1882 / 76 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 29 Mar 1882 18:00:01 GMT) scan diff

.“'*...„*1..“....7'. .*..„x „. 4 - : «,.- *-

punkten aesiimmt haben wükrdew 11011111an abe“.- ixizwischen das us die Trenmm des Kayitels 11 ne erheblichen Widerspruch der egierung beschlo en habe, so setjfür seine politischeii Freunde jest keine Veranlassung, die Regurungßvorbagx Wiederherzxi- stellen, und würden sie daher gegen den Prmztpal=, aber im: den Eventualantran Götting stimmen. _

.Der Abg.1)r. Windthorst bemerkte, was der Abq.Gött111 gesagt habe, sei ganz irrelevant. Wenn der „?ng. Göttmg si über diese Frage unterrichten wolle, so mogx derselbe das neue Werk von Hinschius lesen, der davon ]edenfaüs mehr verstehe wie der Abg. Götting. ' _

Hierauf wurde sowohl der Prinzipal: als der Eventual- antrag Götting abgelehnt. '

Bei Kap. 119 (Universitäten) erklärte der Regieruxigs- Kommissar Ministerialdirektor Greiff, daß dre Stekle eines Kurator; der Univerütät in Königsberg mit dem „Ober- Präfidentenpoften im Nebenamt verbunden und Für d1ese1be eine Remuneration von 2400 „46. ausgeworfexx ser, die un Etat als „künftig wegfallend“ bezeichnet, se1. Der Ober- Präfidentenposten in Königsberg sei aber dieser Tage neu, be- setzt worden und dje Regierung wünsche auch dem nunmehrigen Ober-Präsidenten jene Remnneration zu gewährxn. Wentx der Universitätsfonds in der bisherigen Höhe zvieder bew1111gt werde, so neZme die Regierung an, daß sie die Remuneratwn weiter fortxa len könne. _

Der Posten wurde unverändert genehmigt.

Beim Kapitel „Gymnasien und Rxalschulen“ beantragte der Abg. Janssen die qerlangten Mittel 'zur Er- richtung eines Staathymnasiums m Aachen-Burtschd zu ver- we1 ern.

gDer Abg. Janssen erklärte, die bei der zweiten Lesung gemachten Behauptungen der Abga. Hammarher xtnd 'von Eynern, daß 60-70 Schüler aus Aachen nach auswarts geschickt worden seien, um Ultramontanen Einflüssen auf dem Aachener katholischen Gymnasium zu entgehen, für unrichtig; nur 38 junge Leute aus Aachen seien arif auswarttgen Schulen, davon aber seien zwei Drittel Katholiken. Auf der Schule sowohl wie Seitens der gleichfalls des Ultramontams- mus beschuldigten Stadtbehörden werde den Protestanten und Israeliten gegenüber die aÜergrößte Toleranz 0eübt, und da- her wäre die Errichtung eines ganz überflüssigen neuen Staathymnaftums neben dem vortreßlichen katholischen Gym- Uasium nur eine That des Kulturkampfes.

Der Abg. von Eynern hielt seine früheren Behauptnngen aufrecht. Daß die Stadtbehördsn von Aachen kßineswxgs so tolerant seien, beweise 1er Widerstand gegen 1111: Errichtung «eines paritätischen Gymna iums.

Der Antrag Janssen wurde hierauf abgelehnk. '

Der Abg. 1)r.Virchow berichtete über eine Klage, du! ihm aus den Kreisen der an höheren Bürgerschulßn angestell- ten Elcmentarlehrer zugegangen sei. Dieselben se1en srblrcbter gestellt als die an Gymnafien und Realschulen beschaftigten und materieu nur um Weniges besser alS die Volksschullehror, ohne an anderen Vortheilen derselben Theil zu nehmen. Er bitte den Minister, diese Lehrer den an höheren Lehranstalten beschäftigten gleichzustellen.

Bei der Vofition Elementarschulen brachte dxr Abg. Kantak verschiedene Spezialbeschwerden über Willkiirlichkßiten und Uebergriffe von Kreisschulinspektoren gegen die polnische Schjulugend vor.

Hierauf nahm der Staats-Minifter von Goßler, wie folgt, das Wort:

Meine Herren! Ick Habe im Moment meine Papiere nicht so rasch ordnen können, um über einige der Bcscbrvcrden, welcbe der Hr. Abg. Kantak vorgetragen hat, sofort auöreichend Antwort zu geben. Ich eröffne meine Bemerkungen sebr gern mit der Erklarung, "daß ick) aus seinen Ausführungen erneut Veranlassung nehmen werde, den tbaisächlicben Verhältnissen näher 311 trcte_n. Ein Bericht über den Fal] in Schwersenz ist mir alxerdxngk 1ch911 zugegangen, und zwar in Folge von Mittheilungen, die m polnijchen Zeitungcn ge- macht waren.

SoWeit ick) die Verhältnisse und die einschlagcnden Thatsachen im Gedächtniß babe, ist eine anze Reihe von Behauptungen des Herrn Abgeordneten von den zu tändigen Behörden bestritten worden, namentlich ist es nicht ohne Interesse, daß die Eltern, deren Kinder nach der Petition angeblich Seitens de! Kreisschulinspektors in Be- ziehung auf ihre Nationalität geschädigt sein sollen, zum Theil gar nicht solche sind, deren Kinder überhaupt von der Maßregel betroffen wurden. Es ist ein recht erheblicher Theil von den Unter- schriffen eben von Eltern abgegeben worden, die bei der Sache gar kein Interesse haben. Ich kann aus den Berichten, wie sie mir vor- liegxp, mittbeilcn daß unter 339 Schülern der Schule Scbwnsenz 56 11ch befunden baden, von denen 39 erklärt babcn, das; sie deutsch Leien, während 17 behaupteten, sie seien Polen. Als de_r Sebul- nspektor seine Verwunderung daruber aussprach, daß die erstardacbten Kinder, welcbe behaupteten, deutsch zu sein, in der Religion polmscb unterrichtet würden, babe der Hauptlcbrer die Ant- wort ertbeitt , dies sei auf Anordnung des Schulinspektors geschoben. Darauf ist der Sache nicbt näher getreten wvr- "den. Der Kreisscbulinfpcktor bat xunäcbst angeordnet, daß die Kinder mit dqucben Namen, welcbe des Deutschen btnreichcnd mächtig seien, dcn Rcltgionéunterricbt in deutscher Sprache empfan en sollten. Das entsprtrbtsden maßgebenden Bestimmungen; der 1011111: Name allein war mttbm nicbt maßgebend, sondern ersten] die Thatsache, daß die Kinder angeben, sie seien deutsch, zweitens die Thatsache, daf?

