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Laüt Meldung des „W. TB.“ ist,..S-M.S. „Jagugrkk ___"
am 30, November in'Hankau am Yan'gisé “e“ingxtroffem'
S* M- S- „Luchs“ ist gestern von_Hanka11“*n9ch'Wusch,_g “' “ck , .
abgegangen. _ ' „ , S. M. S. „Bussard“ ist gestern in Schanghai ein;
getroL-m.
NagcÉaki in See. - er Dampfer „Eleonore Woermann“ mit dem Trans art der abgelösten BesaßunZZn der Schiffe der westaémkantschen Station 1ft_am . November„in Ham- burg angekommen. ' ' -
Bayern.
In der heutigen ©an der Kammer der Abgeordneten beklagte sich, wie „W. .B.“ aus München meldet, bei der Be- ratung des Etats der Münzanstalt der Abg. Beck!) (freis. Volksp.) darüber, daß sich ein Mangel an Silbergeld zeige, und bemerkte :ferner, das; die Fünfzigpfennigstücke wegen der leichten Verwechselung mit Zebnpfeuni stücken äußerst unbeliebt seien. Der Finanzminister Freiherr von iedel erwiderte, für die Zünfzigpfennigstücke solle ein Ersaß eschaffen werden, der die
erwecbselung mit Zehnpfennigstücken verme den lasse. Es seien be- reits verschiedene Modelle her estelXt worden. Man sei der Ansicht, daß die 'Fünfzigpfennigstücke tärker legiert und dicker und kleiner als die ebnpfennigstücke bargestellt werden müssen. Ein Mangel an
ilberg d könne kaum bestehen, da große MSM Silbergeld an die Rei Sbank zurückgingen. Der Etat der "nzansialt wurde sodann 0 ne erhebliche Diskussion genehmigt.
Baden.
Gestern wurde der Landtag von dem Finan minister Dr. von Buchenberger in Vertretung des StaatSminiiters von Brauer eröffnet. In der Erklärung der Regierun wurde u. a. betont, daß durch die starken Rück! läge, die das W rtscbaftsleben in den le 1- berJoJenen Jahren erfa ren babe, und die dadurch un i'mstig e- ein 11 ten Erwerbßderbäitpi se weiter Kreise die siaatlichen inanzen in nnerfreulicber Weise in Mit eidenschaft gezo en worden seien. In Ver- bindung hiermit siehe die starke Verme rung der ordentlichen Aus- Laben und die sehr reichliche Ausstattung des außerordentlicben Budgets. Infoléedeffen seien die angesammelten BetriebSüberstbYse zusammengescbmozen und würden im Laufe dieses Jahres vö tg aufgezehrt werden. .Der neue Voranschlag“, Heißt es dann weiter, „schließt infolgedessen nicht ohne Fehlbetrag ab. Ein- schließlich der Forderungen des außerordentliiben Etats ergibt
ck "ein Gesamtfeblbetrag don annä ernd 11 MilLionen Mark, der sich durch die auf die neue Budgetperiode übergehenden Kreditreste noch um einige Miliionen erhöht. Die Staats- regierung sieht fich daher gßnöti t, eine Erhöhung der Einkommen- und der Kapitalrentensteuer m ntrag zu bringen. Der restliche Teil des FehlbetraÖs soll, soweit er nicht in den Ueberscbüffen der folgenden Jahre seine eckung findet, auf die Amortisationßkaffe übernommen werden. Die Regierung [10 t indessen, daß d ese Steuererhöhung auf die nächste Budgetperiode be chränkt bleibt. Bezüglich des finanziellen Verhältnisses der _Einzelsiaaten _zum Reiche wird die Regierung es sich angelegen sem lassen, diejenigen Ma nahmen der Reichsleitung zu unterstüßxn, w:elc_be_ geeignet sind, das eich für seine finanzieUen Aufgabrn leistungsfabxg zu machen, und welche zugleich verbürgen, daß den Einzelstaaten die Durchführung ihrer Kulturauf 05811 nicht erschwert werde.“ §L_Ltigeki'mdigt wurde ferner eine 918me der Ertra ssteuer im Sinne einer Umwandlung derselben in eine Verm genssteuer. Das “Bud et der Eisenbahnbetrieksverwaltung schließt mit einem Ueberschux von 13,5 Millionen Mark ab. Dieses Ergebnis ist irn Ver lei mit dem Voranschlag für 1902/03 um 600 000 „ja günstiger. Ferner kündigte die Regierung die Vor- legung des Entwurfs eines eseßes, betreffend Aenderung ch Land- tagSwahlvsrfabrens, an. Danach 011 die Wahl zur Zweiten Kammer künftig auf der Grundlage des a gemrinen, gleichen ebeimcn und unmittelbaren Wahlrechts stattfinden. Gleichzeitig soli d 8 Mitglieder- zahl der Ersten Kammer durch gewählte Vertreter der wirtschaftlichen Berufskörperscbaftsn und durch einzelne bei der Leitung der kommunalen Selbstverwaltung bewährte Männer vermehrt und die Einwirkung der Ersten Kammer auf die Geschäfte des Staats unter Aufrechthaltun der bedorrecbteten Stellung des andern Hauses ange- messen verstär werden. Ferner ist die Einführung einer für die Gemeinden zu erhebenden arenbaussteuer sowie die Einbrin ung eines Gesetzentwurfs, betréffend die Verbesserung der gegenwärtigen kr- faffung des Grundbuchwesens, vorgesehen.
Oefferreich-ngarn.
