1925 / 259 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 04 Nov 1925 18:00:01 GMT) scan diff

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sci7ulgesyßss, w sic? ia nickt in erstyr Linie zur Kmnrxiynz dixic'I WIRTH NOÜsli, Pixi mii)! MUMM Aix] liiLO-T-Clll Cigcziiiii) alle- ?)Lc-chr dii'sxs C,!»ima anxesäxmtten dcrvx'n, möcixie ich doch exsiige- WOM da:;ii bsiiixt'ksm. 2sz Die iyxswrische (Entwiakiilng m Yéeicbs- vcrfasiimg mm“ M (Msiix-xcbte dss Sciqxlkomprmwsies min ein-m-al géiWii'n [st, glaxibk :ck), das; «s iiickxt itrÖ-glick) skirt wxr'k durcb JiiL/cr- prcdatiom dcr ?)LciäriiassiiU-g Die iiotwcitiéixxc (Hrnipk-limgx sfir ein Uk-i'icixsiwllßcssv „zu schaffs» Dis Vi'ksilch, T*.c wir „Ulf T-ieie'm W-i'dii't crisbt kswb-Zii, ermnltgcxi ii-:ch)t, Ta dis AilIngiiixig ??er vcr- schiodkii ist. MM still iiicht Lori ».in Vkrfassu"staragrnpiwii &us- gkiycn, dcr Lil] Jim:;prom-iß war, wie aUxxc'mein bekamm ist, son'dern wir sollten Wii Wii lchn-digen Bsdürf-n-is des preußischcn awd des denisäysn Vochs WWCÖM, un-d dieses l-isgt nach meiner Meiwung Dor «(imm darin, daß wir uns wicht gege'nscitig die „Köpfe ein-scblauzen, som-kmii W'TliÖ Ciiiixi-al d.“:sscs lciköixxi' kmifrssioiiklls PrÉ-lcm «UI Tor Skl*'lllk cnifc'kiicn. “Wik bmniiécxi iii PkUlsQ/kll Rch fiir unsere schniyi-Hc (*kiiiirii'kliiiig, imd kik NUN ums mrr zuteil wsrdcn, WEM] ein cin- dcittigi's uud klares Rsiclw-scimlzxsscv gesckU-ffcn wird 111» éUTlikk) aiif Ticscm (Jed'ipte Fiii'ken ist Ick) g-lwube, daß diescr Fri»;- nicht so sibir-cr „zu eri'ciibsii ist, wie Es Einstweilen noch scheint, soknu-g»? i'iiini-xi“ iwc!) LMC (*éérnppi- Die? ("Mrs zii ÜÖLUUUUMEU sick) bLmÜbt. Wir kwiiiiiicii ]llik ziim ;Zislc' [VLM] wir offen zllgLIb-CU, Daß kkine Parisi mw kciiic ?)iiibtilxig k'iék MMW _“ziring-x'n kam], Ü-llf ihrén YVcltaiisxixaiixtnxiöiwxwi [911 ti'ktsii, Mili! wir ciiie Formel sinken, [Ml dix" konfessioußlosi', di? konfessionells [MD Die inisrkonféssionells Siiynle je tmck) dcm Willen der («Trzici3111ig9bc3r8ch15i;]tcn als gleicier-sckQigt :iiébsmcin-an-xcr zii stekla", WWU] wir mis b-kmübsn, Dic Yk'iiWCkbC“i1kli zu sicbkrn, wcnn wir dic Gemsin'dsn einfach durch Maiorität dariiber emsibciksn [IssW], W(“lÖ-CÖ “'H-(l»iilpriiiziw fi? LIKÖR] wwlleii, mid TMN UC bcslikéi'iiki'ii VsrlßilWssc als aiif Amirag «cscbaffcn VOWUNTYCU. Das können wir ruhig, weiin dic TUéiii-Ocrk)oitcx1 gcsicbert sino, Mick) olckiic Schwierixxkkii 11111. Wir müssen Ulis it'll]! mal UÜÜC'iU-ÜUTCY V-eröM-sxi, umd ick) glaubs, laß ein solcher Wkg wirD gefunikcn Miidsn kön-neu, mw ich g-la-n-bi), Daß » dann Juristen genug geben irir-d, Di? seixW Verkidpbakkeit mit dcr Reisbswcrfasftmg überzeugend 'das-[chi Wkrdcn. (*Oeitér'kGit.)

Mei»: 'La-1114311 MO *L'L'UL'U, *k-e'r Dritte“ außerorxcmtlickyc (chsWhrmi- punkt in Bsziclxiiii-g auf unsere BilBungMiiil)§-ii ist das Spannnngöocrbäimis zwiscbkn Mm BeBiirfniö nac!) cine'r cinlmitlicbei: Deutschen Bildung 111113) nachdsr tiatsäch71ich€nDiffercnzieriheiiunserer Lkbenschiirfnissc. *Oikk l-iogt mxincr ZUc'eiU-ung nac!) dic große BWC-iittliig der Boolitzsclycn Schulreform; “Win dii'sks Si“a'iixi*1rn*g“f-Vc'rl)ältnis ist gelöst un-d iibcrwun-dkn WONDER durch T*issc Rk-form. Es ist als Gr-iitwsaß aufgestellt worDen, daß das Wutsiszx Bil'dun-gs-gnt im ein:»«Tncn *diffi'i'enzikrt, abcr in 'der HMU'P-Tks-ack)? durch alle- "Schiilcn als Einheit T-iikii)gchi llll'k) daf; dsr Disf-crcii-zicrtbcij Dkk stcnsbßk-ürfnisse dni'cl) Dic ((;-arcvktéristischcn Fäckxr »der großen vikr Silxwltypcn ?)ii'chiiiiii-g «tragen wir-d, so 'das; ick) wirklich g:!(mvbi', Das; wir in *dics-iim Pitnkie eine große (Mfabr ÜÖÉNVTUUTLU lxaibkn un'd damit in gewisser .Hin-sickyt auch Vorbildlikl) für die Lösung TM; glcickx'n Problc'ms Dcr ([m-dercn K'ulturvölkér géwsscn sin-“d.

“"NO-[iii) :ms Vierte gwsw G3sabrenzentr11rn, das sick) ider Ein- hkiivlikiékcit Ter Bil-du'ng gsgeiiiibki'stciit, sehe ich in 'der sozialen Differenzierthe-il unserer Bildungßsckzicbten, Ick) hoch es für DM? ganz unendliche Gefa-br, dasz, Wik; wir früher sozial zwci sick) nicbt Verste'bénldi' Völkc'r in Dc1tt*schlc1n*d nsbcncinmndcr haiko", 'diese'r Zustmid mich auf kulturpolitisWm Gebiete in *die neuk Zcit hätte l)iniibkrgetra»gcn wsv'ocn könricn. (Es mußte Ein Weg gc'iiiiidyn wcvdsii, mn tdi? ci-[W-iilich Bil-dmig, wie sie biéi nns erkk) die Höheren Schitli*:1 Vcrkökperi ist, auf Dic VolksschU-lkn zu über- Éi'i'bsixi'i]. Dikscr ch i-st gcjiriich duns) «dic nene Lehrerbil-dutvg, in déi“ Weise, daß jedi": kiiii'fkigi'. Vo-lköffckm-blehrer einmml Tig höhere Sibtvle b-cfncht bai, dieses UJiL-diln-xxs4141t in sick) aufgknonmnka bai undd es imm (Ulf kinkr zMijiibkige-"ii Pädagog-isckxkn Lika:de:11ie lernt mn- zngOsia-lten iii Volksbil-dnng. Dadurch ist eine cin-bcitlicbe B*i-[ditng für MZ ZUM]? Volk für die' ZU-“ktkiif :ai'anfierf. .