e der deutscbexi Svraäxe hinreichend mächtig Bien. Daran | der Lokalscbulmsvektor zur Aeußerung über sem orgeben ausge- Cordert worden. und_ es hat s'1cb bei weiterer Entwickelung ergeben, zwischen de!) verjcbicdenen Aussagen keine Uebereinstimmuna be- Tte t. Namxntltch erklart der Lehrer, daß auf Anordnung des Schul- n[pektors dtcjeni en Kinder, welche der polnischen Sprache nicht machtig find, deu cb gefragt wurden. Gleichzeitig abcr behauptet der Schulinspektyr, daß die Zahl der von dem Krcikscbulinspektor für deutsch erklgrten Kinder_ zu hoch gegriffen sei, indem die- ielbe böchjtens 9 _ bis 12 betrage. Als Belag hierfür überreichte er die Erklarung von den Gemeindemitgliedern, unter denen eine ganze Reihe von solchen Leb befindet deren Kinder gar nicht in Frage sieben. Zur näheren rklantng_1ind weitere Lokalrecbercben eingetreten, und es hat sicb aus den weiteren Ermlttelungen ergeben, daß fill; in der ersten deutschen Religionsklaffe 27 be nden, in der :weiten 24, im Ganzen 51, also 12 mehr, als der Kr: sschulin vektor n seinem Berichte als deutsche angegeben batte. Der auvi- lcbrer hatte jedoch mehrere Kinder mit polniscbcn da ugxnommcn, welche, der deutschen Sprache. 111 (bttg, darum gebeten hatten, an _dem Religionsunterricbte in deutscber Sprache Theil nehmen zu durfen. Die Revision des Unterrichts ergab noch, daß die 27 Kinder der nkten Klaffe das in deutscher Svtatbe durchgenommene Pensum ver ta_nden und befrie- di end inne hatten, und daß in der weiten Klan: 22 Kinder be- fä_iat waren, dem deuts ertbeilten eligionkunterricbt zu folgen, Wahrend 2 in die polnif e Abtheilun verwiesen werden mußten. Wesentlicher als dies Resultat der Revision war die Jeststeßung, ob die _9 bis 12 Kinder, deren Vorhandensein der Lokalscbulmsrektor

amm außreicbend

silb" zugeaeben batte, bisher deutsch unterri tet worden waren. Dieser Nachweis ist bisher nicht ge über, denn "4111: 2 Schulkinder waren denéscb unterrichtet, obwohl nacb

ÖM. maßgebenden Bestimmungen alle hätten deutsch unterrichtet wer-

den 1011e11. Darunter war eine Schülerin, welcbe bis zum Mai 1881 die evangelische Scbule besucht hatte, wcil der Yatcr evarigel1sch ist. Die übrigen 7 bis 10 Kinder waren ste-t_s polnncb unterrichtet wor- den, Womit auch eine erneute protokollaruche Erklarung emed andern Lehrers übereinstimmt.

Ich will mit den bisherigen AuSzugen nur koristatrrcn'_ der Bericht selbst gebt noch viele Bogen_ Weiter _ daß, sowM tcb ver- standen babe, bereits eine ganze Reibx 'von Aeußerungen des Herrn Vorredners den amtlichen Angaben positiv gegenkxbersteben, aber 111) kann meine am Eingang abgegebene Erklärung wiederholen, daß ich mich bemüben werde durch erneute Untersuchung auch den Angaben des Hrn. Abg. Kantak gerecht zu w_erden. , _ '

Bei den AUBaaben für die FortbtldungQchulen Wieder- holte der Nbg. Stöcker die schon,von dem Abg., Stroffer m zweiter Lesung au8gesprochene Bixte, den Fortbrldungxsschul- unterricht nicht am Sonntage während des _Gotteödienstu stattfinden zu [affen und Wies auf die Gefahr bm, welche aus diesem Zwiespalt zwischenKultus und Kytltur erwachse. Durch diese Einrichtung wiirde die Vernachlajfigung des Gott'es- dienstes geradezu sanktionirt. DerFortwldung§sch111unterr1cht lasse sich auch in die Stunden vor dem Gottesdienste odsr am Nachmittage verlegen. _ _

Hierauf ergriff der Munster der ge1ft11che112c. Angelegen- heiten von Goßler das Wort: . , ,

MeineHerren! Jchwürde mich sebr freuen, Wte'lck) ncu11ch 1111011 erklärt babe, Wenn die Sicherheit gegeben Werderr konnte, d1e„bx1den Ziele, die wir, wie ich hoffe, gemeinsam haben, etpmal das Hznyber- führen der Jugend in die Fortbikduygöscbule, zthteiis daß Hxn'ubcr- führen unserer Jugevd in den SonntagWottesdrenst, gleichzemg zu erreichen. Die Debatte ist in ihrer ganzen Anlage 88111 mcbt dazu angekban, fick) in diese Angelegenheit aÜzusebr _zu Vertiefen; Abe_r es ist doch wichtig, daß man auch in dieser Fragx, die uns AUe ttef bergbrt, mit ficheren Thatsachen und benannten tffern rechnet. In dieser Hinficht möchte ich dem geehrten Herrn bgeordneten, Welcher [oxben gesprochen Hat, ein Schreiben mittbeilen, Welches der Hr. Minister von Raumer und zwirr, wie icb Hinzufügen kann, aus der Rede des Hrn. Gebeim-Rakhs Stiedl .*im Jabre 1854 an den anngelrschen Ober-Kircbcnratb gerichtet hat. Er sagt:

„In der am 9. November abgehaltenen Konfcrxnz hat der Kommiffarius des Evangelischen Ober-KirÖenraYbs die Forderung aufgestellt, daß die Stunden des Hauptgottesdiensxes, alee1111e die von 9 15113 12 Uhr anzusetzen seien, vom, Unterrnbt fretgelaffen würden. Hierdurch wäre die Noxbivendigkeit aebotep, den Unter- richt in 3 Abschnitten, etwa vor 8-1 Uhr, von 114 916,1 Uhr, 11111) in die späteren Nacbmittagsstunden zu bcr1egen. (81119 derartige Anordnung würde aber nach angestellten Ermrtxelungen die fbforirge Auflösung der Anstalten, Welche ein Werk ferner Thätigkeit smd, nach fick) ziehen; ein solches Resultat würde 'auch der Ober- Kirchenratb nicht als erwünscht ansehen. , (_Éme solche regel- mäßige und geordnete Vereinigung von Weit uber tausend, dem jüngeren Handiverkerstande angehörigen „Personen„ auf ' deren Gestaltung auch in religiöser und bürger11cher Beziehung die Be- börden, Vermöge des ihnen zustehenden Auffichtsrechtß, einen Ein- fluß üben könnten, kann wvbl leicht gestört werden, Wird aber sehr schwer wieder zu schaffen sein.“

