_. .».s
W_eixen +870096; R gen + 744 206; Hafer + 835112; Hülsen- frucbte + 86989' e + 221869; Buchweizen + 27085; Raps und Rübsaat -_1- 35980; außereuropaiscbe Hölzer + 80168; Bretter und andere Sa ewaaren + 388500; Maschinen mit Einschluß der
Lokomotiven. „okomobilxn und Dampfkessel + 15 269; feffer + 4992“ We1n„in Fasern und Flaschen + 33 593; utter + 2189“ Reis + 26,427; unbearbeitete Tabacksblätter
+ 66789; Cigarren + 49“ Leinöl + 6954; Stearin + 13 316* Da_ch1ch1efer + 1431157; Eicr+ 23 293; Rindvieb + „18366 Stuck; Schweine und Spanferkel + 35 739 Stück; Heringe + 28 774 Faß. Wesentlich abFZnommen hat dagegen die Einfuhr von: roher Soda, Mais, alz, rohem Bau: und Nutzholz, Rofincn, Mühlenfabrikaten, Fleisch, Schmalz, Petroleum und unbedruckten wollenen Tucb- und Zeugwaaren. Auch die Ein- iubx von robcm Kaffee ging um 13912 Doppelzentncr zurück. Für Mublen, deren Inhaber die durch das Reich§geseß vom 23. Juni 1882 bewiUigte Zollbegkznstigung genießen, Wurden im Monat Juli 60709 Doppelzentner Weizen, 20 562 Doppelzeniner Roggen und klei- nere Mengen von Gerste und Buchweizen eingeführt, an Mühlen- fabrikaten von denselben 16 540 Doppelzentner auSgefÜbrt.
Kunst, Wissenschaft und Literatur.
Aus denz Verlage von Fr. Steudel 8611. in Rostock liegt uns die fünfte verbesierte Auflage drr Kurzen Hochdeutscben Sprach- lehre von Dr. K. E. H. Krause, Direktor des Gymnafii und der Realschule 1. Ordnung zu Rostock (Preis 1,50 074), vor. _ Das kleine Buch hat sich in [einer knappen Form und der Übersichtlrcben Eintbei- lung des Stoffes als prakjisch binlängliä) bewährt, wofür der Um- stand Zeugniß ablegt, daß bereits die 5. Auflagexnötbig geworden ist. Bei dieser sind nur in dcr Laytlebre und Rechticbreibung die Aende- rungen eingetreien, Welche die m der Schule nru eingeführten Rrgeln erforderten. Auch die ganze Schreibweise richtet sich nacb der im Auftrage des preußischen Ministeriums der geistlichen oc. Angelegen- heiten veröffentlichten Scbrrft „Rrgcln und WörterVerzeichniß fiir die deutsche Rechtschreibung zum Gebrauch in den preußischen Schulen.“
Land- und Forstwirthschaft.
„Mach den Berechnungen" des „Kaiserlichen ftaiistischen Amis im Julrheft' seiner Monatshefte uber die Ernte der beiden [613th Jahre wurden im Deutschen Reiche gecrntei:
Tonnen (zu 1000 1111) 1880 1881
Roggen 4 952 525 5 448 404 Weizen 2 345 278 2 059 139 Gerste 2 145 617 2 076160 Hafer 4 228 128 3 759 789 Kartoffeln 19 466 242 25 491022
Diese Qunniitäten Wurden durcb Einfuhr und Ausfubr in der Weise rnbdisizirt, das; für das brtrcffende Erntejabr (vom 1. Juki bis 30. Juni) fur das Inland Vorhanden waren als
Gesammtmenge zur Verfügung “ Tonnen (zu 1000 113)
1880/81 1881/82 Roggen 5 702 288 6 078 246 Weizen 2 707 879 2 414 398 Gerste 2 399 018 2 252 082 Hafer 4 392 055 4 078 055 Kartoffeln 19 209 736 25 313 614
Nach Abrechnung des Aussaatquantums für die nächste Ernte blieb dann zum Verbrauch für Nahrungs- und gewerbliche Zwecke die folgende Tonnenzabl:
1880/81 1881/82 Roggen 4 869 461 5 245 448 Weizen 2 394 608 2 100 377 Gerste 2 163 471 2 015 064 Hafer 3 796 517 3 481 86-0 Kartoffeln 13 686 168 19 778 538 T i r [ ck t i e g el , 29. August. (P. Z.) Seit gestern bat die
Hopfen'ernF :* in bissiger Stadt allgemein begonnen. Drr Hopfen hat sich 111 diesem'Jabre gut ausgebildet und bis jetzt auch vortreff- lich gehalten. Mtßratbener Hopfen ist in diesem Jahre auf unserer Feldmark fqst gar nicht zu finden. Wenn die Witterun während drr Erntezeit nur ,einigermqßen günstig ist, wird in dieiim Jahre hier meist nur Primawaare geerntet werden. Einige Produzenten, welche schon Mitte bortger Worbc mir dcm Pflücken begannen, können 1e13t sck-on trockene d1e§1abrige Hopfen zum Verkauf stellen.
, Aus der anlz, 31. August, _berickotet man der .Karlör, Z.": Die ixitberigen Witterungsverbaltniße, kalteNächte und raube Winde 1111tv1e'lRegen, find der, Hopfenpflanze nicbt förderlici). Durch den Wind wurden zahlreiche Stangen zu Falle gebracht, und unter dem Emfiusie dcr vorherrschend rauben Kalte kann die Dolde nicht zur Auskeife komnicn. Gleichwohl lauten die Berichte aus den meisten bopfenbauenden Landern 111 der lcvten Zeit_gü11stiger. Was die Güte der Pfalzgr Gcwacbse betrifft, so wird diejelbe als vorzüglich geschil- dert; brzugltch der_ z_u hoffenden Mengc jedoch werden die Pflanzer einer starken Enitamchung ent egcngebcn. Fast überaU kann man nur auf eine "Duttclsrrntc bo en. Der Anfang mit der Ernte ist rmacbt; d1e nncbste Ze1t wird das Ergebni fieber stel1cn. Sämmt- icbe Lagrr „vorjabriger Hopfen, aus 300 allen bestehend, wurden 11 MannhUm zum"Prciie von 155 bis 165 „14 von einem Prager " usfubrbandler gcraumt. Ebcnsrwicl alte Hopfen wurden zu 55 “14 ubernommcn. „
Saaz (Böhmen), 28._August, (B. 11. H. Z.) Die Hopfen- ernte bat n11nme_br in „unicrcxn (ranzcn Gebiete bc onnen und ent- sprtchi, [owcit bisher in dieier Richtung ein Ue crblick möglich, quantitativ den bisherigen ScbaYunnen dcr Produzcnten. Nach den- selben fechst das ganze Gebiet, Stadt, Bezirk und Kreis, circa 40000 Ext. Hopfen,_wclchrs Quantum einer halben Ernte entspricht und annahernd „drei Viertel des vorjäbrigcn Ertrages außmacht. Ueber den qualitativen Ausfall des Saazer Gewächses können wir beute nur sagen, _daß der_selbc recht beéricdigcnd zu werden verspricht. Defimtwed bicruber laßt s1ch (1 er erst argen Schluß der Ernte bin feststcllrn. Was die künftige éteiégestaltung des neuen Yrodukw b'ctr1fft,_ laßt sich cin rogno tikon beute darum nur se r schwtcng aufstellen, weil died ezüglicb zwci maßgebende, de_uie aber noch unberechenbare Faktoren mitsprecbcn; es ist dies cr]tcns die Frage: wie wird die Ernte in den Spätbopfen bauenden Landern Deutschlands ausfallen? und weiter: in welcher Weise wird der en lische Konsum, der in [ge der argen Mißernte seines Lan- ded sc'r bedrutend auf den czug kontinentaler Hopfen angewiesen sem wird, „semen Bedarf decken? In jedem Falle dürfte die kom- mende Satson Preise dringen, die sich für die Produktion günstiger gestalten, als im _Vorjabre. was auch nach den Mißerfolgen dcr levtcn Jahre zu wun,jchen ist. Die lcyten Reste der vorjabrigen Ernte sind bei bedeutend ge iiegenen Preisen bis 120 Fl. vergriffen.