Wir skb-Lii also, mwi-ne Dmn-Anrd .Herren, .*caß bier zMifkllos eine einbeit-lickye Lini8 “dcr Kulburpoliiik liegt, koaß es sich hier n1ichi um ein CHa-os von kleinen Refömncben banwelt, sonDern [daß diese DMM kat-sc'ickxlicly, wic ick) gl-auibk, «us "oem Zwawge Yer Dinge heraus dock) von 11:16, Von mcim'n Vorgän-gcrn und mir, einhi'itlich gesehcn WWDC]! find.

Bei dicskr Sachlage kann ick) es eigenflick) nicht rechk VLrst'LHLil, daß der Hsrr Abgeordnete Sck)warzk)a'upi gestemi eine Kritik meiner Kulturpolilik bier außgefübrt hai, mcht nur der

Personalpolitik, sodeM auch der sachlichen _KuAlurpxF-litik, und diir- gelegt “vat, daß die Volköpartci mir nur zUst-immen konnte, wenn ich nrsine Kuliurpolitik ändere. Ick) gebe zu, daß mir das Vollkommen axrivczrstän-dlick) ist, da i11 den großen SNlbfragen eine.?iéndérung dir Politik des Ministeriums seit "dem Rücktrikt des Ministeis BOcltß nicht erfolgt ist. Es kann Doch nicht so sein, daß 'der Abgeordn-eTE Schwarzabaupt hier etwa an die simulta-ne-n pädagogisckyen A'kadcnnc'n denkt, die allerdings vom Ministerium Boeliß, so lange Herr B-oelih Minister war, auch nikht gcsoMrt wurden, uwd iÖWHFLÖL'sEMLszt als sein Staatssekretär im Hauptausschuß mich cmsfiibrlick) gegen simultane Akademien a:usgksprock)2n. Daß Herr BWW n*un _cils Abgeovdneicr im Rahmen seiner Partei eine andere SteÜu-ng 2111- nimmt, als er sie bisher als Minister singsno-mmen bat, daraus kann Man dock) sckxlicßlich dem Ministerium, das die Politik des *HÉkksl Boelih fort-scht, iR diesem Punkte keinen Vorwurf machen. (Sehr gut! [mD Heitsrkcit.) .

Meine Damen univ HMM, da ich gera-de dieses Tbemauder simultanen Akademien hier angeschnitten habe, so mochte ich Doch noch einige cheikungen über meine Rekis im HauytaUsschuß himms hier zu Ihnen machen. Die Sache mik Yen simulth-e-n Akademien liegt niimlich so, daß ich nicht nur aus einer 1nnerl1chen Ueberzeugiing dafür eingetreten bin, wenigétens für “den VLrsuchÉfall, wen wix jetzt vor uns haben, die fimu-ltane AusbilDung mif einer Akcvdemie noch zur-ückzusteUcn (Zurufe), sonrder'n es haben mich aiich sebr reale prcchiische GrünDe daz-u bestimmt (Zuruf: Grundsaßliche Errwig*ungen!), _ nicht etwa nur Griinde finanzieller Natur, sonldern 'ich kann Ihnen ganz klar und deutlich sagen: Diese simultane Aka- demie wird eine Akcvdemie sein für Ebangelisch für Dissidenien' und für Juden (sebr richtig!); einen Katholiken bekommen Sie iiicht 'auf diese Akademie, uxn-d "damit fällt meiner Ansicht nach der eigeritltcbe simultane Charakiék, der chrisMch-sim'uitane Charakter, den wir er-

reben, in ick) usammen. ' ft ch Taskin ?)as beweisen, und zwar durch eme Aeußerung des

Der (Wiskopxt Hat nämlich in einem langen Schreiben, in dym ei“ sikk) im ÖlLsLU Téixgcn (KULT ['*ÜLTLLTLYT, sich dalyin Likixiii, xxx"; “ais gekignéi zur Wirkjamksit an kajboiisckxkn Sck'ixlkii in ZUkUiift nur soch)? Lshxer [etrachtex werdcn können, die an k,72L*x[Zich*-c11 AkaTLlniLtl (IML voll JLÜÜNLU'TL AUÖZil-dmig erlangt haben. Yix'Dsren kann ins- bCsUiiUks dis 111i§8j0 ('Ul10l1j68 für TL" leigiciiL-iwiéik:.ki)? Uickxt kr- :cil: Mrdcn. Tcshmlb verlangt der E;)iZkvp-zt, doß obiiirn Anfordk- rmwzxcii Ri'ci)!111rig gsxti'nximi Uii'd der so UUIJTÜMTCÜC kwiifi'tsiiOiii-“llé (?[mrakxc'r déi“ Axistiiitcxi iii Ziikumix sickJchCsLLÜL ][?!"kk. (Zlikxii Li.ik*;§: Das ist ja schon Lill kieirics K'ciikordak, "css ka bcsti-W) _ VM einem Konkordat ist nici): die Rede, Was ich bisr Vorgetragen habe, sind die Wünsche des Epistopats, und, meine Damen und Herren, wir wollen uns doch in Diesen Dingen kéin X fiir ein [] vormackxn. Ick) möcht? “cen katholiscken Lehrer schen, M' es wagtc', (1:1 Lillék koxxfsisiwiicichi SÖUW de'" RLiigiOliÖUUlekickÜ zu ÜÖLUWÜMOU, wenn xis Weistliiikcit ihm Die k]]iRZÜ) (?MNÜCU dazu niiiyt gab?, (“SSL)r richtig! im Zeiiirum.) IFW gibt nicht, und wir wollen doch unsere AUER] [wr '(611 ksii'iilitätkn, so Uiibsqusm sie uns skin mdgxn, nicht vscschlirßsm Also ob mir das bequem ist oder nicbt, darauf kommt cs 1i“ich-k cm. Ick) bin hier für absolute Offenheit, Sic WCT'DM in msinsti weich" A*Wführungen noch einige Benisikmigsn na-„b der Richtung VCL'UCZFUWU. (Zuruf links: Dsérbalb soll diE Akademie auf- gegkbsn wcrisii?) _ Lassen Sie mich doch einmal 311 (Eriks ['LOLU!

Meine Damen und *OSL'WU! Ick) bin selbst in Fratiksurt a. M., dem eigkiitkcichen Hochsiße des simulbam'n LLbM-s, außg-LWackysLn, und ich steh-: diesen simultanen Bestrebungen innerlich durchaus sympathisch gcgi'ni'vbcr. Aber schlirßlick) kommt es dock) nickxt auf mein persön- liches Empfinden an, sondern auf die R(zalifäten dks Lebens. Dabei werkennc ick) nickyt _ 111190 ich möcht? das ganz UN und dkutlick) aussprechen _ die große und hohe Idee die in der Simultanitc'it einer pädagogisckycn Akadsm'ie lii'gi. Ick derstchL vollkommkii, daß man mich gkradk mts der linken Seite es cnblebnt, daß man unseré Lehisrbildmig zcrgliedsrt in alle möglicheU Eitiz-Llneii, Lyangelisch-L, katlwlisch-c. simuliane und welklich Bildungsoßäuge. Man will ja gar keine wxxltl'ickZL Akademie; man will nur eine Akademia (ruf der wirk[icf) die Päd-Ugog-ik' getrieben wird in dem Sinne, wie Wisssn- schaft an dEr Universität. Das ist im eiNzelnen der Sinn der Forde- rung dsr Simultantiiät der pädagogischen Akademie, und daß hier Ein großer Godmike, daß hier ein absoluter Weltc1nschmenng§ei1rsaß gc- g-xbcn ist, das möchke ich am alle'rwi'nigsten bezwi'ißkln. Dafiir Habs ich das allkrgrösztc Verständnis.

