfamkeii erheischt. ! Der österreichische Käiserstäat, _der in einen furchthai'cit Kampf mit Ungarn verwickelt ist," had *sich“ für" berechtigt gehalten, die Hülfe Rußlands anzurufen. DieZnieryention dieser Macht, der'Marsck) ihrer Arnica nach dem Wesir"- könntku _nicht anders gls in' hohem Grade die Sorgsamk'cit derRegic-rung- erregen, ;.welche bereits di- ; plomqtische Noten darübek „gewechselt hat. So giebt es in Europa.? iiberall Gründe zu Kollisionen“, Welche wir zu 'beschwicl)tigen gesucht

haben, indem wir iedoch'"d-abei unsere ganze Unabhängigkeit m un- _. serer Handlungsweise und, unserem eigenen Charakter bewahrtan In allen' diesenFragxn sind“ wir stets im Einveist'ändjxiß" mit Eng- ._ land gewesen, welches uns Feine Mitwirkung angebo'icn bat,.dixfür J uns schäßenswerth .sein-muß.“, Der, Präfidknt wendet sich schließlich an den Patriotismus der ._Ve'rsamniUMg und zählt auf ihre Untew _; stüyung bei Erfüllung seiner Pflicht. _ - -. . ' - Gwßbritanien- imd- * rland.

'?

*L on 1) on, 7.“er1.

- .__-

TBadisin Loose etwas *fläüerY Ji: alien ü_br_ig_en„*Fondd*imd Eisxn-___

5proz. *Mctall. __72-3 Br., 711-113. Bank-Actim *

Oesterr. _ _ Bädeartialloose a 50 Fl. 46-35 Br., 46'z

Fl. 718,- Br., 701 G., do. :* 25 J!. 21“- Br., „? Spanien Zproz. 2495 Br., 24703117. Polen 300 F1. Ludwigölzafen-Bexbach Z

Hamburg," 8. Juni. : Z.; proz. _p. C. 80 Br., "794; G. E. Stiegl.“ 804722312,“ 80 G.' “Dän. 63? Br. 1 _ Hamb. Berl. Altona ?Kiel 9.1L;*"G. Gl.

* - - .M'.cks'el-Course.“-" '- Paris 187. PeterskZ-Rk. London 13 . 9?- Amsterdam 35. 40." Louisdéor 11 . 423

_ e_hselnxwiir klein." Fönds rind Äxiien höher

Der 'Unisaß in 1 Paris, 7. Zum“. An der Börse macht dieBotschaft eben.. eröffnet „51,1md die_5proz. 81 . 70;

Die “Gewißheit, daß in Rom der „Kampf losgex. _ Gerücht, daß die -fraychö'sischen Truppen zum.zwei-_ km Mal? ._seschlasxn ._wox-d'en,._-br_iygt den' Geldmarkdnoxh mehr _in's .;

in Warschau angekommen.

' . ist nichts

; Mex._-u. Peru etwas mehr angeboten. ? 53, 521.

80-2, sz“, Stiegl. 801.

schon friiher diskutirte Bills die zweite und dritte Lesung, ohne daß es dabei noch zu erheblichen Erörterungen kam. -

Rußland und Polen. Warschau, 8. „Juni. Aut

Mensiag und vorgestern hielt Se. Majestäd der _.Faiser wieder _-

Truppen-Musierungen auf dmeenen von-Powonsk und Mokotow bei WarsYau, . Die sterreichisihen "Generale Hammersteinxund von Parrot sind Gestern starb hiernach kurzer Krankhe'ikder- russische Genexül der Kavallerie,“ Michael .Wlodek, Gcneral-Adjutan-t "Sr. MUM“ des Kaisers, Mitglied des__Adminisirations-Raths deo? Königreichs

' Polen, Senator und" Präsident des Königlich polkiséh'en Wappens“

Amts.

Mittelst Kaiserlichen Tagesbefehls vom 11ten v._M. isi der Lieutenant „Graf Schuwaloff, vom Husaren-„Regimenx dcs_Feldm9!.,-. schall Radeyky, bisher Adjutant des Fürsten Paskewnsch, zum Flü- gcl-Adjutantcn Sr. Majestät des Kaisers ernannt worden. *

Der" bisher:“ : Vice-Konsul Frankreichs in Warschau, Herr Cochet, ist nach ontevideo verseyt worden, wohin er so eben von, hier abgereist :|. * -- -

Italien. Rom, 26. Mai. (D. A. Z.) Die Republik läßt_ heute in den Kirchen ein Tedeum fingen, da im Römischen kein__ neapolitanischer Soldat mehr zu erblicken ist. Nur General Zucchi_ sieht noch mit einigen Compagnieenin den Gebirgen oberhalb Su- biaco und Anticoly ihm “gegenüber aber Garibaldi und. Masi mit

' einer_ _glanzen Diöisiotx. .' Zucchi- wird mit seinem militairiscben-Ta-

lent_a ein nichts. ausrichten, da die Reaction der Bewohner jener Gebirge, von der sich die päpstliche Partei so viel verspra_ch, fast anz ausblieb. Auf dem Rückzuge haben die Neapolitaner ihre mi-