Im österreichischen Abgeordnetenhause hat der Abg. Nowack (deutsche Volkspartei) eine Interpellation über die Ab cbt der Gcselischaft vereinigter Schiffer in Dresden, den Besiß der be den Elbeschlevder esellscbaiten .Kette' und „Oesterreichische Nordwest- Dampffcbtffa rtsgesellscbaft“ _ anzukaufen, eingebracht. Er fragt an, welz'he Maßregeln die Regierung gegen die beabfichtigke Morzopoltfierung _des Elbeverkebrs zum Schutze der öster- reichischen Industrie und der österreiÖiscbcn Kaufmannschaft treffen werde. Ferner smd eine Jnterpeklation des Abg. Groß, betreffend die am 28. v. M. veranstaltete Demonstration der slam chen Studenten an der Wiener Universität, und ein dringlicher Antrag des italienischen Klubs, in dem die cksofortige Verle ung der italiemf en_ Paralleilebrstüble von Innsbru nacb Triest Wie die baldige rrtchtung einer vollständigen italienischeu Universität in Triest Ysordert wird, em egarxgen. Die Tschechen verlangten die wörtliche
erlesun der ingange, die eine Stunde in Anspruch nahm. r_1 der dann fortgeZle ten Debatte über die Erklärun der Regierung trat der g. S alk (Al]deutscbe Vereinigung? für die Trennung dxs gemeinsamen Zo gebieis und für die Schaffung einer Zollunion mit dem Deutschen Reiche ein. Hierauf wurde die Debatte geZcLl-ossen, und es nahmen die Generalredner das Wort. Der . Derschatta erklärte, die Deutschen seien zu einem Waffen tillstand unter Wahrung ihres Vefißstandes geneigt. Die von den Slovenen erhobenen Klagen seien Zumeist unbegründxt. Der Redner besorgte von der ungarischen Aus- egung der AussileubsFJeseße _eine Teilixng der Armee und gefährliche Konsequenzen für die elegationen sowie für den Aus sei?. Der Abg. Stransky erklärte, das Ueber ewicbt Un?arns 5058 einen Grund darin, da in Oesterreich eme eamtenreg erung, die kein Mandat des Vol eS' besitze dem konstitgtionel] regierten Ungarn gegen- überstebe. Er kritifierte sebr abfallig das Verhalten der Re ierung gegenüber den kultureller) Forderungen des tschechischen Vol 8 und, wandtxcxich gegen den Widerstand der Deutschen egen die Errichtung tscklpeckné er slovenischer und itglienischer Univerxrtaten. Rat in der G_eich erecßtigung der Nationalitäten liege die ukunft Oesterreicbs. Hierauf wurde die Sitzung gesÉloffen. - *
In der gestern abend in udapest ab ebaltcnen Konferenz der KoYuthartei ?UÉ ann sicb üLZer den__ ntrag ihres Vorsitzenden, des bg. offutb, aux nsteilun der Obstruktion eine heftige Debatte. Es stimmten schlie lich 27 _N it lieder für und ebensoviele gegen den Antrag. Kossuth selbst ent elt "sich der Abstimmung; er legte den Vorfiß in der Partei nieder. *
Frankreich. ' Die Deputiertenkammer se te estern die Beratung des Marrneetats fort. In der Vormi tags Yung trat der Deputierte Abbé Gayraud (katholischer Republikaner) für die kürzlich in ihre
M. S- „Hertha“ geht heute von Schanghai nacHW di V
“x“; ,mpixalerSo t, o. d 21 is,- “ '“ x(,ébeüÉr als KIFYÉQYY nx _ uf „warde die „& enerc'üdéb, „ e “ Kung", in der Boürgeöis deni Vo“ ',“elletan Aufklärung über die am 'e angebliche Vernichtung eines auf _:_-___ “2:01. bezuglicben Aktenstückes. Er habe „M*ynnuikierf weil der Geriétsbof nicht vor- ' x'gewesen sei; das Aktenstü habe er edoch ' "'n-«Yéte dasselbe dem Hause. (L'eb a er _ _ _ _ „_ “. inisier, er vernachlässige den an D ck15 , “ * ' 81st VxxteidYerbdieserI A? von Brilotten. o ae „ ' urzerereare. _- eeq'ri öegrundetealsda », ck der S .'ter'n Laus deiii lazaretten',“und sa we tern hätten“ zochn und Seim» _adurcb gescha en, daß 6 sich Ge enstände arretgneten die i W , gehörten. (Leb after Bei al! auf der ußersten - _mken.) er“ ““Raus-set (Nat.) kam nochmals auf das re Verurteilung „ MZZosen Betreffende Aktenftück zurück und verlas eine D _"che _ präfektxn an ew eien „ Seeprgfekt abe “_ ** _ „dieser Weisung nachzukommen. Der _Dsputiertei Sine)g 'die“ d( Hofrat) ibrii'étePeiF x_noiivixjrte FFF- or nung en, egen armemn er e e an e ena e o76111916.) edara'uf mit 292 gegen 244 Stimmen an-
TageSordnung der d? genommen wurde.
Der Genergx ;Bancq ist zum kommandierenden General des 16. Arnieekoréps "ernannt worden.
,- Rußland.
Die Stydie'r'snden an der Univerßtät Warschau ver- sammelten 1ch,-"nach einer Meldung des W. T. .“, estern in :: Ukiverfitat, um _dagegen Ärotest zu er- eben, daß bei _ der Beerdigung des ehemali en Kuraiors des Warschauer Lehrbezirks Apucbtin oßnc ?- nachr1chtz ung derch.;Stu“-dentrn „im Namen der Univer ttät ein Kranz me ergelegtx wdrden Lft. Da die Studenten drr Auf- forderung, aUSeingnderzugehen, nicht fol ten und die Scheiben m den H0rsälen_ e_t7n*chlugen, wurde schlie lich die Polizei herbei- gerufen, die einige erhaftungen vornahm.
_“ Zur Aburterkung _von 29 Teilnehmern an den Unruhen in Kiew vom 16.11. M. ist em Gericht von Universitäts- professoren _emgese t'" worden. Einige Tage vor dessen Zusammentrttt “_ers ierten Proklamatronen mit der Auffor- derung, das (Herrchtxnicht anzuerkennen und nicht 1: erscheinen. Am 29. November". “fand die erste Sißung des erichts statt, zu der 16 Studenten itiert waren. Neun waren erschienen, m_achten ]edqch kyine Aus agen. Am andern Tage war der Ein: tritt zur Universität nur ge en Vorweisung von Billetten ge- startet. Eine Gruppe 'von tudenwn verweigerte die Vor: weisung, erbrach troß'der' Anwesenheit der Polizei die ?aupttür, drang unter Larm. uiid Gesan m das Gebäude un richtete _ _ 100 Ko akon und zwei Abteilun, en Polizisten zerstreuten schließli die Studenten. (Gegen 1 hr war die Ruhe Wiederhergefte t. Zz: den Vorlesungen kamen jedoch nur weiiig Studenten. ehrere Professoren ließen wegen Krankheit die Vorlesungen absagen. Wegen der Unruhe_n "ist eme fur“ den :gestrigen TUZ angeseßte Doktor- promotwn abgefa t-worden. Auf Befehl es Kurator's“ finden
an der Universit 1, Mxhr- und ilfsanstalten, mit Aus- nahme der Kliniken„ . bis 1zum . Januar _keine Vor- lesunZlen statt. *
us Taganrog wird dem „W. T. B.“ berichtet: Am 21. Novemöer durchzdg eine große Menschenmenge die Haupt- straßen der Stadt mri Fahnen, die aufrührcriscbe Inschriften hatten, und veranstaltete beim_Denfmal Peters des Großen Kund- gehungen. Ein Polizist, der sick) der Menge ent egenstellte, wurde mrßhandeit. Als mehr Polizei hinzukam, war ie Menge bereits auScmandergegangen, sodaß zunächst keine Verhaftungen vor- qenommcn wurden. Am nächsten Ta 2 wurde eine große An ahl von Personen verhaftet; diese L1011911 jedoch fast alle wre cr freigelassen worden sein.
