1881 / 127 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 02 Jun 1881 18:00:01 GMT) scan diff

7) über dicVcrsickvcrungsbcdingungen, soweit nicht dieses Gcseß Bcstinmmnacn darübcr cntbält.

Dic Fcststrllimg der Grundsäyc, nacb wclcbcn die Verwaltung der; Kaffcnvcrmögcns zu erfolgen kat, wird der Lanchgcseygcbung übrrlasicn. Tic Verinögrnsrerwaltung unicrliegt dcr vcrfaffungs- mäßigen KoMrblr.

J. _6. Tic Tarife, sowie die Bestiiximuzigcn über die Bilduug ch Vicwrbrsond-Z werdcn durck) Rcich§ge1c15 1c1tgestrllt.

Abäiidcrnngcn erfolgen durch Beschluß des BundeÉraTbH und sind drm 11511'1110111611dr11 Reickvsfage vorzulcgcn; fie sind außrr 311.11": 511 1115011, weiin dcr Rcichétag solcbcs rcrlaiigt.

Die Tarife 1'ind längstens von fünf zn fiinf Jabrrn einer Rc- vision zu untchirbrn.

Hierzu lag ein Antrag des Abg. Grad vor, die Tarife und die Bestimmungen über die Bildung des Nescrvefonds durch die LanchI-gsfeßgrbung feststellen zu laffrn.

Dcr Abg. Grad 51th es für eine Konsequenz 528 beim §. La. gcfasiten Beschimffc-Z, daß den Einzelstaaten auch die Feststellung der Tarif? Und die Bestimmungen über die Bildung drs Re: “sLkVLfOUÖZ iiberl-zffen wiirden, Aufgabe der LandecZanstalten könne es doch nicht sein, Gewinn zu erzielen, sondern 11ur die YUÉJQOM zn drcken; dirse würden aber 111 den einzrlncn Staatsn 1111111111118 vcréchieden sein. Eine allgemeine Wichs- gcseßlickze RWEWUJ dieser Punkte würde auch schädigend auf dirjenigen Wohltbath-rinriMungen wirken, welche -- wie namentlich im Elsaß -- von humanen Arbeitgebern für ihre Arbeitcr veranstaltet srien. Er bitte daher, seinen 2111- trag einzunehmcn.

Drr Abg. von Hölder hielt es gleichfaUs für unihunlick), hier von dem im §. 2:1. angenommenen Prinzip abzugeben. Solitrn die Versichorung§anstalten einmal LandeSanftalten sein, dann sri c-Z unmöglich, die Tarife der reickstefeHLichc-„n Frfi- steÜUng zu iiberlaffsn. Die Höhe der zu zahlcnben Prämien hänge von der Statistik ab, die in den einzelnen LäUdLrU verschirdene Ergrbnisse liefern werde. Außerdem würde eine ccntralisirrnde Regelung der Tarife zur Folge haben, daß einzelne Landeßkaffen Uebersckzüsse erzielten, anders Defizits.

Der NÖN. Stumm begriff nicht, wie der Vorrebmxr LS mit seinem Eintrctcn fiir eine RcichHanstalr und den REWE: gedankcn vereinbaren könne„ wenn derselbe hier für einc Er- weitcrimg drr 9196116 der Einzelstaaten p[ädire. erenfalls könne dcm Komn1issionsvorschlagnicht dsr Vorwurf des Parti- kularichnch gemacht werden.

Die §§. 5 und 6 wurden in der Kommissionßfaffung untrr Ablsbnnng der gestellten Anträge angenommen.

§. 7 lautet nach dem KommissionSvorWlage:

Gcgciistmid drr Versichrrung ist dcr Ersmz dss Scbadciis, wrlcbcr durcb einc Körperverleymig, welch eine völlige odcr ibcil- wcise Erwcrbsimiäbigkrit 1011 mebr als 2 WOÖCU ziir Folge bat, oder dUrcb Tödtung cntstebt.

Die Abxrg. Servaes und Genossen beantragten dieWieder: herstellmig der RrgierungSvorlage, also eine Karenzzeit von 4 Wochen. Der Abg. Eysoldt, unterstüßt Von dsr Fortschritts»- partci, und der Abg. Auer beantragten auch, die Karenzzeit von 2 Wochen zu streichen.

Ter Nbg. Servaes bemerkte, rs sei richtig, daß in der Unfallversickwrnng ein Stiick Krankenkasse, ein Stück Invaliden: kaffe und ein Stück LebenSversicherung stecke. Die Unglücks- fälls, welche eine ArbeitSnnfähigkcit unter 4 Wochen zur Folge Hätten, gehörten eigentlich in das Gebiet des Kranken- kasseiiwescns, und man solle fie daher aus diesem Gesrße aus- scheiden und die *Ürsorge fiir fie kleineren Kreifen überlassen, wie grstcrn dcr lbg. Richrsr ganz richtig ausgefiihrt habe. Es [trix dir Annahme dieses Antrages aUerdings entgegen, daß 1111 111111116011 Orten nicht geniigend Unterstüßimgskaffen fiir KrankheitEWlle vorhanden seien. Er bitte 11er zu be: denken, daß nach einer von der Konnnifsion beantragten Reso: lutimi vor dcm Inkrafttreten dieses GescßeS eins Revision des Hiilfskaffengcscßrs stattfinden werde, durch welche die er: fordrrlirhcn Unterstfitzungskaffcn wiirden eingrfiihrt werden. Tru bitte daher, die Karcnzzeit von vier Wochen wieder herzu- e en.

Der Abg. Eysoldt erklärte, seine politischen Freunde be- antragten, die Karenzzeit gänzlich wegfaUen zu lassen. Es könne k8111€.1ch1V21'-IW Kritik des Gesetzes geben, als daß es selbst Ziigcnrhc, dis weitaus größte Zahl der Unglücksfälle ausschließen zu müssen. Die Unglücksfälle, welche eine Ar- beithimfähigkcit unter 4 Wochrn ur Folge hätten, betrügen ca. 80-90 Yroz. sämmtlicber Unsziille. Warmn sci es denn in Privatbsrnrbcrungcn möglich, ihre Wirksamkeit auch auf diese Ungliicks1ällc zu erstrecken? Die Befürchtun , daß beim Wegfall jeder Karenzzeit die Simulation crleithcrt werde, theilc er nicht. Die Sache liege doch hier anders, wie bei allgemeinen Krankenkassen, dcr Simulant müßlc doch die Ver- lesung imcbwcisen, der Akt des Unfaljs müßte konstatirt sein. Bei den mcimn Vrrlcvmtgcn komme es gerade darauf an, da[; in den ersten Tagen die nötl)ige ausreichende Hiilfe ge: leiirct werds, 11111 cinen géfiiiwlicben Verlauf der VerleUuna zu verhüten. Turin liege cin wichtich Moment für denWegfaU jeder Karciizxcit. 2111111 man hier immer höre, welche Huma- nitätspriiizipicn die Reichs: oder Landcé-vcrsicberung?anstalten [1916111111111 10111111 und dann sehe, daß mehr als 80 Proz.c111cr UnglücksxiiUe ibrer Thätigkeit entrückt wcrden 10111211, sokomme 111a11_ 11111 den Verdacht, daß mit cinem gewissen Grade von Scheinheiligkci! operirt werde. Er bitte aber auch zu beachten, dat; nacb dcm cht bestehenden Rccht dcr Arbeitcr fiir alle Vcrimgliickungcn, die nicht durch seine Schuld erfolgt seien, vom ersten Tage (111 Entschädigung zii verlangen hätte. Man wiirde also durch den Beschluß der Kommission die Arbeiter schlechter stellen als jetzt und von den Schultern der Arbeit- geber eine Verpflichtung abwiilzcn und dieselbe auf die Krankenkassen iibcrtragrn, d. b. indirekt anf die Arbeiter, da diese 511 den Krankenkasicn beisteuern müßten. Die Revision des Hiilfskaffcimefcvcs stehe noch in weitem Felde. Wcrw1sse, wie der nächste Reichstag dariiber denke. Käme sie zu Stande, so wäre es dann noch immer Zeit, eine Karenzzeiteinzuführen. Fiir ieyt aber bitte er seinem Anfrage zuzustimmen.

