[134281 Oeffentliche Zußellimg.
Der Kaufmann Wilhelm Pohland zu Leipzig,
vertreten durch Rechtsanwalt Friedemann zu G klagt gegen den Kaufmann Emil MülTer, früher in G
era, , jest unb kannten Aufenthalts, Wegsn ciner Wechxel- Ahaus, den 18.8?ebruar 1882“
forderun im Betrage von 412 „js- nebst Zinsen
von zu 6'/0, vom Verhandlungsiermine an ?erecbnet,
ung von 412 „M nebst Wechselmäßigen Zinssn davon zu 6%, vom Verbapdlungstermine an gerechnet, kostenpflichtig zu verurtbetlen und das Urtbeil für vorläufig voll-
mit dem Anfrage, den Beklagten zur Zak)
stkeckbar zu erklären, und ladet den Beklagten mündlichen Verhandlung des Rexbtssireits vor
die ' (» Il. Civilkammer des gemeinscbaftlicben Landgerichts D“ «Inbaber dkr
zu Gera, Fürstentbum Reuß 1. L., auf den 28. Mai 1882, Vormittags 10 Uhr,
mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge-
richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.
Zum Zwecke der öffentlichen Zusteliung wird dieser
Auszug der Klage bekannt aemacbt. Gera, den 16. März 1882. S e if a r i k),
Gerichtsscbrciber des gemeinstbafilicben Landgerichts.
[13426] Oeffentliche Lustenau . Die unbercbelicbte Jda raaiZ zugSibivedt U
dcren am 25. April 1881 geborenes Kind, Vornamens Elsbeth Martha Ida, Letzteres Vertrete'n durch seinen Vormund Kaufmann Habu zu Sckzwedt 0. Oder, be__rt1'c_ten durch den Rechtsariwiilt 1)1'. Hänisch bier, Kopnickerstraße 76, klagen gegen den seinem Auf- enthaltsor1e nacb unbeiannicn Schubmacber Gustav _Feder, zuchi Wohnhaft zu Berlin, Naunynstraße25,
tm Keiler; bet .Herrms, iregcn Ansprüche aus ein außerebeltcben Schwangernng,
von 30 ckck Tauf-,
der fäliigen in_ vierteliäbrlicbewßVorausbezablungen, aucb auf borlausige Voilstrcckbarkeit dcs Urtbeiis,
agten zur mündlicben Verband- _ _ das Königliche Amts-, gericht 1. zu Berlin, Abibciiung 39, Jüdenstraße 58,
und laden den Bekl lung des Recbtssireits vor
2 Treppen, Zimmer 26, auf den 22. Mai 1882, Vormittaxzs 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zuste ser Auszug der KWILGMMUF gemacht. uxar
Gerichtsscbreibcr des Königl. Ainisgericbis 1. Berlin.
[13427] Oeffeiiiiiibe Zibsbbllung.
Der ehemalige Bucbhalter Herrmann Seaail zu eidperin _ unbekannten Aufenthalts * Wegen rii iändigen
Moxiaie Januar und Februar 1882 und wegen Entsäygdmuua fiir dis von Beklagten o_bne Griznd mcht_emgeba[1ene drcimonatiicbe Kün- digungsfrist aus seinem Dienstberbältniß als Buck)- balter des Bekkagtsn mit dem Nnirags: dcn Beklag-
Königsberg, klagt gegen den Kaufmann Leon Gebalis für die
ten zu Verurtbcilcn an ibm, den Klägi-r:
&. 186,70 «111 rückständigen Gebalt fiir die Monate
Janucir und Februar 1882 und
b. 100,00 24 von dir dem Kläger zmstehcnden Konigliéhe Porzellan-Manufaktur-Direftion. Eniscbädignngsforderung fiir obne Grundwcbt e_ingcbaiiene Kündi- gungsfrist von im (Ganzen 285 «14
zusammen also _ 286,70 „44 zu zahlen, vorlaufig volisirxxkbax zu Erklären und ladet den Beilagten zur mundlickzeii Verhandlung des Rechts- stxeits vor das Königlich Amtsgericht 2111. zu Kontgsbera i. Pr. auf den 17. Mai 1882,_ Vormittags 93 Uhr. Zum Zivecke dcr Öffcniltcben Zustellung wird dieser
Auszug der Klage bekannt aemacbt. Köningerg, den 16. März 1882.
_ _ Roßbach,
Gerichtsscbreiber des Königlichen Amtsgcriibis 811.
[13437] Aufgebot.
Nachdem die Königliche Finanz -Direktion zu ._Hgnriover, vertreten durch den Oberförster Hesse zu Zienitz, von dem Abbaucr Johann Heinrich Bek]- reus zu Prep_ow die Abbauerstelle Nr. 5 zu Breefe a./d. Gohrde, bestehend aus den Karten- bkatt ], Parxcllc Nr. 55. 56 und 57 aufaefiibrten 2 118. 06 o. 67 (1171 großen Grundstücken nebst darauf befindlichen Gebauden und Zubeböx [aut Kauf- kontrakts (16 (iato Hannover, 3" Marz 1382 er
Dannenberg, 15. März 1882 wvrbcn und E_rl_aß_eines Aufgebois beantragt hat, werden alle Disxrmgcn, welche an dcm Tauscbobickte Eigenibums-, Naber-, lebzirccbtiicbe, fideikotnmisiariscbe Pfand, m_id andcre dingliche Rechte, insbesondsrc aucb _Scrmtiitcwund Realbcrechtigungen zu haben vermemen, biermit aufgefordert, ihre Ansprüche am
Montag, den 15. Mai 1882,“- _ _Msr MS 11 Uhr, auf hiesiger (Hertcbistizbe anzumelden, unter dcr Verwaxnuna, dgß fiir die fick; nicbt Meldcnden das Recht tm Verbaliniß zu dem neuen Erwerber vcr- loren geht. Dannenbertk, 18. März 1882. Könglrchcs 5Timtsgericbt. 11. gez. Wilhelm. _ _ _ reb_m, Gerichtsicbretber Königl. Amtsgerichts. [13435] _ Aufgebot.