Meine Herren, das smd Aussprucbe, Welck): vor 28 Jahren ge- tban find und ich kann nur wiederholen, daß nach dem Inhalt der Akten aÜe Kultus-Minister Verschiedenster konfessioneüer und 11011- tischer Richtungen stets fick) ehrlich bemüht haben, den von dem Evangelischen Ober - Kirchenratl) im Jahre 1854 erstrebten, heute von dem Hrn. Abg. Stöcker mit vollem Recht als erstrrbenß- Werth bezeichneten Weg zu beschreiten. Gleicbwobx ist es bis in die neueste Zeit für die Unterrichtöverivqltung nich m0g11ch_g8111esen, die Verantwortung für eine feste und bestimmte Erklärung:, d1e Sonnxags- vormittage sollen vom fakultativen FortbckdungSunterUcbt frei bleiben, zu traaen und eine Verantwortun zu übernehmen, vor der der Minister von Raume!"- schon im Ja re 1854-„fich gescbxul Hat. Es handelt fich auck) nicht allein um die fakultativen Fortb1ldunqsscbulen, sondern um eine gro e Anzahl überwiegend staaxlicber Anstalten, welche unter den ver (bieden ten Ministerien aegrundet smd, 6118 Kunstschulen, gewerbliche Zei enscbulen u. dgl. Jcb mbcbte schlie ;11cb nur noch darauf aufmerksam machen, daß aucb mem letzter err Vorgänger, nachdem er fick) die redlichsteMuhe gegeben batte, 11111 dein Wunsch des Abg. Stöcker, dem wir ja, wie ich wredcrbole, „sicherltch alle gerecht zu Werden wünschen, zu entsprechen, fich doch mcbt dazu hat entschließen können, für die große Berliner Handwerkerscbule die Benutzung des Sonntagsvormittags nicht frei zu „geben. Ich will zugeben, daß das unvollkommene Verhältnisse sem möge_n. 'Man muß fich aber doch klar sein: ivas ist schwieriger und gefabr11cher? Die Au81ch11cfzung 'der fakultativen Fortb1ldu1igsfchu1e 'am Sonntagvormittag ohne jede Garantie, daß die L_ebrlmge den Gottesdienst besuchen oder die Abhaltung von" Fortbildungs- unterricht, obne daß ein Zwang zum Besuche dcnelben besteht? Wenn die Tausende von jungen Leuten. die Sonntags Vornnttags die Fortbildungsschulcn besuchen, am Sonntag die Kirche und an anderen Wocbentagen die Korthildungöschulen besuchen könnten oder müßten, dann würde die egicruna sich sicher über solchen Zustand freuen“ aber nach den einachendsten Untersuchungen ist diese Hoff- nung, daß dieser Zustand mit dem Verbot des Fortbildungsunterriäots am Sonntag Vormittag eintreten rvcrde, in dcr Unterrichtsverwal- tung nicbt erweckt worden. Ich möchte darum meine Bitte wieder- holen, die Unterricbisvcrwaltunc; nicht zu solchen Maßrcgeln zu drän-

en, vor deren Auskübrung sie fich mit Recht scheuen muß. Meines racbtens muß, wie die Sache liegt, der Hebel an einem andern Punkte gngcseyt iverdcn. Zunächst wird dafür zu sorgen sein, daß in den Kre11en dcr iZ).“indwerkcr und in dem gewerbtreibenden Stande die Ueberzeummg si immer mehr Bahn bricht, daß die Freigabe von einem halben Wochentage zum Zwecke des Fortbildungsunterrichts im Interesse ibrer jungen Leute,_ ihres Gewerbes und ihrer eigenen Person liegt. Wenn wir auf diejem We c weiter gekommen find, dann wird die UnterrtchtWerwaltung si erlich nicht versäumen, dic'enigen Maßregeln zu treffen und anzuordnen, ivelcbe unsercn beidersleitigen Idealen mcbr cn_tsprechen.

Jm Uebrigen wurde der Etat der geistlichen 2c. Ange- legenheiien ohn_e „erhebliche Debatte genehmint, ebenso der Etat des, Kriegs:M1msteriums. Daß Etatsgesev wurde ohne jegliche Debatte nach den BeschlUffen der zweiten Lesung an- genommen.

' Parquf wurde der Etat im _Ganzen mit einer nahezu an Einßimmtgkeit grenzenden Mehrheit angenommen.

Der Gesekentwurf, betreffend die Abänderung des Venswmge eyes vom 27. März 1872, wurde in dritter Berathung unverändert nach den Beschlüssen der zweiten Lesung angenommen.

11 u.?)ierauf vertagte sich das Haus um 5 Uhr auf Mittwoch

k.

Lemb- mtv Forstlvirthschaft.

_ Einem kürzlich von dem K. K. österreichischen Ackerbauministerium veroffentlichtcn Bericbbe über den Stand der Saaten in De_sterreicko um die Zeit des 20. d. M. entnehmen wir folgende Mtttbeilun en: Dcr vergangene Winter war ausnahmslos äußerst milde, dabe trocken und beinahe chneelos; der wenige Schnee, den es überbauvt ?ab, fiel im Novem er und Dezember und blieb theils ar nicbi“, tbei 4 nur sehr wenige Tage liegen. Die Früdlingkwänne tcllte sich nacb Verschiedenheit der Lage theils schon in der dritten, tbeilö in der vierten Woche des Februar ein und hielt auch in der ersten die Trockenheit,

