1882 / 205 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 01 Sep 1882 18:00:01 GMT) scan diff

und noch gestern Abend ist an aÜe_ betreffenden Kommandanten Gegen- ordre er augen. Während nun diese im leßten Augenblick einaestellte uud som gegenstandslos gewordxne Bew ng für die reife einen unerschöpflichen Gesprächsstoff bildete, i ihrer Aufm amkeit ein anderes nicht zu untxkschäßendes Ereigniß, das sicb soeben in aller Stille an der tbeffalifchen Grenze vollzogen hat und den _eigentlichen Schlüssel zur Erklärung jener Trup enbewegung bildet, ganzlich ent- angen. Wie bekannt, ist der O erkommandtrende in Thessalien, Bmeral Grivas, mit der militärischen Besetzung sämmtlicher durch die Konvxntion von Konstantinopel an Griechenland cedirten Gebietstbetle betraut worden. Der General begann seine Aufgabe damit, daß er am 13. Mai den nördlichen von Ambelakia gelegenen Distrikt von Re ero mit Analipfis beseßte. u jener Zeit waren, wie die .Politiicbe Correspondenz' berichtet atte, die Unterband- lungen des rn. Conduriotis in Konstantinopel so weit gediehen, daß der hiesige foriengesandte in der Lage war, Hrn. Trikupis anzu- zeigen, daß die streitigen Distrikte von Kataliderven, Kritiri und Gonnißa demnäcbst abgetreten Werden würden. Obgleich man also scheinbar schon dicht vor dem Abschluß der Negociationen stand, zog ich der Notenaustaufck) zwischen beiden Regierungen, wie dies bei erbandlungen mit der Pforte just regelmäßig der Fall ist, aucb dieSmal noch über Gebühr in die Länge. Die Beseßung von Nezero machte die Pforte ftuyig, und als dieselbe gewahr wurde, daß die feste Position von Karali-Tambour, am Süd- eingange der engen Drfilés von Karaliderven, welcbe, ebenso wie Kriiiri und Gonntßa, noch immer die Türken besetzt hielten, eigentlich unhaltbar geworden sei, weil diese Position zwischen Punkten eingekeilt erschien, wo die Griechen festen Fuß gefaßt Hatten, da schlug sie wir einem Male vor, den Griechen die drei streitigen Punkte sofort zu übergeben, Wenn Nezero und Analipfi§ von griechischen Truppen evakuirt würden. Trikupis ging jedoch auf diesen Anita nicht ein, sondern ließ in Konstantinopel erklären, daß die riecbiicbe Regierung bereit sei, bei der kleinsten angestrebten Ver- Jnderung der Grenzlinie vom 11. April 1881 den Stams quo unis d. i. die damals noch unbescbnittene Berliner Linie, anzuerkennen. Vor 14 Tagen endlich ivurde dem General Grivas binicrbracbt, daß die Garnison jenes ins griechische Gebiet eingeschobenen Keils von Karali- Tambour bedeutend verstärkt worden i_ei, und daß auch in Kritiri und Gonnißa neue Einquartierung bevorstebe. Der Engpaß von Kara- liderven ist nun ein wichtiger strategischer Punkt, und von Süd- Macedonien kann man nur durch denselben nacharaliderven gelangen. Der Kopf deffelben, d. l). der Nordeingang, von den bciden Ort- schaften Kedroi-Karaliderven und Zorba beherrscht und die äußerste Grenze am Meere bildend, isi [mn in den Händen der Griechen. enn sich die Türken verproviantiren Wollen, können sie dies nicht anders, als an) großen Umiregen thun. Als nun General Grivas nacb Aidan berichtete, da er eine Verstärkung der türkischen Gar- nison wahrnehme, schickte ie Regierung unverzögert die beiden oben erwähnten Compagnien“ welche fill) zur Zeit in Athen bcfamden und entbehrlich Warxn, mtitelst der „Bubu[ina nacb Tschajasfi“ und ließ von Volo und Larissa ebenfalls Militär nach Kedroi zu dirigiren. Zugleich Wurden auch die Garnisonen vom Peloponnes beordert, alle enibcbrlichc Mannschaft nach Nauplia und Korinth zu entbieten, von wo dieselben durch den Adrmral Miaulis weiter befördert worden wären. Da trat plöyliä; eine ganz unerWarieie Wendung ein. Die Regierung erhielt nämlich gestern Abend eine Depesche Grivas', Worin derselbe die Ankunft der Truppen meldet und zugleich mittbeilt, daß der türkische Kommandaiit ibm angezrigt babe, er werde mit seiner Mannschaft aus dem Sixd-Karaliderven abziehen und im Laufe des Tages dasselbe an Grivas abireien. _

„_ 1. September. _(W. T. B.) „Seitens der englischen Regrerungwerden Schritte bei dern hiesigen Kabinet gethan behufs Einstellung der Feindseligkeiten an der Grenze.

Türkei. Konstantinopel, 31. August. (W. T. B.) Die Berathungen des Ministerraths im Palais des Sultans sind erst heute früh zu Ende gegangen. Gerücht- weise verlautet, daß zwei Adjutanten des Sultans den Kom- mandanten der türkischen Truppen nach Egypten begleiten werden, als einer derselben wird Baker Pascha (Engländer von Geburt) genannt. _ Der türkisch - griechische Zwischenfall ist bereits auf dem Wege der Begleichung, die türkische und die griechische Regierung haben ihre Truppen- beiehlsßaber _ an der griechisch-tiirkischen Grenze angewiesen, alis Femdscligkei'en einzustelien.

_ Die von Said Vaicha verlangte Frist für die Antwort der Pforte bezüglich der Militärkonvention läuft morgen früh ab. LordDufferin beabsichtigt, sich morgen auf einige Tage nach Prinkipos zu begeben.

_ Zn Ausführung des Jrade vom 8. Dezember 1881 hat der Verwaltungsratl) der türkischen Staatsschuld die Kaiserlich „Ottomanische Bank“ beauftragt, vom 13. Sep- tember ab eine Vertheilung von achtmonatlichen Zinsen im Vrrhältmß von 331/2 Cts. für 5 Franken Rente zu bewirken. Die Zahlung soll erfolgen auf Präsentation der Titres gegen Rückgabe der bis zum 13. Juli c. inkl, verfallenen Coupons.

Rußland und Polen. St. Petersburg, 1. Septem- ber. (W. T. B.) Der Kaiser und die Kaiserin besuchten ain 30. v. M. das _Sappeurlagcr bei Ustishora. _ Der „Re: Fieriings-Anzeiger“ veröffentlicht cinen Kaiserlichen

fas, WLlchkk befiehlt, fiir das Lehrjahr 1882/83 die Auf- nahme neueerubörerinnen der medizinischen Frauen- ku rs e am hiesigen Nikolai=Militärbospital einzustellen, den gegen- wärtigen Zuhörennnen aber zu ge tatten, ihre Kurse zu beenden. Später sollen die Frauetikurse beim Hospital aufgehoben und die Lehrmittel „enxweder der militärischen medizinischen Aka- demie oder demjenigen Znsiitut übergeben werden, welches ge- somzen isi, Fraueniur e einzurichten. _ Drei orthodoxen Priestern südrussischer Eparchien sind für ihre Theilnahme an der Unterdrückung der Iudenexcess e im Mai 1881 Ordensdekorqtionen verliehen worden. _ Der „Börsen- eitun g“ ist wegen cines Artikels über die Pftickiten der

resse und ihr Verhältniß zur Regierung die erste Verwar- nung ertheilt worden.

Afrika. Egypten. 31, August.

9 ade tritt heute Nachmit-

Alexandrien, (W. T. B.) . Die schottischeBr tag 3 Uhr die Fahrt nach Ismailia an.

