1849 / 208 p. 2 (Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

" at eine Vorrückung begomxen, daher man mit Sicherx ZTiltherbsalxigets Einnahme von Hermannstadt entgegensehen kann.

n. Dresden 29. Juli. (D. A. Z.) Gestern Nachr§tctlachslexmgte auf .der Bérlin-Dresdener Eisenbahn die zweite

ParkLKoloZtne'*desöKbÜigltch, “sächsischen mobilen Corps aus Schles- _

Der Rückmarsch unserer Truppen wird,.lautxOrdre,„-den 3. _st beÉinyen uWhßustethrßh-in- lick) blos d,ie_Jn.f-2nterie an der, isenbabn'irqßsportixt. wexden. Die „zweiteInfanteric-„Brigade, Prinz Maximiliax, wirbaMenmichtft wohl in Und bei Leipzig Kantonnirungm bezwhxn, währeUB- die dritte Jnfanterie-Brigade, Prinz Georg, jedenfalls nach «Dres- den und in dessen-Ung . . Reiter-Ncgiment in der egend von Großenhain Quartiere bezie- en wird. Die Einkleidung der Kriegs-Reservisten ist hier in er- xreulicher Weise in größter Ordnung erfolgt; die Uebungen der in der lehren außerordentlichen Rekrutirung ausgehobenen Mann- schaften werden abibeilungsweise den 1. August beginnen, und die Cadres der neu zu bildenden Bataillone smd bereits an* ihre vor- läufigen Kantonnements - Orte abgegangen. In unserer Kriegs-

YWig_-5,Holsiein,hier, wieder „an.

Verwaltung herrscht fortwährend die größte Thätigkeit.

Baden. die Einschließung und Besiynahme von Rastatt noch richten zu: *

„„Schon am 1. Juli war die Cerninung der Festung durch die 3 Divisionen dcs 21811 Corps der Operations-Armee unser _rem Befehl des :General-Lieutenants Grafen von der "Gröben ausgefiihrt. Gencral-Lieytenant von Scharnhorst ;übcrnahm die Obevlei-tung der artilleristischen, Oberst von Scheel die' der Jugenieur-Augelegenhri- ten bei dft'n 'Cernirungs-"Corps. _

Vielfache Rücksichten ma ten ks wünschenchrth, ven'PlaH ;zu nehmen, ohne zu den äußer en Mitteln der Gewalt,zu schreiten. Bei einer förmlichen Belagerung wäre der Verlust vielerbravcn preußischen Soldaten unvermeidlich gewesen, während sie beidem kolossalen Material, welches dafür zum Theil sehr weit-hershäite herbeigeführt werden müssen, und bei .der damit verbundenenZer- störung ,der Festungswerke einen Kostenaufwand _von Millionen hätte zur Folge “haben können. Die Bandesfestuyg selbst aber Wäre auf lange'hinaüs geschwächt, vielleicht für "den.,Augknblikk selbst gegen einen ernsten Angriff unhaltbar in die Gewalt de'r Bela chr gerathcn.

nbererseits war zu erwarten, daß auch * ohne .förmliche-Be- „lagerungder «Mangr-l an Vorräxhen, so wie: die voraussichtlich bald eintretende Spaltung unter deraus denwhe-terogensten?Besianvtheile-n usammmgeseyten Besayung, in nicht zu langer FrList-Die Ucbergabe Zerbeiführen' würden. '

So wurde dann beschlossen, vorläufig die Festung möglichst cn'g zu _cxerniren, die Anwendung, _der_ Waffen aber auf die _Bksckjiéßung "O_er'Stapt und der Werke zu beschränken.

.Der cvsxeren Maßregel standen durch dieConfiguration-des Terrains mannigfache Schwierigkeiten .entgeg-en. ;Esgelang der Ausdauer unserer T1“uppcn,“fie alle in solchem Maße .zu überwin- Den, daß,.die- Insur enten nach dem später eingegangcnen Notizen ohne alle bestimmte achricht iiber die außerhalb der Féstung vor- gefalleuen "Ereignisse blieben.

Die Beschießung begann .am *7. Juli aus 14 Fkldgesthühen und.:vard am folgenden Tage aus 2 schweren Vatterieenfortgsi'eßt. Schon-am ersten Tage entstand ein bedeutendes Feuer in der- Stadt. ' Die Entfernung, in welcher die Batterieen im- Hinblick “auf 'die “::-nowd- 'Liebe Uebkrlegenheit-cder Festunqs-Axtillerie hatten angelegt werden müffen, verhinderte inkeß die Erzielung größerer Resultake, weshc-kb die weitere Beschießung bis zu dcr Heranziehung-von 20 schWeren *Wurfgc_schüßen aus Koblenz aufgeschoben Wurde. *

Am Nachmitiage-des Sten versuchten die Infurgenten, welche bereits in Ten vvrhergchenden Tagen ohne Erfolg kleinereixerartige Unternehmungen nach verschiedenen Seiten thin gemacht hatten, einen Ausfall mit bedeutenden Streitkräften in der Richiun auf Ra-uenlhal und Niederbühl, Um die zwischendiesen “beiden Dorfern an der Eisenbahn aufgestellten schweren Geschüye zu *zérßö- ren. Sie wurden nach hartnäckigem Gefecht auf beiden Ufern der Murg mit großem Verlust ihrerstits in dießWerke zurück- getrieben. Ein Theil des von den Einwohnern verlassenen Dorfes f-Nicderbühl ging durch das'Jeuer der Festung in “Flam- men au .

Bis zum Eintreffen jener Geschüye wurden die Cernirungs-, Arbeiten unablässig fortgesexzt. _Es war gelungen, den len-_ graben abzuleiten und dadurch die “Festungsmühlon zum Stilltandz zu bringen; die Communicationen zwischen den versehiedenm Ab-

.theilüngen wurden durch “Anlegen von Brücken :e. mehr und mehr gesichert; eine der Besaynng günstig gelegene Brücke Über die Murg “bei Rheinau ward dagegen -duvch, eine näcktliche Unterneh- mung zerstört. Gleichzeitig wurden die Vorarbeiten begonnen, um jene *Wurfgeschütze baldigst ib? “Feuer eröffnen lassen zu ;lönnek. * Am 15. Juli langien dieéelbeu in Mannheim, am chl7tkn vor Rastatt .an. Sie sollten indessen nicht mehr in Wirksamkeit tr-e- ten, da »der General Graf von der Gröben in Fol e stattgefunde- ner Verhandlungen mit dem in der Festung a s Gouverneur *fungirenden Oberst Tiedemann gleichzeitig genehmigie, daß ein Offizier und ein Bürger .aus der WWU unter angemessener Begleitung bis -zu der Sihwkizer - Gränze ge ührt Werden sollten, um .»die 'Besaßungzu überzeugen, daß die Armeexder Jusu'rgentcn nicht mehr cxistire, daÉ die bisher durch alleMiitel Laufr'eeht tr- halteke Hoffnun auf 'ntsay also. anz -ir_ügerisch ei.

:Am 21. kelFrxen Diese beiden Igndivibucn zurück. Am “MM Wurde bereits in Folge eines in Der Jastu-ng abgkhalienen Krie s-

Aus dem-Hauptquariier Freiburg ?e en-„YnsNüer o gen e' a -

r-at-hs bedingie Uxbevgabe angeboten, aberzukr-iickgewiesxn; amLZten '

Vormittags, nach einem nexum Kriegsrakhe, währxnd bereits eine große Zahl Ucberläufer aus allen Punkten fich meldete, dms Den ac. Tiedemann der Beschluß der Besayung gemtlvet, -sich auf - nahe und Ungnade zu exgeben.