_ (Wr. Tgbltt.) „Soebew wurde in Paris das beka11nie,in jedem abr zur Erntezeit erscheinende Werk .Die Erntcndcr W311“ auögcge en. Anlanaend Frankreich, so lie en Meldungen über die Wetzenernte in 88 Departements vor. Die rnte ist in 40 eine sebr gute, in 25 ist sie als ziemlich gut, in 10 als mittelmäßiF und in 13 als [(blecbt angegeben. Im vorigen Jahre wurde die rnte in 30 als ebe gut, in 23 als ziemlich gut, in 24 als mittelmä ig und
in 10 Departements als schlecht bezeichnet, io da die Berichte in diesem Jahre einen viel befferen Ertrag konstatiren als tm Vorjahre. Ueber Gerste lie en Be-
richte aus 72 Departements vor und denselben zufol e it die dies- äb : Ernte eine mindestens ebenso gute wie die vor] brigc. Mais
iel in rankreicb eine untergeordnete Rolle, da er nur in einigen
dlichen varxements gebaut wird. Der Erika dieser Körnerfrucbt wird dem, voriabrigen gleich boch geschätzt. as Hafer anbetrifft, liegen Beachte aus 83 De rtements vor, In 15 war die Ernte eine _sebr gute, in 30 wiw : als gut in20 als mittelmäßig und in den ubrigen als schlecht bezeiibnet, wäbrmv für Roggen eine schwache
Mittelernte verzeichnet wird. Aus diesen Ziffern erhellt, daß die dieSjäbrige Ernte dxr vorjäbriqen in Frankreich nicht viel überlegen ist, daß aber die Wetzencrnte eme gute Miitelernte liefert. _ Was Rußland anbrlangt, so wird die diesjährige Ernte mit Außnabme einiger Strube zu den besten gehören, ckan [ich das Czarenreicb in den letzten Jahren erfreute. Man taxirt fur das Jahr 1883 die Ausfuhr von Getreide wie folgt: Weizen 84- Mtllionen TschetWert, Roggen 4 Mil- lronen, Gerste 211 Millionen, andere,.Körner und Meb[_93 Millionen, also _zusammen 2445 Millionen, d.'1. 11m 1 Million T1cbetwert mehr als tm Vorxabre. _ Die Vereinigten Staaten erfreuen sich einer Ernte über ' dem Durchschnitt. Neuesten Berichten zufqlge taxtrt man die Ernte auf fieber 550 Millionen Busbels Weizen und den Ueberschuß fiir den Export (in Form von Weizen und Weizenmehl) guf 240 Millionen Busbels. Die MaiSernte, welcbe heuxr verspatet i_st, veranschlagt, man auf 1730 Millionen Bkusbels; m Hafer, Roggen, Gerste eine volle Durckzscbnittsernte, wahrend Baumwolle um einige Prozent unter dem Durchschnitt bleibt. _ In England wird die Weizenernte mit einem Durchschnitts- ertrage angegeben. Man schäßt dieselbe auf10-T bis 11 Millionen Quartiers. In den anderen Körnerfriicbten taxirt man die Ernte als 'emen Mittelertrag. _ Die Berichte aus Jtakien bezetchnen die Ernte als sehr mittelmäßig und weit Hinter dem Ueberscbuß" des Jahres 1880 zurückbleibend. _ Aus den unteren Dynauiandcrn melden die Berichte sebr Günstiges; der Ertrag bleibt dir fast allen Getreidearten über dem Durchschnitt. _ In der Scbwrrz bleibt die Ernte hinter dem vvrjäbrigrn Ertrage, so daß dieses Land rnehr importiren wird als in den leisten Jahren. _ 23383 Spanien anbelangt. so wird die ganze Ernte als schlecht be- ze1chnct, und zwar ist dieselbe noch schlechter als im Vorjahre, so daß man 11011 einer totalen Mißernte sprechen kann. _ Die belgischen und 111 ed 2 r1an dis ck 611Berichtekonstaiirem daß man in der Kampagne 1882-83 wird ebenso viel importiren müssen als bisher. _ Aus der Gesammtbeif der Ziffern über Oesterreicb-Ungarns Ernte ist zu ersehen, daß dieses Land eine sebr gute Ernte gemacht hat und in Folge dessen einen namhaften Ucberschuf; an Cerealien für den Export ab'zngeben m der Lage ist. Am Schlusse des Berichtes ist eine ziffer- maßige Uebersicht iiber die Weizcueinfubr verschiedener Staaten in den 1r131en zehn Jabrrn angefügt: Von 1872 bis 1881 betrug die Einfuhr bezw. Mehreinfubr im Durchschnitt der Jahr in: England 243 Miüwnen Centner s. 1.00 kg, Frankreich 10 Millionen, Belgien 3 MiÜionen, Schweiz 23Mi11ionen, Italien 23 MiÜionen, die Nieder- [ande 13] MilTionen Gentner. An der Spiße der Jmportländer stebt Großbritannien, in zWeiier Linie Frankreich, welch [exzteres in den [ersten vier Jahren zwischen 13 Millionen und 23 Millionen Meter- centner fremden Weizens eingeführt bat.