_ 1. September. „(W. T. B.) Die internationale Gesundheitskommission bat Maßregeln gegen die Pro- veitien en aus Bombay getroffen. Seitens der Engländer w1rd rotesr hiergegen erhoben.

Jamailia, 31. August. „(W. T. B.) Vor der Front der egyptiscben Truppen hat keine neue Bewegung des Feindes stattgefunden. Die Eisenbahn und der Kanal find w nach Kassasfin für den Verkehr frei. _ Nach Berichten von Augenzeugen folien die Leichname der in dem Gefechte am 28. d. gefallenen Engländer von dem Feinde versiiim: melt worden sein.

_ Aus London, 31. August, berichtet „W. T. B.“:

Eine Depesche des „Dall Telegraph“ meldet, daß General Wolseley und drr Generaliiab gestern nach Jamaika zurück- gekehrt sind. _ Die Abendblätter veröffentlichen eine Depesche aus smailia von heute, die konstatirt, daß der Gouverneur

gehalten worden, big die Genehmigung dazu von General Wolseley eingetroffen sei und sei darauf vor Wolselxy geführt worden, habe später auch mehrere Unterredun en mit Sultan Vgscha, als demVertreter des Khedive, ge abt. Angeblich sri der Gouverneur durch Arabi Pascha ermächtigt, über emen Waffenstillstand als die Einleitung zu der Unter: werfung Arabi Paschas zu verhandeln. , _ , London, 1. September. (W. T. B.) Die qxsierw in hiefigen Blättern verbreiteten Gerüchte von Waffen ft1ll= standsanträgen Arabi Paschas entbehren der Be- gründung; m amtlichen Kreisen ist von solchen nichts be: kannt. _ Nach Meldungen aus Kairo hat daselbst am 29. v. M16. eine Zusammenkunft von Notabeln statt- gefunden. In den bei dieser Gelegenheit gehaltenen Reden wurde Arabi Pascha als alleiniger Herrscher von Egypten a_ner_kannt. Der Polizeipräfekt Yaom Bet), hiervon benach- richtigt, erklärte sich gegen Arabi Pascha und ließ die Theil- nehme'r an_der Versammlung verhaften. Der Polizeipräfekt ZFTWKU eme türkische Polizei zum Schade der Interessen des

E Wk.

_ Das genannte Burxau meldet aus Paris, 31.21ugust.

, In einein von dem griechisch:orthodoxen und dem katho- lischen Pairiarchen, sonne von anderen Notabeln Syriens hierher gerichtetei) Telegramme wird für unbegründet erklärt, daß die Snichesrhe1t der Christen in Syrien, Assyrien und Palastina bedroht sei, in Folge der von den Behörden getroffenen Maßnahmen herrsche daselbst vielmehr die voli- ftändigste Ruhe.

_ Dox- „Mol. Corr.“ 22. 21" iUst, berickjtet:

Proklamation des Kbedivr, in welcber Arabi als Rebeii er- klärt wurde, Hab zwar, wie die Verhältnisse jetzt stehen, keinen reellen Zweck, erlangr jedoch einigen historisch Werts) dadurch, daß darin ausdrücklich anerkannt ist, daß Arabi der indirekte Autor des Massacre vom 11. Juni Zvar, daß er ähnliche Greuelscenen m Tantal) und azideren Stadien hervorgerufen Hat und schließlich aur!) an der Plunderung und Brandlegung Alexandriens Schuld tragt. _ DteBevölkerung Alexandriens nimmt indeffen iäglicb zu und zwar in einem angesichts der Wafferfrage grradezu brunrubigen- dem Maße. Jm wohlverstandenen Interesse der Stadt und deren Bevölkerung haben_ daher'sowvhl die cnglisében als die egypiiscben Behörden iich an die verschiedenen fremden Konsulate gewendrt, da- mri die'RUckkunftder Flüchtlinge rzwmentan aufgehalten rr-erde. Zu- meist Wird gegenwarrtg das Jntercsir der biesigrn Handels- und Ge- werbekretse durch die Frage des Schadenersatzes für die bei der Plundrrung und „dem randr erliiienen Verluste in Anspruch genom- men, und "es 91th sehr Viele, die bei dem Schadenersalze gern ein guter; (HescbaFt machen Wollen. Der gesammte Postverkehr in Egyp- ten ist m Handert der 66 Faato-Regierung, für welche das Gebor der Achtung des Briefgebetmmffes nicht cxistiri. Alie aus dem Innern des Landes, nameritkicb „die (ins oder über Kairo komxiiendcn Brief- fchaften xreffen 6111 thM Bestimmungsortcn entsirgelt ("iki und zeigen zur Erklarung dieses Umstandes auf dem Umschlage dir autorirärrn Worte: „Ouverrs par orärs supsrisur.“

_'(Al1g. Corr.) (H„energl Sir Garnrt Wolseley hat aus seinem Hauptquartier in Janilia drn folgenden, vom 26. August datirten Tagesbefehl erlassen: '

„Dcr Oberbefehlsbaber beglückwünscbt die Truppen zu drm Er- folge, den die Overationen der britischen Streitmacht am [etztrn Dorznerstag und reitag, welche in cincr so geschickten Weise zu der Bcsrßnabme der isenbabnstation Mabiameb führten, bcgleitete, Die von" dem Ge ral Drury Lawe in dem briÜKUten Treffen bei Mabiaweb gefuhrte Kavcr eric und Artiliéri'e verdienen sondere Erwäbnyng. Dcr Erfolg bestand in der roberung des feind ichen Lagers, sirben Kano- nen, Waffen, Munition, und einer großen Menge VON Vorrätben. Dcr Oberbeiäüézbabrr wünscht auch seine Anerkennung drr iadfrren und erfolgreichen Weise, in welcher Lieutenant Hickniann und die Kanonierc und Fubrleutc der rcitendcn Artillerie ihre beiden Kanoncn am Donnerstacz Vom frübrn Morgc'n bis zum späten Abcnd, wädrrnd sie eincm deftigen Kreuzfeuer von 12 Geschützen ausgcsrtxt warcn, bc- dirntcn, und fur „den, row der Sce-Ariiilerir geleisteten Beistand, als die bcrttirnc Artillerie er1chöpft War, auSzusprcckIi'n. Dcr Oberbefehls- haber mcbt 1emrm anke an Admiral Seymour und die Marin- scbafien dcr Flotieiibrtgade für deren Anstrengungrn während der [exten Tage birrrmt Alisdruck. . (gczeicbnet) Woisclrd.“

_ Aus J2mailia mird weiter vom 28. August ge: meldet:

