1882 / 134 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 10 Jun 1882 18:00:01 GMT) scan diff

“- * „;ck, ** _ck»)? , “.

Nr. 4 betrifft die grober) Fußdeäen ixus Mananbanf, Kokos und Jute, sowie die Seilerwaaren. Diese Nr. 4 wurde abgelehnt.

Nr. 5 lautet:

Der EingangSzoll wird erhöht: ». für Lichte Nr. 23 von 15 „M auf 18 .“, b. für Joni]; Nr. 251. von 3 .“. auf 20 «36, o. für Stearin, Palmitin, araffin, Wallratb, Wach Nr. 26 c. 2 von 8 ..“ auf 10 914 für 100 kg.

Eine Diskussion knüpfte fich nur an 1-itt. b.

Der AbZ. 1)r. Braun erklärte, der Direktor Burchard habe gesagt, in dem neuenschweizer Zontarif, der noch nicht Kraft habe, aber doch jeden Augenblick in Kraft treten könne, der Honigzoll dem Zuckerzoll gleichgestellt, werde. Er sei be- reit, den Grgenbeweis anzutreten. Der Direktor- habe sich auf die schweizer Geseßgebung von 1879 bezogen, er (Redner) habe die ganze Sammlung von BundeSgeseßen und Verord- nungen jenes Jahres vor sich. Aus _ derselben gehe nur hervor, daß der Zolltarif gar nicht zum Ge- seß erhoben sei. Er sei voriges Mal nicht mehr zum Wort gekommen. Das habe das Gute gehabt, daß

-er an niaßgebcnder Stelle noch einmal Erkundigungen habe

einziehen können. Auf Grund derselben dürfe ex konstatiren: es sei nicht richtig, daß der schweizer Grenzzoil 1eden Tag er- höht wsrden könne. Es sei nur eine Zollerhöhung für Taback, Branntwein und Weingeist beschlossen. Der ganze iibrige Zolitarif sei noch gar nicht festgestelLt, derselbe bedi'trfi; noch einer zweiten Berathung. Denn auch die Schweiz habe FWU legislative Körperschaften, woran 'er den Direktor Burchard erinnern möchte, der vorhin erst den Abg. Barth auf das Vorhandensein eines französischen Senats aufmerksam gemacht habe, Der Tarif werde auch überhaupt nicht wieder zur Berathuna ge- stelLt werden, denn derselbe sei nur gemacht worden mit Rück- sicht auf Frankreich, mit dem die Schweiz soeben einen Han- delsvertrag abgefchloffen habe. Der Direktor Burchard habe dann wiederum versichert, daß auch Nohzucersyrupzur Homa- kuchenfabrikation verwendrt werde, und sick) dabei auf de- rühmte Kockxbücher bezogen, die derselbe freilich nicht genannt habe. Er sollte indessen mkinen, daß es besser gewesen wäre, anstatt Kochbücher die Fabrikanten zu fragen. Diese hätten erklärt, sie könnten den ZoÜ nicht gebrauchen. Er habe den Wunsch eäußert, daß man besonders die Nürnberger Fabri- anten zu Rathe ziehen 10116. Dies sei nicht geschehen. Nun kämen heute die Nürnberger Honigkuchenbäcker selbst, und er- klärten, daß fie eine Zollerhöhuug wie die vorgeschlagene nicht vertragen könnten, wenn anders nicht ihr ganzer Export und damit ihre ganze Industrie ruinirt werden solle. Wenn der Direktor Burchard endlich gesagt habe, daß es nicht darauf ankomme, daß die Kinder viel Honigkuchcn äßen, so gebe er das zu. Aber darauf komme es doch steher an, daß ste nicht Fabrikate zu essen bekämen, die durch die Zollgefeß- gebung verschlechtert seien.

Demnächst ergriff der Direktor im Reichsschaß-Amt Burchard das Wort: .

Meine Herren! Ick) möchte doch Einiges Von dem, was der Herr Vorredner bemerkt hat und zwar bemerkt hat grade in Bezug auf meine Person, nicht obne Erwiderung lassen.

Er hat zunächst behauptet, meine Angaben bezüglich des schwei- zerischen Zolltarifs wären unrichtig. Nach seinen Ausführungen be- sagten fie dasselbe, was er tbatsächlich dargestellt hat, 1). 1). ich babe eigentlich gar keinen Anlaß zu einer Berichtigung. Ich habe gar nicht gesagt, daß der Zoll jeßt so besteht, sondern ausdrücklich gesagt - ich_werde es vorlesen, ich habe den stenographischen Bericht bier vor Mit "_:

Die Schweiz ist ja, wie die Herren vieUeicbt wiffcn werden, schon vor einigen Jahren über einen neuen Zolltarif überein- gekommcn, der zwar noch nicht eingeführt, aber estgcsteilt ist und von dem Bundesratb jeden Augenblick eingeführt Werden kann.

ck habe also ausdrücklich gesagt, daß er noch nicht Geseizkraft

erlangt hat, sondern vom BundeSratb eingeführt werden kann. ck erlaube mir jetzt das amtliche Exemplar vorzulesen, was sich darüber verbreitet. Es heißt: Bundeögesey, betreffend einen neuen schweizeri chen Zolltarif, ange- nommen am 28. Brachmonat 1878 in erster erathung mit dem Vorbehalt einer zweiten Bcratbung. Zurückgczogen ist die Vorlage nicht, sie befindet sicb cht voÜftändig in demselben Stadium wie damals und ich mu dem entschieden ent- gegentreten, daß nicht die AbfiÖt besteht, diese orlage Gesey werden zu lassen, (Ruf links: Sie ist es nicht !) Sie ist es nicht sie kann es aber werden . . . (Heiterkeit und Unruhe.) . . . . Ick dati vielleicht bitten, mich anzuhören, (Ruf links: Was kann nicht alles werden !) . . . . ck werde warten, bis Sie mir das Wort gestatten. . „fie kann es werden,

und wer die schweizerisiben Verhältnisse kennt, wird wissen, daß mit dieser Gesekeövorlage eine ganz bestimmte Absicht verbunden ist. Die Schweiz ist im Begriff, HandelSverkräge abzuschließen, und für diese Absicht ist die Eristenz dieses Tarifs für ck von großem Werth. Ein Weitercs will ick) über den Gegenstand nicht aaen ; ich verbleibe ganz genau bei den Worten, die ich gesagt habe, daß dicser Tarif Gexey werden kann. Die Stadien, die die Vorlage zurückgelegt hat, blei en zurück- gelegt und die Vorlage ist nicht zurückgemommen worden.

Dann möchte ich noch kurz auf Das erwidern, was der geehrte Kerr gesagt hat bezüglich der Kochbücher. Ick batte (ZurUf) _ ich

in leider genötbigt, auf diese Quiöqmlicn eingeben zu müssen _- die Bücher von Hauptner und Davidis im Gedäébtniß; ich habe sie eingesehen und möchtc Meinen, daß fie zu den befferen gehören, Wenig- stens nach meiner Kenniniß.

