- ; r Morxcns gleichzeitig bei Villowa und ZMZM'ZTM m;“ Url:,trhreren qBatail_1onrn , “ Kavallerie und Ge- 'chüß so heftig an, daß alle unxcre Krafte arifgcboten' werden Initßtm, um an dem [an en Umfa'nge drs Sunrprcs, der m Folge anhaltender Hiße und rockrrthcrt großtenthetlö durchwatbar ge- worden isi, das Durchbrechen zn verhmdrrn. Um 7 _Uhr Mo 6 waren diese Angriffe strgreich durch unser Gks xyseuer ur ge-Z scklagen- Bereits am Borabcnd hatten fich a Bat one . m“. reren Vatteriecn auf dem “Glacis der _Jc *g therwardrm anxgrstellt und waren, rvcnn Signale günstige rfolge v'on V1!- [ova kundgrgcben hätten, dazu bestimmt, die Cerntrungz'lmicn zit stürmen. Tas Mißlingcn jrnrs Angriffes ließ auch die1cn unter- bleiben. Um 1 Uhr Nachmittags unternahm der Feind einen neuen Anqrjff auf ?]?oschorin, diesmal aher_rnit 15 Bataillonen, 8 Esker- drorrrn, 4 Batteriren und mit eincr Heftigkeit, daß es nur durch Hiilfe der aus Villova hrrbrigeeiltcn Untrrstiißungrn möglich wurde, erfolgrei- (hen Widerstand zu leisten, um die schon am diesseitigen trockemn Ufer angelangtcn feindlichen Abtheilungen zurückzuwerfcn. Das Geschüerurr von beiden Sritrn cndigte erst um 8 Uhr Abends. Bei Kamen nährrtrn fich um 4 Uhr Nachmittags 2 feindliche Dampfschiffe und am jrnsritigen Ufer 2 Bataillone, 1 EIcadron, 1 Batterie. Einige glückliche Schüsse dcs'Poftens und einer her- angezogenen halben Batterie veranlaßten die Dampfschiffe, das Weite zu suchen, und den Feind, fick) eilig zurückzuziehen. Auch Prrlasz Wurde um dieselbe Zeit, aber eben so erfolglos ange riffen und der am 24sien Morgens um 3 Uhr daselbst erneuerte Angri durch die Tapferkeit drr K'inkindarr, so wie durch das Geschüyfeurr der Verschanzuns rn, zurückgewiesen. Unser Verlust in der verdeckten Auf- ßellung zu illowa und Moschorin betrug 8 Todte, 23 Verwundete und 2 Pferde; jener des Feindes, dessen Sturm-Kolonnen drr ver- heerenden Wirkun unseres Geschüyrs prcngegebrn waren, beträgt, wie es im ungari chen Lager selbst angegeben Wurde, an„500 Todi? und bei 1000 Verwundete. Nach einer so eben eingrgangenen te- legraphischen Depesche von Triest wurde in der Nacht Vom 29sten auf den 30sien d. M. um 11,2 Uhr mit der Beschießung Von Ve- nedig mit glühenden Kugeln begonnen und wirddiese mit aller Kraft fortgesryt; der Feind erwiederte nur schwach das Feuer.“ Im heutigen Lloyd wird von verschiedenen Gegenden drs Kriegsschauplaycs in Ungarn gemeldet: „Nach Berichten aus Numa vom 27. Juli befand sich das Hauptquartier des Banus damals rw'ch dort. Honvcd-Offiziere, welche von den Truppen des Gene- rals Knicjanin, der seit dem 22strn täglich glänzrnde Gefechte he- standen hatte, gefangen wurden, sagen aus, die Magyarkn hätten den Befehl erhalten, gcgen Szegedin aufzubrechen. Diese Aussage hat sich nach anderen Berichten vollkommen bestätigt. - Major Henriquez hat mittelst Estafette aus Fünfkirchen drm Brigadier Neustädter in Essegg (29. Juli) die erfreuliche Kunde gesendet, daß die russische und österreichische Armee Baja genommen hat. Es heißt, Perczel habe fich mit einem Theile seiner Mannschaft von dermagyarischrn Armee getrennt und irre in der Bacska hc- rum; vielleicht sucht er (Helkgknheii, sich den Russen zu unkerwr-r- fen. Eine Compagnie unserer Gränzcr hat bei Batina die Donau iiberschrittrn und hat sich in Brzdan mit zwei Kanonen postirt; die Bewohner von Bezdan haben die Kaiserliche Fahne auf den Thür- mrn aufgcpftanzt. Knicjanin hat dir Magyaren vorigen Montag und Dienstag tüchtig geschlagen. Von der russischen, am linken Ufer der Theiß befindlichen Hauptmacht erwarten wir stündlich Sie- geSnachrichien, eben so die Bestätigung des Cinzuges unsrrerTrup- pen in Szegedin. Militair-Kommandant in Pesth ist Feldmar- schall-Lieutenant von Kempen, Stadt-Kommandant in Ofen Gcneral-Major Baron Sardagna, in Pcsth General-Major Heinzel, diescr bekannt als Stadt-Kommandant in Mailand in den Tach von Novara und Mortara; 1 Bataillon Heß 2-Ba- taillone Nugrnt und 1 Escadron Wrbna Chevaulegers bilden die Besaßung. Am 25sten d. feste eine Escadron drs ehemaligcnKo- nig '.wn Württemberg Husaren-Regiments, von Pußta Birth „aus, auf das rechte Donauufer iiber, kam nach Fiizitii und im Ruckrn des Ccrnirnngs=Corps nach,Dotis, wo fie das Spital und in Korsch
die Post aufhoben und dann in die Festung zurückkehrten. Zur"
riißereu Sicherung drr galizischen (Hrc'inze gegen einen etwanigen Einfall der Insurgentcn sind zrvei Bataillone Mazzuchclli und Bianchi nebst einer Batterie in Eilmärschm nach Stryi abgegan- qkn, um die Besaßungen der Pässe bei Trrka und Skoln zu ver- stärken. Auch der Stadtkommandant Von Lemberg, General Bor- solo, welcher von dem General Vogel erscht wird, hat fich dahin hr eben.“
g Dem Lloyd zufolge, sind bereits mehrere Bataillone der Re- giment'cr Großfürst Michael, Piret, Thurski u. s. w. gcgen Vine- diq marschirt, um die Truppen des dortigen, durch Fieber sehr ge- schwächten Cernirungs-Corps abzulösen. Von lchterem hat das stc/“bente Jägerbataillon und Großherzog Baden am meisten gelitten. Die abgelösten Cernirungsiruppen vor Venedig smd, und _zwar Emil Infanterie nach Verona, Haynau Infanterie nach Barsano und das 7te Jägerbataillon, dem Soldatenfreund zufoige, nach Padua eingerückt. „Die projektirte Beschießung der Znsclytadt aus den Luftbaljons“, sagt der Lloyd, „hatte nicht den gewiinschten Erfolg, dagegen wird das Bombardement nächster Tage aus 24- pfündigen Geschüßen und Pairhans, Welche eine Tragweite von mehr als 2000 Klastern haben, eröffnet werden, und da auf S. Giuliano die Mehrzahl der Geschüße placirt ist, so kann das im Bereich der obigen Entfernung liegende Venedig mit Erfolg be- schossen werden.“ ,
Die heutige Presse meldet, daß laut Kundschafisnachrtchten in Szegedin eine Contrc-Revolution ausgebrochen und Kossuth ab- gesetzt worden, (Hörgry aber zum Diktator ausgerufen sein soll.