,Die .uäheren Umüänke der Uebergabe .sinD Bereits aus Werra Bexichten bekannt. Die ahl der Gefs emu, qus *LinienÉIika- FLUL, “Volkswehr und ver chiedenen “Frei aarek-Abtheilungiaß, [Lem Auswurfe aller Länder, bestehend, Nebst Feld - ,und Jesiungs-“AUUX- Wilm! *und einer kleinen Zahl DraÉmur, beläuktsch wider Er- "54ka Auf mehr als 5500 Mann. is 1“th “sind eisva 180 Ex- _f„chu1,3e aller Kaliber in brauchbarem Zustand vo-cgeßmdenz eben "so ;ck“ 5300 Gewehre, eben so viele *Éeitengewehr-e amd bebeptonde Voxräkhe M Kriegsmatcrial jeder Art, namentlich über 1600 NF“ _Pulver. Eine Kommifsion ist niedergese-ßt, um das Dem «R;. und das der Großherzoglichen Regien'mg Gkhöiige zu Die Werke skkbsk baben-fast r-ni eli-tten, soda die wich e Bundesfkßung, mxt deren GouYneÖgeinßwMén Oker Genn???- WWYWYYJM" bsaufUask ist, in vollkommm verthxildigungx-

Die in "dcrsilben befindlich Wescm'n yx, «uz i! Gessi!“ en, atwa 40 cm der “(Zahl WD gxsßYntheils demffNle-Corpx Wr G-mraliieutena von Peucler angchsxig, _wam'i am MMW *des

end zu stehcnlommen und das (Harde-

23sien, der Major Hindensin vam reußischen Generalstabe“, bei * Ladenbux MaW-bertüs iam-„W. Weben. __ ; Deré e |MWti-i Corpsiivom- FMO“ Mimug bis zur Uebergabe beträgt: ck11 Todten 10 ann, an"Verwun- deten 4 Offiziere, 86 Mann. So ist denn die erste,“:der-«unter dem Befehle. SréxKö'nigl.

JPM)- in “' rz r'Jistx-B'echt, “cv die Gränze'“ éjagts'öderEYe;

fangen.

? fiebern und der Großherzoglichen Rc ierung Zeit und Mittel zu &“ WWU-Wm kdie .erschjéttcrxrn B ;-d„e%Rllsch tlichen .und “Yael "e“nDrgäÜSMUS'vcin «Und äüs zit e e igen“ nid, ivo es Noth_thut- „durch .neue.und kräftigere. u erseyen. ,

Mit Rücksicht hierauf isi soglei nach der Uebergabe von Rastatt eine Vertheilun der Armee über das Yanze Gxoßher og- ihum in der“ ALf-a'nßeok net wordenxdaßübeka einem *"j'eöéü r“-

welcher „_Seite **ér*-'.:aüch“T--komme, auf Das kkäfti'gsie entgegen'g'etrrien werden kann.

Das 2te'xCorps der “Operations-Armee 'verblbibt zu diesem Zwecke-in 'dew nördlichen «Theile des Großhxrzogthums,Während das (lfte Corps in:,Verbindung-mii dem unfer'-den General-Lieute- nanivvn'éPsacler 'stihmden Neckar; Corps den südlichen Theil “bis zum Boden-feek-hin) besrßt hält,--nachdem*die auf einige Taggin den Seekreis ein' kückke'-ibayrische Brigade,-*-da jeder brwaffneieTWider- -|and“awfgehcirtihckite, überédie Grän-zéi-zuriickgegangen ist.“

Hauptquartier Freiburg, den 24. Juli. Se. Königliche Hoheit der Prinz “von";Preußcn hat_folgendk's Schreiben ein den KöniglichenYener'al-Lieutenant und "Kowmandirenden dcs Neckar- Corps, Ritter :c.-von=Peucki-r erlassen:

rationon--ial'si-*bkcndet“angesehen Lwc'rve-n“*dii'ikfk-u, ist es mir eine an- Zenchme Pflicht, Ew. “Excellenz und den von Ihnen befehligtcn

sprechen für den tapferen Beistand «und erfolgreiche Mitwirkung, durch welche sich das Neckar xéCorps an dem gewonnenen Resultat

Ihrer- 7,103sz z." NWR, . ,. .- Der 'Obe'rWeFehlÉhgber-ider. OpeyationS,7Armee am Rhein. (gez.) 'Pr'inz von-xPre-nßen.

,iigen "Silzqu dér 'Siäir'de' bkg'ründeik Abg. "Grä

Schulz der Rechte der Herzogthümervom 18. Juli d. J.: „Ob die kurhessische-Regie-rung:berkits Eingeladen workkn'sci, ihren Bei- tritt.-zu-.ber»zwischen Danemakk 1tnd'5Pre1kßen 'abgefchlozfsemn“ Con- ventivn -zu-„erklä-r-en,= evenkuAl welche ;Eikläkun sie hierauf abge-

.abe:?“ -3Gehxoime-raih von “Schenk entgegnete, daßdisse "Sache.:in Unterhandlung begriffen sei und deshalbxnoch keine Antwort ge- eben werden könne; ; obald die Lage'd'er Sache cs gestatte, werde ntwort ersol en. qnqging sodann-zur Joriseyung der Be- rathung des dr'eß-EnTWUrfs. über.

Hessen und Zbei ;Rbeüt- ' Dgxmssia-di, 29. Juli. Die Yaxxtssis. Ztg. enthält folgendes “Rundschreiben bes goihaer

us u _es: _

„Mail)d'cm diesMiigli'edtr-dés. in .Gblha .gekwählteii "Ausschusses sich in ih'rMthnfißm Widder eingefunden, waren fie am 17. Juli in Horngu vkr'samimlt, um ihre _g'emeirisaine Thätigkeit zu begin- nen. 'Sie „werden suxhxn, dcm Vertrauen der Freunde .zu rni- sprcchen, und rechnen aus*kräfti“ .eUn'féi'si'üH'img. Das “Elgcbn'iß ihrer heuti cn Bexaihung, legen ße in Zbiesejt Zeilen nieder.

]. lin ere „Aufgabe „ist: unsere Paikxi _zu “ö“rganifiren und ihrer Thätigkeit im Sinne des Programms vhn Gotha zum Mittelpunkte zu dienen. Dazu ist die Kmntniß *txrr vs „andenewKxäfFe mid Mittel vor Allem ,niiilxig. Um diisy-Kennixii zu *ei'lait'gen, lc cn wir Formulare bei, niit" der “Bitte, 5Diesx'l'bcn auszufüllen und m g- lichst bald hierher cinzusenden, ““damit wsirxin ".dkn Besitz "kiner stati- stischen Uebeisiäyt der“ Vereine und berßPrxsse-Zelangen. Die _Zu- sammensielluii Wirken wir fertigen, 'b'cnusén und ?kurch Runk- schreibm zn" „ihrer Kenntniß bxin'gi'n.

“U. Es List “nicht “unsere“,*AbsiU)t,' demx'KlUbwefen *un'o eincr * da- durch vielfach genährien kziéllosen JgifatigkéVoxéchub ,zuxlcisteix; wir halten es aber in di? gegmw rti "en Lage '“ ür 'üüßlick), "dax diejenigen von_uns, welche Einfluß“ ,a . eiyen Verein haben, si bcmühenxdie Thätigkeit "desselben "Zaiß MFM ;'nächsten Zweck, das hZ'uxtaixdckommen (*in-'s Reichstag?"- und die“Wahlen zu demselbczi,

m en en.

