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Yrci«döratsaiissikéirssr babsi! drr] akeremrinc'n Grundsaiz drs Eiiiwurfs: EMW iixix.k»!.ii*:;:gi'_ „*:;ii-siiiixyi'licr Prdciiktikz'. imd Kiiriirriikizikcii drr FOl'TOkais, dsr “Iliwixidi' nir» klchii§l x:;ciéiiligt. Die (1! dem (Triiwurf e_iitdaiisiirii, :rr -§,)r)__[*c_1:.ii1_)_ im aUgrmrinrn zu biiligrii-deii ZOlisäkFS siiid i;“:iér “Tii5_r'iikx71liiiiii' ?!irgeluixq dcr dklrrffrndrii Zolifragsxi a;“:- ziisi'dru; [rde [WWW Y3i*iiifiiiig aiif die Eiristrllung drkr Ablsdiimig ciiiirlixi'r ;Zdliyciizc ini jrßigen Tarifktitwurf MUß daher th und kliiisiig «113901014111 wrrrr-i. ("“er Trrt drs Gese'xiciitwurfs enthält dir _griiiidmxilirbö *»Y-ti'llitiigimdnir rar kiiriÖSrrgiriumg FUT Frag? dcr land- nrrtycié-aftiiciécn_xidllr. Tric ?)Ti'ikarcgirriing grdt in dirsZr -Oi!1-sick1t kdirwr-ii mir», dax; iiir Tc'lliskblüjld „zurzeit nnd künftig Line stark ent- Wickeiis i!:rd iiitriisid gidritriidr Landwirtsckyaft Erfdt'dsrl-icb ist, die so_writ alöirxxsxid _iklÖJlikh in drr Lage ist, den deutschrn Nabrun-gé- Y_iliikliWk-aks im Jiilande zu erzeugen. Sie hälk dazu als autonome, “fur Vrrti'agßdrrhandlnn cn in Betracht komkmende Sätze, die SÜW) _drs (_11Öh01'iq8_11 olltarifs von 1902 für Getreide Usw. fili" m'wrixcriicd scHlo-gr aher die im alten Z-orltarif vorgesrben-e «)):ndiiiizi drr Getrrikdewlie in der Art dor, das; für Noggrn, Wrizmi mw, 5111*5rit L).)iiiidcstziillr dom 55 Rcickismark, 3,54) Ri'iciisnmrk iisw. UW drin ]. *.*iilxiilst 1921; «11 Yiiiixrstzdllr dom ,““) Rsiilwmark, 5,30 ?)_irick)s]ii.iik usw, grltrn sollrri. Fiir die Hirit bis 31. Juli 19-326 sirdt _sle aitxirrdrm fur__(Hrtrri-dr mid andere wichtigr Nabrun-xisni-ikisl g-rixriiiidrr drin _;idlltaris rrmäßigic Zdlisäés? drre “die bei Getrcidr nur die) Hdwr dri" 1115 dahiii Vorgcichlagrncn * indcjrsiißc betragen focht. Tic ?]iciiiwratsZii-Zsckxilffr kdiiiiii'n 311 ?iin einstimmigen Ergrbnis i_idsr _diryi' ?]irxxrkuwg drr lniidwirisibafilicbsn Zölle iiicht kommen; iii:x_*xi'wiirrr*c_wiirdeii Aiiiräge griii'llt, wclch2 die Hrrabscßun-g drs aiitdiwiiirii ;iollmßrs fiir Mort odcr späirr und dir Brsritiixung dcr Ü'Ülliki_'_1t_i0ii0 ziim Zicir diiiirii, Dir Mi'brdrit “Wr RrickiéTrats- (i_iissiiiilsii? [Mi jrddck) dir iii drm Tori der Vorlage Cili[)(][ikil(*11 Griind- siiéxe' ÜUJCUNUMCU. _Hicraiif witrdrn iiocl) (“inicio Sprzialrcfcriitc (*)-ainsi, „Zins di'ii-Zii sich_€rgn'd, das; dir ReichsratsrrUSsckiiss-Z [dri dri! deiistrirzolirn UOÖ riiiigr Ariidrritiixirii, zirtiicist Erdöiwiigrii dor- gi'monrmrii [)ndrn. Sorririt Nils drii errrairii 511 cnincbmrn war _ Ti"iUkJÜsi*C_]_i »»de drm Brrirk'irrstiitikr iti-i't ziir Vrrfiigiiiig -- rst 11. «. fiir Mmlldlattrii cine drsoridrrr Position mit (xinrni Zivilsaiz [Wi 120 ,“ ('foiksClZi“ 11'1'i“*'r*(*11. WNW idr Zoll Nils gcscdiiffriir [Wr- giiiwr is1 CWM“! irdiirii.
Tic Handlerdrlcriiiig in dcr Vr-[Wcrsriiiiiiiliing dcs Reich.: rudi drohte sick) Um die FLUID drr (drtrcichölic, Wo die Rr*„qicriiiiiisdorlagr in den LiiiHscWisscn niidcriin-drrt gr- blieddn isi.
511€ prciißisckxc Rrgirriiiig gab idrcr Strlliiiignahme diiiri) CMLU A[*,ÜNU'XUUJÖÜUÜQA Atiddrurk, drr iiach JnHa'li und VE- griiiidixiig wie folgt; liinli-"ic': „Bix: PkklisZistiW SiiiirisrcgicrUn-g stehi aiich idrersriid (mf drm Siiiiiddiiirkt, dfis; dic Erhaldiiiig und ; ördcrnng Liiic'r m_iigiichst iristiiiiiidféil)iiirn 1iix-d iiiiriisid ardkitrndrn .*andwiri- saimßx die: (*llU'U nwgiikkyst grosirn Tris dcs doriislirsn Nahrungsmiiicl- bedarss im Jtisaiidi» u crz-riigrii in dcr Lags iét, fiir die grsamie diéiitsiiw Volkswirtscbaizt don größter Brdcuiung if. Sir Hält jcdock) d4)]__1__[1011 drr Rrickvéo'rrxiicriiiig [»drgrsiblaxiriirn Wrg nicht fiir zwrck- "_Uiig, wrxi rr ds_n „“Lii'rdäWiisscm dax gcgctiwäriiqrn Lage nicht grrrcbt W775; dir dréiisiidckw Siimtsrr irrmig wirdrriwlt dahér ihre in den Giiiiiiixcm drr *.*irwschiisje [)iilßkbt'likl) drr landwirtscdafilirdrn Zölle g('s_i(7[[ii_'ii (Bi'iindaiiträgc. Diese [„wir-dcn ziim Inddli, das; rrstrns bis (L_iii' WAWWJ fili“ Roxigcii, Wrizrii iird Siiclz, Grrste nnd Hassi? Zoll-
iii-"g don 3 RCZÖIM-Mkk, 3,50 Rrirdsmark, 2 ReiÖ-Zmark und
_§_)iriri)sm*ark cingcfiihrr wri'drn. ZwriirnF: die Miwdrsizöllc' de'- sClile_WEkd1'11. Driiirns: dir Rrirlwirqirriiiig ermärhrigt wird, die Gotriéidrzöll-c zii crmiisiißeri odrr aufzndrrn imd im Bcdcrrföfaiis bis ziir HOW der xirnmmtrn SWE wirdrr eiiiziifiibrcn (»der brrmifzusrßrn.“ __ (xékin badischer Aritrag wolkie dir Z).)iiiidrstzölle fiir Ge- irr-ide [)erabsciirii. Daniici) sOlkiQ! die Wiiiidrstzölle mir betragen dom ].. AUJUst 192€; für RWK?" 3 „46, Für Wikizrn 3,50 „46, iir Hafer 2 MZ und fiir (HLsstC 3 „16. Der Veriri'irr drr dadisckirn .*rgisrung e_rklartr dazri, dasz Badéir an sich grimdsäiiiick) griirn die Wirdrrein- udrnng don (Wrirriirzöiicu sci. Dir, Z)]c'iiidi'stzöllc drr Voriagr gingrn librr das Maß drs Gebotkmcn diimus.
