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ein rcrbäitnißmäßig junges Wort ist, das erst im 17. Jahrhundert
aufkam. (Fin U_k!1fänßilchck, reich mit poetischen Citaten iliu- strirtrr _Artikcl Ut __dcm Worte Nacht gewidmet, an welches sich diele Komdoiita anrerbrn. Nachtgleiche ist eine erst
von ?idclurig verzeichnete Ucberseßung des lateinischen sequjuootiuw. Nachtigall ist entstanden aus dem althochdeutschen nahtaaala' oder ,nabtegala“, von Nashi _und gal, letzteres von „an an", fingen, be- deut_et also „Nacht]angerMJ. Selbstvcrständlicb ist auch dieser Ab- schnitt nebst den _mcht wenigen Zuiammcnseßungen mit Stellen aus unseren besten Dichtern aufs reichste illustriri. “ Zwei "LU? Liefe- run 811 des großen nationalen, im Veriagc von S. Hirzel in Leipzig ers emenden Werk?': sind in Bälde zu erwarten, nämlich des 17. Bandes 1. Abtbeiimig 2. Hälfte 4. Lieferung (G.) und des 71. Bandes 8.Licierunki (L.M.), Welche sich unter der Presse befinden.
- Von der in Miiiicixcn erschienenen „Festzeitung fiir das sicbrntgdruticßc Bundessidicßen 1881“ ist noch eine Ninn- “mer, nämlich Nr. 15, unter dem 16. d. M. ausgegeben worden. Wir "“Haben bei dem Erscheinen der früheren Nummern der Festzeitung be- reits wiederholt Gelegenbcit gehabt, auf den durch Wort und Bild WertbroUen Inhalt dieser interessanten Blätter aufmerksam zu 1111163211. Wie die Redaktion der Festieitunsr mittbeilt, wird bis zum 10. Okwdrr eine weitere Nummer (Nr. 16) der Festzeitung, welche 'das Titelblait nebst analtßwrzricbniß, die ausfübrlicbcn Gewinner- listen sämmtliciyrr Ebrcn-, Fcst-, Frld- und Standstbeiben, sowie das genaue Vcrzcichniß der ersckoienrnen Becherprämien enthält, ausgegeben werden. Außerdem wird bis Mitte November die ausführliche Rechnungs- abLagc und Statistik dcs ““Fest-:s im Format der Festzeitung erscheinen. Diejenigcn, welche diesen ?Anhang zur Kompletirung der Festzeitung zu erhalten wünschen, werden gebeten, sich unter Einsendung von 30 „Z in Briefmarken bei der Exprdiiion der Frstzciiung (Müncdrn, Sendlingerstraßc 83) bedufs Feststellung der Auflage baldigst vor- merken zn lassen. Die Zusteliung erfolgt franko.
- Das rrstc Heft der neuen (13.) Auflage von Brock- Baus' „Konversaiions-Lexikon“, deren bevorstehendes Er- Fcheincn vor Kurzem angekündigt Wurde. ist soeben zur Veröffent- 1ichung gelangt. Ein Blick in dasselbe läßt sofort erkennen, daß der Prospckr nicht zu viel besagt, nirnn er versichert, das Werk Werde in diescr nenen Auflage darch wesentliche innere und äußere Umwand- lungen den gcsteigcrten Anfsrdernngen der Gegenwart zu entsprechen “suchen. Als die durchgreifendstr Aendrrung, und zwar als eine dem allgemeinen Verlangen unserer Zcir entgegenanmcnde Höchst Wertb- vvÜe Vrrbrfferung, erschririt die Jilustration dcs Textes mittels Adbüdungcn und Karten; es sollen 400 Tafeln, je nach der Natur des Gegeustandes in Holzsibnitt, Photo- Wpie, Liibogrdpbie odcr Farbcndrnck bcrgcstclit, geliefert Werden, drncn siti) 11011) 111 den Text selbst gedruckte „Holzschnitte anschließen. Im ersten Hefte befindens1chvier ebenso elegant wie stilgerecht ausgefiibrie Tafeln: eine Karte das nordwest- Lichen Afrika imif der auch die Routen dcr neucren Afrikarciirnden pcrzrichnct sind) und drei Blätter mit Abbildungen zur Architektur, Botanik und Zoologie: Alhambra, Amprlpfjanzen und Aniilopen. So geht dem gediegenen Inhalt des altderübmten Brockhausscbcn KonNriaiiorrF-Lcrikons nun auch die Vrranscbauiichung durkb zahl- reiche bildliche und kartoaraplxisckye Darstellungen unmittrlbar zur (Seite. Frrncr 1“an die srhr vortbeiibast veränderte Drucksinricbiung ins Auge, die es möglich gcmackot hat, cmi- vier Bogen eine größere Menge Text _zn bringen, als ichs Bogen drr vorigen Aufiarie enthielten; da nun die Bogenzahl hauptsächlich den Maßstab fiir die Preisbcstim- “mung eines Wrrks (i_bxiicdt, so ist Ersparnis; an Raum hier gleich- 'bedcutc11d mit Gcldcriparniß fiir den Käufer. Endlick) macht sich schon im vorlirgrndcn Hefte nchen Vernicbruna drr Artikel durch den neu binzuactrctcncn Stoff die Behandlung in Spezialartikcln bemerk- Bar, Welche, gleichmäßig auf alle Wiffrnsfäcbcr sicb erstreckend, zum rascheren und drqurmcrcn Auffinden von Einzelheiten dienen wird, “so das; das Werk dcm Ideale cines cncyklopädifchcn Nachscklagcdurd8 Audkunit uud Belehrung über jede auftauchende Frage zu bieten, immer nährt kommt. Trotz aller dieser Verbeffcrungcn bat die Ver- 1ag§lckandlung den niedrigen Sudskriptionkpreis von 50 .?! für das
est, wic cr bei den vorberargangencn Auflagen bestand, nicht erhöht. ch vcreiniat sicb drinnacd, der dreizehnten Auflage des Brockhaus- “schrn Konversation?-Lcrik0ns einen Erfolg zu verbürgen. GeWerbe und Handel.
Zn dcr gestrigen außerordentlicben Gcneralvcrsammlung der Aktionäre der erlin-L nlsaltischen Eisenbahn Wurde der vorliegende Vcrkanidantraa abgclcbnt.