[1]. Als die PUUkkk, *a-u wxlehe- unsere Thäiigkeit nä'chsi smd vorzug-swei1se hingerithet “muß, '?lauben wir ua“ he'nde bezeichnen zu ollen: 1) Das„ usxcindé Ommen des Reichstags. Dieses ist*bédingt dureh *dk-n 'An __ luß-"dex- Slickaicn an das Bünd- niß zwischeii Preußen, :HankoVei' kund) SWsen. Um in diescr Be- ziehung niilzlich wirken “zu kbim'kix, Imüffm wir r'a's'che *imd Juso“- lässige Nachrichten erhalten: KWK "die Schritte der Regierungen und die Stimmung “Der „Kaminoi'n, M Bézug auf „den Anschluß 1_Md etwaigeHindernissx, _wel e drms Zhen imWege siehm. ?) Der Entwurf vom 28. Mai (qls „b ndetid 'Zi'r .die Rxgie'rmxgey, welcheÉich zypVorlage dexsclbeykix __Danii-cbstag b'cxeiiiisxen. In diéscr , ÜL"- zwhrmg werdcn vorzjx' ßweise inFAsjge fassen::seitt: 3).Ye'r'such'1', Rx",- reits eingeganYnen * erbiuvlichkeiién w eße'r ixus“ weiöhm, z. "B. MJWMW cnksäxrift „vou SW- und. voi: «Wesiyeim- x,) Vkrsuchr, Aenderuwg'eit Fan drn „iin Ektwur : Éft'g'ehalt'cjfen wesÉÜx- lichen'Grun'blagep des Bundesßaa'ies - a evjyéungßÉdes'é "éi- ,'rrittes zu er ielen; c) 'byny'fiisäze [und“ paxtikulajrisis e ' ckck,Zbör dem Bundesaqte- wie sie b'éi' manchxii_ utsten siiid; réieU'Slästxn vorzplikgcn (Orkut, 4!) “Txxnnungsjg'ely :, di'e .“ciit'réséits . 'u .cxiiiem nordx-Zytfchen .Sonderbml'vc, “ixnd'xr "r.'sifts zit éijüex Hsuyv'e'u' ' _ '

_ue faßten wiirden. -- I_n d'en; ämpfßzßßix «UIQ? * '“ ' " „le “Nc auraiion „“bis StqaéienbUndeHx-x w.; _dss , eil, ii“ »Oc emtch _ „v dix WM“? .ixfx Y-pofriw x,.arß g“; ck . _ _ bes ..ndsbz __rebu*_ xn zn zfü jceax e'iä, ui. wir “ade, „süss ' FUNKY?“ mi din'gt “vekméilzen'. T fbi?

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1) “u“röh ZÉsßdung' ?vü ;itungknd anyÉru W . 1.1 von „„ e WAW.- _ e e_erw, „„A. ck Z.) sm) vwdieni, MYM.W der; _u tand W „wird, an Ueb-xklick,» die “* '. zu gmimu, wicdn WMW tutti , *,Gen Sws «: WM und

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_ cit.,des Minz „, von Praißc'n zusammengezo men __ e _ e- . tex»; ck 'g- . ':i““Die::kayrische Pfalz und ._.-„G, herÉz' Jm e_ yd “rin reckkla igen O"“ eerwo “n. ie“ , belle “So kich._§k§11f:xxalletx§K-rie „cdur “Ne [ich Wersesm,

; Es bleibt nun die zweite Aufgabe zu lösen: die Aufrechthal- _ ; tung der geseplichen Ordnung im Großherzogthum de_mernd zu _

Nachdrm-umit 'der Einnahme von'Rastattdie miliiairischc-n“ Ope- _

rgppen meinen Dank ckund meim aufrichtige éAnevkennmxg kauszu- ; ' schon seit fast achiT-ag'en "wieder hier, *wo er "Isert verflossenem

betheiliY hat, und gebe ich "Ihnen anheim, dies zur Kenntniß

Hessen. "Waffel, 27.3110. (“'-Kass.__Zt .) ,Jrider hciu- J

?e “eine "Jüterpcl- . lation in Betreff der CirkularYNote .der Statthalterschaft von .* “Schleswig-Holftein "an "die deüischm Regierungen um ferneren „* _ Quartier- dcs Generals Wynekc'n ist im hiesigen Sch|losse, ,und is . heißt, dasselbe wekde hier 'noch- etwa-acht Tage blßlbkn, bis wu' ? "Schweden bx'kämm. Zum Ticil' ist das =-schworc Geschütz, „das 'zur ' 'Biféskigung der düpp'clcr '?H “e*gidiint'hax, schonina'ih SMen-ab- Leben, und ob„die ?Regierung bereits-obige Cir ular-Note erhalten ;

“er die' Vörgäiige "ukw *

M ode'r __ ' "„Um.

lichsten Bedeutung für die Förderung unserer Sache. „Es ist in Gotha verabredet worden, die Deutsche Zeitung fur unsere Partei zu erwerbxn und zum CentralMan u machen. Die Ver- handlungen hieruber sind noch zu kk ' *"Übßkisßgi'dké ' Z““Mk behalten uns daher über diesen GegrnstW'Übqsonbkrek _ tthcilung vbr. Vorleian wir eine autoércißhisäzeZ'err WWz ein- richixn undit-m b'éfrekk-dcte Blätter ge anseu Lassen. hri're“ haben

ihre BereWilligkeit_,Mr Unterstüyungkdéx*Firxxxxxauvüsc-son“Gotha ei ,

bx'KitoéZzux'kxkci-in "gegeben; aus den * GM .Ük'kn Pkw FN“- moilarc':Nr.??x2 so",“erdeir-wir das Verzéähnl .?!) DWZ?» 1WWU Wir Kuss für cht *Wf'Me ersten Skhkikke bésch'rXU , "um“bön bin für *unsere Sache vorhandenen Kräften und Mitteln Kenntniß zu erhalten, auf die Andeutung der Punkte, denen jeder von uns seine Thätigkeix in Stände-Vixsammlun en, Vereinen und iy der Presse vorzugsweise zuwenden möchte, hochn wir die “erbetenen Mittheilun- gcn bald und zahlreich zu erhalten.

Heinrich von Gagern. Max von Gagern. Hergen-

" hahn- Rel). Mathy.“

Schleswig-Holstein. Altona, 29. Juli. (H. C.)

- Heute Morgen kehrten disersten Reichstruppen aus dem diesjähri-

such *geg'en7“bie Autorität ker Großherzoglichen Regierung, von ; gen deutsch-dänischen Kriese zurück. Es waren -im-Gan en 5 Ba-

taillone. Dieselben gehoren den Kontingenten der ö'nigreiche

„' Bayern und Württembexg, de_r'Herzogthümer SakhsM-Wkkna„L',Und - 'Sach'sen-"Meiningen und des'Fü'isiknthums Reuß - Greiz - Schleiz- ,Lobetxsirin an. Der Herzog von Sqchsen-Kobur -Got_ha, weliher :heute hier eintxaf , :hielt Yeti? diese bisher -unter einem «Kommando

gestandenen Truppen am“ ittag Rovue ab. Diese Revtze p'assirte auch die *mit ben-gmannienTr-“uppen :aus dem Fcldezuruckgekehrte hamburgische Kavallerie ; Divifion, «Nack; *beknvigter- Rebue .?va

; die hamburgische *Militair---7BehCrVe die“'zurückel)“rende Divisibnzän den “Gränzm des hamburgischen 'Gébietes mit “(kinem “hekzliihewWill-

kommen. Es heißt, daß .die oben genannten Truppen bereitsmvrgen in'ihte Heimat “abgehen werden.

