* , „; ,“ «., .:,“ *„Y-z .„ ;.1
„..-«,...,... „...-.„ .
leihe im Betrage von einer Million Thalern während drei nach einan-
der folgender Jahre in Anspruch genommen wiirde, alsdann unter .
ebun aller entqegenstehendrn Statut-Bestimmungen die Ver- JxlftYng ?,“- rheinischen Bahn auf den Staat übergehen soll.“ 3) „Die Gmeml-Versammlung beschließt, die Direction zu bevoll- mächtigen, mit dcr Staats-Verwaliung iiber vvrgenannte Beschlüsse zu untrrhandrln und den betreffenden Vertra mit derselben abzu- schließen. Die Direction wird jedoch ermächtigt, für die in dem V“„sch[usse 5111) 2 gedachte Eventualität auch eine kürzere als die beschlossene dreijährige Frist, so wie einen anderen Zinssaiz als 5 pCt. im Namen der Gesellschaft zu accrptircn, wenn die Staats- Vcrwaliunxz1 den UALschluß drs Vertrégcs davon abhängig machen ollie.“ ) „ 2 er die vom c-taate esirllte Bcdin un , isvonacb sich die Gesellschaft verpflichten sYll, die Verbingdungg ihres Bahnhofes zu Köln mit der in Aussicht stehenden festen Brücke 11er den Rhein gleichzeitig mit der Vollendung der lrxzterrn auf ihre Kosten herzustellen, sieht die General-Vcr- sammlung sich außer Stande, Beschluß zu fassen, bis ein spezielles Projekt einer stehenden Brücke zur Ausführung genehmigt ivordcn, und die von der Gesellschaft zu iibrrnehmcnden Leistungen und Ko"- sien fich werden näher übersehen lassen. Die General; Versamm- lung erklärt jedoch gern schon jeyt ihre Brreitwilligkeit, bci Aus- fiihrung-rinrr stehenden Brücke die zwrckmäßigste Verbindung des rheinischen Bahnhofes mit derselben nach Kräften zu fördern.“ ZäxcilxilntéichelAfiiträge wurdcn von der (Hrncral-Versammlung zum * e u rr)o1en.
Was dcn Betrieb im Jahre 1848 anbelangt, so sind die Re- sultate drffelbcn nicbt günstiger Natur; rs haben die Einnahmen pro 1848 mit 533,106 Riblr. 25 Sgr. 9Pf. gegen 833,671 Rihir. 4 Sgr. pro 1848 eine stärkrrr Abnahme gezeigt, als irgend eine andere deutsche Bahn solchc erfahren hat. Dieselben haben betra- gen: vom Prrsoncn-Transport 285,934 Rthlr. 25 Sgr. 6 Pf., vom Gütrr-Transport » nach Abzug der Rabatt-Vergütnngen _ 223,355 Rthlr. 11 Sgr., an Extraordinariru 23,816 Rihlr. 16 Sgr. 3 Pf. Dir Ausgabrn bctrugcn: 4. Baln-Verwaliung: 85,900 Rthlr. 6 Pf.; ];. Transport-Vcrwaltung: 180,260 Rthlr. 8Sqr. 10 Pf.; (). aljgrmeinc Verwaltung: 25,522 Rtblr. 2 Sgr. 3 Ps. 11 Summa 291,682 Rihlr. 11 Sgr. 7 Pf. qegcn 374 593 Rthlr. 28 Sgr. im Jahre 1847. Obgleich die D*ircciion di,e lanfcndrn Betriebs-Ausgabrn so viel Wie immer möglich rinzuschränkcn und mit den veränderten Verkehrs-Vrrhältnissrn inÉinkiang zu bringen snchtr ssnkcnrrchztrn Tirsrer-anz 1d1ock81 11)er 1döirseSr rrhxblicheu Reduction uni ei crag on *, “ r. r. .) . no 54,71 . der Brutto-Einnabmrn, während dirsme irYer-hér 1847 ?iétr 44,93 pCt. und 1846 42,98 pCt. betrugcn.
Die Einnahmcu betrugen 533,106 Rihlr. 25 Sgr. 9 Pf".
Die Ausgaben betrugen 291,682 - 11 - 7 -
Bleibt Ueberschu 241,424 Rt lr. 14S r. 2 .
Davon sind zu decken: ß h g M
An Zinsen 183,735 Riblr. 2 Sgr. Amortisai. 18,750 - _ -
202,485 ; 2 ; ._. „
Cs bleich demnach zur weiteren Deposition . . . 38,939 Rthlr. 12 Sgr. 2Pf.
1554
. Köln-Mindener Eisenbahn.
Im Monat Juli 1849 wurden eingenommen * Rthlr. Sgr. Pf. Rihlr. Sgr. Pf. aus dem Personen-Transport 69,577. 23. 2. _ 69,800. Y 8. Summa 139,378. 16. 10. Im Monat Juli 1848 wurden eingenommen aus dem Personen-Transport 64,727. 22. 1. " " Güter-Transport 31,360. 13. 4. Summa 96,088. 5. 5. Mithin im Monat Juli 1849 ein Plus von 43,290, 11. 5. In den sieben ersien Monaten des Jahres 1849 wurden eingenommen aus dem Personen-Transpori 410,381. 23. 11. " » Güter-Transport 443,603. 16. 5. Ümma 853,985. 10, 4. , In den firbcn rrsirn Monaten des Jahres 1848 dagegen aus dem Personen-Transport 371,096. 1. 2. “ “ Gütcr-Transport 230,277. 27. 9. Summa 601,373. 28. 11.
