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Hochzeit und der Vermählung ynserer Tochter mit dem Kronprinzen von Schweden_ und Norrvegen in so reichem Maße betbätigt wurden. Wir find tief ergriffxn vor diesen liebevollen Gefinnungen, deren Ausdruck uns in warmster Weise zu Theil Ward sowokyk tn „Adreffezi, Ans_pracbex1 und Telegrammen, als auch durch Geschenke m sinntgsier kunstlerischer Form und geschmackvoller Aus- führung. Wir werden Allen noch besonders danken; aber es liegt uns am Herzen, heute schon öffentlich auSzusprechen, wie sehr wir den Werth. alLer dieser wobltbuenden Kundgebungen zu schäßen wiffen.
Auch im Namen unseres geliebten Kindes, das nun die tbeuere Heiinqxh verlaffxn bat, bringen wir allen Denen, die ihr so viele BewMe von „Liehr und Tbeilnabme zukomuxen ließen, einstweilen Dark dar, bis ste selbst im Stande ist, dieser Herzenspflicht 'zu genugen.
Die große Theilnabme, welche uns aus de,m ganzen Lande in so liebevoller Weise entgegengebracht wurde, und die sick) in so rührendrr Weise kund gab, verpflichtet uns zu unvergänglicber Dankbarkeit. Wir möchten dieselbe jedem Einzelnen aussprechen können, drr uns einen freundlichen Gruß brachte, unter den, Tausenden, die Hierher kamen, um uns ibre Liebe zu beweisen. Wir müssen ups leider darauf be- schränken, in schwachen Worten zu sagen, daß "P die uns entgegen-
edracbte Treue und Liebe von ganzem Herzen erWidern und nur wün-
Jchen, im Stande zu sein, zu bethätigcn, daß Wir die schönsteAufgabe unseres Lebens aucb fortan darm erkennen werden, für das Wohl des Landes und Volkes zu sorgen. Von ganzem Herzen danken wir endlich noch den Tausenden, die uns ein so wobkthuendes Mit- gefühl beim Abschied unserer lieben Tochter aus dem Vaterhause, aus dem Heimatblande bekundeten. Die foüdle der Theilnahme, welche uns bei diesenx Anlaß 11111 so großer Warme entgegengebrachtwurden, bleiben uns em,trostre1ch§s unver eßliches Andenken. Dankerfüllt blicken wir auF dre Erlebmffeder a elaufenen Festtage, Welche uns den unwergeßlichen Eindruck binterlasJen, ein gro es Familienfest mit dem Namen Lande und Volk Haben feiern zu dürfen.
Ich ersuche Sie, dieses Schreiben zur öffentlichen Kenntniß zu bringen.
Karlsruhe, den 26. September 1881. „ „ Friedrich.“
_ Dre gestern eröffnete badische Generalsynode wählte heute Bluntschli (Heidelberg) zum Präsidenten, Prälat DoÜ (Karlsruhe) zum Vize-Präsidenten. Bluntschli nahm die Wahl mit einer längeren Rede an, in welcher er erklärte, daß alle Richtungen für die Grundlage der Kirche gleich ierechtigt seien und daß, wenn die Ge ner den höchsten Werth auf das Dogmen-Vekenntniß legten, ?eine Partei den größten Werth auf die Freiheit des Beke'nntniffes lege. Der Präsident des Oder:.Kirchenraths brachte 11 Vorlagen ein, darunter eine Gesangbuch-Vorlage, den Entwurf für die Feier eines gemein- samen Reformationsfestes in der evangelischen deutschen Landeskirche, sowie eines Leitfadens für den Religionßunter- richt in _den Schulen. _ Die nächste Sißung der General- synode frndet am Sonnabend statt.
Oesterreich-Ungarn. Wien, 27. September. Die parlamentarische Thätigkeit kommt nunmehr in beiden Reichshälsten' immer mehr in „Fluß. Hier sind es die ver- sammelten vierzehn Landtage, jenseits der Leitha der heute zusammentretende kroatische Landtag und der morgen durch den Kaiser feierlich zu eröffnende ungarische Reichstag, welche die Brennpunkte des öffentlichen Interesses bilden. In den zur Zeit versammelten LandeSvertretungen giebt sich, wie die „W. Abendpost“ bemerkt, allseits das Bestreben kund, die den Berathungen gewidmete Zeit in für die Bevölkerung möglichst ersprießlicher Weise auszunüßen.
Pest, 28. Sxptember. (W. T. B.) Der Kais er er- öffnetx heute Mittag 12 Uhr den ungarischen Reichstag mit einer Thronrede, in welcher zunächst auf wichtige, in der vorigen Sesfion unerlediat gebliebene Gesetzentwürfe, welche die Thäti keit des Reichstags in Anspruch nehmen werden, hingewie en und die Vorlage mehrerer mit Serbien ab cschlossenen Konventionen, sowie eines Geseßentwurfes be- hu?s Inartikulirung der den inkorporirten Grenzgebieten ge- währten Begünstigungen und einiaer anderer der getroffenen Verfügungen aygekündigl wird. Die Thronrede sagt sodann: Die staatsrechtliche Steüung ynd Zugehörigkeit Fiumes sei durch Urkunde Maria Theresta's, ?owie durch die überein- stimmenden älteren und neueren Geseßeklargestellt, doch werde die Regierung die Schritte thun, welche nothwendig seien, um die durch Artikel 30 des Geseßes vom Jahre 1868 un- eiledigt gelassenen Detailfragen, der staatNechtlichen Stellung Fiumes entiprechend, auf Grund der Billigkeit und der ge- meinsamen Interessen „zur allseitixxen Zufriedenheit zu lösen. Das Strafgesetzbuch sei durch Regelung des Strafverfahrens zu ergänzen. In Betreff der prwatrechtlicben Gesehe sei ckun- abweislich nothwendig, den Verhältnissen des Lebens entsprechend voiwärts zu schreiten und ein derart vollständiges bürger- liches Gesevbuch zu scha en. Ein lief gesühlteö Bedürfnis; sei die Verbrsserung der inanzverwaltun , die Stellung der l"x_inanzgenchtsbarkeit au eine richtigere rundlage. Eine Be: Ztintmung über die von den Beamten zu fordernde Qualifika- tion 11110 eine gejevliche Regelung des Haushaltes der Komi- tate sei unaufscriebbar. Abgesehen von anderen administra- tiven Verfügungen sei die' ehetbunlichste Errichtung eines Ver- waltungSgericbts erforderlich. Ebenso würden die Verbeffcrung der Verwaltuncwgesese, die Ergänzun en des Kommunikations- systcms,_ die Förderung des Hundes, die Entwickelung der Industrie und der Landmirthschaft zur ebung des Wohlßandes der Einzelnen und des Staates im ege der (Hesevgebuna die Thätigkeit dcs Reichsmgo in hohem Grade in Anspruch nehmen. Der Kaiser. hoffe zuversickzllich, daß der Reichstag von der hohen Wichtigkeit dieser Aufgaben durchdrungen und auch rarauf [*cdacht sein werde, daß die im Staatshaushalte eingetretene Ordnun und der wiederhergestelite Staatskredit selbst dieses ieleo alber nicht gefährdet werden dürfe und daß die Her teilung des Gleichnewichu im Staatshaus lte, wenn auch schiiltwcisc, doch konse uent, selbst mit Selbtver- leunnun? angestrebt werden 1110 e. Die Tbronrede be- rührt . erner die gleichsaUs wichtigen Interessen des öffentlicher) Bildungswesens und lenkt aufs Neue die Auf: merksamtnt dcr Gescvgebung auf die Neuorganifitung des Oberhauser. ?n allen diesen Angelegcn?eiten werde die Re- gierung die ge eßmäßi e. Initiative ergre fen. Die Thronrede appelxirt an die Weis 11, die Vatermndsliebe und den Eifer der Ab eordneten behufs edeihlicher Erledigung dieser Ange: legenheten. Der Kaiser ei erfreut, erklären u können daß der gegenseitige gute Wille der Mächte, wel r die zeitweise aufgetauchten Fragen biskJ friedlich zu Ibsen ermöglicht habe, auch derzeit foribestebe. ixser Umstand und die freundschaft- lichen Beziehun en OesieneickxUngama zu den Mächten be: rechtigten den aiser zu der Erwartun , daß seine Völker die Segnungen des Friedens ungestört gen eßen und demnacbihre ganze Thätigkeit der Regelung der inneren Angelegenheiten
und der Förderung der materieUen und 'gcisli en Interessen des Landes wnrden widmen können. 8
_ (_Hranajlath iß zumPräfidenten, Graszoegyenyi zum Vtze-Präfidenten des Oberhauses ernannt worden.