Drr Brrirctcr don Mrckl-Ciidiirg-Sidwrrin 11011 Verden gad fOiY'iÖC (Erklarntig (rd: „Dir. meckicndurg-sÖwcriiifcb? Regierung bégi criiiix Zir*61__sr[„ o_b dir Vdi'iiixic drr Reickisrcaiérung in der assung der Aiidjrbriszbrzidliisw gdrignri ist„ di€ Criragsfiidigkeii dsr lan Wiktftk'Nst- licdrn _(YkziLilJUUJ iwirdrrdcrzustrilcn und zu sickirrii, Die Vorlage Mkr "dir Zölle fiir die [midivirisckyafilicirrn (Erzcu miss? gcgrniibkr der? «Zoll- Lair?" „drr V0rkrirgchrii Sir billiai im Öcgcnsaß dazu den fiir die
andwrrtsrbast notwendigrn BrdUrfWréikriti (“ifiéii rrbrdlick) erb-Zdirn Zoll zit. W011]! dir nircklmidiirg=schwrrirsckw Jirgicritii trox dicser Brdrnkc'n _drn AjlÖslbilßbLsÖlÜffL]! ibré Zustimmiing iri t drrimit, so gcsckwrht _di-cs, um der Landwirtschaft drii geringen Scbuß zu sirdcrn', den die Voriiigc idr _bikiki.“
DU“ Vii'ichninistrr fiir Land iirisclmst imd Volksérric'ik)rmig Surf Kaniiz fuhrte aus." Die ReiÖSrrgi-ermg ist bei Béitlcsslliig drr Ecirridczollfiiiir dcrciis sd wrii k),ErllUFCkLi'giiUFA], wie sie Es glmibie, ubcrbanxr noki) erfra-sxrn zu köniien. Dix? KUZÖÖTMZRULU hat in krinrr Weise er der Brmessimg drr Säve fiir (Jetrrrdr der eingrirrtenrn Midraiweriimg Rrämung griragrn. Um so [WleLkliÖLr ist es fiir die RrickZSrcgisrimg, das; das größte Land Preußrn, Anträge gestallt bai dre Einmal die auionomen Sätze auf drn grringkn Saß Von 3 Ma h_erabsrizcii rind mißcrdrm die Viindrstsäßr bchifiqrn wollen. Gérade dirjriiigcxn dl-L brlyaudirn, eine Bindung der LWrrriszÖÜe sei bawdeis- Zoxttisti) glsckx, weil dann unserem Unterbändkrrn nicht dad gerignete
iiistzkng 111 „die Hand gégrden sei, miisiir'n dann wenigskrns ser Hohe autonorzic Saßcdnncbmrn, damit“ zwisck'cii Null und drm aufdrwmrn S0? eme möglichst gro € Spanne bleibt und daniir wirklich der- ban sii wrrdrn kann. 4 ii» Rrikkysrrgisrung kann nicki umhin, iiber dé]! Aritriig Piritsirns, drii SW (11th Vkark [)cdabzusrßen und grwisser- maßen (MLU Einbriissaß 911 sw-tnirren ihrs größte VENVUUÖUUTL mtszusdrrMn, wrid damit )andelspolitisch di? Getreide ölleziemkici? wertlos gemacht smd, und anderersc'its, das muß ofien Von der Reichsrrgicruxig ausgesprocbrn wsrden, dM landwiriscspaffiickyrn Be- langen in keiner Weise Résidmrng _eiraqrii wird. Zur c?rcigr 'der Mindcstzdkiz [rade ird di'rriis iii dM ??ilssÖÜssCtl angrfiibrt, dafi beni? wo Druisckzln-nd _poliiisck) und wirtscimftlicb sckywack) ist, es noch dirt mrbr szimgrn ist als indem rdenmi'igrn starkrn kiriserlicben Drutsckyx KKW _n ilrxterbiiiidlern iiber HandelEdrrträge den Rücken 1! stärken. dir dritten MZ “Frieden überhaupt keine Verträge eingeb-anizeli, wenn unsere Unicrba ler niÖt gebunden ewesen wären. eröbnlick) wxrden erst bei solchen Verb-andkungrn ie industriellen Belange be- reinigt und" dann als Kompensationsobekt bleiben die agrarischen Positionen iibrig, und leßien Endes mu te hier immer nwbgegeben Werden, ,wenn nicht ame Bindun vorhanden war. Die Regierun Zlaribte tn der Bindung auf den Lehr Fri" en Saß don 1,50 Mar ro Zentner den Intew en der Ver rau , r, deren Belastung sie
natürii (mch mir roßer rge ins Auge fassen muß und wo sie aÜes - _n mu die Bein tung möglich_[t niedrig zu estalten, am be ten mit esem gedient zu baden re glaubte (i .es getan 11, um
_ , „ _ . u b tt_t dre efnrckxiuwgen mies dieser Serie bin zu beszeibigen. Mir in dem preu ischen Antrag enribaltenen Ermächtigung, auch auf ul] herqnterzuge en und eveniuekl wieder beraufzugekyen, wird der ollkrteggnnerbakb Deutscbi'ands vxrervigt, denn es ist ganz klar, daß de Regierung fick) sebr buten wird oder sehr u rn daran geben wird, Werdau 1 mg dem System _etwas zu ändern. MLM sie herunter- eben muß, o wrrd ders n'akürlicb gleich wieder in den Kreisen deö nde s und der Landwrrtsckyafdgrdßx Bcunrubiguna hervorrufen und enn sie _?Terqnfgehen muß, wird eme ganz ung eure Entrüstung en dre e„grerung„loögekckeqr, dre gngeblicb wieder * rotwucber treibt. balde_dre__ Ermgchrigung,_ Zamffermaßm labil zu verfahren bei 11 Getrßidezoüem 1111112113011er ": sebr bedenklich, und dieses Be- ken reibt fichvcm das. Be n uch enüber dem Vorschlag 11 g_leidenden"Zolxe11„der im Rei 1 cbaftsrat gema t wurde. densglls erklare ich rm Namen der Reichregierun , da fie den . ergroßien Wert darcxuf leg? gerade im bandelZpolivi chen Interesse n-d um guck) die Relation zwricben Jndu trie- und landwirtschaftlichen Zöller nicht zu ungesund zu gestakren, da die Zollvorlage im der vor- ck Enden assnn-q aqgenommrn wrrd, und die Reichöregiei'nn wird 1“, das kann sckyon _]LiJ-k gesagdwerden, nicbt damit einverstanßen er- laren,_ daß die preußischen Axitra'ge angenommen werden, und fie wird dann xrdcnfalls ern-rut in eine ernsthafte Beratung darüber treten
Nachdem ein Vcrtvefer der preußischen Regiswr'ng noch- male dcn pr-x-rzchizcn Aiitrcig dcgriindet harre, Wurde die Mr.M1 des prenßischen ?lnxrags mit 38 gcgen 7:8 Stimmen _adgelshnt. Tafür stimmten das prcirßisckx STÜ11TIU111listéN11111, der Vrrtretcr Von Berlin, die Länder Sachsen, Hamburg, Anhalt, Bremen, Lippe, Lübeck und CCL)NUU1()UL'J;L1ppL. Tic prcnßisrhcn Prodinzdcrtrrtrr stimmten „(;_rgcn" das Stäatsministcrium. Ein Antrag „Hessens (mf Erhohirng der autonomen (Bcrre'idczöllc Wrirdc mit 30 gcgcn 30 Stimmen abgelrhnt. Dic N r. 2 dx s p r e uß : srl) c n A n t r a g s (Beseitigiing dcr Mindest- Zdlle) Wurde mit _36 geTcn 30 Stimmen abgelehnt. Taxiir tnnmte da? proxußtfrhe Staatsministerium, der Vertreter er Stadt Berlin, die _Landrr Sach en, Hessen, „Hamburg, Anhalt, Bremen, Lippe, Lübeck und S aumburg-Lippc. Die _Yrenßi- schewProdinzdertrctrr stimmten wiederum gegen das staats- miniiicriirm. Ter badische Antrag auf Herabsetzung der '“.Uiindcstzöllc nach drm ]. Au_1xst 1926 Wurde mii 33 gegen 32 Stimmcn Und ein bayeri? er Antrag ans Erhöhung des (Gerjtcnzolls mit 41 gizgon 25 «timmen adgclrhnt. Ab- Zlelelwt Wurde anch die Nr, 3 des preußischen
_n t r a g s, die nach Ablohnung der beiden ersten Nummern, wic Tolgt,_gcfr1ßt Wurde: Die Reichsrrgiérung wird ermäcdtigt, die (,threrchzdllc dis ur Höhe der "eweiligen Mindestzdlle dcs § 3 zu errnaßigen an im BedaÜZZall bis zur Höh? der auto- nomen Sätze wirdcr heraufzu-seßcn. Die ?[blrlmrmg erfolgte mit 83 gegen ZZ Stimmen. Zu Weiteren Toilen der H,O[ldor- 1agc Warden die in der Vollversammlirng eingebrachten A'b- anderun-gSanträge fast d-urchiveg abgelehnt, nur ein reußischrr Antrag, den Zoll für Fischernetze von 50 auf 30 Mar herunter- zusLLZ-Ojt, Wiirde mit großer MLHrbcit angenommcn.