Mätz-Hälfte an, ebenso aber auch Eine Eigenthümlichkeü kes beginnenden Früh-

lings ieblt aber in diesem Iabre gänzlieb, nämlich die anschwelleyden Gewäffer, ja es stexlte fich sogar «711 nicht wenigen Orten das 111 d1e1e_r JabreSFeit unerhörte Ereignis; ein, daß die Brunnen verfiegten. Die Winterfeucbti keit mangelt demnach bä11fig,„obwobl es auch nicbt iveniJe begün tigte Lagen giebt, bei welchen Kefer Mangel fich nicbt fühlbar macht. Da der gelinde Winter den Schutz. der Schneedecke entbehrlich machte, find die Saaten wir sehr Wemgen Auöxiabmen ganz gut überwintert, frühe Herbstsaaten _steben sogar sebr schon, und selbst sebr späte Wintersaaten sind haufig unversehrt geblieben. Mäßige Nachtfröste, Welche fick) haufig ein te_lXen , ver- bindern die allzu schnelle Entwickluna. Mga e1chczden kayr begreiflich häufiger vor, aber da dre Saa'ten "sich meist kräftig bestockten, machte sicb derselbe Weniger nachhaltig 1118111011. Der Klee hat (außer dem Mäusescbaden) cm manchen'Orten auch diirch Trocken- bcit gelitten. Die Vegetation auf 1391 Wresen ist tbeilwcqe schon erwacht, jedenfalls aber sind bezuglich der Wii:“sen, Wegen der“ mangelnden Feuchtigkrit die Aussichten Weniger gu11st1g; nament- lich gilt dies don jeden Wiesen, deren Frgcbtbarkeu durch recht- zeitige Jnundation bedingt ist._ 211111) die Dungung der Wieser) laßt" in diesem Jahre auInabmste Wenig Erfolg erwgrten, Weil die un- gewöhnlich zeitlich erwachte Vegetation das Wegbrmgcn des Duxgers erfordert, 11011) ebe derselbe (wegen anba1tender Trockenbcit) gsnugrnd wirken konnte. Der Anbau der Sommersaaten begann 1111111: nur in der südlichen Zone, sondern aur!) in _manckocn Gegsn'den der mittleren und nördlichen schon im Februar, ziemlich aklgemxm ,aber“ Anfang März, und ist jener der Gerste und des Hafers 111V1e1en Gegenden der mittleren Zone schon beendet, in manchen Lagen der nördlichen Zone der Beendigung nabe. Auch Kartoffeln und Rüben Werden selbst in der mittleren und in manchen Lagsen der nördlichen Zone schon (1098110111. Die Feldarbeit war ungenzem be- günstigk und zwar nicht nur durch die schöne, W1tterung, sondern auch daduréb, daß drr Boden im Winter Wegen der mangelnden Schneedecke gur durcbgefr-ren und demnach- außerordentlick) gelockert war. Der Wein zcixzt allgcmrm gesmxdes- Holz, ist größtentbeils schon geschnitten und tbränk re1ch11ch, beginnt 1110111 (11111) theilweise schon zu Treiben. In Bozerx giebt r§_sch01c Rebentriefe mit reichlichen Geschcinen. Obstzergfreich11ckcnB1u1ben- knospenabsnß oder ist _ wie in der fiidlicbenZone schon aUge1ncix1_ im schönsten Blütbenscbmucke. In der mittleren Zone blukwn, Kirschen, tbeilwäse auch Zwytstbken und Frühbirnen. _ Nack) dean gesienwärtigcn Stande läßt fich im NÜISMLÜULU cin (111108 Ernt'exabr boffen, Wenn die nächsten Monate angiebige Niedersch1age 1111110811 und die zu aewärtiaenden Temperaturs-Er11icdrigungen em gewtffes- Maß nicbt übIschreiten.

Gewerbe und Handel.

Die ordentliche Generalbersammlung 'der Berlinxr Eich orixn -* fabrik Aktiengesellschaft, vorm. H. L. Voigt, genehmmte den voraeleaten Geschäftsbericht ncbst RcchnuxiasabßÖluß Pro 1881 und ertbeilfe der Verwaltung Decbarge, Die aur 62/0 festgesetzte" Dividende ist vom 1. Mai ab zahlbar.

Wien, 28. März. (W. T. B.) In der beutigeNGeneralver- sammlung der Aktionäre der Oesterreichische11_Landcrbank wurde der Bericht des Gonderneurs der Bank verle1en. In dem- selben wird Hervorgehoben, daß das Institut schon in dem ersten Jabre seines Bestehens, namentlich bei der günstigeren Gestaltung des Staatskredites mitgewirkt und sicb von rein spekulativm Engage- ments ferngehalten babe. Daher seien trol“ der allgeryeinen Erschüt- terung dcs Effektenmarktcs das Aktienkapitak und die gemmmte Rßscrve vollständig unberührt geblieben. Die Scbxnälerung deH Jahresgewinnes gegenüber demjenigen, Welcher in dem der außerordentltcbcn Generalver- sammlung vom 19. September 1881 erstatteten Berichte „erwartet worden sei, sei darauf zurückzuführen, daß in der Bilanz die m den ersten 2110110er 1882 eingetretene Verminderung des Wertch _dcr der Gesellschaft gehörigen Effekten und Konsortialantbeike beruck11§b- tigt worden sei. Der Bericht gebt sodann zur Aufzählung der em- zelnen TranSaktionen über. Ein Tberl des Gewinnes an dem Bau- geschäft der Pest-Semliner Ei1enbabn sei ebenso wie der Gewinn an dem Bau der Sadebrücke in“ die Bilanz von 1881 nicbt eingesieklt wvrden. Die Länderbank sei von der Union générale 011 dem Bau- geschäft der serbischen Bahnen mit 30370 betbeiligt worden und habe eine Kaution von 1202000 Frcs. erlegt. Diese Kaution sci restituirt worden, und die Ländcrbank partizipirc nicbt mehr an dem bisherigen Geschäfte. Dagegen babe die Länderbank, mit dem Comptoir d'eöcompte in Paris und anderen Instituten ein neues Konsortium zur Uebernabme dcs Baues der Bahn sowie der Aufnahme der hierzu bestimmten Anlcibe und des Bc- triebes der Vabn gebildet. Die RatifikationSvcrbandlungcn über den mit dem serbischen Finanz-Minister abgescbloffcnen Vertrag seien im Ganae. Die gesammten Engagements in denKonsortialaescbäftcn hätten Ende 1881 den Betrag von 11187000 Fl. crréicbt. Die gcgcn- wärtige Baareinzablung hierauf betrage 5 1.52 000 F1. In Bezug auf die Bilanz konstatirt der Bericht, das; unter den svczifizirtcn _Effektcn ficb keines befinde, deffen vlöylicber (Fourkstur; größere Vcrlmte hätte bringen können. Schließlich erwähnt dcr Bericht, das; die Union générale gegenwärtig mit 7 970000 Fl. 4115 Debitor erscheine, für 1velchen Betr.:] vollständig audrcicbende bankmäszigc Bc- deckuna vorhanden Pei. _ Die Versammlung 111111111 dcn Bericbl des Gouverneurs ur Kcnntniß, ertlécilte dcm Vertvaltungöratb einstimmig das Abéolutorium und beschloß. dcn Anträgrn des Ver- waltunakratbcs entsprechend, von dem Rcingcwinn von 2215 044 F1; n'elcbernacb Abzug der d 001110 bezahlten 110413111101 eincn Ucbcrstbux; von 644 603 F1. ergiebt, dcn Reservefond mit 109/11 1u ddtircn, 104/11 (116 Tantiémcn zu verwenden und von dem noch bcrblcibcnkcn Ueber- scbuß von 515 682 F1. eine Superdividcnde von 2 Frcs. rcr Juterimö- schein zum 1. Juli cr. zu vertbeilcn, 20000 F1. zur Gründung eines Pensionsfonds für die Beamten und Diener zu verwenden und ferner auf den Antrag des französischen Großaktionäre Vernet von dem Ueberscbu noch den ganze11Saldo des Jnvcntarkonws von 75656 Fl. abzuschrei en und den Rest von 38 826 F1. auf die neue Rechnung vorzutragen.