Aber auf dsr anderen Seite stehen nun einfach die Bedürfnisse dsr Praxis. Wir haben die simulimve höhere Sckwlc. Also in ZU- i'mift wird, von AuönaHnwféiULn abg-x'seb-eti, da die böbsre Schul? Friijidscißlich simultan ist, dEr kiinstigix Volksschullkhrkr wäbrcmd scinkr gatizixn Sch1llMit einc simulfane Schule bcsnchk haben. Dann soll, da wii“ ja doch jiokh g-cseßlich auch für M* Zukunfk Bic kon- fessionklle Volksschule bcbalten Mrden, dsc Abit-urie'nt im ,Sinnk skiwcs BLkWMWiffW nach der Reichsverfwssung auch als Volksschul- lsbrcr an eincr konfkssioncllsn Schule kätzig skin, Meine Damen und Hcrrsxn! Irgendwo muß kr ja dann doch nun in seiném Bildungs- gmvge dic nöbige Vorbildung crlangsw. (Sehr riik7lig! MWF.) Das ist doch Qin M*inimum, das man uns zugeste'ben muß, wenn man sagt: UWH der simultim-sn böhe'ren Schule, die skimx Allgemeinbildmig umfaßt, wird der Abiturieni zMii Jahre biivdurck) die Möglichkeit babkn, Kick) mit den g-cisrigen Belangen scin-cs BLk-snwkiuisses aus- cinandrczn-ssfzew Das kann natürlich nur gesckxebem “oa alles im Geiste) dcr pädagogischen Gemeinschafi1sxidee gcfaßk sein soll, wen-n er alle Fächer in dikscm Gkiste an sick) Wrüb-xsrziebcn läßt. Ick) bali? das für eine sacblich und pädagogäsck) dtlrchaus berechtigte Fordsrungi

Ick) babe Vorhiii schon in bezug auf das R6ichöschitlgxssch gesaxzii, dars; wix Wkgc sind?" müssen, uns irgendwie zu Verständigen. Es 1st QUEJLsÖWssLU, daß dis einc Partei die andere Vergewaljigt. Deshalb bin ick) auch bereit, wenn das Haus beschließen solltk: daß ULÖM don voni Si-aatéytninisfkrium in Aussicht genommenen drei AkaDcniisn, Von dkncn Litie kack'lwlisck) umd zwch3i chmgekisch sein sollen, noch c i n e vierte Probeakademie gegründet wkrden soll, m-ikdem'Her Finanzminister zusammen die Crxichan einer vierien Akadenme dcm Staatsministerium gegenüber zu befürwortcn. AHR" eine Sinmltmioxtat für sämtliche Akademien muß ich auf das Best-iniméefte ablehnen. (Zux'uf im Zentrum: Die Hauptr«gsier1111«spartri«1!) _ Ick) sagé: Wenn das Haus «inan Antrag (MULHMCU wii'd, daß kim). vierte Akadeni-ie anf simultaner Grundlage und wahrscheinl-Zck) in Fraiikfurt am ,PZAM, wohin sie mir am bestcn zu passen scheint, errichlx-t werdxn soll, so bin ich bereit, dieseii Wunsch des Landtags dem SfaatSnuin-“isteriurii gegeniiber zu verfreiéi. Wir werden dann in diesen Jahren nicht drei, ,sondern vier Akademisn haben, umd dann wird fick; auch in kurzer Zeit zeigen, ob das, was ich hier entwickelt habe, richtig oder falsch WM“, und wir werdén dann nach zivci Jahren aus der Wirklichkeit lernjen, vacnilick) Lrgibt sich dann ein Mdgültxiger Typ und eine endgültige ngekung. (Zuruf: Wenn das Haus aber nur simuliane „Akademwn beschlikßt?!) _ chn das Haus beschlikßm sollie, daß nur simuktane Akademien e*inx-erichtct erden soÜen, so wird das Ministerium das nich'f 111itmachen. (Bravo! rcckyfs'. _ Heiterkeit im Zentrum.)

Mkine Damen umd Herrerk Sie sagen zwei RLgievung-FparieiM. Ick) hahe abkr vorhin schon- gcs-agf, daß der Kult-ustiiänistet in diesen Dingen nicht (mf die Befehle eiiier Pawtsi vorgeben darf, sowdern daß er Wirklick) kasUÖM muß, als Treuhänxér die v6vschiedenen MR- mungen e*inigepmxxßxn so zu gkstiilt-sn, daß alle sähließlich dazat Ji? sagen kön'nen.

Msine Damen mvd Herren, ich Ich es |M bedauert, daß der Herr Akbgeordnete König über das, was cmic dem Gebiete der Lehrer- bikdu-ng geschaffen wouden M, so wenig freundlikh .zeurtcilt back. Herr Abgeordneter Köwig, wenn Sie bedenä'en, daß man im Johre 1914 cm fo gew-alki-ge Tatiache-n umd an so kühne Men, wie sie jeßt ver- wirklicht wooden; fimd, ka-Um bätbe denken können _ das Wr York) damals eine vollkom-mene Utopie _, und daß heutigen Tages diese Dinge erreicht find, so sollten Sie anderer Meimtng sein," Es hawdelt sich hier aUerdings um ein Maximum, denn die Wunsche, die darüber hiwaus auf die Universikätsbildung der Volksschull9k7rer bingielen, bal-be ich für eine Gefahr, ja. für den Tod der Volkßsikwie. (Sehr richtig! rechts.) Deshalb habe ich mich auch über die Kri'kik ge- wuwdert, die der Herr Abgeordnete Oelze cms dem Gebiete de'r Lehrer- bilödung, aux dcm er doch Sachverständiger ist, geübt bat. Vokr allen Dingen bat er uns vorgeworfen, daß wir die alten Sem in.ace ges (blos sen hätten:, ehe die neuen'LkbrexbildungMätten errichtet woan wärea Das ist agitatovisch ausgezeichnet formuliert wird

n-niürlich dva-ußen im Lande überal] verblüffe'n. Talscichlicb Haben Wir die Seminare wicht elwa geschloffen, weil wir etwas Neues machen wollten, sondern aus einem gans cm-decen Gmmde. Wir bkpben sie

Die Zahl der jungen Lekrer, 'die nichf unfer- WM: wir auf dem Klik» Wege JUÖ! für Jahr immer WLikEkg-Cg-MLJLU wärM, damn würd: die Zahl der Txusende noch schr viel grdßsr werden, umd dann würds uwicre Ju-nglcbrcrschaft noch ip Jahrzcbntkn nicht zur

bewerbern da War. gebia-éé-i wxrden können, ÖCLLQZÜ jéiZ-T [ÖM 30- vis 36 000.

RU-l'c fomrncn. BCi kisssr Sachlagk ist es sLMTVLrstän'dlich, das; Die Prix.*.x-xw591i-«11stakt-cxi mw die Emniii-axi' Zcsckylossen werden mußkew, Uti-d Da sie kiti-nial Fisibwsssn wawn, irak gl€ichzsitig die Fordsrnrig WMH cinkr Rsform DLr Lckxerbilkknng aufgctauckjt. Da haben wir michi won bsUte auf mosgcn Etwas NUtes gemacht, sondern Haben jalM- l-ang sorgfältig mit allen Imstcmzen und Parteien bergie", was ge- macht werden kann. Lßas wir ecrkicht haben, stellt i-nimerbin siiim Fortschritt dar.,

Da gkrade' die Junglehrcr erwähnt WMW, ist es mir :'in [Ebb'astés Bsdürfnqi-s, von diCser Stélle aus “nochmals msine t'ie'fste SVUWLML mit dwn Sbiöksal dikssr Männer, die plötzlich in das Leben gestellt sind und nicht un-ierkomm-sn können, auszusprechén. Sie wisssn, daß eine N :) tstandsaktiow vom Reichstag in die nge geleitet ist, Leider smd die drei MiÜionen, die Hier in Aussicht stehen, woch wicht endg-ül'big bewilligt und stehen noch nicht znr VSL"- fü-gung, Um dem enfxg-egewzufomnwn, ist der Finamzmincister bcwik, da es dkn Würsschen des g-cmsen HMLLsS'Z en-tspricht, von Preußen &us ziiiiiiibst eiU-nial eim- Millivn ausznsixxüften, 'um für das ärgste zu HML", dis it-ackxhsr aus den; krEi Millioxien des Reiches wikdcr be- glickxe'm Mrdeii BMW.