_ Dar .Drcödn. Journ.“ bringt folacnden vom 23. d. M. datirten rrstcn Leipziger Mesibcricbt: Bci recht günstigem Wetter begann die dicrjäiwißc Herbstlcdrrmessc, woruber wir Folgendes [*c- ricbten. Nac!) cincr]! selir lcbdqficn Scmmcrarscdäft und einer ebenso animirten Ledcrmciie „111 Frankfurt a. M. licfi sick) cin angenehmer Verlauf dcr Lcipiigcr Meytngc erwarten; Dirie Voraussetzung ist in Erfüllung gegangen. Mit frohen Hcffnunncn erschienen die Fabri- kantcn an ilircn Siapclvläkcn, und wenn auch das Mas: überstriacndc Fordcrungcn icin Gclidr Seitens dcr kauflustigen Rcilcktantcn maden, io wurdc ddib in vielen Fallen cincrmäsiiqcn Avance zugestimmt, bcsondcrö wo dad Fabrikat de_n Stcmrcl dcr Solidität und reellen Trocknung Bewabrtc. Daz Gcicbäft cniwiciclte sicb allenthalben recht zufrieden- stcllcnd. Den slottcirUiniat; rrrursacbtc auch die Wabrncbmung dcr wenig umfanircicbcn ,iuiubrcn. Jo das; die „Käufer sichtlich dcmübt waren, so mich als möglich die ür ibrr Bcdürfniffc geeigneten Sor- timente zu iicdcrn. _Tic ck_frculiiize Kauflust bcbmrrtctc sicb dis mm Schlui1_dcr Ledermciic, aui welchcr dic Minderzuiubr in Soblcnlcdcr argen wristigc Mikdncliömei'scn etwa 3000 (icntncr betragen 111.111. Die Preiir in Sodlenlcder bai'cn sich in den Prinmtrdckmmgcn und besten Qualitätcn um .“; bis 6 .“. pro Gentner ncbobcn, wäh-
rend acringxrc Eorjimcntc dic sritbcrigcn Preise erziel- ten. Barriiibcs Sdblcnlcdcr , qundighiledcr rc. bcwcaic fick) in den lci-tmonatlichn 'Prc1§i*crk*altiitiicii, und im Wesent-
lichen gilt_ dies aukb ron Vacl'e- und Treibricmcnleder, sowie den dwrricn Svrjcn Blanklcder, Alumlcdcr und anderen Gat- iungcn Lcdcr iur ?iiiemcrci- nnd Sattlcrcibcdürfniffc. Braunes Kalb- vnd Rindlcdcr für Swuwrmckcr waren mäßiger beacrrt, doch die „'Zu- subren aucb _nnrdcr Nacdrragc cntirrccbcnd. Aeufrerst animirt gina es in den Kchcn drr Ktrdlcdcrfabrikanten zu. Tiefe, leider durch allerlci Ursachen riclc Iaire in_ scbwer acrrüitcr Geschäftslage ardei- iendc Branche battr dies Mal rrrbe Meütaar. Tie bcwilliatenPreiir waren im Turcbfcdnitt 10 0/9 ["oder als in levtcr Zcit und bei alle- dem konnte dem rvrisandcncn Bedarf (aum zur_ Hälfte acnüai wcrden. Ticicr Artikel wird voraussichtlich auch jür die kommen- den Monate seine boden Preise aufrccbt balken, da ein wirk- licher Mangel an miicndem Material fühlbar ist. Ebenso er- frrulicb dcwcntc sicb der Verkehr auf dem S afledcrmarkt. Käufcr waren zahlreich rcrtrcicn, so das; die Lager icb sebr bald andrer- kmft zeigtxn und dir Hach durchschnittlich mit 5 bis 10% anzu- nehmen in. Ticicr Artikel gewährt trvydem nur cinen frat- lichen Verdienst, weil das Ndbnmterial knarv und tbcucr ist. Aus- ländiicbc Lcdcriortcn crwiescn sicb obne Nacbiraac und die bcimiscbcn deuticdcn Fabrikate kabcn wicdcr idrc fruberc Beliebtheit erlangt. Mörbie _nur mit dicicr günstiacn chdung für unsere Gerber auch die (ancbt dci dcniclbcn mcbr und mehr Play reifen, daß nur die tclluna _cinek- rc_cll trcckcncn, mit Fleiß und «orßfalt dcarl'citcten abrikatek dic crbofitc Rentabilität für die Gerberei zu men im Stande . Gute und rcc_l1c Sortimcnkc in allen Ledersorten bakcn auch in ditscr Mesic allseits bokc Preise erzielt und die Nachabmung der fortschreitend so_lidcr) Fabrikation Seitens drr bcimiscbcn Gcrdereien liegt in deren ctgcmiem In_tcrc1“1c, wie auch im allgemeinen Interciic der Gesunduna der_lange 3eit_recht eprüftcn Ltdcr-Jnduftrie. Die Zufuhr in rokcn Haufen war in Jo ge'der seit eini1cn Monaten [cdbaircn Nachfrage_nur madig. und wobl das Meiste ist zu steigen- den Preisen verkauft worden. Jn_Kirs war nur der steigenden Kreise, welche bereits [eit langer Zeit an den Produktionsrlävcn bc? eben, die Zufuhr aenuaend. _ - Tic .Auaöb. Postzta.“ schreibt: .Vekanntlicb ist da: dave- riscbc Hochland sebr koblcnkalnq. In unmitteibam Nähe der Kohlengruben an: der Westseite der Traernsers quillt Oel an! der
Erde. Nacharabungen baden stattgefunden bis zu 52 111 Tieie, welche ein Hereindringen von Oel aus den Jelsenklüften erkennen ließen.“
London, 23. September. (W. . V) In der gestrigen Woll- auktion Waren australische Wollen fest, Kapwvllen unverändert.
New-York, 23. September. . _ . B._) Baumwollen- Wochenbericht. Zufubren in allen Unionsbä en 11000 V., Aus- fuhr nach Großbritannien 42000 B., Ausfuhr nach dem Kontinent 2000 B., Vorrath 342000 B.
Verkehrs-Anftalten.
Das 5. diesjährige Heft des im Ministerium der öffentlichen Arbei- tcn berauSgegebenen „Archiv für EisenbahnWesen“ enthält einen Artikel über die Eisenbahnen in Mexiko, der u. A. auch einige ein- gehendere Mittheilungen über den projektirten Bau einer Schiffs- ci_ienbak)n iibcr den Isthmus von Tebuantcpec enthält. Dieses Projekt, welches auf den erstrn Anblick fast abenteuerlich er-
_ scheint, ist seiner Ausführung nabe gerückt und verspricht für Handel
und Verkehr der Republik Mexiko von besonderer Bedeutung zu werden. Die mexikanische Regierung hat am _18. Dezember 1880 dem bekannten amerikanischen Ingenieur Kapitqn James V. Eads die Konzession zur Anlage einer solchen Sckpiffsersenbabn, zum Bau einer gewöhnlichen Bahn in der Länge von 135 km und zur er- steÜung einer telegraphischen Verbindung zwischen dem olf und dem Stiiien Ozean unter sehr günstrgerr Bedingungen ertheilt. Die Seeschiffe, und zwar selbst die großen der zur Zeit in Fabrt befindlichen Kriegs- und Handelssibiffe nicht aus- genommen, Werden Voklbeladen im SceHafen zunächst in einen etwa 3000 engl. Fus; langen Kanal geleitet, an dessen Landende unter Wasser fick) der zur Aufnahme derseibew bestimmte Transportwagen (crac110) befindet. Auf diesem Wagen Wird das Schiff in der bei Trockendocks iiblichen Art und Weise befestigt und gestützt, und der Wagen sodann durch eine feststeHende Masckzine _bis auf Landhdbe gcschleppt. Der Landtransport erfolgt durch zwei Lokonwtiven, die eine fünfmal so große Stärke wie gewöhnliche GÜterzug-Zlokomotiden haderi. Der SÖienenrveg besteht aus 10 oder 12 in eirier Entfernung 11011 4 bis 5 Fuß neben einander laufenden Schießen, die Beförderung sokl erfolgen mit einer Geschwindigkeit von 10 bis 12 engl. Meilen in der Stunde. Der Schiffsnmgen ist_ so gebaut, da er für SÖiffr von_ jeder Größe paßt. Er erhalt in jedem Fa e so viel Räder - dre mri Leichtigkeit angebracht und beseitigt Werden können -, das; jeder"- nur eine Last von 5 1; zu tragen hat. Bei den grö ien Dampfern von 6000 r würden also 1200 Räder erforderiicl) ein. Ueber irdem Rade befinden sicb 2 kräftige Federn, so daß das Schiff zur _Sichcrunq gegen etwaige Erschütterungen gleichsam auf el_asirsckyen Polstern ruht. Die Dauer der Fahrt stellt sick) bei einer Länge der Bahn Vor) etwa 107 englischen Meilen aus 10 bis 12 Stunden. Um gleichzeitig don beiden Richtungen her die Schiffe faßren zu können, sind mehrere AuSiveichefteÜen vorgesehen. Die Neigiings- und Krümmungsrerbältniffe der Bahn sind sehr L_Ünitige. Die Wendungen Werden mittelst Drehscheiben überwunden. m Endpunkte der Bahn