In der Gesamtabstimmung Wurde die Joller-age nach den Bcschlsisscn der Außscdiiffe mit 49“ go“ on 10 Stimmen bei 7 Stimmenthaltnngcn angenommen. * afiir stimmte das prcrxßrschc Staatsministcrium, die Vertreter von Ostprciifzcn, Brrindcndnrg, Pommern, Westpreußen, Posen, Nisderschlrsiert, Oberschlesien, der Provinz Sachstn, don Schleswig-Holstcin, HÜWWVLT, Westfalcn, der Rheinprovinz, Heffrn-Nassan und die Länder Bayern, Württemberg, Thüringen, Hchn, Mecklen- burg-Sckzwerin und Mccklenburg-Strcliß, Olden nrg, BraUn- schWeig, Anhalt, Waldeck. Dagegen stimmten der Vrrtreter der S_rcrdt Berlin und die „Länder Baden, Hamburg, Bremen, Lippe, Lubeck und SchaimnHuvg-Lippo. Sachsen enthielt sich der Stimme.
Nach der Vcrads iedrmg der Vorlage Wurde von dem stelldertrrtenden Bedol'miicdtigten für die Provinz Pommrrn Landschaftsdirekror v. Flemming unter Zustimmung der Bcvdllmächtigten für dre Provinzen folgende Erklärung ab- grgc 1211:
Dir heut? V'LerYshi'Jste klrin-e deldorla-ge wird “deri Wiiiiirhrn der sick) in schwerster "idr brfiii-drndeir Landwirtsckxafr michi grrcchr und lllkixd Ö-LkiiTksiiÜki-WÜ obrniowrwig di€_ barrerhrig-ten Wünsche der Forst- wirrschaft. Der ungenügende Zollschutz im Gegensaß zu dLU stark erhohton JirdnLrie-zöllrn wird ziir Folge haben, daß eine intrnside Wirtscki-aift bei _?m rößcrrir umd bssdnkdrrs miri) bei drm kli-inrrcn Grimiddcsiß iiichr nirZr [OHWMÖ ist, eiii“? Nrnrcbrir Pwdnkiidn wird dadiiréh drrd-iwdrrr, di? Ernr'iiwwng des deudsrhem BMW in; ikU'M-ör steiäirndrm Meirße don der Eiii-f-udr aus dem Ausla-n-de addä-nsgig „gr- m-a )*t [Md die Wirdex sirn-d-mm des Biwwen-markies iiberhaa-upt drr gesrmnirn Vdikswirtsckro» r (1in das sriyaverstr gefädrdei. Die Zusdinimiumz dér Mi'diiwit. zii drr kiLiUM Zoildorlage bwdénter kriiie Billirmng, son- deU UDW [ridigi'iÜ um einrii droderiidrn, Zu'sanwirindriick) drr Laird- wxrtsrhaft zu derD-iwdrrdn und für dir Zil'klmdff den WW zu eiiiem ausr-Sichrwdcn ZV'Us'ÖUß "ckckck zu VN'sPLkL'M],
_ Dcr Reicthat erledigte dann noch eine große Anzah! kieinererVorlagen.
Deni Deutsch-rrrglischen Hawdels- urid Schiff-
fak) r i sv ertrag wiirde zrrgrstinrmi, nockrdrm ein RENZLUU-UNZ- Wrtrrtrrf-rstg-Ist-slli dalia das; dc-kn en lisch€tr Sck)iffs*k, rsriisidirs 1911 rij» Vrrr'zU-gisytrliiim,; ÉNMÜÖÉX den in-lä ischen GesrUskarfién 11ichf LiM- grmiimi Wird. Oiirbmii r wurd? ferner eiwe Ergä riziing zum
(rushalt des Rei sivehr-ministeriums, in der Eine
Lido _m'uer Beanii-Snsiellr-i angrfor'dért wrvdcn». „ustimrwurrg fa-wd auc!) em Geseizeniwurf üder drm, Schutz des zur ii-frriigawg von Sciruld urkund en des Re [ches verwrnde'ien- Papisr-Z 969€" undrsiiigie Nd-ch)*a;l)tmiii»g. Ziiibinimriivxi wurdc w-rifcr eincm (.Mi-ZL"- rniwxirf, diircky dmr die Grbiidren der Zeuxen und Sach- drrstan d igrn wwdrr auf drn VorkrirgssaH? er öbr wrrdrn, sowie 8111?!“ Vrrdrdnung zur Aenderung des ahnversahrens. Eine (TrßanzurrgZderordmmg zur U 9 b e r g a n g s r e i e d e r o r d - nun sur _ [daten und Beamie beim Reichs err und bei der . 61chS1mrrme wurde dom Rei“ Grat abgelelmt, weil hier der Gmndsaß, wonach die Reisekosten mi den Gruppen der Besoldungs- ordmmg fsst esJr Werden, diirchbrochcn wird.
Der ei srat _beschafttgte sich dann mit einem Gcseß- enkkvurf zur Abänderung des Wehrmachtver- sorgungsgexeßcs.
_ Dcr Brrickxier Wiki“); wie?; dariiirf hin, das; dir „VorL'W-e eine Reik)? :naiiiirllcr YSffLkU-MZCU und (Hririchirriiii-grn Bringe. Die wesraiilichste
[tiniiniimr sé“! cidrr,_drr dri! aUr*schr-iid€1idcn„ WSKriiiachisaiigrßörigsir «kuriftig Sicllcn drr rtrirdrii, derrn Errrä (: iiberwiegrwd dM
ri-drrn mid Gxnrcrn-drn zu-fl'irß-c-n, dorbrbal'rmr leiden sdiien. Die Mrbrz-rrsil dsr Lawdrr bade ihrr Justimnrun-g da-dd-n adH-än-g-ig gemackyt, dasz die ITLichSrcg-ier-iimg frir dir rröim drs dM inn-drrn erwircbssnden Mcbriiufwwwdrs aufko-imnk. Die NUÖYÖ-Üffe sind aus diesem Grundé: zur Ablehnung “drr Vorlagé g-rkommrn.
