1849 / 209 p. 1 (Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

v ! us Stolöerg i. H., Zimujermaun. F ZYMMTSÉJFUÜW Hannemann aus Gebersdorf,

5) YYRUÖolff aus Berlin, unbestimmt. 6) Wilhelm Keye aus Berlin, Zimmermann. 7) Johann Augusi Schuß aus Krossen, Tischler. 8) Karl Reiniger aus Draulitten, Maurer. 9) Joseph Frenkel aus Beuthen in Schlesien, Maurer. c) Außerordentliche Anerkennung erhielt: Gußav Hütt aus Berlin, Zimmermann. ck) Mit Lob Wurde erwähnt:

K a rl H o ff m a n 11 aus Berlin, Zimmer-Lehrling,

11. Kunst-, Vau- u-nd Handwerks-Schule in Breslau. . Zahl der Schüler 298; im Jahre 1847: 314. :x) Die große silberne Medaille für Handwerker erhielten: 1) Louis Stösger aus Breslau, Maurer. 2) Emil Säng er aus Krotoschin, desgl. b) Die kleine silberne Medaille für Handwerker erhielten: Konstantin Koschüßky aus Gleiwiß, Maurer. Florian Karsch aus Beuthengrund, Tischler. Reinhold Müller aus Breslau, Zimmermann. Wilhelm Barthel aus Tschuchen, Maurer. Adolph Laßmann aus Tropplowih, desgl. Otto Rot? aus Kreußburg, desgl. * Karl Gro er aus Frankenstein, desgl. August Riedel aus Zabel, desgl. Albert Dietrich aus Breslau, desgl. Heinrich Bürgel aus Landshut, Zimmermann. Hugo Glenk aus Gleiwiy, Maschinenbauer. Adolph Ritter aus Breslau, Maurer. _ Julius Glaxzxr aus Lampersdorf, 21Fimmermann. Viktor Hoffmann aus Freiburg, aurer. Gottlieb Kuppisch aus Obsendorf, desgl. Rudolph Woike aus Rawitsch, Maurer. 17) Johann Hugo Bocksch aus Breslau, Zimmermann. 18) Heinrich Junger aus Altwasser, Gärtner. , c) Mit Lob warden erwähnt: 1) Adolph Ritter aus Breslau, Maurer. 2) Julius Glaßer aus Lampersdorf, Zimmermann. 3) Emil Sän er aus Krotoschin, Maurer. 4) Viktor Htomann aus Freiburg, desgl. 5) Gustav Macholke aus Breslau, desgl.

Liste der Prämien.

111. Kunstschule zu Königsberg in Pr. Zahl der Schüler 346; im Jahre 1847: 416. 3) Die große Medaille für Handwerker erhielt: Julius Moldehnke aus Wehlen, Zimmermann. b) Die kleine filberne Medaille für„HaUDWerker erhielten: 1) Robert Kalanke aus Königsberg, Maurer. 2) Julius Schulz aus Neustadt-Eberswalde, Mühlenbauer. c) Außerordentliche Anerkennungen erhielten: 1) Franz Leyde aus Königsberg, Bildschnixzer. 2) Eduard Alexander Weitschal aus Königsberg, Maler. 3) Bernhart Kotscher aus Königsber , Baubefiissener. 4) Karl Lessing aus Preuß. Eylau, Vaurergesell. (1) Mit Lob wurde erwähnt: August Nothe aus Königsberg, Maler.

Liste der Prämien: 17. Kunst- und Gewérkschulezu Danzig. Zahl der Schüler 195; im Jahre 1847: 246. 3) Die große Medaille fiir Handwerker erhielten: 1) Friedrich Ludwig Lasch aus Danzig, Tischler-Lleling. 2) Robert Rosalowski aus Danzig, Goldarbeiter-Le rling. b) Die kleine silberne Medaille für Handwerker erhielten: 1) Heinrich Richard Stüßer aus Danzig, Seminarisi. 2) Eduard Karl Franz aus Danzig,_unbestimmt, 3) Robert Alwin Pikaß aus Danzig, Vaufack), 4) Gustchv Ferdinand Siegmund aus Danzig, Handlungs- Ge ü e. 5) Hehrmann Alexander Hoffmann aus Danzig,-Zimmer- Lehrling. 6) Ludwig Prshl aus Saleske bei Stolpe, Mühlenbauer. 7) Karl Ludwig Fischer aus Danzig, Baubeflissener. c) Außerordentliche Anerkennungen erhielten: 1) Karl Eduard Schilling aus Danzig, Maler-Lehrling. 2) Gustav Karl Rodd aus Danzig, desÉl. 3) Gußav Adolph Nadrowsky aus alfeld in Preußen, Goldarbeiter-Gehülfe.

Bekanntmächimgen.

[LY Subhasiations-Patent.

as in derRegierungsfiraße Nr. 18, gelegene, 701 1 Nr. 232, des Hyyothekenbuchs verzeichnete, dem Schläch- termeißer JoZann George Schöllbammer ehörige Wo n- haus nebst ubehör und 13 [JRuthen iesen, we che

auswärtigen

[380] Vekannsmachung.