“tairische- C re in den römischen Gränzstädtm durch Raub und _ Mord bcsude?t. Das Triumvirat hat deshalb das nachstehende Deo,

kret vcröfféntlicht: '

„'Im Namen Gottes und des Volkes. Ju Erwägung, daß der

König. von Neapel das Territorium der römischen Republik un-_ gerechterweise angegrißen; in Erwägung, daß seine Invasion be-_ -

gleitet ward von Ver olgungen, Raub,_ Plünderung und Bernal?- tung von Personen und Eigenthum römischer Bürgex durch Uke Bourbon: Truppen; in Betracht, daß es nur gerecht-ist, wenn d e Republik den Anstifter des Schadens zum Ersay zwingt - dekre- tirt das' Triumvirat: Alle dem" Könige von Neapel oder seiner Fa- milie “hier zugehörigen Gütcr, welcher Art sic m_xch _sein mögen, sindj konfiszirt und sollen _v'erkauft werden. O_er Erlös__ oll_ dazu dixnen, die römischen Bürger für die durch die neapolitanische Invasion___ erlittenen Verluste zu entschädtgen. C_t_ne von den T_xmmvim er- nannte Kommisfion wird sich zur Abschayung der Schaden _an Ort- und Stelle begrben.“ _ _ _ _

* Meteorologische Beobachtungen.

1849. Uokxova _Aaebminazo ! zbeoäo ! Rack eimuUz-x 9. 1111111 6 Ubk- ZKUbk. ] 10 l)]:k. _' Kooboelswnz.

buktäkuek ..... 333,1],„kak. 332,83MNU. 335,46'"ka. aanK-kkmo 7,8“ok. Iuktn'ökme ..... + 8,0“ J.! + ]2,80 n. + 7,5“ [1- 1711111178er 17,0 I. ?bzuyuokt . . . . + 5,00 11.1 + 4,6“ K. + 3,8" li- Uoäemrkkoo duoztziiniguuz. 773 [Mt. * 51 y(kt. 73 yke. izvzälionm-z ___ “' Wetter . . . “uiid. * ' [“as-155. ' trüb. Uieäeuokl-z 0,081 [U. "';-„a ........ :e. u, n. K'bmetoedzel + 12,0“- Tyalkenauz . . . "- + k *- + 5,8 ' *

Tagesmiete]; 333,13Ml'uk. . . + 9,4" 1!- . . + 4,8. ll. . . 66 pCt. F.

Königliche Schauspielt.

Montag, 11. Juni. Jm Schauspielhause. 89fte Abonnementy-

Minna von Barnhclm, Lustspiel in 5 Abth., von Lesfinq. (Herr Wohlbrüch:- Den Wirth.) AnfanZ halb 7 Uhr.

ienstag, 12. Juni. Jm Opkmhause. 7 ße _Abonnements- Vorstellung: Das Diamantkreuz, Oper in 8 Aufzugen, von T. Overskou. Mustk von Siegfried Saloman. Tanz von Hoguet.

Anfang halb 7 Uhr. -- _ - _ Preise der Pläße: Parquet, Tribüne und zweiter Rang 20 „Erster Ran und „erster Balkon daselbx; 1 Nthlr._ Parterre, Balkon daselbst 15 Sgr. mphtrhmter 7-3; Sgr.

Vorstellung :

Sgr-,. . dritter Rang und

Üönigsßädtischcs_ Theater.

Montag, 11. Juni., Der Weltunisegler wider Willem Aben-_ teuerlt'cl)e Posse “mit Gesang in' 4 Bildern, von Rader. (Dlle.

' Erdmann, vom Stadttheater zu Stettin: Ludwig, als erste Gastrbae.)

Die bcideIt): __NachtwÉndler, _odeLr:A__Das- Not wcndi e und das Ueberslussige“. o e mit e ang__ m ten, von ()J. Negftr'oy." "'Musik vom Kapellnzeister Adolph Muller. Nach dem ersten Akt: .DcrÜFrosch._“Mmusch-kom1sche Scene,-au§ée_- führt “'von Hérrn Klischning. Zum Schluß: Iocko, der__ brasiliam : Affe. Melodrama in Akten, nach dem Franzosis ep, von C, Gnautl). Mufik von mehreren Komponisten. (Hr. lischnigg:

Dienstag, 12, Juni.

'In der gestrigen 'Sihung7de5 nterhauses erhielten verschiedene Jocko.) _ _ ,. _

. 3 ro . ließt 50. 90 baar, 50, 90 Zeit. 5proz. 81 .50 bSaFréeY . 5T"; Heiß, Bank 2185. Span. 3pro_z. 34; Innere 24??- nd-ön. 7. Juni. Zproz. Cons. p. C. 911, a. 3 91 . (;Zprx,o9'1*. Span. Zproz. 331. Pass. 31. Int. 50. Mex. 29. Die Geschäfte in engl. Fonds waren heute ziemlich. Cons. zu 913;_ :“Z p, C. u. 91-5.“ fand viel Käufer. Von fremden Fonds sind Ard. 17,163. Zproz- 331, 33. - * *2 Uhr. * Cons. 91-57, 55 p. C. u. a. Z. -_ _ Amstekdam, 7. Juni.__ In holl. Fonds war wenig Haribxh; auch keine bedeutende Verändkrung. "- SpZn. blieben nach einigen.. Schwankun en fast wie“ gesiern. In russ., osterr._und franz. Fonds YZeldenswerthes zu bemerken. Von Süd-Amerik. waren _ Mex. 251, 55." Peru 522, 4proz. u. Zproz. 27, H. - '

"oll. te 'r. WHF. Zproz. neue 5.745. &- SWW Akd- UJZ Gr. HiecenYYSY. ' Coupons 72115," 84. Rn en alte“100§. 4proz.Y Wechsel-Cour e.

