* „3,125- .-
.EPW-M-„MLTÉ “:,-.»..x- * ' » ' . . , .„ „_ „ ..- - - .-.-* v.,»..x,“„x'.
' “;ck-“s...?
Keun- éud Staatsanzeiger Nr.
_ M die Zuständigkeit für
auf die Reichs- stelle als Ueber- Wachungs- steUe für
von der Reichs- ftelle als
Ueberwachungs- stelle für
Einfuhr- nummer des Statistischen Waren- Verzkickmisses
Warenb ezcichnung
Saatgut deSgl.
bekgl. bezgl.
deSJl.
bezgl. deSgl. desgl. deZgl. deSgl.
Milcherzeugniffe, Oele und Fette deZgh
Saatgut von Raps und Rübsen Saatgut von Dotter- und Oelretiichsaat Saatgut von Senf Saatgut von Mohn, auch reifen Mohnköpfen Saatgut von Sonnen- blumensamen Saatgut von Leinsaat bezgl. Saatgut von Hanfsaat deSgl. Saatgut von Soja- desFl. bohnen deSg . Rotkleesaat Getreide, Fukter- mittel und son- stige landwirt- schaftliche Er- eugnisse, Ge- 1chäftsabteilung deSgl. deSgl. desgl.
aus 13 a
aus 13 b
deSgl. deSgl.
deSgl.
aus 13 6 aus 14 a
aus 146 aus 156. aus 151) aus 1611 1
W18-
desgl. beLgl. desgl.
Luzernesaat Serradellasaat Weißkleesaax und sonstige anderweit nicbt ge- nannte Kleesaaten RaygraS-, Timotheesaat Andere Grassaat aller Art
deSJl. deSgl.
desgl. *
bezgl. deSgl. RunFelrübensamen ein- bezgl. schließlich Salatbeten- (Rotriiben-) und Man- goldfamen Zuckerrübensam'en undkleß, Horns ofen- k!ee-, Sumpfs oten- klee-, Spergelsamen 23 Pflanzkartoffeln
116ng
66691. desgl.
bezgl. bezgl.
deSgl. deSgl.
Garten- u. Wein- bauerzeugnisse desgl. deSgl.
33 n Steckzwiebeln
Zsbbisk Vfla gut von Neben und opfen auch Ver- edelunJSrei er und Stecklinge von Neben und Hopfen
Le*ithine, tierische _und pklanzliche, roh oder ge- reinigt
d6sgl. Milch- er aug- nis e,Oele u. Fette andere Feldrübensamen; bezgl. Saatgut Gurkem, Kürbis-, Me- lonensamen mit Aus- nahme von Kürbis- und Melonensamen, die zur Gewinnung von Oelen oder zur Herstellung von pharmazeutischen Er- eugnissen unter Zoll- 1icherung ein eführt werden; Zi orien- samen sowie sonstige an- derWeit nicht genannte Sämereien für den Landbau Möbrensamen: Gemüse- samen mit AuSnahme von Petersiliensamen, der zur Gewinnung von Oelen oder zur Her- stellun von pharma- zeutis en Erzeugnissen unter Zollsicherung ein- geführt wird; Dillsaat Blumen-, Tabaksamen bezgl. Saatgut von Kümmel desgl. Saatgut von Anis, Getreide,Futter- Fenchel, Koriander und mittel und son- anderen Sämereien stige landwirt- zum Genuss schafiliche Er- zeugnisse, Ge- schäftsabteilung
Berlin, 6211 10. Mai1943. 221: R;“Ößminéster fiir Ernährung und Landwirtschaft. Zn VELLLLTUUJ des Staatssekretärs: R i ecke.
___-
Bestimmungen über Größen und Belastbarkeit von Gaszählern
A2? (911111!) 1322 § 372 der Eichordnung vom 24. Januar 1942 «211111253221 der Physikalisch-Tecbnischen Reichsanstalt 15. Reibk, Beila e zu Nr. 10 vom 14, März 1942) und des „E 5 Abi. 1 der I»éésrbrbnung iiber die Néufassung der Eichord- nung 130111 912166811 Tage (RGW. [ S. 63) Werdc-xn bereits vor Erlaß der Eichanwixisung fokgende Bestimmungen über Größyn uni) Belastbarkeit von GaLzäUern erlasssn:
6. Kurze „Kennzeichnung der Größenstufen von Gaszählern
(1) Tie Größsnitufen von Gaszählern Werden einheitlich durch die NennbUastUng gekennzeichnet, a[so nicht * wie frübsr vorwixgsnd Z€1chLHEU _ nach dem Meßrauminhalt.
“(21 T*Ü-s 11.112,12 Kennzkichnung der Größenstufe eines Gas- :,0'b1212 6871-62 6112 0-35 Buchstaben 1713 (d. h. „Nennbelastxxng“) 11112361 3651, 019 016 Nknnbelostung (2, des Zählers in 1113/11 0112721.
=31 Zur 11113511 KynnzyichnUng der D uckstufe 1), für die der (.*)«zaHU-r 565117117111 ist, kann die Zahl, die die Druckstufe in at (MTN, 6111161 6911-7111 schrägen Strick) hinzugefügt Werden.