_ScheibkersZeitschrift für Riibenzucker-Jndustrie. Nr. 9. Inbcckt: Sol] aucb derkleinr Landwirtk) Zuckerrüben bauen? Von Hans Stadler. _ Rübenmiidigkeii und Nrmatoden. Von Prof. Dr. Julius Kühn. _ Die Phosphorsaure in der Zuckerfabrikation, ihre Wirkung und Anwendung. Von Wilk). Beneniann. _ Verfahren zur erlegung des in der SiedeHiJ erhaltenen Strontianiaccbarates in trontiumbydroxyd und in tronjium baljige Zuckerlösungen. Von 131. C. Scheibler in Berlin. _ Ueber ein neues Verfahren der Zuckergewinnung mittels Strontian. Von Prof. Dr. C. Scheibler._ Aconitsäure im Kcffclstein der Sorgbum-Zuckerpfunnen. Von Henry B. Parsons. _ Verfahren zur Hersteilung von Asbestfilz zur Be- kleidung von Dampfkeffekn und Dampilritungen. Von O. F. Berg in Altona. _ Condensationswaffer-Ableitrr. Von H. Niewertb in Wernigerode. (Mit2-Holzsck1n.)-Regeln zur Verhütung vvn Feuers- a'efabr" bei elektrischer BeleuÖtung. _ Patentangelegenbriien. _ Ueber- sicht uber die Von den Riibcnzucker-Fabrikanten des deutschen ZolT- gebiets Versteuertcn Rübenmengen, sowie über die Einfuhr und Aus- fuhr von Zucker im Monat Juli 1882. _ Nachwi'isung der in der Zeit row 1. _Januar bis 15. August 1882 innerhalb des deutschen 0119217103 Mit dem Anspruch auf Zoll- und Steuervergiitung abge- fertigten Zuckermengen.
Gewerbe und Handel.
Frankfurt a.M., 1. September. (Oelbericbt vonWirtb
u. Co.). Als vor c1n1gen Monaten sicher konsiatirt wurde, daß der Bradford-Disirikt, seither die ergiebinstc Orlrcgion Amerikas, in der Ausbeute an Oel zuriickgnebc, da glaubte man an einem Wendepunkte im Pctroleumgescbaft angelangt zu sein. Man Hoffte, nun wiirde endlich die Zeit kommen, wo Produktion und Konsum sich einander nähern und wieder ein wiribschaftlich grsundcrcs Verhältniß eintritt. Durch die Erschließung des so rasch berühmt ae- wordcnen Cherry Grove Distrikts hat sich jedoch die wirtbschafiliche Lage des Peiroleum-Markts trauriger als je gestaltet. Jm Morat Juli wurden in diesem Distrikt 52 Quellen ferttg'gestelit, welcbe ca. 20 800 Faß täglich lieferten. Im August s0li dle 5Yrbdukan soaar auf 30000 Faß pr. Tag gestiegen sein. Da d1c Ha11111219 d1esen Qurlicn aber nur geringe Dauer zusprccben, so baben sie seither den Markt nicbt sebr beeinflußt. Auf die Dauer konnte _ficb derselbe aber doch nicht den Folgen der cnormrn Ueber- prczduktwn ,cntziebcn"; die Preise wirbcn nach vorübergebcnder Auf- bcsicrung wieder zuruck. United Certificates werden laut Kabeltclc- gramm 1n Ncw-York mit 55'Ccnts pr. Faß notirt, Raffinirtcs kostet 61." Centsspr. Gallone. _ Dte Gesammtprodukiion soll _gegen- wartig uber 100000 Faß pr. Tag betragen, dcr tagliche erbraucb „dcr ganzen Welt dagegen nur 60_70000 Faß. Die Vorratbc an den Quellen „ werden mit 30 Millionen Laß angegeben, fie nehmen aber fortwabrend zu und rrcrden bis zum nde dieses Jahres auf mindestens 40 Millionen Faß gestiegen sein. In Mineral-Sck) 111i_crölen (Lubricating Oils) geht das Geschäft obne Störung weiter; die' Notirungcn find im Wesentlichen dieselben wie am Schluß des _vorigen Monats. Sommeröle geben nach und nach lafngiamer'. C111111dcröle find fcst_und werden stark erportirt. _ Nach _etner Mrttbeiiung des amerikan11chen Konsuls in Bucnos-Ayres find 111 der Argcntmtichcn Republik (11161) sebr bedeutende Oellagcr entdeckt worden; es soll sicb dort ein Petroleumsee befinden, der Un Areai 11on88 Acres bedccki, dessen Tiefe aber noch nicht fest- gestellt 1st_. Dtc' Qualität des Oeles wird als vorzüglich bezeichnet, doch veruriacbt die Ausbeutung der Oellager große Schwierigkeiten, da es an den nötbigen Kommunikationsmitteln fr lt. _ Nach dem Vbrgann Bremens bat jeyt auch die Mannbcimer Zandelskammcr beicb'lonen, in Mannheim, als einem der wrcbtigstm ctroleumbafen des inneren „Landes„ eine Petroleumbörse zu errichten. Die Bestim- mun en schließen s1ch denjenigen der Kaiserlichen Verordnung vom 24. ebruar d. J. an und find bereits von der Regierung genehmigt.
Nürnberg, 2. September. (H„opfenbcricbt der Allg. Braucr- u. Hopf.-Ztg.) Am Markte blieb im Verlauf der Woche sulle Tendenz vorherrschend. Die Bedarfsfra e erstreckte sich seit unserem lcyten Bencbic hauptsächlich auf alte Topfen, welcbe immer noch zu guten Preisen für Export Verwendung finden; in derzweiten Wochenbaliie gingen davon 400 Ballen, und zwar: 1880er zu 80- 105 .“, 1879er zu 55-70 .“ und ältere zu 25-50 .“ ab. In 1881er Wanke, hat das Geschäft _ wenn aucb nur kleine Beträge abgeben _ bet festen Preisen guten Fortgang; es wurden seit vor- gestern 260 Ballen derselben zu 150-185 „44 gehandelt, und bleibt jedenfalls die Nachfrage für dieselben so lange aufrecht, bis neue Waare für Braukonsum veWendbar sein_ wird. Ueber die Vorrätbe aus dem 1881er Jahrgang dürfte erwabnenswutb erscheinen, daß sicb am Markte nur noch 150 Ballen und unter Händler etwa eine leicbe Za [ befinden so daß mit Schlu des Geschaftéjabres die wie des orjabres o ziemlich auf die N ge gin? _ In neuen Hopfen blieb die Tendenz seit gestern entschieden we ebend; es kamen vorgestern 30. gestern 60, heute 40 Ballen der leichen zu Markte, für welche sich wenig Kauflust zei te und deobal die frübern hoben Anfangspreise nicht mehr bewill gt wurden. Geringe Marktwaare erzielte 200-220 „44 gute Haller- tauer, Württemberaer und Steiermärker je nach Beschaffenheit 250 bis 280 «44; mit Schlu der Woche wurden fur leytgenannte gute Sorten nur noch 240- 60 .“ bewilligt.