Italien.
_ Jn der_Dxpiziixrtenkammer Verlag gestern der Minister- prasident Gtolittt eme Erklärung der Regierung, in der er, wie .W.__T._ B.“ berichtet, folgendes ausführte: Das gegenwärtige Ministerium wird mtt steis wachsendem Vertrauen die innere Politik der welt_gehendsten Freiheit innerhalb der gesetzlichen Grenzen fort- se en, die soziale5 erubigung herbei efübrt, den Arbeitern in den
erkstatten i_md a1_1f dem Lande emerkenswerte Vorteile der- schafft und die Zustimmung der ungeheuren Mehrheit des Landes _efunden hat. _eßt heißt es: eine Periode sozialer wirtschaft- 1cher und finanzieÜer Reformen einleiten. Die dringlicßsten Fra en sind die Hgndelsverträge, die Erleichterung der Last der öffentli en Schuld, die LöÉgngwer Eisenbahnfrage und die Hebung der wirt- schaftlichen Ver altmffe in den Südprovinzen. Die Regierung ist in HandelsvertragswerbandlmFen 'mit Oesterreicb-Un arn, Deutschland und der Schweiz em etreten. ie dortrefflickoen Abfi ten aller Beteiligten geben _un_s das erirauen, daß die aus der Sache selbst ich ergebenden Schwte_rtg_ketten überwunden werden können, die derartige erbandlungen egenwarttg in allen Ländern der Welt aufwaisen. Wir werden bei diesen
erhgndlungen danach streben, die Ausfuhr unserer landwirtscha fliehen Er- zeu nisse zu fördern, und_ sind zu diesem Zwecke auch ereit, den u der Industrie so weit, a_ls der Bestand derselben nicht in Frage gesie 1 wird, zu verringern; wir smd sogar bereit, den Petroleumzol! erbebltch_ herabzuseßen. Die Konversion der 41 prozentigen Rente ist hleeits m den leßten Tagen vorbereitet, und es ist nur noch die Zu- 1itmmung_ der Kammer zuderselben erforderlich. Das Budget wird auß derielben einen Nußen von_ jährlich 6 Millionen haben. Dre Regterunq beschäftigt si mxt voller uverficbt ferner mit de_m großen_Werke der Konvers on der 5prozenttgen konsolidierten An- leihe, das emen Nußen von ungefähr 40 Millionen für das Budget er eben und den Beginn eines wahrhaften wirtschaftlichen Wieder- er tehenß des Landes herbeiführen wird, indem es das Land in die erste Reibe in der Finanzwelt stellen imd eine Herabseßung des Dar- lehnszinskußes zum Besten der Landivrrisciyaft und der Industrie be- wirken wird. Was die Frage der Organisation des Betriebs der Eis_enbahnen betrifft, 10 wird die Regierung gemäß den Wunschext der Kammer das Problem obne jede Voreingenommen- bett bezuglich des Betriebs der Eisenbahnen rüfen, und für den Fall, da? der Pridatbetrieb nicht in zuträgli er Weise organi ert werden önnte, wird die RYierun einen" Geseßeniwurf be ufs eventueller Organisierung des" taatSe senbabnbetriebs vorlegen. n der Erklarung wird ferner die Aufgabe hervorgehoben, die der Re 8; run? und dem Parlament hinsichtlich der Hebun der wrt- Ya tlicben Lage in den südlichen Propinzen _ o lie t. Die “ egierung, heißt es in dieser Einsicht, wird Mit unßeuasamer Strenge das Geseß- bei der __Ue erwacbuZZ der provinxialen und kommunalen Verwaltungen und der- obltätigkeitswerke' ur Amvenduu bringen und mit vollkommenster Unparteilicb it bei den Feinungsverscbiedenbeiten d r' örtlichen PWÜX handeln. Sie wird den Bau der von, dem Par msnent enebin'iaten ksxnbabnen Tur Caiabrien und Sizilien sowie die Sanxrun säxbeiten„_und'sden L_Zau der _apuliscben Wasserleitung beschleiinigen'.“ Fünf italieriische und funf auslandifche Firmen haben an dem Wettbewer um den Bau dicker Wasßrleitung teilgenommen. Die Regierung wird nicht nur, wie bete ts etwa nt, bei den andelsvertragsverbandlungen bestrebtsein, die Ausfuhr
Verwüstungen an.
Mutteranstalten zurückgeschickten Ordensschwestern der Marinebospitäler
der landwirtscba tlicben Erzeugnisse, an der die südlichen Provinzen
1?
arine-_ ck) jedérKontroile end" '
__ neministers, in der dieser den See-, _FAktenftück zu vernichten. (Lärm.) Der '
.auxnelzmen wurde.-
,das. rö e, "er ? haben, zu fördern, sondern erhält an den u 'GunYasÄ-i ,ta auSgearbeiteten Gexeßentwurf aufreth. ie ist Seit," ies§é __ „„auf die anderen Prov nzen anzuwenden, die sich u ä nlichen * a tniffen be nden. Ferner wird die Regierung Vorschläge maYen, um die ndustrieÜe Entwicklung vonNea el zu fördern, die Lat der Geweinde- und Provin schulden u verr ngern und_ die BildunL eines Klemgrundbxsißes in dieasen Prov nzen herbei- zufubren. Die ösung der vorerwabnten Aufgaben fordert als erste und notivendige Bedingun eine irenge Finanzgebarung; diese wird 'es vermeiden, die Einna mequelien des Budgets für Zwecke von unter eordneter Bedeutung zu zersplittern, damit für die Be- ," dürfn sse des Volksschulunterrichts, für 'die Wiederbersteliun des
;ck;' Teichgewichts “irn '“;Binet' der G' eindeve'r] altung in om, ']Ewie für“ den Bau der ,Éisenisasrzi1 p_vn Latin über Venti- :mi a nach“. Nizza und “anderer durcb * “.Geseß gene mi ter Eikenbabnen (Jesorgt werden' kann. Die Regierun beab cht gt, die en Verpß chtungen getreu nachzukommen, a er io, daß das Gleich,?ewi tdes Budgets dadurch nicht gefährdet wird; denn dieseSist d e ab olute Vorbedin ung ür das roße Unternehmen der Konversion der Rente, die i rerizeits a ein .die ittel dazu wird liefern _können, an eine ernstlich? teuerr'eform zum Vorteil der vom Geschick _ weniger be ünsiigten Kia en heran utreten. Die Regierung hält es außerdem ür eine dringt ck)e Aufga e, die Verhältnisse der Aktiengeseil- schaften streng zu regeln, indem sie die Verantwortlichkeit der Mit- glieder de_r Verwaltung zu einer ernsten und tatsächlickxen gestaltet, indem sie ferner für das öffentliche Jntere e schad- 11che Verbindungen Verhindert und das Börsenspiel e nscbränkt. Außerdem wird die Re ierung noch die Beseitigung des Zwangs- wo gfißes und eine Reiix sozialer Reformen vorschlagen. In der
