1881 / 284 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 03 Dec 1881 18:00:01 GMT) scan diff

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Der Abg. Vr.Va11n1bach fragte (111, warum die Aus: 111hrungsdeftimmungen zum Nahrungsmittelqeseß noch nicht erlaffen seien; er bedauere, da:"; von 011111111101 Seite noch immer nicht eine Feststellung der schädlichen Farben angeordnet sei. Die Unsicherheit, welche der Mangsl einsr 10101211 Ver- ordnnng im Gefolge habe, habe auf einen so großenGewerbS- zmeig, wie die Spiclwaarenindustrie, den yachtheiligstén Ein- fluß, um so mehr, wsnn man bcdsnke, 0111; dieselbe [ast aus- 1211110111111)Hausindustriesei. Grade hier handle es 1111111111 01110 Maßregel des Schußes nationaler Industrie, um die er das Gesundheitsamt dringend bitten möchte. Dieser Schuß sei 11111 10 1118111: geboten, als der Zolltarif von 1870 auf 11101011 Gcwerb-Zzweig geradezu 111100150110 gewirkt habe. Die [1011111110 Spielmaure11industrie 101 vorzugswsise 0111 den Export angewiesrv, 1121 unter den_R-:131:effalie11, dio: dem Tarif 11011 1879 5213011111121 1100101111111) Frankreich ausgeübt 110112, schwsr leide. ,

Der Vundesrachkommiff 111? Geheime Reg._Rath 51011101? er-

widcrtk, „daß diE fragliche Vérordmmg in Vorbereitung 131- 1“. en 01. g nDeTNbg. 0135311101: erkannte es als einen dankenswerthen Fortssbritt an, daß da:? GesunthtMmt ssit 11/2 Jahren st.1111'11'1ch:ätiologiiche Untersuchungen veröffentLiche, er wünsche i.“.dcß, daß das;“. 211111 zu diesem Z1veck1iähere Fühinng mit den 101111011011 Aerztevereinan suche. 211111) 111110 er, die 3,11 011310111 ZMM (111 die Aerzte 511 0110110111100 Auffordernngen nicht 1311111) Vermittelung der Polizeibehörden, wie 11100 jéZt gc- 11130110, sondern der Aerztdvereine 0111211211 zu lassen, da “01010 2111110100111110011 zu sehr den CHaraktsr polizeilicher ReqUi- 1111011011 an sick) jriigen. Er wünsche endlich, das; die anf dem (8211191 des Militärwescns gemachten Erfahrunaen fiir die 2119015111 111 umfangwicherem 21111130 (118 biöixr nußbar gsmacht Wiirdkii.

Der Abg. S11111110w fragte, ob die Verorömmg 111101“ Fést- 11111111111 des (55100121 der Entzünddarksit dcs Pstrolenms schon 111 Vorbérsitung sei.

DLR B11nd€§rath§kom111iffar erwidrrts, daß man 110), 11111 01110 Griindiage zn gewinnen, erst liber 1111011 Apparat habe 0111191111 1111111211, durck) 1110101311 1101: Grad der Jnfkammabilität dL-Z Vetroieuch festzustküen sei, da 0211011000110 Apparaie zu Wrscbiedencn Resultaten geführt hätten. Eine zu diesem Zwrcke niedergeseßte Kommission 110110 110) für den englischen 2111110101 entschieden, 011110 indesskn, aus Rücksicht auf 0011 Ver- k911r, die Acceptirung 0013 0111111101011 Testpuuktes empfshlen zu 811111011. Man habt: demgemäß dic wsitere Frage erörtern 1111111011, was als äiißerste Grenze der Enlfkammbark-sit 011311- 111111ne11 sri. Diese Vrrhandlungen seien noch nicht abge- 1ch10ff€11.

Der Bundochnthskommissar, Diréktor des Gésundheits- 111113 131. Struck erklärte, das; er fiir die Verzögerung des (“13101100 1101: 21chfi'111rungsbesiimnmn[3011 311111 Nahrungsmittel- ;25113, 1111111 vcra111wortlich sei. Dem Abg. Hüter müsse er er- widern, daß er es stets für seine Pflicht gehalten habe und 110111 110110, mit den Aerztevereinen Fiihlung zu nehmen; in Folge dessen seien 0111!) 2 iitglieder 1116 1101111111611 Aßrztevcr- 01:12. 1111": außerordentliche Mitglieder ch Amtes thiitig.

Der Abg. Rickert sprach die dringende Bitis nach 011111: kalaration der §§. 10 und 11 des Nahrungsmittelgcseßes 0113, damit die Interessenten dock) positiv wüßten, was erlaubt sei, was nicht. Wenn es so weiter gehe, so würden die XLLUstM Geschäfte geschädigt werden, da es dieselben doch nicht darauf ankommen lassen würden, jeden Augenblick mit dem

Staat-Zanwalt "111 Konflikt zu gerathen. Sei man der Ansicht, daß das Gauiiiren des Weines erlaubt sei, wie viele behaup- teten, dann möge man dem Publikum doch sagen: da?- sei er- laubt! C'r frage schließlich, ob die Reicthngierung von den P?ithioFen der Handelskammer „über diesen Punkt Kennt- n'. a e.

Der Bundesratizskmnmiffar Geh. ngRath Köhler bejahte die letzte Anfrage, es seien 111101: auch Vetitionennack) der entgegen- geskßten 7111101111111 eingegangen. Eine Deklaration des §. 10 des Nahrungsmittelaeseßes halte er zur Zeit für unthuniich.