Nach Privathrrichten, die dem C. Bl. a. St. zugegangen, steht Ansich bei Mocksa, Vetter bci Sorokszar, und Keregzztur, und hatte sich ein Theil des komorner Cernirungs-Corps zurückgezogen,
Triest, 31. Juli. (Lloyd.) In der vergangenen Nacht scheint endlich einmal ein entscheidender Schlag gegen das_hart- näckige Venedig aus eführt worden zu sein. Nach 2 Uhr verspürte Man hier in den hökZer gele enrn Stadttheilen eine solche Erschüt- terung an den Härzxern, aß die Fenster wie bei einem leichten Crdhehen klirrien. eisende, welche Sonnabend Abends Mestre verlreßen, bringen uns aus dem Hauptquarfier die Mittheilung, daß am MMag- also gestern, ein Hauptangriff erfolgen sollte. Dre leisten Nachrichten aus der Lagunené'eadt brachte uns der -,P1an“- MU)er hier Sonnabend vor An er ging. Der Mangel an Lebensmitteln hat nun dort den höchsten Grad erreiéht; Fixche sind nur noch um sehr hohe Preise zu haben. Wein mangelt aft allgemein, das BWV L| kaum genießbar. Der französische Kriegs- dampfer „,Solon“, „Ml 91" heute friih nach Venedig abging und daselbst Öls zur Eiyna. mr der Stadt bleiben wird, nahm“'_"wedcr Zeitungen noch Brrefe mtr. Die amerikanische Kriegs-Korvette „IUMLStotvn“ verließ in der vorleyien Nacht unsere Rhede.
Bayern. Nürrrberg- 31. Juli. (Nürnberger Kor- resp.) Heute traf hoherer Befehl darüber ein,_ wohin die aus
„Schleswig-Holskeén zurückkehreyden “!)-Jyerischen Truppen-Abtheilun- . Sie rucken rammtlich in ihre frühere Gar- -
gen dissozirt Werden.
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nisonen, mit Ausnahme sts Lieu Jäger-V-taWns und des 5ten Chrvaurleger-Regi'mmts (Leiningen), von wkkchen xrsieres nach Straubing, leizteres nach Bamberg verlegt werden soll. Diese bei- den Corps waren seither aus der Rheinpfalz rckrutirt. Morgcn trifft die am 24. Juni von hier an die Gränze bei Feu-htwangen ck Uygrgmd entfmdete mobile Kolonne unter _Oberßs-Lieutcnaut ' Asch, brßehmd aus einem Bataillon Infankerié, einer SMM- dam Chevauxlegers und einem Zuge erer Artillerie, wieder r em..
Augsburg, 1. Aug. (21. Z.) Oberst-Lieutenant von „der Tann ist gestern Nachmittags 1 Uhr auf seiner Reise nach Mun- chen hier durchgekommen. Am *then d. M. wird die Eifsenbahn- strecke von Oetiinqcn bis Gunzrnhausen durch eine Probe, ahrt er- öffnet, TMK am „20. Angus drm allgrmeinen Verkehr :ibergrhen werdeu. Die Linie zwiséhen Gunzenhausen und Pleinfeld '[st gketch- falls als vollendet zu betrachten, so daßnur noch zwischen Plein- feld, Roth *u'nd Séhwabach die Verbindung zu vollenden. Die Augsburg-Nürnberger Eisenbahnstrecke wird wahrscheinlich schon Mitte September, spätestens aber Anfangs Oktober d.J, dem un- unterbrochenen Verkehr übergeben werden können.
Württemberg. Stuttgart, 31.Jult'. (Schwab. M.) In der heutigen Siyrtng der Stände-Vcrjammlung war der M1- nistcrtisch unbeseyt. „ _ _ „
Es wurde der Versammlung eröffnet, daß dir Komgltchen Eptschlrcßun- en ein elaufen seien auf die Beschliiffe der Stände, 1) zu dem Gefes- meur , betreffend das Verfahren bei demAufgebot der bewaffneten Macht wegen Zusammenwttungcn und- Aufruhrs; 2) zu dem Ge_seß-Eniwurf, bc- treffend die Abänderung einigerVesiinnnungen des Strafgeécsbnchr nnd der Strafprozeßordnungz 3) in Betreff der Aufhebung der auf dinqitchen Ge- werbSberechtigungcn wegen tmrs Bannrechts oder einer Ausschließungs- brfugniß ruhenden Verbindlichkeit": gegen andere als die Pfitchtrgrn; 4) zu dem Geseß-Entwurf, brtreffcnd die Ueberresic älterer Abgabrn;_ 5)_,zn dern Gescß-Entwurf, dns Jagdwesen betreffend, Bci allrn diesen Cntwurscn tsi die Regierung mit den Beschlüssen_ der Stände nicht durchaus einverstan- dcn, daher die betreffender: Kommijfionen weitere Berichte zu erßatten habet). Was die Bitte der Stände-Versammlung Wegen Erihcilung etner_Amnest1e wegen der Jagdvergehen betrifft, so ist'von der Regierung der Bescheid erthrilt Worden, daß die Ministerien der Justiz und der Finanzen zum Bertcht dariiber aufgefordert Worden find. -- Nun schreiiet rnan zur Tagesordurrng. Kübel benchtet im Namen der Kommission für mnxre Vcrwaltnng uber das Geheimemths - Reskript auf die Veschlfisse dcr Standcversammlung zu dem Gesev - Entwurse, betreffend das Verfahren bei dem Aufgxbotder be- waffneten Macht gegen Zusammenrottungen und Aufruhr, so wie dre Haft- barkeit der Gemeinden für » in Folge von Zusammenrotrunchr und Arf- ruhr entstandenen Schaden. Es handelte fick) nur um_ rimge nahere Erlau- terungen nnd Fassungs-Vcrändenmgcn, in welcher Hinsicht, nach denz An- trag der Kommisfion, die Kammer dem Anfinnen der Regtetuug bett'rm, so daß bezüglich dieses Gescßrs eine Differenz nicht mehr beßxht. „Forster berichtet Namens der volköwirtbschaftiichen Kommisfion Über nnen An- trag des Ab . Ottenbacher, betreffend die Nevifion der GeWerbcordnung. Dcr KommisJTon's-Anirag lautet: die Sache 'der Nrgirrurrg zur gekrgnetrn Berücksichtigung zu übergeben. Ottenbacher protesnrt dagxgen, daß M Bericht iiber seine Motions über di? GewerbeixthtxrdzllrtiFg Y:;temrxmalÉYhFei au die Ta chrdnun ee t u ein, zur er (1. , „ . „ bisfher iiblic?) geweseu,g &us gezdruckte Motionen vre Bertchte der Kommis- fionen ebenfalls 311- drucken _ und die “Gegenstätzde mrf die Tage?!- ordnun zu setzen. . Der Gegenßand snrter Motion set eme ngent- "ck,: ebensfrage, . und „- hixrie gthnscht, chf: demselben mehr Aufmerksamkeit geschenkt worden ware. Um aber kerne ,Vjcr-anlassung zur Verlängerimg der' ammex-Verhandlungkn- zu geben, vercimge er sech rnit dem Kvmmisfiöns-.lntrage. B'eschlosse1_1 wrrd- von der Kammer, die Mdnon der Regierung zur Kenntnißnahme 'zu überweisen. -- Holzinger berichtet über einen Geheimenraihö-Erlaß zu dem Gefeß-Entwnrf in „Betreff der Aufhebung der auf dinglichen Gewerbsbrrcchtigungen wegen eures Bann- "rcchts oder einer Ausschlie-ßzmgs -, Bcfugnrß “ruhenden Verbindlich- *kein-n grgcn Andere, als die Pflichtagen rc. Zu größerer Derri- 1ichkeit schlärt die Regierung folgende Fassung vor: „Ruhen je- doch derlei Éerbindiichkeiten unausgeschiedtn auf dem Baum oder Aus- schlie'ßnn örrcht und auf anderen Grrrchtsamen, so sind die Antheiie dcr lehnten (Zur tsan'ren an drchsaMmtleistnng nach billigem Ermessen auszuschei- drn, und es er okgt sofort dieAufhi-bung diesetAutheile gegen die Entrichtun dcs Zehn- odcr Zwöisfachen ihrrs jährlichen Reinertmgcs,“ wenn die Gcrechtsamc sgelbst gegen einen dieser Beträge der Ablösung oder Aufhebung unterliegt, odrr aber gkgen Entrichtung des sechzehnfachen jährlichenReinérf-“ages, wenn dre Ablhsmig oder Aufhebung der Gerechtsame nur gegen eine höherezErt- schädigung oder gar nicht siattfindei.“ „Auf den Antrag der Kommzsnon stimmt die Kammer dieser Fassung be!. Es brßcht also auch bezuglich dicses Gcseßxö keine Differenz mehr; Wegen Manch nn Stoff und da die Kommisfioncu dringend zu arbexien haben, wird die Sisung um 10Y Uhr aufgehoben.
