1882 / 186 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 10 Aug 1882 18:00:01 GMT) scan diff

[356151 Uobsrsiobt au ]lauuoforgebou

kn- 7. 4131“ 1882.

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Kojobskusauaaboins . Roten anäsrsr 13911st . 1879611801 . . . . . . . . . tombuäkotäsmnxen . . . . . ßksarsv 3 11 . . . . . . 80118 ' o 0 ". . . . . . . us kannt. Ekaaäaapital . . 3088778101168 . . [1111100101100 Roten . . . . . Zousnga 15311011 11111180 7011111111- üobksjtou . . . . . . . 411 Künäjgungsfrigi gvbunäsno ssrbjuäliobkaibau . . . . . 801185130 131198178 . .

Isaak. serbinUiobksiten 0113 11701- ter begobeueu 1111 1111011110 28111- 1101011 7170611110111 . . . . .

1110 ])110et101.

Status der Chemnißer Stadtbank

in Chemniß am 7. An ust 1882. Yet 7a.

[35613] Ca a etaübestand .“. 196,506. 42. Reichskaffen- scheine . . . 7,800._. Noten anderer Banken . . . 53,900._. Sonstige Kaffem- bestände . . . 5,908. 93. Weckxsel Lombardforderungeu . Effekten . . . . . Sonstige Activen. . . . kassisa. Grundkapital . . Reservefonds . . . . *. . . Betrag der umlaufenden Noten Sonstige lick] fällige Ver- bindlich eiten . . . . . . An eine Kündigungs “2 ge- bundeneVerbiudl ch1titen . Soyftige Passiven

Weiter begebene und zi'im.Jt*1ca]so gesandte, im Inlande zablbarc Wechsel «76. 576,910. _.

[35612]

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Dank

1,991,712. 101,910. 292,400.

13,296,892. 606,530. 525,361.

8,316,361.

12.000,11». 1.019,699. 4.727.200.

4,859,398.

1.341,990. 1.182,879.

1,553,389.

2,978,136. 19. 97,578. _. 127,500. _. 220,463. 01.

510,000. _. 127,500.-_. 503,800. _.

95,046. 39.

2,371,500. _. 79,946. 16.

Ustallbsßtßuä Keiabakaßgsusobsjus Roben 1111118101" 1301111611 77805881065531111 . . . Bombarä-k'aräarungeu . 1111901611 . . . 80113630 14011711- .

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Emuäcapiral . .“ Rosswekouäs . . . . . . Umlaufeucio Roten . . . . . .. 1'ä811011 111111313 Uerbjnäljobksiwu 411 Rüuäigunngrisc 8001111110116

?stbinäjiobksitsu . . . . 801131136 139381711. . . . . .

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9 000 000!- 1 421 922497 12 925 400!- 651 802 05

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1310 211111 111611850 gegebenen, 110611 1110111: 131112011 «nchen 970011861 betragen .“ 2048702. 39.

Verloofung, Amortisation, Zinözahlung u. s. w. von öffentlichen

Papieren. [35609]

betreffend

die Kündigung 4zx1roxentiger Ostpreußistber skaffcn-Obligationen.

N0chbem von dem Pwvmzial-Landtagc bezw. dem Provtnzml-Ausscbuffe de'r Provinz Ostpreußen unterm 5. und 9. bezw. 8. Mai 1882 beschlossen worden ist, die auf Grund des Allerböcbsten Privilegii vom rovinzial-Hilfskaffcn- fonds außgcgebencn 4zprozcntgen Provinzial-Obli- sationen im Betrage von noch 1333 303 „46 cin- zulösen und in deren Stelle neue auf den anabcr lautende mit 4 Prozent zu verzinsendc Anleibcscbeinc _ AuSgabc der zur Aus- füörung dic]es Beschluffes neu zu cmittircnden An- _ durch Allerhöchstes Privilegium vom 23. Im): 1882 genehmigt ist, werden die sämmt- lichen tm Umiauf befindlichen zu 41 Prozent ver- zinslichen _Provmzial-Obliaationen der Provinz Ost- preuÉen fur Zwecke, des Provinzial-Hilfskasienfonds mission _ Privilegium vom 3. Juli 1878 _)

_ um 2. Januar 1883 mit der Aufforderung gckun igt, den vollen Kapitals-

Provinzial-Hil

3. Juli 1878 für Zwecke des

außzugeben, und, nachdem die leibescbcine

1. iermit den Inhabern

betrag derselben ae en in coursfäbigem erst nach dem 2. anuar 1 der Talons zu der gedachten Verfa

Rückgabe der

oesßllsclxaft

d . bei demnBaukhause M. kl. von Rothschild & Söhne in Frankfurt am Main

in Empfang zu nehmen.

Für fehlende nach dem RüFatblungsteLmin Frillia e rag an em 1-

werdende Coupons wird der gationbkapitale aekürzt.

it dem 2. Xanuar 1883 hört die Verzinsung

der gekündigtcn Obligationen auf.

Bekanntmathung

u tande, Iwie der dazu gehörigen, 3 fäliiäen Coupons und

b i v H upts !) dl izkeitfsentwedclk

: er a -eeau mm ae

bei der Direktion der Discovery] BeirtZiu

Obligationen

„Zugleich wird auch die Abbebuug der Valuta für dxe bereits früher gekßndigten 4? prozentigen Pro- vmzial-Hilfskaffen-Obltqationen unix. zwar:

zum 1. Juli 1880 gekuudigt: Pitt. .4. Nr. 59 a 3000 .“ bitt. 12. Nr. 67 d. 200 .“: zum 1. Juli 1881 gekündigt: [.itt. 0. Nr. 133 3, VW «16 1.111. 191. Nr. 26 5 200 .“ zum 1. Juli 1882 gekündigt: 1.107. 14. Nr. 23 J. 3000 “16. 1.151. 13. Nr. 16 S. 2000 «14 Kitt. 0. Nr. 59, 79, 115, 121 S. 1000 „14 1.111. 1). Nr. 86, 232, 274 0, 500 .“ 1.115. 3. Nr. 33, 265, 332, 388, 411, 615, 625, 743 0. 200 „16, 11161156 bisbe'r nock) nicbt Präsentirt find, gegen Ein- lieferung diescr Obligationen nebst Coupons und Talons Hierdurch in Erinnerung gebracht. Königsberg, den 29. Juli 1882. Die Kommission flix den Provinzial-Hilfskaffen und Meliorations-Jonds. von Sauckcn-Tarputscbcn.