Die Vcriustc dcr Egyptcr während drr beiden lci_:trn Gcfccht§- tage muffen Viel größrr sein als vermuibct wurde, da viele Li'icbiiamc baldbegrabenaeiunden__wiirden und viele in dem Siißwasirrkanal schwimmen, drifcn Wancr daher vcrprsiet und von den Acrzten als unirinkbar rrklart ivurde. Die Soldaten leiden furchtbar, da es zwiichen Ramses urid Mabsama kein Wasser giebt. Die englischen Vorddstrn sieben ]cixst ganz, in dcr Näbe don Tclelkcbir, wo virle egvptischc Truppen sichtbar sind. Von Mabiama weiter ist das Land links ch Kgiials bcreits frucbtbar. Die_ ebrn anaekommcnr indiscbc Kavallerie sieht prachtvoll aur. _ Aus Kairo gekommenc Beduinen nieldrn, daß die dortige Bevblkerung sicb ruhig verhalte; dagegen sind Je CSoldatrn obne aUe Diözipliu. Dicselbcnziindetcn Nubar Pascbas

an* an. _ Der „Libertez“ wird aus Port Said vom 26, August telegraphirt: „Dir cngliscke_Arnirr leidet viel rox: dcr Hire; dic Fälie von Sqnncnstick) _find [)aufig._ Jn„I§mailia smd Barackrn für die Zi'rankrn errtcbte_t. Dic Jabrcdzett braunstigt keine anstrengenden Märiibc fiir Egropaer; die Tempergtur bat cine selbst bicr seltene Höbc erreicht. Die enqiijchc Armreßbalt Strapazen nicht leicht aus; dagegen ent- Wicki'lf me in den Kainpfcn gegen die Cgvpter große Tapferkeit. Dic sÖWeren chrdc dcr Gardr-K'araüeric können das Klima nicht ver- tragen. te Vrrproviantirung der Armee acht auch nur mühsam von „startet!. . Das Waffer wird den Soldaten rationirt. Die Destiliirniaiibmcn der Kriegsschiffe und drr aus Ermland gcfcbicktcn großcxi Cisternc sm_d bestandig in Tbätigkcii; dic Waffertransvorte iur dre Truppen lysen, sicb ununterbrochen ab. Drei Tage lang hat sieb der Soldat mit einem balbcn Liter Wasser bcgnügcn tnüffcn." _ Der „Köln. Ztg.“ schreibt man n. A. aus London, 29. August: Heute liegen Wenig Nruigkeiten vom K ri e g s s ck a u p l a 13 c vor. Ein lakomscbcs Tciearamm besagt, daß die Araber gestern die britischen Stelluqaen bei Kaffassin angriffcn, aber mit großem Mcnsckienvcrlustc und Hinterlaffuna ' von elf Kanonen zurückgeworfen wurden. Da aber gleichzeitm .die Engländer 120 Mann einbüßten, so scheint der Kelch des Siegxs einige bittere Tropfen zu enthalten. Ueber- bcnzvt hat sich die Streitlust der _Trupven in dcr scnacnden W_ustcnsonne cbon etwas gemindert. Wahrend von oben die Sonne ibre glubendcn Strahlen verscndet, die kein scbatti cr Baum abhält fehlt ihnen das Trinkwasser, um den Durst zu löiiben und die alübcnden Steinhagel abzukublexi; und Wenn schließlich der Kanal mit seinem Süßwasser erorbert tft, findet er sicb durcb Menscbcn- und fcrdc- letcben vcrpestei und ungenießbar gemacht Der 2 cricbt- erstattet der .Ttmcö' nennt es heute eine teuflische Arglist, daß die Egypter Menschey- und Kameelleicben in den Kanal werfen, wahrscheinlich, um eine tödtlicbe Krankheit bervorzubringcn; alicin dem Koran zufolge wäre das noch eine milde Ma regel argen dic Giants, die das Land des Glaubens mit K eg überziehen. Sir Garnet Woléelev hat sein Hauptquartier noch in Isinailia: nicht etwa aus Lebbabcrei, sondern aus bitterer Noth; denn die Zntendantur kommt nicht mit ihren Arbeiten von der Stelle. Die

roviantwagen find kaum im Stande, mehr als wenige Meilen einen

wird aus Alexandrien,

von a ig am Dienstag die Erlaubnis; nachgesucht habe, die engllis n Linien passiren zu dürfen; derselbe sei zurück-

svannten ugtbiere. Von„12 Uhr Mittags bis 4 Uhr Nachmittags ist allgem e_ Rabe, doch ist die Hive um 11 Uhr schon so unerträa- [ich, daß ste tm Nubezustande und zu Pferde kaum auszuhalten ist, ge'scheige denn bei Transportarbeiten. Die paar Eingeborenen, die mit „elfen, erhalten 4 Shilling der Tag; weshalb _ so seufzt ein Berichterstatter aygefichts dieser Summe _ sorgte man nicht für Chinesen mid Kulis, welcbe für weniger als die älfte gearbeitet batten! Die'Lokoniotxven sollen nock) nicbt einge chifft sein (mit Auénabme einer einzigen), ebxn weil im Wüstensande alles seinen Schneckengang gibt. „Zehn rnarbtige Pferde _ erzählt die„TimeS' _ vermoch_ten nicht einen einzigen Waggon von der Stelle zu be- wegen. Dre Transportfrage droht eine der wichtigsten des ganzen Feldzugs zu werden, daher denn die Absicht auftritt, einen besondern Transportstabschef zu ernennen, da die Sphäre des jetzigen General- stabZÖef, Sir ben Adve, zu groß ist, um ihm eine eingehende Berucksichtigung dieses Deyartements zu gestatten. Troßdem Suez uiid Sußwafferkanal bolistandig von Engländern besetzt sind, finden 171? Bedumen doch noch Gelegenheit, ihr Handiverk auszuüben. So griffen sie vorgestern im Suezkatxal ein Boot an und plünderten dasielbe, wahreiid sie am Süßwasserkanai bei einem ähnlichen Unternehmen zuruckgcscblagex 'niurden, doch berlor ein Zeickienaeber daberserz: Leben. Vorzuglicbr Dienste leistet Major Tulloch, dcr 12131ge Chef des Jntelltgenzbureaus, derselbe, Welcher zur Zeit der Beschießung Alexandriens (ins Land scbwamm und die Kanonen des Forts Mex bernageln balf. Er ist jetzt zu einem, Vorpostendienst eigeiier Art abkommandirt worden. Man bat ibm Mundvorratb auf Kamrelen mitgegeben, um ihn von der Jutendqniur unabhangig zu machen; er soll der äußersten Vor- but voraußzteben, besiandige Füblung mit dem Feinde behalten und dem'Oberft-Kommandirendrn Bericht abstatten. Ueber das Verhalten der indischen Trupprn scheint es unmöglich, genaue Auskunft zu er- halten, den,n Weti'n [)euie V0n ihrem Vorrücken von Suez aus ge- sprochen, Wird, boren Wir qi'eicb „darauf, daß sie noki) nicht vollständig auédeicbifft sind, Ihre Reiterer scheint ausgezeichnet, denn General Wilkipion, Welcher gestern Mit einer Schaar bengaliscber Ulanen in JSMailia ankam, um sich mit Sir Garnet zu besprecben, war im Stande, den Weg in zwei Tagen zurückzulegen, ohne daß die Pferde Spuren yon Ermüdung zeigten. _ Um Alexandrien derum War es sitli. Bride Tbeile arbeiten mebr mit dem Spaten als mit dem Swweri und 'der Kanone; die Engländer, um sich mit etwas zu bwrbaftigen, die Araber aber „aus irgend einem für die Engländer 1101119 dunklen Grunde., Arabi selbst soli nach Telelkebir gekommen sini, um den Haupiwzderstand gcgen die Engländer zu organisiren. Mit drn Bedume'ii sri er "zerfalien, seiidrm er verschiedene ihrer Hauptlinge als Burgscbaft fur das gute Betragen der Stämme ein- agiperrr. Tulba PasckYa ist „todt. Gift bat ihn aus dem Wege ar- raumi, nacbdrnx er sich wir den Offizieren verfrindet batte. Ob Arabi darübrr 1ebr betrübt ist, scheint fraglirb; jedenfalls wird ihm die Gefangenv'abm'e seiyes Gencralstabsckych Mabmud Febmi Pascha, der Sonntag in die Hande der Engländer gerietb, viel ungelrgencr kowmen. Nacb seinen Angaben wäre Telelkebir stärker, als die Briten glaubtcn;'es babe H'Batterirn KruPPscber Gesckwffe und 3'moniirte Batterien. Zugleich erklärte Mabmud Febmi das gebrim- nrßvoüequrÜckwetÖcn der Araber am Donnerstag Abend: es sei dies auf o_brtgkeiiiickoen Vrfei)l geschehen. “Fedeniaüs scheint Mabmud Frbnii einer „der Wynigen gefangenen Araber zu sein, dcr den (Hwilandern nicht gerade das sagt, was fie wünschen. Die ara- biiii)en Verluste beziffert er auf 2 Kaiionirre und 12 Beduinen, sind also s'ox'xar hinter dcn englischen Verlusten zurückgeblieben. Mahmud FLOW) ist der Verfasser der arabi1chen Sicqrstclegramme, Welche den Englandern in die Hände grririben und die englischen Verluste ins Ungrmeffene übertriebrn. _ Das nrue egbptisÖe Ministcrium findet Wenig Gnade m den Augen der Kritik. Scbcrif Pascha _ so meint der Berichterstatter drr „Times“ _ Hatte es in seiner Hand, ein wirklich siarkes Kabinet, bestehend aus erfahrenen Ministern und tuchtigen jüngern Mitgliedern der Nationalpartei, zu bilden. Statt deixen grrift er zu einem*„Ministerium der alten Sckoule“, d. b. zu Mannern, gegen weiche aÜe fich unwiderlegbare Einwände geltend machen lassen. Es ist leicht einzusehen, wer von dem Kabinet hätte ditsgescblosicn bleiben folien; so Männer mit auffallendem Mißerfolg in "einem Di'pariement, und doch ist Ali Mubarck Bauien-Minister; Mannrr mri Firckcn auf ibrcm (Charakter, und dvib ist Fakri gegen Scbcrtfs Wiklcn Ministcr dcr Jilstii; Männer, die im Verdacht der Brricbwöritng_1nit Arabi sieben, und doch ist chi Minister der reli- gibson Kiirpcrirbaftrnx„Mäiincr, dir als Palastdiexier wobl wcrtbroll, FirstM'irjitt'M abrr unjädig MW, und doch ist Khairi Minister des 11 erri ) ?.

