ort und äußerten in Betre der Durchführung der FYch§§er§ung abweichcnde„An-sichten. iaaisrath Duvernoy ant- wortetc und schloß nut versohnltchen Worten. Nachdem er unter dem anrrkennenden Zurufe der qursammlung aus derm Mitte ge- schieden war, stellte unterdem Ofnztercorps die Meinungsverschieden- heit in den politischen Ansichten fich mehr heraus, aber die Anficht des Ober;Kommandanren und vieler Offiziere, daß es unpassend sei, durch politische Erörterungen unnöthig und voreilig Zwiespalt in die Reihen der Kameraden zu werfen, fand alsbald allgemeinen Anklang. _ „ * Hrntr sruh hatte eine Anzahl hiefiger Bürger und Einwohner
mit Staatsrath Duvernoy Besprechung in Beziehung auf die ge- genwärtige dringende Lags. Die Stadt ist zwar lebendig, wie namrntlich gcxirm Abend während der Sißung der National-Ver- sammlung; doch herrschte geseizliche Ruhe und Ordnung durchaus.
In der Bcryammlun dcs vaterländischcn Vereins isi gestern folgende Erklärung brschloZen worden: *
„ Die am 6. Juni von den hier Versammeitcn Mitgliedern der Natio- nai-Yersammlung gcfaßtcn unhciivollcn Beschlüsse veranlassen uns, folgende Erklärung abzugeben: 1) Wir stellen in Abrede, daß die der ganzen Na- tional-Versammlung von dem deutschen Volk übertragene Machtviollkommen- heit von einem kleinen Vruchthril derselben, welcher fast ganz nur einer Partei angehört, ausxreübi werden könne. 2) Ueberdies müssen wir dieser Versammlung das Recht bestreiten, unter Verlesung eines von der vol- len National-Versammltmg im Juni 1848 gegebenen Geseses den Reichs- verweser abxufcßcn und eine provisorische Regentschaft von fünf Män- nern zu bestellen. 3) Wir danken unseren Ministern für die öffentlich
auögeshrochene. Erklärung, daß sie dieser sogenannten Regentschaft das Recht jjlcht zugestehen, fiir Württemberg giiltige Beschlüsse zu
fassen. 4) Wir erWarien ferner von unserer pfiichtgetreuen Regie- rung, daß fie, jeder weiteren Anmasmng jener Versammlung und ihrer Rrgcntschaft nnt dcn entschiedensten Maßregeln entgegentreten werde. 5) Hierbei Wollen wir der Rrgierung mit allen Kräften zur Seite stehen und fipdjübrrzeugt, daß der weitaus größte Theil des württembergischen Volkes hjerm emcs Sinnes mit uns ist. 6) Wir wollen nach wie vor die Einheit und Freiheit Deutschlauds, wie fie in der deutschen Neichöverfassnng begrün- det ist, aber wir wollen fie nicht durch die Schrecken eines Bürgerkrieges nnd anarcknsche Znsianrc, wic fie in unserem Nachbarlande bereits einge- treten,!“md, sondem durch Anwendung der verfassungsmäßigen Mittel in dr): emzelncn Staatxn und durch die Macht der öffentlicher: Meinung er- rricht wiffrn, 7) Wil" fordern in diesem ernsten Augenblick alle unsereMit- bmger aux, fich an uns mii,Wort und That unverzüglich anzuschließen.“
. Folgende „Adrrsse, mit zahlreichen Unterschriften bedeckt, isi don em? Deputation stattgaricr Bürger dem Ministerium übergeben WOL“ en:
„Königlichd Gcsammt- Ministerium! Die in Stuttgart zusammenge- ireic-nen 104 Mtigliedcr der koustituircnden Naiional-Vcrsammlnng haben 11) jhrcr ersten Sixzung hier am 6. Juni sofort den Veschluß'gefas'k- an die Strike der von ihnen fiir entsest erklärten Reichs-Centmlgewalt eine prorlx-o'rriche Regentschaft don fiinf Personen zu ernennen, und alsbald dies? funf Personen gewählt, Wir, die llnterzeichneten, sehen durch diese hasttgejr Beschlüsse und deren unansbleibliche Folgen nicht nur das Wohl, ken Fnedrn unseres engeren Vaterlandes, sondern auch die Zukunft des gesammten Deutschlands schwer bedroht, das _Zusiaudekommen der deutschen Einheit und der denischcn Verfassung unendlich erschwert. Diese Beschlüsse haben, so die! wir zu beobachten Gelegenheit gehabt, wegen ihres die Nllhe uud _ernung Württembergs und den Bestand seiner Regierung be- drohenden Hbaraiters, im Allgemeinen nur Erstaunen und Mißbilltgung erregt. Tiefer Eindruck ist für ]th vorwaltend und entscheidend, währcnd die Mehrzahl zur Prüfung der rechtlichen Gültigkeit jener Beschlüsse, na- mcntlich der Entseßung der bisherigen (Zentralgewalt und der Zuständigkeit eines so kleinrn Brnchtheils drr Retchs-Versammlung zu exekutiven Beschlüs- sen, von Unberechenbarer Wichti keit, noch nichtZeit gefunden hat. In die- ser Vrziehung der öffentlichen 5.) cinnng einen sicheren Halt und eine feste Richtung zu geben, betrachten wir als heilige Pflicht einer Regierung, Welche ihre Stärke und die unerläßliche Bedingung einer heilsamen Thä- tigkeit in einem lrbrndigen Wechselverkehre mti der Vernünftigen Anficht Und Grfinnmtg des Volkes sucht und suchen muß, und welche von dem un- geschwächten Vertrauen des Volkes vor einigen Tagen so glänzenden Be- weis erhalten hat. Wir glauben uns daher so verpflichtet wie berechtigt, das Ministerium ungesäumt mit der dringenden Bitte anzugehen, das wiirt- tembergische Volk keinen Augenblick darüber in „Ziveifrl zu lassen, in Wel- chem Licht ihm diese Beschlüsse fich darstellen; und wenn, wie wir glauben, das Minisierium unsere Ansichten theilt, unverWeilt, ehe durch eine keine Mittel schcucnde Agitation das gesande Urtheil bestochen und verkehrt, durch cinen ?)?einungsterrorismus die Stimmen der Besonnenheit, der Vernunft und des Rechts unterdrückt Werden, sännntliche Staatsbürger darüber'ins Klare zu scyen, fie über ihre Pflicht in diesen ernsien Zeiten so wie Über die Gefahren zu belehren, Welche durch Pfiichitreue, Muth und Entschlos- senheit aszWendcn sind, ja die Bahn des Rechts und der Verfassungßtreue zu bezeichnen und in diesem Sinne rasch und energisch zu handeln, Dann darf es nach unserer festen Ucberzeugung auf die freudige Znsiimmung und kräftige Unterstiixzung der weitaus größeren Mehrzahl dcs Volks zählen.