[35608] Bekanntmalhung

„_ betreffend die Kundi ung 41priZeutiger Ostpreußisckjer 'rovinzial- bligationen.

Nachdem von dem Provinzial-Landtage bezw. dem Provinzial-Ausscbuffe der Provinz Ostpreußen unterm 5. und 9. bezw. 8. Mai 1882 beschloffe1_1'wvr06nist, die auf Grund des Allerhöchsten Privilegir vom 25. September 1878 zu Cbauffeezrvecken guSgegebenen 4éprozentiaen Provinzial-Obligaiionen_ im Betrage von noch 2 146 400.14 einzulösen unk; m deren SteÜe neue auf den Inhaber lautende unt 4 Prozent zu Verzinsende Anleihescheine auszugebexi, und, nachdem die Ausgabe der zur Ausfühxung dieses Beschlusses neu zu cmittircnden Anleibescbeine durcb AUer- Höchstcs Privileaiym vom 23. Juni 1882 genehmigt ist, Werden die „sammtlicköen im Umlauf befindlichen Provinzial-Obltgationen der Provinz Ostpreußen für Chauffeebauzkvecke (11. Emission _ Privilegium vom 25. September 1878 _) hiermit den Inhabern zum 2. Januar 1883 mit der Aufforderung gekündigt, den vollen Kapitalsbetrag derselben genen Rückgabe der Obligationen in coursfähigem Zustande, sowie dYr dazu gehörigen, erst nach dem 2. Januar 1883 fäUigen Coupons und der Talons zu der gedachten Verfallzeit entweder

bei der Haupt-Seehandlungskaffe) in

bei der Direktion der DiSconto- Berlin

gesegsäxaft

vxer bei bei!] Batzkhause M. A. von Nothsäxild & Sohne m Frankfurt am Main in Empfang zu nehmen.

Für fehlende nach dem Rückzahlungstermine fällig Werdende Coupons'wird der Betrag an dem Obli- gationskapitale gekürzt.

Mit dem 2. Januar 1883 hört die Verzinsung der gekündigten Obligationen auf.

Zugleich wird auch die Abbebung der Valuta für die' bereits früher gekündigten 41prozcn1igen Provinzial- Obligationen und zwar: „_

Zum 1. Juli 1880 gckundigt: 1.116. 15. Nr. 287, 564 9, 1000 «44 1.155. 1). Nr. 145, 356, 386 S 200 «Fü Zum 1. Juli 1881 gekündigt: bitt. .4. Nr. 178, 214 0. 3000 «44 1.155. 13. Nr. 422, 508, 629 11. 1000 «46 1.115. 0. Nr. 16], 171 0. 500 .“. . ].icb. 1). Nr. 300, 352, 355 1). 200 „16 1.er. 12. Nr. 324 646 11 100 „46 Zum 1. Juli 1882 gekündigt: 1.111). .4. Nr. 235, 242, 247 0. 3000 „14 1.111. 13.Nr.151, 175, 212, 245, 342, 523 557,59], 675 9,1000 «14 1.111. 0. Nr; 95, 153, 177, 192, 290, 400, 418 0 500 «46 1.111. 1). Nr. 9, 17, 109, 215, 545, 564, 657 9, 200 914 1.110. 1]. Nr. 20, ]43, 146, 281, 434, 557, 590 629, 737, 771, 848 9. 100 „74, 1961026 bisl)cr_n0ch nicht Präsentirt sind, gegen Ein- lieferung .diejcr Obligationen nebst Coupons und Talqu hierdurch in Erinnerung gebracht.

Kouigsber , den 29. Juli 1882.

Der Lanchd rektor der Provinz Ostpreußen. von Sauckcn-Tarputjchen.

,

,

' Kk WW] Bekanntmachung.

Es wird hierdurch bekannt gemacht, daß unterm 27. Init cr. planmäßig folgende Gleiwitzer Stadt- obligationen, (1. (1. 23. Juni, 25. August 1879, ausgeloost worden smd und zwar: -

von 1.110..4. iibcr 200 .“, nämlich die

Nr. 31 32 53 156 157 185 304 313 480 503, zusammen über . . . . von 1.155. 13. über 500 .46, nämlich die Nr. 643 675 725 820 905 968, zu- sammen über . . . . . . . . 3000

von bitt. 0. über 1000 „34, nämlich die . . . . . 1000 ,

Nr. 1014 . . . . . . _ _ Im Ganzen über 6000 .“

Indem Wik dic]cObligationcn hierdurch kündi cn, fordern wir_ die Inhaber dcrsclbcn auf, diese ben nebst d_cn Zmöcouvons von Nr. 7 bis 10 und Ta- lons bis zum _1. Januar 1883 entweder bei Unserer Stadtbauptkane oder aber bei der Breslauer Wech- lcxbank zu Breslaiz und deren Filialen odcr endlich bei dem Bankbguw Jacob Landau in Berlin zur (E"tnlösizng 111 yrgscniiren. Vom 1. Januar 1883 ab boxt dic Verzin1ung der ausgeloostcn Obligationen au.

Bonkken im Monat Juli 1880 gezogenen Stadt- ohltgatwnen, tvclibc am 1. Januar 1881 mit den Ztnscoupons Serie 1. Nr. 3 bis 10 zur Einlösung gelangen sollten, ist folgende:

1.iec. 4. Nr. 260 uber 200 .“, und von dencn im Monat Juli 1881 gezogenen, welche am ]. Ianchr 1882 mit den Zinscouvons Serie 1. Nr. 5 bis 10 zur Einlösung gelangen sollten, folgcndc:

1.111. 3. Nr. 27 129 und 231 zu je 200 .46,

1.11013. Nr. 861 über 500 .“ bis 'VW noch nicht eingelöst worden.

leiwitz, den 29. Juli 1882.

Der Magistrat.