Der Abg. Dr. Virchow erklärte, das; hier abmechselnd der Direktor des Gesundheitsamts und ein Beamter dos. Reich§= umts des Innern aufträten, liege an der Unsichcrbeit dsr Kompetenzsn. Es sei erstaunlich, wofür man nicht 211103 das Gesundheitsamt verantwortlich mache, selbst für das Petroleum! Das rühre 11111: daher, daß man daffelbe unter den Nahrungs- mitteln aufgestährt habe. Dem Abg. Reichensperger bemerke er, daß nicht Alles, was die Gefundhsit des Menschen 110: drohe, der Medizin zuzuschreiben sei. Seine iviffenscHaftliche Thätigkeit 11111110 dar:; G0111ndheitsamt mehr zurücktreten lassen und dafür 1110111: nach der praktischen Seite hin wirken. Eine besondere Ammerksmukeit müsse man z. B. den Ausführungs- verordnungen zum Nahrungßmittelgeseße widmen; man braiiche ja nicht (1118 Verordnungen auf 011111101 zu erlassen, sondern die wichtigeren und drin11enderen 3110111. Usbérbaupt empfehle er auf diesem Gsbiet häufiger den Weg der Verordnung 311 beschreiteU, 010 den des Geseßes, da 013 sich hierbei dock) 11111: um rein polizeiliche Tizätigkeiten handle.

Dsr Abg. ])1“. Bamberger bemerkte, der vom Regierungs- vertreter genmchte Unterschied zwischen Interessenten und Pro- duzenten existire' seines Erachtens in 1112112111 Falle nicht. Die Auslegung dss GesundheitSJeseßes im §. 10 bestehe beinahe ebenso für die Produzenten, wie für die Weinhändler. 011111 gingen beständig Klagen und Anfragen zu darüber, daß Flie- mand wiffe, woran er fick) zu halten habe, 01) die leiseste Ver- änderung der Weine erlaubt oder verboten sei. ES könne die Regierung deshalb kein Vorwurf 11111011 , aber er lasse es nicht gelten, daß das Gesetz genüge imd dem Richter 11111110 die Auslegung desselben überlassen 111010011. Denn die versck1iedenartige Auslegung bringe einen großen wirthichastüchen Mißstand hsrvor. Das Gesetz habe 3111: Aufgabe, entgegsnzutreten eénmal der gänzlichenFälfchu11g 131111280111, sodann Demjenigen, was gesundheitswidrig sei. Nach dieser Auffassung lasse sich eine Grenze ziehen, was er- laubt und verboten sei. Wenn die Klagen aligemein so 1011- haft seien, dann könne der Geseßgebsr sick) nicht darauf be- xufxn, er wiffe nicht, was Rechtenc- sii, daS 10110 der Richter 111 111.

Der BundeSraiH-skommiffar Direktor 131". Struck wies die gegen das GssundlwitSamt und die Thätigkeit seiixer Mit- glieder gerichtrten Vorwürfe zuriick und berief sich auf die 1011101 Zeit vom Reichstage auSdriicklick] gntgeheißcne Organi- sation dieskr Bshörde.

Nack) Ablehnung eines Schlußanirages bemerkte der Abg. Dr. Lasker, auf die Klagen, das; die Ausfiihrungsverord= 1111115011 511111 2101111111gHmittelgcseH nach 2130111011 noch immer nicht erschienen seien, gebe der Direktor des Gssundheitsamts die erstaunliche Antwort, daß er dafiir nicht verantwortlich 101 und auch keinen Einfluß darauf habe. 21143 der Neichc3tag das Nahrungßmitielgefeß berathen habe, wurde 111111 (dem Red: ner), der an dem Zustandekommen desselben stark betheiligt gewesen 101, der Vorwurf gemacht, daß in dem Gesetz

viele Fragen angeregt, aber nicht gelöst würden. Damals se1,_ wie heute vom Abg. Virchow darauf hingewiesen, daß ge- w111e'Materien ihrer leichteiiVeränderlichkeit halber der gese - gqbenschen Regelung Schwierigkeiten böten, welche durch die leichter zu verändernde Form der Verordnung zu lösen seien. Um so merkwürdiger finde er die Anwort, daß der Direktor des GIsundbcitSamts keinen Einfluß auf das Erscheinen der ersehnten AUHführungsbesiimmungen habe. Er glaube, daß 1110111 diejenige Reichsinstanz hier anwesend sei, die Antwort, die der Direktor des Gesundheitsamts nicht ertheilen könnte, [M zu geben.

Hierayf ergriff der V0voll1nächtigte zum BundeSrath, Staats=Mmifter von Boetticher, das Wort:

Meine Herren! Ich muß den Herrn Direktor des Reic'oSgesund- bcitsamts doch etwas in Schutz nehmen gegen denVorwurf, den ibm der Hr. Abg. Lasker rückfickytlich seiner Erklärung gemacht 1191. Die Erklärung, die der Herr Vorfiycnde des Reichsgemndbrits- amis abgegeben bat, ist von seinem Standpunkic aus ganz korrekt. Das NeichSgesundHcitSamt ist. eine techni1che Behörde, Welche über technische Fragen gcl)ört wird, und das Schicksal der weiteren Bearbeitung der Ausführungsbestimmungen, Welche auf Grund des Nabrungömittelgeseßes zu erlassen sind, liegt nicht in seiner Hand. _

Was nun den Gegenstand 101611 ansangk, so bekiage ich es auf das aÜertiefste -- und ich Jede dem Hrn. Abg. Lasker darin ganz Recht -, daß wir bisher mit den Aquührungvvrsäyriften zum NabrnngSmittelgescß nicht fertig geworden find. Ick) trete auch der Anffaffung, welche Hr. Abg. VirÖow Vorhin geäußert hat, darin bei, da?; das Bestreben, etwas VoUständich zu liefern durch diese Aus- fülx1rungsbestimmungen, sicb nicbt empfiehlt, das; es vielmehr kor- rekter ist, diejenigen Materien, Welche ganz zweifc1sfrei sind, und rücksichtlich deren schon jetzt die 1151111901 Vor1chri1tcn erlassen Werden können, gesonderf zu behandeln und die ZWeifcl, Welche bei anderen Punkten bestehen, der Weiteren Verhandlung in 3011011110 zu überlassen. Das ist der Weg, den einzuschlagen ich mir jest vorge- sciZt habe, und 111) Hoffe, das; wir auf diesem Wege zum Rande kom- men werdeii. Wenn bisher die Sache nicht 311111 Abschlyffe gediehen 111, so glauben Sie mir, „meine Herren, liegt es zum großen Theil ,darin, daß, d1e technischen Frggen, die in der Materie liegen, nicht Übereinstimmend 111101111111 zweifels- frei von den Technikern beantwortet wvrden smd. EZ 111 in der Thai: für den Bundesratk) und für die Reichsregierung 1111111 101cht, sich in Technischen Fragen, die streitig find, für die eine Memung zu ent- scheiden und die andere zn verwerfen. Wir 1111111611 dahin streben, daß wir die technischen Zweifel auf jedem möglichen Wege, der uns zu Gebote ftth, lösen, und erst dan_11, Wenn wir sie 9016111101101, mit den Vorschriften vorgeben. Wie 11e1c1gt, [10110 ich es jexzt vor, die Mate- rien einzeln zu behandeln, Alles, was zweifelsfrei 11t,'zusammenstellen zu [affen in eine Kai1erliche Verordnung, und die iibrigen Fragexi, die 11011; der weiteren Erörterung bedurfen, nach und nach der Entscheidung zuzuführen. ' ' .

