1883 / 34 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 08 Feb 1883 18:00:01 GMT) scan diff

ohne daß die Gesenscha'ter fich zu Almosenempfängern des Staats hätten u ma en brauchen. Ohne die größte Kon- fusion der Vegri e hätte überhaupt die Zoljpolitik gar nicht auf Grund einer Koalition agrarijcher und industrieller Inter: essen zu Stande kommen können, denn diese Interessen ständen sich in der ZoUpolitik diametral gegenüber und könnten nur durch eine freihändlerifche Politik zu einer förderlich9n Ver- einigung gebracht werden. Die Vertreter der "Schutzquwolitik hätten einen List-Klub gegründet. Gerade Friedrich List, wenn derselbe heute lebts, würde auf das Entschiedenne den Inten- tionen der SchußzöUner stets entgegentreten. Er erinnere nur an die Höhe des deutschen Exports. Deutschland exportire an Ganzfabiikaten jährlich für 1009 Millionen Mark. Ruinire man den Exvort, so rninire man das ganze m:rthsclmftxirde LSben des Deutschen Reichs. Deutsclzlaiid sollte vielmehr ein freihändlcrischeö Land sei:' und die übrigen Nationen von der Vortrefflichkeit des Freihandels überzeugen. Man dü-*ir sich nicht wundern, wenn, wie geschehen, Frankreich, Oester- reich und Ra'sxland ihre Tarife unter außdriicklichrr Beiufung auf den deutschen Tarif erheblich erhöhten und Deutschland damit fchädigten. Man habe wirklich keinen Grund, auf den Zokktarif stolz zu sein. Er glrmdr, daß auch die Zeit nicht mehr fern sein werde, wo selbst der Bauer nicht mrhr an die Wunder der Zollpolitik glauben werde. Die Interessen des Exports seien unüberwindlichr Bundes- grnoffen gchn dcn Schußzoll. Als der Goithardtmmel fertig gewesen sri, habe man großen Werth auf die Abkürzung des Fandelsweges zwischen Deutschland und Italien gelegt. Beim

olltarif sei man bemüht, den internationalen Handrl wo möglich ganz abzuschneiden. Er hoffe, diese Dämmerungslogik werde bald dem freihändlerischen Lichte Plak machen.

Der Nbg. Frhr. von Minnigerode entgegnete, auf die vom Vorrédnsr erwä nten Zahlen könne er gar nichts erwi- dkrn, weil er die Ri tigkeit derselbrn jcßt nicbt prüfen könne. Séine (des Redners) Zahlen seien amtlichen Quellen entnommsn, ihre Richtigkeit sei auch vom Vorredner nicht bestritten wordrn, cs stehe aljo Behauptung gegen Brhauptimg. DLL" Abg. Barth habe im Uedrigen sich fortwährend auf Dinae

estüßt, die er (Redner) nicht gesagt habe. Er

abe weder von Bielefelder Seidenspinnereisn gr- sprockzen, noch habe er gesagt, die Halbseide sri vor Erlaß d&; Zolitarifs bedeutungslos gewesen. Er habe vielmehr hervor- gehoben, daß drutsche Halbseide auch nach dem Zolltarif den Weltmarkt beherrsche. Was die Frage mit der australischen Wolle betreffe, so woile er das Wort „australisch“ preicsgevcn; es könne auch Kapwolle gewesen sein, die nach Deutichland imporiirt worden sei. Der Sinnseinerfrühsren Ausführungen sei adrr nur dcr gewesen, zu konstatiren, daß mehr framde 2806911 in Drittschland in Folge deHZoUtarifeg importirt wiirdrn. Ehe man also vcrsuche, feine (des Redners) Ausführungcn zu bs- kämpsen, müsse man fich doch klar machen, was er überhaupt gc- sagt habe, Er wünsche, daß der Abg. Barth nach Hause gebe und die stenographischen Berichtenachlese. Er wiffenicht, wieso gerade der Nbg. Barth der Rechten Dämmerungslogik vor- werfen könne. Auch von Friedrich List sei er" überzeugt, daß derselbe heut mit seinem praktischen Blick über die agrarischen Bestrebnn en sehr wohlwollend urtheilen würde. Derselbe habe zu einer Zeit gelebt, wo man eine Konkurrenz mit drr deut: schen Landwirxhschasi noch gar nicht gekannt hade. Drr Nbg. Bartl) habe [ich au] die Crefelder Handelskammer beruien, er berufe fich auf die Elberfelder. Diese sage, ohne die Scl)ußzölle_ wiirde deutsche die ausländische Konkurrenz noch ungleich drückender empfunden haben, und die Besserung der wirthschaftlichen Verhältniss noch langsamer vor sich ge: gangen sein.

Hierauf vertagte das Haus um 41/2 Uhr die weitere Berathung auf Donnerstag 12 Uhr.