Dcr Nbg. Mclbch bat entsprechend dem Aniroge Scroaes zur Wiederherstcüung der chierungöoorlage eine Karcnzzeit von vier Wocben einzuführen. Man dür1e einen so großen Apparat wie die Landeßanstalten nicht bei den kleineren Un- glücksjäiwn in Bewegung sehen.

Der Abg. Bebel erklärte, obgleich die bisherigenVeschliißje des Hauses dcn Jntcrcffen sciner Partei nicht entsprächen, o werde seine Partei doch versuchen, auch bei den weiteren “lkgranraphcn ihre Anschauungen zur Geltung u bringen. Die Annahme aber des §. 7 nach dem'Kommis ionsbcschluß m_ache_ das Gesch für seine Partri unannehmbar. Was hätten mit 012121" Gesche, wo es sich um UnÉaüversichcrungen han: drle, dic Krantenkaffen zu schaffen. ie Annahme irgend einer Karenzzeit würde den Arbeiter gegen den jetzigen Zu: stand noch schlechter stellen und würde zeigen, daß die Arbeit-

gxber, die so recht eigentlich die Bourgeoisie verträten, fich nicht schämen würden, Pflichten, die sie bisher gehabt hätten, auf dre Schultern der Arbeiter abzuwäl en.

' Der Brindeskommiffar führte aus, jetzt die wenigsten Friile von Vermigliickungen, dir. einc Arbeitsunfäbiakeit unter 4 Wochen zur Folge hätten, unter das Hastgeseß fielen, das; also 111cht die Rede davon sein könne, von den Schultern der Arbeitgeber guf die Arbeiter abzuwälzen. Bei der Revision des Hül1§kas1enaeseßes würde darauf Bedacht genommen wer- den, auch für die Arbeitsunfähigkeit unter 4 Wochen eine ge: nügeride Entschädigung zu leisten, die in einem gewissen Ver- hältniß stehe zu der bei längerer Arbeitszunfäbigkcit zu gewäh- renden. Er bitte, in erster Linie die RegierungSvorlage, 211611111211 (1er dcm Koittmissionsvorsckwg anzunehmen.

Die AUU'ÜZL Eysoldt nnd Auer wurden darauf mit 126 gegen 105 Stiinmrn abgelehnt. §. 7 wurde nach dem Antrags der Kommisston mit großer Majorität angenommcn. Damit war der Antrag Servaes hinfällig.

§. 8 lautet nach dem Kommissionßbeschlnffe:

Dcr Schadensrrsatx soll im Falle der Verseyung besteben:

_ 1) 111 den Kosten des Heilberfabrenéi, welcbe 110111 Beginn der

dr1tt€11 Wocbc 111111) Eintritt des 111111162? cm enistcben;

2)'1n _cmer dcm Vcrleßten Vom Beginn der dritten Woche nach (81116111 dc§ Unfaüs an fiir die Dauer der Erwerbsunfäbigkeit zu gewabrendezi ante. _

Disseibe ist nach Maßgabe deSicnigen Arbeitsberdisnstes zu be- rcrbgici), _wesrbrn der Ver1eizte wäbrend dcs [6131211 Jahres seiner Bciibaftigung 111 dem Betrirbc, wo dcr UnfaU [irh ereignete, an Gcbqif oder 201111 d11rchschnittlich-bczogcn bat („S. 18..) Ueberfteigi der jabrkicbe ArbartSvcrdwnst die Summe von 2000 ck16, 10 bleibi dcr Mcbrbetraa außcr Bcrerbnmig.

W(zr der Verletzie in dem Betriebe nicbt cin boÜes Jabr, bon dcn11111111lle ziiriickgercrbnri, brscbäftigi, so ist drr Berrag zu Grunde zu (egen, welcbrn während dicsrs Zcitramnrs Arbeiter derselben Art 111 dcmselberi Betrrcbe r-drr 111 bcxiarbbartrn gleichartigen Betrieben dnrcbschittlick) brzogrn baben.

Dic: Rente beträgt:

11.1111 Falle VÖÜisier Erwérbsunfäbigkrit und für dix: DaUer dcrselbcii 66? 0/0 ch Arbeitsbrrdirnstrsz

1). 1n1_ Xalxr _der tbeilwciwn Erwrrbéunfäbigkcit und fiir die Dauer d8r1ckben «1111711 Brurbtbril dcr Rciitr unter a., wekcbcr nacb dcm Maßr drr bcrblicbcnkn Erircrb§1älckigkeit zu bemessen ist, jedoch nicht über 50 0/0 ch Arbeitsberdicnsies betragen darf.

Die Rente mindcrt irh anf die Höckste, wenn drr Unfall durch grobes Vcrsrbuldcn drs €r1111g1iickten Verursacht wurde.

Der Abg. Bebel beantragte dagegen, den Schadenersaß sofort nach dem'anfeill eintreten zu [affen und fiir den Fal! der ETW21021111fäh1gk61t eine Nentß in der Höhe das biSherigen Arbeitrverdienstes, bei theilwei1er Arbeitsunfäbigkeit eiiie Rewte nach dem Maße der verbliebenen Erwerbsfähigkeit zu gewähren. Der N'ntragsteüer führte aus, daß die Verminde- 1unx; der Rente bci grobeni Verschnlden in der ursprünglichsn Regierimgsvorlage gar nicbt enthglten und auch von dem Rygierzmg-Zvertreter in der Kommisnon bekämpft sei, weil da: Mit die Zahl_ der Prozeßstreuigkeiten unnöthig vermehrt werde. Er, be1ürcht€, daß nut dieser Bestimmung viel Miß- brauch getrixben werden würde, zudem lasse sich gar nicht ein- mal 11achwe11eii, was grober Unfug sei.

Der Antrag Bebel wurde. _darauf abgelehnt und §. 8 nach den Beschlüssen der Kmnmisnon genehmigt.

§. 9 lautet nach dem Kommissimisbescbluffe:

Der Sckxadcnscrsa * soll fiir den Fall der Tödtnng bcstcbcn:

]) in 60 «16. «[S --.rsa13 dcr Bccrdigungskostcn;

2) 11165 der Tod spätrr als zwei Woäwn 11.111) dcm Unfall 1111- gctrctcn ist,. 111 dcn 111111) Ablmif dcrsrlbrn aiifgrircndctrn Kbstrn dcs Heilbcrmbrcnö und in einer fiir die weitere Zcit drr Krank- [*cit 111 gcwäbrcndcn UUthstÜYUilg 511111 Brtragc WU 6621170 drs bis- bcrigcn Arbeitsbcrdicnstcs;

5-5)i11 ciiwr dcn Hiiitcrblicbcncn dcs Gciödtctcn rom Todes- 111110 (111 511 (icwäbrendrn Rente, wcicbc 11.111) der Vbrsrbrift des I'. 8 Nr. 2 Absaxx 2 und 3 zu bcrcchncn ist.

