1849 / 198 p. 2 (Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

it er ohne solchen Urlaubßpaß in dem Otte mngYKnoithZJ IdleéeosZYe seeiiien solchen noch dort eintreffen, sind vor | |

Amt zu führen. ' "b “hre Theiinahme an dem t at drese Soldaierr u er :

QchiiZnYertiskamzjir Yemehmeu und drcseiben zrrr Angabe der Namen

AÜW" , auszxxfordcrn, weich sie zur Meuterer vcrfuhrt haben; ferner ha-

dlrjlmgm weich?" Gkikchken fie ungewohnt haben und an

' ' b'n ben MMM" .rnzrxgÖr-te *ste das Rcbellenhcer vrrlrcßeu.

welchxljl-ixeeÉjrlZirksaxnt wird diese Soldaten sodann in ihren Heimaison :rriiÉiirrRtr, „nnd nur solche, von Weichen bekannt werden soilie, daß sie zijnßjstcr nnd Rädclöfiihrer waren, so Wie alle solche, weiche ,höhcre Char- ch im Ngbcjlcxxhccrr angrnommcn hatten, als Arrestantcn hierher oder in dir Dcpots «ck Marrnbcrm odcr „Schwcsmgen senden. .

Dic arrfgcnommcncn Akten, in Welchen besonders auch chrmnrt und Compagnir dis Mannes anzugeben," und rvobei fiir "den. Marin eur be- sonre'rcr Bogen zu vcrwrndrn isi, und an das Kriegs-Mimftermur einzu- j(i/tläélxt)1*Dcn unter 3 bczeichuctcn Soldaten isi ebenfalls Montur, Armatur und ArrHriistUng von dem Viirgerrrreisier-Amt abzunehmen und nach 2 zu

* d in. . behar17)k Die Biirgcrmrijier- Acmter liaben die Montur und Kopxbedeckung

mit der "UN “3 angerrdnxxen Aufschriß, und die Waffen und das Leder- ;crrg, mir gleicher Allsikhklsk verrehcn, besonderd vsrpacktzan drw'Bezrrksx Amt cirrzusenrru, weiches, Wenn eine Anzahdbersamrnen rst, dieselben niit Verzeichnis,“, die Waffen an das Zeughaus ,in Kariöruhe oder Maunherrn und dieMontrrr an das Hauptmagazin in Ettlingen ernzusendcnjiratrDuplr- kate dicser Verzeichnisse find gicichzcitig an das Kriegs-Mmrsiermm zu rrdrn. ' _ sl 8) Sämmtliche beurlaubte Soldaten siehen uiiter beyondrrcr Aufsicht der Vrirgermeister-Aemter und sind, sobald fie sich gegen drr gescßltche Gewalt vcrgeherr. als Arrestanien an ein bestehendes; Depot einzusenden. (Soldaten sind in anderen als ihren Heirnatsorien nicht zu dulden, weiin sie nicht mit einem [irlaubSpasse von einem Depdt-Kommandantcn dahin vrrsrhrn sind und von dem Biirgcrmeister-Ami ihres Ortes wegen beson- dcrrr Verhiiltnis: die Erlaubniß haben, fich in einen anderen Ort xn be- qcbcn. Soldaken, welche in Orten zu Hause sind, weiche, dort den Nebel- icn noc!) brseßt sind, können, aber nur fiir diese Zeit, ru einem anderen Orte grdrrlder Werden. Karlsruhe, den 10, Jrrli 1849. Großdrrzoglicheö Krich-Ministcrium. N. von Noggcnbach.“

Kuppenheim, 18. Juli. (D. Z.) Gestern Abend kam ein Parlamentair. aus der Festung, mit der Bitte an den k'ommandiren- dcn General, zu qrsiatten, daß heute ein Offizier der Brsahrrng Und rin rastattcr Bürger herauskommen und unter Yedcckrrng ins Oberland reisen, „um sich zu Überzeugen, daß Wirklich dn» grwzr Volks-Armce sich aufgelöst habe.“ General Graf von der Groben hat erwiederr, daß er die Beiden heute um 10 Uhr aus der Festung abholen lassen würde, daß sie nnter Beaufsichtigung gehen konnten, Wohin sie wollten“, daf; ubrigens diese Sendung auf den Fortgang der Belagerung durchaus kcinen Einfluß haben dürfe und werde.

In dieser Nacht sind die Beitrrngen fiir die zum Theil schon angekommenen icbwercn Geschütze hinter dem Eiscnbahndamm gelegt worden. Heute sind sehr viele Bomben angekommen. Obigem zu- folge, scheint die Capiiuiation Reistatts nahe zu scin.

Baden-Baden, 16. Juli. Vergangene Nacht gegen zwölf Uhr esctzah ein Ausfall aus Rastatt bci Rheinau und Niederbirhl. Die Züsilicre r-om 201“th warfen die Vadenser aber bald zuriick. Siimmrlich Belagcrungs = Mannschaft stand unter den Waffen; es geschah aber weiter nichts. Gegen zwei Uhr kehrten sämmtliche Truppen in ihre Zelte zuriick.

Konstanz, 16. Juli. (D. Z.) Die gestern angeordnete Personalsperre an der Gränze ist wieder aufgehoben, angeblich, Weil ein L).)iißverständniß obgewaiiet habe. Das nunmehrige Ausgangs- Vcrbot bezirht sich nur auf Mobiliar und Waaren, um einer Be- seitigung der Habseiigkrirkn don Seiten der Verhaftkten zu beqrgnrn. Gestern warrn gegen 40 bayerische Offiziere mit ihrerrr “encral "hier. Sie kamen auf Besuch von Meersburg herüber. Die Bayern sollen von jenseits noch nicht abgezogen sein, vielmehr noch cimgc Zeit dasrl st verbleiben woiirn. '

Hessen. Kassel, 18. Juli. (K, Z.) Gestern Abend fand in der Kirche des Kurfürstlichen Residenz-Schloffes Wilhelms-Höhe die kirchliche Trauung Seiner Erlaucht des Grafen Ferdinand von Zsenburg-Büdingcn mit Ihrer Erlaucdt der Gräfin Auguste von Schaumburg, ältesten Tochter Sr. Königlichen Hoheit der; Kur; fürstert, statt.

Schieswig-Holstein. Schleswig, 18.3101“. (Alt.M.) Am Morgen des 15ten 1). Wurden von unserer bei (Hudsiie statio- Uirtcn Avantgarde zwci„Rekognoszirungcn, die eine gegen die Fe- stung, die andere grgrn Snoghö'i, unternommrn. Leßteres wurde ganz unbesexzt gefunden, es waren auch am Brückenkopf keine neuere Arbeiten ausgeführt worden. Erriisö'e war nur mit einer kleinen ananterie- Pairouiile und einigen Husaren beseyt. Zn Stoustrup dagegen wurden 12 bis 16 dänische Husaren von dem Lieutenant von Dorrien Vom xlsterr Dragoncr-Regimeni, welcher mit 2 Zügen dahin vorging, überrascht und konnicn nur einzeln davon sprengend sich retten, Einer dieser Husaren stürzte, rettete sich aber zu Fuß durch die Knirie, sein Pferd dagegen wurde erbeutet. Die feindlichen Vorposten stehen, wie früher, dicht dor der Festung, deren Garni- son wieder auf ihre friihere Stärke reduzirt zu sein scheint.

