'nicht, wie es bisher der al] ist, einer die neuen und der andere ' lten Einrichtungen, dre großen, nicht trmwportablm Iser beibehält. Das Vorgehen der gro en BeWerkSgesells "sten " sei anerkennenswert, aber es sei ni t übera so, wie es ')ier “ geschildert werde.- Herr Dr. Bruns: Meine Herren, ein paar Worte nur will ich über einige Versuche mit Zsesitronensäure mitteilen, die ich auf Anregung des Herrn Profe ors Löbker vor der Reise “nach Ungarn in meinem Institut gema t habe. Es hat fich dabei herauSgesteÜt, daß die Zitronen äure in Lprozentiger Lösung die Entwickelung der Eier verhindert hat, da egen nicht dazu angetan ist, die eingekapselten Larven innerbal 1 bis 2 Tagen abzutöten. Dann abe ick) Versuche mit künstlichem Ma ensaft gemacht. ES so te nämlich die MagenZaftsäure in Ver indung mit der Zitronensäure dre Larven (: zutöten im stande sein. Aber an diese VexFuche sind negativ ausgefaklen. Die Larven wurden nixht abgetötet. Für die ungarischen Ver- hältnisse hat meiner AnsrY nach die Zitronensäure nicht wesentlich zur Verminderung der ankheitszahl beigetragen. Viel mehr Wert lege ich darauf, daß lcichzeitig mit der *itronen äure frisches, einwandfreies Trin asser in die Grube ineinge ührt wird, und das is_t bei einer Emde mit hoher Temperatur von großer Wicktigkett. Denn zur Stillung des durch hohe Hißc- grade in beéonders starkem Maße bedi11_tenDurste§ greifen die Beraleute nach jeder lässigkeit, die ick) ihnen biktet. Die Kohlengmtben es Ruhr ohlengebietes zetgen in der Beziehung aber ja ganz andere Verbältniffe. Was die Berieselunq einer Zech? mit Sumpfwaffer anlangt, die meines Wissens übrigens im ?)kudrkodlcngcdiet nirgonds mchr stattfindet, so sche ic? darin eme grdße Gefahr nicht blos für die Verbreitung der «Jurm- krankheit, sondern viel mehr noch deshalb, weil unter Umktänden Cholera, _lehus und Ruhrepidcmicn dadurch entstehen 'önncn. Fux Bertechung muß daher „im hygienischen Sinne einwand- 1*c_1§s“_ “Kaner genommen werden. Das gksckÜebt, soviel ich weiß, xcßt auch Überall, da die Bcricsclung mit einwandfreiem Mcrgcl: oder mit sogetxanntem Ruhmvaffer durchgeführt wird. Der Ansdmck „Rudwvmscr“ dann jedoch zu falschen Vorstellungen Anlaß geben und sol]te möglichst ganz vcrmicdcn werden; in „Zirkxtcbkcit ist es ganz dasycldc Wafferlcidungvaffcr, mit dem die samtlichen Städte und Gemeinden des Bezirks ihren Bedarf an Tri11k1m1ffer decken.
Herr Gebcimcr Bcrgrat Krablcr: Die von Sciten der Jxrdettcrvertretcr des Ktmppsckwstsvercins gemachten Aus: fudrungcn möchte ich nicbt olmc Widerspruch zu Protokoll geben laden. Zic_ haben als Tatsache dcdanptct, das; nicht auf allen Zechen dic__xanitärcn Eim'icbtungcn so gclmndlmbt würden, wie 11101“ __vorgemdrt worden sei. Ick muß dom widersprechen. EI enthalt dies eins; absolute Bekundung cincr Unwaln'dcit dor Fest- steljungcn de_r Königlichen Vergdcbördc, die diese Sache ganz genau unxcrjucbt dat. Sie baden immer gesagt, wir wollen das bcwci1en. Aber bis jcßt ist kein Wort des Beweises von Ib_rcj_1_Lip_pcn gckoznmcn. Dann möchte ich daran crinnemt, daß die _v_trik1c Vcsdlguyg der Verordnung erst notwendig gc; mo_rden Ut, gls dtc_ Wumnkrankdcit fich [)erausgcstcllt L*.at. Jrubcr bat keln Metnck) daran gedacht, jedem vierten Arbeiter emen Abortküdcl in die Grube z_u stellen. Das kann man doch vdn p_em Arbeiter o_erlangen, daß; er, wie jeder andere Bürger, dte sur_ die Rotdurn eingerichtete „Gelegenhcit“ dcnust. Erst durch dte Seuche find wir 511 den Anordnungen gekommen. Die Bcrgleutc verrichten dieLfac!) idrc Notdurft in dem alten Mann und _in die Wascm'cigc, Tic Aj'dcitewcrtrctcr würden ficb cin großes Verdienst ctwc'xdon, wenn sie: den Kameraden dies ;11 (Komme füchn. Wenn Zis fiir dw Vcscitiguna dcr Wurmkchxkdcit (11106 von Ardeitcrkontroücnrcn nnd Vcrtrcrcrn WW:“:M, m will fcb nur daran crinncrn, dos; dicse Kontrolleure m L*slaicn !*th 1»? cingciüdrt sind, und das; die Krankdcit dor: chte now odonis arasficrx wic bsi uno.
_ Herr Knam15chaftczaltcstcr Wienke: Ten Vomvnrf ch 3307171 M?N«TQT Kradlcr wcésc ick) (xxxkédicdcn Mück: denn, dättcn wn" cs nnr mt: cmxwimxswcn At'detxcr'n :11 nm, 50 wach Wit" v:;“lxcnb: bedenken? wenck: co könnte anch d:;llcicdt sein, das; Mr mm mit der Wurmfrxnfdcjt (mr MM ;11 dcscimftiqcn braucdkcn. W:: kach nnz dic ardsx'x MUM, die Arbeiter in BSM“ dcr Krankdcxx :*.nüUkZarcn, um sub abcr mit jedem Wera
ZONÖM kmncn. HTL“? Knarv!ch«1t:ML:c!rcr E'kédardt' Nuk» mcincr “Ilm“
.
