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(_13 148 519 „M). Spielkartenüempel168 W3cké(+ 10 731 „162, Wechselßexnpelfieuer 1 621 014“ (+ 16680 „M.), Stempe - abgabe fur Wertbpaptere, Schlußnoten, Rechnungen und Lotterieloose 2400873 „45 (+ 2400 873 946), Post- und Telegrayhenverwaltung 35 736 917 „46 (+ 1 339 628 „FH), Reichs:_Enenbabntzerwaltung 10 575 200 „Fk (+ 332 487 „M).
Dre _ ur _Retchskaffe gelangte Jst-Einnahme, abzüglich der Vom kattdnen und Verwaltungskosten, beträgt bei den nur_hbezetchneten Einnahmen bis Ende Juni 1882: Zolle 42 249433 «44 (+ 2641983 „FH), Taback- steuer 151 604 „44 (+ 22 204 „FH), Rübemuckersteuer 34 909 321 «FU (_ 6 319 175 „W), Salzsteuer 8602 788 “Fk: (+ 321 129 „FH), Branntwemsteuer und UebergangSavgabe von Branntwem 11 644298 „M (+ 1 473 303 „M), Brausteuer (u:nd UebFZTYXZYaZÜUÉM Bier 3 896 620 «M+ 122 282 «W)_ c“umme ) _ 1 738 274 „15 . S ielkarten tem e 248 698 .16 (_ 21471 «W). ) p s p
__ __Der §_. 213 der deutschen Civilprozeßordnung bestimmt: „_D1e Wtederemscßung in den vorigen Stand gegen die Ver- saumu:1g__emer Nothfmft ist der Partei auch dann zu ertdeilen, wdnn spatestens am 3. Tage vor Ablauf der Noth- smst_das zur_ Wahrung derselben zn usteklende Schriftstück dem Germxtsvoüzxehsd zum anecke der Zustelbmg übergsben ist.“ In Bezrzg auf dres€ BesUmmung hat das Neichcderichtx 111. (Hmm., dnrch Urtheil vom 6. Juni d. J. folgendcn Grund- saß axxsgefprochen: „Als derjenige Zeitpunkt, von welchem der drttte _Tag vorher _zurückgerechnet wcrden sol], wird der Ablaur der Notthst angegeben. Damit kann nur de_r Tag met sem, an welchem der Ablauf eingetretén ist, m_cht de_r _.Yaa, nach dessen Beendigung der Ablauf eintreten wrxd, MU Recht yerfteht der Berufungsrichter die Frist- thmmung: am drxtten Tage vor _ dahin, daß außer dem xago dsr deergabe des Schriststüches, welcher gemäß der C1vxlp7032ßordnung§. 199 mcht mitgezählt wird, zwei volle Tage: _ zur Bssorgung der_ Zusteüung dem Gerichtsvollzieher verble1ben soüen. _Dxes _trtfst aber zu, “wenn man den leßtem Tag, an wslckxm dw Frtst noch läuft, Mitrechnet, da während des ganzen Laufes desselben dis Zustéllung erfolgen kann.“
_ Der Königlikhe Gesandte von Wentzel ist vom Ur- laude nach Hamburg zur_ückgekehrt und hat die Geschäfte dex dorngén Gesandtschaft wxedsr übsrnommen.
_ In der_ Könjglichen Militär-Turnanstalt fand heute _Vormxttag d1e Schlußvorführung statt, mit dsr das Semester semen Abschluß findet.
_ S. M. __Kbt. „Albatroß“, 4 Geschüße, Kommandant K_orvekkxn-Kapüan von Pawelß, 1st am 26. Juli cr. in Monte- v'rdeo emgstroffcn.
(AUg- 8)
Bqurn. Mü_n chen, 26. Juli. Da im gcgenwart1_ge11 Schuljahre 1881/82 auf den 6. August ein Sonntag faÜt und d_xr_zwischen diefen Sonntag und den Tag des schulordyung§maßtgeq SchuljahrsschlusseH fallende 7. _August fur der_t Unterrxcht erfahru11g§gemäß nm: mehr von KWUILM, Wßrthe 1st, so wurden die sämmtlichen Schulbehörden des_ Konxgre1chs dyrck/ Etztsckließung des Königlichen Kultus- Mm1s_ter1ums ermacht1gt,_1m laufenden Jahre den Schluß des Sck)ul]ahres_aUStzahnzsweffe und sofern nicht etwaancinzelnen Anstalten dte mündliche Absolutorialprüfung ein Hinderniß
Y_Y_ soÜte, schon Sonnabend, den 5. August, eintreten zu
Mecklenburg: Schmerin. Schwerin, 28, Juli. Der Großherzog und die Großherzogin von Meck- lenb_urg:S__chwerin,_ welckye am 26. und 28. d. M.-den VarsrfalSauffuhrungen m Bayreuth beigewohnt haben, treten am 29. d. M. von dort eine Reise nach Paris an. Von
derselben werden H stdie elben am 20. Au 1 “ - zurückkehren. H ck ? W| nach Schwerm
SchWeiz. Bern, 28. Juli. (D. Bund. “ u“ol e §. 893 505 egdgenössrschen Obligationenrechts hat d)cr Fugxch- rath ilch EmrickZtung, Fühmzng und Kontrolirung der Han- dclßrcmstcr, uber das bet den Eintragungkn in dic'fclben YZ! beoback)t__ende Verfahren, d1e zu entrichtenden TÜan, der _ eschwerdcfuhr1mg sonne über die Einrichtnng des mit Neu: )abr crschcmcnden Handelsamtsblattcs cine Verord- nng zu e_rlasfen, welche zugleich mit dem Obli: gatronenrecht m_ Kraft _zu treten hat. Die zur Vor: berathung dcr d1esbczügl1chen Entwürfe niedergeseßte, letzten Montag znfammengetretene Fachkommission hat vorgestern Abend thrc Verhandlungen geschlossen. Das Resultat ihrer Bcratdzmg Wird nun als einheitlicher Entwurf rcdigirt und der _spatér z_usammentretcnden nämlichen Kommission zu noch: mal1gcr Prüfung unterbreitet. Hierauf wird die Vorlage dem Bundesrathc zur endgültigen Feststellung übermittelt.