Eine Zahlungs-Anweisung der hiesigen Bank-Kom- mandite an die Königliche Hauptbank zu Berlin, 1]. (1. 22. Dezember 1848, über 1500 Thlr., aUSgestellt an die Ordre des Kaufmanns H. Laser hierselbst und hier- nächst weiter an Aron Brande und Meyer Moses Lewin aus Minsk indosfirt, von dem Lesteren aber mit einem *

ndofso an Leiser Hiipem versehen nach Warschau ge-

1384

Liste der Prämien.

7. Kunst- und B'augewerks-Schule in

M a g d e b u r 9. Zahl der Schüler 308; im Jahre 1847 : 371.

3) Die g'roße silberne Medaille für Handwerker

_ erhiélten: 1) Friedrich Marwih aus Möckern, Graveur.

2) Wilhelm Levit aus Magdeburg, Porzellanmaler. 3) Hermann Wernecke aus Magdeburg, Zimmergesell.

4) Gustav J enpliß aus Magdebur , desgl. 5) FriedrichßHasenlMyer aus Staßgfu

rt, Maurer - Lehrling.

b) Die kleine silberne Medaille für Handwerker

erhielten:

1) Wil h elm W ollschläg er aus Magdeburg, Cigarremnacher-

Lehrling.

2) Gustav Seefeld aus Magdeburg, Büchsenmacher-Lehrling. 3) Adolph Rosenthal aus Magdeburg, Bildhauer-Leshrlmg. 4) Wilhelm Dänicke aus Magdeburg, Tapezier-LeLrlmg.

5) Hermann Brenner aus Magdeburg, Zimmerge

elle.

6) Außerordentliche Anerkennungen erhielten:

1) Albert Woldt aus Magdeburg, Maler-Lehrling. 2) Albert Thiele aus Magdeburg, Graveur-Lehrlmg.

3) Carl Block aus Magdeburg, Maler-Lel)rling.

4) Leopold Gehrmann aus Magdeburg, Zimmergeseile.

(1) Mit Lob wurde erwähnt:

Adolph Buchmann aus Magdeburg, Lithograpl).

Liste der Prämien.

7]. Kunst- und Bauhandwerks-Schnle in

., ,. Erfurt.

Zahl derxSchüler 47; im Jahre 1847: 58.

hielten: 1) Jakob Schaper aus Weißensee, Maurer.

,2) «August Steigleder aus Suhl, Zimmergeseil. b) Die kleine silberye Medaille für Handwerker er-

“hielten: 1) Karl Pape aus Querfurt, Maschinenbauer,

3) Die große silberne Medaille für Handwerker er-

2) W a ld em a r S ck um ann aus Weißenfels, Zimmerlehrling. 3) Cl) ri sio ph K a uf m an n aas Erfurt, Maurerlehrling. 4) Fri e dr i ck G erssienh a ue r aus Eisleben, Miihlenbauer.

5) Adolph Peter en aus Erfurt, unbestimmt. 6) Wilhelm Herbst aus Banis, Maurergesell. 7) Bernhard Singer aus Weißenfels, desgl.

8) Friedrich Koch aus "Sömmerda, Zimmergesell. 9) Christian Weißbrod aus Nohra, Maurergesell.

10) Karl Meße aus Grafendorf, desgl.

11) Rudolph Fel ck a“us Erfurt, Mau-rer-Lchrling.

Berlin, dsn 28. uli 1849.

“Direktorium und.Senat der Königlichen Akademie der Künste.

])r. G. Schadow, Direktor.

Auswärtige Börsen. Frankfurt a. Pk., 28. Juli.

Am hiesigen Fonds;- und Actienmarkt ist diese Woche nichts Wichtiges vorgxfallen; die Um- säße waren sehr beschränkt, daher die Cours-Veranderungen groß- tentheils hö'chY3 unbedeutend gewesen smd;

örsen gaben zu wenig Speculationslust Veranlas- sung, und der tägliche Verkexr beruhte ,wiederum nur meistens auf die von auswärts eingelau enen Aufträge. , Effkkten zeigten sich„„_1',m er mehr (Heber als Nehmer, Weshalb dre Stimmung flau blieb._- “er Handel darin belief sich nur auf 5proz., 4proz. und 24proz. Met Üiques. ging wenig oder gar ni ts um. . -.

die Berichte von den Für österreichische

Jn wiener Actien und Loosen

Nack) preußischen, belgischen und olländischen Fonds war mehr

Frage und wurden zum Theil höher ezahli.

Die Lotterie-Effekten hatten auch eine sehr feste Haltung an-

wurde viel umgeseßt.

genommen und in manchen, namentlich in den badischen, darmstäd- tischen und kurhessischen Loosen, deutschen Obligationen ist das Geschäft augenblicklich und fanden sich deshalb immer mehr Verkäufer als „Käufer; be- sonders war dies bei den nassauischen, badischen und württember- gischen Obligationen der Fall.

In süd- sehr gelähmt,

In Eisenbahnacticn war der Handel am Schlusse der Woche

belebter als am Anfange, indem von Berlin höhere Notirungen einliefen, daher auch Friedrick) Wilhelms Nordbahn und Köln-Min- dener Actien zu besseren Preisen» gekauft wurden. weniq Frage und stationair. zu 93 gemacht worden.

Nach Bexbach

5proz. Bexbacher Prioritäten sind

Die Zproz. spanische Schuld blieb bei le'bhaftem Umsaxz zwi-

schen 262 a 27 gesucht.