2000 «14

Wir bringen hierdurch vorschriftömäßig zur öffent- lichen Kenntniß, daß die seit Erlaß unserer Bekannt- machung vom 1. August 1881, betreffend dix er- nicbiung Beraxscb-Markiscber :c. Prioritätsobltqgito- nen zur Einlömng gekommenen außgeloosien Priori- täiSobligationen, nämlich: 1) Beraiscb-Marktsxbe [. Serie 0 100 Tblr. 292 Stück, 2) Bergiscb-Mar- kische 11. Serie i 100 Thlr. 527 Stück, 3) Bexaiscbz Märkische 17. Serie 9. 500 Tblr. 7 Siuck. & 200 Thlr. 25 Stück. 0. 100 Thlr. 99 Stück, 4) Ver- giscb-Märkische 7. Serie 0 500 Thlr. 34 Stück, 9. 200 Thlr. 168 _Stück, 9. 100 Thlr. 153 Stück, 5) Bergisch-Märki1cbe 1711. Serie 9. 1000 Thlr. 34 Stück, 9. 500 Thlr. 48 Stück, 5. 200 Thlr. 154 Stück, 9. 100 Thlr. 234 Stück, 6) Bergiscb-Mär- kische 7111. Serie 9. 3000 016 45 Stück, 9. 1000 .“ 121Stück, 950036416 Stück, 7)Vergisch-Märkiscbe Nordbahn 9. 500 Thlr. 15 Stück. 9. 100 Thlr. 85 Stück, 8) Dortmund-Soester ]. Serie 11 100 Thlr. 164 Stück, 9) Dortmunder-Soesker 11. Serie 11 100 Thlr. 145 Stück, 10) Düffcldorf-Elberfelder 1. Serie 5 100 Thlr. 90 Stuck, 11) Düffeldorf-Elberfelder 11. Serie 9- 100 Thlr. 65 Stück, ]2) AaÖen-Düffeldorfer 1. Emission 1 200 Thlr. 114 Stück, 13) Amöben- Düffeldorfer 11. Emission 0 200 Thlr. 98 Stück, 14) AaÖen-Düffeldorfer 111. Emission 0 100 Thlr. ]11 Stück, 15) Rubrort-Crefelder ]. Emisfion 3 200 Thlr. 54 Stück. 16) Rubrort-Crefelder 11. Emis- sion 1). 200, Tblr. 35 Stück, 17) Ruhrort-Crefelder 111. Exmfsion 9. 100 Thlr. 114 Stück, in Gegen- wart eines Notars durch Feuer vernickytet Worden find. Ferner bringen wir der Vorschrift gemäß zur öffentlichen Kenntnis:, daß die [auf unseren Bekannt- machungen vom 4. August 1866, 31. Juli 1867, 31. Juli 1868, 24. Juli 1869, 25. Juli 1870, 17. Juli 1871, 18. Juli 1872, 19. Juli 1873, 25. Juli 1874, 24. Juli 1875, 15. Juli 1876, 16. Juli 1877, 18, Juli 1878, 21. Juli 1879, 18. Juli 1880 und 13. Juli 1881 ausgeloosien Ver- gisch-Märkischen Prioritätsobligationen 111. Serie und 111. Serie 1.115. 13. _ abgesehen von den in unserer Bekanntmachung vom 15. v. Mis, betref- fend die „diesjährige Ausloosung BergisÖ-Märkischer 2c. Priorttatsobligationen unter 6. und 41. als noch nicht eingelYst bezeichneten Nummern _ sämmtlich ordnungsmaßig vernichtet worden find. Elberfeld. den 7. August 1882. Königliche Eisenbahn- Direktion.

Verschiedene Bekanntmachungen.

Die mit einem Gehalte von jährlich 900 „14 ver- bundene Kreis-Phnsikatsstelle des Kreises Fulda ist durch den Tod des bisherigen Inhabers erledigt und soll wieder beseßt werden. Wir fordern bier- durcb zur Belverbung mit dem Bemerken auf, daß die Gesuche, denen der ärztliche Approbationsstbcin, der Nachmeis über die Befähigung zur Verwaltung eincr Pbysikatsstelle, sowie ein kurz gefaßier Lebens- [auf beizufügen firxd, binnen 6 Wochen uns ein- gereicht Werden maßen. Cassel, den 3. Auausi1882. Königliche Regierung, Abtheilung des Innern.

Die Kreis-Thixrarztstclle des Kreises Zell an der Mosel, mit „Welcher ein Gehalt von Sechs- bundert Mark jährlich nebst einem KreiSzuscbuffe von Dxeihundert Mark verbunden, ist erledigt.

“' Qualifizirte Bchrber Wollen fich unter Einreichung

ihrer Zeugnisse und eines (3011161111110 71690 bis zum 1. September er. bei uns melden. Coblenz, den 19. Juli 1882. Königliche Regierung, Abthei- lung des Innern. v. Jaskt. [34910] Thüringische Eisenbahn.

Die Herren Aktionare der Thüringischen Eisen- babn-GescUsÖast Werden unicr_ Hinchis aiif die Bestimmungen in den §§. 23 s]. das Ge]cl]]chafts- Statuts, sowie die §§. 3, 9, 11 und ]4 des Staats- verLrages vom 29. Oktober 1881, betreffend den Uebergang des Thüringischen Eisenbahn -Unter- nehmens auf den Preußilcben Staat, zu der am Mittwoch, den 30. August er., Vormittags 11 Uhr, in Erfurt, im Saale dcs Gasthofes

zum Rheinisckien Hofe, siaitfindcndcn ordentlichen Generalversammlung cingclaben. ' Ge7cnstände der TageSordnun sind:

]) Wackl von drci Mitgliedern dcs chaltungs-

raibes an Sthe dcr ausscheidenden jedoch

wieder wählbaren erren Iustizratb Pause in Erfurt, Landaeri ts - Direktor Sterzing in Gotha und Kommerzien-Ratb Steckner in

Halle;

2) der Verwaltungsbericbt für das Jahr 1881, welcher vom 16. August cr. ab bei allenBiÜet- Expeditionen der Bahn zu haben ist.

Jeder Aktionär, der an der Generalversammlung Tbcil zu nehmen wünscht, hat sich nach Maßgabe des §. 27 des Statuts und resp. §. 9 des Statuten- nacbtrages bezüglich der Gotha-Leinefelder Bahn 8 Tage vorher, also,bis_ einschließlich den 22. August er., während der Geschaftsstunden, Vormittass von 9 bis 12 Uhr und Nachmittags von 3 bis 6 Uhr, als Best er von mindestens 5 Stammaktien oder min:- destens 1 Stammaktien 1.111,15. entiveder durch deren Hinterlegung oder durch deren Anmeldung und Vor- zeigung bei unserer Hauptkaffe Hier gegen ent-« sprechende Bescheinigung zu legitimiren.

Gegen die Hinterlegunas- und Anmeldebescheini- gungen (mit den Anmeldebesäxeinigunneu find, die angemeldeten Aktien selbst am Tage der* Versanxmlung wieder vorzuzeigen) Werden von dem Legitimations-Bureau die Karten zum Eintritt in das Versammlungslokal verabfolgt werden.