_ Die in der gestrigen (25.) Sitzung des Hanses der Abgeordneten bei dcr Geschäftsordnungsdedattc (118 Antworten an] die Reußerungen der Abgg. Ur, Hänel und 1)» Windtlwrst vom Visträsidenten des Staats-Ministeriums von Puttkamer gehaltenen Reden haben folgenden Wortlaut:

Meine .Herren! Es hat in den Ausfüiyrungrn des Hrn. Abg. T):“. Hänrl an [chr starkrn Provokationen sowohl auf die rechte Seite des Hamcö als (mib auf die Regierung, wenn in letZterer Beziebung ami) nur indirekt, nicht gefeblt; ich habe die lleberzrugung, dax“; in ersterer Brziriimiiiibtn die Antwort aus dcn Reihen der rechten Seite des Hausanickyt ]Öuldia geblieben Werden wird, Was die Strilunq dcr Kbnigltcbcn Staatöregierung betrifft, so ist sie ja _ und ich glaube, das Haus wird das auch aiU'eitig anerkennen _, bisher

[

bemüht geivesen, sich gegenüber den Diskussionen über die Geschäfts- bebandlung und Tagewrdnuna des Hauses deräußersten Zurückhaltung zu bei1rißigen; in wischen glaube ich, wma man so stark provoxirt wird, wie dies e en von dem Hrn Abg. [)k. Hänel in einer Weise geschehen ist, die [„xtvristb sbr habsch gruppirt war, die aber doch in einen ganz anderen Gedankenrabmext auslirf, so muß der Regierung nicht nur das Re(bt, sondern die Pflicht zuaefprochen Werden, fich über die hier in der Diskusfion befindliche konkrete Frage zu äußern. Ich gebe in die breite Ansaat der Diskussion, wie sie von mehreren der Herren Vorredner escheb-n ist, nicht ein, ich halte mich an die augen- blick1iche Grscbäfts a,]e dieses Hauses, wie fir meines Erachtens von dem Herrn Präsidenten mit ganz unwiderlcalirben Argumenten für ein Writertagen des [Hohen Hauses Ihnen dargeleat wvrden ist. Der Hrr Präfident hat, glaube ich, in einer Weise kalkulirt, wekcbe eber darauf binauslief, die bis zur Beendisung drr Etatsberathung xxötbige Zsit etwas kürzer erscheinen zu lassen als in der That der FU ist. Meine r-ren, nach drn vorliegsnden Erfahrunaen glaube ick), n'ürde das bo .e Haus mir der Summe von Tagen, welcbe der Herr Pxäsident für die noch übrige Zrit der Etatsberatbung in Aus- sicht acxrommen bak, kaum auSreiÖrn. Der Kultusetat allein _ ich wii! mir keine bestimmte Voraussagunq gestatten _ hat in eincm Jahre, wo ich ibn vertreten babe, mebr wie 10 Plenarsißungen in Anipruéb genommen; ob also 5 Siyunaen dieses Mal genügen wer- den, ist mtr dow riniaermaßen zweifelhaft.

Ick bin also völlig davon durchdrungen, daß diejenige Voraus- berrckxnuna. welcbe der Hrrr Präsident Ihnen vor cle t hat, das aller- kürzeste Maß dessen in fick) schließt, was das boße aus an Zeit be- darf zur Erledigung des Etats. Da liegt doch die Frage nabe: WOULU Sie die Verantwortung übrrnebmen, dicser unsicheren Situa- tion gegrnübrr das Land in die Lage zu bringen, am 1. April einen unfertigen Etat zu haben? Die Rcaieruxxg kann ihrerseits auf diesem Wrgc nicht folgen. Ich kann das Haus nur bitten, zu erwä,en, daß die Vorschläße des Herrn Präsidenten auch nach der Axisicbt der Königlichen Staatsregierung die einzigen smd, welche in diesem Augenblick für acceptabel zu erachten skin dürften.

Wenn der Hr. Abg. Dr. Hämk dann die rechte Seite _ ick) darf wohl sagen, damii einzuicbücdtern versuÖt bat, daß sie 7161) durch ein Votum für das WIitertagen in einen ]]rundsäßlicben Gegensaß zum Hsrrn Reichskanzler und auch zum _preußisckzen Staat-Z-Ministerium bringen würde, so glaube ich, wird die1e Furcht Wohl nicht bei der rechten Seite des Hauses vorhanden sein, und ich bin auch Überzeuzit, der Herr Aba. [)r. Hä_nel_ist ein viel zu einsichtigrr Politiker, um fich nicbt nackzträglirb [elbxt ("i_nzugestrben, daß seineWorte nach dieser Richtung wwbl kaum ernjtbast aufgefaßt werdcn könnten. Auch die (Zitate, mit denen der Hr. Abg Dr. Hänel uns beebrt bat. in Bezirbung aus die frühere Stellung des Herrn Reicha- kmizlers zu die'scr Frage können mich keineswegs irre machen. Meine Herren! Die“ Konstrliniionen ändern sich eben. Der Herr Reichskanzler hat seine Ansicht, daß ein Zusammentagen zwischen Rricbstag und Landesvrrtrctung nicbt opportun sei, unter Verhältnissen zu erkennen gsgeben, welcbe beute nicht mehr zutreffen, d. 1). unter Verhältnissen, in welehen der Drang der parlamentari- scben (Geschäfte auf beiden Seiten nicht so groß war wie hcutc.