Paris 56-1.“ G. _ -

, Wien 28 Br.

- Frankfurt 984 G.

' ondon 2 M. 11.95, k. S. 12. '

Hamb. 342; G. ' _

Petersburg 176 Br.

Drink und VerlajÖ-der Deckerschea Geheimen Qber-Hofbuchdrßikml-

Oest. Met. 5prp_z.*6 , 68T; ?Fproz. 3614,"

I 51

«“a-«„.

? i 1

Inhalt.

Deutschland.

Preußeti.*_Berli11. Verfiigung wegen Holzdiebsiähle. - Kompetenz der Y_olxzxi-Behörden zur Schlichtun? privatrechtliche: Streitigkeiten, na- mentlich m Gesindesachen _und Feldpo izeismhen. _

Bayern. München. Schluß der Rede des Staats-Minißers ])1'. von der Pfordten ixber die deutsche _Verfassungsfmge. - Würzburg. Baye- nsche Armeecorpo. - Freischaaren. '

Sachsen. Dresden. Bekanntmachung.

Hannover. Hannover. Feier des Geburtstags .Sr. Majeßät. - Beförderungen in de_r _Armce. - Emden. Antwort des Königs an die Deputation dcr ostsl'ltsischkn Stände. -- Aurich. Stände-Vrrhandlur-

S “Ös“ RuzhzestikZm en. Fl __ . '

e wig: o e n. ens urg. Denkmal für die Ge allenen.

Lauenburg. Mölln. Schreiben an die Landes-Versammltxng. -

Bremen. Vremcu. Beschlüsse der Bürgerschaft.

Anstand.

Oesterreich. Preßbux Truppenmärsche.

annkreick). Parts. Mchrichten aus Rom und Truppen-Einschiffunq m Toulon. - Vorstellung _ds: diplomatischen Cokps in Floren . -- Gef: sandten-Ernrunung. » Minister -,Znte1im. *- Bcrieht ans iÉttaßburq

E*ßLZerimischtes. ' ** ro :* tanien und Irix». London. Kom on ““ Aufhebung rxr dänischen Biokade. * Genesxunxus-UZU d'“ Philipp nnd Dom Miguel. » Abreise des Grass" Mouteütolin. desfaLle. - “Dax endschab. _ Nachrichten aus Amerika. -- Vermisckites.

«Bx! ien. Brus el. _ Ankunft der Großherzogin von Baden. _ Erlaß Yofdientxxff der Durchrctsc'fremder Auswanderer. _ Grfundheitözusiand. --

Bericht über den Zustand der belliner Spatkaffe.

Markt =-Berichte.

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, Üirhtamtlithcr Theil. Deutschland.

_ Preußen.__ L_Zkrlin, 8. Juni. 'Das Iustiz-Mini . rtalblat_t_entha_lt [olgende allgemeine Verfügung vom 31. ai 1849, - dn- Bkitrasnng dci" .Holzdiebstähle betre end.

(Gcseß vom 7. Juni 1821 GescH-Samml. S. 89, A erhöchsie Kabinets- _ _Ordre vom 28. April 1834 GeseL-Samml. S. 67.)

„Dte_ m neuerer Zeit eingetrctene au erordentliche Vermehrung der Holzdxxbstäblc erfordert die kräftigsie Handhabung der Sims eseße, um die- sem, dre Erhaltung der Waldungen und die Moralität glei mäßig gefähr- dend__en_ltebelstandc entgegenzutreten, das Eigenthnm zn schüyen und das Stßaklrche solcher Frevel zum "allgemeineren und entschiedeneren Bewußtsein zu rn en. _ *

SY wie zu diesem Bebufe die betreffenden Verwaltungs-Behörden die sei neten Anordnungen zur Verstärkung des Forßschuses und zur strengen erßolgung der Holzdiebe treffen werden, ergeht hiermit auch an alle Ge- richtsbehörden die Aufforderun , sich die Beschleunigung der wegen Holz- dtebstahls einzuleitenden Unie! uchungen, die schnelle Aburtelung derselben und die unver ügliche Verfügung dessen, was zur Vollstreckung der erkann- ten Strafen 'erkorderlich ist, besonders angelt en sein zu lassen. Ze schue1- [er die Strafe den Vergehungen folgt, um o mehr darf auf Wirkung ge-