Großbritannien und Irland. London, 28 uli (_W. T. B.) Im Unterhause antwortete GladstoneIauf eme Anfrage Bartlexts, der Botschafter Lord Duffxrin sci gestcrp dabxn 111str_un_t wdrden, daß England, wcnnsehon es fich dte Zlknonsfrechett, dte dringende Ereigniss nothwendig machen 161110211. v_orbchalte doch gern die Mitwirkung jeder Macht, dte dre Y_ctttdtrkuyq () erire,annehmen werde. England fei dahexauck; bereue dre Hülfe des Sultans anzunel men, die derselbe zu leuten slch bcrctt erklärt hgbe,inde1n er der Ein adung derMäcbte gxmäf; 11nd____unter den 1hm von den Mächten gcsthten Vc- d_mgm1acn_ xruppetx nach_Egypten senden wolle. Dic eng- ltsche Romerung wm1sche )evt über die Zahl der Trnppcn die der Syltan absenden wolle, über den voraussichtliäxen ,Jeit- puxrkt threr Absendung und über die Dicwosition dcr Truchn wettcre_ Auskynft. _Der Verzug in_den Maszrcacln der Pforte und d1e Uns1cherhe1t, die htnfichtltch der wirklichen Abficdten des Sultans ybgewaltet babe und welche durcb die vom Sultan als Zetchexx seiner Gunst an Arabi Pascha vcrlichene hoh_e Ordenßauszetchnung bestärkt worden sei, machten es un Interesse der Autorität des Sultans und des Khedive nothwendig, daß der Sultan sofort und noch vor der Ab- sendung von Truppen eine Proklamation erlaffe, in welcher er T wfik als Khedive aufrecht erhalte und Arabi Pascha zum Rebe en erkläre. Ferner erwiderte Gladstone, wenn er jüngst gesagt habe, daß der Sultan dte Gelegenheit zur Intervention verpaßt habe, so habe er damit nur sa en woven, das; die Gelx eybeu, wo der Sultan als Souvera 11 allein und aus- schlte ltch interveniren könne, vorbei sei. Was die Mitwirkung Italjens anbelange _so könne er nur sagen, das; die be- zügltchen Kommuniéat onen mit Italien noch fortdauertm. _
Fortgang der Sisung theilte Gladstone mit die Regie:
surus Pascha eine Mittheilung erhalten, wonach der Sultan soforx Truppen nach Egypten absenden woüe, einer vom Sultan kg erlassenden Proklamation g ckck? in der Mittheilung aber eme Erwähnng. Unter=Staats ekretär Dilke erklärte, ein Tele- grqmm Cartwngbts von heute früh erwähne indirekte Kommuni- ka_t1onen von Seiten Arabi Paschas, direkte Kommunikationen seien abxr von_ demselben nicht einge augen. _ Die Vorlage, welche dre Regierung ermächtigt, (He el1schaften und Korpora- ndnen Gewerbescheine zur Versorgung von Städten UUd Hausexn mit elektrischer Beleuchtung zu verleihen,wurde m drttter Lesung angenommen.
_ Dem „Reuterscben Bureau“ wird aus Alexandrien gemeldet, ex? würden 2 Unterhändler aus Kairo, die bisher von Arabt _Pascha in Kafrdowarzurückgebalten worden seien, und Voxschlage Arabi Paschas zu Überbringen hätten, in Alexandruxn erwartet.
_ BZÖ _11/2 Uhr Mittags war weder auf dem Ministerium des Yquv_grt1g_en, noch auf dem des Krisges, noch auf der Admrraktat eme Bestätigung der Nachricht des „Daily Telegraph“, daß Arabi Pascha seine Unlerwerfung ange- boten 1)abe,_eingetroffen.
_ W1_e der „Standard“ in einer Abendau-Zgade aus Nlexandrwp vom 28. d. meldet, sollts Abends eine stärkere Truppenabthetlung abgehen, um die“ Eisenbahn in Liner Fuxernung von 2 Meilen von dem Lager Arabi Paschas zu
8 6 en.
_ _ 29. Juli. (W. T. B.) Dem „Reuterscben Bureau“ wxrd au? Alexandrien vom 28. gemeldet: Die Delegirtcn ausKtZsrdqwar sind hier eingetroffen. Man vermntlzet, die- selbky Uderbrxngeq Vergleichsvorschläge Arabi Paschas. Der Khedwe und M Mmister haben es abgklehnt, sie al-Z Delßgirte zu empfangen, und wolXen ihren Besuck) NUL“ als ZLichLn der Unterwer- fung entgegetznehmext. Arabi Pascha hat sin Schreiben an Aki Mubarek gemchtet, _m welchem er erklärt, er sei nur General dxr Armeek es set aber in Kairo eine provisorische Ne- mexurxg emgeseßt mit einer Nationalversammlung von 300 Mrtglwdern.
_ _ 29. Juki. (W. T'. V.) Dem „Reuterschen Bureau“ wrrd aus Konstgnttnopel vom 28. d. M. gemeldet, in der [MM Konferenzstßuyg hätte der englische Antrag, den Sultan um den Erlaß emer Proklamation gegen Arabi Pascha zu ersuchen, Zustimmnng (wessen ?) gefundsn.
Frgnkreich. Paris, 27. Juli. (Köln. Zt .) Die Deput1rten_kammer hat heute die allgemeine Beyprechung der S_taatSFxnanzen abgeschlossen und geht nun morgen zu; Emzelprufung der Budgetposten Über, Allain Targéx er- gr1ff heute ndchmals dax?- _Wort, um die gsstrigen AUIfül)run- gen des Fnzanz = Mmtsters Léon Say zu beleuchten m_1d namentl1ck) vor der Allmncht der fünf großen E1senbahngesellschaften zu warnen. Dieselben hätten 200 000 Beamte und 10 MiÜiarden Schulden; nächst dem Stqat und dsr: Jesujten seien sie die stärkste Kör- perschaft m Frgnkrexch, der stch, wie das vorliegende Budget bew:1s_c, auch_ dxe_Regxerung beugen Und unbequemen müsse. Ex Zvizrde nut semer Rede, die viel Wahres enthielt, gewiß bexfal11g aufgenomuxen worden sein, wenn er nicht ein Werk- zeug Gamdetta'xz ware. Die überwiegend frisdfertiq gestimmte Kammer fühlt slch durxh alles, was von dieser strertluftigen Sem: kommt, unh-z:1n_lich ange_fröstelt. _ Die geses- l_1che ZahlungSanwexsungxu 19076086 Fr. für die m der_1_Jahren 1881 x_tnd 1882 och aufgelaufenen Kosten der _Expedxtwn nach Tunts ist heute 1m „Journal officiel“ ver- ?_ffenUth, Danach darf der Kriegs-Minister nachträglich noch 1111: NZ xmng der helden Jahre 3 762 000 und 13510000 Fr., de_r thsxey der Warme und der Kolonien 1 666 087 und dsr Fmanz-Mmrster _138 000 Fr. erheben.
_ 28. Jul:. (28. T. B.) Im Senate wurde der auf Aufhsbung _des pamwen Gehorsams der Armee abzielende Antrag des quors Lahordére mit 212 gegen 39 St. abge- lehnt. Der K_rte Y-thstxr und General Chanzy hatten dLn Antrag als für te DtSzzplin der Armee gefährlich bekämpft, Genergl Chanzy hatte sem Bedauern darüber aUSgesprochen, daß cm solck)er Antrag überhaupt in den Kammern zur Be: rathung gestellt werden könne.
Dex „Temps“ wctst darauf hin, daß die Türkei keine V0rbere1t1mgen zur Absendung von Truppen nach Egyptcn 1r_effe und daß fie weder Geld habe", noch Truppen, die bereit seten, __nach _Egyytxn abzugchen; es werde ein mindestens sechswochentltchcr Zettraum erforderlich sein, wenn sie handelnd m Egypten austxeten one.
_ _ 29 _Iul1._ (W. T. B.) Die „Agence Harms“ läßt slch n_1_1_s_2,r1p011§ melden, das; unter der dortigen maltesischen und ]udtschen Bevölt'erxmg lebhafte Bcfürchtungen herrschten. Dre Konsuln suchten dw erregten Gemüthcr zu beruhigen und der Gouverneur habe erklärt, für Aufrechthaltung der Ruhe emzustchcn.
