berabs'mkenden Preise zu erklären. im Spätherbst 42 .“ xostete, hat heute nur einen Preis von 27 „46, und Heu bester Qualitat, welches im Spätherbst mit 3,50.“ für den Centuer bezahlt wurde, wird heute mit 2 .“ angeboten. _ In Folge Frühlingswetters
Das Schock Strob, welches bier Paris, 27. März. (W. T. B.). Das „Pariser Börsenblatt“
_bringx foxgende Depesche aus Rom: Da der neue (Horzverneur der 1xa11e1111chen Nationalbank, Grillo, den Wunsch außerte, mit sam_mt_l1chen franzöfifch-englischen Syndikatömitgliedern wegen der italtemschen Anleihe zusammenzutreffen, so werden die Konferenzen
derselben zu Paris in der ersten Woch des kommenden Monats stattfinden.
und 2000 m und den dabei erzeugtenGasdruck Kanone, deren Trefffähigkeit in_zehn eine Entfernung von 9000 111 111 die freie Ebene geprüft werden 1011. In derselben Entfernung, 9000 demselben Ztel, frete Ebene, _soll „mit der 8 0111 Pivo in vier gewöbqlicben _Grapatjchüffen der Versuch anges inwiefern es geltngt, dte W1rkung des Rückstoßes bei der Piv Sodann soll xnit der 15 0111 Pivot-Kanone
Entfernung von 2026 111 in funf gewöhnli d GHs-xlzscheilze MMZ Pivottf erproth 1_1_3e ie a e zu cm 111 en ernten rapnelziel e'a ren, ' mit dem 21 (3111 Mörser beginnenden Ver g s h um dre u11d die Geschoßwirkuxg [1111 kennen d1esem Geschüß 5 Schusse mrt geladenen stählernen S YFÉUKTTUUN vdon 310s1t) ___ T u e mi gea enen ä ernen orpedogranaten an eine . nung von 1100 w 111 die_freie Ebene hinein, als er1, angeYteFxn werden. Dam1_t end1gc_n dle Schießversuche des ersten Tages. Um 3 Uhr Nachmtttags fuhrt der Extrazug die Gäste nacb Meppen
_ zu _meffen. Es folgt die 151:
gewvhnltcben Grangtschüffen 11111? bmem (als Ziel) 111, und mit Federkanone
eingetretenen
sonstigen Jahren vier Wochen später nur _ Der Stand der Wintersaat_ läßt_auf unserer Feldmark kaum ctrxas zu wünschen übrig. Dex fruh gesaete Roggen steht gut, theil- rvets_e üppig, der spät gesäete 111 srerlich im WachStbum etwas zurück- geblteben, erholt fich jedoch fichtlich. In der Bestellung des Ackers hat der Landwirtk) im Vergleich" zu sZnstigen Jahren einen bedeuten- __ Hulsenfruchte, als Erbsen, Wirken 2c., sind hier bereits gejaet, auch wird man in nächster Zett mit dem Saen yon Sonnncrgetreide und dem Pflanzen von Kartoffeln be- ginnen. Wenn nun nicht Nachtfröste _odersonst ungünstige Witterungs- verhältniffe eintreten, so berechttgt dres Jahr hinsichtlich der Vegetation zu den besten ErWartungen.
zu erwarten stand.
Verkehrs-Anskaltm abzuschwächen.
chen Granatschüffen nacb T. B.) Der
27, März. ( Hieran werden
. V e st a' ist heuttx Vormittag m
Alexandrien bier emgetroffen. P lym outb, 27. März.
Postdampfer , Gellert " ist Hier angekommen.
York, 27. März.
Lloyddampfer ostindischen Ueberlandpost aus
( W. T. B.)
suche auf die Tre " ' ' den Vorsprung gewonnen. zu lern 111. Zuerst WTFYJZY hravnels auf
und sodann 2
Der Hamburger
(W. T. B.) 111 nach borizontalem Ziel,
Der Dampfer des Norddeutschen Lloy'd .Elbe“ undderDampferderNational- Dampfschiffs-Compagnie (C. Messingsche Linie) .Holland“ sind hier eingetroffen.
Gewerbe und Handel.
_ Commanditgesellschaft Lud. Lö1ve & Co. bat die Dwidende pro 1881 auf 80/0 festgesetzt gegen 6% im Vorangegangenen Jahre.
Nach dem Bericht der Direktion der Gelsenkirchener BergwerM-Aktien-Gesellsöbaft für _das Geschäftsjahr 1881 ergab die Kohlenförderuna einen Bruktogeunnn von 1631036 744; ferner wurden erzielt an Nebeneinnabmen 10 079 „46, an Yanamer- und Effektenzinsen und Skonti 105 553 „M, an Miethsertragen aus einschließlich des_ Arbeiternoobnungen 20 916 .,“ 2c.,_ also 1m GÜUZLU ein Brutto- Von 1845 539 «ck Davvn kommen für Verkaufs- für Unkosten 43155 «14,
Am zweiten und [eßten Tage, Donnersta , 20. Mär , bri 9 Uhr Vormittags der Extrazug die K J z 1191 um Bahnhofe_nach dem Schteßplqß (Entfernung ca. 2000 911 111133er mitd der 15stamhKaYZe§ Von 2 ' 111 wxr en zuer z__e n_ 11“ e mit Panzergranatsn und 9- dann zehn SchUffe mrt gewohnl1chen Granaten nach einer Holzschexbe _ _ _ Der Zwyck de_s Versuchs ist auch hier wieder die TrefffabtgkUt der Kanonen und_ du? Geschoßgeschwindigkeiten (1111100, 300 und 2000 111 und den daber erzeugten Gasdruck zu prüfen. Es der_en Jrefffäbigkeit auf eine Ent- uerst m1t f1_1_nf 5Yanzergranatschüffen und en Granatschuffcn 111 die freie Ebene hinein, _ Aus dem 21 12111 Mörser, welcher _ e1k)e_kommt, _1vcrde11 auf eme Entfernung von 1900 111 nach emer Batterre, als Z1Ll, zuerst fünf Schüsse mit ALWöbnlichen geladenen Granaten aus Stahl und sodann fünf Schüsse mit stählernen Shrapnels abgegeben Werden, fähigkeit, anderenfbeils um die Geschoßwirkung zu prüfen. d1e 150111 Panzerkanone, deren Trefffäbigkcit und System zuerst auf" eme Entfernung 110n_2026 111 mit zeHn gewöhnlichen Granat- schuffen nach eincr Holzsche1be, 111€; Zirl, hin und Hernach auf eine Entfernung Von 1900 111 111 zehn Schüssen mit gewöhnlichen geladenen Granaten nach einer Batterie, «18 Ziel, bin erprobt n'erdcn soll. _ Die Gäste werden nach diesxm Versuche abermals vom Zick zum Ge- schützstarxd gefahren, um dte Wirkungen zu beobachten, Welche die 15_ 01:11 Kanone gegen Linen Panzer bcrvorzubringcn Vermag. Zuerst 1111rd aus der Kanone auf eine Entfernung von 150 m nach Yanzcrziel mit 7“ + 7“ Platte unter 90 Grad Auftreffwinkel mit 811111 P9nzergranate geschossen und 31116151 auf dieselbe Entfernung mit 8111er stahlcmen Panzergranate nach ei11€111Panzerziel mit ZzöUiger Platte, 11111e_r 55 Grad Auftreffwinkel _ Auch das Ende der Ver- suche an d1e1cm Tage ist (1111 3 Uhr Nachmittags festgeselzt, wo die Gastc nach Meppen zurückfahren Werden.