Tirsclbc brträgi:

n. _1iir dic Wittwc bis zu dercn Tode odcr Wicdcrbcrbciraibimg 20 0/1“, 1iir jcch binlcrblicbcnc vaicrloic Kind bis 311 dcffrn zuriick- gclegicm fiinfzcbntcn chcnr-jabrc 10% ch Arbeitsvrrdiciistcs, wenn das Kind 111111) 1111111811115 ist oder wird, 15"/0 dcs ?'lrbritsrerdienstcs.

Tic Rciitcn dcr Wittwcii mid dcr Kiiidrr diirfen zusmnmcn 50% des Arbcixsrcrdicnstcs niibt iibcrstcigcn; ergiebt sicb rin böbcrcr Bctrng, 111 werdcn dic ciiizcliicn Renten in glcickjcm Vcr- biiltninc zickiirit. _,

_ Dcr Anwrnrb dcr Wittwc ist misgcsrbibm'cii, wcnn die Ebc

cr1t 11.111) dcm_Unfallc gcscblbiscn wordrn ist;

1). mir lezcndrntrn drs Vcrstbrbrnc11, wcnn dicser ibr einziger (?rniibrcr war, fiir die Zrit bis zu ilwem Tode oder bis 511111 Weg- 11111 drr Bedürftigkeit 200/0 ch Arbeitr-rcrdicnstcs.

_ Wenn mcbrcrc der unter 1), benannten Vcrccbiiaicn borbandrn 1'111d, 10 wird die Rente danltcrn bon danrrßcltcrn, dcn 111511111- lirbcn Vrrcrbtixitcn [*1'11 dcn wcibliibcn 11cws1'brt.

Wrnn dic 111111'1" b. bczcicbncicn mit den unter a. bczricbnctrn Zicrecbtixitcn kbniiirrirrn, so bach dic crsicrcn cinen Ausbruib 11111“, wwcit 1iir die letzteren drr Hbcbstbctrag dcr Renis nicbt in An- 11*r1111) 111'1w111111111 wird.

Die Abng. Auer und Gen. bcantragtcn fiir den Bezirk jeder Verwaltmigsnelle drr Landcßversicbernngßanstalt aus einem rechtskimdigcn _Vorsißxnden und den Arbeitern und Arbeit- gebern'cm Sch1Ldsg€klcht zur Entscheidung über das Minimum und" die ?dhe der zu gewährendcn Renten zu bilden. Die Brinker ollten von den Arbeitgebern resp. Arbeitnehmern dur?) direkte Wahl, der Vorsitzende von den Veisißern gewählt WU" LU.

Ein äh11lichek Antrag [11 von dem 2111111021113 vor; der- fclbqwoilte 1edpch111cht ein iindich Schiedßgcm'chi, sondern für 125211 Streit cm von den streikenden Parteien zu wählen- des Schwdsaeruht' schaffen. Jede Partei solle ein Mitglied ernennen, und diese beiden sollten einen rechtskundigcn Bor- fiscnden Wällen.

Beide nträae wurden abgelehnt und §. 9 nach dem Kommis1ionsvor1chlage angenommen. §. 10 wurde ohne De- batte unverändert angenommen.

§. 1_1 lautet nach den Kommissionsbeschlüssen:

Fur jcdcn dcr in „S. 1 bczcicbnctcn Betrirbc findct cine sämmt- licbe zu vcr1ichcrndc Pcrsoncn umfaiicndc Kblicktirrcrsicbcrunggcgen eine feste Prämie statt, wrlcbc vierjrljäbrliib 1111111 Maßaabc der im abgelaufenen Kalcndcrricrtcljabrc ron dcn bcsrbäitiatcn Personen rcrdicnicn Lbbnc und Gehälter zu [*ciiiciicn ist. Personen, dcrcn Jabrwrcrdicnst dcn Betrag von 2000 „46 iibcrstcigt, sind nur mit 11111111 Betrage in 21111115 zu bringen. Pcrsbncn, wciöbc wcgcn iwcb nicbt ['ccndintcr Ausbildung kciucn odcr einen niedrigeren Lobn [*c- zicbcn, siiid d.1_bci mit dcm niedrigsten Lbbnc rollgclobntcr Arbeiter derjenigen Vr'cbäftigung, für welcbe dic Anx-bildung erfolgt, icdorb [*bcbstcnö mit eineni Jabrröarbcitsvcrdicnst ron ricrbundcrt und fnnizia Mark in 211111111 zu bringen. Tcriclbc Betraa gilt für diesc Pcrioncn alk- Iabrcsarbcitsverdicnst im Sinne dcr §§. 8 und 9.

Die Abgg. Auer und Genossen beantragten die Streichung des Satzes: „Personeii, deren Jahresvcrdicnst den Betrag von 2000 _.,“ übersteigt smd nur _mit diesem Betrage in Aniaß zu bringen“, und für den dritten Avius folgende Faffung:

„Persqnen, welche wegen nicht genügender Ausbildung keinen oder einen iiiedrigeren Lohn bekommen sind dabei mit dem

Durchfchnittslohn vol1gelohnter Arbeiter derjenigen Beschäfz

tigung, für welche die Ausbildung erfolgt, in Ansatz zu brm: geri. Derselbe Betrag gilt für „diese Personen als Jahres: arbeitsverdiensi im Sinne der §§. 8 und 9“.

Nachdem Abg. Hartmann diesen Antrag kurz begründet hatte, wurde der1elbe abgelehnt, §. 11 in der Kommissiong;

fassung angenommen und darauf die weitere Veraihung um,

51/4 Uhr auf Donnerstag 10 Uhr vertagt.

*

_Nr. 10 ch „Marincverordnungsblait“ bat folgenden anaÜ: Staböwarbc, - Torbederprrsonak. -- Reserrc-Materialien. vsrwalferprrsonas. -_- Tagcgeldcr und Reisrkostcn. _ F011d8bcrwechse- 1111111611. - Damp1kcs1rlreinigung. _ Todtensckieine an Bord. *. Schiffswecbscl. -_ chensvcr1ichcrungsanstalt. - PersonalvcrändsruU- gen. - Beiiaihrirhfigixngen.

Nr..15 des_ E11enbabn-Verordnungs-Blatts, Heraus. gegeben im Kömglirben Ministrrium der öffentlichen Arbeiten, bai fokgendenInbgkf: 21112rböchste Konzessions-Urkundc, betr. den Bau“ und Beirteb einer EUCUÖUHU ron Eisern nacb Haardt mit Abzweignng nacb" Rembold Forster Erbstoüen und Hainer Hütte und mit An'- 1chl11ffen_ cm „benachbarte ind11striei[e urid grwerblicbe Etablissemrnts durch die Etierxi-Haardier , Eisrnbabn-GesclisÖast. Vom 7. März 1881. - Erlas1e dcs Mimsters drr öffentlichen Arbeiten: vom 10, Mar 1881, betr. Verrechnung drr Konrentionalstrafen; vom 11. Maj 1881, betr. AbonncmciitskartUi für Schüler; vom 14. Mai1881, betr. Zahlung des Gnadengebaktcs (111 die Hintrrbliebenen eines Beamten, welcher vor dem bereits bestimmten Zeitpunkt seiner PM-