Mainz, 3. September. ZW. T. B.) Die Abschlagsdividende der Hesstfcben Ludwigsba n ist auf 2% festgeseßt worden. Wien. 2. September. (W. T. B.) Wie die .Neue Freie Presse“ meldet, haben die Vertreter der böhmischen Nordbahn und der Turnau-Kralupbabn, nachdem die Genehmigung der Regirrung eingetroffen work, am 1. September den definitiven Jus tonsv er Fran unterzeichnet. Danach werden für jede Turnau- raluper Aktie 175 [. baar und eine böhmische Nordbabnaktie vom 1. Oktober d. . ab auSgefolgt werden. Für eine größere Anzahl von Aktien, der Turnau-Kralupbabn wird ein alternatives Bezugsrecht arif zwei Pordbabnaktien und 75 Fl. baar per Turnau- Kralu er Aktie eingeraumt, sobald der VergütunJSbetrag durch 150 ohne. e"st oder mit Rest von 50 theilbar ist. Der Anmeldungs- termm fur das Bezugsrecht ist auf den 25. September d. J. festgeseyt.
London , 2. September. (W. T. B.) In der gestrigen Wolflscxuktton blieben die Preise unverändert. Die Haltung war e .
GlaSgbw, 2. September. (W. T. B.) Die Vorrätbe von Roheisen m, den Stores belaufen fich auf 629800 Tons gegen 580 500 Tons im vorigen Jahre. Zahl der im Betriebe befindlichen Hochöfen 109 gegen 118 im vorigen Fabre.
__Ueber dt? Messe in Nisbnij-Nowgorod berichtet die AÜgemeine Dqucbe Handelsgeseilscbaft Folgendes: Bei zahlreichen: Besuche von In: und Ausländern haben die Geschäfte in einzelnrn Rohprodukten einen überaus lebhaften Verlauf genommen. In Roß- baaren waren 'Kaufer namentlich für englische, österreichische, Ham- burger und hiesige erbnung Thätig. Die Zufubren waren erheblich kleiner'aks sonst, Prer1e jedoch für alle Gattungen bedeutend höher, ohne die Kauflust dadurch zu verringern. _ In Wollen waren Vorratbe ebenso wie sonst, Preise für die schönen weichen Wollen wurden aber von den Inhabern hoch gehalten und dadurch größere Abschlüsse bisher, nicht érmögliébf. KamrelwoÜen und Cachmirbqare obne UmsaH; Persische Wollen für Frankreich boch bezahlt. Kub- bnczre stark begehrt, namentlich für England, erzielten in guten Qua- litaten nach wie, 1901" sebr hohe Preise. _ Kalbfelle waren in ge- rmgerrn ngntrta'ten als sonst zugefübrt (infolge großer Exporte vor der Mesic aus Moskau) und fanden mebr Käufcr als sonst, so daß 'das, Vorhandene lebhaft mit einem Aufschlag von 5-100/0 gegen Jumbreise vergriffen wurde. In Kasaner Ziegcnchen lagen die Yerbalmffe' ebenso ungünstig als friiher; Trotzdem notorisch die vor- ]aHrigrn Etn'Yaufe'Verlust gebracht hatten, trieben Einzelne aber crush 181th die Prci1e wieder zu emer ungerechtfertigten Höhe und unbesehen bewriiratr 1111111 tatarisckoen Vorkäufern eine Avance bis 109/0 auf deren Einkaufs, so dzxß auch in diesem Jahre das Geschäft darin kgum NuZen lassen erd. _ Zn Rauchwaaren war namentlich fur Caracul rrbß schlechier Qualität große Nachfrage infolge der Veranderung m den russischen Militäruniformen und wurden bobo Yretse erzielt. Febiurter holten ebensowob[ Warnmen als Kücken und
ei) vorxabrige Preise. Salzfeüe Wurden für Rußland mit 9 bis 10 "Rbl." bezahlt, zugcrichtete weiße Hasen holten 21-23 Kop. per Strick, Kopie 50-55 Kop. In grauen Hasen wenig Vorrath und Preise dafur 52-53 Kop.“ _,Manufakturwaaren lagen im Ganzen nicht gunstig, spezreÜ 1n Zißen (Kattun) wurde viel, aber rnit Verlust Verkauft. _ Von Eis en wurden die Zufuhren auf ca. 6_,Mtllionen„Pud gesckpaiZt, Wobbn ctWa fünf Sechstel bei ca. 5% bbberen Preisen berkant. _ In Ther fand billige Waare in Folge medr1ger Londoner Meldungen schwachen Abfaxi, gute Mittelsorten dagegen gestzcht, holten gute Preise, Hohe Sortrn Wurden Wenig beachtet. Kiacbtazs mit 130-160 Nbl. per Kiste bezablt. _ In Zucker waren dre abnormen Preise von 9,80 Rbl. auf 9,20 Rbl. per Pud reduzirt, wvrdexi. _ Von Süßholz waren die vorhandenen Zufribren erheblich besier 111 Qualität als in den [eßten Jabren, Prerse'aber (111119 , ca. 20 % theurer. _ Geld war zu bobem Zins- fuße nicbt schwwrrg erbaltlrch und ist von irgend erheblichen FaÜi- menten bisher n1chts bekannt geworden.
Verkehrö-Anftakten. Triest, 3. September. (W. T. B.) Der Llovddampfer
„Ettore' ist beute Mittag mit der ostindiscbcn Ueberlandpost aus Alexandrien bier eingetroffen.
Berlin, 4. September 1882.
, Köln,'3. September, 12 Uhr 55Min. Nm. (Telegramm) Dre_ englisch; Post vom 2. September früh, plan- mäßig 111 Verviers um 8 Uhr 21 Minuten Abends, ist aus- geblieben. Grund: Zugverspätung in Belgien.
_ Jm Victoriabecatcr leitet der Herzoglick) sachsen- 111e1n1ngensche Mitfik-Drrcktor Reif [eit gestern bereits die Gesangs- und Orchesterproben zu .Preciosa.“ Jntcndanz-Ratb Cbroncgk wird beuie m1t den Theaterproben beginnen. Am Donnerstag findet, wie bereits ?emeidct, das_crjic Gastspiel dcr Meininger Hof-Tbeat-er- gcicüscha t mit „Preciom“ statt.