Baden. Karlöruhe, 9. Juni. (O. P.?l. Z.) Wie die gestrige Freiburger Zeitung berichtete, soll Brentano Willens stin, dcn „Großherzog zurückzurufen oder falls dieser nicht in seine Residenz zurückkehren wolle, den Prinzen Fréedrichals Landesstatt- halter einzusetzen", iiberhaupt Alles zu thun, um dem Lande die Jorisrßung des Bürgerkrieges und eine feindliche Besehung zu er- sparen. Die hiesige Zeitung schweigt auch in ihrer heutigen Num- mer iiber die Vorfälle Vom 60-11 und die zwischen StrUVe und Brentano entstandenen Konflikte. Die Karlsruher Zeitung Ueigt sich bekanntlich der ulirarothen Strudeschen Richtung zu, in ihren Augen ist Brentano Reactioxmir.
Es sind bis diesen Abend schon viele Abgeordnete zur konsti- tuircnden Landesversammlung hier eingetroffen. Morgen ist vorbe- reitende Sitzung, worauf die Eröffnung stattfindet. -- Das (Hen- darmerie-Corps ist einberufen und hat sich gestern und heute zahl- reich hicr eingefunden. Es zählt im Ganzen 300 Mann. Gestern und heute sind in einen brnachbarten kleinen Ort Executionstruppen (Dragoner nnd Volkswrhr) abgegangen, da sich das erste Aufgrbot Weigert, abzuziehen.
. Die Abgeordneten Fehrenbach nnd Mei; sind von der proviso- Usckikn Regentschaft für “Deutschland zu Reichs-Kommissären fiir Vrich 'emiauni worde?K und bereits hier eingetroffen. B
* ie provr ort e c ik “jr ! e e -
WWF.! erlassZxUW g rung f: Baden hat filg nd ckanni [ „Qn NUPUWM- daß nach eingegangenen Mittheilungen in ein- 391?“ Gemeinden des. Landes, auf Veranlaffung reartionairer Bc- amten Lund VUYJU'ZULYÜLK, die Durchführung der Volksbewaffuung ers?7,lufi1ibotshalkßg anf Widerstand stößt, und man dadurch ?kßokhlgk 1skz Excenttonö-Trupprn anzuwenden ficht sich die provi- I , orrsche NLJWUUQVSWUlaßk, zu verordnen: 1) Jeder Widerfiand Jeg?" dre Durchfuhrung Pk? Volksbewaffnung, inso ern er nicht chon den Charakter d.“ Widkkskßlichkeit angenommen Hat und des- halb tinter die Bestimmungen des Krie sgeseßes fällt , wird mit Cxccutwns-Truppen brstrafi. ?) Die KUZU! der Execuiions-Trup- pen bezahlt die Gemeinde m der Art, daß die Truppen außer un- entgeltdltcher Verpflegung noch pro Mann dreißig Kreuzer täglich erhalten. Der betreffenden Gemeinde bleibt das Recht die Kosten auf die Widerspenstigen auszuschlagen. Brentano,“,
Mannheim, 9. Juni. (D* Po A. Z,) Die seither in un- serer Siadt gelegenen Truppen haben uns gestern fast größtem eils verlassen, eben so das ersie Aufgebot unserer *Volksw r, we .es
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haben unsere Stadt verlassen und siiid nach der badisch- hessischen Gränze Nezogcn. In vergangener Nacht wurde über den Neckar, an verse ben Stelle, wo früher die alte Ncckarbrückr stand, eine Floßbrucke geschlagen. Von Karlöruhe smd heute Morgen viele Pontons mit einer zahlreichen Mannschaft von Pionieren eingetrrf- fen. Heute Vormiitag hörten wie hier eine halbsiüädj'ge Kanonade in der Richtung der Bergstraße.
Hessen und bei Rhein. Darmstadt, 11. Juni. Die Darmsi. Ztg. bringt folgende Widerle ungen: „Das Frankf. Journ. enthält in einer mainzcr Korre pondenz die Nachricht, daß Se. Königiiche Hoheit der Großherzog von Hessen am 9ten d. M. um 2 Uhr in Mainz angekommen ist, um-mit dem dort anwrscndm Großherzoge „von Badenhund dcm angeblich auch eingetroffenen Her- zoge von Mskau Beratßungen zu pflegen. Wir können auf das Brstimmteste versichern, daß dies gänzlich unrichtig ist. Seine Kö“- mgliche Hoheii unser Großherzog haben an Ihrem Geburtstage un- sere Stadt nicht verlassen. Weiter berichtet dasselbe Blatt, daß General-Major von Bechtold, Befehlshaber der in und um Frank- furt konzentrirten Trnßpen, zum Kornmandantcn vpn Wörms er- nannt worden sei, we ches gleichfalls fälsch und nichts Anderes ist, als eine schlecht .maskirte Kundgebung gewisser Antipa'thicen gegen diesen energischen und Wackeren Befehlshaber.“
Gestern verfügte sich Se. Königliche Hoheit der Großherzog nach Bickenbach und Zwingenberg nnd ins izirte dort das Lie Zn- fanterie-Regimcnt, bei welchem Anlaß der Fürst jubelnd empfangen wurde und Gelegenheit fand, seine Zufriedenheit mit der braVLn Haltung dicser Truppen zu erkennen zu geben. Der heuti e Tag ist,!)estimmt, das 3ie und 402 Regiment in Bensheim und eppen- hetm einer gleichen Inspection zu unterziehen.
Aus Worms erfährt man, daß die Freischärler gestern Nach- mittag um 3 Uhr, 3-«400 Mann stark, daselbst wieder erschie-
nen sind.
Bensheim, 9. Juni. (O. P. A. ,Z.) Die leisten Tage Hergingen schr still; nur gestern Morgen wurde es in Heppenheim lebendiger. Gegen vier Uhr schlugs Allarm, da die Nachricht ein- gelaufen war, daß fich bei Weinheim wieder Jreischärlcr qcsammrlt hätten. Unsere Chevauxlegers saßen auf, ein Bataillon Infanterie rückte nach, doch die übliche Flucht fehlte auch diesmal nicht, und zwar, a die Schaaren unsere Reiter kaum von fern erblickten. Ein paar Schüsse, wclche man ihnen nachsandte, waren Alles, was iibrig blieb. Die Infanterie !stand in geschlossenen Kolonnen vor dem Dorfe Sulzbach, aber fie am nicht einmal zum Schuß.
Dcr Geburtstag unseres Großherzogs wurde heute gefeiert. Beim Verlesen am Morgen brachten die hessischen Truppen ihrem Fürsten ein begeistertcs Hoch; eben bcreitcn sie Alles zur morgen- den Heerschau vor, die Se. Königliche Hoheit hier abhalten wird und die das Signal zum Aufbrauch scheint. Reisendc berichten von bedeutenden Spaltungen der Parteien in Baden und wie man nur durch die seltsamsten Lügen und die äußrrsien Schreckmiticl die Leute noch zum Stehen bringen könne. Diesen Morgen hörte man starken Kanonendonncr von der Pfalzhrr,
Ein Brief aus Heidelberg meldet, daßfSig-kl am 7ten einen langen Kriegörath hielt, worin vom einstweiligen Vorrücken abge- sehen wurde, ,da „man von Weinheim und aus den Gebirgen des Odenwaldes Angriffe fürchtet.