rklarung der Regierung wurde sodann hervorgehoben: „Italien be- findet sich beute,_was seine Beziehunéen zu den Öremden Mächten anbe- triffi, m der gunstigsten L_axZe, dan seinen ündni en und seinen Beziehungen herzlicher Freun schaft zu den übrigen ächten. Diese Beziehungen sind durch den glänzenden Empfang, der unserem ge- 1iebten errscherpaare m England und Frankreich bereitet worden ist, feierlich von neuem bekräftigt worden. Diese glückliche Lage unserer auswärtigen Yolitik, die gute Lage unserer Finanzen, das zu- nehweyde wirtschcxftli e Gedeihen des Landes und unser die innere Freibcir 0011 _gewabrleistendes System, das nunmehr von jedermann gutgeheißen ist, müssen uns ermutigen, an die Reformen heran- zutreten, „die seit langem Von dem Lande erwartet werden. Wir Werden kuhn diesen Weg betreten, wenn wir das außdrücklicbe Ver- trauen des arlaments besitzen. Wenn Sie dieses Vertrauen zu _un_s nicbt aden, so ist es Ihre Pfficht, uns dies unverzüglich und fretwutig zu sagen weil das Jntereffe des Landes weder untatige Duldxmg no_ Rücksichtnahme gestattet. sofortiges Urteil, damit jeder Vertreter das Landes offen seinen Teil der Verqutwortiichkett übernehme und damit die Regierung die Kraft de_siße, die sie mzr aus Ihrem Vertrauen schöpfen kann.“ - Die Er- klarung der Regierung wurde Von dem stark besetzten aufe öfter durch Berfallßzeicben unterbrochen und namentlich am chluffe mit emerlebhgfien, anhaltenden Beifallskundgebuna aufgenommen. Es wurde sogleich die_ Besprechung dieser ErklärunYcröffnet. Nach Ausführungen der Dxputterten _de Viti de Marco und ucchini wurde die Fortsetzung der Diskussion bis heute deria 1.
Im anat verlas der inisierpräfident Giolitti eine gleiche programrnat1sche Erklärung der Regierung, wie er sie in der Kammer abßegeben bat; sie wurde auch von diesem Hause mit lebbaftem BeifaÜ an genommen.
Türkei.
Nack) Konsularmeldungen soll, wie dem „Wiener K. K. Tele r.-Korresp.:23ureau“ aus Konstantinopel berichtet wird, in rizrend eme neue Redifdivision gebildet werden, als derxn Kommarideyr der Tscherke e Suleiman Pascha crus- erßehxn ist. UeberemsttmmendenBeri ten aus denKorpsbereichen A rranopel und Saloniki zufolge hat die Desertion der M0nnschaften der mobtlen,Nedifbataillone in der leßten Zeit zugeziommen. _Dies wird darauf zurückgeführt, daß die großtenietls verheirateten Mannschaften schon seit vielen Monaten untrr den Wa en stehen und die in Aussicht gestellte Enthssung vor _ dcm amasan nicht stattfand. n vielen Batarllonen erreicht die Zahl der Deserteure über 1 Pro ent 5233 Bestandes, bci eini en ist der Pro enisaß noch viel 551161“. Die Deserteure, die ot in kleinen bteilungen entweichen, begehen auf dem Wege zur Heimat Ausschreitungen, die dann ungerechterwe1se auf das Konto der Truppen und der Gendarmerie eseßt werden. In vielen Fällen wurden diese Deserteure in er Hermat_ba1d-wieder eingeHangen, besonders wenn_ die Ergänzungsbeztrke in der Nä e der größeren Garmsonstädte lie en.
Am 16. v._ . hatte die Pforte den Botschaftern dcr Ententemächte mxtgeteilt, daß am 10. November eine 40Mann starke bulgarische Bande_das mohammedaniscLe Dorf S_azar a (Sandfchak Ktrk:Ki1iffe) überfallen ie Ernte medergebrannt,_ 12 Einwohner ermordet, die Moschee durck) Bomber) beschädigt habe und sodann, von Militär verfolgt, geflohen sei. Diese auf der_ersten Meldung der Lokalbehörden beruhende Mitteilung ist, wre das qenannte Bureau weiter berichtet, vollkommen unbewündet. Die Untersuchung hat ergeben, daß nur zwei Remrsen und ein Stat] abbrannten. Die mohammedamschep Einwohner haben den Brand selbst gelegt u_nd f_a_ls§he An etge _von emem Bandenüberfall erstattet, um dre Mtlttargewlee, die sie zur Verteidigung gegen die Komitee- banden erhalten hatten, nicht zurückgeben zu müssen, was jest geschehen ist.
Bulgarien.
Der Minister des Innern brachte, nach einer Mel- dung des „W._T._B.“ au_s Softa gestern in der Sobranje em_e Vorlage em,_1n der die Bewi igung einer halben Million Let zur U_nterstußung mazedomscher Flüchtlinge be: antragt wrrd.
Amerika.
_ Aus Washingtqn meldet daS „Reutersche Bureau“: Mit Bezug auf den in Europa zur Erörterung e_brachten Vorschla_g, dem Haager Schiengericht die rage zu unterbreiten, wann und wie, wenn überhaupt, Nuß and die
Mandschurei räumen sone, wird es für möglich ehalten,
da die Vereinigten Staaten von Amerika ußland die en Plan nahelea'en können. Man bekundet in Washin ton ein gewrffes Interesse an_ der Frage, wie Rußland diesen lan Wetterxs Intereße erweckt das Gerücht, da dre Anregung guK-rufftécher „Que e herrühre. ,
Dem columbischen ommissar Reyes oll auf Ver- anlassung des Staatsdepartements der ercimgten Staaten bedeutet werden, er, werde im Staat departement her:?lich empfan _en Werden“ "wenn "er mit der 21 sieht konime, mx chen Colum im und a'nama Frieden“ zu, stiften; andern-
.in-llszwxrde "[eine Mission in..Wask)'1ngton scheitern.
Wie das „Reuters e Bureau“ von der-britischen Admiralität
erfährt, ist, die Nachri t, daß am Z.“.Dezember ein britisches
Geschwader nach La Guaira gehenwerde an man. , _ Art! die an dem Clyde im Bau befindliZÜn neuen ch1lem ck)enS lachtschiffe, die gemäß dem mit rgentinien
abgeschlossenen Vertrage verkauft werden sollen, gaben, nach
Wir bitten um Ihr '
' * . * d des W. T. B".“ aus Santia, 0 65116), elÜLZaJeZixYürkei “imd Rußland Gebote ab, Zoch Tat die Zileniscße Regierung noch_keine Entscheidung getroffen. *
Asien.