hofft werden. Es ist daher vorzüglich daraus-dacht zu nrhmen, daf! hm- ,

sichtlich der Vollstreckung keine Verzögerun en eintrrten. In dieser Beziehung wird darauf an merksam gemacht, _ daß nach §, 5 des Geseyes vom 7. Juni 1821, __ wenn die Geldstrafe nicht beigetrieben werden kann, dem Waldeigenthumer zwar die Wahl zusteht, ob 1“: statt der Gcfängnißsimfe Forstarbeit beantragxn will, wel- cher nach der Allerböchsten Kabinets-Ordrc vom 28.April 1834 auch andere angemeffene Arbeiten fubstituirt werdcn iönzien, __ _ daß _aber, wenn der Waldeigenthiimer entweder die Gefaiigmßsirafe (ius- drücklich sogleich vcrlangi oder die Abarbeitung nicht wahlk, es zulasfig ist, sofort mit der Gefängnißstrafc zu verfahxen, ohne daß 12de§mal vor- - her die Abarbeitung“ im Zntercssc der öffenjlichen Venvaliuug versucht zn werden braucht. _ _ __ _ Diese listete Art der Abarbeitung isi _nach der ?li_lerhochsien Kabmeis- Ordre vom 28. April 18:34 nur dann jedenfalls_cmznlette_n, wenn __dcr Waldeiscnthümer statt der Gefängnißßrafe bereit? die Abarbeitung. gewghlt hatte, und demnächst im eigenen Interesse dqraits yerztchiet. Dj_e Benig- niß, statt der unbeitreiblichew Geldstrafe p_x-mcxyal-ter dj_e sofo__rnge Voll- streckung der Gesänguißstmse zu verlangen, 10 dem _Waldetgenihumer, wcl- chem fie im J“. 5 des vorgedachten Gcsexcs unzweifelhaft b_e1gclegt wird, durch die Allerhöchste Kabinets-Ordrc vom 28. Apri11834 mcht cn_t_zogen. Hiernach haben die Gerichtsbehörden in den betreffenden Fallen zu verfahren und zur Vermeidung von Verzögerungen in der Vollstrxckung der Gefängnißstrafcn die geeigneten Vorkehrungen zu _ treffen, daß die ziir Aufnahme der Vcrurtheilten erforderlichen: Gefängnißrc'mme zur rechten Zeit djsPonibel sind. Berlin, den 31. Mai 1849. __ “Dcr Jusiizmimjtcr. Simons.“

Berlin, 8. Juni., Das Amtsblatt der Königlichen Re- gierung zu Potsdam enthält folgenden Erlaß:

Es sind Zweifel darüber entstanden, in wie Weit die Kompetenz dcr Polizeibehörden zur Schlichtung privatrechtlich“ Streitigkeiten, namentlich in Gefindesachen uud Feldpolizcisachen, durch die kaN'dnllngn vom 2. und 3. Januar 11. J. verändert sei. - _

Zur Erledigung dicser Zweifel wird den Köiiiglichcn Regiertingezi be_- merklich emacht, daß die Veroxdnnng vom 3. Januar d. Z._Ab:chmst 1. die Stra gerichtsbarkeit dcr Polizeibchöxdru aufhebt, im Uebrigen abcr dxc Kompetenz der Polizeibehörde nicht geändcit hat. Die Festscsung dxr Po- lizeisimfen nach den Vorschriften der Gesindx-Ordnyngey "_nd _dcr zeldpo- lizei-Ordnung vom 1. November 1847 gebührt also knnftm 111 km La_u- destheilen, fiir wclche die Verordnung vom .“4. Zangar d. J. ctlasstn 117- den zur Abmtelung dei Polizrivcxgehen bcsiellteii Rtchwr_n. __ _ _

Dagegen haben die Poltzribxhörden naoh wie vor_tn dcn Streitea-ckxep zwischen Herrschaft u_t_1d (Yesilcthde über Erfüllfxmg des Mtcthsvcrtragcs :c_.d1c vorläu e civilrechtli )e ms cidung zu tre en. _

cf. fiestnde-Oidmmg vom 8. November 1810, §§._33. 47. 83.160.167. 172. , _ _ Gesinde-Ordnung fiir Nen-Vorpommern und Rügen vom 11. April 1845. §. 171. _ _ _ _ _ _ Gesmbe-Ordnung ftir die Rheinprovinz excl. dcr Kretso Rees und Duisburg vom 19. August 1844. §. 47, _ _ eben so in den fändungs - Sachen nach §§. 53-67 der Feldpolizet-Oxd. nung vom 1. ?) ovember 1847 zu verfahren, wegen Festseyung von_Pfand- geld und Kosten und Anömittelung dis Sclxadens. Denn da§_ Pfandgeld ist keine öffentliche Strafe, sondern eme Prwatstrafe zur Entschadtgung des Verl: ten. _ _ _ ie VerWaltung der OrtSpolizei wird erst durch dte neue Gemeinde- Ordnung nach Artikel 104 der Verfaffungs-Uikunde den Gemeinden über-

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99 zum Preußischen ,Itaats-Anzeiger.

i_ragen werdém Bis dahin haben die bisherigen Poli eibehörden nach Ar- tikel 40 der Verfassungs-Urkunde noch die Polini, mit in auch die obenge- dachte Function derselben auszuüben. Dcr § l der Verordnung vom “2. Januar d. J. macht hierin fiir die gutsherrlithcn oder städtischen Polizei- Verwaltungen keinen Unterschied. Berlin, den 18. Mai 1849. Der Minister des Innern. Im Auftrage: von Puttkammer.