Zwingenberg, 10. Juni. Heute Morgenhieli Se. König- liche Hoheit der Großherzog hier eine Truppenschau vorzüglich der bei dem Gefecht beiHemsbach Betheiligten. Der Großherzog wurde mit wiederholtem be. eistertenHurrah empfangen, und ließ sich dann
hricia“ vom 7. Juni gemeldet: „Eben hat die schleswi'g-holstcinisckse
_Stenderup und Düppel nach Sonderburg eskortirt worden. Dä-
nach Weinheim vorgerückt isi. Auch die auswärtigen" reischaar'en
die Soldaten vorsic en, die irgend welche Wunden erhalten hatten, Diesen, wie den Untrroffi ieren .und Offizieren dankte er in herz- licher Weise für die bewiejzene Tapferkeit und bat sie, ihren Kame- raden denselbrn Dank auszusprechen. Ein schallendes Hoch! war die Antwort der Soldaten, die darauf in dcr trefflichsten Haltung am Fürsten vorbeidefilirtcn. Reichs-General von Schäffer mit sci- nem Stabe, worunter viele badische Offiziere, hielt an der Seite des Großherzogs. “
Schleswig = Holstein. Altona, 11. Juni. Dem Al- tonaer Merkur wird aus Hadersleben vom 10. Juni geschrieben: „So eben “aus dem Lager vor Fricdericia zurückgekehrt, beeile ich mich, da möglicherweise das Ge- riicht von General von Vonin's Krankheit oder Verwundung auch zu Ihnen gedrungen sein kann, die Mittheilung zu machen, daß die Erzählungen von seiner VerwundunGg5 durchaus unwahr sind, daß er zwar etwas erkältet ist, allein im espräche die vollste Lebendigkeit und Kraft seines Geistes in unverkürzesier Wcise zeigte.“
Ueber den (bereits erwähnten) Tod des Obersten St Paul wird dem Hamb. Corr. aus der „Mörsrr-Batierie Vor Friede-
Armee einen nnerscylichen Verlust erlitten. 'Der Obcrst St. Paul hatte fich nach der neuen Batterie auf dem rechten Flügel begeben, die don_dem Lieutenant Chrisiiansen kommandirt wird. Nachdrm„ er etwa eine Vierielsimrdeuxnter heftigem Kugel: und Bombenregcn sich aufgehalten hatte und fich"- wirdcr fortbegcben wollte, wurde er in dem Augenblicke, als er dem T*.icntrnant Christiansen zum" Ab- schiede die Hand drückte, von einer Bombe fast mit'ten 'durchqerissen. Ter tapfere Oberst, zuleßt Commandeur dcr gesammten Infanterie, ist nicht mehr, Augenblicklicher Tod war natiirlich sein Loos, so daß er auch kein Wort, keinen Seufzer mehr hören lassen konnte.“ Aus dem Sundewiii, 9, Juni. (Alt. Merk.) Heute Morgen in aller Frühe ist Orla Lehmann iiber Gravanstein, Nübel,
nisckierseits hat man den bei Aarhuus gefangenen Prinzen von Salm-Salm, der nach Kopenhagen gebracht war und dessen Wunde doch nicht gefährlich zu sein scheint, ausgeweöhselt.
Frankfurt. Frankfurt a, M., 11. Juni. Die O. P. A. 3. enthält in ihrem amtlichen Theilcjfol xnden letfruf des Erz- herzogs-Reichsverwesers an das badische Vo k:
„Zur BeZwingnng des Aufruhrs, Welcher in Baden gegen die verfas- sungsmäßige andesregierung und gegen die NeichSgewalt in Waffen sieht, ist die erforderliche Streitmacht zusammengezogen worden, und steht im Be- griffe, in das Großherzogthum einzurücken. Die Maßregeln der Strenge, welche den Einmarsch der Truppen begleiten müssen, werden von den zu- ständigen Behörden verkündiat nnd unnacbüchelich vollzogen werden. Ein- ' wohner Badens! Meiner Pflicht, dem Gesche Kraft zu verleihen, werde ich genügen. Aber als Hüter des Friedens und Freund des Vaterlandes hege ich zugleich den sehnlichen Wunsch, für eine friedliche Mahnung Gehör bei Euch zu finden. Das öffentliche Urtheil hat sich bereits so entschieden gegen die Bewegung in Baden und“ der Rheinpfalz auöge- sprochen, daß ich, wenn ich die im badischen Volke ,vetbreijete „Ge- sittun und Bildung mit dem offenkundigen Charakter dieser vexwufbch und- €baltlosen Bewegung vergleiche, die Hoffnung nicht ausgeben kann, durch eine Berufung an das Gefühl und die Einsicht der Bürger Badens zur Verhütung unermeßlichén Unglücks beizutragen. Es bedarf nur emer Ersigrkung der eigenen edleren Kräfte Badens, um dem bevorstehenden un- naturlichen Kampfe zuvorzukommen, oder doch die Reihen der Empörung KUF hie Wenigenzu - beschränken, die auf dem Boden Deutschlands nicht heimisch smd oder sich die Bahn des Rechtes und der Ehre ohne Rückkehr verschlossen haben. Badener! Ihr könnt nicht ver essen haben, daß nicht
zufammengeraffter Volksbaufen den un liickseiigen Zußand verschuldet, in wrlchen Baden und die Rheivpsnlz versYst find. Eder Glück“ häügt davon ab, daß dem Rum eures Wohlstandes ungesäumt Eix1hckst gchchchxx eure El"? fordert, kyß WZ!“ sonst so freies und gesegnetks Land den Völkern . Teutschlands mcht langer -ein krobcndes Bild v-s Versallsuud rer Zer- ruttung vor Augen stellt:. Der Ursprungxdxs badiFebcn „Aufstandes embedrt eben so sebr jedes Warden Grundes, wie d'je] Handlungen seiner J'Üh“ rer. Keine “bürg'kksiche Freihrit, seen vaterkändi ch'és ““*mtetesse War in Baden bedroht. Die Bewegung bchrfte drr_„*e'uchx„*ischm Larve dss Kampfes für die Rcichkvcrfassung, damit sie n'i'ch't äfs sinnlos und vcrbre- cbcrisch selbst von den Verblendetßrn kuschschaut wcrdc, Statt aber die Reichövermssnng zu fördern, biiden im ngentheile die maßlose" Uebernej- bungen in Baden und der Rheinpfalz das gefährlichste der Hinderniffe, Welche gegenwärtig noch, zum gerechten Scbmrrxe aller Vaterlandsfrennke, dem groß:n Ziele einer des deutschen Volkes würdigen Neugestaltung Deutschlands entgegenstchcn. Mit Scham und Trauer muß fed:r Deutsche, der ein Herz für srin Volk hat, fich von der Erfahrung abwenden, daß nicht äußere Feinde, sondern deutsche Volksstämme am Untergange der theurrsten Hoffnungen dcs Vaterlandes arbeiten. Viele eurer jcßtgen Ge- walthaber, die das Wort Freiheit im Mund'e führen, kennen freilich fem Vaterland. Aber das bessere Bewußtsein des Volkes trennt das Vaterland nicht von der Freiheit, und die Söhne Badens Werden fühlen, daß es schmählich isi, eincr Schaar anzugehören, deren Führer sich nicht Neuen, in einem inneren Verfassun sFtreite die Hülse der Fremden anzurufen. Nie und nimmer darf eine so che Schaar es wagen, fich ein Freiheitsheer zu nennen; die allgemeine Entrüstung wird dieser Liiqe ihr Recht wider- fahren lassen. Badener! Ich vertraue fest darauf, daß das Volksgewissen wohl übertäubt, aber nicht auf lange unterdrückt werden kam). seine Stimme mehr, als auf den qu ehrgeiziger Volksschmetchler! _Ganz Deutschland erwartet von euch die Rückkehr zu den politischen Tugenden dcr Mäßigung und des Rechtsfinnes, ohne wclche kein Fortschritt gelingen und der Preis der Anstrengungen und Leiden des icstcn Jahres nicht ge- wonnen werden kann. Das deutsche Heer, das euren Boden betritt, wird die Sicherheit des Reiches schirmen und euch die verfassungSmäßige Herr- schaft eures gütigen "Fürsten, die Wohlthaten des Friedens upd der “echten Freiheit wiederbringen. Ich beschwört euch, fördertdie unbltittge Erreichung dieses Zweckes, vereinigt cure Kräfte, nm das«11ngluck und dteSchmach des Bürgerkrieges von eurer Heimat ab::rwenden. .