Enthen dern Bosc! [riß der Ausschüsse stimmte der Reichs- rai der * orlage mri . Z gegrn 19 Stirmnen bei vier Ent- ha_lt1_ingr_n zu_, nachdem ein Vertreter des Reichswehr- mmistermms in Anbetracht drr großen Not der achgexchiedcnen Soldaten nochals auf die Nottverrdigkeit der Vera» schirdnng der Vorlage ingewiesen hatte.
Der _Rcichsrat kczencl)migée Weiter das d e u ts - norWegz cl «: Old. ommen über die Einfu r nortvegt _er Frs konserven, ferner die Auf-
xbung vers x_edener aus _er Juflatioanzeir herrührender Be- ttmmungen uber die Ernschränkunß öfßentlicher ekanntnzacZzungen und über ie mlaufs- grenckZenFür fandbriefe und sonstige Sclxrld- v e r" s r e 1 b u n g e 1: yon Hypotheken-banken. um chluß erklarie fich der Reichsrat mit der Fest eßun der den Gemeinden zum Ersaß der Ko ten der eiZs räsi- d e n t e n w a hl „zu uberWeisen en Beträge einve banden, Danach werden fur den e ten Wahl ang die bei der Reichs- tagswahl am "4. Mai geza“ [ten Pau?chsaße plus „25 rozeut "eWahrt und fur den zweiten Wahlgang 75 Prozent der MM)- ?aße des ersten Wahlganges.
Deutscher Reichstag. 75. Sißung vom 16. Juni 1925.
N a ck) t r a g. Die_ Rede, die der ReichS1ninister des Innern Schiele im Laure der Besprechung der Kulturfragen gehalten hat, lautet ,".Uck) dem vorliegenden Stenogramm wie folgt: Meme Damsn und Herren! Herr Dr. Moses hat wie im Aus-
müsscn, was nun geschehrn folk,
Ä
ick; die Interpellation Tirpiß behandeln könne und wie ich zu der dort a::fZe-worfriicn Frage stede. Ich glaur-i', da[; rns, was ich im Ausschuß daruber zu sagen Geisgrnheit nadm, gsmigrn muß. Lak! Kabinen hat sich mit der Frage cingrdend beschäftigt. Die Iiirrr- peUation kann jeden Tag im Plenum drs Reichsmgs an der zu-
ständigen Stelle, nämlich bei dcr Brratung drs Justizrmis, brdaiidelt wcrdcn. Es liegt also lediglirh an dir Gesrdäfis-
ordnung drs hohrii Hauses, wann die Jntrrpellaiion ziir SYNQ)? kommen wird.
Hsrr Dr. Runkrl hat danksnswrrtenvcise über die Nordiiiark warme Worte gefunden, Ick) kann nur sagen, daß disse? warmcn Worte im Herzen des Ministeriums einen Widerhall gefunden haben. Bei den in meinem Ministeriym verwalteten Mitteln wird die Nordmark -- das kann ich Ihnen versichern -- nicht zn kurz kommer]. Am 27. und 28. Juni findet der schirSwig-lwlstrinische Utiidérsitätdtag in Altona statt, zu drm ich persönlich mri" (Zr- schcinrn zugesagt habe. Dadnrcl) hoffe ich, auch rrin iiiißcrlick) das Interesse meines Mnistrriums zu dokumentieren.
Ykeine Damen und Herren! Wenn ich jetzt im Zrtsamnwmhaiig die vielen Anregungsn aus dem hohen Hause über das Gebirt der Schalk, das Gebiet der Allgemeinbiidung, über Jiigsndwodlfabrt, iiber Leibesübungen, über Wissenschaft, Kunst und Voiködildmrg, iibrr Filmwrsrn usw. dor Ihnen behandeln möchtr, so strbt im Vordcrgriiiid die Frage der jngriidlichen Bildung und Erziehimg. Möchte das Jiitrrrssc fiir dic starke errgring in unserrr Jugend, mördte vor allen Dingen der Gedankcngang, daß die jugendliche Bewegung der Grund und der Boden fiir die nationale und die kuliurrlle Entwicklung in DeUrschland ist, in diesrm hohrn Hanse immcr mehr Raum finden (Bradox). Nicht zuleßt abrr ist es die sdorilichr Erziehung und Ertüchtigung, die, wie ich zasammrn- fassrnd sagrn kann, gerade in der leisten "Zrit bcdcsutsatne Erfolge aufiuwrisen hat. Es ist eine Freude, zu ssben, wie dir deutsche Jugend gerade in letzter Zeit ihr Geschick und idre Cdarakirr- erzirbung selbst in die HEMD genommen hat. Wir als Crzirbniigs- brdördc und Sir, die als Führer der Jugend an dirsrr Erzirkiing Mitwirken, habsn lediglich den Auöwüchsen zu wehren und dem guten und gesunden Geist, der überall" aus der Jugend herdoriritt, nur zu nußen und zu stärken (sehr richtig! r€chts), jenen Griff, der sick) heute in so schönen Formen offenbart. So danke ick) an dieser Stel]? allen denen, die sich der Jugendbewrgung ais Fiidrer und errer zur Verfiigung gestellt haben und ihr BMW in dicsrr Arbeit [Listrn (Brado1). Ick; richte an Sie die Bitis, in den jungrn Gristern die Achtung dor dem Geseß und Vor drr Antoriiät des Staatrs, kurz das rrchte Staatsbewußrsrin, grbiihrend zu pflegen (sehr gut! rechts), damit sie dereinst zU' tiichtig€n Staatsbürgrrii im Rrichc Wrrdrn (Bravo!). Von richtigcr Siaaisgefinmiiig crfiiilt, möge dann dir Jriacnd in dem heutigen Dsuisckwn RLiÖT rrdß aiirr Not nichi den Triimmerbaufen sehen, möge sie etwas vor sich zu srlyrn mrirwii, was unentrinnbares Verkiimmrdn brdrrxicr, wie es dirjénigcn srbrn, die aus dem Bannkrris dcr Vorstelliiiig drs Uiirntrinndaren nicht herauskommrn, die: heure imnirr noch den Kopf hängen iassrn, als ob es mit uns nicht recHt dorwärt-Zgrdrn könnir. Hier möge uns die Jugend den Weg ebnen und Uns sagen, daß es Hertie schon wieder einen guirn Anfang 321 7181181? Enifalfuug gibt, an drr mitzuarbeiién grrads wir hirr im Rricdsiag in erstrr Linie mitberufen sind,
Zu den schönstrn nnd dankbarstrn Aufgaben meincs Ministsriiims chdri es, die Bestrebungen zur Kräftigung und Erstarkung der ,Jugriid 1U1chdrüchlichst zu fördern. Ick) habe es dankbar brgriißt, daß der Ausschuß und mit ihm der Herr Reichsfinanzministrr fiir eine Erhöhung der eratmäßigen Mittel für Turn- und Sportzwscke erngctreten ist. Im Vordergrwnd stehtxbier die Bewilligung ,für das Skadion. Ick) danke an dieser Stelle besonders Herrn Staats- se_k_retär Lewald, der an der Spitze dieser Bewegung unermüdlich tätig ist, hier dem kruiscdrn Volkr und drr deutschen Jugend ein Diérik'mal zn seßrn und die Möglichkeiten zu bester jugendlich-xr _Bnifaliiriig zu sichrrn (Bravox). Die Eiiiwickiung dar Lsidrs- ubungrn in Dsutschla1xd und ihre grsteigrrie Brdeuinng fiir die (Hrsunddeii und die Lristiirigsfähigkeii des Volkss haben eine Er- wriierung drs déilfskhkii Stadions nötig geiiiacht. Das ist 11ichi ctwa nur eine Angrirgenheii Verkiirs, obwohl sich die Skadi Berlin bereit- gefunden hat, namhafte? Summen zur Herstellung der Zuwsgr ,»,ur Vérfiigung zu siclirn. Es ist aus!; nickyt eiiir ÜÜLZU prcrtsziséde Einrichtung, obwohl sich auch Preußen bersitgéfunden (Wi, rin Terrain von etWa 53 prruszischen Morgrn zur Vrrfiigung zu stollrn, und zwar auf 30 Jahn,» fiir ikgLUdLiUL AnsrkemmngSgrbÜbr. Nrin, es ist - und das hat dor aUrm die BEWÉUUJ im Ausschuß ergcdrn, U'Ud alles, was hier an WÜUULU Worten fiir die Jitgcxidcrzirbiing auf sportlichem Wege ausgrsprochen ist, beweist, daß dirse (Erkenntnis und Einsicht dem hohen Hause gelänfig ist - eine wichiige Reichsangelrgenhrit, die dente, nachdem uns die große Srbiilr der Erziehung durch das Heer vérlorrngegmigrn ist, mehr denn jc im Vordergrunde steht. (LebHafie Zustimmung.)