Mithin pi“. 1849 ein Plus Von 252,611. 11. 5.
)) ))
Güter-Transport
„
Magdeburg-Leipziger Eisenbahn. _ 5. Betriebs-Einnahmrn. 1) Vom 1, Januar bis nit. April 1849 ...................... 258,433 Rthlr. 2) Im Monat Mai 1849 . ..... gegen 74,721 Rt'hlr. 23 Sgr. 11 Ps. im "Jahre 1848. 3) Im Monat Juni 1849 ..... gcgen 51,511 Rthlr. 24 Sgr. 10 Ps. im Jahre» 1848. Summa 386,667 Rihli'. 25 Sgr. 1 „Pf. 1 8. Personen-Frequenz: 1) Vom 1. Januar bis 1111. April 1849 ...... 208,752 Personen. 2) Im Monat Mai 1849 .................... 77,158 » gegen 76,272 Personen im Jahre 1848. 3) Im Monat Juni 1849 ................. 53,644 » grgrn 66,121 Personen im Jahre 1848. ' Summa 339,554 21" (*Mit. O. Fracht: und Eilgüirr-Vrrkchr. P s 1) Vom 1. Januar bis 1111. April 1849 .......... 805,103'; Ctr. 2) Im Monat Mai, 1849 ....................... 153,6742 » gcgen 168,331 Ctr. im Jahre 1848. 3) Im Monat Juni 1849 ................... 153,758 » gcgen 103,9569, Ctr. im Jahre 1848.
Summa 1,112,536Z/, Ctr.
2 Sgr.
71,624 „ 24 „
Pf.
))
lO [9
Wk
56,609 " “„I » 9 »
Dir Direction stellte in Uebereinstimmung mit dem Verwal- iungs-Naihe in dcr Gcneral-Vrrsammlung den Antrag, von cincr Vertheilung diesrs Restes abzuschcn und denselben ganz dem Rc- serde-Jdnds zu uberwcisrn, wc-ichrm Anfrage jedoch von mehreren Actiongirrn widersprochen und gewünscht wurdc, diesen Uebrrschuß, so gering er auch erscheine, zur Vertheilung zu bringen. Es wurde jedoch der Antrag der Direction zur Abstimmung gcbracht und Von der (Hrnrrak-Vrrsammiung angenommen.
Sämmtliche Bauwrrkc der Bahn haben sich im Laufe des Jah- res 1848 neu brwährt; kein irgend rrhrblichrr Unfall oder Stiirimq am Betriebe War zu brklagrn. Wir laffcn hirr eine Ucbrrsicht drr Briricbs-Einnahmrn drr rrstrn fiinf Monate des laufenden Jahres im Vrrglrich mit drnsrlbett in den cntsprechrndrn Monaten des vor- qrrgrgangznrn, so weit dirscibrn bekannt geworden find, folgen. ,
1849 1848
Monat ,Fiir Personen] Für Güter ]Gesammteinn.[Gesannntcinm , __Thlr. __Sgr.1 Thlr. Sgr.] Thlr. Sgr.] Thlr. SOF?
Januar 14,687 10! 18,761 2 33,448 12 35,407 18[ Frbruar 15,939 21 19,300 20 35,240 11 38,941 29- März 18,702 17 23,215 8 41,917 25 47,236 63 April 23,622 28 22,071 15 45,697 13 ?») ! ML 26,128 24 24,629 19 50,758 13 35,499 21 Summa ]99,081 10]107,981 4j207,062““74[“"““"“"*"" ;
1
Nach dieser Aufstellung zeigt der MonatMai dcs Jahrcs1849 Ö eine Mehrrinnahmc gcgen Mai 1848 von 15,258 Rthlr. 22 Sgr. » Die ersten drei Monate des iaufcnden Jahres aber eine Vermin- derung von 10,979 Rthlr. 5 Sgr. gegen dirseibru des Jahres 1848 und von 39,229 Rihlr. 14 Sgr. gegcn die des Jahres 1847. '
HH) Die Einnahmen des Monats April 1848 md von d ' ' Uicht bekannt gewacht Morden. f er lekctlon
__ '
Bekanntmachungen.
[419] Ediktal-Citation. ' Von der Königlichen Staats-Anwaltschaft in Erfurt isi gegen den früheren Konrektor bei der hirfigcn städ- ksichekZ Schule, Doitor Carl Schramm, welcher fich gc- genwartig in, der Schweiz aufhalten soll, wegen Ma- xesiats-Beietdignng, versuchten Aufruhrs und Hochver- ratbs die Vorrmtersuchung bei uns beantragt worden. seinersZé-xn llVUd dai)?“ hierdurch aufgefordert, fich zu „ emmn net die er ' “ klage spÉestYlZ ingdem g g n ihn erhobene An an) . ä'rz 1850, Vormitta s 11 U 1 an hteßgex Gkklchtsstelle anstehenden Tegrmine eiannfin- den, widr-gcnfalls aaf den Antrag der Staats-Anwalt-
schaft das Weiter Rechtli [' ohn ' “ neuern, beschlossen Werde? ivird. e die Vorladung zu er
Langensaiza, den 8. August 1849. Königliches Krengeriiht. ], Abtheilung,
310]
von hicr belegene,
sehenden Taxe, soll
Alle unbekannten
Termin zu melden, Temprlburg, den
Obi er Termin
[420] Bekanntmachnng.
Der zum öffentlichen Verkauf des Gottlieb Müller- schen Bauergutes in Droskau am 29. August «. an- siehende Licitations-Termin wird hiermit aufgehoben.
