1882 / 265 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 10 Nov 1882 18:00:01 GMT) scan diff

Iom'ualen immer mehr ausrbwillt, ist das neue Unternehmen, welches feinen Abonnenten uur e_ine woblge ubiete AWM! alles Wiffms- und Mittheilenkwettben uber die , :biedenen politischen Strömun-

neuen Erscheinungen der Literatur. der Kunst, der Wissen-

chaft, über yeue Erfindungen, Entdeckungen. ferner mili-

tärische, landwtribsibafllicbe, geographische, statistische 2c. Mit- theilungen aus dem In- und Auölande bietet, wobl dazu angetban, fich, einen weiten Abonnentenkreis zu ewinnen. De_bißber erschienenen Numnzern des nach dem Muster ewäbrter ähnlicher englischer Wochenschnften eingerichteten Blattes ballen das, Was izn Prospekt versprocheq wurde und bieten eine reiche Fülle des manmgfaltigstcn, dcm verschiedenartigsten Interesse der Leser ent egen- kommendm Inhalis. Vor Allem aber wird das Blatt si die (Genugtbuung Derxenigen gewinnen, welche dem polijischen Partei- bader abhqld sind und in objektiver Ruhe die Zeitfragen in ver- schiedenscittger Beleuchtung an ihrem Auge vorüberzieben [affen wollen, ohne von rornbcrein zur arteinabme gezwungen zu sein. _ Da? .Eckw' erscheint an jedem reitage in einer Stärke von 32 Folwfeiten, auf gutem Papier, beschnitten und elegant mit Draht ge- eftxt, so daß man des lästigen Aufschneidens überboben ist. Der Preis beträgt viericljäbrliib 2 „46 50 H, mit Kreuzband-Versendung nacb außerhalb 4 «44

_ Heymanns Terminkalender für die Iuftizbeamien in Preußen, Mecklenburg. den Thüringischen Staaten, Braunschweig, Waldeck, Lippe und den ansastädten auf das Jahr 1883 ist soeben

. er1chienen. Derselbe ent ält außer einem Kalendarium ein nach amt- lichen Quellen bearbeitetcs voUständiges Verzeickmiß der Justizbeamten der _genannten Siaaien. sowie sämmtlicber RschtSanwalte, Notare und Gerichtsvoüzicber im Deufsckzen Reiche, nebst verschiedenen, den prak- ttschen Dienst erleichternden Beilagen. Der Kalender erfreut sick) während des langen Zeitraumes von fünfundvierzig Jahren der an- dauerxiden Guwst des juristischen Publikums. Ursprünglich nur fiir preußrLäyeJustrzbeamic bestimmt, ist derselbe seit mehreren Jahren auch fur die Zustrzbeamten anderer deutschen Bundesstaaten eingerichtet. Auf den Einband ist besondere Sorgfalt verwandt. Der Preis des Kalenders beträgt 3 „46, mit Papier durcbscbosien 3,50 „M

_ Unter dem Titel „1311111001608 0811101108- _ k1'116010g1011 quiuta, Satawgus RFKU. (18 18. 111111'811'10 011010111113 (16 Huäwix' 110881141131 9, 1110111011 (Zayiérs); gupy1ém€nd (16 1108 08T8-10JUS5 KLU., 11117111, FFF]. 811 11212117. sta.“ bat die Buchhandlung von Ludw. Rosenthal in München vor Kurzem wiederum eine reichhaliigd katholisÖ-tbeologische Bibliothek oder ein Verzeichniß von 2131 Sgdrrften theils zur katholischen Theologie, theils zur Scholastik als. Erganzung zu ihren 4 Katalogen 22, 28, 31 und 34, die unter gle'iche'm Titel erschienen und gleichen Inhalts Waren, veröffentlicht. Die, im vorstehenden Kajaloge 35 aufgeführten Schriften smd in lateinischer, ria1icnrfchrr, ,fra'nzösischer, spanischer, englischer, einige (Bibeln) in bebraischer, grrrcbrscdcr, arabischer, chaldäischer, armenischer, indischer Spracbe; abgefaßt, datiren aus dem 15., 16., 17. und 18.Jak)rl)und§rt, smd fast sammilich mehr „oder wenigrr selten und des verschiedrnariigsten Inhalts. Dieselben aebörcn 156116 drr kaibolisckwn Theologie an und enthalten Aus oben der Bibel i11“versck)iedenen Sprachen, de6 Neuen TZstamcnts, der vangelien Und der: Psalmen, nebst ver- sch_1edenen Erlauterungsscdriften, die BMW und Bullen verschiedener Papste, die 41:43. Zauatorum, das 1311112110111 Romanum, Schriften uber Konzilien, insbesondere iibcr das Tridentincr, die Schriften ver- schiedener katholischer Theologen, sowic Schriften über dieselbcn und vie1c Werke zur katholisäxcn Dogmatik des verschiedensten Inbalts; theils bejreffcn sie die Scholastiker und andere Pbiloso [)en (Aristo- teles, Baro, Boctbius, Bonaventura, DeHcartes, Dans cotus, Lom- baxdus, Tbomas voquuino u. s. w.) und deren Schriften; ibeils beziehen sie sich gar nicht aui Religion oder Philosophie, sondern find mzr „aufgenommen als Schnften berühmter Katholiken. So finden ww ron dym Kataioge u. (1. Schriften, betreffend Karl den Großen, Maximilian ]„ Karl 17. und andere errscher, die Zaripdoras bisw- rias 1337535610116 und andere bistoris e Werke, die keine Beziehung zur Tbeologtx haben. Dem gelehrten Theologen dürfte der vorstehende Katalog erwunscbt sein.

St. Petersburg 8, November. (St. Pet. Ztg.) Der Plan zum, Bau der Éxihnekircbe ist je t definitiv außgewäblt und „genehmigt Worden. Die Wahl hat den ntwurf eincs jungen Architekten geiroffen, welcher vor einigen Jahren die neue Kirche im Sergiqskloster cm der Oranienbaumer Bahn gebaut hat. Der Name des Siegers 111 Alfred Parland. Sein Eniwurf ist streng im Styl der Zaren des 11711. Jahrhunderts gehalten.

, Land: und Forftlvirthschaft.

_ Jm Regrrrungsbezirk Schleswig kann die Ernte im Allge- meinen als cmc gute Mijtclcrntc bezcichnci werden und gkbt zum Theil wohl noch qbcr eine solche hinaus. Der Roggen licferte sebr viel Stroh, abcr tm Verbältnif; zu den großen Acbrcn nicht immer entsprccbcndcn Körnercrtraa; diejer ist jedoch von besonderer Güte und Schwere). Auchdie Wcizcircrntc ist im Allgemeinen cine autc, wenngleich die Nachrichten nicht so gleichmäßig bcfriedigcnd wir beim Roggen lauten. Dc'r f'rüb eingetretene Rost hat wenig acscl'adct. Drin Sommerkorn ist in Folge des nnbaltcndcn Regenwetterö cin Schade mx Stroh und Körnern erwachsen. Hafer und Gerste lirfcrn irdydrm cinen rcicbxn Ertrag, so daß das Gesammtresultat aucb bci beidrn Korncrnten uber eine Mittelcrntc binauSacben dürfte, Ebenso geben Erbmi und Buchweizen im Ganzen gute Erträge. Die Ernte der Oclsaalxn [)(-tin dcn Marschen durchweg nicbt befriedigt. Am wenmstcn gunstig ist dcr Auéfall dcr Ernte an Kartoffeln. Unter kcnsxldcri ist_die F0111n1ß stark verbreitet, und sind auch die Knollen rrrbqltmßnzafiig klein; Die Nacbumbd von den Wiesen wird all- acme1n_acrudmt. Tir _Audficbirn auf [“oben Ertrag und gute Qualitat findindcf; vchwck) durch die Nässe im August gestört worden.