sionirmig vrrstorbcn ist; vom 16. Mai 1881, betr. Beförderung der-

Militär-Rvßarzickeben; von] 17. Mai 1881, "betr. Anitsbczcicbnung der aiißerctatsiiiäßig beschä1iigten Bcamicn; vom 17. Mai 1881, brit“. Bcrecbmma dor Cisenbabnabgabe ron vrrpackxreicn Ciscnbabiien- Vom 18. Mai 1881, betr. Bewiliigung von Reisckostcn und frrieni Effrkteniraiisport an RegicrUngs-Baiiinrisrrr bci Vcrseizichn; brm 18. Mm 1881, betr. Berecbnung der Fabrgcldrr fiir Militär-Wach-

konimmidos zu den Civi[-Stra1a11sta[irn; Vom 19. Mai 1881, bctr-

Aufbebung dcr Abtbcißmgen des Innern der BrzirkSrrgierungcu in den Provinzen Ost- und Westbrcu“eii, Vrandrnbnrg, Pommern, Schlesien und Sachsen und in den Zobcnzollrrnsckyen Landen, sowig Ucbcrtragung dcr bcziigkicbcn Erstbäfie auf dic chierunch-Präsidkn- ien; vom 19. Mai 1881, betr. die Uniformirmm dcr Staats-Eiscn- babnbcmnirn; vom 19. Mai 1881, betr. AUHfiibrnngsbcstimmungcn zn den Gesetzen iibcr dir Organisation der aklgcnwincn Landksberwab

tung; vom 19. Mai 1881, bctr. Verfügung iiber die Substanz ch-

Grund und Bodens öffentlicher Fliiffc.

Statistische Nachrichten.

Die dcfiniiivcn und die vorläufigen Crmitie- [111111811 dcr; Erntccrirags in Preußen im Jahre 1880. (Staf. Corr.) Die Zcitscßrist dcs Königlich preußischen staiistisrbcn Burcaus tbcilie in ihrem 111. und 17. Hefte ch Jahrgangs 1880 S. 401 mit,da1“; es eine virifach gemachte Wabrrwbmun 1“ ci, daß die Ermirtclmigcn drs vorläufigcn Criitecrtraßs, gleicbbick () sie im Juli des Ernir- jabrcs oder einen oder zwei Monate sbärcr stattfindrn, in Prcuszcn wenigstens, meist ein böbcrcs Rcsuifai liefern, als die dcsinitircn, nach dem AUÖÖXUsÖ, also gcgrn Ende Fcbrnar des auf die Ernte fosgcnden JabreÖ gewonnenen. Der Beweis hierfür ivurdc am bc- zcichnetcn Orts fiir die Jabrc 1878 und 1879 und für dic Früchte Weizen, Spelz, Roggen, Gcrstc, Hafer, Erbscn, Bucthizcn, Kartoffcln imd Wiclsciibcu erbracht. “ur Erklärung diescr Differenz wurde daranf éingcwicscn, daß die vorläufigen Ucbcrsicbtcn meist von dmr Vesißcrn, Administratoren odcr Päcbtcrn größcrcr und solriu'r Güter [)rrriibrcn, die 111 [)öbcrcm Criragc «[*I die bäuerlichen stcbcit, und das; von dcrglricbcn Ucbcrsicbtcn nur eine oder bbcbstcns zwci in jrdcm Kreise aufgestellt werden, ein gates Rc- sultat mitbin gleich fiir den ganzen Kreis- in Anspruch gciwmmen wird, wäbrcrid dbrb erst die Ertragsangabcn einer in sämmtlikbcn Gcmcindcn und (55111Öbczirk'c11 dc§ Kreises gebauten Frucht einen der Wabrbcit imba 70111111611kénEÜMIOÖUTÖsÖUiÜ rcpräsciitircn. Tie Diffcrciiz zwiscbrn den (1111 so vrrscbicdcne Weise aewvnncncn Ertrag:"?- zaiélcn ist nicbt klein; es kann aber keinem Zwrifcl unterliegen, das; die ans sämmtlicbcn Gemeinden und Gutsbezirken crmiticltcn dic ricbtigcrcn find. Sie können jcdbcb niemals» vor, sondern immer erst nacb crfvlgtcm Ausdrusck), in Prcniwn ctwa Ende Februxr oder Anfang März dcs auf die Ernte folgrndcn Iabrrs, crbrbcn wcrden; da 111111 die Zusaninirnstcllung von ca. 56 000 Ucbcrsiibtcxi viel Zcit wcgnimmt, 1'1) rcrgcbcn bis zur Piiblikatioa dcr Durib- srbnittsrcsultaic fiir den ganzen Staat 11011) 8 bis 10 kach. Das ist freilich so spät, daß der OMtrcidcbandcl und die Gcircidcsbcknlatibn mit diesen 9,»1blcn nichts mehr (1111111111911 können; sic1rcrdrndnbcr immer die Ér11111u§s1cht§zablc11 bevorzugen imd sicb (111 diesc [kalten, Wenn man dercn konstante Abivricbung von den definitiven Resul- taten kennt, so sind sie sclbstvcrständlicb auch eben so gut zu braucch wic lcyicrc. _

Das 516161111113 1*r1'111';i1"cbc statistiscbc Bureau bat sicb bcmiibi, dic (Brökc dicser Abwcirbunxi für die Hauptfrürbtc Weizen, 910111111!- Gcrstc, Hafer, Erbsen und Kartoffrln 1'0 gciian wie niöglirb zu er- mittcln; fiir die Jahre 1878 und 1879 findet sic sich sclwn in der oben gcnanntcn Zcitscbrift initgctbcilt. Ictzt ist aber aucb das M- fultat für 1880 gczogcit, wclcbrs dic ron 111". Engel daselbst 1111511c- svrrcbcnc inutbninszlicbc Ziffer der Ucbcrsrbäßumg dieses Jabrcs bril- ständig bcwabrbcitct. Die nunmehr fiir drci Jabra borlicgcndcn Rr“ siiltatc sind folgende:

Der drfinitire Hrktarcrtrag im ganzen Staate bctrug, Wenn der rorläufizc = 100 11111131 wird:

1878 1879 1880 82 73 75 70 70

Durcb- also Prownt scbnitt weniger 76,6 23,4 77,0 23,0 74,3 271,7 éafrr. . . . (.') M,.“ 26,7 Erbsen . . . 74 69 63 68,6 31,4 Kartriicln. 76 74 64 71,5; _ 28,7 Die Uebcricbäxxung dcÖ Heftarcrtragcs iii dcn vorlaufigcn Ueber- fiibicn beläuft sick“, bicrnacb 1iir Halmfrricbtc 1111 Gromit 1111861111115 auf ca. 25%, wobei ein ciwaigcr Mindercrtrag durrb Auxirintrriilxa und skätcrc Utnvfliigung jedoch nicbt 11111. 111 Nccbnuna 116111111 „111- Dcrsclbc kann in so 1111 imstigcn Zabrrn, wie das Iabr 1880 _cmx- war, zirmlirb brträÖtlicF sein, muss inder“; zcitiicb mid raumlich 11612“ fiir sicb in Vctracbt gczogcn werden, wie das auch in.dcr Einganßxk' genannten Abl*.111'k[1111g acscbcbcn ist. Ob _ _mit der 3le die Differenz der vorläufigen und dcfin1111*c11_ (Frntcii.1ci** weise schwinden oder sich gänzlich ausglxicbcn wird, daruber läßt si [1ijth Bestimmtes samen; bis jey't 111d_ nell? keine Ans icbtrn dazu vorhanden. Man wird dabcr 1n reugcn bci Beurtheilung dcr Erntc-Ausfiwtszablcn und bei Bcrccbnung dcr muri?“ Mäßlickch Erntcmcngcn auf Grund dieser Zahlen wvbl daran timi- dcn bezeichneten Abmindcrunadfaktrr im 2111111“ zu behalten. Axis dcn nämlickocn Griinden wäre es aber auch n*i111_]chc11§wcrtb, daf; 111.011“ dercn Staaten, wo mangleicbfalls Erntc-Ausnwtozablcn 1111'1:_dcf"1lUvc Ertiaaöangabcn ermittelt und reröffcntlicbt, abnlicbe Untxrtucbungé," übcr dcn Grad der Uebereinstimmung bcidcr angestellt wurdcn, n'“ sie im Könialicbcu statistischen Bureau stattac11111drn babcn. 11,111 bvffcntlicb bcibcbaltcn wcrden, um die in jeder Bezicbuna HVÖU'ULÜUY Erntcstatistik auf die der Natur dcr Sache nach möglich ÖW!“ Stufe drr Zurcrlässigkcit zu bringen.