Dc: I!:dcxkcr w'w. dak- :5: daß *IZMU-asw Wem: Me In ;ck?“er “.'": - :::1 ZCTTCU de! ".'lkcher :'lddrxkndcl dc§chmust m:rden, ": :*“: det: '.n IMM: sn :xckwcn, bat,“; dxcscn Lcmcn o'": !*.)? ::c (MBHÜUWUM tkm Ja: OK.“) L*cwninscm 6.952le kx: '."ixréxdem Oder du Re:.xécmk me!?! die) [WM: dre Krankheit er?;txkx: THINK MO d:c5c :::.mserW 91:2?) dnrch dre *Preise nnr W “'N'-„?“: :;kacrkian'. .:emkxk: k!:td, akandc !(?) *?nnckxmcn ?::177-37', OK?; kkkß ;(:kcrkxn :*:Ö: mclxr vorkomm: VOM?! 77.77: ;cTQÉ, mn MTK) :.“.Ué“: .*lrch dc.“ 'Wer-„:?:rL-(itcr bw'cbxstmt UI 2:71: ?ck? 57:7? D;? *;€;7:::dcr"chn.7 LLTIIUZMKITTCT Aldein! m dm '.:ésrcrc: K:???sré “*?“KÜCU :ü. 53 '727.' 772.37. folacm mann, ck“*, “.O u::w: drvixldxrx :::-Ö,- c:nc x-FII'L N;“.rxdct. dxr t::dtéscrev! :*“x :::73 511 RTÜZRJNLSOOUTUN "„"?aner k'kkxxrqcÖLLd-k wcrd-én MUZ: WM:: da?- Qckcéxcdcn "":, 50 :?::r „"m“-'. UMA"! SKW" daß
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droht. Meine Herren, kommen Sie jW in die Krei'e der Bergarbeiter, so werden Sie ein ganz a eres Bild gewmnen, als no" vgr weni en Monaten, wo man die Wurmkrankheit noch ni t fur so ge äYlich hielt. Selbst mßerhalb der Arbeiter- kreise ist eine albe anik entstanden, weil man belxürchtet, daß die Krankheit tck) auch über eine Berufskrankheit inaus aus- dehnen könne.
Der Herr Minister für andel und Gewerbe: Wir find alle darin einverxtanden, da wir die Wurmkrankheit mit allen Mitteln bekämp en woÜen. Was gZchehen soll, darüber ßnd wir in der Beratung begriffen. J glaube aber nicht,
aH die weitausschauenden Mittel, die der ,Herr Vorredner an- Ze hrt hat, hier F einer weiteren Erörterung geeignet sind, und itte von einer esprechung der ErnährungSverhältnisse usw. Abstand zu nehmen. Die YUM Aerkte werden zustimmen, daß die Ernährung mit der urmkran Zeit nichts zu tun hat. __ Herr Geheimer Bergrat Meißner )ält es für wünschens- wert,"- d'aß Erfahrun en darüber gesammelt werden, wo die meiste Ansteck11ng§ge?ahr in der Grube vorliegt. Nach den bisherigen Ermittelungen scheint die Gefahr u. a. in steilen lözen größer zu sein als in flachen. Jm Aachener Bezirk )aben sick) insbesondere die Unterwerksbaue als gefährlich er- wiesen. Interessant ist die Mitteilung der nach Brennberg ent cmdten Kommission, daß die Wurmlarven Zick) dort [)aupt- J lick) auf den Kappen befinden. ES erklärt ich dies ür die uerschläge wohl so, das; die Arbeiter Wurmlarven an ihren Schuhsohlen vor Ort bringen, das; die Larven dort in das Kohlenklein gelangen und daß nachher bei der Förderung durch die Querschläge der feine Kohlenstanb mit den Larven durch den starken Wettdrzug abgeweht Und auf den Kappen abgelagert wird. Man braucht deshalb nicht notwendig cm eino Eigen- wandcrnng _der_ Larven zu glauben.
Mit Rückstcht auf die vorgeschrittene Zeit ersucht der Herr Minister diejenigen Herren, dre noch zu Worte kommen wollen, ihre Ausfiihrungen kurz zu affen oder, wenn nicht wichtige Erklärungen zu geben sind, an das Wort zu verzichten.
Herr Oberbergrat Bcnnhold: Die meisten der zum Ynnkte & gegebenen Anregungen haben in den von Herm
choimrat Larcnz mitgeteilten „Grnndziigen“ Bcri'rcksichtignng gefunden. Wenn in der Verordnung die Trinkwasserfrage nicht beriickjichtigt ist, so hat das "einen Grund darin, daß die bis: herigen Erfahrungen cin cdürfnis nacl) Regelung der Sache nicht ergeben haben. Dies ist durch Um: x_ragon, namentlich aber auch in überzeugender Weise festgestellt urch einen Bericht, den der Rcvicrdcamte dcs Bergrevich Dortmund 111 in den leßtcn Tagen erstattet hat. Der Revior: beamtc hat im nwscntlichen die ganzen Bclcgschaftcn der drei dcißcstcn Gmbcn ch Rcvich befragt, ob sie irgend ein Be: dürmis nacb Beschaffung von Trinkwasser in der Grube hätten. Es ist ihm übereinstimmend znr Antwort gegeben, das; sie dasjenige Maß, was sie drancbtcn, stets in der Fluss)? mit- nädmcn und meist sogar noch einen Rest über Tage nacb der Schicht wieder ausgöffcn. Dnrck) solche Tatsachen wird die Trinkwasscrfragc genügend beleuchtet. Wenn wir nicht in Aussicht genommen haben, in der polizeilichen Anordnung dic “Fahl dcr Kübel in ein bestimmtes Verhältnis zu der Zahl der «Belegschaft zu setzen, so ])abcn wir uns dabei von dem Gcfichtspuukto leiten lassen, daß diese Frage der Aufstellung und der Zahl der'Kübcl nnr individuell gelöst werden kann, und dieser Weg ist in dcr Gesundheitspolizcivcrordnung vom 12. März 12100 bereits vorgesehen. Sobald der Revicrdcamte dcr Uebcrzcuguna ist, das; mcm" Kiidcl aufacstoüt werden müssen, so kann er das schon auf (med der bestehenden Vorschriften vcrlmmcn. Wenn die .Herren Akdcitcmwrtrctcr beute wieder" davon gesprochen lmdcn, (*I scicn anf einer großen Anmdl don ;Jccbcn nicbt acni'mcnd Kübel anfmcstcllt, sd mögen sie doll), worauf wir Romrnisiarc dcr Bcradcddrde scbon immer in dcn Vcrimndlnnqcn ch Zondcmnosckmch acdmnmcn [ml)cn, dcr Vcradolwrdc dic ;;ckdcn dcxciclmcn, damit endlich dtcscr chin deo Anstoß» dcscitm: werden kann. Die Tcomfcknonofmgc beabsicbtmt das Tdcrdcramnt in Art einer “.'luofijlmmaoan wcismm ;11 der (köcstmddcitovolixcidcrordnmm zn rcqcln. Co da: damit nocb ;111'11641clmltc11, wcil dic Vcrkmndlnnqcn jm