Minißkrium fiir landwirthschastliche Angelegenheiten. Jm Allcrhöchften Auftrage: _ _ _ Bode. potsvam, den 2. Juni 1849. __ Vorstehender Ministerial-Erlaß wird hierdurch zur genauen Beachtung offentlich bekannt emacht. ' König?iche Regierung. Abtheilung des Innern.“

Bayern. München, 4. Juni. Schluß der im gestrigen “,

Matix des Preuß. Staats-Anzeigers abgkebroäicneu Rede dcs Staats-Ministers Dr. von der Pfordten über ik deutsche Ver- sassnnzxssrage: _

?) an erwäge, daßeiu Staat wie die ösierreichische Monarchie, wel- chcr ni Verschiedenen Theilen, aus denen er die Hauptkräftgseiner Exi- stenz zieht, m einem furchtbaren Kampfe begriffen ist, vorerst seine Kräfte sammeln und fonzentriren müsse, um diesen Kampf bestehen 111 können. Via11__erwäge dieses, um den Ceniralisatiouögcdanken richiig beurtheiien zu konnen, welcher in der 'octkoyirtcn Verfassung vom 4. März mthalten isi. Max! beachte „_ daß die ößerreichische Regierung sele in dieser Ver- fassun dic Cetitralimtion nicht allein und einzi ausgesprochen hat, daß ste vielmehr dieselbe auf die Previn ia! - Ver?ns;mgcn bcgn'indet hat,- wßlche den einzelnen ösimeichifchm Prov nzen gegeben wurden. Der öster- reichische Reichsm fol] zusammentreten, wenn die Provinzen, welche eine vrovmztale Verfa ung erhalten haben, ihre Thätigkeit nacb derselben begon- nen haben, und aus ihnen soll sodann der Gcsammt-Neichtag entsie-

hen._ Die unterste Baris drr octrovirien Verfassung Oesterreichs is? das prßvuzztem Element und m allenVerfafsungen ist die untersie Basis maß- ge en .

_ Man göxme Oesterreich die Zeit des Friedens, dann wird sich dieses Elgmeut etztwtckelzi, dann werden Oesterreichs StaatSmännrr mit ruhigem Vlukx erwxigeti kvnnet), in Welchem Umfange die Erhaltung cincr 'inni en Verbindung mat Deutpchland möglich ist. Ich maße mir nicht an, Prop et zu sem, bm aber der fxßcn Ueberzeuqung, daß der Vorwand, den man aus der_ Pexfaffung Oesterreichs vom 4. März entnommen hat, daß Ocsierrcich kamnlli aus Deutschland scheide, seine Widerlegung finden werde; es wlkd st fiche)“ hcrausüellen, daß die ößerteichische-Monarcbie stetsdeutscb war, _deutsckp isi und bleiben wird, wenn es in eine richtige Verbindung mit dem übrigen Deutschland geieyt wird.

Man wird ferner einwenden, Oesterreich könne und wcrde nich! beitreten. _ Ich glaube, diesen Einwand zugleich in dem bisher Erörterten wider- legt zu haben. Allerdin s verlangt die bayerische Re ierung nicht, daß die Jortarbeit an der deutsschen Verfassung und die Vo'lenduug derselben so lanqe sisiirt und amchseyt werde, bis der von mir bezeichnete Zeitpunkt in Oesterreich eingetreten ist. - _

Aber das hält die bayerische Ne ieruug tür ihre flieht, zu verlangen, daß in der Verfassung, welchc Deuts land ohne Mitw rkung Oesterreichs im ?lugenblicke fich zu geben im Be kiff: ß! t._mchts aufgenommen werde. was emen späteren Beitritt Oesterreicßs imm lub macht. Eine solche Vkskim- mung liegt aber in den Beschlüssen iiber die Oberhauptsfrage. '

J| erst an die Spitze Deiiifchlands ohne Oesterreich ein anderer Fürst, gleichviel welcher (denn dies glaube ich nicht erst hinzufügen zu müssen, daß m_ den vorliegendrn Erörterungen kein Argument vorkommt, Welches spezi- fi1ch_ gegen Preußen gerichtet ifi) , isi erst irgend ein Fürst erblich an die Sptße Deutschlands berufen worden, so i| die Vereinigung mit Oesterreich nicht m_ehr möglich.

Dies ist die nähere Begründung des trßen Haupt-Einwandes, welchen die bayerische Regierung gegen das frankfurter Verfassungs-Projekt gemacht hat, und welchen fie ebenso macht g das berliner Verfassungs-Projekt.