Schleswig, 27. Juli., “(H. 'C.) “Méhiere bffcniliche Bläi- ier enthalten die Nachriihßb'a]? ber Hirzog bon Augustenburgxnach Berlin oder Hannover gére'ist ei. Diese Nachxicht ißbollkommen unbégründet. Derselbe machte nur bowihier ausau cini e Tage eineExkursion nachHamburg-und Niensiévtm, befindet ch_-aber

ZJahre “stink" Wohnfiß hat. , . . ,

Das e M'Bataillon * d'er =schkeswigiholstéixischxn *Avmye, welches “aiif*“s*eincni“ "tsche'Kach Rendstrg **hku'te fruh-ihier-“kintkaf, wurde “festlich impfang'en.

*Gr*a'veu|'ei'n,'26. Juli. (H.-C.) Am-“LilstenD. _:vir'liéßcn die Truppcn' dcr Reserve-Division, gegen Süden marsMrmd, Sim- 'de'iviit„1'velchcs “bxlgr “in_v'on Hannoveräncxnwxnd Sachssn- MFD“ bese-ßt worden ist. ie„Hsmiovkranc'r"“sie-[)en „m und 'am .Ylde-xup undSandbcrg, die Sachsenbi-lden den rechten Flügel, DasHaupt-

gegangen, und das übrige wird in d'ie'fln Tagen“ folgen.

Flensburg, 27. Juli. (33. C.) Die'scn' Nachmittag isi „General Bonin, begleitet von seinem Stabe, hier eingetroffen.

- “Die 'Aiik'u'r'ift'dés “wa“ckeréiiFührc'r's unserer 'Tapfercn “wär hier '“e'ist

kur , bevor sie erfolgte, allgemein bekannt geworden, doch wurde deréelbe festlich und «herzlich bewillkommnet.

NaffauTK 2'1".ii“e_iszl)abe1f1,ßt28.d Jixxlzi. s(O.l P. A.chZ.Z In .der 1 „; *_ ammergxun, _ a e .ie er amm un “„ na anger DMM M22 ge ck 17 Étimmni folgenden Beschéuß: Die Ver- sammlung erklärt, sie den Beitritt der nassauischen Regierung zu dem Bündnisse der Könige von Preußen„Sachscn und Hanno- ver durch den Drang==der Uin'stände für gerechtfertigt hält, womit “ße das Ersuchen xverbiUdci, die “Regierung "möge“dahin Wirken, auch *die ";-übrigen :dnvtschm Regievnngmzum “Beitritt .zu bewegen.

Ausland.

?Oksterrojkhc ';Pesk: , 25. Juli. (LP r-ag.-Z.-) Die schon étiöähnix *;Proclmnation, wekche .*Jeldzkugmeifier-Baion Haytiau vor “iséinér'Abtéise erlassen shirt, lawtet:

„'An :die Brwyhmr'soix Ofen :'und Pesib! “Kaum in Eneren “Mauern augelanßt, .jnrlaffe ich,;iße *!mt dm ßiöße-Mt *Thiiie-be: Amm"wieder., -um die fiegnichanaisulrÖen -Waffckz1z3urVensolgunFyund Ve-r-nikbtnug ves rebellischen Jeinbrs weiter vorwarts zu fiihxen. Jeb entfernx mich aber nicht, ohne jene Erwartqngen auszusprechen. *die_ich in Bezug Each's Bc- nehmens mit Besiimmthxtthge, .und deren Ni'cöéé'rsüllung für Euch Unfehl- bar von den traurigsten'Fölgkn'sejn müßte. JU) “emsmte, daß ht die Ruhe und gescsliche Ordnung in den Schwéfteisiädten zu erhalten ei rigsi und ge- meinsam bestrebt sein werdet. Zch-erwakie ferner, daß alle Punkte meiner Proclamation vom 19kn:und 200th d. von Euch so beachtet werden, als würdet Ihr unaufhötlüh dazu augéhalxen. Ich,“,É-warte endlich, daßkeinem “meiner züiückbleibcnxen Oxffixiere' oder Soidatxxx, “sowenig _ ais j'rnen des ;m'pfe'reaneeii-s, -v“*as "s(h-mt mis zu dem heiligen Zwickeidér “?Wiebéfher- ÜMW'dérIOMi-vis 'Gefbültkkt““'hät, mah mn éisPnir gefküimüt werke. Wesen Jhr'dieseniuwe'Wam-aitgen 'nicht ödeachten solltet,. wcnn "aiieh-Mr *ein,:-Th'eil “„von lEucb xm 1uchcn :Hohnx "fie :.;u ,übtnriixu,*m.gen “*sollte, so Mäx? .kaujchtmßg EurrLoos. „Ick wiirde Euch dann, Alle für Einxn-“und CH:“; fiirAlle haftxnd,__1md Ens! Lehrn uud €*!“ngle glsxxuzr Sühzie xuöWßkThgti-n,.vexfdllen-betrqxhtev, Em- schöne Stadt„JHr .Pcsibér, vie _]th mir "theilweise “Spumi géie'chiéer__i_r.-i§fx a'n'ficb "WV wüibex bald'y'a-ncxckj jam mihi eib ?Échutihanfen *sein, als DenkmalEuxes erkaihcs, 'alsDenl- 'mal sein'e'rMhndüiig. “Glaubt mir, “daß ich ““mein Wort ?h'rilte, sci _“e'ö, tim MUHlofigke'ii-zu Web , “sei *es, ""it Derdirnsi zu lohnen. Vkésn'aks'xün- i_ose -*Bewvhner,idie, soi'wie Jhrxwiweiholt Uml- krisßäupierivrr RMMM

etäuscht, neuen Verrath begingen, mögen EUA): um Beispieleikiénm, kb :ck gegen Empör'er Nachsicht „kenne. SM hinaxifa die.;Züchti?uch„.-kie dort Nanfayd,_-mw *bmxtFE-wh “"ck HPM *ixe-bx Dimsxtse'vang Wk„"ch."Ws1kuW' gm zit "zwingen, eme glclche an über Euch zuverhäbgen. eskh,24.3uli.“

Bürgermeister Roitenbi er ist eingezogen. Verurtl)eilungen haben bisher noch keine stattgefunden. '

Von der Adria, 25. Juli. (Wandr.) Das Resultat des lcytcn militairischey Kon rescs “i_n Mcstre war_ die FkchLimg der Erncke'iung “dcs “Kamp &; auf "vm 'hcu'iigcn Tag. n' ererxeits