, _ Das Re_sidenz-Tbcatcr eröffnete am Sonnabend seine Wintersatson 1n1t deni Gastspiel dcs Hrn. Ludwig Barnay in der Rolle da;? „111121 Acosta._' 'Das; das anerkannte große Talent dicses Schauspielers cine so_rgfaln , bts in die klcinsien Details aussiearbciiete Cbarakterrolle bot, rst selbitvcrständlich, wenn auch nacb unserer An- s1cht an emzclncn Stelien bei einer minder cilenden Rcdrwcisc eine noch tiefer gehende Wirkung erzielt Werden konnte. Den anzcn Umfang semer rve1_t rctkbenden Bcnabung 'cntbüüte der Künst er in der Scene des Wiederfcbcns' mit seiner blinden Mutter und in jener ergreifenden Tcmpelsccne, 111 der die Seelenqualcn des ne en seine Urberzeugung Wrdcrrufenden mit überwältigender Wahr eit gc- zercbnet wurdcn. 'Das Publikum muß es dem Direktor Emil Ne_u1nann Dank w1ffrn, daß er diesen genialen Darsteller an seine Buhne_zog. Aoucb die Wahl der übrigen an dem Institut mitwirken- den Krafte scheint dieSmal Wesentlich glücklicher ausgefallen zu sein. Hr. chbbardt (deS1lva) gab eine gefäüige Charakteristik dcs liebens- wurdtgen alten Arztes; Ebenso ist der „Ben Akiba" des Hrn. Gutbcrv lobend zu erwahnen. Eine tüchtige Leistung bot ferner Fr.
Denker als_ .Estber“. Etwas mehr Klarheit in der Auf- fassung batte dem „Manasse Vanderstraaten' des Hrn. Tomann zu einer grö eren Wirksamkeit vcrbolfen. Hr. Ott-
be_rt (Ben Jochai)_ ze gte besonders im ersten Akt ein recht bubscbes Können, wahrend Frl. Wcigel (Judith) im [mien Akt jene Warme der Em findung zum Ausdruck brachte, deren angel in den vorher .ebenden cencn cini?ermaßen bemerkt wurde“ man darf aber ukun 1g wohl auch von die er Dame eine einheitlichen Gestaltung brer Rollen erwarten. Das Haus war sehr gut besetzt und hielt mit den wohlverdienten Beifallsbezeugungen ni tzurück. Im Gan en darf man sagen, daß die Saison unter glü lieben Auspizien e- gonnen bat.
Breslau, 3. Sexrember. (W. T, B.) Gestern fand die erste Vdrstellung des i(bard Wa ner-Tbeatero unter der erekticsn von Angelo Neumam tatt; dieselbe verlief äußerst g nzen .
Redacteur: Nie 1) e [.
Verlag der Expedition (Kefsel). Druck: W. Cloner. Drei Beilagen (einschließlich Börsm-Beilage).
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Erste, Beilage
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Berlin, Montag, den 4. September
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1. 818011br1818 “81111 11111818118buug8-88011811. 2. Indbastarionsn, „4111813110158, 7011801111380 11. 118rx1. 3. 7811151118.78111801111111§811, Submissionen 810. 4. 78r10081111g, 411101118811011 , 2105281110113 11. 8. 17. 17011 5118111111011811 kapisrsu.
Oeffentlichev Änzeiger.
5. 1116081118118 11111111133811181118, Fabriken 111111 (3108511311081. 6. 7818051868118 Zakanurwaabnugeu.
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LIZZ.
7. 1111761'81'180118 411381383,
8. “l'bsatsr-Ünaexigsn. 9. kamjljsu -U8.01111011r811.
] 111 1181- 13518811- 11611988-
Inferate nehmen an: die Annoncen-Expeditionen des „Juvalideudauk“, Rudolf Mose, Haasenfteiu & Vogler, G. L. Daube & Co., E. Schlotte, Büttner & Winter, sowie alle übrigen größeren
Anuonceu-Bureaux. X
Steckbriefe und Untersuchungs = Sachem
Steckbriefs-Erueuerung. Der in den Unter- suwungsakten .). 1111. 77. 81 hinter den Hausdiener Johann Heinrich Liäjtcnbcrg, neboren am 12.Juli 1848 zu Berlin, unterm 31. Januar 1881 wegen Unterschlagung erlassene, unterm 26. August 1881 erneuerte Steckbrief wird hiermit nscbmals erneuert. Berlin, den 28. August 1882. Königliébe Staats- anwaltschaft am Landgericht 1.
Steckbriefs-Erneuerung. Der in den Unter- suchunq§ak1en 117. 1608. 79 - 11. 367.79 _ hinter den Handeleann Joseph Krekau, geboren am 19. Januar 1848 zu Warschau, wegen Verhaftung behufs Strafvollstreckung unterm 1. März 1881 erlassene Steckbrief wird hiermit erneuert. Berlin, den 29. August 1882. Königliche Staatsanwalt- schaft am Landgericht 1.
[38051]
Steckbriefs-Erneuerung. Der in den Akten wider Mennicke und Genossen .). 111. „4. 161 79] unter dem 25. Mai 1881 gegen dcn Sckzuhmnäjer Eduard Ferdinand Pauli) am 23. Juni 1828 zu Zduny, Kreis Krotoschin, geboren, erlassene Sirck- brief wird hiermit erneuert. Verlit't, den 30.211190]? 1882ch3t Fönigliche Staatsanwalrscbaft beim Land- gerr .
SteckbriefSerledigung. Der gcgen, den An- streicher auch Güriler Adolf Robert Julius Eueud wegen Urkundenfäljrbung und Diebstahls unter dem 10. ,Mai 1882 erlassene und unter dem 30.Ju11i 1882 erneuerte Steckbrief wird zurückgenommen. Berlin, den 31. Augnst 1882. Königliches Land- gericht 11. Der Untrrwchungöricbtrr.
Steckbrief. Gegen die unten bcskbrirbcnc anncbliche Ehefrau des Handelstnanns crmatm Sckxmidt aus Berlin, Welche flüchtig ist, it dic Unicriuckyungsbast ruegen Diebstahls vrrbängi. Es wird ersucht, dic- [elbc 511 verhaften und in das Lnndgcricbiégciängniß zu Caßcl nbzuliefern, bci Nachricbt zu den Akten .]. 1. 834/82. Cassel, den 29. August 1882. Kö- niglicheStaatsanwaltscbnft. Wilhelmi; Besckjrei- bung: groß, Statur schlank, Haare blond, Kleidung gut, bekleidet mit dunklem Regenmantel, dunklem Strohhut.