Flensburg, 18. Juli. (H. C,) Die sck)lcswig-holstcinischen Vorposten stehen cht wieder ganz in der Nähe von Friedrricia, nur ungefähr eine halbe Stunde von der Festung entfernt. Vorpostrngefecht hat dort schon wieder stattgefunden, so gui" 14ten d., bei welcher Gelegenizeit Z Schleswig-Holsteiner verwu det Wurden und 10 Dänen respektiv verwundet und gefallen sein s en.

Der so oft rühmlichst ?rnannie Premirr-Lieutenant Christiansen (Jus Twerdterholz bei Ficus urg) steht einstweilrn bei einer 12pfün- digen Batterie, und von durchaus zuverlässigen Männern, wclche dknielben ,in diesen Tagen resp. in und bei Kolding gesprochen ha- ben„„vernrmmt man, daß das von mehreren Blättern mitgxtheilte G„UUW, wonach er einer freien Aeußerung Wegen arretirt wäre, ganzlich aus der Luft gegriffen sei. '

Aus dem Sundewiit, 17. Juli. (Alt. Merk.) Vorgr- ÜUU sah man vor den diippeler Höhen aus 6 Bataillone Dänen in Sonderburg_ emruckeu. Der Pallisadenbau an den “hiesigen Schanzrn, W M den letzten Ta en mit Eifer betrieben worden, ist heute Mf Befehl des Generas Priiiwiß eingestellt, und „weiße Flaggen Welyen berall auf Alien, in Erwartung des nahe b'évor- stehenden Waffenstillßandes; _dOci) sind von unserer Seite die PZ ten verdoppelt, dre größte Wachsamkeit bei Tag und Nacht befo ,ken

und Ordre gegeben, lei u cli . überschreiten. g ck 3 s)eßM- sobald die Dänen die Ketse

Nassau. Wiesbaden, 16. Juli. 11 der euti en er en" SGUUTL ,xtnserer Kammxr „nach ihrer Berta Zig gabhder ?reue ??iix nrster-«- rafident von Wmßmgerode AufschlUZ- über diese Vertagung- Dre ersten arhi Tage sejm durch das vorige Ministerium geschehen, Werk der Mrmsier- Präsident Herg'enhahn abgetreten gewesen, die- übrigen 4 Wochen seren nothwendig gewesen, weil das neue Mini“-

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wodurch der neue Minißer nicht hätte abkommen kömmt, doppelt nothwendig, weil er (von Wiyingerode) mit der Kammer für das Wohl des Landes Nassau und des dexts'cheu Vaterlandes vereint wirken wolle, so viel dies nur moglich ser, Präsident machte darauf eine weiiere Anforderung vpn zwei Steuerfimpeln. br. Gro mann spricht dann

präsentation (Siaaienhaus und Volkshaus) eiriireie,'wen sie zu den Verhandlungen in Berlin betraut habe. Hinsichtlich der inneren

rung die Ausführung der Märzproclamationen des Herzogs, Ab-

neuen Minister-Präsidenten: wclcheStrllung die Regierung zur pro-

diener, namentlich zur Quieszirnng eines Richiers ohne Untersu- chung, gehabt habe. Minister-Präsidcnf don Wiizmgerode erklartr, daß es ihm nur lieb sein könnte, über beiderseitige Fragestrürrrrgen aufrichtig , Vollständig, demnächst und moglichsi h_ald Aufklarungen geben zu können. Der Präsident Vollpracht hat die Verhandlungen in Berlin betrieben.

Bremen. Bremen, 18. Juli. (Wes. Ztg.) In der heutigen Versammlung der Bürgerschaft beantragte Richter Klu gki st sofortige Berathung eines Berichts der Deputation wegen der Stempel-Abgabe auf politische Zeitungen, ,

Nach Anerkennung der Dringlichkeit schlug dersclhe vor: Dre Vrrrger- schaft möge sich mit den Anträgen der Deputation einverstanden erklaretz: Annahme des Anerbietcns der Unternehmer der Neuen BremI ZU- tung, betreffend Zahlung einer Summe von 450 Rthlr.„ (xis Stempel- Aversum für die leßten 6 Monate dieses Jahres und vorlarisige Arrcrken- nung des rinzips, Wonach die Ausnahme von Inseraten keiner hrrfigen politischen eitun oder sonstigem Blatts zu gcstattcrr ist, ohne _daß vorab die dafür zu entrichtende Staats-Abgabe geregelt wirre. Herr E. Meyer sah in der Entrichtung solcher S_xaats-Abgabrn eme Yescbrankung drr Preßfreibeit, einen Versios; gegen die Grrtndrcchte nnd wunschtr, „daß die Bürgerschaft ihre Erklärung über die Anerkennung des Prinzips sich noch vorbehalte. Herr Aeltesier H eye *machte darauf aufmerksam, wohl zu unterscheiden zwischen der Pierre ais Handwerk und der politischen Presse; der Staat sei vollkommen im Rxchte, solche Ab- gaben zu erheben; _ die Grundrechte heben allerdings dre Censur auf, um eine Beschränkung der Freibrir des Worts imd der Schrift zu der- hindern, davon sci indes; hier kciue Rede. Herr Wischnraknn hoh hervor: Der Staat habe bisher von den Inseraten seine regelmaßrgen C'mnn-hmcrr gehabt und sehe er in der That nicht ein, warmn zmn zum Nachtherl dcr jest so sehr in Anspruch genommr'tien Staatskasse dre Buchdrucker aus Feri Inseraten ein l-rkrativés Geschäft machcn sollten, drr “Profit wrbrde 11,35“!- nigerr zu Gute kommen, den Ausfall im Budget wcrde5 man a (:::-2:7“ b", der?) als durch neue Steuern dcckru iömren. Herr E. ?i„ept1;ßes «kapital seiner Anficht, das Aufkommen "ener"ZNMUJMJZKTLR irii'd gso indirekt die zu Gebote stehe, Mrd? durch sochc Aufkagrrtrraxx Kiirgkisi's, mit einer vom

.. - in Prcsse bxschrankt. Hierauf wurde drr Zion (wonach fich die Bürgerschaft Herrn Richter Fock.- brarttragkk" Movéßchfinjtjvc Gkskö, betreffend Stem-

Cin kleines “'

sterium viel laufende und dringende Geschäfte angetroffen hab?,

!“ “er“ vor nie an , .. . ;,?[ZFZ-axxfrf TnZMWL Zcituirgcxi] , ihre Entscheidung ausdruckirch vorbe-

- , b . . _ h'e“)EZ-xmAYtersachFi-§éh§?z;;;„dt's (Abänderung einer Verordnung vom