Gegeben zu Frankfurt, 10, Juni 1849. Dcr Reichsverweser; Erz- herzog Johann. Der Präsident des Reichsininisteriums: Wittgen- kein. “ .-
Dasselbe Blatt sa t ferner: „Wie wir„azxs guter Quelle ver- nehmen, hat der PräJident des Reichs-Mmqterrathes m Betreff
der Verlegung der National-Versammlung nach Stuttgart und des von derselben dort wegen Cinseßung einer Regmxtschcrft fur Deutsch- land gefaßten Beschlusses eine Note an das Koiitglzch w'urttember- gische Gesammt-Ministerium erlassen, welche wir im Stande sind dem Wortlauie nach hiermit folgen zu lgssezt: „Gelegentlich einer von deri Bevollmachttgten mehrerer Regierungen an das Reichs-Minisierinm gertchteten Anfrage hatte der unterzeichnete Präfident des Reich's-Mtnisierinms die Ehre, zu erklären, daß das Reichs-
der geseslich auSgesprochene Wille der Mehrheit, ondem das Machtgcbot
Ministerium die Befugniß der National-Versammlung zur Verlegung nach Stuttgart nicht anerkennen könne, da in den Bundes-Beschlüsscn vom 30. März und 7. April v. J. Frankfurt ausdrücklich als Sig der National- Versammlun bezeichnet isi, und eben deshalb, weil aus diesen Vescblüsscn die legalen esugnisse derselben entspringen, diese nicht über ihre Quelle hmauSqehen und dahin führen können, [estere selbst zu alteriren,
„Inzwischen ist die Sache in ein nrues Stadium getreten: ein Theil der„chemaligeu National-Versammlung hat nicht nur jene Verleguy)? aus- ?!ksubrt, sondern auch unterm 6ten d. Mis. in Stuttgart eine . egent- chast eingesetzt, Welche die Reichsverfassung mit Waffengewalt durchfüh- ren, .die Beschlüsse vollziehen und im Uebrigen die durch das Geseß vom 28. Zunixv. I. der provisorischen Centraigewalt übertragenen Befugnisse ausüben soll.
„Wie man auch üliet die Befugnisse der ehemaligen National-Ver- sammlung urtheilen mag, darüber kann nicht der mindesie Zweifel 13le- ten, daß jener nach Stuttgart übergefiedelte Theil hiermit den gcseßlichm Boden völlig verlassen und den der offenen Anarchie betreten; und die
Regierung Sr. Kaiserlichen Hoheit dcs Reichsverwesers crsüUt , wenn auch mik drm tiesßen Schmerzz, nux -in- “J" objé-g-„v- Psn-hz, xiéf-z NY!“ halten jenes Theiles der themaltgen Nanonal- Versqmznlung geradezu sur ungeseslich uud aufrührcrisch gegen die versaffungömasztge Centralgewalt zu erklären. „ . ,
„Die Ceniralgewalt selbst, berufen, die vollziehende Gewalt m allen die allgemeine Sicherheit und Wohlfahrt Deutschquds brtreffenden Angrle- genheiten zu üben, kann nicht zngcben, daß itcbey 107.7"! Organ rntstrhe, welches mit frevclbafler Hand in ihre Befugmffe emgretft, Ihre Pfl1cht gc- bietet ik'r,“ jedem derartigen vcrbkerbm chen Baßrebeix, mag ,es auögehen, von wem cs wolle, auf das entschtedente ,mit aller) ihk zu Gebote stehen- den Mittcln entgegenzutreten; fie_ ist hic-„bet der Mitwirkung allrr dr-utichrn Regirrungen im voraus versichert und zahlt tnsbeioyrcre anf d!k„K9",'§i"ch württembergische Rrgiernng_,“*imrerhalb deren Gkblek jene _ausruhrenschen Bestrebungen durch Einseßung jener sogenannten Regentschaft zunachst ans Li t etreten. . " „ , __
ch „HOU- Königlich württembergische Regierung wird, dies zivciseit der Un- terreicdncte nicht, swon vor Empfang dicses die geeigneten V.)?aßrrgein ge- troffen haben, um jedes Auftreten jcner sogenannten Regcntschaft-znrw-„r- aus zu vereiteln. Auf alle Fälle aber rrchtet er Namens drr p-ovnomcd-u Ccntralchalt das drsfaufige anödriickltWe Anfiynen an dieselbe und ver. bindet damit die ausdrückliche Erklärung, daß dre Crntralgrwalt, falls kit dortigen M40! znr Ausriihrnng dieses Anfinnens mehr hinreichcn sollten,
* okt das Erforderliche anordnen wird. " . skf „Einrr möalichst beschleunigten Rückanßcrnug Jicmbt ker Unterzexchnete
bei der Dringlichkcit der Lage entgegensehcn zu diirfen. , ' “ Frankfurt, den 9. Jimi 1840. (gez.) Wltttgensirtnx Heute Vormittag nm “11 Uhr sind cm preußisches “Kurassirr- Regiment, das 31ste preußische Landwxhr-Regiment und eme Zwolf- pfunder-Vatterie hier eingeruckt. chsc Trupp'en bleich! worlairftg hier und sind, so wvit die Kasernen nicht ausreichten, ber den Em-
wohnern einquartiert worden,
ambur_ . Cuxhaven, 11, Juni. (H. C.) Nach Aus. sage Fon Neunxéxrkern sind seit dem Tage, wo sich unsere drei Kriegs-Dmnpfschiffe dcn T_äncn gegenuber auf der See gezeigt haben, keine dänische Kriegsschiffe wieder in' der Mundnng„de_r Elbe esehen worden, während man dieselben bis dahin fast taglichvon Zkeuw'erk aus dort unten wahrnehmen konnte,
Ausland. ß Z A fd e crrei . re burg, 8. Juri. (Pre b. .) n er qanzeFLQie vonäÖedYUi-utßg bis'Trentschm fallen fdrtwiihrend bald kleinere, bald größere Scharmüßel zwiÉchen den Kaiserlichen Trup- pen und den Jusurgentkn vor, ohne da „ auf der emen xder anderen Seite bedeutende.Vortheile errungen wurden. Am heftigsten schemt es in der Schütt herzugehen, wo die Kaiserlichen Truppen dieser Tage Nyarod eingenommen, mithin einen Schritt der komorner Festung näher gemacht haben. Die Kriegsoperaiionen von Trent- schin ge en die Bergstädte zu scheinen iwein mysnsches Dunkel gc- hrilltzu“ ein, denn man erfährtdariiber so viel wie gar nichts, uiid das, was man darüber erfährt, isi fürchterlich entstellt. Wir wollen hrer bei- spielsweise *nur die von einigen Blättern gemeldete und auch von uns als Gerü t mitgetheilie Beschießung der Stadt Kaschau von Kaiserlich russi chen Truppen anführen. Alle Korraspondenten der Zeitungen in Galizien und Mähren bes äftigt der Einmarsch der russischen Corps, und während der Eine a t, daß bereixs alle nach UULÜM bestimmten Truppen die österreichi che Grärzzewberschritten hätten, meldet der Andere noch immer fernere Zuzuge, Alle UZ“ ßeren Stationen in Galizien, als Tarnow*, Bochnia- Nzeßow,