(4) Beispiele: Fiir WaSzäbler mit Nennbeiastungen von 0.- 2,4 013 1], 6107571, 10 1113/11. Usw. lautet die kurze Kenn- ;,Yickynung „RZ 2,4“, „FL 6“, „1113 10“ usw. Für einen Gas- Ybéer mit 0?!) Nknnbywstung von Q„ = 150 m3/11, der der
ruckstufe 16 at angehört, lautet die kurze Kennzeichnung „7713150“ 01721: „1113 150/16“.
1) Turck) Mundstjseiben ber Reichsanstalt vom 22. Mai 1942 -- Bl. Nr.]765.42 l-l; » sind nur folgende Druckstufen für Gazzähler zugelassen: 0,05 0,2 0,5 1 2,5 6 10 16 25 40 64 100 n (131113308 und VW 2401).
„. “MTRN' , “:..-„,»- _ » -- -- *.*-;"- z"- * TIFWJTIRMLUIK'MUEMUuv-"X-„2, - «*, „*...-„„, “
110 vom 14. Mi 1943.
13. Balgengakzähler (Gattung 122 und 123) 1. Meßrauminhalt und Belastungswerte Balgengäszähler, dürfen nur mit den folgenden Werten des Meßrauminhalt .] und zugeordneten Belastun Ziverten
(Nennbelastung (29, Spißenbelastung QW, und indest- bekastung (JW) zur Neueichung angenomnwn Werden.
» UZ 100 120
, reihen dsr Bauarten bis Nr. 22 _, die den vorstehenden Ve-
Meßraum- b Ilkesnn- bSlpi en- l?)?linftdxft- . e a tung 2 (: ung e a ng inhalt " 0. 01:11: 651-
Liter mk/b m*/11 UN:
1713 2,4 2 2,4 4,8 1113 6 6 .) 6 .)" 10,5 ,)
Stufen- bezeichnung
**
*
W 10 10 10 15 U13 20 20 20 28 W 30 30 30 40 UZ 50 50 50 * 65 100 125 UF 150 200 150 180 1513 200 300 200 240
- 2. Grenzwerte für den Druckverbrauch Der Druckverbrauch (zeitlicher Mittelkverx über einxn' A1:- beitsgang des Zählers) darf bei Betrieb mrt. atmospharischer
Luft die folgenden GrenzWerte nicht überschreiten:
Grenzen des Druckverbrauchs bei Da bei Emu bei Drain
*
04:3 0 «»“22 W
.
“
omom
Stufe
?.
:
UZ 10 1713 20 IKZ 30 R3 50 KV 100 U13 150 U13 200
12 20 „ 15 24 „ 18 27 „ 20 29 „ 22 31 „ 24 32 „ 25 33 „
3. Anschlußstußeu (1) Die Nennweite der Anschlußstußen muß folgender Auf- stellung entsprechen:
Stufe *“
W 2,4 20 oder 25
UZ 6 25 , 32 .) W 10 32 „, 40 W 20 40 50 U13 30 50 80 W 50 80
NL 100 „ 100
U]; 150 100
1573 200 150
(2) GaAzähkev der Stufen 1113 2,4 bis 118 20 müssen mit stehenden seitlichen Anschlußstußen mit Verschraubungs- anschlüssen na 13111 ])7011/ 3246 (später 1311“? 3374), Gaszähler der tufen U13 30 und darüber mit in gleicher Achse lie enden seitlichen Anschlußstußen und runden Flan- schen na ])117 2501 bis 2504 ausgerüstet sein.
4. Steuerungsabmessungen (1) Bei GaZzählern der Gattung 122 mit 4 Kammexti und Kurbeltrieb gelten für den Querschnitt RUM der Schtechr- muscheköffnung oder für den Querschnitt 1761" des Ventil- sißes die folgenden GrenzWerte:
Kleinst- wert 17 'für 11 122
MMOkMUMMOi
U13 2,4 8111111178 18 meI U]; 6 10 „ 22 „
Nennwert bxr Änschlußweite 111 mw
Größt-
Kleinst- wert
Stufe Wert
om
2,4 6,4
6 12,0
10 18,4
20 29,6
30 38,4
50 60,8 100 112 UL 150 160 200 216
(2f) Bei Gaszählern der Gattung 123 mit 2 «Kammern gel- ten ür den inneren Durchmessyr (12123 des Ventrlsißes bis zur Stufe 1113 20 die folgenden Grenzwerte:
KleinstWert
| Größtwert für ck 1- 123 mm ] mm
R13 2,4 22,5 26,0 U13 6 31,5 35,5 U13 10 39,5 45,0 R13 20 49,5 ' 57,0 ür die höheren Stufen Werden die Gren Werte erforder- 1chenfalls bei der Zulassung der Bauarten f61tgefeßt.
5. Inkrafttreten und Uebergangsbestimmungen
(1) iir Gaszähler neuer Bauarten und für GaSzäbler neuer rößen von bereits zugelassenen Bauarten treten die vorstehenden Bestimmungen am Tage nach der Verkündung im Deutschen Reichsanzciger und Preußischen Staatsanzeiger in Kraft. Sie- sind also bei allen im Gange befindlichen oder künftigen Konstruktionen neuer Bauarten und Größen anzu- menden.