Die Anna Leibermann, Ehefrau Müllers Keiler- mann im Kspl. Legdcn, der Jobann August Leiber- mann z_u Cbichao in Nordamcrika nnd die Maria Catharina Eliiabetb Leivcrmann, Ebcfrau ZcUers Joéepb Baumeister, Kspls. Asbeck, baden beantragt, da ihr am 20. Oktober 1841 geborener Bruder Bernard Joseph Anton Lcibermmm aus Hauling- ort, Kipls. Legden, Welcbcr im Jahre 1868 nach Amerika_ausgewandert und vcrscboUcn sein soll, für todt erklart Werde.
Der Bernard Iosepix Anion Lcivcrmann, sowie die von ihm ctwa zuriickgciaffencn unbckaxmten Erben und Erbn_ebmer Werden deshalb aufgefordert, sicb vor oder in dem auf den
?.Januar 1888, Morgens 93 Uhr, am biesmen Amtsgericht, Zimmer Nr. 3, anbo- raumten Termine, spiitcstens aber bis ziim Erlaß
_ mit dem Anfrage auf Verurtbeiiung zur Anerkennung der Vaierscbaft an dem am 25. April 1881 von derKlägerin geboreiien Kinde Vornamens (Elsbeth Martha Ida, Zahlung
_ _ _Entbindimgs- und Selbsnvochew kZsicn an die Kiagerm iind an monatlichen Alimenien fur das vorgedacbie Kind vsii dessen Geburt bis zum bollendeien 14. Lebensjahre ZM, und zwar zur sofortigen Zahlung der rücksiändiqen und Entrichtung
una wird die-
das Urtbeii auch für
schreiberei scbriftlicb oder persönlich zu melden
era, Wird.
Köni 'cbcs Amtsgericht.
“- [13422]
100 Thaler nebst Coupons Mk beantragt,
_ Obligation werdcn aufge deri, spaiestens im Aufgebotstcrmin
ibre Recbte anzumelden
nebst Coupons erfolgen wird. Sontra, am 10. März 1882. Königliches Amtsgsricbi. gez. Koch. Wird vsröffcntiicbt: Der Gerichtsscbreiber: Lieb, k. A.
nd [13449] Bekanntmatbung.
tober 1880, aczogen von auf F. W. Scbieck accepiirt, für kraftlos erklärt wwrden. Berlin, den 15. März 1882,
Königliches Amtsgericht ]„ Abtheilung 55. er Der am 16. d. M.
gelöscht Wordkn. Nienburg, dsn 21. März 1882. Königliches Amtsgericht F r a n k. .
Verkäufe, Berpschnmgen, Submissionen :c. Verkauf.
Stück als unbrauchbar Kocbapparate ans vcrzinniem Eisenblecb nikistbieiend Verkauft werdeii.
Kommando des Garde-Train-Batailions.
[13262] Stcinkolxlcn-Liefcrnng.
Der Bedarf kohlen fiir die Zeit vom 1. April tember d. J., Welch):
[iiber Submis1ion vcrgsben Werden.
zuseben. 1116353? 11“ “'
Bczeicbmma „Koljlenlicfcrung“ Werden
dcr unterzeichneten Direktion angenommen. Berlin, den 20. März 1882. WWUM
Taubert, Oberinspektor.
[13270] Vckanntmackjunn.
für die Zeit vom 1. April 1882 bis 1116. März 18831§rf§§exbichbyld (Z(bb et en 1 _er, (- „('i cnpa ier und a e, 2)_Kanibo[z, Bretter 2c. P P pp folien im Wege der öffsntlicben Submission ver- dungen Werden, und ist Hierzu ein Termin auf Montag, den 3. April er., _ _ __ _ _ Vormittags 11 Uhr, im diciictimowurcau - Strssow 6/7 _- anaeseßi. LZistuxtgsfabtge Uziicrnebmer Wollen ibre Offcrten poriofrei und Versiegelt, mit entsprechender Auf- schrift berieben, bis zu dem genannter: Zeitpunkt Hierher einxeicben. Die Bedingungsn liegen im Bureau der Kaserne 13., S_tube Nr. 4, zu Rubieben, zur Einsichtnahme aus, konnen_ auch gegen Erstaiiung der opialien ab- scbriftlicb bezogen wsrden. Spandgu, den 20. Miirz 1882. Koniglirlxc I)iilitär-Sckxießsckxule.
[13267] O_bcrsckxlcfisckxc Eisenbahn. Die Ausiubruiig der Maurerarbeiten zur Her- stellung der Brücken und Durchlässe der Strecke _ Rybnik-Loslau (Loos 11.) soil im Wem? der öffentlichenSubmission verdungen ivcrdcn. D1c_ Bedingungen, Pläne und Massen- berccbmingen smd taglich während der Bureaustunden im hiesigen Baubiireciu einzusehen, auch können die Bedingungen, sonne dic Subniisfionsformulare genen Erstattung _bon 60 «8 Kopialien, Welche portofrei einzu_senden 11nd,__dasclbsi_ entnommen Werden.
Dic Offxxten imd vsrjicgelt mit der Anfscbrift: „Sub111111_1011 aiif Maurerarbeiten der Brücken und Du_rch_lasse _der Strecke Rybnik-Loslau (Loos U.)“ portofrei bis spätestens Mittwockj, den 12. April 1882, Vorm. 1011hr, an das _obcnbeieickyiieie Burcau cinzurcicben, Wo die- selben tn Geamiivart der eiwa erschienenen Sub- mittenten eröffnet Werden. Die Ablehnung ksämmt-
licher Gebote, sowie die freie Auswahl unter den Offerten wird vorbebalien.
Rybnik, den 19. März 1882. Der Regierungs-Baumeistcr Bens.
_ Verivokung, Amortisation, Zmözahlung u. s. w. von öffentlichen Papieren.