Baden. Freiburg, 31. Juli. (Karlsr. Ztg.) chte
erschien,:hier nachstehende Bekanntmachung: „ , „Zur Warnung.“
„Johann Ludwig Maximilian Dortu aus Poisdam, ehemals König!. preußischer Auskultator und Unteroffizier im Mster! Landwehr-Negimrm, hatte fich aus Anlaß der im Mai d. J. stattgefundenen Staats-Umwälznng in dieses Land begeben und war nach dem Einrücken der König!. preußi- schen Armee den Truppen seines eigenen rechtmäßigen Landes- und "Krims- herrn, seinen eigenen Waffenbriidern und Landsleuten, mit den Waffrn in der Hand fcindselig gegeniiber getreten. Derselbe Wurde daher am 11. Juli (*. wegen Kriegsverraths hicrsclbst vor ein Kriegs- gericbt gestellt. Das von diesem wider ihn erlnffene Erkennt- nis; ist am "gestrigen Tage von mir dahin bcßätigt worden, daß der Ange- schnldigie wegen Kriegsverraths, unter Degradation zum Gemeinen, Vcr- seyung in die ziveirc Klasse des Soldatensiandes und dem Verluste der Nationalfokarde, mit dem Tode durch Erschießen zu beßrafcn. Dieses rechts- kr'äfti e Erkernnruiß ist heute Morgen um 4 Uhr an dem Angesch'uldigien in der (“ihc des Kirchhofes von Wiehre vollzogen ivorden, was hiermit zur öffentlichen Kennmiß gebracht wird,
_ Hauptquartier Freiburg, den 31. Juli 1849. Der kommandir'cnde General des ersten Armcecorps der König!. preußischen Operations - Armee am Rhcin. von Hirschfeld.“
. Vorgestern [Lattenwir hier das militairische Schauspiel eincr großartigen Para e der hier und in der'nächsicn Umgebung lie- genden k. preußischen Truppcn. Es war ein imposanter Anblick, diese Masse kräfti er, trefflick) organisirtrr, „tapferer Waffenmänner in dcm malerisch ?ckiinrn Schmucke “kriegerischer Uniformirung und Ausrüstung zu schen, die, wie von unsichtbaren Fäden geleitet, auf dcn Wink die Übrrraschcndsten militairischtn Evvlutionen ausführen. Se. „Königl. Hoheit der Prinz von Preußen nahm um 10 Uhr mit zahlréichcm Genrralstah die In pekiion vor, worauf sämmtliche Trup- pen in endlosen Reihen ahmar chirten. Tausende von Zuschauern hatten “sich bei dieser (Helcgrnheit auf dem Karlsplatz eingefunden. Um 11 Uhr fand der übliche Militair-Gottcsdienst in der protestan- „tischen Kirche stati, welchrm wie gewöhnlich der hohe Oberbefehlsha- “ber nebst dem'Prinzen Friedrich Karl und der Generalität bri- wohntr. Dieser Gottesdienst erfreut "sich guck) von Seitcn der hie- sigen Einwohnerschaft fortwährend der steigenden Thrilnahme.
Mannheim, 1. Aug. (Karxßr, Ztg.) Die hiesige Gar- uison ist dur zWei Schwadronen Kurasséere, die gestem hier ein- rückten, versi rkt worden. Heute wurde auch wieder eine Anzahl Gefangener, meistens badische Soldaten, hier eingebracht,
An." dem Wirderqufbau der Brücke von "hier nach Ludwigs- hafen wird fleißig gearbeitet. ' ,
Darmstadt, 2. Aug. Die Darmst. Ztg. theilt aus dem Berichte ihres Korrespondenten beim Neckar - Co 3 aus Konstanz vom 31. Juli Folgendes mit: „Gestern hat, der "WNW der in Büfingen eingeschlossenen Compagnie sta gaißmdenQ Die Compagnie marschirte kr vok- Waffen mit aufgep, ayßeüt Bajon-Y, geleitet von dem" Ueffeit'igen, Kommissär Mario; dir „NY und WJeren sihweizer Sjabj-Ossigieren, die Sirkcke_ uher dax Weizer- ebiet zwischen Büsin und Gailingen. Die S-chw-kxev-P-osien rührtsn das Spiel; de Wizer-Oberstsalutivtk bel dra «Entlassung an der badischen Gränze, was Hauptmann von Stockhausen erwicdcrte. Hier an der Gemarkung von Gailingcn stand Major von Schenck mit drei Compagnicen dcs 2ten Bataillons des 2tcn Regiments" in zwei Glieder rangirt. Eine Compagnie war gegen die heinhrucke von Dicßenhofrn aufgestellt, eine stand in Ranxeckarnd war hier nclst der dritten Schwadron und zwei rcitcndenGej rn ausgr- rückt. Die Compagnie ward so feierlich empfangen. ie Schwet- zer harten ckckckng ihre Infanterie, etwas Reiterei und Ge- schütz jenseits des nahen Rheins aufgestellt. Der ganze Akt war ein ernster nnd würdiger, wie es die Ehre beiderseits er- forderte. Die Compagnie ist übrigens in Büsingen gut aufge- nommen gewesen während ihres neuniäg-igen Aufenthalts daselbst. Offiziere wie die Soldaten haben sich mit Takt und Anstand be- nommen in einer Lage, in welcl er es an Stoff und Veranlassrrng zu mancherlei Rribungen nicht échlte. So kamen 3. B. viele Em- wohner der Schweiz, namentlich am Sonntag, zu viclen Hunder- ten herübcr, das Wunder: „die Hessen in Busingen“ zu schauen.