Sorau, den 23. August 1849.
Königliches KreaSgericht. Abtheilung [a,
[312] C b i k wird die Kriminal „Beim 6, zum Theil ihrer , den 13. Oktob tm Gerichwgebäude,
:* dem Absaiz außer nach Nvi'Wegrn, in dieser Woche ziemlich stark : Oktober-Lie
Rothwexdiger Verkauf. Das auf hiesiger stadtischer Frldmark, ck, Posimcile
leuten gehörige Grundstück mit einem Flächrnin alt von 352 MorZYn Arker, Wirsen, Weide xc. nebsi (5211111111761 nnd der regeln im neustcttincr Kreise, abgcschäyt auf 13,818 Rthlr. 18 Sgr. 6 Pf., zufolge 'der nebst Hypo- thekenschem und Bedingungen in dcr Registratur einzu-
am 28. September c., Vormitta s 11 U r an ordentlicherGerichtssielle hierseibst snbhgasiirt wcchn:
sich bei Vermeidung der Präklusion spätestens in diesem Königliches VezirkSgrricht.
Reßla schen Befißung selbst an. „ Tempelburg, dUen 12. Juli 1849. Konigliches Bezirksgericht.
Gegen die unverehelichte Clara Magdalene Fütiercr -Untersuchung wegen wiederholten
erantwortung haben wir einen Termin auf er d. J., Vormittags 9 Uhr,
Wkarkt-Berichte.
, Königsberg 22. Aug. Zufuhr war gcring. Wei en 60 bis 72 Sgr. pr. Sä)fl., Roggen 24 bis 30 Sgr., gr. Geiz'stc 23 bis 26_Sgr., kl. Gerste 21 bis 24 Sgr., Hafer 17 bis 20 Sau,
, Kartoffeln 13 Sgr., dcr Ctr. Heu 18 bis 20 Sgr. *“
Stettin, 24.Au . (Ostsce-Zi .)"(Wocken-Brri i. D„as „Writer ist in dich Wochr, mit kZinzrlnrn Ai-snahmrn, Kehr)“ gunstig fur die Fortscxzung dcr Acrndtr-Arbeiten grivisen; den Fort- schritten drr Kartsffrikrankhrii schrittt cs indrß nicht Einhalt gethan zu haben, da die' Kiagcn dariiber von vrrschirdrnrn Sritrn hrr chcr ZZ- als 'gbnrhmen. rizcn it in dicser Woche wieder me r*brachirt ewc rn
i_iamcntlick) durch die festere Tendenz der 123211 iondonergPosT ULF, straffer. 'Sckxon Vorher waren don englischen Nebenpläßcn riniqe Ordrr-s rmgrlaufrn, dir, mii kleinem Nußcn, effektm'rt wurden, “so daß die Umsaye seit Montag ctwa 400Wspl. betragen haben diirf- ten. Es, waren darunter 130 Wspl. schr schöner gcklapper- ier nckermärker Weizen, 91-92pfd. zu 59 Rthlr. fco. Schiff „0 Wspl. uckcrmärker 90-91pfd. zu 574, Rthlr., 45 Wspl. desgls don dcr Aerndtc von 1847 zu 578 Rtl)lr., 35 Wspl. 90pfd. zu 5432 Rthir., 50 Wspl. 88-89pfd. oberschlesiscber Weizen zu 5277, Rthlr., bis 90pfd. durch Maß crseyt. Für 90pr. pomm. wird frr- 1111 auf 56 Rihlr. gehalten, zu Wlichlm Preise schlesischer zu haben ist. Auf Lieferung pr. Sept.*Okt. ist gelber schlesischer Weizen 89 219;wa zu 599111411. frlri hier akngrtragcn; nachdem 100 Wspl., *ei nun 11 e' 11 en, a u 1 au 1 worden, ' :, Liebhabern. z z ) 3 g f fehlt es Mt an
Roggen ist brim Heranxiahcn drs Herbsttrrmins und in Er- wartung bedeutender Amnrldungrn, so wie beim Mangel an lohnen-
zuruckgrganFrn , namriitlick) gilt dies von dem Preise auf Srpibr., „ erung, wahrend Loco-Waarc noch wesentlich höher ist. Fur die norivcgiscl)en Schiffe sind im Laufe der Woche ca. 500 Wisprl (nach anderen Angaben 700) schwerer Waare aus dem
bis 25“; Rthlr. zurück, hob sich später auf 261 Rthlr. und blieb dazu Geld; 86pfd., schon mit 27 Rthlr. abgegeben, ist wieder mit 271; Rthlr. bezahlt und dazu ferner anzubringen, pr. Frü ja r ist 82119772; Mit 291 Rthlr. bezahlt, gute Briefe werden auf thlr. ge a en. _
Große Gerste findet in loco noch zu 26 Rthlr. für 75-767»de
kommen. Von pommerschem Hafer 54pfd. auf Lieferung in eini en Tagen wurden 50 Wspl. mit 1815 Rthlr. bezahlt. „ Extra super ein Weizenmehl pr. Barrel fr. a. B. 22 Sh., Roggenmehl Nr. 1 2“/„- Rthlr. pr. Schfl. '
Heutiger Landmarkt:
Weich. Roggen. Gersk'e'. Hafer. Erbsen.
52 3 54. 24 a 26. 24 a 25. 17 a 19. 28 3 30.
Spiritus geht troy der Kartoffel-Krankheit immer weiter zurück m_id diirfte bald Speculations-Artikel werden; in loco mit Faß 25“, % bez., pr. Friihjahr 232“ % Br., 24 % (Hld.