(2) GaZZähler bereits zugelassener Bauarten und Größen - bei Gattung 122 der zugelasenen Größenreihen der Bau- artßn bis Nr. 139, bei (301111119 123 die zuge1assenen Größen-
Stufe
stimmungen nicht entsprechen, blsiben noch bis zum 30. Juni 1943 zugelassen.
(3) Vom 1. Juli 1943 ab bleiben Gaszähler nach Abs. 2 im Rahmen der bestehenden Herstellungsgenehmi ungen nur mit den nachstehM-den Einschränkungen bis an? Weiteres noch widerrYlich zugUassen: *
2) r. 1 tritt am 1. ("uli 1943 611€!) für solche ugebasse- nen Größen in Kra t, die den in Nr. 1 vorgeschiebenen Meßrauminbalten nicht entsprechen, aber die folgenden Grenzkverte einhalten:
3) In Uebereinstimmung mit 13111 13176167 3246 (später DTU 3374) und mit DTR 3375. a) In Uebereinstimmung mit VW? 3375.
S.!
*
(5)
Stufe“
W 10 1113 20 W 30 U13 50 W 100 W 150 UL 200
Die ein elnen Hersteller und
Meßrauminhalt nach Nr. 1
300
kleinster
9 Liter 18 28 50 100 200 300
GrenzWerte des Meßrauminhalts
größter 10 Liter
„ „ „ „ „ ]!
*die zuständigen Eick)-
aufsichts ehörden haben über die hiernach vom 1. Jicki 1943 ab noch zugelassenen Gaszahwr besondere Bescheide erhalten.
13) Nr. 2 tritt am 1. Juli 1943 auch für
arten und Größen ohne AbWeich11ng i sondere gelten die Grenzkvevte fur der_t quxkberbrauch nach Nr. 2 auch dann, Wenn von den in 6 fur den In- balt ein- eräumten Grenzwerten Gebrauch gemacht
Worden i t.
(4) In beqründeten Techni che Reichsanstalt des AF 3 befristet
aZzähler mi bis zum 31. Dezember. 1942 bc forderlichenfalks auch nach dem 0. Genehmigung dsr Physikalisch den bisher zngela senen (28-
(6) Bereits _
en nicht betroffen und dürfen daher auch Wetter Fisherigen Werten der Nennbelastung (Qs, 7, 17 eichung angenommen werden.
(2. Drehkolbengaszähler (Gattung 131)
1»
“u elasscn werden. ? Hennbcla tungen QS
tellt Worden Juni 1943 mit besonderex -Technischcn Reich?,anstalt mrt Werten geeicht Werden. . geeichte Gaszähler Werden von den Bestimmun- (Zin mit den
113
elassene Bau- raft. Insbe-
Fälsen können durch die Physikalisch- Ausnath von den Etnschrankungen
über 200 1113/11, die
sind, diirfen er-
zur Nach-
1. Meßrauminhalt und Belastungswerte
des Meßraumin (Nennbelastun belastung (2an
Drehkolbengas ähler dürfen nur mit den fol enden Werten Zalts .] und zugeordneten Beastun swerten
(La, Spicßenbelastung (IW und
zur Neuei ung angenommen werden:
invest-
Stufen- bezeichnung
Inhalt .! Liter
Nenn- belastung Qa
Spivenbe- lastungme ms/b
Mindestb e- lastung Qmw 1113/11
UZ 15113 1518 U13 ** W 1513 U13 U13 U13 U]?- 1513 15113
Reichsan sind als struktionen neuer, Bauarten und
(2) (666366161: bereits
100 150 200 300 500 700 1 000 1 500 2 000 3 000 5 000 7 000
W 10000 U13 15000 W20000 U13 30000
Die Festsetzung bseibt vorbehalten.
(1) Die Nenntveite der An stellung entsprechen:
365 660 1100 1700 3000
3. Anschlußstußen
Stufe
100 150 200 300 500 700 1 000 1 500 2 000 3 000 5 000 7 000
W10000 W15000 U820000
_ U13 30 000 (2) Die Anscblu ])W 2501 bis 25
120 180 240 360 600 840
1 200 1 800 2 400 3 600 6 000 8 400 12 000 18 000 24 000 36 000
2. Grenzwerte für den- Druckverbrauth von Grenzwerten für den Druckverbrauch
10 15 20 30 50 70 100 150 200 300 500 700 1000 “1500 2000 3000 *
schlußstußen muß folgender Auf-
Nennwert der Anschlußweite
100 100 100 150 150 200 200 250 250 300 400 500 600 700 800 1000
ßstußen müssen'mit runden Flanschen nach 04 Versehen sein.
4. Inkrafttreten und Uebergangsbestimmungen
(1) Für Gas
Bestimmungen am
im Rahmen der be
widerrustick) zugelassen: Nr. 1 tritt am 1.