Verwaltungsrajk) WP 1 en Gä'te w' Berlin, 28. März 1882. p ck ' “der vom Der erste Kongreß deutsch er Kynoloqen, vorkden Ver- einen „Hektor-Verlin“, .Nimrod-Schlefien“, .Nimrod-Oppeln' und dem „Deutschen Jagdklub“ einberufen, ist Heute im Hotel Askanischer fbierselbst eröffnet Worden. Als Berathungsgegenstände sind in orscblag gebracht: die Angelegenheiten des deutschen Handbuchs, die FesxstcÜung der Wesentlichen Gesichtspunkte für lokale und inter- natwnale Preissuchen und eine Besprechung der deutschen Gesc - (ck11qu über den Hund. Für die Bilduna eines Verbandes der self) t- standtgen kynolog11chen Vereine wird folgende Punktation proponirt kynologischen _ _ _ _ _ erfahrungs- gemas; allein mcht durchfuhren und errerchen kann, so treten die selbst- ständigen kynosogischen Vereine gleichberechtigt zu einem Verbande Es ist nothwendig, für die Gesetzgebung über den Hund zur Vertretung der kynologischen Interessen eine mit Autorität aus- gestattete Instanz zu schaffen, _eine anerkannte Gemeinschaft für ein braurhbarcs „Deutsches Handbuch“ zu bilden und größere Preis- suche11 und Ausstellungen gegenseitig zu unterstüßcn und zu regeln. Jeder selbständige Verein, Welcher Proßen seiner Leistungsfähigkrit Vereinsleben in den Verband aufgenommen Werden. Ausschuß gebildej, zu dem jeder Verein 2 Vertreter delegirt. Centrglausschußtritt jährlich mindestens 6111111111 zusammen. Erledtgung geschäjtlicher Angelegenheikcn kann die Abgabe der Stim- men auch schriftl1ch eingeholt werden. _ Der Kongreß, der zu seinem Vorfißenden den Prof. Meßdorf-Brcslau und 511 Vorsiyenden der 4 genannten Vereine ernannte, wohnten außerdem Vertreter des deutschen Hühncrbund-Prüfungsklubs und des nord- deutschexr Heßklubs bei. Man hofft 11011) heute die Verhandlungen zu bescblreßen.
Essen, 27. März. Probeschießen auf M_eppen ist nunznebr festgesteÜt. Mrttnwch, 29. Marz, um 94- UHr Vormittags. zwei Tage bestimmt.
egonnen. Auf eine Entkernung
abgegeben werden.
1 767 901 „M ReserVLvortragcs
folgt die ZGZ (3111 Kanone, fernung von 9000 111 dann mit fünf gewöhuli als Ziel, fe 111111 an die 5
aus 1880
sonstige Provifioncn 52 015 „M. _ __ Bergschäden 27 020 „16, fur Reugeld aus etnem Kohkengeschaft 3000 «16, für VertragSMäßige ZaHlung zufolge der Förderkonvenjion pro 1881 17131 „11, 5000 „44, für zweifelhafte Forderungen 15858 „M und Abschreibungen 271471 „16, zusammen 471 617 „751, so daß nach Abzug eines pro 1882 zurückzusteÜende'n Reservevortrages von 229185 M ein Reingewinn von 1 144 737 „M Übrig bleibt, welcher wie folgt zur Vertheilung gelangt: 109/13 zum Reservefonds 114 479 «FH„ 5% Di- vidende von 13 500000 „46. 675 000 „M, von dem Rcstgcwinn 210/11 Superdividende mit 337 500 W., Tantiéme des Verroaltungratbs 17 763-111 Die Gesammtförderuug betrug 744925 1 gegen 726 925 r in 1880, akso mehr 2,58 0/11; davon entfielen auf RHein-Elbe 392110 1 gegen 380192 1 in 1880 und auf Alma 352 815 1; gegen 345 970 t, in 1880. Der Absatz im verflossenen Jahre beziffert sich in Summa auf 718 629 1. Der (811138 für die abgesetzten Quantitäten betrug netto 6,03 «jz pro 100 Kilo-Tonne und zeigt eine Aufbesserung Von 21% Der Durchschnittslobn der gesammten Belegschaft (ausschließlich aller Beamken) blieb fast 111111erä11dert und betrug 3,02 M auf den Kopf des Arbeiters, und für die verfahrene Schicht, dagegen ist der durchschnittsiche Jahresverdienst auf den Kopf des Arbeiters auf 899,45 ..“ gegen 876,42 „46 111 1880 gestiegen. Internationalen Bank in Hamburg ma 2611 bekannt, daß an die Aktionäre dieses Instituts noch eine Schlußquote von 53/10 0/0 oder 26 «M 50 6 Per Aktie zur Die Zablyng erfolgt gegen Auslieferung der Aktien vom 31. März cr. ab rm Büreau der Bank in H Die bisher an die Aktionäre erfolgten Rückzahlungen betragen 111%, so daß das Gesammtergebniß der Liquidation, welche am 24. Juli beschlossen Wurde, sick) auf 1163/10 0/0 beziffert.