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Zeitungsstimmen.

J11 der „Norddeutschen Allgemeinen Zeitung“ lesen Wir: _

Aus dem Wablkrciie Pinncbcrg crbaltcn wir cine Zuscbrift, in dcr lebhafte Klage geführt wird iibcr dic Tonart drr forischrittliäxen Agitation, wic 1ic _in untrriibriftsiosrn Flugbläjtrrii :r. getrieben wird. In jcnrr Zuirbrift beißt cs: „Man bält sicb liier an die Worte drr! Fiirsten Bismarck aus dchabre 1866: „Nur «(meinsam wxrden*w1r die großen Anfaaben der Zukunft lösen könncn, indem wir aus bcidcn Seiten erkennen, das; wir demselben Vatcrlande mit dcmsclbrn muten Willen dienen, obne an der "Utifrirbtigkcit deIAiidcrn m iwrifeln!“ Wer dem 11.11aiiiir, der so Großch für uns, für ganz Drunrblmid gethan, wic Fiirit Bisinarck, von voknbcrcin mitWorten deri 5.1.1itfztraurns, mit dein Rufe: „Fort mit ibm!“ entgegen tritt, der käiiii "i_cbt dcr rickitiac Mann icin für die Volkrvcrtrctung!“

_ Die „Neue Prrußischc Zeitung“ meldet:

" Ans Obericbleficn kommen Nachriwtcn, welcl'r mcldcn, daß die Ritbrigkeit 111 der Jndustric und im gewerbliibcn chr". namentlich in den Industricbczikkcn, während dcr |r15tvcrfloffcnen Monate dieses Jadrcs eine ganz crbcblicbe war. Die Erträge aus den industriellen Unternrbmungcn sind durchweg rccbt auto, ebenso können die (?immbmcn _ dcr Arbcitcr als rrrbt günstig bczcichnet werdeii, um 10 mrbr, als die andauernde Arbeitsgrlcgrn- beit ctncn rcnclmäßiacn Verdienst iii'lVäbkt. Jm Kreise Beuthen sind ncur Hochöfen zur Vcrsiärkung _kcr Robciscnprodui'tion in Betrieb gcsrvt worden, Im „Kreise Leobjrbüß bat sicb cin crirrulicbcr Auf- 12bwung der Weberei durcb Errichtung von mehreren Webstühlen fublbar gcmacht_; auch ist dainit rim" Aufbrffcruna dcr Lobnsäyc ein- actrctcn. Ebenw erfreuen sicb dic Leder- und Papierindustrie eines scbnmnzvollrn Betricbc§._

_ Die „Elberielder Zeitung“ giebt cinen AUSzuq au_6 drm Berichte der Handelskammer für Barmen; daselbst heißt er: über den neuen Zolltarif:

In Uebereinstimmung mit der großen Mehrheit aucb derjenigen Handelskammern, iyrlckse, wie wir, unter der Vorausscyung einer an- siemrffcncn Gegenseitigkeit der möalicbst ungehinderten Entwickelung des internationalrn Verkehrs das Wort reden, sind wir der Ansicht, daß drr „neue Zolltarif in seinen Grundzüaen vorläufia wcniastcns als ein „150111118 rangers“ zu betrachten. Handel und Industrie erfordern in erster Linie Stetigkeit in den Bcziebunaen,welche aizßdie Kalkulirung der Preise, dcn billiiken oder tbeueren Bezug der obmaterialicn und uberhaupt auf de Konknrrenzfäbi keit im Friedlicben Wettstreit: der Kulturvöler (Einfiuß außübcn. .in fortw brendes Schwanken auf diesem Gebiet iwadigt die in Rede stehenden Jntercsien nicht selten empfindlicbxr, als der nicht allzu starke Druck crböbter Eingangßab- gaben. Wir ftclien daber aufdem loyalen Standpunkte, das; mit dem neuen „Tarif cin „ehrlicher Versuch" emacbt werden müsse, sowcit nicht eine dringliche Veranlassung zu bänderungen vorliegt.

_ Die „Germania“ berichtet: Nach der im Kai etlichen Statistischen Amte aufgestellten Uebctzxicbt der Freise der wicht gften LebenSmittel _ Korn, Külsenfrüchte. ar-

ganzen Tag zu machen, und dies trotz der Menge der davor ge-

toffen, Stroh, Heu, Fleisch, Fett, Butter und ier _ teilte cb dieselben bei 14 derselben niedriger im Juli 1882, als insdems'il in

')“ wir

Monat des Vorjahres, bei einem, Weizenmehl, war der Preis, der- selbe und nur bei achten war er höher.