Die Not der JlMxJi-LZU'LL' führ! micky zur Not Liliks nndch BLTUfÉstMdLs, der vielleich nuehr Nok keidek als alle anderen zu- smnmcngeWUin-en. Ick) demke (m :die K ii nft [er, vor aUesDingen (m dis bildenden Künstler. JU Omer Zeit, wo kein Mcnsch Gew Hai, exinvcas zu kaufe'n, war es nokivmidig, daß DLL“ CEMT scin B(si-cs tat. Wir [ckab€n get-iin, was wir biiw kownken, z. B. mik Riick- sickxi aiif die Notlage einzelner Kün-stker auf den VLksÖZLÖLMU Knust- ansstellnng-M des [eßken Ebaijahces zu kaoufen. Aber nwin Appell gebb dahin, imd ich Hoffe, daß diéskr Wun-sch i'll die WSifere Oéffsnilikhkeib dr-in-gf, dns; ally Lenke, die noch Geld und Sinn fiir Kunst Haben, iw diiéscr ZM gui UM, den Mäzxxn zu spielen. SimaiSHilfe allein k-mm Ls wichk 1nach€71. Der Sba-ak tut, was er kann. Wenn das gr-oße Publikum wicht hilft, wind dieser große und wicht*ige„,Stand rstt-mngslos zugmrncde gébé'ki. (Sehr richtigt!) **

Auf dem G'Sbié'k des Hockrschulwesens siiid b-is-bkr iiur wenige Fraacn lyicxr im Hause z-ur Debaite aestLU-t worden, Das einzige war im DN" Rede dss deutschnationalen Nbaeordn-eten OEM der Task Le s s i n a. Ick babe so axus-fiikérlicb darüber im Ausßck-uf: gesUw-Nn, das; ick) micb bier cxanxz kurz fassen kann. Ick) m-öcbfe mir sag-M, daß der Fall Lessing eiaentlicb zwei Fäle darstellt, einmal den Fall Lsksina im CMWWU Sinn und d2n FAU St-uthLii-fcbaft.

Was “cmi Fan LLs-sina anbstrifft. so ist mir Von dsr ciiicn Suite Wi'gcworsLii w-ordén, daf; i(b ibn zu wenig, Von der an*dern Skike, ws; ick» ihn zu viel VTklEidiat "Habe Ich kann hier nicht die Sfelluna- cirias Sfaaisanwalfs oder Links Verteidiaexs ein-nebmen, son-dsrn bin zu einer Art rickxterlickwr Haltung gezwungen. Ick alaUBe, dafi ick) sis so mtsakfiilkt babe, WiL sie aach ein de-uiscbnationaler Richter nicht andsrs kséiki-c aiisfijlisn könncn. (Zurmf bei “0917 DLUÉUUVÜÜOUÜM Volk'HPiirisi.) WENN mir VVMLW-V'kfén wik-d. icb bäll? ibn ass Lijsrateii [»Micbuek, und darin lä-qe ekwas DeprezierliÖLE. so kann daqui keine RWL sein. Ick weis; das Literatenium als einen 62- svndereii Zivsia nuieres fcböngsistiakn LSÖLUZ in der Publizistik, de': PZ'Cssé'. in allsn seinen Sekattierunaen nach der ästbekiscken w-ie 11101i11i17ck1€1i Skike “»Urck'aus xu würdiakii Aökr etwas andürés ist “es, ob dikséö ästciisiercich Literatentum auf die Uniwersitäten und löch- 7:i*1'chi*11 ÖOÖs-ÖllWU aeböri. JENS an seinem Platz! Man wird mich Lin-E sck1rcre wisßnsckx-astlicbe Wbawdl-una obne weifkrks im Simpli- zissiixins okrer "sonstwo abdrucken. Jedes an seiner Stslke!

Was den Fall Lessing anbetriffj- so m-Usi ick) saMn, das; sLine ganz? Haliuna mir zweifellos wicht symyakbifck) gewesen ist. *aß aber mein persönlicher Geschmack dabei vollkommen ausssckxiSd, sondsrw “das? ik!) nur zu fraqkn baiiß: Was schreibt das Recht vor, wie muß ick) dikscn Mann sckzüJM? Ick) habe ihn im Rahmen se-inasr Vcr- fnssunasmäsxiaen (Ziaens-cba'ften qsiéb'üßt, aber ich bin dariiber nicht binanNicxiaiiasn. Ick baÖL auf der an-d€“m Seite «:mck) assaqk: WEnn er das Recbt frsier Meinunazsäußkx'una hat. Habe ich es auci). und ick) bcibe ibm meine Mi'in'nnq üxbkr sein Verkaiien mit aller Deuiliäi- keit zum Ausodruck akbkacbt. _

Was auf dé)! emden“. Scike abcr das Verbalteqi der Studenten- kchaft Betrifft, s-o k-an-n ick) eia-Cntlick) nicbt rechk versiixßen, daß asrade von "cen D-Lut'scbnationalcn, die dock) axraideQie Träaer es Autoritäts- aedankens iimd. dieser arunFFäßl'icken ZLrstörun-a der AUioritäi der Wik bier KEMUÜÖNÜSÜLU, no-ck) Vorschub qeleist-Zt wird. (Stürmische Zurufe und große Unruhe bei der Deutsck-n-a'ti-on'aken Volkswariei.) Meine Herven, es hat sich hier darum aeban'dslt, daß aus welcbem Realismus auch immer _ ich erkenne ihn ja, an und beareife ibn _ der Sfixdknienscbaft Herr Lessina uwd seine Schriftsn mxfympatßisck; smd, dis Autorität des Staates verlanat, daß wir uns nicht Von der Gase und auch nicht von dsr Studentensckaft _ (erneute aroße Uncube bei dsr Deutscbnationa[cn Volkspartei) unsére Polikik vor- sck-rciben lassen. Wenn von Herrn Abandneien Oelz? aesaat worden

ist: Warum hat der Minister nickok qleicl) von Anfang an ?inaeariffem als das erste WETferleucbten am Horizont exicbien? _ so fraae ich Sie? qerads, meim? HerrM von der Rechien mid Made die Universi- iätskebrer unter Ihnen: welches Zetsrnwrdio Hätt? ich zu böten [*L- kommen, wenn die ngikkUrig sich in jeden inrternen Quark einmischk, der sick) zwischext Studentenschaft und UU-ibersitäk odsr TeckniUh-M Hocktsckxulen entwickelt?! Sie bedanken sicb dakür, daß die Reaieruna in jedem Moment hinsinrsaiert. Das ist die Unibersiic'itsautcrwrncie. und die onen wir bochkckc1lten„ und erst, wenn sie versagt, tritt die Reatie'runa ein. Es ist aUßerordentlicb bedauerlich, wenn ein solcher Fall eintritt. Auf “'das Verhältnis zwischen Skuden-ten und Lehrer- schaft bat d€r Minist-sr keinen Einfluß. Sie aebören zur Horkksäxule. sind was den LeBrkörPer und den Unterricht betrifft, so sieht der Student mit der Professoren-scbaft zusammen, und seine böibste Autorität ist der Nikkor. Der Minister ist eine Staatsinftanz.-vie bisr nicbt Linareiff, und erst, wenn der Rckk-or als der Vertreter der StudsrrkensÉoft sich am den Mnisier wendet. ateift er ein. Das hatte der Rektor getan. und Von dem Moment an hat der Min:““ter einaeaxifsen. (Zuruf bei der Deufscbnabionalen Volkspartei: Aber WZE!) Er hat in einer Weise eingegriffen, das: er einerseits 'die Sclbstäiidiqkeit der Hocbichule nicbt anxietastixt hat und auf der andern SLM die st'QUtÖbÜknglilkxn Ansprückys, die Herr Lessing fteUen komite, gesävüßk bat. (Erneute Zurufe 5:3"; Dkk Deutsclqmiionalcn Volks- pasjci„) Ich kann die Gsamxséirx nicki iiberwuaen. Der Fall ist aucb'eine so ausaczCiÉ-Ueke S&M. um nach ansien bin die Rcaicruna