Wir dürfen beute nur von dem Bild aus,]:ben, Welcbes sicb unse- rem Auge darbietrt, und das Bild ist dQs, da?"; jede der beiden Körper- schaften, der Reichstag sowohl als der preußische Landtag, für die Bex_väliigung der ihr oblirgcnden parlamentariscben Aufgaben sine so große Zeit ix_i Ampruck) zu nehmen hat, da[; ein Nrbeneinandertagen ohne die ermtestr Gefäbrdung des Rcicbs- und Staanwobls nicht mehr zu vermeidexi ist.

Wie die Kräfte derjeniaen Herren Abgeordneten, Wclébe bcidrn Körper1chaftcn angehören, sich zu der Lösung einer solchen Aufgabe strllcn wcrden , das ist meine Anfgabe 11icht zu untersuckocn, daß aber an fick), abgrseben von dieser Personenfrage materiell, ein Nebeneinandertagen beider Körperschaften wobl zulässig und aus- führbar ist. _ darüber bat die StaatSregierung wenigstens keinen Zweifel. Der Hr; Abg. Dr. Hänel wird dock; gütigst auch das aner- kennen: die Minister und ihre Rätbe sind sozusagen auch Menschen, sie leiden unter dem Nebeneinandertagen ganz ebenso wie die rrren Abgeordneten, und wenn sie ihrerseits ihr Pflichtgefübl so sehr in den Vordergrund [trat, daß sie sigb keinen Augenblick bedenkt, dieser gc- wiß unanaenrbmcn und lästigen Maßregel zuzustimmen und die Mehrarbeit auf fiii) zu nehmen, die für sie dadurch cr- w__ächsi, dann glaybe ich aucb, mich der Hoffnung bingeben zu diirfen,_ daß d_ic]cs bobe Haus die Hand dazu bieten wird, die G:]chäfte unmrs Landes zunächst bis zum 1. April dieses Jahres _ iki) wi11 den weiteren Zeitraum nicht ins Auge faffen _ in einer Weise zu führen, welcbe mis die objektive und unumstößlikbe Garantie giedi, daß der (Fiat auf ge1eyliche Weise bis zur Präkulsivfrist vom 1. April zu Stande kommt. Jch_ wirdrrbole also _ ich bitte um En_t]chizldig_ung, ivexm ich mich [0 ausrübrlich Über interne Fragen diejes Pames auSngrocb-en babe,_ der Lage gegenüber [*ielt ich es aber für _nötbig _ ich kann das [Jobe Haus nur dringend bitten, fich dem Vor]ch1age des Herrn Präsidenten anzuschließen.

Ick) Werde mikb nur mii demjenigen Tbeilc dcr Anöfübrungen dcs geehrten Herrn Vyrrcdncrs bcscdäfiigrn, welcher fixb anf die Stel- lung drr Regierung zu de'n bier schwebenden Frauen brzisbt. Wenn er am Eingang seiiirr Redr bxmerktr, es sei VieULicht riwas ziveifei- baft, ob es _ zweckxnaßig «M]rn, das; ich in dieser Frage das Wort crgriff, so wird er jrdenialls das Geisibs mit mir theilen, daß, Mun

es zweifelhaft gewesen, ob ixb zweckmäßig vorber aesprochen babe, es jest die unbedingte Nothwendiqkeit sei, ihm gegenüber einige Worte zu sagen. Der Herr Abgeordnete meinte, die Debatti, in der wir uns jekt befinden, h_ahe den gescbästlichen Charakter gan; abaestreift und se zu einer poltttscben gxworden und die Argumentation, d-ren er sich dabei bediente, deute entjcbieden darauf bin, da[; dieser Wechsel des Charakters der Debatte eigentlich Schuld der Regierung sei, denn sie sei es, welche das frübrre Axiom, daß ein Zusammentagen zwischen Reichstag und preuß11che_m_ Landtag absolut unvereinbar mit dem nationalen_ Wohl [er, jetzt in das Gegenthcil verkehrt und das Nebxnemandertagen als eine Notbmndigkrit bezeichnet. Er äußerte zu le1ch_, man Wolle es forciren, daß das Abgeordnetenhaus gewifferma en in einer Zwangslage jekt gleichzeitig mit dem Reichs- tag arbeiteti solle.

__We_r dieier_.man'_ ist, Weiß ich nicht, die Regierung ihrerseits grwtx; nicht. Die Regierung itebt einfach vor der Frage der geschäft- lieben Notbwendtxkeit und sie bestreitet Jedermann in diesem Hause das Recht, ihr andere Motive für ihr VerHalren unterzuscbieben, wie Diejenigen sind we_lche sie ihrerseits offenkundig anerkannt hat.