' __ Trmxunastcrwabnien Werke: Dicforstlicdcn Vcrbält- nisic *Prenßfens. von Otto von „Hach, Wirklicbcr Ober-Land- forstmcisicr. Zweite Auslage, bearbeitet:" nacb amtlichen Materia- liey von K. Donner, Tbcr-Forstmcistcr," cntncbmcn wir folgende Mittheilungen: Von dcr (Gcmrnmlsläcic dcr rrcnßiscbcn Monarchie nabuxn nm Sei'lusic dcs Jabrio 1881 die Walruugcn iusammcn 8124521 11a __ 23,33 % dcr Totalsiäcbc .'in, (5,5 ist criäutcrnd zu bemerken, daß kirrbci ald Waiksläa'c ,:rrcci'nci sind alle Grundstücke, dercn baurtsarblicbstc Bémrxxuna in dir Holzzucbt besteht. d, [*. dic .Holzun_c:cn' nn Sinne _dcd Gruudstcucr cjcxxrd vom 21. Mai 1861, deficn cmscblagrndc Bestimmungen aucb ?ür dic(Urmidstcuct-Rcscluna in den rcvcxi Provin rn zum Anhalt ackicnt haben. Die von den Waldungen cm cscblo enen Straßen. Gcwäsicr, nicht mit Holz [*c- wach1cncn Teri rücdc, mna, kleinen Ack», Wicsc- und Weideflächen, welche man ionst wo 1 zu dcm Jvtstarcalc. d. b. zu den von der Forstverwaltuna bewixtbscbafieten (äirundstückcn rechnet, sind daher untcr xiigcr Waldfiarbc nicht (inbegriffen. Das Vcrbältniß der Waldslawc zur ncsammtcn Landckfiäckc i'cn Prci-Ücn mit 23,33% bleibt gcgen dcn Prozcnisay für das Deuticke Rcicb mit 25,690/0 um ctwao zurück. Auch dir arösmcn deutschen Staaken babcn ein höheres Bm'alkunnk-rrozcnt: Baden .: 37,559/o. Württembcrg : 33,77 %. Badem : 32,98 %, Hcsicn = 31,25 %. Eliaß-Loibrinaen : 30,59 %. Sachscn = 27,74%. DaMcn sind gerin et bcwaldei MccklenkuZ ' Strcliv mit 19,74 %, ccklrnbutn * S wcrin mit 16,82%, ldrndurg mit 8,7 %. Wesentlich entscheidend ist dabei die g§_irgige Lage der starker bewaldeten Ländcr. _Von anderen turoraiicbtn Staaten wird die Waldstäcde angegeben fur: Schweden - 39,5%, das europäische Rußland : 39.2 %, OtfitrreiÖ obne Ungarn 30,5 %, Norwegen = 31,1% Ungarn : 268"/ Jialim _ 22.9 %, die Sedweiz =: 19,1 "%, umänitn = 16%, ,Frankreich = 15,89/ Belgien = 15,1 %. Gticcbmland = 10,4 9/ Spanim := 9%, 0Holland - 6,8 %, Dänemark : 4,6 %. Gro britannien UU Irland = 3.2 %. DvnbiÖnittliÖ nimmt in Preußen das Ackerland etwas mehr alt die de lte [äche m Waldlandck. dae Wikim- land etwa 0,4 % del Waldlan 11. Dies anäliniß ist im Ganzen al] günstigubmiibnm. Fiir die ganze Monarchie, mit Aus (blaß von Hobenzeüemifi anzunehmen, das; der Vcrmindmmg drt ldfläcbe eine doppelt io starke Vermehrung der Ackerfläche gegenübersteht, und