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Höri auf
aslo Dalla, „find trnd blxiben mit arkc'n russischen Re- FZYifibcsZ-Zpß “ Die r'frssLäiM Tkßwpkn so en bkreilß 176,300 Mann stark auf österreichis em Gebiet stehen, eine MtlltonKugeln und Bomben mitfahren und 9lleransporte durch eigenes Ge- sdann bcsorgcn. Zu ihrer Alimentatio-n führten sie 150,000 Kor- zcz Getraire ein, und jrdcs Ccrps führt 120,000 Silbcr-Rubel zur Löhnung mit. In Sirbcnburgen hat sich bis jeßt gar nichts- gcändert. Aus den pksther Zeitungen geht hervor, daß die Ma- gyarcn eine bedeutende Anzahl Rekruten prcsscn und die Romanx-n nicht beschwichtigen können. DtejWahl des Jelrmarschall-Lieute- nants Grafen Clam zum Kommandtrendcn in Siebenbürgen bezeichnet man als eine glückliche. Erwägt man, daß nach neueren Nachrichten 64,000 Mannrussischer Truppen aus Bukarest nach Siebenbürgen marschiren sollen, so wird man begreifen, daß die Herrschaft der Magyaren hierbald ihr Ende erreichthab'en wird. _Auf dcm südlichen Kric s- schauplay sieht es noch immer traurig aus. Die Ankunft des a- nus erhöhte zwar das Nationalgefühl der Serben gewaltig, doch sind die bis )'th errungenen Vortheile derselben iiber die Magyarcn noch zu unbedeutend, als daß-sie einen großen Ausschlag geben könnten; denn die Kriegsberichte sprechen Vorläufig noch immer Von Vorbereitun- gen, die allerdings in großem Maßstabegetroffen werden und günstige Er- folge außer Zweifel Hellen. Vom Falle Arad's vrrlautetglüältcher- weise nichts, wir ge en daher der Hoffnung Raum, daß sich dre Festung eben so wacker halte, wie Temcsvar, deren Bcsaßung erst dieser Tage einen glücklichen Ausfall machte. Dagegen wurde die BcseHung Orsova's von Bem's Truppen zur traurigen Gewißheit. Den Gränzern scheint ein größerer Feind zu drohen, als die Ma- gyarcn sind. Es ist dcr-Zwirspalt, den einige Wähler unter den- selben hervorzurufen bemüht sind.
Frankreich. Paris, 10. Juni. DieZurückberufung des Herm von Leneps von Rom erfährt in den Zeitungen eine sehrverschiedenartigc Beleuchtung. Dcr Constitutionnel findet, daß der Gesandte seinen Justructionen zuwidergehandelt habe, wodurch seine Zurückberufung chllkommen gerechtfertigt sei, und weist jede Solidariiät der franzö- siichcu u'nd„rö“mischen Republik auf das entschiedensie zurück. Die Presse siuht sich dagegen auf das Votum der konstituirenden Natio1tal-Vcrsammlu;-1g, die auf die Nachricht Von dem nachtheiligen Gefechte, welches die französischen Truppen dor Rom gehabt, die Regierung aufqeforderi habe, Maßregeln zu treffen, damit die Expedition nach Italien nicht länger FMM Zweck entfremdet werde, Mit diesem Votum stc'hc ein neuer Angri haupt äußern fich sämmtliche sozialistische und demokratische Blätter, zu welchen lchteren cht auch National und Presse geh-“iren, mit lcidensä)aftlichster Erbiitcrung über die Politik der französischen Regierung in Rom; mehrere verlangen 'die“ Abseyung des Präsi- denten und der Minister, und der Berg richtet heute in Folge des neuesten Berichts des GencralOudinot an den Kriegsminister, worin ihm derselbe den wiederrrö'ffneteu Angriff gegen Rom anzeigt, nach- stehenden Aufruf an das Volk: „Im, Angesicht jener Depesche ist es. jeizi aufs klarste bewiesen: daß Loms Bonaparte und seine Mi- nister die Verfassung in der kecksten Weise verleyi und dem Be- schluss e der Naiional-Versammlungvom7. Mai zuwidergehandelthaben. Der Berg kann ]“th nichts als hiergegen energisch protestiren. Bleibe das Volk ruhig. Es kann auf den Berg zählen, der fich des Ver- trauens, welches er beim Volke genießt, würdig zeigen wird. Er wird seine Pflicht erfüllen.“ Aus der erwähnten Depesche des General Ondinot _cht hervor, daß derselbe am 3. Juni Nachts um 2 Uhr die Stadt kom von neuem angriff, aber bis 7 Uhr Abends kein anderes Resultat erreichte, als eine unbedeutende Briicke und einige Landhäuser zu stürmen. Die Blätter aus Marseille und
Lyon vom 8. und 9. Juni wollen wissen, daß Rom nach einem dreitägigen. Bombardement und fürchterlichen Vsnflmdo "“ die Hände
Oudinot's gefallen sei. Der Moniteur erklärt heute die Anga- ben des Credit übkr die erwähnten Gespräche, wclche aufSoireen im Elysée und beim Minister Falloux zwischen Herrn von Lcsseps, Herrn von Falloux und dem Repräsentanten Oesterreichs Hattgefundcn haben sLÜU'U, in allen wesentlichen Details für falsch. cr Credit fragt darauf, ob die Einladung Fallhux's an Lesseps im ClystTe auch falsch Und ob es falsch sei, daßJalloux in cinem Nebensaale vor vierzig Personen Herrn von Lesseps gtfragt, ob Frankreich die römischeRepublik an- erkennen müsse“, endlich, ob es faljch sci, daß der österrcichische Spezial-Grsandtc, Herr von Hübner, dem Herrn von Lcsseps die Hand mit Wärme gedrückt, als dieser nach einigem Zögern mit Ja geantwortet. Alle diese Thatsachen will der Credit durch Zeugen erhärten 1affen. Tie P atrie meldet: „Von dem Rechte Gebrauch machend, das ihm Artikel 99 der Verfassung zugrstrht, hat der Prä- sident der Republik dcn Gcsandien, Hcrrn don Lrffeps, vor die Schranken des Staats-Raths gefordert.