wird das Schiff in derselben Weise, in wrlckycr cs Heraufgezogen wurde, wieder in das Wasser hinimiergclaffen. Kapixan Eads hat sich über die Vorzüge seines Projekts dor anderen Vcrbnzdungrn des Ailantisckoen und StiUen Ozeans, insdeiondere dcm neuerdings_ von Hrn. v. Leffeps in Angriff genommenen Panama- kanal in einem durch den Druck Veröffentlicbtcn Brief vom 22. Dezem- ber 1880 an den frÜHeren Präiidenten dcr VereinigtenStaatanayes aus*geiprochrn. Danach wird die_ Entfernung ria Tebuantepec zwiscbrn d_en axiantrscben und den pazifi1chen Häfen Nordamerikas um 1500, die znnschrn New-ercans und den pazifischen Häfen gar um 2300 L1_1g[. Meilrn abgekurzt. Die Segelschiffabrt vermeide aufdicsem Wege dlc gcfabrlrchrn Orkanc der karaibiichcn See und die lästigen Wind- stilirn, Welche Ost und West von Panama zeitiveise andauern. Das Klima von chuantrpec sei Künstiger, als das von Panama. Die Kosten der Schiffsbgbn seien effcr zu berechnen, als die das_Kmmls, sic betragen nur em Viertel der Summe des le tcren._ Dre Bahn ici ichneüerzu bauen, “fie erfordere geringere Betriebskoiien, sie könne 150110 nichr S_ckziffe de_xördcrn, als der Kanal, und ihre Leistungs- fälymkrit lasie sich _belie ig erhöhen. Mit der mexikanischen Regie- run_g [iat _sich, wie Hemerkt, Eads bereits verstandigt. Die Kon- zession ist 1[)n1,_ oder einer _von ihm zu gründenden Gesellschaft auf 99 Jahre crtbeilt. Er erhalt unentgeltlich alle innerhalb einer be- st__1mmt_en Zone _bclcgcncn wüsten Staatsländcreien und Baumaterialien, fur die Arbeiten an den Küsten außerdem eine Schenkung von 8400 qkm Staatßländcrcicn. ES wird ihm Zoll- und Abgaben- frcibcit in h_edeutcndem Umfange gewährt, und er hat dei Festsetzung der Tarife ziemlich freie Hand, da er nur durch -- augenscheinlich srl); boch bemeffene -_ Marimaliarife von 10 Doll. für jede Tonne Guixr und 15 Doll. fur jeden Passagier, beschränkt ist. Der meri- ka1111chcn chicruzig hat er grwiffc Bevorzuxiungen und Transport- frcikicitcn zu gcwabren, die Arbeiten müffcn innerhalb 2 Jahren be- onnen_und innerhalb 10 Jahren beendigt rverden' Eads hofft, die- Lelhen 1cbon_ in 4 Jahren zu vollenden. Das Bau apital nimmt er aus 75 Milltdncn_Danr an. Vebufs Beschaffung dicser Summe rechnet (!ads aux Unterstüwmq dcr Regierung der Vereinigten Staaten, welche eine Zinßgarantie von 8 0/0 für zwei Drittel des Arilagcl'apital§_ übcrnebmen soil. Urn dieselbe lyicrzu genci t zu machen, 11t in Art. 27 der Konzession die Bcstimmuna au - acnomnrcn, das: die Gesellschaft, wenn sie von einer fremden Regie- rung cine Unterstüxung, sci kö in Grid, _sei es in Zinögaranticn, erhalt, dicser chicryng die gesammtermfünfte der Bahn über- weisen kann. _In seinem erwahnten Briefe stellt Eads mm in Aud- ficbt, der Regierung der Vereinigten Staath,_fal16 sie eine derartige Jinégarantie leistet, Bevcrzugungcn bci Feststellung der Tarife für ihre Handeldicbiffc gegenüber denen anderer Nationen und freien Trandrdrt für ihre Postsendungen und ihre Kriegsschiffe zu gewähren. Ami) soll die Garantie erst in Wirk!a1nkcit_treten, wenn “ich das Unternehmen xmrb Fcrtigsteüung von 10 Meilen als prakti cb aus- führbar crwicjen bat.
Berlin, 24. September 1881.
Cöln, 24. September, 1 Uhr 10 Minuten früh. Die englische Post vom 22. Abends und vom 23. früh, plan- mäßig in Verviers um 8,49 Ubr Vormittags, bez. 8,21 Uhr Abends, ist arrogcblieben. Grund: Zugentgleisung in Belgien.
Die religiöse Malerei ist auf der diesjährigen Kunst-Auo- stellung durcb 1wei roße Tafeln außerlicb stattlicb repräsentirt: v. Gebhardo (Tüsieldo ) . immclfabrt' _und Gra Harracbs .Ver- sucbun Cbristi'. Des ertacnannten Kunstlcrß . bendmabl' (jcvt Eiarnt um der Nationalgalerie) erregte bekanntlich zu seiner Zeit die röytc Sensation und noch rößere Erwartungen von der dadurch cbembar inauaurirten ncucn ? irbnnY_ welcbe den göttlichen Stifter unserer Religion in der menschlicb-s [achten Gestalt, in welcher er, gefolgt von den aus dem Handwerkerstande hervorgegangenen Jün- crn, untcr dem Volke lcdrend wandelte und den Armen das
vangclium predigte, zur rcalistisch-wahrcn allen traditionellen odcr idealen Prunkes baren Erscheinung bringen wollk. Dosi diescr Wm aber ein Irrweg war, bcwci das neueste Bild (Yckbard'o zur Evidenz. T_cr Widersprugx zwis en der ["is auf die scdmcrzentstelltcn, dic auöawtandcnen pbviiicbtn Leiden rctratbendcn uge ganz rcrmcnscblicbten Gestalt des Heiland“ mit dem göttlichen
under der Himmelfahrt, welches die auf die Kniccn gesunkene Gemeinde in anbctend bewunderndcs Staunen versetzt ist ein icbncidcndcr. Aber auch in den Körfen der Menge ist nicht jene beitligende römmigkeit und Andacht zu finden, die uns an den älden_ älterer Meister xo ergreifend ent rqrntritt, andern die, wenigstens in manchen, is zur Undeimlitskeit mwiffenbgfte Schildmmg deo patho- logischen Zustandes der Verzückung und Ekstase._Schadc um die enorme Summe von Mühe und Fleiß, welche auf die koloiiale Tafel ver-
wandt ist, und die besonders in_ _einzeinen liebedoll auSgcfübrten und außerordentlich lebenSwabr individugltfirten Figuren zu T_age tritt, welche auch dem gewählten Kostum nach an Holbeimche und Dürersche Vorbilder erinnern!_ _ _ Menschendarstellung eine archaist1sche Leistung, hervorgegangen, nicht
wie jene Werke der altdeutschen Meister, denen es nachstrebt, _aus, der unerschütterten Ueberzeugung des Glaubens, sondern aus skeptijchec'
Reflexion und modernem PesfimiSnxus. _
Cin Gegenstuck dazu bildet die „Versuchung Christi" von Har- rach. Wenn jenes sich noch ÜUZZÜÖ an die Tradition hält, schaltet diefes damit in ganz sybiektivrr eise.In allen drei Evangelien, Welche von der Versuchung berichten, rst Satan als Machthaber, als Beherrscher des irdischen Besitzes gemeint,_n1cht als Erreger sinnlicher Begierden; ihn als eine Art Saianella mrt den Zügen einer modernen Baüerina darzustellen, ist also, gelinde bezeichnet, ein totaler Mifmriff, wenn mim nichr gar an einen gesucht geistreichen, originclslrn Effekt denke_n rmil._ Mit dem biblischen Stoffe hat_ das Bild jedenfalis so_Wcmg, gemein, daß man zunächst eher eine Scene aus den Mahrchen der_ „Tausend und einen Nacht' oder einer anderen orien- tglrscben Erzählung vor sick) zu seben glauben _ möchte, erne Annahme, Welcher auch der Umstand starken Vorsckmb leistet, daß: die_Tracht des Heilandes (nach des Franzosen Doré: Vorgange) drr- ]erirgerr eines mnbamedanisckyen Orientalen unserer Tage angepaßt _1st. Die Figurrn smd iiberdies in der Zeichnung und den Urzxriffen nicht eben glucklrcb, ganz bewimderungswürdig und mit trchmstbcr _lel- endung gemalt dagegen die Landschaft, von dem in plasti1chrr chturlrch- keit Hervortretenden Felsen, auf dem sich die Scene abspielt, [ns Hinab__auf das entzückende Panorama in der Tiefe, welches wegen der_darizber lagernden gelben Nebel zwar anfänglich frappirt, dann aber in seiner Eigenart um so uberzcugendrr wirkt, weil es den Stempel der Wai):- heitsgetreu wiedergegebenexi eigenen Anschauung Trägt.