1 r Weich . . . Rogen . . .

Gerste . . .

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Zweite Beilage zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Auzeiger.

Berlin, Donnerstag, den 2. Juni

18Z1.

„1x. 127.

R RJuserate für den Deutschen ReiÖI- und Königl. Preuß. StaatZ-Anzciger und das Ccntral-Handels- rcxiister nimmt an:. die Königlickje Expedition

dez Denischen Reich5-Anzeiger5 nnd Königlich preußischen StaatI-aneigcrz: Berlin 8177, Wilhelm-Straße Nr. 32. R

1. Ztsakbrisfa 111111 11111615u0111111Z8-811011811.

2. 811511881311011811, qugsbors, 7011aäu11g811 11. äsrßl.

3. Usrkäufstrpacbrnngsn,811111111851011611 21:0.

4. 76110081111Z, 8111011118811011, 21118211111ung

R 11. 8. 111. 7011 611'611111011811 133111131811.

Oeffemlicher Anzeiger. ck

Inserate nehmen an: die Annonccn-Erpcditionen dcs „Invalidendank“, Rudolf Mosse, Haasenstein & Vogler, G. L. Taube & Co„ E. Schlottc, Büttner & Winter, sowie alle übrigen größeren

5. 1111111511'16116 1211151158811181118, Fabriken unä 8108311511116].

6. 781801118116116 Zekaunrmacbuqu.

7. Dißßrarisabs 5n2sjgen.

8. ?beabsr-ÜnssiZ-Sn. ; 111 11131“ 1361'5811-

9. kawüien-UaabriebWu. bLUZ-ZS.

W

Anuonccn-Bureanx,

é; Steckbriefe und Untersuchungs : Sachen.

475 UZHteZkbrief. Gruen den unten beschriebenen an?:[uugslcbrling Oanr Lange, geborrn (im 5. Zkiobcr1862 zu Wbblau, welchxr flurb11g1st, 111 die Untersuchungsbast Wegen Diebstahls und Un- terschlagung in den Akten .). 1111. 419. 81 der- hängt. Es wird ersuch1,„dcn[e[ben zu berbaftezr und in das Stadivoigtei-Ge1angmß zu Bcrln) abzuliefern. Berlin, den 28.Ma1 1881. Königliche Staats- anwaltscbaft beim Laiidgericht 1. Beschreibung. Aiter 19 Jabre, Größe ca. 1 111 70 cm, Haare, dunkc1blond, Srirn etwas bock), Bart Anstug bon Schnurrbari, Augenbrauen dunkei, Aiigcn braun, Nase gewöhnlich, Mund Iewöbnlrch, Zgl)ne_iwrina1 gut, Kinn gewöbiilick), Gencbtsfarbe fr11ch, Kleidung grauss Jaquet, scbwarzer kleiner Hut. Besondere Kennzeichen: Sommerflecken.

Steckbriefs-Erledigung. Die binicr dcin Xylo: graphen Wilhelm Happe wegen 1chweren Diebstahls unter dcm 23. Februar 1877, und. brnter dcm Merba- nikcr Otto Happe wegen Heblerer unter dem 8. Marz 1877 in den Arten 11. 215 (16 1877 (J." 11. erlas1cne Steckbriefe werden hierdurch „zurnckgenonimen. Berlin, dcn 28. Mai 1881. Königi. Laiidgerichk ]. Dcr Untersuchungßrichter Johl.

Steckbrief. Geacn den Arbeiter AugustFried- rich Laudin aus Berlin, geboren am 19. Januar 1852 zu Angerburg, dcr fich auch Adolpb, Wcriier und Donner genannt Hax und welcher fiuchtiqgst, ist die Unicrsncbungöbcrst wegen schweren Dieb- siabss bcrbängt. Es wird erstrebt, denselben 311 ber- baitcxi und in das Gerichtsgefangmß zu Potsdam, Lindenstr. 54, abzuliefern. Potsdam, dcn 28.211111 1881. DLT Untersuchungsrichier ber dcm Konig- 1ick*111 Landgericht.

In der Straisacbc argen Lemberger _sollcn die bicr bcscbäfiigt gewesenrn Bierbrauer PLrlipp Fischer, Wilhelm Enders und Ernst Hert a als Zeugen vernommen wcrdrn. Dieselbcn werden aufgefordert, ibrrn gearnwärtigen Aufenthalt dem Untcr1uch11i1gs- richter bier anzuzeigen. Auch Wird Jeder, wclcber wn dcm jcßigcn Aufentbalt der obigen Zeugen Kennt- nis; bak, ersucht, davon Anzeigc 511 111achcxi. Hanau, dcn 30. Mai 1881. Schentke, Gcmcht§1chre1ber des Köiiig'licbcn Landgerichts.

Dcr bintcr dcm Bäckergesellcn Hays Junker aus Dabmc am 26. März 1880 erlasicne Steck- brief wird bicrmit crneuer_t. (.). 986/79) Case], den 23. Mai 1881. Königliche Staatsanwalt1cha1t.

Dcr bintcr ]) dcm Kaufmann bezw. Fabri- kanten Friedrich Carl Heiyrich Rinnebaéh aus Nordbamen, 2) dessen Schwiegermutter, WittWe Wilhelmine Müller, geb. Westerhausen, aus Nordbauscn, erlassene und zuletzt ain 19. August 1880 erneuerte Steckbrief wird bierniit wiedxr olt er__nxnert. (1. 716/80). Cassel, den 23. Mai] 81. Komglicl'e Staatsanwaltschaw Boehncke, I V-

Stcckbricf. Ter frü ere Schmied Wilhelm Wiese ans Tribsees it durcb Erkenntm; de_s Königliibcn Landgerichts zu Greifswald, 11. „Strap kammrr, rom 1.Fcbr1mr1881 11*c11r_11_Bclcid1guxig zu 11111 Monaten 0311611111115 rechtskräftig rcrurxbcilt wrrdcii. Derselbe ist flüchtig. 075 wird cr111Öt, denselben 311 rrrbaftcn und an ibm dic erkannte Straic znrrllstrcckcn und uns von dem Gcscbcbcncn 311 bcnacbricbtixicn. Wicicist zu Tbclkow in Mgcklcnburq ncbtzrcn, evangelischer Religion, ca. 5 Fun 5 Zoll 111011, von mittlerer Statur, 68 Jabra alt, bat graues

Mk- freic Stirn, belle Augenbrauen, blaugrauc

"Irn, mite 3511111“, runde Gci'ic'btöbildnna. gc111nde meWtsiarbc, ist obne Bart, Nase und Mund Ic_- wc_l*11licb, skricbt dcntsöb und trug bei seiner Abrct1e waarzbrauncn Bukskin-Ucbcrzicbcr, ] brllgrwuc Vnksfinbosc, 111clb- und schwarze Sanxmetwcstc, ] Paar Halbsticfel, 1 weiße Bicberuntcrbow, ] Paar Hrauwollcne Strümpfe, 1 1vciß1cincn„Hcinde, 1 ckiwarzbrauncs wollcncs Halstucb, 1 weißen Kraarn ZW 1,11raue Bufskin-Mü c. Grimmen, den 33. Mai 1881. Königliches mtsFieriöbt. 11.