_ Der Cours für die je 1 hier zadlbaren Oesterreichischen Silbercoupons ist von 1 9,50 auf 170 «M für 100 F1. Oesterr. Silber erhöht worden. _ _
Wien, 27. März. (W. T. B.) Emer Mtttheilung der „Pol. Corr.“ aus Belgrad zufolge batder Mimsterratk) beschlossen, dem von drm Finanz-Minister Mijatovrcs abgeschlossener] Ucbereinkommen mit dem Konsortium Banque d'eöcompte-Landerbank bei- zutreten und mit demjelben den_ Vertrag n1§gen Fortführung des serbi schen Bahnbaues demnachst zum Ab1ch1uffe zu bringen.
esteÜt Werden soll.
zur Arbeiter-Untertüjzungskaffe
cinc“t[ei[s d' . (bließlicb an V ) um 16 Tkkff
zusammen.
Brifilzern die gegen das Vorjahr.
_ Die Li uidatoren (Eff. Ztg.) Das Programm für das große
dem Kruppscben Schießplaße LOUÖOU- 27. Marz- Die SchießWrsucbc beginnen am Jbre Dauer ist auf _ Zur Verrvcndung kommen 6 Geschütze, und zwar d1e ZGZ 0111 Kanone, die 15 0111 Kanone, die 8 0111 Pivot-Feder- Kanone, die 15 0111 Pivot-Feder-Kanone, der 21 0111 Mörser und die 15 cm Panzxrkanone.
Am Mtttwocb, 29. März, bringt 11111 9 Uhr Vormittags ein Extrcrzug d1e Kruppscben Gäste Vom Meppener Babubofe nach dem Um 911 Uhr wird sodann auf 2026 111 Entfernung der erste Schießversuch mit der 303 0111 Das Ladungsgeschoß besteht zunächst aus der Panzer- granate und sodann aus der gewöhnlichen (Granate. eine Holzscheibe.
_ (W. T. V.)_ Nach Hier eingegangenen Meldungrn aus A1l)[one 111 das dorttgc in dem zur Grafschaft RoHcommon gehörenden S1thtbcil gelegene Magistrajsgebäude Nestern durch eme Dy11amrtex_plo1ion fast ganz zerstört Wordcn. Em Verlust an Menschenleben ist nicht zu bek1age11. beber dcr Explofion verlautcf nichts.
Vertheilung gelangt.
Alsterthor 21. Ueber die Ur-
Jm FriedrichZWilhelmstädtischen Theater _ 68._Aufful)r11ng_ der Operette wrederum durcb d1c Linkvcsenhctt Sr. Königlicben Hoheit des Prinzen Carl auSgczetchnet.
ungefahr 2000 111 entfernten Schießorte. „Der lustige Krieg“
Kanone gcmacht. _ _ Das Ziel ist _ Dteser Schwßversucb, welcher 5 Mal mit jeder der be_1den Geschoßartcn rytedcrbolt wird, bezwecktebe11sowobldic Trefffäbig- kett der Kanone zu pr11fen,wie die Geschoßgesckywindigkeitcn auf 100, 300
Dic _Sing-Zlkadcznie bringt am Freitag, den 31., Abends 6-Z Uhr, dte Passwnsmustk von Jol). Seb. Bach zur Aufführung
"Oeffentlicher Anzeiger.
]. 8180111111618 11116 UnterguabUUJa-Zaebsn 2. Zubbastatiouon, Onsgebota, Porlaäungsn
Inserate für den Deutschen Reickzs- und „Königl.R Preuß. Staats-Anzeiger und das Central-Handels- register nimmt an: die.!königllckje Expedition des Deutschen Ueilhs-Anzeigery und Königlich preußisthen ItantI-aneigers: Berlin ZW., Wilhelm-Straße Nr. 82.
Inserate nchmcn (111: die Annonccn-Expeditionen dcs „Invalidendank“, Rudolf Mosse, Haasenstein G. L. Daubc & Co., E. Sckjlotte, Büttner & Winter, sowic akle übrigen größeren Anuonccu-Vuregux.
. [1161181118118 KtabUZeIments, 111111 (1108811811661. ('. 721801116118118 1581131111111180111111g6n. . [1181111180118 Üjmsigsu. . '1'118816r-s11281ge11.
& Vogler,
3. 7811161118, 781911cbtungsn, 811111111831011811 sto. 8111011181111011, Zinszahlung 11. 3. 17. 1011 öffaurliobsu l'npiezrsn.
4. 781'100811111; , 111 1181“ 13615811-
Subhafiatiomn, Aufgebote, Vor- ladungen u. dergl.
Landgericht Hamburg. Oeffentliche
Hans Peter Heinrich A1 116, Klägcr, 111 Ham- burg, vertrctct durch Rechtsanwalt Dr. OLcar Her nc Ehefrau Maria Louise Friederi ichbolz, unbrkanntcn Aufenthaltes, Be- klagte, Wegen böslicbcr Verlosung, 111itdcmA111raac aus Vcrpflicbtur1ch1_ dcr Bcklaatcn, innerhalb einer gericbtsseittg zu [*cstimtnendcn Frist zum Kläger 111- rückzukcbrcn, Zwecks Wiederaufnabmc dcs cbelicbcn Lebens, widrigenfalls abcr di." Chr der Parteien rom und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die er tc Civilkmmner des Landgerichts (3 1111111111111) auf den 5. Juni 1882, Vormittags 91 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten (He- ricbte zu 111111111111 2111111111 111 bestellen.
Zum “ wccke dcr öffemlicbcn Zustellung wjrd diescr 2111931111 der 51111111 bekannt gemacht.
Hamburg, den 28. März 1882.
Wiscbmann, Gerichtsscbrcibcr dec1 Landsericdtö, Civilkmnmer 1.
teressentcn mit ihrem Anrecbtc (111 diesc Forderung oder (111 das darüber gebildete .vaotbekc11dok11111e11t ausaefcbloffcn. Altdamm, den 23. Februar 1882. Der Gerichtsscbreiber des Königlichen Amtögerichts. Majorowiy.
Bekanntmachung.