* hinéegen scheint man noch «tlich Weit davon cntfcrnt zu ein,

tie cn Angriffen zuwéi «m. .: Wiiqniscksx-Mepräsentanten-Ver- sammlunZ, wclche slch Ysch 'kürzliä) Jesiel niit Marktangclegenhei- .txn *.beschgftigIkoperhqrxt bciihr'cm __ _schlufse des C. ., sxsn Wi- der a s. ,ngel schrini also 'äxfoaii «neügxex: _äxktm doch no ni f zu .'scin. Zudem vermeidet „ie e Vieyjammluwg' die Handhabung alle? jette": Mäßégün "we“! das,. FanieiZe- ben nähex 'be'cüh,. , wéiüt "_ «HHO d_er “Klugseit 'e- boten Yuv „iin -. .“; _ _, MÜhZz_„uch-xxnnid„:ch “W- Y v .:|“! U72, .. an .pé's, „. ; iitakr unb Bur- gkkg'ärde u“n't“er skillen"! o "ät“: o * "pe“ einigt werden sollten, durch und wurde„ayf dxäyg-znd- “UYU „zzgus qschobqri, __wayhl man kein Stxatk-gikek Zsa ',seiü b“ «, um zu -wi en, von welihem

li en Re ultate EW sol, eixtiges Haypeln begleitet sein und FixxißßxY-Mfrsxés WiHMYH-sxriYeWüßte- , *:Daxs cichxwt veiin'*bcci“aüf“h.MZÜdÉÜTkn-Ydaß'Ml-U in? _.é'xxkks . „'nochéx'ßark ;o“- üug laübtxusiév'ch's "_Aéüßerfte_;"'üül)t] ibm ÖM... r' sb “nähe“ ie-

énd '?)ält. - JOb man sickTIvrt niiht' täuscht, ist“ fle lich “eine i'anbere

rage, viewir hier“ „ck "beqnivaWMMM: Der seitige Tag war “"zu kiirem Auslaufefder -b_e.nkiidni[chxn „Flo-tteZ-béstimmt. Unter die 'em AuslaitfxnxmiißJmiin*“*“fi__ch "sri tlich “iiicht d'asAufsiillen in 'S lachtlinie vowstxkltn. „Dazu isidix venetianische Flbitcxvie-mmr eine eit “la'ng stark wähnte“,lbiel)3u schwach. Es galt ohiie Zwei “cl Wieder “*nur“ 'éine '*Bérprobiantiiungsfahri nach'Chi'og- gia. Die "Schwierigkeit der "Bröxbxre'iiung wird "u'ns ii'cuer- dings bestätigt, nnd die “Munizipalitatxbat imm, *um die Sache cinigcrmaßen * zu- iegeln, bestimmte" “Stunden “zur Verthcil'uii fist- gcseyt. Da iebt rs ein,:Drangenckind Triiben, daß kürz'licß noch cinxpaar Op er fielen. Jm UFbrigcn *fchcint sich die offrniliche Stimmung in Venedig nicht geandert zu haben. Meru vi'rnimmt keine Klagxn, obwohl die' allgcmcine Verlegenheit . auf jeden Ein- zelncn zuriickwirkt, und sclbst die Civica, die sehr in Anspruch gc- nommen ixt, entledi t fich ihrer Aufgabe ohneMurrcn. Engländer und Franzoscn laufZU, ohne sich um die Blokade zu bikümmern, in Venedig aus und „ein. Was sie dort machen, müßte man fie selbst fragen, um „endlich “doch nicht die Wahrheit 'zu hören. Dahlrup hat es ja jungst versucht, ohne vcsWegcn mehrzu erfahren, als er wußte. Papadopoli ist, wie es heißt, wahüsiiniig gcwvrdcn.

Von der Theißmündunbg, 22. Juli. (Presse.) 'Am 18th machten ,die Jnsurgentcn aus Peterwardcin einen Ausfall auf die Schanzen von Kamcnic, wurden jedoch mit, Verlust zurück- eschlagen. Am 19ten *erschicncn um 6 Uhr früh tiwa 10,000 kann mit einer großen Anzahl Geschüß vor Vilovo, um die dor- tigcn Schanzen zu nehmen. Vilovo liegt mit Mosurin, Titll und Luk im südlichen Theilc dcs Csaikistcn-Bataillons, welcher von ci- n'em Sumpfe ganz umgeben i . Zur Erhaltung dcr Communica- tion ist von Ort zuOrt ein s maler Damm gezogcn. Troß dicser äußerst gefährlichen Lage wagtcn cs die Insurgenten, den Damm mit den Schanzen von Vilovo zu stürmen, und cröffnctcn cine fuxc'hibare Kanonade. Unsere Vcrschanzungcn sind von einem Ba- taillon illyrisch - banatischer Gränzcr mit chi 12pfündigcn und ei- ner „6pf1mdigcn Batterie besetzt. Der Kanonenkampf und das Ansturmen' dauerte volle drei Stundcn, jidoch *ohne dcn gc- ringsten Erfolg. Unsercrscits wurde nicht ein einzigcr Mann verwundet und, cm „chus, 'wilchi's d'ur'cl) Gr'anntinschiisse in Flammen gertetl), glucllick) gerettet. Der Feind verlor dagegen mehrere Huydert an Tobten und Verwundeten. “An demselben Tage Nachmritags wurde aus Perlasz ein Angriff auf jene'Schan- zen gemacht, welche zwischen, der Theiß und dem Bega-Kanal auf- geworfen und von der Br1?ade _Knicsanjn beséßt smd; aber eben so erfolglos und mit namha tem - erlusic, Ein Reisenber, der aus Scmlin kommt, erzählte rms, “daß die Untersuchung des wegen

Verratbs beschuldigten Hauptmanns Georgevick) in cine neue Phase

treten werde, da gegrünkete Aii-zcigenborli'cg'en, welche auf *ein Komplott hindeuten, das in STMÜU und Pancsova Verzweigungen haben soll. Die nächste Zukunft .wird es lehren, wie wéit kie'se Nachricht begründet ist. Von den Serbianern, *die aus*dem “jen- seitigen Furstenthume gegen die Magyaxen gekämpft haben, halten nur 800 Mann bei Knicsanjn Stand, der eine strenge Disziplin handhabt. Die Anderen haben alle Reißaus genommen, angeblich, weil sie mit Banknoten bezahlt weiden“, in der'That aber, Weil ihre Plünderungssucht nicht mehr ihre'Rechmjn'g findet.