Die hinterlegten Aktien find alsbald 110111 der' Generalver'sammlung gegen Rückgabe der Hinter- legungsscheme von unserer Hauptkaffe abzubo en und resp. zuruckzufordern,

Zur Ausübung des Wabl- und Stimmrechts in der Gkneralversammlung sind nur die legitimir- ten Besißer, der Stammaktien der Hauptbahn; (nicht auch die der Aktien 1.116. 13.) befugt.

„Dritte Personen können nur dann die Legitimation- fur Aktionäre und deren Vertretuna in der General- Yersammlung auf Grund sckriftlicher Vollmacht“ ubernehmen, Wenn sie selbst Akjionare smd und sich als solche legitimiren.

Freie Eisenbahnfahrt nach und von Erfurt:. wird nickxt gewährt.

Erfurt„ den 1. August 1882.

Koniglickje Eisenbahn-Direktion.

[35617] GesäxäftF-Uebcrfiäxt cr

Geraer Bank. You"]. 24 339,06]! . . . . . . . . . . . 2,459,961 Lombards und Reports . . . . . ., Cffei'ten . . . . . . . . . 845,201 Debitoren und sonstige Aktiva. . 8,772,091 . ka§§173. Akttcnkapital . . . . . . . . „16. 6600000- . . . . . . . 2,039,644

Kaffen-Bcstände Wechsel

Depofiten .

Accepte 2,473,555 Kreditoren . 1,685,226* Reservefonds . 569,556- Delkrcdere-Konto . . . . . . . 55,000“ ReserVe fiir rückstänkige Banknoten . 7.87»

Gera, 31. Juli 1882. Die Direktion.

0611166110 1170011101160530];

[35611] (zktieu-(ZWQUZQUUÜ) in 11011111. 81118118 am 31. .!1111 1882. 801173.

(18.883 111111 1776011801 . . . . “(ck 913 478. 09-

1137005501191180110 sniagsn 21473 928. 87

1116005611-130939116 (ZM,) 6,591. 10

(1111111311611 bei 1330101211180111 JS-

1119285 §. 13 1211. (168 81011159 . 199 823. 80 1390100006060 . . . . . . 367 441. _ SkunäNüaks-(kouto . 1 057 387. 55 1117811101“ . . . 6708.65 13170136 D001t01'011 . . . . 175 363.79 UUÜ08TSU, (1611611561 11. 8. 17. . 53 427. 24

«14 24 254 150. 09“-

kasgiru. Qatisv-Sapita], 600/0 (10 «149 6000000111 5 400 000. _ kfanäbriet'o 111 [11111an . 17 687 900. _ ])jvsras ()1'81111301'811 . 169 862. 93 250 000. --

8080101-116801'7611 1109017010068 . 393 892. 30“ 352 494. 86

21113611, 1310715101161: 11.11. "N.. ..ck 24 254150. 09

[35610]

Nhein-Nahe-Gifeubahn.

Jndemäßheincs „6. 27 der Staintcn beehrt sich der Unicrzeichncte, die“ Herren Aktionarc zur jahrlichen ordentlichen

Generalverfammlung

am Montag, den 25.

September d. J. Mittags 12 Uhr,

in den Saal_ des Gasthofes „zum goldenen Adler“ dahier crgebenst einzuladen. Die Gegcnétandc der bis jetzt aufgestcliten Tagesordnung find:

]) der die Geschäfte der Gescüscbaft;

Diejenigen Herren Akiionäre

tatutenmäßige Bericht (§. 20) über die

Resultate der Rechnungs-Ablage und über

2) die Wahl zur Ergänzung des Vcriya]tunas-Ausscbuffcs. , Welche an dicicr Generalversmnmlung Theil zu nehmen wünschen,

werden unter Hinweisung auf die Bcstrmmunaen dcr §§. 25, 26, 30, 31 des Statuts noch darauf beson-

ders aufmerksam gemaibt, raf; nur solche Besivcr von

Aktien zur Tbc'ilnabmc berechtigt sind, welcbe ibrcn

Besitz in die Bücher der GcsellsÖnft bis sxätesiens 8 Tage vor dem Taae der Generalvcrsamm- [

lung haben eintragen lassen. und welchc

ck über

das Fortbestehen dcs Befiyes bis svätestcns einen

Tag vor der GeneralvcrsammlunÉtentwcdcr selbst, oder durch ihre icgitimirtcn Bevollmächtigten

ausgewiesen haben. Nach §. 30 des

atuts gewährt icht jcdc Aktie eine Stimme.

Zur Ertbeilung

xincr' Bescheinigung übex den Yesiß 0er Aktien, resp. zur Entgegennahme der Anmeldungen für die Ein- ]cbrctbung m die (Hesclistbaftsbucbcr smd zur Erlcichirrung_fiic die auswärtigen Herren Aktionäre ]) die Bank für Handel und„Industrie 111 Berlin,

Z) die Deutsche Bank in Berlin,

5) die 6) die

die Gxnernl-Dircktion der Scebandlungs-Socieiät in Berlin 4) die Koninliäje Eiseuba n-Direltion in iliale der Bank [ r Handel und eutsche Vereinsbank in Frankfurt a. M

cankfurt a. MaSaxbfcnhausen, ndustriJ in Frankfurt a. M., ., un

7) die Königliche Eisenbahn-Direktion ([inkSrbeiniscbe) in 66111,

und zwar bis 16. September 0. J. inklus. zur Ent c

in die (Hcscllschaftsbücbcr und bis zum 21. Scptcm Fortbcsiv ermächtigt worden.

nicbt me r zur freien ngrt Gülti keit haben, bis 21. cptetpbcr cr. cinstbließlicb, 24. September inklus. gcgen Einlieferung genommen werden.

in Berlin. Kreuznach, den 8. August 1882.

,]cnnabme der_ _ er d. J. inklu]. nur noch fur den Ausweis iiber den

Anmeldungen für die Einschreibung

Dic für die Tbcilnabme an der Gcneralversammiung auszugebendcn Eintrittskarten, welcbe

können an den vorbezeichneten Stellen vom 17.

m Bureau des Verwaltungs-Aussckvuffes jedoch vom 17. bis des Ausweises über den Fortbcfiv der Aktien in Empfang

Anstatt der Präsentation der Aktien genügen die Depositcnscbcinc der Königlichen Hauptbank

Dcr Vor hen : drs Vermaltun s-Auss 11 es der skhein- Ziff

Nahc-(Zsetuxax'n- cseasr!)

1,275,149-»

zum Deutschen Reichs-

M 186.