_ _ _ _ * Zondcmnssämssc vorbei“ nos) acnimcndc .Kldrmm acdc" sollten. aM::cr vcmandmcn ;1: ?dnncn, m::Ukc man "sick d:?» film ,
_ Tic_chsct:tattr1g dcr ZumMvaiscrdcxicsc[mm !st in unsern Mmtndxyacn *.*-oracxcdcn. Was dre Amklarmm dcr chlchclmtt
! (111er Bekanntgddc dcr (Vesaljk, dxc d111'ck1_ dic *Wnrmkrnuktch ' draw, andctkim, !0_mdchtc_ ub crxtc Tatmcdc cm*almcn, dic ' jcdcnmUo bored: d.:snr n'mcht, da!; die (scralyr m wcncncm -
Make ct'famn wird, Mcnac ch in dcn (Amden abacscutcn Koteo um das 4 hrs .';facbc amen fmdct' acsticqcn. mmmcdr kakltcb d€c dam bestimmte Welcqcndcit zur Ver
ricbtnna dcr Notdurft dcnnut tmrd. Wenn dtc Aufklärung noc!) *
nich: itdcraU acmmcnd ackakt dar, so imd co, leider Gottes, die fremdsprncbiacn Arbeiter, dtc nicht darauf achten, Jeb alaubc, tmc!) mehr in irren, da!"; die Neuser dcamxsn dcmcbtct lmdcn, das; auch dcntscixc Arbeiter in dtcscr chxickmna dcsnaf: wcrden mußtcn. Co 11"! soanr vokackommcn, das; Abortkuch mmwam umacstoßcn wnrden, Wenn dre Hern" *.*lrbcitcwcktrctck cs stcb anqclmcn sem [asien wollen, 121" Kameraden in dxlcdrcn und auf dtc Frwoitmt solcher
, Handlmmonkxsc lxmxnwctscn, so wurden ste stet) nm mc „Zacke 2:ka Nc :!kcroficmlxcbuna ] dcr Voréwrstm m polmicbcr Zpracbc denkst. so kann tel) nut ! Lonsmrmcn, dat“; dtc Kcnntnxo 0er dcnrsckxn Zprackvc unter den zvolUxscch :'[kbcchTU m außerordcmltcb aroßcm Maße ver
? bkrtkkt tst
cm awéécß chrdchst "werdcn
_ In den 11] Jahren meme: Tnnakcu nls Zcintdd a-thMotuercr babe ub, obwohl tcb vermont der vor
m'wmmcnkn (Olescvc'n'tézvertctluna arcade besonders mu Ttäncrn '
p(msebc: Zinmen m vcrimndein lmbc, noc!) me“." em cmnch MK! m;! emcm ".'lrbcmr mittcw Tolmcn'cbcr vcrtmndcin muiicn, Zyxr Tt Arnual Ick arsmnc mtr, kurz nnr cmmc !!"!“xe mtwttrxxcn, die steh auf dtc Front des Henn ("-ctmmmt Mnknet bcmbtn. wu man snd außer dutch mc Vcrdimnunq deo Kats km: Waker und dura» den Ttnndpor: an Zitefcln usw. untcr Tame du Mrbkmunq der Krim? m ckUarcu bat. War baden miucbt, auf expcnmmtelltm Wear der Frage nahe m treten, ob eme Fnttanon von Wutmlarvcn durcb du zur Aus fülluna dientndm Ttheoersapmaücn dcnkbar u't oder mtbi. Und haxn: sub er eben, daß du Larven überraschend leicht mit Mann durch ?diQt Muffen kxmdunhatspult werden. Wir gimm- so vor, das; mit m» das Material nacb det Komaroin amm- ausstebtm und dann um den "“Reden-'n Woven von KTW! Komqtbße 2 m [a t Altthfdhrm fullten Ta bot dum «mm, das» dat em Material, «! man «und über li„ nm Wtöße uu, Larven m m tmtmnbalbtnSm-wedu untreu, Wetmmon k!. daß in Ungarn prove Msoä der Kat in den Uttar
der polizoilichcn *
311 den letzten *.Uionatcn ist nämlixb dic *
Der beste Vewcio dafur, das; *
v as hineingelagert wird, so gibt das einen gewi en er, _daß man dort auch oben an den KapPen ssdie A..: gachwetsen konntx. Denn naturgemä halten "ck die ' uberall da am langsten, wo fie orgams es Material, das .. al_s Nghrung dienen kann, z. B. fau endes ' ol_z, vorfi ,' Hier smd MS 1th dagegen alle Versuche, An ostomal .“ an den Kwpperz nachzuwersen, fehlgeschlaZeen; es fanden sich - gcxnzeWRerjye qhnltcher Wurmlarven, a r niemals solche - mrt Stcherhett _mit „ Ankylostomalarven identk ziert WZ konnten. Derqrttge ahnliche Larven fanden si aber auch großer Zahl m Schlammproben, die von der Strecke se taerten.K _ck ff _ _ ' err na p atsäteter Ecklardt bemerkt Herma. ., bergxat Benn old gegenüber, da die Arbeitervértreteés- bemuht hatuten und auch ferner noch bemühen würden ' Yergldute uber das Wesen der Krankheit aufzuklären., * offentlrchen Vexsammlungcn - so" auch in einer in Essen " seren dre Arbetter _vor der, Verunreinigung der Gruben usw gewarnt und (m_f dte_Nachtetle der Nichtbeachtung hingewies worden. _EH wurde thn freuen, wenn aus dem Essener Rev“ Klagen [)xeruber nicht laut würden. . '
Was nun die Ueberseßung der Bestkmmungen in frem
Leuten zu tun, als Herr Oberdergrat Bennhold anqenomW lade. Es seisn nach seiner Ansteht nock) vielfach Pölenund ix_tffer) in größerem Umfange der deutschen Sprache Ui! machtrg, da[)cr erscheine es notwendig, besonders in polnischer Sprache diese Arbeiter über die Bedeutung der Wurmkrankhen aufzuklärek.
Der Herr Minister für Handel und Gewerbe: Ick werde ernstlich prüfen, ob die unterirdisch beschäftigten Arbeiter die nicht dsutsck) verstehen nicht von dieser Arbeit ausZUsclsießÜ smd. Wenn wir energiscé) vorgehen, dann wird sick) bald zeige„ daß von den polnischen Arbeitern eine viel größere Zahl deutsch versteht, als es jeßt den Anschein hat. Die Anordnungen in polnischer Sprache bekannt zu gcbcn, auf olche Konzessionen können wir uns je „t in Preußen nicht einla en. Eher werden die polnisxhen Ar eitcr von der unterirdischen Grubcnarbejx auSgeschloncu wcrden. Darin verstehen wir keinen Spaß mehr,
__ Bezüglich der Arbeiterdelcgiertcn, die Sie zu haben wunschcn, kann ich Ihnen nur empfehlen, zunächst zu sehen, mj: weit wir kommen, wenn jeder von Jlmen oder irgend ein andcrcrer Arbeiter, der Ungehörigkciten bemerkt, bei dem Steiger odcr dcm Revicrbeamtcn hierüber Meldung erstattet. Ich habe jcßt keinen Anlaß, gcgen Werke einzuschreitcn, die es nicht am Plch halten, eine derartige Einrichtnng zu treffen.