London, 28. März. (W. T. V.) In der gcstrigcn Woll- auktion waren Preise unverändert.

Glasgow, 28.. März. (W. T.B.) Die Verschiffungcn von Roheisen wahrend der lcytcn Wocbc betrugen 12 375 gegen 12262 11:11:11; in dcrse_1ben Woche des vorigen Jabrcö.

Paris, 28. Marz. (W. T. V.) Dem „Pariser Börsenblatt“ zufolge jvtrd dte italicniscbc Regierung 0m1.211*rilan dic Banca nazionale 44 Mill. Lire von dem ihr skiner Zeit zur Er- werbung der oberitalicniscben Eisenbahn gclci1tcte11Vor- schuß zuruckzablcn.

New-York, 27.271511. (W. T. B. Weizcnvers if- fungen der letzten Woche von den atlanti (ben Häfen dcr er- einigten Staaten nach Großbritannien 48 000, do. nacb Frank- reich 15 009, do. nach anderen Häfen des Kontinents 25 000, do. von Kal1fornien und Oregon nacb Gro britannicn 70 000, do. do. nachFrankreicb _, 120.110. nach an ercn Häfen des Kontinents _ rtrs.

Verkehrs-Ansialteu.

Am 23. März ist von Rotbkrcuv (Station zwischen Luzern und Zug) au] der erste Gotthardbabniuß. Lokomotive und ein Yersonenwagen über Arth und Brunnen durch 111 Göschenen gefahren.

11 dem uae befanden 1111) die Bundeorätbe Welti uud Hertenstein, ntebme ottbardbabnditekwren und Ingenieure :c. Die Eröffnung der ganzen Babu ift auf den 22. Mai angeseßt.

Southampton, 28. März. (W. T. B.) Der Dampfer des Norddeut eben Llovd . der“ ist bin eingetroffen.

New- or , 28. März. LW. T. B. Der Dampfer deo Norddeut (ben Lloyd „Ha zburg' 1 hier eingetroffen.

R Inserate für den Deutschen Reichs- und Königl.J Preuß. Staats-Anzeiger und das Central-Handels- register nimmt an: die Königliche Expedition dcs Deutslhen Keithz-aneigers uud Königlirh

preußischen StaatH-Inzeigerz: Berlin ZW., Wilhelm-Straße Nr. 32. X

Oeffentlichev Anzeiger.

1. Ztsukbriefe 111111 Unterxuobuuxa-Zaabeu

2. 81113118811111011811. 11111st11010, Porlaäuugeu 11. äsrgl.

3. 7011181118, ?srpaobruvxan. 811111111881011811 etc:.

4. 761'10081111Z, „1010111531100, 211132111111111g'

Y 11. 8. 11“. 1011 0841111101160 kapiersu.

. [1101158718118 Jtabljsßgménts , kabriksu uncl (:"-1038114111118].

. 701501118118116 1381181111111111611111115611.

. 1-1t61'a1-180118 8112818811.

. “111-3111944114213». 111 118113618611- . kaw111en-Rac11rjcbr611.

VRRID (.)"

!“

b011ag8. :I

ZE * X

Inserate nehn1en an: die Annonccn-Erpeditionen des ,.Juvalideudank“, Rudolf Mosse, Haasenfiein & Vogler, G. L. Daube„& Co., E. Sckxlotte, Büttner & Winter, sowie akle übrigen größeren Annoncen-Bureaux.

ZZ

Steckbriefe und Untersuchungs : Saazeu,

[14509]

StrafWUfireckungZersncbeu. Die beurlaubten Wehrmänner der Landrvchr Emil Genälxr aus Sprottau ,und Carl Herriyann Fechner aus Rückers- dorf, Kre1S SNOW», Lind ein Jeder durcb W11- streckbares Urtel des biemgen Schöffengerichs vom 20. Februar 1). Is. wegen Uebertretung des §. 360 Nr. 3_ des RUÖS-Straßgeseßbucbs mit Fünfzig Mark, rm Unbr_rmögensfa1 e mit zebn Tagen Haft bestrgst. Es W1rd um VoUstreckuxig der Geld- bezw. Haftstrafe xm Betretungßfgll'e er1ucht. Sprottan, den 24. Marz 1882. Königliches Amtsszcricht. 1.

Seit dem 26. dixses Monat!- von der Truppe fort! Der Oekonomre-HandWerker Franz Wilhelm Bäumer der 12. Kompagnie 6. Westfälischen Zn- fanterie-Regtxnents Nr. 55, geboren am 17. März 1859 311 Rbeme, Kreis Munster i. W„ bak fich am 26. dic1es Monatéz, Nachmittags gegen 3111)r,heim- 1icb aus der (Garnison enifernt, ohne bis jetztzurück- gekebrr zu sem, so daß der Verdacht der Fabnenflucbt gegen ihn vorliegF. Alle Bcbörden Werden hierdurch dienstergebenst Wucht, auf den 2c. Bäumer zu fahn- den, ihn tm Betretungsfakl zu berbaften, und drm unterzeichneten Kommando Nachricbr zukommen zu lassen. Sigztalement: Größe 1,61 111, Gestalt untcrseizt, Kinn rund, Mund und Nase gewöhnlich, Haar scbrparz, Bart Schnurrbart, besondere Kenn- zeich_en: keine. Anzug: 1 Wivarzer Tuckorock, 1 grau karrtrte Hose, 1 graue Weste, 1 dunkrlgrauer Hui, Halsbinde 17., Unterhose 17. Garnitur, 1 Paar lange Stiefel. Detmold, „den 28. März 1882. Das Kommando des Fusilicr-Vataillons 6. West- fälisckjcn ananterie-Regiments Nr. 55.

Subdaftationen, Aufgebote, Vor- ladungen u. dergl. [14382] Oeffentliche Zustellung.

In Sachen der Fabrikarbeiterin Sofie Schell- horn 111 Hof und deren Kindskuratel, Klagspartei, gegen den Tischler Bernhard Walter bon Sella, nun" unbekannten Aufenthalts, Beklagten, Wegen An- sprachen aus u_11ebe1. Schwängerung, wird der Be- klagte „unter thwets auf die mit diesseitiger Vcr- öffentltcbung vom 8. Februar 1882 auszugsweise mitgetbetlte Klage" zu dem auf Montag, den 8. Mai 1882, fruh 9 Uhr, im SiyUngssaale des k. Amtherich Hof neuerlich anberaumten Ver- bandlungstermme biedurch im Wege öffentlicher Zu- stellung geladen.