Marseille, 29.3110. (W. T. B.) Die Ab alrt der n_ach Port Said bcorderten Bri ade ist auf Befehlf Zar Rc: gterung verschoben worden. Die ?]o'anzcrscbiffe „Hchoine“ und
„Nvanche“ sind nach Goletta zum Evolutionsgeschwader abgegangen.
_ Spanien. Madrid, 28. Juli. (W. T“. V. (Für xzächstcn Mon_tag ist ein Meeting einberufen, in ?vclcizcm uber das Proxekt der Y_usnahmc einer Anleihe von 250 Mill. Pcsetas zur ReorZamsann dcrspa111schenMarine berathen werden so .
Italien. Rom, 26. uli. (K. Z.) Am 23. d. M. starb unerwarteter Weise zu allombrosa, wohin er sich zur S_oznmerfmsche begeben hatte, der hiesige Gesandte der Ver- etmgtcn_ S_taaten, Pc_rkins Marsh. Er war seit 1801 bei der 1tal1emschen Regierung be laubigt, liebte Italien und aenoß allgemein_e Achtung. nge Zcit hindurch war er Dekan des_ diplomatischen Corps , bis durck die Er: Lebring drcxer Gesandten zu Bots afterrang dicke Stcl1ung
errn von _Keudell anhetmfiel. n seinen Mußestundcn xvidmete er slch wrssenschaftlich-literanscher Thätigkeit und ver: öffentltchte mehrere Schriften, darunter eine: „Der Mensch und die Ngtur“. Der ?iestge Minister des Auswärtigen hat die italiemsche Gesgndtchaft zu Washin ton bcauftraat, an betreffender Stelle tbr Beileid außzudrü en. _ Zwei Italie: ner, der Astronom 1)r. Em, Nistori und der Lieutenant zur See Alb. de Renzio,_schließen sich der Nordpol =Expedition der „Dympna“ an, du nächstens von Kopenhagen anzabgehen wird zmd_ fich ein sehr schwieriges Ziel gesteckt hat. _ Den dies- ]ährtgen gxoßen Feldübungen bei Perugia wird eine ungewöhnltch große Zahl fremder Offiziere h_eiwohnen. Seiner:
rung habe heute Morgen von dem türkischen Botschafter Mu-
kommandirt. Nach Deutschland find bestimmt: General Marzdmo, Oberst Baratieri und Major Ponza dj San Marttno.
Türkei. Konstantinopel, 28 Juli. (W. T_ B Ler Dufferm sandte gestern und heute Sandison mit EZ- klarungen zu dem Sultan, in denen auf die Nothwendigkejt d_es Erlaffxs_der_Prok_lamation gegen Arabi Pascha und auf dre Unnzoglrchkezt, dte englischen Truppen aus Egypten zurückzuzZZheZ, YttthYesY wird.
_ . yi. . . B.) Die auf gestern aner Konferenzmßung hat nicht stattgefunden, da du: voZquÉ zelnen Vertretern erwarteten Instruktionen noch nicht ein- getroffen waren. '
Rußland und Polen. St. Peteerur , 28,
(W. T. B.) Die Befehl? des Kaisers, durch Kelche ÖMZ Lobanoff-Ro |_owsk1 zum Botschafter in Wien, Baron von Mohrenkxetm zum Botschafter in London, Graf Ton zum Gesandten 11) Kopenhagen und der bisheri e Gesandte m Dresden Neltdoffck dem eine besondere Mision an den Sult_an aufgetragen _ck, zum BotsckzaftSUerweser in Kon: stantmopel er_nannt mird, find heute vßröffentlicht worden _ Dér Gebe1mratl) Zyzurin ist auf sein Ansuchen seineé St_el1u_ng als Chef des Hof-Mcdizinalwesens enthoben, der Wirkl1che Stgatsratl) K_ulibin l., früher Chef der St. Peters- burger Vrobtrkammer, 1st zum Direktor des Bergdepartements TrnanntZor?x__.___RJ1_ckd?m an dÉF preußischen Grenzc», ge: egenen ar 6 en e i im 0 e irk Wirballen ' Zol1amt_errichtet werden. Z 3 ML em ____ Dre Geseßsammlung pUblizirt ein vom Kaiser be- stattzztes Gutachtexz des Reichsraths, wslckch die Straf- Yesttmmung flix Maxestätsbeleidigung dahin ab- andert, daß das hochste Strafmaß, welchks bisher außsr in, Aberkennung aÜsr Stgndssrechte in Jähriger ZwangSardeits- strafe bestand, küang nur 16monatliche Festungshast be: tragen sol]. __ _
_ 29. u i. (W. T. B.) Dsr Kaiser at die Erd“ nun des_von den hier lebenden Deutschen k3)1t1112[nd2nxfen a;]: Ka1jex Alexander_11. gegründeten Männerhospitals geneymxgt. _ Der thmnz-Minister macht bekannt, daß die Baueragrardank ihre Thätigkeit erst Anfang des Jahres 1883 begmnén we_rde. _ Der deutsckzen „St. Petersb. th.“ zufolge! 1st da? bet Guardafui gesehene Schiffswrack schwerlich das des verjmßten Dampfers „Moskwa“, da die Beschrei- qude Wracks dem Aussehen der „Moskwa“ nicht ent: pm .
_ 29. _Julx. (W. T. B.) Gdstern Abend 101/33 Uhr babdn der Kontg ynd die Königin von Griechenland,. forme _der Zroxxprmz von Dänemark Peterhof verlassen und dxe Ruchretse angetrsten. _ Ein großßr Theil der Stadt Solzt, (Houvernepzeut Vskow, bekannt durch ihren bedeuten- den Flachßhandel, nt durch eins Fsuersbrunft zerstört worden.
Afrika. Egypten,Alexandrien,28.Ju[i. (W.T.B. Dxr K_h_e_dxve hat_ S_cheriff Pascha hsierherberufen. _) Dre 1x11lttarische Stiuatton vor Ramlsk) ist unverändert; MMW rul)t_g,_der GesundheitSzustand der englischen Trup- pen rst befrted1gend. _ Admiral Seymour hat die Kom- x11andante_n.dex__fremden Kriegsschiffe ersucht, die Angehörigen chrer Naanalttat, welche etwa nachAlexandrieu zurückzukehren beabstchttgten, darauf m_:fmcrksam zu machen, daß der Eintritt von Wassermangel tn Alexandrien unmittelbar bevor- stehe, da Argbt Pascha den Mahmudiebkanal abgedämmt habe..
_ _Admtral Seymourhatein Schreiben an den Khedive ge_r1cht_st, m welchom er erklärt, das Fort von Aboukir 1571 eme danernch Gefahr für die Position der Eng: lande)", dsr thdlv_€ möge angeben, wslche Maßregeln er htergegen_ e_rgretfen könne. Der Khedivc erwiderte, er habe Kmxntl Pascha nach Adonkir gesandt, um die dortxge _Garmsoxt außzufordern, sich zu ergeben. Im Falle dle Garmson sul) weigere, dies zu thun, überlasse er e_s dcm Ermessey Seymours, welchc Maßregeln er erzxrexfen 150119. _ DW erste derjenigen Personen, welcbe durch den aus Emgeborenen gebildeten Gerichtshof wcgcn T heil- nal me an der Meuterei vom 11.Juniverurthciltwurden,
ist )sute außerhalb der Stadt in (He enwart von en li en Vertretern erschossen worden. [] g sch
Port Smd, _28. Juli. (W. T. B.) An den Ufern des Suezkanals tst Alles ruhig. _ Lcsscps ist nach JSmatla gcgangerr, wre es heißt, in Folge von Differenzen, welche zwrschxn der SuezkanalgeseUschast und den Engländern entstanden wären.