_ Ick babe vorhin schon die Ehre gehabt dem Abg. Hänel gegen- 11581? auszufuhren, daß es lediglich die augenblickliche geschäftliche Lage ist„ welche der Regierung den Wunsch aufdrängt, die Arbeiten dieses Hauses jrßt unau gejeßt _fortzuiübren, bis der Etat zu Stande ge- brach_t werden k?nn, und 1ch muß nochmals betoncn, daß ich es für gänzlich aus.]e1cbldffen halte, ngmentlikh nach den Worten des ._Hrn Abg. Windtborst, der fur die Kultusdebatte doch eine jikmlllb breite Bums gnzunebmen schien, das; ich es gänzlich auSge- schlossen balte, daß wir, _wenn i_vir nicht dem Vorschlage des Herrn Präfidenten zustimmen, "1111 darf auch hier wit „wir“ sprechen, dknn ich bin selbe_r Mitglied die1es Hauses, _ den StaatsbausbalTSetat vor dem 1. Avril Fertig stellen, und ich wiederbole nochmals, wor will für eiiie deraxxtge Ebrntualttär die Veranirrortung übernehmen? Bis jeyt ist in kcmxr WeUe von einem der Herrcn Vorredner ein näberes Eingehen auf diesen Punkt _Zrhört wwrden, es ist das sebr bedauerlickp, denn ich glaube, _ dirs ttt_ gerade das k-ncrum 88118118: wie können wir die Gxstdciiie dicies Hauses einrichten, um in jedem Faüe das rechtzritige Zutiandekommen des Staatsbausbalis zu gewährleisten?

Der Abg. Windtkyorst glaubte dann den angeblichen Wandel in der Politik des Herrn Reichskanzlers in Bezug auf diese Frage da- durch noch besonders[ in beües Licht sexen zu können, daß er s.?ate, ja früher hat man nach Bayern und dcn übrigen süddeutschen Staaten gegen das Zusammentagen ihrer Landtage mit dem Reich»§tage don- nernde Worte gerichtet, sebr richtig, meine Hrrren, aber diese don- nernden Worte find bbne Erfolg geblieben, die betreffenden Bundes- staaten haben fick) aui ihre eigenen JUNKYM in dieser Frage zurück- gezogen; _das mussen Sie _docb gütigst aucb edenkrn, und was drm Einen reed? ist, Ut dem Andern biÜig. Wenn die Rricbbpraxis es dahin gebracht bat, daß das ZU]ammentaaen außerpreußiscber Landtage mit drm Reichstage 91! em Uebel, aber dock,» als ein nbthnding Uebel rubig von den thchögekvalten bingrnommen wird, dann glaube ich hat auch der Yreußi]che_8andtag_ einen bezründcten Anspruch darauf, einige Ruckmbt m_tf_]eine Gejcbastslggr von den Rciédsgewalten erwarten zu dürfen. Die1e Uxbcrzeuauna ist es grade ja, die den Herrn Reichs- kanzler da_zu griudrt, in Uebereixistimmung mit seinen preußiiibrn Kollegen 1th m der gegenwartigen Lage der Grscbäfte seinrrseitZ Ich) den Yuriscb zu haben, daß wir unsere Arbeiten nicht unter- re en.

Ja freilich, cin Radikalmittrl dagegen giebt es ja, und das Hat der _r. Abg. Windtborit armedeutet: man lege keine (Geseke vor. Ja, nt das aber dem Interesse des Landes eniiprecbrnd? Er“ sprach von einer Uebxrproduktion. Ick frage aber: ist es woblgetban, bier bei em_er Ge]cha]t§ordnung§debat_te solchen staatsrecbtiicken Fragen durch_emr Redewendung yorzugreisen? Nun, meine .Herren, es würde für el_n wghres Verbängmß x_u balken sein, wenn wn“ uns obne wei- teres_ tn die_Lage drangen [amen wollten, daß die Geschäftslage des Hames daruber entscheiden sol], ob und Welche Voriagen gemacht Werdeirsbllrn oder nicht.