_ Dem „Hwnnoverschen Courier“ wird aus Cassel, 29. August, geschrieben: '

In dem diesjährigen hiesigen Fandelskamwerberichte, wclchxr fich durcbwcg zu Ungunsten der nruen ' oUpolitik außert, war bizugliib der Leinenindustrie im diesseitigen Bezirke gesagt worden:, „Soweit die gemachten Erfahrungen reichen, istrorerst nicbt dte gxringite Aus- sicht vorhanden, den Einfluß der neuen „Zollgeseßgebeung i_n wixkurigs- voUer Weise zu Tage treten zu sehen, ]edenfalls nicht tn gunstiger Weise.“ Ferner ist bei den Erhebungen über Stand und Proditktwn der Branche stets nur von einem Etablissement die Rede. Sch11eß11cb wird gesagt, daß ein besonderes Verlangeri dreier Industrie sich gegen jede Weitere Erhöhung der Garnzölle richte, wre soiche yon den Spinnern geplant worden ist, und ferner, das;, ,da die deutschen Flacbsspinner nicht den vollen Bedarf der Webereien zu deckZn ber- mögen, die von den ersteren erbetene WeitereCrbbbung der Z'Garnzolie den Webereien nur den bedrutendsten Nachtherl bringen wurde., Grgekn diese Auslassungen über den dermaligen Stand, der„Lemenmdustrie protestirte nun aber in einer Eingabe an ,die hiesige Handels- kammer die Firma Salzmann u. Behrens, eme der bedeutendstxn in dcr bissigen Leinenbranche. Die Firma brschirert iich, daß 131 dem Berichte immer nur von einem Etablissement die ere sei, daß der gesammte Umsatz in der Leinenfqbnkation .am hiesigen Platze mit 2 MiÜionen Mark viel zu niedrig gegriffen„ und daß es notorisch sei, wie der Umsatz der übrigen Lrinenindusirielien Viel ,be- deutender ist, als des angegebenen Eiabliffeincnts, Welches, um viel- leichi als maßgebend dazustebeii, mindcstens die dopprlxe Anzahl Weber angegeben, als es beschäftigt. Weiter Wurde angefiihrt: „Wir be- schäftiaen in der Leinenbranche mindestens 300 chrr axibalicnd, unser Geschäft ist bedeutender als das des erwäbnien Etablissements und driinocb ist unser Bericht gar nicht unter „Lemenweberein“ angr- fübrt. Ganz Von anderen Leinenfabrikanien abgesehen, Harte die Handelskammer bei einigrr Erwägung ““nicht dss “Uridexl fäÜen können, wie geschehen. Daß sich die Leinemndustrie am biei'igen PiaZe erheblich gehoben Hat, ist Tbaisarbe und bemeist dies die age der Weber, welcbe bedrutend bZffer beschaftigt “werden, als früher. . . . . Nach ynirrer Meinung war; die Leinen- industrie zurückgegangen, Wemx wir „den Schußzoll „nichr erhalten hätten. . . . . Es ist unrrklarlicb, uber eme io Wichtige Branche nur einen Bericht zu bringen, und zWar Von einer Firma, weiche dock) hauptsächlich eine Jute-Spinnerei und Weberri ins Leben gerufen hat, Welckye letztere sich nur dann 1:811111'811 kann, Wen'n den Schutzzoü behalten. Jedenfalls isi das Urtbetl gegen dan Schuyzoll ohne Ursache, und diitrn wir Sie, da uns das Wobl der Weber am Herzeiz liegt,_ die Saibe nocbmais zu priifen. Wir sind bereit, (ich Gejagte bis _ins Minste Detail zu verirrten und Beweise zu bringen.“ _ Auf dieie Beschwerde bat nun

, untrrm 25. August die Handelskammer dem Hause Salzmann und

Bebrriis eine Antwvrt crrbeilt, in Welcher die Kßmmcr die geriigicn Jrrtbiimer zugiebt und versichert, das; sie es [rbb it bedauere, wenn

der Jahresbericht mit drn' wirklicbcn Thatsachen bci Jbrcr Branche ;“ nicht im voilkommensn Einklange stehe. “dann eine bcricbiigcndr, der Sachlage genauer entsprechende Darstel-

Jm nächsien BLrikbt wird

lung iiber die Leincnindustrie in Aussichdgesteüt.

_ Ueber die der deutschrn Landwirthschast drohende aus ländische Konkurrenz bringt „Schmollers Jahrbuch für Geseßgebung, Verwaltung und Volkswrrthfrhaft“ folgende Erörterung:

„Aus Rußland kamen schon zweimal, 1870 urid1877_79,wabre Sturzwrllcn von Getreide über Deutsckiiand. Auf dem rrichen Boden der siidrusfiscbcn Steppe wird ein änßrrst rinträgliibrr Getreidrbau obixr Düngung betrieben; und nocb ist ein irriirr Spiclraum für die AuIdcbnung deffelben vorhanden; die Erträge aber können umb außerordrnilic'c) _gesieiaert Werden. _ * Bei jeder günstigen russischen Ernte müßen Ccrealixn in wichen Quan- titäten nach dem Wrstcn kommen , daß unsere deutschen Preise dadurch tief [)erabgedrängt Werden. Die Noggcnansfubr aus Rußland Hob sick) von 3,31 Niillionrn Metcr-Ccntnern im Jabre 1870 auf 10,79 im Jabra 1878, die Weizenausfubr in drrselbcn Zcit von 12,19 auf 16,12 Mill. Noch viel bedrohlirber aber ist für den Land- bauar die aus Nordamerika fich beranwälzendc Fluri). Ja den Vcr- einigten Sinatra und in den nördlich davon liegenden Distrikten Kaimdicns ist im letzten Jabrzebnt rin ungcbcurrs Terrain dem (Hetrcidrbau erschlossen worden, und noch ist nur erst cin Zehntel der für den Ackerbau grci-xmeten Bodenflä-Dc in Kultur genommen. Die mit Wrizrn bestellte Fläche in den Vereinigten Staaten bat siib in dem Zeitraum Von 1871 bis 1880d011 20 auf 24; Miliioncn Artes ausqrdrdnt, dcr Wrizcnerdort ist in derselben „Zcit von 27 aus 153 Millionen Busbel (ck 35 ]) gestiegen. Er betrug 1850 217000 Mxtcr-Ccntner, 1860 1 135000, 1871“) 10107000, 1880 41780000, 1881 40800000 Di: Land- vciiäufc dcr Rrgicruna und der Eisenbahngrirllscbaften stiegen 1875 bis 1877 von 1,8 5)]iillion Hcktarcn auf 3,02 Pkiüidiic-i Hektaren, cin Zuwachs, dcrunncfäl'r der Größe von 47 000 Baurrngiitrin ciitsprirbt. Jm Jabra 1878 wurdcn 7,98 Millionen Hcktarc rrrkaufi, war: 125 000 neuen landwirtbsckmftliÖrnUnternehmungen glriibzusrlzcn ist. Dcr Land- bau wird auf dicseii Flächen in möglirbst litkrativcr Weise briricbrn und wirft 2()_254'/a L_sicingcwinn ab. Der Dünguna bcdarf ('I nirbt nnd criabrungsgcmäß bleich dcffcnungcnÖtct dic (?rträgc rräbrcnd einc) Zcitraums von 20 Jabrcn in gleicher Höhe. Dcr Boch ist vöiiia eben, frei von Steinen, Felsen, Bäumrn, Biiscbcnnnd Wurxcln, so daß dem inascbincmnäßigcn Bctricbc kcincrlciHindcrniffe cnmcgrn- gestellt sind; die Ackerkrumc ist 14-20 Jus; tief. Dns Terrain ist wir kirscbaffrn fiir den industriellen, fabrikmaßigcn (Jroiibctricb. Große Gcicliicdaftcn ron Kapitalisten und Spekulanten lassen dort Farmen ron 10-40000. ja 75 ()()0 Acres bcbaucn; rs giebt Wcizenfrldcr von 1; Mcilrn Länge und 4 Mcilcn Vreiic. Das Getreide wird sofort auf dcm Felde durcb Maschinen ausgedrosckicn und von dem Felde direkt auf die Eisenbahnstation oder drn EinsÖiffmmxplay acsrbafft, Auf den Haupt-Vabnböfcn sind ricsme Lancrbäufor mit mechanischen Elevatorcn erricbtct. Während der Fabri wird die Wanke geprüft und klassifizirt. Mccbaniscbe Vorrichtungen machen ck möglich, einen Damrfcr an cinem Tage mit 33 500 111 zu bcladcn, wäbrcnd das Aus- laden einer solchen Quantität in Europa, wo die .*,ccianrtcn Vorkcbriinacn fehler], 10-12 Tage in Anspruch nimmt. Jn dicscm Jahre wird die Vertiefung_ der amerikanischen Kanäle vollendet sein; dann können große Secstbiffe _ es werden Stabldampfcr rigen?Q zu diesem chck gebaut _ das Getreide von Dulutb am Obercn Scr odcr ron (Ebi- cag_o aus direkt nczcb Liverpool oder Hamburg schaffen. Durch das Zujammcnwirkrn jo ?ünstiaxr Umstände ist es möglich, das; der 5 uartcr (= 5,3 Preuß fcbc Scheffel) Weizen aus Amerika in Liver- vool zu 29- 32 Shilling (Mark), wovon die Hälfte auf die Transrort- kosten kommt, verkauft wird, wcibrcnd der englische “Zandwirtb dcn Quarter bocbskeus zu 45-46 Shilling liefern kann, wenn er über- haupt nur bestehen will.“