die Verminderung kek Waldes im thrbsämitt ädtlicb etwa

1:- in den alten Provinzen, die Vermehrung ädrlicd etwa

935 114 in den neuen vinzen betragen hat. Im Ganzen ergiebt ub eine Verminderun kee: Waldfläche um 1,28%. _ Von der e- ammteu Waldfläche ommen durchschnittlich auf den Kopf der e- völkerung (nacb der ("1 lung vom 1. Dezember 1880 Zu 27 279 111 Seelen ermittelt) 0, 113. In den einzelnen Reg erungsbezirken I'Öwankt diese Yer zwischen 0,61511-(Frankfurta. O.) und 0,063 113 Düsseldorf). Durchschnittssaß in Preußen von 0,298 113 pro Kopf ist niedriger als in Württemberg (0,304). Baden (0,352), Mecklenburg-Sibwerin (0,388), Bayern (0,473), Mecklenburq-Streliv (0,577), und_ höher als in Oldenburg (0,163), Heffen-Darxnstadt 0,256), Sacbjen (0,140'). Der Holzrvertb beträgt durchschnittlich pro Kopf 1,47 .“, am böch ten auf 3,35 .“ im Regierungsbezirk Caffel und am niedrigsten auf 0,48 „44 im Regierungsbezirk Danzig. _ Was die Vertbeilun des Waldareals auf den Besitz des Staates, der Gemeinden, In titute, Genossenschaften und Privatpersonen be- trifft, so sind, ab eseben,_von den Hobenzollernschen Landen, in denen gar keine Staats orsten vorhanden sind, sondern die Waldungen mit 51,6 % den Gemeinden, mit 1,3% den Instituten aebören und fich mit 47,1% anf den Basis des Hobenonernicbc-n Fürstenhauses und von Privaten vertheilen,' von der Waldfläche reußens: 29,4 % im Besitze des Staates als StaatSdomänenvermögen. 11,9 % der Gemeinden, 1,5 % im Vefiße von Stiftungen, 2,1 % vori Genossen- schaften, 55,10/0 von Privaten. _ Die Standortsverbaltniffe der preußischen Waldun en durchlaufen die mannigfaltigften Verschieden- beiten, wie solche ?cbon a:;s der geographischen Lage1des Hauptkom- lexes zwischen 490 7“ und 550 54“ nördlicher „Breite und 230 32“ is 400 33“ östlicher Länge folgt. Während in den Provinzen Ost- und Westyreußen, Posen. Pommern, Brandenburg und Schleswig- Holstem die Lage der Waldungen überwiegend eben oder hügelig ist, 11611? sicb dieselbe in Schlesien und Sachsen ziemlich zu gleichen Theilen als eben oder hügelig und gebirgi dar; in West- falen und der Rheinprovinz ist die Ge irgslage für die Waldungen vorherrschend. Dasselbe gilt von der Provinz Hessen- Ngffau und von dem kleineren südkicben Tbeile dcr ProvinzHannover, wahrend der größere nördliciye Theil überwiegend eben ist. Die Grenze des Baumwucbses steigt bis zu 1060 bis 1070 111 im Harze, bis zu 1190 111 in Schlesien. Jenseits dieser Grenze beginnt die Knieholz-Region, _ Die gesammte Jahresproduktion der preußischen Monarchie an Holz berechet (ick) auf durchschnittlich 3,01 km Holz- maffe Pro Hektar oder auf einen Gesammiertrag von ca. 24483602 km, 1). i. für den Kopf der Bevölkerung durchschnitilick) auf 0,898 1111. Von jener Gesammtproduktion find auf das Derbbolz ung7€iäbr 70% =171385211111, auf das Stock- und Reiserbolz 30 %: 3450811111 zu rechnen, und von jener Derbbolzmaffe können etWa 28 % oder 4798 786 1111 als Nquolzertrag angenommrn werden. _ Zur Berechnung des jährlichen Geldertrages der gesammten Waid- fläcbe fehlt es an einer sicheren Grundlage. Nimmt man den Ertrag der Staatswaldungen zum Anhalt und reduzirt die Bruiioeinnabme pro Hektar der nußbaren Fläche von 21,11 „46 pro 1880/81 nach dem Verhältnisse der Ertragsfäbigkeit der Staatswaldungen mit 3,34 km pro Hektar zu derjenigen dcr Gesammtwaldfläcbe mit 3,01 km pro Hektar auf 19,0243 „44, so ergiebt fick) für 8 124 521 119. ein Brutto- ertrag von 154 563 325 „44 Die Nettorente würde sich, nach gleichen Grundsätzen berechnet, auf 70 801951 „% steuert. Selbstverständlich kann "ein'e derariige summariscbe Berechnung nur: auf annähernde Richtigkeit Anspruch machen. Wabrscheinlick) bleibt in Wirklichkeit der Bruttoertrag gegen obige 154563 325 „44 etwas zurück. Der Nrtioertrag wird aber erheblich größer als 70801951 «14 anzunehmen sein, denn eine namhafte Zahl von Außgabeu dcr Staatsforstverwal- tung kornmt für die Privatwaldbefißer ganz oder doch zum bedeutenden Theile rn WegfaÜ. Ein fernerer Maßstab für den Geldertrag ist in der Grundsteuerscbäßung zu finden. Der Grundstruerreinertcag dcr prxußi chen Forsten mit Ausschluß derjenigen von HobenzoÜern ist ge- scbakßx zu 40 577 192 „46 Bei Yämmtlickoen Kulturarten find aber die wir lichen Ertrage erheblich er, als die eingeschätzten. Von _dem gesammten Grundsteuerreinertrage aller ertragßfäbigen Liegenschaften unt Auslxäyluß der Baustellen und Hofräume von 449 113 353 “44 excl. ? enzollern kommen auf den Wald nur 9,03 %, obwohl die Wald ache'23,33 % der Gefammtfläche umfaßt. Jm Verhältnisse zum Ackerremertrage von 311056 031 „44 stellt sicb der Waldreinertrag auf 13,04 l)/0.'I-i')er Grundsteuerrcinertrag pro Hektar ist für den Wald- boden der'ganzen Monarchie im Durchschnitt geschätzt auf 4,95 „44 Am „niedrigsten steht er in Cöslin (1,7 26.), Danzig (1,83 „M) und Marienwerder (1,84 „M), was durch die acringcn ?olzprcise (116 Folge duxmcr Bevölkerung bei wenig entwickelter J'ndutrie und durch die maßicie Ertragsfäbigkcit des Bodens bedingt wird. Am börbstcn sind die Waldungen eingesckiätzt in Schleswinolstcin mit 11,83 „44 pro Hek'xar. wofür der verhältnißmäßig Jute Holzboden bci hoben Holz- preijen bestimmend gewesen ist. Der durcbscbnililicbe Grundsteuer- _rcmcrtraq dcs Waldbodens von 4,9584 pro Hektar beträgt von dcm- 1cnigcn _pro HeZiar der Gcsammifiäcbc mit 12,95 „44 ca. 38%. Am ungunstrgsten fur den Wald ist dicses Verhältnis; für Danzig mii mzr 19,2%, Das Vcrbältni dcs duribsci'nittliäxen Grundsteuer- xemcrtragcs_ pro Hrktar Waldwdrn zu dcmjcniacn per Hektar Acker itrUt sicb fur die ganze Monarchie auf 27,1 : 100 «16 Die Staats- forstsn Prru rns, d. b. dasjcniae Areal, welches zum Domänen- Grundctgcni um des Staats acbörend und sowolyl frincr Substanz wie fernem Ertragc nach nur den allgemeinen Staaiözwcckcn dicnstbar von der DomanialForstverwaltung verwaltet wird (auf dein Etat dcr Forstverwal- tunn steht), bilden ein sehr wesentliches Vcrmöacnsob'ekt des Staates. Indem fie zu dczr ,Staaiddomäncn' gehören, tbcilcn ic dercn rccdtlicbe Natur und Bestimmung. Sämmtlickoc Domänen in Preußen sind zum (Fiaxrxtbume des Staats gehörende wahre Staatsaütcr, dercn „aus- schließende Bcnnkuna durch das Oberhaupt dcs Siaaw' in dem Ge- 1evc vom 17. J1nuar 1820 “cabin geordnet worden ist, daß die Ver- watung dcn Staaidbcbördcn übrrtracxn, dem Staatkobcrbanpte dic firiric Summe yon 23 Y_liillioncn balcrn, einschließlich 548 240 “Tl'alcr Gold, alxo 7719 296 .“, aud dcn i_äbrlicbcn Rcvcnücn vor- behalten, ixn [iibrigen aber der (Ertrag zur Bestreitung der allgemeinen Staatsbcdurfmffe brstimmt und insbesondere zur erzinsuna nnd !1_lgung der StaaiNcbnldcn, glcicb dcr gesammten Substani der Do- mancn mit verpfändet wurdc. Zoner dem “.“andcöbcrrn (Kronsidci- cornmißfrndb) vcrbcbaltcncn Summe jährlicher Toniäncnrchnücn von 7719926 .“ ist srätcr durcb Gesu; vom 30. Akri! 1859 eine Rente von 1500000 .“ als Erhöhung der Krcnkctation hinzune- trcxcn und nach kcm Geseke vom 27. Januar 1868 eine writcrc Summe von 3000000 „44 Das Grundcigcntbum, welches dcm Landesherrn odcr [cincr Familie ciacntbümlikb acbört und, unter dcr Bezeicbxiung Krondcmäncn, Schatuuaütcr. Haudfidrikvnnnißgütcr kegriffc'n, nicht "9". Staatsbcbördcn, sondern von drr „Hofkammer dcr Königlicbcn Familtcnaütcr' oder ein eine, im Privatdienst der Brühe: (lebenden Personen vcrwaltct wird, iii von den Staatsdomäncn streng acwndrrt. Die unter Verwaltung dcr Hofkammer siedenden Forsten umfascn ca. 69 356 114 in 14 Obrrför iercicn getbcilt. _ Det Do- manialbesiß ch Staats gehört theils zum Ressort dcr Domäncnvct- waltung im cnacrcn Sinne, theils zum Ressort der Staatssorstver- waltung. Bci _ der Domäncnvcnvaltunn im engeren Sinne bildet die (tneiubictcndc) Verpachtung, bei dcr Forstverwal- tung die Selbstbewittbicbaftung die Regel. Bei der Forst- verwaliung hat im Jahre 1880/81 betragen: die Ift- einna?me 53 499 874 „44, die I tau4aakc 29 156 503 .it, der Ueber Ens; mithin 24 643 371 .“ rden hiervon die einmaliam und außerordentlicbrn Aue-aaben ab nogcn mit 2075 863 „44, so rrdmirt sicb dcr Uebetstduß auf 2256 508 .“ _ In neuerer Zeit ist mmm; in das Budget eine Summe von 1050011) „44 aufgenommen worden, um den Ankauf nicht nur [Ttifet Enclavtn in noch erwei- tertem Maße zu i'ctteiben, sondem an 111 Tknterefie der allgemeinen Landekwob! abr! und der Erhöhung des Nat onalvermdgenk umfang- reichere dwastirte Privatsorsinvicte ond vctödctc Ländereien, deren Wiederkultur und Auf orftung aber, so lange sie im Privatbesi bleiben, niwt zu hoffen st, in den Staatsforsibesiv übcnu übten un denselben überhaupt zu erweitern. Im Jahre 1882/83 stellt das B “3“ eine weitere Summe von 950000 .“ zu dem angegebenen Fw! ! sur Verfiigung. Während der Jahre 1856 bis 18W/81 nd durcb Ankauf von Forfißäcben erworben 4058) da,