Die nach Hohenzollern marschirenden Preußen, zwciBataillone zu 900 Mann des 26sten Jufanterie-Regiments. 2 Echdrons zu 150 Pferden dcs 8ten Ulanen-Regimmts und 4 Geschuye waren vorgestern in Stühlingen, gestern in Tengen und kommen den 3. August nach Si maringcn. _
Die aus astatt angekommrnen Gefangenen unseres Corps bestehen aus einigen preußischen Offizieren und 34 Soldqten,_dar- unter 12 Preußen, 13 Hessen und 9 Mecklenburger. Ste konnen die Jndisziplin, Lüdersichkeit und Völlcrxi, uberhaupt das viehische Leben, Welches in Rastatt gefuhrt wurde, mrht genug schildern. Vor ihrer Entlassung gab man ihnen noch, nachdem man sie oft schlecht behandelt und'hatte darben las- sen, voll zu essen und Jedem eine Flasche Wem, und ersuchte sk? dabei, zu sagen, sie srien gut behandelt wvrden während ihr“ YH?- fangenschaft! Blrnkrr machte einmal einem (:“-Zapp?“r vom ten Regiment bittere Vorwürfe, daß sie nicht die Sache der Revolu- tion ergriffen, da doch die Wormser immer so freundlich WM sie gewesen seien! Während der Gefangenschaft diescr Soldaten haben die Jnsurgefrfcn in Rastatt aueh eincn Juden (Weil) als" angeb- lichen Spion erschossen, dann cmcn Anderen, den nian fur einen preußischen Major hielt, dcr aber der bekannte poxnrsche Gcneral Sznaida. gewesen sein soll, auf wahrhaft kanmbalische Weise ermordet.
Rastatt, 30. Juli. (D.Z.) Da sich die Anzahl der hiesigen Gefangenen Über 6000 beläuft und man recht wohl weiß, daß un- ter ihnen eine Menge gezWungener Leute sich befinden, so ist man von Seiten der Kommandantur auch eifrig brmirht, die große .An- zahl durch Entlaffung der Bezeichneten, die natürUch erst streng cr- mittrlt werden müssen, zu vermindern. Es ist zur Erleichterung dicses Geschäftes heute folgende “Bekanntmachung an den Straßen- ecken angeschlagen worden:
„Da bei mir vielfache Anträge auf Entlassung derjenigen Leute des ersten Aufgehois eingegangen find, welche ezwungcn wurden, in die Reihen der Freischaaren einzutreten, so Fordere ich die Behörden auf, mir unter Hinzuziehung dreier glaubwürdiger Zeugen ihres Ortes, eine ausführliche Verhandlung über dcn Thatbeftand einzureichen. Die Zeugen sind darauf aufmerksam zu machen, daß fie später ihre Aussage cidlich erhärten müssen. Ra- statt, den 29. Juli 1849. von Writzicn, Major und Com- mandant.“
Lübeck. Lübeck, 1. Aug. (Biirs. H.) Die Senats- Kommissarien legten heute unter anderen folgenden an ,die Bsir- grrschaft zu richtenden Antrag zur Begutachtung vor: „Auf Aus- sexzung der Einberufung der dienswflichtigcn Mannschaft aus dem Jahre 1828 “bis zum Frühjahr 1850, unter Vorbehalt weiterer Beschlüffe hinsichtlick) der Einberufung des Jahrganges 1829. Der Ausschuß beschloß diesen Antrag zu rmpfthlrn, unter gleichzeitiger Beantragung einer Reduction des Militair-Etats auf die frühere Formation von zwci Compagnieen.“
Hamburg. Hamburg, 1. Aug. (Wes. Ztg.) Die konstituirende Versammlung“ wird am nächsten Sonnabend wieder eine öffentliche Sitzung halten; da von den fiir die organischen Gesetze thätigen NuSschüssrn noch keiner seine Arbeiten beendigt- haben kann, so scheint es, daß das neueste Senais-Konklusum, worin das sofortige Ausschreiben der Wahlen noch definitiv abgr- lehnt wird, doch einer ernstlichen Erörterung unterzogen wer- den oll.
sDas Anerbieten dcs Kreis-Ausschusses hiesiger demokrätischer Vereine, einige tausend Vervaffnrter als Hiilfscorps für Schles- wig-Holftein zu stellen, ist von der Statthalter-schaft dankend ab- g'elehnt worden. Dieses Schreiben datirt vom 14. Juli und trägt die Unterschrift des Herrn Jakobscn, Departements-Chef für das Kriegswesrn.
Muslarad.
Oesterreich. Pesth, Z|.Juli. (Wand.) Görgey ist bei Po- roözlo richtig über die Theiß gekommen. Wenn Feldmarschall Paske- witsch 3 Stunden friiher angelangt, wc'ire jcnkr sicher aufgerieben wor- den. Der russische Oberfeldhc-rr wollte vor seinem Aufbruch nock) einen
Bericht und seine Kundsschafter abwarten. Anderthalb Stunden waren verflossen, bis der elbe anlangte. Der Fürst befahl nun so- gleich den Artfbruch,'dock) bis sich einrsolch bedeutende Streitmacht in Marsch eseßt, vergingen weitere anderthalb Stunden, und ob- gleich der arsch forcirt, die Kavallerie immer in Trab ritt, fan- den sie doch das Gros der Görgeyschrn Armee schon jenseits der Theiß. Die Russen machten zwar Von der Nachhrrt vicle Gefan- gene, und 16 Kanonen fielen in ihre“ Hände, der günstige Moment aber war verloren. Görgey ist zwar kein Genie, aber er bei": t * Muth, Ausdauer, Energie “und weiß diese Ei- genscha ten seiner Truppe einzuflößcn. Er hat „ gewonnen und das sind die zwei Haupt-Elemente der Kriegfuh- rung. Graf Zay, der Inspektor der protestantischen K1rche Un- garns, so wie viele Andere, wurden von den Russen gefangen. Zay führte im Yorverhiir eine stolze, herrische Sprache und wurde dafür scharf gezuchtigt. Sonnabends [angie hier auf der_Hat- vanerstraße ein Transport ble sirter und gefangener Honveds und Husaren an. Die Eskorte bi deten Russen, Auch aufder ofener Seite wurden Gefangene eingebracht. Guerillas und versprengte Husaren zeigten sich häufig in den umliegenden Ortfchaften, ganz nahe- der Hauptstädte. Ueber die Stellung der „Kaiserlicher Armee verlautet hier noch immer nichts Sicheres. Feldmarschall-Lreutenant
Zeit und Raum *
ick a ie Directisn über Uellö', Czegled, wahrscheznüch ge en Zxßllnokh gtendommen, das Zte Armkk-Corps (Romberg) 112171 in T :- resiopel. Heute iß ein TranSport vor 100 Wagen 11111 Pro- viant dahin abgegangen. General-Mzrxor Gerstnrr hat das hje- sige Stadt-Kommando an GMMxl-Major Heynßel über geben.