[13421] _ _Perlin-Görlißer Eisenbahn. _ tc_ dicsiabrige Ausloofung der zu amortisirendcn Prioritats-Obligationcn unserer Gesellschaft findet _ am 14. April d. J., Vormittakis 93 Uhr, 1
in unserer auptka"'c an dem (H" 1 bicrselbst stJt. " f or [er Bubnhofe
Berlin, den 17. März 1882.
des Urtbeils bei dem Gericht oder der Gerichts-
daselbst_rveitere Anweisung zu erwarten, widrigen- falls die Todeserklärung des Leivermann erfolgen
Der Handelsmann Isaac Schönemann zu Sontra ba_t_ das Aufgebot der 5“'/'--iacn Warschau-Wiener Enenbabnobltgation 17. Emission Nr. 27,727 über
bis zum 1. Juli 1883
den 2. Oktober d. J., Voxmittags 9 Uhr. 0- _ _ _ und _die Obligation vorzu- legen, nvidi'igenfails dic Kraftioscrklärung derselben
Durch vkrkündetes Ausschlußurtbcilisi der Wscbsel über 400 «Fb 88 „3 Vom 20. Mai 1880 per 20.0k-
_ Jacdb Link in Tuttlingen 111 Berlin und von dissem
_ _ _ _ verstorbene Rechtsanwalt Movius bieselbit ist in dcr Rechtsanwaltsliste [)(-71116
Am Dienstag, den 28. März er., früh9Uhr, sollen binter dim Kaumisrgebäiide des (Harde-Tratn- Bataillons in Berlin, Kbpnickcrstrafie Nr. 185, 47 ausrangirtc Kameradschafis- öffentlich
am besten oberschlefifchen Stiirk- bis 30. Sep- eriabrungsmäßig auf ca. 12 000 Ctr._anzunebmcn ist, soll im Wege öffent-
Die Bedingungen Find in der Königlichen Por- zellan-Manufaktur beim Oberinspckibr Taubert cin-
Scbriftiicbe versiegelte Geboie mit der äußeren
bis zum 29. d. MW., Viittags 12 Uhr, unter der Adreffe
Die Lieferung der für die Militär-SÖießschie
und [13095]
Bekanntmathung.
gebracht: 1) Zum 1. Januar 1881 gekündigt:
427 s 600 .“. 2) Zum 1._ April 1881 gekündigt: 17. Emijfion hin. 14. Nr. 1362 i 1500
s 300 916. 3) Zum 1_. _Januar 1882 ausgeloosi: for- 7. Emission dirt. 13. 1912 H. 1000
Nr. 1952 z 500 316
aufgehört. Barmen, den 17. März 1882. Der Ober-Vürgermeister: Wegner.
[13420]
ten Anlcibesibeinen sind nacbstsbende, nämlich:
hierdurch bekannt gemacht wird.
Flensburg, den 16. Januar 1882. Der Magistrat. W. Toosbüy.
[134191
Ohr druffer 41/4 % Stadt-Anleihe
In Gemäßbcit der stadträtblicbcn Brianntmachun WM 8. November v. I. sind am 9. d. M. di sämmtlichen noch im Umlauf bcfindlicben, an (Grund des Siatuis vom 21. Dszembcr 1875 aus gegebenen 4Hprozentigen Schuldscbsine der Stadt kasie bier, Und zwar:
70 bis 100.
230 bis 267, 269 bis 284, 286 bis 298.
573, 575 bis 583, 585 bis 655.
988 bis 1004, 1006 bis 1031, 1033 bis 1042, 1044 bis 1051, 1053 bis 1058, 1060 bis 1069, 1071 bis 1120. Didi. 111. Nr. 1151 bis 1155, 1.157 bis 1161, 1163 bis 1181, 1184 bis 1213, 1.215 bis 1227, 1229 bis 1250 ausacioosi morden. Die Rückzahlung des Nennwsribs der aubgeloosten Schuldscbeiiie, sOWeit disielben nicbt gegsn Schuld- scbeine der neuen 40/0 Stadt-Anicibe umgetauscht resp. zum Umtausch rechtzeitig angemeldet Worden sind, erfolgt vom 1. Okwber d. I. ab gegen Riick- gabe derselben und der dazu gehörigen Zinsleisien und Zinsabscbnitte 7-20 bei dsr Stadtkasse bicr. Mit diesem Tage bört die Verzinsung der betref- fenden Schuldscheme auf, während dic Verzinsung der; friiher ausgeloosien, bis jest ziir Einlösung nicbt praseniirten Schuldikbeine dsr Stadtkasse: 1.111. .4. Nr. 69 und Dich. 1). Nr. 1005 bereits aufsisbört bat. Ohrdruff, den 10. März 1882. Der Stadtratl]. Strenge.
Verschiedene Ve'kanntmacbungen.
_Die_ Kreismuydarztstelle des Kreises Buck wii eincm jahrlichen Gehalte von 600 „14 ist cr- icdtgt. Qua_lificirte Bewerber 111011811 sich unter _Emreicbung ihrer Zeugniffc und ihres chenlaufs mnerbaib 6 Wochen bei uns melden. Posen, den 17. Marz 1882. König_liche Regierung Ab- theilung des Innern. iiman.
Provinzial-Actien-Bank
des Großherzogthums Posen.
_Ziim Vbrsiycnden des Aufsilbtsratbes der Pro- vinzial-Aciieii-Bank dcs Großberzomtbums Posen ist der Untsrzcicbnete, zu seinem Stelivcrircier dcr Kommerzienratb A. Hirrmann, und zu Mitgliedern find Zewablt worden die .Herren; Samuel Auerbach Y. Bielefeid, Car[ Kaskcl, G. Kronibal, Justizraib .bscbuscbke, Baron 15. Winterfeld und Sig. Wolff, was nnt_ Beziig auf §. 9 des Statuis bekannt gc- malbi wird. Posen, den 16. März 1882.
[13418]
Von den gekündigten bezw. ausgeloosien Barmer Stadtobligatioueu find noch nicht zur Einlösung
1. Emission 1.113. 11. Nr. 103 und 422 bis
, 0. Nr. 1101 bis 1103 Nr. 1756 1876 und
Die Verzinsung hat“ mit dem Einlösungstermine
Von den in Geniäßbeit dcs Allcrböcbsten Privi- legtums vom 2. Juli 1880 Wegen Ausfcriigunq auf den anaber lauicnder Anleihesckjeiue der Stadt Flensburg zum Betrage von 50000024 aubgesieli-
Basstabe 0. Nr. 1-39 einschließlich, lautend drci _ _ _ je auf 200 „14. = 7800 816. nebstzugeborigcn Zinsscbemen getilgtivorden, melcbes
Dith. 11. Nr. 1, 3 bis 39, 41 bis 56, 58 bis 68,
bin.. 13. Nr. 101 bis 104, 106 bis 1.41, 143 bis 177, 179 bis 204, 206 bis 212, 214 bis 228,
1.111. 0. Nr. 301 bis 333, 335 bis 340, 342 bis 346, 348 bis. 380, 382 bis 402, 404 bis 425, d 427 bis 434, 436 bis 481, 483 bis 486, 488 M bis 508, 510 bis 537, 539 bis 564, 566 bis
111661). Nr. 851 bis 889, 891 bis 917, 919, 920, 922 bis 975, 977 bis 980, 982 bis 986,
Berliner Pferdeeisenbahn- [13417] (Hesellsthaft.