Nun kommen wir zu Punkt [ck.
__ )err Geheimer Bergrat Meißner: Dic Maßrcqcln 31er kamp ung der Wurmkrankhcit sind auch darauf gericdtct worde» ein Mittel bclmfs Desinfektion dcr Gmdcndaue ausfindig zu machen. Da Versuche im Laboratorium ergeben dansk; daß Kalkmilck) bereits nach einem Tage die Eier nnd Larvev vc1*n_icbtct, hat man zunächst auf mehreren Zechen eingehende Ver1uchc mit diesem Mittel angestellt. Dic Kalkmilck) wurde durch die Bcricselungsrohre in die Grube gebracht und daselbix der_tcilt. Es ergab nc!) aber, das; die Kalkmilck) bei Zutrittvoa Last seln“ bald m den Röhren erdärtete. Auch konnte cinsicbx- barer Erfolg dieser Kalkmilchberieselung nicht estgestcllt werden Auf _Zeche Shamrock hat sodann Herr Dr. runs zusamm mit _Herrn Direktor Meyer eit Ende November U. I, eingehende VU'UTTM mit Desinfektionsmitteln angestellt, und zwar
]) mit einmaliger intensiver Bcsprivung mit Kalkmilok. 2) mit 100/0igcr Kockxsalzldsung,
:5) mit 1/-_."/0igcr Karbolldsmm,
4- mit Abwasser von der Nebenvrodnkmcwinmmg,
s)) mit doUstémdigcr Ilnstrocknnng der Strecke.
Die: Versuche mit cimnnliacr chx'ivmm mit Kalkmxié wach völlig negativ, bei den mit 11)" „iger Kocbsnl'» nr: ';,émtacr Rardolldsmm zeigte sick), das; nach zcimtcmigch ricjcluna dic mmgcscstcn Larven noc!) nicbt alle getötet "Mkr:
* dcr Karbolacrncb war schließlich unortrcialicb chordcn ::: Pcrmch mit dem Ilbwasicr waren vor dict" Wocch, alz [::; nder doo Ergebnis Mitteilung gemacht wnrde, noch nm)! 5:- qcscbloyicn. In den Trockcnstrcckcn waren nach 10 Tagen a'.- Larvcn cntwickclnngonnfdljia ncwokdcn.
Wie die von Herrn “.].Ucdixjnnlmt Tcnlwlt s. ;; - *Il1z6stcdt_acstcll_tcn Versuche mit '„"Uacr Krcfolldsmm „*.*:- acmlchj Und, in mir nicht bekannt. Eine absolnt stcbcr wwch-x . Teomkcktwn dcr (Vmbcnräumc erscheint iadrigcno kaum mwN;: wcnn m_cm etwa ein Mittel angewandt wird, Mo die ('m 1:2! Landen 19701“: bei der Wcrülvrmm totct. Denn die (**-rnbcntyxz cmcn odcr mclxrcrc Tage unter eine Tcoinfektionolosuna xn sck-c [ml:c icb nici)! ftir auszfitldrdnr. Em Abfließen dcr Losmm ::; dcn Abbauen und “.*ldbanstrcckcn ist nicht m vcrlnndcrn,
T_tc Vcricsclunq markt Uvmfclloo insoickn mmnnstm, 5-4 durcb "c die Kotmaöcn mehr verteilt werden und die Fcnchakc“ in de:“ Grube crlwm wird. Tas; durcb ste nber m crstcr LW dtc mm (Vcdctbcn dcr' Wurmlnwcn ndtmc Zärlnmmbtldxxks cr'xcnat wird, mochte ich cmscvtcdcu bcnvcifclu. Du“ mend"- _ Gruben dürften von Natur ano acnsmcndc Fruchtigkctt tmve“.
um den accmnctcn *.*-'älxrbodcn m brich. Herr Dr, LMM [mt «var bci komen Versuchen anf Zlmmrock qefundcn, ds"; d" ycwotmltcbcr Vcrtcscluna einc Ortwnch-na von Larven i:;:' sand Keb alanbe aber, die nmuklnbcn Verhaltnis“ waren R" diesen Vcrünbcn insofern verandert. nls cmc chwcncnrm ?" „ Strecke verbindet! wurdc. Tac Veticsclmm mird ma): r*? ; mmem mwacfuixrt, sondern nur von Im m Im, m r»: ; Strecken :volxl nnr cm oder kwcnnal, an den Arbcttdt'uUk-k“? ' vtcllctcbt drctmal m der Seine!" Der dabei ctmmtc ZOO"? , wtrd_1mch und nach dureh den Wctteütrom macher atu1ct.x'"“ um da iebncllcr, je stärker dcr *kacttckseram und se 11017: :ü? Temperatur rst. Co ist daher auch nich! crsmunlicb, wc"?- 3“ e_“mcr (Muhr, mic .“mnsa, tray imrkcr Mncscluna und «*:-WR nc m der Nabe takt mäcuckucr Gruben nent, dn W;:xß kmnkkmt noeh teme Vcrbkruuna nefundtn ha!. Die (Arndt * eben warm und von Natur lrockcn Um abet die Fmac I'"- Emwnkuna dcr Aeticseluna mdaltcbst m "orm. hat das [**-“'T- bcmamt vor eichn Wocbcn dcm cImma der Hammer “." Z'“ auf “"Es IMT Julm mc Ventsclmm tmsnllen m d:::?-“'7* smnataebtn , ulm soll eine von Nam! trockne (Umb- "“K“-'“ 'Wenn also irgendwo du Emstcllnm rer Retitielmm ?“ Eksolq in Remo auf die Abnahme der Wurmkmnkbk" „"'“ wird, so muß er in!: er mam Angenommen, der VM!“ uaäde diesen YRQ 0 wurde ca sub muäebs! smatn, ob "3 dit ungunsnae ! ua der !!etieseluna meln dadunb "ka'- emsänankm lte „ daß nich!, wie es bisher meist aestbitm, “7 enen. dann n : se ! statt mn stajtmm .Zu-think, sank?"
' km" und unter dun oon Jmuém nm amné'"! !