Kap. 12 wurde beW1111gt, ebenso 011110 we1tere Debatte der Rest des Etats, des Reichsamts des Innern.

Vor Schluß der Sißung nahm 1100 Wort der Abg. Sonnemann 1111011811110 die Llufmerksmnkett nuf emxn Gegen- stand, dsr eigentlich auch mit dem Neuhsgesundhettßamt zu- sammenhänge, nämlich auf die Überaus mangelhafte Beleuch- tung der Journalisten-Tmbüne. In 'den späteren Nachm1t= tagsstunden sei es den Herren unmöglich ohne e_rnstere Gefahr für ihre Augen 111 dem auf der Triviine herrichenden Zune: licht zu arbeiten. Die wenigen Stearmkerzen, die man dann auf der Tribüne vertheile, genügten auch mcht, d0111_Uebe1- WU??!)l abzuhel1en, den er der Beachtung des Prasidenten emp e L.

Hierauf vertagte fich das Haus um 43/4 Uhr auf Sonn- abend 12 Uhr.

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WI::Ycrate für den Deufscben Reichs- und 51511111th 2311013. Staats-Anzriger und das Ccntral-Handels- rcgistrr nimmt an: die Königliche Expedition

dr.“; Deutschen Reichs-Linzeigers uud Königlirh

1. 810011er010 117.11 0111018110111111118-80011611. 2 Zubbaxtariouou, 411111011010, 170111111111111011

111311 (1103811011601.

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Ochntlécher Anzeiger. .. .."

5. 1110031110110 Umbljsßemeuta, 211th11011

„Invalidendauk“, Rudolf Mosse, Haasenßein & Vogler, G. 2. Daub: & Co., E. Schlaue,

preußisrheu Staats-Anzekgers: Berlin ZW., Wilhelm-Straße Nr. 82.

„'N.

' 11. äergi. Z. ?erkäufe,701*pa0bxvpgeu,8110011351000!) 01.0 4. 70110081111g, 1101011153600, 71111121111ng

"ck 11. 8. 11“. 7011 6201111101101; 171114101011.

6. 7018011100000 8011111111112:anqu

7. [1110111113080 8113018011.

8. ?Ueaber-Ju-ijxizu. 111 1101 1361-8011- 9. kaMiowRaobric-bcen. 110118570. E

Büttner & Winter, sowie alle übrigen größeren

Anuoueen-Bureanx. 111

SiibhastatiKrcn, Aufgebote, Voi- ladungcn u. dergl.

44760] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau Werner, Catharina Maria Torotljcq, geb. Findorf,

311 Lüneburg, * 1"::“frctc11d111111 ken Rcrbtsanwalt Angelbeck, klagt 173.511 ihren Ehemann, den früheren Landbrief- träger, jrßigenFIirbeitcr, Georg Heinrich Chri- stop!) Werner, 1111111 in Lü11eb11111w017111n11't,desen 1*'„:1111*ärtic11r 21111c1111011§ort unbcfannt ist, wegen 11.110111 Bcrlasiung mit dein 511111118132,

die zwischen 1111 und ibrc111C11ema1111e bestehende

(811 dem Vandc_11ach zu trcnnen und den Be-

11031111 fiir den 1chu1dige11 Tbcii 311 crkcnnen, 11-3: ladet den 2111111101 zur u1ü11dliche11 Verband- 1'.::',', des ?kiccbtsrtrcits

vor die erste (511*ilka111111er dcs KöniglichenLand-

1711111115 111 211118111111

0111 Dienstag. den 7. Märx 1882, Vormittags 10 Uhr,

112€: der Aufforderung. einen bei dem gedarbtrn Ec- riMc zugrlasnncn Anwalt zu bestellen.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird di.:cr AUSZUJ dcr Klaae bekannt gemacht.

(„;.-1.) Jordan, Gcriwtzsckorcier dcs „K*öniglicbcn 2111171110115.

[41767] Oeffentliche ZUÜLÜUUJ.

Dcr Iobnnn 513111111“ Scbncider, Maurermeister 1:1 Bous, 11.1111 111.101 dcn Friedrich Burkhard, 31111111 111117 Väckcr, früher zu Schafbauscn, jekt 11117: (“110111111211 W:“!“il' 1111d Aufenthaltsort, wegen 11" diesem Z.:brc verriibietcr Maurerarbeitcn mit dcn: Anfrage (1111 3311111111 des Betraacs von 129.“ Zi.", „3 nebst 5 % Zinsen seit dem 11.November 1881 110: ladet den Bckiaaten zur mündlichen Verband- 11:::.1 do:i 2811105111211; drr 1.13 KönigliÖcAmtkgcricbt 111 Saarlouw 11111 den 26. Januar 1882, Vormittags 9,1 Uhr.

Zum Zwecks dsr öffentlichen Zuiteliung wird di'“er Auszug _der Klage bekannt 111111111111.

Gcricbtö1chrcikerci 11:1 Königlichen Amtsgerichts. *

[14759] Oeffenthr Zustelluuk.

