§. 571. Der Wandrrgcwerbescbein ist in der Regel zu versauen: ]; wenn der Nachsuckoende noch nicht großjäbrig isi; _ _ l "17 t2 wenn er blind, taub oder stumm ist, oder an GeijieNchwäcbe n e ;
ZZ Wenn erjein oder mehrere Kinder befißt, für deren Unierbalt und, ofern sie im schulpflichtigen Alter steben, für deren Unterricht nicbt aenüsend gesorgt ist.
dDer Wandergewerbescbein darf außerdem nur dann vrrsagt wer en: icht4 ;venn der Rachsucbende im Inlande einen festen Wobnfiß n a ;
5) wenn gegen den Nachsucbenden wegen einer mit Freiheits- strafe von mxbr als sechs Wochen bedrohten Handlung Seitens der StaatöaqutWast die gerichtliche Klage erbobcn ist, oder Wenn er mit einer Freiheitsstrafe von mindestens vier Wochen bestraft ist, und [eit Vcrbü ung der Strafe drei Jabre noch nicht verfioffen sind, 01361:
6 Wenn er wiederholt wegen Verletzung der auf den Gewerbe- betrie im Umberzieben bezüglicben Vorfchriftcn bestraft, und seit Verbüßung der letzten Strafe dreiZabre noch nicht vkrfloffcn sind.
Der Wandergewerbeschein ann zurückgenommen Werden, wenn sich ergiebt, daß eine der im . 57 oder 576. bezeichneten Voraus- setzungen eniwrder zur Zeit der rtbeilunci deffelben bereits vorhanden geivescn, der Behörde aber unbekannt geblieben, oder erst nach Ertbei- lung des SÖLMSZ eingetreten ist.
§. 59.
Eines WandergeWerbescheins bedarf nicbt: _
1) WC? scibstgervonnene Erzeugnisse der Land- und Forstidirtb- Wait, dss Garten- und Obstbaues, der Geflugel- und Bienen- 5Uchk, der Jagd und Fischerei frilbietkt; , '
2) Wer in der Umgegend seines Wobnorts bis zu 15 km Eni- fcrnung von demselben selbstverfertigie Waaren, welcbe zu drn (Ge- genständen des Wockoeiirnarkrverkebrs gehören, feilbietet odcr geiverb- liche Leisimigcn,binsich11ich deren dies Landesgebrauck) ist, anbietct;
3) wer selbstgeivonnene Erzeugnisse oder selbstverfrrtigte Waarcn, hinsichtlich drren diss Lapdesgebraucb ist, zu Wasser anfäbrf und von dem Fabrzruge aus feilbieret*
4) WEL" bei öffentlichen Festen, Trudpenzusammenziebungcn oder anderen anßergswöbnliében (Gelegenbritrn mit Erlaubniß drr Orts- poiizeibcbörde die von derselben zu bestimmenden Waaren feilbieict.
Die Landesregierungen könnin in weiterem Umfange den Ge- Werbebetricb im Umberzieben mit Gegenständen dcs gemcixien VL!)- ?ÉWUW obne Wandergeiverbcsibein innerhalb ibres Gebietes gc-
arten.
§. 598. In den Fällen des § 59 Ziffer 1 bis 8 kann der chxcrbcbetrieb Unierfagt Werden, wenn die VoraußseYungcn des §. 57 Ziffer 1 bis 4 vorliegcn. § 60
Der Wandergeiverbescbein wird für die Dauer drs Kal€ndcr- jqbrßs cribeilt, er berechtigt den anaber, in dem ganzen Gebiets des Reichs das bczeiébneie GeWerbe nacb Entrichtung der darauf baftsndcn LandesstcULrn zu bxireiben. Someit nach §. 56 Ziffrr 1 das Feil- bieten von griffigen thränken im Falle besonderen Bedürfniffcö vor- übericbend gestattet wird, ist die räumliche und zeitlichcBescbränkung dieser Erlaubnis; im Waydergcwerbescbein anzugeben.
Cin Wandergewerbeicbein fiir den Betrieb der im §. 55 Ziffer 4 bezeichneien Gerberbe gewährt die Befugnis; zum GUVcrbebktriLb in eiiiem anderm, als dem Bezirke derjenigen Verivaltungsbcbördc, Welche ibn mißgcsteüt bat, nur dann, wenn er auf den midcren Be- zirk von dessen Verwaltungsbebörde ausgedehnt ist. Sowobl die Ausstellung als aucb die Ausdehnung cines dcrartigxn Wander- gerverbescbeins kann für eine kürzere Dauer, (118 das Kaiendcrjabr, oder für bestimmte Tage während des Kalenderjahres erfolgen. Die Ausdebnung ist zu versagen, sobald fiir die den Verhältnissen des Bezirks entsprechende Anzahl von Perjoncn Wandergirverbesiheine bereits ausgestellt oder ausgedebnt smd.
Die Verwaltungsbebörde kann die von ihr bewilligte Ausch- nung nach Maßgabe des §. 58 zurücknehmen. _
Der WandergeWerbefckycin enthält die Personalbe1chrcibung des Inhabers und die nähere Bezeichnung des Geschäftsbctriebes. Das Formuiar der WandergewerbesYciZZ bestimmt der Bundesratb.
. 1 a.
Der anaber eines Wandergewcrbestbeins für den Betrieb der in §. 55 Ziffer 4 bezeichneten Gemcrbe bedarf der vor;]iingigen Er- laubnis; dcr Ortspolizcibehördc, wenn er [ein Gewerbe an einem Orte won Haus zu Hau? oder auf öffentlichen Wegen, Straßen, P1ä§en oder an anderen 58611th1953 bOrjen ausüben will.
Minderjäbri en Personrn ist in dem Wandergenwrbescbcinc die Beschränkung mtsfxzuerlegen, da["; sie das Gcivcrbe nicbt nacb Sonnen- untcrgang, und minderjährigen Personen nwiblicben Geschlechts kann außerdem die Beschränkung auferleat Werden, daß sie daffclbe nur auf öffentlichen _Wcacn,_Straßcn und Pläyen, nicht aber von Haus zu Haus betreiben diir[en.
§. 600.
Dcr anaber eines Wandercherbescbeins ist vcrpflicbict, diesen wäbrciid dcr Ausübung des Geiperbebetriebs bei fick,) zu führen, auf (Fr]ordern der zuständigen Behörden und Beamten vorzuzeigcn und, sosern cr hierzu nicht im Stande ist, auf deren Gebciß den Betrieb bis zur Herbciscbaffung dcs Wandergewcrbescbeins einzustellen. Auf gleichcs (Criordcrn bat er die von ihm geführten Waarcn vorzulegen.
ki- Inscratc für den Deutschen Reichs“ und Königl.X Preuß. Staats-Anzcigcr und das Ccntral-Handcls- registcr nimmt an: die Königliche Expedition ]. dcs Dtntsrheu Keithx-Inzrigrrx- und Königlich
'; .