Laöemenqe demie“ mcd. “!!?-"1 kann SWO dit läd“-
Sprachen betrifft, habe man viel mehr mit fWMÖsPWchigen 7
irkung der Berieselung meines Erachtens da fast ganz be- Leßjtj , wo man statt des gewöhnlichen SprißverfaYrens das Stoßtränken _awyendet, dqs heißt also, das Sprißwa er in den Koh enstoß emfuhrt. Dre ErfahrungUx in Saarbrücken und ein en Gruben m Westfalen und Sach1en haben ezeigt, daß bei iesem Verfahren, wo es_anwendbar ist, das "txt bei nicht ?" fester Ko le, uberhaupt kem Staub entsteht, da also auch 111 der Rege mcht nur das Beneßm der Abbaue selbst, sondem auch der Abbau- oder _Strebstrecken entbehrt _ werden kann. Man ist von dem Stoßtranken meist wieder abgekommen, weil
* es den Nachteil hattefs daß in Flözen mit weichem Nebengeste'm
dieses durch das Wa er auf eweicht wurde, und dadurch leicht eine Verunreinigung der ohle und eine GefäYrdung des Ausbaus eintrat. Vielleicht aber [affen sich die e Nachteile vermeiden, wenn _die Menge _des in die Kohle eingeführten Wassers den Verhältninen ent1prechend geregelt wird.
Es könnte nun auch in Frage kommen, ob ni t eine zeit- weise Einstellung _des ganzen Betriebes an besonders stark verseuchtxn Abterxungen _am schnellsten und__ durchgreifendsten zum Ziele fuhrt. Emen sxcheren Erfolg wurde dies Mittel allerdings nur dann haben,_ wenn bei “ der späteren Wieder: belegung nur solche Leute be1chäftigt würden, welche wurmfrei sind. Das; diefses Mittel große wirtschaftliche Nachteile "r die Gruben im Ge olge hat, ist unbestreitbar. Immerhin wir man alle?: es andere, wsniger nachteilige Mittel nicht gibt, es ernstlich m Erwägung ziehen müssen. Von Bergbeamten, die mit den Verhältnissen im Aa ener Bezirk vertraut sind, ist mir gssagt worden, daß das Ver chwinden der Wurmkrankheit hauptZWlick) mit darauf zurückznführen ist, daß die dortigen Unterwer sbaue, die diä) als besonders stark verseucht erwiesen haben, eingesteüt wur en.
err Dr. Bruns: Die von Herrn Geheimer Rat Meißner ange Ührten Versuche auf der Zeche Shamrock sind in folgender Wei c angestellt worden:
Der Plan zu denselben ist von Herrn Direktor Meyer und mir eibgehend vorher be prochen und der Verabredung gemäß durchgeführt worden. 57 ir gingen Yo vor, daß wir die natür- lichen Verhältnisse möglichst nachzua men suchten, wie sie in der (Grube gegeben sind. Wir seyten Kotproden offen in der Grube auf durchsochten Holzplatten aus und sahen zu, ob die Eick und Larven durch die Verieselunq mit dem Tesinfektionsmittel ab- getötet wurden oder nicht. Es wurden täglich von den Proben kleine Partikelcben entnommen, und täglich untersuchten wir einmal, ob in der Strecke selbst eine Wciterentwickelung statt: gefunden hatte, sodann ob die Entwickeluxxgsfä?ix1keit überhau t aufgehoben war. Ersteres geschaZ durcb dire te mikroskopi[_)e Bsobachtung, letzteres dadurck), da wir die Proben mit Wen er usammen nnter günstige Bedingungen, d. l). in den Brutschrank ci 28-300 brachten und nun na mehreren (4-8) Tagen zufaden, ob eventl. aus den Eiern stch Larven gebildet hatten. In Wirklickffcit wird der Kot ja oft noch durch Kohle verdeckt; dann wird die Desinfektion noch schwieriger, da dann das Mittel wcniger [Licht eindringt.
Auf ZccheShamrock haben wir so in Strecken mit erhob: licher Temperatur, die wir täglich kontrollierten, Proben aus: gcseßt. Die Strecken selbst waren durch verschloncne Türen von jedem Verkehr abgetrennt; vor “eder Strecke wurde dur Anlegung einer ca. 2 rn breiten Ka grube dafür gesorgt, daß kein InfektionSmaterial von dort in die Arbeitsstrecke verschleppt werden konnte. Zunächst mußten wir nachweisen, daß bei ge: wöhnlicher Bcricpclung cine Entwickelung der Eier zu Larven stattfand. Die Bcricselungsmengc war die auf Grube Zlmmrock iiblichen and der täglichen Vcrdrauchömcnac und der Gesamt: strcckcnlängc berechnet, und betrug U) Liter für 1 111 laufende Strecke jeden Tag. "Ilm chi ncdcncitmnderücgcndcn Strecken wurden die crstcu Vcrsncbe domcnommcn. Auf der einen wnrde in dci“ Zeit des Versuch dio karicscimm eingestellt, wädrcnd (mf der anderen dcricsclt wnrde. Auf der nicht be- ricscltcn konnten wir, wie [111ko acwicbtommlmiscbc Bcstixnmmmcn dcr l7i11anfgcdrachtcn Proben bestätigt wurde, schon nach einigen Tagen eine smrkc Eintrocknmm dcr Kotmasscn konstatieren; in 8 l!) Tamm! trat eine Abtdtmm sämtlicher Eier cin, wäbkcnd anf dcr ncwdlmlicb bcrioscltcn Strecke, die sonst die gloicbc Temperatur dm'dot und unmittelbar“ dadigücr [m_], während “."/2 “.Ukokmtcn lcdcndc cinackavscllc Larven *ich dicltcn.