Enisckziedcn mehr qlaubige Tradition Wehr dem BSscbauer mis Hagens (Erfuri) „Ruckkebr der beiden Marien nebst Josevk) VKU Arr- matHia und Nrcddemus von der Grablegung“ entgegen. Der KUUsiler, dessen „Samariter“ auf der Ausstellung Von 1879 an_ einer aÜzu gewiffephgsten ModeÜbenuizung litt, Hat sich darm zu größerer Frrrbeit der Behandlung hindurchgearbeitet. Ein fein empfundenes, zur Andacht stimmendes Kultusbiidc'hen isi die Unken" §10r10§u von Ernest Preyer (Düsseldorf), „Iudaö“ von Wilheim Wrilner (Weimar) wohl nicht so ernst zu- nehmen sein dürfte, 1er er es durch die kraffe Düsterbeit der Farben- stimmimg prätendirt. Eigentlich schon unter eine andere Kategorie fällt eine großartig angelegte Landsckyafr von Moritz Erdmann, die aber wegen ihrer Staffage:_ die beiden Marien am Grabe Christi trauernd, iind rl)r_cmrdealen biblischen Charakter nacb hierher gehört.
_An die gxrzyge Zahl und die verfehlten Leistungen auf dem Erbtetc der religiosen _Malerei ließen sich mancherlei Vetraäßungeu kyupfen und_durch die bcmerkenßwertbe Thatsache iÜustrircn, daß; die leßie Wrilck11acht80usstellizng der Berliner Akademie Wegen Man- gels cm re_lrgrösen Bildern nicht zu Stande kommen konnir, indcffcn ist dazu hier nicht der Ort.
Zu den schönsten Yücbtrn der seit einem Jahrzehnte wieder- errnngcncn nationalen xinkzeii Deutschlands gehört die Befreiung deutschen Kunstgescbmacks _und die Wiedergeburt des deutschen Kunst- gewcrbcs, deiien Erzeugmffc vor dritthalb Jahrhunderten auf dem Wcltmarkte dieselbr Vcdcytung batten, welche die kunftaciverblichen Erzeugnisse Frankreichs _dte 1615th Jahrhunderte hindurch behauptet haben._ Jede der _zablreicbcn L_liissteüungen dcr leisten JaHre bat den erf_rer_1[rchen Beweis dafur gclrciert, welche gewaltige Fortschritte das heimische Kimsigcivcrbe mache u_nd wie sich me)r und mehr unter _der Mitwirkmrg der besten künstlerischen Kräfte eine nationale Stylrichtung ausbridrt, welche, zu höherer Vollendung ge- bracht, den Erzeugmnen des deutschen Kunstgcnierbes dic Wieder- erlanmzng der Hrrrsrhaft cini dem Weltmarktc verspricht. Diese Kunst- industrte durch direkte S_tarkung dcr Produktionskraft zu_f0rdern, ist zunächst Sache der Gebildcten des Volks. Wer ein Verständnis: für die große natronalökononnsrbe Bedeutung der jungen ku_nstgewcrblichen Beivegung Hat, wer Begeisterung für die Elite deut1chcn Gewerbe-
fleißcs in sirb trägt, der _wird bereitwillig dte Hand zur Fiördcruna bieicn._ Von diesen erbittet und erwartet man mit Vertrauen dic lebhafte Beibeiligung an einem Unicr-
ncbmen, Welches zur Hebung des Kunstgewerch dienen soil,. einer zum 15. Dezember 1881 slgttfindcndcn öffentlichen Verioosung von_durch Neuheit, Zwrckmaßigkeit und niustcrqiiltigc Ausfuhrung ausgezeichneten Gegenständen, wciche der hiesige Archi - tcktenver_cin in Verbindung mit drr kunstacwcrblicbcn Weib - nach_tömr1sc vrranstaltct._ Das Königliche Obcr-Präsidium der Provrnz Brandenburg hat diese Verloosuna auf Grund ch vorgeleg- ten Vcrlooiunasplans genehmigt, nach welchem 100000 Loosc 41.“ ausgegeben werden und 2052 Gewinne im Werthe von 66 800 „sé. zur Ycrlooßunci kommen sollen. Bei den Gewinnen kommt nur der wirkliche ' nkaufswertb in Ansav. Den ersicn Hauptgewinn im Werthe von 6000 „44 _wird Sildergerätl) fiir eine Taicl von 12 _Personen (Auf]aßstücke, Vyrlcaegerätbc, Es;- neraibe, Deffertzcratbc) bilden, zu dcffen Veiibaffung eine [*c- scbränktc Konkurrenz ausgeschrieben ist. Das sämmtliche Gcrätb wird in Silber don 8110/1000 Gehalt auschübrt. Außer dem Handme- winnc im Werthe von 0000 „44 kommen noch 2 (Gewinne 11 3000 .44, 4 Gewinne k 150) „46, 10 ck Zis) „M, 25 d 240 .“, 50 1 120 „46, 10006024, 2001130“, 300520.“, 60)d15.44und70011 5 .“ _zur Verloosung. Der Vertrieb der Loose ist der Firma Max Steimß in Görliy, in Berlin vertreten durch die Ccntralbucbbandlunn im Ccntral-Hotxl, Laden Nr. 14, bei der sich auch Wiederverkäufer zu melden haben, iibertragen worden.
Brüssel, 23. September. W. T. B.) Der Osirndch'ug ist _hcutc bci Vertrvck (Arrondii emcnt Löwen) entgleist; von dcn Paiiagicren sind zwei ganz leicht verlevt.
Dem Nqiional-Tbcater bringt“ der ,Cinrm' allabendlich ansehnlich (mülli: Häuser:_ 0! k.:mn jedoch das Stück nur noch bis Dienstag auf dem Rrpertotrc blctbrn da am Mittwoch das kontrakt- lich fcstacsctztc Gastspiel von Franzrdéa Ellmcnrcicb Winnt, und zwar wird dieselbe zuer1t_als Catharina in dcr ,bczäbmtcn iederipänstigcn' auftreten. Der Kunstlerm_ cbt bekcrnntlick) ein bedeutender Ruf vor- aus; namentlich 1st fie voni rem Munchener Gastxpicl her in roribcil- hafter“ Erinnerung.