“' 42, mona außer drn bereits *in einer Fabrik arbeitenden LFtePtTTiiviiRn ArbeiterQin dru-Cigarren-Fabrixen mehr zugelassen werden dürfen, dahin, daß dieselben Wiederum zu den Borgrbxrien zugelassen wer- den möchten), ricf sodann _. eine mehr, als ZWcrsirrnerc Delrattr hervor. Allgemein wurde die Wichtigkeit des Crgarren-Fabrrkwcjcns, dre NOWPM' digkeit, dasselbe in seinem jcßigen Flor zu erhalten,. um der arrswrrrtrgerr Konkurrenz die Spitze bieten zu können, anerkannt; mdcß gingen die 'An- sichten in Betreff des Brandiscben Antrags sehr aus emanderr die Einen empfahlen die sofortige Annahme dcffrlben, da der arrgeubitckiichx Mangel an Arbeitskräften keinen Aufsrbub in der Sache dulde; Herr Brutry beirn- tragt: im Interesse der Gleicbbcrcchtiguztg aller Staatdgcnossm, dre werb- lichen Akbkltck zu allen Arbeiten (alw auch zum C1garrenmachx_n) wre- derum zuzulassen; Herr Arlt. Heye warnte “davor, die Libandcrung eines Geseses ohne Weitere Ueberle ung auf einen Antrag hm zu bx- sch1ießen, und schlug vor, die im ahre 1847 auf 1850 angesetzte Rivi- fion der Verordnung jest vorzunehmen, „u drm Ende aber eine Deprrtatron von Biirgcrschafts-Mitgliedern zu ernennen. Herr Pastor Dulon erinnerte daran, daß vor Allem daraus Riicksicht zu nehmen sci, ob die Annahme [c- nes Antrags nicht der öffentlichen Sittlichkeit Eintrag thun werde; er selbst kenne es aus eigener Erfahrung, daß Fabriken, in denen männliche und Weibliche Arbeiter zusammen arbeiteten, die Schulen des Lasters und der Unsittlichkeii seien, 1)-, Schumacher mies„damuf hin, daß man ein G5- seß, Welches von Rath und Biirgcrschaft_ fruher nach gewissenhaftrr-Erwa- gung beschlossen worden, nicht einrs, Wie man zugegeben, augenblicklichen Bedürfnisses wegen sogleich abändern könne. Mrhrere andere chnrr-fpra- chen noch, ohne eincn neuen Grficdtspnnki aufzustellen. und wurde endlich der Antrag Aeltesicn Heye's zum Beschluß erhoben. Nach der Pause ge- nehmigte die Versammlung drn Entwurf einer Zagdordnung fiir den bremer Staat mit uubederrtenden Abänderungen.

Ausland.

Oesterreich, Preßburg, 16. Juli. (Lloyd.) Slavische

Freischärler strömen von allrn Seiten maffenhaft zu, um unter dem österreichischen Panier Dienste zu nehmen. Man schreibt dies dem Eifer der siavischcn Geistlichkeit und besonders Sims zu. - Um dem Volke jeden Wahn einer 1116glichenGiiltigkrit der un- garischen Noten gän'ziich zu bcnehmen, wurden die in Folge der Proclamation dcs Fcldzengmeister und Armec-Ober-Kommandanirn Hayrrau abgrlirfrrtan uugarischrn Noten heute Mor eus hier öffent- lich verbrannt. Gestern fanden in Folge, der Ni tablieferung der ungarischen Noten mehrere Verhaftungen stati.

Preßburg, 17. Juli. Mit dem heutigen Tageist die Dampf- schifffahrt donauabwäris wieder ins chen getreten. Cs läufig jeden JWeiien Ta mit ungeraden: _Datum (17ten, 19ten, 21 ten u. s. f.) ein Schifiznach Görryö. Dre Abfahrt des Schiffes er olgt je nach seiner Anknnft von Wien zwischen 9 und 10 Uhr Vormittags. Die Fahrten von (Höny'o' herauf zu finden an Tagen mit geradem Tatum (18ten, 20sten, 2209" U- s' f-) ÜUU- Fiir das Civil jedoch sind diese Dampfschifffahvten auf höheren Befehl noch inmrer'nichi eröffnet. Um so häufiger finder! die Fahrten in mili- tairischemInteresse statt. So fiihrte heute e„m Remorqu'enr eiu gro- ßes Quantum Lebensmittel und Fourage fur dre „Kaiserliche Armee ins Lager, während ein anderes Dampfboot heute und esteren ein beträchtliche und bedeutende Anzahl kranker und theilweiie verwun- deter Krieger vom Kriegs-schauplahe Yeti)?!“ brachte.

Kranken sind viele Russen bemerkbar.

rvurde sogleich gesorgt. _ In den gestrigen Abendstunden wurden. zwei Individuen unter

strenger Bewachung zu Wagen hier _xrngebr-acht. Man v'ermuthet,

scx) sfefien der Bikegespan und Siu-hlrrchter der komorner Gespann-

Unier deu

a . Der preßbr'rrger 'FigyelMeZö bringt folgende neue,"; Na "- rich_t__ vom Kriegsschauplaße: „Die niur _eyien habenihreßePosiiién bei Komoru perlassen imd sich mit "urii assung einer geringen Be-

Der Minister- '

R imo WT) i.“ Rechten die offene Aus prache der egierung int i “r. , deutschen Angelegoixheit an: wclchenGans fie &“? nehmen gebäck“, ? ob sie dahin wirken worse, daß möglichst bald eme neue deutschcRe- ;

Angelegenheiten erwarte die Stärrdrkammer von der neuen Rrgie- * geordneter Lang stellt im Namen der Linken die Fragen an den * visorischen Centralgewakt einnehmr,“ untxr welchem „Befehl die nas- * err Truppen in Schleswig-Holxtrrn standen, welche Stellung dre “.

egierung in der deutschen Frag? einnehme, wclche Gründe die ; Regierung zur Entlassung und Qureszrrung der betroffenen Siaats- '

geht vor- -

ür die Unterkunft derselben '

saßung ?egen Gran hingezogen, um dort vermuthlich iiber die Do-

nau zu even.“ _ _ ,

(Wanderer.) Mehrere wiener Blätter brachten die Nach- richt, daß am 12ten vor Komorn eine Schlacht geWesen wäre, Preßburger BLW stellen dies in Abrede, da FeWmarschaU-Lieute- nant Schlick, der am Wien in Preßburg war, von dieser angeb- lichen Schlacht nichts Wußte. _

Jener Pa , der mit Pazmandy gefßugcn wurde, ist nicht der friihere Vice- ßdeni dcs pest'her Reprasentanienhauses, sondern nur ein ganz einfacher Honved : Offizier. Auch schreibt man der olmüßer Neuen Zeit, daß der gefänglicl) iu Preßburg ringe- brachte Pazmaudy nicht jener bekannte Präsident des ungarischen Repräsentantenhauses, sondern dessen Bruder sei,