Agram, 27. September. Der Landtag wurde vom Banu! in feierlicher Weise mit der Verlesung des Königlichen Reskriptes eröffnet, welches die Vorlage der Kaiserlichen Er: [affe und Verordnungen, betreffend die Einverleibung des Gren gebietes ankündigt und die Erwartung aUSspcicht, daß der ndtag“. den neuen Beweis des Königlichen Woblwoüens nur zu dem reellen und segenSreicben Vortheile Kroatievs und Slavoniens verwerthen werde. Das Reskript präzisirt als Aufgabe der Regierung besonders zweckmäßige organische Re- formen der Verwaltung, und fordert schließlich zur Wahl der erforderlichen Anzahl der Reichstagßabgeordneten auf. Nach Schluß der Sißung begaben sich die Abgeordneten zum Banus mit der Bitte, der Dolmetsch ihrer unerschütterlichen Hin- gebung an den Monarchen zu sein.
Schweiz. Bern, 27. September. (N. ürcb. Ztg.) Durch eine gestern in Paris vom Minister des uswärtigen und dem schweizerischen Gesandten Dr.Kern unterzeichnete Er- klärung wird der französifch-scbweizerische Handels- vertrag bis zum 8. Februar verlängert.
Großbritannien und Irland. London, 27. Sep- tember. (Allg. Corr.) Die Nachricht von dem Siege Ab- durrahmans' wird von der gesammten Taae'Spresse mit größter Befriedigung begrüßt, umsomehr da England dadurch von mqncherlei Verlegenheiten befreit werde. So schreibt der „Morning, Advertiser“: „Der Sieg des Emirs ist der unsertge wre. der seimge. Derselbe heseitigt jedwede unver- züglrxhe ,Nothwendigkeit für Geldachgaben an der nord- west11chen Grenze , und es mangelt nicht an Zeichen solcher Konzessionen auf Seiten des Czaren , die uns'm den Stand seßen werden, einen ständigen Vertre- ter m Kabul zu haben, währepd er einen Gesandten in Simla oder Kalkxitta haben wird. Dze Niederlage Ejubs ist mithin em entsxhtedener Gewmn. Dre „Pall Mall Gazette“ äußert sich m ähnlichem Sinne. Die Nachricht aus Kandahar, bemerkt das Blatt, ist hayptsächlicb darum wichtig für uns, wezldzeselbe dazubeitragenwrrd, die Räumung von Khojak und „Pischm zu. beschleunigen. ES macht wenig für uns aus, wer in Afghamstan kkrrscht, so lange wir nur aus dem Lande heraus smd, uri wir hoffen, dem entschiedenen Siege, den der KabulerEmir errungen, werde rasch der Rückzug unserer Trqppen aus Quetta Folgen. Die „Times“ meint, das; der Emu: nunmehr frei set, seine Stellung im Lande zu befestigen und durch weise und _energische Benußung seines Sieges zum ersten Male nach vielen Jahren ein geeinigtes Afghanistan herzusteUen.
, Ueber das Treffezr zwischen Abdurrahman und E.]ub Khan erhält dre „Times“ von ihrem Korrespon- Yzeant auf dem afghanischen Kriegsschauplaße nachfolgenden
ert :
Am" 19. ds. verlegte der Emir, da er es sehr schwierig fand Mehl fur seine Truppen zu erlangen und außer Stande war, Ejub' aus seiner Stellung bercnzözulocken, sein Lager etrva 9 Meilen nach Westen zu. „Durch dtcfes Mannöver gab er seine einen größeren Gebietsstricb beherrschende Linie auf, um besser im Stande zu sein, seme Truppen mit Mundvorrätheu zx: versehen , ,und sicherte ich durch diesen Lagerwechsel xine Stxüung mtt Ueberfiuß an user und Mü len. Er blieb auch 111 Verhmdung*mitMeka-i-Gbilzai lie sicb ih Leine Rück ugslinie nach Pischm off!.n., ' W hemd der näch ten zwei Trage vcrhict er sich ruhig, während Ext:!) sem Lager von Osten nach Westen der Stadt verlegte und sem eigenes Hauptquartier tn Ghilzina, 3 Meilen von Kandalxar, _auf der Straße nach Herat aufschlug. Von diesem unkte lagft n emer„Lan e von 4 Meilen ein Kamm sebr steiler elsigcr ?ugel nacb Sudweten. Oestltch davon, eine Meile von Gbilzina, tent das alte Kandahar, “welches von Nadir Schal) im J. 1735 zerstört wurde. Es tst eine völlige Ruine, aber sein breiter Graben und „seine masfiven Brusthbren machen es_ noch tmnrer zz! elner furchtbaren militärischen Position. Hirt pflanzte Ejub seme Karzonewauf, während seine Infanterie die Dorfer und UmwaUungen m Lan e von einer Meile und darüber nach semer luxkcn ront &!th )iclt. In dem offenen Thale im Westen der „Huge! txklte er eine; bcratiscbe Reiterei und ein berati- Frs Fußregtment aus, augenscheinlich um seinen Rückzug zu decken. _ et Tageßgnbxuch am 22. ds. dracb der Emir, deffenHauptquartier m Kaxez-t-Ntko, 6 Meilen tm Südwesten don Kandahar und „1? Meilen von dem Füdlicben Ende des Hügels war, sein Lager ab, 111 der Absicht, auf die' Hügel vorzurücken und dieselben am nächsten Tage anÉugretfxn; allem er kam in den Dörfern zu Heiner Rechten zum ' orscbem, und Abtheilun en feiner G ilzai-Reiterei engagtrtey dix beratisxben Truppen n dem Thale nach Westen „zu. Als er die Hugel erreichte, eröffneten Ejubs Kanonen auf der sud- licben Scha_nze der alten Stadt ihr Feuer auf ihn, und der Emir rückte vorryarts, mp denselben zu begegxicn. Ejub stellte Leine Kan- dahar-Remmenter m der Front auf„ nachst diesen die G axis, von denen er nahezu 10000 _batte, und btnter denselben zwei der zu ihm ubergcgmmepen Kabulejer Reßimenter, während das dritte Re- giment „bet der Bagage lieb. Das Treffen dauerte obne irgend etxi Resyltat drei oder mehr Stunden, als die Kabulcser plöyltcb eme Fusillade auf die vor ihnen stehenden Gbazis und Kan- daharer Truppen eröffneten. Diese Vcrraiberci entschied den Tag. Die, Gbazts und Kandabarer Truppen lösten sich auf und flohen, und Ich der bcratijcben Regimenter gingen zum Sieger über. Die thl ai-Kavallenc batte mittlerweile die in dem Thale westlich von den, ugcln m_tfgesicatc bcratiscbe Kavallerieund Infantericzers rennt, scheint (ihn nicht im Stande gewesen zu sein die Straße zu alten, denn Emb und seine Sirdars entkamcn unbebeüiat.