“ Dasselbe Blatt theilt heute die Instruction Vollständig mii, wclche Herr von Lcsseps un- term 3. Mai dom Minister der mwwärligen Angelegenhriten cr- hiclt; sie lautet: „Da die Vrrgängc, Welche das erste Auftreten der nach Civitavecchia gerichteten französischen Exprdition be- zeichnet haben, der Art sind, daß sie eine Frage, welche“ sich anfangs unter einer einfachen Form darstellte, leicht verwickeln könnten, so hat die Regierung der chnblik es fiir pas- send gehalten, dem mit der Leitung der nach Italien gesandten erei.kräfte beauftragten militairischrn Führer cinen diplomatischen Agenten zur Seite zu stellen, drr sich ausschließlich den Verhand- lungen und den mit den Behörden und der Bevölkerung Roms eiuzuleitenden Beziehungen zu widmen hätte, um alle seine Auf- merksamkeit, alle erforderliche Sorgfalt auf Gegenstände don solcher Wichtigkeit wenden zu können. Ihr erprobter Eifer, Ihre Erfah- rung, die Festigkeit und der versöhnliche Geist, den Sie bei mehr als Einer Gelegenheit bewiesen haben, haben die Regierung dazu bewogen, „Sie für diese delikate Sendung auszuersehen. Ick habe Ihnen dre La e der Frage, in welche Sie thätig eingreifen wer- den, und das iel, welches wir dabei im Auge haben, aUSeinander- geseßt. Es besteht darin, einestheils dcn Kirchenstaat der Anarchie 3n_entreißen,_ welche ihn verheert, und andererseits zu verhindern, daß die Wiederherstellun einer regelmäßigenGewaltdurch eineblinde Reaction getrübt und selbt gefährdet werde. Alles, was das Ende einer Rc:- gierung beschleunigt, welche durch die Gewalt der Umstände zum Uniergange verdammt ist, Alles, was, indem'es der Entwickelung der Jntervrniion enigegenarbeiict, welche durch andere, von weniger Zemäßigtcn Gcsinnungen beseelte Mäéhte ausgeübt wird, unsrrem xsonderen uud unmittelbaren Cinflusse mehr Raum gestattet, wird die Erreichung des eben angedeuteten Zieles erleichtern. Sie Wer- der) also alle Sorgfalt anwenden, cin olches Resultat "so schnell als moglich herbeizuführen. Aber in allen Ihren Bemühungen zu die- sem Zchke haben Sie ZWei Klippen zu vermeiden, die Ich Ihnen bezkichnen wia. Sie haben Alles zu vermeiden, was den in die- sem Augenblirk mit der Ausübung der Gewalt in den römischen Staaten bekletdeten Männern Veranlassung geben könnte, zu glauben, V?“ den Glauben zu erregen, daß wir fie als eine regelmäßige Re- Zeerrm'? betrachten, Dies würde ihnen eine Kraft leihen, die ihnen bis- Sie Skjekdhlk hat. Sollten Sie Vergleiche mit ihnen schließen, so haben sein War?? Wort zu Yermeiden, jede Bedingung , welche geeignet zu Gaeta*e“ die Gefuhle des heiligen Stuhles und der Konferenz
3“ verlesen, die beide nur zu geneigt sind, bci uns eine
in offenem Widerspruche. Ucber- '
1015 Nichtachtung der Autorität und der Interessen des römischen Hofes
vorauszusehen. Auf dem Boden, auf wclchem Sie dkn Männern, mit denen Sie zu thun "haben, gegenüberstehen werden, ist die Form nicht weniger wichtig, als die Sache, oder vielmehr: Beides fließt fast ganz zusammen. Das sind die einzigen Weisnngrn, welcbe ich Ihnen gegenwäriig geben kann. Um sie bistimmter und
ausführlicher zu machen, uiißien wir Über die Vorgänge der leytcn Tage in den römischen Staaten besser unterrichtet smn, als dics
der Fall ist. Ihr richtiges rmd klares Urjhcil wird Ihnen angeben, was Sie nach den Umständen zu thun haben. Uebri-
gens werden Sie mit den .Herren d'Harcourt und Rayneval in 21!-
lcm von einiger Wichtigkrit im Einherständniß handeln, in Allem,
was nicht eine dmchaus unumgängliche Lösung erfordert. Ich
habe nicht nöthig, Ihnen zu empfehlen, genaue und vertraute Bc-
zirhungen mit General Oudinot zu unterhalten, die für den Erfo!g
des Unternehmens, zu dem Sie Beide mitzuwirken haben, durchaus
nsthig find.“ Fcrncr liest man in der heutigen Patrie: „Man
Versichert, daß zwei in den beiden leyten Tagen angelangie tele-
graphische Depeschen von einem ernsten Treffen melden, welches,
nachdem die Villa Pamsili von unseren Truppen ohne Kampf
bescßt worden, zwischen den Römern und der französischen Armee
stattgefunden, Die Römer machten, bei Annäherung unserer Trup-
pen, einen Ausfall in Masse, geschüßt durch das Gewehrfruer von den
Wällen und durch die Artillerie. Der Kampfeskifer unserer Solda-
ten war so groß, daß sie sich mit dem Bajonett auf die Römer
stürzten, denen 800 der Jhrigen kampfunfähig gemacht wurden.
Die BeWegung ging mit so reißender Schnelligkeit von Statten,
daß 300 der Haupt-Jnsurgenten, dir nicht Mehr Zeit behielten, nach
Rom zurückzukehren, in Gefangenschaft geriethcn. Eine trlegraphi-
sehe Depesche meldet, daß diese Gefangenen sofort nach dem Schiff
„La Corse“ abgeführt wurden. Man glaubt, daß am 4. oder 5.
Juni die Laufgräben werden eröffnet worden sein , und daß man
morgen die Nachricht von der vollständigen Einnahme Roms haben
wird. In diesem leisten Gefecht Wurden 150 unserer Soldaten kampf-
unfähig. Unsere Truppen soilen bereits im Befixz eines Janzen Stadt-
viertels von Rom sich befinden. Ehe sic Weiter Vorgehen, )at der Ober:-
befehlshaber noch der römischen Bcvh'lkcrung einige Stunden Frist für
unbedingte Unterwerfung, eingeräumr. Kurz vor dem Schlusse
ihres Blattes ist der Patrie auch noch die obenbesaZte Depesche
des Generals Oudinot an den Kriegs-Ministcr, dattrt aus der
Villa Pamfili vom 4, Juli 5 Uhr Morgens, zugegangen, Sic bc-
ginnt: „,Die von Herrn don Leffeps angekniipften diplomatischen Unterhandlungen haben, wie Sie wissen, seit dem 17. Mai die ak- tiven Operationen der ExpeditionH-Armee des Mittelmeers verzögert.
