1853 / 156 p. 2 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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Gewerbe-Otdnung vom 9. Februar 1849, auf welch; in Verbindung mit dem Umstande, daß die Fortseßung des Gewerbebetnebes dem Angeklag- ten polizeilich untersagt, diescr lxytersagung ungeachtet derselbe abxr fort- geseßk worden, :ie Anklage gesWk, sst- fux mch) anwendbar erklart ha- ben, weil fie die Verwaltungs-Bebordcn mcht fur befugt gehalten, aus dem angegebenen Grunde dem Angeklagten den selbststandigcn Gervnbe- betrieb :: untersagen; daß aber die Frage, ob der selYsijtannge' Gctverbcbetrieb dem An- eklagtm von der Verwaltungs-Behoxde nut Recht oder Unrecht untcr- ?agt worden, nicht Gegenstand rtchterlxcher Beurthexlung und Entscheidung sein konnte, _weil naeh den §§. 22 bis 25 der (waxrbe-Ordnung vom 17. Januar 1845 die Kommunax- „resp. die Polxzez-Behördcn darüber zu befinden haben, ob der selbßstandage Geerbebem-b dem sich Melden- den zu gestatten oder zu uptersagen 1st, wetl ferxter Beschwerden über die erfo1gte Untersagung bet dxn Verwaltungs-Beh'ordcn anzubringen snd, und der Rechtsweg dagegen mcht sattfiudet; daß es an einer Feststellung darüber mangelt, daß der Angeklagte in dem geordneten Jnstanzenzuge die Zurücknahme der obigen Verfügung der Königlichen Regierung zu K, wodurch ihm der selbstsiändige Ge- werbebetrieb untersagt worden ist, erwirkt hat, derselbe daher ein GUverbe selbsständig betrieben hat, ohne den vorgeschticbcnen NachWeis seiner Qualification geführt zu haben; §. 23 der Verordnung vom 9. Fe- bruar 1849; das; aus diesen Gründen die VeschWctde über die erfolgte Nichtan- wendung der §§. 23 und 74 1. c. begründet, deshalb das Erkenntnis; zu vernichten und der Angeklagte nach diesen Gescscn zu bestrafen ist; dqß aber der §. 177 der_Gcwerbe-Ordnung nicht amvendbar ist, weil dre Anklage nicht behauptet hat, daß mit der Handlung des Auge- ,klagten zugleich ein Stcucr-Vcrgehen verbunden geWesen sei; für Recht erkannt: daß das Erkenniniß bes Kriminal-Senats des Königlichen Appel- lations-Gerichts zu 3. vom 16. Dezember 1852 zu vrrnichten und das Erkenntniß des Einzelrichters des Königlichen Krciögcrichts zu 3. vom 22. Oktober 1852 dahin abzuändern, daß der Angeklagte Wegen unbefugten selbstständi en Gewerbebetriebes mit 1 Thlr. Geldstrafe, we1cher für den all dcs Unvermögens cine eintägige Gefängnißstrase subßitnirt wird, zu belegen und die Koßcn der Untersuchung zu tragen gehalten.

Von Rechts Wegen. Auégeseckigt unter Sicgel und Unterschrift dcs Königlichen Ober-Tribunals.

Berlin, den 23. März 1853. Mühlcr. Justiz = Ministerium. Allgemeine Verfiigung Vom 25. Jani 1853 «»- be::-

kreffend die Communication dsr Gerichtsbchörden mit dem Königlich preußéschen Konsul in Bremen.

Der Königlich pxcußésckyc Konsul Delius in Bremen ist 'von dem Herrn Minister der auswärtigen Angelegenheiten srmäckßfgt worden, in denjent'gkn Fällen, in wslchen ihm Nackylaß-Effckten im Ausxande verstorbener preußischer Uuterthanen Von auswärtigcn Behörden oder Privat-Pcrsonen überwiesen Wordmr, insofern 'Die Hetmat des Verstorbenen einigermaßen sicher konstatirt ist, mir Ven betrefxenden Provinzial-Bchördcn wegen Regult'rung dcr Nachlaß- Ange egxn eiten in direkte Verbindung zu treten.