Die fremden Wechsel behaupteten sich theilweise auf „ihren leis-

ten Notirungen; nur London, Augsburg und Amsterdam haßen etwas angezogen und blieben begehrter, Wien hingegengedruckt und wenig anzubringen. -

Das baare (Held ist auch nicht -“mehr so abondant, wie früher,

und Diskonto wurde schon zu 12 und 2 pCt. verkauft.

von 9 bis 12 Uhr, in Vetlin durch den unterzeichneten Agenten in seiner Wohnung (wo auch/ von heute ab die Scheinata zu den Coupons-Specificationen unent- geltli'ch zu haben sind) und in BreSlau durch den Herrn Geh. Kommerzicu-Rath I, F. Krakex ausgezahlt,

- Nach dem 16. Auguß wird die Zmsenzahlung 3e- schlossen, und können die nicht erhobenen Zinsen erst im Weihnachts-Termine 1849 ezahlt werden.

zufol ? d'r nebst dem Hypothekenscheine in d“ Negißra- Judt, ist bei dieser Gelegenheit verloren geganLen. . :" „'“ „„Berlin, den 20, Juli 18 9.

im enzysehenden Taxe auf 7816 Thlr. 2 Sgr. 6 Pf. abgeschayt worden, soll am 25. September 1849, Vorm. 11 Uhr, subhasint werden. ankfurt 9, O., den 20. Februar 1849. Konigl. Land- und Stadtgericht.

zum 3.

[139] Subhasia'tions- atem. N t wendi er erkauf.

o Königkiche and- und tthgerichis-Kommission

Memel, den 17.

Dies Dokument wird hiermit erichtlich an und der oder diejenigen, welche solcY

fordert, fich späteßens

November c., Vorm. 10 Uhr,

vor Herm Kreiögerichxs-Rath Morgenroth zu melden und ihre weiteren An] küche nachzuweisen, widrigenfalls- _hie Amortisation des , Juli 1849.

Königl. Kreiögericht.

geboten - es hessen, ausgefor-

okuments erfolgen ""ck" [21411]

'-

zu Jessen.

Das der ge chiedenen Renate Klebe eborene e Zehörige, im Horse Skizöneiche under, 12. ?,Y'M;

Us “sl“ "ck| ZUbebok- abgeschätzt" an 5728 blk. 16 gr. 8 f. zufolge der nebst Hypothekméchein und Be- dingungen nunserer Ne iftramr einzusebeu'oen Taxe sou den 6. Oktober 184 , Vorm. von 11 Uhr““ an ordentlicher Gerichisßelle subhasiin werden..

[207 5]

deren

Die im Johannis-Termin 1849 fällig gewordenen Zinsen, sowohl der 4- als auch ZHprozentigen Groß-

herzogl. Poscnschen Pfandbriefe,

wexdett, egen Einlieferung der betreffeuben'Coupono und pecificaiionen vom 1. bis 16. Auguß d. I., die Sonntage anagenommm, in den Vorminagsßunden

s;"?

agdeburg andererseits fahren und am namlichen, am folgenden oder am dritten Tage

J'- Mart. MagnUG,

Behrenstraße Nr. “46.

Markt - Berichte.

Danzig. 28. Juli. Obwohl die Waffen illstandsfrage nnd Aufhebung der Blokade jeßt kaum einen Zwei el zulassen, kann von einem Aufschwungs des Geschäfts noch keine Rede sein, da die Konjunktur keine Grundlage dazu bietet. Der Verkehr beschränkte sich seit Dienstag deshalb nur auf den Kauf von 150 Last Weizen aus dem Wasser Und 90 Last vom Speicher; die Preiée wurden meistens nicht bekannt gemaxht; diebekannt gewordenen iir 131- 138pfd,_ Gattungen find 415-574; Fl.; es soll auch 4624 Js. ge- zahlt worden sein. 50 Last 124/25pfd. Roggen wurden zu 197_ 198 Fl. verkauft, 2Last Erbsen zu 215 Fl., u"nd von Z'Lasi 114- 115pr. Gerste wurde der Preis nicht bekannt, dürfte aber etwa 160 Fl. betragen.

Stettin, 30. Juli, (Osisee-Ztg.) (Wochen-Bericht.) Die leßte Woche brachte uns ziemlich viel Regen; nach einem sehr starken Schauer am Sonnabend Abend hatten wir gestern wieder einmal einen schönen aber unerträglich heißen Tag, indesen scheint noch mehr Regeaner in Aussicht zu stehen, was wahrend der Roggen-Aerndte nicht erwünscht wäre. . , .

Seit Freitag haben ausgedehntere Umsa'ße nur m Weizen stattgefunden. ' Die Nachrichten “aus England, mid Irland uber anhaltendes Regenwetter und die größere Fest:?keit des englischezt Marktes scheinen einige Speculation hervorgeru en zu haben, die freilich bis jexzt nur auf der Möglichkeit fußt, daß das Regenwetter jenseit des Kanals die Aerndie j?eils verzögern, theils verschlechterez Es wurden am Sonnabend gekau t: 100 Wispel sehr nter Uckermark- scher und vorpommer cher Weizen 90pfd. zu 60 RtZliu, etwas leich- ter zu 59 Rthlr., 6 Wispel 90pfd. uckermärkischer ebenfalls Zu 60 Rthlr., ca. 300 Wispel gelber schlesischer Wkizen 89 _/ 907) zu 592 Rthlr. und 50 Wispel 88pfd. zu 5637 Rthlr. Dergleickzcn abfallendere Waare bleibt ferner zu ca. 56 Rihlr. zu haben, wah- rend 90pr. nicht unter 60 Rthlr. käuflich, dazu aber Wohl nock) bci Particen zu haben ist. ' , '