[15541] Ladung.

Tor _WilbclinGöß, Lumpcnsammlcr, 56 ngrc ali, 3" Zettmgcn, dessen Aufenthalt unbekannt it_, urid "UM!!! zur Last gelegt wird am 16. 111,3 111 N'ckkkikav dcn Bildcrbandel argen Lumpen bau11rcnd betrieben zu baden, obne im Besivc cines Gewerbe- Öcmcö gewesen zu sein, Ucbcrtretung gcgen §§. 1, H 11. 28 des Gcs. (1. c]. 3. Juli 1816, (3,5. S. 247, nJM?11111Anordnung des Königlichen Amtsgerichts blckwlbst auf

den 2. An ust 1881, Vormittags 9 Uhr, kOr das Köni tcbe Schöffengericht zu Boppard zur Häuvtvcrbandnng geladen. Auch bei m1ent1cbul- lgtz'm Ausbleiben wird zur Hauptverhandlung gc- ck'rlttcn werdcn.

Boppard, den 30. Mai 1881.

, _ Hemmel- , Gcrrcbtéicbrcibcr des Königlichen Amtsgerichts.

Subhastationen, Aufgebote, Vor- ladungen u. dergl.

"Z“)" Oeffentli e Zustellung.

gerin, gcgen dcn Brauer Georg Fricdricb Klrin aus St. Jobann-Saarbriickcn, friiher 111 Lcrpzig und später in Batavia, zur Zeit 11er Unbekannten Auf- enthalts, Brksagfrn, wegen Sck)eid1111g,_dcr_(»§be vom Bande (1111 (Hrnnd Ebcbrucbs, bat Klagcrm, rcrtre- ten durch den Rcckwsanwask 9111611» von OTTO in Dresden bei drm Königlich Sacb111chci1 Obrrlanch- gerichte dasclbst widsr das am 19. Frbruar 1881 verkündete, die Klägerin mit deiii Anspruchs (1111 Scheidung in dem gcwäbltcn Gcrrrbisstande *ab-WU- 1ende Uribcil der 1. Civiliaznnwr drs Kbmglrckwn Landgericbts zu Leipzig BcrUmmg ciiigclegr mit dein Anfrage auf Aufbcbung diess)? Urtbccks udiidSckzei- dung drr EL")? W111 Bande; 1'1e ladet dabei den Be- klagten znr mündlichen Verbandlrmg dcs RZcth- streits bor den 11, Senat des 516111111111) Sach11- 1chen Obersandesgericbts auf Donnerstag, den 25. Oktober 1881, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, eincn bei dem 11urgedachten GLriÖTe zugelaffsncn Anwalt zu be1ie1len. , _ Zum ZWLcke dcr öffentlikhen ZUstcilimg wird dreser Außzug dcr Bcrafung bekannt gemacht. Dresden, den 28. Mai 1881. _ Gerichrsschreiberei dcs 516111111111) Sach111chcn Obcrlmrdrsgrrichks. Stübler.

[185311 OeffexitlichZZustellung.

Dcr Kanfnmnn Hrinrirb Hoefer 311 Miinster, ver- treten durcb drn chbtsiinwalt Jungcbxodt 111 Dorsten, k[agt grgen dcn Ubrmarbcr Fr. Trogt 311 Bottrop, wcgrn cincr Waarcnfordcruna von 2.591,58 „16. nebst Zinsen, mit dcniAiitrage auf Vcrnrtbciluiig ch Bc- k[agte11 zur Zabsung von 2591 „16. 53 „1 nebst sechs Prozent Zinsen seit dem 1. Januar1881, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verbandxuiia. des Recht§streits VNVFZZL s1t. Civilkammcr ch Komglwben Landgerichts 311 i'm er

auf den 24. Oktober 1881, Vormittags 91,- Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gc- richtc zu 1311111611811 Anivalt, zu bcstrllrn. ' ' _ Zum werke der öffentlichen Zustellung wird d1e1er Außzug der K[age bekannt, gemacht.

Münster, den 29. Mar 1881.

Thieme„ . Gerichtsschreiber dcs Kömgltrbm Landgerichts, Civilkammcr ].

[18528] Oeffentliche Zbsiellung.

Der Kaufmann Wilbclm Flucht in Solinqcn, fiir Welchen Reibtsiinwalt Zurbcklcn das ZKOllrifqtionH- rcrfabrcn iiber dcn 8400 „46. bctragc'iidcn' Steigprcis der (1111 7. April 1880 bei dem Roniglicbmx Anits- gcricht zu Solingen (ichn dinbclcute Heftchtlrr August Mover und Wilbclinliic, geborene *thors- berg, friibcr 1,11 2.1Ta11gc11bcrg, 1031. obne; bckaniixen thn- und Anfrntbaltsort, 1ubba1tiricn Jnmwbiliexi betreibt, läßt den genannten Ebcleutcn _Augmt Meyer -- und 1w.1r jedem der beaattcn bcwiidcrs -an3cigc11, daß der ernannte 3111c_bt§r-K0111111111ar, Frhr. von Wintzingcrbdc, dcn boriaußgen L*crtbci- iungs *lan am 20. d. M15. a11gr1xrtrgt und aus dcr Geri tr-scbreibcrci ch [*ic1111111519111g11111911 Landgcrtrbts bintercht bat. Gleicbzcitig [9131 dcriclbc dic Ebe- lcute 11. Meyer auffordern, binnen dcr gcscßliwcn Frist von cincm freien Monqtc von d1c1c1n „“_lane Einsicht zu iicbmcn, etwaige Einrcdcw durcb Wider- ! rucbst'lage geltend 111 1115111211 und dics durcb cinen .*cäitsanwalt 511 den Kollokatibnxciktcwanzuzeigen,

Zum Zwecke der bfirzitlirch thcllung wird dic1cr Lliiszug aws dcrAii1wrdcrimg bekannt gcmacbt,

Hoc! er, “.“. :idgcrichw-O *cr-Sekrctnr.

[18703] Oeffentliche Zustxxlung. .-

Die zum Arnwnrccbtc zugriapcnc Emma Niebel zu Hiickcswagcn, (Fbcfrau drs1rnbcrc11 Agenten, [CBT «'scbäftÖ-loscn Rcinbard Schnabel, rcrtrctcn diirck) Zchbtr-amvalt Weber. ladet ibrcn rrrgcnanntcn Ebe- mann, friibcr 511 Hückcx-wagcn, 111111111cbr obnc bc- kanntcn Wrbn- und Aufcntbaltsort, 11111 eritag, den 3. Juni 1881, Nachmittags 8 Uhr, m die Amtsstube dcs Kgl. Notars Pütz 111 .Huckcswagcn, um bci der dann stattfindcndcii Aur-cinankcrwaya dcr Vcrmögcnsrccbtc der Parteien Zugcgcn 111 11111 und sein Intercffc 111 wabrcn.