_ _ auf Grund Privilegiums _ 22._Ykat ]d67 __ Gescxerammlung für 1867 Smte 1184 _ c1n1ttirtc11 5 %igen Brannsberger Stadt - Obligationen werden 1. 1111 1882 zur Rückzahlung gekündigt. L 1r_fordcr11 drr ObligationenInhaber bicrdurck) auf, dtc (Jeldbctraac dcr gckündinten Obligationen 111111 dcn1__s,cdack1ck11 “Tcrminc «111 bei unserer Stadt* .Hauytkanc 111 (7111111111111 zu 11cl1111cn. _M1t_ dcn behufs (MWfangnahntc c111z11rc1ckcndr11 Sck11ldvcrf(drcibnngen dazu gehörigen Talons und Coupons Dic 2111111111111 1. Juli 1882 1111. BraunSberg, den 27. Mär; 1882. Der Magistrat.
Auf Antrag der Eigentbütnerin, vcrwittweten Frau Vr. Stcmcr 11111“; Obersiyko, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Samter für Recht:
Dax“ iiber die Post Obcrfitzko Nr. 187, Ab- tbc1l11n11 111. Nr. 2 gebildete und über 212 3,1111- l_cr 18 Stlbcrgroschcn ] Pfennig nebst 5*'/g 3111-_ 1111 lautende Zjveigdokument wird für kraftlos
Samter, dc11_24. _März 1882. KÖ111-„1ltcbc6 Amtögcricht.
_ _ Brkanntmatljun . __Dtx chfcrung 11.1cbste11end1'r Betriebsntatcrialicn f11r dtc dtcffeitiac Fabrik Oro 1882/83:
]) 11911". 13111) 112 Tala, . €))?Itskbi11r11öl, 850 „ Tervcntinöl, _ _ . robes 211111161, 1911 111128111.- der öffentliche" Submission (111 den Mmdcmordcrndcn vcracken nwrden und ist [1111111 em Termin auf Dienstag, den 25. April 11. J.. Vormittags ]] Uhr. im dicffcitigcn Vurcau an-
Sämmtlickjc ufteaung.
klagt gegen Albers, geb.
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, „““-T?“ ::W ? “5 -',«-.-.*"€é*»r“
Bekanntmachung.
Das über die anf dem Grundstück Band ]. Blatt Grundbuchs 111111 Dolgelin _ fijr Maric Karoline e111c11'tr1111cnc Post von 1000 Thlr., sowie einer Aus- stattung, brstebend aus: . einer freien Hochzeit oder. . eincm (Uhren . 111'cic11 einsvännigcn Betten, . cinem Kleidcrspind oder einer Kvnnnode oder . . . . . . aus der (*rbtbci111111111-Vcrb11nkl1111a vom 10. April 1843 und dcm H1*1*1*11*ckcn1chci11 vom 18. Sevtcmber 1843 gcbtlkctcvatbc1e11dok11111c111wird für kraftlos
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lung 11]. Nr.
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des Karitalö smd 1111111 dic _ 1111111131111111'111. ;] dcr Oblmatwncn hört mit dem
Bande zu trennen,
zu Ömndurg
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Geraer Bank.
Die: [*1'1111111“ Gene191re11a111111l111111 unserer Aktionäkg bat dtc Dividende sur das Geschäftsjahr 1881 „1117
( festgestellt. Der 1511 gelangt daher von heute ab mit
.] " * *- Seelow, „YöMalU'Wle' _ _ Proben, jc 5 kg, smd dis spätestcns dcn 11.A1*ril » "111 [Ms * Ukkvsertcbt. d. J. (_111 die 11n11'15cicbn1'1c Direktion cimuscnden. Bcdm 111111111 licaen im dicffcitiacn Bureau und rycdition dek- Dcutscben S11b111isf'1m1s-2l11- zur (Einsichtnabmc während der Burmustnndcn aus, können 111111) amen Einsendung von 1 «46 für 1111 1 und 2 bis 4 getrennt abscbrift- lich von bier aus bezogen werden. S anbau, dcn 24. M5" 1882.
öninliche Direktion der Gewehrfabrik.
; Prozent _ „ _ Bekanntmachung. Diridcndc111chci11 Nr. ".“!) Tn unbekanntenRecbtönacbfolgcr der verstorbenen vavtbckcnaläubigerin Karoline 1111d mit idrannjvrücOen auf die 24 Sar. 3 Pf, xmactraacn 111 Abtheilung 111. unter Nr, 31). a111Krc1dcl1vi1'. 911.75, beute ausgeschloücn
Glogau, 1111 131. März 1882. Könmltcbes Amtögeritbt. 111.
Bekanntmachung.
Der seinem Aufenthalte nacb unbekannte Maurer Martin Siewert aus Neuhardenberg und dcffcn 1111- bekanntc Rccbtknacbfolacr 11*1'1dcn_ mit ihren "Lin- küchen auf die auf dem (*1rundstuck Band 1. Blatt 1. 15 des Grundbuches von Ncubardcnbetq, Ab- theilung 111. Nr. 511. aus dem (1711111111 26. Juni 1860 für den Maurer Marjm Sictvcrt 111 Neuhardenberg cingctraacne und zu 49/11 rcr1i11éliche vaotdekenpon von 300 Tbltn. ausge1ch1offe11.
Seelow, 24.911511 1882.
Königliches Annsgcricbt.
111-„urs 111 Berlin
_-
Gcra kei unserer (Kaffe,
oft von 28 Tblr. Berlin bei der Bank für Handel und I""
; bci 1111111011 Filialen
Dekanntmaämn . Das untcrzcicbnctc Regiment it 11111 Beschaffung
_ 550 Stück Hclmen sanierte (incl.S1b111*venkctten und 00111121, jedoch obne Adler beauftragt. - Versiegeln" “Submissions- Offerten n111 der Aufschrift: „Submission 1111 sind _b1_j 12. April er., Vormittags 91191111 1111 das Rcaiment einzusenden. _ Dic L1c- crungs-Vekinwngen licacn im 2411111111, Kaserne in der Loacnstm c, Stube Nr. 90, 1111 Einsicht aus, auch konnen dieselben «1111111111111 ae,]cn Einsendung von 50 „1 (kovialicn bc1o.1en wcrden.
Frankfurt a./Q.. den 26.9.7151; 1882.
Kömglicbxo LeibeGrcnaYier-Rc iment Nr. 8. (Vraf von Ftnken fein.
mr Einlösung. Gera, 27. März 1882, „Die Direktion.
ür Landw .» - Auf Antrag des Eigentbümch Albcrt Maschke f ein „111
aus Klein (551111 erkennt das Königliche Amtsgericht
111 Samter_für Recht: Das uber die Post Klein Gad 29, Abtbei- l11nch1_1_11., Nr. 3, gebildete und auf 53 Thaler 21 ““:11bergros en 6 Pfennig ncb ] Thaler 27 «ilbctaroscben 6 P lautende Hvrotbcken-Dckumcnt wird [es erklärt.