Man soll in dxmseléxex; nichts an nébmen, was véeWahrung der Stel- lung Oesterreichs zu Deu ck and für an- Zukunft unmöglich macht. Warum Jehasrrt ach die bayerische Regitxung aus ihrem Gedanken mit so eiserner . on equen - :

DiesezGrüude hierfür liegen nicht blos in der geographischen Lage Bayerns gcgen Oefierreich, nicht bloss in dem außerordentlichen Ueberse- wichte, welches der Norden Dcrrtschlands üder den deutschen Süden und Bayern insbesondere errinsm müßte, wenn es Oe erreich ausschließc, son- dem vor Allem in der politischen Stellung, welche * ayem a]s dritter Staat im deutschen Bunde und als der größte von einer rein deutschen Bevölke- rung bewohnte einnimmt. Es ist die politische Au e Bayerns, die Ge- fahr, welche in dem DualiSmus der weiHauptmächu eutschlands, Oester- reich?! und Preußens, liegt, immer, o oft fie hervortritt, zu mindern und abzulenken, - zu vermitteln, daß Preußen und _Oefknreich fest zusammen- halten und durch ihr Zusammenbau“: das Reich der deutschen Nation nngetrennt fortbestehc. _ _

Tahiti zu wirken, isi Bayerys ychdne und große Aufgabe, und die Regierung würde ihr: Pflichten m ihrcti hßöchsicn 11_nd leyten Beziehun- qen tief zu vetlrßen glauben, wenn ste_tkgend emen Augenblick diese Aufgabe außer Augen lassen mollis. __Mtt derselben Veßimmtheit, mit welcher sie nach der cinen Seite hin erklart, „wir dulden nicht, daß Oester- reich auSgeschloffen werde“, - sagt fie auf der anderen Seite: ,wir wollen, Was das Bedürfnis; der dcu_tschen Nation für jest fordett“, und in dieser Auffassung ist es kein Widerwxuxb, was man de_r bayekischen Rc- gierung als solcher vorgeworfen hat, daß ile ßch der preußischen Oberhaupts. stellung nach dem Verfassungs-Cxitwursc cytznhe und g eichwohl auf einem Volksbause verharrc, welches Oencrreich lltcht zugeben wolle. Dies ist kein Widerspruch, denn wer die Rolle der Vermittelung übernehmen muß und will, wird am anderen Vcrgleichspnnkte feßhalten müssen, imd diese an-

cblicbe Weigerung Oesterxeichs, ein Volksbays. zu bilden und an demsel- lch Theil „zu nehmen, beruht nach meiner festen Ueberzeugnng auf einem teilweisen Mißverständniffc, denn kie_Ve1-tretung des ganzen ktutschen

' olfes hat auch die österreichische Regierung zugegeben“ und nur über die Zusammensetzung desselbc_t_1 einc_ abweichende Meinung ausgesprochen. Die übrigen Zweifel würden uch'löjeu, weiin im Innern Oefterreichs der Friede ber estellt ist und die sm_atlichen Beziehungen Otfterreichs zu Deutschland in olge dessen geregelt :rin Werden. Es ist also nicht ein Widerspruch, sondern ein Vermittelungsakt, Wenn Bayern einerseits das Erbkaisertbum zuriickweist, aydererseits aus dem Volkshausc beharrt.

Der zweite Hawpigedanfc, den ich vorhin als Bedenken der bayerischen Regierung gegen das berliurr Projekt aussprach, ist dieser. Es ist in dem- selben Ma_t_1ches e_nthaltcn, was die materie'en Interessen Bayerns vcrleßt. Zeh beschranke nnch, hier zwei Dingc hervorzuheben, die auch in dem Vor- trage vom 18. Mai 17. J. bestimmt ans esprochen wurden. In den §§.34 bis 36 siiid die Säxe iiber die Gemein chastlichmachnng det Productions- nnd Con1umiions-Steurrn unverändert beibehalten, so wie sie in Frankfurt

_hin zu streben, 'daß dieses nicht ßattfindr.

---.------_-.„.....-_._».„»-_- .»..«-__ ,._...-_.„.

* anY, und wenn dieses auch keine _ . WHU! egienmg noch in Erwägung,“;

beschloffenwotden. Es ist unnötbig, wiederhojt zu entwickeln, wir hierdurch

pflichtet halt.

alle demschtn Regierungen _ _ Reichsverweser mit einer Ansopfcrung und Hingebung, die xeder, der ent deutsches Herz in fich trägt, anerkennen muß, seine schwere Aufgabe zu er- fiillen gewußt. _ _

in-Jranksurt sich aufgelöß hat, die Centralgewalt, die ne im Bt_rem mit den deutschen Regierungen gegründet, besteht noch, ste is das einzige voll-

Mhntag d. 11. Juni.

vortheilhaft ist, alle Stellvertretung atisz11schlirßen,_ cine Frage, die yon diesen und sele von den freiesien Staaten aks zweifelhaft betrachtet wird. ck erinnere Sir an die dcsfallfigen Verhältnisse in mnkreich. as snd die Bydenfeu, die die bayerische Regierung itidem, m_t Gan- 211“ ihre Zustimmung zu dem berliner VerfassungY-Entwun, respektive der . evißbon ver frankfurter Verfaffung, wie sic in Berlm vorgenommm wurde, zu ge en.