_Dre Worte de:": Hrn. Abg. Windtborsl fanden besonders lebbafien BeisaÜ auf jener linken (_Seite des_ Hauses. Nun, icb entsinne mich noch recht wbbl de_r Zeit, wo dre Gesc:gebungsfrcudigkei bei den Herren sehr viel großer war, wie bcute. 6 ist nocb nicht1ange ber, und wenn das Jaör 13 Monate gekabt Hätte, Sic bättrn alle 13 Monate gern und mit Freuden daran gesext, um an der Gesetz- gebung zu arbeiten. Jeyt _111 das allerdings einigermaßrn anders. Es _werden maxicbmni Geiexzr vorgrlrgt, welcbe der linken Seite iyem-Zer ]ympatbiscb sind (Nbg, Vr. Windtborst: nur Wenige !), aber die Fordrrmix], daß _die: Regierung ["i-ck solcher Vorlagen enthalten ib[1_r, irrt[_]1e vrcllriÖt Monate in Nnsvruck) nxbmen für ihre Er- ledigung, Mrd drch ]clbst die link? Seite des quses nicbt zumAriom erheben onen. *

Ich kann nur _wiederbblen, daß ick) wwbl berecbiigt War daß Wort _]c:t dier zu ergreifen; denn das Werder! Sie mr _1i-_*er zugeben, da]"; di:- chierung an Erledigung _dcs Etats mir allen Koniequrrizen polixiscber, administrativer, irtrtick]chaftlichcr Art, die darar) bängrii, mindestens daffelbe Jntcreffe bat, Wie dic1es 8082 Haas. Wenn dieFrage sicb aufdrängt, daß das Zutiandekomzven des Etuis gcfäbrdci wird durch die Art, wie etwa eine Mßbrbeit biens HameS die Gr1chäite bebandr1n wi11, dann hat die Regierung das chhj, in lebbaftcr Weise den Wunsai) nach einer korrekten Bebandbmg des CMS und der ganzen Gescbäfxe hier vor dem Hause zum Aukdruck zu brinZen.

“.

& "" 7 ; «. . [ ' Inserate für den Deutschen. Reichs- und Königl.R ÉFÉÜÉZTÖÉW NszÉtgeyk [BIm'erate nehmen an: dir AnnonceU-Expeditionen USM

Preuß. Staats-Anzeigcr und das Central-Handels- register nimmt an: die Königliche Expedition des Deutsrhcn irilhß-Ruzeiger- nnd Königlirh preußisrhrn Staats-aneigers:

ck Berlin ZW., Wilhelm-Strafze Nr. 32. ' B

[6234]

Der

Subhastationen, Aufgebote, Bor: ladungen u. dergl.

[6227] Oeffentlickxe Zustellung.

Der Kaufmann Richard John hier, als Alters- vormund Rudolph “Jirtbnr Eugen Rose's, und Marie Jenni) RNi'Mbici', Beide Vertreten durck) Reckots- amyalt Vr. Sinietzis dier, klagen gcgen dcn Zn- gemcur Rudolph Fiedler, früher bier, jeyt unbekann- T_cn AÜLUÜYÜTÉI, Wegen Ansprüchen aus außerehe- 11ck_cr Scbxvangcrung mit dem Anfrage auf Vrrur- tberlung_ Beklagtens durch für vorläufig, vollstreckbar zu xrkiarendcs Urtbeil zur Zahlung von 560 „46 Entjibadtgung, von 21 „76 Geburts- und Tauffosten,

1. Ztöakbriéks uni Undersuoduvxz-Zaabeu.

9. 81:1)1185mt10128n, Int'xsdoro, 1701-1716!!an : u. (lerZ1. ]

. 7611261110, Pokpacbrungsn, Submissjossj ot-c. !

*. ?SÜWIMZ', Imokcjgatiou, Zinssaimux n. 3. s'. ron öKsurljobsn kapjsrea.

Oeffentliche Zystenung. Salomon David, Handelsmann iii Ins- mingen, vcrtreten durcb Rechtkanwalf_ Karl, klagt gegen den Nikolaus Stengel, ohne bekanntes Gc- rverbr und_obxie brkmintcn Wobn- und Aufenthalts- z. Z ort, iind Konwrtcn, mit dem Anfrage: Wch Kaiger1._Landgcricht die Verklagten soli- dar11ch ko]:cn_f-leig_ v_crurtl)ci[en, an Kläger zu benglcn: ]) [Ur ruckständigcn meobiliarkauf- PreiZ deri Betrag von 441 .“ 80 „3, nebst 50/0 Ztmen [eit 1. Januar 1880, 2) für baures “_Oarlebp _drii_ Betrag von 179 „16 20 „3 nebst 50/0 Zimen ]cix 18. Juni 1881, 3) auf Grund sjattgcbabtrr Abrechnung den Betraz von 162.716. Zum

556 6105811811216]. . ditsruisabo Wzigsu.

Fawüjsu-Raabricchn.

[6235]

Dessau auf

Zwecke der

: 5. luäuatrjoUs Zradßssemsnw, Fabriken;

fersadjoäens ZOkMtwaebjngu.

6.

ck- ] Z. ?bearsr-sweißeu. ! 1a äsr 1331-331- ] .

bsüags. Y

_ Oeffentliche Zustennng.