Wenn der Herr Abgeordnete sagt, wir möchten die Fabrikanten hören, so hat die Regierung dies gethan, zwar nicht die Nürnberger, aber die BraunschMiger und die Berliner; und übereinstimmend ist versichert worden, daß'nicht ausschließlich Honig, sondern zum größeren Theile bei den geringeren dunkleren Sorten andere Stoffe genommen würden, wie Robrzuckersvrup, Diese Auslaffun en liegen der Regie- run amtlich vor, und ich glaube, daß sie mehr . utorität beanspruchen dür ?Pdals die Aeußerungen, die dem Herrn Abgeordneten zugegan- gen in .

Darauf wurde auch die Nr. 5abgelehnt; ebenso die Nr. 6, betreffend den Schieferzoll.

§. 3, welchcr bestimmt, das; die Aenderungen mit dem 1. Juli 1882 in Kraft treten soUten, wurde mit einer an Ein- stimmigkeit grenzenden Mehrheit angenommen. Ebenso ge- nehmigte das Haus das Gesetz im Ganzen.

Der vom Abg. Schmidt (Elberfkld) vorgeschlagene Gefes- entwurf, betreffend die Herabseßung drr ZöUe für hartes Kammgarn von 8 und 10 „76 auf 3 «14 wurde ebenfaüs an- genommen.

Das Haus ging sodann zur Vcrathung der Jnterpsüation des Abg. von Kardorff über, welche lautet:,

„Hat das Reichs-Eisenbabnamt Kcnntniß davvn genommen, das; die Lokal-Fracbttarifsäye für Kohlen, weiche --b1i der Ober- schlesischen und Rechten Oderufer-Babn in Anwendung kommen, im Widersprulhc mit Art. 45 der Reichsverfassung in einrr Höhe aufrecht erhalten iverdcn, welcbe soivohl dcn Ein-Pfannig-Normal- tarifsa , als auch namentlich die bei den Bahnen der Rheinisch- Westfäischen Koblenreviere brstrbenden Lokal-Frackytiarifsäße für Kohlen Weit übersteigt?“

Nachdem der Bevolimächtigte zum Bundeßrath Geheime Ober-RegierungS-Rath Kraefft sich zu sofortiger Beantwortung der Jnterpeüation bereit erklär: hatte, erhielt der Abg. von Kardorff zur Begründung der Fnterpellation das Wort. Es seien diese Beschwerden im preu zischn Abgeordnetenhause be- rc'ts erörtert Und vom EisenbahnMinifter als begriindet an- erkannt worden, gleichwohl sei aber noch nichts geschehen,was zu deren Abhülfe hätte beitragrn können. Nun sei er sick) wohl bewußt, daß daS Reichs:Eisenbahnamt nicht in der Lage sei, hier direkt Abhiilfe zu schaffen, absr dasselbe stshe doch dem preußischen Staate anders gegenüber, als den anderen Staaten. ES könne daher eine moralische Einwirkung auf Vrsußen sehr leicht auSüben. Nch1ch dem Art. 45 der Reichsverfassung soÜe der Einpfdnnigtarif angestrebt wer- den. Nun bestehe aber bei den beiden in Rede skehenden schlesischen Bahnen ein Kohlentarif von 11/2 „3 pro Tonne. Welche Erschwerung dadurch die Industrie 11111) Landwirtk): schaft erleide, sei leicht ersichtlich. Die schlxsixche Industrie leide schon durch andere mißliche Verhältnisse genug, dazu komme nun noch die enorme Vertheuerung der Kohle durch die Tarife. Welche Belastung durch diese für die schlesische; Industrie erwachsr, ZZeige eine einziße Ziffer auf das Deut- lichste. Die Stadt reslau allein habe nämlich an Fracht für Kohlen und Koks gegen den Normaltarif ein Mehr von 482 783 «14 bezahlt. Man könne daraus für die ganze Provinz auf eine Mehrbelastung von vielen Miilionen schließen. Schlesien woÜe in den Tarifen gleichgestellt werden mit den übrigen Provinzen. Es könnte eine direkte Sekundärbahn nach dem Kohlcnrevier gebautwerden. Der Miniüer habe ein solches Projekt abgelehnt, obwohl es sehr rentabel wäre. Wenn der preußische Minister auch keine direkten ZivangMiitt-Zl bezüglich der Festsetzung von Tarifen [gabe, so habe derselbe doch als Chef des Staatsbahnbetriebes, forme der Aufsichtsbehörde einen großen Einfluß auf alle Bahnen, so daß derselbe hier wohl eine Erleichte- rung würde durchsetzen können. Es gebe iibrigens loyale Mittel genug, um die Bahnen zu einer Tarifermäßigung zu ver- anlassen. Aber es bleibe ihm unerklärlich, wie der Minister nicht auf das einfachste AuskunftSmittel gekommen sei, nämlich

eine Vorlage zu machen, worin derselbe ermächtigt werde, die Bahnen zur Tarifermäßigung zu zwingen. Es sei nichtüber: trieben, wenn gesagt werde, daß alles, was der Industrie und namentlich der Landwirtbschaft durch den Zol1tarif zu Gute komme, durch den hohenFrachttarif wieder aufgewogen werde. Es sei nur das gute Re t seiner HeimathsProvinz, wenn fie verlan?e, daß dieselbe durch das Monopol zweier Bahnen in Zukun t nicht mehr so viel zu leiden haben solle, als bisßer,

Demnächst ergriff der Bevollmächtigte zum BundeSrat Geh. O'ber:Reg.-Rath Kraefft das Wort: h Meme Herren! Dießrage des Herrn Jnterpellanten gebt dabin: . Hat das Reixbs-Etseybabnamt Kenntniß davon genommen, daß die Lokalfrachttarifsä e fur Koblen, welche bei der Oberschlesisckpen urid Rechte-Odsrufch ahn in AnWendung kommen, imWiderspruche mit Art. 45 der Rctkbswerfaffung in einer Höhe aufrecht erhalten werden,'we1c1'_oe sowohl den Ein-Pfennig'Normaltarifsaiz, als auch narzientlicb die bei den Bahnen der rheinisÖ-westfälischen Koblen- revirrr bestehenden ,Lokalfrachttarifsäße für Kohlen Weit Übersteigt? MeineHerren, diese Frage -- und irh glaube lediglich mit dieser Frage babe ich es zu thun, _ kann ich nur mit Ja beantworten.

das „Reicbs-Eisenbabnamt übt die in der Reichsverfassung angeordnete Tarifkoniro'le. Das Amt ist deshalb auch im Besitze dcs gesammten Tarifinateriaks der deutschen Bahnen und kennt dre FrackyteinbeitI- seiya, welcbe auf denselben in den einzeinen Tarifklaffen und fiir die einzelnen“ Frachtartikel zur Erbebung kommen.