Die (chfrau des_ . icbael Pctb '1'. 11011 Groß- Zimmcrn jevt 111 Viikcl, vertreten kurcbdcn Rechts- a:*:*.*.111 2511111011: in. Darmstadt, kla t argen ihren

6111110011, Miä'ael Pkt 11". 1011 roß-Zimmem,

dcrmnlcn mit unbekanntem Aufenikaltsort, wegen (?'[wscbcidnna (1111 Grund (Kbqlzruchs, 11011 lebens- gefährlicben Drohungen 1111d Miybandiungcn Seitens 111115 (Ziemanncs, Verstos11111g dnrch donsclbcn und gcgcnscitigcr unüberwindlickper Abneigung mit dem Anfrage (1111 Scheidung drr zwiswen den Parteien bestehendcn Ehe vom Bande und Verurtbcilung des Beklagten 111 die szcßkoitcn imd ladct dcn Vc- klazztrn zur 1111111d11ch13e11 Verhandlung des Rechts- tre1ts vor die dritte Civilkatnmrr des Großherzogl. „andgcricbts zu Darmstadt aus Dienstag, den 14. Februar 1882, Vormittags 9 Uhr,

mit der Auffordcrung, einen bei dem gedachten Ge- richte zu elaffenen Anwalt zu bcstxllen. , _

Zum werke der öffentlichen Zu1te111111g w1rd die1er Auszug der 5110110 bekannt gcmacbt.

Darmstadt, dcn 1. Dezember 1881.

_ Piannmüller, .

Hüljs-GcriÖts-schrciber des Großberzogl. Landgertcbtk.

1440011 Oeffentliche Ladung.

Nachdem die Ehefrau des Försters Hartmann Heerich, Caroline, geb. Lutbcr, von hier für sich und für ihre SÖcher, Ehefrau ch Steueraufjedcrs JobanncsScbunk, 21111111 Grrtrudc, «cb. Luther, in 91011011, die Eintragung W 11001 thrilwcijc auf dcn Namen von

a. Schullehrer Martin 81111111, 11. Sibubmacbcr Friedric!1 Willxc1111 Kiel und „Ehefrau Gertrude, geb. Vogt. katnsiurtcn, in der Gemarkung 15011 Liclxtrnau belege- 11cn Grundei entbums, als: Kartenb. 2 Nr. 47, Vor der Thalbcckr, Wiese, 42 a 46 qm, Karienbl. 2 Nr. 48. Vor “cer Tbalbccke, Acker, 21 a. 44 qm, unter alanbbaftcr Nachweisung eines zehnjäbri en un- unterbrochenen Eigentbumsbesich in das rund- bucb von Lichtenau bcantraat 101,10 werden alle diejenigen Pcrsonen, 1vc1111c Rechte an icncm Grund- vermögen zu haben vermeincn, aufgefordert, solchc srätcskens bis zum 25. Januar 1882, Mittag! 12 Uhr, bei der unterzeichneten Bckörde anzumeiden, widrigensalls 'ccr bisiécrize Bcfiycr als Eigen- tbümer in dem Grundbukb eingetragen werden und der die ihm obliegende Aqmeldun unter- laUcnde Berechtigte nicht nur 1eine nsrrücbe Wen jeden Dritten, welcher im rcdlichen

Glauben an die Riihtigkcit dcs Grundbuchs das obcncrwäbnle Grundvermögen erwirbt, nicht mehr geltend machen kann, sondern auch ein Vorzugßrccht gegenüber De11jrnix1c11,_ dercn Rechte in Fol e * der innerhalb der oben 1111011101 Frist erfolgten nmel- duZTcheingetragcn sind, verliert. man, RegnBcquffcki am 18. Novvmbcr 1881. 3113111311111cs A1111§gericht.

[44749] Aufgebot.

Auf zitläifix e11 Antrag wird dcr unbekannte In- haber der S 111dvcrschreibu1ig Fürstlicbcr chtkam- mcc vom 2. Januar 1863 1.111. 1). Nr. 1093 über 300 „71. aufacfordrrt, spätestens im Termine

den 7. Juli 1882, Morgens 9 Uhr, ferne Rechte 611 dem (5301111112 anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigcnfalls dieselbe für kraft- los erklärt werden 1011.

Bückeburg, 28; Novrmkcr 1881.

Fiirnliibes A1nt§gcricht. Bigmann.

[44-00] Aufgebot.

Der Justiiratb Lcerbroks bat Namens des “*ürgenß und D. Kipp zu Flerke und des . Éckßulze-Vcrge“ zu Bech bei Hamm _das Aufgebot der Nachlaßglaubiaer des 0111 23. Marz 1881 ver- storbenen Landwirtbs Kipp gen. Riewe zu Flerkc beantragt. _

Es werden _drskalb die Nachlaßglaubiger auf- gefordert, sväte11c116 im Auf,“.ei'oté-termine den 9. Februar 1882, Vormittags 10 Uhr, ihre Ansprüche und Rechte auf den Nachlaß bei dem untcrzeichnctcn Gerichte anzumelden, wrd en- falls sie gegen die Bencficialcrbcn ihre Anspruä'e nur insoweit ycltcnd machen können, als der Narb- laß, mit Au§1ch1uß 01101: seit dem Tode des Erb- 1.111ch aufgekommenen Nu .ungcn, durch Befr1rdigu1ig der angemeldeten Ansprü 1: nicht cr1chöpft wird.

Soeft, den 30. November 1881.

Königliches Amtsgericht. [44738] Amtögericbt Bergedorf.

Auf Antrag des Gemeindevoritebers Carsten Puti- Larckcn in Curölack, als Kurqtors des Höfner? Jo- l:ifxm Wulff daselbst, wird em Aufgebot dabm er- .“1 im:

daß AÜe, welche an den unter der Kuratcl des Antragstellers stehenden Johann Wulff 111 Curs- lack ?in1prücbe und Rechte zu haben vermeinen, bierm1t aufgefordert werden, solche Ansprüche und Rechie 1patcstens 111 dem auf JKUY- den 10. Februar 1882,

ormittags 10 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin im unterzeich- neten Argtsgcrichtc anzumelden, bci Strafe des Ausschlu1es.

Bergedor , den 30. Novembcr 1881. Das Amtsgericht. Lamprecht.

[44746] Erbvorladnng.