Steckbrief. Gegen den unten bcschrirbencn angeb- lichen HaudelSmann Hermann Schmidt aus Berlin, welcher f11'icbtig ist, ist die Untersuchungs- bast wegen Diebstahls verbängt. Es wird crsucbt, denselben zu verhaften und in das Landzcricbis- gefängnis; zu Caffrl abzulicfcrn; bci Nachricht zu den Aktcn .]. 1. 834,82. Cassel, den 29. August1882. Königliche Stanisa11walrschaft. Wilhelmi. Bc- sthreibung: Alter ca. 30 Jahre. Größe mittel, Haare blond, Bart kleines blondes Swnurrbärtcch. Kleidung: leqraner Rock, etwas bcllcrc Hose, dunkle Weste, setdcnc Müizc. Besondere Kennzeichen: Augenblinzcln.
D_cr bintec dcr lcdigcn Christiane Riffe (110 Helicn (1n Waldeck) nm 12. September 1881 er- lnffene Steckbrief wird hiermit erneuert. (11,1 118/81.) Cassel, den 29. August 1882. Der Erste Staatkanwalt: Wilbel mi.
[38052] Steckbrief.
Gcgcn den cbemaligcn Schmicdcmcistcr, jcßigcn Arbxitcr Jran?_Lauge_ aus Wich, gcborcn in Rösicl, welcher lucbtig iit, ist die Untersuckxungsbaft we_gc11 Diebstahls im Rückfallc verbringt. Es wird er111cht,'denselben zu verhaften und in das Justiz- gefangmfi zu Marienburg abzuliefern. wwie hierher zu den Akten 11. .1. 535/82 Mittbeilung zu machen. Besäjreibuug: Sprache: deutsch und polnisch. Allenstein. den 6. Juli 1882. Königliche Staats- anwaltscbaft.
[38102] Oeffenxliäje Ladung.
Der Kaufmann, spatere Krankenwärier Friedrich Wilhelm qundtgus Klein-Wubiser, zuleyt in Mobrin, w1r_d beschuldigt, nn Jahre 1876 von Mobrin aus als Ermßrefervist erster Klasse auIacwandcrt zu sein, ohne _von der bevorstehenden Auswanderung dcr Militarbcbördc Anzeige erstattet u baben, Ueber- tretung_gcgen „H. 360 Nr. 3 des Strai eseßbuchs. Dcr- selbe wird auf_ Anordnung des Königlichen Amtherichts biersclbst aus den 12. Dezember 1882. Vor- mittags 9 Uhr, vor das Königliche Schöffengericht biersclbst zur Hauptverhandlung geladen. Bei unentschuldigtem Ausbleiben wird derselbe auf Grund der nach §. 472 der Sirafvrozeßordnuna von dem Königlichen Bezirks -Kon1mando zu Berlin ausgestellten Erklärung vcrurtbc1lr werden. Königs- becLGN./M., den 30. August 1882. Geiseler, als erichtsschreibcr des Königlichen Amtogericbts.
_1_*_
.Handarbeiicr Crust Sibröder, 24 Jahre 1111, von Atmannsbausen, wird, weil er am 29. Marz d, Jo., Abend! 5 Uhr 1111 Forstort auf der Ge- meinde Wmannsbäuier G.*meindcwald, 60 Stück Schenstöcke, anderes Laubholz, mit einem Meßer (31er, schnitten und entwendet bat, nach 5.14, 1. vom 15. April 1878,-'zu einer Strafe von 2 .“ eventuell 1Tag Gefängni, 0,20.“ Wettbersas und in die Kosten mit 1, .“ 1'erurtbeilt. Strafe
und Kosten sind an das Königliche Untersteueramt in Eichwege zu entrichten. Dieser Strafbefehl wird voUstreckbar, wenn Sie nicht in dem zugleich iur Hauptverhandlung bestimmten Termin, den 23. Ok- tober 0. II., Vormittags 11 Uhr, vor unter- zeichnetem Amtßgericht erscheinen und Einspruck) er- beben. Eschwege, am 23. August 1882. Königliches Amthericbt, Abtb. 11. Vrzzenberger.
Snbhaftationén, Aufgebote, Vor- ladungen u. dergl.
[38109] Oeffentlikhe Zustellung; ' Die Ehefrau Maria Koch, geb. Latimann, m Stade, vertreten durch drn Justiz-Raib Ubrlaub in Siade, klagt gegen ihren abwesenden Ebeniann, den Arbeiter Heinrich Korb aus Stade, deiien gegen- wärtiger Aufentbali unbrkannt ist, wegen böslicher Verlaffung, mit dem Antrane, die zwischen ihr und dem Beklagten bestehende Ebi: dem Bande nach zu trennen und den Brilagten für den schuldigen Theil zu erklären, unter Verurtbeilung deffckben in die Prozeßkosten, und ladet den Beklagten zur münd-_ lieben Verhandlung des Recbtsstreits vor die 1. Ci- vilkammer des Köninkicben Landqerickots zu Stade auf den 14. Dezember 1882, Vormittags 10 Uhr,
mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- ricbte zugelafienen Anmalt zu brsteÜen.
Zum ZWecke der öffentkicben Zustellung wird dieser Ausiua der Klam: bekannt gemacht.
Stade, den 30. August 1882.
H i [ [ eb r e ck tVJ'ustiz-Anw.
Gerickptsscbreiber des Königlichen Landgerichts.
[38107] Oeffentlickw Zustellung.
Dcr Sriier Jobann chcau zu Mei; klagt gegen den Kar1 KolrUfrb, Taprzierrr, früber zu Me?», 1881 obne bekannten Wobn- und Aufenthaltsort, für gc- lieferie Waaren mit dem Anfrage auf Verurtbeilung drs Beklagten zur Zablung von 36,48 „M nebst 5% Zinsen seit dem Tage der Zusieilung drr Klage und iadet den Beklagten zur mündlichen Verbandlung des Rcchisstreits vor das Kaiserliche Arntsgericht zu Merz auf den 11. November 1882, Vormittags 9 Uhr.
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Außzug der Klage bckgnnt gemacht.
Sols, „Gerichtsscbrcibcr des Kaiserlichen Amtsgerichts.
[38153] Oeffentliche Iustellung.
Der Kaufmann G. „C. Schneider zu (Germers- bcim klagt gcgcnden A. Höhn, früber Regiments- scbncider dcs 4.ancriscbenJ1111111teric-Rcaimcntszu Metz, jetzt obne bekannten Wobn- und Aufenthalts- ort, fur gelieferte Waaren mit dem Anfrage auf Vcrurtbeilung des Beklagten zur Zahlung von 191,80 .“ nebst 6% Zinsen seit dem 22. Juli 1882 und ladet den Beklagten zur mündlicbrn Verband- lunn des Rechtsstreits vor das Kaiserliche Amts- ncricht zu Met; auf den 16. November 1882, Vormittags 9 Uhr.