Meme Herren! Es ist nun vollkommen richtig, daß]; auf den

rbeinisckxwestfälisckyeq Bahnen der nack) der Reichsverfa ung anzu-

strebende Em-Psenntgiarif und zwar der Frachtsaß von 1 Silber-

pfennig pro (Gentner und Meile für die Beförderung von Kohlen auch

tm Lokalderkebr strikte zur Durchführung gekommen ist. Es werden

dort xinter Zuschlag emer Expeditionsgebühr Von 6 bis 12 Mark-

Yfenmgen pro 100 kg, an Fracht erhoben: 2,20 Mark-Pfennige pro onne und Kilometer.

Es ist eben 0 richiig," daß dies auf den schlesischen Babncn 1'11 QYSUS auf der berschlc1ischen und auf der Recbte-Oder-Uferßabn nicbt geschieht. 'Auf diesen Baßnen find die FraÖt-Cinbeitssäße seit einer [gng'en RUHE von Jahren unverändert und bis zu 50 0/9 und mehr, 1a in_einzelnen Relationen bis zu 80 und 100 0/9 höher als auf dex! rhetmsch-westfälischen Babnen.

, Eine Aenderung wird am 1. Juli d. J. insofern eintreten, als die Verwgltung der Oberschlesiskben Eisenbahn sich auf Andrängen des preußischen Herrn Ministers der öffentlichen Arbeiten endlich zu einer Herabsetzung der Kohlcnfracbten entschlossen hat und die Ver- wabtung drr Rechte-Oderufcrbabn die Säxxe ihrer Konkurrenz- stationexi niit denen der, Oberschlesischen Babu gleich boch stellen und Fussch fur dandcre Stationen eine entsprechende Regulirimg eintreten ;: en wir .

Sitid nun auch dix eintreieigden Ermäßigungen zum Theil nicht unerheblich, so „bleiben die Frachtscthe doch immer noch zuriick hinter dem Zusiavnde, 0611 die Reichswerfaffung 1111 Auge bat und der auf dLn rheinisch- westfalijcben Bahnen schon seit mehreren Jahren ibatsäcblicb bergcsieüt ist. Y_uf die Umstände," ÜUf"WL[chT die [when Koblenfrachksäße der schie- fi1chcnn Babnep zuritcxzufubren find, bat der Herr Juicrpellant bercits ausfuhrltéh bingewreie'n. Sie ergeben sicb ja auch zur (Evidenz aus den Verbqndlungrn, die noch vor wenigen Wochen, im MonateMärz, nn Prxnßijchen Abgrordnctenbause, und zwar sowohl in der Budget- kommrsswn (113 (11111) im Plenum staiigcfundcn Haben. Es ist dort von der Budßetkowmission pack) eingehender Priifung anerkannt worden, daß der preußisibewY-Zgrerung geselzlichc 5Y_kittel nich zur Seite stehen, um emeJraMermaßigung aknf den sch1e111ch8n Bahnen gegen den Willen der 57 erivciltungen bcrbeizufulwen. Auch der preußische Herr Ministry: der öffxnilicben Arbeiten ,hat in der PienarfixZuna vom 21. März anstaiirt, daß ihm derartige Mitéel nicht zur erfiignng stehen, wie J:;ie dies aus dem durch den Herrn Inicrpellantrn verlesenen Bericht uber ien'e SiZung bereits gehört haben.

Meiiie erren, 1101?!) weniger als Prcußen 11.7631 das Reich Zwangsmiitel, *um die sch1esischen Babnvarwaltungcn zu einer Er. maßiaung geneigt zu machen.

Pär Herr Jnterpeüant bat hingewiesen auf Art, 45 der Reichs- vrrfasmng; dieser enthälx abcr keineßWegS eine Verpflichtung für eine Bahnperwaxtung, dcn Empfennigtarif einzuführen, sondern rr enthält nur eine Direktive für das Reick), daß dahin gcwirkt wcrden möge, daß solches,;ieschebe. Die Aysfübrungsbestimmungen -- wie auch Von dem preußischen Herrn Minister der öffentlichen Arbeiten im Ab- acqrdnctenbaUse ervorgebobrn wurde _- frblen uns zur Zett noch. Meine Herren, es ist dier“? gewiß zu beklagen, und wir beklagen es iyöbcsondcrr kann, Wenn wir so bcgrundeien Beschiverdeii gegenüberstehen, wie die grgctidie schlrsischen Babnew crichteten es find' aber die Sache ist nun einmal so, die dem Rei e zustehenden Befugnisse find ebrn noki) ni-Öt genug aus- gedehnt. Wir Alle haben den scbnlicbsten Wunsch, das; cs 111631ich 1cm möge. [)icrin baldigst Wandel zu schaffen.

Eine Besprechung der Interpcüation wurdo nicht beliebt.

éiFFuf vertagte sich das Haus um 5 Uhr auf Sonnabend r.

[*

V W Inserate für den Deutschen Reichs- und Königl. Preuß. Staats-Anzeiger und das Central-Handels- register nimmt an: die Königliche Expedition

de:! Deutsrhcn Reiths-Inzeigers und Königlich Preußischen Staats-Rnxeigerx: Berlin ZW., Wilhelm-Straße Nr. 82.

Stetkbrief. Gegen den unten beschriebenen Hand- lungseommis Johann Gerhard Bernhard

1. 8680111111616 11116 [1111.61'811011111128'88011811. 2. Zabbagrarioneu, 1411134211012, sorlaänngen 11. äsrg].

*???U :* r“"

Steckbriefe nnd Untersuchungs-Sachen. suchungsrichtcr bei dem Königlichen Landgerichte 11. abzuliefern. Ostrowd, den 6. Juni 1882. Der Beschreibung: Alter 19 Jahre, Statur mittel, Untersuchungßricbter bei dem KönigliÖen Land- Haare blond, Augen grau. Verzeichnis; der gc- gcrichte.

2) 1 Portemonnaie mit 9 „44, 3) 1 seidcncs Hals-

Oeffentlikhev Nitzeigér. _.

111111 (3105811811661.

kamijsn-Racbrjcbron.

"-. _k',_-._-r;. 7. _ _

„*.*.- xrxx 7'; LU? :":“!!32381:IFF:F77“.'I;;:;QTI.I7 4 *. “.:-::.txxé; .,“ ,'

Beschreibung: ])

Schmidt, zu Brochterbeck, Kreis TecklenburJé am stohleueu Gegenstände:1)Baarcs Geld 5,60 „16, (Goldstein alias Joseph Groß, a

12. September 1854 geboren, zuletzt in

5. 111c1uatrie118 Ftnbliszsewsnts, 1711111115611

. 6. Perscbieäens 13811nu111111ao11u11g611. 3. 7811181183, ?erpaobrungsn, 811111111551011211 sto. 7. [.it-213650119 „4112618611. 4. 1781100511118“, sworcisaticm, 21n83a111u11g

8. '1'118816k-18112812811. 111 (161' Jörgen- 11. 3. ". 7011 6881101011811 kapieren.

beilags.