Julie Geyer von hier, angeblich Ehefrau drs Arckjitekten Emil gahrenholz 111 New-York 111 an dem Nachlaß ihres am 17. August 1881 _v_cr- storbcnen Vatcrß Johann Genet, Schmiedememer dabier kraft Ge1cyes mit crbherechtigf.

_ D.) deren derzeitiger Agfentbaltsort unbekannt 111, 10 wird dieselbe bicrtmt zu den Erbtbeiiungs- verbandlungen mit Frist von

drei Monaten mit dcm Bedeuten anbcr vorgrladen, daß im Falle ihres Nichterscheincns die_Erb1chaft Denen werde zu- getixcilt werde11„welc11c11 1ic zuxäme, wenn die Vor- geladene zur Zeit des Erbamalls nicht mehr am Leben ?eWesen wäre.

Kar sruhe, den 1. Dezember 1881. Gr. BOaFtNotar:

(“***“) Verschollenheitsverfahren.

Nr. 8605. Nachdem Schuster Zobann Walzer von Schielberg dcr diesseitigen Au orderung 110111 22. November 1880 Nr. 9330 keine Folge geleistet hat, wird er für verschollen erklärt und ein Vet- mögxn seinen Erben, 115111112: Marie [isabetbe W1r1_chi1ig,'ledig„ Maric Elisa etbe Sciberlich, ledig , Josef Setbcrltcb, ledig, alle von Gundelsheim, 110201 Sicherheitolcistung in fürsorglichen Besiy ge- ge en.

Ettlingen. 30. November 1881.

Der Gcrichtöschreibeercstéroßb. Amixgcrichts:

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758 Oeffentliche, „Zustellung. 4Zie1F1-au Tuts, Ottilie, geb. 511301117011), bier, ertretcn durch den „Rechtsanwalt Dörmg hier, «gt gegen ihren 111 unlßekanntex „Abwesenheit chenden Ehemann, den Schnerder, Heinrich Christian udwia Tuts, früher gleichfalls bier, Wege„n böslicher Zerlaffung mit dem Antraggauf Ebescherdung: die zwischen den Partezen bestebe11de_ Ehe zu Trennen, den Beklagten fur de_n allein 1chuldigen Theil zu erklaren, 111m auch dre Prozcßkosten auf- ule en, nd z[adegt den Bekiagten zur, mündligßxn Verband- ung des Rechtsstreris vor die 13. erlkammer des *öniglickxcn Landgertcbts 1. zu Berlin .::f den 1. April 1882, Vornzittags 10 Uhr, „, it der Aufforderun , einen der dem gedachten 011ichte zugelassenen nwalt zu besteilen. _ Zum Zwecke der öffen111chcn ZUsteÜung wird dieser - 11.3ng der 511000 bekannt gemacht. Berlin, den 29. November 1881. Vuethld, Gerichi§schreiber dex] Königlichen Landgerichts 1. Cileammer 13.

44756] Oeffentliche Zusteilupg.

Die Frau Pabst, Johanne Christiane, geb. Dorn, ier, Vertreten durch „den RechtSanWalf Plantiko 110111191 gegcn ihren 111 unbekannter Asow-Zsenheit ebanen Ehmarxn, dcn Klempner Carl Benjamin ).runo Pabst, 1r111;e_:r 010111110115 hier, Wagen bös- icber Vrrlaffung, 11111 dem Anfrage auf EHcscheidung:

* die E11: der Parterxn zu trennen, den Beklagten

«11.11 fiir den 0110111 schuldigen Theil zu er- klären,

nd ladst dcn Bexlagien 3111: mündlichen Verband- u11g drs Reéhisstretzs vor die 13. Civilkammcr des 511111111110. Landgerichts 1. zu Berlin auf

den 27. April 1882, Vormittags 10 Uhr,

_ 11 dsr Aufforderung, einen bei dem gedachten Gc- jchte zugelassenen 9111111011 511 besteÜen.

311111 Zwecke der öffentlrchen Zustrllung wird ie1er Aussug der Kkage bekannt gemacht.

Berlin, den 1. Dkzember 1881.

2311011111 ald, Gerichi§schrerbcr des Königlichen Landgerichts 1., Civilkammer 13.

...-„7541 Oeffentliche Zustellung.

Der Kmrfmann Albert Lanze zu Schikdau, vcr- 111811 dnrch den RcckytSanwalt Stelßcr 511 Torgau, agt gegen den Johann Friedrich Gnstav Clauß, 1011111111111 21111011111011110118 Wegen Zahlung des 1111111181108 1111.“ Stroh und Hafer aus dem schrift- ichen Anerkenntniß vom Jahre 1877, mit dem An- rage auf Vcrurihcilung de_s Beklagten zur Zahlung 1111 150911. nebst 5 0/0 Z1n1e11 1011 dem 1. Dezember 1877 und das 111111211 für vorläufig vollstreckbar zu 1111111111111?) ladet den Vcklagien zur mündlichen 1111100111111] des Rechtsstreits vor das Königliche 1111811110111 zu Torgau auf en 27. Februar 1882, Vormittags 9.1 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichenZuste1111ng wird dieser “11.211111 der Klage bekannt gemacht.

Torgau, den 28. November 1881.

Fleck, Gerichtsschreibcr des Königlichen Amtsgerichts.

44755] Oeffentliche Zustellung.

Die anwerebelichte Pauline Pilgram zu Fullser- 1111 und der gcseiTliche Vormund deren une elichcn kindes Emma Pilgram, Arbeiter Karl Pilgram, zu „reiben, vertreten durch den Rechtsanwalt Kreis zu valkersradt, klagen gegen den Weißwaarenbändler (_Grvy'zu Halberstadt wegen Ansprüchen aus der ou1111113111chen Schwängerung mit dem Antrage auf xrflaru1111_des Beklagten als natürlichen Vater der

1111111 Pilgram und Zahlung von 30 .“ Tauf-, _ntbindiings- 1111d Seck1§wochenkostan§owie 100 .“: 1111111111 Alimente und laden den cklagten zur 1111111111111 Verhandlung des Rechtsstreits vor das medßlicOe Amtégcricht zu Halberstadt, 211111). sl., 11 en

11. Februar 1882, Vormitta s 11-„1 Uhr.

_Zum Zwecke der öffentlichen ustellung wird 1011 Auszug der Klage bekannt gemacht.