Aus Oesterreichisch - Schlesien, 14. Juli. (C. Bl.) Wie Vorauszuschrn war, lösen sich die in den fkowakischen Komi- taten Ungarns noch hausenden Trümmer der magyarischen Insur- gmien-A-mee i'mmkr m'éh'r in einzelne Gueriiiashaufen auf, welche in plöizlichcn Urberfällen und Brandschaßungcn wehrloser Orte in fliegenden „Zügen ihre Anwesenheit kundgrbcn, ohne von ihrem ge- wohnten zuverfichtlichen Uebermuth, den man zuweilen selbst Toll- kühuheit nennen könnte, in etwas nachzulassen. So erfuhren sie lcythin Von einem Brod - Transporte fiir die Kaiserlichen Truppen, flugs machte sich“ eine zumeist aus den zur Waffen: und Montur- Verfcrtigung fiir die Kossuthianer in jener Gegend kommandirt gc- rvcsenen Arbeitern bestehende Truppe um Piitirrrracht Hunter der Führung zweier Offiziere auf den Weg, überfiel die zwei niir von wenigen Mann bedeckten Brodwagen hinter Sillein fert- wiirts Von Moschoy, und nahm die Wagen weg, entriß den Sol- daten die Waffen und Patrontaschen und schickte selbe dann zurück mit der prahlenden Bemerkung, wan rookie niit ihnen nicht so tyran- nisch Verfahren, wie die Kaiserlichen rs mat den Jhrigen zu thnn pflegen, Da jedoch die Russen gar nicht Wcit von Moschoh stehen und von dieser Don Quixotiade bald Kcnntniß erhalten werden, so diirften wohl baldigst einige Züge Kosaken zur Reinigung jener Gegend abgehen. Die verbündeten Heere ziehen, sich immrr writer hinab, wenigstens ist längs der schles1sch-ungar1schen Granze ,das Krirgsgetiimmcl allmälig ver*|ummt,„und der Landmann kehrt sckruch- tern an seinen verödeien Heerd zuruck. Nrcl) zu „Ende ,der vorigen Woche stand der Stab der russischen Heeres-Abtheilung tn Moschoß, wie denn auch fortwährend Courierc *.)on da kirmen und dahin abgingcn, und die feste Trndrnz, dre Bergstädte zu beseyen, schon aus diesem Abmarsckw, wrx rms „den Erfolg?" hkk Kgschau und Tokai) ersichtlich ist. Wahk'sÉ'UUkl MW es, Wenn dre, nne das Gerücht melder, schon vollendete Bergung von „Ofen imd Pesth dcn magyarisäré" Schaaren nicht in „dre Glieder fahrt, es in den Schlucktcn und Passen des Tarragcbrrgcs zu blutigen Vcruichtungs- kämpfen kommen, ww drmr auch in eurem solchen schon der Bruder Görgey's, Horrvrd-Maxor, ehemals Kommandant von Nosenberq, gefallrn_fein soll. Die Ucberseßung des an 100 Klaffer breitén Thrißfiujses bei Tokay durch etwa hundertKosakcn wird von denen, die mit diesem Flusse näher bekannt sind, als eine wahre Helden- ihat gepriesen. Mit geschwungrnen Säbcln in der Hand trieben die rüsti cn „Steppensöhne des Don ihre ausdaurrndenThicre durch das gefährliche Brite und bahntcn so der russischen Heercömacht den gesicherten Uebergang.

, Krakau, 17. Juli. (Bresl. Ztg.) Man hat bereits seit etlichen Tagen den Bau der Fortification der Kr emionki in Pod- gorze begonnen.' Anfangs arbeiteten daran 800 i_ann, jeyt wird die Zahl der Arbeiter Vermehrt, da man dieses Werk so bald als möglich beendet wissen wollte, um einen etwaigen Anmarsch dcr magyarischen Insurgenten'nack) Polen hemmen zu können.

Neuerdings ist eine neue Rekrutensirilung fiir die Stadt Kra- kau und Gebiet von 1200 Mann ausgeschrieben rvordcn.

Lemberg, 10. Juli. Die. offizielle Lemberger Zeitung berichtet: „chte den 8ten Vormritags wurde von dem hiesigen K, K. Militair dcr constitutionrllr Fahnen-Eid beschworen. Die ganze Garnison rückte zu diesem Bchzrfe auf den Play nächst dem Jarro- Wkk Schranken “Us- wohin. slch SZ“. Exceilcrrz der kommandircnde Herr (cheral, gefolgt von MWM glänzendenGeneralstabe, verfügte. Si“, Excellenz der Herr Landeschef, dqnn die russischen Herren (He- rrerale und Offiziere, wohnten der Feierlichkeit ebenfalls bei, Nach becndigtcr Feldmesse wurde der neue Fahnen-Eid in deutscher, pol- nischer und ruihemscher Sprache verlesen, den die Truppen nach- sprachen und beschworen.

Die rusfinische Hauptversammlung zu Lemberg hat an die Rus- sinen in Ungarn einen L_lufruf erlasserr, in welchem aUSeinandergeseyt wird, wie viel die Russinxn dcm Karserhause verdanken, und welches tram'ige Loos aufs neue ihrer Warte, wenn sie sich durch die trüge- rischen Vorspicgrlungcn der Rebellen zum Abfalle verleiten ließen.

„Darum“, so schließt der Aufruf, „darum fordern wir Curb auf im Namen Gottes, des Kaisers und umrrxr Nationalität, erhebt Euch Nile wie Ein Mann und vereinigt Eure Krafte rnit_dem K. K. österreichischcn und mit dem Kaiserl. russischen Heere zur DärnpsunZ der Revolution, leistet den fiir den Kaiser kämpfenden Heeren iiberall dert Korschnb, weiser ihnen die Wege, gebt ihnrn fichere- Kundschaft, verheimlicht feinen Rebellen, noch das, was fie im Schilde fiihren, thut gern und freudig, was man zur Un- terdrückung der Rebellion voti Euch forderi, scheut keine Opfer, und sollte man Euch dazu crussordcrn, ergreift auch dre Waffm nnd kämpfet gegen den Feind, wre schon Euere Vorfahren unter der Anfübrrrng des Priesters Hodcrmarsir gegen Rakozp gciampst habxn, und wie die Rnssmen zu kämpfen verstehen. Dre Unirrdr-nckung der Rebellion und die Hrrstcilung der Ordnung und des Geiß cs rn Errrrm Lande wird nur zu Eurim Wohle artSschlage11-„ Zwar mu t Ihr nicht glauben, der Kaiser bedürfe C'urrr Hiilfe unumganglrch nothwendig; der Kaiser wird und muß ficgcrr, mit Euch und auch ohne Emi), oder rauch wider Euch, denn er ist sri)! stark, und der starke rnsjtsche Kaiser kam ihm zu Hülfe._ EsUsind das also Thorheiten, welche man Euch vormacht, daß Kossuth srrgcri konne, sieqen lvrrdc, wie man auch uns mit den Siegen, Kossuth's ,und ferner Al- kiirten, der Polen, schrecken will." Glaubt iiicht, daß rhm Franzosen, Z'taiirner, Engländer“ oder gar Turken zn Hiilfe kgmmen Werden. Lil- [es das i| Lüge. Niemand hat Lusi, Kossuth zu Hiilfe zn eilen. Fran- zosen Und En länder haben ziemlich _tvcit.„fircgen können fie nicht. auch "fehlt iiberall “eld, um dergleichen D.;xpedrtronen zu versuchen, welche fich schwerlich auSZahlen würden. Die Türken haben vor dem r-usfischen Kaiser seit 1828 großen“ Respekt, und gesest, fie kamen Kossuth zu Hiilfe, wolltet Ihr als Christen in Gemeinschaft mit'den Muhamedarrem .gegcn Euren chrisilichen Kaiser känwfen?! So viel isi geivrß, daß Niemand Kossuth zu Hülfe gekommen. Von der (Gegenwart der Russen seid-Jhr rrber s im überzeugt. Erst wenn Kossuth und die Rrbellion besiegt isi, kdrrnt„,5hr Gutes hoffen, dann wird ck gut werden. Ihr werdet m Nirhe und Frieden die Früchte Eurer Arbeitgemeßrn, ungrstörr Gott loberr, kcm Magyar wird Euch zu befehlen haben, in Zukunft werdet. Ihr seidsi m- ,Eurem Lande et- was zu sagen haben, imd Eure Spraobe wird. dre Landessyrziche sein. Dann werden wir „„zusammen , Ihr und wn", den gungezi Kaiser bitten, daß alle Rnssmen in ein Kronland vereinigt werder), *damrt wir durch Vereinigung ersiarken und einander zum. Gaim untersiupen und unserem Naim“ "Ehre verschaffen. Wekset EurenVlrck a'uf dre Serben, Kwaten-Z: “ste haben vom Kaiser ihre Nationalrechre erhalten,. imd; ihrxr find weniger als wir, aber fie fechten tapfer gegen dre Rebellen, .und-dafur hat fie der Kaiser lirbgewonnen. Die Romanen werden auch erwergenes Kronland bilden, es wäre zum verzweifeln, wennfthr Russrnen allem unter den Magyaren bliebet. Das woile Gott verhuten. Erhrbet Euch dem- nach für Euren Kaiser, Euren Glauben, Eure Natronalrtat und Sprache,