Wav mm im diesen einen Versuch qilt, gilt damit jedoch ncht olmc weiteres fin" dic qmm“ (dec. Nur für die gleichen vlwsifnlxscbcn chingmmcn ist ein gleiches Vcrsxtwokcfnllat ;1_1 erwartcn, IT!) 2in damit in keiner Achse gesagt !mdcn, dax; mm die Emstcllmm dcr chricsclnna an allen Stellen in R 1" Tagen dmc “Ildtötmm der Eier i111t§3cfolae lmdcn würde. Der Wert imer Einsthmm [Quai noc!) von einer «amen NAU? anderer Umstande nb, insbesondere d;".von, ob nun ein erhebliches Z„:x1mn!1c1odcfi;it dcr Luftr'cncimakctt nnd infolgcdcffcn Ein twämmaocriämnunacn crnclt wcrden, Tam kommen aber :1*:-*dcr melo Momcnw in ?kctmcbt. Co dcsondch dic tmtiirlicbc KcaKankmt dcr (Amden, dic 'Uowv'tml des Bodens, Fcuänmkcito ackmk nnd Menne dec- cnmcdcndcn Luft!"!romo, Tempcmtnr usw. NM cm der Hand von cmacdendcn Llcsmnmmmcn uber den .'rcncb:mkcitoactmlt der Luft 1x": ct) moaltcv, m prnfcn, ob nur c::i dxcscm Wege wetter vomcdcn konnen, ob die Einstellnnq dex Vcrtcsclnua cms annitmc. d. !1. anotroäncndc Wirfuna lm: odcr mch. Wei dcn cmanch Tchmfckttherch war die Weweltmma mcm r*»oUstandm !":stm-t, nur etwas acdrmiclt. Eo n'mdcn pro kanicnch Mctcr cdcnéaUd WLUcr dcs Desinfektions- manrmld vcriprtvt M1! cmnmliacr chsorimma mit Kalknnlcb tmbcn wir kcmcn Erfolat actmbx Als dann tc'mljcb weiter mit acwolmlubcm Wasn't bcricfclt wurdc, fanden wn m der Strecke M""! "oed kum Fm lcbcndc Larven !!!"" Kocbsnlxlosuna im! V:? *.*:Ttrkmm achadi. das; nach cxwa 12! dw 14 taaltcb cmmal vor acyommcncn Lkricsclmmcn dxc audacicstcn Vrodcn wobl eben!:alio ""ob" der '!Mficrcntmlnnm duch die starke KoÖsalxldmna mcd! mcm cntwntclunaoéadm wach Mn * ;pronmmcr K-Ubolsankc jmbcn wn nach 1" T.“.acn cbcnfan kcmcn Erfolg crucl! Tu" *llrobcn smd «var m der Zercäc sclbst mcd! wcxtcr cn!:;*:ckc!t, haben aber tbrc Enthctclunasfndmkctt m kemor 'I: «sc (_!!!acbnßt Etwa ck16 alcxcdc Rciulmt damn tmr auch. als nur "an der Karbollosuna cm *.*lbn'as'ct dcr Ncbcnprodnktcn acwmnnnadanlaac. das aewrfic Mcnam pon lecnolcn und chkolcn aufwies. mr Lkmselmm vemnwacn _
Weitere Vcn'ucbc mt: n:»(b cm.“? "chm anderer Jcoimcknons mme! smd noch im (Kanne. vorlauüa vcmma nb nacb du??" Mtinchen tmend cm Mate! als un Deamscknon dcr («mbc sm dxc Prana in Reicht kommend mä): m empfehlen
ven Vtoftüor Tt Lob!"
in Wessfalcn tatiäebluv sabo" durchatfubrt und.
('n': Tküäjmunq meme! Inschmuna enxnommcn haben. das; das
Hau t ewj t au die Yroph [axe gelegt werden muß. Das da puYs er n'f t hin em, 3 Gebiet der Desinfektion weiter Zu ltivieren, J möcke aber tt_icht unaUSgesprochen _laffen, aß man in die er Beziehung _mcht all u_ große Hofnung haben oll, und daß man dre Zett und Ar ettSkrast nach nne vor au! die Maßnahmen der Prophylaxe verwenden soll. 'Das lehren auch die Beobachtungen im Auslande. In Belgien haben aUSJedehnte Laboratoriumsarbeiten ni t ein einztges Mittel ergeben, welches praktisch und mit E UB Anwendung finden kann. Ein im großen anwendbares esinfektions- mittel, welches, wie ge médert wurde, namentlich im Momente der Berührun vollkommen wirksam sein soll, werden wir über- haupt niét Zekommen. Diese Wirksamkeit würde wohl nur eine Kok) en taubexplosion haben. Der unterirdische Gruben- betrieb ist o kompliziert, daß unsere Maßnahmen der Des- infektionstechnik versagen. Kem DeSinfektionÉ-mittel wird in der Grube- denselben Erfolg, zeigen können wie im Laboratorium. _ Für mich kommen dahex dj_e hier unter ;? bezeichneten Maßnahmen erst in zweiter7Lmi_e m Betracht. Die Beseitigun der Exkremente ist und blelbt dre au tsache. _ Da eigentlicJ nur der mit Eiern behaftete Kot _elbt an dem Orte, wo er abgelagert oder dort, wo in er ver1chleppt wird, die ?nfektion erzeugt und der Grubem lamm nur dadurch die Jnfe tion be- günstigt, daß Larven und Eier enthaltende Kotteile einen feuchten und warmen Untergrund bekdmmen, so muß die Berxeselung indirekt günstig für die Enthcklung der Keime einwirken, in- sofern als sie dafür sor t, da der Kot sowohl durch Diluierung von einer kleinen Ste 2 an einen größeren Beztrk verbreitet wird, als auch dadurch, daß bißher tyockene Stellen der Grube in feuckäte umgewandelt werden. Die Berieselung kann also nicht a ein zeitlich mit dem Aufflackxm der Jnk710§d0mja§1§ in Zusammenhang gebracht werden, 1ondern es ist ihr auch ein gewrffer Einfluß auf die Vermehan der Wurmkrankheik zu- zuschreiben. Die Behörde wird daher zu prüfen haben, welche (Zefal ren .die größeren sind, die Gefahren der einmaligen Staub- explos)ion oder die Gefahren der ständigen Verschleppung und Verme rung einer Krankheit, die bezügli der Anzahl der Betro enen viel mehr in die Wagschale fä t. Daher bin ich vom wiffenschaftlichen Standpunkte weder ein unbedingter Ver- ehrer noch auch bekämpfe ich die in anderer Beziehung segens- reiche Berieselung. Nur sollte man sie nicht schablonenmäßig aufrecht erhalten, sondern nur unter besonderen zwingenden Umständen. “ Zu meiner roßen Freude kommt auch dieser Stand unkt bei der König ichen Behörde me?r und mehr zum Durch ruck). Den ziffemmäßigen Beweis da ür, daß die Be: rieselung allein oder doch Zauptsächlich die große Verbreitung der Krankheit herbeigeführt at, kann memand bcibrin_en; aber es spricht sehr viele?;- dafür und nichts dagegen, da die all: cmeine Einführung der Berieselung als ein wichtiger Faktor ?i'xr die Vermehrung und Verbreitung der Krankheit angesehen werden muß. _
Herr Geheimer Bergrat Meißner: Zu den Ausfühmngen des Herrn Löbkcr möchte i bemerken, dax; die Wurmkrankheii nicht bloß im Dortmunder * ezirkc so stark verbreitet ist, sondem auch in Belgien, wo meines Wissens die Verieselung nicht existiert. Auch iL die Wurmkrankheit vor Jahren und Jahr- zehnten schon in rankreich und anderswo epidemisch aufgetreten, wo an eine BeriYselung noZ nicht gedacht wurde. I möchte davor warnen, a zu große offnungen auf eine Einste ung der Berieselung zu seyen.