Zum Zwecke der öffentlichc11Zustcllu11g wird dieser Aquug der Klage bekaYtlgcmacht.
o f, Gerichtsschreiber dcs Kaiserliében Amtsgerichts. [38136] Oeffentliche jZustellung.
Dcr Spar- und Vorscbu Verein zu Rüsselsheim (E. G.), vertreten durch 5 ccbisanwalt Grünewald zu Darmstadt, klagt gegen den Christoph Alt von Rüstelsbcim, zur Zeit mit unbckanntcm Aufenthalts- ort abwesend, aus chbjclforderung, mit dem An- trage auf Vcrurtbcilung des Beklagten Rik Zahlung von 200 „16 nebst 60/0 Zinsen vom 3. unust 1882 an und in die Kosten, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Großherzogl. Amtsacricbt Groß-Gerau auf
Freitag. den 3. November 1882. Bormitta s 10 Uhr. Zum Zwecke der 5 cntlicbcn Zustellung wird diejer Auszug der Klage bekannt gemacht. chdebcrg, ülfs-Gericbtsschreidcr des Gro b. Amtsgerichts Groß-Gcrau.
[38166] M*“
Oeffentliche Zustellung. Der Kaufmann EtnilDavid bicrfelbsi klagt gcgen dcn Ockonom Hans Penning, früher zu Neumühl, jc1t unbekannt, wegen 75 „16 55 ..) Darlcbnc und aarcnfordcrung mit dem Anfrage auf Zahlung von 75 .,“ 55 Ö nebst 6% insen seit dem 1. Ja- nuar 1881 und ladet den Be [agten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgerichts zu Marnqrabowa auf den 19. De ember 1882, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwe der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Maturabowa, den 26. August 1882.
, S cb [ e [ i ? e r , Gerichtsscbreiber des Kön gl cben Amtsgerichts. 11.
Verkaufs-Anzeige nebst Edictalladung.
In Sachen der Sparkasse des Amts Dorum, Glaubigerin,
: en den Schiffer Paul Wilkelgm Schade, Schuldner
[38097]
bezirk Wremen besenrne Grundbesiß vom 103. 93 qm nebst darauf befindlicbem Wobndause und Koben, sowie dazu geHörigem Außendeichsantbcil, zWanZs- weise in dem dazu auf
Dienstag, den 3. Oktober 11. J„ 10 Uhr,
alibier werden.
fordert,
Werden
Masse
Die
soll
11611911
42-93
tun Die
soll der dem Schuldner gehörige, im Gemeinde-
Beate
Kaufliebbnbcr werden damit geladen. .
Alle, welcbe daran Cinentbums-, Nährw, [81111- recbtlicbe, fideikommiffariicbe, Pfand- und sonstige dingliche Rechte, insbesondere Servituien und Real- berechtig11ngen zu haben vermeinen, werden aufgr-
und die unter drm Verwarnen, daß im Nichtanmcldungsfalie das Recht im Vcrbälfniß zum neuen Erwerber des Grundstücks verloren gebt.
Dorum, den 17. August 1882.
[38100] Speztal-Konkurs-Proklam.
Nackydrm iibcr die auf den Namen des in Ham- burg Wohnbniten Arbeiters Fritz Heinrich Otto Hackmann stehende, in Billenkamp belegene, im Schivarzenbekcr 170111111811 1711. 901. 15 Dag. 169 beschriebene An- banersielle auf Grund vvlkstrcckbaren Zahlungs- befebls des hiesigen Kö11iglichen Amt§gerichis vom 7. Juli “0. J. und in Folge Antrags der hiesigen Sparkasse die _ des Spexial-Konkurses erkannt worden ist, so
aus irgend einem rechtlichen Grunde Ansprückje und Forderungen zu baden vermrinen, mitaUeiniger Ausimbme der protokollirfen Gläubiger, hierdurch bei Vermeidung der Aussöhlicßung von dieser
als dem Pcrrmwrischcn Angabeterrnine im unter- zeickmeten Amtheriäite, Answartige unter ne- böriger Prokuraturbesteilung anzumelden und eine Abschrift dcr 5Anmeldung beizufügen.
,Zum öffentlichen Vrrkaufe der beregien Anbauer- “stelle ist Termin an Ort und Stelle auf Sonnabend, den 23. Dezember 1882,
angesetzt wvrden, an welchem Tage fick) die Kauf- licbbaber bci dern Gasiwirthc Herrn Evers in Aumühlen einfinden woÜen.
Termin grseben werden.
Silymarzenbek, Kreis Herzogibum Lauenburg, am 26. August 1882.
[38150] Zivangsverkauf nnd Aufgebot. In Sacbcn des Rrrbtsnnwalts A. Werner in
Hannover, Gläubigers, wider den Anbäucr und Bergmann Ernst Roknhr in Wennigsen, Schuldner,
Lcyicrcn, Haus Nr. 192 in Wennigsen, bestehend (1116 einem niaiiivcn, Wobnbause 111113 Woimungcn, ncbsi Hausgarten,
538 Kartenbl. 6, Parzelle 7] - dcr Grundstcucrmuticrroilc
für Wennigsen unter Arjikel Nr. 209 mit 11,64 11 angesÖricben, öffentlich meistbietend verkauft Werden.
Verkaufstermin steht gericht auf
Zugleich werden Alle, welcbe 011 rorstcbcnd bc- zcicbnetem Grundbcfiy Eigc11tbums-, Näbcr-, lcbn- rechtliche, dingliche Rechte, insbesondere auch Servituten oder Realbcrecbtigungen zu haben verincinen, bierdurch aufgefordert, solche Ansprüche, untcr Vorlegung dcr betr. Urkunden, spätestens in dem anstehenden V_er- k.1ufstcrmine so gewiß anzumeldcn, als für den 1111) nicbt Meldenden das Recht im Verhältnis; zu dem
Wennigsen. 22. Augut 1882.
[38160] Nothivendtgcr Verkauf.
Die dem Bauergutobcfißcr Ernst Wonnebcrger zu Graefenbain gcbörige Baucrnabrung Blatt Nr. 15 daselbst mit 13 Hektar 6121: der Grundsteuer unter- liegenden Ländereien, zur Grundsteuer mit 87 .“
Nu ungSwerlb veranlagt, oll im We : der 11011)- wuidi en Subbastation s g
vdr dem unterzeichneten Amtsgericht in unserem Ge- richtslokal, Terminkzimmer, verkauft und das Urtbeil uber Ertbeilung dcs
eben daselbst verkündet werden.
anberaumien Termine öffentlich versteigert
selbige im obigen Termine anzumelden, darüber lautenden Urkunden vvrzulegen
Königlickyes Amtsgericht. B a ri 11 g.