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iir die Ru : und Six:!!bkk Em“ Es 1? ums, Eurer Lebmssofä'hriinneu imd Eurer Finder, fük Uks- was Euch nl g und theuer ist, und wenn Ihr mu gehoi „; haben werder, den Kaifxrirchwaaffrn den Sie zu erringen, darm de 'r an aus, a Erne Nattormiitat und _bereinigt uer Streben mit dem unsrigm, auf da das Baterimrd der Rusnuen in der Vereinigung unser Alle!, die wir eines Plum sind urid dieselbe Sprache sprechen, aus

' langer Knechtschaft wieder anfersikhe„ wn Alle zasammen ein Land unter der Herrschaft unseres guten Käsen; bilden, _was uns gewiß die Güte un- serer; gnädißen Monarchen gewahven wird, wax Er ja in seiner Constitution vom 4. März die Gleichberechttgung aller Nationalitäten außgesprocbm und demnach schon auch Männer gesendet Yat, damit sie unter den Rusfinen Recht einführen und magyarische Mrßbrauche abstellen.“

Frankreicb. Gesehgebende Versammlung. Siyrrng vom 18. Juli. Präsident Dupin. Lacrosse verlan t einen Kredit von 206,000 Fr., um den Bau des Hotels des fZräsidenten der Kammer zu vollenden. Der Präsident giebt Mittheilung von einem Vorschlage, fiir den die Dringlichkeit verlangt wird. „Die Kammer hält keine Siizung in den zehn Tagen, welche den Pro- vinzial-Versammlungen (General-Conseilé) vorausgehen und folgen.“ Mehrere Stimmen: „Und während derselben?“ Larabit: „Ich spreche gegen die Dringlichkeit, denn es giebt dringendere An- gelegenheiten, als die der Provinzial-Versammlungen. Wir haben noch viele organische Geseize zu machen. Wir folgien der Consti- tuanie.“ Eine Stimme: „Das i wahr!“ (Allgemeine Heiter"- kcii.) Larabii: „Wir folgten der onstiann'ie, um sie forizuseßen. Wir diirfen uns nicht ausruhen, ehe wir das Werk der Constituante weit gxförderi. (Sehr gut.) Wir haben noch kein Anrecht aufRuhe. Deshalb kämpfe ich gegen die Dringlichkeit.“ ( Sehr gut.) Cordier (vom Calvader) spricht fiir die Dringlichkeit. Die Versammlung hat gestern dre Dringlichkeit für die allgemeine Frage der Vertagung erklärt, der neue Vorschlag hat dasselbe Anrecht. Der Präsident macht die Bemerkung, daß dieser Vorschlag nur ein Zusaiz des allgemei- neren Projekts sei, er müsse also der Urlaubs-Kommissionzugeschickt werdcn. Gustav von B eaumont stattet Bericht über die Pro- testationen der 15ten Avthcilung in Betreff der Wahlen der Kolo- nieen ab. Die Wahlen fanden den 101211 statt, und „das Schiff, welches das Protokoll mitbrachte, ging den 11ten ab. Das Proto- koll konnte jedoch nicht aller Protestationen Erwähnung thun. Die Konrrnission ist der Ansicht, die Gültigkeits-Erklärung fürs erste auf- zrrschrebcn, da man den Inhalt der nicht mitgetheilten Protestationen Ulckt kenne. Valon erklärt, ein ähnlicher Fall habe“ sich “in Be- zug anfUHerrn Schoelcher ereignet und die Versammlung schob seine Wahlprufung auf einen Monat auf. Kerdrel: „Die Kolonieen sind in einer ungünstigen Lage. „Seit zw8i Monaten sind wir der- sammelt, und sie haben iioch keinen Vertreter. Schiebt man die Wahlprüfung auf, so betritt man eine schlechte und gefährliche Bahn.“ (Oh, Oh!) Der VLM“, hüt zu den Protestationen nicht viel Zu- trauen. Ihm skbUULU dre Wahlen re elrecht und er trägt daher im Interesse der Kolonicen auf ihre Giitigkeits-Erklärung an. (Sehr Yu!) G. von Beaumont vertheidigt die Ansichtder Kommission.