_ Ans Kairo eht der „Kölnischen Zcituna,“ ein S rei- ben u, nxeläxenx nm" xTxkolgcndesz entnehmen: ck
_* m_].k. Iulx Nachmittags crfubr ich auf dem Bahnhofc, daß in Kafr-Zavat, Tnntad und an andercn Orten der (Fiscnbalm von Alcmxzdrtcn nacb „Fatto Clzristcnmcyclcicn stattacfmkden hätten, angesttftct durxb dlc jvutbsabnaubcndenFlfnbtliugc aus Alexan- drrcn, welcbe in dcr Zahl von 50000 Kairo zu überscbn'cminen drobtxn. 511133 der Menge der Obdachlosen, ivclcbc auf Und neben dem Babnbys lagertcn, m_ts der Häufigkeit der ankommenden Füge, nxclkbc _scll*!t anf dmx Dacbcrn dcr Waaen, ja, an den Püffern *_dt_cht_ nut Mxnscbcn bc7cht txarcn, konnte fck entncbmcn, daß es der .chtcrgna _ntcbt gclunacn sc_t und scbwcrlick aclinacnxvcrdc, den Strom dcr F1u_chtlma_c und _Rubcswxcr, wie sic cs vcrsncbt batte, seitwärts Von Kmxy ans der lt_nkcn lenfcrbabn nnch Obercavptcn abzuleiten. Das A11[_1_c[)cn und die drohxndcn Micncn, trelcbc mein Kawaß in dc)“ svz'stmchcr] Trgklxt und mit seincm Säbel erregte, vcranlaßten nnch. tbn zuruckzujkkxtckcnx Als i(b allein jvcitcraing, hörte ich wieder- bolt__dcn Ruf_ „Y_naltdk' (Engländer), und Ikandcr ch, der argbmbc Vctrxckddtrcxtor, mit dem xcb persönlich bckannt bin, cr1uchtc mtcb sch11eßltch, dcr Menge an:“! dem Woge zu geben. 2,11an der_n Abcndxncn besuchte, wie ich darauf erfuhr, der Polizei- Zrasekt m Bcglcttutzg _dcö thnnmndanfcn dcr (Zitadelle den deut- scbc_n_ und den italtcmscbcn Konsul. Dic dcsoratcn Mienen dcs Yrascchn sch1cncn anzudeutxn. daß er etwas auf dem Herzen babe. .uf dlc c___Franc dcr Konxuln, ob er besondere 'Ukittbcilunacn zu macbexxbax jmd_namct_1tltck, ob er ferner für die Sicherheit der Europaxr m Katr9_ctt_1stcbcn können laubc, wies er au scinx bashctiac Tbattgkctt bin, F*- in dcr “Zbat das vollstc LoL axbubrt und versicherte, das; er bei unmittelbarer Gcfabr die Euro- paer sofort warnen _wcrde. Als die Frage, ob er die Ordnung auf- m_bt zu erhalten tm Stande sei, drinqcndcr wiederholt wurdc, bexahte er fie zxvar, abcr seine zögernde Erklärung War nicht geeignet, Diejenigen, die davon_ Kenntnis; crbicltcn, zu beruhigen. Ucbcrdies vrrmychtc er dcn Zweifel nicht zu beben, das;, Wenn die Anarchie ibm tt_st uber den Kovf_ gewacbsnx sein werde, ein Fluchtversuch für uns nicht mehr ausfubrbar set. Die Konsuln fuhren darauf gegen ]] _Ubr Abends nach dem Krieqs-Ministerium. Dort fanden sie eme Art ;KriegSratb versammelt. Dcr dcutscbc Konsul erklärte dcm Sub-Mtnistcr dcs K-ic cs. Jakub Pascha, daß er am nächsten Morgen seine Schuvbe vblcnen auf dem deutschen Konsulat versammeln und, wenn sie auf seine Darlegung der Sach-
seits hat Italien eine gan : Zahl von Ofn ieren d ' Deutschland, Rußland und Frankreich abzuhaiztenden Maniezßerlx
lage sich aur Abreise entseblicßcn sollten, einen Erkrazm erbitten wurdc. Jakub Pascha sprach die Hoffnung aus, daß diciEreignifse
eine solche Abreise als unnötbig herausstellen würden, verkannte indessen nicht 'die Verantwortuyg, welche auf den Kgnsuln rakte, und stellte für den NotbfaU_ cinen Extrazz: zur Verfugung, sogar unentgeltliéb, was der_ deut1cb_e _Kon_ful m e_ffcn ablehnte. _ Der italienische Konsul erklaxte zunachst, nicbt abretsen zu k?nnen, da es ibm unmöglich sein Wurde, ferne Landsleute, deren sicb melxr als tausend in Kairo befänden, _zu sammcl_n und geschlossen fortzufahren.