Kommandit- Gesellschaft auf Aetien _ . Leftmann & Co. Die Herren
.“ Mittwoch, den 12. April er., _ Vormittags 10 Uhr,
in das Hotel de Rome,
Nr. 44/45 hierselbst, eingeladen.
Den Gegenstand der TageSordnun
_ Kommanditisten der vorgenannten Kommandrt-GeseUscbaft auf Aktien werden hierdurch zur ordentlichen Generalversammlung auf
Charlottenstraße
bilden :
.,“ 1) der Geschäftsbericbt der Geselschaftsvor-
stände pro 1881;
3) Die Wahl von zivei Mitgliedern des sichtsratbes. Berlin, den 20. März 1882.
Der_Auf ck]tSrath: Iulius relling. Vorsitzender.
stehend ausgeschriebenen Gencralversammlung
Tage vor
nebmcv._ Gemäß Artikel 183 das Handelsges-ßbuckyes
Namen eingetragen sieben. Berlin, den 20, März 1882.
I Die persönlich haftenden Gefellsckxafter. ? Drewkc. J. Lestmann. Büsing.
= »: - [1339811
Chcmisrhe Fabrik Buckau,
.
Bilanz ultimo Dezember 1881. Qotjfa. Immobilien und Mobilien . . Pferde, Wagen, Geschirre, Heu Hafer . Niobiiien, in Cassabssimid . Wecbselbestand (Effektenbestand Debitoren . , . . . . .. Rohmaterial, fertige und halb- fertige Fabrikate . . . . . Brennwatcrial, Ballons, Bött- cberei-, Zimmer- und Maurer- maierial, Blei, Eisen sc. . Vorciusbezablte Versicherungs- pramie . . . . .
„45 774,110.
8,955. 6,464. 18,825. 524,194. 36,731. 491,384.
518,408.
R'esei'vs bigsr'nd;
, 65,930.
. 8,877. “M 2,453,882.
«kö. 1,260,000. 126,000. 67,500. 420,000. 323,356. 11,274.
26,527. 214,2“ .
, 900.
1'3551711. Aktien-Kapiial Reservcfonds . . . . . . . ., Hyboibskcnscbulden . . . . . Obligationen . . . . Crediwren . . . La_nfende Accepie. . . . . Dispositionsfonds fiir Unicr- stiißungen nnd Pensionen . Dividende pro 1881 . . . Nickot abgehobene Dividende pro 1880 . . . . . . . . . Vortrag auf (Gcwinn- und Ver- lusiconto pro 1882 . . . Wiagdeburg, dcn 3]. Dszember 1881.
_ Der Vorstand: Okto Lienekampf. «J Dannien.
den Büchern der (Gesellscbaft bescheinigen, Viandeburg, den 21. März 1882.
Die Revisoren:
Paul Baumann. Julius Micbaölis.
_Chemisthe Fabrik Buckau, _Rktwngesellsthaft in Magdeburg Dividenden-Auszahlung.
Aufsichtsratbe auf 170/010der
Einundfünfzig Mark für jede Aktie fcstxicsetzt worden und kann
Siitnmrcibt ausüben 111011611, ibre Aktien spätestens
__ der Gcncraivcrsammlung bei den .Herren Gebruder i_GreÜing bierselbsi, Pariser Play Nr. 6 a., zu devoniren oder dort die. bei der Neichs- bank erfolgteDeponirung bon, auf ibren Namen i_auicndxn Aktien nachzuwckisen und die Vescbeinigung uber die Niederlegung der Aktien in Empfang zu
2) die Vorlegung der _Bilanz pro 31. Dezem- ber 1881 zur Went. Decbarge-Eribeiluna;
Auf-
Gemäß §. 11 der Statuten ersuchen wir diejeni- gen .Herren Kommanditistsn, welche in der vor-
ihr
sind
nur_ diejsnige'n Kommanditisten stimmberechtigt, deren Aktien tm Akttenbucbe der Gesellschaft auf ihren
Aktien-Geseslsäxafi in Magdeburg.
21
75 03 89 46 70 14
07
59
20 04
„ 4,123. 33 „34, 2,453,882. 04
Die Uebereinstimmung borstcbender Bilanz mit
.
Dic Dividende fiir das Jahr 1881 ist von unserm
statutengcmäf; vom
1. Juni 11. I. ab in un_scr_m Comptoir, Carlstraßc Nr. 1 btcrselbsi, gegen Einlieferung dcs Dividenden-
scbeincs Nr. 71111. erhoben Werden. Viagdcburg, dM 21. März 1882.
Der Vorstand :
Annuß
Otto Lienckampf. J. Dannien.
[13416]
im Waarensaale der
2) erickpt der Revifions-Kommission und Direktion.
4) Wahl der Revifionskonnnisfion.
des 25. und 27. März d. I. bei den Herren Notare
_ Aktionäre, welche ibr Stimmrecht ausüben Wollen, babcn trittskarten und numerirte Wahlzettel, auf denen die Stimmenzab
Eilstb ordentlithe Gencral-Versammluug
Hypotheksn-Vaiii in
Mitsumi), den 29. März 1882. Nackjmittags 21 Uhr,
Hamburg,
Vörsenhalle, hier.
, „ _ _ Tages-OrdnunF: 1) Bericbt dcr Direktion uber das am 31. Dezcm er 1881 abgelaufene 11. Semester.
Ertbeilung der Decharge an Aufsichtsrat!) und
2) Neuwahl zweier Mitglieder dcs Aufsickyisraibes an Stelia des Ausscheidcnden.
gegen Porzeigung ibrcr Aktien Ein- 1 vermerkt ist, in den Vovmitiagsstunden
it or. Stock t , vr. ]) , Arts hier, Große Bäckerstraße Nr. 13. in Enivfang zu nc fle h Bartels nnd * !* Des
Hamburg, den 13. März 1882.