Der Inhalt dieser Beilage, in welcher auch die im Vom 11. November 1876, und die im Patentgesetz, vom 25.

andels-Register

Das Centrcxl- Handels - Regi ter für das Deutsche Reich kann Berlin auch durch die Königliche Expedition des Deutschen Reichs-

EMMA-

-Anzeigers, 8177, Wilhelmstraße 32, bezogen Werden.

Zweite Beilage

Berlin, Donnerstag, den 10. August

durch 0111: Post-Anstalten, für und Königlich Preußischen Staats-

Llnzeiger und Königlich Preußischen Staats-Unzeiger.

.6 des (Heseyes über den Markensckm , vom 30. November 1874, sowie die in dem E esesbMfféFW'UMöerrecöt ar,: Mstern und M eller ai 1877, vorgeschriebenen Bekanntma ungen veröffentlicht werden, erscheint auch in Llnkm besonderen BTM unter dem Titel

für das Deutsche Reich. (Nr.186.

Das Central: Handels -Register für das Deutsche Reich erscheint in der Regel täglich. _ Das

Abonnement beträgt 1 «14 50 „5 für das Vierteljahr.

_ Einzelne Nummern kosten 20 H. _

Insertionspreis für den Raum einer Druckzeile 30 „5.

Patente.

Pateut-Aumeldungeu.

Für die angeÉebenen G&Jenstände haben die Nach- ,genannren die UheilunZle nes Patentes nachgesuckpt. :Oer GeZenftand der nmeldixng ist einstweilen gegen un efugte Venußung geschußk [(j-11180. 1x. 1'. 854. Verfahren zur Herstellung eines zu

zu Pinselhiilsen geeigneten, gegen Rost geschüZten Ringes aus gewundenem Eisendraht. _ 111". ']"111910 in Quakenbrück.

xxxl. l.. 1893. Drahtgußsortp. _ FUJSU 1511101 [.es-173880111" in Paris; Vertreter: 11711111 & 00. in Frankfurt a. M'.

“111111115171. 1!- 3244. FüÜ-Regultr- und Kamin- immerheizofen. _ 0.17.1717. 131111111311 in amburg, St. Anscharplaß 2. '

11. 2893. Neuexungen an gußeisernen Koch- öfen. _ 117. 14211191; llmw & 801111 in Neu- Hoffnungsbütte b. Sinn, Heffen-Naffay.

Rhsll. l!- 3305. Hebelwerschluß für Mund- stücke, Heizthüren u. drgl. _ 13011111- .xulmltjsolw Uasohjuoubuu-zotjou- 6080115011311; in Berlin-Moabit und (1. 14. 1.7. [193131 GaZanstaktsdirektor in Stralsund.

wxxxl. 11. 2940. Neuerung an Transport- gefäßen. _ 1101111101111 13111110 1111113431“ in Dres-

den 18., Königsbrücker Str. Nr. 71.

Berlin, den 10. August 1882.

Kaiserlickxes Patentamt. Nieberding,

Zurückziehung einer Patent-Anmeldung. Die nachfolgend genannte, auf „den angegebenen

Gegenstand eingereichte und an den) Zugegebene'n

Tage im Deutschen Reichs- und Königlich Preußi-

1chen Staats-Anzeiger bekannt gemachte Patent-

Unmeldung ist zurückgezogen.

WUIIO.

xxl]. 15". 1235. Verfahren zur HerstxlTung brauner Farbstoffe, Amido azonapbtalinsu[fosaurew Vom 8. Mai 1882.

Berlin, den 10. August 1882. Kaiserlithes Paten tamt. Nieb erding.

Versagung eines Pateyts. _

Auf die nachstehend bezeichnete, im RLLch§-An- zeiger an dem angegebenen Tage bekannt gemachxe Anmeldung ist ein Patent Versagt wvrden. Die Wirkungen des einstweiligen Schutzes gelten als nicht eingetreten.

“18886. Kl.!sll. !(. 1990. Metaüpackung fiir Stopf-

bücbien. Vom 3. Oktober 1881.

Berl n, den 10. August 1882.

Kaiserlicijes Patentamt. Nieberding.

Uebertragung von Patenten. Die folgenden, unter der angegebenen Nummer der Yatcntroüe im Reichs-Anzciger bekannt gemachten

[35561]

[35562]

[35563]

atent-Ertbcilungcn sind auf die nachgenannten Per-

oncn übertragen worden.

111-1880.

7111. Nr. 17 868. Firma (irombaebescOo. in Hamburg. _ Apparat zum Cbiniren von Ge- spinnstcn. Vom 17. November 1881 ab.

!!!"/. Nr. 9478. 11. [.o-omann in Magdeburg und .4_. Kooppo in Pittcrfcld. _ Vcrfabrcn zur Herstellung von Sargcn aus Cement odcr Gyps. Vom 28. Mai 1879 ab.

Nr. 12048. 11, [0831111111]! in Mande- burg uyxd „4. 110011110 in Bitterfeld. _ Vcr- fabren zur Herstellung von Särgen aus Cement unDGGLPs; Zusay zu P. R. 9478. V011119.Mai 188 a.

. Nr. 18153. 11. xeoomanu in Magde- burg und 11. [(vom-s in Bitterfeld. _ Vcr- fabren zur Herstellung von Kindersärgen; Zusa]; zu . R. 9478. Vom 8. Außusi 1880 ab.

9 r. 14 494. 00013 Jebenriob in Ber- lin, Kronenstr. 21. _ Justirbarer Ständer für Bilder und Spiegel. Vom 30. Januar 1881 ab.

Berlin, den 10. August 1882. Kaiserlithes Patentamt. [35564] Nieberding.

Erlösckmug von Patenten.

Dic nachfolgend enannten, unter der ange ebenen Nummer in die Zattntrolle ein etragenen atente sind auf Grund des §. 9 des Ge eyes vom 25.Mai 1877 erloschen.

!(]uxe.

117. Nr. 7824. Petroleumgefäß_für Lampen mit Vorrichtung zur Aufnabmc des außerlich sich ab- seßcnden Petroleums.

. Nr. 11 200. Vorrichtung zur Rx ulirizng des Fufluffcs von Oel oder anderen FlUZsigkeitcn in

ampen und Heizapparatcn.

. Nr. 11517. Verschicbbarc Krone an Bren- ;n'ön zur Flammenrcgulirung und Cylinder- tc ung.

71. Nr. 899. Gegenstromkübler mit cigentbüm- lieber La erung der Kühlrobre.

. Nr. 5 59. Gegenstrom übler mit eigentbüm- ZFH“ Lagerung der Kühlrohre; Zusa]; zu P. R.