Doch find die Arbeiten niemals anz unterbrochen worden, Genic- Corps und Artillerie, von zahreichen Jnfanterie-Arbeiiern un- terstüßt, verfertigteu Schanzkörbe und Faschinm, Eine vor dem Ankerplaß von San Paolo geschlagene Brücke hat uns gestattet, uns in dcr Birsilika dieses Namens festzuseßcn, wclche, indem fie uns mit der Straße nach Albano verbindet, uns möglich macht, jedem fremden Truppencorps dort zuvorzukommen. Unsere dhrtige Stellung ist um so stärker, als unsere Soldaten an dem Brücken- kopf ein SägeWerk gebaut haben, welches ein Bataillon aufzuneh- men vermag. Die unablässige Hingebung der Offiziere, Unteroffi- ziere und Soldaten der Marine hat uns in den Stand gesetzt, all- mälig die Lebensmittclmagazine und den großenArtilleriepark, desen leiste Geschütze am 1. Juni eintrafen, mit Vorräthen auézustatien. Un- sere Truppen hatten den Monte Mario oder heiligen Berg beseyi, der zugleich die obere Tiber, den Vatikan, das Fort St. Angelo und die Straße nach Ancona und Florenz beherrschte. Der Feind, der seit mehreren Wochen dort thäiig „Jearbcitei hatte, verlirß ihn plö'ßlich, und einige Stunden darauf cscßtcn ihxt das Wie leichie und das 13te Linien-Rrgiment ohne Schwertjtreich. Am 13, Mai hatte Herr von Lesseps mit den römischcn Behörden cine Convention abgeschlossen, für die er meine Unterschrift zu erhalten wünschte. Aber die militairische Ehre, so wir meine Instruction, verboten mir, meinen Namcn untcr rine Akte zu sehen, welche unserem Einzug in Rom rnigcgcn war. Zu meiner lexzten Depesche hatte ich die Ehre, Ihnen zu sagen, daß ich am 1, Juni dem Triumvirat hatte anzeigen lassen, der Waffcn- stillstand, in Welchen Herr Von Leffers mündlich gcwilligi, Werde 24 Stunden nach meiner Noiiffcaiion sein Ende haben. Ich ließ alle feindliche Vorposten dirrkt hiervrn bc11achrich1igen. Auf das Gesuch
unseres Gesund schafw-Kanzlcrs, Herrn von Gerardo, willigte ich in
cim'n Aufschub dcs dirrken Angriffs auf den Platz bis wenigstens
zum Montag, den 4. Juni. Tiefer di.]onmtische Agent wurde benach-
richtigt, daß diejenigen unserer Landsleute, wclcheRom zu verlassen
wünschten, in San Paolo (inc sichtre Zuflucht finden würden. In-
deß wmde die strcngere Einschlirßung drs Platzes unverzüglich ncih-
wendig, um _die ersten Laufqräl'en- Operationen zu unternehmen.
Ter Divisions- General VaiÜmi, Bcfehlshabcr drs Genicwesens
der Armee, konnte seine Arbeiten nicht crnsxlich beginnen, so lange
der Feind im Stande war, sie durch den Besitz der Villa Pamfili,
dcr Kirche San Pancrazio, der Villa Corsini Und der Villa Valen-
tini zu hindern. chn man aber eine dieser Pksitioncn Nahm,
so war man genölhigt, der Reihe nach auch die anderm zu neh- men, und die's ist geschehen.“ Der weitere Bericht schildert nun die Einnahme dieser verschiedcnen Positionen Und meldet schließlich,
daß in der Nacht vom Zien zum 4tcn die römischen Truppen einen neuen Ausfall gemacht hatten, daß aber die gute Haltung der fran- zösiscZen Truppen sie genöthigt, sich ohne Erfolg wieder zurück:- zuzrc cn.
Boulah, Vice-Prä'sidcnt der französischen Republik, hat in der geschJebenden Versammlung den Antrag gestellt, dirjcniqen zwcrnzig Mitgieder des Staatsraths zu wählcnß Welche Von ihr laut der Verfassung erneuert werden müsscn.
Marschall Bugeaud ist heute friih 6 Uhr, nicht gcstcrn Mittag,
gestorben. Jm Elysée und in der Rue de Poitiercs hkrrscht große Trauer. Die konservatiVe Partei wird von diesem Verlust schwer getroffen, Vugeaud war 1784 geboren.
Großbritanien und Irland. London, 9. Juni.
Die Morning-Chronicle bemerkt iiber den Antrag Hume's auf ParlamentSreform: „Die Tendenz eines sehr demokratischen Wahl- rechts mit großen und gleichförmigcn Wahldistrikten, eine erhiyte und ungesunde politische Atmosphäre zu erzeugen, ruhige und ge- mäßigte Männer von allem Antheil an den Staatsgcschäften aüs- zuschließen, ein parteisüchtigcs Unterhaus, zusammcuxrseyt aus Män- nern von extremen und fich fcindlikh entgc anstehenden Meinungen, man denke sich ein Parlament Don lauter Brights und Newdegates (die beiden Aeußersien links und rechts im Unterhause) - zu schaffen und so den intellektuellen Ton des Volkshausrs hcrabzubrin- gen und seinen moralischen Einfluß zu schwächen: das ist etwas, was der Beachtung unserer Reformer Wohl werth ist. Wir halten es ar nicht für unmöglich, daß ein paar Jahre praktischcr Wirksam-
eit der von Herrn Hume und der von Herrn O'Connor vorge-
schlagenen Charte zeigen wiirden, daß das Unterhaus tief in der Achtung des Volks gesunken wäre“ und die Inteüigenz des Landes sich um„dqs Oberhaus gesammelt hätte.“ Das genannte Blatt billigt ubrigens Lord Z. Russell's Plan, cine allmälige Abschaffung
der Wahlmißbräuche und Erweiterung des Wahlrechts und épricht den Wunsch aus, daß für den wegn: Bestechung seines Wah rerhts beraubten Wahlslccken Sudbury eine andere vvlkrrfche und reiche Gemeinde das Recht der Vrrtreiung erhalte. „
In England lebten im vorigen Jahre 34,279 Familien mit et- ncm Einkommen unter 130 Pf. St., 38,825 mit einem Einkommrn von 150-200 Pf. St. (die zahlreichstc Klasse). Von 10-50,000 Pf. St. jährliches Einkommen hatten 371, Über «50,000 Pf. St.F22 erilSicn. Das Gcsammicinkcmmen Ter lehteren war 1,720,.-)93
s. t.
Zu Carlow in Irland war Vorgestern eine Versammlung don kleinen Pächtern und Grundbesißern. Man beschloß die „Begrun- dun einer AuswandernUgragescllschaft, welche eine systematische und masjZUhafte Ucbersicdclung nach Amerika vorbereiten soll.