Fettwaaren. Die Meinung für Baumöl hat sich erhalten, wäh- rend man Anfangs der Woche UF Rthlr. unversi. für Gallipoli bezahlt, ist Ende der „Woche 15 Rthlr. bcz. u. Eid„ 155 Rthlr. gefordert, Aivali bezahlte man auf Lieferung Anfangs der Woche mit 1437 und 14“; Rthlr., es sind jedoch jeyt keine Abgeber mehr vorhanden. Kokusnußöl sehr an ebotrn, 14 3 141 Rihlr. Palmöl in loco Wurde mit 124 _? Nil) 1“. bez., auf Lieferung “12% 3 "€ Rthlr. Leinöl 10'5 Rthlr. exkl. Faß. Fiir Südscethran fordert man 11 Rthir., br. berger Leberthran 21 :: 21"; RMV, chottischer Thran wurde mit 208 Rthlr. chandelt, kopenhagcner Wa fifththran 2211 Rthlr., 3 Kronen 3217-22 Rthli'. *
Rü'biil eher matter; loco und pr. Aug. zucht 13“§ 3 131 Rthlr. bez., 1375 Rthlr. nur zu machen, pr. Scpt.-Oki. ist bei größeren Posten 122 Rthlr. bez. und noch zu machen, pr. Okt.-Nov. 1257 Rthlr. bez. Die Festigkeit des holländ. Marktes läßt erwarten, daß die Flaue hier nicht 11011 Dauer sein wird.
Winterrübsrn ist mit 84 n 85 Rihlr. bezahlt, Sommerriibsen, bald zu liefern, mit 70 Rthlr. für 50 Wisprl. Lange Rappkuchen 1 Rihlr. 3 Sgr. fr. Schiff bez.
Butter noch immer sehr flau. Preise wir [161 gemeldet.
Zink in loco 4% Rthlr. Br., 4“; Rtl)lr. G.
Heutige Börsen-Notirungrn.
Roggrn loco 27 3 285 Rihlr. gefordert, pr. Sept.-,Oktober 82dfd. 267, Rthlr. bez., 86pfd. 272 Rthlr. bez., pr. Früh]. 82psd. 291, Rihlr. bcz. Gerste 22 3 27 Rthlr. kf., auf Lieferung fur Oderbruckx-Grrstr 22 Rihlr., für große erste 26 Rthlr. bezahlt. HafTr 18 n 19 Rthlr. Br., auf Lieferung fiir50-51pfd. 16 Rthir. be 0 lt. - z )Rübiil 131; Rihlr. Br., 1332, Rthlr. loco bezahlt, pr. August 1334 Rthlr. bez., pr. Sept.-Okt. 122, Rthlr. brz., pr. Nov.-Dez. und Dez.-Jan. 1257; Rthlr. bez.
Leinöl 10'7 Rthlr. Br. .
Spiritus aus zweiter Hand ohne Faß 232, % gefordert, mit Fässern 25% bez., pr. Sept. 25 % bez.
Schlagleinsaamen 50 Rthlr. gef.
Rappknchcn 12 Rthlr. gef., Lcinkuchrn 125 Rthlr. Br.
Spanisches Blei in Mulden 6 n 6“; Rihlr. verst. gefordert.
Schott. Heringe ungrst. 8“;-83/, Rthlr. verst., 78-71 Rthlr. nnversi. gefordert, 75 Rthlr. unverst. bezahlt.
Banmiil, Galipoli 15“/.;-Rthlr. unversieuert brz.
Palmöl 12“/.; Rthlr. verst. gef., 121,5; Rthlr. verst. bez., 127,2“, Rthlr. auf Lieferung Verst. bK.
Patna-Neis 7“; a 8'5 11,1. verst., 5“; a 62 Rthlr. unverst. gef., 5“; Rihlr. unversi. bez. “
Calc. Newcastle Soda 4'5 Rthlr. fiir 48% unverst. bez., kryst. 31412 Rihir. verst. gef., 3 Rthlr. verst. bez.
Südscethran auf Lieferung verst. 103 Rthlr. bez.
Kopenhagnrr Z-Kroncnthran 32 Rthir. vrrsi. bez.
Brrslan 24. Au . Wri cn, wci er 47, 51, 55 S 1. el- bcr 43, 47, 51 ,Sgr. g 3 ß 1; , g Rog en 258, 27.124 29“; Sgr.
GersFe-W, 22, 24 Sgr.
Hafer 15.“_ch, 17, 18 Sgr.
, chrsaai matter, bei geringer Kauflust, rothcs 85 bis 11,2, Weißes 6 bis 12 Rthlr.
Rapps 101, 103, 105 Sgr.
Sommer-Rübscn 92-94 Sgr.
Spiritus 655 Rihir. “bez.
Rübö'l 143- Rthlr. Gld.
Zink loco 4“/.; und ab (Hieiwiß 4 Rthlr. bez.
Mit Weizen war cs heute sehr fest, Gerste besser, Roggen und Hafer matter.