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Familiennamen : [26339] _ _ ' 2) Vornamen: Gerjon, 3) Geburtsort: Steradz 111 Polen, 4) Anf- mann, geb. Horn 11 Berent, vcrtrctrn durch den

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„Juvalidendank“, Rudolf Mosse, Haasenstein

& Vogler, G. L. Danbe & Co., E. Schlotte,

Büttncr&Wi11ter, sowie a11e übrigen größeren Annoncen-Vureaux.

Subhaftation-n, Aufgebote, Vor- ladunqen u. dergl. Oeffentliche Zustellung.

Die verebclicbte Schuhmacher Wilhclinine Zill-

wohnhaft gewesen, Welcher fich verborgen bält,u11xi luck), 4) 1Taschenmeffer mit schwarzchéornschale cntbalskort: Brciieiiicld, Kreis Pleschcn, cmeabr, Rechtöanwalt Insitzrath Ncubanr dnsclbst, klant

die UntersuchWSbast MIM Unterschlagung *" de" und Wicbsaui

Akten 11. .). 937/82 verhängt. Es wird ersucht, 8) ] filbcmetragcbürste, 7) ] Paar lange Stiefel,

den elben zu verhaften und in das Untersuchungs-

und Pfropfen ieber, 5) 1 Spiegel, 6) 1

ichsglanz- vordet11"inRzegrcin, Kreis Plysrben, aucb eq. & Jahr, gegen ihren Ehemann, den Schuhmacher Carl Zill- _ und fruber bixiier Mvslowty O/Schl. in einem mann, unbekannten Aufenthalts, ichen Cbctrennung Ta1chencylindcr-Uhr obne Goldrand, Dorfe, 5) Religion: mosaiscb, 6) Alter: 50 Jahr, mit dem Antrage, das zwiscbrn den Parteien be-

Ff ngniß zu Alt-Moabit 11/12 abzuliefern. Ber- der kleineZcigcr ist zur Hälfte abgebrochen, 9) 1sil- 7) Größe: 1 111 66 cm, 8) Haare: dunkelbraun, stehende Band der Ehe zu trennen, Beklagten für

bcrne Tascbe'ncvlinder-Ubr obne Goldrand 10) 1 sil- , den 5. Juni 1882. Der Untersuchungörichter * - bei dem Königlichen Landgerichte 11. Besäjreibuug: berne Kap eiulr,

Stirn frei, Bart: Schnurrbar wars, Augen- brauen dunkelblond, Augen grau Zähne vollständig, Kinn und G cbt rund, G

Kennzeichen: arbe am Kinn. Kleidung: eklei-

det war der Angeschuldigte mit Rock, Hose und

Weste von chwarzkarrirtem braunen wollcncn Stoff, [26316]

xchwarzem blips, balblanqen Wichledcmen desola- ' en Stiefeln grauer Dreilmüße mit Do pel- chir_m, weißieinenem Hemd und grau wo enen trumpfen.

Radden, zul 1 zu Carlsbo beim Gutsvorsieber das Köni liche Schmidt im eFMM, welcher Eich verbot en hält, ist behufs AJ

cbwarzem Tuch, nicbt vie warze Bucksxin-Bcinklcidrr, 14) 1 esicbtsfarbe gesund, le erneBctnkletder,dunkelgrau,15)1 aschenmcffer, ;

Sprache deutcb, westvbäliscber Dialekt. Beondere FS,),QMYFYÉYZYÉUÜÜÜ- 1 "“"" Spiegel """

zember 1881 GIF27731R332m211r117u11222“Ickiue'lxkaothi-lx Mareinkowsky aus Usch, Kreis Colmar, erlassene ret cbmcr welcher sich Hier wegen wiederholten , Untersuéung betx'mdet ""FiddeSbaFö bielrchverléaftst

war, un gegen en au e cm 11 - “»“ Stekbries. Gegen den unten beschriebenen gerichte zu Beuthen Z. n M an Dienfikueäjt Gnßav Kliukmiiller aus Groß- wegen Mordes ckwebt, ist, nachdem er jryt durch

etwas gekräusclt, 9) Stirn: breit, 10) Augenbrauen: den allein schnldigen Theil zu erachten und ihn

' 11) 1 Ubrbaarfcbnur von bcll- spärlich, blond, 11) Aygen: blaugrau, 12) Nase: zum Verluste des yierten Tbcilcs seines Vermögens Größe 1,71 111, Statur kästiL's aare schwarz, klondem aar mit Goldbelscblag, 12) 1Rock von groß, 13) Mund: brett, 14 Bart: blondgrauen als Ehescheiduxigsitrafe zu vcrurtbcilen und ladet

getragen, 13) 1 Paar Scbnurr- und braunnrauen

deutsch und poin sch.

Steckbrief.

Steckbrief wird bicrdurcb erneuert.

/Schl. eine Untersuchung [26216]

_ , ' _ acken- und Kinnbart, den aar engliscb- 1,58 ?qbne: vollstandig, 16) Kinn: bedeckt, 17 Ge- Rechtsstreits vor die erste (Zivilkammer des önig- „ts ildung: langltcb, Backen dünn, 18) Ge ichis- lichen Landgerichts zu Dan ig

arbe: blaß, 1T? Gestalt: mittel,

Steckbrie s- . . - , FFJFUYYK MIZFMYMZT YZF" Auktzua der Klaac bc annt gemacht.

Grimmen, den orde- 1" 30. Mai 1882. Königliches Amtsgericht. 1.

Beklaaten zur mündliében Vcrhandlun des

z 20) Sprache: arri den 18. Oktober 1882, Vormkttags 10 Uhr. 11111 der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zu,elaffcncn Anwalt zu bestellen. Zum Werke der 5 entliehen Zustellung wird dieser

Danzig, den 26.KMai 1882. Gerichtsschrcibekch öniglichen Landgerichts.