Zum'Zix'ecke'des Geiverbebetriebs ifi obne vorgängige Erlaubnis; der Eintnxt in fremde Wohnungen, sowie zur Nachtzeit das Betreten fremder Hauser und Geböfte nicht gestattet.
§. 6011. " Der Wandergewerbcscbein darf einem anderen nicht zur Benutzung uberla en wcrden.
' er für _einen anderen ein GeWerbe im Umberiieben zu be- treiben beabfichttgt, unterliegt für seine Person den Bestimmungen dieses Geseßes.
_enn mehrere ersdnexi, die im §. 55 Ziffer 4 bezeichneten Ge- werbe m Gememscbg 1 rnit einander zu betreiben beabsichtigen, so kann an _1bren Antrag em gemeinsamer Wanderaciverbescbein für die Ge- se' ]cha[t als_ so1che_au8gestellt werden, in welchem jedes einzelne Mit- glied aufzufubren ist. Werden für die einzelnen Mitglieder beson- dere Wandergemerbescheine ausgestellt, so kann in den leßteren ein Vermerk aufgenommkn werden, nach Welchem dem Inhaber der Ge- werbebetrieb nur im Verbande einer bestimmten Geieüschast oder einer G61el1schaft überhaupt, gestattet ein ]oil.
Umberziebenden Schauspie ergesellsckyaiien wird der Wander- gewcrbcschem nur dann ,eribeilt, Wenn der Unternehmer die im §. 32 vorgeschriebene Erlgubms; besitzt. In dem Wandergewcrbeschein für den Unterncbmer einer Scbcrmpielergeschichaft ist aitsdrücklich zu ver- merken, daß der Gewerbetreibende als Unternehmer auftreten wiki.
§. 61.
Die Cribeilung des Wandergerverbescbeins erfolgt durch die für den Wobnort oder Aufenthaltöort des Nachsucbendcn zuständige böbere Verwaltungsbebörde. Die VerwÜliungsbebörde des Aufout- balichHW kann den Nachsuchcnden an die Behörde seines Wohnorts derwet en.
In dem FaÜe des §. 55 Ziffer 4 erfolgt die Ertbeikung des Waxidernewerbcscheins durch die höhere Verivaltungsbebörde, in deren Bezirke das Gewerbe betrieben Werden soll.
" Dic Zurücknahme des Wandergewerbestbcins erfolgt durcb die fur den Wohnort oder AufenthaltSort des Inhabers zuständige böbere Verivaltungsbebörde. § 62
Wer beim GeWerbebetriebe int Umberzieben Begleiter oder nock) nicbt vierzehn Jabre alte oder noch schulpf1ichtiae Kinder von Ort zu Ort*mrt sicb [übren will, bedarf der Eriaubniß derjenigen Bebörde, Welche den Wandergeiverbefchein ertbeilt bat, oder in deren Bezirke [ich der Nachsugbende beßndet. Die Erlaubniß wird unter Bezeich- nuander Brglciier oder Kinder in dem Wandergewerbeschcin ver- mer .
DigErkaubniß zur Miifiibruna eines Begleiters ist zu Versagen, 11161111 bei demselben eine der im §. 57 bezeichneten Voraussetzungen zntrrfft; außerdem darf dieselbe nur dann vxrsagt Werden, Wenn bei ibmscine der im §. 57a. bezeichnetexi Vorauswxnmgen vorliegt. Die Zuriicknabme der Erlaubnis; erfolgt nach Maßgabe des „5. 58 durch eme fiir dchn „Ertbeilung zuständige Behörde.
. Die Mitfubrung von Kindern unter vierzehn Jahren zu geiverb- [tibcn Zwecken ist verboten.
Dr_e Erlaubniß zur Mitfübrung Von Kindern im schulpflicbiigen Alter ist zu versagen und die bkreits eribeilfe Erlaubiiiß zuriick- JUYLHUZLPÉ wenn nicht fiir einen ausreichenden Untcrricht der Kinder ge Ok!] 1 .
Die Erlaubnis; zur Mitfübrung von Kindern unter vierzehn Jßbrxn kann Verjagt und von der für die Ertbcisnng derselben zu- standtgcri Bebördeozurückgcnommcn Werden. Dasselbe gilt von der Erlaubmß zur Mitfübrung von PerLoncn anderen Geschlechts mit Aysnabme der Ebegaftcn und der 11 er vierzehn Jahre alten eigenen Kinder und Enkel.
§. 63.
Wird der Wandergeiverbeschein versagt oder zurückgenommen, oder Wird die erfolgte Ausdehnung desselben zurückgenommen, so ist dies den) Betbetligten mittelst schriftlichen Bescheides unter An abe dcr Griinde 311 eröffnen. Der Bescheid isi vorläufig voÜstreck ar. Gegen den Be1cheid ist der Rekurs zulässig. Wegen des Verfabrens und der Behörden [Zelten die Vorschriften der §§. 20 und 21. Das- selbe gilt von der lnterfagung «des GeWcrbebetriebes gemäß „8. 596. UND dcr Veréagung oder Zurücknahme der Erlaubnis; in den Fälicn des „S. 62 A [a]), 2.
_Die „Ver agung der Genehmigung eines Druckßbriftenverzeichniffes (§. 56 Ziffer 10), die in Gemäßbeit dcs §. 5 Ziffer 5 erfolgte Versagung des Wandergcwerbescheins, sowie die auf Grund der §§. 60 2168113 2. 6011. und 62 Ab[a[3 4 und 5 getroffenen Verfügungen konnen nur im Wege der Ve]chwerde an die unmittelbar vorgescßte Behörde angefochten werden.
Artikel 11.
'An die Stelle des §. 108 der Gewerbeordnung trcten folgende Bestimmungen: § 108
,Das Arbeitsbuch wird dem Arbeiter durcb dic Polizeibcbördc deSxentgen Ortes, an Welchem er 3111th [einen dauernden Aufentbalt gxbabt hat, wenn aber ein solcher im Gebiete des Deutschen Reichs mch_t stattgefunden bat, von der Polizeibehörde, des von ihm zuerst errvablten deutschen Arbeitsorts kosten- und stempclfrci auMesteUt. Die Ausstellung erfdlgt auf Antrag oder mit Zustimmung des Vaters oder Vormundcö; ist die Erklärung dcs Vaters nirbt zu beschaffcn, so kann die Gemeindebehörde die Zustimmung desselben eraänzen. Vor der Ausstellung ist nachzuweisen, daß der Arbeiter zum Besuche der Volksschule nicht mehr verpflichtet ist, und glaubhaft zu machen,
§c601xbriefs uncl Uutersuabungs-Zacbeu d'udbaatationou. safgebow, 7011aäuugen
da[] bisher ein Arbeitsbuch für ibn noch nicht ausgestellt War.