71]. Nr. 11103. trommeln. . Nr. 11180. Neuerun an Drabizicb-Eisen. 7111. Nr.11859. TeppiZ- und Stoff-Ausklopf- Uiid Bürstmaschine. . Nr. 16121. Klappe zum Festhalten von Ge- weben.

Neuerungen an Drahtzieh-

klasse.

xn. Nr. 8492. Verfahren zur Reinigung der KeY'Kelspeisewaffer mittelst Scthelbaryum.

r. 9826. Apparat zum systematischen Aus- [augen von Körpern mittelst warmer, leicht sieden- der Flüssigkeiten,

Llll. Nr. 10 811. Dampfkeffelspeiserufer.

. Nr. 11 371. Als Abblaseventil benußbares Sicherheitswentik.

Ils. Nr. 11 165. Notirende Kolbenmascbine mit Reverfion, versteÜbarcr Expansion und va- riabler Voreilung.

xx. „Nr. 12117. SteÜvorrichFung für die Re- gulirstange an Dampfbeizungen.

„Nr.,12 678. Neuerungen an Wärmefiaschen fUr Eisknbabnwagen und andere Zwecke.

. Nr. 15 893. Seitenkuppelung fiir Eisenbahn- wagen.

xxl. Nr. 18 886. Neuerungen an dynamo- elektrisÖen Maschinen.

xxl]. Nr. 12 827. Verfabren zur Hersteklung eines Kkebmitfels.

Nr. 18 539. Verfahren zur Darstellung jür- kischrothcr Farblacke und Farbpulver 0115 Wi- zarm.

Rxlll. Nr. 11951. Darsteüung von Kiesel- säure aus den Hochofenschlacken und Verkvendung derselben zum Reinigen von Oelen.

xxblss. Nr. 15 917. Neuerungen an Effenkebr-

e en.

RLT. Nr. 15 629. Vorrichtungen an fran- zöfiscben Mindermascbincn dcr Wirkstühle zum Zuspitzen der Vkinderkanten, ,

LRT]. Nr. 8079. Schkagfeuerzeug m Verbin- dung mit dem Brennerhabn als Gaszünder.

. Nr. 16 669. Apparat zur Erzeugung eines für Beleuchtungs-, Heiz- und motorische Zw_ecke geeigneten Gases mit Hülfe Von Kohlenwas1er- stoffen oder Mineralölen. '

xxxn". Nr. 11355. Waschmaschine.

Nr. 12 044. StiÄelknecht, Welcher selbst- thätig beim Gebrauch sich sch'ließt.

. Nr. 14 255. SteÜvorrichtung an SMHWLÜ.

. Nr. 15 470. Blumenstander.

xxxsu. Nr. 3480. Neuerungen an Breitckyen- Vorhängen. .

.. Nr. 10 974. Holz;Roll-Laden-Jasousien.

, Nr. 11202. Ver1chluß von Schaufenstern, Magazintbürkn 2c. durcb Hohle Schlaqläden. Fl.. Nr. 11197. Vkrfabren zurDarstellixnc] von Zink und Zinkweiß in Schachtöfen bei Abführung der (Hase und Dämpfe nach union, nebst Appa-

raten. _ Nr. 11505. Entfernungsmes16r.

einem

Rs.]!-

. Nr. 15473. Dozimalwaage-

., Nr. 11"; 894. Neuerungen an Instrumenten zur Ortsbestimmung von Schadsnfcuern.

1111.17. Nr. 15 798. Knopfanschließer.

Rbsl. Nr. 2189. Aérodvnamische Apparate zur Nußbarmackzgng der dynamisckch und kalo- rischen Eigenschaften der Luft. '

. Nr. 16180. Neuerungen an elastischen Trei- schemeln.

. Nr. 16 967. Neuerung an dem unter Nr. 6755 patentirtcn Gasmotor. _

. Nr. 17 081. Neuerungen (in" ge]chloffcncn Luftmotoren mit variablem Vcrbrangerbub.

Rhslll. Nr. 16853. Verfqbrxn znr Echa- gung einer vor Rostbilbung ]chuyendcn Hulle auf gußciserncn Gegenständen.

1111.11» Nr. 11398. Ncuerungcn an Block)- Abbiegcmaschincn.

l.. Nr. 5116. Stellvorrichtung dcs Manicls an vertikalen SPitZ- und Schälmaschincn nut koni- schcm Läufer. .

. Nr. 9718. Siebvorricbtung mit abklopf- barem Luftfilter. , . . . Nr. 11281. Mühle wit feststehendem Reib-

stcngcl.

, Nr. 18359. Neuerungen an Walzenstüblcn. 1.71. Nr. 7315. Schnalle mit zurückzicbbarcr Zunge bebufs leichter Auslösung. _ _

. .1r. 11126. Sickzerbcitsöw fur Pferdc-

geskbirrc. _ 1.115". Nr. 7828. Verschluß fur Henkclgc-

aße, , Nr. 11327. Luftrcinigungsapparat für Bier- verzaxsfung. lascbenvcrscbluß.

Nr. 11576. „„ Nr. 12164. I cucrungen an Luftcomprcmwns- Maschinen. _ . Nr. 18038. chkclgcfaß-Vcrschluß; Zusay zu ?ck. R. 7323 , I r. 15 441. Neuerungen an Flaschenvcr- scblüffen. _

. Nr. 18186. Vcrschlu fur Transportkanncn. Qlslll. Nr. 16378. ' euerungen _an Geld- scbränken und anderen fcuerfesten Bcbaltern. 1.11!- Nr. 2780. Neuerungen in der Be-

feftigung von Mc er- und Gabelbeficn. l.!lll. Nr. 16 34. Neuerungen an der unter Nr. 15204 Patentirten Kupplung von Schlöß- en , Schlagbolzen, Schlagbolzenmuttcr und icherung des nfanteric-Gewebres 1/71. l.!xs'. Nr. 1 892. Neuerun en an dem Apparat zur Gewinnung von oda mittelst 2A2i§znoniak und Kohlensäure; Zusatz zu P. R.

l.!!s]. Nr. 18 092. Fadenfübrer für Spinn- maschinen. 1.117]!- Nr.15410. Neuerungen anKrciseln. . Nr. 16123._ Neuerungen an dem durch atent 1869 gejcbüvten Eisschlinschub mit am «charnier beweglichen Eisen.