Die Direktion.
bmen.
HypothekewVank in Hamburg.
Die Direktion.
Zweite Beilage _ zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzetger.
.Mo? 70.
Berlin, Mittwoch, den 22. März
[ZS?-
Yiehtamtlichez.
rotokoll dsr siebenten Sißyng des permanenten P Ausschussss des VoitswxrthsckxaftSraths.
Berlin, den 15. März 1882.
Die Sißung wird um 111/4 Uhr durch den Vorsitzenden, Staats-Minister von Voetticber, erdffnxt. _
Als Konimiffarien der Staatsregierung smd anwesend: der Direktor im Reichsamt des Innern Hr. Bosse, der _Ge- heime OberMegierungb-Natb Hr. Lohmann , dcr _ GLhUML RegierungsMatb Hr. Magdeburg._ _
Das Protokoli der vorigen Sißung liegt aus.
Die Mitglieder des pertnanenien Aiisschuffes,Herren Baare, Cramer, Kalle und von Nathusius treten anstatt der betrei- fenden Stellvertrster wieder em. Ebenfalis anwesend ist Hr. Herz als Korreferent für den ersten Gegenstand der “" sordmm . . wageEs wirbgsodann in den ersten ngensiand der_Tages- ordnung, Verathung der Grundzüge fiir dib gese_ßliche Re- aelung der Krankenvexsicherung der _Arbeiter, e_mgetreten. Eine nochmaligb Generalbesprcchng w1rd_ nicht__ bslisbt. _
Nachdem der Referent Hr. Vaare m1t Ruckncbt auf die alien anafenden bekannten Verhsndlmigen dcs Plen_ums über die Vorlags anf einen einleitenden Vortsag vexzicbtet bat, theilt der Vorsitzende mit, daß Hr Vordsrbruggs den An-
0111 at: _
trag chub 121. Nr. 2 der Vorlage am Schluss die Worte „und Lehrlinge“ zu streicbeii, dggegsn imcb_siebenden Passus hinzuzufügen: „Lehrlmgeionnen auf Verlangen an der Versicherung tbeiliisbmen. “ _
Es wird sodann in die Spezialberatbung _emgetrctsn.
Zu ]. Versicinsxtngs-Hwang, 41. 1 bis 3 (intra t r. Kalie zunä 110 _ _ _ _
VL 1) iii] "Ks,. 1 hinter „Dampfschiffabrtsbetriebe“ die Worte „in landwirtbscbaftlichen Gewerbcn Und maschinellen Nebenbetrieben“ einzuschalten, _
und 2) ebendort hinter „Arbeiter“ die Worte _folgen zn [affen „und Beamte, soweit [there___mchi__mn Festes__Gehalt von mindestens 300 „44. Viesteljahizlia) beziehen .
Hr. Vorderbrügge erläutcit seinen 52111th dabm, daß er die Möglichkeit offsn gehalten _zu 101]in wwzscbt, dis erkranksn- den Handwerksleleirige in ibreii Familien _311 berpflegen, wiihrend nach seiner Aiiffaffung die 515qu099 diedbligatoxische Unterbringung in Krankenbäuser_ beabsixbtigi. _HlLWUf sei um so mehr Gewicht zu legen,_als die Verbaltmsss des Handwerks sicb nsiicrdings dahin gebeffert bättsn, dgß nicht mehr aus- schließlich Knaben aus den niedcrsten Standen, sondern m_ick) Söhne bcffsr situirtcr Eltern_ als Handwerkslehrlmge em- treten. DM Wünschen derartiger Vebfoxien wsrde es aber entsprechen, die Lshrlings in Kwnkheitsmlien im Kreise_ der Familie zn verpfkegen. Fakultativ werde 1edoch_ der Beitritt der chrlinge 9,1: den Krankenkassen zuzulassen sein. __
Hr. Wolff stsbt der _TLUDMZ "des Antrags Vordsrbrugge im AUaemeincn sympathi1ch gegeniiber, findet 11611 Aussibiuß der strliiige von den Krankenkaffen__ ]ed0ch_ mit Rucksicht darauf bbdcnklicb, daß nach den Grmidzagen" fur die Regelung der Unfallversicberimg erst nach drsizebiiwocheiitlicher Daus]: der durch Unfall beroorgerufemen Erkrankuygen eme (S_xitscba: digung aus 1191? Unfallversicberungsiaffs__ emtrete. Wahrend disser drcizsbnwbchentlichn Karenzzeit konnten die Eiiern der Lehrlinge ohne die Hülfe von Kbanienkassen dock) leicht der- artig diirch dib Kostsn der Krankheit 111 Anspruch genommen werden, das; wisder ein Eintreten der aligsmemen Armenpflege
weitdi werde. _ __
MthHr; Issio! spricht sich gegen den Antriig Vorderbrugge
aus, dsr fiir die Vcrbéiltniffe in großsn S_tadten nicbt _paffc,
wo visle aus den Provinzen stammende Lehrlinge Vssxbaftigung
fänden, Und es also nicht möglich sei, _fürdieselbsn 111__Krank:
heitsféiilen in dir Weise zu sorgen!, wre Hr. Vordcrbrugge es ('n cle. _ _
w [ sTier Regierungskommisar, Hr. Geheimer Obér-NEJWNMJS-
Rail) Lohmann, macht gegeniiber dstn Antrags Vordsrbriiggs
darauf aufmerksam, daß die Lshrlmxis nach der _Yisimimung
sub 111, .4. 2.1. der Griindziige nur in solchen ?_WÜLU gegen ihren Wilien zum Eintritt in ein Krankenhaus WUWLU veran- laßt werden, wsnn die' Art der Krankheit 2111f0rdxrungen_an die Pflege siclic , welcbe in dcr FÜMLilL _mcbt exfulit werden könnten. Wenn diese Vorausssßungen nicbt vorlagbn,
sei es den Lehrlingen unbenommen, statt der Y_erpflegung i__m
Krankenhaiise Zahlung der Kxgiikeimntersiyßung gemaß
111. 11. 1 311 fordern. Hrn. Hessel k01111_6 er bestatigen, daß es
für die Vcrbältnisse in den großen Stadien nicbt rathlichxxr-
scheinc, die Zugehörigksit zur Kasse in das Belieben der (.m- zelncn zu sieUen. - Gegenüber dem Antrag Kaile Nr. 1_ be- merkt Redner, daß, soweit derselbe unter „latidwirtl)schaitlick)en
Gewerbep“ stehende Gewerbe im Auge habe, 111 _der Vorlage
8111) 1. 11. 3 bereits das Erforderliche _vorgcseben sei. Dex Aus-
druck „landwirtbsckzäftliche Nebenbetriebe“ wiirde einer naheren