Noch in der Nacht_erg1ngcn _Seitens des deutschen Konsulats Einladungen an sämmtliche in Kanz) wvbnende Deutsche und Oester- reicher, sxcb am nächsten Morgen aux dem_deu_tscben_Konsulate zu ver- ammeln. Die Eingeladenen erFch1e_nen m ubcrwtegendcr_M_eb_rzal)l und nahmen das Anerbixten, fi__e m cmetp Extrazuge unter nnlxtarrscher Bedeckung nacb ISrnailm _zu fahren, mrt großem Dank _ an. Dem Wunsche der Mcbrbett entsprechend, Wurde dte Abfahrt auf den nächsten Morgen festgesetéf. Der _ deutjch_e _K_o_nsul bcaab fick) darauf noch_ emma zu samen) ttaltemchen KÖÜWM und empfahl ck11! an_, ebenchüs emen Extrazug zu verlangen, der zwetfellos zu seiner Y_krfugung ge_stcl1t Werden würde, Der italienische Konsul glaubte zun_achst 11911) der „fernem Ent- schluß beharren zu müssen; angefichtß der_ tmmcr drokxenderen Gxsahr änderte er densklbsn jedoch und tras nnt den egvvtrscbcn Bsboxdcn Verabredungenxdadin ziclend, daß er am n_achsten Mo_raen zu gletcber
eit mit dem dsutschcn und an dem von dtcsem gewahlten Orje der
bfahrt, Kairo mit etwa 1000 thlianrn Verlassen werde. (an Zusammentreffen so vie1er gea11gst_tgtcr und betyaff- neter Leute vcrfchiedencr Nation erfchten _dem deutsben Konsul bedenklich, namentlich für de_n möglichen _Fakl_, daß die vvrbandencn Wagen nicht auSreicbcn 10_[lten, ach Fluchtlmge zu befördern. Hr. von Trcskow ließ also “518 von chm außgestexltcn Weisungen ändern und bestimmte, daß die Deutschen und Oesterrctcber bereits um 5 anstatt um 6 Uhr, wir: zuerst festgesetzt wa_r, abfahren würden. Glsichzeitig verabredete er mit dem Polizeiprafekkcn uxn- fassende Sicherbeit§tn€1ßr2gelm damit man die Dcutscbc_n u_nbek)LUtgt ziehen lasse. Ein? geringe_Anqu)l von Dcutscben hatte s1ch tm letzten Augenblick entschkoffcn, m Kairo zu blsiben. _Den an Sts!- lung und Umsicht Hervorragcndsfen unter khnmx, General von Plöß-Pasckya, ersuchte Hr. von TreÖkow, dxc Fubmmg der Zurückbleibenwollenden zu übernehmen und nöthtgenfalls mit dem Polizeivräfektcn in Verbindung zu treten_, um fie zu schützen. Am Abend des 14. fand wiederzxm_ eme Zusammen- kunft zwischen dem deutschen Konsul, dem Polizetprafekten, dem Kom- mandanten der CitadCÜe und dcm Geqcral Ali Pascha FeHnM stajt. Zu diessn geseUtc fich auch AÖUWÖ Pa1cha, der ]UUIL, curoanch (xe- bildete Direktor der Daira Sanieb, und Rifaat Bey, der General- Sekretär des Ministerratdss. AliPascha Febmy Hctonte in zusammcxt- bängender Rede, daß das Vkrdältniß dcr Deutjcben in EMRK); m Kairo, sowie das Zusammenwirkcn d("l Behörden stets ein sympathckxes und freundliches gervcscn sei. Mit Betrübniß sehe man die Deutschen und Ocsterrcicher fortgehen und Hoffe, daß fie bald voll Vertraucxt zuruck- kebren Werden. Den Deutschen decHeimatk) abcr möchten die Abztcdcndcn sagen, Welche Achtung alle besseren Elemente in qupten vor der deutschen Nation und Vor deren Weiser und kräftiger chicrung hegten. Der deutsche Konsul gab darauf scinem Dank, sowie dem Dank sc1nc_r Schutzbefohlenen Ausdruck für die unausgeseßtc Fürsorge, wxlcbc dxe Behörden von Kairo in schroercr Zeit so energisth und errolgretch dem Leben und dem Eigentbum der Deutschen gewidmet batten, sx)- wie für das Entgegenkdmmen und die Sorgfakr, womit fie noch in letzter Stunde die Abreise erxnöglicbt und gcscdülzt hätten;
Am nächsten Morgen er1chicn dcr Polizeipräskkt berexts auf dem Bahnhof. Er blieb dort bis zur Abfahrt, die sich wegen mancher Nachzügler sorvic der dadurch bedingten Aanderungcn in dvr Abrer- nung und Zahlung bis 6x Uhr verzögertc. Jakuh Pasckya 179116an Rechnung des Kriegs-Minisi'criums einen Wagen 111: das xmlrtartsche Geleit, das aus einem Major, eincm Hauptmann und 25 Maxm be- stand, einstellen lassen. Die Leute Wurden indcsjen auf _d!e ver- schiedenen Wagen vcrtHcilt und übten uyter fortwahrepder Aufficht des Hauptmanns äußerst cncrgi1ch ihren Dtxnst gegen zudringliche oder böswillige Eindeimjsche. Jakub__ Pa1cva hatte dem Major den bestimmten Bcfchl crtbcilt, fur de_n JM Von Tbätlichkciten gegen den Zug oder einzelne Insaffcn d1e
ngreifer sofort niederscbießen zu lassen, und diuser Bcfcbl War auch der Mannsckxaft eingeschärst worden. Der Kommandofübrcr bestand darauf, daß nur an den Wafferstationsn gehalten 1vcr__de und daß kein Europäer ohne besondere Erlaubnis; aussteigen darfs. Herr von Trcskow bcdang jedoch eine AuMabmc für Galimb, ww noch mehrere Dcutsckpe Waren, dic tclegrapbijck) von der An- kunft dcs Extrazuacs bcnachricbtiat worden Waren und fick) dem Zuge anschlicßcn sollten. Dieses Vordach Wurde aus- gefükyrt. Dic Landslcute in Galimb chartetcn uns auf _dcm Bahnhof, zum Tdcil bereits übel zugcricbtct von cinbcinchhcn Fanatikcrn. _ Zn Zagazig hatte sich dcr Mudir (Bezirkdpräßdcnt) eingefunden, als der Zug Pasfirte; ebenso empsmg denselben dcr Mudir in J§n1ailia; diescr blieb bis znr EinsOiffung in dex Nähe der Dcutskbrn und sthtc Soldaten wic Polizeibcmnte zur Verfügung. *- Gc en Mittag war der ExlraznginJsjnajliacingctrcffcn,u1115Ubr Nachtmttags crschicn, vom deutschen Konsul rcqnirirt,S.M,Kanonen- boot ,Möve', Kommandant Kapitän vonKvckbusxb, um unsnacb Pyrt Said abzuholen. Dic Abfahrt kdnnte, da Nachts der Suezkanal nicbt befadrcn wird, erst am nächsten Morgen erfolgen. Hr. v. Treskow batte 60 Deutsche, 140 Ocstcrrcicber und etwa 30 *Ilngcbörigc anderer Staaten mitgebracht. Auf seine Befürwortung nahm dcr Komman- dant der „Mörc' noeh aufzcrdcm 35 Franzosen, die in Ismailia auf Beförderung warteten, dcn Vizc-Präsidcntcn und die Angcstclltcn _dcs
emischtcn Gerichtshofes von Kairo (gleichxalls 35 Franzoycn,
talicncr u. s. w.) an Bord scincs Schiffes an. Damit war allor- dings das klcmcFadrzcng überfüllt; abcr Komnmndant, Offizicrc und Mannschaft wcttcifcrtcn in vaorkmmncnbcit_ gcgen dic unalkzck- lichen Flüchtlinge, räumten 'cdcs nur irgend rcizumacbende Platz- chen cin, lieferten für die lacht Decken, mn .lbcnd sowie an den folgenden Tagen Speisen und Getränke, kurz, crjvarbcn fich dcn lebhaften Dank aller, der in Worten sowie in einer Adrcffc zum Ausdruck gebracht wurde. _ Gegen 411lxr Nachmittags des 16.17.5111, crrcitbtc dic ,Mövc' ort Said. Dcr Kaiserliche Konsul Bt_onn empfing dort die Dcutcbct'. nnd tbeilte ibncn mit, das; das öjtcr- rcichischc Llovdscbiff „Ettvrc' zur Heimsxbiffung nacb Triest über Alcxandxia für dcn nächsten Tag bereit jtcléc. Tie mcisxcn wqxdcu obne zu landcn mit ibrcm chäck sofort auf den „Ettorc' ubcrncmbrt und langtcn nach kurzer und alücklitbcr Scrrcisx jvoblbcbaltct] in Triest an, dankcrfüüt für die (*nckgic und 11m1icht ch_dcut'cbcn Konsuls, der seinen chuvbcfoblcncn während der scbwiermxn Tanc- tn Kairo und während der Flucht (1116 dcr cm*vtijckzcn Haurntadt bis Sur Ankunft in Triest trcu und bclxclnd zur Seite gestanden batte.