Dem Rus ischen Invaliden“ zufolge Yam es in der Mandschu'ireisviederum zu Zusammenxoßen zwoxschen den ru fischen Truppen und Chun usen. „nfolge einer Yieldun über die Zusammanottun bedeutetzder Chunchusenban en und von ihnen tm Ta e des Ligu-
uffes verübte Räubereien wurde am 5. _November „eme aus 2 Kompagnien und 7 Schwadronen m1t_4 chschußew bestehendéE edition gegen sie ausgesandt. Diese stieß auf mehrere un ert Chunchusen, denen_ _es gelang, aus dem zwischen en Flüssen Lian _und Taltstche elege_ne11 Rayon, wo die russischen Truppen ckTre emzuschließen eabsrchtigten, zu entkommen. n der Na 1 vom 11; n. M. schlugen dre Kosaken die C unchusen an der mongolis en Grenze und ver- fol ten sie. Die Chunchusen hai_ten große erluste und_wurden vo ständig zerstreut. Auf russischer Seite wurden mer Tote
" lt. _ _ _ _ gezahAus St. Petersburg wird der „Kolmschen Zeitung“ fernßr emeldet: Die Feind eligkeit de_r Koreaner gxgendie ' apaner nimmt in cFZroffster W666 11, da du? ]apamsck)e Regierung fortfährt, n der sudlr en Prodmz Koreas Japaner anzusiedeln und Truppen nach koreanischen Hafen u bringen. - Einem Gerücht zufolge [tehi die Ueber- ?ührunq von 8 Jnfanterieregimentern, 1 Artilleriebrigadr und 1 Kaäailerieregiment aus Nu _land nach_ der Halbinsel Kwantun bevor; die Veje tigungHarbetten werden vor? energisch betrieben. Die_CH1nesen_ m dxr Mandschurei zeigen gegen die Russen eme sehr _ezndselrge Haltung; es wird berichtet, daß rusfischen Of zieren und oldaten von Chine en ins Gesicht gespieen, den Truppen der Wag versperrt und iizren Pferden Sprenggeschoffe unter die Fuße geworfen wurden.
Statistik und Volkswirtschaft.
der ArbeitSeinstellungen und Aussperrungen Ausdehnung in Preußen 1900-02.
Seit dem 1. Januar 1899 bilden im Deutschen Reichs die e- mcinsamen ArbeitSeinstellun en mehrer gewerblicher Arbetißr (S_t__rei_ 9) sowie die gemeinsamen Ausfichließungen mehrerer gewerblrckoer «tberter von der Arbeit (Ausf perrungen? Gegenstqnd_ fortlaufender amt- licher Erbebun . Zähluugseinbeit it mcbt, wie in Amerika, der be- troffene Betriegb, sondern der einzelne Strerk- oder_AuSsp-3rrungsfall, sofern daran mindestens zwei Personen als _Streikende oder Aus- gesperrte beteili t sind, Lleichviel ob sie in etnunddemselben oder in verschiedenen etrieben eschäftigt waren. Es wurdén nach der „Stat. Korr.“ gezahlt _
01.0 H. d. i. dom auer aller der n den de-
€- ' beendete troffene gewerb- streikende _ trofferien Betrie- JWre Streiks*) L_Ze- lichen Arbeiter YZF!) ben uberhaupt tre
5 . - beschäftigten be trL'Zeebe WW“ Arbeiter
5 494 0,7 Z? 512 Z,? 43,6 1901 632 2 983 0,4 41, 1902 614 2 585 0,3 33 997 0:8 41,2
a l und Um an ,der Arbeitßeinsiellungen- i_nd bierna in den beideiZ3 [Tytcn Beriihwsjahren, wie dies _bei unTüni-itger Wirts aitSlage in der Regel der Fall ist, sebr_ erheblich _ zuruckgegan en; _Wabrend nämlich im Jahre 1900 auf emen Streikfali durchs intilrch 6 Be- triebe und 89 Streikende entfielen, betrugen dre enisprechenden Durch- schnittsziffern i. J. 1901 nur 5 bezw. 57 und 1. J. 1902 nur 4 bezw. 55. Die Anteile der betroffenen Betriebe und streikenden ?(r- beiier an der Gesamtzahl aller gewerblichen _Vetriede hezw. Arbeiter in Preußen waren in der anzen Berichtszett germ_gfugtg und smd ebenfaÜs gesunken. ZiemliZ gleichmaßig machten_!n “den einzelnen Jahren die streikenden etw_as_über weiFunftek der m den betroffenen Betrieben überhaupt beschaftigten rbeiter aus.
Vom Hundert aller ArbeitSeinfteiLungen waren Anßlriffs- J
andert
1900 929
treiks, beweckten also eine Aenderung des bestehendezr rbeits- 5erbältniffeszim Jahre 1900 80,0, i. J. 1901 66,8 und r. . 1902 77,9; die egen eine Verschleckxterung der Arbeitsbedingungen gerichteten AdWebräreiks treten mitb 11 stark zurück. _ ck _ck “0 A 5 "Mi ieUun en er tre ten 1 Vom Hundert er r N ns Fiir Huntertteilen aller
auf 0 1902 betro enenVetriebestreikenden Arbeiter BMW? 1900 19 1 1900ff 1901 1902 1900 1901 1902
1 78,8 16,2 18,7 40,4 52,7 47,3. 2- 5 11,6 8, 8,3 9,2 14,6 10,4 6-10 4 6,9 ,8 6,8 5,7 ,
11-20 3 9,5 8,4 6,4 12,8 ,' 21-50 ,3 19,0 17,8 12,3 8,3 , über 50 1,6 39,7 40,9 24,8 5,9 2 ,
ierna kamen in der Bericht5zeit bei weitem am häufigsten die - auHch in (5er Zunahme begri enen - Einzelstkeiks vor. Da- egen entfielen auf die je eine ebrbeit von Betrieben umfassenden Ern penstreiks in den Veri tsjabren nur 20 hrs 30 Hunderttxtle aller us fände, aber mehr als v er Fünftel aller betroffenexi Betriebe und von ämtlichen ausständigen Arbeitern 1900 und 1902 uber, 1901 annähernd die Hälfte. Einen bemerkenswert bedeutenden Umfang hatten in den Jahren 1900 und 1902 die auf mehr als 50 Betriebe aiusgedebnten lArZeitststeiikLungen mit fast einem Viertel bezw. uber enem im 6 a er re en en. DKFZ. v011siändig'enAusstände, d. b._ diejenigen, bei Welchen Jmtliche in den ergriffenen Betrieben beschäftigten Arbeiter streiften, m!" en 1900 12,3, 1901 14,2 und 1902 11,6 v. H. aUer Arbe tSeinstellun en. Kontraktbrüchig waren 1900 28,3, 1901 20,0 und 1902 21,4 1). H. der Streikenden. Es ist mtt in eine nicht unwesentliche Abnahme des Kontquxbruchs zu verzei nen. Unter 21 Jahre alt, also noch minderxabrig, waren 'von den“ Aus-
ständigen 1900 10,9, 1901 15,9 und 1902 L,? [v. H.