Marineverordnungsblatt. Nr. 16 _ Inhalt: Marsch- routcn. _ Schiffsverpflcgung. _ Arbeitszeug. _ Serviéklaffen. _ Wantenverkauf von Bord.__ Maschinenraumiournal. _ Stadtbahn in Berlin. _ Personalvcranderungcn. _ Vena bricbtigungen.

Statißistbe Nachrichten.

Nach Mittheilung des Statistischen Amtes der Stadt Berlin nd bei den biesi en Standesämtern in der Woche vom 20. uZut bis inkl. 26. ugust cr. zur Anmeldun gekommen:

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148 Ebe cb ngen, 762 Lebendgeborene, 41 Todtae orene. 590 Sterbefälée.

Kauft, Wissenschaft und Literatur.

Rom in Wort und Bild Eine Schilderun? der ewigen Stadt und der Campagna von Dr. phil. Rud. Kleinpau. Mit 400 Iliustrationen. (Leipzig, Verlag von Heinrich Schmidt und Carl Günther.) Lief. 24 bis 26. _ Mit den vorliegenden Lieferungen ge- langt der 1. Band des, reich ikiustricten Werkes zum Absrbluß. Der- selbe enthält die Schilderung des antiken und altchriitlichen Roms; der nun beginnende zweite Band wird das Rom der Päpste, das moderne Rom und die Campaana schildern. Se. Majestät der König Albert von Sachsen bat die Widmung des Werkes anzunehmen ge- rubt. _ Zum Einbande der 1. Abtheilung hat die Verlagsbandlung elegante Einbaiiddecken in Gold-, Bronze- und SPwarz-Preffung ber- FcZen slassen, wölcbe zum Preise von 6 „46 fur jeden Band zu (1 en md.

_ Von der Naturgeschichte des Cajus Pkinius Se- cundus, ins Deutsche übersrtzt und mit Anmerkungen versehen von Prof. Dr. G. C. Wi11stein in Miinchen, liegen nunmehr 14 Liefe- rungen vor. Diese Ueberseßung erjcbe'mt im Verlage von Greßner und Sckiramm in Leipzig. .

_ Von der 2. Auflage des Allgemeinen Landrechis fiir die Preußischen Staaten mit Erläuterungrn, vom Kammer- gerichts-Ratb Rehbein und Landgerichts-Direktor Reincke (Berlin, Verlag von H. W. Müller) ist soeben der 11. Band erschienen. Auck) diescr zeicbnrt sicb durcb 'die an Stelle obsoleter Landrechtsbestim- mungen rrfoliiie Eimschaliung der neueren Reichs- und Landeßgeieize, durch Wrdlaffung aufgebobenrr Stellen und „durcb Verweisung auf analoze Rechi§normen aus, während an?]; die Rechtsprechung der höchsten Gericbidböfe präzis brrück'sicbtigi ist. Nach einer Mitthei- lung der Verlagsbandlung so!] der 111. Band Mitte September und der Schlußband im November d. J. folgen.

_ Die am 2. September erscheinende Nr. 2044 der J!- lustrirten Zeitung (Leipzig, J. J. Weber) entbält folgende Abbildungen: Vom 3. deutschen Sängerbundesfest in Hamburg. 4 Abbildungen: 1) Der Wagen mit der Bundesfaimr im „Festzuge. 2) In der Festhalle: Das Hoch auf den Kaiser. OrigrnaszeiÖnungen von G. Vroling, 3) Abends auf dem Festplaiz. 4) Ruckkebr der SiiiiZCr von drr Seefahrt. Nach Zeichnungen von H. Petersen. _ Bildrr aus :imburg. 8 Abbildungen: 1) Ansicht der Festsiadt (Jus der Vogels ,au. Aiifgenommen von Ad. Elizncr. (Zwei1ei11g) 2) Schlüssel zur Vogeiscbauansicbi don Hamburg. 3) Der (][16 Jungfernstieg. (Ziveiieitig) 4) Vor der Börse." 5) In der dritten Klasse Lines Auswaiiderrrbauses. 6) ReviUon vor dem Betreten des Schiffs. Originalzeicbnungen v_on G. Broiiug. 7) Die Lombardsbrückr. Nach (iner pdoiograpbischen Aufnabmr. 8) Ansicht des Hafens. Originalzeichuna von H. Petersen. (Zwei- ieitia.) _ Wappen der Pomradour. _ Polyiecbnisckw Miiiiwilungen: Eirriieder. Butterkübier. 2 Figuren. Verstellbare Figur für Damen- kieiderkonfciiion. _ Frauenzeitung: Cornrlia Szekelv, die Siegerin in drr budaprster Schönheiirxionkurrcnz. _ Moden: erikkostslm fiir die Herbstsaison.

Land- und Forsttvirtbfchaft.

(N.Pr.Zig.) Ueber die Ernte-Ergrbnisse ließen wei- trrc Berichte vor, welcbe konstatiren, daß zwar das Einbringen des Getreides nrgxn drr unbeständigcn Witterung vielfach mit Schwierig- ieitcn Verknüpft War, drr Ertrag des Getroidcs aber doch ein ganz befriedigender zu werden verspricht. Jm Regierungsbezirk Oppeln baden Roggen und Weizen cine gute Mitieiernie. Jm Regierungs- bezirk Strilin sicht trotz der [Wien Regenzeit im ganzen ein so reicher Erntrirgen in Aussicht, wie er seit einer Reibr von Jahren nicht zu vrrzeicbnen war. Wrnn drr Regen auch der Qualität der Früchte nacbtbrilig gewesen, so fäilt dieser Nachtbrii doch nicht drr FüUe gcgrniibcr ins (Gewickyt, welchc in diesern Jahre alle Felder zur Schau truiirn. Heri, Stroh und Fuiier aller Art sind in rcichliÖer Menge vorhanden, 10 daß eine Verbeffrrung und Mehrung des Viehsiandes zu crrVartcn isi.

_ In Rostock ist vorrinigcn Tagen im Verlage von J. G. Tiedemann Nachfolgér ein Bericht über dir Wirksamkeit der milch- wirtdscbaftlicben" Versuchsskntirn und "des Molkerei- Jnstituts Raden im Jahre 1881 ersckpirnen. Das Referai iit ron dcm Vorstande des Instituts, dem Professor Dr. W. Fleiicb- mand, erstattet. Drr Genannte macht eine Reihe bracbiens- wertbcr Mittixilunxicn iiber die Experimente der brrcgten Versuchs; station. Dieselben bervcisen, daß dort die Wissenschaft in drn Dienit der Praxis gcsteüt ist. Der Autor giebt auch eine Uebersicht iiber die Rosiiitatc drr Brobaxbtungcn an der mit dem Institute rrrbuxi- denen meieoroiogiscbcn Station im Jahre 1881, sowie Narbireiic über die Erträge drr rom (Iirafen Siblieffcn-Scblieffeubcrg ani“ drm Gute Raden eingrrickitrtrn M01kercischulc aus dem vorigen Jahre. Dic Molkrrciscbulc fiir männliche Eleven ward im Jabrr 1881 von 12 Zöglinarn, untcr irrlcben sicb nur 4 Meckleiiburacr befanden, be- sucbt. Dieselben machten den (imonatlichcn Kursus durcb. Außer- dem Haben in dcr Molkrrciscbulc 26 Hospitantcn (darunter 6 Mock- 1rnburgcr) eincn Aufcntbalt von ciniacn Tagen bis zu 3 Monairn kiclnoinmcn. Unter dcn Hospitanicn befanden 1ich 3 Landwirtbscbasts- e)rer.