Sautter. den 24. Män 1882. „(1611111111916 Amtsgericht.
Bekanntmaämng. _
Dao vavtbekendvkument über die 1111G1und- buch: von Kvowstbal Band 11. 111. Nr. 2 aus der SÖttldverfchrcibnna Kuntmärtncr eingetragenen
Redactcur: R i e d e 1.
Berlin: Ürla . der Ervcdition (Kessel). ruck: W. Cloner.
Sieben Beilagen (eins»blicßlicb Börscn-Beilage).
Seite 85 11! Ab- 1 ansen und
George Schneider ZW .“ ist durch Urtbeil des Königlichen 2111111!- eticbn 111 Ylt-Damm (vom 20. Jcbtuar 111-12 für raftlcs erklart und find sämmtliche unbekannte In-
zu Jinkcnwaldc
Ersté'Beilage
zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.
(ok 75-
Verli-n, Dienstag, den 28. März
1ZZ2.
__-
Yiehtamtlithez.
reu en. Berlin, 28. März. Im weiteren Ver- (anf? derßgestrigen (42) Stsung setzte das Haus der Ab- e o rdneten kae drrtte Bergthung des_ Entwurfs de_s taatshaUShalts-Etats fur das Etatswhr 1882/83 nur dem Geseßentwurf, betreffend me Feststeüung d1eses Etyts, fort Bei dem Etat des Abgeyrdneteyhauses rechtfer11 te derAbg. von Ludwig seine der der zwetten Verathung du es Etats über den Antraß des Gesammtxorstandxs gethanen AeußLkUnZM- bezüglich eren der Abg. Stengel 1k)111 bekannt- 1111) vorgeworfen habe , daß _er fich mcht auf dem Boden der von den _Mttglredern des_ Hauses be- schmorenen Verfassung befande. Gegen d1esen Vorwurf
des Eidbruchs 311 reagiren, könne man ihn nicht bewegetr
ewi enhafte Männer würden ibm darm beisUmmen,
YZ kéinesff seiner Worte eine sol_che Deutung veran_1aßt habe. Mit Leichtigkeit habe man be1m K11_1turkampf emen Ver- fassungé-arükel beseitigt, ebenso gut könne cr doch wohl d_1e Verringerung der Zahl _der Abgeordnexen von 2 auf 1f11r 100000 nach dem Prmzw dES Nerchstages de_antragen. Wenn hier 200 ßatt 400 1115811 _würden, gäbe 1; 1m Saale mehr Plak und man brauche kezn neueYHaus. An der Stelle, wo er gesagt habe,11achsei11er Meznung set das Hauc3_n1chtwer_th, solch? Ansprüche zu machen, verzenhnx der fteno_graph1sche Beruht grüßt! Unrrthe“, es sei also wohl dte 1ch111e1511chste Ste11e. Aber Fieser Saß sei nicht plattweg, sondern kond1t1one11angUprochen, „wenn das Haus nicht dem Lande wahrhe1tßgetreueVer1chte 1113er
seine Verhandlungen zu vsrschaffemim Stande sei.“ Er glaube, '
er re t auf dem Boden der Verfassung stehe, werxn er FWW streYe, dem Lande wahrheithetreue Ber1chte zu b1e1en. Da sei ein ganzer Cyklus 11011Gesehe11, Preßaeseß, _Straf- gesetz, 111113 verlangten wahrchSgetreue erichte, und 5113 B9- richte, die 111cktwahrheit§gexrxu seten, se1e11 strafbar. Also, wie das etwas cnlseßliches 1e1, 11111111 man _wabrbutsgetreue Berichte verlange _ das könne er 1_11cht als eme Verfassungs: verchung anerkennen, er müsse s1ch dagegen verwahren und bitte den Abg. Stengel, waS er_ ges_agt habe, zurückzunehmen, wie derselbe 113111 das schon pr1va_11m versyrochen habe.
Der Abg.Stcnge1 sprach ferne qufmcbtrge Freude dar- über auS, daß der Nbg. von Ludwig dte Erklarung abmachen
habe, daß derselbe auf dem Boden der beschworenen Verfassung "„
stehe. Wenn derselbe die Behaupxung ausspreche, das; der stenographisckze Bericht vollständ1g__ 1n1t dem, was er_ gefagthabe übereinstimmc, so sei er davon 11berz_eug_t. E_s set aber_ganz natürlich, daß der Abg. von Ludwrg *m semer_emphat11chen Redeweife auf den Hörer einen etwas anderen E111druckmache, als wenn man die betreffende Rede lese. WS_nn man Aus- drücke in einer Rede höre wie „Var1a1ne11t§schwmdel“, „Abso- lutismus“ u. A., so könne man s1chdoch 1111111 wundern, wenn solche Ausführungen auf den Hörer den Etndruck machten, daß der betreffende Redner n_1cht volle Achtung vor den- jenigen Institutionen habe, a111__ Grund dere11_ dre Abgeord- neten in diesem Hause fich befanden. Ibm ser es durchaus nicht 111 den Sinn gekommen, zu denken, daß der_Abg. von Ludwig seinem auf die Verfassung geschworenen _E1de u_ntre11 werden würde, sondern seine (des Redners) 2111111111 se111_ur dahin gegangen, daß es dem 21115]. von Ludwrg mcbt 111111211 wäre,wc1m gewisse Verfaff 1111nges11111111u11g-2n abgeqndert würdrn. Die Berichterstattung möge nicht 111111_1er wahrbeUsgetreu sem, aber die Berichterstatter vcrsähen m der _That 1bre_se_1)r schweren Pflichten unter ganz a11ßerordcn111chen SÜDEN?- keitcn, und hoffentlich werde es gerade m emcm _neuen Zan e moglich sein, bessere Ej11richtunge11 zn treffen, dte dcn “ 911x- nalisten ihre schwere Pflicht, wahrhcrtsgctreue S1U1111gsber1ch1e zu geben, bedeutend erlcicbterten. _ _
Der Vize=Präside11t Frhr. von Heereman h1elt d1e Sache damit nun wohl für abgetban. _ __
Der Aba. von Ludwig be111erkte,_ er sei dam1t vollstandig einverstanden. Es sei der alte Buyers, _daß dcr_Propbet_ 1111 Lande wenig gelte. In einer frcmdlandmchen Ze11u11g se_1 zu lesen gewesen: wenn der alte (Hrauxopf aus_ Glas dgs Wort ergreife, befinde sick) das Haus 11111u11ter 111 dem Zustande einer nervösen jungen Tenne, der em Zahn c1116gezoge11 wer- den 10111. _