Die vrrebelicbtr Emma von Borowski zu Locherau, vertreten durch den Rechtßanwalt Medicus in Dessau, klagt gegen ibrenEbamann Casimir bon Borowski, _ . m unbekannter Abrvesenbeit Wegen bök-licher Bcrlaffung rnit dem Anfrage auf Trennung drr zwi- schen 15nrn_bestcbcndcn Ehe, und ladet den Beklagten 3111: mmidlichen Verband1mtg des Rechtsstreits vor die 1. Cibilkammer drs Herzrgiichen Laiidgerichts zu

_den 10. Mai 1883, Vormittags 10 Uhr, 11th der Aufkorderung, emen bei dem gcdachten (He- ricbte zugelayicnen Anwalx zu bestellen.

Önextlicben Zusteüung wird

„Invalidendank“, Rudolf Mose, Haasenftein

& Vogler, G. L. Daub: & Co., E. Schlaue,

Büttner & Winter, sowie ane übrigen größeren Annoncen - Bureaux.

»

erben ißre Ansprücbr nur noch insrweit geltend machen kömien, als dsr Nackxlaß mit Ausschluß aUer seit dem Tode der (_Frblafferin aufgekommenen Nuxungen durckx Bririedigung der angemeldeten An- ]prucbr nicht er1chöpft wird. Breslau, de_n 2. Februar 1883. Königliches Amthericht. Beglaubigt: Nenzixz, Gericht§1chreiber.

[1012] _ Aufgebot. _ Au] bezrundeten Antrag der WitjM Holste, geb,

von 180 „76 jährl. Beitrag zum Unterhalt des am 11. Septcmber 1880 geborenen, obgenannten Kindes vom Tage der Geburt bis zum erfüllten 14. Lebensjahre desselben und Mut. des nothwendigen Bzgräbnixzaufwandes und laden den Beklagten zur mundiicbrn Verhandlung des '*ecbtsstreits vor das Königliche Amthericht zu Dresden, Landhausstr. 11]. rechts auf den 21. März 1883, Mitxags :)1 Uhr.

Zum Zivecke der öffentlichen ZuyteUung wird dieser AuZzug der Klage bekannt gemacht.

Dreßden, am 7. Februar 1883.

_ _ _ Thiele, _Gcrrchthchretber des Königlichen Amtsgerichts.

40 „_3 nebst 5% Zinsen seit 17. Oktober 1878, ;1) fur baczrcs Darlebtz und erhaltenes Fleisck), ]otrre gr1_t_e]crt_en_ Hafer den Restbetrag von 22 „M rieb]: Zimen vom Klagefage, und ladet die Bekldgtcn zur mündlichen Verband- lun_g_ des Rechtsstreits vor die Zivilkammer des K_Mcrlicben andgrnchts zy Saargemünd, unter A5- kurzung der Emlaffungsirijt auf 2 Wochen, auf _ den 2._April 1883, Vormittags 9 Uhr, 11111 der Aufforderung, cinen bei dem gedachten Ge- richte zu claffenen Anwalt zu bestellen. Zum weck; ber öffenilicben Zustellung wird dieser AUSzug der Klage bekannt gemacht. Saargemnud, den 3. Februar 1883, Der Obersekretär: Erren.

die]cr_Auszug der Klage bekannt gemacht. Denau, den 3. Februar 1883. _ _ Ma_viänder, Kanzlei-Natb, Gerich151chreiber des Herzoglichen Landgerichts.

[6226] Aufgebot.

Auf Antrag dr."- RechtZanwalts Or. Berkowiß zu Breslau, als Pffrger des Nach1affes der am 28. Juli 1881 da]clbst*_verstbrbenen Wittwe Jo- baxmq Holeer, geb. St_emig,_ werden die Nachlaß- gla_ubxger und Vermaxbtnixznebmer der leßteren guxgexordrrt, tbre Aniprücbe an den Nachlaß [patestens rm Aufgebotstermine _ axu 10. Mai 1883, Vormittags 11 Uhr, im_Zimmer Nr._ 47, 11. Stock des Amtherichts- gedaudes (Sckxwxidmyer S_tadtgraben Nr. 2/3), an- zumelden, wrd-ngenfaas [te gegen die Benefizial-

Sciowarze, zu Laaxrn bei Hameln wird der unbe- kannte Inhaber des der Antragstellerin abhanden ge- komxnrnen, auf deren Namen von der Sparkasse der Kapitalvrrficbrrungs-Anstalt zu Hannover angesthten Svarkaffenbuchs Nr. 21828 über den Betrag von 002 „46 64 _«5 damit aufgefordert, fich in dem vor dem unterzeichneten Gerichte am 14. Juli 1888, _ Morgens 10 Uhr, anitrhenden Termine zu melden, widrigenfaüs bin- ficdtlrcb de_s_ etwaigen fich nich_t uxeldenden Inhabers der vermigten Urkunde dieje “für un ültig und wirkungslos erklärt (mortifizirt) werden 011. Hannover, den 2. Januar 1883. Königliches Amtßgericht, Abtheilung 15. Pagenstecber.