Herr Medizinalrat Dr. Tenholt ist der 'esten Meinung, das; die Berieselung zur Verbreitung der Krank eit beigetragcn lmt. Er habe wahrgenommen, daß auf den infizierten ?_cÖen, auf ddnen die Bcriesclnng eingeführt wurde, die Erkran macn yldvlicb medmcn, auf denen obne Bericsclmm aber nicht, und rührt dichn einige Beispiele aus seiner Praxis an. Was die Desinfektion der Gruben anbelange, so komme es ;nnäckxst darauf an, zu wissen, wo die Keime am meisten oordandcn seien. Tics fcbcine [mnptsäcblicb vor Ort der Fall m sein: die Koblenbaucr und Koblcnlcbrlmucr seien viel zahlreicher und in stärkerem Maße erkrankt, als die in den Strecken arbeitenden Leute. Die eigentlichen Arbciwmmktc müßten von der Desinfektion am meisten getrofjcn werden. Auch auf den Fadrtcwkönnc dic Uebertragung nattsmdcn, diesc seien aber vcrbälmismdmg trocken, nnd Trockcnbcit töte die Larve schon in eincr imldcn Minute. Tiefe längst bekannte Tatsacbo - schon Leichtcnstcm war sie bekannt - [*.-abc er schon vor Jabren durch wiederholte Versuch.: im Lnboratorénm, direkt mmer dcm Mikroskooe sogar, auf dem trockenen Tbicktalaic, dcsnndn. In keiner cimigcn trockenen (Umbc komme dcr Vorm]! “nor. R“.“dncr [mit cd auch für not- wcxxd'm, dic ;;tmmcmngcn d'.» m cincr acwiffcn Ödbc an den thsxcn :,n dcoinfiäcrcn. WN! er die Beobachtung gemacbt imba, daß die Larven, namentlich Die jungen, an dem feuchten .?)le in die Hohe wamdcricn. *le1 den Firstcn bade cr, tros mbi- man“:- Untcrsncdmmcn nicnmlo Anknlostomnmlarvcn finden konnen. Die Larven, die er do:": acfunch bade, seien adnlicbc, aber andere Larven acwcscn. Es gäbe sehr viele *Ilrtcn von sogenannten Nlmbdétwformcn, :vom auch die *.*!nkvlostomumlarvc aclwrc, die aber troß ibrcr QTVR" “Ilchnljcbkcxt nnd ihrer alcichcn chcnobcdmanngcn nichts m:: dcm Anknlostommanrm m tun hättcu. Zolcbc Larven ündc man auf allen Gruben. auch auf denen. n'a nxcmalo cm *.*lxxk:*'.ostomumwnrm gcwcscn sei. Er befürchte, da!": man auch m V:c::11bcm, wo man dlc Anknlostoma lawcn anacblich an den K,:r'ch [an den Firstcnv gesunden babe, diesem Jrnumc andcxkr:«rc'a[lcn sci.
Auf Zeche (Kras ?.me !:„ch man den Vcréncb acmawt. mit einer '„ proxcntmcn Mexizxxpmng zu bcricscln, Ter (KMU!) in der (Knabe set abcr Uw»? ;;rch.::1gcnebm*x1kn'c5cn„ !"o dai; man weiterhin davon Adsmnd **«c::.*:7::::cn bqbc. “Kemer sei auf chc Latdmmcn auf der Z. ZMF; €*.?! größen!" .Vcrsmb mit ' ;pxo xcntmcr Knosollosmm acm:.*.*: worden. Ueber die Eracvmöc konnt, da der Vcrünb cm*: ?:;mlub gcmacdt scx. nacb mw: bench: werdcn. “.'iui dcric;.“x': (Umbc bade mam m eme? anderen Adtctluna dtc Zr“ *". nnd Zwßc mt: Kalkmxléd deardcnct. woher man 5:3.) *.*c"„*".*ckrr Zvaaacn, 77:1" src sann: Wx Jahren m „Gmckauf“ ;;: "IicrxcstlunaochäM ancmpr'ochn woxdcn smd. dcdmnc, dxc **"..S- :*.m besonders UMR“. haben
Der Vonragmdc da!: .*"; Kalkmtlcb fur das dcßc Teo infcknonswmel Vor ".' od“: K Jahren ke: au? dc: Zerbe Matthias Ztmnco dte Nos.“::"?'*x:t ausgebrochen, "o ck72"; 'am: mbc *fndc hätten anom Mt.“: müffm. Dumb tmc anmd mbc &eomfcktwn nm KINXRI.Ö dab: man dn K:;nkd-cx: .:::»
_ ' müßt" amen dtc Wurmkxxak'»: Zu *Umxkt . habe _ck) das _ „att mcd! aenommm, n'"! dxc don anacjnbxtcn Maßnahmen ,
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WMMUNK ML::M-Öcn Trockrnch dcr (Amba- mv rm?“ ::;sdmrm ?»:ng
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die aber nicht so hohe Temparatur habe, scheine ihm für den Versuch nicht recht geeignet u sein Man MÜYL hierzu eine Grube mä len, bei der die urmkrankheit in edeutenderem Maße he che, die hohe Temperatur, mindestens 250 C., aus- zuxvßisen habe und auf welcher die ganzen Grubenbaue berieset wur en. err Bergwerksdirektor Lüthgen ist fest davon überzeugt, daß ie Berie'elun einen Einfluß auf die Verbreitun der Krankheit geha t ha e, er ist aber auch überzeugt, daß te zur Verminderung der Kohlenstaubgefa r durchaus notwendig ist. Die Zeche Julia sei auf seinen ntrag von der Verieselung befreit worden. Daneben habe man aber noch eine Station, die die Wurmkranken ausxondere. Die dreimalige Unte uchung habe schon den Erfolg ge abt, daß die Zahl der Kran en von 19,5 auf 13,5 “ und dann auf 6,3 0/0 heruntergegangen sei. Hierin liege allerdings no kein Beweis, da dre Einstellung der Berieselung von Einflu ewesen sei. Au Grube Von der
eydt werde unter ganz g eicZen Verhältnissen die Berieselung ortgeseßt. Erst wenn man auf die Dauer "1: Julia einen größeren Erfolg erziele, so würde dann ein tatsächlicheTNesultat vorliegen.