Frankreich. Gesehgeben'de Versam'mlyng. Sißung vom 28. Juli. Präsident Dupin. Die Sipung wird um 14 Uhr eröffnet. Tagesordnung: Die Berakhung über die Vertagunlx; der Kammer. Herr Cm. Arago: „Der Vorschlag u'n'si'rer Ko egen G. von Beaumont, “Pcupin und 'Hecl'eren bietet zwei Gesichtspunkte rar. Ist er zeitgcmäß? Ist er nichi der Politik entgegen? Dokh das "will ich nickyt untersuchen. Ich, frage, hat die "Stunde Unse'ker Muße schon geschlagen? Das ist die Fra e. Man. sagt, “daß diese Vertagung mit unseren Privatinteressen zu ammentrifft. Ich glaube es. Die ländlichen Vergnügungen, das Schloßleben ist etwas Be- deutendes. Man sagt uns, eine unaufhörliche Arbeit von 14 Mo- naten gebe einen bedeutenden Grund. Ich gebe dies Ju. Aber jede Versammlung, die beginni, ist jung. Unsere Arbeiten geben uns noch kkin Anrecht auf Ferien. Ich weiß nicht,“ ob die Wahlen uns schon erseßt haben. Und meine Ansicht ist, daß ein Gesetz über die Klubs, eine Geschäftsordnung und das letzte Preßgesey, obgleich schon viel, dock?“ noch nicht genug sci. Wir haben Knoch viel zu thun. Wir mussen siudiren, berathen, Geseße über die Unterstiilzung, bie sehr dringend ' sind, geben. Das Land bedarf derselben und erwartet sie täglich.“ Der Redner geht auf tie politischen Gründe iiber, wklcl)e,der Vcr- tagung entgegen sind. Er glaubt, daß es dim Lande schädlich ist, Wenn eine Versammlung, die 'souveraini Macht, der Vertreter der Volksmcinung, “einer andfercn souveraincn Macht völlige Freihcit in ieren Handlun cn, ohne Aufsicht, ohne Opposttion, ohne Gegenrede laßt. Er für tet keinen “Angriff auf die Républik, sie sci unver- gänglick), durch die Répüblik allein wir'be 'man die Revolutionen aufhalten. Er fürchtet keinen Staatsstreich, er fürchtet nur Streiche dcr Tollheit. „Man fragt“, fährt er fort, „welch' cin Unterschied zwischen beiden Arte'n von Streichen sei. Man kann einen tollen Streich ohne Skaatssireiä), abcr lcßieren nicht ohne ersteren begehen, Richi. dir Republik we “kn fiircbie ich die tollen Streiche, sond'ein der 'ö'ffeittlich'en uh'e halber. Die monat- chischen Geriichte, die sich ve'rbreitcn, “b“euniuhigen mich nicht, abkr sie bcweisrn nur, da etwas vorgibt, "daß dumpfe Manöver

ewacht werden, um Miß 'Wung, Fürchtsu verbreiten und die * urgcr auf ein sietcs „Wer da!“ zu ba'Üncn. Mögen Sie es wissen, der pariser Kaufmann steht uns init Schrecken abreisen. Nchmcn Sie die Vertagung an, fo bringen Sie die Störung ins Land. Ich schließe mit der Befrierliing: Niiht '25 Abgeo'rrnete sind es, die das Land bewachen, 25 Millionéit Bürger bewachen die Republik, die sie lieben, Der sie dienéii-"wdllkn, aber diese Maßregt'l wird das Land in inrdixun'g britk'gen imd in einer sietcn Aufre- Zung erhalten.“ Hérr '(Hxixsiab voniBeäu-inontx „Man be- reitet das Beifaffungs'mä'ßige kiéser Maßregel leinéswcgwx dies ist schon etwas. Man bestreitet nicht, daß die Hälfte dicscr Kam- mer seit 11 Monaién isun e'n beiwoxnt. _Man bestreitet nicht- daß die Deparixmental'* "o'"nséi ' *(Pxov' nzial-Vcrsammliingen) ihre SWUWM kesinuen, 117112 diaß viele “sei“ Uiisii'g'éit Mikglixder rer el- bm „sind- uzrd “daß itz“: .B'icft'anb bé'n Dépaktniténis n y- Üch 1|- CMS Ernsk'ei-“e "Frage ist, "ob der _ Zeitpunkt Bex pcisseitöe ist. Einige iiiéinin, wir köikiiketx Einer nail) dcm PUNKT _ "Urlaub ,'üeljiiteit “uiid. 'so * die M'ajokität venÉych “"f“-.kexharxen. Däsift * ““ “* ich. Biere-nehüeeü Urlänh„' ei“- "kr ““ rk Zuruck. Die -WWi-tsstön "ist “so “"mit Gésuchen br- 1“ M- daß„ wenn sie «& k'eivilli“_ie„ die VerLammlun nicht V',“ rxksM ig 'scin We." De'r- _e'dnéreizäht daß eriichte Z"“ “Wik ““User-skins déi“ äskék'en ük'o “jiiiigér'en ini'e *oerBsnr- on“" umlaufen, maul beßimikxefosär'v'eren Tag, aber geradedas be- -

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ruhi eih . Man, abe_dies_sy oft e*tßan und bieRepublikbesic-he noch Wii:?x. 'H'xJGeräii , "Gelächter. “Fer,“"éPräsidenibe'mk'rkt,'üi“an*sollte Mcht'sßiepxes ién 15 Rednexkééngéxchrieben.) „Man sp'i'icht bon VK,? chwskkihchéü““,_ “'f'äh'i't ' ;d_e_ch 'Rédnier' - fort, „ich fürchte“ wider “die Be chiböruügen*d'ex"9kchiérungey, ?nvch die der Straße. Aber 'cs gieb „ijne, die ich 'héfcr'tzshebrn WU, “dies ist die"-Aüarchie, welche den 1Z.'Zuni ibksiixt, in_ “das “öffentlich? Vcrtraiun sich'2§'éfliichtct th'ämd selbigés' 7t glich “begrb'eitet _ün'o cs verhindirt, ,oden'zu 'cisse'n.“ Ltüks: „Sehr ' t! So i|_ es.,“ Lagiagne: „Lesen Sié doch die Union, die ssemblée nationckle.“ 'Herr Gustav von Beaumont: „Herr Arrago sprach im Namen der Republik. Rim, ich“ glaube, _paß diese -Vkrtäg1_mg' das sicherste Mittcl ist, das-man der Regierung “der Repnklikbarbieteni kann, um sich un- ckschüitexlichzu'befesiigen.“ Herr Duprat: „Bürger, *man wird nächstens Has Bud'get vorlegi'n. "Wäre es 'nicht'nüßlick7er, es ge- ineins-am 'zu'berathkn, um den „Nüs'fall'zu decken? Wäre ]es Ulcht wichiiger, dkn Kriegwon Pk'einont 'zu inden "“und'unsere Gränzcn zu' schüye'n ?“ Der “Redner 'giebt" “tine Uebersicht von den monar- chischen ehrgeizigen Plänen, Welche die Republik bedrohen. Er hat Zutrauen in das Wort der Regierung,“ doch diese habe hinter sich Männer, die derselbm'aniieihen, ?.Hée Macht, die fie best ?, zu miß- brauchen. Herr Dyprat theilt“ ein “Dokummt eines Zanzéifisch'cn Comité's mit, einer Vereinigung, welche die "Befestigung des Zu- trauens dadurch erreichen will, Haß man den Präsidenten lebens- länglich wählei'undi die Constitutib'n sogleich revidire. (Herr Molé will die “Namen deier wissen, wclche dix Statuten gezeichnet.) Er fra :? ben Minister _drs Jmiern, 'der 'die Statutcn kiinnen mü'Jsc', “da sie in seinem Minifterium niedergelegt sein müß- ten. Es "seien also allein- die Königlich Gesinn- irn, die der Republik drohten, ?vock) fie werde sich retten. Hkrr “Jresn'eau “giebt seinen Koüegcn den Rath, sich in der Miike ihkei Miibiij'ger _zu stählcn, ihnen Rechenschaft Von dem, was sie "binnen 18 Monaten gethan, “zu gebrn und den'D-cpartemcn- taGCo'iiscils zulehren, was cigcntlicl) 'die chublik sci, die fie pro- klamirt haben; so würve man kasVolk, welches vielleicht schon er- müdet odcr gleichgültig geworden, für die republikanischen Gesm- nungen, zu_ republikanischcn Grundsäxsn zurückführen. Herr Rol- linet bekämpft die Vertagung ""aus densilben Giütldcn, wic Arago und "P. Duprat. err d'Harri :: court fordert Herrn Dufaure _auf, seine Meinung abzugeben. Herr Dufaure, Minister des Innern: „DasRecht dcr Vertagung gehört der Kammer allein an; die Regierung darf 'in dieser Sache keinen Einfluß auf sie üben. Wird die Regierung jedoch befragt, so muß sie antworten. Ich “bin der “Ansicht, daß keine Kammer arbeiten kann, wcnn sie nicht ausgearbeitete Vorschläge Vor sich hat, sonst macht sie nur Eintags-Arbeit. Eine Vertagung ist also aicht'wünschensrverth, um fich auszuruhen, sondern „damit die Geleise reifen, fie werden dann mit mehr Achtung vom Lande aufgenommen. Sind die Ge- seize nicht vorbereitct'und studirt, so bringt die Kammer ihre Zeit mit unfruchtbaren und aufregenden Berathungen zu, mit Beraihungcn, kie des cmpfanx'enen Auftrags und 'der Souv'craine- tät nicht würdig sind. Die urcht vor Staatsstreichen, 'die man voraussagt, isi ungYüukei, das sinv Börsenspiele und “Kaffeehaus- Geschwäy.“ D r, inister vcrtheidigt dcn Präsikenten ge en jede Idee eines Staatsstreichs. Er führt die Worte des Prä _denten, die er in Ham esprochcn, an. Der Berg wolle Staatsstreich machen. Der - mister betheuert seine Achtung vor der Conxti- tution, „Ich finde mich“, sagt “er", „geehrt durch ken Beiall derer, die gegen sie gestimmt, ich, der ick) für sie gestimmt.“ (Rechts Lachen, links Geräusch.) Der Minister erklärt den “Brief, den Herr Duprat vorgelesen, für béxeuiimgslos, da er nicht ge- zeichnet sei. Er fragt, pon Welcher Seite die Aufstände kämen: „Haben wir den 18. Juni gemacht? (Links: Ja, ja!) Wir hatten die Gesellschaft zu retten.“ Der Minister giebt der Ver- sammlung die Versicherung, daß während ihrer Vertagung keine Unruhe stattfinden solle. Die 6 Departements würden bis nach der Vertagung im Belagrcungszwstand bleiben. Den Belagerungs- ustand von Paris betreffend, bemerke er, daß die Reqierung seine ufhebung gleich nach der Veröffentlichung des Prkßgeseyes ver- langen werde. Herr Bac: „Der Belagerungszustand kann nur erklärt Werden, wenn dringenke Gefahr vorhanden, und der Minister sagt, Alles sei ruhig, die Aufhebung des Be- lagerungszusiandes muß also vor der Vertagung verlan t toer- ken, oder sie ist nicht möglich, weil das Land sich in Geßahr be- findet.“ Der Redner kömmt auf den von Duprat verlesenen Brief Zurück; dieser Verein sei im Lande sehr verzweigt. Er liest einen Artikel des Journals Pays vor, der eine Bittschrift bei den Bür- gern verbreitet,! um eine Umänderung dci" Constitution zu verlan-