[26324] Die durch Beschluß der Strafkammer bissigen

Der gegen den Pferdeknetljt Friedrich Borg- Landgerichts vom 17, ebruar 1882 über das Vcr- , andgcricbt 11. zu Berlin, wobirx er wust, zulevt in Kirch-Vag cndorf, unter dem mögen von 1) Polier,FAnton Maria August, Knecht urthcilung wegen verschiedener Diebstablc 7. Oktober 1). s. erlassene Ste brief wird hierdurch in Destricb. 2) Nom), Johann, von orbarb, vcr-

die Untersuchungsbaft wegen Diebsta ls in den tranSäortirt war, zu 12 Jahren Zuchthaus ver- erneucrf. G mmm, dcn 1.Iuni1882. König- bän?te VermöÖensbesäjlannahme st durcb Ur-

Akten 111. .1. 907/82 verhängt. Es wird cr- urtbe

ki- ern. Der in, den 4. Juni 1882. er Unter-

1 worden, auf dem Rückt in t, denselben zu verhaften und in das Unter- hierher, zwischen Krotoschin und hier, den Trans- ungögefän nis; zu Alt-Moabit Nr. 11 12 abzu- xorteUren enisprungen. Es wird Yacht, denselben estzunebmen und an das hiesige

ransporte von Berlin liches Amtsgericht. 11.

erichtsgefängniß

tbei deffelben crichtö vom 5. Mai 1882 wieder an gehoben worden. aargemiinv, dcn 2. Juni 1882. Kaiserliche Staatsanwaltsibaft.

6305] Oeffentliche Anstellung. 1?Die Frau Bernhardt, Bertha, geb. Lefeber, zu Falkenburg, Reg.-Bez. 'Cöslm, vertreten durch den Rechtsanwa1t7ensch bier, klagt gegen ibren Ebe- „mann, dxn ande13maxm Heimann Bernhardt, früher gleichfalls hier, _1th dem Aufenthalte nacb unbekannt, wegen bösltcher Verlaffung, mit dem “Anfrage auf_ Ehescheidung: das zwnchen den Parteien besiebende Band der Ehe, zu trexmcn und den Beklagten für den aÜem schuldtgcn Theil zu erklären, “und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand- 1ung deJ Rechtsstreits „vor die 13. Civilkammer 'des KÖUUÜÖM Landaertcbts [. zu Berlin auf den 23. November 1882, Vormittags 112U1xr, mit der Aufforderung, emen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalx zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen ZusieUung wird dieser “Auszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 6. Juni 1882. , Buckzivald, GcrichTZscbr-nbcr des, Königlichen Landgerichts. ]., C1v11kam1ner 13.

126306] Ocffentlickze xJuskrlluug. Die Frau Gurschke, Ébristiane Ernestine, geb. “Niklaus, hier, vertreten durch den Rechtöanwalt Lustig, [)ier, k[ÜA1,_JLI€n ihren Ehemann, den Arbeiter Johann Wilhelm Giirscbke, friiber gleich- falls hier, jetzt dem Aufezitiwite nach unbekannt, "wegen lebensgefährlicber „Mißbandkungen, Versagung “dss Unterhalts und _böslnber Verlassung, mit dem ““Anfrage aui Ebesxbetdung: das ziviscben ihr und drm Beklagten bestehende BaUd der Ehe 311 trennen, den Beklaxitcn für den aUein schuldiaen Theil zu erachten und ihn zur Herausgabe des vierten Theils seines Vrrmögans als E'besibeidungsstrafe zu Vrrur- tbeilen, ihm auch die Kostcn aufzuerlegen,

.und ladet den Beklagten zur mündlichew Verband-

lung des Rcchjsstrrits vor die 13. Cwilkammer

«des Königlichen Landgerickyts 1. zu Berlin auf

;den 23. Novxmber 1882,“ Nachmittags 121 Uhr,

mit der Aufforderung, einen bei dem gcdachten

Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwecke der öffenxlicben ZusteÜung wird (.die er Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, drn 6. Jimi 1882.

Buchivald,

Gerichtsscbreibcr des Königlichen Landgrrichfs 1.

(Zivilkammer 13.

[26307] Oeffxutlickxe ustellnng.

Die Frau Oelicbläger, mina Louiie, arb. Ebi:- lich, hier, Vertreten durch den Rechtöanivalt Michaxiis Birr, klagt gegen ihren Ehemann, den „Arbeitrr August Oél'scbläger, früher gleichfaUs btcx, ,xetzt "dem Aufenthalte nac!) unbekannt, wegen schmalstcher 'Bestrafuna, Versagung dcs Unterbaits, sowie Wogen Böslikbcr Verlaßund, mit dem Anfrage auf E62- fcheid1mg : _ '

1. das zwichen Parteien bestebcndc Bar.?) der Ehe zu trennen, ' _

11. den Beklagten für den allein scbuldrgen Ther!

zu erklären, '

111. ibnk aurb die Kosten dcs Rechtsstreits zur Last

zu egen, Und ladet den Beklagten zur mündliiben Verband- lung des Rechtsstreits Vor die 13. Cibilkammer des Königlichen Landgerichts ]. zu Berlin auf Den 23. November 1882, Nachmittags 12.1 Uhr, Mit der Aufforderuna, einen bei dem gedachten (Geriibte zugelaffenen Anwalt zu bestebien. , _

Zum Zwi'cke dcr öffentlicheiiZusteUung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 6. Jimi 1882.

Bu cbwald, '

Gerichtsschrcibcr des Königlichen Landgericbfs ].

Civilkmmncr 13.

[26300] Aufgebot.

Die in dem Vogel'sihen Pfandleib-Jnsiitnt (_Jn- babcrin Marie Vrsgel, geborene Prause) bier, 3121116»- straß-e Nr. 12, in der Zeit vom 1. Dezember 1880 bis 311111 20.2111ril 1882 incl. nicdergclxgicn, zur Veriallzcit nicbt eingelösten und seit langer als 6 Monaten vcrfallcncn Pfandstiickc, brstcbcnquns Gold- und Silbersakbcn, Kleidungsstücken, 28a1chc u. s. w., sollen

am 8. September 1882, Vorm. 81 Uhr,

'in dem acdncbten Pfandlcib-Jnsiitut durcb den Ge- rickt§volizicickcr Fricdel öffentlich meistbietend vcr- steiaert werden.

Alle Diejenigen, wclibc in jrner Zcit bei dem ge- nannten me1d1cib-JnstiiutPfänder niedergelegt babe", wcrden anfgefordert, diese noch vor dem Versteige- rungöicrmine cinzulösen, oder wenn sie gegen die konirahirtc Scbuld brnründcie Einivcndungcn zu haben vcrmcincn , solche dem unterzeichneten Gericht zur weiteren Verfiigung aiizuzeigen, wi- drigcnfalls mit dem Vcrkauie dcr anndstücke vrr- fahren, aus dem Erlöse der Pfund.] äubigrr wegen Leiner in dem Pfandbuck) einactragencw Fordcrungcn cfricdigt, der etwa verbleibende Ucbchgs; (in die Orisarnicnkaffe abgeliefert und dcmnächtt Nienmnd weiter mit scincn Einwendungen gegen die kontra- hirtc Schuld gehört 1vcrdcn.wird.

Vredlau, dcn ]. Juni 1882.

Königlicbrs Amtsgericht. Vcalaubigt :

Remis, , Gerichtsschrcibcr des Königlichen Amtsgerichts.