„Posen, 22. Aug. (Der Scheffel zu 16 Maßen preußisch.) Weizen 1 Rthlr. 23Sg1'. 4 Pf. bis 2 Rtbir. 2 S r. 3 Pf.i Roggen 26 Sgr. 8 Pf. bis 1 Rthir. 1 Sgr. 1 PH.; Gerste 21 Sgr. 5 Pf. bis 28 Sgr. 11 Ps.; Hafer 15 Sgr. 7 Pf. bis 17 Sgr. 9 Pf.; Buchweizen 26 Sgr. 8 Pf. bis 1 Rthlr. 1 Sgr. 1 Pf.; Erbsen “l Rihlr. bis 1 Rihlr. 3 Sgr. 4 Pf. Kartoffeln 9 Sgr. bis 10 Sgr.; Heu dcr Cenincr zu 110 Pfund 18 Sgr. bis 22 Sgr.; Stroh das Schock zu 1200 Pfund 4 Rihlr. bis 4 Rihlr. 10 Sgr.; Butter cin Faß zu 8 Pfund 1 Rihlr. 5 Sgr. bis 1 Rthr. 10 Sgr.
Markt genommen und mit 28 Rihlr. franco Schiff, mrit ür 87 bis 88pfd., bezahlt worden. Auf Herbstliefermtg ging 'dserfPrcis
--.---!o_--*--- -
weichem dieselbe hierdurch
dcn Gutsbefiycr Reßlaffschcn Ehe-
fie noch zu demselben
bleibrns _mit der Untersuchung und
contunzat-am verfahren werden soll. Berlm, den 6. Juni 1849.
Realprätendcnien Werdenaufgeboten, ]]. D
Busse.
21. Juni 1849, [231 b]
ermerk.
sieht an Ort und Stelle auf der smd dw Talons
000 S0“Ro lautend,
„ abhanden ek . tal-Citation. “ gommen
regte, angeblich verlorene durch Fälschung, eingeleitet. Zu
Molkenmarkt Nr. 3, anberaumt, zu
, _ mit der Au ordcrun vor e- lqdrn wird, zur fesigeseßten Stunde zifif erscheiYen tignd die zu lhkkk Vcrihcidignng dienenden Beweismittel mit zur Stelle zu brtiigrn odcr solche dcm unterzeichneten Gerichtshofe so zeitig vor deanrrmine anzuzeigen, daß herbeigeschafft werden können, und unter der Verwarnung, daß im Fall ihres Aus-
Königi. Stadtgericht. Ab-theiiung fiir Untersuchungssachrn. cputation fiir Verbrechen.
Nach der Angxbeddestern LM. séhonld-iObniDrTSdm „ „ it en, et en and aft . [ gatonen Yes Eßhlandlschen adeligen Kredit-Vercins, jede über
30 , , Aser Nr. M und Wcmxerver &" Ramma Nr.
„ Auf den Anita des crm M. Bondi werden alle diejeni en, weiche xezin ReZt an be- alons u aben vermeinen aufgefordert, fich binnen sechs MZnaken vou , zder Kanziei der Verwaltung des Eßhländischen Kredit- Berems m Reval oder auf unserem Comtoir, Jä er- straße Nr, 51 in Berlin, unter Produzirun dieser a- ions, zu melden, widrigenfalls, und wenn Yi
dcr angescytcn Frist seine Rechte dokumentirt haben wird, die neuen Zinsbogen zu obenerwähnten beiden Landschaftl. Obligationen dem Herrn M. Bondi ans- gereicht werden sollen. , Berlin, den 28, Juli 1849. Mendelssohn ck“ Co., Agentin drs Esthläudischen adeligen Kredit-Vcreins.
Z3b1u11Z (]81' 3118515011 110- 908011611 ()(31'111'11131-(2011- 12301»! [)0118 3181" 80110.
])10 bei uns uugsmsläeten, :im 1.„/*13. Juni 3. c.
Entscheidung in
2111121] an 111311 0011110115 1701] 5y7030n1136n [1115315011 1101165811611 (Zertifikaten Zier 50:11"?- Weräon 7011 1161116- .“m bis :um 30. 561112111er «'1, (:. mit
12 "[für. 26? SJ. Nr. ()0111'. [)81' ()0111). 7011 125 Kb].
an [insured ](3856 besamt.
3011111, nm 25. August 1849. *
111111311 111111 WUZLULQ
Zröäerstral'za R0. 5.
__32 13321 heute in
iemand in
Absay, pr. September-Oktobcr dagegen ist zu 25?- Rthlk- anzu-
“»" *.* .* »“-
Das Abonnement beträgt: 2 At lr. für a , 4 At lk. - e. 8 At lt. - a e,
in allen theileu der Mon ohne reis-Erhöhunsérchie
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„ Pxeußischer
nzeiger.
U: pox-Anßalten des n- und Auslandes nehmen Bex: uns auf dieses „Blatt an, für Berlin die eMantle)! des preuß. Staats- Anzeigers:
Behren-Straße Nr. 57.
711" 234.
Berlin, Montag den „(August
1849.
Z n h a l t, Amtlicher Theil.
Deutschland.
O terrei . Wien. Abtei e des Großfür er) Thronfolgers. - Grund- 39ng- des cLbßahlgeseizes für dsen niederösierreychrschen Landtag. -7 Rgtifi- zirung des Friedens mit Sardinien. - Weitere, amtliche Mittheilung Éber Gökgep's Unterwerfung. - Bericht Haynau s aus Temeswar. _
ermis tes.
Bayern? Landau. Die badischen Dragoner, - Ankunft des Festungs- Kommandanien. , _ tt
BaddeK Freiburg. i Deputation an den Großherzog- "" Rasta un on an . Verm tes. . .
M* asszel. Schrsecibben des ausgeschiedenen Ministers von Schenk.
[cksz *Holstein. Schleswig. Verbandlungen der Landes- Versammlung..- Gravensiein. Auswechse ungxder Gefangenen. - Ankunft schwedischer Truppen auf Alsen.