, Eine amtliche Depesche nus Simla macht Angaben über die Stärke der beiden feindlicher: Streitkräfte: *
_Die Streitmacht des Emirö bestand danach aus 3700 Mann teaularcr Infanterie, 3000 Mann regulärer Kavallerie, 18 Kanonen, 30V oder 4000 _Mann irregulärcr Infanterie und 5000 Mann irreaulärcr Reitern. Ejubs Heer zählte 4000 oder «Mann reau- läres Fu volk, 14 Kanonen. 1500 beratische Reiter und 10000 Du- ranis. jubs Verlust betraut 250 Todt: während der Emir 40 oder 50 Tobie und eben so viele Verwundete batte.
Dover, 28. September. (W. T. B.) Lord Gran-
(W. T. B.) n einem
ville ist heute nach dem Kontinent gereist. Dublin, 29. September.
gestern hier abgehaltenen Meeting der tat olischcn Bischöfe Irlands wurden mehrere Resolutionen gefaßt, in denen die Pächter ermahnt werden, von der Landbill Ruhen zu ziehen und gleichzeitig davor gewarnt; werden, sich anOeheimbünden, Gewaltakten und Einschüchterungen zu be: thetltgen. Schließlich wird in den Resolutionen die Begnadi- gung der politischen Gefangenen befürwortet.
Frankreich. Paris, 27. September. (Cöln. Ztg.) J,!!! heutigen Ministerrathe waren außer Ferry auch die inifier Constans und Cazot wieder abwesend; der Kriens: Minister vage en erschien und theilie eine Depesche des Ge: ncrals Saus ier mit, worin derselbe meldet: die Operatio- mn negen Kahiruan könnten der Hide we en nicht vor 10 bis 15 Tagen eröffnet werken. Samsier w 11 auch erst noa)
nifestcs der äußersten Linken wegen Einberufung der Kam- mrrn beschloß der Ministerrath die Jgnorirunn. _ Morgen gehen wieder 2500 Mann von Toulon nach Tunesien ab. Heute rückte von Paris ein Bataillon Infanterie nach Afrika ab.
Mont-sous-Vaudrey, 27. September. Der Präfi- dent Grévy kehrt am 2. oder 3. Oktober nach Paris zurück und erd am 5. den Ministerrath leiten, in welchem die Ein- berufung der Kammern festgeseßt werden soll. Am 30.Sep- tember wird der Präsident die Truppen, die in der Nähe seines Wohnfißes manövriren, Revue passiren lassen.
, Aus Tunis wird unter dem 27. September gemeldet: Bcr Miutör hat eine Abtheilung Reiterei, die von Manaba kam, 800 Reiter der Aufständischen, die umzingelt worden, fast gzmz vernichtet. In Sahalin bei Sus a schlug Oberst Moulm 500 arabische Reiter und 1000 Mann zu Fuß; der Kampf dauerte drer Stunden. Die Araber hatten 150 Todte. Troß aller Vorkehrungen dauert die Kriegscontrebande auf großem Fuße fdrt. Fast alle Stämme des nördlichen Tunesiens, welche fich nach der ersten Expedition unterworfen halten, sind
111 vollem Aufstands. Die Aufständischen sind entschlossen sich aufs äußerste zu wehren.
Türkei. Aus Konstantinopel wird dem „Reuterfchen Bureau“ unterm 26. d. gemeldet: „Signor Mancardi, der italienische Dexegirte bei der Finanzkommission, ist an- gxkommen. Dre Subkommission hat ihren Bericht an die Re- gierizng in Betreff des Raths für die Verwaltung der indrrekten Steuern angenommen. Derselbe wird in einer am nächsten Donnerstag stattfindenden Plenarsißung zur Er- örterung gexgitgen; Er schlägt vor, daß eine permanente Kaiser- 'F'liche Kommrzston im Raths siße, ohne stimmberechtigt zu sein, und daß die Pforte die Ermächtigung zur Ernennung von Controleuren haben soll, die befugt sein werdeii, Information zu verlgngen, die Bücher zu prüfen und Berichte zu erstatten, aher nicht Beamte zu entlassen. Die Pforte würde die Ge- hälter dieser Inspektoren zu zahlen haben. Der Rath hat ]edes Halb1ahr ein Budget zu veröffentlichen. Es ist ferner besonders vorgeschrieben , daß die Controleure fich in keiner Weise in die Verwaltuwg der Steuern mischen , dürfen. _ In Betreff der Frage des bulggrrfckxezr Tributs bleibt Mr. Vourke dabei stehen, daß die Deleqirten das Rechthaben, denselben zu beansprucvcn. Er hat der Pforte gegenüber hervorgehoben, daß der Tribut emen sehr kleinen Theil der Einkünfte Bulgariens bilde, deren ganzer Betrag ausdrücklich schon für frühere Anleihen [) „pothecirt war. Er ist der Meinung, daß von dem Augen- b ick an, „(118 Europa den Tribut fixirte, die Pforte denselben nach Belieben irgend Jemanden überweisen konnte.“
Serbien. Belgrad, 28. September. (W. T. B.)
n ezn_em längeren KabinetSrathe, welcher anläßlich de
ermssion des Minister-Präsidenten unter dem Vorsiße des
Fürsten abgehalten wurde, wurde der von Leßterem befür-
wortete Brschluß gefaßt, daß das gegenwärtige Kabinet un- verändert 1n seinen Funktionen verbleibe.
Bulgarien. Sofia, 28.September. (W. T. B.) Der Erzbischof verlas heute Vormittag von der Kanzel ein Ma- nifest des Fürsten, durch welches ein StaatSrath ein- geseßt wird, der aus 8 ewählten, 4 vom Fürsten ernannten und 3 rechtskundigen Mitgliedern gebildet wird.
Rußland und Polen. St. Petersburg, 29. Sep- tember. (29.2. V.) Der Kais er hat gesiern bei Kron- stadt über die aus dem sttl1en Ocean und dem Mittelmeer zurückgekehrten Schiffe eine Revue abgehalten, die gegen 7 Stunden dauerte. Am Schluß der Revue sprach der Kaiser überden Befund der Schiffe und me en der mit der größten Präzision grngeführten Evolutionen eine Anerkennung aus. _ 'Nach'emer Mittheilung des „Journal de St. Pétersbourg“ begtebt sick) der Rath Thörner vom Finanz=Ministerium m néichster Woche nach Konstantinopel, um dem Botschafter No- mikoff bei den finanziellen Verhandlungen mit der Pfarre wegen der im Friedensvertrage von 1878 für Ruß- land stipulirten Kriegsentschädigung zur Seite zu stehen.