[asse-nen Größen
geschriebenen Meßraumin
er 1943 zugelaYen.
aszähler nach Abs. 2 stehenden Herstellungsgenebmigungen nur mit der nachstehenden Einschränkung bis auf weiteres noch
Januar 1944 auch fiir solche zuge- in Nr. 1 vor- prechen, aber
in Kr
0 bei allen im Gange befindlichen oder k
zähler neuer Bauarten und fiir Gaszähker neuer Größen bereits zugolassener Bauarten treten die vorstehenden Tage nach der Verkündung “zeiger und Preußischen StaatSanzeigeri
im Deuts en 11 Kraft. iinftigen Kon-
Größsn anzukvenden.
die folgenden Grenzwerte einha[ten:
Stufe
MeßrauminhaltJ
at, die den alten- nicbt entf
zugelassener Bauartsn und Größen, die den vorstehenden Bestimmungen nicht entsprechen, bleiben noch bis zum 31. Dezemb
(3) Vom 1. Januar 1944 ab bleiben
Grenzwerte des Meßrauminhalts
kleinstßr
größter
ie
1113 1113 1113 UL 5113 1113 U13 1113 1113 1113 1713 1113 W
*) In Uebereinstimmung mit 13111 131761147 3246 (später DW 3374).
„-- .,- --,-1»-x„1--,-4WW -Ü«„-«„„„-,„_W' ' 7-..-„.» „..-„...»
150 200 300 500 700 1 000 1 500 2 000
1 000 1
17132 ( U83
Liter
„ „ " * " „ „ ]! „ ]! „ " „ .] “
Liter
„
Reichs-
Die einZelnen HerstelTer und die zuständigen Eich- aufsick)ts ehörden Werden über die hiernach vom 1. Januar 1944 ab noch zugelassenen Gaszähler beson- dere Bescheide erhq1tcn.
(4) In begründeten Fallen können durch die Physikalisch- Tecknische Reichsanstalt Aanahimn von den Einschränkungen
- des Abs. 3 befristet_zugelassen Werden. ,
(5) Gaézähler, die bis zum 31. März 1943 bestellt Worden sind, dürfen erforderlichénfaUs auch nach dem 31. Dezember 1943 mit besondxrer Gcn_cl)m1gung der Physikaliscb-Techniscben Reichsanstali Mit den bisher zugolassenen (),-Werten geeicht werden. Die Zulassung Weiterer begründeter Ausnahmen blcibt vorbehalten.
(6) Bereits geeichte Zähler Werden von den Bestimmun en nicht betroffen und dür cn daher auch Wsitsrhin mit den is- hsrigen Werten der Nennbelastung (09, 's). zur Nacheichung angenommen Werden.
]). Eichung
(1) Bei der Eichung Werden die Zählerbis auf Weiteres nack) den bisher eltenden Bestimmungen gepriift (vgl. jedoch Abs. 2). Insbeßondere Werden einstWeilen im allgemeinen noch keine Prüfungen von Balgeanzäblern bei den Be- lastungen (JM. und (Im," sowie von rehkoLbengaSzählern bei der Belastung (JWx angestellt.
(2) Fiir den Druckverbrauck) von Balgengaszählern werden jedoch vom 1. Juli 1943 ab die Grenziverte fiir (2. nach Nr. 2 auch bei der Eichung angcwendet. Damit treten die Bestim- mungen in Nr. 91) der Instruktion 7111 in der Fassung des 560. Zusaßes zur Instruktion (Mitieilun en der Physikalisch- Technischen Reichsanstalt 13. Reihe Nr. S. 139), soWe-it sie den vorstehend erlassenen Bestimmungen entgegenstehen, fiir Balgcngaszähler zu dem gleicbcn Zeitpunkt außer Kraft.
(3) Es wird den Eichaufsichtsbehörden anheimgcstellt, zu- süßliche Priifungon von Valgcngaszählern bei (I„... und (.),„w bereits vom 1. 0(uli 1943 ab und znsäßliche Prüfungen von Drebkblbengaszäßkrn bei (JW,; bereits vom 1. Januar 1944 ab stichprobeniveisc an;,uordnen. Als Durchkaßmonge ist eins - wsisen bei (.),M Fr Balgcn- und DrobkolbengaszälAer Wenig- stens" die gleiche enge Wie bei (28 und bei (IM„ fiir Walgen-
“ gaszabler Wenigstens eine Menge von 5.1 (Inhalt des zu prüfcwden ZählerS) anzuivcndon; in allen 1" ällen ist die Durch- [aßmenge auf volle Umdréhun en des Prüfzählgliedes zu be- messen, es sei denn, daß das IZriifzählglied bei der Priifung mehr als fünf Umdrehungen zurücklegt. Die Zähler müssen auch bei den zusäßlicbcn Prüfungen die vorgeschriebenen Feh- lergrenzen einhalten. Ueber dcrariige Prüfungen ist der PHysikalisch-Technischen Reichsanstalt bis auf Weiteres durch die zuständige Eichaufsichtsbehörde kurz zu berichten.
Berbin-Charsottenburg, den 8. Mai 1943.
Physikalisch-“Technische Reichsanstalt. Dr. A. E s a u.