Oeffentliéhee' Anz.,g „ . -
176111111011
5. 11111118ttie110 Zeablisesmonts, nm] 0105811611418].
Artikel 12. 1. An die Stelle des §. 143, des §. 148 Ziffer 5, 6 und 7 und
des §. 149 Ziffer 1 bis 5 der Gerverbcordnung 1rctcn folgende Be- stimmungen: § ] 3 . 4 .
_Die Berecbiigung zum Gewerbebetriebe kann, abgeseben von den in den Rettbégeießen vorgesehenen Fällen ibrer Entziehung, Tedxr durch richterliche, noch administrative Entscheidung entzogen
er en.
AuBnabmen von diesem Grundsatze, welcbe durch die Steuer e e e begründet ind, bleiben so lange aufrecht erhalten, als diese S??xF?- geseße zn . raff bleiben.
Die Bestimmungen dxr Laiidesgesese, nacb welcben die Befugnis; zur Herausgabe voti Drugkjchriftcn und zum Vertriebe derselben inner- halb des'Reichsgebtetes im Verivalfungswcge entzogen werden darf, werden hierdurch aufgehoben. § 8
. 14 .
5) wer dem §. 33 9. Absatz 5 oder außrr den im §. 149 Ziffcr]. vorggiebex'ien äÜcn den §§. 42 a. bis 446. zuwiderhandelt, oder seine Lxgtttmatronß arte (S. 44 11.) oder seinen Waiidcrgcircrbescbcin (§. 55) cinem Anderen zur Venußung Überläßf;
6) mer zum Zweck der Erlangung einer chitimaiionskarte, eines WandergciverdesÖems oder der im Ö. 62 Wraciebencn Erlaubniß iii Bezug auf, seine Person" oder die Prr_son der Begleiter oder Kinder, die er mit fick) zu fubren beabsichtigt, wissentlich unrichtige An- gaben 11151111;
'7) Wer ein Gerderbc_ im Umbcrzirben obme drn geseßlick) erfor- d8k11ch611 Wandergeiderbcichcin, ingiuichi rvcr eines der im §. 59 Ziffer 1 bis 3 bezeichneten Gciverbc der nach §. 59 &. ergangenen Untersagung [mvrdcr betreibt;
7 6. Wer dem §. 56 Abs. 1 bis 3, §. 56 &. odcr §. 56 b. zuwider- handelt;
711. Wer den Vorschriften dcr §§. 56 (:., 60 a. oder 60 0. Abs. 2"
zuwiderbcandeit;
70. Wer einer ibm in Gemäßbcit des §. 60 Absatz 1, § 601). oder MLS Z. 6041. Absatz 3 in dem YZandcrgewerbesÖein auferlcgißn VesÖrankung zuwiderbaiideli;
7c1. wer 14 Jahren zu gewerblichen Zwecken mit sui) fiihrt;
_ 70. ein „Ausländer, iyelcher bei dem (Herverbcdctriebe im Umber- ztebexi den in Gsmäßbert des §.56(1. vom Bundesrati) getroffenerx- Bestimmungen zuwider Handelt. 49
§.1 .
Y nyc den im §. 43 vorgesebencn chitinmiionsstbcin wäbrcnd der _ uSubung drs Gcwubebeiriebes nicht bei [iii) führt, oder den Bestimmungen _des §. 44a. Absatz 2 zuwidrrbandclt;
2) wer bei dem Geivcrbebetriebe im Umbsrzicben dcm 16131611 Absax des §.,56 oder dem Z. 600. Absatz 1 znwidcrbandclt;
. ) wir em Gewxrbe tm Umberzieben, fiir Welches ihm ein auf" emen bcstxmniten Bezirk lautender Wandergchcrbcschein ertbeilt ist, unbefugt in einem andcren Bezirke betreibt;
4) Wer em Gewerbe im Umberzicbcn mir andrrcn Waarcngaiiimgen oder unicyDarbiciung anderer Leistaiigen brjrcibk, als [ein Wander- geiverbe1ch€in angiebt;
, 5) Wer bei de_m Griverbcbetricbc im Uitiinrzicbrn unbefugt Ve- Jetter oder zu iiicht gewerblichen „Zivkcirn Kinder untcr vierzehn 'abre'n mit fick) 111011“ oder einen Geivcrbctrcibenden, zu Welchem er 111631 in dem Verhältnisse eiiies Eixcgatten, Kindes oder Enkels steht, unbefugt begle'itei.
11. An ,die Steile des §. 154 Abs. 3 irilt folgendeBestimmung:
Ju [i_leikber Weise finden Amvendung die Bestimmungen der €§. 115 bis 119, 135 bis 139 b„ 152 und 153 auf die Besitzer und Arbeiter 15011 „Bergwerken, Salinen, Anibercitimgsanstalten und unter- irdisch betriebenen Brüchen oder Gruben.
, Artikel 13. Die Artikel 1 bis 12 treten am 1. Januar 1883 in Kraft. , Artikel 14.
Der Rcrébskanzler wird ermächtigt, den Text der Gcivcrbe- ordnung, wie er sicb aus den Aenderungen crgirbt, Welche in diesem Gescße und den Gejeizen vom
12. Jupi 1872, Reichs-Gcschb1att Seite 170, 2. Mär,; 1874, 19
8. April 1876, „ „ 134:
17. Juli 1878, „ , 199,
23. Juli 1879, „, „ 267,
15. Juli 1880, , ., 179 und vom 18. Juli 1881, . „ -'
sowie durch „den (111126. Juli 1881 bekannt Nemachten, vom Reichs- tage genebmtgtexi Bcichluß dcs Bunchratbs (Reicbs-Gescßblatt dcs Jahres 1882 Seite 10) fcsigestcilt sind, durch das Reichs-Gcseyblatt bekannt zu machen.
Dabei smd an Steüc der Liusdriickx: Norddeutscber Bund, Bundckgcbiet, Bundesangebörige, die dem Deutschen Reich ent- [prccbcnden Bczercbrzunaxn anzuwcndrn, und ist in (Hemäßbeit des Ge- 1e_[:es von] 11. Juni 1818, betreffend den Gcwr'rbebctrieb dcr Maschi- 11111611 auf Seedampfscbiffcn (Reiibéigeschlatt Seite 109) der §. 31 Absay 1 wie: folgt, zu fassen;
„Seescbiffer, Seesieucrlcutc, Maschinisten dcr Scrdampfschiffc imd Loo'tsen mizffxn sick) über den Besitz der erforderlichen Kenntniffe durcb „_em BciabtgungSzcugniß der zuständigen Verwaltungsbebörde ausMUcn.“
Urkundlich Ic.
Gegeben :c.