Dir Erweiterungsbauten deim Stadion deircffrn insbcsdiidrre ein Winterstadion, um auch in der kalten Jahreszeit die Uedungeri mustergiiltig fortsetzen zu können, ein Winterschwimmbad, das sowobi der Uebung wie großen sportlichen Wettkämpfen dienen soll, frrner UnterkunftSräume für Teilnehmer, Führer von Lebrgängcn zur Fortbildung auf dem Gebiete des Turn- und Sportmesens, dia: aus dem ganzen Re"ch in Zukunft Winter und Sommer auf je! 14 Tage zusammengezogen Werden sollen. Ich wollte an der Hand" der hier von Exzellenz Lewald zur Verfügung gestellten Aus- fiihrungen über das Stadion nachweisen, daß es sich nichr um eine eng begrenzte Angelegenheit handelt, sondern daß Berlin als Haupt- stadt des Reiches bier führend die Dinge in die Hand nimmt und daß, wie ich hoffen möcbtr, andere Städte diesem Beispiel folgen.
Die Unierstüßung der führenden Organisationen vorbildlicher Einrichtungrn auf dem Gebirte des Sports wie der großcn Wett- kämpfe von allgemeiner Brdeutwng für das Reich wird in der- stärkiem Maße erfolgen können, nachdem die Mittel dafür zur Verfiigung gestellt sind.. Ebenso werde ich weiter gern mrine Förderung dem Iugendwandern und den Jugendherbergen angedeihen lassen. Ick) folge hierin gern den Anregungen der Frau Kollegin Dr. Maß. Will man aber die Jugend an Körper und an Geisb festigrn, so muß man sie auch vor den hruie mehr dewn je Herdor- treteuden und zerseßendrn Gefahren brwabrrn. (Srbr wahr! rcchis.) Dirsrn Zwécken diék'lt in erster Linie das drm Rrichtag voriirxiende Grseß zum Schulze der Jugisnd bei Lustdarkciirn sowie die dem Reirkxsrate zugegangenen Gcseßeniwiirfe ziir Brkänipfung von
schuß [0 auch bier im Plknum an mich die Frage gerichtet, ob
Schund- und Schmuhlireraiur und zur ACUÖLUUU] des Lichrspiel-
geseßrs. Ick) glaixbe, daß wir aiif diesen dridrn Gebieien réchi bald Voraxifdirimra. Bis zum ,Jiiirafrirereii Dirscs (ZirseLrs abcr ist eine Vorläufige Rrgelung dahin getroffen - soweii es sich um die Angelegenheit dcr Brkämpfimg von Schmutz und Schund handelt -, daß die Zentralpolizeistelle in Berlin der Haupt- verwaltung der Deutschen Reichsbahn alle periodischen Druck' schriften mitiéilt, gegrn die nach dem 1. Juli 1925 eine rechts- kräftige VernrteilUng gemäß § 184 und 1848 des Reichsstrafgeseß- buchrs ausgesprochen ist, (Bravo! rechts.) Die Rsichsdahn- verwaltung gibt diese Mirteilungen an die Eisenbahndirrkiionen und diese wieder an die Ykagistrate und Polizeibehörden der deutschsn Städte weiter. Die mitgeteilten Schriften werden alsdann überall von dem Verkauf auf den Bahnhöfrn und in den Zeituxigs- kioskrn zeitlich andgeschloffen, und ich glaube, daß dies? vorläufige chslung zunächst erst emmal einen Anfang auf dem Gcbieie drs so notwendigen Kampfrs gegen Schund und Schmuß darstellt.
Auch beim Schiilwesen stehen wir vor großen Zirlen, und Ihnrn allen stehrn die großen Ziele Vor Augen, wie ich sie bereits in mriner Rede vom 13. dieses Monats de;.rgrlegr habe, die ich zusmnmwrgrfdßi habe in dir beiden Begriffe; Vrreiiibeitlichung urid Vrrinnrrlickimig unserrs Bildmigswrsens bei derständniLdoller Brriicksichtigung und Pflcge lwrgrbrachter landschaftlicbér Gliede- rungen. Cs eiiispricht mrinsn damals entwickrlrrn GLÖÜUkEUJäUJLU, daß ick) miar) auf drm Webiste drs Schiilwcsrns jrde Uniformirrung, jede Uimüize Zrntralisation, die vielleicht oftmals in dissem Hause in zu starkcm Maße gefordrrt wird, ablehnen möchte, Aber die Pflrge landsciwftlickycr Giirderung darf der Einlwitlichkeii dcr deuischrn Kuliur auf brstinimten Gebieisn nicbt Abdruck) tun. So halte ich es undrdingt fiir erfordrrlich, daß die Rrifrzrugniffr der hddrren Schalen unfrrrinander in den einzrlnrii Ländern misrkanni werdrn miisssn. (Srbr wahr! rechts.) Es wird daher das ernst- hafirste Bestreben der Rrichsr8gierung sein, durch regelmäßige AUS- sprach? und frei? Verrinbarung mit den Ländcrn dieses Zirl unier voller Wahrung das Hockxstandcs unserrr Kultur zn sirhern. (Vrado! rechts.)
Arbnlich liegt die Frage auf dem Gebirtr drr Lcdrrrbildung. Gewiß ist der Verfassungöartikel 143 Abs. 2 fiir eiii don mir geforderte?» Gessi; maßgebrnd, Aber es ist ja, wie sie Wissrn, nicht nirine Sibuld, daß dieses Gessi; noch nicht dorlirgi. Aber auch mrine Hrrrcn Anriödorgänger möchte ick) nack) drr Rickxrriiig bin in Schutz nehmen. Es ist wahrhaftig nicht leichi, dirse Fragr eindritlick) zu “(€ng", nachdém schon ein Teil der Länder in dsr Nrgrlung vorausgrgangkn ist. Ich kanu Hier mir sagen, bier soU 11ach dcr Reickxsverfaffung riric einhriiliché Regelung für das Rrich scdlirßlick; uriiar aklrn Umständen erfolgen. In drr seit dem Erlaß dcr Rriibsderfassrrxig dcrflossenén Zkii ist eine rcich§rrchtlichc Regrlung dar Lehrerbildung, wie Sie wiffrn, riirbi grickxrbsn. Es babsi! daher die Liindrr die Rrgelang don sick) aus in die Haiid JLUOMMM. Aufgabe des RLi-deMiriisteriiinis des Jmirrii muß es jrizt sein, unter Vcrivcriimg der in den Ländrrn g€1nacht€n (Frfadrimgrii darauf hin- ztxwirkcn, daß eine Eiiihciiliciykeit im Rrick; drrgrstelir wird auf der Griiiidlage, wie sie dir Jirirdsdrrfassang -fiir die Lrbrrrdildung Vorsicht. Iii dirscm Zusammandaiige 711661922 ich dir Frags des Nachwachsrs dcr Lrbrersckydft, der Junglrbrcr und drr Irmg- lrlyrcrimien, berücksichtigcii. Sir ist Gcgrnstand srbr krnsicr und, wie Sie wohl mii niir diiiziifiigeii wrrdcii, riiwi erfolgloser Be- miibimgrii im Auösrhuß gcwrs-Zii. Die dort gesrriiirn Anirägr babrn dock) schließlich einen fruchtbQ-cn Bodrii gefiindrii. (Es ist zUuächst erst einmal im Prinzip aiirrkatini, und es ist dem Reich Mid dem Finanzminister wohl zu dankrn, daß tro); der Lage der Kompetrnz bist das Reickzßintcrcffr so stTka anerkannt wird, daß eine erträgliche Anzak)! don Miiliomri - iir) kékine noki) nicdr den leisten Brsckxluß "- dafür (insgrworfrn Mrdrn soli. (SCN gui! WMI.)