Erörterun bedürfen. _
Dem 8gegenüber bemerkt Hr. Kalle, _daß_ es ihn) darauf ankomme, ausdrücklich hervorzuhebeii, wre die landwwtbschast- lichen Gewerbe von dem Unfallversichbrungszwange nicht aus- geschlossen seien. Jm Uebrigen m_ünicbt er die Heranziehung des Betriebes von Maschinen, wre fie z. B. bei der Feld- arbeit voriibergeheer_)verwendct würden (Dampfpfliigen,
" elma inen u. g . . _ _ _
HacksHr. zsLYchann glaubt in dieser Beziehung ayi__d1e_Scbw1e-
rigkeiten hinweisen zu sollen, welche bei der vorzgxahrigen Bc-
rathung dcs Unfallversicherungsgeseßes hinfichtlich_der Frage der Heranziehung der landmrthschaftlichcn Arbeiter gerabe
*mit Rücksicht darauf hätten anerkannbwexden i_niissen, daß die
in Frage kommenden_ Vetrsonerz nicht standig bei den betreffen-
“ den be ä ti wür en. _ _
den Yiiriiekalle beiiierktkzdaß es nötbig sem werde, die UnFaU-
versicherung für die bei den_ bereits bezeichneten_ Maschinen
beschäftigten Arbeiter obligatorisib zu m_achen; Fiw die Ver- hältnisse in den westlichen Provinzen sei iibrigens diese Mög- lichkeit auch von verschiedenen Seiten anerkannt worden. _
Hr. von Nathufius macht darauf aufmerksam, daß, nne
an in den vori 'ährigen Verhandlungen snerkanni worden ieifbhinfichtlick) begr1 Heranziehung der landwxrthscbaftlicben Ar- beiter zu unterscheiden sein werde nach den_ Motoren der__Ma: schinen, und daß die Unfallverstcherungbpfl1cht zu bischranken sein werde auf die Arbeitsr, welche__be_i den__durch „elementare Kraft“ betriebenen Maschmxn bescheinigt wuxden. _ Der Regierungskmnmxffar, Hr. Geheimer_ Ober=Regie= rungs:Raih Lohmann, ist der Ansicht, da_ß die Frage der Heranziehung der landwirthschaft11ch_en_Arbeiter zu_ der Kran- kenvsrsichernng noch xirößere SÖWicrigkeixen bereiten werds, als die der Ausdehnung der Unfallverncheruug auf disse Arbeiter. Bei ltherer handele _es fich nu_r um 2111? Koilektw- versicherung. Nachdem die Versicheriing einer bestimniteii An- zahl Personen erfolgt, sei es gleicbgiiltig, wslches deimduum von dem Unfali betroffen wsrde. Bei d_er Kranksnvxrsiibsrimg komme es dagsgcn darauf an, geradb dieemzeinen „;ndwidiien zu versichern. Zu diesem Zwecke sei__1ede_r einzslne Arbeiter persönlich anzumelden. Bei dsm gewqhnlichen__W_echsel_ m der Thätigkeit der Arbeiter werde es garnicht a1'r„ci_„a_ngig sein, bin- fichtlich der Krankenversicherung emen Unisrjcbied zu macbeii zwischen den bei der Handhabiing_ vbnMaich1ribn und den bei nicbt maschineüen Betrieben beschaftigteii Arbeitern. Es werde vielmehr die Versicherung aller Arbeiter oder doch gemiffer Katsgorien zu erfolgen haben._ Soilte Seitens des Volks- wirtbichafisraths und namentlich Seitens der Vbrtreier dcr Landwiribscbaft der bestimmte Wunsch aiif Heranziehung der ländlichen Arbeiter in den R0h1n911 der Y_orlage aus- gesprochen werden, so werde die__bercits Vielfach erorterte Frage selbstredend einer erneuten Prufung umierzogeii werden. Es werde dann (1081? wohl in der Weise em YUsweg zu iucbbn sein, daß die Errichtung entsprechendsr Krankinkaffen gemaß 0211 Bestimmungen sub ]. 13. vorgesehen __wexde, so __daß_ 010 Entscheidung darüber, ob eiii Zwang bezuglich dsr landitcben Arbeiter auszuüben sei, in die Hand der Gemeinden gelcgt werde. _ _ _ Den leßtsn Ausführungen pflichtet Hr. Kochbann bet,__m- dem er hervorhebt, daß andernjaüs der Zwang a_uf alis land- [ickzen Arbeiter auSzudebnen sem_ werde, dadurch, abbr_K0stsn entstehsn wiirden, welcbe schwerlich v_c_)n ?Yen_la11dw1rt0ichast- ' Unterne mun en etragen wer 811 01111 en. _ [MAIN, von iiiufferg wib dic Heranziehung de_r [andwwtb- schaftlichen Arbeiter zur Unfalisvebstcberung nicht auf den Betrieb von Dampfmaschinen beschrankt feben, _iondcrw [wit die Ausdehnung auf solche Personen, _wslche _Gopelwsrks _ZU bedienen haben, für dringend erfoxderlich. _Bei letztere siien die Gefabrbn ebenso groß, Wie bei den niittelst Damp es be- triebenen Maschinen. _ _ _ Hr. von Landsberg spricht sich init Nachdruck_ gegen die Tbiidenz des KaÜescben Antrages wsasn Heranziehung dsr [andwirtbscbaftiicben Arbeiter (ius unter Berufung an die Gründe, aus denen er im vorigen Jabxe gegen die;_ Hermi- ziehung dcr landwirthschaftlichew Betriebe sicb erklarbbabb. Eine solche Ailsdehnung des *Versicherirngszwanges _werie 7111: seine Heimatb (Westfalen) ganz iinaussubrbgr fem, dci m 0011 kleinen Landwitthscbaiten nur ganz" vorubergebeiid Ma- schinen vsrwendet würdeti. Deshalb wurde auch _bei_ einer fakultativsn Ausdehmmg auf die Landwxrtbschast, _wie sie vqn anderer Seite angeregt worden, von der Versichsrung in seiner Heimat!; schwerlich viebGsbrauck) _gemacbt _werdsn; _er habe aber gegen A11inabme einer derartigen Bestimmung 111 se ni ts U erintisrn. das Gri ichiaés gzlaubt bei dem Widerspruch der Virtreter der Zandwirihscbast einer obligatorifchsn Ausdebnimg dsr Versicherung auf die