Inserate ncbmcn an: dicAnnonccn-Expeditionen des „Juvalidcndank“, Rudolf Mosse, Haaseusieiu & Vogler, G. L. Taube & Co., E. Scljlotte,
- ;- _ , n. äergl. 6. 7618011106068 Bekanntmachungen. BüttneröxWintcr, sowie alle libri en rößcreu B lipkaWsÜTZiQtaaks Anzeigers ' 3. 17erkänfs,70rpa011wngeu, Judwissionen etc. 7. Literarische 4112018611. Anuonccu-Bureaux.g [; er n -- lhelm-Straße Nr. 82- 4. Uat1oosung, amortisation, Jiunzabluug 8. 'kbsater-änxsigsn. 111 1101" 13613011- !“ .".“ u. 8. 17. 7011 511011111011011 Pnpiaten. 9. kamüieu-Racbticbton. beilage. M I Steckbriefe und Untersuchungs-Sachen. [16213] Ladung. Wieexorek aus Voxanowiy, Kreis Roscnbcrg Ockonom Wilbrlm Friedri-xb Vcrnbnrd Putzier aus
Der Schirmmacljer Peter Meurer auo Dins-
O,/Schl.. 7) AlbertÖurafke aus Alt-Karnmnkau,
*)iencndorf. aeboren am 3. Juni 1849 zu Padderow,
bei dem GeWerbebeiricbe irn Umbcrzieben Kinder unter.-
Steckbrief. Gegen "tie unten beschriebenen ]) den Schubmacber Wilhelm Noack aus Oberbclmsdorf, 2) den Scbubmßacbesr Wilhclzn Fxlaentreu ans Jüter- bogk, Welche fluchttq find, isi _dic Untersucbungsbaft ivcacn drin cnder„Verdachtsgrupde eines Diebstahls verhängt. 9 Wird ersucht, diejelben zu verhaften und in das Gerichts-Gcfanmnß [u,Potsdam abzu- liefern. Potsdam, den 22. Ayml 1882. Der Untersuchungkrichter bei dcm Königlichen Landgerichte. Dic Beschreibun? kann nur dahin angegeben werden: ]) der Eine von bnen, Alter etwa 29 Jahre, Statur mittel und schlank, Haare blond, jedoch spärlich, Bart starker rötblicbcr Schnurrbart, Kleidung [iran gestreiftes Jaquctt, Hosen von demselben Stoff, )obe Fraue Müße. Besondere Kennzeichen: Keine. 2) der
ndere von ihnen, Alter etwa 27 Jahre, Statur mittel und schlank, Bart dunkelblondcr Schnurrbart. Kleidun kurzer schwarzer Rock Hofen von dem- iexbcn toffe, schwarzer Hut. Beionderc Kennzeichen: tragt ein sehr kleines Reuebündcl.
Steckbriefs - CÜuerung. Der unter dem
22. ebxuar 1881 hinter den Na elsebmied und Mi kühler Franz Grabisch er affenc Steckbriek wird ierdurcb erneuert. Potsdam, den 25. Apri
1882. Königliche Staatsanwaltschaft.
laken, dcsscn Aufenthalt unbekannt ist, und Welchem er Last gelegt wird, am 23. September 1881 in Schocxzcbeck das Haufirgcwcrbe betrieben zu baden, ybnx tm Besiv des erforderlichen Hausirgcwerbe- [cbcrns anvesen zu sein - Ver ehen genen §§. 55 und 148'dcr Gew. Ordn. - wir auf Anordnung des Königlicbcn Amts cricth bicrsclbst auf den 7._Juyi 18 2, Vormittags 9 Uhr, vor das Konmlicbe Schöffengericht zu Borbeck zur Hauptverhandlung geladen. Auch bei unentschul- digtcm Ausbleiben wird zur Hauptverhandlung ge- ](britten werden. Borbeck, den 29. März 1882.
_ , D 11 ck11 n ]] , Gerichtsschrcibcr des Königlicksen Amtsgerichts.
[18067] Oeffentlitbe Ladung.
Nacbjtcbende Personen: 1) Carl Strxelczyk, e- korcn zu Jankowiy, Kreis Rybnik uleyt in Kne]a, Kreis Rojcnberg O./Scbl., wo nbaft, 2 aul „Watch auc- Tbule, Kreis Rosenberg ./ l., 3) Iobann Mrugalla aus Bodland, Kreis Rosen- berg O./Sch1.. 4) Carl Freitag, geboren zu Nieder- (*;Ugutb, Kreis Kreuzburg O./Schl., zulcvt in Rosen- berg O./Schl. wohnhaft, 5) Peter Pata!!- aus Wicbrau, Kreis Ronnberg O./Scbl., 6) Martin
Kreis Rosenberg O./ch:chl., werden beschuldigt, zu Nr. 1 bis 5 als Wehrmann ohne Erlaubnis; aus.]:- wandert zu [ein, zu Nr. 6 und 7 als Reservist aus- gewandert zu sein, obne von der kevorstehcnden Aus- wanderun der Militärbebördc Anzeiae crjtattet zu baden. ebertretmtg ge en §. 360 Nr. 3 des RciÖI-Strafaeieybucbo. icselben werden auf den 17. Juli 1882, Mittags 12_Uhr, vor das König- liche S öffengeriibt zu Rownbern O.]Scbl. zur Yan ider andlung geladen. Bei unentjchuldigtem us [erben werden dieselben auf Grund der nach Z. 472 der Strafprozeßordnung von dem Königlichen andwebr-szirks-Kommando [u Kreuzburg ausge- stellten Erklaruna vecurtbeilt werden. (111. 143.12/82.) Rosenberg :)./echt., den 8. Avril 1882. König- ltcbco Amtögeticbt, Abtheilung 111.
[193911 Oeffentlilje Ladung. Folgende Personen: 1) der Arbeiter Cbrisstian Trum aus Dambeck, eboren am 1. Augut 1847 zu Stevelin, Kreis reifkwald, 2) der Kaufmann Ernst Friedrich Hel- muth Iaeve_auö Greifswald, geboren am 19. Mai 1847 zu Guykow, 3) der Student der Medizin
Au ust Nomeiek ans Greiföwald, geboren am 7. uni 1851 zu Dombrowskcn, Kreis ".'vk, 4) der
K_rcis Anklam, 5) dcr Kncl'ot Christian Carl Fried- rich Treck mw adlig Wieck, geboren am 12. De- zember 1855 zu Briinzow, Kreis Greifswald, 6) dcr Arbeiter Johann Wegner nus 'Uli-Ungnade, ac- boren am 14. August 1848 „m Gr-Kastrow, Kreis Grimmen, 7) der „(7116111 Valentin Marsäjall aus Neuendorf, geboren am 6. Februar 1854zu Cbognika, Kreis Posen, werdcn beschuldigt, *- zu Nr.5 als beurlaubter Reservist, - zu Nr. 1, 2, 3, 4, 6 als Wehrmann der Landwehr ohne Erlaubnis; aus- gewandert m icin, -- zu Nr, 7 all Eriaßreservist erster K*!affe mtsacwnndcrt zu sein, ohne von der bevorstebcndcn A*.rßwandcrung dcr Militärbebörde Anzeige erstattet zu haben. Ucdertretun gegen „6. 360 Nr. 3 des StrafacseibUW. Diesel en wer- den auf Anyrdnuna des . öni lichen Amts erichts bicrselbst aus den 18. Juli 1 2, Bonn ttagx 9 Uhr. vor das Königliche Schöffengericht zu Greifswald zur Hauptverhandlung geladen. Bei unentschuldigtem Ausbleiben werden dieselben auf Grund der nach §. 472 der Strafprozeßordnung von dem Königlichen Bezirkskvmmando zu Anklam ans- gestellten Erklärunx verurtbeilt werden. Greifk- umlv, den 26.21 rtl 1882. Reinboly, Gerichts- 1cbreibcr dcs Kön glichen Amtherichts,
[19399] Oeseutliäxe Zyüenung.