err Bergrat Behrens: Wir haben auf die Disinffektion der rxben einen besonderen Wert gelegt, weil wir uns agten, daß wrr die Gruben immun machen müssen, wenn wir später die in so großer Zahl behandelten Leute in die Grube zurück: chicken wollen. Aus der Statistik für Zeche Shamrock ergibt ick), daß 402 Mann einmal 59 „ weimal und 8 „ reimal
bexandelt werden mußten. Leider ?aben die bisherigen Ver: su e mit der Desinfektion sehr enttäu_cht und zu keinem Ne ultat geführt. Wir dürfen aber vieÜeicht hoffen, durch die Abtro ung der Grube und durch die Einstellun der Berieselung zu gutem Erfolge zu kommen, Den Versuch; auf Zeche Shamrock, den Herr Bruns besprach, halte i für vollständig eimvandH-frei. ES sind dort 2 Strecken beoba tet worden, von denen die exne trocken gelegt, die andere weiter berieselt wurde. Wenn nch nun ergeben hat, daß in der berieselten Strecke die Würmer gediehen, in der trockenen Strecke aber nach etwa 10 Tagen eine vollständige Abtötung der Würmer eintrat, fo erweckt das bei mir das Vertrauen, das; wir auf die em Wege etwas er: reichcn können. Bei der großen Wichtigkett der Angelegenheit kollte man doch die Versuche in dieser Richtung, d. h. die Ein: tellung der Berieselung, begünstigen. Ick verkenne als Direktor von Schlagwetter- und Kohlenstaubgruben die große Gefahr durchaus nicht und würde Mich hüten, bei einem Grubengebäude wie Shamrock oder Hibernia die Verieselung nun vollständig einzustellen. Man könnte aber z. B. durch die Einstellung der Verieselung in einzelnen Grubenabteilungen Verhältnisse s affen, durch die Maffenerplosionen noch immer vermieden u doch eine langsame Bexteinng der Gruben von den Würmern herbei: geführt werden önnte. Ich spreche cm die Bergbehörde den Wunsch aus, daß man mit der Erlaubnis zur teilweisen Ein: stellung der Berieselung nicht so lange warten m" 2, bis die ch'uche auf Zeche Iulia, die 6 Monate dauern onnen, ein Resultat ergeben haben. Innerhalb dieses Zeitraumes könnte schon viel zur Verminderung der Krankheit etan sein. Bei der Einéztellung der BeriZelung können ja auch ?esondere „,' heitdma nahmen vorget" rieben werden. Ein Revier, wei von der Berieselung befreit wird, würde nur mit wurmfteien Lcuten zu belegen sein.
Der Herr Minister für Handel und Gewerbe: Dcm Hcrrn Vorredner will ich gleich erwidern, da?; ich Anträge in dieser Beziehung in woblwollcndstcr "“Reise prüfen würde.
Die Diskusjion gebt dahin, daß alle Redner dxe Bericselunz, die einen hoden Grad von Feuchtigkeit erzeugt, dei gleichzeing dodcr Tcmpcratnr als der Entwickelung dcr W1mnlarven förderlich halten und da?; es angezeigt erscheint, Vw'uche zu machen, wie fie „Herr Behrens empfiehlt. Die Anträge auf Befreiung von der Bcricscluna werdcn zvir genau prüfen, denn der (chain dcr Mascnkohlcnftaubcxplononen dürfen wir uns nicht aussescn. Die Versuche mit der Abtrocknunq der Zmcken sind sehr wickxtixx und werden dcffcr zum Ziele führen als etwas anderes. Die mbcrste Desinfcttion ist die Trockenheit. Tie Mcinungovcrschiedcndeitcn über die Wirksamkeit der Tes infekjionomincl werden in nächster Zcit durch die Beendigung der zur Zeit angestellten Versuche bcdoden werdcn. Darm scheinen alle übcrcimnstjmmcn, das; bisher dur_cb M T» infektion sebr qcrjnafügigc Erfolac erzielt wordcn nnd. ch bin aber der Meinung, da;; man sub nicht abschrecken laFcnKoU, in etwas großcrcm Umfange als biodcr mi: Tcd'mfckiondmimln vormgcdcn, und schlage vor, auch einmal einen Versuch mit Cdlormagncsmm, mnacbü im Laboratorium, ;u machen. T'm'cs wird vielleich: avm» wic Kochsalz wirken, dabei wegen seiner bnperskomscch E:.xcnfcbaft die völlige Anoxrocknung dcs Komm staub» vcrknndcm.
Herr Ktmpwckvaftoaltcstcr Wienke dält dix Verickelum m den staudrctäch (Amden für notwendLa, wenn ne auch m e::vas acrmacrcm Maße ako gegenwärtig smnändcn könne. Tu *)lrbcncr w:":rdcn 51:2) bald daran gewöhnen, wenn die Berieéexxma mcdcr besch.]: würde und würden mebr Aufmersamkax namcmixéz dcxm *Uscilcrdctricbc. Tnsbetncb usw. üben müI-m Redner cmvüch: cdcnfalw. den Versuch m:: der eroexsm Em sthnna dcr Verteiclunn nt machen, dann 7?er fich mam. od dxc *LLchnistt rech habe. Vor aUcn ngcn Soüe mm M dxc VckchcLuna cmacsteUt würde. nur erfahrene Zerg Lcu:c dcixvafngcn, welche mit Gasen resp. "._Zencm umwgedm ::“:Fcn, 3:13.) mnßtc dafur gcsorgt werden. da!; mcd: Lm": 'm dae (“NMR c::mcfudst werde, und dak !“:Q ktm: WUK SINN?! konn:cn Tann winden wir so leicht am kcmcr Wettmwwäx: m Uchx'n bxxdcn.
Herr (chcxmc: Bekam: Meißner, Ick «Hsm» würde es sas: :mbcdchä) daltcn. wenn ume: germöm ZW“; mzüwxän dc: Vcrv'mb auch aus anderm ;Yxcdm. auß" Juxxx acm»: Mrd Wo die natixritQ-e FcuMmkm. Mt am" ' (Km? wamn, aroß "'t, :mrd drt émschunq det ' kaum tmmd welchen Nuvm haben Auch DW :ck fü? dn „**-:I. da?: mmm Vm'ucbx acht werdcn; drmzeu F:" ::*«.::nm, auch m den Haupt ' " to "& Ick" xx: exae Mmac troämcn und sed? femm Standes W du » bet Emsthxmg dcr Benescltma an dea IWW “ck im? kcrmcdren Mrd. dt: Vemieiuna answer!“ Du ck darm auch a.:: NÖ: Kong, wenn den du TW 51 "edu;
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Rus dcn Arminbtun en des Herrn Amma wcrden Zrc - J„- „RM “
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