Venedig, 26. Juli. (Lloyd.) Die heutige Gazzrtta di Venezia enthält unter Anderem ein Dekret, Welches die Aus- hebung von 600 Rekruten für die Marine anordnet. Dir Vcr- ammlungen der Assamblea bieten durchaus kein Interesse. Der- ?clben Zeitung zufolge, haben där Venetianer am Asten, ??stcn,23|en, die Abwesenheit drr iistcrreichischrtr Truppen bcnuchd, einc Rckognos- zirung nach dem linkin Brenta-Ustr vorgcnonnnen. Tas Foglio di Veron a meldet: „Zn Venedig erträgt das arme Volk, wic Flüchtlinge vom 16ten berichten, mit unsäglichcr Ungeduld dcn Trrrorismus cincr Faction, die sich durchaus noch länger Br*rthcidigen will. Man be- rechnet, daß die gegenwärtige Sachlage längstens bis zum 7. oder 8. August anhalten könne., wcilnbcreits selbst die Reichen fich mit Gemüse und Obs! .be-helfen mussen. Die Französischen Schiffe, welche früher Lebensmittel Yineinschmuggelten, müssen „dies gcgen- wärtig, wie man glaubt an höheren Befehl, nuierlassen. Bei den Bäckereien war ein solches Gedränge, daß mehrere Individuen er: drückt wurdcn. (Hrgrn Manin wurdcn Zettel angeheftet, in wel- chen es hieß: Es bleibt uns keine andere Hoffnung, als das Fleisch Manin's zu effen.“ Der Risorgimento läßt fich aus Venedig schreiben: „Das Aussrhcn unserer Stadt ist höchst düster. Ville Gewol'be sind geschlossen, theils wril es an frischm Waaren, theils weil es an- Abnrhmrrn mangelt. Auf den Straßen steht man keine anderen Lrute, als sehr elend gekleidete? und aus- gcmcrgrltc Soldaten. Die Verwundeten sind genöthigt, sobald sie nur halbwcges genesen sind, die Spitäler zu verlassen, um dxn anderen Bedürftigrn ihre Pläxze einzuräumen. Es wagtNie- mand schöne Kleider anzulegen, um nicht den Anschein zu haben, dem allgcmrinen Unglück zu spotten. Das leiste Auffiirgen des Pulverthnrmcs dcr Isola di Grazia hat mehr Schaden angr- riétFt, als das vorigemal, es wurden dadurch mehrere Offizicre gc ii irt.“ '
' Yon der Adria, 30. Juli. (Wanderer.) Das neapo- litanqche Dampfschiff „Delfino“ War der österreichischen Flotte als Unterstutzung zugesagt, und zur Stunde kreuzen vielleicht schon die- srlbrrrLeute in der Vlokade-Linie von Venedig, welche mit din Bcncttancrrr vor einem Jßhre eben gemeinschaftlich Triest und jene Flotte „blokrrtrn, mrt drr ste nun verbündet sind. Das scheint aber rzoch 1r1ck)t Alles zu srtn. chn rinem Gerüchte zu trauen ist, so uberhrmgt der „Delfino“ noch eme ganz andere Neuiqkeit nach Venedig. Dcr König von Neapel bietet dem General Pepe und allen zrrr Zeit in Vrnedingeilendxn Neapolitanern eine allgemeine Anrnrstre an, wcnrr ste "ck sogleich nach Hause einschiffen wollen. Bet Pepe, so viel läßt sich mit (waißhcit sagen, findet diescr Ton kein Echo. Wie es um die Ucbrtgen sicht, müffen wir eben noch erfahren. Vielleicht hat dieser Umstand jene neucrliche Rekruiirung von 600 Mann hrrvvrgerufen, welche für den Marinedienst in Venedig dekrctirt wurde.
Frankreich. Gese ßgebende Versammlung. Sißnng vom 1. August. Vice-Präsident Bedrau. Die Sitzung beginnt um 3"; Uhr. Der Präsident verliest mrhrrre Vorschläge örtlichen Interesses, die Vereinigung mrhrerer Gemeinden und die Trennung anderer betreffend. Diese Vorschläge werden ohne Brrathung an- ézrnommcn. Nack) verschiedener: Anträgen ohne Jntereffe und Vor- esung mehrerer Petitionen leeren sich die Bänke allmälig und die Sißung wird aufgehoben.
Paris, 1. Aug. Bei der Revue, welche der Präsident der chublik am Sonntage zu Orleans abhielt, war die dortige Na- tionalgarde keineswcgcs vollstiindig erschienen, und eine große An- zahl von (Hrmeindrn dcs Brzirks waren gar nicht vertreten. Neben den Vivats für die Republik und für Napoleon, womit das Volk drn Präsidcnim cmpfing, hörte man auch hier und da rufen: „Es lebe die drnwkratischr Republik! Es lebe die Verfassung! Respekt dcm fünftrn Artikel! Es lebe dcr Kaiser!“ Anf leßtrrcn Ruf sokl der Präsident erwiedrrt haben, daß nicht cr, sondern sein Onkel der Kaiser sci. Am Sonntag Ahrnd traf, Louis Vonoparic zu Angers ein, wo eine Fahncn-Austheilung stattfand und wv man das Verfassungswidrige Vivat für den Kaiser ebenfalls von einzelnen Stimmen vernahm; durchgängig hörte man nur tausrnd- stimmige Lebehochs für die Republik und für Napoleon, leßiere meistens uur von dcn Truppen und von der Geistlichkeit. Die Stadt war glänzend beleuchtet und so mit Gästen überfüllt, daß nirgends mehr rin Unterkommen zu finden war u'nd viele ein- ge'ladene "Personen sich gcnöthigt sahen, die Nacht in den Waggons zuzubringen, in denen sie gekommen waren. An der Rede, die Louis Bonaparte hielt, fanden selbst die Demokraten nichts zu radeln. Auf eine Anrede des Maire von Angers antwortete der Präsident: „Ich kann nicht das für Euch thun, was mein Onkel gethan; ich habe weder sein Genie, noch seine Macht. Ich bin aber das Symbol der Mäßigung, welche die Republik begründet. ' So lange ich Präsident hin, oil rs keine untcrdriickie Partei gehen.“ Am Montage schiffte sich der Präsi- dent mit seiner Begleitung auf den Dampfschiffen der Loire nach Nantes ein. Der herrschende Sturm verzögerte seine Ankunft in Nantes, wo er, dem Moniteur zufolge, sehr herzlich empfangen wurde. Am 16, August wird der Präsident der Eröffnung der zweiten Section der Paris-Straßburger Bahn (Maur bis Epernay) beiwohnen und sich sodann nach Chalons nnd Rheims “begeben.