Die Frau Gunther,Amalie Marie, geb. Lengning, bier, vertreien durch den Necht§anwalt Richter bier, klagt gegen ihren in unbxkannter Abwesenheit lebenden Ehemann, d_cn ebeuialtgen Gutsbesitzer Carl Otto Günther, fruber gleichfalls bier, wegen böslicher Verlasung,'m1t dem Anfrage auf Ehescheidung:
die zwischen den Parteien bestehende Ehe zu trennen, den Beklagten für den schuldiaen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verband- [ung de§ „Rechtsstreits vor die 13. Civilkammer des Königlichen Landgerichts 1. zu Berlin auf den 21. November 1882, Vormittags 11]; Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen.
Zum erecke der öffentlichen Zustellung wird dieser AuSzug der Klage bekannt gemacht.
Berlin, den 25. April 1882.
' Buchwald,
Gerichisschretber deß Königlichen Landgerichts 1.
Civrlkammer 13.
[19398] ' Oeffentliche Zustellung.
Der Tischler Johann Heinrich August Wilhelm Eugen Te1ch bier, vertreten durch den RechtSanwalt Auerbach1.bier, klagt gegen seine in unbekannter Abwesenbeit lebende Ehefrau, Antonie, geb. Heß, früher gleichfalls bier, wegen böslicber Verlaffung, mit dxm Anfrage auf Cbescbeidung:
dre Ebe der Parieien zu trennen und die kalagte für den allein schuldigen Theii zu er- aren, uud ladet die Beklagte zur mündlichen Verband- lung des Rechtsstreits vor die 13. Cidilkammer des Könialicben LandUeriäyis 1. zu Berlin auf den 21.November 1882, Vormittags 1111121111, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten (He- richte zugelassenen Anwalt zu besteÜen.
Zum Zwecke der öffentlichen Zusteliung wird dieser Anßzua der Klage bekannt gemacht.
Berlin, den 25. April 1882.
Buerald,
Gerichtsscbreiber des Königlichen Landgerichts 1.
Civiikammer 13.
Verkaufsanzeige nebst Edictalladung.
In Sachen der Ebefrau des Landwrrtbs 21. Z. Wavema, geb. Spanje'r, zu Brciiiermoor, Glaubigerm,
gegen die Wittwe Gerd 2111618 in Leer, Scbuidncrin,
sollen die der Léßtcrem gehörigen, 1701.17. 801. 14 und 15 Grundbuchs Lcsr registrirten Grundstücke, bcstebend aus 4. einem kleinen Hause mit etwas Gariengrund in
der Königsstra e, arciizend: im Osten an Meme Snoek, im Westen an Hugo A. Müller, im Süden an Mcnse Snoek;
13. eincm Grundstücke vor dem Ende des mitHarm Heuer gemci11schaftlichen großen Auffahrts- grundes, angeblick) 2212- Fnß lang und 163“ Fuß tief, mit dem darauf cr auten kleinen Hause
[WangSrveise in dem dazu auf Dienstag, den 20. uni 1882, Vormittags 1 Uhr, , , allbier anberaumten Termine öffentlich versteigert werden.
Kaufiiebbaber Werden damit geladen.
Alle, Welche daran Eigentbums-, Näber-, [ebn- rechtliche, fidcikommisxarijäye, Pfand- und sonstige dingliche Rechte, insbewndere 'Servitutcn und Real- bcrechtigungen zu haben vermemen, wcrden aufgefor- dert, selbige im obigen Termine anzumelden und die darüber lautenden Urkunden vorzulegen, unter dem Verwarnen, da[; im Nichtanmeidungsfallc das Recht im Verhältnis; zum neUcn Erwerber des Grundstücks verloren gebe. ,
Leer. den 20. Abril 1882.
Königliches Amtögcricbt. Abibcilnng ]. v. Nordheim.
[19266]
195451 Nüsgebot.
Das Salzberngk Ncu-Stasifurt zu Löderbura bei Staf] urt bat das Aufgebot eincs am 5. März 1881 von ilbclm Bormann zu Wetter an der Ruhr an die Ordre des Wilk). Brock außqestclltcn und am 5. Juli 1881 zu Wetter zablbaren chbsels über 114 .“ 25 „3, welcher von dem [ewten Judoffator dcr Margarin-Vutter- und Rübcnkraut-Fabrik zu Xanten 111 111111100 (111 die Antramtclicrin weiter be- geben war und dort angeblich vcrlorcn gegangen ist, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird auf- gefordert, spätestens in dem anf den 22. September 1882, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 3, anberaumten Aufacbotstermine seine Rechte anzu- melden und die Urkunde vorzulegen, widriacnfaüs die Kraftlvßcrkläruna der Urkunde erkolgen wird.
Hagen, den 17. cbruar 1882.
König krise“) Amtsgericht,
[19042] Aufgebot.
Auf den Antrag des Landmanns Marten Paulsen auf Nordstrand werden die Inhaber folgender an- geblich verloren gegangenen Urkunden: _
1) einer Obligation von Abel Stbbcrs aui Nord- strand an die unmündigcn Kinder des Jacob Hans Jensen in Ockbolm über 65!) Mark vorm. Schlesw. Holst. Com., vom 24. Dezem- ber 1824, _ , „
2) eines Jnventariums nebit TbctlunJSakte uber den Nachlaß des weilatxd Tbcde Paulsen auf Nordstrand, vom 30. Marz 1826,_
3) eines Tbeilungs- und_ Ueberlaiiungskontrakis über das cmcinicbnftltcbe eheliche Verniögcn des Peter an Michelsen und seiner Wittwe Abel, verwittwcten Paulsen, neb. Sibberö, auf Nordstrand, vom 7. August 1832,
hierdurch aufgefordert, ihre Ansprache und Rechte svätcstens in dem hicmit auf Dienstag, den 4. Juli 1882, Vorm. 10 Uhr, gn eseßten Aufgebotsnrmine anzumelden, widrigen- 1a 8 die bezeichneten Urkunden auf Antrag trcrden für kraftlos erklärt werden. , Nordßrand, den 21. Avril 1882. Königlth-s Amtkgcricht. ansen.