Roggen findet hauptsächlich furs Konsumo Beachtung; e,;mge Abladunqcu vom Lager" nach Holland, mit denen man beschaftigt ist, dürsten unserem Markt etwas Luft machen. Was Z"“. von Proben neuer Waare bisher gesehen haben, war zu,wcmg Ubex; cinstimmend, um schon ein Urtheil über die Y11rchschmtts-O.ualitat bilden zu können, doch scheint es sich ziixbestatjgcn, Haß das G9- wicht mit einzelnen Ausnahmen nur leicht fallen wild. In loco Wurde 86-557pr. Waare zuleßt mit 30“; 3 31 RU)“; bezahlt, pr. Juli 82pr. 29? Rthlr. (H., pr. Augnft/September 235; Rthix. Br., pr. September/Oktober 82pfd, zu 30 RM?- angetxagen, fur 86pfd. 31 Rthlr. bez., pr. Frühjahr wurdezi 111 einem einzeln da- stehenden Falle, der also nicht als Norm dienen kann, *)0 Wispel 8,2 d. u 32 Rt lr. fortgegeben. _

pf Gczrste weniz? beobachtet, große 70776pfd. auf26225-2Rth113 Rhalten, pr. Septbr,/Oktbr. 75pfd. 2/ Rihlr. Br., kleine 23_2„ t [r. Br. l)Aucl) Hafer ohne Vegehr, loco 52pr. 18 2 19 Rthlr. Br., Sept. Okt. 19 3 20 Rihlr. Br. ' appsaamen fehlt. Rübsen 82 a 82"; Rthlr. bezahlt und 1th nicht dazu anzubringen. Rappkuchen 11/5 Rthlr. , ,

Rüböl ist mehr offerirt, obgleich von Schlefien mcht gunslr über den Ertrag der Saamen-Aerudte berichtet wird. In loco 1 3 1257; Rthlr., pr. Juli 125; Rthlr., pr. Aug. 12? Rthlr, bezahlt, pr. Sept._kat. 122 Rthlr. bez. u. Gld.

Leinöl 101€ 3 104,- Rihlr, loco gefordert.

Spiritus ohne Leben, loco und August 23 %, Sept. 22 % eher Br. als Gld.

Zink loco 4? Rthlr. Br., 4x,- Rihlr, Gld.

Nach der Börse. In Weizen ging heute nichts um, da egen wurde eine Partie Roggen 86/87pr. zu 30'; Rthlr. für or- wegen genommen, und zur Kompletirung eiuer Abladung nach Hol- [and der gleiche Preis gebotknz 'Die Preise auf Termine geben sehr nach, pr. Sept._/'Okt. verkauft man heute 82pfd. zu 29 Zithlr. und zu gleichem Preise pr. Juli/Aug., doch ist dazu jest noch Frage; pr. Frühjahr 32 Rthlr. Br., 31.? Rihlr. Geld.

Gerste, kleine 70pfd. loco 23 Rthlr. bezahlt, große 25"; a 262 Rthlr. Br., 25); Rthlr. (Bld.; pr. Herbst keine Frage.

Hafer in loco 20 Wspl. 19 Rihlr. "bez., pr. Sept./Oktober 52pfd. 19 Rthlr. (Held.

Rüböl in loco 1.3 Rthlr. gefordert, loco und pr. Juli 121,9 Rthlr. bez., pr. Auq./Sept. zuleßt 12Z Rthlr. bezahlt, pr. Sept. 11. Okt. anfangs 1225 Rthlr. geboten, nachher 1225 Rthlr, bezahlt, spätere Termine auf “1227 Rthlr. gehalten.

Leinöl 10); Rthlr. loco gefordert, 1017; Rthlr. ohne Faß [be- a lt. Jh Spiritus aus erster Hand zur Stelle kam nicht vor, aus zweiter Hand ohne Faß 21-3; % ges, 22 % bez., pro Aug. 223,4 %, pro Sept._/'Okt. 212 %. y *

Kasansche Pottasche 10 Rthlr. verst. ges., 10 Rthlr. bez.

Südseethran 11 Rthir. verst. gefordert.

Schott. Hering ungeptempclt 10'5 Rthlr. loco verst., 94; un-

verst. gefordert.

*

zurückkehren, also nur zwei Nächte außer dxm Hause zubringen wollen, so wie _ ,

2) diejenigen, welche zwischep dxn ubrigen Stations- pläßen fahren und am nämlichen yder am folgen- den Tage zun'ickkehren, also nur eme Nacht außer Hauses bleiben wollen, Billers znrHin- und Ruck- fahrt zum bisheri en Tarissaye lösen können.

Potsdam, den 30. uli 1849. Das Direktorium.

[2152]

'Löbau-Zittaucr Eisenbahn. Das zum Areal der Löbau-Zittauer Eisenbabn-Ge-

Berlin-Potsdam-Wkagdeburgll' seUsKaft gehörende, unweit des Bahnhofes zu Herrnhut

Eisenbahn.