Episkopats. Ick wiirde_ diefe Aeußerung hie): nicht zur. Kenntiiis Eben, wenn sie nicht in einer katholischen Zeitung erfch1ewen ware.

geschlossen, weil eine Ueberfülle von Schulamts-

zu diskreditieren, daß die Parieipolitik _ _ _ (großer Lärm und

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„bkisvringen undd soll seine Zuschüsse noch erhöhen, während doch tat-

stükntksche Zuruf? kw-Z de'i' T-eitU-ßnafknvaken Volkspartei). Was an deniÜKOiiisÖkk Him» «_mu *; U&LÜFLUUÜ mw namentlich des Kultus- minisk-er von deerkcbtsvresse asleistLt wird _ _ (lebhafte Zurufe bei ÖL!) Dsutscbnationalen Volksevartyi: Lessina!) _ Lesiina ist kenne Partei. Natürlich hat er Mick) sein? Rechte zu Verteidiqen, er war sehr stark anaenriffen. (Ernsute lebbafte Priifc und nroße Unruhe Bei der Deußscknationalen Volkspartki.) _ Sie dränaen mich hier in eine Rolle. die ich ablehnen muß. Sic dränaén micko durch Ihre übertriebene Kritik in einen Kampf“, in dem meiner Meinunq nach Der Schwerpunkt von einer waotmäß-iqkeit und AU'fsäsfiÜkeit oer Siudenten Verschoben wird auf die Entgleisungen sines WWU- vrofcssors, in eine Rolle, daß ich mich schließlich zu einem Verteidiger Lessmas außoerfen mvß. Ick) beabsichtiae nicht. die literariscbe Pro- duktion des Professors Lessina zu verisidia-en. sondern ich beabsichtige

nur, seine staatsbümerlicben REÖÉL „m Verteidicien. (Lebhafies BFW? links.) Die Rcclyte der :iationaken Juqkwd _ _ _ _ (sturmrsckxe Zuruf? bei der Mutscbna-tiona-lén Voiksvarisi.) _

Nun möchj€ ich aber doch mal ein offenes Wort mit der Nechtsn sprechen. Wer die Rechte misxrcr dkutschen Jugend für seine partei- politisch?" Zwecke in einer so nnerbörién Weise ausnußt _ _ (g“roßer, langanhaltende); Lärm und stürmische Zurufe bei der Denisckwationaks'tt Volkspariai.). MeinLKHercn, ikk) bsmiihe mich _ ic'b darf das wirklich cklick) Oekemicn _ Objéktiv zu sein. Ick) Habe die Entwicklung unserer „“Jugend, soweit sie biér in Frags kommt _ ick) spreche bist von dEr studexibischit Iugyixd _ mii wirklicher Likbe und Antéil- nahme dnrch all die Jahre vcrfolgt, nnd ick) babs gesxhen, wie außer- ordenLlicl) willig diesc Iugéiid isi, uml) auf dem Bod?" ÖL); nLUM Verhältnisse am Wiedkr'aufbau des Staates mitzuarbeiten, (*Ich habs. aber (incl) auf dEr andcrcn Scifi! 'gése'bxém wie von dex" Presse de:." Rcchken, und nicht nur von der Pressc, sondern auch von bestimnttsn Organisationen durch Hergabe bon GCl-dmiftsln usw. ein Eknstuß geübt worden ist, um unsere deutsche Studentenschaft für ganz bc- stim-mie parteipolitisch? Zweckc zu benußeu. (Höri, Hört! links _ Zuruf? bci der Deusschttationalen Volkspartei.) Msine Herren, das, muß ich sagen, ist für mich, der ich mich in diesem Sinne wichlich über die einzelnen Parkeien stelle, etwas, wovon ich wirklich sagen darf, daß es einMißbrauck) ist. (Sehr wahr! links _ anufe bei der Deutsch- nationalen Volkspartei.) Msine Herren, wenn Sie (ruck) jetzt lach€n, ich weiß, daß in Ihren eigenen Rkiben eine ganze Anzahl von führenden Männern sißt, die bedauern, daß sie diesen ch Loon der ersten Zeit nach dsr Rsbokution an, eingeschlagen haben. Meixie E*e'rrsn Deutsckxnationalen, Sie“ sind ja gar nicht so sckylimm, Wik Sic Fick) immer seilwr machen. (Heiers-if.)

Meine Damen und Herren, der Kustuséfak umfaßi kkiclkt nm“ die' Schalk", fondsrn auch das wichtigc GLÖiCt d L r K i r (Hen. Ick darf bist: viéflc'icht zunächst im das anknüpfen, iromik dex HCL"! Abgeéordne'ts Dr. Lauschar geschlossen Hat, da[; C1: 7811 Wixtiscj) géäußßrf ??)iii, dix KonkordaTZVerHandlnngsn :iwcbkcm bald bcginncxix Sie wissen, daß wir in diesktx: Pimkie ja (]]!lk) dnrch dic Kompetsnch zwischen Rcici) und Lättde'rn béh'mde'i'f sind, [Md mancherlei Scl3wicrig- keitcn de'm Bkgintt disser Vérhaiidkmigen auf beidéii Seiten biSHLr entgegenstandexi.“ Wir werden _ das ist "Wins Ueberzengung _ zu einer Regelung disser Belange auf Seikén dss Reichks erft kommen könqsn, wsnn die nötigen reickwgcssßlickwn Grnridlagßn, Vor allen! das Reich€5schulgesch geschaffeu sein werdsii. Was diE in ser vis! engercn preußiskhen Belange betrifft, so ist die prcnßiscbe chisrnng jsderzait bsrsit gcwcfsn, in Verhandlungeri iiber die Nsnoxdnmig dEr Vér- bälfnisse einzukrétén

Was beid€ Kirchen anbetrifft“, so mus; ick,- szgcii, Faß «ma'? (ÜL!) yon dsr neuen Regicrung nach der RCOolutioxr- ganz ExhsbliciZ-es gs- [ListLk worden ist, Wenn Si? bed-xnkcn, das;, wie das ja hier scbon oft hervorgehoben worden ist, die Zahl der Miklioiim:„ mit der ker Staiit die' Pfarrérbesoldung bestrsitst, Vom 27 anf 61 JCstiLJEU ist, so sieht das wahrlich nicht nach Feindschäst aus, und, mixinc Damen und .Oere'n, bki der Rogichiig _ Ws kann ick) auch für die- friisU-kksn Döinisiexien sagen, a-ucH fiir das Miiiistkriimi Haexpisck) _, HQL LÖUL Kirch2nfeinDscha7t in diksem Sinne nic [*Lstanr-i'n, Ick) möchic auf der midsrcn SEUS auch darauf hinweismi _ und ich frcuc mich, das hier aussprcchn zu könnsn _, we'lcfxe Liébc imd welche Arbeit WU dxn Mitgliedékn der gkistlicheii Abtcikung des Kultusministeriums M allen dissen Jahrcn ausgewandt wordsn ist, um dix. große)" VW fassxrngSwerke "**:it zustande zu bringen, die ja durch dis Reichs- vsrfcissang geforde'rt warum. WWU jsßt im wese'ntlichxn eine so er- frenxiche Regelung Play gegriffen hai, so ist das nicht etwa nur den kirchlichen Instanzen zu danksn _ meine Damen und HLTLLU, ohne die OpfsrwilT-igkeit, ohne. die iniierk Nnteiknahnw und Vor allem ohne das xeligiöse, das kirchliche Jutercssc der Milglieder des Kultus- 1t1iniiteriums wären diese Erfolgs nicht zu crziélcii gswcfc-n. (Skhr richtig! im Zentrum.)