Elberfeld, 31. Mai 1881.____

Schuster. ?l11111c11t, . GcriÖtr-sciweiber des Königlichen Landgcrnbts.

[18668] Qeffeutliäjc Umstellung.

Der Kaufmann Gustav („dngrd chrold «yrangcr bier, rcrtrctcn durcb dcn Justuratb Zen vZZkt bier, klagt acacu seine in unbekannterAbwc1cn_,e11lcbcxidc Ebcfrau Anna Maric, geb. Traigrlcr, fruher gleich- falls bier, wegen böölicbcr Vcrlamung 11111 dcm An- trage auf Ebc1cbc1duna; . &

die Ehe dcr Parteicii zu t_rcnncn imd d1c_«"c- klagte für den allein 1cb11ld111cun Theil zu erklaren,

und ladet dic Bcklagtc zur_ mundlribcn Verband- lung des Recbtssircitx, vo? die 212. [Civilkammcr dcs

'öni li cn Landgcri ts . zu crm Tus Zn? 29. Oktober1881, Vyrmittans 10 Uhr, mit der Aufforderung, emen bei dem gedachten Gc- ricbte zu clasicnen Anwalt 'zu bestellen. '

Zum werte der öffentlichen Zustellung wird die- ser Aus ug der Klage bxkannt gemacht.

Berl u, den 28. Mar 1881.

Buckmalp, , Gerichtöschrcibcr des Königlichen Landgerichts ].

Oeffentliche Zustellung. Dic Ebefran dcs Fritgarbeiters Wilbrim Loc'cb, rcrwiifrve Jacobs, gc- orene offmann, zu Erinri, veriretcn 'ÖUTÖ dcn Justiz- ail) Pause dasrlbsi, klagt gchn 1brc'11 Ebr- ma1111, den Zeugarbeiter Wilbc1m _Loc1rb, fruher 311 Erfurt, 16151 in unbekaimier Abwc1cnsbcit, 11111 Ebr- 1cheidung mit dem Anfrage, das zw11cbe_11'dcn 5Yar- teien bestcbcndc Band der Ehe wegen bbslicher Bcr- laffung von Scitcn drs EbcmannezZ zu treiiiicn und den Letzferen fiir den 61116111 schuldrgen THEY zii cr- klären, und ladet dcn Bekkagferi zur iurmdlichcn Verbandkung des Rechtsstreits vor 916 11. Cwckkqmnwr des Königlichen Landgerirbts zu Er1urt aiidcrweii auf den 26. Oktober 1881, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestcklen. .Der auf den 21. Srptcmbcr dieses Jabrcs, ermrtrags 11 Uhr, anberaumte Vrrbandlimgstermin 111a111gcbbben. Zum chckr der öffentlichen Zustellung wird dieser AuSzua der Klage bckanni gemacht, _Erfyrt, den 31. Mai1881. Schramm, Gcrickxts1chreiber des Königlirhsn Landgerichts, i. V.

[18546] Oeffentliche LadunF. .

Bei dem Kgl. Landgerichte Fiirt , Kammer fur

Civilsackyen, wnrde vom Herrn Reckztsaiiwast Dr.

Feast zu Flirts) unterm 27. dieses Monats Namrns

der Carto1111agewaareiwcrfertigers=(Zbefran Babette

Walther in Fiirtb gegen dercn Ebermann, dcn

Cartonnagcwaarcnvcrfertigcr Tbeoddr Waltbcr Von

da, nun Uiibckannicn Aufeiitbalts, c111c_ 51111116 _wcgrn

Alimentation cingereirbt, in wcicbcr Klagrrm

beantragt, zu erkennen: ,

1) der Beklagte Tbcbdbr Walibcr wird ber- nrtbeili, cm die Klägerin Babette Waktbcr cinen in bicrtcljäbrigcn Raten bormizénglbarsii Alimrntationsbeitrag voii 12 „Fl: (ziyol1 Mgri) per Woche fiir die Ernabrung seiner Ebe1rau und deren Kinder 511 brznblen, . _

2) der Bcklagtc Tbcbdbr 28.11th wird bcrurchckt, dic Streitskbstcn zu tragen, bczwbungswcrw 511 erstatten. _ _ „_

Zur mündliibcn Vcrbaiidiung d1c1cr Klage 111

Termin auf , .

Montag, den 11. Juli 1881„ Vormittags,

vom Herrn Vorsitzcndcii dcr Cwttkamnwr bestimmt

worden, und wird Bcilaqizr zum, Er1ck2111cn an dirscm Termine bicdurcb öffentlich bicbcrrorgcladcn.

Fürth, den 31. Mai 1881.

Der Obergerickckt§1ckrcibcr des 51. Landgericbts Fiirtb. Hauck.

90-51 __

[ ckDas Kgl. Amtsgerkckit Munäien l., Abrheiluna „Q., fur Civilsackxen,

bat unterm 24. Mär,; 1881 folgendes

Aufgebot erlasien :

Eine bayerische (?iscnLahnanlcbch-Obligation, (38.13. R0. 373!) 841 500 Gulden .z-u 40/9 ver- zinklicb, vinkulirt auf den -- inzw11chen ngmlicb am 8. September 1874 vcrlebtxn ___Prrvatier Michael Geiger in Volkraisbofen, 111 zu Ver- lut r*anß-n.

TZlukfwAntraa des Bürgermeisters Cczspgr Rabaö') in Volkratöhofeu, „ald bevollmacbng- ien Vertreters:- dcr sämmtlichen. Erben des Michml (Gciger ergcbt dab“.r_d1c offentliche Aufforderung an den Inbaber dicse_r Obligation, sväjcstens im Aufaeboiötcrmirc, namlttb:

am 10. Oiiober 1881, iotgens 9 Uhr, bei dem 51.11. 211111111211 te Yiunch1n1.. Al:- 1beilunq 11. sü- Cirilkacbcn, im Gescbaftbzimmrr Nr. 19, seine Rcct-tc an*,amelden wid die Obl_1- aalion vorxulegen. widrigemalls dieselbe sur käaftlos erklätFZwier._ 1881

Mn en.den“„. arg ._ ' Deraxnsckoäfwleitende Kgl. Gericktescbrcibcr: Hagenauer; ' . ') Niibt BäbnÖ, wie in Nr. 48 d. Vl. irrtbum- licb .icdruckt ist.

[185716] Erkenntnis] auf Todcscrklarung. _

1) der am 7.Tc11'mbcr 1844, zu Wnlsdrrs acbb- rcnc Sobn, dcs weiland Gastwirtbö Hanne Bartels daiclbst, Namens Jobann Bartels,

2 der am 31.Dc1c111bcr 1845 in Stotcl geborene Soén drk- wciland Maurcrnicistcrö Fett oder Veit dascll'st, Namens Jbbann Wilhelm Fcttwdrr Vctt, wcrden, nacbdcm sic sicb 11111 das Aumcbot vom 10.Fcbr11ar 1880 nicbt sirmclch [*abcn mid voix ibrcm Fortleben keine Narbriebt 1111111 azmcii ist (1111 Antraiibrcs Vormundcs Landwirtb-Zcinö1112531115- dcrf bezw. Schricfcr in Rotel [*icrtmt 1ur trdt erklärt. .

Tic ctwa noch nich angcinrldctcn Erbe _ Nawfol cbcrecbtigtcn wcrden zur AnmeldunÉ rbrcr Ansprü e nochmals aumcwrdrrt untcr dcr erwar- nuna, daß im Falle der Ntcbtanmcldung bei dcr Ucberrvcisung des Vcrmögcnößch Bartels und Bett (odcr €xlFlctt) auf sie keine Ruckncht genommen wer- den so . _

Geestemünve. den 28. Mar 1881.