[26328] UrtheilUuszun.

Durch Versäumnißurtbeil der 1. (Zivilkammer des Kaiserl. Landgerichts zu Mey Vom 17. Mai 1882 ist die zwischen Anna Ronae und ihrem Ebenmnne

etcr Franxois, Kaufmann, Beide in L_lv wobncnd,

cstandenc Güter emcinscbait mit Wirkung voin

Tage der Klagezu tellung, dem 3. Februar 1882, fur aufgelöst erklart und verordnet worden, dag die

aricien fortan in getrennten Gütern leben jolicn.

ur Aukcmmiderscvuna ibrer Vermögensanspruchc wiirden dieselben vor Notar Laune in Mey ver- wiesen und wurde der Bcklagte verurtbeilt, die Kosten des Rechtsstreits 11 tragen. .

(Reniäß Ausf. & cs. v. 8. Juli 1879 publizirt.

Mei), den 7. Juni 1882.

Der Lannerichts-Sekrctär: Mehner.

[16007]

Die unten benannten Anwesensbefißer bab Nachforschungen nach deren rechtmäßigen Inhabern verstrtchen find, Antrag nach §. 82 des Hypotheken-

er.“ ""*"-“M* ** “'N a m e "d' curr. Antraastcilers. ?

1 Hörmann Katharina, geb. Soblcr von Mayrböfen

Schädler Michael, Wirth von Buflings Oesterle Conrad, Oekonom von Aach Jablonsky Hedwig, Anwesensbesiyerin in Immenstadt Wagner Johanna,. BauerswiiiWe von

erffach Spekok Leopold, Oekonom von Vorderreutbe Hauber Alois, Oekonom von Kaizbofen

Hngg Anton, Oekonom inSticfenbofcn Kempter Martin, Ockonom yon Trabers

VW "»] O W SWW

Fink Josrf, Oekonom von Salinas

Scheidle Josef Anton, Oekonom bon Wiederbofen

12 Prinz Balthasar, HOFMANN von Wieder- o en Es werden dexHaib DiEjNÜFCJi, w:!Öe auf

géfordcrt, mit dem Beifügxn, daß 1111 Faiie der Unierlaff

Der Aufgebotstsrmin findet

statt. Jmmenséadt, den 1. April 1882.

[26319] Aufgebot.

Nachdem der Schiffer Johann Anion Schugaxd in Bargsn Hiersclbst beantragt Hat, daß über sem im JaDre 1857758 erbautes Schiff „Fido“ rnit dem Unkersckyeidungsjignnl 1-. (2. 8, 11. und dem Heimatbs- Hafen Bargen, behufs Ermögliäyung der Eintragung einer Verpfändung, eine öffeniiiéhe Ladiing der etwa zur Cintragxmg berechtigten Realgläubiger erlaffen Werde und dabei angegchn bak, daß ihm so1che Sciiiffsgläubigrr nicht bekannt seien, so werden hier- mit in Gemäßbeit drs §. 50 des Geseßes uber das (Hrnndbuchivesen 2c. vom 27. Mai 1873 "(G. S. S. 241) und des Art. 58, §§.1-4dcs Einfuhrungs- gesetzes zum Allgcmxinen Dentscbrn Handels-Geseß- buch Vom 24. Jimi „1861 (G. S. S. 449),die säiiinitlichcn Reaigiäubigrr dcs obgedaxhten Srbiffes „Fido“ aufgefordert, ihre Ansprüsbc bci Vermeidung des Ausschlusses bierselbst und [patestens in dem des- Halb vor dem Hiesigen Amtsgartebt auf

den 25. September 1882, Vormittags 10 Uhr, anberaumten Termine arzzumelden. .

Das demnäcbsiige2111§1ch1ußuribeil wird nur durch öffentlichen Aushang an der Gcrikhtssteüe bekannt gemacht. ,

Säjleswig, den 25. Mdi 1882. ,

Königliches AMWJWÜÜ. Abtheilung 111. gez. Behm, _ , Veröffrntiichi: Philipp1 cn, Gcrichtsschreiber i.V,

[26327] Edictalladung.

Auf Antrag dcr Königlichen Eiscnbabndirektion (linksiixciiiisciw) in Cöln, welchc dokumentirtcrmaßcn von dem Hofbrsixwr Heitiricb Oldknbagc, geb. Tabc, in Gr. Mimmclage aus den Parzellen 56, 57 imd 58 Karienblatt ?. in Gr. Mimmeiage 9 a 78 qm, resp. 21 a 28 qm und resp. 33 11 85 qm käuflich erworben bat, n'erdkn Alir, wcliixc an den vorbezeich- neten (,Hrnndstückcn Eißcnibumö-„ Nähcr-, lchnrechi- liebe, sideikominiffarisM, Pfand- imd aiidcrc dinalicbc Rechte, insbesondere (11111) Scrviiuicn und Real- bcrccbtiquxigcn zu babcri r-criiicincn, Hierdurch aus- gcfordcrt, dirsclk-eii im Termiii

am 22. Juli 13. I., Mittags 12 Uhr, bci diesern Gericht anzumelden _ widrigrnfcisis sic ihrer Rcibte im Vmbältniß zum neuen Echrber verlustig arbn ivcrden.

Quakenbrück, den 5. Juni 1882.

Könialirbcs Amtsgericht. Brandenburg.

[26194] . Bekanntmachung.

1. Die Ackerfläche 111 der Gemarkung der Stadt Kempen Artikel 110 der Grundsicucr-Muitcrquie"bat kein Grundbucbblatt. Dic Vcrbandlungcn bicrubcr find in den Grundaktcn Nr.__461 gevflogen. Als Bc'iYcr dicses Grundstücks tit m den, Kataster- cm der Zimmcrmann Josch Brust, tn Kemven aufgeführt. Derselbe ist nur Piandinbabcr ch Grundstücks nach seinem Porbcfißcr nytfrtcd Brust, ist aber in der Nacbwlsc nicht legitimirt. Laut Urkunde vom 30. uli 1821 bat Axxion Bvczvsko, als angebliäxcr L efixcr des Grundsiucis, dasselbe für cin crbaltqnes Darlehn dcm Gottfried Brust zurn Pfandbckii: überlassen. Sfepban Bvczyöko hat seine Kinder, den vorgenannten Anton und den Cajetan Bvczvkko, zu Erben ernannt iind levteren ausdrücklich als Erben in das Grundsiuck. Cajetan ist kinderlos verstorben; aus welchem Rechtstitcl Anton Bvczvsxo nun in den Besitz des Grundstücks gelangt ist, ist nicht festgestellt. In- zwischen ist beim Bau der VreOlau-Warscbaucr Eiyenbabn eine Fläche von 20 s oder 141 Qu.-R. aus diesem Grundstücke entnommen worden und bildet jeyt einen Theil des Bahnkörpers. Eine hierüber eingereicbte Handzeicbnung des Kataster- amtcs ür den Kreis Schildbcrg und Auözug auß dcm teucrbucbe bezeichnen die Parzelle mit