[(na-e.

l.!xslll. _Nr. 2773. Verfahren zur Her- stellung waßerdichter Streichzündhölzer mittelst eines Ueberzuges von Paraffin oder Wachs oder einem Gemische bLider.

xxxlx. Nr. 18114. Schaltriegelfesthaltung an Formenbügeln für Cigarrenfabrikation.

[xxx. Nr. 13 822. Neue Formmasse und Formvers'abren für Spie[Waaren, Gefäße 2c.

Nr, 15 794. Transportabler Brennofen.

Nr. 18 225. Neuerungen an einem trans-

portabeln Brennofen; Zusaß zu *P. R. 15 794.

hxxxs. Nr.11672. Neuerung an Dampf-

Badesckyränken Selbstthätige Streuborrichtung

Nr. 15 830. für Abortc. [.RRUUl. Nr. 14 368. Schneideapparat fur Doppelsammet. Berlin, den 10. August 1882. Kaiserlickjes Patentamt. Nieberding.

Man schreibt uns aus Mannheim Ende Juli:

Unter denjenigen industrieÜen Verbänhen, Welche sich im Laufe des jüngsten Jahres gebildet Haben und ihre Aufmerksamkeit auf jene wirtHsck)aftlichen FMJLU richten, Welche für die betreffende Industrie von besonderer Bedeutung find, dürfte auch der zwar kleine, aber deshalb nicht Weniger leistungsfähige Verband der norddeut chen Cichorienfabrikan- ten zu nennen sein. ancher mag wohl erstaunt sein, daß eine Industrie, die man seltsamer Weise gar manchmal sshon deshalb geringschäßig bctrachfsn zu dürfen glaubt, Weil sie: _ ja, nun Weil sie eben 11111 ein Surrogat für minder bemittelte Klassen schafft, die nicht immer in der Lage sind, die theueren Er- zeugnisw der_tropischen Gegenden zu erwerben, ihre Interessen ]ogar auch in Form eines besondcren Verbandes_zur Geliung zu bringen bestrebt ist. S01chcAn1chauungen findet man keineÖWegs etwa nur in den Kreisen der minder Gebildeten; der Schreiber dieser Zeilen erinnert sich noch recht wohl, mit Welck) eigentbümlicher Miene er darum ange- seben Wurde, als er in einer AussteUungsjury bor sebr berufenen und zum THeile fehr [)ochgebildeten Technikern und Beamten anregte, daß einem der hexvorragendsten Cichoricnfabrikanten der Ausstellung 0065 ebensoxvobl die goldene MedailLe gebühre, (119 anderen Firmen, bei denen man diese Aus- zeichnung für gcradczu selbstverständlick) erach- tet batte _ und doch ist diese_ Industrie _ dcr Veredlung eines landwirthscbaftltckzcn Produktes gewidmet _ so berechtigt wie irgend eine andere, große Kapitalien sind in derselben aygelegf, und ein nicht ganz unerheblicher Export hat 66) in dersslben entwickelt. Besonders umfassend in dieselbe in Magdeburg, Berlin. „Halle 11. s. w. Speziell die dort domizilircndcn Fabrikanten bilden den Verband norddeutscher Cichorienfabrikanten. Der Verband bat troß seines erst zweijährigen Bestehens bereits eine Reihe für die einschlägige Industrie dankens- Weril)cr Bestimmungen getroffen.

Als besonders glücklicher Kitt fiir den Vcrbayd wirkt die monatliche HerauSgabe cincr_ Scinvarzliyte Seitens des Gcsckyäftsfiibrers, welcbe 1cbon manchen Fabrikanten vor Verlusten mit faulen Schuldnern ge- ]cbüßt hat. Das uns vorliegende Proxokog des letzten (117. Verbandstagcs cnthält ferner cine1ebr'tntßreffante Zusammenstellung über die (Cichorienfabxtkgtton und ihre Behandlung in verschiedenen auswarttgen Zoll- tarifen. Von besonderem Jntereffe an dixsem anße dürfte aber ein Vortrag des Geschäftsfuhrers uber das Jreizei eu nach dem deutschen Maxkey- schuhgeseße ein, n*clchcn wir nachstehend wörtlich wicdcrgcben :

Die Frage, was denn eigentlich als Freizcichen im Sinne des deutschen Markenscbußgeseyes bezeichnet werden könne, ist zweifellos für die Cicborenindustric von großer Wichtigkeit. Denn gerade in dieser Branche ist es ähnlich, wie bci verschieyenen andexcn Industriezweigen: ein und daffclbc Zeichen bat 11ch bei verschiedenen Fabrikanten, ]ei es nach unb nacb, sei es gemeinsam cingefübrt, was zu einer Zeit, als von einem eigentlichen Markenschuße die Redx in Deutschland nicht wohl sein konnte, keines- wegs auffäaig erscheinen kann. Wer em solches ?reizeicbcn besiyt, riskirt jeder) Tag in linge eqenbeiten und Prozeffe, Heyereten “bet der Kundschaft und bundcrt andere Unanncbmxicb- kcitcn verwickelt zu werden; dicse Gefahr wachst aber, seitdem die Reebtssprecbung des deutschen Reichsgerichts ungleich weiter gegangen ist, als man bci 13er Schaffung des Gesetzes in den bctbciligtcn Kreiwn vorauSgescstzt hat.

Zur Boariffsbctimmung eines Freizcicbens sind folgende Momente zu beachten: ,

a. Es mu ein Waarenzeicbcnxorlwgen, d. b. ein Zeichen, wel es bestimmt "ein ]oli, auf der Waare odcr dercn Verpackung ange racbt zu werden um die damit bezei neten Waaren als von einer beftimmten Firma berr brend, _ die bezeichnete Waarc also von anderen nicht so bezeichneten Waaren, vor den Au en des wischenbändlers, des die Waare viel- lei tverarb tenden Fabrikanten, endlich dxs Kon- Zumenten zu unterscheiden. Not wendig tft aber reilicb diese Eigenschaft des aarenzeitbens im Sinne des §.1des Geseves nicht, es kann und wird sogar re elmäßig einen ganz anderen Zweck verfolgen: vie eFÖf nur bestimmte Qualitäts- und GrößenverKCltni : bekunden,_etwa für den Trima- porteur W nke geben, 1. B. ein Kelcbglas auf Kisten mit zerbrechliiben Waaren xc.