Mit dem 15. August d. 3. tritt die . von unserer Gesellschaft beschlossene Er- höhung der Fahrpreise um 1 das Binet und die Meile ein. _ jedoch nicht die Absicht„ den täglichen Besaxtts Etablissement eignet sich, außer seiner ur- Verkehr unserer Stationöpläse unter sich durch diese Tarif-Erhöhung zu erschweren, und es wird deshalb die Einrichtung getroffen, daß

1) diejenigen, wel : zwischen Berlin und PotSdam einerseits und

in upperSdorfer Flur gelegene vormals Grillichscbe Bleichgrnnd stück soll anderweitig verpachtxt und der Termin zur Abgabe von Pachtbewefrbungen 1m Haupt- büreau des unterzeichneten Direkjorayms, xvosclbsi mxch die näb'ere Beschreibung des Grundstückes emzusehen tsi,

S r. für g bis mit dem 31. August d. J. offen gehalten werden.

Es ist

chen Vestimmun , auch eben so ut zum Färbe-

ü [ spr ng afferkräfte exfox ernden Fabri!-

rei-, wie zu sonstigem b'trii'be' v' 24 3 li184'9 2 - mm, en . u . Di:;ntion der Löbau-Zittauer Eisenba n-Gesellsckxaft. xner, orsvender.

“bilden, zur Beförderung mit den

Das Abonne'ment befrägt: 2Atlr.1ürx a r. 4 At lk- . a k. 8 At lk- ' a k. in allen Theilen der Monarchie ohne reis-ikrhöhung. Bxi einze uten Nummern wird der Bogen mtc LZ Sgr. berechnet.

.,

Preußischer.

Alle post-Anßalten des In- Und Auslandes nehmen Bestellung auf dieses Blatt an, für Berlin die Expedition des preuß. Staats- Anzeigers:

Behren-Straße Nr. 57.

„42 209.

Inhalt

D e u t s ck [ a n d.

Prxußeu. erlin. Wahlen. _ GotteSdiensi in der katholischen LAY; zur Eröffnung der Kammer. _ Freiwillige Entrichtung von

n.

Oestkrreich. Wien. Erzherzog Ludwig. _ Die Operationen Nu-

Yntö und Dondorff's. _ Verfolgung des Garibaldischen Corps. _ mnahme der Festung Temeswar durch die UnZam.

Sachsen. Dresden. Abwise des Prinzen Al ert nach Norderney.

Württemberg. Statt art, Kammer-Verhandlungen.

Baden. Baden. Anknn t des Grafen von der Gröben und preußischer Truppen., _ Man_nheim, Einholzmg preußiséher Landwehr.

Schle§tyttgé Holstetn. Schlesw1g. Tagesbefehl des Genemls “von n tw: . *

Mecklenbur - Schwerin. Schwerin. Contributions-Edikt.

Braunschwe g. Braunschwetg. Stände-Verhandlttngen.

Anhalt-Deßgu. Deßau. Provisorisches Geseß über die Civil- Ehe. _ Vernuschtes.

Frankfurt. Frankfurt a. M. Ankunft preußischer Truppen. _ Wi-

deriegung. A u s l a n d.

Oesterreich. Venedig, Innere Zußände.

Frankreich. Gxsesgebrnde Versammlung. Das Bud et. _ Eeses7Entwurf uber den BxiagerungSzustand. _ Schluß der ebatie xtber d1e Vertagung. _ Paris.. Der Belageruygözustand von. Paris. _ Borschiag zur Etricytung yon Erziehungshäusern. _ Die Naturaltsations- und Frxmden-Angelegenhetten. _ Marschall Molitor +. _ Vermischtes.

Gxoßbxttauien und Irland. Parlament. Oberhaus. Breu ham uber eme Lieußerung Cobben's. _ Unter aus. Vertrag gegen c-k1a- venhandel nn perfischZn Meerbusen. _ eitritt zu Amendcments des Oberhauses in der irlandischen Armensieuer-Viu. _„London. Adresse 111 Bexreff der ungarischen Angelegenheiten.

Schlonz. Bern. Annahme des Oberbefehls seitens Dufour's. _ Zü- rtch. .Bemerkupgen über den bundeöräthiichen Beschluß in Betreff der fremdeq Flüchtlinge. _ Schsaffhausen. Berichtigung hinsichtlich der Hessen m Bilfingen. _ Schlichtung des Konflikts.

Italien. Turin. Die Wahlen, _ Nachricht aus Alessandria. _ Ver- urthxslungen in Gxnua. ;- Florenz., Bevorstehende Hochzeitsfeier. _ Gatxbgldt. _ Rom. Papsiliche Komm1sfion. _ Neapel, Audienz des sardtmschen Gesandten. _ Zustände in Süd-Italien. _ Von der italienischen Gränze. Emdeäung eines Waffendepots in Livorno. _ Das toocanische Preßgesev.

Börsen- und Handels- Nachrichteu.

Amtlicher Theil.

Beilage.

x

„Amtlicher Theil.

Se. Majestät der König haben Allergnädigst geruht: Den bisherigen Legationsrath von Savigrxy zum Wirklichen Legations- und vortragenden Rathe in der pylrtischen Abtheilung des Ministeriums der" auswärtigen Angelegenheiten zu ernennen.

Se. Königl. Hoheit der Prinz Adalbert ist von Magdeburg zurückgekehrt. _

Se. Hoheit der Herzog von Sachsen-Koburg-(Hotha ist nach Koburg abgereist. -

Justiz -'M*inisterium. Der Rechtsanwalt Oloff zu Thorn ist zugleich zum“ Notar im Departement des AppellaiionSgerichts zu Marienwerder ernannt :vorden.