Mcinr Damen "!,rnd Hcrrrn! Ick) glaubr, daß es möglich sein wird, ansgrix-rnd don dirsen Bewilligungen, Hier der unerhörten Not der erglriwer und JWigiCÖkLkÜLULU im deutschen Lande zu. steuern. Wenn wir wissen, duß allrin in Prsußsn, ich glmtbe 37- bis 38000 chrrriimen und Ledrcr nichr in der Lage sind, ihr Amt außzuübrn, dann brdrnirt das rinrn don Jbiién und mir bedauertrn Zustand, dsr, gaiiz abgcsrhen don ÖL]! maieriellen Miingrln, drrien die Jung- lebrer ausgrsrßt sind, auch in ethisckyer und erzirdrrischr'r Beziébimg ein Vakiiiim rröffncr hat, das sick) “,so leiclit nicht wicdrr schlirßi. (Schr wakyr! rrckxis.)
Mit der wkiiaus Üdrrwirgrndcn Melwhrit UtiskWs Volkrs halte ich den siiilickécu Gehalt 'der Ökistl'lkhél! Religion, wie ich schon in mcinrr Vorigrn Reds dezidiiie, fiir die WLsLklkÜÖstL Grundlage unsrrcr deutschen Kultur, die für die Erziehung der Kiiider nicht cntbehrs Werden kann. (Bravo! bei den DLlltsck)l1aÜVim[€11,) Cs soklie aber nicht ar». einen Zwang grgenüder Andersdenkrnden gedacht werden. Wrr - nac!) drr Vékfaffllilg ist ja die Freibrii gegrben - diese rkligiösen Kräfte für die Erzirbung feinrr Kiiidrr entbehren zu können glaubt, wer als Erziehu11g§drrechtigirr dafiir die Vyrant- Wortung tragen zu könnrn glaubt, soll nicht daran gedindcrt werden. Diese Freiheit in der Erziehung ist ja auch durch den Artikel 146 Abs. 2 der Reich5derfaffung grwäbrlsistet.
Jn Ausführung diesrcs Artikels wird Ihnen, wie ich bereits * im Aussthuß zugesagt und durch eine Veröffentlichung vor einigen Wochen bereits außgesprochen habe, das Reichsschulgcseß in aÜe-r Kürze „zugehen. (Bravo! bei den Deutschnationalen.) Der Refe- rentenentwurf ist fertiggestelit, und das Kabinett wird bereits in den allernäcbsten Tagen in der Lage sein, fit!) in erster Lesung mit diesem Entwurf zu beschäftigen. Man verlange von mir in diesem Stadium der Dinge -- es würde nicht der Gesohäftsordnung der Reichsx regierung entsprechen, wenn ich anders handelte - nicht, daß ick) mich über Einzelheiten dieses Geseßes bereits auslaffe. Ich kann aber das eine sagen, daß der Entwurf der Verfassung und, dem Wiüen der Erziehungsberechtigten entsprechend, die Von der Ver-
fasswng zugesagte Bekenntnis-, Weltanschauungs- und bekenntnis- freie Schule sichert. Der Arrikel 146 Abs. 3 der Reichswerfassung sieht die Erziehungsbeibilfen für die Jugend vor, Im gegenwärtigen Etat ist die bisder auSgeworfene Summe für diesen Zweck verstärkt, und es ist durch den Ausschuß noch eine weitere Erhöhung beschloffen Worden. Zwar ist diese Summe im Verhältnis zu der Not, dit brrrscht, sehr klein, aber man muß in Betrackpt ziehen - und das ist ja aiich im Ausscbuß mehrfach zum Ausdruck gebracht worden -, das; außer diesem Mitteln des Reichs noch in den Ländern und (*chrrxéindcii Bribiifrn zur Vrrfügung gestellt werdrn und Schulgeld- brfrsimigeri gewährt wrrden. Ich will hoffen, daß die für diesen
besondrrs verwandt, nm befähigte lungenkraiike Kinder in der vor- züglichen Hrilftätte in Davos geistig fortzubilderi und wieder gesund zu machen. (Brady! rechts.)
Die lernende Jugend reiferrn Alters, die Hochschüler, haben selbst troß der Ungunft der Zeit im Wege gegenseitiger kamerad- schaftlicher Hilfe sich die finanzielle Möglichkeit erhalten wollen, das Ziel ihrer Ausbildung zu erreichen. Diese Selbsthilfe, die Gestalt gewonnen hat in der Wirtschafishilfe der deutschen Studenrenschaft unter Ausschaltung aller politischen und konfessioneaen und sozialen Gegensäße, diese Organisation hat *- das können wir wohl sagen - Herdorragrndes fiir die Erhaltung und Förderung des Hochschul- nachwuchfrs bereits geleistet. (Bkifall rechts), In ständiger Fiiblung mit den Ländern und untrr ihrer tätigeii Véitwirkung hat das Rczich den sozialen studentischen Fürsorgemaßnabmen und Erziehungs- einrichtungen jede nur mögliche Unterstützung, insbesondere auch durch die Bereitstellung nicht unsrbeblicher Reirhsmittel, angedeihen lassen. (Bravo! rechts,) Mit den in dankenswerter Weise Verstärkten Haushaltsinitteln wird es möglich sein, die schwere wirtschaftliche Notlage, in drr sick) heute weite Krrise unsrrrs akademisckzen Nach- wuchses befinden, wesentlich zu mildern.
Aber, meine Damen und Herrsn, nicht nur der wisiensckyafiliche Nachwuchs leidet Not, sondern auch die Wissenschaft selbst und die Kunst. Um diese Nofiage etrvas zu lindern und um auch hier die Führung in den großen Kulturfragen nicht aus der Hand zu geban, sieht dEr Eta: für Förderung wissenschaftlicher und kiinstlcrischsr Zwecke den Betrag von einer Miklion Reickysmark vor (hört! hört! und Heiterkrit linkS), ein Brtrag, von dem eine erhebliche Summe zur Pflege des gemeinnützigcn Thrakerwrfens, zur Deckung der Bedürfnisse des nrugegründcten Instituts für Völkrrrecht und fiir die Arbeitézgemeinschast der Handwrrkskulmr Verwendung finden soll. Ick) darf bsi diefer leegSilbLit auch die Förderung der Von der Notgemrinsckxaft der deutschen Wissenschaft drrfolgten Zwecke streifen. (551) habe berrits im Ausschuß dem Fuhrer auf diesem (Gebiet, Herrn Striatsminister Schmidt-Ott, den Dank des Hauses auögesprochsn (Brado! im Zentrum), anch bier neulich im PleNum. Er ist heute hier anwesend, und ich möchte den Dank noch einmal wiederholen. (Lebhafier Beifaü.)
Hier kiiiir'rn (nich die Mittel Erwähnung findrti, die im Etat für dem ErwriterUngsbau dss Grrmanisrdrn Museums bewilligt smd, wie der Neickzsbeiirag fiir die Deutsche Bücherri in Leipzig.