durcb Verkauf in AFZang gekommen 16 601 ha. Der Ueberschuß der angekauften Fläche ' er die verkaufte beträgt demnach 23 97 11-

Dabei sind indessen für die Zeit von 1856/65 die neuen Provinzen."

nicht mit berü ebtigt. _ Nach den auf den Forstvermeffungswerken beruhenden ä nangabm des Jorstetats pro 1882/83 (Arealzustand des 1. Apri 1881) erstreckt si die Staatsforstoerwaltung gegen- wärtig auf ein Areal von 2 649 892 113 incl 6825 ha, solcher Flachen, die sich im gemeinfchaftlicben Besiye des Staates und von Gemeinden oder Privatpersonen befinden. Von der Gesammifläche sind a. zur olzzucht bestimmt 2374 039 118, b. nicht zur Holzzucht bestimmt 75 853 da.. Im Jahre 1830 betrug der Flächeninhalt der Staatsforsten im Ganzen 2 140 630 im, in 1867 (ohne den StaatSwald der neuen Provinzen) 2053 163 ha, also 1867 weniger 87 467 1111. Diese Gesammtverminderung ist großen- tbeils auf lachenabtretung zur Ablösung von Waldservituten zu rechnen. _ as die Vertheilung der Staatsforsten auf die ver- schiedenen Waldarten betrifft, so Werden zur Zeit bewirtbschafiet: 96,1% als Hochwald, 1,1% als Mittelwald, 2,3% als Plentxr- rvald und 2,3% als Niederwald und zwar 0,6% als Eichenfchab Wald und 0,1% als Weidenbeeaer und nacb den dominirenden Holz- arten vertbeilt fich die Hochwaldfläche der Staatswrften mit 1 407 805 118. auf Kiefern (61,7%), 387 179 119. auf Buchen (17,0%2, 274416 119. auTEFichten (12,0%), 126 173 113. auf Eichen (5,5 % , 86 582 bo. auf rlen und Birken (3,8 %). Außerdem kommen 53 7741111. auf Nrederroald, 26 349119. auf Mitielwald und 11 763 118. auf PlenterWald. Das YlierSklaffenderbäityiß in den Hochrvaldungen der Staatsforsten hqi sich durch die [eit'emer langen Reihe von Jahren, namentlich sert dem Jahre 1836 in Folge der damals zur Geltung gelangten BetriebZregulirungSgrundsäHe „sebr konservativ geführten Wirtbschaft günstig gestaltet. Es sind namlich von der gesammten Hochwald- fläche 12,0 % Bestände über 100 Jahr, 13 % von 80 bis 100 Jahren, 15,0 % von 61 bis 80 Jahren, 18% von 41 bis 60 Jahren, 20 % von 21 bis 40 Jahren, 20,0 % von 1 bis 20 Jahren und 2,0 % kahle Séblagfläcben, Blößen und Räumden. Es entspricht dieses Alters- klaffenVerhältniß nahezu cinem 100jäbrigen Umtriebe. Gewerbe und Handel. Antiverpen, 9. November. (W. T. B.) Woklauktion. 2152 B. Montevideo-Woilen angeboten, davon 1447 B. verkauft.

Preise fest. Verkehrs=Anstaltem

Auf den Linien der Großen Berkiner und der Großen Internationalen Pferdeeisenbabti-Aktien-Gesellfchaft sind im Oktober 1882 5076 630 Personen befördert und dafür 648 241 „(ck odrr durchschnittlich pro Tag 20 911,01 „W von beiden Geseüschasten eingenommen Wordcn. Die Einnabme im Oktober 1881 belief sich auf 586 681 „M oder durchschnittlich pro Tag 18925 „44

Triest, 9. November. (W. T. B.) Der Lloyddampfer .Vesta“ rst beute Nachmittag aus Konstantinopel bier eingetroffen.

Berlin, 10. November 1882.

Der Staatssekretär 1)r. Stephan inspizirte gestern die Neubauten fiir die Kaiserliche Ober-Postdireklion, das Hof- Vostamt Und das Postfxxhramt hierselbst in der Königs-, Spandauer: und Oranienburgerstraße und begab sich alsdann zur Reichsdruckerei, um die dortneu errichteten und unter die Leitung des Professor Röse gesellten Ateliers für Chalkographie und Heliogravüre einer eingehenden Besichtigung zu unterwerfen.

Marseille, 9. November. (W. T. B.) Nach aus Algier bier eingegangenen Nachrichten eiitgleiste am 8. d. auf dem oft- algerischen Eiscnbabnzweige unweit Bordj-Bou-Arrcridj ein L a st zu I , auf Welchem fich 50 Arbeiter befanden. Der Zug stieß mit der größten Fabrgescbwindiakeit bei dem Pasfiren cines Kreuzweges auf starke Eiscnstücke und stürzte über die Böschung. Sämmtlicbe Wagen

wurden über einander gewvrfen, 11 Personen getödtet und 39 schwer verwundet.

National-Tbcater. Morgen, Sonnabend, werden die „sieben Zwerge“ mit den Schauspielern des National-Thcaters zu- sammenwirken. Zur Aufführung gelangt die altbewährte Zauber offe von Jol).Ncstrov ,Lumpqcivaaabundus“. Jstdas Zwerggatspiel chon an und fiir sich höchst original], so wird diese Originalität durch die cigentbümlrcbc Beseyung noch vermehrt. Das .liedcrlicbe Kleeblatt“ wird 0011 3 Zwergen dargestellt, der Schuster von Hrn. Job. Wolff, der Tischler von Hrn. Hiebler und der Schneider von Frl. Mahr; dagegen wird Hr. Ebert wieder eine Datncnrollc, die Fee Brillantine spielen. Die ubrigen Zwerge sind in Episoden bcschäftigt.

C o ncertbg us. Auf dem Programm des morgigen Symphonic- Conccrts steht die 4. Symphonie in 1)-111011 von Schumann.

Literarische Neuigkeiten und periodischcSchriften.