Ministerium für'Handel, Gewerbe und öffentliche- Arbeiten.

MannigfackÉ Mißbräuche haben mich bestimmt, die seither theil- Weise "gestattete efugniß, extraordinaire Beilagen gegen besondere Porto-Ablösung mit den Zeitungen versenden zu la en, aufzuheben. Von 1th ab dürfen keine Beilagen, von denen ni t nach Format, Papier, Druck oder sonst feststeht, daß sie Theile der Zeitung selbst

Zeitungen bei dem Debit durch die Post-Anstalten zu elassen Werden. Die Po|- Anstalten haben die Verleger der' "dur dieselben debitirten Blätter mit dieser Be- stimmung bekannt zu machen, mit' dem Bemerken, daß, Wenn sie dagegen handeln sollten, sie sich die dadurch etwa herbeigeführten nachtheiiigen Folgen, als verspätete Versendung des betreffenden Blattes, ec. selbst bei umessen haben würden.

Dre Post-Ansta ten, bei denen inländische Blätter mit Beilagen bedr olYüesereichiÉten AlrtPgleiYWohl anlkommen sollten, haben in “e em cm enera- o - mte o ei - r atten- 1 Berlin, den 31. Juli 1849. sg ck Anzeige zu e |

Der Minister für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten. von der Heydt.

Das dem Teéhniker F. E. M li s s lj unter dem 30. (*I-expremlkeri1849?2 eirkheilte PamZ u au Ber n au ene a ma i - [er ist erloschen. * sch“ fck ne und einen Maisch b

B i dKöUkTÜÄU ?eneral-Lotterie-Direction. 100|

er “' ange an ene i - 1 en Klasse er Könißlicher K assen- Lotteri? si,»;1 ZZZMUNZMst-[M Rt lr. auf Nr. 5,1793 2 Gewinne zu 500 Rthlr. fielen auf Nr. 35, 28 und

63,789; 1 Gewinn von 200 Rthlr. fiel auf Nr. 41,639 und ZG - , winne zu 100 Rthlr. fielen au Nr. 60,129. 83,237 und 83,560.

Berlin, den 1. Au ust 18 9.

[[als-Anzeiger.

Berlin, Donnxrßäg den .'- Angus

_MR

Königliche eneral-Lottert'esDirection.

)“ nichtam11icher Thkil.

6ikr Wahlbezirk:

5tex Wahlbezirk: 61er Wahlbezirk: 7ter Wahlbezirk:

"5ter Wahlbezirk: 1ster Wahlbezirk: Landrats) a.

1ster Wahlbezirk: Kreisgerichts-Direktor Knau f f Landrath v on R oh r sch e idt in Liebenwexda.

5ter Wahlbezirk: Hüttenmeisier Zi m m e r m an n in Hettstädt.

3ter Wahlbezirk

B erl in, 31. Juli.

*.“

Er er og Ludwig hat am 26 denzih Bzadeorte Ischl zu begeben. Das Armee-Corps des Feld

tionen unaufhaltsam weiter fort. „in der dieses ge chieht, 'ist natürlich nicht nähe scheint der Marsch efehl eme Deckung des gedrängten Banu Eine Linien- Brigade, unter dem „Kommando des (He- „“as-Majors Knesevich, nebst cini bleibt zum Schuize dxr Murinsel, unserer (Hréinze zuruck.

bezWecken.

arische

Dondvrf, Strenge des umsichtigen Pacifikators geschickt zu verbi

F??

, Deutschland."

Preußén. Berlin, 1.211: ust. Von den Wa len ur i- ten Kammer sind uns ferner? h 3 zwe

olgende bekannt geworden: Regierungs-BeSirk Königsberg? Kreisgerichts-

Regierungs-Bezirk Gumbinnen.

Gutsbesiyer Dittrich in Golubin.

Regierungs - Bezirk Marienwerder.

Lemberg. Regierungs-Be irk Stralsund.

KraHsow zu Diwiß. Gewand * Regierungs-Bezirk Merseburg.

])r. Eckstein in Halle. » Regierun s-Bez'irk Erfurt.

»

Bürgermeißxr Diethold in Sömmerda.

als besondere Einkommensteiier

Gränze vollkommen gedeckt. dW wackevxn Streifcorps - Kommandanten, „Weléher mit der bewältigenden Raschheit des tapferen Kriegers die

irektor Gisevius u Allen ein Domainen-Beamter Kurella zu TJZoigtshoß. ,

Gytsbesißer v on S a n ck e n zu Julienfelde, Burgernieister B an m g a r d t zu Darkehmen, Kreisgerichts-Direktor D i e ffke in Golda,

Regierungs-Asseffor Sack u Jo annisbur , Kreisgerichts-Direktor Schzroedxr zu Lch

Dekan Anton Klingenberg zu Löbau, bäuerlicher Einsasse Anton Ellinowski zu

. und Gutsbesißer Graf von aus-Altermann Kruse in Stralsund.

in Torgau.