Hof, den_ 25._ März 1882.

Gertchjsycbreiberei des k. Amtsgerichts. Millißer. [14368] _ Oeffeytliäje uftellung.

Die Firma Iultus M. enke zu Gifhorn, ver- treten durch den RechtÖantvalt Magnus bieselbst, klagt gegen den Zimmermeister Friedrich Deutsc!) (m_s Apnsen aus dem Wechsel vom 9. Januar 1882 Mit dem Anfrage auf Zablung von 162 „44 92 ck nebst 5 «14 28 „5 Werbselunkostcn und 60/0 Zinsen auf 1681.46» 20 «5 seit 9. März 1882, sowie 40 „Z Portokojtcn und ladet den Beklagten zur mündlirben Verhandlung des Rccbtsstreits vor das Herzogliche Amtöacrubt zu Braunschweig auf

„den 13. Mai 1882, Vormittags 91 Uhr, Zimmer Nr. 24.

Zum Zwe'cke der öfkentlicben Zustellung wird dieser Auswg der Klaas: bekaimt gemacht.

Braunsckjmig, den 25. März 1882.

_ ' . Ehlers,

Gerichtsscbretbcr dcs Herzogliiben AmtkgeriÖts.

[14379] , _ ** Spezial-Konkurs=Proklam.

Nachdem über das dem Joachim Timm gebörige, in Altona ._111 dcr Adolrbstraße Nr. 30 bclcacnc und im Alto11a'1cben Stadtbucbe 701. 11. 171. 1701. 46211. 00111. 301 b. bcscbricbenc Erbe auf Grund des voll- strcckbxxrcn Urtbcils dcs Königlicben Amtsgerichts, Abtlw11ung1110, hier vom 18. Februar 1882 und in Folge Antrags ch klägerischen Sachwalters, Ychthanwalts csevinann bier, die Zwangovrllstreckung im Wege des vezml-Konkurscö erkannt worden ist, so werden Alle 11111) Jekk, welcbe an dieses Erde aus_ irgend einem rccbtlicben Grunde An- sprixcbe und Fordcrungcn zu babcn vernteincn, mit a11c111111cr Y_uönabmc der rrotokollirten Gläubiger, bxcxdaréb bet Vermeidung der Ausschließung von d1c1cr Muffe aufgefordert. solche binnen 6 Wochen nach d_er levtcn Bekanntmachung dieses Proklamo und sratcstcno

am 80. Mai 1882, Mittags 12 Uhr, (119 dem vereintoriscben Angal'ctcnnine, im unter- zmcbncten Amwiericbte, Auswärtige unter eböriaer Prokuraturbeste una, anzumclden und eine bschrift der Anmglduna bcizufüien.

Zum _cffentlicbcn Verkaufe dc] beregten Erbes

t Tcrmm

auf den 5. Juni 1882 anberamnb worden. an welchem Ta e, Vormittags 11 11111, die Kaufliebbabcr sich im iesigcn Amts- gerichte, 1111er Nr. 24, einfinden wollen.

Dic Ue'rkautsbedinmtnnen können 14 Tage vor dem Termme tn dcr Gcricbtöfcbrciberci des unter- leicbncten Amtsgcrichts, Zimmer Nr. 25, eingesehen werden.

Altona, den 24. März 1882.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung 7.

[14022] K_JKZFÜ.

Auf e ot.

Auf Antrag des utmacbermeisterl Martin Westincr von Sulzbach wird der unbekannte In- babcr des von der K. Jilia1bank Amberg unterm 10. Sep'tembex 1878 demselben auöqcstellten Deposi- tionosckzemes _uber Hinterlegung cines fandbriefes der Suddeuvcben Bcdcnkreditbank zu 8 5 F1, _ Xr, zu 4% Nr. (11528 mit Couron rom 1.Zanuar1879 an, wclcber dcmselben verloren ging, btemit aufge-

Mittwoch, den 11. Oktober lfd. IS., Vormittags 9 Uhr,

anberaumten Aufgebotstermine bierorts anzumelden

u_nd dexxDepofitZ11schci11 vorzulegen, außerdsm solcher fur krastlos erklart Werden wird. Amberg, den 23. März 1882.

Königl. Bayer. Amtkgericbt. Dollacker,

[14208]

Narbstebendc Grundbesißer baben das Aufgebot verloren gegangener Dokumente beantragt: 13.. dte vcrebclrchte Zrcgcleibcsiycr Blanck, Dorotbce,

geb. NeUmann in Havelberg, der Ausfertigung der Schld- u11d Pfandberscbrci- bung 11.11. Havelberg, den 27. Januar 1855, des Hypojheke11buchSauszuges und des Cintragungöber- xnerch Vom 5. April 1855 018 Urkunde über die 11:1„Grundburbe von Saldcriiberg Band 1, Nr. 4 Sezie 37, 1etzt Havelberg, Band 59 Nr. 928, Ab- tbe11unxz 111. Nr. 6 eingetragene Post:

„200fTba1er“, in Buckystabsn .ZWeibundert- 1111111111 T_baer“ Darlehen mit den vom 27. Ja- nsuar 1855 111 einjährigen Terminen zu ent- r1cb1ende11 Zinsen don fünf Prozent für den Kaufmann Wolbeck 8811101“ zu Dom.-Hadel-

erg.

13. der Miiblenbaumeister W. Schulz in Hadelberg, der Ausferrtgnng der Schuld- und Pfandverschrei- bung 11 11. Havelbrrg, den 16. Juli 1853, des Hypdtbckenbuchsauszugcs und des Eintragungs-Ver- merkes W111 15.Septembcr, bezichungSkveise 22.Sep- tember 1853 als Urkuride iiber die im Grundbucbe don Dom.-Havr1berg, Band 11. ])as. 378 Nr. 28, 12111 Havrlberg, Band 46 Nr. 626 Abtheilung 111. Nr. 9, eingetragene Post: „500 Thaler“, in mestaben .Fünfhundert Tbaler“. Dar1eben für die Wittwe Dabergotf, Frtcderth W1lbx1mine, geb, Tetves zu Berlin.

(ck. der Kosmtb 'erhclm Herper in Quißoebes, „„des Preußischen Grundscbuldbriefes 11. (1. Havelberg, den 13. April 1878 über die im (Grundbucbe von Havelberg Band 1. Nr. 23 Seite 177, Abtheilung 111. Nr. 4 für die Ehe- frau Dorothea Stoelke, geb. Herber, zu Gloewen eingetragene Gru11dschu1d Von 600.441, in Buch- staben sechshundert Mark."