Um so unbegreiflich ist mir allerdings dMigcgcnüber die H a [ tu n J de r K i r ck) en (sebr richtig! bei der Soziald21iiokratischen Partezi), die immer meinen, daß das alles im wesentlichen ihnen verdankt wird, und die, Wenn sie aus!; nur einmal die geringsten SÖwierigkeiien mit den Referkntc-n des Ministeriums [)aben, es dann ' !ofortsfür richtig halten, den großen politischen Apparat anzukurbeln und gloich das Parlament für das eine oder andere “ibrsr Belange in Vervegung zu seßen. Ich möchte einmal offen sagen, daß das auf di? Dauer nicht gehtkdenn ein dkrartiges Vorgehen führt dazu, daß bei den eigentlich verantworklickzen Jnstanzxxn des Miiiisteriunrs im Laufe der Zeit eine begreifläche Verärgerung entstcHt, der der Abwicklung gerade der Belange der Kirche auf die Dauer Viel[€ichl abträglich werden könnt; Alle diejenigen, die eine warmW Interesse daran haben, daß auch in der neuen Zeit die Béziehungen zwischen Staat und Kirche guibleiben, mögen es sick) gesagt sein lassen und auf die kirchlichen Instanzen einwirken, daß sie in loyaler Zusammenarbeit mit dem dazu beke'iten M*in-isterium diese Ding?: regeln,

Meine Damen- und Herren, die Kirchen haben- ja aiich erst seit kUrzer Zc'it diese Autonomie, wenigstenö die evangelischen Kirchen. Dairirus ergibx sick), da-ß fie gelsgkntlich noch nicht sicher sind, wie Weit 17272 Kompxéeiizcn nun eigentlich géhen. Viel newtes Leben ist in den Kircßen lsbewdig geworden, und es wil] fich auf allen "möglichen GCÖLLÜLU betätigen; So kommt es de'rm vor, daß die Kirch€n a-ucb alle möglichen Lbu-fgcsbcn übsrrwhmen, die mit der eigentlich-Zn Pfarr- besoldung und den unmittélbar kirchlichen Zwecken nichts zu tun haben, so daß damit der Etat ükber Gebühr belastet wird und nun 1i*»]ch[)€k diess Ligkn-kliÖLU Belange, die eigentliche Pfarrbesok-duwg, zu kurz konmxxn, die Kirchen notleidkn-d werden. Dann soU nun der Staat

säii)iich_ dis Kinks neue Aufg-coben übernommen oder Aufgathen, die ihk,3i.1's4»1ULU, zu bock) dotiert hat, zum Beispiel ibre Beamten unter Umxtim-d-én ganz über alle Parallelen mit bürgsrlichii Behörden zu

in dem kirchlichen Finanzläckek. Dann soll der Swat helfen. Das geht niitürlicky nicht; da der Staat ja diessn Körperscba-ftsn des Össkkll- lich€n Rechts gegenüber dafür Verantwortlich ist, daß sr im RKHMLU der Gesetze nüt nrach der Notlage usw. beispringt, so wird es eb-sn rkokwxndig sein, hier gelegewtlich kontr-ollier-an einzugreifen, Wir müsserx uns natürlich dann die Hci-ushaltspläne vorlegen lassen. Eine Rcibe von Fällen schwebt zurzeit beim OberverwaltungÉ-gericht, in denen Mkiwun-gsyecschiedenheiten zwischen dsn Kirchen und Mr Regiemng beglichen werden sollen. Jch„gla:wbe aber, daß alle diese doch immerhin unerfreulichen Entsckxidunch höchster Gerichtshöse durch vertraucnsvolle Zusammenarbeit zwischen Kirche und Ministe- rium vermieden werden können.

Daz?! gehört aber, daß moch von seiten der Rschten und der kirchlichen Organe dem Ministerium etwiis loyalkr begegnet wird, als es bisTU-r der Fall ist. Ich mruß da, so [[UWMULHM es mir ist, von meiner eigenen Person sprechen. Die Heße, die gegen twich persönlich in kirchlichen Organen wegen meiner angeÖlicl) soziali- sierenden oder angeblich katHolisierewden Tendenzen betrieben worden ist, ist doch nam wirklich e-in-facky n*ichk mehr zu begreifen. (Sehr richtig! bei den Demokoa-ken.) Ick) möchéé da ein Beispiel H-thsben. Im vorigen JXHc bin ich, der ich, wie Sie wissen, frübkr Gekehrfer war, in Anerkennung meinér friiheren wissensÖ-a-ft- lichen Arb€iten von dcr Petersbuvger Akadeiiiik, einer dEr vor- nehmstm MssMfchaftkich-em Jmstiiutionen, der eine Reihe deutsch- n-akionaler Professoren angehört, zum Mitglied erwähkt workden. Dis haf sofort die RechiéPresse und darm die ganze kleine Kirkhenpresse bis in die pro-vinziafen Orgxane, durch Korrespondenzkn Verteilt, untsr der Usbevschrist gebracht: „Der pwußische Kultusminister Mitglied der SowjetU-kademie“. Was d(naus ohne weiteren Kommen-Lar fiir K-on'seqnenzen auf die Halbim-g disses K11ltusminifters„ der nora bsns D'okwr der Tböologic ist, den kirchlichen Zwecken gcgcnüÖcr «zogen wcrdén, versteht sich von selßst. Ich kann Ein solchss Verbaltsn !vier fiir Vox'nkkzm iioch fiir christlich k-«iifcxi. (stbafte Zuit'imniung in s.)

Damit Habe ich aber »: Punkkt berüßxt, der mich mm zu dem zw-zitsn Tei! "WMA dee führt, nämlich die Frage der Pers 011 al- polit-ik. Demi diefe Aeußerungen kmnmex: natürkick; aus einem Geiste heraus, der in dem KUZMFMinistcx déi: Verkörpkrung dcs Z43ntrums nnd der Sozialdemokratie Arm in Arm erblickt. Ick möchke einmal ganz oifsn über dissen Punkt sprechen, weil mir immsr Und immer wieder Versteckt und offen dié-ser Vorwurf gemacht wird, ich Wire Mike! wichts als der Sklave des Zentrums und der Soziai- 'kxnwkratic; um mich auf msincm Posten zit balken, mäßig ick) dctisit al[€s zi: LWL";- UM. Ick) gka-n-be, worm Sie Die Soziakdknwkratcii UPÖ das anirum Cintkiäl friigen, ,so !!“-SWM SiS merken, daß sie sich mskr über mein.: Opposiiiwi „ils Über mcinß Wilkfäbrigksit zii bukkach kxakcn. &:Z-cßr richtig!) ABer wis siebk L's dcnn mm ix“: Wirkkiiftkcik mir kiwsxxr Wsclerstkycn Personalpolitik aus, die in der Presse im AWN iixe'kk i:! Vergleich gestcllf wird, gerads VM dN: Tsykéckxn-atiOn-alsn, mit w' Politik M's HCM! SWSring? WERU HLN“ Oelz? daxmit ge- schwffe» hat, daß ich wick) Harri: Ssßering dcr zwsitschlimmste Min:i?'fstt in dies:"m Kabinc-Ét wärs, nun, * [IWL ich das als ein

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der berechfigfen Wünsche der Linken. Denn Gewcbtiakeik muß sein. Ick; habe im Ausschuß gemgt, OM zu Den Bedmgu-agen Mk fruhéx'en Zeit, wonach ein Bsantter in erster Linie ein tüchtißék Yéensch, in zweiter Linie fachlich Vorgebildei sein mußke, in neuersr Zeit Eine dvitte BZdingung, die des dsfe'ntlichen Vertrauens, hinzugekommen sem muß. Usher diese Frag? haben wir uns im Ausschuß unter- [)*ÜlkCU und Säywarzbaupt hat gefragt, ob das etwa hieße: politisches Mrtrciuen. Ja, selbstverständlich heißt es politisches VL!- trausn. Wir wollen hier nicht Theater spielen. Nun stellt sich Herr Schwarzhaupt hin und markiert den Mann, der immer nur njach sachlichen Belan-(en fragt, und dabei wissen wir alle, daß er eme Fülle parteipolitischer Wünsche vorgetragen und durchgeseßt hat. Für diese Haltung habe ich keinen Sinn mehr. Man muß das Kind beim Namxn newnen.