Bekanntmachung Fiir unsere 3 % 3-Schuldverschreibungen Neue Ausgabe ist UZ am 1. Mai 1943fällige Tilgung dnrch Stücksrückkanf be- nnrkt iporden. In den genannten Srbiildvevscbreibungen findet aßéxrm diesem Jahre keine Auslosuftg durch die Wertpapier- abketkung der- DeutschmReichsbank statt. , Berlin, den 14. Mai 1943. *
Konversionskasse für deutsche Auslandsschulden.
Anordnung 1/43 des Reichsbeaustragten fiir Verpackungsmittel
(Verwendung von Papier und Pappe zu Verpackungszwecken)
Vom 12. Mai 1943
Auf Gxund der Verordnung über den Warenverkehr in der
; assung vom 11. Dezember 1942 (RGW, [ S. 686) in Ver-
indnng mit der Vorordnung iiber die Einscß'mg eines Reichs- bsauftragten für Verpackungsmitiel vom 8. Fcbruar 1943 (Deutscher Rcichs0nz. und Preuß. Staatsanz. Nr. 38 vom 16. Fobxuar 1943) wird im Einvernébmen mit der Reichs- stelle für Papier und mit Zustimmung des Reicbswirtschafts- ministers angeordnet: § 1
Beschränkung der Verwendung von Papier und Pappe zu Verpackungszwecken
(1) In n'eues Papier oder neue Pappe dürfen bei Abgabe an Verbraucher nur verpackt (Lingcwickeli) Werden:
&) Lebensmittel, soweit ihre Verpackung nothndig ist, um sie vor Verlust oder gcsundhciißschädlicbcn Ein- wirkungon zu schiißen; "
b) Erstlingsjväsck)c, belle Mctcrivarc, scidcnc und kunst- seidene Damenstriimpfe, neue Weißwaren;
6) Drogen, Arzneimittel, Gifte, Farbsn, Chemikalikn, DoSmfektions- und Schädlingsbckämpfungsmiitel, orthopädische Hilfsmittel und Bandagen, sanitäre Be- darfsartikel, chirurJische Instrumente, soiveit eine Ver- packung a'us gesun heitliYen Griinden erforderlich ist;
(1) Waren, die im Versandhandel an außerhalb des Nieder- lassungsortes des Versenders ansässige Verbraucher versandt werden.
Die genannten Waren backen.
(2) Die Vorschrift des Abs. 1 gilt sowohl Hir den Verkauf als auch fiir die Rückgabe von Waren nach ornahme einer Ausbesserung oder sonstigen Behandlung.
(3) Gebrauchtes Packmaterial darf für alle Verpackungs- zwecke Wieder verwandt Werden.
§ 2 Verbot von Doppelverpackung Waren, die der Handel bereits in Einzelpackungen „ins- zksondere in Original acknn en, be ogen bat, dürfen m Ötesen erpackungen abgcge en, 0 er nith zusätzlich verpackt (ein- JLWickelt) werden.
sind sparsam und einfach zu ver-
§ 3. Ausnahmen Der Reichsbeaustxa te fiir Verpackungsmittel behält sich vor, in Einzelfällen Agysnahmen von den Vorschriften dieser nordnung zuzulassen. § 4 Strafvorschristen ZUWiderhandlun en ge en diese Anordnung werden nach
d?" §§ 10, 12 bis 5 der erordnung über den Warenverkehr bestraft.
- nisse im Sinne des H 8 Ziff. 2 und
§ 5 . Inkrafttreten Dixie Veroxdnung tritt am 1. Juni 1943 in Kraft; sie gilt auch 111 den eingegliederten Ostgebieten und den Gebieten von Eupen _„Mczlmedy und Moresnet sowie -- mit Zustimmun des zuftandigen Chefs der Zivilverjvaltung _ sinngemäß uncl?
im Elsaß, in Lothringen und Luxemburg und im Bezirk
„ Vialystok sowie in der Untsrteiermark und den be 2 t i . Gebieten Kärntens und KrainH. s B U
. Berlin, den 12. Mai 1943.
Der Reichsbeaustragte fiir Verpackungsmittel. Dr. G r u b e r.
"__
A nordnung 112/43
der Reichsstelle1ndustrielle Fette und Waschmittel (Vezu s- berechttgung fiir Zusaßwaschmittel und Waschhilmeitte Vom 13. Mai 1943
Auf Grund der Verordnung iiber den Warenverkébr in der Fassung vbm 11. Dezsmber 1942 (RGW. ] S. 686) in Verbindung Mit der Bekanntmachung iiber die Reichsstellen zur Uebcrivachung und iegclung des Warenverkehrs vom 18. August 1939 (Deutscher RcichSanz. und Preußischer Staaisanz. Nr. 192 vom-21. August 1939) und aulf Grund des_ § 1.4 der _Verordnung über die Verbrauchsrege ung für Seifcnerzengmsse und Waschmittel aller Art vom 23. Sep- tember“ 1939 (RGW. [ S. 1873) in der Fassung der Aende- rungsverordnungen vom 26. Januar 1940 RGBl. [ S. 241) u_nd vom 14. August 1940 (RGW. [ S. 11' 0) wird mit Zu-
stimmung des Reichswirtschaftsministers angeordnet:
§ 1 Zuiaßivascbinitiol ,und Waschhilfsmittkl im Sinne dieser Anoronung, sind B(erchsoda und en'ymatisck)e Einiveichmiitel, Vbrxvaschniitxel, Waschmittel für ei -, Grob- und Bunt- Wasche, Reinigringsmittel fiir grobvers mußte BerufsWäsche, Spul- und Bleichmittel. § 2
(1) Zusa Waschmittel und Waschhilfsmittel sind ür er- steller, Ver aufs- und Licfcrsteklen be UJsbcschränktefErzZig- . Abs. 2*4 der An- orbnung 11/43 der Reichsstelle industrielle Fette und Wasch- mittel (Verkehr und Verbrauch von Seifen, Seifencrzeug- nissen aller Art und Reinigungsmitteln) vom 24. Dezember 1942 (Deutscher Reichsanz. und Preußischer Staatsanz. Nr. 4 vom 7. Januar 1943),
„(2 _Die__ Sammel- odi'r Großbezugscbeine miisen aus- dru [ich uber Zusaßwaschmittel und/oder Wasch ilfsmittel lauten.