Dcr Arbeiterfrcund. Viertcsund fünftes Heft. _ Inhalt: Abhandlungen: Woblfabrtsdcsirebun en und acmeinnüyigcEinrichtungen in SckolcSwia-Holstcin. Von 1)k. *ictor Böbmcrt. _ Zur Frage der Arbcitervcrfickzcrnna. _ Das Jubiläum zu Spindlrrsfcld. _ Die Stadt Paris und die Frage der Gewinnkctbeilimmg. _ Das Samariter- wcscn im Dienste des Arbciicrwoblö. Von P. Chr. Hanscn. _ Gründer Kindersckzuvvcreine! _ 21100 für Falliücbtige. _ Dic (Ueburts- und Stcrblicbkciwvcrbältniffc in den größeren deutschen Städten während des Iabrcö 1881. Von 111'. mot]. Artbue (Heißler. - Inner.“ Annelcacnbcitcn dcs (Untralvcrcins. _ Monatvcbronii' über die Monate Juli, August und Sci'icmi'cr 1882.

DeutscbeLa_ndwirtbicbaftlicbePrcssc.Nr.88._Inhalt: Dic preußischen (Hcfcßc, betreffend (Henni"bcitk-lbcilung, Servitut- ablösuna und Grundst11(141usamnicnlcauna. ivst-matiscb cordnct und vraktiscb crläutcrtxvon Eugen Schneider. Mitalicd des brr-Landeö- kuliur cricbto in Berlin. Vcidrcckzcn von R. (Hlaycl, Präsident des Ober“.andcsknlturgcricbw. _ Jeuillcion. ilcicr ciniac kleinr, aber 1näch*tiac Feinde unserer Kulturfcldcr. Von (55. W. Rbcinöberg. _ Zaudwirtbstbast. Wirtbicbxiitddlaudcrcicn für Landwiribsfraucn. ' uf eigene Erfahrung bc rundet. _ Wiffcnscbast und (Finviric in der_Mastuna in Druiscb and und (ingland. Von H. von Liebig- Munrben. _ (kortexrondcnzen. Aus der Provinz Sachsen. Caffe]. Sagan. _ Person_alicr_1. _ Literatur. _ Fischcrci. _ Patcntlistr. _ Rundmau _ Mittbrtlun m_dcr Prüfitngkstation fur landwirib- sebaftlirbc Maschinen und cratbc in Halle a. S. _ Jagd. _ Land- wirtbscbnftltcbc Lehranstalten. _Mic-ccllcn. _ Svrcrbsaal. _ Handel

und Verkehr. 15. Heft. _ Inhalt: Die At eniinischc Re-

Weltvost. publik ale Auswanderunasxiel. Von (Fb, Nuiicr. _ . uf dtn öbcn ord-

dcd . imalava. _ Tic Vctbtcitunaßaebicte der chscbrcckcn in amc 1.1,„1. Von J. F. Balmer. _ Das argentinische Territorium der menen. Nach den Vricfcn von Alejo Pevret. ]. _ Bra- ilianiscbe Sxdaitcnbildcr. Einblicke einer deutschen Frau. 2. Von .Engcll-Guniber. _ Kreuz und aucr durcb Nordamerika. Aus dem Tagebuxbe cines Handwerkers. 7. Sich Tage und fünf Nächte in den Prarien Montanav. (Forts.) Von Carl 3111. _ Lose Blätter aus Chile. 2. Von Graalo und ngstmbnw _ Literarisches. Vespmb. von MM" Vr. imbaum. _ Allerlei Ausschnitte aus unserm dcutscben u etsetiicbcn Touscb-Blättetn. _ Echo aus allen

Welttbcilen. _ Briefkasten. _ Iquttation: Cin Feueranbetet nach Wcrciebaain.

Redacteur: Riedel. Verlag der Expedition (Kessel). Dark: W. Cloner. Drei Beilagen (akscblktklkb Börsen-BMage).

Berlin:

Erste B

eilage

zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-AnzeigerJ

Berlin, Freitag, den 10. November

M 265.

M ck :" : r ate für den Deutschen Reichs- und Königl. Preuß. Staats-Anzeiger und das Central-Handcls- register nimmt an: die Königlickxe Expedition

des Beutsthen Reiths-aneigers und Königin!) Preußisrhrn Staatx-aneigers: Berlin ZW., Wilhelm-Straße Nr. 32.

1. Steckbriefe nue] UntersuobnnJI-Zaoben.

2. Zadbaamtionau, Qufgeboro, sorlaäaugsw u. äerZi.

3. 7011161118, ?srpaobbuogsu, Submissionen aw.

4. ?erldoauvg, Jmorriaatiou, Zinszahlung u. 8. s. 7011 6661161101180 kayisrdu.

1ZZ2.

Deffentlichev Anzeiger.

5. [UÜUIBÜSUQ 1648111188011101143, Fabriken uncl ÜWZZUQUÜS].

6. ?ersobisäsuo Zekauubmaebangsn.

7. diretarisobo Quseigau. !

8. “kbaavsr-Qnseigsu. ck 111 (161'1351'8811-

9. kamjljsu-Uaabridbieu. 118111138.

U rate nehmen an: die Annoncen-Expeditionen des

„Invalidendank“, Rudolf Moffe, Haasenstein & Vogler, G. L. Danke & Co., Büttner & Winter, sowie alle übrigen größeren

E. Schlotie,

Annoncen - Bureaux. V

Steckbriefe und Untersuchungs =Sachen.

Steckbrief. Gegen den unten beschriebenen Lehrling Theodor Gustav Hermann Ludwig, am 28. Dezember 1863 in Berlin geboren, Welcher fiüchiig ist, ist die Untersuchungshaft Wegen drm- gendcn Verdachts der Unterschlagung Von 150 „46 111 36118 83. (1. 3002. 82. .1. 1118. 105. 82. ver- :bängt. Es wird ersucht, denselben zu verbajten und in das Uniersucbungögefängniß zu Berlin, Alt- Moabit 11/12 UN„ abzuliefern. Berlin, „Wi- Moabit 11/12 RUM den 7. November 1882. Konig- liches Amtßgerickyt 1., 21511). 83. Vesckjreibung: Akier 18 Jahre, Größe 5“ 4“, Haare braun, Stirn “boch, Augen braun, Nase dick, Mund klein, Gesicht :oval, Gesichtsfarbe blaß, Syrachedeutsch. Beson- dere Kennzeichen: schmier Blick.

Steckbrief. Gegen den unten besébriebenrn Maler Max Bernhard Kroé, welcher flüchtig ist, ist die Untersuckoungsbafi rveaen schweren Diebstahls in den Akten 11. 11, 1. 936. 82 verhängt. Es wrrd ersucht, denselben zu verhaften und in das Untersuchungs- aefängniß zu Alt-Moabit 11/ 12, abzuliefern. Berlin, *All-Moabit Nr. 11/12 (RW,), den 8. Nobewber 1882. Der Uniersucbungßrichter bei dem Königlichen "Landgerichte 1. Jobi. Beschreibung: 2111er 33 Jahre, geb.7./5.j49 zu Erfurt, Größe 168 0,111, Statur kräftig, Haare blond, Augenbrauen blozid, 52111an "blau, Nase gewöhnlich, Mund gewbbnlrch, Jaime voüständig, Kinn oval, Gesicht voll, oval, (Hedchts- farbe gesund, Sprache deutsch. Besondxre Kenn-

eickxen: Scheiteldein dünn behaari; Mitte Brust- Lein und Oberbauch links je einen braunen cherficck.