Waldeck. Arolsen. Das neue Verfassungsgeseß- , .
Hamburg. H amburg. Antrag des Rathes, den Beitritt zu dem Drei- iönigsbunde betreffend. ,
Anstand.
Oesterreich. . Peft . Na ri 1 vom Ab chluß bes'Friebens, -- Graf Katoip. - Fluchthder MY !Yder der urigarischen National-Versamm- lung. - Kossuth und deffen anknoten-Fabrik. - Czernowisß. Blut-
bad Zirvischen den Russen mz_d den Bemschen Truppen in Hermann adi.
Fran eich. Paris. Eroffnung des Friedenskongresses. - Die'Nach- richten von Görgep's Unterwerfung. _ Vermischtes. _,
Großbritanien und Irland. London. Hofnachrichten. - Gothe- feier. - Vermischtes.
SwaiZ. Bern. Aufforderung an die lombardischen Flüchtlinge zur
eim k 1“,
Italien. Rom. Minister-Ernenuung. - Oudinot. -- Der Brand im Couxgio Romano. - Der Papst. - T eaier-Eröffnung.
Vereinigte Staaten von Nord - merika. NewYork, Baß- und Bettag. -- Abschaffung der Todesstrafe in New-Hampshire. - Nachrichten aus Kalifornien.
Börsen- und Handels : Nachrichten. Beilage.
„Amtlicher Theil.
Se. Majestät der König haben Allergnädigst geruht:
Dem Regierungs - Secretair Bennhold zu Erfurt und dem Oberförster Otto zu Stellinen, Regierungsbezirk Danzig, den Ro- then Adler-Orden vierter Klasse; so wie dem katholischen Schulleh- rer und Organisten Thama zu Kuhnern im Regierungsbezirk Breslau das Allgemeine Ehrenzeichen zu verleihen.
Se. Königl. Hoheit der Großherzog von Mecklenburg- Schvisxerin ist, von Schwerin kommend, nach Breslau hierdurch- gerei . *
Se. Hoheit der Herzog Wilhelm von Mecklenburg- Schwerin ist von Schwerin hier angekommen.
Ministerium für Handel, GeWerbe und öffentliche Arbeiten.
Ueber die Annahme und Beförderung der dem Postdienste sich widmenden jungen Männer sind neue, den jeyigen Ansprüchen an das „Poß-InsUtUk entsprechende Bestimmungen nöthig ZKewordrn. Es ck| aber über diesen Ge enstand das nachstehende eglement erlassen, welches zur Kenntniß der Posi-Anstalten und des Publi- kums gebracht wird.
R e g l e m e n t iiber die Annahme und Beförderung der Posi-Eleven.
' §. 1.
Junge Männer, Welche mit Aussicht auf Beförderung in den Postdienst einzutreten wünschen, haben in schulwissenschaftlicher Be- ziehung folgenden Anforderungen zu genügen.
a) entÉOÉeselbe? Jtiiissen _ e er mn _ “ b) éymngsiumjs, Fxtxxs aus der ersten Klasse eines inlandiséhen o" “mer ek höheren Bürger- und Real- Schulen wel e 1111le VI?! Yeäzlement vom 8. März 1832 (von Kampiz's Aci?- rechti 1 and 5, Fol. 103) zu Entla ungs-Prüfungen be- an egi sk? , Mit dem Zeugni vollständiger Reise zum Ab- Fderg UU SUM sittlicher Führung “entlassen worden. sein,
0) fiir den Fall daß sie durch Privat U . * - nterr toder an aus- JYYYFF YYY ailten gebildet worden 911123, mit druf: nach Angelegenheiten von ITWUZRYZUPerium-s der Unterrichts- :e.
m 23- 846 er o d ' der Prü ngs -.Kommission eines Gymxtck QFMMU ZUXXEZ
zu Abiturientén- ([ Schule, verse en YTUFUUJM berechÜStkn h eren Bürger- :c.
«I) in der franzö schen oder polni chen oder engli chen Spraéhe insoweit bewandert sein, um
, sick; darin ms.,“ ' ä kit ausdrücken d Uh mit Ge- ZUUF UTM M* nach deutschen Diktaten schreiben
c) au erdem aber eine deutliche und * e W * * * fißeßn, 81 ge Handschrift be-
§. 2. - Der Bewerber darf in der Regel nicht über 25 Jah“ gu,
* bestellen. ,
muß körperlich, fehlerfrei, vollkommen gesund und . so kräftig sein, daß sich mit Sicherheit annehmen läßt, er werde den mit dem Post- dienste verbundenen Beschwerden und yamentlich den Anstrenguzi- gen des häufigen Nachtdiensies auf dte Payer gewachsen sem. Hierzu ist ganz besonders nöthig, daß er mti einem ungeschwächten Sehvermögen ausgestattet isi. 3
§
Der Bewerber muß vor deni Eintritt iii den-,Po|dien| den 1- resp. Zjährigen Dienst im stehender; Heere abgeleißet haben.
8 . An Diensi-Caution sind 300 Wir. in Siaatspapieren oder inländischen Pfandbriefen gleich bei dem Eintritte als Aspirant zu
§. 5.
Der in den Postdienst Einiretende muß im Stande sein, sich jedenfalls während der ersten drei Jahre, nö'thigenfalls aber noch länger und bis dahin, daß ihm ein ausreichendes Diensteinxommen gewährt werden kann, aus ei enen Mitteln ohnr Bcihixlfe des Staates zu unterhalten. Er ungirt so lange, bis ihm em Ein- kommen aus Posi-Fonds gewährt wird, bei den Post-Anstalten le- diglich als überzähliger Arbeiter, auf dessen Arbeitskraft nicht ge- rechnet wird, sondern dessen Beschäftigung uur" zuni Zivexke bat, fich mit dem Dienste vertraut zu machen und fur seinen kunftigen Beruf heranzubilden.