Bclle-Alliance-Tbeatcr. Wenn die Witterung cs gc- stattet, wird der vrqchtvolle Sommergarten momenAbcnd mm leßten Male in dieser Saijon in der bekannten glänzcnden Wrise durcb 20W0 Gaofimmncn illuminirt sein.
Die renovirten Fesisäle im Zoologischen Garten sind vor- gestern Abend durch ein Bankett eröffnet worden.
Das AYarium bar in diesen Tagen cincn_ neuen Gorilla enrdtbxn. ao junge, kraftia entwickelte Tbicr itammt aus Süd- wesbAsrika, bat eine dunkelicbwarze Farbe und ist der cinÉpe jetzt auf dem Kontinent lebende Vertreter dieser Tbirrgatmnn. it ibm trafen ferner drei junge Cbimvansen und zwei Colol'usäsfcbcn “ein,
so dak; das AYarium augmhlicklicb einc außerordcutlicb triebe Samm- lung eltcncr terbänder besivt.
Nedacteur: Riedel.
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87. Inserate nehmen an: die Adnoncen-Expeditionu: “ses „Invalidendauk“, Rudolf Muffe, Haaseustem & Vogler, G. L. Daxbe & Co., E. Sagora, j Büttner & Winter, sowie alle iibrigen größeren
5. 1111111301000 Irak)]isssmsuts, 8807111611 111111 SkOIZUÜUÜS].
6. 701'80111806116 Zskanutmaebungsn.
7. 1411781'81'180110 81128173'611.
8. ?bsarsr-Qu-sixeu. 111 äsr ZWILL- 9. kamüisn-Raddrjabron. bsiiags.
Annonceu-Bureaux. _!
SteÉbriefe und UnieZ'nchmigS = Sachen.
Steäbric_f. Gegen den unten beschriebenen Kauf- rnann Bcrmard Genzel, unbekannten Aufenik)alt§, ist in den Akten 0. Z. 1. 170. 686 (10 1881 die Untersuchungsbaft Werren Uritcrscdlagung von Mündel- gcldern verhängt. Es Wird criuchi, dcnsrlben zu "verhaften und an die Königlrche_ Direktion des Uutcrinchnngs-Gefängnis; zu Berlin, Ali-Moabit Nr. 11/12, abzuliefern. _Berlin, _den 19._ Sep- chdrr 1881. Der UnseriuchunJSrrchti-„r bei dem Königlichen Landgericht 1. Rin_nc. Beschreibung: Alter 36 Jahre, grd. (3. Mar 1845, Geburtédrt Größe 1 w 75 cm, Siatiir schlank, (rare [)eUblond, Stirn [)ock), Bart röthlicb bkonder dZaci'cn- und Srhnurrbart, Augciibraucn bellblond,
“Augen blaugrau, Nase [mig gebogen, Mund ge-
wöhnlich, Zähiir voliständig, Kinn rund, _Gcsirht voll, rimd, Gciichisiarde gcsurrd, Soxnmcriprosien, Sprackzcdeutsch. Besondere Kennzeichen: Das rechte Bein lahm.
[33854] _
Steckbriefs-Erneucrnng. Der in den Unter- inchungSakten widrr Lamia - .]. 11. (1. 665, 79 -- hinter den Kaufmann Friedrich Wilhelm Sckxylz Wegen Hehlerei unterm 4. Oktober 1879 erlaxiem: und unterm 10. April 1881 erneuerte Steck rief wird hiermit nochmals erneuert. Berlin, den 13. Srptcmbcr 1881. Königl. Staatsariwxiltscbaft beim Landgericht ].
Steckbrief. h_esihricbcnen Arbeiter Joseph Sckmlz aus__Ra_kw115,_ weicher flüchtig ist resp. sick) de_rborgcn halt„_ist die Under- iuchungdlmft ivegcn Diebstahls dcrhmigt. Es ivird ersucht, denselben zn vcrha'stcxi und i_n_das Amts- gerichtI-Gcfängniß zu Woilsicm abziilieiern und zu den Akten 1119/81 Nackrrcht zu_ grdeir, Meseriv, „den 2]. September 1881. Königliche Staats- amvaltscdaft. Be ckjreibung: Alter 30 Jahr?, Statur: mittel, aarc: dunkelblond, Stir11:frc1, Bart: Schnur- und Kinnbart, Augenbrauen: [»[011d, Augen: blau, Nasr: _gcwödnlich, M_und: gxnwhn- lieb. Zähne: gut, Kimi: oval, Gesicht: langlxch, Gcsichtsfarlxc: gciimd, Sprache: pdlrirjch und deniich.
[33861] StcckbriesSerledigxmg._ _ Der von dem KöniglickxcwKrcik-gertckpt zn Grun- berg am 27. November 1848 gcgen den Schul)- maäxcrxscllcußluguit O_anel aus Sprottau er- lassene teckbrief wird"zurnckgcnonimcn. Glogau, den 21. (*:cvtcznber 1881. Der Königliche Eritc Staatsanwalt.
33852
[ Dcr]31ncci*t Martin Peter Arclicn, 20 Jahre alt, zulrizt zu Hostrup, ziir Zcit undckmintcii Auxentbaltd- ortd, wird bchuldigt, als C'rsayrcicrmst erster Iilaffe ausgewandert zu icin, oline don dcr de_vorstcbcndcn Auswanderung dcr Militärbcbörde Anzeige erstattet zu baden, Ucbcrirctimg gcgrn §._36() Nr. 3 ch Strafgcjeßbucbs. Derselbe wird 9111 Anordnung dcs Rdiiigliibeu Amtsgerichts [*icrjelbit auf den 29. No- vember 1881, Vormittags 10 Uhr, vor das Königliche Schöffcngcrich zu Tondern ziiryéaupipcr- 17.111dlnnagcladcn. Bci uncniichuidigtcm udblcidcn wird derselbe anf Grnnd der nach „S. 472 der Strairrozeßordnnng von dem Königlichen Land- wci'r-chirfskomnmndo zu Arcnradc ausgestellten Erklärung rerurtbcilt werdcn. Tondcrn, den 19. September 1881. Ewertscn, Aktiiar, als Ge- ricbt-Iscdrcibcr dcs Kdniglirbcn Amtsgericht,).
[20402] Qeffentli e Ladung.
Der hr. mea. tto Adolf Ferdinand Mente, geboren zu Brandcni'nra an_1 24._*.'lugmt 1851, dciien Aufenthalt nni-ckannt iyi, i_rird _i'c- s(biildiat, alö Webri'iliwtigcr in der Libiran, 1111) dem (iiniritie in den Ticnst dcs stehenden _»;ccrcö rdcr der “Flotte zu cntzicbcn, obne Erlaubm _d_.10 Bundesgebiet vcrlaffcn oder nach crreicbtcm m [itar- pfiicbtigen Altec sich außerhalb des Bund“' cbictcs anfacbalicn zu baden. Vcracbm nchen . 140 Abs, 1 Nr. 1 Str. 0). V. Tericlbe wird auf dcn 'r. De1embcr1881. Vormittags 10 Uhr, vor die Straikaunncr dcs Rdnigliibcn Landgerichts zu Potc-dam zur Hauptverhandlung acladcn. Bei 1111- enjirl'ul'cigtcm Audblciben wird dcrfclbc auf Grund der nach „H. 472 dcr Siraivroicßcrdnmm von der Krcié-criaptcmmision über die der Aiikla„1c_zttGru11dc lic.“,cndcn Thatsachen auraestciltcn Erklarung vcr- urti'cilt wcrden. Putnam. 15. Juli 1881. Königl. Staatsanwaltsrbaft. Sekretariat: Ratbnow, *. c,
Subhafiationeu, Anf ebote, Vot- laduugeu u. tgl.