Schweden und Normegen. Stockholm, 26. Sep- tember. Der König, die Königin und die Prinzen Oskar, Carl und Eugen sind heute. Vormittag wieder hier ein- getroffen.
Go'thenburg, 28. September. (W. T. V.) Das schwedische Kronprinzenpaar wurde hier mit begeister- tem Jubel „empfangen. Der Landeshauptmann hielt eine Ansprache, in welcher derselbe die Hohen Neuvermählten wi = kommen hieß und auf die der Kronprinz erwrderte. Die Staat ist aufs Festlichste geschmückt.
. Afrika. Egyvten. Kairo,28.September. (W.T.V.) Em Regiment Neger unter Abdullah Be wird am Sonnabend und ein anderes Regiment unter rabi Bey in der nächsten Woche nach einem Orte zwischen Suez und Sa- RMZ abgehen. . Das Gerücht, daß der Abmarsch des Neger-
emments bereits irüher bätte stattfinden sollen, aber in Folge der Weigerung des Oberst, zu marschiren, verzönert worden 1ei, ist vollkqmmen unbegründet. Der Abmars war von vornherein aus den Sonnabend festgeseßt, damt die Truppen erst noch den Monatssold erhalten können.
Nr. 251728 Armee-Perordnungs-Blatts bat fol enden analt: Diensivorscbrift r den In pectcur der militärischen traf- anstalte_n. _ Dignstvorscbr ft für die rbcitcrabtbeilungen. _ Reale- mcnt fur die xufyng der nicht im Stations-, E, editions- oder Bureaudicnst cjchafitgten mittleren ,und niederen taatéeisenbabn- beqmtxn. _ Berichtigung. _ Bescheinigung des Uebertritts übunns- vfitchttger Ersayrcfervisten in die thcgorie der nichtübunaspf1ichtiaen Ersa reservisten ]. Klasse. _ Vekletdungöentschädi ung für die Ar- beitö oldaten, welche zu den Uebungen im Etawja re 1881/82 betan-
ezoacn waren. _ Nachtrag Nr. 1 zum zweiten Theile der Kriegs- euerwcrkcrci.
_ Nr. 46 des Amtsblatt! des Reicho- ostamts bat folgenden Inhalt; Verfügungen: Vom 19. tember 1881. Zeitungßvcrkcbr mit Oesterret Ungarn.
Nr. 47 hat folgenden In 1: Verfügungen: vom 22. September 1881: Portobcreebnung für Packete mit Wertban abe nacb Groß- britanmen und Irland bei 'der Beförderung über * el_aicn ( Ostende). _ Vom 2]. September 1881: Verwccbsclun der verjcbicdenen Orte mit den Namen Einsiedel, Einficdl und Ein tc'rclu.
_Nr. 17 dcoArcbivo für Po? und Tclegrapbie,Bcibeft zuniAmwblatt des Reichs-Postamw )crauMc cvcn tm Auftrage des ?Fctchs-Yystamts, hat folgenden Inhalt: ktcnstückc und Auf- saxe: .:.-ie Bemaßung der Post im Jntcrcffc dcs iscbereibetriebes.
Verstärkungen abwarten. Zn Betreff des angekündigten Ma-
-- Das älteste französische Kursbu . _ _Jarans ele rapbenwesen im Jahre 1878/79. _ Dao franzö s(bc chey vom 29. anuar 188
" je andelsmarine. _ Kleine Mittheilungen: Kanakverbmdung Ziesrckzßn Km Kaspischen und dem Schwqrzen eere. _ Das unter- irdische LeitungSneß des deutschen Relchs-Telegrapbengebtxtes." _ Gründung eines Marinemuseums. _ Brand_der Dr_abtsetl-Hange- brücke über den Alleqbany zwischen den Stadien ,Ptttsburgb rind Allegbany- _ Durchstechung des Isthmus von Komitk). _ Y_nef- beförderung im vorigen Jahrhundert. _ Kanalverbmdung zwnchen Venedig und der Gotthardbahn. _ Literatur des VerkehrSwesens:
Struve, Verzeichnis: sämmtlicher Postorte v9n_ Deutschland und “Zostexer-Ungarn, nebst einer Tar- und SpedttwnZkarte. Sechste berichtiqte und mit einer Ueßcrsicbt der xicu eingerichteten Postanstalten vermehrte Auflage. Berlin 1881. Nicolaische Buchhandsung (R. Stricker). _ Zeitschriften-UebersÖau.
Nr. 19 des Central-Blatts der Abgaben-,' Gewerbr- und Handels-Geseßgebuna und VerWaltung 111 den Komm [ich Preußischen Staaten bat folgenden ana[_1_: AÜgcweme Verwal- tungsgegenstände: Erlaß der Zahlungsanrvetjungen m_ Folge der Pfändungen des Diensteinkommens der Beamten. _ Bewckligunn v'on Büreaukosten an die VezirkGobercontroleure. _ Fertigung, der Rem- schriften der Jahresreckznungen. _ Berechnung der Konventtonalstrafen bei Ausführung frskalischer Bauten, _ Verernfachung dcs Absch1uffes 'der Rekapitulationöregister zu den Gertch1skostenregrstexm _ Formular zu den Hebercgistern über ZWEI1!JSVVUÜWÉLMJ'ÉMÖUHWU. _ Heran- ziehung von Baubeamten' durch Verm1tic111ng ihrer vorgesexzterz Be- hörde. _ Einklagung von überbobcnen und defeéktrrtrn chgengebuhren. _ Ermittelung der Gerichtökosteneinnadmer) 111 burger11chen Rechts- streitiakeiien. _ Indirekte Steuern:. Tarifirung voxr ßrmablenrm Schmirgel und Schmirgelpräparaien m mri Papier brkkebkrn Bleid- dosen. _ Verzollung von Knocbciifrtt von sch3nalzartmer Konsistxnz. _ Uebergangsabgabensäße für B'er, BranntrVexn und Malz'in Wart- temberq. -- Werthstempel bei Kerpaxhtung erncs mehrrren" Ergen- tHümern gehörigen Grundstücks an Einen derselben. _ Abanderung der Vorschriften über die Verwendung der Wechse1stemde11uarken, _ Ausführung des Reichsstcmpeichizes. _ Personalnachrudten.
Kunst, Wissenschaft und Literatur.
Der Köni [iche Garten-Jnspektor C. Bouclxé ist gcxtern Morgen an ein§m Herzleiden gestorßen. Neben seiner amtlicher) Stellung als Inspekror dcs Botan1[chgn (chrtens [*at Hr. Bombs auch eine langjährige erfolgreiche Wirkiamkert als Dozenx an drm bissigen [andwirtbsckzastlichen Lebr-Institur uiid Minscum hinter sti'h.