Mat ezugnahme auf die allgemeine Verfügung vom 16. Sepfcm- ber 1844 w,erden sämmtliche Gerichte und Beamte der Skantö-An- wxcltschaft htervon in Kenntniß gßseßt, um in Vorkommsndcn Fäljcn hxernach zn Verfahren.

Berlin, den 25. Juni 18.53.

Der Justiz - Minister S 1“ m o n s.

An sämmtliche Gerichtsbehörden.

Ministerium des Innern.

Cirkular-Verfügung vom 4. Mai “1853 - betref- fend das bei Naturalisationen zu beobachtende Verfahren.

Seit kurzer ZM smd aus Verschiedenen Re ' *- “* g1cr1mgs - Beznkcn YZF)?“ Falle zur AUngx gekommen, in Welchen die Eigenschaft MÜNZE? Ziehen AuZländcrn Verliehen worden ist, deren Natu- dieser Indi-“desUM hattxn zurückgewiesen Werden sollen. Einige . N UM hüben 1hren von einer Provinzial-Negierung ab-

ele nt - - , Jeux)“ YUKZYaUsaÜons-Antrag bet einer anderen Regierung er-

' nach erfolgter Natural' t“ ' * na d, * xsa ton durch dxe ? leßéew, zlerckgTYlYtrtetßxjos ste JurUckJLZViesen worden Waren, theilss sogleich

WHM Ü? W) späkcr dorthin zuriickbcgebcn, nach-

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dem sie den Zeitxaum, für welchen ihre Umzugsfreiheit in Gemäß; heit [*,-“er Verordnung vom 10. Januar 1848 ( (HeseH-Samml. S. 25) Zestcxrankt worden war, in ihrer ausländischen Heimat abgewartet

a en.

J:) anderen Fällen hat sick) ergeben, Daß Dic Extrahcntcn, ob- Wohl ste “vortheilyafte Führungs-Attcst? Von der Behörde ihres ausländischen Wohnortes beigebracht, dock) an andkrenOrtcn wéqcn bxgangener Verbrechen Strafe erlitteßhatten. Nock) andere Jüdi- Mduen endltchz, dxrcn Aufnahme mit Rücksicht auf M Gejvcrbe nach den Verhaltmffey des gewählten Ortes nicht rätlskick) befun- den, und BÜHNE ans Grund des §. 67. der ,Vcrorbnunq VOM 9“. Februar 1849 abgelehnt Worch war, hatten vorchcbén, fick» etnem anYercn Eerbszrveige zuwendsn zn oncn, "wären aber“, nachdem Ihnen auf diese Angabe [»in Die Naturalisation bewilliqt war, zu jenem GeWe'rbebctriebe zuriickgekc'hrt. **

Das Ministerium des Innern nimmt aus Nn vorlicqcnrcn Beschkvcrdcn über solche Naturalisaticnwn Veranlassuna, dsr Köniq- lickycn Regierung dringend zu empfehlen, bei Nakuralisations-Anträ- gen, namentlich von Individuen, Welche zu der gcwcrbetrcibcndm oder arbciwndcn Klasse gehören, mit bcsondcrcr Vorsicht und mit sorgfältiger Beachtung dcs achirtcn » 67 zu Vcrfak)rc*n, und bei Obwaltendcn ZWcifcln iibcr Dis Rätlyliclykeit Dcr Aufnahme sicv clxcr fiir die Ablehnung als fiir Die Bewilligung Des Gesuches zu, Mtsckési- DSU. Es ist diese Vorsicht um so nöthigcr, als Die in vielen Deut:- schcn Staaten bestehenden Beschränkungen Des selbstständigen Gc- :verbcbctrii'k'ks und der Verhkirathung erfahrungchmäß einc)! qroßcn Andrang von Ausländern ngch Preußen zur Fosqe bach, fvclckxc, bcsondcrs nach längerem diesseitigen Aufent'haltxsallc“ Mitt?! aufzu- bieten pflegen, um den in ihrer Hcimat nicht zu rcajisircndcn ZKM? in Preußen zn crrcichcn,