Halberstadt, den 15. Novcmbcr 1881.

_ Stsjulx, Seertär, ,

Gertck1k1ckrciber des Königlichen Amtsgertckois.

411.1] Oeffentlilbe Zustellung. xIn 4:1(8011 der Frau Maedcl, Lluguste Friederike, ck- Lanabo], 11121, vertreten durch den Rechtsanwalt 121111111 11181, gegen ihren Ehemann, den Maurer- ;U'tex Jdbann Friedrich Maedcl, früher gleichfalls cr, [exxt dcm A111entbaltc nacb unbekannt, wird der L_aate zur mündlichen Verhandlung über die ihm uge'tellte (_ijescbeidunasklage vor die 13. (Zivilkam- er des Kcnmlic'ben Landgerichts 1. zu Berlin 171 den 9. Mär11882, Vormittags 101 Uhr, 11 der Agfforderunq geladen, einen bei dem ge- achten Gimbte zugelassenen Anwalt zu bestellen. «ck dtr1e1n Termine soll auch Beweis über die !Jekckauptungcn erhokcn werdcn. um Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dies eiannt'qemacbt. Berlin, den 1. Dezember 1881. G' _ _ Vucbw'ald, , mch131chreiber des Königlichen Landgerichte ]„ Civilkammcr 13.

447.32 ] [Oeffentlithe Zufiellung. "Herr *„tto Vieweger in Reudnitz„ vertrctxn “53 Herrn Rccbtöanwalt Motiv Höpner 111 ZUM. klagt qcacn dcn Tischler G. A. Hörioh, _" 111 Connewitz, 11111 unbekannten Aufenthalts, “"k“" nyr ?)Yesxfordcrun ron 1010.“ 75.95 sammt „. M11 fur, kautlicb aelie?ert erhaltenes Nuixbol und „IFM (?xn*1r_kiing des Rückemvfangs einer depon rien 111 nbkitkleistunn von 1010 .“ - „3 mit dem “111MB“ ken Beklagten kostcnpslichtig zu verur- 1) Um Kläaer die vorerwähnten 1010 .“. 75 „] 21111111 Zinsen davon 111 50/9 jäbrlicb rom *!*-_Iammr 1881, 1116 dem Tage der chKen skb'cblg Uahlung, ab zu bezahlen und “) k!?„Ru gabe der vom Kläger als SiÖerbciLO- 1111101111 bei dem Königlichen Amtsgertibt zu ;;Ul'ng deponirten 1060 „111 - 4 geschoben auen, ::“ auch den Beklagtcn zur mündlichen Verband- „*I, 111 Rechtsstreits vor die iweiteCivilkammer dcs 'IlkÖen Landgerichts 111 Leipzig

auf den 27. Februar 1882,

Vormittags 9 Uhr, unt. der Auffxrderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelanenxn Anwalt zu bestellen.

Zum „Zwecke der öffenilichen Zusteüung wird dieser Auözug der Klage bekannt gemacht.

LeipZtg, den 1. Dezember 188].

, , Sckxrödel, Gerichjsschretbcr _de Königlichen Landgerichts, (5111100110001 11.

“x? *- ' [““-“““] Oenentltche Zustellung.

Die Sparkasse zu Connewitz, vertreten durkb den Rechtsanwalt _H. Martini in Leipzig, klagt im Urkundepprdzrme gegen den Bauunternehmer Johann Frrcdrich „Wagner, 31118151 in Klein- zschocher, zur Zeit „_ unbekannten AufentHaltI, Wegen elner hypoibrkarmäxsn DarlehnSforderung von 12000 .“ - „] 101111111“ Anhang, mit dem Antrags, zu erkennen, daß Beklagter als persönlickoer Schuldner sowie aus der Substanz Und den Nutzungen des Grundstücks 51111 1701. 362 del: Grund- und HVPo- thekenbuchs für Connewitz mit Rasrbwitz der Klä- 01111 12 000 «ck - 4! 101111111 59/0 Zinssn jährlich Leit dcm 1. 301111111: 1881 511 [1130111011 schuldig, auch das 111111011 1111: 111111aufig doüstreckbar zu erklären, und ladet 17011 2501111111211 zur mündlichen VSL"- 11011d11111g dcs NichtHstreitZ vor die fünfte Civil- kammer des Kömgliclycn Landgerichts zu Leipzig

auf den 15. Februar 1882, Vormittags 9 Uhr,

milder Auffordernng, einen bei dem gedachten Gc- richte 5115010110101 2111111011 zu bestellen.

(711111 31138110 der öffentlichen Zustellung wird dir. rr AuÖzug dex Kiage 1101011111 0011101111.

Leipzig, den 26. November 1881.

(1 ck €: , Gerichtsschreidcr des Königlichen Landgerichts.

[44747] Veraujs-Anzeige nebst Edictaüadung.

J11Sache11 ch Magistrats der Stadt HNW. bcim, Gläubigers, gegen drn Partikulier Meyer zu Hildesheim, als Vormund der 111111dsrjährigen Kin- der desT11ch1ers 2861111301101, Wilhelm und Heinrick; Weinggrtcn 311 Hildesheim, Schuldner, wegen Forde- rung, 10U_das de11Sch111d11rri1 geHörige, an déi! kur- zen Burgstraße 311 H11d_c§1)eim 1111161 Nr. 1477 de- legene 21301111110118 neb1t'Hofrau111, einem Garten, einer Werkstatt:, eineni Nebenwoönlyause. 01110111 Stallgebäude und onstigem Zubehör, das Ganze beschrieben in der rundsteuerniutterrokle des Ge- meindrbezirks Hildesheim unter Artikel Nr. 1284, Parzcile 30 dss Kgrtßnblatts 30 zur Größe von 4 ar 06 (1111 Zwangswciw 111 dcm dazu anf

Donnerstag, den 2. März 1882, Morgens 10 Uhr, 0681er 01180101111111211 Termme öffentlich versteigert Werden, und wird noch bemerkt, daß das Haus Nr. 1477 6 Skuben, 12 Kammern und 3 Küchen enthält.