Aehnlich wie die Eesamtzusmnmknseßung des Ministeriums eine ganz fabelhafte Benßchtsil-igung der Sozialdemokratie ist und Eine ungünstige Stellung der katholischsn VolkMile darstellt, ist es in sämtlichen anderen AÖLLilumzen des Kulbusminister-ium-s. So sind un-Éer den 82 RSg-ievun-gas- umd Sckzu-lrät-en sschs ganze Sozialdemo- kraten, (Hört, hört! bei den Sozial'cemokraten.) In 14 Regierungs- bezirksn ijt unter den Schulräten kein Einziger Sozialdkmokrat. (Hört, hört! ÖM den Sozial-dsmokraten.) Von den 531 Schulräken, die wir baxben, [iW €inchchlikßkich dkr stäxdbisckykn, notabene, Wo wir n-Uk be- stäkigén urid keinen direkten Einfluß auf di? Person haben, nur 50 bis 60 Sozialdemokrakwi.

Die Verieilnng (uuf die Kowfession-sn ist so, daß katiboliscl; sind 168 und eVa-ngeliscé) 360 umd Dissideth 3. Unk'er dsm gegknavärtigen Miiiister ist die BeseLUii-g der Shulvatssteklen folgendxrniaßen ae- iVLsLU“- ich füge gl6ich hiiizu, wir haben Lebrerbildner disc wik- DerwanDt, weiT diese Frage angefahnitien ist _: Beseßt sind imganzen 23 SieUen, Don dsn nenen Schuiräken waven nach ihrer bisherigen Atn-fsést-Lllmig 16 Lebrerbildner, 6 Rektoren: und ] LyZeallelner, Nach iHrsr ParTListc'llung gehören Dem Z€r1.t'runi (1-11 6, den Tenwkra-ten 4, den Soziakdsnwkraten 5, der Teutséhkn Volkspartei 3, die andersn Unbska-nni, wahrschciwiick dec Rsckxren Mgebörig. (Lachen MW.) Ick Hiwe mich gknÖligk gcseHen, die Wffächlick) ÖLÜLÜLUÖL'U ungkrcchr VérteiluwgÖv-Erbältn-isss nach Möglichk0it einigermaßen zu bshsben, WWU es ganz allsin nach dén Gr-Uiidsäßkn der Gexxcbtigkeit ginge, müßten Mf gera-ume Zeit war Sozialisten ernannt wxzrdc-n. (Sehr richtig! Bei der Sozialdemokratisthen Partei. _ Lebbäfte Zuruf? und Unrukc WMF,) _ Meine Damkn MW HSM-ji, “ZIL ir-Wderv Mick) Mk)! nicht für so töricht halten _ ich darf das Mnigstens hoffen _, MZ ich das, was ich H-iEr aks «(*-solute Mrscbtigkcit binstclls, für: politisch mögli-ck: H&M“. Ick) dem-ke gar nicht daran, so vorzugxöcn, sOXWCkU ick) words micky gkxm-n a-ii-f Kii; SbaivdpMkt steilen, diiß “ck milxr Bkriicksichtigung der Zusammensetzung der 8!115€[U€N Bszirké die Einzelnkii P-xrisien bsrücksickytige. Aber ick) Werde mich 21icht zaghaf? da-kyini-s? Verbergen mw behaeupt-En, 26 bawdle siél; Mir UM TSM Technische, ganz unPoZ-ikische Beiétsungxm „MZ wäre LUCZUCi'Z-LÜTZ eiiie chiéwlei. (Groß» Unruh? und [Lbba'fte Zurufe reckts.) JU diessm ZusammwnÖamg-e darf ick) vielleicht noch

KO'UWÜMSZÉ MleUUÖCik. (Bravo! im Zentrum und links.) Ich will Ihnen ganz ehrl-ick) sagen und offen Favbc bekxn-nsn: es gibt nur ivkiiig MSU'TÖM, die' mir :rirklick» impmiicrcri. Herr 'chkring „»chöri zn ii)]ikii! (Bravo!)

M'eiiic Damen imd »YUrcn, liissci: Sic, :niiiz- L*,»icr ixi dikiém Zusanvmsii-bmxg ?in-mxrk eine allgemein po-[ifi'scbe BCxUCrkung UULÖM, Lisi“: Mobacbtung, die ich sozusagen als Znsckmuer in all disssii Kirbinsttsn dsr ichs"- Jiihre gsmacht ky-(kbe. Dis TCilssÖklü'ÜOUÜLLU [)*akbsn bkkmmtkiäß “das Fii'hrkrprinzip. Nun, wie sieht es demi iii der politisckxßn Wirkliéhksit wuZ? Ick) muß Ehrlich sagen, daß ich bevkaklöfet kx-a-bk, daß, je M'iiök Wack) Links die Minister stixhen, sie um so mehr Führer waren, und um so uncobbängiger ihrer Partei und ihrer Pirtsiorg-an-isation JWEUWTJSÜMWM [NÖM (Hört, Höri! im Zerijrum umd links), und je weiter sie nach rechts stawden, um so nrekyr Haken sie fick) dem von der Rechfen kekämpffen _ formaldc'mo- kr*a*kischen Prinzip genähert. (Höri, hört! und Heiterkéif im ZLU'ÜLUM und Links. _ Zurufe rechts.) JU außknpolitiscben Lkbénssragen un-ssrks deutschkn Volkes bät-xe sick) Herr Minister Sciocring nich von seinkn Parteifunkfi-onären ni€d€rfti1mn€11 l-a-ffen. (BMV!) und sehr richtig! im Zenfmtm und links,)

Nun, meine Dank?" und HLM", aber kommen wir zu Z-ahken! Trstkn wir aus der allgkmcinen Politik hinüber in das einfache, iiückztecn-z G'Lbikt der Zahlen. Wie fikht es dLnn nun mit dieskm sozial-ifiericn und kajbokisierten Ministcrinm in Wirkkickzkeit aus? Dix Parkéistellmxg des Ministérs ist me'n bekannt. Es gibt sisben [CiWn-ké Béatnii', Ciii-km SWatssskrefär, fiinxf Wikistxriald-iwk-TNW und einen Dirigenten. Davon gehören der Deutschnationalen Partei an oder stkben ihr nahe zwei (börf, hört! links), der Deutschen Volks- parxii zwyi, dan ankrafe): zivei, dem Zentrum einer, der Sozial- demokratie koiner. (Lebhafte Zurufe bei der Sozialdemokraüschen Partvi: Hört, hört! _ Zurufe rechts.) _ Die Rechte hat mich ge- zwungen, diese Dinge al1e hier-einmal vorzubr'ingen (Schr richtig,! im Zen-trum und links.) Ich hätte es von mir aus nicht getan. Aber es werdsn Ihnen die Augen übergehen über die Zahlen, die ich

Ihnen jetzt bringe, (Zurufe rechts.) Meine Damen! und Herren! 28 Mini-sterrialräte sind im Ministerium. Ich muß “zugeben, daß ich nicht jeden einngen nach

seirier Partei befragkn kann. (Zurufe rechts: Aha!) Aber der Sozial- demokratie parteipolitisch gehören zwai von diesen 28 an (Hört, hörk! links), Sins): steh'k ihr naße, also drei. Dem Zentrum gehören an oder sind jedenfalls kai-holisch _ ich weiß wicht, ob sie alle dem Zentrum angehören _ sieben. Das ist die berühmte Vorherrschaft des Zeni'cums im Kulfusminifterium, während deutschnational und Volksparkei minodestens neun bis zehn deklarierte Mitglieder smd. Die übrigen kann ?ck nicht näher definieren. Von den neun ist einer dkklarierter Demokrat. (Zurufe rechfs.) Es gibt auch Leute, die keiner Partei angehören, wie ich. Wo wollen Sie die unterordnen! (Große Unruhe. _ Glocke des Präsidenten.)