Um nun TäUschungcn, wie sie in dyn obgedachtcu Fällen vor- gekommen sind, zu begegnen, wird Die Königlichc Rcaicruna xmas;- wiesen: cincr jcdcn Naturalisation cine protokollarisckxé ch'xkemenq dcs Antragstellcks Vorangehcn zu lassen, Welche auf Die pcrsöükiMZi Verhältnisse und den Nachweis Dcr gcssßlicheu Bcdinqunqcn ker Natura'lisation,"und insbesondere auch darauf zu richtcn*ist,*

3) ob dm“ Crtrahcnt bchits in einer Untersucbxmq bcfaimcn Zc- wcscn und Strafe erlitten hab?, und * * “'

[») ob Derselbe friiher [*crcits bci Diner anderen Dicffciliqcn Bc- l)ördc einen Antrag auf Naturalisation ODU“ BcWiUÜunq Dcr Niederlassung angebracht habe, und Welcher Bcstchid“ ibm Darauf ertheilt worden sei; *

Wo'bki ihm ausdrücklich zu Protokoll zu eröffnkn ist, Das; falls cr

. unrickxkigc Angabkn machcn sollte», seine“ Naturalisaticm fiir Uicbtm

cr'klä'rt Und Dis ihm [*rthliltk Naturalésation»Urkunde als“ mscklicksn wxcdcr abgenommen werden wiirde. ' , 3712 Komglrch chicrung wird endlick) *.*cmnWßt, micht mm“ 1?le Bcrhmxdlung, sonDc'rn auc!) die zum *)?acbwcisc Vcc; Voxlvamkctx- €€an Dcr, JUCHÜÉMU _Pcdmgungcn dsr Anfnalmrc bcichmMrn ?lrmtc ÖA DM ?[ktt'n «jjkrvirln zu “[affkn. Bcrlm, Dcn 4. Mai xlSHZ. Ministerium "des Innern. “Im ?lnftMgc: von “).)knnrouchl. AU _

sammtlchc FWUÉJNÜW ngierungcn und

an "OM“ KöniglickW Polizei.:Präsidium zn Bcrlin.

Criaßvon:23,Mai1853-betrcffcnd dikStcmpcl- pflichtigkeit dsr Verhandlungen wcgcn Versickyc; rung von Immobilien bei Der Feucr--Sozietät.

__ Durch den Erlaß dcs Ministcriums des Innern vom I, Juni 1844 ist damals die Anfrage Des Königlichen .Obccr-Präsédimns nach erfolgter Communication mit dem Herrn Finanz:P)/kinfstcr und im Einverständnisse mit demselben dahin beantwortet wordkn, daß in dem Umfange, in welchem die A(lcrl)öchZ“tc Ordre vom 30. Mai “[Z-41 (Ges. Sammlung S. 122") den Verwndlnngcn wegen Vcr- [Zéherung Von Immobilien bei in- und ansländischen Fcncr-Vcr- ytchcrungs-Gcsellschastcn Stcmpelfx'ciheit zugestcbe, Die Stempel: freiheit auch der in Folge der Bestimmungen dés H. 12 ch Rc:- gklezncnts Vom 5, Januar 1886 Wegen Versikherung Von Immo- [_mlrcn Segen Fcuchgcfahr bei Der Direction dcr Fener-Sozictät 7in Wßjtplwlen vorkommendsn Verhandlungen anzuerkennen sei.