Zeitungsßimntn.
In der „Wiesbadener Zeitung“ lesen wir:
Hambur (* Zollverbältniffe sind gleich den Bremischen noch ganz unverändert, Hamburgs Anschlus; vollzieht fich erst in nun noch 6 Jahren, aber dennoch cginnt es eytscbvn in Bremen zu dämmern und die Er- leuchtung einzuziehen, da man bisher doch in falschen Bahnen wandelte. So bat denn je 1 die remiscbc Handelskammer dem Senate eiznn Bericht eingesan t, in welchem ausführlich außeinandcr esevt wird, daß Bremens Handel durch den Ausschluß vom ouvert n ungemein beenot. so erschwert und mit vielen Unkosten vcr nüvft ist, daß der- selbe mehr und mehr zurück kommt, oder mit einem Worte gesa 1, daß es in bisheriger Weise absolut nicht mehr gebt. Deshalb wir von derselben Stelle. die noch vor unaefäbr einem Jahre den Gedanken des Zyllanscbluffes ablehnte, dcr drin ende Antraa gcstcllt, der Senat möge m Verhandlungen über den Zo anschluß eintreten und selbigen aufs möglichste zu beschleunigen suckun. Der Senat xrkanntc jcyt ebenfalls die Ausführungen der Handelskammer als bcarnndet an und ist sofort in vertrauliche Beratbung mit der Bürgerschaft getreten.
. »
Sollte es in Vergessenheit gekonzmen sein,_mit we_1chcr Ent- rüstung fich die fortschrittlicben und ltbcralerx L_ettungcn _1m_ :*ortgen Jahre 'der Materie des Anfchluües der Hgnjastadte bemgcbhgten, so mag daran erinnext werden, daß _allgemem das Gcschrct cmer bru- talen Vergewaltigung erhoben, _dte Auénabmestxllung dcr Hansa- städte als nothwendig bezetchnet und m den Htmxpel gehoben, dagegen BiItnarcks _Sorge um “(:-as 911gc_m_2_1_r_1e wirthschaftlikhc Wohl als unbegruqdct, falsch und ubcrslumg benannt Wurde. _ Nun aber tritt Bremxn selbst Juf und erklärt die Anfichtcn dcr fortschrittlichm1_und ltbcxglen_ Blanc): gls falsch, die Ansichten Bi§marcks als rtchttg. Das t1t_eme gewichttgc Thatsache für Alle, die da sehen wollen. Bremxn rst das_Haupt- lager der Freibändlcr, dort ist die e_ngste Fublyng mtt_ dem Cobdenklub und von dort aus ergeht 1716 Hayptagttanon _fur den Freihandel, und gegen alle ZÖÜL. wovor] noch dre lesten Retchstags- verbandlungcn den lautesten BeWeis lrefertep. Bremen aber_ trttt nun freiwillig den BiSMarckschcn Ansichten bet und bcrerxet darmt dcr wirthschaftlichen Politik BisUtarcks einen eklgtanxen Steg. _Dxffxn Haben nnr uns nur zu freuen, dcnn_cs_1st_dre crstc_geW1cht_tg!te Anerkknnung unserer Gegner für die R1chttgkett_dex Btsmarck1chcn Wirtbschastspolitik. Und so wie es 1866 aUmcxhllcb zu TUI?" b?“ gann, was Bi§marck als Politiker ist und WolLte, ]o dürfte _nun auch trotz den fortsckyrittlickzen Blättern dj_e Erxcuchxung dex Ge1s_ter Wet- tere Fortscbritte 1nachen und alltnäblrck) dle Cznfichf _s1ch_)_wmter_ vcr- breiien, daß Binnarck uns auch in w_irtkckschaftltchcr Hrns1cht_fret u_nd groß machen WM und wird. In die1er Hoffnung_rvcrdcn_ wn: bereits gestarkf durch die allgemeinen HandelskammerchWte, du? zwar noch tbeiereise klagen, aber schon inßgesamrpt dte Thatsachen des alkgc'mcinen Aussöhwnnges in der Jndustrje, dem Handel und Ge- Werben konsfatircn; und fLMLk dadurch,_daß auch schon die „Berl. Börscnzeitung“ in Nr. 330 vom 18. Jul: c. aus'Grupd der an Viklen Orten Von einkm eigens dazu aus;;csandten Spezmldercckoterstatter auf- «nommenen Thatsachen über eincn bedeutenden Aufschwung gÜsr Erwerbszwcige, und zwar lediglich in Folge der BrSrnarckchen Wirtbskhaftspolitik berichtet. _ __ __
_ Der Vrofcffor 1)r. Nasse hat 111 den Jahxbuchern fur NationalOekonomie Und Statistik von Conrad e1n_e Abhand- lung unter dsm Titel „der Coddenklub _und Re deutsche Waarsnaué-fuhr“ veröffentlicht. _Diese Schr1ft bezweckt, xm der Hand der amtkichßn Ausfuhrstanfttk den Nachwe1§_zu hefsrt), daß England das weitaus bedeutendste Adsatzgebxet xi'w 018 deutsche Gütererzéugung sei, um daraus dsn Schluß hsrzu- leiten, daß Ddutscdland ein lebhaftes Zntereffs an den Fort- bsstand der 1100 TWÜS Politik Englands habe.
Die „Post“ bemerkt hierzu:
. . . . Gerade diese Wesentliche VerschinenbeiY in der Natur der bciderseitigen Handelsbeziedungen, die englische Emfuhr in Deutsch- land neben den zollfreien Rolwrodukten, WOÜL, Baumone, in der Zauptsackye gleichartig mit unserer Industrie, die deutsche Emfubr_nach
ngland unter der überwiegenden Betheiligung der landwirtdsÖastltchen Produktion vorzttgsxveisc aus s o1chenErzeugniff en bestehend, WelcheEnglgyd nicbt produzirt, erklärt die V8rschiedenl)eit der bcidcrscitixjen Handkl§_PO[1Uk, Sie läßt für Dcutsthland eine maßvolle Schußpolitik indiztrt ex- scheincn, während für England die Voraussexxung einer__solchen, dre Bedrohung der bcimiscbcn Produktion dureh die ausländUche, betreffs der Industrie völlig fehlt und die Landwirtbscbaft an Bcdeutupg hinter: jener so zurückstebt, daß sie für die Zollpolitik nicbt Wesentlich in Betracht kommt, übrigens tbeilMis, wie die Viehzucht und SP:- ritusfabrikation, auch schon Schulz genießt. _ _
Zugleixb aber gestattet diese Salblagc den Schlnß, das; wrr ber unsercr jcytgen Zollpolitik beharren können, ohne Englands Ueber- gang zum Schuyon befürchten zu müssen. John Bull rechnet zu gut, ym sich der geringen Beschränkung der engliscden Einfuhr in Deutjchland wilTeu der Vortheise zu berauben, welche ihm seine Freihandelspolijik Verschafft, Olms dcn Freihandel würde England
eine dominircnde Stellung im Welthandel nicbt bcbaupken können u:1?_insbesondcre seinen Export- und Kommissionshandcl sehr bald ver reren.