ländlichen Arbeiteb nicht das Wort reden zu sollen, kann aber _ nock) we_mgc_r befurworten, daß es dsn einzelnen Landwwthsn, ww m der__ Plenar- berathung von einer Seite vorgeschlagcii WOWEZP, Ubexlaffen werds, ob und wie weit sie ihrs Arbeitex peryicherii__1_v011_c11, da dann von der Versicherung nur für die m den gcmbrlicb- sten Positionen befindlichen Personen _werde Gebrauch gemacht und hierdnrci) die Unfall: beziehnngswsise Kraiikeiivcrs16)eru11§is- kassen in unberechtigter Weise wiirden ausgenußt werden. Er gebe zu crwägen, ob es sicb n__1cht empfebien werde, Unfall- vsrsicherungb-Gcnossenschasten fur __alle laiidlichen Arbeiter, einschließlich der Knechte und Magde, beziehungswciis als nothwendige Konsequenz eniiprechende Kxankenkaffeii _zu biideii. Derartige Institute würdet; ]cdenfalis init ganz mmimen „bra- mien unterlalien werden önnen. _ _ Hr. Kube zieht den oben Zub Nr. 1 aumefbhrten Antrag . ck _ _ _ ZUM HuDieße spricht sich gegen die zwcingswsise Heranziehung der ländlichen Arbeiter zm: qunkenversicherung aus, die, ab- gesehen von ailcn anderen triftigen Grunder), schon wegen de_r entstehenden Kosten unmisfiibrbar fei, bezeichnet dagbgcii di? obligatorische Ausdehnung der Unfaliversickzerqng auf die bei Maschinen beschäftigten ländlichen Arbeiter als dringend erwunfcbt. Das Bedürfnis; sei in der Landmirtbjcbaft desoxiders groß, W_SL[ sick) beimBetriebe der landwirthschaftlichen Maschicgen berhaltmß- mäßig mehr Unfälle ereignetxn, als in“ den _zz-abrikcn. Auf die von Hrn. von Ruffer beiurwortete Heranziehung des Be- triebes von Göpelwerken lege _ er keiner) Werth, da diese Werke, wo fie noch gebraucht wiirden, meistens nicht V0_11 Ar- beitern, sondern von den Familisnan ebörigeii der beircfsenden kleinen Landwirtbe oder von_diejen elbst bedient wUrdcn._ Hr. Wolff sieht hinsichtltchder Ausdehnung der Versiche- rung der ländlichen Arbeiter im Angememen auf den von Hrn. Barre oben bezeichneten Standpu11_kt und spricht sich namentlich gegen die betreffenden Ausführungen des _Hrn. von Landsberg aus. Es könne kaum gerechtfertigt erschossen, wenigstens nicht in solchen Gxgenden, m_welchen Landwuth- schaft und Industrie neben einander betrieben_ werden, wsnn erstere von der Bildung von Krankexrkaffen fiir_1hre Arbeiter Abstand nehme, während die Industrie zur Einrichtung so_lcber Kassen ezwungen werde. Es _entstYe dann_ ja das Mis;- verhältmß, daß die erkrankenden land11_en Arbetier der Armen- pfle e anheimfielen und die anustr1e_ auf die_se WAs? ge- nöt igt werde, auch noch für diese Arbeiter_ aus ihre_n Mitteln bei Aufbringung der Gemeindelasten Beiträge u leisten.
r. Kie ert tritt den Ausführungen des _ orredxiexs mit dem Zinweisi) darauf entgegen, daß die Landwxrthe meliack) m
aus ede ntem Maße aus eigenen_ Mitteln für ihre i_irkxankten Arbbiterh sorgten. Einen aligemeuzen Zwang zur Emnchturxg von Krankenkassen fiir die landw1rthschastl1chen_ Arbeiter Wii]- Rednbr nicht eingeführt sehen, häl_t dagegen nicht i_ur a_usge- schloffen, daß, wo sich ein Vedürfmß hßraussielie, sur grdßerb Bezirke. etwa durch Beschluß des Kreisausschusses, obligato- rische Krankenkaffen auch für die Landwirtbscbast gesckxaffeti werden. Derartige Vireinigungen seien 1th schon _an einzel- nen Stellen mit Erfolg gebildet, wie Rednex an einem spe- zisljen Falie näher nachweist. Ueberqll wurden soiche_E111= richtungen aber nicht ausfbhrbar sem, und namentlich in dünnbewobnten Distrikten nicht, wo wegsn der erforderlichen weiten Reisen die Kosten der ärzilickgexi Hiilfe außsrordentlich bobs sein würden. Ein Bedürfiziß im: bis Heranziehung der bei landwirthscbaftlichen Maschinen tbatigen Aibeiter zur Unfaliversickxernng sei anzuer_kennen. Daffeibe wsrdsscbon da- durch belegt, daß die Landwxrtbschast bereits 1th m erheb- lichem Umfange bei den bestehenden UnfallverstchernygSgesel]- schaften ihre Arbeiter versichert habe, und zwar nicht blos bezüglich solcher Fälle, wslche unier das_Hastpflichtgeseiz freien, sondern auch für solche Krankheiten, die aus anderweitigen en errüirten. _ _ _ VerleHßil.m§130chbann inacbt auf bis schwierige Lage m_:fmerxiam, in welche die Landwirthscbaft mtt Pussicht auf die bei der UnfaUverficherung vorgesehene 13woch1ge Karenzzeit gbraihen werde, wsnn sie zur Unfallversichebung herangezogen wurde, ohne daß in derselben Weise, Wie diESMlUCbNgLU vorgesebeii, fiir eine Krankenversicberung _Soxge getragen werds. Die Landwirtbe würden bierdurch_ m d1_e Lage gerathen,_ dis ganÉZ Last während dieser Karenzzeit allem txagen zu Wissen. .: frage sich aber, ob fie dazu al1gemem im Stande sein werden. Wenn die Bildung von Krankeizkaffen auf dem 8111) 1, L_. der Grundzüge vorgbssbensn Wege 111 _Ansficbt zn n_ehm6_n sei, so gebe er anbeim, ob nicht zwsckmaßig an Stelie eiiier KegelnnZ durcb Ortsstatut eins solche durch Statut des KreiSausschusse-i u wéi ien sein wsrde.