' Die vorstehend 81111 ck., 13. und (2. aufgeführtenPosten smd getilgt und 1011 die Löschung derselben im Grundbuch erfolgen. 1). Fernxr bat der EigentHümcr Johann Pabling aus Qurßocbel als Vormund der drei minderjährigen Geschwister Scberling

&. August Wilhelm,

11. Anna Mathilde Louise,

0. Otto Hermann, Erben'der verstorbenen verebelichten Eigentbümer Srberlma, Marie Dorothea, geb. Book, früher ver- wittweten Kasten, zu Ouißoebel zumeecke der Er- langung einer neuen Ausfertigung das Aufgebot folgenden verlore11_gegangc11en Dokumentes beantragt:

„des Preußijchcn vaotbekenbriefes (1. (1. Hgvclberg, den 17. Januar 1873, verbunden 11111 dem Kaufvertrag: (1. (1. Havelberg, den 16, Januar 1873 als Urkunde über die im Grundbuche von Onixxoebel Band 1. Seite 325 Blatt Nr. 41 in AbtheilunY 111. Nr. 5 ein- gctragcnen 100 Thlr., in Bu staben Einbundert Tbaleertfaeld nebst 40/9 Zinsen seit dem 1. April 1873 f11r d1e verebelicbte Eigentbümer Schrrlmg, Matte Dorothea, geb. Book, früher W1111ve Kasten zu Quitzoebel.“ Die Inhaber der vorstehend 11111) „&.-1). bezeich- nete_11 Dokumente; w_e1che als Eiaentbiimer, Ccssio- narten qdcr auI Const e1ne1n Rccbtötitel Ansprüche (m_f die1elben er )cbe11, nwrdcn aufgefordert, solche spatestens in dem auf den 14. 311111882, Mittags 12 Uhr, an bicfiacr (Iericbwstelle anbrraumten Termin an- zumcldcn 1111d d1_c Hypothekcndokmnentc vorzulegen, widriacnfallö diejelben für kraftlos erklärt Werden. Havelberg. den 21. März 1882. Königliches Amtsgericht.

[14358] Verkauf von Gußeisen.

Daß aui zerWrungenen Gesckzoffcn bcrrübrendc Gimeijen _ vora11811cbtlirb 30- bis 35000 111; _, welches im Juni 111111 Juli 11. I. auf dem Schiefp 1*1.11_: bci Tcgcl aufgesammelt wird, soll schon Leyt meinbietcnd verkauft werden. Die Verkaufsbe in- un_ge11 sind im diesseitigen Bureau, Stube 111 der a1erne am Kupfergraben, täglich von 9 bis ] Ubr einmscben. Verfieaclte Offerten, durcb die Aufschrift „Offerte anf Gußeisen“ kenntlich aemacbt, wcrden ebendaselbst bis 111111 15. Avril ct., Mitta s 12 Uhr, entgegen nenxmmen, 311 ivelcbcm Zcitpun t die Er- öffnung dcr1e1ben bebufs Ermittelung deo Meist- bietenden stattfindet. Berlin, den 25. Mär, 1882. Die Verwaltungs-Kommissiou fürden Art netke- Schießplatz bei Berlin.

Für die unteneickxnete Werft svUen 2700 lfd. Meter "sanken _a118 Lärchenbolz beschafft werden. Die Q erten 11nd vmieaelt mit der Aufschrift „Submission auf Lieferung von Planken“ bis Du de_m am 11. April 1882, Milan! 12 Uhr, 111 Bureau, der unterzeichneten Bebötde anberaumten Termin einzureichen., Die näheren Bedi" ungen liegen in der C edition des viermal ent ich in Stuttgart etscbrnenden aügcmeinen Su missions- Anzeigers sowie 111 der Registratur der Kaiserlichen Werft zur Einsizbi aus und können auf ortofreien Antrag egen E1111endung von .“ 1,11) often von [evteter eiogen werden. Kiel. den 24. März 1882. Kaiserliche Werft, Verwaltungj-Abtheiluus. Für die unterzeichnete Werft soll für das Jahr 1882/83 der Bedarf an Schweine und Klauenfctt, Glycerin, diversen Oelen, Tbeerfirniß, Holz- und Koblentk'cer :c. xc. beschafft werden. 211 ektanten wollen ihre Offerten versiegelt mit der ufscbrift

jordut, seine Rechte spätestens in dem auf

der unterzeichneten Behörde anberaumten Term

Einsendung von «Fl 1,00 Kosten 111.111 [eßterer

Werft, Verwaltungs-Abtheilung.

[14461] Der Aufficht§ratb bat

739/11 = „461 225 5 0/0 : „461 150

zabwng ist statutgcmäß die Gencral-Direction als Berlin, den 20. Januar 1882

*

an die Gesellschaftskaffe abzuführen. Berlin, den 20. Januar 1882. Berlin-Kölnisckxe Riickver

Jof. Heimann.

werden. Kiel, den 23. März 1882. Kaiserliche zeigt.

auf Grund des §

' Einzahlungen Werden auch frübkr entäeaengenbmmen geleisteten Zahlungen 50/0 Sconto 1110 011110 in Abzug gebracht Wkrdrn.

am 12.Apr111882, Mittags 12 Uhr, im Bureau! jiinasren Foblen, meistbietend gcgen Baarzahlung

, in verkauft Werden. Sämmtlicbe vierjährigen und emrctckoxn. Dre näheren Bedingungen sind während älteren “rde d ' ' ' der Dienststunden in der Registratur der Werft P“ sm mehr oder weniger IMMU. Dre

eipzusebcn und können auf porjofreien AUÉWL gegen ?

31. März ., 30. April .

Vorstand drr Gesellschaft beauftragt morden.

Dcr Nuffiöhtßrath :

c'xac nes Me cr, V "1 d . Auf vorstehende BckanntmaJyunZ des 2111111211131? MWM cr

§§. 5, 7, 9 und 10 des Statuts fdrdsrn wir die thionäre hiermit auf den an ihren entfaUenden Betrag innerbalb der obigen Zablungötermine im (Hrscbäftslokalb, Kochstrcxßs Nr. 3 biersclbst,

|ck]erungs-Acticn-Gesellsckmft. C, Gunckel.

Dic Gencral-Direktion.

[14017]

hoben werden.

_ ' Bei meubr als 3111ei Stück Dividendensche Verzeichmß betzufugen. Breslau, am 25. März 1882.

[14018]

Die Herren Actionaire der 801118811011er

Sonnabend, den 29. Rp

hierdurch ergebenst eingeladen.

Rechnungsabschluß. Die Vertretung abwesender Stimmberecb

Breklau, den 25. März 1882.