1). Ein solches Freikeichen muß [11st in freiem Gebrauche gewesen xn. Mit andern Worten bis zum Entstehen des eseßes (Anfangs Mai 1875)

[35565]

muß es in freiem GZbraucbe gewesen sein. Möglich ist es z. B., daß em Zeichen einmal früher Frei- zeichen' rvar und später tbatsächlich aufbörte es zu [Ein, Vielmehr im Sinne des §.9des Geseyes eine Zeit langunstreitbar al] emein als Kennzeichen der Waare eines bestimmten ewerbetreibenden gegolten hat,

0.“ Ein solches Freizeichen muß ferner auch im

„freien Gebrauche“ der Uebenden geivesen sein. Der bexvorragende Handelsreäztslebrer Endemann hat in seiner Besprechung des Markenschußgeseßes hervor- aehoben: „Was namentliéh der „freie“ (Gebrauch heißen, mebr'bcißxn soU, als Wenn nur stände, „im berauche','1st nicht wohl abzusehen." Ein neueres reichsgerichtltcbes Urtberl hat diesen Unterschied nun sehr ]cbarf HerauSgesteUt (Urtheil vom 11. Januar 1881 Entscheidungen 111. pag. 80). „Ist die Zahl der Gerverbetreibenden, _ ist hier mit einer Lo ik ausgeführt, deren Berechtigung schiver zu e- streiten ift, _ welche ein (und dasselbe) Waarenzeichen benutzen, eine [ehr große und offenbar an diesem Waarenzeichen nicht ein bestimmter, den Einzelbeßlß ausschließender Ziveck exs1chtlich, handelt es sich vi - mehr einfach nur um die Thatsache aligemeinen Ge- brauchs, so wird zunächst die Art und Weise, wie dieser Gebrauch fich gebildet Hat, zu erforschen sein, und faÜs fich dabei ergiebt,daßu1i]prünglich Sonder- befitZ eines oder mehrerer Server etreibenden borge- 160611, in Zweifel nicht anzunehmen sein, daß das Wagrenzeichen seinen ursprünglichen Charakter vöÜtg verloren und fich in ein Freizeichen umge- wandelt habe.“ _ In dem betreffenden Fal] ver- mochte allerdings der klägerische Fabrikant darzu- Tbun, dcxß Mindestens seit Anfang dieses Jahrhun- derts seine Firma bestand und daß die beiden in Frage stehenden Waarenzeichcn in der jetzigen Form Von [eher, in deren Befiße gewesen seien und von dem jeivexligen Inhaber benußt wurden; es wurde- nachgcwie]en, daß im ersten Viertel des Jahrhun- derts sogar Einzelne Wegen Nachahmun dieser Marke bestraft wurden; aUerdings Hätten tm Ver- laufe dcr 40er Jahre auch andere Tabackfabrikanten _dcny um eine solche Firma handelte es fich _ und zwar, im Ganzen ca. 14, neben der Klägerin die fraglichen Zeichen 'in Gebrauch genommen; allein, sagt der Richter„ dieser Mitbefiy, der zudem nur nqch und M16) eintrat und ursprünglich jedenfalls kein gutgläubigcr War, erscheint nicbt aus- reichend, um die Umwandlung der Zeichen in Freizeichcn zu bewirken, um so weniger, als der betr. urspriingliche Allcinbestßer später dieses sein Zeichen auch sogar unter den landesgeseylichen Schuß Bayerns gestellt hat. , Von diesem Gesichtspunkte besehen, Werden frei- lich gar manche Zeichen, die heute als Freizeicben betrachtet werden „mögen, fich als Nicbt-Frcizeicben erwcixcn; nur wird es in der Re el sehr schwer sein, diesen NachWeis mit einiger Sicßerheit zu füh- ren, besonders für den Einzelnen.

Jm frxien Gebrauch beißt sonach: unbcbindert durch bcnere Rechte cines oper mehrerer Dritter.

(1. CinFreizeichen muß endlich im freien Gebrauche alicr Klassen von Gewerbetreibendcn oder doch gewisser Klassen von Gewerbetreibenden ['ich be- funden haben.

Den stärksten Gegensatz dazu bildet die Fest- setzung _ dcs §.| 9, welcher von Waaren- zeichen ]pricbi, die “allgemein als Kennzeichen der Waaren emos bestimmten GeWcrbetreibenden ge- golten haben.

Sovixl über die Begriffsbestimmung, für welche die vorliegenden Unter1cheidungen im Großen und Ganzen ein Führer sein mögen.

Kann ein ]olcbcs Freizeicben zur Anmeldung ge- bracht werden? ist die nächste Fragx. Hier offenbart fich eine gewisse Schwäche des Genhes. Nicht nur kann ich jedes Freizeicben beliebig anmelden der Richter hat sogar kein Recht, micb bci dieser Regi- strtrung zu bindern. Dadurch hat aber derjenige, welcher sich eines Freizeichens zum Schaden der übrigen Konkurrenten bedient, einen geinen, in seingm Werthe nicht zu unterschätzenden Vo prung; er in eben beatua poosiäsua, der lückliche Bestver- der verlan en kann, daß ibn ctt ein anderer aus seinem Be tße verdränge; mit anderen Worten, daß der Andere, der ihn verdrängen wil], exst das BeweiSmaterial beschaffe, eine Aufgabe, ,die nach dem VorauSchE ickten oft so große Schwtcri keiten hat, daß der nzelne davon um so lieber a sehen wird, da er auch die großen Gerichtskqsten, deren Tragung er mindestens zur Zälfte risktrt, _scbeum wird, weil er ja nicht blos für cb, [ondern fur seine ganze Industrie dcn Strauß ausficb . '

Kann Jemand durch die Eintragung eines rei- zeichens ein Recht im Sinne des Markenschuvge eyes 8) erreichen?

Iuristiiscb natürlich nicht; das können auch nicht“ einmal d e Mehreren, welcbe, ficb im gemeinsamen- Gebrauche cines solchen Zeichens bisher befinden-. Faktisch aber freilich, solange als Niemand dagegen. den Beweis zu crbrinqen vermag oder unternimm. daßiein Freizeicben im Sinne des 5. 10 Abs. 2 vori egt.

Wie kann man denn überhaupt ge n Denimigen rechtlich mit Erfolg ovetiren, der es: solches Frei- zeicben usurpirt bat?

Hier giebt es zwei Wege: Klagt Derjeni *- Gunsten dessen ein Freizeicben eingetragen 0 fest man ibm die Einrede, déß das betr. K ein reizeicben sei, entg en. onst kann ua 5.11 des esxöves eder Bet gte die Löschung eines solchen reiz chens beantragen.

Kann ein Freizeichen nacb §. 5 des Gesche] amt- [i(b elöscbt werden?

ese Frage it na dem Geiste und W dieses Paragrap [ lechterdings zu verneinen.