Aus dem Berichte der Kommission, welche den Betrag des durch die Unruhen in Kanada in den Jahren 1837 und 1838 ver- nrsachien Schadens zu untersuchen hai, ersieht man, daß im Gau- zen die Summe Von 241,965 Pfd. 10 SH. 6 Pce. als Schreden- Crsay verlangt wird, Dcrer, wclche Anspruch auf Entschädigung machen, sind 2176. ,
In einer pariser Korrespondenz der Times heißt es: „Dte geheimen Gesellschaften in Paris. zählen cinen Kern Von etwa 20 bis 30,000 Mann, die Alle bewaffnet sind und einen zahlreichen Generalstab zu Chefs haben. Das leiseste Signal genügt, Um dn?- scs'Heer auf die Straßen zu locken. Das Ministerium kennt dre Organisation desselben; cs besißt die Namen allrrJ'iihrcr und wrrd wohl zahlreiche Verhaftungen dornchmen lasscn, Es herrscht viel Entmut'higung'unter den Rothen, denn sie wissen, daß Bugxaud und Changarnier fich verabredeten, bei dem nächsten Kampf zwqchen Proletariat und Bourgeoisie kcinen Pardon zu gcbcn.“
Rußland und Polen. Warschau, 11. Juni. Vorge- stern ist der Jiirst (Hortschakoff, General - Adjutant Sr. Maxesxat des Kaisers, Gcneral-Miiitair-(Horwernem' Von Warschau urid Chef des Generalstabs der aktiVen Armee, Von hier nach Oesterreich abgereist. An seiner Stelle hat heute der Generallieutrnant Okrrnrw, Kurator deo warschauer Lchrbezirks, die Functionen als Militair- Gouverneur der Stadt Warschau Übernommen,
Belgien. Brüssel, 11. Jimi. Der König Und die Kö- nigliche Familie siud vorgestern nach Lüttich abgereist, wo xie drei Tage Verweilen werden. Am ersten Tage wollte der_Kömg dort ein großes Diner geben; ein zivcites sollheuie statifi'nden. Zu Löwen 'hicli cr Heerschau iiber die Naiionaigarde.
Die von ihrem Sohne bcgleiieie Grvßherzogin von Baden, welche sich seit mehreren Tagen hier aufhiclt und bedeutende Ein- käufe machte, ist vorgestern uach Namur abgereist.
Der Minister 'der öffenilichrn Arbeiten hat nach der Jude- pendance dcn nahen Rücktritt von srinem Posten angekündigt.
Die belgische Regierung "hat unlängst an der Westkuste von Afrika eincn ctwa vier Meilen langen und eine halbe Meile breiten Streich Landes angekauft, um Von dort aus im Interesse des * Handels wirksam sein zu könncv, 1110) in vergangener Woche Von drr Repräsentanten-Kammer 1 Miilion Francs namcntlich zu die- sem Zwecke begehrt. Die belgische Kriegsbrigq „Marie Louise“ war hingesandt worden, um Vcsiixz don dem Lande zu nrbmen. Jetzt wird nun mit Bestimmtheit versichert, daß das Schiff bei den Eingeborncn auf lebhaften Widerstand gestoßcn sei, einen Kampf dort habe bestehen müssen, Und erst, nachdem mehrere von seiner k9cch;),?mmschaft grtödtci, andere Verwundct worden, habe Besiy nchmrn
nnen.
Wahrscheinlich in Folge drr übergroßrn Hiss dcr kcßten Tage,
zeigt sich die Cholera an einigen Orten Belgiens he'ftiger; in drr Gegend von Mons rafft sie brrcits zahlrriche O;.xfrr fort, und star- ben, wir die Nation meldet, in einem nicht roßen Dorfe an ei- nem Tage 40 Mrnsckxrn. Auch hier herrscht ste, wie man behaup- tei, namentlich in der Vorstadt Schaerbeck.
Dänemark. Kopenhagen, 10, Juni. (H. C.) Ein rusfischcs Schiff, „Superb“, ist heute Morgen auf der thde an- qckonrmen; am Bord sind Soldaten vom Garde-Regimeni. Im Laufe des Tages kann man mehrere Schiffe erwarten.
. Assens auf Fünen, 8. Juni, (H. C.) Gestern Abend kam cm russische's Dampfschiff von 300 Pferdekraft hier an und einige Stunden später ging drr Adjutant des Admirals Lasarew nebsi noch einem rusfischcn Offizier und dem Befehlshaber des Dampf- schiffes „Hequ“ nach Strib ab. Auf dem russischen Schiffe war Vormittags eme Art Kriegsi'ath, Woran Gkneral Bülow, Oberst drlMeza, Commandcur (Harde und mehrere höhere Offiziere theil- na)men.
Italien. Neapel, 25, Mai.. (D, A. Z.) Das Gior- nale C onstituzionale enthält folgende Erklärung über den Riick- zug dcr Neapolitaner dom römischen Gebiet: „Kraft der Aufforde- rung Sr. Heiliqkeit an die vier Mächte Frankreich, Oesterreich, prrnien und beide Sicilicn, durch bewaffnrtes Einschreiten seine zeitliche Obrrlyerrlichkrit wieder herzustellen, rückte Sr. Majestät am 29. April mit einer Division seiner Truppen ins römische Gebiet ein, während cin spanisches Geschwader an demselben Tag'e an ver-
"fchiedencn Punkten des päpstlichen Küstenlandcs Truppen ausschiffte,
wo Überail die Autorität Sr. Heiligkeit wicderhrrgcstellf wurde, Da das unumgängliche Einverständnis; in den militairischen Opera- thrcn zwischen den Königl. Truypcn und den französischen Streit- kraften, welche bereits einen Theil des römischen Gebiets beseht haiirn, nicht mehr Vorhanden ist, in Folge der Haltung, welche die Regierung der französischen Republik gegeniiber der römischen Frage eingenommen hat, wodurch Frankreich fich Vorbehält, selbstständig zu handeln, angesichts ferner der Thatlosigkeit dcr anderm Mächte in der Umgebung Roms, hat Se. Majestät es ihrer Würde gemäß gehalten, in die Gränzrn Jhrcs Staats zurückzukehren.“
Spanten. Madrid, 5, Juni. In der gestrigen Siizung des Kongresses legte die zur Begutachtung des Von dem Finanz-Minister yorgrlegtcn ncucn Tarif-Entwurfes nicdcrgesrße Kommission ihr Gritachtcn dor. Es ist Von sämmilichcn Mitgliedern derselben unterzeichnet, und das_crwartetc Privaivotum ist nicht rrfolgi. Das Gutachten der Kommiifion ist in einem freisinnigcren (Licistr abge- faßi, gls der von der Regierung vorgclcgte Entwurf, wrnn es gleich im Garrzrn dicscm letzteren entspricht. Als Zoll-Abgabc für solche audlandtichx Artikel, welche die Bedürfnisse dcs Verbraucher? nothwendig crheqchen und der einheimische K*unstflciß nicht [ikfkkk- stellt das Gutachten der Kommission 15 pCt. als Maximum a1_1f, das nur in äußerst wenigen Jäilcn auf 20 erhöht werden diirfe- Ausländische Manufaktur-Artikel, welche mit einheimisckwn gleicher Art konkurriren können, sollen “25 bis 5!) Prozent bezahlen. - Die meisten Abweichungen von dem Eutwurfe dcr ch'ck'l'kllklg finden 111 dem Tarife der Baumwollrnwaarcn statt. Sowohl für BMMMFF lcngarn, als auch für mehrere Klasen von Stoffen beantragsk be“, Kommisfion einen auf niedrigerer Veranschlagung dcs Werthe MZ ruhenden mäßigcrcn ZVÜsW als der chjcmngs-Enkak-;*3lstk„t/
Grundlage ihrer Arbeit hat die Kommissiondrn Saß ““