en; tas sei ein Umsturz. Es seien noch viele (Heseße und Das

dgei zu beraihen. Bisher seien nur Unterdrückungs-Maßregeln Rnommen worden, _sonst sci nichts gearbeitet, und das mache die

cpublik nicht, beliebt. Der P r äs id ent: „Der Tadel trifft die, welche solche Maßregeln nothwendig emacht. Herr Bac findet auch, kaßq'bie, Kammer wegen der rade nswerihen-Politik dem Aus- lande gegeiiüber versamnielt bleiben müsse. 93. 1: „Die Kammer hebt ihre “Sihungen, in Betracht des Zustandes ihrer Arbeiten und in Anwendu'ng kc's §. 32 der Constitution, vom 13. August bis 30. Septimber auf.“ Dieser Paragraph wird mit 308 gegen 258 Stimmen angenommen“. _ Dex Fina_nz-Mi_n_ister erklärt, daß er das Budget Enke nächster Wyche vorlegen will. Der Artikel 2 wird ebenfalls und zuleyt rer gauze (Hesey-Entimirf 'mit 294 gegen 247 Stimmen angenommen.

,Paris, 28. _Juli. Der heutige Moniteur bringt folgende Erklärung: „Auf den Reifen, die der Präfidei'tt der Rep'ublik "bis heute gintacht hat, war ks Sitte, da die Bcamté'i'i ihn mit Neben und Glückwünschungen be rüßien. „_ -iescr (chrauch,.der unter vir Monarchie ein Mißbra'u gewörtxe'n, scheint aus "miseren Sitten verschwindew zu wollen. „„Der Prä ident kann sicherlich fich nur ge- schmeichelt fuhlen, die Gluckwüns x der'ivil-Behörden, ver reli- giösen und militairischen, zu erhaltéii aber es ist. voizu- ziehen, daß man Adreffen überreiéhe, flair daß man sie vor- trage. Der Präsident __wird Ich vor Allem ßlücklich chäch, wcnn__ex„ _inédensxlbc'n ren Zufrichtigen und ,vqllstandi eit .usdruck ker Beduifn'isse-YzidUPZE Wynsche der Bevölkérun' t "e er besucht, findet. An einem 'der leisten Tage war der r*äsidén't ÜÜch iin ZSkYÜX...YLs Plantes. Er_ zeigte ren Professoren _und der Ad- wmrsZaixoxDUYie ihn, empfin _en,* an, daß 140,000 Fi“. für die usbesserun'g rep “Treib)äuse-r, würdxn bßwilnßt wird'én; Nach dem Wochenberichte der Bank 'v'o'Ü Fiankiecl) Hat ibr Metallvorralh um 52, die laufende Rechnung des Scha es um 9x und der Notenumlauf Yin & Million zu enommen, w hrend der Beira ihrer _Oiskontixixngen. Lic? um? .illion vermindert hat. Der etallborrath beirägt 3 8__ Million auf 4'10Y Million um- laufeandier Joie? _ _ .

[_e inyg mx r “dxn Besuch dirIkdürie-Aus ellun am ;Oonner'ßag, welche den Armen bestimmt i|,ft'hat 38,4s't21 Fl? be- ragen. ., _ _ .

„Herr "Mekka hax- Bkn "Vorféhläg geiiigi'Yt b'céß die Stadtbe ö'r- den die Befugnis erhäkten sollten; Gesund Üis-Maßé'egeln fürh die

nicht

Reinigung der Wohnungen zu treffen und niithigensalls die Ver- mieth'ung schlechter migesun'der “Wohnungen 'zu verbietxn. Die Expropriativn solle erzwangen werden , .wenn . die Unge- undheit son . einer Ursache herrühre, welche dcr Wohnung “rkmd sei. Die Entscheidung. aller die er Fragen . solle einer Jury obliegen. _ Dieser Vorschlag i von der__Kom- misfion 'der g'esengebendkn Versammlung "enipfohlen worden. Commiffaire, gigen ben die Kammer die Erlaubniß uerex- folgung gegeben, und der zu Saverne verha trtwm're, i gestern mit der Post 'in Begleitung zweier Polizei; nspektoren hier ange- kommen. Er 'wmde gleich auf die Präfektur gebracht und zur Disposition res Anwalts gestellt. _ . Der Unterrichts-'Minister, beabsichtigt, auf das stringste Segen die nicht kleine Anzahl von Volksschullehrern einzuschreiten, die er- klärte Anhänger und Wortführer des Sozialismus sind. Schon habxn in mehreren Departements die Abseyungen und Suspensio- nen begonnen. _ _ In die hiesigen Civil-Spitäler werden seit kurzem taglich etwa Z0bCholera- Kranke gebracht, von denen durchschnittlich die Hälfte ir t. , _ . Nach beendigter Beratbung des Preß'gese es will, die Regie- rung angeblich einen Gesey-Entwurf in Betre einer dramatischen Censur vorlegen.