Großbritanien und Irland. London, 1. August. Tas Oberhaus gcztehmigtc vorgestern dic Bill wegen der irländi- schen Armrnstrucr m der (Histalt, wie sie, nach ihrer Amcndirung im Oherhause 1er berathen, mit geringen Abänderungen aus dim Untrrhause zuruckgckommen war. Eine schon im Untrrhausr angr- nommcne Bill. zur" Vcrhüiung drr Wahlhcftcchung, Wurdr zurück- gezogen, da die Kurze „der Zcit eine Auschuß-Berathung nicht zu- lrcß und “i". Antrag, die Geschäftsvrdnyng des Hauses zu suspen- drren usnd dre Bill sogleich zum zweiten- und drittenmale zu lesen, Wegen„xbrrr Wichtigkeit verworfen wurde. Nachdem gestern in "bei- den Hausern dann noch verschiedene Angelcgenheiten von mindcr krhkbllckWm Interesse erledigt waren, wurde heute das Parlament mit Verlesung der vor: einer Königlichen Kommission eingebrachten Rade Ihrer- Majestat zum Schluß der Session prorogirt, worin “_ m BSZUZ auf die auswärtigen Angelegenheiten LLM: „Ihre Majßst t hat uns befohlen, Ihnen anzuzeigen, waL-tider freuxxdsckzafrlrckye Charakter ihrer Beziehungen zu den aus- de? XIDMUMMZhr ein' gerechtes Vertrauen in die Erhalnmg ßen und? FF gewährt. Dre Friedens-Präliminarienzwischen Preu- zeichnet unsanemark nd unter Vermittelung Ihrer Majestät unter- läufer ,eines KKW ajestät vertraut, daß dicser Vertrag der Vor- Brmühun en Z nitiven“ und permanenten Traktats sein wird. Die
8 hrer Majestät werden auch ferner darauf gerichtet
xin- die Wiederherstellung des Friedens in denjenigen Theilen '
uropa's ZU sichern, wo derselbe“ gestört ist.“
.indem die verlangte Grnugthuung grgcbcn wurde, ohne die hrs-
' z'ufrieden gehen.
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Rußland und Polen. Warschau, 2. August. Dem ' heutigen Kuryer Warszawski zufolge, ist der General Lüders mit seinen Truppen am 21, Juli in Hermannstadt eingerückt, und ' hat ritr Theil des Haupt-Armee-Corps, das unter der Leitung des Fürsten Paskewitsch operirt, am 25. und 26. Juli den Ueber- ga_ng über die Theiß bewerkstelligt, und Tiffo Fürrd, am linken Usrr dieses Flusses bescyt, wwlrhe's nun befestigt wird. An dcn (He: fcchtrn, Welche hierbei stattgefunden, nahm dcr(HroßsürstKonstantin selbst Theil und war stets mitten im Feuer. Der Feind hatte, wie Fürst Paskrwit“ch berichtet, 5000 Mann Infanterie und 10 Geschütze im Kampf,. Am 27|en war das Hauptquartier in Pa- roszlo am rechten Thciß-Ufrr, und es Wurde der Uebergang der ganzen Armee vorbereitet.
'SchWeiz, Bern, 28. Juli. Die Verne r Zeit'ung schreibt, es werde in bundesräthlichcn Kreisen [*rrrits auch von der Moglichkrir cincr südlichen (Hränzbcseßung grsprochen.
Dasjelbc Blatt sagt: „Der ridgrniissische Oberst und Vri- gadicr Kurz ließ durch seinen Adjutanten dcr bascllandsck)aftlichrn Rxgierung ansagrn, daß, wrnn das Bataillon Buser in den eidge- nosstschrn Dicnst genommen werden sollte, er dcn Ohrrst-Licutrnant Buxer nicht annehmen könnte, Weil er im Badischen Frcischä'rlrr gr-
Nach Nachrichten aus Zürich, Luzern, Scinvvz, Soloihurn, Baselland, St. Gallen, Aargau, Thurgau u. s. w. sind die Auf- gebote thrils schon abmarschirt, thrils trrtrn st'r am 29sten und 30|cn zusammen, um abzmnarschircn.
Chur, 29. Juli. Die Churer Ztg. meldet nun berichti- gcnd: „Yer Bundes :Rath sclbsi hat seinen Graubündten und Tessin diexcs _Mal brgünstigcndcn Beschluß zurückgenommen und drm ridgenössischcn Kommissär die Weisung erlhcilt, den St. Gal- lern 80 Mann abzunehmen und dieselben drn Graubündlnern zu zu]chicbcn.“
Sitten, 28. Juli. 'Der Courricr du Valais bringt wieder sehr beruhigende Nachrichten Über die Anhäufung österrei- chischer Truppen jenseits der Berge. Er sagt, nach zuverlässigrn VZachrichirn seien in der ganzrn Provinz Ossola nicht mehr als 1le Mann, und diese wiirdr-n, im Gegensaß 311 den umlaufenden (»eruchicn, nicht vermehrt werdcn.
Italien. Von der italirnischen Gränze, 30. Juli. *auderer.) Die Pirnwntesrn sind zwar mit ihren Wahlau- grlrgrnheiien noeh immer nicht im Reinen, sie l'espreckycn abcr doch gurl) dic Frirderrs-Axrgelegrnhcit. Doch [11112111 die Stimmen vir.- wcscn sri; worauf die Regierung von Baselland Ja und Amcn WWW 511997797" sind die Ziffrrangabcn 1'"VUMff dcr "" sagte. Ist nicht Beides erbärmlich?“ Hierauf antwortet dir Eider. §71st9*'1'§i„ck)(§ön ZÜHZÉ'WZchlSlLTYU1? skhk Knörinchnxcrfahrrnd,Fdann Ztg.: „Gar nicht! Hcrr Kur und die "da rlland cha tliche RJ- - 5? en“)? inrn “" „*1 .'U rincs MUMM '“ 31113- und „ruh- girrung_handrltrn béid_e_ durcharrzs und ol)nesAnfsehs§r1Lumachen, [*UKUUUL'S ZWUMU OUW'ÜÖ TMD Sardinimr 9213 in Abrede; drn Umjtgnden anqemencn. . Dre Berner Zig. „iyi auch damit ' Yalher AUD“? MFH. rrncm s'JLckIM fur M “MU“ „VM .'“) :;karrsrrr-rxxx ZrYerWK-hdr “r'chr F. "1.7.1 W 57.1317... 'rrrr... “»S'rxxxkr. ' „22.23.2111.- „.?;'*...,?x§ * » era r. re erncr - . : r'rnJ ' -, „ „ '“ - ,- '
schwer zu befriedigen.“ g g " Amnestie fur die Lombardrn die Rede ist. Es ist vom ganzen Fric-
Bern, 30. Juli. (Deutsche Zeitung.) Heute ist der ka- , drns-Traktaie so wenig bekannt geworden, das; man nicht einmal
dische Minister von Marschall in der Bundesstadt angelangt, |, FMYÜW kann, inwicwcit, was man jrizt hört, gegründet sein
um" die Unierhandlungcn in Betreff dcr badischen Waffen und Fluchtlinge wieder aufzunehmen. In Folge Verfirgung drs BULL- desraths sind 126 den Flüchtlingen abgcnonnncne Pferde nach Bern gebracht wvrdcn, um von dem hiesigen Kanton vorläufig vcrpflegt zu„wcrdcn. Da die Streitiqkrit wegrn drr Gränzvrrlrx'ung in Bufingrn auf eine fiir die Schweiz rhrcnhaftc Wrisc bcigelcgt ist,
So dir! ist abcr gewiß, dcrß, wcnn dir sardinischcn Mi- nisicr nicht iibcr Hals und Kopf sich bkstrel'rn, diese Angelegenheit ans cine würdige Art heizuirgcn, sic ejomi et 10115 eincn schr schweren Stand haben werdcn.