46

97. Nach der Bescheinigung des Magistrats zu

Kempen vom 24. April 1880 bat die Breslau- Warscbaücr Eisenbahn esellscbaft in Poln. Warten- bera im ?abre 1870 d e (211. Parzelle erworben und besi?t dic elbe noch eyt e gcntbümlicb. Die Geseg- schat hat sich an etbotcn, den Kaufpreis mtt

Welz Saloxnon und Josef von Knecbtcn-

Aufgebot.

en betreffs der auf ihren Anwesest hypothekarisch ein eira ex."?n Forderungen bezw. RLÖU- nachdem die rucbtlos geblieben und vom Tags der leisten auf diese ord?runge.7 11ch bkökéhénkx ÖMUUUIM 30 3457?

eseses gestellt:

“és" Fordemnasberecbtiaten. ; Gebrüder ©6121 von Hindelang

Geisler Johann von Staufen Burger Georg von Gschwend Oft Klemens von da

Weber Katdarina und Anna Von 210 Ebrazhofen Wagner Johann Georg von Bufiings ' Alger Josef von Howfen Fink JoHann Georg bon Döbelsried 133

Tborxm Da_vid, Apotheker in JStiy Maier Iostf Anéon von Traers

Stöger Franz von Trabers [wien, Welz Michael und Anastasia dasrlbst

Hirnbein Johann von Wiihams . 120 fl.

Teufel Josefa undefra Von Wicdcr- 38 fl. 25 kr. o en Hofer Johann Konrad, Josef Roman

und Viktoria dortse'lbst Mayer Michaei von Wolfratshausrn

Dienstag, den 20. Februar 1888 Vormittags 9 Uhr,

Königliche?- Amtsgericht. . v. Warbjcr. Zur Beglaubigung: Der K. Sekrekär Waxiigcr.

317 „44 25 --_z wegen der mangelnden Legitimakion des Josrpl) Brust zu offeriren. ' 1. Im Grundbucbc won Stadt Kcmpen Nr. 298 sind die Cl)r1stopi_) und Eva Maiika'schen Ebcleute eingetragen. Dirieibrn sind gestorben und ihre Erben unbekanni. 21113 01616111 Grundsti'irkc, welches in- zwr1chen YarzeÜirt irordcn War, baticn mm die Lehrer Wilhelm und Johanna Fa1ti11'schen Ebeleute zuSzklarka durcb Vertrag Vom 19. Juli 1.839 von Jsz'dor und Helene Friedländer eine. Wiese, (im OjinerTcrriwrinm und dem damals Marszalekstbrn (Grundsiucke bekegcn, von ca. 1 Morgen urid durch Veritas Vom 22. Srptcmbcr 1840 von Franz und JnYiane Ogrodowski eine Laibe Wirse erivorben, Beide Parzellen sind im Fsurbuxbe unTrr Artikel 63 der „Gemarkungskarte auf den Namen des Lehrers Fakim eingetragen. DIe VreUan - Warschauer CiscnbNHU-Gescilschafk zu Poi". Wartenberg ist seit dem Jahre 1871 im Befiße eincr Parzelle von 11 3 20 (1111 aus diesem Wiesen-Grundstiicke Artikel 63, ww “01-38 der Magistrat zu Kempen unterm 4. Mar 1880 beschcinigt hat. Auf drm Auszug aus dem Steuerbuch ist _die qu. Parzellc als Vabnkörprr bézeicbnet. Dgs Kaufgcld fiir die Yarzellgbat die gedachtq Gxsclijcbaft beim friiheren rengericbt Kempen mrt 164,50 „14 zum geriibt- lichcn Depofitorium eingezaßii.

Die legitimirten Vertreter dcr genannten Gcscil- schaft haben nun bezüglich der sub ], und 11. hier [*szcicbneicn Jlächrn zur Erlangung der Eintrngimg dcs Eigentbums aus den (3211111111th beidsn Grund- stücken das Aufgebot beantragt.

Hiernach wchcn alle bckaxmtrn und unbrkxttnion Cigrntbunisprätcndcntrxi und dingliib Bcrcck-tigicn aufgefordert, ihre Atijpriicbc und Robtc auf die 8111) 1. und 11. bicr bczcicbncten Parzellrn späicsicns in dem an biefiger (HrrickMstclic auf de::

22. September 1882,

Vormittags 11 Uhr, anberaumicn Auigcbotstcrminc anzumelden und ibr Widersprucbsrechr zu bescheinigen, widrigcusaiis dic- sclben mit ihren Ansprückyen und Rcrbtcn cm die be- zeichneten Parzellen ausgesckzloffcn wcrden wiirden, die Bildung neuer Grundbnkbbläitcr und die Ein- tragung des Bcfiytiicls fiir die Aiitragsicilcrim cr- folarn würde, den Niibimmcmcldcicn abcr iibcrlasscn blcibeg müffr, ibrc Nnsprüxbe in einem besoiidcrkn Proche zu vcrfolacn.

Kempen, den 26. Mai 1882.

Königliches Amtsgericht. [26193]

Nacbdcm 1) Franz Heinriib Andinx r.'n Flo!) als Bevollmächtigter des Carl Lorenz Frank, 21Srbloffer Caspar Huhn ron Struth für den minderjährigen Solm scixicr + Frau Elisab. Mara, arb. Trank, Namens Wilhelm Frank, 3) (Faövar Ecks 711111, Cath. Elisab, sicb. Frank, von Struts), die Eintragung des auf dcn Namen von den Kin- dern des Johannes Frank, U'Ticbacis Seim, irämliäb ]) Eva Catharina Elisabctb, 2) Lorenz(F.1_rl,3Z Johann Caspar, 4? Eva Catbarinc, Z))01i1.1bci Märgaretbe katasirricn, in dcr Gcmarkung von Hrimets'bof bclc c;".cn Grundcigcntbmns, als:

]) Bl. 13. ')?r. 92, Acker die leonäcicr - ]m 41 a 37 qm, 2) Bl. 13. Nr. 135, Acker an der Linde - im 14 a 48 qm, _ 3) Bl, .4. Nr. 123, Acker aufderHofwich- im 29 a 43 qm, 4) Bl. 0. Nr. 19, Wiese dic mittleren Körn- wiesen 1 ba 49 n 95 qm, . unter laubbafier Nacbwcisimxx cines zebnjäbrigen ununter rochenen Eigentbumsbciiyw in das Grund- bucb yon Helmersbof bemikraatbmen, so werden alle diejenigen Personen, ivclchc Rechte an jenem Grund- vermögen zu haben vcrmcincn, aufgefordert, solche bis zum 20. Juli 1882, Morgen. 10 Uhr,_ bei der unterzleicbneten Behörde anzumelden, w_|kki" gcnfaüs nacb blauf dieser Frist dcr bisbcrichciiZ-er als Eigentbümer in dem Grundbuch eingetragen werden wird und der die ihm obliegende Anmeldiina untcr- 1nffende Berechtigte nicht nur icinc Ansprukbc nc cgi jeden Dritten, welcher im redlicbcn Glauben an ie Richtigkeit des Grundbuchs das oben erwähnte Grund- vermögen erwirbt, nicbt mebr geltend m_acben kann, sondern auch ein Vorzugörcibt gegenuber Den-

Des (Eintrags ] Gegenstand. ! Datum. -

377 fl. 48 kr.