Kaufliebbak-er werden damit geladen.

Allr, welcbe. dara_n (Yigentbun1s-, Nähcr-, [ebn- rech111che, fideiko111m1ffarische, Pfand- und sonstige dingliche Rechte, insbesondere Servituten und Real- berechtimingcri zu haben vermeinen, werdcn aufgefor- dert, selbige 1111 obigen Termine anzumelden und die darüber lautendew Urk1111den vorzulegen, unter dem Verwarnezi, daß 1111 N1chtanmc1dunasfalle das Recht im Verbaltmß zum neuen Echrber des Grund- stücks Verloren gehe.

Hildcsljeim,_d011 22. November 1881.

5101111111090; 2110101111091, Abtk). 1. Benina.

Verkaufs-Anzeige und Aufgebot.

In Sackcn drs Bäckers Georg Gleis zu 211117001 wider den Arbeiter Franz Sonnemann zu Sievers- bausen, wegen Forderung, 1011 auf Anima dcs Erstercn die dem Schuldner Sonnemann 1111100110, in dcr Genmrknna Ncubaus belegcne s. g. Sand- bornwicir, P. 3 31. 5 des F111rbuchs, Art. Nr. 8 der Gr"ndstcucrmutterrolle, in dem auf

Sonnabend, den 21. nnuar 1882, Mitta ;, 12 11r, auf dem Torfbause__ e_1 Silberborn anncfcizten Tcrminc 6110111111) 1nc11tb1ete11d verkauft ivordcn.

Beincrkt wird, daß 1,1011) Annabc dcs Schuldnch die nördliche Grc113e_ d1e1cr Wiese -- abweichend von der katastcramtlicbcn Flurkarte -- durch eine Stcinmaucr gcbildct wird, und daß die im Flurbucb 0111110111110 Größenangabe _ 72 a 311111 - vom Sckzuldncr als unzutreffend bezeichnet ist.

Wie, we1cke (111 dem 1110101:th Grundstücke Eigen- tbu1110-, Rädern lebnrecbtlicbe, fideikommiisariscbe, “fand- und andere dingliche Rechte, insbesondere t-er1oituten und Realberecbiigungen zu haben glauben, werden aufgefordert, solcbc Reckvte bci Vermeidung des Verlustes dcrsclbetx im Verbältniß zu dem neuen Erwerber des Grundstucks im obigen Termine anzu- melden.

Uslar, den 30. November 1881.

Königliches Amtkgericht. Backs.

[44748]

[447611

In Sachen des Maurermeistcrs Carl Lampe in Nienburg, (116 Vormund für dic minderjährigen Kinder des weiland Zimmermanns Louis Druve daselbst: Carl, August, Heinrich, Anna und Marie, Gläubigers, ge11m_dcn„ Heinrich Bühmanu in Nienburg, in vaterlicbcr Gewalt seiner Kinder: Friy, Heinrich und (51111, Sebuldncrs, wenka Fordc- rung, steht Termin zuwSubbastation des den Kin- dem “016 Heinrich Buhmann gcböriacn Wolm- bauscs Nr. 968 nebst Zubehör bictsclbst 1111 43 » 84 ([m an. auf

Mittwoch. den 25. Januar 1882, _ Morge'.1ö 10 Uhr.

Alle Treicniactx, Wk'.che an dem Vcrkaust-rbjckte Eiamtlmms- Nabe», lebnrecbtlicbe, fideikommii a- kiikbk- MMZ“ und andere din licke Rechte, 1115 e- xondcre auch„Ser'.*itute11 und ealberccbiigungcn 1,11

aben vermeine'„1„ werden zu deren A111ncldu1111ttb18 ?" t??"! obig“ 11 Termine bei Meiduna kks * Uk" chluffcö aknkaübcr dem neuen Erwerber geladcn.

Nienbm.g, 21. November 1881.

Königliches Amtsgericht. Frank

[ [44751] Aufgebot.

! _ Auf'dxn drm Werkmeister Jobmm BLMW Hein- r1ch Niehues zu Neuenkirrben gehörigen Grundstiicksn F1ur11 Nr._251, 252 und 253 Catastralgrmeinde Neuenkirchep 1te1;t Band 13, Blatt 42 des Grundöuchs von Re::enxircbxnrin KapUal von Dreikundert Reichs- t11ch11er 110511 Z1111c11 a_u§ der Urkunde vom 28. No- ve11'1bex 1766 311 Gunsten der Ebel€utc Bürgrrmeistrr He11111ch„Schm113 1111d Anna Catharina, geborene CrYe, ?UZFUMLU 11

"...er ru ere Eigent ümer der 0111111111011 Grund- stUncke Kaufmann Johann .Herchin Joseph Zur- bruggen zu Neuenkirchen Hat das Aufgebot dieser Post „1111111: der Bcßßuptung, daß dirsclbe getilgt sei, zum Zweck deren Lé1chung 1111 Grundbukhe branjragt.

Demgemaß _wßrden 0110 Dirjcnigen, Miche an die bezeichnete Post 2111111111010 zn mnrhetr 11.111011, hier- d11_rch qnfgefdrdcri, dtcssibcn spätestcns in dem (1111 Komglicbcn AmZSgericbfe hier auf

den 1. Mar3,1882, Mittags 12 Uhr,

(11111010111111011 Termme geltend zu machen, rmdrigen- fglls sie 11111_d_011101_11011 ausgesckploffen werden und dre Post 1011111 1111 Grundßurbe gelöscht wird.

Burgsteinfxixt, dyn 25. Novrmber 1881.

5101111111151)??- Amtsgericht.

[44744] BekanUtmalhung.