Schuld- und Pfand»ProtokoU
ZWangsvollstreckung im Wege 2111: und Jede, 1110158 an diese Anbauerstelle
aufgefordert, solche spätestens am Freitag, den 22. Dezember 1882, Vormittags 10 Uhr,
Nachmittags 2 Uhr,
Verkaufsbedingrzngen können 14 Tage vor drm in der biengcn Gerichtsicbreibcrei cin-
K'öniglicb Preußisches Amiéncricbt. H.Kbcnig81nann, 131.
auf Antrag dcs Ersicren dic Anbaucrsiclle des
unter Zicneldacb erbauten
an vor bicfigem Amts-
Donnerstag, den 19. Oktober d. J., Vormittags 11 Uhr.
fideikommisiarischc, -Pfand- oder andere
Erwerber verloren eben wird.
Königliches Amtsgericht. 1. Wa g em (1 n 11.
Reinertrag, zur Gebäudestcucr mit 36 .“ 4. Oktober 1882. Vormittags 10 Uhr, us [ages
26. Oktober 88 , Vormittag] 10 Uhr, vvotbekengläubiger. Müllerstochtcr Johanne
scholz Jobann Gottlob Robes aus Zelz bezw. deren Erben, werden zu diesen Terminen hiermit öffentlich boracladen. Priebus, den 31. August 1882._
Königliches Amthericbt.
[38152] Aufgebot. Die Wittwe Kötter Engelbert Denneborg, Agnes, gab. Alftedde, zu Rauxel b. Castrop, und deren vvn ihr als Vormünderin Vertretene Kinder: &. Aaneß, 11.Heinrich, 0. Anna, 11 Wilhelm und 8. Marie Denneborg haben das Aufgebot der Parzellen: Flur 111. Nr. 479/200 Kottenburg, Acker 21 a 59 111, 1,52 „M, Fkur ck11. Nr. 480/200 Koiicnburg, Acker 1 a. 11 111, 0,08 «zu . , beantragt. „ Alle Diejenigen, Welche Eigeniöumsaniprückye 8111 diese ParzeÜen zu haben vermeinen, werden aufge- fordert, ihre Ansprüche und Rechte auf dieselben spätestens in dem auf den 21. Dezember 1882, Vormittags 10 Uhr, bor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmeri. 3, anberaumten Aufgebotstermine anzumelden, widrigen- falis der Ausschluß aller _Eigenthumsprätendentcn und die Eintragimg des Bciiytitcls für die Antrag- steller erfolgen wird. _ Castrop, den 26. August 1882. Königliches Amthcricht.
[37881] Aufgebot.
Nr. 12280. Der NikolaUr Schmidt 0011 Görwihl 1101 unter (Hiaubbaftmacbnng des Verlustes einer Obligation der Waisen- und Sparkasse Waldshut, ausgestrblt auf denselben unterm 6. Dezember 1871 51-15 Nr. 4937 über eine Einlage von 213 F[., welche fich in Folge weiterer Einlagen und mit den bis 15. April 1882 berechneten Zinsen auf 1238 „16 98 „3 erböbt Hat, das Aufgebot beantragt." Der anaber der Urkunde wird aufgefordert, [Patcstcns in dem auf Mittwoch, den 4. April 1883, Vormittags 9 U_1]r, *
vor dem Er. Athgericbte bierjcibst anberaumten Aufgebotsirrminc [eine Rrrbtc_anzume1den und die Urkunde vorzulegen, widrigensalls die KrastWF» erklärung der Urkunde erfolgen wird.
Waldshut, den 22. Aunust 1882. Der Gerichtsschrcibcr dcs GJLZßiwrzogl. Amtsgerirbts:
Trön c.
[38158]
Aufgebot._ Die unbcrrbelickxir Henriette Schulz in Srblammiack bat das Anfgebot des auf ibrcn Namen ausciestrliten, ibr angeblich am 4. März 1882 beim Brande des Wobnbauscs ibrrs Bruders, dcs Päcbicrs Heinrich S11111lz in Srblammsack ver- nichteten K'nsicnbucbs Nr. 45380 der städtiscbcn Sparka'ie zu Elbing, über noch 103,95 “14 lautend, beantragt. Der Inhaber dcr Urkunde wird aufar- fordert, spätestens in dem auf den 11. No- vcmber1882, Vormittags 11 Uhr, vrxr dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aumebots- termine seine Rechte anzumcldcn und die Urkunde vvrzulegcn, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urknnderrfolgcn wird. Elbing, dcn 28.A11gust 1882. Königlirkcs Amtsgericht.
[38104]
In Sachen, „betreffend, die Zwangsvcrsteinkrnng dcs zum Nacblanc des warland Kaufmanns Friedrich Fehrmann von bier aebörigen, zu Warnemünde im ?. Quartier 8111) Nr. 25 bclegcncn Grundstücks findet in der Vogtei zu Warnemünde ein erster Verkaufsterrnin am 15. November d. J., Vor- mittags 111 Uhr, sorrie cin Ucberbotsiermin am 9. Dezember v. I., Vormittags 11 Uhr, statt. Termin zur Anmeldung aller dinglichen Ansprüche an das acdacbtc Grundstück am 15. November 11. I.. Vormittags 11 Uhr, ebenfalls in dcr Boatci zu Warnemunde. _
Rostock. den 31. August 1882.
Großbcrzoglicbcs Amtsgericht. Zur Beglaubiguna: (?. Blanck, A.-G.-Aktu.1r.
[38101] Bekanntmaämng. (Annemarbc)
Gesetzlicher Vorschrift gemäß wird andurcb ver- öffentlicht, daß Pbilivv Lorenz Frick, Schuster von „ Landau, „1. Zt. in Trier in Konrttton, welcher bei dem Kgl. Landgerichte dabier gegen den nacbgenannten Johann Frick, Arbeiter ron Landau, das Abwesen- beitövcrfabrcn betreibt, durcb Gerichtsbescbluß, vom 23. August lf. Irs. zu dem (ontradiktoriicb m1i der Kgl. Staatsanwaltscbaft zu fubrcndcn Zeugenbewcise darüber u elassen wurde,
„daß Zobann Frick, Arbeiter gcboren uLandau am 2. Dezember 1825, So 11 der da elbst ver- lebten Eheleute Johann Conrad Fri , Frucht- messer, und Mann Magdalena Gautscb, früher in Landau wohnhaft gewesen, seit dem Jahre 1849 unbekannt wo abwesend ift obne daß er vor [einem Weaimnge eine Voilmacbt dinter- [affen oißeart seit d eser Zeit Nachrichten von sich neae .'
Lau)“ i. d. Pfalz, den 31. August 1882.
.Bei Beurlaubung des K. 1. StaatsanwalteU
M ob r , K. 11. Staatsanwalt.
ülier aut Graefcnbain und der Gerichte-