_ Unter dem Titel „Die Polrzerbehorden rn rbrer Thätigkeit als Hülfsbeamte der Staaißanwgltjöhait und als Polizeiricbter“ ist von derxr A1111611ch1YTHOF1111§1111 Salzungen soeben bei Veit u. Corny." m,Le1pzt,g „cm"klerncs Buch zum Preise von 2916 erschienen, das_dre fur dre Polizeibehorden wesent- lichen Grundsätze, welche durch dre Strafprozeßyrdriuna aufgesteÜt worden sind, zusamnienfafxt und erläutc'xi, _dabet le etnzelnen landes- geseixlicspcn, über die polizeiliche S_irafsesiwxnng ergangenen Bestim- muri'gcn mit anschlie t und (ich) diejenigen aquememen Prozeßgrund- iä e aufnimmt, wek e bei AnLubung der_polizerlrchen Straf estseßungs- be gni zu beachten smd. _ Bürgerwetstern. Amtßvorste ern, Orts- oder (Zemeindevorständen und sonstigey 1mt„der Handhabung,!)er Polizei betrauten Personen wird durch dreses nu_13[i_che und yraktxsche Büchlein eine kurze, leicht faßltche und vyllstandtsze Uebersicht uber alle maßgebenden reichs- und „landxsczcse lichen Bestimmungen ge- boten und die Müheserspaßt, sich ?"?th eren aus den verschiedenen Ni s- und Landes e e en erauSzu u en.
e ch_ Von dem 11?! erlage der Hof-Bucb- und Knystbandlirng von Si mund Soldanerscbeinenden Werke: „Albre_chtDurer„S sammt- li e Kupferstiche mit Text von 1)r.W111ckelm Lub„ke„ Pro- fessor der Kunstgeschichte, nach den besten Originaler des Komglichxn Kupferstichkabinets in München, durcb unveranderltchen' Lubidruck m Originalgröße reproduzirt von J. B. Obxrnetter“, ist dre dritte Lieferung außgegeben ivorden. Dtrsc Lteferung umfaßx folgende zehn Blätter: ]) Passion , Cbnstus wrrd_ vor Ptlatus „ge- “führt, 2) Passion, die Auferstehung, 3) Maria m1t dem Stirn- band, dem Christuskind die" Brust retrbxnd, 4) der Apostel Paulus 5) der Apostel Vartbolomaus. 6) Phixipp Melanchthon,_ 7) die Ge- rechti keit, 8) die Melancholie, 9) 'die drei Ernten mit Helm und Schild, 10) der Spaziergang. _ Wir haben bereits der dem Erschei- nen der beiden ersten Lieferungen dicses vortrefflichen Werkes, durcb deffen Herausgabe sich die Verlagsbqndluna em „bedeutendes Ver- dienst um die Verbreitung der herrlichen Kupferstiche dxs großen deutschen Meisters erwirbt aufmerksam gemacht, und konneii nicht umhin, bei dieser Gelegenkyeit dieses der dxutschcn Kunst gcwrdmete Unternehmen allen 2FFreunden Albrecht Dyrers nochmals warm zu empfehlen. Die usfübrung dex „Blatter nacb deri besten Originalen it eine ganz vorzugltcbe auf ' der Hohe der heutigen Te nik stehende und der begleitxnde T_ext auß der Feder Lübke's, des hervorragenden Kynsibtstortkexs, bietet weit mehr als eine bloße Beschreibung der„cmzelncn Blatt'cr. cr giebt vielmehr eine vollständige, geistvoll geschricbcnx Charakteristik Albrecht Dürers als Ku ferstecber, als welcher der Meister nicbt mtndcr gcnigl erscheint, wie a 6 Maler. Bei der Ausstattun des Werkes, die m jeder insicbt uneingeschränktes Lob verdient, at der Verleger weder Sorg alt noch Kosten gespart, uni das Unxernebmcn ".' cmer dem schönen Gegenstande würdigen Weise auszyfubrcn. EY tft dabcr_ nur zu wünschen, daß das trefflicbe Werx eme recht weite Verbreitung finde, deren es in vollem Maße wertb tft.
- Die am 1. Oktober d.„I. erscheinende Nr. 1996 der „Illu- stritten Zeitung“ éLeipzm, J .J. Weber) enthalt folgxndc Abbildungen: Galerie chöner Frauenkopfe: 71. Dorothea. Gcmalde von Edgar Hanley. Nach einem Lichtdruck aus 13cm Perla?) yon W. A. Mansell u. Co. in London. _ Das vagllcrtqmanover et Kontß in Westpreußen. 6 Abbildungen. Originalzctcbnun cn von H. Lüders. _ Michael Munkacsv. _. Die neue deut (be Seewarte in Hamburg. Nach einer pbetograpb_1scbcn Aufnahme _vo_n G. Kopp- mann u. Co. in Hambur. _ Bilder von_ der dam chen Insel Möen. 9 Abbildungen. Flach der Natur geze1chne_t von .Strußcl. - Besuch bei der jungen Wöcbnerin. Gemalde von Michael Munkacsy. Nach einer Photographie aus dem Verlag von Charles Sedelmcvcr in Faris. _ Berliner Bilder: Die ?Ku_de_rrcaaxta auf dem Lanaensec ei Grünau am 11. September. Ormtnalzctcbnunq von C. Koch. _ Chr. Friedr. Scherenberg, 1'__9m 9. Seitcmber. _ Murad Efendi, 1' am 12. September. _ randcnt Gar cld auf dem Krankenbett, 1' am 19. September. _ ardcrbund 11111 Jungen im Zoologiécbcn Garten u Berlin. Nach dem Leben aezctäxnct mm E. Mütze . _ Kurio träten aus den. Gcbictcn dcr .wraldtk. varagistik, Numiömatik sc.: Mittelalterltckvc S_xeacltvvezt. „U, (Fine s(bwcr bestimmbare Münze. _ Polvtcckxmscbe .Mtttbcilunaxn: *Grldversenditnaötaswc. _ Schußbcklndung fur Arbcttcr. _ Vtec- eckiger Schirm, Patent H. Horn u. Co.
Gewerbe und Handel.
Zufolge neuerer“) Nachrichten aus Belgrad smd in Serbien mehrere Erkrankungen, und zwar bei Schafen an Blaxtcrn im Pirot'er und Nif-x'er Kreise. bci Rindern und Schweinen an zntbtu im (.'aéak'cr, Iaaodin'cr und Keagujcwnv er Kreise vor- gekommen. _ _
_ Dem Seitens des Aufsichtsratbs dcs Erckxthler Berg- werksvereins in der Generalvcrsammlun dcr Aktionarc erstatteten Berichte entnehmen wir Fol endes; T_aö nternrbmen 13.11 „im abge- laufenen Geschäfts abr in se ner (*ntwrckclunn weitere aun tige Hort- cbritte gemacht. ie Aus- und VorncbtunZbeeitxn au Re ewe- ?!tube sind namhaft vorangeschritxen, so da ire _dte Au nahme der
oblcnförderun daselbst bereits nn laufendancscbafxsjabre erwarte_n lassen (das ist "zwischen bereits aeschcbcn)und einx Zimstia fortschrei- tendeEntwickc-lung derselben in Aussicht stellen. Die csultatc des [an-
") en“. ,Reichs-Anzciger Nr. 211 aa 1881.