§ 3
Die Wirtschaftsämter stellen den Verkaufs- und Liefer ellen bei „Vorlage der Abschnitte der Reichsseifenkarte für Lasch- (Seifen-) Pulver in der gleichen Menge bcsondcre Sammel- oder Großbe51igscheine auch fiir Ziesaßivaschmittol und/oder Waschhilfsmittel ans. Vorkaufs- und Lisferstollen erhalten daher bei Vorlage der Abschnitte der Reick)sseifenkarte iibcr Wasch- (Scifon-) Pulmr Sammcl- oder Großbezugschcine nach Maßgabe des § 12 der Anordnung 11/43 fiir Wasch- (Seifert:) Pulver und außerdem Sainmel-"oder Großbczugschcine über
mw Staatsanzeiger Nr. 110 vom 14. Mal 1943. S. 3
die gleiche Menge für ZusaßWascbmittel und/oder Wafchhilfs- mittel. Auf je ein Normalpaket Wasch- (Seifen-) Pulver ist eme Normakeinheit Zusaßwaschmittel oder Waschhilmeittel zuzuteilen.
§ 4
Verkaufs- und Lieferstellen sind berechtigt, die ab April 1943 giilti en Abschnitte der Reichsscifenkarte iiber Wasch- (Seifen-) ulver dem zuständigen Wirtschaftsamt zur Ertei- lung eines Sa.mMelbczugscheins oder Großbezugscbeins über „ZusaßWaschmittel und/oder WaschhilsSmitiel“ einzureichen. Die Erteilung eines Samnwl- oder Großbezugscheins über Wasch- (Seifen-) Pulver bleibt unberührt.
§ 5
(1) Verkaufsstellen dürfen die: auf Sammelbe n f eine be, zogenen Mengen an Zusaßkvaschmittcln nnd Waszchßil 61156le1 an Verbraucher bis auf Widi'rruf nicbt abgebßn.
(2) L_iefcrstellen dürfkn Sammolbezugscheine iiber Zusatz- Waschmütel und Waschhilfsinittel, die in den Monaten Mai und Juni 1943 ausgestellt Werden, nur mit je 50 0/0 der in den Sammelbezngscheinen angegebenen Mengen beliefern. Die rxstlickwn 50 0/0 Haben die Liofcrstclli'n auf Lagi'r zu halten; eine Nachlieferung dieser 50 0/0 auf die Sammelbezugscheine entfällt.
§ 6
Zuwiderhandlungen gegen diese Anordnung Werden nach den §§ 10, 12-15 der Verordnung iiber den Warenberkehr und den Strafborschrisxten dcr Vcrordnnng iiber Strafen und Strafverfahren bci *„uwidcrbandwmgen gegen Vorschriften aiif dem (5160191: dcr Bewirtscbaftnng bcxugsbcschränktcr Erzeug- nisse (Vcrbrauchsregclungs-Strafvcrbrbnung) in der Fassung vom 26. November 1941 (RGW. 1 S. 734) bestraft.
§ 7
_ (1 Diese Anordnung tritt am Tage nach der Verkündung in _raft. Sie gilt auch in de'n Lin cgliedcrten Ostgobieten und, tn den Gebieten von Eupen, almcdy und MoreSnet sowie - mit Zustinmnmg des zuständigen Chefs der Zivil- Verjvaltxmg _ sinngemäß anch im Elsaß, in Lothringen und Luxemburg und im Bezirk Bialystok sowie in der Untersteier- mark und den bescßten Gcbictan Kärntens und Krains.
(2) Gleichzeitig tritt die Einzckanordnnng Nr, 9/43 der Reichsstelle industrielle Fette und Waschmittel bLtrcffend Ver- außerungs- und Lieferungsvcrbot von Zusaßivaschmitteln und Waschilfsmitt€ln vom 6. Mai 1943 außer Kraft.
Der Reichsbeauftragte. J. B.: Wihle.
Bekanntmachung Die am 11. Mai 1943 ausgegebene Nummer 19 des Reichs- gesetzblatts, Teil 11, enthiilt: Bekanntmachung des Gesetzes über die Eisenbahnunternehmen
in den ?llpen- und Donau-Reichsgausn und im Reicth'au Sudetenland (Eisenbahngcsc'lz). Vom 30. April 1943.