: Schulze _a-ige-Käsiner in Gispersleben-

GNUAÜI |ck N' eemer u -„,ät von Bra 't i "uri z h Uch1sch 11

Am 5. August, als demi. der Eröffnung Fer kKTZLoMZU mÉnttittFZlbdar vokrithehend-sn Sonntag:; wird auch er a en . ewisre ierekb eier

stattfinden, um den göttli en Segxn f(x | f licher Gottesdienst Wohl so einflußreichen Berathungen 'd Es ist zu erwarten, daß die Deputirten, tage wohl fast sämmtlich hier schon ver hierzu zahlreich einfinden werden.

Berlin, 29. Juli. Bei dem Finanz-Mjn mehrere Anzeigey eingegangen, worin Gutsbesiyer, Geistliche und Lehrer aus den Provinzkn Brandenburg, sich .zur Entrichtung der Grundsteuer von i Gütern , beziehungsweise eigenerVeranlassnng bereit erklären. Unter anderen die sämmtlichen Lehrer des Gymnasiums zu Eislebe

utsbesißer im Kreise Stendal hat sich krboten, bis zu der bevor"- iZiehenden Aenderung dcs Bcstcuerun * seine Verhältnisse erlauben, jährlich Jvährmd dcr Landrvehr- Zusammenziehung 1000 Rthlr. und später 500 Rthlr. neben“ der gestßlichen Kiaxstnsteucr 1. August d. I. an zu zahlen.

Oesterreich. Wien, 30. Juli. Se. Kaisers." Hoheit dcr sten Boyen vxrlaffen, um sich nach

r die auf des Vaterlandes er Kammern zu erbitten. welche am gedachten Sonn- sammelt sein dürften,. fich

ifterium sind wieder

Sachsen und-Schlesien hren bisher “steuerfreien zur Uebernahme der Klassenstcucr aus gehören hierzu n. Ein Ritter-

gs- Systems und so lange es

zeugmeister Nugent seyt, wie man dkm Lloyd aus Tschakathurn vom 24|en meldet, seine Feldopera- „Die Richtung“, sagt dies Blatt, r bekannt,

gen kroatischmAufgebotst pen, ' des Gebietes *von Kanisch und , Die imposanten Divisionen Burits und Palfy smd bereits im Begriffe, aufzubrechen. Der Landsturm, welcher sich im, schümeger Komitate bei ZharosBerenyi zu sammeln begann,'ist schon vorige Woche dur Zeisberg gänzlich zerstreut worden.

Himmel und unseren Tryppen, von dieser Kossuthschen Geißel endlich einmal befreit zu sein, und“ geht wieder ruhig an seine friedliche Arbeit. Ein Schwager Koffuth's, welcher in KeSzthely am Plat- tensee Aufruhr zu predigen und den suchte, wurde. vom Volke ergriffen und in eine andere Welt befördert.“ „Feldzeugmeister Graf Nugent hat von der ur- weitere Offensive" ergriffen. Feldzeugmeisters ,

ck die Brigaden, „Knesevich und Das Landvolk dankt nun dem '

Landsturm aufzubieten ver- im Wege der Lynchqu Die Gra er ZZ; «berichtet:

el aus die“ Sowohl durch die Dispositionen des als durch die erfolgreichen Operationen des Streifcorps-Kommandantm, Major Dondorf, ist die steyermärkisch- Ueber *die weiteren

versöhnende Klugheit

1849.

die in kürzester Zeit mit verhältnißmäßig geringen Mitteln bereits vollbrachte Säuberung und Befriedigung dreier an unser Kronland anstoßxnder Komitate den gerechten Anspruch auf den Dank der paciséztrten ungarischen sowohl, als auch der geschühten steyerischen Gebiete zu verdienen wußte, gehen uns noch folgende Nachrichten zg: Aus Klein- Czell seyte das Streifcorps am 22. JUK seinen Marsch ungehindert fort und erreichte noch am näm- - lichen Tage Ianoshaza. Vom ungarischen Landsturme war sert dem Gefechte bei Sarvar keine Spur mehr zu sehen; auch Jvankovich, Balogh und die übrigen Hauptaufwiegler dieser Gegend hatten schon, unbekannt wohin, Reißaus genommen. Aus Ianoshaza kam dem Major, der unterweges allenthalben die Kaiserl. Fahne aufgepflanzt fand, eine zahlreiche Deputation ent- gegen_,und entschuldigte die jüngsten Ereignisse mit dem egen sie ausgeubten Terrorismus, der auch in der That ganz er chrecklich «wesen sein muß. Vor dem Abmarsche aus Sarvar wurde der . ajor vo„n allen Gutgesinnten beschworen, das Wagniß des Wei- terzuges uber die Raab ja nicht zu unternehmen, da drüben, wie man höre, Alles im wilden Aufruhre, und namentlich der Land- siurm mqssenhaft aufgeboten sei. Wie sehr staunte die Kolonne, als sie nirgends einen Feind zu (Hesichte bekam und Janoshaza so ungeschoren erreichte, als habe es fick) eben nur um einen Uebungsmarsch gehandelt. Es ist dies aber auch ein schlagender Beweis, Welche terrori- ßrcnden Besorgnisse und falschen Vorstellungen die Anhänger Ko uth's uberall zu verbreiten suchen, und wie es ihnen leider häu g e- lingt, die Bevölkerung selbst über das, was in ihrer nächsten Nähe vorgeht, im Interesse der Rebellion zu täuschcn. Die Kaiserlichen Truppen werden von diesen Parteiführern überall als mordbrenne- rische, plündernde Horden be eichnet, und auf gleiche Weise wurde auch das Dondorfsche Strci corps im Vorhinein geschildert. Der Major versammelte daher sowvhl während des Marsches, als auch in Janoshaza, kurz nach seiner Ankunft daselbst das Volk um fick), seyte den Betrug, welchen Kossuth an dem edlen Stamme der Magyaren übt, wie den schönen und gerechten Zweck, den die Kaiserlichen Truppen verfolgen, kurz, aber eindringlich, aus einander, und hatte das Vergnügen, sich zu überzeugen, dafß die Massen nicht nur im Ganzeniehr gutmüthig und wahrhat patriotisch eslnnt, sondern auch ohne große Mühe des Unrechtes, dem sie bis er fröhnten, zu überführen und für die Sache des Gesehes und Gesammtvaterlandes zu gewinnen find. *