Aber selbst wenn England ab irato zu industriellen Schutzzöllcn übergeben sollte, so würde die Gefahr für Deutschland Weitaus nicht so groß sein, als Professor Naffe fie befürchtet. Für den wich- tigsten Theil unserer industriellen Ausfuhr nach England fehlen dort die natürlichen Produktionsbkdingungen in zu bobcm Maße um eine eigene Fabrikation groß zu zich". Für das, was aécr doch an Export nach England verloren ginge, würde reich- lich Ersax; dadurch geboten werden, daß es Dcutscbland ermöglicht würdc, in erweitertem Maße fick) von dem englischen Zwiscbcnbandel zu cmanzipircn und der dcutscbcn Industrie neue Gebiete für direkten Absatz zu cröffnc'n, Wo sie des Tributcs für die englische Handch- vermittcluna enthoben ist. _ _ _
So bedeutsam daher auch die Naffc'ch Schrift ist, und 10 dan- kensMrtHes Material sie zur Kennxniß dcr Handethcziebungcn Deutschlands bcibringt, so Wenig bercchtt_acn ihre Eracbmffe zu dem Schlusse, daß die deutsche Handelspolitik falscbe Bahnet1_rva11dclt und insbesondere die Entwickelung dcr dcutschen Ausfuf)r_gcfabrdet.
Das Gcaentbcil ist vielmehr der Fall, wie denn einenn .Export' erwäbntc umfassende Ermnctc dcr (?bambrs gynäicnla (188 n(zgoaiaurs commissionairea zu Paris iibcr die Lage des franzöfische_n Exports den Rückgang deffelben als Folge dcr znnxlmwndcn ausländijcben, nament- lich der deutschen Konkurrenz_fonst1ltrt. _
Den erwähnten Bertcht dxr „Chambre Synd1cale de_s Négociants-Commissionaires“ m Paris veröffent1icht dte „Kölnische VolkSz_eituna“. Er behandelt_ d1e _gegen- wärtige Lage des franzöjischen Exportyandels und dre gee1gn9ten Mittel, denselben zu verbessert). Dre Kammer l)at_ arz tbxe Mitglieder ein Xragebuch_ger1chle_t,_ auf welches el_nstrmmtg geantwortet wur ?, daß dte franzdstschen Pxodukte mcht mehr, wie früher, Absatz im Auslande fanden. Ww entnehmen dem Vcrichl folgende Stellen:
In anvten smd Aemter cinaericbtct worden, welche unbezahlt von den Notabcln dcs Kaufmmmsstaxes, dcn sogcngnnten Dcputirten der Nation, verwaltct wcrden ..... Cr.- baden wegm Beziehungen zu ibrcn Landslcutcn und geben nicht alle d1c_ Auskunftc, wc_lckc man daß Recht hat, von ihnen zu verlangen, Wahrcnd _dic cna_ltschcn_und deutschen Konsuln im Gcncnthcil "_icbt aufhören, dre KausZcutc tbrcr Nationalität zu crmnntcrn, dcmclch zu helfen _und 1'12 zu be- scbüycn; man kann die im Steigen begriffenen Zahlen der deutschen und cngliscbcn Ausfuhr _ zuxn Theil der Kom- [*ctcnz dcr Anncstckltcn im Auxlandc zmcbrciben ..... _Jn Co- lumbia, Ecuador, Peru. Chili m_11 Vxnczuela bat dre fremde Konkurenz, zumal die deutsche, unycrc Exportation fübxhar rcduztrt. Die in diese Länder eingeführter: Wczarcn und die europatscbcn Stad- ien, welche sie ausführen, 1ind aemaf; dem Bericht, folgende: Skyr- ting. bedruckte Gewebe, rcincr Woxlenatlas, Teppiche, faWnnirtcSctdc und Bänder, Paffcmcntcrien, Sptvcn, Hcmden und Schubzeug fur Frauen und Kindcr. Spicgelglaß, Wein und Liqueure werden durch Frankreich geliefert; cmfarbtge Baumwolle, wollene und baumwollcnc Kleiderstoffc, Flancl] und Tüll sen- det England; Deutschland hat den Haykel in Tuchen, Strumpfwaarcn, Kurzwaarcn, Piancsx Ltchtern,_ Lackledet, Spiegeln. Aus Oesterreich kommt _ras Dchubzeug ur Männer; Uhren und Orgeln liefern die Vereinigten Staaxen; c1c_Jtalien; cinfarbiac Bänder rvcrdcn von der Schweiz crpedtrt _und Zundböchr aus Sckwedcm Große Konkurrenz wird Frankreich druben in wil_l ck und groben Lcincnaeweken von England _acuxacbt, in der Hut abnka- tion durcb England und Deutschlaqd, m S_cifen durcb Genua. in Farfümcricn durcb England und du" Vercintgten Staaten, in Kon-
crven durch Deutschland. _ _
Auf den Antillen gelangen die rcmdcn Exzcuzntffe naxb und nach dazu, die französischen durch die bill geren Pretse zu vcrdtanacn, und find es insbesondere Kleiderstoffe, dic En land und Qeutscblgnd liefern ..... In Holland macht uns Deut chland einc furchterltcbe
Konkurrenz in Paffcmcnterien, gcwiffen Spiycn, Lachen und Stoffen
nach Art des Fabrikatcs von Roubaix, Strumpfwaaren, Hüten, Blumen und Federn zu billigen Preisen, Seidenstoffen von Krefeld, Baumwolle, Sammet :c. _ _ Die deutsche Industrie hat fich einer Quantitat von Erzeug- niffcn bemächtigt, welcbe bisher das Monopol der franzöfisÖen zu sein schiencn. In allen diesen Artikeln läuft sie uns durch ihre Wodlseilbcit den Rang ab. Im Auéland ist es eben da_s Aqueben und der biüige Preis, welche den Vorzug haben. Die beträchtlichen GesÖäkke find den gewöhnlichen Artikeln resexvirt. Für Nouveautés ist der franzöfi1che Fabrikant erzeugungsfahig; abcr sein Hauptgedanke ist; die ersten Kosten zu decken, und er vexkauft oft zu viel zu hohem Preise, ohne sich um das Ausland zu bekümmern, um Dkutscbland, welches_fich beeilt, diese Nkuheit nachzubildcn und fie mit bedeutendem Prcrxunterscbied an den Markt zu bringen. Es ist für ksinxn franzöü!che_n_Fabrikanten ein Geheim- niß, daß in England und m den Veretmgtxn Staaten vorzügliche Knöpfe, Paffementcricn, Franzen 2c. ch11cher Fabrikation als .NOUVLaUTS de Paris“ Präsentirt_ Werden. _
Sachsen tödtet unsere kexam1sche_ Jndustrte _und die Hauptstadt Von Oesterreich sucht die Pariser Arttkel zu fabrtziren. . . .
Centralblatt für das Deuksche Reich. Nr. 30. _ Inhalt: Finanzwesen: Nachtveifung über Etnnabmsn des Reichs vom 1. April bis Ende_Juni 1882. _ Zoll- und Steuerwesen: Erweite- rung der Befugniße einss Untersteueramts; _ Vesteüung von Sta- tionskontroleurcn. _ Justizvoescn: Aenderungen im Verzeichnis; der zur Einziehung Von Gerichtskosten bestimmten Stellen. _ Marine und Schiffahrt: Anerkennung der in schwedischen Schiffspapieren ent- baktenen Vermeffunasangaben in deutschen Häfen. _ Konsulatrvesen: Ernennungen und Entlassung; _ Exkquatur-Ertbeilungen; Todes- faZ. __ Polizeiwesen: A1tswei1ung von Ausländern aus dem Reichs- ge te e. '
Justiz-Ministerial-Blatt. Nr.29. _ Inhalt: A(lgemeine Verfügung vom 26. Juli 1882, betreffend die G61chäft§ergebniffe der preußischen Justizbehörden aus dem Jahre 1881.