Umfang: 11/2 Bbgcn. Verkaufspreis: 0,30 16/6. Postbeförderunas- qebnhrcn: 0,03 112/6 fiir ein Stiick bci Voreinsendung auf unser Postsbcckkonto: Ber[in 962 00.
Berlin 11117 40, den 13. Mai 1943.
Reichsverlagsamt. J. B.: Ste rn.
Wirtsohaftsteil |
Tagung der Reichswirtschaftskammer Ansprachen von Reichswirts aftsminister Funk und Präsident ießsch
Anläßlich der MAN chen bollzogsnen Bildung der (Hanwirt- [ aftsfammcrn und Wirtschaftskammern fandam 13. d. M. im „ *aiserhof“ eine Von der Roichswirtschaftskmnmcr veratistaltete Tagung _der neuen Präsidenten und Hauptges,chäftsführer der (830111131111ckaftski1n1nicrn und Wiptschastskinnmcrn mit den Leitern und 17611ptgi'schiiftsfiihrcrn dcr ?)ieiiysgrnppßn, WirtsWfngrnppcn nnd Rcichsinnnngsbcrbändc statt, 1111 der Reichswirisck aft8minister Funk, Staatssekretär Dr. Landfricd sowie zahlrei e Vertreter von Partei, Staat Und Wehrmacht teilnahnion.
Zunächst nahm der Präsidcnt dcr RyichSWirtschaftskammcr, Dr. Ing. E. 1). Albert Pießscl), das Wort. Nach einleitenden 26011011 der Begrüßung bchandc'lte cr Zunächst dic Grundsäßc, die fiir das Verhältnis bon staatlicher Wirtschafthiibrnng zur wirt- schaftlichen Sclbstborwaltung im nationalsbzialistiscyi'n Staate gelten. Der Staat habe durch seine- L-rganisationsgcseßgcbung anch erneut bei der Schaffmig der (Hauwirtschaftskammcrn und Wi11sch11ftskc1mmcrn dcm (9000111611 dor wirtstiwftlikhon Selbstvi'r- 111111111119 positiben Ausdruck gegeben und damit erneut 0116111111111, dnß staatliche Wthschaftsfiihru1tL und wirtschaftliche Sclbstbcrival- tung im Uatibnaljozialistisckgen Staate einander nicht aussckÜießen, ondern die unbedingt notwondige Erqänzung bilden. Um so mehr ci es Pflicht der Wirtschaft, dur aktive Mitarbeit in dcn Organi'n der wirtschaftlichen Selbstverwaltung die Bewährung der wirtschaftlichen Sclbstbcrwiiltnng in der staatlich gclcnkten Wirtschaft nnter Beivcis zu tellen. Das Vertrauen, das der Staat der Wirtschaftsorganisation und damit der wirtschaftlichen SelbstverWaltnng cntgcgcnbringe, finde seinen Ausdruck in einer immor stärkeren Vérlagcrnng von Aufqaben aus der staatlichen Sphäre in die Exekntivc der 10irtschaftlicben Selbstverwaltung;
Präsident Piclzsrb kennzeichnete sodann Wesen und Ausgabe der Gauwirtsckmffskammern nnd WirtschaftMammern als_ ber nenen regionali'n Führungsstellen der Wirtschaftsorgani|ation im Bereich der (Hane. In dieser Eigenschaft hätten sie die be- sondere Aufgabe als Selbstvchctltnngsorganisationén nnd Yon aktiven Unterncbmexn gefiihrt die Wirtschaft ihres Vezirkcs'in ihrer Gesamtheit zu repräsentieren, den Staat in [einer Wirt- xchaftsfiihrung zu unterstiißen nnd den Gauleitern ber dcr T1l1'k1)- iihrung ihrer Aufgaben zur Verfiigung zu sieben. „Ju bcréu- sammenfassung zwischen regionalen und fachlich„bc-311'kli )611 Organisationen verkörperten und Nrsinnbildlichten ste daher die Einheit dvr deutschen Wirtschaftsorganisation;
Präsidßnt Pietzsch ging sodann auf die bewiidere Znsammcn- arbeit zwischen Retchswirtsc'haftskammcr, Gamvirtsckmftskax_nmcrn und Wirtschaftskammern in den ihnen von, der Staatsfuhrun gestellten geméinsamen Aufgabe_n Jin, wobci er herv11xho_b, da auch die Arbeit der Ganwirtjchastskmnmern nnd Wi'rtxchafts- kammern nur in der AnSrickUung auf das gememjehaxtltckxe
„Ganze godeihlich und erfolgreich entwickelt iverdcn könne". In
diesem Sinne hob er dre Verpflichtung zur Zuminmen-arbett ivts en Reichswirtschaftskammer, (Hanivixtschaftskamincrn mid ZLirtchaftskammern hervor. Um diese Z111ammenarbcrt_ 911 akti- vieren, stellte er die Bildung eines bcsondcrcn_Ausschufes aus Vertretern bon Ganwirtkckm'tskammcrn, und Wirtschaftskammern innerhalb der Reichswirt ck01t§kmnmer tn AusUcht. _ , Nachdem nunmehr auch durch VerordminJ des Reichswirt- schaftsminisiers die bisheriLeen Bezirksausgletckxtellen und Außen- !