[6073] Qeffentlizbe Znstellgng. _

Die verwittrrete chrkermachcr Scbultz, Jykaxerxn drr Firma Albert ““S-84113 zu V;;rlin, Kö:ngx-1,trage Nr. 27, vertreten du::v den L_umzrij Heilborxi zu Berlin, klazt chen dcn Kanzlinen, _wäteren E1]e_n- babnaisistcnten ertbold Skbrbefer, [rüber zu Berlin, Brüderstr. 20, icht ]"ei-«em Anixmbalt na§b_unbrkannt, wegea der im Jarre 1881 srwlgten Licsrrung von Kleidunqsüücken, mit dem Anxragc, _ den Perxlagxrn kostenpflichtig ju vxrurtbcilsii, _an die Klaxerm dic- jenigen 72 .,“ nekit 5 % Zin1en vom 1. November 1841 zu zahlen, we-Jen welcher in 33083; 30. (1. 7. Z'.) ch Arnxrgcri-Dts 1. _d§r_ Arre'i8e1cblus: O_om 1. März 1882 erganaen iit, ]owie in die Zuruck- szkung der zur AuHiübrung_ des Arrestex1 beitellteb. CIUÜON von 100 .“ zu iviümeii und das Urtbcrl für r-oriäafig voilitrcckbar zu erklar-n und ladet den Beklagten zur mündliÖcn Verb.:ndlung des NMZS- strsitH vor das Köxiiglirbe Ntha-ert [. zu Barlm, Jiidcnstr. 58, "2 Tr., Zrinmer 30, auf

den 17. April 1883,_ Vormittags 10 Uhr,_

Zum Zivrcke der bffer:tlichen Zuncüung wird die]er 111 1111 drr Kia,]: bekaiini gemn-Ét.

Berlin, den "2. Frbruar 1883.

S te i n k e , GeriÖTHi-Öreiber d.“; Königli-Drn Arrxtsgcrich151., Abtbcilung 30.

[6095] Oeffentliche _Znßellimg. __

Dcr Haxxdel-F-mann Julius ZYiiriq vdr) bier kigigt aegcn den Börrcbrrinriitcr Heian Prbyig von Mr, [eincm jeßigrn Avientbalrmch unbckannt, “7119 dem am 14. Jimi 1882 KeicleFrixeii Tzufgciibäst um eine Kak) mit dem Antrag: «31.5 Vrrurtbri[_ung _5111' Zablung von 15,75 .“ nebit 5 (*,-“9 Zimen _]eit 14. Jimi 1882, umd ladet dm Vckiagtcn zur :ziuiid- liaben Verbandlung des Rechtsstrriks vor das König- lichc Athcrith zu Pricbus Zum

4. Mai 1883, Vormittags 10 Uhr. _

ZUM Zirrckk der bffentiiiéoen Zuitrüung rvtrd dieser Auöziig drr Mage bekannt grth.

Wensky, _

Gericbissikrcibcr de;“; König1ichrn Amtégrrickxts.

[6094] Oeffentliche_Zustclltxng. _ __ _ Dir Ebefrau res Kaurümnnx? Hriiirii Stocker, Elise, geb. Horn, obne Griebäsf, zu 'MxGladbacb, reriretcn durcb I)iccbi-anivalt_21**1r*cm,_ xingt gegeii 1) ihren Ebrmann Hrinriub Striker, ]ruber K_aui- mann zu M.-©ladbach, je§t obne dekamitrn Aufent- halt, 2) den Kaufmann Ludwig (Hauw-crkv zu M.- Gladbaib als Verwalter deHKonknr1es dcs sienanntcn Heinrikb S:"Öckrr, mit drm Antrag:, die Trennung der zwisckoen ibr und ibrxm CÜIUMUUO brstebendcn Gütrrgcmcinicimit mit Wirkung vom TagederKla-zc- zustcilung an auszniyrcäzen m_id drr mribeklagtcn Konkurxmaffe die Kosten zur 8.111 511 [UN, und ladet dcn Bcklagicn zur niünd1ichcii Vcrbandiizng des Rribié-strsitz vor die 2. Civilkammrr des 5". Land- gerichts zu Düffcldorf aus den 18. Mai 1883, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, kiiiM bei dcm grdachn Ee- ricbte zrxgrlaffenen Anwalx zu _beiir11;::. _ Zum Zwecke der Önentiicbcxi ZusieÜung Wird diei-xr AuHsug der Klasr bekannt acmacht. Düsseldorf, den 6. Februar 1883.

013, Gerishtsscbreibrr des K. Landgeri-Öis. [6093] Oeffentliche Zui'telxuug.