_ (.Hopfriizciiiiim.) Von drnProdnktionsgebicten Württem- brrxis erwartet der Bezirk Rottenburg eine aui? Mittelcrnic. _ Dcr Obrramtsbczirk Edin rn wird bei der in AuT-iicht stehenden Vier- tch- bis Drittrlscrmc ii er 1200 Str. zu drrfügcn liaben. Vor- nbich1üffe geschahen hier bis 230 .M, ein Preis, zu irclibcm i_rin Pflanzer mcbr abgeben irili. Im Bosondcrrn sibäyt in dicicm Bezirk Munderkingen zu 209 Gtr., Obrrnmribtbal, Untermarcb- 117.11 und Kiribcn zusammen 140 Cir. _ Jin Ober-Amtsbczirk Horb wird der Ertrag dcn voriäbrigsn übrrsteiacn und Werden 2500 Str., darunter in der Stadt Horb allrin 600 Str., (i_kerntct. _ Jin Oberamtr Vaihingen stehen die Pflanzungrn iclzr verirbirdcn und reisrreidrn drm Hrktar einen von 7 bis ".'0 Ctr. wcrdixlndrn Ertrag. Die Gemeinden dicsrs Bezirks. Vaihingen, (iniiiigcn, Kleinglaitback), Eniwrihinacn und Sersheim, crntcn zu- sammen zwischen 160 und 170 Cir. An sackbarcr Waare wurden von bier 6 (Tir, jedoch obne festen ércis und mit 15 .“ Aufscblcm auf spätere Verkäufe, abacae en. T'cr mutbmaßlicbc Durckxsebnittdcrtraa der Oberämtcr Briiadrim mit 24 11a Hopfcnland, „Heilbronn mit 8 im, Marback» mit 9 im und Vaibingcn mit 34 im Hovfcnland stellt sich auf 9 (Tir. vom Hektar, so daß also dicse vier Oberämter zusammen 675 Ctr. liefern würden. _ Das Oberamt Tettnang, dcffcn Bezirk bci autcn Ernten schon 10 000 Gtr. verkaufte, wird bei dcr bcuriacn schwachen Mittelernte _uirbi über 5500 Ctr. einbcimscn. Sackrcife Waare wurde dort bis i'ctzt ziviicben 250 und 300 „46 gehandelt. _Hcrrenbera, Stadt und Bezirk, !cbäyen eine halbe Ernte. _ In Weil der Stadt wird der Ertrag dcin vor- jäbriiicn kaum zurückftcben und auf zwischen 800 und 1000 (Tir. und einschließlich der im Würmtbalc gelegenen Ortschaften bis zu Urei- stündicier Entfernung auf nahezu 6000 Ctr. berechnet. _ Dik_ Stadt Sulz am Neckar macbt eine halbe Ernte. _ Das _Erträanin sxelit WnCtTübingen auf reichlich zrrei Drittel des Vorjahres mit aber * r.

Pest, 31. August. (W. T. V.) Das Resultat der bauvisäch- lichsten Ern tcproduktc Ungarns beträgt i_iacb ministeriellen Daten an Weizen 37144 497, Roggen und Haibtruckpt 15 537 860, Gerste 12 982 911, Raps 651 861, Hafer und Dinkel 9 328 324 Meter- Ccntncr. Hierin ift dcr Ertra Kroatiens und Slavoniens nicht ein- bcariffen. Nach Abzug des inl ndiscben Bedarfes verbleibt cin ervort- fähiger Ueberscbuß an Weizen von 15 450000 und Roggen 7 7501111)

Meter-Ccntner. . Cincinnati, 31. August. (W. T. B.) Der ,Cmrinnati-

Preißcouranl“ s(bäßt den Ertrag der Getreideernte in der

Union für den (1 daß im September keine schadlicben Fröstc cm-

treten, auf 1800 .. iÜioncn Busbel.

Emers- m Handel.

Nach einer aus Atben bier eingegangenen amtlichen Nachricht ist die Rinderpest in Tbessalicn') erloschen.

*) oft. „R. A.“ Nr. 57 cls 82.

_ Nach Mittheilungen aus Italien ist von der Generaldirxktiot der italieniirben Eisenbahnen im Minifierium der öffentliche]: Arbeiten in Rom für den 16. September d. J., Vormittag! 10 Uhr, eine Submission auf den Bau einer E1senba_bn von 18588 m Länge zwischen Messina uxid Saponara un Tax- Wcrthe von rund 13 Millionen Lire außgeicbrieben worden, „Ueberdie spezielien Bedingungen ist das Nähere an Ort und Stelle einzusehen. _ Die Semestralbilariz drr BreSlauer Diskontobank, Friedenthal u. Co., ergiebt einen Reingewinn von'ca. 356 M:“ Das Effektenconio brachte ein um ca. 69000 „ck geringerrs Ertrag- niß als das entsprechende Semester des vorigen Jahres, während das normale Bankgeschäft, und zrvar namentlich in leßterer Zeit, fich in erfreulicher Weise entwickelte. _ ' Pest, 31.August. (W. T. B.) Die Bilanz der ungarischen Eskompte- und Wechslerbank pro 1. Semester 1882 roeift eine Gesammteinnabme von 479 273 Fl. auf, und zwar aus Geman- dortrag vom Vorjahre 102122 Fl.. aus dem Effekten- und Effekten- zinsenkonw 125 349 Fl„ aus dem Lombard-Repdrtkonto 103 693 Fl., «1113 dem Wechselzinsenkonio 66 888 Fl. Die sämmxiicben Au§gaben betragrn 140 736 Fl., der Gewinn bis zum 30. Juni 1). J. stellt sich fonacd auf 338 537 Fl. und isi fast voliständig "durch das laufende Bank- und Waarengeschäft erzielt. Dsr Gcwirmubertrag vom Vor- jahre Wurde durch die Wertbvermindcrung der vorhandenen Effekten in Folge der zwischen dem Course vom 31. Dezewber 1881 und drm Course vom 30. Juni 1882 bestehenden Differenz größtentbetls konsumirt. _ . _ _

_London, 31. AuZuii. (W. T. B.) Woiiaukiron. Gestnge Prrixe underändert.

Verkehrö-Anfialten.

Trirsi,31.August. (W. T. B.) _Der Lioyddarnpfxr . ?Zeffrenice“ ist beute früh (ZZ- Ubr aus Konstantinopel hier em- ge ro en.

Berlin, 1. September 1882.