Steckbrief. Gegen den unten beschriebenen Kaufmann Georg Emil Rosenthal, gxborxn am 7. Febuar 1841 zu Potsdam, welcher fl_u"chirg' ist, soll eine durch vollstreckbares Uribeil dcs KOMJÜÖLU Landgerichts 1. bierselbst vom 14. Zum 1881 m den Akten .). 111. 1). 394 66 1880 resp. wegen Unter- schlagung erkannten Gefängnißstrafe von 9 Monaten voÜstreckt werden. Es _wird ersucht, denjelbexi zu ver- baften und in das nachste Gertchtßgefangnxß_abzu- liefern. Berlin, den 25. Oktober 1882. Kontglrcbe Staatöanwaltschaft beim Landgericht1, „Beschrei- bung: Größe 156 0111, Statur kraftrg, Haare

chwarzbraun, Stirn boch, gerade, Augenbrauen brgun,

uqen braun Nase gebo en, Mund gewöhnlich, Fahne vollständig, Kinn breit, esicbtsbildung voll, Ge ichts- farbe gesund, Sprache deutsch. BxsondereKenn- eichen: Der :c. Rosenthal bat rn der Mitte des

Lacken cinen erbscngroßcn Lebrrflrck, ist fettleibig und hat einen doppelten Leistenbruch.

47659] [ Steckbriefs-Erneuerung. Dcr argen den Re- dacteur der „Berliner Nachrichten“, Emil Eppensiein, geboren am 29. Oktober 1851 zu Alt- Riidniß, Kreis Köniaßbch2 N./M., wegen Preß- vergehens unter dem 23. ovcmber1881 erlassene Steckbrief wird hierdurch crncuert. Berlin,_ de_n 4. November 1882. Königliche StaatöanwalUckIaxt am Landgcricbt 1. Steckbriefs-Crlediguug. Der argen den Stadt- vostboten Johann Friedrich Carl Rieß wegen wiederholter Unterschlagung in amtluiöcr Eigenscdaft empiangcner Gelder in dcn Akten 11. 11, 11. 856. 82 unter dem 16. Oktober 1882 crlaffcne Steckbrief wird zurückgenommen. Berlin, den 7. November 1882. Königlirch Landgericht ]. Dcr Untcrxucbungo- richter. Jobi.

Oeffentliche Ladung. Dcr Wilhelm Hellmann, «cborcn am 22. Juni 1859 zu Osterfeld, zulc :t 11! Dortmund wohnhaft, wird beschuldigt, (116 _5 ebr- pflicbtiacr in dcr Absicdt, sicb dcm Eintritte in den Dienst des siedenden Hccrcs oder der

lotic zu cntzicbcn, obne Erlaubnis: das ck undcogcbict verlassen odcr nacb crrcicbicm militär-

rfiicdiigcn Alter suv außerbalb ch Bundesgebietes

aufgehalten zu baden, Vccgcch gcacn „8. 140 Abs.] Nr, 1 Stk. G. B. Derselbe wird auf den 20. De-

ember 1882. Vormittags 11 Uhr, vor dic Straf- ammcr des Königlichen Landgerichts 111 Dortmund, uncntscdnl- diaicm Audblcibkn wird derselbe auf Grund der nach §. 472 der Straivro eßordmtng von dem König- ectlin hausen übcr die_dcr batsacbcn aus.".ciicll- lt wcrden. Zuglcirb istdurcb Beschluß der Strafkammer des Königlichen Land- gerichts zu Dortmund vom 24. Oktober 1882 aufs Grund des §. 140 Str. (55. B. und des 5. 32. t. O. du im Deut abet mm;: be nd- liäoe emöncu ve] Auge jagten mitbes lag merken bjcrdutcv öffentlich bekannt cmacbt wird, daß VcZZuaunacn

Örmöaen dcr Staaidkai c gcgen-

zur Hauvtrcrbandlung geladen. Bci

lieben Larrdratbkamt u Anklage zu Grunde lcxicndcn tm Erklärunz vcruribc

Str.

belegt worden, was mit dcin Be dcffclben über 1.16 über nichtig sind. 28. Oktober 1882.

[47689]

(U. 2310/22). . Königlicdc Staaiéanwalnrvaft.

___-_ ___-.___ _

Nachstehend verzeichnete Personen werden beschul- dißt, ala Wehrpflichtige in der Abjicbt sich dem Eintritte in den Dienst des stckcndrn Herres oder der Flotte zu entziehen, ohne Erlaubnis; dquundcö- gebiet vcrla en oder nach crrcirbtcm mr_litawüirbo cb außerhalb des Bundckgcbicto anme-

tigen Alter halten zu baden Berg

Dortmund, den

den gegén (. 140 Abs. 1 Nr. 1 St. G. B.

vor die Strafkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Melz- Instizpalast, zur Hauptverhandlung geladen.

Bei unentschuldi iem Ausbleiben Werden dieselben auf Grund der nach §. 472 der Siraiprozeßordnung von der Kreisdirektion Bolcben iiber die der An- klage zu Grunde liegenden Thatsachen ausgesieUten Erklärung Verurtbeilt Werden, nämlick): 1) Peter Schneider, geboren am 14 März 1858 in Eberöweiler, zuletzt in Meß wobnbast, 2) Johann Steinmetz, geboren am 12. Dezember 1859 in Wallerchrn und zulexzi Wohnhaft daselbst, 3) Peter Schneider, geborey am 5. Iu1i 1860 zu Gischingen und zuletzt wvanasi daselbst, 4) eier Depenwüler, geboren am 26. Mai 1860 zu eßdorf und zuießt wohnhaft daselbst, 5) Victor Schmitt, geboren den 1. Februar 1860311 Schwerdorf und zuletzt wobn- baft dasclbst, 6) Vilbois, Jakob, "geboren den 25. Mai 1860 in Edlingkn, zuleßt Wohnbafi zu Anzelinaen. 7) Greß, Johann, geboren den 19. Ja- nuar 1858 zu STeinbeim, zuleizt Wohnhaft zu Chäicau-Salins, 8) Stoffel, Johann, geboren den 26. Juni 1860 zu Bister: irn T., zuletzt wohnhaft daselbst, 9) Derappe, Victor Emanuel, geboren den 27. Dezember 1860 zu Bolcdcn und zuletzt daselbst wobnbast, 10) Klexn, Nicolaus, eboren den 3. August 1860 zu Boliden, zu1etzt Wohn aft daselbst, 11) Grandjean, Nicolaus, geboren den 14. Februar 1860 zu Pontigny, Gemeinde Conichen, zuleßt wohnhaft daselbst, 12) Graff, Jobann Jacob, ge- boren den 1. September 1860 zu Brechlingen, Ge- meinde Heinkingen, und zuletzt wohnhaft daselbst, 13) Diederich, Georg, geboren am 6. Dezember 1860 zu Tetercben und zuletzt dasclbst wohnhaft. Zugleich ist in Gemäszbert des §. 140. 3 St. G. B. und der §§. 325 und 326 St. P. O. die Be- sckjlagnahme von zur Deckung der die Angescbul- digten möglicherWeise treffenden höchsten Geldstrafen und der Kosten des Verfahrens genügenden Ver- mögensstücken, bczicbunasrvcise des WWW im Deut- schen Reiche befindliében Vermogens der Au- gescljuldigten verfügt und zwar bis zur Höhe von je 600 .“ Hauptsummc, von je 100 „44 Kosten. Durch Hinterkegung von je 700 .“ wird die Voll- streckung dcr Arrestc gehemmt und Werden die An- Yscduldigten zu dem Anirage auf Aufhebung der rreste berechtigt. Mei), den 4. November 1882.