, Die Lonrhardrn und Übrigen römischen Flüchtlinge, wclche in Genua aus Land gestiegen waren, sind großenthrils durch Alessan- dr*ir_r_ gekommen. Sie waren von Caral'inirrs rskortirt, fiihren Pärke vom “schweizerischen Konsul in Rom und gehen nach der Schweiz. (Line nicht unbeirächtlichr Anzahl der Lombardrn wird in piemontesische Regimenter ringethcilt.
Vor S, Stefano befinden sich zwci amrrikanischr Tanwfschiffe, Von denen man behauptet, sie wollten Garibaldi mit srincm (He- folge an Bord nehmen. In Siena waren aus Anlaß der Opr- rationrn gcgen Garibaldi eine österreichische Baticric und 3500 Mann eingerückt.
N UehrrWdie Dinge ingrpRYmichhcn "hört nßmn ?bcn nicht viel _ , „ „ , .* , « » - . cucs. as man vom aptc crichlct, da er rrncr'hin rvrdrr S'S' Es....“PC ' Franzoin O......W ..:
, . „ “ ., „g g „“ ; wissen wolle, und daß eine Unterredung drmcibcrr mit dem Grncral stehen. Dre Urkantone protestnen geradezu, Grauhundtcn nud . W“ 'fsc fr dl'ci 7; tj [. «' d*' "'N'“ [P "l' Solothurn wollen nichls mit drr Sache JU thun "haben und wäl- 1 (1111. 11 un .1*?1n.1 ) geen .? )a F?, ,Wrxrm _ 11 113111 1111__l)11 r,:
. ,. , . gen Vattr darstellt» daß er dcr Zett etwas imchqrbrn mum uud YZIZUYNZT YeranthXÜchkUÉck “YYYWUÜF UDW BW“ 3"; . in Zukunft die Dinge für die weltliche HrrrsÖafrdrs Papstes sich «...ist. ....xxrrxr.rxrrhz ;;... H.??«Fn *Zurhrrrr F;. x ,s» W ...... ""-' APPMZrll J, Rh. sick) ührr den Beschluß der ZBrrndésvrrsammlunq Fall "“l“ scheint erne „Pari'U-Crlfmdung J-U seln“. DW ""'"-- ubrr-
„ , .* gens m Garta wrrklicl) mcht Vlrl Nachqtrbtchrt zrtqt vrrralh drr noch méht ausgesprochen hahen. Am Bundesrats) liegt es nun, die G scl"““t' k 't d . ck D'ck * ._ * * * InitiatiVe zu ergreifen, um das Ansehen des Bundes zu retten * r W tg A r(rxyernzi-xjts “M U“ ann' und den Beschluß zur Vollzichung zu bringen. [ Genua, 2/. x51111. (Lloyd.) Nachriihtcu von Porto mch-
Hrute wurde die Sontmersixung des bernischen Großen Raths ' WU daß drr (Hrsundhciiszrtstand K,“!"l WOWW- W' fick) schon ZU eröffnet. Aus der ersten SBWL] ist nur hervorzuheben, daß der bcffcrn.brgonzretr, ncurrdkrngö vrrsckckmrntrrt hat.
Justiz- und Polizei-Dirrktor, Regierungs-Rath Jäggi, untcrdkffen Ti“ ““l““msckWZBWW“ "“M" uber_drn,al'grschiossrnrn Frik-
Adminiskration Zugleich das Kirchenwescn steht, Zum Erstaunen-drr dk" [JM lc“)? GEMÜ?“- "UTJ „W[N]M " “WW “"“ WWÜUWI
anzen Versammlung sein Enllaffungsbcgehren Von allen Staats: drs p1cml*jlfkstsck§(:11'KL'tlgs-YÜULUCA'UUUI,“ rrach wclchrm m-xrrrkings
Fecht rinreichtc. Seit der Be rüukung dcr nrucn Ordnunq im zahlrrrckre Vrralqchtrdnngxn m din vcryckytrdrnrn Trrtpprnkiirprrn * angt'ordnrt wirdrn, _
Livorno, 24. Juli. (Lloyd.) Hruic wurdc hirr einc Vr- kannimachung erlassen, in welchcr gesagt wird, daß cine Jaciion grwissrnloscr Mrnschrjr unter drm Srhuxxc grhriliqtcr Namen, um * i_hrc rigrnrn bösen Lüste zu befriedigrn, drn l'rstrri Monarchen zum r'ohnr drr gcgehrnen “Freiheit in dir Vrrbammnq trieb. Es wird nun x_rnsmrrksam gemacht, wie sehr Livorno zn "dcn unsrliqrn Er- rignisxrn brigctrage'n, nnd die Hoffmmg daran grkm'ipft, *daß die Burgrr, durch die traurige Wirklichkcit cinrs Brsscrcn [*clehrt, sich nun gewiß der_Rückkrhr dcs dcrdicnstvollrn Fürsten frrucn wrrdrn. “ Tic nrurstrn Nachrichtrn iiber die Krcuz- nnd Qucrziige (Haril'aldi's la_nirn dahin, daß er wirdcr in dcn Kirckwnstaat iibcr- grirrrrn mrd reine Flucht Über Rimini fortzusetzen qrdrnkt.
. Tic &;chlrusrn dcr Brenta wurdcn don drrsOcsrrrrrickrrrn, wir wir 'h_orrn,_ ganz zerstört. Die Wasscr drrBrrnta (dortVren- wn) ergießen rich _mit ihrer ganzrn Heftigkeit nun in dir Laannrn, wclche dort nicht stark genug find, um jede Spur dcs sitßmkWus- srrs zu Vertilgrn. Welche Absichr nun auch dir Orstcrrcichcr gr- haht hahcn mögen bei dcr Zcrtrr'innnrrrmg von Werker, die wir zwar nicht _kcnnrn, von denen man uns abcr sagt, daß sie fiir die Ewigkrit gchaut schienen, so ist erI Brackwasser, das sich dort bildete, den Vcnctiancrn, wic rs hrißt, auch in andrrrr Beziehung lastig geworden. Es ist nämlich dadurch cin reiches LaichlaJLr und cin gewöhnlicher Sammelplatz Von Fischen Vrrtilgt workcn, dir, das mur Clcmcnt nicht vertragen könnrnd, cinen andrrcn Juq nehmen, Das wird indcß noch immer krincn Hunqrr VeranlaFsin“, Das Meer is weit Und tausrndgrlrisig. Tic Rrprkisentantercr- sawmlung ist in Venedig noch immcr vrrsammrlt und hält ihre Sitzungen. Tir Theurrung ist, wie sic cbcn nach dcn lcixien Br- richtcn noch war; Manin's Fleisch wird abcr noch nicht Hrgrffcu.