Der Etat wurde be1v1111gt. _
Bei dem Etat des Staats-Ministcrmms beschwerte fick) der Abg. 01.Maj11nke Über die Handhabung des_amt- lichen Inseratenwesens. So erhalte die „Schießsche 2101163 zeitung“, ein schr weit ve_rdreltetes_V1att, welches der Hoch und Niedrig, bei Kaujleuten rme Handwerkern, Fa- brikanten und Arbeitern gelesezt 1_verde, kcme amt: lichen Inserate, während das mel jüngere 11111) wenig verbreitete, jedoch konservative „ Schlest che_ Morgen- blatt“ als geeignet dazu von der _? eg1erung an- gesehen werde, obgleich das x_ektere mcbt _c111mal die Hälfte der Abonnenten der „Schlensehen Volkszettung“ babe. Ebenso stehe es mit de111„Düffeldorfer Volkßdlatt“, welches von allen amtlichen Inseraten ausgeschlossen sei. Emo _[_o1che Handhabung führe zu den größten Uebel l_änden, da _in 1 o1g_e dkssen ;. B. Auktionstermine mangxls Btetungslusnger au!- gehoben werden müßten. Es sei drese Ausscbliefmng um so auffallender, als in Fulda dem „Fuldaer Blatt“ solche In- serate zugewiesen würden, und für d1ese un [eiche Behand- lungsweise gar keine Gründe vorlagen, um o weniger, als die genannten Blätter um Zustandekommen des Zolltarifs aufg Eifrigste mitgewirt hätten. _
Der Abg. Bachem bedauerte, daß d1e Herren vom Staats- Ministerium nicht anwesend seien, um slch zu äußern. Bes schwerden, welche Seitens eines Hauptvertretero der Centrums- partei bei der Regierung im CdlneMmdener Be irk wegen Ausschlu es eines Centrumwrganes von den am11chen Inse- raten d rekt vorgebracht worden, eien unter Hinweis auf den bekannten StaatßMinifieüal schluß zurückgewiesen worden. Man brauche gar nicht mehr einzelne Fälle aufzu- führen, vielmehr stehe man einem allgemeinen System gegen- Übkk, nämlich die Centrumsorgane von den Inseraten auszu- schließen. Diese ständen in dieser Beziehung oben an, dann erst folgten die Blätter der Fortschrittwarm. Ein solchn Ausschließungosystem müsse gebrochen werden, und wenn die
StaatSregierung es nicht aus Billigkeitsrückficbten abschaffe, so sollten doch KlugheitSrückfiehte_n fie dazu veranlassen.
Der Etat wurde genehmtgt. _
Beim Etat der Archivverwaltung bezachnete der Regierungskommiffar, Dr ktor Dr. von Sybel den Vorwurf mangelnden Entgegenkommens, _ man seiner Zeit dem Vorstands “_deH Coblenzer Archws ge: macht habe, als unbegründet. _Es set UchUg, daß 111 dem Falle, den der Abg. von Heereman nn Auge_ habe,_ das Verlartgen des betreffenden Forschers abgelrhnt se1, dem1elbenAbfchr1sten der zur Herauszgave des westfältsckxen Urkundenbnchs 116113111211 Urkunden und literarische Nachwersungen zu_gebe11_, _1111d daß man ihm vielmehr nur anheimgestellt habe, d1e _bezüg11che_n Ur- kunden selbst einzusehen. Jenes Verlangen ser aber_m1t den Kräften, die dem Archive zu Gebote 111111111311, mcbt ver- einbar; auch übersteige es die Anforderungen, dre der Forscher sonst wohl an die Arch1vverwatung 112112. Das _Komren mittelalterlicher Urkunden sei an 1111) std_on eme w1ffen1chaftl1che Arbeit, die nicht einem einfachen Schre1ber Übertragen _werden könne. Er habe früher Jahre laUg als _Venußer 111 sehr vielen Archiven, auch ausländischen, gearlzeuet, ohne daß es ihm indessen je in den Sinn gekom1ne11_set,zu verlangen, daß derartige wissenschaftliche Recherchen, wre das Excermren u_11d AbschreibLn diplomatischer Urkunden, 1hm von den Archw- beamten abgeuommen würden. _ _
Der Abg. 131. Frhr. von Heereman erklärte, ww _man * dabei von einem musterhasten Entgegenkommen der p_reußffch könne, begreife er mcht. blsibe denn die wohlwollende Unterstüßung, wenn_ dem Forscher, Falle gewiffermaßen 1m öffe11111chen thereffe aearbeilethabe, Auskunft über das VorhandensUn der h_ezugltchen Urkunden nicht habe ertheilt werden können, und man _auxzerdem be: rückfichtige, daß man die Eins1cht der _Rspertorren versaxze? Wenn nicht einmal diese fick) in volländtgem Zustande befqn- den, was thäten die Archivbeamteq darm überhaupt? Ezne mustergültige Einrichmng der Archos könne er darm mcht
den der Abg. von Heere:
Archivverwaltung
der 111 dem qu.
Der Regierungskommissar erwiderte, das Lstztere ge11e_er die Repertorien in den“ preußischen Arxhwcn seren verall noch lange nicht so, wie fie sern mi'zßten, _ 1ässigung früherer Ze1ten. Seme was die Liberalität in ivschäße betr€ffe_, keinem könne er durchaus aujrecht er-
völlig zu;
liege aber an dsr Vernach Behauptung indessen, dasz Preußen, dcr Zurdispositionssteüung semer Arch europäischen Staate nachstehe,
Der Etat wurde bewilligt, ebenso obne Debatte_ xine Reihe kleinerer Etats, die Etats der General:Ordenskomm1ss1on, binets, der Ober-Reckznungskammer, des für höhere Verwaltungsbegmte, der
Gerichtshofes, zur Entschetvung des Geseßsaanungs-Amts in Berluz, des und Königlich Prenßische Staats-Anzetgers, der Etat des des Finanz-Ministeriums.