Dteselbx Angelegenheit ist nencrkings durä) die Regierung zu R. andexwett zur Spraéhe gebracht, und Dabei von Dem Herrn Ji- na113-M111ister bemerkt worden, daß, wenn die Provinzial-chtcr- Sozietats-Directionen 'bkt' denq1-.Verhandlungcn nicht lediglich Die

Stelle der Polizei-Behörden Verträten, die bei denselben 1“tack)gc-: sucht? Genehmigung um Zulassung zur Versfcheruug "bei einer Pri-

„: ck“ a“t an ni klediglicl) im polizexlichen, jonvern rm'Jn- ?&ZYUYZ sFeueé- VIÜÉHLWUI Lm AUgewenwn und dé§lber ddxr Provinzial-Fener-Sozietät Vßrytcherten rtzsbxsondere “UTZ gß, “_ te Di.:sfälliqcn Verhandlungen, bc: der nyvszlZ Feuexéyxsz1etats- Tirectiö»:«;»i1n Gegentheil mcht ausscßlqnxn, d(Zß Deéhalb noch 1.1th der Polizéi-Behörde wegen de? olxzetlréhen ,;ntcrexses in BeXxxff der Versicherung bei Privat-Gexc schaften verhandeltfwerden znxtne, di? Vorausseßung nicht zutreffe, untcr welchez' Has ,Jtnqnz-Mrmste- rium derzeit “Die Zustimmung zur FtZMchfretyert 'fur dre Verhand- lmnqen M Der Provinzial;Fener-“Oozretßts-Drrethx erthexlt hab'e.

** Der Finanz-Minister hax daher 2an Modxßcatxon des Vorer- wähnten Erla'ffes vom 3. JZLU, 1§44 bxfurwortet.

Dic Provinzial-Fcucr-Goztctats-Dxrectronkn gchozcn nun-zwar in dcr fraglichM Beziehung zu denMKomnanl - chyrch, Doenen, einc polizeiliche Gewalt anvertrmzt Z|; auch qt cs_rtc_ht1g_, dgßzbcr Vkrsichcrungcn Von Gebäuden be: xmxr PUWk-ÉZUTUÉMU “(3:8 (ße- nehmigung dcr bctreffcndxn Provmztal-Feuer-«oxexats-Dxxecttyn im öffentlichen Interessc etngeholt wcxdenwxxß, da die qu; Sozte- tä'ten öffentliche Institute sind. Allem _ die Gesuche um dxßse (He; nohmigung und diese selbst haben allkrdmgs zuglctä) auck) em Prt-

Dat-Jntcréffe zum Gegenstande, nämlich das Interesse Des Pktcntenx,

xi: Mentlum u veri ern. . s x (ÖL ann diez Verfisczémgcn Nr Konxmurzal-Vchorden; denen xxne polizeiliche Gewalt anvcrfmut “ist*, so WW *M- an sie gerrchteten- Gk“; smbc nach dem Stempcl-Tarif Léon 1.822 511,1) 7/06? „AUÖNNZUUI und (H8s11ch6“ an sich stempelpfli-Ytig, auch dre VZrha11dZtt1xZen- VM welchen in Den reglmncntarischcn Bcstinnmmgen uber Dre (*:-WMP?!- freihcit “derselben di? dee ist, offenbar nur solche. sind, Welche ÖW Sozietät als Institut Und ihrs Verhältnisse zu 1hl“Ln-MTÖZ[1LDLUL bstrcffcn, 11icht aber 'die Vkrhandlungcn 1:1it'dritten PMNWU- ZU ÖM lex_z'tgcdachkcn Kategoriken abcr dis hier in Rede sfehextdcn Angelc- genhcéten gehören: so nehme ich nicht Anstand, mich mxt Der nezzer- lichen Ansicht des Herrn Jinanz-:Ministers einverstanden zu erlaxen nnd Demgemäß Die frühere VCL'fÜZlMg DLZ Mimsterfumö dcs mern VOM Z. Jani 15344 3U_,modifizirm1. Berlin, DM "ZZ. Mai “[I-5;_3._ Dcr Ministcx DLS Zattkm. von Westpyälen, An ka;- Königléxbs Ober-Präskdixtm dcr Provinz IMsklelCU.