§. 6.
Die Anträge zur Aufnahme sind an den Vorsteher des Post- Amts im Aufenthaltsorte des jungen Mannes oder, wenn ein Post- Amt daselbst nicht vorhanden ist, an einen Posi-Amts-Vorsteher in der Nähe zu richten, Welchem die weitere Einreichung des Gesuchs an das General-Posi-Amt obliegt.
Dem betreffenden Posi-Amts-Vorsteher muß Gelegenheit gege- ben werden, fish iiber die Familien-Verhältnifse des Bewerbers, über seine Persönlichkeit, körperliche Tüchtigkeit und über seine moralfi che Führung FMM zu untrrrichten. Dem schriftlichen Antrage mu] en folgende eläge beigefügt werden:
a) das eugniß iiber schulwissenscha tliche Bildung, _
b) das eugni über die erforderli „(M Sprachkenntniixr,
13) da:“ Zeugniß iiber die „sittliche Fkhrung, -
«I) das „ eugniß iiber die patriotische Gesinnung, -
e) die robe der Handschrift,
f) die Dienstpapiere iiber abgeleistete Militairpflicht, '
8) das ärztliche Attest iiber den Gesundheitszustand, in welchem auch der Bes affcnheit der Sehkraft ausdrücklich erwähnt sein muß. Da elbe muß von einem Kreis-Physikus oder ei- nem anderen öniglichen Medizinal-Beamten ausgestellt oder von einem solchen bestätigt sein,
11) ein Nachweis des Alters durch Taufschein :c., falls das Alter
nicht durch das sub f. erwähnte Attest iiber die abgeleistete Militairpfliéht konstirt.
i) die schriftliche Verpflichtung des Vaters, der Angehörigen oder des Vormundes, resp. der vormundschaftlichen Behörde zur Unterhaltung des Eintretenden während der ersten drei Dienst- jahre und nöthigenfalls so lange, bis ihm ein ausreichendes Einkommen aus StaatS-Fonds gewährt werden kann.
Sofern der Bewerber nicht unmittelbar aus der Schule in den Militairdiensi und ans leßterem in das Postfach tritt, muß auch über seine Beschäftigung und Führung in der Zwischenzeit befrie- digender Nachweis geliefert werder;
§s *
Die Zulassung junger Männer zum Postdienste richtet sick) nach dem Bedürfnisse. Sie werden Vorerst auf Probe einem Posi-Ymte zur Heranbildung überwiesen. Die Zuweisung und Vrreidrgung erfolgt als „Post-Aspirant“, nach 8Berichtigung der Caution.
§. .
Die Dauer der Probezeit fiir den Aspiranten beträgt ein Jahr. Während dieser Zeit wird hauptsächlich darauf geachtet, ob drr Aspirant wahren Eifer und Trieb für den Beruf, hinreichendTF'a- ?igkriten und denjenigen Grad von Ordnungsliebe und Zuverlasstg- eit besiyt, um danach erwarten zu können, er werde ein brauch- barer Postbeamte werden; ferner darauf, ob er Achtung und Folg- samkeit gegen Vorgeseßte, ein richtiges Benehmen gelJen Untergebene, Ruhe und Bescheidenheit dem Publikum gegenüber eobachtex, ob rr einen sittlichen Lebenswandel führt und ob seine Körperkrcifte fur den Postdienst ausreichen. 9
Genügt der Aspirant den in, dieser Beziehung zu machenden Anforderungen nicht, so wird er mrt Ende des Probejahrs, als un- geeignet für den Postdienst, entlassen. Sollte sich schbn im Laufe des Probejahres herausstellen, daß der Aspirant sich fur den Post- dienst nicht eignet, so kann seine Entlassung auch fruher er-
ol en. f g §. 10.
Entspricht der Aspirant den Anforderungen, so Zritt er mit
Ablauf der Probezeit in die Klasse der „Posi-Eleven“ uber. ' §. 11.
Als Posi-Eleve muß sich derselbe mindestens noch weitere zwei Jahre als überzähliger Arbeiter bei den Poft-Ansialtcn beschäftigen, um sich in allen ZWeigen des Dienstes gründliche Kenntnisse zu er- Werben und fich mit den Geschäftsverhältnissen vertraut zu machen.
Das General-Po -Amt bestimmt, bei welcher Posi-Ansialt der Elevx, behufs seiner nsbildung, in Thätigkeit treten soll.
Wenn der Eleve den' Ort seiner Beschäftigung zu weéhseln Fürzxcht, so bedarf er dazu der Genehmigung des General-Post-
m s
, §. 12. .
„ Macht das General-Posi-Amt von den Arbeitskräften des Ele- ven dergestalt Gebrauch, daß demselben Stellvert'retungen oder Hülfs- leistyngen aufgetra en werden, so empfängt er während dieser Z ' die regelmäßigen äten und, wenn eine Reise damit verknü 117, die reglementsmäßigr Vergütung auf Reisekosten.
__ ;_-
§. 13.