des Geheimen Ciyilka Prüfungskommissron Disziplinarhofd, d Kompetenzkon Deutschen Reichs- der Zwecke der Landyerzneffung, Ministerium?- des AuSwärttgen und Beim Etat der Bauverwaltung beantragte der Abg. von Uecbtriß-Steinkircl): Das Haus der In den Etat dcr Vander maligen und außerordenllicben _ „Zum Grundernwrb und zu den Porbercrtungen schaffung eines Dicnstgebäudeö fur dte Regnrung zu Breslau 500 000 „ck" , . . Der Antragstcüer befürwortete samen Antrag. D"1e S1- zwciten Lesung msokexn geandert, Play für den Bau emes Reg1x- der Lesfingplaß, den d1e Wolle d1e
Abgeordneten one beschließen: _
waltung für 18*2/83 unter d_e11_e1n- Ausgaben als Tit. 81 zu _hew111111en: fur d1e Be-
tuation habe fich sei_t der als nunmehr ein geetgnetcr ru11g6gebäudes zur Verfügung stehe: Stadtverwaltung für 300 000 „44 abgetreten hahe. _ _ inblick darauf dem Hause noch 111 der ]eß1gen achtragselat machen, so werde er scmexr An- Andernfcxlls müsse er danselbcn, bet der chlcuniger Abhlilfe, zur Annahme
Regierung im Session eine_11 trag zurückzu'hen. _ _ dringlichen Nothmendtgkut 1 empfehlen.
1erauf ergriff der 771111111 Der Herr
Minister Bitter das Wort: orredner hat Jlxnen mit Regterung cinen Bauplatz in Breslau gef das entspricht nicht ganz den Thatsachen.
wurde von 11118 der sogenannte Besprechungen in Aussicht genommen. den Bau des Regierun Inzwischen den Play zu verkaufen. _ Male den Ankauf der Gedanke bat, smd wir nicb1_in de Inzwijcben _ _ der Maaistrat von Brekla_u 1brcrse1ts anderer Play als der Lesnnarlay, merk gerichtet batten,
unden ba Im vorigen Jahre und zwar auf Ober-Bürmer- lay würden wir für 111 Vor cblag gebracht bgbcn. ich damals gewetaxrt, Hau? zum zwetten dcr JmmobilienacselUchaft abgelehnt noch einmal auf diese hat die Stadtverordnetcnvcrsamm[unn ur_1d fich drci) überzeugt, daß cm auf den wir zuerst u1_11er nicht vorhanden set,
den Play angeboten eren Preis, als der Ober-
Lesfingplaß zu Breslau, ' dem dortigen
tadjverwaltung Nachdem 111111 dat
Frage zurück- zukommen.
und zwar für einen um 200017) mnalz gefordert batte. _ n anderer Play angeboten worden, uber sind, der aber, so viel 1rir wißen,_ so 1111111 der Stadt ab liegt, daß wtr 11_1cbt 1 wird, auf ihn einzugeben. Er [regt wer zu erreichen sein. Ich al_aul*e, r uns auch noch darüber mfot- Play verzichten. Was aber den_Lcs'1ng- 111 ein_e,r_Notk)lag_e8; Fa !, it end einen anderen 11 11 re au m_er- ck 11 Fragevisi bei uns noch n1cht
Bürgermeister d _ _ _ Nun ist uns glc1chzc111q 11 den wir nicht ganz rnformtrt Mit von dem eigentvcben Cen _ _ _ glauben, daß es überhaupt mögltcb 1111 jenseits der Bahnhöfe und würde 11111 1 wir werden von vor11_eh mixen werden, auf d1e1en play anbettiff _ar keine JU R 1 " d die un : c erung wur e _ eins,] auf den Ankauf dieses Pla es einzugeben, der auch schon zum 1chett ist, vordebaltlicb vorbehaltlich der Zustmrmung Nach1ragmat werden_ 1111 n1cht vorl Grunde, weil es unmöglich 111, jeyxaUe die en, obne dic mr einen
erein , wcnn w
1 so befinden me und
_ eneit reif 11 g ustimmuna des b der Staatkregicruna als solcher. en können, aus dem ne, Berechnun en und nigermaßen vollst e nicbt wol vorlegen können. dnuna der ache vorbehalten bis zum
Anschläge zu bcscba Nachtraasetat dm müssen uns die etatkmäßige Or Beginn der Staatskoukbalthtat
geeignetenfallk, nittm und dur
oben Haus
daß wir mtsverwalnmg in Breslau propo- cb einen mit den nötbigm Vorbehalten versehen
den uns von der
Ju. Abg. von Uecbtriy dazu beitragen kann, der Regierung dße ittel dazu zu geben, _o wird die Regierung sehr gern dazu _bernt sein, dieses Mittel zu aeceptiren, und demnächst _den Vertrag mrt _der Stadt Breslau abzuschließen, insofern nicht 1nzw1schen,_w§s aar mcht zu erwarten ist, irgend ein anderer geeigneter Ylay moglréb gemacht werd? c_s_1_)11_te. Jch_1_;)_ürde also meinerseits den Antrag des Hrn. Abg. von e U emp e en. .
Der bg. Frhr. von Huene empfahl die Ab1ehnung des An- trages, da das Haus durch denselben die Regrerung geradezu nötvigen würde, Geld vom Lande 311 nehmen, was m1t den preußischen Finanztraditionen im Wtderspruch stehe.