„Zur NdchIaiiwaichaft 1101 dem unterzeichneten Ocriche smd 3111011111011 11*orden:1.'“1«":1..;s=. .. 1222128481 RcchtHanwalt Ernst Emmerling in Därmstadt, Reckytézanwalt Dr. Georg Best in Darmstadt. Fxrner_ ist der bei dem Landgrricht drr Provinz Rheinheßen 311 M0111z 1110810110110 Rcchk-Ianivalk 1)r. 1301111111111 Hort!) _111 Mainz auf Grund des §. 114 der R. A _O. _111 dem bei dcm Landgericht der Pxovinz Rbet1111c11011 Vcrkmndelten Prozessen bis zur Emfnbrung 011105 gemcinscbastliÖcn bürger1ichcn Geseybuckys 111111) 1181 dem unterzeich1wten Gerichte zugelassen worden. Darmstadt, „2611 29. Nowembkr 1881. (Großherzoglich 8011111th Ober-Landcögericht. KLilinf.

[44743]

In die Liste drr_[1eim 5160101102011 Landgericht 111 Dortmund 1110010110100 Rechtsanwälte ist unter Nr. 27 der Re111t§a11walt Carl Tcmaag zu Dort- mund eingetragen.

Dortmund, den ]. Dszcmbkr 1881.

Königliches Landgericht.

[44740] Bekanntmachung.

In Foige der 0111 1. 1). M. stattgéhabten Ergän- zungswahl "bkstkßt der Vorstand der Anwalts- kammer fur deri Bezirk drs untkrzeiibnctcn Grrichts aus; den Rech1§00w8110n Buchner, 111. Gervittus, Köblean Darmstadt, 111“. Lrvita, 1)r.Lip1,*ert, Petri inamz, Dor111eiff, 1)1*. (5511111611111, 01“. Muhs in G1eße11.

Seitens diesrs Vorstandes wnrdrn erwählt:

zum Vor1iycndcn: Rechtsanwalt Buchncr in Darmstth, _ zum Stellvertreter dcs1elben: Rechtsanwalt 131“. Mubl i11_ Gießenx-“s-M“ „7118131911 zum Schri1tfiibrer: Recht§anwalt 131". Gewinns in Darmstadt, zum Stclivertreter' desselben: Recht§a11w01t 1)1. Gu1f1e11ch in Gußen. Darnzstadt, dcn 29_.__§iovr1nber 1881. Großberzog11ch Hc1111chcs Obcr-Lanchgcricht. Kempff.

Wochen-AUsWeise der deutschen Zettelbanken. [44774]

Wocbcn-Ueberfiäjt cr

„1011711.

1ä11di1'111cn Münzen, das 1111 311 1302 Mark 101111111111) .

an Wcibscln. . . . (111 Lo1n11ardfordcr1111gen an Effectcn . . an sonstigen Activcn . kasslsa.

) Daö Grundkapital Der chrvcfonds . Der Betrag der Noten .

bi11d11chkeiten _ . . 12) D11 sonstigen Paifiva . . . Berlin, dcn 3. Dczcmbrr 1881.

v. Dccbcnd. Boese.

0011014010111

eier

[44740]

40mm.

Reichskaszenncbeins . . Raron 1111110101- Zuiken . Wechsel . . . . [.nmdaraforäomngeu . . . . 1221101011 . . . . . . . . 8011111186 80:1" . . . . . . l'un!!- 1105011010111!- . . , , . [1111110100110 Raron . . . . . 8011-1126 täglich 11111130 7011111111- 1101111011011 . . . . . . . 811 Rüntiignnxnfkiu gebanaeuo UerbiuäiiabkeLUU . . . . . 801181136 l'uajn . . . . . .

1270111. Uerdinanobksitev mu 17131- 1011 1101021101101: im 1111011110 ubl- baren 1700111011- .

«Icstand 1111 kiciOIkaffcnsckxcinen . . 111191111111 anderer Banken

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11) Die ionstiacii 1.1111i1biäliix1c'1123cr;

Ulstailbesmnä . . . . . . . .“

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NeichZ-Bank

vom 30. November 1881

Metalxbrstand (drr Bestand an „70 coursfabigcm dcut1chcn (Helde und 011 Gold in Barren oder 9118- P1und

533111411110 3411121100 2011210110

. 370,598,000

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Rcichsbant-Direktorinm. Rottb. Gallenkamp. Herrmann. Koch. v..!kocnen.

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1.137,3111.

1Status der Chemnitzer Stadtbank

1 in Chemnitz [*.*-1764] am 30. November 1881.

Qotjfu. ]) Casa Mcxailbcstand „Fi 211,206. 67. Bestand 1111 Reik'x-Hkaffcn- 1113101811 . . . „Vesand an

NDW: 011- .dercr Banken . 45,100. _. "__-"__- „jé 26678667.

2)We:1]sel . . . . . . . . 24080118. 12. 3x Lomßardforderuugen . . ., 65,888.-.

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4 Effekirn . . . . . 127,500.-, 5 Sousßge Aktiven. . ., 49286851. l'asgifa,

63 Grundkapital . . „za 510,000.-. 7 Reservefonds . . . . . ! 127-5W'_"

8) Betrag der umlaufenden Voten" . . . . . . . 5061300- ""- 9) SOWUJL tagléclj fällige Ver" lxindlizkjkeiten . . . . 110,314.15. 10) An 01110 Kundigmxgsfrist ge- bundene Verbindlichkei- txxr. . , . . . . 2,052,20().--. 11)Son111ge PassivM . . , 1453/31815. WUtex bcgcbene und zum Incasid“ (112101th0, im Iniande zahlbare Wechsc1 „11. 555,11“. _.

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Verkäufe, Verpachtungen, Submissionen :c.

[44775] Okersülefisebe Eisenbahn.

3311“ Vergasung 1c11-1c11111n11 1n1'1. Uu11tc11un11 von .'1 C111ch1'_ T*ccima1-*]*1.1tc.111-W.1.111c11 von ic 75 Stk. T1013fäb11keit_ für das 11cm (JüttersÖuyvcnarbäudc auf 21.11-11.11 «111111101111: 111111 am Sonnabend, den _17. Dezember tr., Domina . 91 Uhr, Snbnnjndnötermiu an, bis zu we cbcr Stunde Offerten cntneaenacnvmmcn werdcn. Vcdinaun- am „'i, wcrden gcgen Jrancccinicndung von 50 „3 abgegeben.

Kattywiv. den 26. Nr*:cmbrr 1881.

Königliches Eisenbahu-Betriebs-Amt.

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