Vom undert der Arbeitöeinftellungen er 0 gten unter H mit qénndertteilen aller
r
Beteiligung 1900 1901 1902 streikenden keiter betroffenenBettiebe vo" ' 1900 1901 1902 1900 1901 1902
Streikenden - 2- 5 6, 1, 0,5 0,8 1,2 _1,9 3,2 6- 20 4, 0, 8,8 8,9 8,9 11,4 11,2 21- 50 5, 6, 14,7 15,2 8,9 15,7 14,8 51-100 6, 0, 14,2 14,1 13,2 11,1 8,0 101-500 4, 11), 37,4 33,9 37, 26,8 35,5 2-
über 500 , 24,4 „27,0 30,5 33,3 27,3.
*) Außer den beendeten wurden 1900 noch 15, 1901 noch 8 und 1902 noch 12 in den betreffenden Jahren nicht h_eendete Streiks feJ'igei'tellt über welche xnäbere Angaben (3. B. berJUÖ der'
Zahl der n Mtleidenscbaft gezogenen Betriebe und Personen natur-
gemäß erst in dem Ihre ihrer endgültigen Erledigung gebracht, !)
zu ammen s hon mebr a
teiligunß von über_100 _Ausst Ue rigens waren infolge ausständige Arbeiter „ zum
deutend. trifft, so kamen
auf die Provinz
Osi reußen . . . Weipreußen . . Berlin ..... 1 Brandenburg . . 1
ommern. . . . Hosen ...... cblesien . . . .
Sachsen ..... 1 Schleßw.-Holst. Jvnoder . . . . efifalen. . . . Zssen-Naffau . * einland . .. Hohenzollern . . ,
Hierbei treten Berlin, den größten Anteilen an
1,9 3,3
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Bemerkenswert * der Streikzahi wie der
wurden. Arbeiter 1901 in Sachsen.
im betroffenen Jahre Betrieben
1900 28 567
1901 22 143 1902 32 _187
deutung.
Deutschen Re
anzen _ _ g bxtra tlrche
wird. Der Konsumkraft der nnover zuzuschreiben.
* küncben von 1351.
daß 1) machen, und da Von auswarts
beschwört, nicht dazu beizutr niedergerungen werden.
§ 19. Um die archäo
rchäolo e beranwbilden, jährlickpe
werden sollen. des Deut chen Reichs, bez e
ilo o e Doktorwürde ZTQSZUZH Ytanden und in
hat. - r Bewerber at Te
von beiden wistbenraum liz t tümer. der römischen Kaisse Bewerber an der tbeologi abso viert, das beißt na
Trienniums in ordnungömä at ' und. da
werden können.
dreißigste Le enöjabr ' noch
" - d „Ge amtz _ _ iiXikYedgeetildLeerYl e:?fiekr dangen auf die Streiks mit einer Be- Befabt ung zu erwirken und seinem Gesuch beizufügen, aucb, fa 8 er n
' 1900 5272, 1121? ibetJrUL1910u2 FIZ d. i. 5,5 v. H. der in den betroffenen Betrieben
überhaupt beschäftigten Arbeiter, war also verhältniSmäßig nicht be-
beendeten Streiks 1900 1901 1902 1900 1
seine Vororte entbaltendenUF r
Da en war in Berlin die Zahl der _ dergZanen Berichtßzeit viel höher als 111 der Provinz Brandenbyrg, wo überwiegend größere Betriebe von der Ausstandsbewe ung beruhrt Im übrigen findet man noch eine auffallen hohe Zahl
Nachbarorte isi wvl nur zum kkein Bevölkerung, zum
' M'l roduktionßzentren in _ Nahe der JWFM tcbp Unter ähnlichen Verhältnissen findet man rn
a s
" ' ' il verbrau von 153, in Heidelberg von 140, in ZUNÖ einen M ck DaFegen kommt Dresden nur auf 110 1, Berlin mit seinen großen Nachbarorten S_chlzneberg und Rix- dorf auf 109, Elberfeld auf 99 und Leipzig nach den Angaben seines Statistischen Amis gar nur auf 72 1.
e Zahl der ArbeitSwilligen, verlaffen haben, nicht genugt, um
meldet, gestern qbermals, die a stellung der Arbeit zu zwingen. die ihrem Vorgehen Einhalt tun woll worfen, sodaß mehrere verleßt wurden.
schaulicbe Kenntnis des flassr
eisestipendien, ein verbunden, welche den nach
an welchem er promcv er
5 lvi rt at eventuell wo a so e buiid dem Take, an welchem
Zit ihn fällig werden würde (9; 26), Mßen
g . . ü - das un te- der jährlich zu ve in “Jerr Reibef befstimmt ist, die Elio
chen Fakultat
Rei *den Kursus der *protkßaätZÖYYxxs'J _kai
er an-dem T e, nich?
Die kleineren Aussiände „mit nickt über 50 streikenden Arbeitern
waren demnach weitaus am zahlreich ten ku [e im Veri :tSjabre umfaßten sogar. ieGr [9 die Hante aller _ _ ahl der betrof'enen Betriebe wte
digen
“der Ärbeitßeinstellungen auch nicht
eiern F d. i. 2,3
Was die Streikbewegung in den einzelnen Land esteilen be-
Hundert!
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Brandenbur _ der Gesamtza [ _der Streiks bxrvor. Zi:- sammen wiesen diese drei Landesxeile in jedem Bert Wjahre allem _mehr als die älfte alier' ArbxrtSeinsteÜunYn m
“1, daß in den beiden letzten _ rovin Brandenburß sowohl binficht11ch
beiter eteili ung ü _ _ etroffenen Betriebe wahrend
betroffener Betriebe 1902 in Schleswig-Holstein
Aussperru ngen erfolgten mrt
,. aus- geschloffenen Arbeitern 6 225 2 007 2 920
Die Aussperrungen waren mithin in Preußen von geringer Be-
Der Milch0erbrauch in deutschen Großstadten. St dt 11 den Monatsberichten des Statistischen Amts _der (_1 DreSdJen veröffentlicht der Direktor dieses Amis Dr. Wredfeldt eine Untersuchung über den Milchvxrbraucb in deutschen Großstadten. wird mitgeteilt, daß fich der Milcbvubraucb H am 5 u r g 6 na deri Beuke- mannschenBerecbnun en i.J.1902auf_1461aufdenKopfderi evolkerung belief. Unter Einre nung der_unmttte Wandsbek und Altona erytbt sich _ (hast ein durchfchnittlicher Verbrauch von137 1. Damit steht Hauz- 5urgs Milchverbrauch demjenigen der mitteldeutschen Großstadte wett
voran und auch über dem durchschnittlichen der auf
iZke, il konsum amburgs und ck erenHTeil der bedeutenden
Zur Arbeiterbewegung.