Der Eleve hat die erworbenen Dienstkenninisse und seine Quri- lification zum Postbeamten durch ein Examen nachzUWeisen, Die Zulassung zum Examen muß von dem Eleven durch den ihm vor- geordneten Amts-Vorsteher bei dem General-Post-Amte beantragtwer- den. Bevor dieselbe erfolgt, wird auf die Dienstführuxtg und außer- vieUskliclx Führung des Eleven während seiner Beschäftigung zuruck- gegangen. Motivirte Zeugniss e der Amtsvorsiände , unter denen derselbe gearbeitet hat, sind deshalb vorzulegen. Er eben sich dabei wesentliche Ausstellungen, so wird der Eleve zur Prii ung noch nicht zugelassen- sondern auf eine längere oder kürzere Frist, welche das General- Posi-Ami bestimmt, zurückgewiesen.4
§. 1 . '
Die Prüfung ist in Berlin vor einer dazu berufenen Kommis- fion des General-Posi-Amts abzulegen. Sie zerfällt in eine tech- nische, schriftliche und mündliche Prüfung. Dieselbe hat zum Zweck, die Ueberzeugung zu gewinnen, ob der Eleve während seiner Be- schäftigung bei den Posi-Ansialten sich diejenigen Dienstkenntniffe und eine solche Uebung und Sicherheit in den verschiedenen Dienst- zweigen erworben hat, daß auf ihn als einen vollen, routinirten und zuverlässigen Arbeiter gerechnet werden kann. Yußerdem soll sich die Prüfung auch auf wissenschaftliche Gegenstande er- strecken, namentlich auf Geographie, Geschichte, höheres Rechnen und lebende Sprachen.
Die Kosten, welche mit der Reise nach und mit dem Aufent- halte in Berlin, behufs der Prüfung, verbunden find, muß der Eleve tragen. 15
§.
Besteht der Eleve die Prüfung zur Zufriedenheit, so erhält er das Prädikat „Post-Asfisieni“ und tritt damit in die Reihe der Staatsdiener ein. Genügt da egen der Eleve in einem oder meh- reren Zweigen der Priifung ni t, so bleibt ihm überlassen, sich nach Jahresfrist von neuem zum Examen zu meiden. Vermag derlßelbe auch bei der zweiten Priifung seine Qualification nicht darzut un, so wird er aus dem Postdienste entlassen.
Die Post-Assisienten werdeii vorzugsweise zu Stellvertretungen
oder Hülfsleifiungen verwendet und auf die Dauer solcher Beschäf-
abe der eintretenden
tigung remunerirt. Sie Werden nach Maß nciennetät, in etats-
Vakanzen, und mit möglichsier Rücksicht auf mäßige Secretairstellen befördert. ' ,
Auf vorzugsweise Anstellung erlangen diejenigen Post-Assisten- ten Anspruch, Welche sich durch ausgezeichnete, bei dem Examen be- währte Dienstkenntniffe, neben regem Dienstriser und exemplarisch guter Führung bervorthun. „
Sollte ein Assisteni bei mangelnder Gelegenheit nicht ununter- brochen gegen Diäten beschäftigt werden können, so muß er auch während solcher Zwischenzeit dem Poßdienste seine Kräfte widmen, für seinen Unterhalt aber selbst s01r7gen.
§s .
Mit der etatsmäßigen Anstellung findet die Ernennung des Posi-Asfistenien zum: „Post-Secretair“ auf Grund einer besonderen Vrsiailung statt. 18
H. .
Diejenigen Postsrcretairc, welche den Trieb und die Kraft in sich fühlen, sich zu einer schwierigeren oder Zöhrren Dienstsieiiung beim Postwesen, z. B. als Kassirer cines grö“ eren Amts, als Con- trolleur oder als Revisor er., ferner zu einer Dienststellung bei dem General-Post-Amte oder als Post-Jnspekwr, Amtsvorsteher :e. zu befähigen, haben ihre Qualification dazu durch eine zweite Prü- fung bei dem General-Post-Amte darzuthun. Zu den Wesentlich- sten Bedingungen der Zulassung zu dieser zweiten Priifung gehört, daß der Beamte fish während seiner ganzen Dienstzeit durchweg diensteifrig und thätig bewährt, als ordnungsliebend und zuver- lässig bewiesen und einen unbefirckten moralischen LebensWandel geführt hat.
Die zweite Priifung zerfällt:
in die Ausführung praktischer Aufträge, in die Anfertigung schriftlicher Arbeiten und in eine mündliche Prüfung iiber alle Zweige des Postdienstes, iiber das Verhältniß des Postwesens zu anderen Staats- Jnsiituien und zu den Eisenbahn-Gesellschaftrn, iiber die Verhältnisse des Posiwesens zum Ausland?, iiber die wichtigsten bei dem Post-Jnsiitute in Betracht kommenden Rechtsgrundsäße und iiber die allgemeinen * Grundsäße der Staatswirthschaft :c.
Bei nicht bestandener Prüfung kann eine Wiederholung der- selben nur einmal und zwar nach zivei Jahren stattfinden.
Berlin, den 20. August 1849.
Der Minister für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten. von der Heydt.
Dem Techniker C. Weyrich zu Trier ist unter dem 22. Au-
gust 1849 ein Patent auf eine Vorrichtung zur Fabrication runder Stäbchen zu Zündhölzrrn und derenAufstellung zur bequemen Auf- tragung der Zündstoffe, wie solche durch Zeichnung, Be- schreibung und Modell nachgewiesen ist, „
auf fünf Jahre, von jenem Tage an gerechnet, und fur den Um-
fang des preußischen Staats ertheilt worden.
21 b g e r ei st: Se. Cxcellenz der Königl. spanische General- Lieutenant d e S e rr a n a , nach Dresden.
“..