hanbelsstellen in Form AuFtragSlenkungsbiiros und der
A1ißc_nwirtschaftsabtei(ungen in die Gauwirtschaftskammern und Wirtzckxiftskammcrn iibergefiihrt sind, sei damit das einheitliche Haus der dentschen gewerblichen Wirtsch6ft in den einzelnen Gauen des Reiches erstellt. Es sei Aufgabe der Präjidcnten dieser neuen Kammern, nnnmchr dafiir zu sorgen, daß die1es Haus auch tatsächlich mit wi1*tschaf151ml)i*11i Leben durch entsprschende Mit- arbeit dcs Wirtschaftlcrs erfiillt würde,
Die Znsannncnarbkit der einzelnen (Zöliederungcn der Organi- sation der, wirtschaftlich Zc1bstvcr11mltnng, sb [wb Präsident Picßsch hervor, diirfe dem Charakter der wirtschaftlichen Selbst- 0211001111116 entsprechend nicbt behördlicb-instanziell, sondern unter dem Gesichtspunkt eincr sinngemäßcn und notwendigen .Zu- sammenarbcit praktischer. Wirtsch-aftler nntcr- und miteinan- er gcsehen Werden. Eine Organisation, die die Wirtschaftler der Praxis zusammenschliéße, 1011112 immer nnr schöpfen aus dem lebendigcn Oitc'll dcs wirtsckzastlickW Gcscbchcns der Betriebe, miisse also ihrer Natur nach unbürokratisch sein. Zu diesem Sinne richtete Präsident PiLHsctz (mcf) an die ncuen Präsidenten der (3511nwirtschaftskamme'rn und Wirtsck)aftskainmern die Auf- forderung mit allen Stellen der Organisationsgliederun en und dor Wirtfckmft [011110 mit der “1111101 Und den Ticnstste en des Roicbi's 0110110116 511summa"11511111'11011011,
Zum Schluß hob Präsident Picßsck) die enge Zusammenarbeit 961111», die seitens ;der Reichswirtscbaftsfammer mit der Reichs- lcitung der Deutschen Arbeitsfront bestehe, un-d wie sie ins- bcsondcre seit Beginn des Krieges intensiv und zur Förderung der beiderseiti en Aufgabenbereichc im Interesse der Gesamtheit entwickelt W111 611 sci. Es entspreche dom Wnns'ci) zwischcn Reichs- leitun der Deutschen Arbeitsfront und Reichswirtschaftskammer, divse € 911iei1isch0f1811rboit nnch in den 6561th durch entsprechende sachliche und persönliche Znsammcimrbcit zwischen dcn Gau- tvaltungen und der Deutschen Arbeitsfront und den Gauwirt- schaftskammern zu untermauern.
Sodann nahm Reichswirtschaftsministcr Funk das Wort der zunächst allen denen dankte, dic dazu beigetra en haben, die Gau- wirtschaft-skammcvn 'n errichten. Das mit Jen Gauwirtschafis- kammorn fertiggestelJt-Z Haus der Wirtschaft Werde ch fiir. die anunt als ern festgcfiigti'r Bau 9110911011, in der ie deutsche Wirts aft die Aufgaben erfiillen könne, die ihr der Krieg in immer höherem Maße stellen miissc'. Die Ganwirtschaftskammcrn, 11 sa te der Minister, haben dor, Organisation der gejverblichen 1irtchaft eine neue Form und 13111011 11611911 cxnkmlt gegeben. Die “orm 11111100 cinfachcr imd klarer und der RInhalt polifisck) bertie 1, Fiir die politiscli' Führung ist es Von bcsyndorer Be- de'utim , in den (Hanwirts )aftskammern und Wirtschaftskammern nnrtmer ein Instrnmcnt 5111“ einheitlichen Wirtschaftsfüb1'nng in den (Hauen zu besitzen. Zugleich bildeten die Gimavirtschafts- kammern Lin wichti 06 Mittel zur Dnrchscßnnq cincr einheit-
1ichen Reichswirtscim tspolitik, da sie ihre Politischen Richtlinien
vom Ganlcitcr nnd ikke s6chlich€n Direktiven jedoch vom Reichs- wirtschaftSministor er )altcn. Dcr Rcichswirtsck)aftsminister untcr- strick) in diesem Z1is01111ncnhang, daß er sich zjvar stets gegen einen öden 36161111th118 ijvandt habe und daß alles, Was regional geschaffen Werden 011116, 111111) rygionnk geregelt werden musse. Fragen, die aber nur die zentrale Wirtsckmftsfiibrung regeln könne, nxiißtcn diescr iibcrlasscn bleibc'n. Eine einheitliche zentrale Rcichswirfschaftspblitik sei im iibrigen fiir einen auto- ritären Staat eine Selbsthrständlicbkcit und im Zeichen des totalen Kricqes einc unabdingbare Notivcndigkoit.. Der RcickzswirtscbaftSminister streifte sodann die Ski!!-
legungsmaßnahmen und betonte ihre absolute Notwem
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