[19395] Oeffetitliäje Ladung. „ Von der unterzeichneten Tbeilungs-Kommnfion werden zu dem Termine auf Sonnabend den 17. uni d. I., , . , Morgens 11 hr. mz Plctß skben' Wirtbsbause zu Crimmensen, Amis Einbeck, Provinz Hannover, alle unbekannten Theil- ncbnier, GutSberrem,Pfandgläubiger, Zütungs- oder [91111th Servitutberechtigtc, welche in eziebung auf dre Abstellung der Berechtigungen zum „Holen von Laub, zum Stukenroden und zum Sammän von Lesxboxz in der Crimmcnser Genosienscbaifsiorst Ampruche odcr Widersprüche anzumelden haben, eingeladen. Einbeck, den 21. April 1882. Die Theilungs-Kommisfiou: Fachtmann. Nürnberg.
[19392] Auszug. In der Strafsackye
gegen Balibaiar Emil GriesmeVer, geboren am 2. August 1861 zu Mülhausen, rrexxxn „Fahnenflucht , bat die Strafkammer des Kai1er11chen Landgerichts in Mülhausen in der Sitzung
Vom 13. April 1882 beschlosien,
daß das Vermögen des Balthasar Emil Gries- mever obgenannt bis zum Betrage der ibr- mög- licherweise treffenden Geldstrafe von 3000 :ck und der Kosten, zusammen bis zum Betrage 11011 3200 „44, mit Beschlag belegt sei und zugleich die auszugswäse einmalige Bekanntmachung dieses Beschlusses im Deutschen Rsichs-Ameiger verfügt. gez. Arexz. gez.1)r.Hoppe. gez. 1)r.Goldenring.
[19397] Beschluß.
Das Verfabrcn, bcireffend das Aufgebot ch Sieu- macbers Bernhard Wilbelm Ehrenfried Fie111101d, zmn Zwecke der Tocherklärung, wird nach Zuriick- nabme drs Aufgcbotsantrages anigeboben.
Breslau, den 22. April 1882.
Königliches Amtégerickpt. Beglaubigt: Nemitz, Gerichtsscbrciber.
[19238] Bekanntmachung. m Namen des Königs! „
Auf den ? ntrag des Rechtsanwalts Metbauer zu Koniß als Kurator der in der Schwarzscben Sub- bastationSsacbe des Grundstücks Sendy B1. 5 ge- biideicn Justine Jutrzenka*1chen Spezicikmaffe, _
erkennt das Königliche Aéthericht, Abthei- lung 17., zu Koniß durch den Amtörwhter
Weise, für Rechi:_ _ 1. Wie unbekannter: Intereßenien wirden mit ibren Ansprüchen an die in der xwrbmendtgen Sub- bastaiion des dem Besißer Wilhelm Schwarz zu SMN) gehörigen Grundtiicks Send); Blatt () ge- bildeten Justine Iutrzonka'1chen Spenaimaffe, w_elche ans denjenigen 100 - Hundert -- Mark ,berrubrt, die fiir die Lc. Justine Jutrzonka in thbxilung 111. Nr. 1 auf dem erwäbnten Grundstuck eingetragen waren, angeickyloffen. 11. Die Kosten des Auf eboiöverfabrcns find aus der Spezialmaffe zu enine men. Von Rechts . Wegen. Verkündet am 19. 216111 1882. _ Der Gerichtsschreibcr des Kömglichen Aintsgcrnbts 4.
[19269] Bekanntmachung. „ _
Durä) Aussckxlußurtbeil vom 18. April 1882 smd fiir kraftlos erklärt: ' _,
1) die Hypothekenurkunde vom 1. M91 1843 aber 25 Tblr. Darlehn, eingetraacn fiir "916 Kirckye _zu Sckokölen auf dem dem Bäckerineiiicr, Gottfried Wilhelm Utbleb zu Scbkölcn gebörmcn, im Gesammt-Grundbucbe des unterzeirbnctcn Amts- gerichts Band )()(1. 2310111045 Abtheilung 111. Nr. ], früher einaeiragcn im Flurarundbacbc von Schkölcn Band 71. 231611 27 Abibeilung 111. Nr. 1,
2) n.. die Hdpoibekcnurkundc vom_25._Juni 1830 über 43 Thlr. 18 Gr. oder 50 Meißen'jcbe Gulden Darlehn nebst Zinsen aus der Schuld- und Pfand- vcrichrcibung vom 28. Januar 1824, eingetragen im (Hrnndbucbe des der verebclicbten _Kutscher Friederike Wilbelminc Hochstein, geb. Harnisch, zu Naumburg gehörigen Hauses NE. 5 von Sckykölcn, jeyi einge- tragen im Geiammt-Grundbuckze des untcrzeacbnetcii Amtsgerichs Band ckck]]. Blatt 1057 5111111791- 1u1ig 111. Nr. 3 fiir den Weißgerbermeistcr Daniel Hcrrmann zu Schkölcn, ,
11. die Hybotbckcnurkrmdc vom 21. Dezembcr1837 über 100 Tblr. Darlehn nebst Z11116U aus der Obligation vom 19. Juni 1837, czngctragcn i'" (*Hrundbuebe des der Nrebelicbtcn Kuticbcr Friederike Wilhelmine Hycbstein, geb-Harninb, zu „Naumburg gehörigen Hauics Nr. 5 von Schkölen, ]eyi einge- tragen im Gciannnt-Grundbuch dcs unterzeickznetezi AnitsZcricbis Band 111411. Blatt 1057 211111761- lun 111. Nr. 4 für den Cinwvbuer Gottfried Krembn in Grabodorf, _
3) die Hypothekenurkunde vom 17. Februar 1859 über 70) ler. rückständige Kaufgeldcr „aus dem Kaufvertrags vom 11. Januar 1855, emgciragxn auf dem [evt dcm Bäckcrtnciitcr Otto Schelle in Naumburg gehörigen Hause im Haus-Grundbucbc von Naumburg (1. S. Band „111. „Blatt 475 215- 1beilung 111. Nr. 4 für die 25311th Christiane Wilhelmine Luyr. '
Naumburg a. S., dcn 19. April 1882.
Königliches Amtsgericht.
19240 [ Duri]; Aussckylußurtbcil dcs unterzeichneten Amis- ericbts vom 19. April 1882 sind folgcnchdpotbcken-
okumente: .