Der Abg. Hahn befürwortete, 11111 die nun scho11_ solange 1chwebende Angelegenheit endlich zunrAbsch1uß 311 brmgen, dre Annahme des Antrages. _
Der Antrag wurde h1erauf abgelehnt, und der Etat genehmigt. _
Bei dem Etat der Just1zverwaltung bemerkte der Abg. von Luck, bei der zweiten Lesung des Etaxéz habe der Abg. Richter den StaatSanwälten den schwerwregenden Vorwurf gemacht, daß sie ._nur dann verfolgten, wenn es ihnen paßte, sie dtenten dem herrschenden System. Die einfachste Widerlegung finde d1eser Vor- wurf in den geseßlichen 'Besttmmungen. Das Anklage- monopol bestehe demnach nur zum e_rmgen The1le. Nack) §. 152 der Strafprozeßordnung er der Staaxs- anwalt verpflichtet, wegen verfolgbarex_ Handlurxgen em- Juschreiten, sofern _zureichende Anklagegründe v_orlagen_. Es sei also von vorn1erein ausxzeschloffen, daß du? Regrerung von den StaatSanwälten fordern könnte, 111 dem emen Fans: zu verfolgsn, 111 dem anderen nicht. Was dyn neuen_Wah1- verein für Osthavelkand betreffe, der nach e111er_Anz€1qe zu- wider dem VereinSgese? aus einezn Haupt- und emem Zwe1g- verein bestehen solle, 11 habe s1ch ergebxn, daß derselbe erst in der Entstehung begriffen gewesen se1, es [rege a1soke1n thatsächlicher Anhalt zur Verfolgu11_g_vor. anz m dxr- se1ben Weise, ohne politische Parxetruckficht, set aucb bm- sichtUch des fortschrittlicben Verems „Waldeck“ verfahren worden. Es sei sogar in Potsdam auf Veranlassung des StaatSanwalts ein Plakat, gerichtet gegen e111_en fortschrttt- lichen Abgeordneten, welches in formeüer Bezwbung gegezr das Preßgeseß verstoßen habe, bese1tigt wordxn. Zn Belerdr- gungssachen werde auch in Berlin die öffentl1ch1x Anklage nur erhoben, wenn der Betreffende in Bezug auf fernen Beruf be- leidigt sei. Das sei in Berlin geschehen beß Stadtverordnrten, .so- fern fie Ausschußmitglieder ewesen seren, und ber emxlnen Stadträthen. Der Abg. Std er hahe_ nur de_scléalb e1ne_ traf- verfolgung erzielt, weil die Beletdtgyng 11 auf se1_n_Amt als Geistlicher bezogen habe. Bezügl1ch prwater Veletwgzm- gen, obgleich dieselben zum T eil sehr sch_wer gewesen senen, sei der Aba. Stöcker auf den eg der Prwgtklage verwiesen worden. Nach allem diesem möchte er doch btttxn, so_lche Por- würfe gegen eine ganze Klasse von Beanrten, dte _pfkchtmaßig und freudig ihr Amt verwalteten und dre hier mcht antwor- ten , könnten, in solcher Allgemeinheit zu :znterlasjen. Wenn einzelne Verstöße vorkommen sollten, so würden fte der Rüge nicht entgehen. _ _ _
Der Abg. von Zißewitz erklärte, der Justrz-thster habe anläßlich des bekannten Wittenberger Erdesverwugerungsfglles verfügt, daß es Niemandem verwehrt xverden könne, der E_1des- formel je nach seinem Bekenntnisse eme Schlußformel hrnz_u- zufügen, die ja im Sinne des Schwörenden noch e1_ne_ Bekraf- tigung seines Eides enthalte. Er danke d_em M1n1ster__ für diese wohlwoÜende Verfügung. Dre Justrzbehyrden hatten sich aber leider nicbt nach derselben gerrchtet. _Jhm selbst habe ein Richter, den er auf drese Verfügung verwiesen habe, die Hinzufügung der Schlußformel nur aus persönlicher Werthjchäßung gestgttet. O_anacb müsse er annehmen, daß sub d1e R1chter an xene Verfu ung nicht gekebrthätten. Hier müsse Wande1_ eschaffen werden_. an Yve in Preußen katholische, evangelr che und_ auch_]üdiscke
ichter, und er könne nach Lage der Sa_che von eurem üoßschen Richter annehmen, daß derselbe fich mr_bt so ohne ertercs seiner Auffassuna (des Ministers) ansch11eßen würde. Er bitte den Minister, dieser Verfügung allgemeiye Geltung zugeben. Sollte der Minister als Minister in 11111011118 daz): mcht im Stande sein, so müßte diese Frage so bald als möglrch gesehlich geregelt werden.
Denmächst nahm der Justiz=Minisier 01. Friedberg das Wort:
Wenn die Gesc 1gtbun mir die Möglichkeit gäbe, eine Verfügung in dem von dem errn bgeordneten befürworteten Sinne mit ver- bindlicher Kraft für die Richter zu erlaTscn, sqwürdei keinen Augenblick Anstand nehmen, dies zu thun; denn ck1be1led1e'lu faffungdesHerrn Vorredners, daß es nicht in der Abficbt des Geseygebers gelxaen bat, bier iraendwie einen Gewißenkzwang an _den Schwörenden aumyben, und 1119 füge hinzu, daß ein.verstandiger 1chZer fich sebr wobl buten soll, durch eine Wortintcrpretation der emscblaqenden Gesevekstelle zu einem solchen Gewiffenszwang zu kommen. Ic_b erkenne ferner an, das; die Wei erung eines Richters, dem Scbrrorenden zu gestatten, die Worte „Durch sein beilige- Evangelium' oder .So wabr mir Gott helfe durcb sum Cbriftum', der Formel, wie 11? das Grieß vor eschrieben !, hinzuzufügen, daß das e1n_e Interpretation ist, du me ner Ueberzeugung nach der GeFeygcber betseiner Satzung nicbt gewvllt hat und auch kein vernunmger Gesetzgeber wollen kann. „
Aber, meine Herren, ich bin allerdings ein_.M1nis1er 111 71-- cnlis' und zwar in sinenlio login, so daß meme Macht, bm zu helfen, eine sebr beschränkte ist. Als die beute_bier behandelte Frage zum ersten Male an mich herantrat. als sich namlich der Fall mie?- nete, den der Herr Abgeordnete vorgetragen bati 10 U 2 W 111111) allerdings berechtigt, um dem Aergernß- welches durch Weigerung des Ricbtxts meiner Meinung nach er- voranufen war, abzuhelfen, daß ich den Staawanwalt an , gewi erma en 1111 nteteffe du Gesten, und ich fü !“ , im 111 e der Gew Kensfreibeit, denn 11114; damit 1 die - freiheit be cbränkt, wenn mir verboten ist, etwas orm! hinzuzufügen, was ich glaube nacb meiner religiösen ebe:- nugung hinzufügen zu dürfen oder binmeen zu müssen, also ich [a e, damals wies 1ch den manauwalt an, g en diese tscbeidung du Amtsrichter! Berufung einzulegen, 11:31 die ein legte WW batte umb ur M Md“ Laud- eticbt den wluß de! 1111 11111] aufbo . t gt:
trag gqicberten Play acquirlnn können; und wenn der Antrag des
icht, sondem cb ließ die Ausführung, die ?be- ZtaYLth :mmübn oemacht hatte, 1111 Direktive, un Ei mne