., ax, 0 [***-'S“! Oeffentliche Zußellunx].
Ter Ardciioinann N; K_ubicldt zu Mrow, als Vertreter icincr minderjakrmcn Tochter Loui e _vcr- neten durcb den Reclnkaqwalt Puls zu [row, klagt gegen den Knccbt Wilhelm Iötß. fkükcr zu Wustrow, [exit unbekannten Auirntbaltsorte, aus außercdeliebem Beischlafe, mit dem Antrage auf Vcrurtbeilung des Beklagten in Zablun von 30.44 pro elenonriovo und von 40 .“ an jäßrlicbm Alle mentcn von der Gekurt des Kindes [* 6 zum roll- cndctcn 14. Lekmkjakrc dcsielbcn, zahlbar in halb- kädriaen rränumeranrv zu cgtricbiendtn Ratcn und ade: den Beklagten zur mundlicbm Verhandlung des Rechtsstreites vor das Großherzogliche Y_mn;
richt ur Neutreliv Aktb._' 11. Gcticbtoscbrcibcrct -.ckcni'ctg 111 senders aus
Gegen den unten
Mittmack), den 30. November 1881, Vormittags 10 Uhr. _ _ Zum ZWeckc der öffentlickyen Zustellung Wird dieser AuIzua der Klage Bekannt gemackit. LLcsrnberg i.M., den 21. Srpkemder 1881. W, Welzel, _ _ i. V. das Gerichisichrribers des Groizderzogiicbcir Amtkgcricixis 11. zu _Ncnstrciiiz, Gerichtsiclweibcrer Wrsenberg.
*) ' [03868] Oeffentliche Zuftellung. Der aniner Wilhelm Clsiier zu Neuwied, vrr- treten durch Rechtsanwalt Zimmermann daselbst, klagt gegen 1) dcn Sattler Carl Dienst von Neu- wied, 2) dessen Sohn Carl Dienst vdn da, Leytercr minderjährig Und Vertreten durch iemxn 11111.ge- nannten Vatrr, beide Beklagte _zur Zeit unbekannt rvo abrvrsend, Wegen der dem Klagrr aus deanauf- veriragr vom 12. Januar 1870 beziehungswch der Cession rom 11./15. Oktober 1871, sowie [aut Sclmid- und Pfand-Vcrsrhrcibung vom 11. Oktober 1871 gegen die Beklagten zustrbendcu Forderungen, mit dem Anfrage auf Verurtbeilung dcr Bekiagten, die noiHchdige Subbastation nachfolgrnder m der Gemeinde Neuwied deicgrncu Immobilien: Flur 2 Nr. 880/242 LOUischiaiZ, Gebäudeflacde 3 Nr 25 Meter mit Wohnhaus Nr. 52, Hofraum, Haus- garten und Hintergedäulichkerten z_u_m Zwecke der Befriedigung des Klägers wegen is_mer ?ck“0rdernng von 9000 „14 ncbst 5 0/9 Zinsen seit 11. Oktober 1880 zu erleiden und die Kosten des Rechtsstreirs zu tragen, und ladet den Beklagten ziir 1n_imdli_ch_cn Verhandlung des RecHtsstreits _ror dic _eritc_(5,wil- kammer drö Königlichen Landgerichts zu Neuwrrd auf den 17. Dezember 1881, Vqrmittans 9 Uhr,.» mit der Aufforderung, einen bei dcm gedachten Ge- richte zugeiaiirncn Auwald zu bcsteilcn. _ _ _ Zinn Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dicicr Auözug der Klage bekannt gemacht.
1 thS, . , Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[33870] _ Oeffentliche Zustellung und Ladung.
Dcr kgl. Rccipjsanwalt Schneider in Ambrra bat Namens der Firma _ _ _ gegen den Bäckcr Alois Ponkraß in Rankmn (dcs1r11 Aufcntlyalt ist unbekannt) wegen Forderunn_ zu 614 .44 21 „__! am 7. ds. Mrs. beim kgl.La:1dgrr1ch1e Amberg Klage erhoben. _ _ _
Zur mündliäxcn Vcrbandbma _chr dicic Klage ladet dcrscibc den Beklagten Alois_ Poniraiz uiiter der Aufforderung, einen beim königlichen Laiidsicricbtc Amberg zugelassenen iiicwtkanwalt mt_f7,_1_1stcllcn__1txid in der vom Vorsitzenden der [*iciigcn ("Wii- kammer anf Mittwoch, 28. November]. J., Vorm. 9 Uhr, bestimmten Sißimg zu erscheinen.
In dicker wird bcaniraat ivcrdcn: _ _
Den Bcklagicu zur Brzabluua der_ixbuldiiicn 014 .14 21 ..! nebst 60/0 Vcriugszmicn dom
Klagr-znstcilnnaöiagc an, sowie zur Tragung dcr
ämmtlicdcn Kosten zu rcrnrtbeilrn. _
Dieser Auszug wird gemäs1_§. 187 der R. (JP. O. auf Grund des die öffcnjlizde Ziiitclluna bewilli- arndcn Bcsibluiscö der hiesigen landgeriQUiii'cn Civiikannncr bicmit kekannt gcacbcn.
Amberg, am 20. Sci*tc111l*cr 1881, _
Ter Tder-Gcti11*ji-ichrcil*cr ch kal. Landgrrrcth-x Verglcr.
[10097] Aufgebot.
Die Srarkaffe der Stadt Lemw bat d1_§__Aafo gebot eines von ihr unterm 12. I.bruar _]d-d aiif den Namen dcs Wilhelm Schau! Nr. 3.3 ,in L::- denbauscn außaeiseütcn Evarkaüenscbeitosir. 15583 über 300 .“ beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird auiaeforkcrt. wätestmz in dem auf
Mittwoch, den 12. Oktober 1881, Vorminanö 10 ["e-_ vor dem unkerzeicbneten Gerichke (Zimmer Nr. 7)
anberaumten Anmebotetermine seine Rechte anzu-
melden und die Urkunde voriulrgen, widiizrnsailo die Kustlokrkläruna der Urkunde erfojzcn wird. Lemgo. ten 5. Avril 1881. Jürstlicbaö Amtsgericht. Abtb. 11. (gez.) Stetkenbaäj. _Bealau 11.11: Ed. dämo'ßßt, Grrtchiksibreiber.
[33514] Aufgebot.