Was folgt nun darauS? ,

Will die Regierung etWa deshalb sich von dem gemauschafklichen Werke der demschen Einigung trennen? _ _

Jm Gegenthcil, ste will aus vollen Kräften dahin arbeitep, dgß fit zu Stande komme, und fie giebt fich der Hoffnung hin , daß die di:“ Re- gierungen, welche fich iiber den Verfassungs-Eniwurf so rasch geeinigt ha“ ben, Bayern nicht zurückweisen werden, wenn es die Verhandlungen so_rt- sktzen will, um die Hauptgedankrn noch einmal zu erörtern. lind x_nan wird Bayerns Stimme auch jest noch hören, obgleich es den Bt_schlussen vom 26. Mai dieses Jahres nicht beigetreten is!, und es wird geltnxn, da ja im Nordrn, wic-bci uns, es nur dcr Eine Wunsch ist, ganz eutschland iusammen uhaltm; es wird gelingen, vor dem'Zusammcnneten des_ beab- sichtigten ? eichötageé, ein Projekt xu Stande. zu bringen, welches dt_e Zu- stimmung aller Regierungen für sub hat, um es der Vereinbarung mti dem Reichstage zu Grunde zu legen. _ __

Das find die Erörterungen, welche die baverischc Regierung uber das Verfassungs-Projekt, welches in Berlin verabredet wurde, zu geben __fich _ver- Es erübrigt noch eine Aeußcrung über das Schusbundmß.

Dic bayerische Regierung geht von dem Grundgedanken aus, daß zur

Zeit die provisorische Centralgcwalt zu Frankfurt rechtlich und faktisch be- ieht. zu Frankfurt _ zeichnet und 12 unabhängig von der National- Versammlung insofern 8?“ stellt, als ausdrücklich von der National-Versammlung selbst qysgciprochen wurde, das: die_ Centralgewalt nicht verpflichtet sei, die Bescblnfse der Na- tional-Versammlung auszuführen.

'Der Erzherzog Reichsverweser ist von der National- Versammlung ewählt; die Beschlüsse derselben haben seine Kompetenz be-

Diesen Beschlussen und dieser Wahl der National_-Versam1_nlung stud beigetreten, und seit jener Zeit hat der

Wenn auch in diesen Tagen die National-Versammlung

giltige Vermächtniß der National-Vcrsammlung, und an_ dieszm festzuhal- ten is) die bayerische Regierung entschieden Yesounen. Diese Qentralgewalt hat die Aufgabe. die innere und äußere icherheit Deutschlands zu wah_- ren, “Deutschland zu vertheidigen gcgen innere und äußere Femdc. Die Macht abcr, die der Centralgewalt zu Gebote sieht, isi die Macht aller

deutschen Regierungen, die die Centralgcwalt anerkannt und erklärt haben,

ihre Macht zur Verfügung derselben zu stellen, wie es von Seiten Bayerns auch gcschchen isi. Es ist dieses um so mehr de! Fall, als_ gerade nach Artikel “.: und 11 der Bundes-Akte und nach Artikel “2.5 der wiener Schluß- Akte, - geseizliche Bestimmungen, die nirgendsdufgehoben sind, alle dem- schen Regierungen verpflichtet sind, sich gegenseitig zu nutersiusen bei der Erhaltung der Sicherheit nach Außen und nach Innen. __ __

Von dieser rechtlichen Ueberzengnn aUSgebend, kann 1111; M bayeri-

sche Regierung nicht überzeugen, da ein Bedürfniß zur Abschließun cines beyonderen Schusbündniffes bestehe. Nur so viel erkennt fie an da c;! 1115 lich wäre, daß die provisorische (“Zentralgewalt auf Hindernisse m der Ausfü rung der ihr gewordmen Aufgabc, in der Erfüllung der ihr oblie- genden Pflichten stoßen könne, und daß die Ereigniffc in näherer oder fer- nem „Zukunft das Bedürfniß herausstellen können, eine andere provisorische (Zentralgewalt zu begründen, wenn diese aufhören sollte; dann wi1d die bayerische Regierung, damit Tcutscizland den AuSdruck seiner Einheit nicht mehr verliere, sehr gern bereit sein, zur Begründung einer neuen proviso- rischen (Zentralgewalt mitzuwirken, von demselben Yrinzipc ausgehend, von welchem sie im vorigen Jahre die Beschlüsse der :kational-Versammlnng über Gründung *dcr Centrakgewalt anerkannt hat, von weichem se in die- sem Augenblicke die Beschlüsse “der Centrakgewalt als rechtlich und fgkkisch anerkannt “und so weit mögxieb fie unterßüse. Von demselben Yrtnßtpe ausgehend, raf; Drutschland seine Einheit haben muß, wird fie mitwir en, wenn eine neue provisorische Central ewalt begründet werden soll. Für die- sen Augenblick sieht sie dieses Bedür niß noch nicht gekommen.

,Das find die Grundzüge der Anficht der bayerischen Regierung über die Vorlagen, welche durch die preußische Regierung in ihrem und der hannoverschen und sächfischen Regierung Namen hierher gekommen sind. In diesem Sinne wird fie antworten, und unmittelbar daran werden sich die Schritte der bayerischen Regieruug knüpfen, um über dieDifferenzpunkte eine baldmögliche Einigung herbeizuführen.