ie Protesiationcn seien von einem Ehrenmanne zugeschickt, dessen Namen auf die Versammlung, falls man" ihn ausspräche, einen Ein- fluß iiben würde, und deshalb verschweige er ihn. Er wolle nur die Rechte der Bürger vertreten. „Pécoul (einer der betreffenden Trputirten) spricht pro (wma. Er habe 15,000 Stimmen ehabi, Herr Schoelcher 5000. Lasteyrie und Lespinasse precherr noch über diese Frage, der Ersie für, der Andere gegen. Der Schluß der Berathung wird ausgesprochen. Der Präsident läßt über 'die Aufschiebung der Wahlprüfung von Martinique abstimmen. Eine erste ;,". immung ist zweifelhaft. Eine zweite wird vorgenommen. Der Prä dent erklärt, die Versammlung nehme den Bcschlu der Kommission nicht an. (Links: Murren.) Der Präsident zur 2inkexn: „Sie haben nicht das Recht, gegen einen Kammerbeschluß zu proteftiren.“ Die elf Wahlen fiir das Seine- Drpartcmcnt werden für gültig erklärt. Der Präsident: „Die Tagesordnung erheischt die Wiederanfna me des Abstimmens in Bezug auf die Untersuchung gegen Herrn - ommissaire.“ Bourzat: „Gegen den Repräsenianirn Commissaire.“ Die Erlaubniß, Herrn Commissaire gerichtlich verfolgen zu können, wird von 405 Stimmen gegen 135 ertheilt. * Dcr-Präsident fordert zu einer zweiten Ab- stimmung iiber die Erlaubniß, Herrn Cantagrel gerichtlich verfolgen zu können, auf und fragt an, ob Jemand das Wort über diese Angrle en- heii ergreifen wolle. B a c bemerkt, Herr Caritagrelwollte der Kommiésion einige Aufschlüsse geben. Doch belehrt, daß er sich vor der Kammer nicht erklären könne, und in Kenntniß gescizt von dem Bericht der Kommission, der keiner Veriheidigung Raum gebe, habe er es vor- gezogen, sich zu entfernen. (Man lacht.) Der Präsident: ,Die Abstimmung beginnt.“ Die Erlaubniß, Herrn Cantrrgrael gerichtlich verfolgen zu können, wird mit 386 gegen 139 Stimmen ertheilt. Der Präsident: „Die Kammer wird jeßt iiber Herrn König ent- scheiden.“ Cassal: „Ick will auf die Sache selbst nicht eingehen, sondern nur bemerken, daß Herr König seit 14 Tagrn auf Urlaub ist, Man kann die verlangte Erlaubniß nicht geben, ohne den Be- schuldigten zu hören. Sobald er von der Angelegenheit wird in Kenntniß gefaßt sein, wird er hcrbeieileu, um“ die niiihige Aus- kunft zu geben.“ Der Redner glaubt ferner, es sei nicht die cigcntliche Aufgabe der Versammlung , Archtungslisieu auözu- schreiben. Man solle sick) erinnern, daß der- gerichtete Marius zuriickkam. Von 24 Repräsentanten des Elsaß seien schon 8 im Gefängniß. „Doch die Bevölkerungen“, fährt der Redner fort, rächcn solche Aechiungen. Ein Capitain der Nationalgarde wird fiir irgend ein politisches Verbrechen verfolgt, er fiiichtet, Seine Nachbarn bcbauen sein Land und arbeiten für ihn jeder sei- nen Taß. *Aeclxtet nur, das Volk spricht uns frei.“ Bauchart: Wir achten nicht, wir iiben Recht. Herr König ist von den drei betreffenden Deputirten der am" meiFiew-betheiligto. Die verlangte Frist ist nicht zu gewähren", sie-würde nur dom Beschuldigten Zeit zur „Flucht eben. Sehr schwere Thatsachen lasten anf Herrn König.“ (Kerne Anklage! Keine Angeberei!) Bac macht darauf aufmerksam, wie wenig geseizmäßig das Verfahren des Herrn Bau- chart sei, das durch Insinuaiionen Einfluß üben wolle. Die Ver- sammlung habe keine Beweise in Händen; könne nicht artheilen, Yer Aufschub der Entscheidung- wird verworfert. Der Präsident laßt iiber die zu ertheilerrde Erlaubniß abstimmen. Die Erlaubniß wird „rnit 384 egen 137 Stimmen erthe-ilt. Die Waßl des Herrn Rulhiercs im hone-Departement wird fiir gültig erklart. Mehrere Urlaungcsuche werden bewilligt, Die Sitzung? wird aufgehoben.

Paris, 18. Juli. Das bereits erwähnteSchreiben des Pap- stes an Oudinot lautet: „Herr General! Der wohlbekannte Muth der französischen Waffen, gestürzt dur? die Gerechtigkéit'd'er Sache, Weiche sie vcrtheidi ten, hat die den elben YbiihrendkFruchi, den SF?- geärndtet. "mpfan en Sie,. Herr “eneral, meine Glück- wm) ck? fiir den Hauptantßeil, Welchkr Ihnen bei diesem Ereignisse Glückwünsch'e, nicht wegen“ des vergossenen Blutes, wel-

[ zukömmi. ches mxm Herz vérabscheut, sondern' wegen. des Triumphes der Ord- UUUI uber die_ Anarchie, wegen der dew ehrlichen und christlichen Menschen zurückgegebenen“ Freiheit, für die' es“ fortan kein Vcr-

brechen sein wird die ihnen von Gott zugetheilten Güter zu ge- nteße" und ihn init der- religiösen Pracht des. Kultus zu- ver- ehren, ohne Gefahr zu laufen, Leben oder Freiheit zu Verlie-

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ren. Zn Betreff der ernsien Schwierigkeiten, weiche eintreten wer- den, vertraue ich an den göttlichen Schuh. Ick glaube, es wird nicht ohne Nahen "r das ranz'ösische Heer sein, den Gang der Ereignisse während meines onttfikates zu kennen; eine Uebersicht derselben ist in meiner Allocation enthalten, welche Sie, Herr Ge- neral, kennen, von der ich Ihnen jedoch eine Anzahl Exemplare schicke, damit diejeni en, für welche Sie eine Kenntniß dcrsilbrn nüßlich halten, sie esen können. Dieses Schriftstück beweist zur Genüge, daß der Sieg des französischen Heeres rin iiber die Feinde der menschlichen Gesellschaft davongetragencr ist, und eben deshalb muß dieser Sieg Gefühle der Dankbarkeit bei allen ehr- lichen Leuten Europas und der ganzen Welt erwecken. Dcr Oberst Niel, welcher mir mit Ihrer sehr geehrten Depesche die Schlüssel eines der Thore Roms überreicht hc. , wird Ihnen dieses Schreiben iiberbringen, Es gereicht mir sehr zur Befriedigung, Jhncn auf diese Weise meine Gefühle des väterlichen Wohlwollens auszudrüi- ken und die Ver'ficherung der Gebete, welche ich beständig an den Herrn _für Sie, das französische Heer, die Regierung Und ganz Frankreich richte. Empfangen Sie den apostolischen Segen, welchcr; ich Ihnen von Herzen eriheile. Gaeta, 5. Juli 1849. Pius, 1). 1). [A.“ Garibaldi hat vor seiner Entfernung von Rom fol- genden Aufruf erlassen: „Soldaten! Denen, welchc Lust haben, mir zu folgen, biete ich Folgendes an: Hunger, Kälte und Sonne, krinrn Sold, keine Kasernen, keine Munition, aber beständiges Wachen, Erlmiirsche, Bajortettkämpfe. Wer den Ruhm liebt, folge mir!“ Am 6. Juli sollte inRom eine gerichtliche Untersuchung beginnen, um die Mörder, des Grafen Rossi zu cntdecken. Der von den Franzcscn durch dre Belagerung angerichtete Schadrn an Gebäuden und Kunst- werken soll sehr unbedeutend sein, Ungleich berrächilichere Ver- wüsiun en haben die Römer selbst, Cernucchi an der Spiizc, began- geri. er General Oudinot hat den Trastcvrrincrn Vorgeschlagen, sie an den Festungsbauten zu beschäftigen. Der Aufenthalt der Fremden in Rom ist sehr erschwert. Viterbo ist von 3000 Frau- zosen, beseß-t worden. Der Triumvir Armcllini hat sich mit seiner Familie nach Marseille einxeschiffi. Der General Zamboni, dcr eingesperrt war, ist in Frcißcit Jeseßt worden. Herr Latour d'Art- vergne hat alle römischen Gefängnisse besucht, um dem General Oudinot einen Bericht abzustatten.

Generrrl Lamorici'ere hat gestern Vormittag dem Präsidenten der Republik und den Ministern seine Abschiedsbcsuche gemackzt und ist am Abend nach St. Petersburg abgereist.