Königliches Amtsgericht, ]. v. v. Wurst.

oder

[18540 . Öesfentlt e Aufforderunszi;rnbcim

Dic ledige Cbritinr Steuerwald zu

J" Eheprozc farben milicn Augusicn Hulda, verehel. Klein, Feb. Schneider, in Crottendorf, Klä-

Civilkammer 13.

Scrtcmber 1879 die

hat laut Testament vom 11.

katboliicbe Kirche zu Viernheim ziir Uiiircrsaicrbin ibres Nachlasses eingesetzt. Der in Y_mrrika gb- wescnde Jacob Uhrig _rrn Worms, Ge1chwistcrk111d der Verlebten, wird 11111 Antrag der Erbin biermri aiifrieforderf, das Testament vom 11. SrYteiyber 1879 binnen 3 Monaten, rom cr1icn Cr1cheinen in diesrii Blättern (111 gerLÖnLt, anzu18ch1911,“widrigen- falls Anerkennung de§ TLstÜMCUTZ untersteür und daffelbe in Vollziig [1816ka werde.

Lors , 29. Mai 1881. _

roßk). «Hessisrch Amkögcricht Lbr1cb. D, Zimmermann, Braun.

[18488] Auskuw „_ aus dcr 51 agc1chr11r

iii Sarbcn _

des Koffäiben Car[ Pröbl iii Saleske

gegen die Wittwe Lück, Johanna, geb. Moldcnbäucr, in Alt-Flinkow. .

Dcr Koffäib Car1Pröbl klagt 119111311 dre Erbcn der zu Salcske bcrstorbrncn Wittwc Luck, Jabanna, geb. Moldenbancr, auf Zablgng _brn 600 „(ck Vrr- Pflegungsgcld nebst 5 9/0 Zimcn 1811213111 27. Marz 1876 ans dcm Nachlassc dcr Erb11111cr111 Luck.

Zn den Erben dcr Lct;11*ren grbört 11111:*r__2[11dcrn dir iiiwerebciirbtc 521111111118 LOUUL 'lel1111111111) bis 311111 1. September 1880 in' Bcrliii, .*)Tb16111baicr- straße 13, wobnbafi. Da 1.er jrßrgrr AUM'UWÜÜ Unbekannt ist, wird fir bicrinit vor das untcr5c1chnetc Gerichte zu dem '

am 20. September er., Vormrttags 10 Uhr, in dcr obigcn Sacbe aiibrraunitcw VWÜÜPUYUZÖ- termine gcladcn und aufgefordert, Ziiicn bc1 dic1c1n Gerichte zugelassenen Anwalt zu bc1tc[[c11.

Stolp, den 11. Mai 1881. '

315111111111th Laiidgcrickdi, Ci1*i[ka111111cr, der Vorsitzende, Pra11dci11: gez. Zander.

[18509] Im Namen des Königs!

In Snrbcn, bctrcncnd das 2111111113111 vcrlbrcw gc- gaimcncr Dokumente bar das.K'11111Z111br211111§gcr1ch5 11. Abtbciliing, zu Ellrich, am 11. Mar 1881 das Urtbcil “cabin verkündet,

das; die narbbczcicbnetrn Urknndcn, als: _ _

1) die acricbtlicbc OblUätch" (L_L" (111130 EUrirb, desn 20.Ju1ii 1863, über _1'111 111r dcn Brrmicrri- bcsixxcr Ottomar NMUÖ 311 NordbamcnR 1111 (Hrimdburbc Wii (Buderslcbcn Band 17.211511: 81 Abibcilung 111„ nnter Nr. _1 11111 die dem Ackermann Carl Sccbcr ]“1111. dn1c1b1t gcbörmcn Grundstücke cingctrngencs Tarlcbn 151311900 Tha- lcr nobst 41% Zinsen, sowie die Cc1111*1_1 dlricr Hrvvtbck 1*1*11110.J.11111.1r 1866 an dir Gc- nicindc SindorÖlcbcn: _ dic notariellc Obligation (18 (11110 Iidrdbamcii, dcn 31. März 1829, iiber eine 11'1r _prbic 2151112111111, arb. Stolberg, 511 Nordbauwn im (Zörundbucbc ron Gudcrr-lcbcn Band 1. _Blatt 141 Abtbcilung 111. unter Nr. 4 "11111 die Grund- stiickc dcs Ackermanns (Tbriitixiii Ferdinand Seeber daselbst eingetragene riick1t_and1gc 5111111- acldcrsummc ron 500 Tlchr _111b1t dcr (71.111011 dicser Hrvotbck .111 die Gcmcmdc Gndcrzlcbrn vom 10. Januar 1866Z ' dic acricbtlicbc Obligation 510 111110 _(Éllriib, „dcn 17. November 1866 iibcr 1111 Wr d1c__(151*1110111dc Gudchlcbcn auf den Grundstücken dcmcibcn Bc- 1'11:cr§ im Grundbuch ron (Hndcrslebanapd ]. Watt 141 Abtbcilnng 111. unter Nr. 5 1111111"- tragcnc-F- Tarlcbn von 200 Tbalcr; _ dic aericbtlicbc Obligation “..ck"? 61111111, _dcn ]. März 1845, iibcr ein 1111 die Siciibwmcr Lndwig Martin und Jobnnnc Trrbtbca (karo- linc Vcrnsdbrf 111 Wofflcbcn im (Kirundbucbc rrn Gudch-lcbcn Band [. Blair ZBW „Abtlw1- lung 111. unter Nr. 31 „1111 die (»Zrnndniici'c dcs Lcinn'cbcr-F Andreas- WilbclmKötbc dawlbix rin- getragcncs Tarlcbn 1*1*11'.'500Tb.11cr nrannnrn, sowic dic (kcsfion 1111 die Gemeinde (Midor-Ilebcn vom 20, Januar 1866; ' dic acricbtlirbc Obligation (16 (11119 (711111115 dcn 15. Januar 1862 iiber einen K911111cldcr111cixtand von 400 Tbalcr iicbst Zinsen _1_1"1r dcn 7711111111, jetzigen Rentier Andrcac) (kbrutmn From L*oäc in Ellricb, cingrjra 111 1111 Hauögrundbncbc ren Ellrich Band 171. L [att 161 ?lbtbciluna _111. unter Nr. 1 auf das Wobnbnns dcr Ebciran Wolicndorf, Louise, geb. Gr._11'1111*1)r1t 111L§14§21chZ

für kraftlos zu erklären nnd die RLM" dcr; .luse

arbrtÉrrrfabrcnd dlcn Provokantrn „*.cmvwol1 und

V ' r at 111 c cn.

(ck zu L s Von nRechts Wegen. . Königlicbcö Aintracriibt. 11. Abtbrilung.

m Namen des Köui !!

In “ache? betreffend das Aufac ot dcrstnsacbbc- zeichneten vaotbckcnurkunde, hat das _Koingltchc Amtsgericht zu Steinheim am 24. Mai 1881 sur Rccbt crkannt: daß die Hvrotbckcnurkundc vom 23. Juli 1853, aus welcher 701.1. 1701. 42 des Grundbucbö von Sandcbrrk jc 400 Tblr._Abfindung und mehrere Naturalien fur die Gc1cbw11tx_r Anton Konrad, Iobann und Heinrich Drcwcs_zu Candcbc cingetragcn stebcn, fur kraftlos zu erklaren.

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