17111“ (1011 sersaltunU-raib. 12. 7011 1-181'68 uncl 1171111811.

müffxél szcb §Ziczlslelbezliytspc'1Z81'txr1öl 0112, Tage vor ckd)crk(»'_7)-:11cralxersammluna durch schriftliche der zum en c 17 ma 9,8)01111. eg1 1111111311, 011 önnen ie in der Ei en a't [I ' " ' ' mehr als fünfundzivanztg Stnnmen repräsentiren (§. 16 des Statuts)g W 7 a Bedollntachtrgte mcht

8611108186110 101111111118113111111111J8-1188111186111111.

' Die Dividende für das Jahr 1881 ist auf 14')/ der Baar-Ein 01111111 oder „M 84 _ " ' Actre don Thlr. 1000." _ festgesetzt wbrden und, kann 131111 unserer HauZtkaffe gbier _ cim"Könifgusbchthze Nr. 6 _ gcgen Aushandtgung dcs qmtttrken Dividendcnsäyeins Nr. 8, Vormittags Von 9-12 Uhr, er-

inen ist dense1ben cin arithmetisch geordnktes Nummern-

8011168180116 80118117618101101'1111118868011801131'1.

ver (;ouoral-vjroetor. K i b b s c: 11.

8611188186118 17111101111181611111'1111J8-(1118111186111111.

1,7611Sk78k8ZQÜSYÜugß-ÉSILUQCUÜÜ werden nach Maßgabe

der Bestimmungen des §. 14 des Geschchaftsstatuts zu der am

ril er., Nachmittags 8 Uhr,

111 unserem GeselTsÖaftsgebäude _. am Königsplatz Nr. 6 _ bier stattfindenden diesjährigen ordentlichen Generalverfammlung

Gegenstand dncr Verhandlung ist Entgegennahme des Gecbätsb ' t“? " ' des Verwaltungßratbs uber die Prüfung der JahreSrechnung und 01111111ng bbléÖechdxxge Berrchtcs

für den

tigter können anwesende Actionaire überncbmen, jedoch Direction ein-

.

8011108180110 98110117018101101'1111948-08801180114111.

ver Coveral-vjkeetor. Zi 11 b e 4: 11.

[13248]

am 29. April d. I.

2

Magdeburg, den 19. Marz 1882.

d .

Magdeburger Lebens-Verficheruugs=Gefellschaft. Generalversammlung.

Auf Grund unseres rcvidirtcn Statuts Werden die stimmbcrccbti ten Aktionär ' ' Dividendenanspruck) auf Höhe von mindestens 6000 „44 Kapital vcrsicbc'rtcng Personen zu f;),-„'rsowle die Mit

, Nachmittags 4 Uhr,

111 unserem Gefellsäjastshausc _ Alte Markt Nr. 11 _ abzubaltcnden fünfundzwanzigsten ordent- l1chcn General-Vcrsammlung «14.3.0114.

Zur TageSordnung gehören: 13 Vortrag des Rcchcnjibaftsbertrbtcs und Ertbcilung der Dcchargc. D' ' . YZableon 4QF1tg11edcrn Hex; Aschbtsratbs. _ tcjcnigxn e_r 'crrcn twnäre un Jer: ccten, welcbe diescr Gencralver“a ' wollen, er1ucben wir, (Ftntmtt-kartcn hierzu auf unserem Büreau _ ] mmlung bctwobnm zum 29. April cr„ Mittags 12 libr, in Empfang zu nehmen.

ltc Markt Nr. 11 _ spätestens bis

Magdeburger Lebens-Verficherun s-Ge el! 11 l. Der Auf ehtörath:g s fck f

arcko.

[12650]

für Kaiman", 711 nom., ““|"-Udo", knakoqu-n, 11011- v.

“"Bad-KUW

"uur-

mmm mama"... a. sanavals»! W "[n], m'. sst Wo

WCUMMW

„Submiskon aus Lieferart vu div en Fettsuren. Oelen. !beer :e? :e.“ bis zundsem

sor

.“

?mzwwv) " nm 01!" fit» ua 1111- Mondsee“, kama". atom zu- ou.

'l'rookoumüageu

füt mndimn ova "“k“-ku- !!!-oke -- Wa- uc! W

1101211114; 11.781113113131011. 1.11. 111511111111101in "kaburg, [34111110

Tugsujsur um! Mabrüraut,

"1:th 11411 1 xt Broten!" 411 1' “ten son

()ontralboj-uvxon

(mmm, pm.", quuum,

[“ob-nanu“, “l'vntu muon, Undo

"! ton, (Iodnejo au dtenmedn oma“, 8edn1ov, [„ohne-Ulna, Union] „KW kad!!!" an- 111-mm "

«WMW!

1- ymuzu-umzutmm "

' Wolnmgou

!- "Wonkvvs-

WWW Io», brd", W-uejkmllu 111-.tw- * ' v a "una, ! W “akk“- ono,

“MWM." u.“?

_ nc«xM«_

1 „"?"-a"

zu vcrkaiifendsn Pferde Werden am 15. und 16.2)1ai von 7 bis 10 „Uhr Morgens geritten und von 4 bis zogen 6 Uhr Ngcbmaxags 11111 Wunsch an der Hand ge-

Ltstcn 11er die zum Verkauf kommenden Pferde wcrden Anfangs Mai zum Versand :c. fertig

_ gestellr sein und auf Wun1 u ch'cht w - . " Mittwoch. den 17. Mai 11. IS., von 9 Uhr Personenbeiörderung zu dseY ZezYlixhen HHH Ir?

Vormittags ab, sollen [)icrsclbst ungefähr 80 bis und zum Bahnbo Trak 1 ' 90 Gestütpferde, bcstchend ans Mutterstuten, 17. Mai aesorgtfscin. ebnen mrd am 15", 16" und 41ahr1gen Hengsten, WaUaeben Und Stuken und bruar1882. Der Landftallmeister. v. Dassel.

Verltn-Mlnische Niickderstcherungs-Actien-(Heseklschaft.

' ' ' . 9 des Statuts in seiner Sitzung vom 7. d M beschlossxn, eme wettere Em'ahlung auf das Actien-Kapifa1 in bbc von 22'0/ : „14 67“ " ' alle Actren gleichmäßig nuszdusrbreiben. Diese Einzabkung ist wY folgt zu 1211131: 0 W W“ auf 10 9/0 = 445: 300 pro Aktie spätcstens am 28. Februar 0t8.,

Trakehnen, den 24. Fe-

und können bei vor den obigen Terminen Mit der Einziehung der Ein-

raths Bezug nehmend und 1111181: Hinweis auf die Actienöcsitz