Der Ausschuß hat ferner eine Entschließung angsnymmen, nach der die Reich5rrgierung ersucbi wrrden so!!, mit den Ländsrn zu verhandeln, um die wisssnsrswftliché Lristunxxsfiidigkrit der ForscdrmgI- institute“ drr KÜisSk-WiWCltti-ÉLsLÜsÖÜÜ wirdrrdrrzustslleti, ein (Ersuckwn, dem ich gern ezii'sprecbsn werds.
Frrmrr wird in einrr Entsrhlisßung das (Frsuwrn an die Neicbs- regirrimg gkrichtet, ob nichr alls wissriiscbafiliiizen Institute dss Rrickx-s drm Reichsmiiiistrrinm des Iiinsrii miierstellt werdrri könnsn. Mokirie Dariisn und Hcrren, ich dc-riirds drirckwus das Bestwbrn "drr Airtrirgstrilrr, urid habe es begrüßt, daß diese Ent- schließung im AilZsrk-Uß géfaßt worden ist; fie d€w€ist, daß wir auf drm Gedi?! drs Forsék-imgs- und UnirrsiiibungSwesriis in eindeit- lichcr Ciirrgis ddrwärts onLn und daß wir m(br duni? Résscrt- strririgksiirii und -schwirrißkritén uns demmrii laffsn irvilsn. “Ich möchte cabrr bier wrd mii aUer Vorsrrge und aiier Vorsiirr sirgan: so wait es sich ermöglichen [affen solire, wrrde ich auf die Erfüllung der Wümsrlyc', die hier zum AUEdrUck grbraclzt find, hinwirken. Zu den Aufgachn, die im Reichsministrrium des Zrinski! zu lösen smd, grbört auch die wiffwischaftlirhe Beratung deutschrr Auslands- scbulsti. Dariiit ist (ruck) wirder ein geistigrs Baiid zwischen dem DenLsckxiiinr im frrrien Land urid der Heimaf geknüpft, und die Täiigkcii drs bierzn brstimmisn Sachdcrstiiiidigriiaiissckyiiffrs dat großrn Werk.
Virinr Tumor] und Hrrrcn! Damik babs ich in der HmwisaiHS dir in Frago strdrndrn großen Gebiete umrissen. WENN der Hsrr Kcilsgc Dr, Runkel in seinen Schlußb€trachtungen darauf hinaus- kam, das; es sick) bei den Fragcn der Erzirbmig nicht um einen Seldstzwrck handele, sondern um die Frage“ der Festigung des Pér- sönlichkeitSÖarakterZ, Wenn er bier »iiterschird zwisrhen Wirtschaft und Kultur, iiber bLionte, daß die Kultur in erster Linie stebrn müsse, das; sie allcn Fragrn maicrirllr'r Art voranzugeben habe, wenngleich er auch binznfiigte, daß die Kultur praktisch nur arif gesundcm marcricllen Bodrn wachse, so stimme: ich mit ibm "doch darin übersin, daß die materirilen Aufgadrii unserer Wirtschaft nicht Srldstzwcir srin sollen, sondern daß es _ und jeyt mehr denn je -- darauf aiikommt, eine Befreiung „der Wirtschaft, eine Verinner- lichimg unsrrcs Volkcs drwznnrdmrrn. (Sehr wadr! bei den Deutsch- naiionalen.) Alle unsere Erörrerungen übrr Kuldirfragen wären Rauch und Schall, wenn wir nicht damit die Wesensaufgabe ver- bändrn, das deutsche Volk in seinen sittlichrn Grundfesten zu festigen. Wies, was wir auf dem Gebiete der Förderung des - Siaarswrsrns, des StaakSwillsnö, des StadtSdolkes in der Gesamt- heit hier zum Ausdruck bringen, alles, Was wir auf kulturellem Gebiete ersehnen, wäre ziel- und zWLcklos, wenn es nicht der konzentrischen Eniwicklung zur vaterländischen Seele bier dient. (Brady! bei den Deutschnationalen.)
In der Erörterung ist so häufig davon gesprochen worden, daß man der niveUierenden Idee entgegenzutreten und demgegenüber den Gedanken der Staatsidee und der Persönlichkeitsidee zu betonen babe. Ick glaube, daß man Unrecht täte, wenn man die Massen- zusammenwirkung, wie wir sie in den Körpersépaften, den Ge- werkschaften und den heutigen Organisationen auf wirtschaftlichem Gebiete vor uns haben, als etwas ansprechen wollte, das; man als Massrnidee zu bekämpfen habe. Wenn man sehr häufig. davon gesprochen hat, daß die Korporationen, die ja hauptsächlich seit Kriegsbeginn dem Staat gegenüber stärker hervorgetreten sind, dem Staatögedanken, selbst feindlich gegenüberstehen, so sage ich: der Staat hat seine Schuldigkeit zu tun umd nach der Richtung den Beweis zu liefern, daß diese Körperschaften ihn nicht in ihren Bestrebungen überflügeln. Es gibt auch im Völkerleben wie in diesen ganzen Fragen der Organisation und der Entwicklung des Staates kein Vakuum. Da, wo eine Leere ist, seven von vornherein (Einflüsse anderer Art ein, und ich bin der leiste, der dem gewerk- schaftlicben Gedanken der Selbstbehauptung, dem großen Gedanken der wirtschaftlichen Organisation, der aus der Not geboren ist, sich entgegenstellf. (Bravo! bei den Deutscbnationalen.) Aber auch bier möchte ich außgesprochen haben, daß das Verantwortungs-
deutsche Menschlichkeit, Freiheit Bildung,
lassen, daß sie in wirksamer Weise zur Foribildunglunserer Jugend den Fragen der Organisakion und dem Vrrantwortungsxzefük)! der
“cer äriiirrcn I"»reise dcitragen könnrn. («Bravo! rechs. L*rgaiiisariwirn srldst. (Bravo! dri ren Trutfchnatiorxaled.) Hmm, Vieine Damen Und Herren! Ein Teil der YT6ichsm1116i wird wenn das Bewußtsein der "S)eldftdrraniwortung des Einzelnen
Staarsdürgers und der Orgaiiisarionen, die wir heute auf allen (Hrdicten haben und deren Natur ick) verstrbk, zusammentrifst, dann ist die «Hoffnung gewährleistet, auf die es heute ankommt. Dann ist auch das Wort Thomas Manns gewährleistet, der davon sprach,
daß deutsche Staatsbürgerlichkeit heute nichts anderes sei als Anstand und Würde,
das, was Frau Abgeordnete Maß in ihren Ausführungen besondrrs betonte. Der verantwortliche Bürger strebt nicht nur zur materisllen, sondem zur geistigen Entwicklung. Daö Wesen des Staates ist Sachlichkeit, Ordnung, Anstand, es ist kurz gesagt deutsches Wesen und deutsche Kultur, und wenn wir davon ausgehen und immer wieder dadon ausgehen, daß uns der (Glaube an die Natiorr nicbt verlorengehen möchte, so möchte ich in diesem Zusammenhang mit einem Bilde schließem:
Der Sämann sät in die dunkle Erdr
Das Saménkorn fiir die kommende Ernie,
Darüber geben die Stürme des Herbstes,
Darüber dehnt sich des Winters Scbnee.
Er tut's wie ick), er begräbt seine Hoffnung,
Er glaubt wie ick) an Sonne und Frühling.
(Beifall.)
„.___-_-
77. Sißmrg vom 18. Juni 1925, Nachmittags 21/2 Ubr. (Brrirbt des Nachricbtéiibiirds dss Vsrsins druffcber ZeitungswerkMr').)