Von 39 *Hilfsarbaixem _ sie sind bekanntlich das große Reservoir, wo mcm die polifischen Konzessionen machen kann und Leute heran- ziehen kann, Ich höre schon von Ihnen diesen Vorwurf. (Zuruf rechts: Amtlich festgestellt?) DM ist amtlich festgestellt. (Große Heiterkeit rechfs.) Von 39 Hilfsavbeitern smd ganze acht Katholiken und drei Sozialdemokraten. (Hört, hört! im Zentrum und bei den Soxialdemokratem) Und unter den 114 mittleren Beamten des

Kultusministeriums sind siebLn Katholiken. (Hört, hört! im Zentrum.) Sie werden noch bedauern, daß Sie mich genötigt haben, das zu saxgen. Ich bin aber gewillk, hier Abhilfe zu schaffen, aber wicht in

boch eingést'uft hat, So entsteht nvit einem Male eine gewisse Not

sagéi1:_ich ck7ka gar nicht kawaii, wsnn ick) irgendwo einen tüchtigen Menschen trkffe, ihn tvegcn seiner Parte-izng-ehörigkeit zu bLUÜTh- (“(ZfK-gmx (Zitmifs mid Unvukye rechis.) Ick) haxbe jCß's vor _ tim !*.-ur 6111 Béiwiel zu Jskéwi _ iti Dkk :iäÖst-Ln Zkix einem der dsUts-Ö- !AITÜOUQKW Partei iöiék !WÖSÜSÜNLDLU HEWI“! ins Ministerium *.*iU- ;,Wbsvufsit, und [Tx-bsickx'tigc', ifm gng dsii Widkrspruck) dsr Linken zum Z).)iini'stcrialrak „zu niackx-Zn, iWil er moin VEUTkÜ-UCU b-at, univ Mil es mir FQ'UZ gleichgiiliig ist, das; Er" TWUAxii-wk'iomal ist. (Zurqu imd Umnbs i'cÖfs mx-d Zinks.) I'Zsiixs HENRY (nach rechts), ick) muß Sié niir bittsit, Mik xiisizis Worte WM im. M*u-iiode u-mzn'crebM. (Crncxttc crregte anUfC WÖTÖ.) _ Ich bin niihf Verkegén; da kömicn Sie: ([an; bsiabkgt séiii.

Ick [NHL gsjiigi, Laß ?ck) Es bsi M SWUMÖLsLYUUg in “(USU Fälk€2i., [KEZ alle“» Beixörkaw für ""SMS Pfléiéhf halbe, unter der selbst- vérstän'd-licken VoyausscßWg, daß die Qualität Md die ijrkbild-tmg des kinzkine'n- gepriift wird, dcr politischen Zusammensean dess Volkks odCr "Bezirkss R&hivung gefragM w-irTx (Stürmische Zarnie WÖÉÖ: DJI HÜÖM Sie nicht gesa-g-t!) _ Mexrxc Hemén, es gibt doch gswiffc SélbstMrstänDl'iÖkOitew, di? imm nicht immsr mieder'boixn muß; es gibt Liar géWissés ABEB-er Vurwaltnngspracis. Daß ck keines ungycig-n-ckM LMU? mus reiner Peirleip-oli'tik in eine Sbelle We, ist doch déi Siiwm antstämdigen M-Msckxkn selibstNustän-dlick). ('Zu- stim-mung, Unruhe mud ZUNu-fe. _ Glocke des Präfidentem)

' Mei"? Damen OUD Hewen, ick) glawbé, durch Wine (;;:an Hübuaig m allen «diesen IQÖL'LU wirklich (“M An'spmch ekwonb-en zu haben, Faß man mich nicbt ovbne wciieres »in ein Parteiisclx'nna sinzwängt [mod daß man nicht («[an-bt, Daß ich mm aussespwchen der MaxDatar der Linken wärQ (Zuruvfe bei DC!) Dvudschnaviowalen Volkspartei: Das haben wir aßer Wacht?) _ Wenn Sie es Macht bcuben, deshalb braucht es micht so zu sein. _ Ick) babe imrwer gesagi, „daß ich a-uf demokrabischem Bodden stehe, u-nw “dazu weüde ich mich auch je-deczeif bk'kan-ew daß ich aber *wbé-ol-ui jode partsipolikia'che Bi-nHuwg aB-lebne. Das werQen mir, gkaube ich, couch 'die Herrsn der Deutschen Vo-lks- ;.)-«Nei, die mich näher kermen, bestätigen können. Gewiße Mdin- gun-gen sina) für mich selBstverstänidloich: “daß man einen Mann mn: bsfövdert, wenvn ek eWas taugt und 'die enkrfpreche11de Vorb-ibdung für Die SteUe hat. Daß m-an aÖer Der parteipolitischen Einstellung und ZUs-wm-mewseßung Eines Bezirks Rixcbmmg tvwgen muß, das b&lte ich couch für ein politisches ABC (sebr richckig2 links), und daß a-uf diesem Gshiefe wußeroudentl'ich viel der Remsdqir bedarf, weil früher Uhr so vorgegangen ist, ist cm-ch eine SelbsWerstänDlichke-it. (Leb- bwfte Zustimmung in der M*!Lte mud liwks. _ Unmrhe und Zwtrufe rechts.) _ Z).)LGine Herren (nach rechtS'), was mußt Denn alles REDEN von Vo'lkS-gsmein-scha-st, wenn Sie einen Teil der V-olkE-gsnvsinsclwft von allen StLU-en auseschliéße'n wollen! (Große Unruhe und [*C'b'ba'fte Zuru-fe.)

Ick kön-n-te mm :die Fül]? der Fälle von J-mpar-ität, die in un-serer Verwaltung vorherrschen, nochwesentlich vermehren. Wenn Sie z. B. nur bei den Universitäten sehen wollen, wie da der bakbolische Vo-lksteil verfveten ist mod gar erst die SozialDemokrarie, wenxn Sie einmal a;_uf Bas höhere Schulwesen blicken wollen! Ich weüde bei der Bosprechkwn-g Pes höheran Schulwesens auf diesen Punkt zurückkommen mud Ihnen dann auch ganz genmt-e Zahlen geben, die durchaus deem widersprechen, was Sie in deutschnationalen umd volks-parteil-ickxn Zeikumgen gklegenilicb lesen könNen. Aber ich "157712 diese Dinge jekt nicbt br-siter erörtern, son-der-n nur „„D-einige d“ Einzelfälle hervorheben, die die Vorrednkr vorgebracht hab-en.

Ich wun-dere mich mcmchnml- welche FM“ bj" " "17 sage ck offen umd ehrlirh _ aus rein agidakot'iscbsm IMU?"e ""WWM

dem Sinne, wie die Deutschnationalen es wollen, sondern im Sinne

Moden, die längst erledigt sm-d, über die man fich längst aus-