In allen Abtheilungerr der gesrßgcbendcn Versammlung gingen qesiern der Ernennung von Kommissarien zur Priifung des auf das Einnahme- und Ausgabenbudget beziiglichen GescYentwurfs lebhafte Erörterungen voraus. Thiers suchte die Unmöglichkeit jeder Schmä- lcrung des Kriegdbudgeis darzulhun. .

Nach dem Sidcle ist der Architekt des Palais National und Exkapitain der Artillerie der Nationalgarde, Charpentier, gestern in seiner Wohnung wegen Bethciligung am Attentat des 13. Juni verhaftet Worden.

In den Gefängnissen des Seiue-Depariements waren am 12. Jusli 58:59 theils angeklagte, theils vrrurthcilte Individuen ein- ge perr .

Aus dem Departement Lot- et- Garonne meldet die Presse, daß “dort die Steuerverweigerungen häufig sind, obgleich der Fiskus

mit aller Strenge einschreitet. Die s;zicthlreichcn, den Steuerverwci- *

gerern abgepfändeten Gegenstände meistens keine Käufer. ,

Ein touloner demokratisches Blatt berichtet, daß gegenwärtig auf dortiger Rhede zwei Schiffe zu Gefängnißschiffen eingerichtet Werden; sie sollen ur Aufnahme der bei dem Zuni-Aufstande in Lyon gemachten Geiangenen bestimmt sein.

Aus (Horih wird unterm 23.Mai iiber eine gegen die Küsten- déirfer am Rio Nuries, deren Bevölkerun eine französische Faktorci geplündert und mehrere Franzosen ais kiaven wcggeführi hatte, unternommene Expediton dreier Kriegsschiffe unter einem Fregatten- Capitain berichtet. Die Häuser wurden zusammengeschossen, die Häuptlinge unterwarfen sich und lieferten die französischen Gefan- genen wieder aus.

nden bei den Versteigerungrn

Großbritanien und Irland. London, 18. Juli. Der ministerielle Globe äußert sich sehr erfreut über die Ernen- nung des Herrn Drouyn de Lhuys zum französisckwn Gesandten in London und steht darin einen neuen Beweis von dem festen Willen des franzöfischerr Ministers der auswärtigen Angelegenheiten, Herrn von Tocqueviile, in Bezug auf England die von seinen Vorgängern befolégie Politik fortzusexzen, und durch ein enges Bündnis; drr bei- den iberalen Kabinette Wcsieuropa's den Weltfrieden anfrechi zu erhalten. Als die drei Harrptangclegcnheiien, bei denen sick) dicse Politik nächstens wirksam zu zeigen habe, bezeichnet der Globe die römische, wo England und Frankreich die Sache der Freiheit zu schiixzen hätten, die sardiniscl)e, wo Oesterreichs übertriebeneForderungen mit neuen Verwickelungen drohten, und Ungarn, die wichtigstcFragc, die zu-

leich die tiefste Ueberlegunß und die größte Vorsicht verlange. Auch die onservatiVe Morning („hronicle beschäftigt sich mit der unga- rischrn Frage, aber im entgegengeseßten Sinne. „Der Kernpunkt der anzen Frage“, sagt dies Blatt, „ist ganz einfach: Ist es fiir die ivilisation und den Weltfrieden wünschenswert!) oder nicht, daß das mannigfache Aggregat an Völkern und Staaten, das man ge- meinhin den österreichischen Kaiserstaat nennt, zerstückelt und ver- nichtet werde?“ Die Morning Chronicle ist iiberzi'ugt, daßsich jeder denkende Politiker und unparteiische Staatswann für die Er- haltung Oesterreichs aussprrchen müsse, woraus natiirlich folge, daß er auch die Unabhängigkeit Ungarns und selbst den lockeren Ver- band, wie er nach der alten Verfassung gesetzlich, aber nicht faktisch bestanden habe, nicht Vertheidigen und wünschen könne.

Der Lordma or Sir J. Duke ist der liberale Parlaments- Kandidat für die ity. Mit Sicherheit weiß man noch nichts von

" einem Geqen-Kandidaien, welchen die Protectionisten ins Feld steilen

wvllen. Dock) soll der konservative Verein Herrn Bevan dazu aus- erschen haben.

Der Gonderneur don Kanada, Lord Elgin, hat am 27. Juni Montreal verlassen und eiiie Reise nach Oberkanada angetreten. Der britisch-amerikanische Verein, dessen Streben unter Anderem gegen die Enisclyädigunngill „erichtct ist, zählte in beiden Provinzen 86 Zweig-Vereine. Die koniervative Partei bedauert die Beschim- pfungen, die dem Goudcrneur brgegnci find, “da der dadurch ver- ursachte moralis 2 Eindruck die Enischädrgungs-Pariei verstärkt Lade.

In St. omingo hatte Santana nach der Uebrrga e der Stadt am 30. Juni sich geweigert, die Präsidentenwiirde anzuneh- men und zur Einseßung einer provisorischen Regierung bis zur Wahl eines“ neuen Präsidenten gerathen. '

Briefe aus* Mexico vom 13. Juni„berichten, daß die Regie- rung von allen Klasen täglich mit un„unsiigeren Augen betrachtet werde; Militair, Geistlichkeitund Volk agten, und man spreche von einer Coalition der Monarchisten und der Anhänger Santana's, um Herrera zu stürzen. Die baldige Rückkehr Santana's wird mit großer Sicherheit voraus verkündet. Die „nördlichen Staaten sollen

ck unter dem'Namrn Republik Sierra Madre für unabhängig er- klärt haben.

Die Zuhörer bei den Parlaments-Verhandiungen sind bckanni- lich nur geduldet; fie müssen bei Abstimmungen die Gaierieen räu- men und das Haus verlassen, wenn ein Parlaments-Mitglicd br- merklich macht, daß Fremde im Hause sind. Eine zur Untersuchung dieser; Gebrauchs niedergesrytc Kommission hat sich jexzt dafür ent- schieden, diese Sitte beizubehalten.

Ucbrr den Zustand der englischer! Flotte wird noch fortwährend ein lebhafter Federkrieg zwischen dem Admiral Sir Charles Napier und dem Herzoge von Portland gefiihrt.

Niederlande. Aus dem Haag, 16, Juli. Den Kam- mern liegt jrßt ein Geseiz-Entwurf iiber dir AuSweisung vvn Frem- den vor, Weichen die politischen Verhiiltnisse „zur Pflicht n1achrn. Der urue Wahigcscyeniwurf findet starke Opposition und viele Pr- trtioncn dawidcr laufen cin.

, Belgien. Brüssel, 19. Juli, Der Minister des Innern wird, wie man sagt, nach England reisen, um die große AUSstel- lung der Königlichen Ackcrbaugeseilschaft zu besichtigen. *

| LZ)» berühmte Violinist Prume ist in Lüttich, 33 Jahr alt, gc or rn.