Präsident Löbe eröffnet die Sitzung um 2 Uhr 45 Minntcn. _ Auf der Tagesordmrn steht die Fortseßmig der zwcrtrn Beratung des Haus alts des ReiYSrnrren- m in i ste riums. Dir Beratun wird weitergx uhrt mir _der Vesprcchun der Kapitel „Nei )sksmmxssar _sur offentliche Ordnung, Zolizei und Technische Nothilfe“. Mit der Verariirig verbunden wird ein sozialdrmokratischer Antrag, der die Aufhebung baysrisch2r Tlusnahmrvrrdrd- nn 11 en Verlangt. _ _ 52ng. Vogel (So .) protéstiert gegen dM Auörngmczrixraiid in Bavsrn, der durch die v[izeid€börden durchaus p_arteiiscl) gebaiiddxbk werde. Die öffeniiickys Sicbérdeit und Ordnung er in Bayern rdsiisd- weriig qkfäbkdet wie im iidrixisn Deutschen Nrw. Gerade d1__isch dre Fariddadung des Auénabmkiiistaiidrs werde erst ern? solche kaabrdimg erdeigefübrt. Die Veranstaltringen der Répudlikaner werdeLd-xr- boten, idre Fadmkii, die Fdrben der Repubirk, dursexx auf der Siriiße nicbt Lzriar rrErd-Zn. Dagegkn wrrdrn dre Veranstaliungen rrrbrs- radik-a cr Vrrdxindr gesiaitrt, ihre anenkrcnzf-„ihnxrr durfen erixsaiirt wyrdrxr. Das Ncirdsdamier wird daasxren ais O_VUWÖE Trgammiwn bezeicbrisi, fiir die die SKULL nicbi frei ist. _Eine Géfalkcnenrdrung in Barwnib wirrdr JUNäÖst Verboten, schli__ßlich aber in drsckyraiiktem Radnicii qrstntxri, Dis Verarrstciitung i_t danii reibungslos drr- [&]Ufsii, 'Wir, als einc sckurz-rci-gdlkkne Fadne vom Wind x_nirdllk wurde, mackie die oliz-ei kinrn Urderfail aiif drii Zug. OiixilCÜt es so aus, cclß od ie *olizri rs aiif Prodok-„rtion aniegt. Sogar der grsckxloffene Arim-xrsr) 'dCs R-xic'bsbariiiers ber BELTÖLJUUJZU wird in Birrsrii VCkk'Oiéii. JU F?r;kdsim irirrdk sr-Wr em von dsr Sdzxxckx BCltikkkÜkisÖc'n Parisi Wranifaitrirtcr FriibsÖdppM, ok,!is dcm ch de?!
uns iii BMW.", mm einm»! nichr (iedi. in dem dorassebi'nen FWR?" iL "
derbytcti. Mi Niirndrrq war _die Polizei nicht_imsdande, gcordiésirii KMU und Barr in einsr Wadirerßdmmkm dor An- PÖÖCiUUg-IU zu schiiinié. In Nurnkderg ist sogar einr cbwnrz-rot-
iwid-sris Fabrik don eiiiem Waidrrnristsr Vrrbrannt wordsri. _Dem Rrirdsdciiiiirr deari-Rwi-Grld wird [11 Bayern die Andrmqung idrrs LillbkifiiÖM Strmrsis mir dem RSiÖZad-ler derbotrii. _Der schii1pf1ichrigrn Jiigrnd wi:d der Mimi) dsr Ardrrterrurn; und Mort- VékikiUL uriirrsagr Nur!) die Vrrsarnmlunssfreilzeit mird nicki ge- währr. S1) Hat die Niirnbcrqrr Polizei das Art sten des Generals don Sixötmicb. der für die Friedenégksslkscbaft pwchen wollte», der- botsn, weil davoa einc Sfömug der Rude und Ordnung YZ be- fürckyien sei. Xluabläiier könxieti wir “,n Bayern, außer in , (rbk; iicn, iibrrdaupr nickyt Verwerten. M&S das decki die „nationale WSkisÖS Regierung. Man niöckyie glauben, da es darauf abgesehen ist, drm iirmiren. aber KUÖ dem rre'n-rsten Sowie des Baferlandrs mixki Mcd die Licks ziir Repribsik auSzuirridwi. Siiinmrii Sir mischm Antrai zu. _ _ _ - 9 g. Dr. Drdander (D, Mai.): T_xcr ?_Keickwrmizlrr Diiiw hat schon darüber geklaaf, daß er keiiierski Einfliri; aus _deri _ScHuponrann hab? Es ist CULT ings ein Mangei, daß die Polizei in dem emen Landi“ don einér recht51iehendew in _emem crnderengnde von d€r_ent- gegrwgyseizien Rrgierang ?eführt wird. Dre Polizei ist LJUÖLZWCÖL, aber das Reich muß Einf us»- auf di?_ olizei erdalken. _Unjer Grand- unkt ist( daß die Polizei ein unpoliti ches Jnstrumerii vp den Handen ker Regierun zur Aufrer'oterdaltun von Sicberheir .ind Ordnung ein muß. 01“. Uebel Und die :) izeiderbandc. Der Verband der olizeibeamtsn hat durch seine „orderungerr geradch der Entente Jaffen in die Händr gelieéert. Au der jiingsten _Vcnbaiidstqqimg Hat ein kommuniirikkbcr ._andkagSa ordmxtr'r freigewerkscéyaftlicbe Macbtpoiirik 'der SrixußpdlizM gegen Skadi verlarigt. Pclizeibeamir ist nichr Arbeitnedmer. (Rufe [111ka Wer dknn?) Er ist ?lWeiinrbmer und Arhritaeher in LMU Person. (Lachen links.) Redner weist auf die Tatigkeir des Schraderscben Verbandes bm. Ick habe den Minister Séderlng gest??? wo _sonst m-der Weib eme Lokal,» Politik getrieben Wird. Er Mit die, Aniworr _schU_[dlß ' gegenüber unserer Pgrteizerrisérnberi emen 1 Beamtenkörper. (Zwischenruf 'l!1k§_; Zizruft So ialdemokraten baden m_ einem olizeibeamten besaßen sie schon
gebliexcn. it [cker Y_cbloffenen unpolitij _ Fkaarkipté'éYJ Crzre u l.)__ Pixel!
11 a „ m revu 1 am _ eimewaicb igen Teil der M i., Ein anderes Flugblatt forderi die olizeiboamten auf, in das eicbsbanner Schwarz-Not-Gold einzu- reren. (Zustimmung links.) Es ordert dee Beamken wxrter auf, u einer mikitäriscben Uebung des ez banne_rs zu erscheinen _..zur usbildrmg“. (Beifuß: links.) Obechrafi ?orsing hat das Nerch- banner ausdrücklich dahin charakterisiert de; es zum _Schu_ der Republik diene und die Monarcbi ten dekmnpfe. (Beifaü _trzks.) Der “here Reicbsinnenministex Ko [ck an den 9?veußiscben Minister des nern ein Schreiben gxricblet, das uftreden des Herrn Wg nicht den Pflichten eines Beam .n entspreche, und Minister
' e t erklärt da es rsmg an Takt fehle, (Lärm links. mYlhatdsér eichswe rmißister ar das Reichsbaxnxer für emeri- polii-iicben rein erklars, aber der prekußi ebe Innemmnifter cet dre
K daraus ni ogen. Dre dbabumrder _preu 'schen Yßrljiszeectxueis nicbt na LLKW Wie kann das Reichsharmxr zum räger staatlicher Au gaben WJ: werden. Die Polizei ist titre Organisation des Staates, olizerlerztnant Reinhard LU. erb drci abren unschuldig im ZYÖthsJM Lowen. Wir auf er
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Mileissiéat, (1an Die heutige Schußpo izei ift mrstaxvden als
') Mir Ausnahme der durch Sperrdruck hervorgehobenen Reden
Zircck aiifgewandten Mittel im Laufe der Zeit fich so weit erhöhen
gefühl des einzelnen Staatsbürgers seinen Niederschlag findet in
der Herren Minister, die im Wortlaute wiedergegeben kind.
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