Demnach laut einer Airieiae der_Calcnich- Grubcnbagcn-Hildcr-l'cimscbcn rittxriclzaitltrbeyzxrcdit- kommission zu Hannover der Pofbciiyer *rricdriib Haake zu Lüdericn bebuf Erlangung eines arlcknk
aua rittersrbaitlicbcr Kreditkasie dcm Krcditvcrein fiir
solides Darlcbn icinc öfclinadstcllc Nr. 8 zu Lndxr- ien und seine Vollköt ncrstclle Nr. 10 da clbit, ic- wie verschicdene von dem Kötbncr Ernst Lüderim und dem
Fomburi gckaWe " onder eit an
.'16 qm angeirdricl'cn sind, imacchcn mi Gcrrkbt- amen und
Antrag der
mission alle icicni cn. welche an den bezeict'ncjcn rELm Zubehör Eigentixumc- odcr
Grundkrfiv und d
M. (Hibian in Tous in Böhmen
crcr m artikulicr Eduard Crcvrt zu rundstückc mit aliem Zudcior. ebäuden, ferner anGartcn,A_cc1.-rz1.
ieicn, Weiden und Heizung, wclche Emndstucic m der Gmndstcuer-Muttcrtclle ron Ludrrscn igitcr Artikel 4, 7 8 und 16 mit ins (Cammt 45 im 45 “
Zubcbömngcn icdcr _idnstigcn Art 111111 taiutemnäßigcn Pfunde scßcri will; so wcrdxn anf cnamitcu tittctiii'aftlicbcn Kreditkom-
Mitdesiizanspriikhe, biPotHekarische Forderungrn, ser- viiuiische, fidcikommiffarisckzc, leHnrechtlicde rider syn- stige dingliche Anrechte gelirnd machen und Begrun- den zu können glauben ioilirn, hierdurch vorgeladen, solche Ansprüche urid Recbir spätestens in dcm auf Mittwoch, den 16. November d. J., Morgens 11 Uhr, _ vor unterzcickmcicm Köiiiglich6n AmiMrrichic (rn- stclwnden Auigcbotstcrminc anzumelden und klar zu macHen, widrigcnfaUS die sick) nicht Meldendrn [.'-Hue Ausiirixt anf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand durch Abgakc rincs Ausschlußurik)6118_ dcr 19811018281- rischen Forderung, die der Kreditverem is_ir ein vdr- zustreckendrs Darlehn erlangen wird, bis zu driien gänzlicher Tilgimg riacbriesrizt Werden sollen. _
Von der Amncldunchpflickzdbefreiet nur _cm Von riitcrfcbaftlichcr Kreditkommiiiion iibcr bereits ange- zeigte Ansprüche crtHeiltcs Ceriifikat.
Springe, de_n 15, Scpicmber 188].
Königliches AmiIgcriÖt. (gez.) Engelhardt. Vegiaudigt: Tudbc, Srkretair, _ Gerichtsscdrcidcr Königl. Amtsgerichts.
[30327] Aufgebot
Nachstehende Sparkasseniibcdrr: _
a. das Sparkaffenbuch der Kreissparkaiie zu Gnesen Nr. 4919, urspriinglick) iiber 300 “14, einschließlich dcr Ziiiicn über 308 «M [autcrid, nuf den Wirth August Schünke in Wcliiica ansgcsiclli, _
b. das Sparkasicnduch dcr K'rcisiparkaffe zu G11csr11Nr.29-18, urspriiiiglick) iii*cr126,36 „FC:, einschließliä) dcr Zinsen iibrr 148,76 „l_ß lau- tend, auf Catdarina Jacuddwicz ausgestellt,
sind angcdlick) verloren grgmmrn._ __
Dic unbekannten Inhaber dic1rr_ Binder werden hiermit auigcfordrri, ihre Rcrdtc der dem unterzeich- netrn Gericht späteitcns in dem am
17. Mär,“, 1882 (Zimmer Nr. 12) _ anstehenden Aufgebotstermine (mz_umclden und die Sparkaffcnbiickxrr vorzniegen, widrigenialls (aux An- trag) dic Kraitlokcrklarnng der letzteren erfolgen wird.
Das Aufgebot ist zu a. von dcm Witti) August Schünkc in Wclnica, zu b. voii dcin Rechtsanwalt Augustin zn Gnesen als AbweienhcrtSvormnnd dcr (Catharina Jacuddwici beantragt.
Gnesen, den 19. August 1881._
Königliches Amtsgericht.
[16888] Aufgebot.
Dcr Baunutcrncdmcr (**-i. Blei: 511 L.1_[*.111d [*ri Glciwiv, sriibcr zu (Tonstadt, [mt das Aufgebot dcs angebliii) verlorenen Tepdiita_lscl*ciiis_ dcr chYisrrr- iicdcrungs-Akticnacicilfrisurt (Nrnmnm zu _Etctim vom 29. Mai 1875, naibircsxdcni dcriclbc dir Pgltcc dcr Gcrnmnia drm 14.9lpril1864 Nr. 38077 uber :;000 „.li-. ald iintcrpiand fiir ein ihm gcwcibrtcs Tarlel'n (:cgcbcn [*at, beantragt; Ter Jiii*al*cr_dcr Urkunde wird aufzicfordcrt, spätestens 111 dcin auf den 21. Deiembcr 1881, Vormittags ]] Uhr, vor dem imtcririiimctcn Goriibtc, Zimmir Nr. 45, andcraumtcn Aufacdotötcrminc scinc Rezi'tr anzu- nicldcn und die Urkunde rdriulcacn, wikrmrnsnilö dic Kkäfiikékskläklnia der Urkunde crwlgcn Wird.
Stettin, den 17. Mai 158]. _
Das Königlickxc Amtögcrici't.
. „_,
"“S“-] Bekanntmachung.
“Zuni1 Andicbluiiurtbeil dcr- Amtdacriiid *.*dm 15.4.Zcpte1ndcr1-“81 iind dic Inbai'rr dcr narb- itcbcndrn Ordotbckcni'osteu:
]. 4000 Train “.'lbtl'cilka 11], Nr. ].“: oni; 4 und resp.Nr. 14 sub 5 auf dctn Giuic (**mmzow 'Iiljlscnfcldc), Kcmo A::clam, icxt Band 1. Blatt 13, friilécr 1'01. ]. pag. 309 kri- Grund- bmbs von den *.“.111dzütc111 i'crzciäuict urid _
800 Thaler Abtlwilxmi 111. Nr. 171 und .; und rcir. Nr. 14 oui) 6 ricndr, - . . 1. Mai ___ _ aus* der )..i'ligaticn ".'.“in „_,z;_ Juni 1. ... u:.d zwar die erst." Fordcrmm uririünalicb fiir die verwittwctc Frau 1'r.*1*eier-:- zn Anclzm, ktc zweite ursvrsnialicd fiir den “.'lroti'ckcr Fiirmmcr raiclbst einaetraacn und [*cidc demnaänt auf Grund aericdtlicbcr Verdnndluuaen vom 18. Ja- nuar 1842 an den Dom.“:ncnratb Ziniiiicriiia_n11 zu Anclam untcr Ermäßigungdc4_;iitisi111:co aus 40/0 abgetreten nur für kicken umgr- scbtieben, _
". UW Tdalcr Al'tbcilnna 111. Nr. ].“: sf-b (. und Nr. 14 snd 7 auf dcmielbcn (“ute ("it.znm'w aus der Oblizaiicn rem 22. “Juli 1841 i_itk dcn gcnanntcn „Zimmermann zu 4 9/9 rcrzmkltib rm- actraarn _
lll. Usl) Tipalcr Abtreiiung 11]. Nr._ 9 am dem Gute Hancnow, Krcis Anclam,_ [ext Band 1. Blatt 10, früher ko]. ], ["a]. 3-5 ck- Gruyt- i'ucbk von den Bau ütcrn aus der 'liiaatirn vom 1. Arginit 180 sia dcn Prediger I_cl*.1_nn Karl v. Emu zu Gramzow zu 5 “'/. *.*crzmslicb cinactra rn, _
mit ihren Riin'rücbcn auf die kcircsicndm Priten
aur- cscblonen. _ nennt. den ]."). Su'tcmbcr_ 1831. Konialirbcö Amt:,micht. lll,
[33849] Auszug einer Klagcsäxrift.