Fanu; : Miinisteriuzn,

"RCL“ÄUZUWJOO211LÉ),APYÄ[[III“- [*crmffcnd dre ;Zwllfrsikxsit 1". g. Braut-(?DVlt61'abenD4) (Issckyenkc,

CW. ::", x'1“'.ViLÖU*c M) auf Den Bericht vom “IMM D. M., “daß „UW dis, dikffcitigcn Provinzial:Stcucrbchörden *in den zur Sprach? gckommdacn einzelnen Fällen ermäckztigt worden sind», solche Ge- gcnständc, welchy die Braut im Ausland? ans Veranlassung ihrer ch“l)9iratl)ung Von dritten Personen erhalten, 'die s. g. Brautgk: 'schcnkx, bci Dem “Anzugs in das ZOLLVDrciUSgcbéxt «1;- Ausstattungs- gogcnstände „zollfrei einzulassen.

erlin, dsn “29. Avril" 18138. “Der (chrcraL-Direktor dcr Stcusrn„

“IM * .. _ TM. Vkreixtsbevol'mmchtcn „Herrn ck; 171 d'.

Vsrfixannq vom 91. JUTTÜ 1§.;;Z« betrefngy Dic Romchmz Z:l'éCUks(kWÖDUUJ ixbcr;;Jc-if1x1xgcijtcne:_ ContraMntiOncxx,

«x: T:" 77.2),

(“Hsscxz vom 2. Jxmi [85:2 (Slams:*Amzcxgxx“ M,

Anx" Den Bericht vom Jéxstmt v, M, wir?) Dcr KÜ-LÄIUMU N?“ «chung Folgendes «?rwicdkrt: __" „, * Was znnäahst die Frage anlangt, ob znr Ollyfchexdxzngxnber Z:cké.T1:ngIstsncr-Contravxntioncn, YU AUschUng Wexllbgr MM M FUNK- Dpr DcfranDatiM, sondern nur cim“ Orömmgsxtrasc Play grexst, dxe

Provinzial-Stcncrbkhördc ODL]? das [*ctrcffkndcHauptamt komyctcnt 121; ;

so nimmt zwar 'Der §.4 W Gesetzes “vom “„KJmZé MZF? nicht h_Los anf die Bcstimmnngsn Des Stcntpklgsxcßcs vom «Marz 1822, 11311- Dcrn anch anf Dru H. 93 dcr Stcm*x*-Ordmmg DMZ 8, Fcbrualr 1819 Bozng, und im JP 98 ist zn 3. angeordnet, Daß, MM) _M. Srmfa 1!) Thln Uicht ißborstéigt, anch die Stcmcr-Nmntsr Rotoxutc

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abfaffen können, insofern ihnen solches be“onders über a

In Ansehung der Zeitungssteuer-ContIcaVentionentLstgeßbérorYrté Uebertragzmg der,Entstheidungsbefugniß an die Haußt-Aemter MM; erfolgt, Vtelmehr :| im le_Hten Absaß des §.30 des Stempelgeseyes Von 1822 ausdrücklich 'bestimmk, daß bei Contraventivnen, welche den Stempel von Zeitungen betreffen, die Untersuchung und Ab- fassung dcr Strafresolute den Regierungen (Proviuzial-Steuer- Verwaltungen) zustehen soll.