fenden Betriebs waren zufriedenstellende. _Sie ergabenxeincn Brutto- Ueberschuß. Welcher nacb Dotirung des Rejervcfonds fur event. _Ver- luste an Debitoren im Betrage vyn 15000 „16 und nach Reserve- steliung von 19 750 «14 für die Hälfte dFr pr. 1881 zu amortiirrenden 5'*/-igen Obligationen die Summe von (06423 „,“-., also 158 851 «16. mehr beträgt als im Vorjahre, und, es gesiattet, „nach erWendung von 360000916 zu Abschreibungen, “dte_Vertbeiluna 43111?!“ Dtmdende von 25 0/0 vorzuschlagen. _ Den Vor1chlagen des Gcsellschaft§vorstandes entsprechend, beschloß die gestrige Exnecalversamwlung, aus dem Ueber- schuß von 346 423 «16. statutcngemaß nach Dottrung des Reserviqunds im Betrage vv1134642 „FH -und nach Abzug der vcrtra_q8mafzrgen Tantiézmen eine Dividende Von WM) de? ausgegebenen Aktienkapitals zu verthcilen. Aus dem «Mann verblerbepden Saldo Werdxn 2 % unier die Angestellten der GcseÜscbaft vertherlt und der Rest mit 510 «14 auf neue Rechnung vorgetragen. _ . '
_ In der ordentlichen Generalvxrjammlung der Ver„ernrgten Königs- und Laurabürte, Akttengesellscbaft "fur Berg- !) an und H litten be trieb vom 28.d.M., Waren 14 Akttonare anwesend, 1velche 13 828 Stimmen mit cinem Aktien'kaprtal von 8296 800-MrM- traten. Von der Verlesung des Geschäftsbertchxs WurdeAbsiand genommen und dem Aufsichtsrats) nach erstattetem Bericht der vaisoren Decharge ertbrilt. Die Vertheilung der vorgeschlagenen Dividende von 40/0 irurrc genrbmigt und aus dem verblerbenqden _Saldo den] Arberter- unterstützung§fond dcs Hüttenkverks Laurabutte 0600 916, 191818 dem extraordinärcn Arbeiterunterstiitzungsfond der Vrrecmgten Komgéß- und Laurabüttc 10000 446. jiderwirscn. _
Am sterwam, 28. Scptember. (W. T. B.) Bet der Heute von der nicderländischcn HandengesellsÖaft abgedzrltcnen Zinnnnkrion ivnrdcn 23 414 Blöcke Bankazmn z'um Prcrie Von 5711? [FZ 58Z Ceni. zum Vcrkanf gestellt. Der Durchschnittsprels betrug 58- en . ,
5 London, 28. Srpiemder. (W. T. B.) Wollauktion. Die Festigkeit, Welche in den letzten 8 Tagc'n herrschte, diznerte bet der acstriaen AUktion fort. Preise durcbschmttsrck) „x (1. boder, als im ersien THeik der Série. _
Plymoufd, 28. Srpirmdew (W; T. B.) Der Hamburgs r Postdamdfcr „Suevia" ist hier eingetroffen. ' _ _
Havrr, 28. Septembrr, (W. T. B.) Wollauktlon annmrt und sehr fest. 2166 Ballen angeboten, 1449 B. verkauft.
Berlin, 29. September 1881.
Den in dem letzten Bcrizbt besprochenen Bildern“ religiösrn In- balts auf der diesjährigcn Kunstausstellung mogexx dtexemgen folgen, Welche antike und mytdologtsche Stoffe zu Vorwltrfen Haben. Unter ihnen nimmt Rudolf von Deutschs „,Penelope“ dre erste Stekle ein, ein Werk, welches durcb Adel der Ltmen und Vornxbmbert der" Farbe irne einfarbe würdeiwlle Schönheit der Antike erreicht, welche ficli freilich iiicht Burki) Pikanterien und brillante Mache aufdrangi, sondern erkannt sein will, ehe sie genossen werden kann. Emil Teschendorff weiZ in seinem Gema1de „Aritrgone wid JZMZne“ durch eine geringe utbat von Senttmentalitat, die er uber die kkaffisck) geformten Köpfe und die edel „modellirtexi Gestalten breitet, die Antike dem modernen Empfinden yaher zu bringen. Das Bild reibt stch dem früher ausgesteuten, „Anxrgonx und der blxnde Ocdipus", in allen Vorzügen würdig an und ist mrt dem vorerwahn- ten eines der wenigen Gemälde größeren Stils, vvr denen man unge- trübte Freude und rechte Erhebung _empfinden kann. Das- selbe kann man von dem„neuesten Bilde Lorenz Axma-Tadema's (London) nicht sagen; dicsjer Klinstler; _welcher 1a auck) auf den bisherigen Bildern seine Vrrtuositat .als Mqrmormaler effektvast zu vertvcrtben wußte,_ aber „„ ie doch m den Dienst des zu schildernden Vorganges stellte, giebt ibr m seinem „Sapro“ betitelten Bilde einen so übermäÉigen Spielraum, daß man die Abficht mrrkt und verstimmt wird. eine Gestalten haben immer etwas Steife; in der Haltung und Seelenloses im Ausdruck gehabt und erm'dte Herkunft der Modelle nicht verleugnen können, MH dercn_ Studium “der Künstler angewiesen war; nachgerade aber ne mxn seine Bilder ganz den Charakter von 'kub1eau vivanra aus _emem Londonxr astbetischen Klub an und fordern durch dre Suf xance, iznt der ]1e das an unaufgeklärten Rätbsoln für uns doch no so reiche gijttxe Leben ydotograpbisch getreu wie nach der (xngexchautcn W1rkl1cke1t rekonstruircn zu können prätendiren, den Wider prucb Heraus. Die fast arri bare realistische Wahrheit, _mrt der der Kynstler den ganzen antiken pparat an Kostümen, erathen 2c. bcberrcht und zy repro- duzircn weiß, verdient uncingcscbrankte Bewunderu11g,'abcr seine Auf- affuna des antiken Lebens ist auch in den neuesten Bildern emc stark xubjektive und dem eugüab tasta ancZepaßte. ,
Den Uebergang um Genre blden Arthur Fttgers (Bremen) ,Hexenfabrt“ und die Uustrationewzu Dichtern. Das'sgurenretche Jirgersche Bild ist großartig komponirt, laßt aher die _dustere wgbre
eidenschaft, welche der Maler-Dtcbtxr betsyiclswene' tn sem_ex1 .Winternächten“ entfaltet, in befremdlicher Wxtsc yermtffen, und nt auch in der Farbe, welcbe stark an Makaxts Manier _crtnnxrt, nicht ganz selbständig. Auch W.Lindenscbmid"t(Muncheu) ist m seinem Ge'inaxde „Auerbachs Keller“ nicht sehr gluxklich; abgesehen vyn dcr Willkur- lichen Zutbat einer Magd, wirkt die Figur des Mephistopbcch tisca- traliscb, ja fra cnbaft. Dcr .Mazxppa“ vo'n Alerander__Wagncr (München) hat agegcn wieder zu viel yon einem akadem11chcn Akt an (b. _ ,