z Dhsr VorsißendF tbsit mit, daß Hr. 01". Janßen den 2111- ein 2er t a e: _ ___ _ trag 56515 13.691192 Grundzüge hinter „ÖÜUSMbUstUs_ einzix-
scbalten: „5) fiir die 91“_n__de_1: Land: und Forstwwtbschaxt tändi be -ä ti ten r ei sr.“ _ __ _ Hrs. ÖLiZiSiikiiéhis iiisist aucb seitierisiis auf die _Lncke _hm, welcbe miisteben wiirde, wenn _für _die_ laiidWirtbick)Zit[1chen Arbeiter nicbt dnrch zwangsweise _Emricbtung son Kranken- kaffen gesorgt wsrde, und ist geneigt, dem Aiiirage Jansen U. U iimmen. _ z z sHr. von Naibufius begrüßt diesen Antrag gleichfaiis als einen zweckmäßigen Ansiwcg, da dnrcb dis voxgeschiagene B3- stimmung die Entscheidung der Frage, wblcbb Arbeits): de_r_ Versickierimgspflicbt zu unterwerfen seisn, m den Spsziailfa ie en wsrde. _ DerwNsacbdi-„rn der Regierungskomwiffar, Hr. Gebsimer Oberé chierungb-Ratl) Lohmann, auf bine L_lnfrage des Hrn. Vorder- brügge noch bemerkt hat, daß die Hohe _des den versicherten Lehrlingen in einer Quote dss ortbubltcben quelolmes zii bewiiligendsn Krankengeldss sick) nach der Bestimmung 811.1 111. 11. Z Minen 3 regele („de_r Betrag des _ort - iiblichen Tagelobnes wird nach Anhörung der Gememde- behörde von der höheren Verwsltutigsbekzorde fesigestbt. Die Festseßung findet für mqnnliche und wsxlee, fiir jimcndlicbe und erwacbbsene Arbeitcekr bssonders statt ), Wird obi e Nntra Vorder rügge zurii gezogen. _ der Hr? Kalle niiodifizirt seinen obigen Aiitrag dahin, daß der- selbe iimitetii 1 l)“ t Arbeiter einzusiiien' Ü . . m er 1 _. „und Bemnto, soweit leßtere nicht 9.111 festes Gsbali 6013 mehr als demjenigen_ Betrage bezreben, welchsr _aiL iaximalbetragdcsversichermxgspflichtigenJabrseZarbeits: verdienstes in das Unfallvsriichcrungsgiseß Wird einge- teilt werden.“ _ Desmnäcbsi werden die Bestimmungen 55!) 1. 11. 1 bis 3 ' ' m - u a antra 9 an enommsn. _ "Ut Fbstwiri? ssodßann dize Bexiathimg dcr Vbstnnmungsii 5116 1. B., sowie des hierzu gesiebten Antrages Janßen erbffnct.___ Dcr ngieruWSkonimiffar, Hr. _(Heheimer Ober-Regierqub- Rall) Lohmann befürwortet, in disjcin Antrags das 215011 „ständig“ zu streichen, da es zwecimaßig dem Ortsstatut uber- [asien bleibe, den Kreis der Arbeiter, im: welche die Krankes- kaffe zn eirichten fei, näher zu_ be_grenzen. D1e_ [2310 Bemerkung des Hrn. Kocbhann e_rledigt Fibdner _durch _me Mit- theilung, daß beabsichtigt werde, in dem Geseß die Vestmnnung 8111) 13. im Eingangs wie folgt zu fassen: „durch Ortsstatiii (gemäß H. 142 der Gewerbeordnung) oder durch verfaffung - mäßigen Beschluß eines größeren Kmnmnnalverbaydxs, o_dsr soweit auf diese Weise einem herantretendcn Bedurimffe mcbi abgeholfen wird, durch Anordnung der bbbsren Verwaltungs- behörde kann der Zwang zur Krankenverncherung abgewendet n./- v o ! werdsHU 1)1*. Janßen niodifißirtchseincii Zintrag hieram dahin, 1 Wort „ tändi “ etri en mir . __ daß rZeigegen häit es .gßugGraf Henckel von e.1)_minersnmick fiir richtiger, daß schon im Gesexleiti Anhalt dafiir gegeben, wie der Kreis der versicherungsii ichtigen Arbciter zu begrenFn _161: und stclit nunmehr seinerseits zum Antrage Jansen den 11 e.- a ' “ ' antr g,__a__ Wort „ständig“ vor „beschäftigten emzuscbaltsn. Hr. Diese macht darauf _aufmcrksam, daß in seiner Heimath unter ,siändigen Y_rbeitern“ _nur solche v?xftkmdsn würden, welche ich kontraktlich verpflichteten, ein .)a)r m it u bleiben. _ _ „ ArbeHZ Wolff glaubt, der Erlaß einer gc1eßl1chen Bestimmung nach Maßgabe des Antrages Janßen werde den_ Erfolg haben, daß in solchen Bezirken, in welchen Landwirthschgft und Industrie neben einander betrieben wxrdeti, die Gewemdendie Zwangsweise Heranziehung auch der landlichen Arbeiter herbei- ' ' n. _ UhreZiiYiiiiaac desselbenRedners, weshalb ani) 13. 1.V1ld_ung von Krankenkassen nur für Handlungßgehlilfen imd Lehrlm e
11 Ge Ulm und Lehrlinge_ in Apothxken, und ni t iilichiciii jüki (behiilfen und Lehrlinge vorgeichen sei, wird