Wenngleich es nun richtig ist, daß nach dem Gesetze vom 7ten März 1822 bei Zuwiderhandlungen in Betreff des Zeitungsstem- psls Ordnungswidrigkeiten nicht vorkommen, sondern nur Stempel- hinterzéehungen zu ahnden sein konnten: so begreift doch der im H. Zi) gcwählfe aslgemeine Auödruck „Contraventionen“ auch 'US nur mit einer Ordnungsstrafe zu beahndsnden Zuwiderhandlungen in sich, und deshalb ist auch in BczieHung auf Diese nur die Pro- vinzial; Steuer: VWWNUUZ als die' zur Entschkivung kompetente Behörde anzusehen.

Bkrlin, DM U. Jnni 125.53, Dar G:?Ukral-Dxrskwr kk? STSUSM,

An dre Königliäyé Regiérung in Potsöayx

Kriegs - Yiinistcrium.

Erlaß vom 17.21pril “],-“55:3 »- bétkéffEUD "DZ? Ver- hältnisse dcr Zn Den [exzxsn Jakzrcn bei den mobi- len Truppenthcélßn eingezcögen gewcsenßt, dem- nächst zu den Benrlaubken zuriickgetretenen Train-Soldaten.

Mittslst 'Der Verfügung vom 28. August 15340 ist Seitens “der Ministerien Des Innern und des Krieges bestimmt worden, daß die bei einer Mobilmackyung wirklich ausgehobenen und vereidigten Train- Soldaten bei ihrer nach Rückkehr des Friedenszustandcs erfolgenden Entlaffung in ihre Altersklasse zurücktreten sollen.

Mit Rückstcht auf diezgegenwärtig bereits ins Leben getreten?, Ausbildung von Train-Soldatcn im Frieden und die im Werke bc- findlichc Organisation des Trains im Allgemeinen, heben wir jem: Bestimmung hiermit auf und sexzen gleichzeitig fest, saß die in den leßtcu Jahren bei den mobilen Truppentkzeilen eingezogén chesenM und in das Bcurlaubtcn-Bcrhältniß zurückgetretenen Train-Solda: ten, gleich den im Frieden beim stehendxu Hsm? ausgebildeten, nach Maßgabe ihres chenöaltßrs nock) 11achérägléch Von den Landwehr: Vkßörden unter Kontrolc gcnommsn wcrden soÜen, ,

Dem Königliclyen Gcncral-Konxmando und den] Koniglx-HM ObewPräfidimu stcÜcn wir hianaU) *die weitere gesälxigZVcran-x lassung mit dem cherkcn Lrgcbcnst anycém, daß, auch kiznsttg deém- gemäß zu Verfahren ist.

Bkrlin, den 17. April “[Z-323.

Der Minister des Innern, D??? Kricgé-Minister, Von Westpl)ale11„ Von Bwnrxx An

sä'xnxntléäje obsre ProHénzéal-BWSWM.

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Bekanntmachtng WM 27. Jani III.)? «» [“?skkxsknd Dis!ocatéons-Wcrändcrumgcn DLS “26. Jnfanfsme-

Regiments,

In Folge Allcrhéichstcr Bestjmmung VMS Wien T*. M. wird/das Ltc BataiUon Des “Z(Zstcn Znsamterto-Regnnents “oon Magdcb_1trg nach Wittenberg Und “Dagegen Das “Ztc Batmlion Des “.?-|M „Insazx- t-rrie-nginwnts von Wittenberg nack) Magdéburg verlegf, und MW." ("»KarjtZJNchMLl unmittklbax nacb Bscndxgxxng Dcr Dxeöxahrth „Herbst- imetg znr Auösiihrnng gebracht.

BMM, dcn 27. ZUR WHZ.

Krich-,--.Ministcrim11, Allzcmcäncs Kri-xgs“:Dcyarfsnwnf.

» o n W a n g ;: U l) c i 111. V U U S ck ii 3.

Achrcisr: “ch“ (BUMM. JUtchmt Dkk KönigTiÖM SCHW- Jvésle, R«11:xmm*1»s1*r vo 11 HijLscn, nack» Ostpreußen.

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