Aus KlZin-Czell, wo ohne Verzug die ungest lichen Behörden

ab- und dafur rechtmäßige eingeseßt wurden, an der Salzamts- Einnehmer „suspendirt werden mußte, und aus den übrigen Orten, die der Major sonst noch pa sri hatte, machten sich sogleich die an- gesehenexen Bewohner voll rende auf den Weg in die benachbar- ten Dorfer , um als nun“mey1"ége Augenzeugen Jrrthümer zu berichtigkn, Zweifel zu lösen , Trost und Beruhigung zu verbreiten. In Klein - Czell namentlich umftanden den Kommandanten beim Abmarsche Hunderte von Bürgern mit herz- lichen Abschiedsgrüßen, und eben so bot man in Janoshaza beim Eintreffen der Kolonne Alles auf, um seine gute Gesinnung zu bethätigen. Hier wurde auch nachträglich noch in Erfahrung ge- bracht, daß bei dem bereits in unserem Blatte vom 25sten gemel- deten Zusammenstoße in Sarvar der abgefeuerte Raketenschuß wei Insurgenten getödtet und funfzehn verwundet, und daß der For- gang des Majors Dondorf, wonach jeder mit den Waffen in der Haza) Bciretene kurzWeg füsilirt worden war, den besten Erfolg hinsichtlich der Zerstäubung des Landsturmes erzielt hatte, ' Bei Karako fand unsere Streif : Kolonne ziemlich gxoßarttchcrsckxanzunge-n vor. Es mögen 300Menschen 10 Tage hinreichend zu thun hqben, um diese eben so solid als kunstgerecht aufgefuhrten erke, die man jedoch wegen dér früheren Verspren- gung dex Laqdstuynicr unverthcidigt traf, wieder zu zerstören, wo- zu sogleich die „nötlxgen Vorkehrungen eingelt'itet wurden. Nach- Yxm das Stxerfcorps kes Majors Tondorf nunmehr seine Be- ]trmmuxtg erfullt hat, wird es wieder zum Hauptcorps des Feld- zeugmcistcrs Gxafen Nugan stoßen und bei diesem die weiteren Operationen, nzttmachcn. Fur die Deckung der steyeristhen Gränze in de)“ ganzen Lune von Friedberg bis Friedan ist theils durch die rückgc- bliebene Brigade, deren in unserem heutigen Blatte eine Korre- andxnz aus Tschaiathurn erwähnt, theils duréh andere Truppen- - btheilungen, die hter und da auf bedrohten Gränzpunkten postirt sind, und inshesondere alle Jlußübergange bewachen, endlich abcr aii duxch dte vor einigen Tagen aus Wiener Neustadt in der Ri tung naxiy uziserer nordöstlichen (Hxänze abgerückte, so wie durch mehrere gleichzetxig aus Guns writer herabgesthobene Kolonnen um so mchx genugend fgesorgt, als wir dem ausgezeichneten Wir- ken des Majors Dondor und der diexzfällinn Disposition des tüchtiqen Corps-Kommandanten Feldzeugmeijters ugent die Pacifizirung “der yachbgrlrchen Komitate und der Energie des eben genannten Generals uberdies noch die SicherunZ3 des unteren Murgebictes durch mehrfache Verschanzungen danken. ald hoffen wir von den Erfolgen dieses Corps, zvelches auserlesene und kampflusiigc Truppen zählt und untxr seinem erfahrenen Führer einer in dem leßtcn Akte des un- Yarrschen Krieges wichtigen Aufgabe entgegenzugchc-n scheint, Er; reultches berichten zu können.“

Der Lloyd berichtet: „Nach den neuesten Nachrichten aus Italien waren die Kaiserl. Truppen auf der Verfolqung Garibal- pi's in Montepulciano eingerückt und hatten daselb einen Trupp )ener Freischaar überrumpelt, welche theilweise in wilder Hasi ent- flol), während die Anderen theils niedergemacht, theils gefangen genommen Wurden. Mit diesen Banden diirfte es überhaupt bald zu Ende ehen, denn die Provinz Valdichiana erhebt sich qegen sic wie_Ein ann, und die Stadt Arezzo ist zur Abwehr gerZistct.“

Herr A. Laurin, österreichischer Gcneral-Konsul in Alesan- dria, ist hier eingetroffen.

Der heutige Oest. Korresp. theilt in einem pesther Briefe vom 27sien vier Erlasse der magyarischen Regierung mit, dkrcn

nden, und sich durch

leßter eine, wie der Berichterstatter Jagt, leider sehr wahr chcinliche Nachricht veröffentlicht: die Ungarn ollen nach sechs abge ckckng