118 fl. 12 kr. 50/oiges Darlehen 500 fl. 4k'/qiges Darlehen 22. 17. 1839 484 fl. 59/0 Darlehen Landesübliches Winkcl-Recht 3. 2111, 1834

fl. 19. 7. 1825 5% Darlehen

ZZ Z' ; 5"/9Dar1ei)cn

k!. 13. 1. 182“ Staufen Bd. 1. S. 412 50/0 Darirbrn

_200 fl. 59/0 Darlcben

"13 fi 8 kr. und“ 90 fl.

Darlehen 29 sl. 5"/9 Darleben 5.) fl. 50/0 Darlsben

50 fi. 5% Darlehen 60 l

21 fi. 55 kr. unvrrzinsliMI' . Vatergut 300 fl. 5% Darlehen

.S.-Buch,

23. 111. 18,5 Nach 12. 1. 1830 Bd. 1. S. 431

Bd. 1. S. 415 29. 1. 1825 1. 399

Immenstadt [. 119 Skaufen 11. S. 67

14. 1. 1825 1. 629

16. )(. 1824 Stiefenhofen Bd.1.S.21

3.111. 1825 u. S,. 1;

18.171111829 “ft" ZT? Bd“ 1-

3. 111. 1825

18. 111. 1825 Thalkirchdorf Bd. 1. S. 295

5% 25. 1,7. 1825 Wilbams Vd.111.S.236 Dar- leHen "

24, 7. 1825 WilhamsBd.111.S.102

die Forderungxn sud 1-12 ein Resbt zu Habon Zlauben, 3:11: Anmxkdung iirxierbaib sechs Monaten auf- umg dcr Amneldung die Forderungen fur crkoichen erksärx und im Hypotßekenbuchc geiöskht würden.

jenigen, deranechte in Folge drr innerbalb der oben gcsétztetn Frist erfolgten Ölnmeldung eingetragen sind, ber irr . Schmalkalden, am 20. Mai 1882. Köntglicbes Amtheiicbt. Sebold.

[26322] Aufgebot.

Es ist das Aufgebotfolgender, angcbiié) abhanden

gckommcner Urkunden beantragt:

1) der Sibiildversckyreibungrn drr Siaaté-Prämien- Anlcibe 11011 1855 _ Serie 874 Nr. 87 363 undeYcrie 1365 Nr. 136 484 über je 100 Thlr. : x- e/Fé _"

von dem Administrator Moritz MüÜer zu ?üdersdorf bci Wriezen und von dkffen Ehe- rau --', des unkiindbaren Pfandbricch dsr Preußiscbcn Hypotheken-Aftien-Bani": _ Serie 11. 1.511. X(. Nr. 4696 über 50 Tblc. = 150 „16. - von dem Heilgcbilscn Friedrich Mittag zu Eberswalde -; dcr Berliner 430/13an Siadtobligaiioncn (18 1876 1.111. 11. Nr:. "26003 und 39 681 über je 500 „M - von dem Kutscher Fritz Scböiifeldt zu Berlin -; dcs unkiindbaren Pfandbricch der Preußisckyen Hypotbekcn-Akticn-Bank Serie 11. didi. 6. Nr. 3118 über 500 Thlr. : 1500 „34 -- von dem Rentier F. Weinert zu Sorau -; ch Staatssckzuldstbcins ditt. (3. Nr. 769 über: von dem Kosjäibxn Friedrich SÖÜYe in Vörgix. [*./Vinzeibcrg "; dcr Stammaktirii dcr Rumänisrbsii Eiscybabn- Aktirn-Gcsciisiiwft Serie 12.211“. 5600 und 5601 _- von der Frau Wiitwc Louise ?mdkc, geb. OWcrmmm, Linicnstcaßc Nr. 213 -; der Schiildrerickoreidung dcr Staaisdrämien- anlcibr von 1855 Serie 1140 Nr. 113 999 iibcr ]0') Tbii'. _- _ von Frau Wittwc von Wulmn, Helene, geb. von Urformami, zuGrofi-Macbmin briArns- baacn. » _ Dix Inhaber der Urkunden werdcn ausgefr'rdcrt, spätestens in dem auf

den 20. Dezember 1882._Vormittags 101111112

vor dem untcrzeirbncten Gcriäztc, Jiidenstraße 58

bicrselbst, 1111 Saal 2], anbcraumtcn Ansgcbots-

termine ihre Rechte anzumelden x_itid dic_Urkunden vorzulegen, widrigcnfalls dic Kraxtloxcrklarung der

Urkunden erfolgcn wird.

Berlin, den 27. Mai 1882. _ _ Königliches Amtsgericht ]. Abtbeilung 55.

[26342] m Namen des Königs!

Auf den * "trag dcs Baucrguiébcßycrs Jobaxm Ioachim Mubs xu Klein-Goitikbvw hat das _Kömq- lizbc Amtsacricbt zu ?Irlcbcra am 1. Jum1882 dnrkb dcn Amtsrichter ; icßicr für Recht erkannt:

Das vayibckendokumcnt vom _28. August 1849, wclrbcs über die auf dem Grunditncic des Bauer- aiitsbcfiixcrs Johann Joachim Mnbkz zu Klein- Gottsrbow im Grundbuch von chtn-Goitscbow Band 11. Seite 51 Nr. 2] in Abtheilung 111. Nr. 8 für den Baucrgutsbcfivcr Friedrich Pelzer zu Halcnbeck einactragcncii 500 Tbalz'r nebst fünf Prozent Zinsen acbildct iki, wird fur kraftlos er- klärt,

Die Kosten werden dem Antragstcller zur Last

fciUk. ) * Von Rcchs

.) «63351 Bekanntmachung.

Es wird bicrmit bekannt gemacht. daß der frühere Bürgermeister Friedri Iulius un KUW von Kro [) in die Liste er beim Kön glichen Amt!- acrickotc vcnrade zuaelafxenen Rechtsanwälte mit dem Wohnort Ai'enrade e ngetragcn worden ist.

Apenrade, den 7. Juni 1882.

Königliches Amtbgericbt.

Wegen.

gez. Müller.