„_ ' Großbritanien und Irland. London, 28. „Juli- Jm Oberhause überreichte Lord Beaumont vorgestern ebenfalls. die Petition zu Gunsten der 1111 am, Welche in der am 22. Juli in London abgehaltenen Volks- ersammlung beschlossen wuxde.__D_te Bill über die L_ootsengebühren gelangte mit 15 gegen 10 Stimmxn zur zweiten Lesung, obgleich der Herzo _bon Wellington die Be- fürchtung aussprach, daß die so nüßlian Lootsxn-Compagiiieen darunter leiden würden. Das Unterhaus beschäftigte, sich wiedxr mit dcr Bill zur Konsolidirung der Bankerott7Geseßgcbung- „die zur dritten Lesung und Annahme gelangte. Hinsichtlick) der,im Oberhause sehr abgeändexten irländischen Armensteyer-Vill zeigte Lord J. Rassel! dem Hause an, daß er rathcn werde, den haupt- sächlichsten Amendements der Lords nicht bei ntreien. . Durch die Erhebung des Sergeant Taléom'd in den Richter-

“stand an die Stelle des _anlder Cholera verstorbenen Richters

Coltman ist der Parlamentsfiy für Reading erledigt. Herr Bowyer ist cht als Kandidat der. liberalen Partei aufgetreten, der Ser- geantTalfourd auch angehörte. In der City ist Sir James Duke, der Lord-Mayor, zum Parlaments-Mitgliede gewählt, worden. , Die Times schiebt in einem leitenden Artikel Über die farbi- nische Friedens-Angclegcnheit alle Schuld der Verzögerung dis Ab- schlusses auf Sardinien, das am Ende gar heimlich bon Frankreich 1.7"- ictftüßt werde, und sagt zum Schlusse: „Man weiß noch nicht, ob Fiirst Sckywarzcnberg's Ultimatum vom “19. Juli denWaffenstillstandkmx- digt, obgleiä) es die Unterhandlung abbricht. Aber «obgleich WW Überzeugt sind, daß Oesterreich keine Vergrößerung feiner italieni- schin Bxsißungcn wünscht, so hat es doch immer noch ein Mittel, scinen Feind, ohne direkt zu dcn Waffen zu greifen, zu chstande zu bringen. Das Gebiet zwischen dem Ticino und der Sista, die Lomellina, ist im Besitze der österreichischen Armee. Dicscr reiche Distrikt, in welchem Novara liegt, gehört eigentlich zur Lombardei und wurde erst 1735 von Savoyen erobert. Wenn daher Sardi- nien troxz seiner Niederlagen immer noch die großmütbigcn Be- dingungen seines Gegners zurückweist, so wäre nichts gerechter, als daß dieser Distrikt au die Lombardei ficle, wenigstens bis sich die ?)iinister Victor Emanucl's Oesterreichs gerechten Forderungen ü cn.“

g Ludwig Philipp wird mit seiner Familie nächster Tage wieder Claremont beziehen.

Die so ebm veröffcntlichie Liste der britischen Staatspenfionen vom 20. Juni 1848 bis 20. Juni 1849 enthält unter anderen folgende Angaben: Herrn S. Adams wxgen astronomischer Ent- deckungen 200 Pfd., Herrn Sheridan Knowles in Betracht seiner Verdienste als dramatischer Dichter 200 Pfd.; Herrn Carleton we- gen literarischer Birdienste 200 Pfd.

Rußland und Polen. St. Petersburg. _24, Juli.“- Am 21, b. traf der Statthalter von Kaukasien, General der In- fanterie, Fürst Michail Semcnowitsch Woronzoff, hierselbsi ein.

ScbWei . Bern, 26.Juli. (O. P. A. Z.) Der bckanntesoge- nannte Oberst lenker ersucht den Bundesrath, dcm Bcgcbren der KW- gen badischcnchicrung ciligst nachzukommen und die strengste, unnach- sichtlichste Untersuchung wegcn der gemeinen Verbrechcn von Brand- schaxzung, Raub und Erpressung gegen ihn einzuleiten. Er hofft, seinem Gesuch um so mehr willfahrt zu sehen, als eine Untersu- _chung und gerichilicheCntschcidung von Seiten Rechtcns einem ho- hen Bundesrath zukomme. Herr Blinker scheint ganz eigene Kom: petenzbcgriffe zu hach.

Bern, 26. Juli. Die Eidg. Zig. meldet: „Bereits sind zwei Abgeordnete aus dem Hay-ptquartier der Reichskruppcn in Konstanz in Bern angelangt, um wegen der Hessen in Büsingen mithcm Bundesrathe zu untcrhandeln. Nach deutschen Blättern bezieht sich die Mission des General-Majors Eberle auf die Aus- lieferung bes badischen Kriegsmaterials. Andercrseits spricht man davon, der Bundesrath habe die Absicht, dasselbe zn größerer Sicherheit ins Innere der Schweiz zu ziehcn,“

Der Bundesratl) macht in einem ferneren Kreisschreiben dgrguf aufmerksZm, daß aus dem Kanton Tessin entweder mit sar- dimschcn, franfzosisihen oder tessmischcn Laufpäffen versehene Indi- viduen, als Fluchtlinge bezeichnet, ins Innere der Schweiz einge- lassen werden, welche das Asyl auf keine Weise anzusprechen haben. Der Bündesmth forbert die Stände auf , solche Individuen nicht ?ck) ?sulden, sondern sie auf Betreten hin sofort iiber die Gränze zu

a en.

' In der Helvetic von Bern fordert ein pfälziscber Offizier die schweizxüschcn Regierungen dringend auf , die Anwesenheit von 10,000 mußigen, aber nach Arbeit vcrlangenden Männern zur Ent- sumpfung des großen Mooses zwischen dem Neuenburger, Bieler und Murtner See zu benuxzen.

Die Suisse berichtet, es habe der Bunkesratb rie Gränz- KJntonk angewiesen, die deutschen Flüchtlinge, die Frankreich fort- ivabrenbnacl) der Schweiz zurücksenve, nicht aufzunehmen. Zu- gleich sei der schweizerische Geschäftsträge'r in Paris beantragt worten, Schritte zu thun, damit ein solches Verfahren aufhore.

Zürich, 27. Juli. , Der Regierun s-Rath hat auf das Be- gehren des Herrn eidgenössischen Kommi] ärs Stchlin noch folgcnde Weitere Corßs axifgeboten: das Bataillon 29, Graf; die Batterie Nr. 8 (onlfpfundcr), Bürkli, und biezwcite Hälftebcr Kavallerie- CvmpggiiiestBlUnischli. Die Infanterie und Artillerie haben sick) morgen erh 7 Uhr hier einzufinben, bie Kavallerie hingegen in Andelfingén morgey 10 U r. Ferner hat der chici'ungs-Rarb die "_érste Cymyagnie des er en! Lanpwehr-Bataillons (Winkler) au,“ Yale Mittag 1 Uhr einberufen, -u'in den Wachtdirnsi in htkskg

"r'adt zu ver ehen. Die heutige Eidg. Ztg. bcmerkt: „Und was

nun? so hrte man Hunderte fragen, die am 12ten dies“3