8,171: Ausfertigun der notariellen Schuld- urkunde vom 3. pril 1865 ncbstvaytbekcn- buch4auszug vom 26. A ril 1865 aber die auf dem Grundstücke Lubben Bd. 1. Bl. Nr. 48 Abtb. 111. Nr. 2 ür den Rentier Ferdinand Classen zu Dres cn eingetragenen
1600 Thlr. nebst -1"/o Zinsen seit dcm
]. April 1865,
b. die Ausfertigung des Erkennt11_iiics des Königlichen Krciögcrichts in *.*nbbcn in Sachen des Kaufmanns Mori]: Marcus zu
Beeskow wider den Kaufmann und Mühlen-
-tariei]er Sebuldurkunde Vom 28. Dezember 1875,
DckrciH-abicbrifi in jener Prozeßiacbe vom 18. August 1873 nebst Hrvotbekenbuch- auszug dym 29. September 1873 über die auf Bd. 111. B1. Nr. 516 des Grundbuchs dcr walzenden Grundstücke von Lübben in Abtb. 111. unter Nr. 11 für den Kaufmann Mont; Marcus zu Beeskow eingetragenen 152 Tblr. 21 Sgr. 4 Pf. nebst 6 0/0 Zinsen " seit dem 1. Juli 1871, fur xraftlos erklärt worden. Lubben, den 20. April 1882.
Kömgltches Amtßgericht, Abtheilung 1.
[19271] Verkündet am 20. April 1882. Borowski, Gerichtsfchreiber. Im Namen des Königs! _ In Saiben, betreffend das Aumebot zweier HWV" tbekenbrieic vom 17, Januar 1876 über eine aizf den Grundstücken Offowo V1, 14 und 98 Abthei- lung 111. _Nr. 11 resp. 5 für den Kaufmann 'Herr-- mann Bejaci) zu Flatow zur Gesammibaft einge- traciene Kaution von 259 „54 nebst angebefteter no-
ausgesteiit von den Ackerwirtb Johann Neumann- schen Ebeleutexi,
bat daI Königl. Amthericbt zu (11on durch dxn unterzeichneten Richter vom 2 . April 1882 , fur Recbi erkannk:
Dic vorgedacbten Urkunden Werden für kraftlos er- klärt. 11". 9/81, *
gez. Rcaeler.
[19270] Im Namen des Köui 6!
In Sackwn, betreffend das auf ntrag der ver- ebelicbten Braucrmcister Krause, Agatbe Amalie, geborenen Henschke, zu Gnichwiy erfolaie Aufgebot des Hypoibckcninstruments vom 12. Februar 1855 und 1. Februar 1856 über die auf dem Grundstück Nr. 117 GrosZ-Pcierwiß in Abtheilung 111. unter Nr. 1 haftende Post von 400 Tblr.
erkennt das Königlich Amtsgc'rickpt zu Cantb durch den Amisgerichts-Ratb 1)1'. Strabl für Reébt: 1. Das Hddotbekeninstrnment Wm 12. Februar 1855 und 1. Februar 1856 Über die auf dem Grund- stück Nr. 117 Groß-Petcrwiß in Abtheilung 111. unter Nr. 1 aus dem Kaufvertrage vom 12. Dezem- ber 1855 für den Baucrgiitsbesiyer Franz Hensckyke zu Groß-Pcfsrwiß bafiende, zu fünf Prozent vir- zinslicbe Post von 400 Tblr. Kaufgeld, welcbe'rbeils durÖ (Erbgang, tbeiks durcb Abtretuwg an die ver- ebeiicbie Briziiermeistcr Kransc, Agaibe Amalie, ge- borene He11]chke, zu Gtiickzwiy gediehen" ist, wird zuiiiärtZMX der neuen Ausfertigung fur kraftlos er .
11. Die unbekannten Bcrccbiigten Werden mit ibren Ansprüchen an das zu 1. genannte Hypothekeninstru- ment ausgeschlossen,
111. Die Kosten des Aufgeboisverfabrens iaÜen der Antragstellerin znr Last.
gez.1)r. Strahl.
[15370] _ Ver chti ung. In unserer Bekanntmachung vom 18. (irt; ct., abgedruckt 111 der 2, Börsen-
Beilaqe der Nr. 81 d.B1., befindet sich bei lfd. Nr. 51 ein Druckfehler, indem es dort night Fiat 17., sondern F1ur 171. beißen muß. Munster, den 24. April 1882. Königliche Gcneral-Kommis- sion fiir die Provinz Westfalen :e.
[19247] Bekanntmathung.
In die Liste der bei dem unterzeichneien Gericht zngelaffenen Rechtöanwaltc ist ' der Rechtsanwalt Carl Wendemann bier eingetragen. „_ Erfurt, den 24. April 1882. Könialicch LaiidgerickÜ.
[19393] _ „ ' In die Listc der bei dcm_ biriigen L:.ndgertkbte zu- golaffenen Richtsänwälte ist der Rechtsanwalt Dr. Rewoldt biersclbst einzictragen worden. Greifswald, den 26. Avril 1882. Königiicbrs Landgericht. v. Bülow.
Verkäufe, Verp sehtungen, Submissionen :e.
Domamen-Vcrpachtung.
Die im Kreise Calbe, 4 resp. 5 Kilom. von den Babnstationcn Wulfen und Soctben bclcgrnc Do- maine Klicßrn mit cinemArcal don 258,81,47111_1, ivoruntcr 2284987 118 Ackcr, soll von Jobanyts 1883 ab auf 18 Jabre andermit öffentlich meist- bietcnd verpachtet werdcn. .
Zu diesem Bebufc haben Wir aui
Sonnabend, den 20. Mai d. I., Vormittags 11 Uhr. in unserem Siyungssaale, Domplatz Nr. 3, vor dem Ober-Regicrungsratb Vrenning Tcrmm anberamxit, zu welchem Pachtlustige mit dem -Bcr:16rken em- geladen Werden, das; daß Pach1ge1dcr-M1nimu1n auf 18 500 «14 festacicyt iit und die Bieter sich vor dem Termine durcb cin Yilcsßibrcr Ste_uer-Vex- anlagungsbebördc odcr au] [orinigc glzubbaitc Weire dcn cigcntbümlicben Briiy cinci1 ktßrontblcn _Ver- mögen!! von 92 000 „14, sowie über 1bre Qnaltßka- tion als Landwirti) auszuwciwn bgbcn.
Die Verpachtunasbedinmmgcn [i_yd in unserer Re- gistratur und auf der DomnincKlicycn zur Einsicht ausgelegt.
Auf Verlangen wird (ichn „Erstattung der Ko- pialien und Druckkosten Absbnfi dcrsclben ertbeilt.
Magdeburg, den 11. Avril 1882.
Königliche Rexierung, Abtheilung für direkte teueru, Domainen , und Forsten. Breuning,
[169641 Bekanntmalhung.
Die im Kreise Ascherslrben c.1_. 8611111 von Magde- burg, etwa 17 km von Halberrtadt und 2 1:11- von der Eisenbahnstation Alt-Gaterslebcn belegene Kön! liche Domäne Haus-Neindorf, enthaltend cin csammtareal von 385,20111 116, worrznter 370,4856 _va Acker, soll mit Wohn- m_id Wirth- schaftößebauden vonJobannis 1883 ab aus 18 Zalxrc öffentlich meistbietend vcrpacbtct werden.