Schiveiz. Bern, 16. Juli. (Eidg. Z) Das neueste Bundes- blatt enthiilt ein neues Kreisschreiben des Vundeö-Raths in dcr FlüchtlingsAngelegenheit. Tas Asylrecht wird darin vollständig in eine Asylpflicizt vrrwandelt. Es heißt nämlich darin unter Anderem: „Wir sollrn Euch neuerdings aufs dringcndsir die Erwartung aus- sprechen, nö'thigcnfalls die Aufforderung an Euch richten, die Flücht- linge aufzunehmen und niithigcnfails bis auf weiteren Befehl bei Erick) zu behalten. Ihr werdeiEuch sorgfältig enthalten, sie anderen Kan- tonen zuzuweisen, Ihr werdet Enel) genau den Bcfrhlenund Weisun- gen, welche Euch vonSciten des eidgenössischen Kommissärs zugehen werden, unterziehen.“ Am Schlusse dieses Schreibens wird dann noch strenge Ueberwachung der Flüchtlinge empfohlen und beige- fiigt: „Ihr werdet diesen Fremden begreiflich machen, daß ihre außergewöhnliche Lage ihnen besondere Pflichten gegeniiber dem Lande, welches sie duldet, auferlegt, daß es eine ihrer ersten Pflich- ten ist, Alles zu vermeiden, was die Schweiz gegeniiber dem Aus- lande kompronriiiiren könnte, Alles, was zu gegründeten Klagen Anlaß geben dürfte, Alles, was geeignet wäre, die Ordnung und Sicherheit zu stören. Ihr werdet ihncn hauptsächlich begreiflich machen, daß, wenn die Schweiz geneigt isi, drnjrnigcn, die es be- dürfen, Asyl zu gewähren, sie nicht dulden wird, daß ihr Gebiet zu einem Heerde der Aufregung, zu einem Mittelpunkt politischer Umtriebe mißbrauciyt werde. Ihr Werdet sie aufmerksam machen, daß alle diejenigen, welche dieses Verbot übertreten wiirden, sofort aus dem schrvcizerischen Gebiet auSgewicsen würden. Ihr werdet ihnen auch empfehlen, durch ihre Ausfiihrung die Sympathie der Bevölkerung zu Verdienen.“ Auch die Basler Zeitung will Nichts wissen von einem Resultate der zwischen den Herren Furrer und Marschall ge- pflogencn Konferenz. Sie sagi: „Wir zrveifcln, daß etwas ausge- macht worden sei, eher ist es zu einem Referendum gekommen. Aus verschiedenen Andeutungen möchten wir sclxlicßcn, daß die Steilung der Schweiz bei dieser Unierhcrndlung nicht die Vortheilhafteste ge- wesen sei; sonst heißt es, benri 9055141611183", aber dcr Besitz, den die. Schweiz seii14 Tagen erworben, erleichtert ihre Stellung im Pro- zesse nicht, erschwert sie vielmehr.“ Von Seiten der bayerischen Re- gierung wird nun die Rückkehr der grzwungenen ausgezogenen Volköwehren gestattet, viele haben bereits davon Gebrauch gemacht.

Zürich, 17, Juli. (Eidg. Ztg.) Da demnächst die In- struction der Artillerie dkginnt und die Räumlichkeiten in der Ka- serne dadurch in Anspruch genommen sind, so beschäftigt man fich damit, das Salzmagazin art der Sihl zur Aufnahme der Flüchtlinge und den Holzschopf beim neuen Zeughaus fiir Stallungen einzurich- irn. Von den im Kanion Zürich befindlichen badischen Flüchtlingen werden im Laufe der nächsten Tage 1250 Mann nach den Kantonen der westlichen Schweiz instradirt wcrden.

Schwyz, 16. Juli.. (Eidg. Ztg.) Wie gegen das vom Brmdes-Rath dekretirie Asyl-„Rccht“, rrhrbt die Regierung yon Schwyz auch gegen die von ersterem eingetroffenen Befehle, betref- fend die Militair-Capitulationrn, Schwierigkeiten. Die S chwyzer-Z. s agi: „Unter Mittheilung drs bckanntcn Bundesbeschlusses Vom 20. Juni über die Militair- Capitulationcn hat der hohe Bundes-Rathdie kapitulirenden Kantone (Bern, Luzern, Uri, Schwyz, Unterwalden, Freiburg, Solothurn, Wallis, Graubündten und Appenzell J.Rh.) eingeladen, jede fernere Werbung zu untersagen und ihm ihre An- sichten und Begehren hinschtlich der einzuleitenden Auflösung der Militair-Capitulationen mit Neapel miizuthrilrn. Die Regierung von Schwyz hai hierauf untcr riniäßlichen Erörterungen erwirdert, daß der Bundesbeschiuß vom 20. Juni, als die Bundes-Verfassung in ihrem Art. 3 vcrlcizrnd, nicht als rechtskräftig betrachtet werden könne, und sie sich daher, betreffend das Verbot der Werbungen und aller anderen einschlägigen Fragen, Besprechung mit den iibrigen betl)eiligten Kantonen vorbehalten müsse. Gleichzeitig ist von die- ser Antwort den leizteren Mittheilung gemacht und ihnen die vom Bundesrath empfohlene Abhaliung einer Konferenz und als Ort derselben Luzern vorgeschlagen worden.“ Inzwischen hat bekanntlich die Regierungvon Bern auf den 18.August nach Bern eingeladen". Bis zum 14ten d. hatte der Vundeöraih auf sein Kreisschrriben vom 5trn, betreffend Aufnahme der badiscH-pfälzischen Fliichtiinge, von allen Kantonen befriedigende Antwort erhalten. Außer Uri und Schwyz, die sich der Last entziehen zu können glaubten, sind alle Stände zur Aufnahme bereit, Unterwalden soll sogar welche verlanZt haben. Die Gcsammtzahl ailer in der Schweiz anwesen- den so_ ziemlich genau 7000 betragen“, die Angabe des Erzählers Von 12 -- 14,000 war also jedenfalls übertrieben.

Baden, Kanton Aargau, 16. Juli. (Frkf. J.) Gestern Nachmittag kam wieder ein starker Transport badischer Flüchtlinge von Niederwcnningen hier an, es waren 300, Welche der ziiricdcr Statthqlter gern los sein mochte. Die aargauer Regierung hatte aber Zürich schon früher erklärt, sie nehme keine weiteren Flüchtlinge auf, deshalb wurden auch die Ankö'mmlinge, rracddem jeder mit 1 Pfd. Brod und 1 Schoppen Wein erfrischt worden waren, nach dem Ort ihrer Herkunft instradirt. Es waren schöne Leute, lauter Militair, bei denen die Gesetze der Disziplin noch in voller Wirkung

standen. (V. Z.)

Basel, 17. Juli. geiroffen.

Liestal, 15. Juli. Der Landsckyäftler vom 14. Juli mel- det, daß immer noch Durchziiqe von Flüchtlingen in größeren und kleineren Trupps zu Fuß, an Leiterwagen und in der Post skati- finden. Die provisorische Regierung der Pfalz kam auf einem Lew" terwagen mit Stroh vvr den Falken gefahren,

Genf, 14- ZUU- (O. P. A. Z.) Den 12ten d. kamen mit dem lyvner Wagen einige Römerfiiichtlinge hier an, dre schr wohl- habend zu sein scheinen.

Gestern ist Hecker hier ein-

Italien. Liv orno, 10.Zuli. (Liv vd.) Das geßem vox,“ NM“ per und Civitavecchia hier eingetroffene Dampfboot “Lomb“"do hat“