Was noch Wichtiges fich über diesen Gegenstand werden wir den hohen Kammern mittheilen.

Würzbupg, “2. Juni. (F. Z.) Man sieht hier in einigen Tagen_ dem Durchmarsch von 22,000 Mann Truppen des Am bayerixchen Armee-Corps entgegen, die unter dem Oberbefehle des Fürstey won Thurn und Taxis aus Mittelfranken nach Baden und der Pfalz aufbre en, um dem dortigen anarchischen Zustande ein Ende zu machen. as*-“crste bayerischeAtmee-Cor-ps sammelt fich bei Donauwörth, das mit den disponiblen Truppen von München und Augsburg, die mittelst der Eisenbahn in zWLi oder drei Tagen mit denRegmtentem in Donauwörth vereinigt werden können, 25- 30,000 Mann beträgt und Vom besten Geiste beseelt isi.

Wiidzburg, 4. Juni. (N. W. Z.) In Miltenberg und Oberpdors sind, wie man durch Staffetten die hiesige Regierung be- nachrrchtigtc', Freischaaren angesagt. Durch Aschaffenburg zogen be- xeits 400 Mann Freischaaren ins Badische. Eine andere Schaar xe te zwischen Stockstadt nnd Seligenstadt über den Main; dagegen [_ck rt man, daß von Frankfurt aus Truppen in diese Gegenden ge- jchickt werden, und vvn Nürnberg werden zwei Corps zu je 6000 Mann, das eine übrrNcustadt, das andere über Uffenheim, hierher di- rigirt nnd theilweise heute Nacht bier eintreffen. Auch in hiesiger Stadt smd Maßregeln ergriffen und namentlich'ei-nige Thore mit „Kanonen befaßt worden. - '“

Sachsen. Dresden, 6. Juni. nachstehende Bekanntmachung erschienen: _ „“Die izt Ober- und Mittel-Jtalien thatsächlich bestehenden revolutio- natren Regierungen baden, wir zur Kenntniß des unterzeichneten Ministe- riums gekqmmen isi. die Veräußerung der im Vatikan und anderen“ öffent- lichxn Mumu zu Rom und Venedig befindlichen Kunstschäye beschlossen; es 11] jcdoch_ von von legalen Regierungen jener Staaten gegen diese Maß- regel protcfttrt, auch im Kaiserthum Oesterreich der Verkehr mit dergleichen

ereignen some, das

dix bayerischer: finanziellen VerYältnisse gefährdet sind, und warum die baye- ri1chc Regierung hiergegen Ein prache erhoben hat. *

_Jch weise ferner auf die Bestimmungen der Artikel 55, 56 und 131 hin, m melchen die Säse über die Heimats-

_ ebxn dadur_ch der Wohlstand Bayerns gefähr- det Werden würde, und die Regierung halt 1111) verxflichtet, fortwährend da-

__ _ Etzdicl) mag noch angedeum werdeq, daß_ die Fassung des §. 168 uber die deikommisse derjenigen Mo- dification mchi entspricht, in welcher die bayeri (he ngierung die Umgestal-

innz W __ mmissr in Frankfurt beantragte so ar, d'tß “ie als AdelQ. Pat: _ ** oben, aber als ein heilsameFInfifth deskPri'vatrechts sit a ** _

_ * öfige zugängi Hemacht werden. “o' ik im 5. 135 ?ck echterdings die Stellvm

_ __ _ _ _ __ _uud Gewerbs-erbältnisse eben [ so unverandert beibehalten smd, wie fie in Frankfurt beschlossen worden. Es *lß zu oft schon crörtett, daß *

Kunstgegenständen iiberhaupt, iuöbesonderc aber auch deren Ein-, Aus- und Durchfiihrimg verboten und dabei verordnet worden, daß, wo immer solche Gegenstand; _vorlommen sollten, dieselben ohne jeden Anspruch des Besisers auf Entschadtgung von den Behörden aufgegriffen und in Verwahrung ge- nommen werden sollen. Die Erhaltung dieser Kunstschäse in ihrer Vereini- gu_ng an besiimniten, der allgemeinen Betrachtung und dem Studium der Künstler zuganglichen Orten is] ein Gesammtbcrütfniß aller gebildeten Na- tionen, und Niemand, der diese Schöpfungen genialer Vegeißerung in ihrem wahren_Werthc fiir die höchßen Interessen der Menschheit zu erkennen ver- mag, wird - ohne alle Rüskßcht auf einen politischen Parteisiandpunk: -- dazu dnngen wollen, sie durch Vetsplitterung in einzelne Privatsammlun“ _ _ dak «meinen Bennyung unzugän lich zu machen und daduxch _als »“! nöusYMt u vesmi then. D&rf dah_e_r__dabs_5.)'.7_k_let;ösek_,k_k_1_;*__k;_t »? i in a en o nedies icman a n

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"" öffentlichen Kenntniß zu bringen und dadur vor

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(Leipz. Ztg.) Hier ist