Zum Ausstand der Weber in Crimmitschau (vgl. Nr. 209
' Wo en andauert, erfährt die „Köln. Ztg.“, d' M?“ der bereits funfzebn ck von denen einige die Arbeit wieder
die Fabriken dauerrzd betriebsfähtg zu die Unternehmer daher beginnen, Arbeiter aller Branchen
eranzu iehen, um ße anlernen_ zu laffen. _ mitscbauer Gewerkschaiisk'artell bat einen dringenden Aufruf an die
. [ ds d Oesterrei . Arbeiterschaft Deutsch an Yen, daß die kämpfenden Crimmitschauer
v tn die Ausständigen, wie ,W. T. B.“ In Bordeaux ersuci) e rbeiienden Dockarbeiter zur Em- Nach den Polizisten und Gendarmen, ten, wurde mit Steinen ge-
Kunst und Wisens-haft.
Außzug
t t " dasArchäologis ausdem??? duamfiltrverbundenen Re festipendien-
loßi chen Studien zu beleben und die an-
20. Zur Bewerbung um vier der gedachten Stipendien wird
werber der !!?acbweis erfordert, da der Be an der Akademie zu Münster die
bentli erlanZ oder demselben ß:
1 m a (: kla e die Befähigun SWAT): in der Obe m Grj'yne;1 Fa zuweisen, daß zwi
t worden
rzeit zu
au iger Weii'e
, “ überscbri
betroffenen Betriebe
[bar angrenzenden Gebiete O_on für die gesamte Wohngemein-
en Altertums möglichst zu verbreiten,
insbesondere um für das “Arcbaolygische Institut leitende Kräfte und " ' " '“ U id 1 taten und Museen Vertrxter der ur dre vakrlandnchen nweerdsxn mit dem genannten Institut funf
jedes im Belauf von dreitaujend Mark, stehenden Bestimmungen gemaß Vergeben
beides stattgefunden hat, dem späteren "dar S di W" d'ruperiiilieYen Alter- Fördern," wird er ordert da? der MUMM o
'Wo das
* 21. nd haben zugenommen. Im JWT bi
pen bis zu 20 Streikenden rbeitöeinstellungen. Der
s
enötigt. Ihre Gesamt- , i.J. 1901 5574, d.i. 6,4,
eile aller
streikenden Arbeiter 901 1902 1900 1901 1902 1,4 4,2 2,6 3,3
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und das Rheinland mit reußen auf. uhren Berlin von der
erholt worden ist.
und streikender d. i. v. H. der in den betroffenen Betrieben üöerbaupt beschäftigten Arbeiter 45 2
566 47,8.
Darin
Verbrauch _im 120 1 geschaßt seiner
etwa
grö eren der giinstigen chieMig-Holstem und
Das Crim-
chs gerichtet, in dem es diese
(Vgl. Nr. 282 d. Bl.)
eInstitut, betreffend
entireder an einer Universität
das Examen pro faounzaw : den Unterricht in den alten nachgewiesen s en dem Tage, oder das Oberlehrerexamen
daI-“ua : (die St" endium ck“!" ein dre jähriger
welches
tdes eu chen lischenTk) 99“ . ,. . diwxxxakademis en _- die Hairikulalion bew rkt
mit einzusenden. _ zwecke kurz zu beze ehrten. Daß unter den Re: ezielen in der Regel Rom mit einbe riffen sei, lieg
Bestimmungen keine Darstellung der bisherigen Reiseergebnisse in das Gesuch aufzunehmen und wird. falls der Stipendiat bereits in Rom oder Athen sieh auf- ?ebalten hat oder noch aufhält, über seine Leistungen und seine Be-
auf ein zweites _ _ _ eintretender Fälligkeit des zweiten Strpendtums das 30. Lebensjahr bereits übers
Der BWerber bat ernér die usa liche 'Acußerung drr en,“ resp. tbeoloZili 15er! FakultZr e ner Universität des
entf ens eich, oder der isademie zu Münster, oder auch einzelner
bei einer solchen Fakultät angestellter Professoren der einschlagenden wisxnscbaftlichen
ächer über seine bisherigen Leistungen und eine
on iterari che Leistungen aufzuweisen hat, womöglich diesel n ck s erner find in dem Gesuche die besonderen Reic- im Geiste der_ tiftung. :
Bei Gesu en um Verlängerung des Stipendiums Finden diceée Anwendung. Dagegen ist hier eine uberficbtlt e
ähigung das Gutachten des Sekretariats des Instituts erfordert. § 22. Die (Gesuche um Erteilung des Stipendiums sind in
jedem Jahre vor dem 1. Februar desselben an die Zentraldirektiqn des archäologischen Jnstijuts nach Berlin einzusenden, welche die Wahl nach Vorgenommener Prüfung der Qualifikation des Bewerbers in der Gesamtfi ung vornimmt. _ Tüchtigkeit wird dre Zentraldirektion denjenigen Bewerbern den _ geben, die neben der unerläß1ichen Philologischxn Bildung sich bereits einen gewissen Grad kunftgescbichtlicber Kenntnisse und m0n_umerixaler Anschauungen zu eigen gemacht haben und welche dem archadlog11ch6n Institute oder den deutichen Lehranstalten oder Museen dereinst nüylich zu werden versprechen. -
Bei gleicher wiffenschaftlicher Vorzug
§ 23. Die Stipendien können nicht kumuliert, noch für einen
längeren Zeitraum als ein Iaer vergeben werden; zyläsfig ist jedoch die Wiedergewäbrung eines Stipendiums für ein zweites Jahr.