fiGanz außerordentlich reich, wie immer, vräjenitrt fich das Genre, aber freilich dem künstlerischen Werthe nacb ebemq ungleich. Yuki) fehlt es dieSmal an wirklich berv-eragcgden Attrakttoxis- u_nd Mittel- punkten des Intereffes, so das; bet der uberqroßcn Fuge eme gerechte Würdigun des Einzelnen sehr er cbwcrt ist. Lizdivtg Bokrlmann (Düffeldor?) vermag mit seiner . erbaftuna“ nicht mehr mvdcm Maße zu mtercsfiren, wie durch frühere Werke, welcbx ibm uber- schwängliche Ehren eingetragen haben; die dem brunch ?lllta s- lebcn entnommenen Stoffe welcbe fick) auf seiner Lctnnzmzd i_n za 1- reichen Figuren so erstaunlich treu aber, auch so rein außerltcb xvtc in der Camera obscura abspiczeln, wirken durch ihren trostioirn allen wirklichen GciüblE-Jntcrc cs baren_ Inhalt am_ Ende pxmltcl; und abstoßend. Eine ähnliche unerfreuliche Lektiqn tm Pcssimtöiziuß ertbcilt uns Hermann Karow (Königsberg) in sexyem .Veruxtbctlt betitelten Bilde, das aber an die grqßen maixrtjcben'Vorznae dcs vorgenannten beiWc-itcm nicbt heranreicht. Jk11che beiterste Lebens- freudeund nlück1ichstcr Optimismusigcbt uns dageaer) aus dexn aller- liebsten Bilde von Hans Dahl (Duyeldyrf) „Weibliche Aqxtxbixaigö- kraft" entgegen, welches beweist, wie viel Retz sui? deni_etmachstcn, naivsten Vonvurfe abgewinnen [ä 1, wenn man mb m_tt nachm Künstlerblut daran macht; frci1i_ acbörcn abcr amd 10" trefflich malerische Qualitäten kam, wie ne dcr begqbtc Norweger bemzt. _Wtc affektirt und arrangirt nimmt sich dagcgen ch aller Manniafa'ltmkctt dre Charakteristik das .Gefindevermictbun sbureau' von Fray Pauljen aus! Ungcmcin anbeimelnd ist jedoch umtst Holmbcrgs (Munchen) „Goldfwmicd', aus welchem eine solche selbsizufrtcdcne Jrcyde an der Arbeit dem Beschauer cntgcgenstrablt, daß_ man "den Gluck- licben in scinertraulicben Werkstatt fast_darum beneiden i_nxxcdtc. _Daö Bild müßte, wenn wir, wie die Englandcr, Jnnunasbaujer barten, eine Yrde des estsanch in einem solchen bilden; 'das Interieur der erkstatt st in allen Einzelbetten _aufß Liebevollstc m;- schildert und erinnert darin an die bollandtscbe' Kleintnalcret. Einen außerordentlicbcn Kontrast_dazu_bietet Max Michaels .Besuw eines Kardinals im Kloster". Hier ist die Farbe 211161, iznd n'a); ür eine Farbe! Es gehört das bis, zur rankbaftiakeitxbctrgiztc Tkaffincment dazu, mit dem die Pariser Impressionisten die Außen- welt an eben, um Löt diesen elementaren, nur um seiner selbstwallcn anbaekl gelten Far emauber dcn riwxiYen Anschauungsstandvnnkt zu erhalten. Die Zcichnuna und Ausf" tun der einzelnen Gcsxqiicn abet namentlich der Köpfe. ist bis zu c nem Grade vernachlanigt,
t t i wirkt, Unver lticblich verdienstyoller ist Ludwig TFH!» 71313?! cn) „Audienz kei Leo 11111), em Bild, welches
durch feine Beobachtung und künstlerische Firirung _ der1e1ben fich von dem Boden des Genres zur Höhe kulturge1chrchtl1cher Schilderung erhebt. Ucberbaupt haber) die Münchener em starkes Kontingent treffsicher Genreleistungen eingrmndt; es seien" außer den schon angeführten noch erwähnt: dix „Brauschenke in Munchen“ von Alois Gabs, Wilhelm Räubers „Ruckkebr von der_Jagd“ (von ebe'n so trefflicher Zeichnung wie schöner „harmonUcher „Farbe), dte .Schmollendcn“ von ugo Kauffmann, bubschek1eme, nn Styl m_: Ostade erinnernde Bi der von Edmund Harburger, uiid „e_ndltch zwet Gemälde von Josef Brandt: „Ueberfall eines turkrstben Vor- postens durch polnische Reiter (Anfang des 17. Jahrhunderiß)“ und .Wirthsbaus in der Steppe“. Dre [eyxgenanntew Genialde zeigen den Künstler vvn keinrr neuen Sekte: es _1st wieder der wilde Reiterkampf und die sturmdurchfegte Harde, welche er im Moment der böckdstpotenzirtet] Wirth un'“ Beweggng, gleichsam im Fluge, zu ergreifen und mit getstreichster Charakteristik festzubalten weiß; daher kommt es a_ber auch, daß _sie,syba[d man den richtigen Standpunkt verläßtwerrvorre'n und uxiruhrg Wirken., Wernxr Schuch (Hannover) dokumentirt ferne Mersxers'ckyast wieder zu mehreren Rciierstückew aus dern dreißigwbrtgen Kriege, „in denen auch dms Landschaftliche “81118 sorgsarxie Behandlung zeigt, Sinn- und beziehungsvoll sind dle „Galgenvogel“ von, Felix Eybel, auch die Stimmung in sehr gelunacner Werse angepaßt. Wilhelm Amberg, Meyer von Bremen, Rudolf Jordan, Hermann Krcizschmer werdcn schon durch ihre wvhlberufenrn Namen auch 111 Bezug auf die Wahl ihrer Stoffe hinlänglich gekennzeichnet. 'Rlldolf Jordan Diissekdorf), ivclcbrr in drei Bildern die Frruden und chden der Fischer- evölkerung schildert, giebt mir dem ,Vor„verschlos1ener Tdur“ be- Titelten den Bcstdauern ein spannendes Yatbsel auf. Schlicht mid doch ergreifend wirkt Hugo Oebmickyens (DuffrldorF) Begrabmßiqg m Westfalen. E. ie Peerdt (Düsseldorf malte xmen ]civwarzen Mi1sions- priester im (Zörbrt, UUd Otto Güntwr (Weimar) sckpildert 131 charak- teristisrder Weise eine Dorfrevolte. Zadlreicb find die Griirebilder aus dem Orient; W. Gratz, Adolf Seek, Ernst Korner, Otto Heyden sind mit zum Theik vortrefflichen Werken, vertreten. Arif der anderen Seite siebrn aks humorvolle Sittensckzilderxr_des- modernsten Abendlaiides: Franz Skarbincx mit "611er leb§11§sri1chen Darstellung des bunten Treibens der 11ärri1chkostumrrtcnfachwnablen Gesellschaft beider erien am Vadestrande Von Osieyde, und „Knax Efwall mit seinem indiskreien „Lendemain“ und 1emem wrizrg er- dachten, Höchst komischen „Schlußakkord“. , ' , _ Zwischcn Genre und Landschaft mrttcn 111118, Werl beiden Sketche Rechte nebrneinander gewährend, stehen zwci Wrrke 11011 Wilhelm Ricfstahl (München) und Paul Meyerbeixn.„ D'er ersterr, 'em unyber- troffener Meister der von ibm aus1chlteß11ch kultwrrten eigen- artigen Gattung des HochgebirgSgenrrs, Wenn man so sagen darf, hat dieSmal ein Bild ngcsandt,_ Welches fich den berühmtesten Werken des Künstlers wyrdx'g ar) die Seite stelken kann. Es hat die Segnung der Alpen, wie 112 der Montafun durch den Priester über Feuer, Wasser, und Sakz gesprochen 'rvtrd, zurn Gegenstande und wirkt durch die ernste schlichte Festltchkeit, unt welcher die symbolische Handlung sicb Angesichts der erhabenen Hoch- gebirgönatur inmitten einfacher Ddrfler' VV'Ü'Zlth, wahrhaft „feicrltch und ergreifend. Der außerordentlich vxethnge PqulMcycrbrxm „aber schildert mit einfachen Mitteln in poetts ,ster Weise eme Frubxtngs- nacht, Welche ihren Zauber auf eine am Rande dex; wondbegxanzten Seees unter blütbenschüttelnden Bäumen fißrnde liebliche Madchen- figur zu üben und in ihr die erste„knospende Lichcssehnsuckxi zu chken scheini. Wie vie[ reizender, nmbrckyenbafter ist nicht dicse [Öltrkyte Dorfbmaid gegen das prätentiöse nackte „Mal)rchen“ von Graf dicht dane en!