Zu diesem Bebufc haben wir auf
[16963]
befiMr Heinrich Greifer zu Lübben vom 2. ai und 18. August 1873, beglaubigte
Vormittags 11 Ubr. in unserem Sißungssaale,Dom- Platz Nr. 3, bierselbst Termin anberaumt. Pacbtlustige werden dazu mit dem Bemerken eingeladen, das; das Pacbixzelderminimum_ auf 36200 .“ festgeseßt ist und die Bewerber [ub „spätestens im Termine dem Departements-Rajb, Regierungs-Ratb von Heimburg, gegenüber über den eigentbümlicben Besiß eines dis- vOniblen Vermögens von 179000 „44 sowie über ihre Qualifikation als Landwirtb auszuweisen haben. Die Verpachtunas; und Lizitationsbedingungen, das Vermeffungs-chnier und die Domänen-Karte find sowohl in unserer Registratur als aucb bei dem Herrn AmtSratb Weydemann auf der Domäne Haus-Neindorf einzusehen, und wird Abschrift von den Verpachtungsbedmgungen auf Verlaimen gegen Erstattung der Copialien und Druckkosten von unserer Registratur ertbeilt. Magdeburg. den 12. Avril 1882. Kögiglkäie Regierung,
Abtheilung fur direkte Steuern, Domänen
und Fo
B r e 1111 111 J.
[16253] Bekanntmathuug.
Die ab 1. Juli er. frei Werdende Restauration auf Bahnhof Gelnhausen [011 im Termin am 2. Mai er:, Vormittags 11 Uhr, in den diessei- tigen Erschaftslokalen Hiddericbstraße 65, Zimmer 13, anderwert vergeben Werden,
Offerten sind mit entsprechender Aufschrift Ver- sehen,' versiegelt und portofrei bis zum gedachten Termine anber einzusenden; verspätet eingebende Anaeboie bleiben unberücksichtiai.
Den Offerte'n selbst ist ein kurz berfaßter Lebens- lau] „sowie die Zcugziiffe über die seitberige B6- schasttguniz rind Befahigung zum Restaurations- betrieb beizufügen.
Die Pacbtbedingungcn können bei dem Stations- v'orstsber in Gelnhausen und in unserer Kanzlei emgxseiwn, von letzterer gegen Erstattung von 30 43 Komalgebribren auch bezogen Werden.
Die Restauration wird nacb der noch im laufen- den Jahr erfolgenden Fertigsteüung des neuen Embfanngebäudes dahin verlegt werden. 152F?rankfurt a./M.-Sachseuhausen, am 4. April
“Königliches Eisenbahn-Betriebs-Amt.
Verloofung, Amortisation, Zinßzahlung u. s. w. von öffentlichen Papieren.
[1,9389] Bekanntmachung. Die dem Webcrmeister Theobald Tandler, In- halts unserer Bekanntmachung vom 8. Mai 1877 abbanden gekommenen 410/11 Berliner Stadt-An- leibcscbeine 111121. 0." Nr. 6948 iibcr 100 „44 und 11106. U. Nr. 6941 uber 200 914, sind gerichtlich für mortificirt erklärt. Berlin, den 25. Avril 1882.
' Magistrat hiesiger Königlicher Hdupt- und Residenzstadt. Duncker.
[19385] Nordhansen-Erfarter „ Eisenbahn. -„ Die Außloosun der auf F;; ' GYUYÖ H. 6 des A erböcbsten , * ' Prtvtlegmms vom 12.Novem- ber 1879 zu arnorttfirenden «%igen Prioritäts- Obligationen-Stuck'e findet Sonnabend, den 27. Mai 1). IS., _Nackimittags 3 Uhr, in unserem Bureau bicrselbst statt. Nordhausen, den 25. April 1882. Die Direktion.
[47264] „_ _
Von den in Gcmaßbcrt des Allerböcbsten Privi- leaii vom 14. November 1877 außqefertiaten An- leihesckjeinen dex Kreises Oft-Prigniv find nacb Vorschrist dcs Tilgungsplans am 13. d. M18. aus- geloost wvrden:
[.ict. (ck. Nr. 69 70 72 73 75 76 77 99, achtStücks 500.44: . . . . . 4000.74, 1-itt. 1). Nr. 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 679 690 750, zu- sammen 14 Stück 9- 200 „46 = . . . ,
_ zusammen 6800 ck Die Inbaber dicicr Anicibescbcine werden aufge- fordert, dieselben niit den zugehörigen Zmßscheinen und Anweisungen am 1. _ uli 1882 bei dcr bie- figcn KrciS-Kommunal-Kam einzureichen und das Kapital dafür in Eixipfang zu nebmen. Mit dem 1. Juli 1882 hört die Verzinsung der außaeloosten Anlcibcscbemc auf. Knriy, den 15. Dezember 1881. Der Kreis-Llussthuß des Kreises Qst-Prigniy. v. Gracveniv.
147790) Vekanntmachun ,
betreifend die Herabsetzung des , insfnßes der
Ante hen beider Emi sionen des Verbandes
zur Regulirnng der oberen Unstrni von 41
auf 4 Prozent beziehungsweise Kündigung der Obligationen.
Nachdem durcb Allerböcvstcn Erla)“; vom'18, Juli 1). I., publizirt im Amtsblatt der Köni lichen Re- gierung zu Erfurt Stück-Nr. 38, auf „ntrag des Vorstandes des Verbandes zur ,Reauliruna drr oberen Unstrut von Mühlhausen 1*16„Mcrrleberi dte Herabsexxung des Zinsfußcs dc'r bctdxii Anleihen, welcbe an Grund der AUcrböÖstcn Prtmle ien vom 22.Ju111 1 und vom 14. Juni 1865 S tens des Verbandes aufgenommen sind, _von 41% auf 40/9 gcnebmiat wvrden ist werden _sammtltYe leigaiio- nen der beiden Anlcibcn, soweit olcbc is je 1 nicht ausgeloost oder in Folne der 6 entlichen ekannt- machung vom 24. Oktgbcr d. I. nicht zur 11m- [tempcluna eingereicht rnb„ den Inhabern zum 1. Juli k. J. hiermit ge mdigt.
Dic Rückzabluna der Kapitalbeträ e erfolgt durch die Vereinsbank MühlhauÉeu, Th rin en. hier- selbst, bei welcher zu dem weck die O_ igattonen nebst Coupons und Talons einzureichen und.
Mit dem 1. Juli k. I.. hört die Verzinsung der nicht konvertirten Obli ationen auf.
Miilxlhauscn 1. TFT den 21. Dezember 1881. Der “1: rektor- des rbaudel Fur Negnlinu der oberen Uußrnt.
111. Schweineberg.
Freitag, den 2. Irmi d. J..