Valentin Frank, Bierbrauer, nnd drffrrr «cwerb- lose Ehefrau Margaretha, geb. Wilbrlm, [irismnmen in Kaiserslautern wohnhasr, klagen durck) Rechts- anwalt Kaercher alida gegen Katharina Frank, ohne Gewerbe, Ehefrau von JOHWJU Jung, _Bacirrmeisier, und letzteren cldit der elyelrchen Ermächtigung nnd Giiiergcmeins aft Wegen, früher deiiammrn daselbst wvbnhaft, dermalen obne [xckanntrn Aufenidastsort abwesend, Wegen Airflösung ciirrr Siberikmrri bei der Civilkmnmer dcs Kgl. Landgerichts dahrer mit dem Antrage: _ _
die zwischen den Klägern und der Beklagtm zufolge Aktes drs Kgl. Notär Hartmmm in Kaisrr§[auter11rcsp. dcffcn AmÉZvrrwcjers Schleip daselbst vom 13. Mai 1880 bsstekxende Schen- kung der nackydrzcirbneien Liegenickxaft wegen Nichterfüllung der Bcdingrmgen für mrigelöit zu erklären, zu erkennen, daß? das Sckxeiikobjekt wicdcr frei Von allen seit der Srdcnkrmg dura!) die Scdcnknedmrrin darauf cremacbicn Lasten an die Kläger eigentdiimliii) kriicrgrßc nnd der Beklagtrn alle Prozrßkostrn zur Last zu lrgcn, (mch dds ergrdende Urtbril fiir rorlänfia voll- strchar zu erkkären und driirn- öffentliche Zu- stellung 11.1 gestatten,
Bcsckjreibuug der Licgensthaft:
Besitz Nr. 2307 _- Plsm Nr. 12T _ 1 rx 6 qm. (3,1 Dezinmleu) Fläcdc, cniiyalieiid cin Wodtikiaus mit Einfahrt, Schweinstäüen Und Hofraum, gelegen zu Kaiserslautern in der Hasengaiie neben Wittwe Specht und Polizeidicncr Sicher,
und laden die Beklagten zur nrüiidlickzcichrhand- [ung dicses Rechtsstreits in dir öricritliidc Sitzung gcdarbtrr Kammer Vom 2, Dezember 1881, Mor- gens 9 Uhr, mit drr Aufforderung, c111_L11 der dem Prozcßxiericbtc zugrlasicneix Anwalt zu dcytcllrii. _
Bclyufd öffcntlicbcr Zustellung wird acgcnwaritarr Aukrug bekannt gcmackit. Aktenzeichen .4. 399/188].
Kaischlautern, den 21. September 1881.
Gcrirdtdicizreibcrciuxdesl Kgl. Landgerichts:
a n, Kgl. GcricdiLichrciber.
[***)899] 1'1'001311111.
Zur Erwerbung cines Ausschliißcrkcnntniffcs behufs seiner Eintragung in ein neu anzulegcndcs Grund- bucbblatt bat der Königliche Fiskus, vertreten durch die Königliche Rcaicruna 311 (Köklin, _ das Aufgebot des in dcr GcnmrfunaKöniglich Wusickcn bclcgrnen, 7 Hektar 15 Ar 10 QMctcr irdkicn, 1111 Kataster gui) Kartciidlatt Nr. ], ParcclicnNummer 25 ver- zciiixncten Wocbow-LchrGrundstiickcs nach der Vor- schrift ch „d'. 133 Nr. 2 der Grundbur'oordnmig be- anirngi. _ _
E."- wcrden dabcr alle lejsiiißcli, ircickw Eigen- thtmö- odcr midcrweitc zur Wirksamkcii 1101er! Dritte der Eintragung in das (“i'iiiidbmix [*cditricndc Real- rcrbtc an diesem Grundstücks gclte_nd ancn wo_licn, artigcidrdcrt, dicselbcn znr Pc__riiicidyiia_ dcr_ Praklu: fiori iräiritcns in dcm „111 1711111111“ (Mrnbtditcllc auf
den 27. Januar 1882, Pprmittags 10 Uhr,
vor dem Herrn Amidriibtcr .*Jildcdi'and mibcraunixcn Termine anzumelden. In demselben Termine Wird das 2111'*iiblniicri'enntniii rndlizirt wcrdeii. Die Aus- züar .in-:* dcn Stcncrrrücn tdimcn in unicrm Bureau cinacici'cn wcrden.
Biitow, den 12. Scrtcmdcr 1881.
Königliches *Ilmtc-gcriibt. [331255] _
“Zn Zacl'cn dcs Stcllnmkicrö Wii_l*-cin1 K_uhlnah zu Valjrdorf und (“endiicm 011111111311. widcr dert chiiiidtdsaiicn .Öcinriib Jahns zu Papenrode, Srbiildncr. wear" ZUMUÜÖVUitcißkrnna, _n'crdcii All.", wclibc kraft cincö killxiiiWTU rrcr iriiitigcn 9111108 Aiiii'rüii'c aiif 1'or1111-Iwciic Liciricdixiuni 1111.“- dem Erich rek- «rm “.'7. i'. *."i. r*rritcigcricn chiiikotlp kofr- Fo. au. 15; [11 Papenrode 111511011 111 kommt glauben, 8.115,11'fdrdcrt, _ _ _ __
binnen mei Woehen iim: ?l-r'rrindc 11111 ._m- aal'c dc.“- Vctmacd .in Karimi, ;iiiiirn, 310!th nud icnstigcu chciiir'rdcrungcn, kro.“- (Rrundc-I der Jrrdcrun-1 nnd ch kcansrnui'tcn N.1n_1cc-,_1nglctch untcr Vcrlcznna dcr L*rwci-F-nrknndrn, wwcit wlcbc nicbt [*crcit-Z iiicrrcicdt sind, ici drm 171111'73c1;1*11k1c11 (L*criéi'tc .1iiillllik'lksli, _
unter dem kiiccbt-F-naä'ti'cilc, _ _
dafi bci Anfcrtiamrg dchVrrtl'x[1111.1-31'111111- dic
Forderurmcn i'ctl'cili-mr (**!.111[*t,11'r mr_i (iir111_1d__dcr
Vrilstcmnnadaftcn l*crc_ck*nrt„ andcrwcitc Arnrrucbe abcr unirrirciiicbtiat ['[1“1i'(_'11 wcrden. _
Zuglciib wird 1111“ (irtlarnna "i'cr dcn Jl'cilnngö- vlan, znr ".'li'nal'mc dcr Re(bqnng drs I)erwaitcro, icwic 1111“ Vcrtl'cilnng dc? i'm dadin cnmczabltm Kaninldiek :(. „Txrmin „1111
Sonnabend. den 20. Oktober d. J.. 10 Uhr Morgens, _ „ [*icr an.:cicc-t, in welchem die i'cti'riliatcnGlaubmtk, dcr (iritcbcr, P.1rtikulicr.Wilkkclm Evrlugemant zn Helmstedt. und der “:,cbitld_ncr,__*.'cyker_cr x_nter dcm Rcäktönacbji'cile drs Ausirbluucv mix feinen (?inwcnkmmcn ac tn dm aufgestellten oder im Ter- mine l'criwtiatrn crtbcilunndvlairmid rtr oon dern Verwalter acitclltc Rechnung d.1mit_ clajrn werden.
Der ch'alter. Stcllmackoer 51131! tnx Ku ! u zu Badrdcrf. bak 'cinc Rechnung uber dtc ac u rie Verwaltung iuäteitcns einc Winde rde odizem Ter- mine dcm Getiibtc iu überreichen. _
VordsC-dt, dcn 12. Srrtrmdec_18*1,
Herzoglicdco Amwacimü. “11.1'ndcwia.
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