Arezzh, 25. Juli. (Lloyd.) Gc“trrn lan te irr eine weite, 2000 Mann starke Kolonne österreichisc11wr Trurépcnhan, wcchhe znr Brrsolguug dcr Garibaldischcn Banden bestimmt ist, die ihre Rich- tung grgcn Monterchi genommen haben. Garibaldi's Stab hrstcht
ans Forhcs, Ciceruacchio nebst zwei S“?!)ucn, Patrr Bassi und
fischer) Waffen zu eniehrrn, so hofft man, wenn kein Zwischcnfail eintritt, in kurzer Zeit den griißrrcn Thril dcr aufgrhotcnchrup- pen rntlasscn zu könnrn.
Die Mili!air-Capitnlationsfrage hat cine neue Bedeutung gc: . wormen. Wie man weiß, lag es zuerst im Plane der "bethriligten | Stände, sich in einrr Konferenz Über den betreffenden Vnndrobr- schluß guEYtsprcchrn. Bern und Freiburg ergriffen die Initiative und bestimmten Bern als K*onferanZrt, während die Urkmrtone in ! Luzern zusammenkommen wollten. un kommrn Gran'bündtcn Und
Jahre 1831 saß er in den ohertrn Behörden. ck . Der Rrgicrungs-Staithalter von Pruttirut zeigt an, daß von [ Ylamont aus eine Compagnie vom 25stcn französischen Regiment ,' bis auf 120 Schritte Von unserer (Hränzc vorgeschoben sei und ! daselbst bivouakire. Diese Maßnahme" sei auf die Nachricht rr:- folgt, daß 400 badische Flüchtlinge nach Pruutrui verlegt sricn; ihre Zahl beträgt aber nur 120.
Aus St. Gallen wird "berichtet, daß am 27sten Von den dort befindlichen Flüchtlingen 29 Württcmhrrger, die laut Schreiben des Oberamts Tettnang ungefährdet in ihr Vaterlandzuriickkrhrcn kön- nen, dahin abgegangen sind.
Zürich, 30. Juli. (Frankf. I.) Gestern Abend ist Oberst don Orrili als Ober -Kommandani drr Artilirrie bci der Rhein- Armee aus eincn Ruf des Generals Dufour nach Bern abgereist. Nach dieser Lage des Hauptquartiers scheint die Kriegsgefahr nicht dringend zu sein.
Zürich, 31. Juli. Die Zwölfpfündrr-Battrrie Biirkli ist heute Morgen nach Küßnachi abnmrschirt; dagegen werden “l)ruie hier einrücken 1 Bataillon Infanterie von Schwyz, 1 Compagnie Kavallerie von Solothurn, “l Compagnie Scharfschüch und .'; Compagnie Park-Artiilrrie von Zürich, und dmrhmarschircn 1. Compagnie Kavallerie von Bern.
In der N. J.Z. liest man: „Auf das Gesuch mrhrcrrr hadisck)rr Militairs hat sich ein hier ansässiger Badrnsrr nach Karlsruhe mir der Anfrage gewendet, ob der Bitte vorgenannter flüchtiger Soldaten um Heimkehr und Amnestie entsprochen werden wollte. Bereits unterm 25. Juli ist hierauf vom Großherzoglich badischen Krieg,- Ministcrium, erste Section, von Karlsruhe aus eine Antwort crfqut, dir eine solche freie und straflosc Rückkehr möglich zu machen scheint. Es wird nämlich erwiedert, daß eine AmnestiedrnPrtcntcn nicht mehr zugesichert werden könne, sondern daß dieselben sich zur Untersuchung stellen miiffrn, daß abcr nach dcrhiichste'n Vrrordnuna vom 14. Juli nur diejenigen Spielleute, Gefreitr und Soldaten vor rirr StaFd- oder Kricgsgi'Licht gcsécllt rchrer,s1vxlcl)c n) mit denWaffcn in dcr Han grangen wur en, ) as ntitcr oder Be“ iirdcrcr der . . - . . Meuterei angeklagt sind, oder [_] sonst bei dcm Begifnn odrr drr I)iaorrdcrhr'llr. „Gestern rst hjkv folgende Knndnmrhunxr m.schicnrnx Fortdauer der Meuterei rin militairischrs Vrrhrcchrn begangen ha- HAMMA“? „DW Yauhcrbandr,“ ""TOP "“My-“Ü-!“ plundrrnddas hen. Dieses möge den Petenten mit der Bemerkung eröffnet wer- [ Tal dk („_hmna ubrrzogrn, rn ahrrlwhrr WU". “"ck in WWW dcn, sich an der Gränze bei einem Kommando zu stellen. Mit * Stadt Verfahren woklte, 1ah em, daß ihre verbrecherischen_Absichtrn Bewilligung des eidgknössisckwn Militair-Departrments ist ein * M) nur schlecht hinter,hochtrabcndcn WOM". W'W'IM [MM- Ti“ Großherzoglich badischer Hauptmann in Zürich eingetroffen, um ein » Thore wurdrn khr mrt Verachtung Vrrsrhlorsrn, Jm NÜckM W“; Inventar der im hiesigen Zcughause liegenden badischen Waffen foxgk- Ust s.“? ZZR „M. WMI“ Auflosung 'mrd zrrstrrut fick)“ aufzunehmen. Derselbe hat hier seine fruhcre Batterie wirdrr an- D": Kaiserlich '“"tcrrclck-"sche" Truppen, Obglklch M schr IWW“ getroffen und soll mit dem Militair angebundrn haben,“ ! Zahl und yon langer Krzmkhrrt kaum genesen, wolltcn doch nn.-
, ' ermudlich bet der Vrrthridtgunq der Stadt beistehen. Dir K. K.
_ Basel, 30. Juli. (O. P. A. Z.) Die Vorgestern gcmrl- ck Velitrn, dic Linirntrupprn die*frriwi11iqrnGränjä rr hal'rn unter dete Abführung M' hier ['kfiUkW)?" 120 Pferde und 60 Mann : Lritunq ihrer wackeren Öffizicrr chcktrifrrt rémg'cnrr Rinder- dcr badischen Jnsurgcnien-Armre in das Innere der Schweiz findet „ bande “zu imponirrn Keiner qiimitc sich [»th Klaqjc 48 Srundrn Nicht |M- da vom Bundesrath Gegenbrfehl cingetroffgn sein soll; ' hindurch die gcrinch Ruhr *Wir vcrdanécn es ihrer Ausdauer der Bundesrath soll, wie es heißt, die Sache der Bundes-Ver- i daß die Stadt vo.“: virlen Aiden bewahrt wurdc (Ick bccile micky, sammlung vorlegen wollen. Herr Regierungs-Direktor von Mar- ] dies öffentlich zu bezcigrrr Und mcinrn Dani; ri*chic ich an Die schall ist vorgestern hier durchZcreist, Wie es heiß, Mit Aufträgcn T wackeren Bürger, welchc Zum Schuhe drr inneren Ordnung der an den Bundesrath; die Radikalen, welche sich uber die Reise des Stadt die Waffen ergriffen und durch ihren Eifer sie unversehrk Herrn Furrer nach Basel so sehr errrfert hÜbk-U, mogen nun sich ) erhielten. Die Jrregelciteten oder Biiswilligrn werden sich nztn wohl überzeugt haben müssen, daß die sehr große ?).)Kajoritat "ck