Der Kaiserl. Erste Staatsanwalt.

Subhafiationen, Aufgebote, Vor- ladungen u. dergl.

[47671] Oeffentlickxe Zusteyun . Der GrundstückSbcfiYrr Heinrich * xilbelm Wolf zu Quobren _vertretcn durch Rechtsanwalt Wovand in Dresden _ klagt gegen den Gutsbesitzer Carl August Hrrtelt, als Alicrsvormund de_r unmündigcn Friedrich Josef chrg und Marie Joxcfa Catharina Oesäowistcr Klingsobr in Poffcndorf und die ledige Carolinc Amalie Margarctbc Klingsobr, früher in Possendorf. ieyt unbrkanntcn . Aufenthalts, wsgcn Einwilligung mr Löicbung einer auf dem klage- riscbcn Grundstücke 1701. 43 des Grund- und Hypo- tbcicnbachö für Quobrcn eingetragenen V.:rwabruna des Erblaffcrs der Beklagten, Friedrich „Joscf Klinacwbr, gegen Vcränßcrung dcs Unterirdiscben, mit drin Antragc auf Vcrurtbcilung der Beklagten: ,die Freiheit des Eigcntbmnö des Klägers an chn auf 1701. 43 des Grund- und vaoibckcnbuchs fur Quobrcn cingctraacncn Grundstücke und insbesondere aniucrkcnncn, dasz wcdcr dcr Yiitbcklagtcn noch den Mündcln dcs Mnbcila-gicn an diesem (Yrundstucke cin Koblcnabbanrccdt zmtcbc, demzufolge tn einer den Vorschriften von B. 168 und 170 der Verordnung vom 9. Januar 1865 c111"1*rcchcndancisc ihre Ein- willigung zur Lösibmm der auf gcdacixtcm 1701. 43 eingetragxncn Verwahrung Fricdchd Josef Klirigkobr 9 gegen Veräußerung des U::tcrirriicbcn zur Stcbcrung dcs von ibm beanspruchten Kob1cnabbaurcchtcs zu erklären, den durch diese Vcscixrankizxm dcsingrn- tbums dcs Kläger,“! drmiclbcn zuaciuqtcn Ordgdcn ibm zu erscch, weiteren Störungen bciangcmcncncr Gclkstrafe ür jcdcn Zuwiderhand1ungsfall sich zu enthalten, die Kosten des Rttbtéstrctw zu crftgttch' und rnit dem weitcrcn Antragc, ,dao Uribcil fur vorläufig vollstreckbar zu crl'lärcn', und ladct die Beklagten zur mündlicben Verhandlung des Netbis- streits vor das Königlirrc Amiegcrtckot zu Dippoldis-

walde aus den 14. Dezember 1882. Vormittags 9 Uhr.

Zum chrke der öffentlichen Zust_c11un,1_ an Caroline Amalie Mar atetbe Klinßeodr wird dreier Auszug der Klage be anni gemacht.

Dippoldiswalde, am 8. November 1882.

Ulbricht, Gericbtzscbrcibcr des Königlichen Amtsgerichts.

47692] Qessentliäoe Juneau". [ Das zu Worms unter der Firma bilivv Kuhn bestehende Handlunasbaus in eigenem amen und als (Zessionar deo HanksungöbaYcö C. M. Gold cbmidt ou Worms, vertreten durch ecbtbanwalt Vt. olf!- kebl zu Mains, klaabta ocam Maria, geb. Tem [, Witwe von dr. Jo nn Wuricber, Arzt, sie o ne Gewerbe aus Bechtheim, dermalen in Bulgarien. abet unbekannt, wo (16; ausbaltmd, Wadern- forderung, mit dem !niraae, dir Vc aste 31 ver- uribeilm, dem Klä er die Summe von „44731 05 „] nebst Zinsen zu 6 78 44 vom 1.

57 „3 vom 26. 1111882 an

Dirieclben werden austonnnsta ]" R]. W 1

. WWK“. 9 Uhr,

beitsleistung'für vorläufig voÜstreckbar zu erklären, und ladet die Beklagte zur: mündkichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zrveiie Civilkammer des Großherzoglichen Landgerickpts zu Mainz auf

mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten G2- richie zugelassenen Anwalt zu bestellen.

AUSzug der Klage beant gexnacht. oya , Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Landgerichts.

[47674] Oeffentliche Zustellung.

vertreten durck) den RechtSanwali F. Rautenberg daselbst, klagt gegen seine Ehefrau Karoline Gau- diß, geborene Deisting, z. Z. unbekannten Aufent-

ment, und zwar von .“ 502 R1 118817111 imd m.“!js bezahlen. der Be-

den 3. Februar 1883, Vormittags 9 Uhr,

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser

Der Dachdecker Julius Gaudixz zu HannoVer,

halts, Wegen Ebebruckys mit dem Anirage, die zwischen den Parteien bestehende Che dem Bande nach zu trennen, die Beklagte für den schuldigen Theil zu erklären, ihr auch die Pcozcßkosten zur Last zu legen und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Civilkam- war 111. des Königlichen Landgerichts zu Hmmover auf den 3. Februar 1883, Vormittags 10 Uhr. mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richt zugelassenen Anwali zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichenZufte11ung wird dieser AUZzug der Klage bekannt gemacht. Hannover, den 6. November 1882.

Schink, ' Gerichtsschreiber des Königiichen Landgerichts.

[47669] Oeffentlichx Zustellung. , Der Siernwirtb Christian Luitble» von Winzer- bausen, O.-A. Marbach, als Pfleger des Karl

Christian Luitble, geboren am 10. Juni 1881, u11d

die Mutter dieses Kindes, Katharine Luithle, ledig,

vom Abstätterbof, Gemeinde Winzerbausen, OYA.

Marbach, klagen gegen den ledigen Bauern Gottlieb

Blind von Ilsfeld, derzeit mit unbekanntem Aufent-

haltsort abwesend, auf Alimentation des oben ge-

nannten Kindes und Ersaxz der Tauf- und Kindbett- kosten, mit dem Antrage auf Verurtheilung dcs Be- klagten durcb vorläufig yollstrcckbares Urtbcil zur

Bezahlung folgender Betrage:

a.. an die Pflegschaft des oben genannten unebe- licben Kindes jährliche Alimcnie, bis eZ sich selbst ernähren kann, jedenfalis, aber bis zu deffcn zuruckgelegtcm 14. chenßxabrx,

jahrlich 70.45, vorauSzablbar in Zjäbrigcn Raten a 17 .;a 50 8,

5. an Katharine Luiible, als Ersatz der Kind- bettkosten _ baar 36 „44,

und laden dm Bcklagtcn zur mundlichen Verband-

luna drs Rechtsstreits vor das K. Amtsgericht

Besigheim auf

Mittwoch, den 10. Januar 1883, Vormittags 9 Uhr. '

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser

Airszua der Klage öffentlich bcfannt gemacht.

Besigheim, den 6. November 1882.

Kravl, Gerichtsscbrciber des K. Amtsgerichts.