Die Dekegirtenversammlung deutscher Gerverbe- kammern in Stuff art feste am 27. d. M. die Verhandlungen über mannigfache, dic (ZcWerbeordnung betreffende Anfrage fort. Die Beratbung über das Submissionswcsen wurde ausgesetzt, dagegen der nachstehende Antrag des Hrn. Dr. Huber (Stuttgart) ange- nommen:
.Die heute versammelten Kammern bc'auftragen den Vorort der nächstjäbriaen Konferenz, für dieselbe bezüglich der VxxwaltunJSgrund- säße und Bedingungen (Zahlungs- 11111) Zuschlagsfrntcn, „Kautionen, Konventionalstrafen, Mehr- und_ Mmderletstyn??n, „Aus]cixluß des Rechtswc es) des Submissionßvcrsadrens Spezial alle uber die einzel- nen Bes wcrdepunkte des Gemerbrstandes zu sammeln, und unter gleichzeitiger Berücksichtigung der 111 den [exten Jahren gcpflogenen Verhandlungen und der in den Parttkulartaaien neu gufgcstclltcn
ormen, sowie im Anschluß an die schon 19911 anderer _Seite ergange- nen Vorschlägc zu einer eingehend motivtrtcn Petition zu ver- arbeiten.“ ' _
Damit wurde die Konferenz um Mittag gcjchloffen.
Unerledigt blieb das ,Uthallvcrsicherungsgesxti“. Auf Antrag Bremens wurde Dresden als nacbstcc Vorort gcwal)lt; dasselbe nahm die Wahl an. '
Venedig, 20. Septcmber. (PobCorr?!) DiwacoFra'pbijäve Ausstellung hat ihre Vorgänacrin in arts wwol in Bezug auf die Zahl dcr521usstcllunnsobjektc als, aucb_ nach deren wr en- scbaftlicbcm Werthe wcit überholt. Ain reichhaltigstxn war_c1uch ier dic französische Abtheilung, ohne das; jedoch v-Zn dcriclbcn viel Neues ebotcn n*11rdc,wäbrend Italien einc angczcicbnctc K_ollchtwtz a1tcr iartcn und Portulanc wr Ausstellung _gcbracbt' bat,_ ww m vtrlleicbt nicht wieder an einem Ort vereint zu 1ebcn,scm wird. Deuticbland bat in Folge der mangelhaften Oraxznisaiwn scmcö_Ausstellungs- dienstes keineswegs seinem wiffenscbaftlxcben Rana cnnprrcchd aus- gestellt und auch England war nur durch Wenige und m_cis_t nnbrdeu- tende Objekte vertreten. HinZegcn brachte Holland cine auycrst inter- essantc und gelungene Aussie una, _und boten Spanten, dic Scbwetz und die Vereinigten Staaten rorzugltcbc qeogravbiscbc erkc, wah- rend Rußland durch eine Fülle des neuester kartograpbxicbcn_Ma- terials vertreten war. Auch 'die südamerikmnjrhcn Republiken, ferner Japan und Eavptcn, sowie Brasilien baden "cb "". dcr "Llussta'lluna in sebr ancrkcnnenönwrtbcr Weise betheilzgt. Yclaicn brachte außer seinen neuen Karten nur Bekanntes. Dre ißbwcdijcbc Abtheilung [*cmß eincn ausmordentlicben Anziebungorunkt in den Sammlunicn Nor- dcnlskjölds. Die österreichische Ahtbcilung, wxlcbc mtcbxte 42 Nummern zäb cndc Ausstellung des militar-Kcrqrgybncchi Institutß, dcs bvdw- grapbiicvanmts in Pola, sowie des nnlttar-technncch (Comitéö umfaßte, war in chi aroßen Sälcn und einer!! Zimmer dcs PLlazzo_Reale untcraebracbt. Die Vorzüge derselbc'n fanden bei allen zmrbmanncrn und in deritalicnisckicn Pressennactbctltc Ancrkcnnuna, und ihre streng svstenmtisibc wissenschaftlicl'c Gligdcrmm ch vyrlxandctxtrMaterials, große Rcicbbaltigkcit und durxbaanqtzic Neuheit dcr beektc, 1qwie Reinheit und Präzißvn in der ?luc-mbrnng ker tribmicbcn Ardxatxn wurdcn allgemein rubmcnd [*crvorgebobcn. Den Karten des inthar- acoarapbifcben Instituts in Wien kamen an Vollendung der tccbnncbm AuBiübrung kcinc anderm Karten dcr Ausstellung nabe uiid erregte die Meisterschaft des Instituts sowohl in dcr Lttbvaravbtc Filmge- bun G vlan von Wien 1 : 12,500) als in dcr Helwaravurc (vaztalkarte der „xonarcbic 1 :75 Mk iikcmll Bewzmderuna. Gleich gunstige Beur- theilung erfuhren die Ar*eitcn und ,Lctcbnunagi i*on1_1k.Holuk§,'fcrner dic Originalkarten von Krettbncr nber Graf Embknt'l's Erquttiyxi in Ostasien, Klutscbaks Karten und ZÜÖUUY'" von der amerikanischen Norkvolervcdition Schwotka's zur Aufju *nna dcr Ueberrcstc Frank- lins, Lukscv' Reise in Westafrika und Prof. Döltetö Rein na'wjden Rap Verdiswcn Inseln und dem Rio Grande; Det ostctrcicbisgbe und deutsche Alvenvcrein, der österreichische Touristenklub, der „Tour!!!" und der Club degli Alvmisti Tridentini acbcn durcb _auöaezcicbncte 1111d ungemein reichhaltiz c, mit Panor.1men,Kattc11, Reken“, Modellen, B1!- kcrn nnd Pbotograv ien geschmückte Anosteilunacn von der lebhaften Tha- iiakeit Zeuaniß. welcbe“ in OcstckkciÖ311t1§kasch11ng dcr Achn qufgcwen- dctwird. DicScdulwandkartt-n Hövels, wc_|cbc in_cmcrarcnartigcn, xzvei Wände umsvannrndcn Errcßtion außacitcllt mk, konnen iegrctcbe Konkurrenz mit denen der ubrigen Lanker au ebtncn; ino esondere