Die Wieder ewährung des im § 20 bezeichneten fünften Stipextdium? abr kann auch erfolgen, wenn der Stipendiat ber
ritten haben sollte. _ § 24. Dispensation von den in d:“n § 20, 21,_2_3 aufgestellten Vorschriften erteilt in besonderen FäÜen „as AuSwartrge Amt nach Anhörung der Zentraldirektion. __ _ _ § 24 2. Bis auf weiteres kann xabrlrcb ernes_der vier Reise- fiipendien für klassische Archäologie mit Wegfal] der im 20 gese_tzte_n Präklusivfrist an Gymnasiallehrer vergeben werden, wel 8 an einem öffentlichen Gymnafium innerhalb des Deuisckyen Reichs eit _angestellt und in Lehre und Wissenschaft besondershewabrtfirzd. Das Stipendium kann zu diesem Zwecke in zwei balbjabrtge - xedes zu 1500 „M - zerlegt werden behufs einer in) Winteriwnestxr, spatestens am 1. De- zember anzutretenden halbjährigen Studienrxue. _ _ Anstatt der in § 21 geforderten Zeugmffe von Unwersitaten oder
rofessoren hat der Bewerber ein Zeugnis _semer vorgeseytezi Behörde owohl über seine bisherige Amtßwirksamkett als auch daruder beizu- bringen, daß im Fal] der Stipendienverleibung auf die Erteilung des erforderlichen Urlaubs gerechnet werden kön_ne. _ Ein derartiges Stipendium kann an em und dieselbe Person nur einmal verliehen werden. _ _ _
§ 25. . . . . Die schließlicbe Exitscherdung wird m der Regel
vor Ablauf des Julimonats den Empfangern mitgeteilt, deren Namen in dem .Reichßanzeiger' veröffentli twerden. _ _ § 26. Das Stipendium wird ja rltcb am 1. Oktober falltg, und der ganze Betrag auf einmal denz Bewerber oder fernem gehörig legitimierten Bevollmächtigten durch die Legationskaffe gegen Quittung ausgezahlt. _ _ _ _ § 28. Der Stipendiat ist verpflichtet, solange er in_Nom oder Athen verweilt, an den Sitzungen des Jnstitrzts regelmaßtgen Anteil zu nehmen. Er bat überdies wahrend seiner Reise dre Zwecke des Instituts nach Möglichkeit zu fördern_ und nach Beendigung der- selben über deren Ergebnis einen summarischen Bericht an die Zentral- direktion einzusenden.
Bauwesen.
Ein Wettbewerb um Entwürfe _für _ dte_ h_ohere städtische Mädchenschule in Pasewalk_w1rd unt Fnii hrs zum 15. Januar 1904 vom Magistrat aus eschrieben. Drei Preise yon 600, 400 und 200 «48 sind auSgeseßt. r Ankauf weiterer_Entwurfe ür je 100 «16 bleibt vorbehalten. Für den Neubau steht _em Grund- itück an der Ecke der Grün- und Klosiersiraße, dem Königlichen Amt?- gericht gkgenüber, zur Verfügung. Die Schule _soll 10 Klassen x_u ]? 40 bezw. 50 Schülerinnen enthalten._ Banke mrt mebr_als 4 _Sth md außgeschloffen. Außer den so_nsttgen noch erfxxrderltcben Raqmär sür Schulzwecke wird noch eine kleine Wohnung fur den Schuldtener Der Baustil ist freigestellt, jedoch soll fur die Fronten
1, ' verlang Die Zeichnungen werden tm
' [ bau in Anwendun kommen. _ _ ZLFsxstrchY-x 1:100 yerlangt.g Die Gesamtbaukosten von mch_t uber 90 000 „ck find nach Kubikmetern umbauten Raumes nachzuweisen.
Laud- und Forstwirtschaft.
' K t elernte im europäischen Rußland Dte ar Off im Jahre 1903.
ür das Gedeihen der Kartoffeln- in Rußland war das Jahr 1903Fwenig günstig. Der trockene und schne_earxne Winter gab dem Acker nicht die gem": ende Menge von Feuchtigkeit, sodaß man _das Seßen der Kartoffe zeitweise unterbrechen oder aber auch baußg in voUständig trockenem Acker ausführeri mußte. Der anfangs warme und auch feuchte Frühling belebte die Hoffnungen der Landwirte, zumal die Kartoffeln gut aufgegangen waren und dte_ Pßlanzen fich gut entwickekten, seit Mitte des Sdmmers ]edocb trat em_e außerst ungünstige Verteilun der Niederschlage ern, und zwar eme voi]- ständige Dürre im OFM! und in enzzelncn Gegenden des zeniralen Rußlands und anhaltende Regenfälle im Westen, welche _im bochiten Grade ungünstig auf die Entwickelung der Kartoffeln emwrrkten. Irn Laufe der zweiten Hälfte des _Sommers begann das Wetter_ sicb 111 diesen Gegenden allmählich wieder zu bessern; besondxrs im _Sudwesten und zum Teil auch im zentralen Ryßland traterx fyr da? .)ieifen der Kartoffeln vollkommen ünstiae Witteruyasverhalimffe em; nur im Nordwesten bielctken hdie !Ke enffäiée noch langere Zeit an und imOsten
rte die Tro en eit no or. _ _ daue Jnfol 8 einer derartigen Verteilung der .Niedxrschlage war die Zeit des “ eifwerdens der Kartoffeln außerst ungunstiq. _Jm Osten und zum Teil aucb im zentralen erßlqnd _verzögerte sich die Knollen- bildung bedeutend und stockte vollstandt? m Wachstum, soda mcm. m
' t, Nordwesten und _esté- nur sehr kleine Kartoffeln ernte erck die Knolien erheblich litten.
dagegen trat nasse JUUÜ em, wodu günstig; fk“
Au während der Ernte war die Witterung weni einYetende Kälte und vorzeitig gefaüener benex ver _ _ bedeutenden Teil der Gouvernements d
. u ielt die im Süden und Südwe en zu Ende _ JWD Jidehimb HeibkaYgthßktente Dü__rre, welche den Boden vou- cknete,-de o eerneau_. ständiÉnkuTtliZemeinen erzielte man in diesem Jahre itzt euro _ Rußland eine unter mittlere KWsifelernte, bauplsmblicb m ola: der Beschädigungen, weiée die Kartoffeln in den _ up _ den ihrer rovu'ktwn, im We ten, -Noüwesim und zum „. U im zentra en Rußland erlitten baden., Unbefriedigend. war dje Kartoffelernte in den Gouvernemexis Minsk. ,WUnaWaekn-m, Leit reo Gouvernements Penia, Rjäsan und m. ailen an; Wo und jenseits derselben gelegenEn- Gouvernements. Unäer mitt [ war die Ernte in den WeidseKouverjmmU, in den südwestuzen Gouverne- ments (Podolien und im), im größten, Teil, im "WM! Goudsmements (Mogilew, Erodno) und zum Tei! in den _ _ck und an der Wolga belegenen Gouvernements Pen «. Lei mike 119 den' Gouvernements Tambow imd Sirublrsk). “_ _m en, -- - war die Karwßürrnte im rößtkn Teil der mdußrieken, m_:
dium fäklig Wird, W , ,s, .
des Gebiets der schwarzen rde belegenm-UFMKW