[47676] Oeffentliän Zustelluu ._ Die Ehefrau Johanne Friederike liabe Lensch, geb. Randon, zu Kiel, vertreten durch den Nccixtö- anwalt Lauge daselbst, klaax argen ibrew Ebcmaxm, dcn Tuchmacbcr Detlev Diedrich Shristtan Lcnicb, früher zu Neumünster, cht unbrkanntcn Aufentba ts, nachdc1n Klägerin vorgetragcn, idr Ebcmayn habe sie im Jahre 1874 verlaffcn, sib dann in Danemark ausgcbaltcn, sicb aucb nacb seiner End." 1877 erfolg- ien Rückkehr nach Neumünster nicht um sie, gr- kümmcrt und sei nach kurzem Aufenthalt wieder fcrtgercisi. obne das; sie sciidcr etwas von idm gehört habe, mit dem ".'lntragc, die zwischen Parteien be- stehende (?be qnnacl rivcu1nm zu jrenncn, und ladet den Beklagten zur mündlic'ccn Vcrbandlun _ des Rechtsstreits vor die erste Cirilkammcr ch omg- 1icben Landaeticbts zu Kiel auf den 22. Februar 1888. Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, cinen bei dem gedachten Gc- ricbtr zugelaffrncn Anwalt zu bestellen. ,

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird die er Aukrug det Klam bekannt gemacht.

Kiel. den 4. November 1882.

Luißow , als Geticbtoscdrcii'cr des Königlichen Landgcricdio.

[47684]dw

Auf Antrag de»! Rechtsanwalts Jordan aul

Kaukcdmen ald Kurator dcr Julie Nicdcrstcticrscbcn

Sve ialrmffe erkennt 17.14 Königliche Amtsgerirbt zu

Kauéedmm am 23. August 1882 für Recht: Die unbctannim Interrfscnim werden mit ihren Ansvtüwm an die Julie Niederstcitcricbc Sve- ialmaffe, gebildet aus den bei der Sub- kastation des Grundstücks Kaukcbmen Nt.(1)3 mit 632 .44 93 „5 zur bang gelan ten, früher in "151111. 111. Re. mit 133 dir. 15) Sar. und nd Nr. 2 mit 66 MlnNSat.

: dea

tragenen Km,!vel iräter an dmkimtmant Kniff ink Meld Ceela a und a a- lemant Julie

[31046]

Heinrich Rusch in

Bra icke av! Kavktbmm einac-

ea worden ednsktnet. ard. , durav CrbganaZSbmeaanam warm,

Aufgebot.

1) der Viertelböfner Jürgen Heinrich Rusch w Masbrock,

2) der Dienstknecbt Heinrich August HermannNie- stadt zu Batensen,

3) der Holzbändler Heinrich Kruse zu Biencnbütiel

Haben das Aufgebot i nen verloren gegangrner Ur- kunden beantragt, und zrvar der

8.41 1 genannte Rusch bezüglich einer von der Ehefrau des Köthners Gerstenkorn, Catharine Dorothee, eb. (Hause, zu Hobenzeiben zu Gunstrn des Weil. Zäuslings Hans

, ' Zobenzetben außgesteüten und auf die Kötbnersteile ' r. 6 zu Hobenzetben unterm 11. Dezember 1835 eingetragenen Obli ation, lau- tend über 100 Thlr. _Conv. Münze. er 116 2 ge- nannte _Niestadt bezuglich einer am 11. Oktober 1848 emgctragenewOblmation von 200 Thlr. welcbe von dem Backer Christian Friedrick) Krack 313 Bevensen zu Gunsten des Malers ErnstFriedricb Linde daselbst ausgesteat, durch Cession vom 8. Okto- ber 1856 auf den Maurermeister Griepe daselbfk und von diesem durch abermalige Cesfion vom 13“. Ayxil „1864 _auf die Vormundschaft über die mmderxabrrgexr Kinder: Weil. Hauswirths Niestadt zu Römstixdt'ubcr'gegangen ist. Der 36 3 genannte Krysqbezusrltch einer von dem Halbböfner Jürgen Hemrrci) Meyeeru' Edendorf der Vormundschaft uber die mixiderxahrrgen Kinder weil. Holzhändlera Kruse zu Brenenbüttei ausgestellten, über: 400 Thlr. Courant lautenden und am 6. Oktober 1856 einge- tragenen Obligation. Die Inhaber der Urkunden rverden aufgefordert, spätestens in dem auf _ den 28. März 1883, Vormittags 10 Uhr, von dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Auf- gebotstermineseine Rechte anzumrlden und die Ur- kunden vorzulegen, widrigcnfails die Kraftloöerklärung der Urkunden erfolgen wird. Medingen, den 29. Juni 1882.

Königliches Amtsgericht. chlemm.

[47687] Anssäilußurtbeil.

Auf den Antrag des Wirths Michael Wronna erkennt das Königliche Amthericbt zu Sensburg durch den Jmtögencbtöratb Dettmann,

1. die Hypothekenurkunde über die Abtb. 111. Nr. 1 und 3 auf Allmoyen „Bl. 7 noch einge- tragenen 300 „46 und 390 „44 Restforderunam der einrictte Wronna und resp. der Gottlieb und nnortbe Wronna'schen Eheleute aus dem Vertrage vom 18. Januar 1860, für kraftlos zu erklären, 11. die Kosten des Verfahrens dcm Antragsiellee aufzulegen. Seusburg, den 30. Oktober 1882. Königliches AmWaerrcbt.

[476831 Bekanntmathmxg. ' _ AufGrund dcs §. 848 der dcuncdcn Civil-ProzeL- ordnung wird bekannt gemacht, daß in dxm - gcbctsverfabrcn, betreffend das Dokumxnt uber das auf dem Grundstück Band 1. Blatt 5 (friiher Band 7. Blatt 554) des Grundbuch von WAHR“ Abthei- lung 111. Nr. 3 für den Büdner August ppelbagen und scincr Ehefrau fHanna, geb. Lababn, zu Case- bur1 eingetragene unfprozentiae Rcstkaufaeld von vier'kundert Tbalern zum Zweae der anbildnyg, das Quittungsbucb Nr. 305 des Vorichußvereml Swinemünde (cinßctragenc GcnoffensÖaf? lautend mit den Zinsen 14 zum 1. Januar 18 7 a_uf 36 scÖOunddrcißig) Mark 95 Pf. und fur Fraulein life Wrickardt zu Swinemünde unter dem 26. Ok- tober 1870 aukaesicllt, zum Zurck: der Neubil- dung, die Voß von acbtunddreißig Tbalern Vor- schnß auf dem Grundstücke Band 7. Blatt 747 des Grundbuch von Caseburg, Abtheilung 111. Nr. 1 für Johann Droese zu Newero im 18. Jahrhundert obne Vildun eines Dokumtnto eingetragen, die Voß von dr undscrbkziBTbalern Waarenfordexuno auf dem Grundstück and 1. Blatt 73 (frubxr Band 111. Blatt 93) des Grundbuchs von Ueckmv in der Abtheilung 111. Nr. 1 mit 5% Zinsen für dcnKaufmann Swool zu Wo! ast unter dem 28.9):- zember 1827 einactra en dur Auösch1u anbei! vo- 20. Oktober 1882 a : Diejenigen, wel an vorbe- Jiicbnctm Dokument, Quinunasbucb und Posten al] aenibümet, Ccssionatlen. Pfand“ oder sonstige Briciinbabet irgend einen Anspruch ur baden ver- meinm, mit diesem Anima: ausgeschlossen worden nd und das Dokument, Quittun buch und Posten ür kraftlos und erloséen erklärt md. 'Musik". den 24. Oktober 1882. Königliche4 AmUatücbt. Abtheilung !.

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