Die unentgeltlichen stenograkxxbiscben Lebrkurse der hiesigen Rollerscbrn Siepograbden-Vereine beginnen nach der Sommerpause wieder für Hrrrc", Dameii und Schüler am Dicnstaa, den 5. September, im ,August-Garten“ (Auguststraße 24), Mittwvcb, den 6. Sepiember, im „.Café Landgraf“(Georgetxstraße 21, am Skadibabnbof? und Donnerstag, den "7. September, im „Café Guiirii“ (Luisenu er 14, am Oranirnpiaß), _ überall Abends 8x Ubi“. Für die voiiständigen Lehrmittel bat jeder Tbeilnehmer 2 all», zu den Unkosten nur 1 „M beizutragen. Weiiere Unkosten er- Wcicdsen den Tbeilnr[)mern nicht; auch dir siéi) an den Lebrkurfys icbsirßendrn Urbunxisstundrn imd uncntaelfltck). M:!dungen zur Theil- nadine werden an obengenannten Abenden in den betreffenden Lokalen von den daselbst anwesenden Lebrern entgegengenommen.

Vicioria-Tbeaier. Juisndanz-Raib Cbrouegk ist bereits bier eingetroffen, um die Vorbereitungrn zu dem am Donnerstag, den 7. Sepicmber, beginnenden Gastspiel der Me ininger H oftbeater - Gesellschaft zu ireffrn. Das Gastspiel wird etwa 4 Wochen dauern und mit „Precioia“ eröffnet werden. Das ganze Personak des Hofibeairrs wird in den Gastsdielen bescbäftigt sein und auch eine xirößere Anzahl von Miiglirdcrn des bewährten meiningiscben Orchesters, unter Leitung des Herzoglichen Mufikdirektors Reif. mitwirken. Die Cböre soklcn don tüchtigen Sängern und Sängerinnrn ausgefiihrt Werden. _

Friedricb-Wildelmsiadiiscbes Tbeaier. Der-vorgestrigen (216) Aufführung des „lustigen Krieg“ wohnte in der Pofioae Se. Königliche Hobrit drr Großherzog von Mecklenburg-Scbwerin bis zum Scbluffc bei. _ Der Besuch der Operette blcibi unausgesest auf derselben Höbr, so daß der Srbiußtermin drr Aufführungen fich „vorläufig noch gar nicht bestimmt firiren läßt.

Literarisébe Neuigkeiten und periodischeSchriften.

Mittheilungen fiir die öffentlichen Feuerversiche- rungs-Anstaiten. Nr 14. analt: Die Vcrfickperungsbedingun- gcn. _ Die Feuerwrbr in Paris. _ Mobiliar-Brandvrrfickyerungs- anstalt fiir die Stadt Swckbolm: Ergebnisse Pro 1. Oktober 1880/1.

Zeitschrilft für Forst- nnd Jaadrvcsen. 9. Heft, Sep- tember. _ J11cka1t: 1. Abbandiimarn: Ergebnisse eines mit vier Raubeniriinsortrn angestellten vcraleirbsndrn Vrriacch. Vom Professor Dr. Lilium m Ebcrrrvaldc. _ Beiträge zur Statik des Waldbaues. Von 111“. E, Ramana und Dr. Hdns Wiil, Ajfisienten an der Forst- akadrmic (ibrrswaidc. _ 11. Mittbrilimgen: Ludwig von Brecht i', Präsidcnt der Königlich wiirttcmbcriisrben Fdrstdircktion. _ Dre Rl Versammlung der- rrnnnrricbcn Foriivercins zii Trrdww im Juli 1882. Vom Forstmeistcr Kiistcr zn Stettin. _ )(. Versammlung drs ereins mrcklcnbiiraisibcr Frrstirirtdc zu Waren am 7. und 8. Juli 1882. Vom (Brosihcrzrglicb niccklenburgiitrcn Fristconjro- leur Wölke zu Rostock i. M. _ Brricbt iibcr dic 28. Versammlung drs i(icdsisrbcn Frrstvcrriné, icwiicn zu Altcniiura vom 10. bis 12. Juli 1882. Vrin Könialicb iäcbsiscben Förstchdrscit 111 Rauten- kMii. _ Bcricbt über die 171. Vrrsammiung dcs cstländiscbrn Forst- rcrcink- am 6. Srvtcmbcr 1881 in Reval. Von von Alten. _ Wciimrutbr-i'icfcrnbrlz. Von von Alten. _ Zylisäße für Holi, Rin- dcn und Holzwaach nacb drm Zolltarif vom '.)5. Mai 1882 für das österreicbi“jcd-unaarisi'c ZrUacbirt. Von Dr. B. Dnnckrlmann. _ Aus dem Budgrt drr Foritocrwaltung in Frankreich für das Jab“: 1883. Von Dr. W. Daiickelmaim. _ Ueber die Anwendung ron Fanggräbcn, insbesondere zur Verfiigung ron Curcnlio ])iui. Vom Großherzqgliibcn Frrsinxeiiter F. Paslden ;u Calis“, bci Doniy „1, (Z. _ Eigentbiiinlickzcr Bli151ch1ag_m Barben. Vrin Grrübsrirglicbcn Oberförster V. Wciißcl zu Streit in Meck- lenburg, _ Dic Lupincnkrankbcit bei den Neben. Vom bcriörfter- Kandidat Icrrcntrud, _ 111. Statistik: Waldflächen des Herzoß- tbmns Al'i*-.1[t nacb Vcfiixitändcn. Vrin Forstconductcur A. Hut . _ Waldflächen dcr Sirmiiiidrx- und öffentliéden Anstalten iiiPreußen. Von D. Mundt. _ Berliner Turwsckminsrrcise und Ummtzmcngen fiir Raucbwaarcn von druti-bcm Wilde im Jahre 1881. Von Vt. B. Dancielmann, _ 17. Literatur: Horn, Oscar, Handbizcb des Zaadsvrrt. Berichterstatter Forstmeistcr Bando zu (Chorin. _ Thüngen, C. E. Freilicrr von, Die Jabrekzeiten dcs Waidmanns. Breicbtcrstattcr Frrstmeiitcr Bandy zu Gdrrin. _ Uebersicht der frrstlicb bcacbtcnéwertbcn Litcratur. _ 7. Notizen;_ Ueber die Ebers- walder Omis im Sommer 1882. Von 1?wfciwr [)x-. Altum zu Eberswalde. _ lieber Forstscbmcttcriingc n der amchen!) von Eberswalde im Sommer 1882, Vom Prrfesior Pr. “"um zu Eberswalde. _ Feinde des Bucbcnauisiblagco. chm Prrfcffor vr. Altum zu Eberswalde. _ Die Buchcnbrblc ais Bruckrnbelaa. Vom Oberiötstrxx1 Weise zu Eberswalde. _ Ei.]cntbümlicbc Wurzelbilduag. Von von [ten.

Gartenzeitung. Heft 9. _ analt: Ueber Froübescbä- digunaen. Von Dr. Paul Sorauer in Proskau. (Mit 2 [iibe- aravbirtrn Tafeln.) _ Der wilde Garten. Von Dcndropbilus. ( ort- fcmmg.) (Mit 2 Holziävnitten.) _. Einx Traucrtanne. Von ott- meier, Königl. orstkandidxt. (Mix 1Holzichnitt. -- Ueberdas Schneiden und uibcwabren der Reim. Von R. aeller in Pmst bei Danzig. -- Hampton-Coutt und sein großer Weinstock. Von L. Wittmack. (Mit 1 Holzschnitt.) _ Bemerkunaen über die beiden Tbcrroscn Nivbctos und Zaoysnit ä'uv cmi. Von Friedr. Fat"! in amburg. _ Neuere czn feblmswcrtbe Pflanzen von R. rande in barlottenburg.-Vcrcbedenes._Jnte ante blühendeW im Iu|i1882: 1) Im öniZlIicben botanis en Guten in 2 In errenbausen. 3) In ilbelmsböbe. 4) In Karnak.

mn au-Ausstellungxn. _ Personalnacbricbten. _ Kingmax": Preidveueichniffe. _ Sprccbsaal.