Centralblatt der BauverWa-ltung. Nr. 30. _ Inhalt: Amtliches: Personalnacbrichten. _ Nichtamtlickpes: Uedex_ Stadt- eisenbahnen. (Fortsetzung.) _ Die*_Konkurrenz _er Entwurfe_zum -ncuen Reichstagsaebäude. 7. _ Vcrmrscbtes :Vethetltgunq der txchmscben Beamten der Bauabtbcilung des Ministeriums der öffentltchen Ar- beiten an Konkurrenzen. _ Konkurrenz für Entwürfe zum Ausbau des Thurmes zu St.Andreasin HildesHeim._Zur Photogrammetrie. _ RUsfisÖC Kriegseisenbadnen. _ Freilegung und Erweiterung der Nakional-Bibliotbek in Paris. '
Statistische Nachrichten.
Von den während des Etatsjahres 1881/82 im Deutschen Reiche vorhandenen 61 Spielkartenfabriken besaß Meälcn- burg 2. Beide zusammen Hgften im__Vorjak)re einen Bestand von 1848 Spislen zu 36 Oder Wemger Blattern und von 3306 Spielen zu mehr als 36 Bsättcrn. Der ZugaUg an Sprelen ersterer Katego- rie betrug in Mcckkenburg 535 626 Spicle, letzterer Art 144346. Von dienselben wurden abgesexzt tm Deutschen Reiche 535 508 bezw. 143 980. Sonach ergab fich cm Bestand von 1997 bezw. 4906 Spie- len. Von den während des Etatsjahres 1881/82 abgeseßten Spie- len wurden in Mecklenburg 484 945 bezw. 18671 versteuert.
Kunst, Wiffensthaft und Literatur.
Die Seegeseße des Deutschen incbs. Textausgabe von V. Stegemann, Ober-Landesgericbts-Ratk) m Celle. Berlin1882. R. v. Deckers Verlag, Marquardt und Schenck. 17Z Bg. gr. 80. geb. Preis 2,20 „;ck Die vorlicaknde Sammlung von Seegcseßcn beginnt mit demjenigen Vom 25. Oktober_1867, de_tr. die Nationalität der Kauffabrteischiffc und ihre Befugnis; zur Fubrung dcr Bundesstaaqe, enthält 11. A. aucb den 5. T_OLtl des deutschen Handengeseßbuckzes und schließt mit dem die Kustenfracht betreffenden Gcseß vom 22. Mai 1881 und den fick) daran reihcndcn Ver- ordnungen vom 29. Dezember_ deffe[b_c_n _ Jahres. In zwei Anhängen finden ficb sodann _dtc dxe OrganUatwn dcr Bundeskonsu- late und Konsulargcricbtsbarfett betreffenden Legalbeftimmungen, sowie die der Prüfung der Scesch1ffcr_und Steuerleute zu Grunde zu legen- den Normen wiedcracgcben. _ Dte Sammlung kann auf Genauigkcik des Textes und VoUständigkcttAxtspruch erheben, und hat der Heraus- geber durch ein sorgfältig gearbeitetes, bet den einzelnen Stichwvrten sowohl auf die Seiten- wie__Par.zgrapk)cnzabl__ der entsprechenden Ge- setze bi11weis_§n_1_)xs Sachrcgntcr thren prakwchcn Werts) mcht un- jvc'cntlicb er 6 .
1 _ Jm V:![aJ2 von Rudolf Lincke in Leipzig erschien in fünfter, vollständig ncu bearbeitexer Auflagq das _Satpmelwcrk Deutsche Lyriker seit 1850, nnt _etncr lttcmr-htstouscbcn Einleitung und biographisch - kritischcn Notrzen. HeratzSgcgebcn [zon_ 1)r. Emil Kneschke in Berlin. Mit _Emanuel Getbcls Portrat m Stahlstich, gestochen von A. Weser. _Dtc Anthologie .Deut1che Lyriker seit1850' erschien zuerst 1864, in zweiter Au_flagc 1868. An der Veranstaltung einer dritten und vicrtcn Auflagx m den Jahren _1872 und 1874 war der ursprüngliche Herausgcbxr mcbt bxtbctligt, wahrend die Bearbei- tung der jcyt vorltcgc_ndcn funftanuslage wtederum sein cigcneö und alleiniges Werk ist. Der _ Sammler, welcher das Jahr 1850 als den Anfmxg eincr n_eucn Periode der Lyrik zum Ausgangspunkt sctncx _Antolqgtc gemacht bat, mußte ein gewaltiges Material bewalttgen, m der neuesten Auflage smd mehr als 50 Dichternamcn ncu_l*mzugekommen, und von weitaus der größten Zahl der in den_ fruheranuflag-xn 1chon_ nicbt xcbxcnden Lyriker mußten auch die seitdexn er1cb1cz1enen Encugntffc bcruckncbtigt werdcn. Dic Außwabl it x_mt Geschick getroffen. Balladcn__und Romanzen blieben arnndsäxxltch ausgeschloffcxx. ebenso angmcnmcch aus erzählenden Dich1nngcn; dock) findc_n mb aus emnbcn Werken einige in ficb abgeschlossene lvmcbe Gedichte oder gut abgcnxndert bcrauszubebcndc Bilder, und zwar stets untcr_Angabc dcr erxtcren. Auch gclcgenheitlicb Entstandenes, das _zur Schilderung und Kenn- zeichnung der Zeit, der Epoche bcitragt; jst aufÉcgommm worden. Was den dichterischen Gehalt der ausgewabltcn tuckc anlangt, so sind besonders die Themen: Gott, Natur, _Mcnéchcnbcr_ beachtet worden. Bei jedem Dichternamcn finden_ nch toarqv tscbc und bibliographische Notizen. Das Werk crfchetnt_ m 10 Ltcferungen d 50 „5, die in Zwischenräumen von 14 Tagen cmandcr folgen.
Land- und Wirthskhaft-
Sondershausen, 27. Juli. (Lpz. Zta.) Am 30, 31. Juli und ]. Au ust wird der bienenwirtb cha_ftlichc Hauptverein für die rovinz Sachsen, die tb ringtscbm Staatcn und das Herzo tbum Anhalt hier seine Gcncrachrsammlung mit birnen- wirtb chaftlicher Ausstellung abhalten.
Gewerbe und Handel.
Der Au toratb der Staßfurter chemi eben Fabrik, vorm. Vorstfß:b & Grüneberg. bat die Divider! : für dao Ge- schäftsjahr 1881/82 auf 12% festges t.
Antwerpen, 28. Juli. (W. . B.) Wollauktion An- cboten 2396 B. 1539 B. Laplataonen verkauft; eine größere
' attie Lammwoüen wurde zurückgezogen. Gute Wollen fest.
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