Dic brrebelicbte Zkffcl, Auznstc, geb. Dreßler, früber zu Daasdorf, Kreis Waldenburg, jeyt _zu Stolz bei Frankenstein, verirrten durch den Könixil. Justiz-Natb Hundriw zu Retck2:1[*ach,_klagt gcgrn ihren Ebernmin, dcn früheren Müblxnbeiiyrr August Zcffcl, [rüber zu Harisdor], Kreis) Waldcnbiirg, irrst in Amerika _ urbckanntrn Amciixbalts _ ivcxicn Ebrbruch und bösiicber Veriaffung mir dem An- trags, die 3wischcn ibr und dem Beklagten bcstebciide Ehe zu trcnnkn, drn Beklagten fiir den _ssinildigen Theil zu erklärmi Und ihm die Korken auizuerlegen, und ladet den Brklagirn zur mündlicbcn Verband- lung des Reibisstrcits vor die 17. (Zivilkammer des Kbiiiglikbcii Landgrricdts zu Scbivcidniy auf

den 5. Mai 1883, Vormittags 11.) Uhr, mit der AUiforderuna, einen bei dem gcdackzten Ge- rickte zugewiienen Anwult ju brsieiien. _

Zum Zwecks der bffcntiichrn3ujt311ung wrrd dicser AuéZzug der Klage bekaimk gemacht.

Z u n g e r ,_ GeriÖthÖrriber des Königlichen Landgerichts.

[6096] Oeffentliche Zustellung. _

Der Eigentbümer August Ritt x_u Muhlcben, ber- treten durch den Rechtsanwalt Weidmann zu Cart- baus, klagt gegen die Wixtwe und Erben des zu MÜHLE" verstorbenen BemZers Jacob Papenfuß, nam! :

1) die Wiitwe Caroline Chriitine Papenfuß, geb. Scbwcrdt zu Müblcbrn, _

2) den Besitzer Carl Papenfuß zu Gr. Pomeiske,

3) den Besißer August ngenwß zu Glasberg,

4) den Arbeitömann Ferdinand Papenfuß, früher zu Struffqw, gegenwärtiger Aufenthalt unbekannt,

5) den Hermann Pavenfuß zu Nutzen, _

6) den Privatmann Albert Papriifuß iu Mubxckxcn,

7) die unwerebelicbte Wilbelmme Pnycnfuß zu Berlin F0, GoUnowstraße 55 111. bri Luck,_

wegen dreier Darlednßforderimgen im _GMmmt- betrage von 690 «16 aus dem Schuld1ckein vom 20. Dezember 1879 mit dem Anfrage auf Zahlung von 690 „16 nebst 5 Prozent Zinsen_seit dem 1. Jg- nuar 1880, sowie 60 „66 ältere Zinjen und ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streits vor die 111. _Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Danzig

auf den 5. Mai 1883, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gcdachtrn Ge- richte zugelaffenen Anwalt zu besteUen, _

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung Wird dieser Auqug der Klage bekannt gemacht.

Danzig, den 25. Januar 1883.

H ens e„l, Gerichtsschreiber des Königlichen Laiidgerichis.

[6097] Oeffentliche Zustellung. _ Die Spar- und Leihkaffe zu Langgöns, eingetra- gene Eenoffensckpaft, vertreten durch Rcchtöapwalt Dürr zu We lar, klagt gegen den Anton Scbmrdt 11. aus Hörns eim, jetziger Aufenthaltsort unbe- kannt, wegen Cessionßpreises der_ Kaysgeldfordcrung des Friedrich Merkel zu Hörnsbetm fur das (_Grund- stück Flur 8 Nr, 321 nebst Verzugözmseu, nut drm Antrage auf Verurtbeilung des Verklagten zur Zah-

Martini1880,1881 und 1882 an Kiäzrrin, und ladrt drn Beklagten zur mündlicbcn Veriandiurrg drs Rechtssxrrits vor da; Königlickoe Amtsgericht zu WeZlar aus , den 27. April 1883, Vormittags 10 Uhr, Zam Zweck; der ÖffentliÖen Zustellung wird dieser Au-iuz dcr Klass bckannt g-rmacbt. Wetzlar, den 30. Jariuar 1883.

Steyban, Gai iHscbréibcr dss Königlichen AmtsRerikbts.

[6104] Steigerungs=Ankündtgung. Iq Folge rickterliäocr Vrrjügung werden dem Privatmann 1)!"- G . Backing. früher hier, jetzt an nnbrkayntetr _..rten abwesend, ?rigexre Lirgeni-anfl in Zicaelbamer kaarkunz:

ca. 03 Ar 88 Mtr. Ackrrland, Hausgarten und Hriraite, mit birrauf stebrndem Wbbnbau; mit aewölbtem und BalkrnkeUrr, einem Balkon, T.]. *- zimmrr imd angebaurem Abtritk, im unter:“ Tri in der Ncckarböüe in Ziegelbauien, neben Wribeim SÖwab- Wii) urid Job. LVH, untrn Strakxz 11.138 Heidelberg, Tate . . . . . 4000“

Mittwot'h, den 21. März 1883, Mittags 43 Uhr,

im Rzibbauir zu Zicgelbauirn öffentli-Ö [:e-„ien Vaar- ;ab1ung vrrstsigert und dsr Zuikblaa rirbeiit, wenn die Take Oder mrbr gcboten wird. Nacdricbt bicrvbn erbält dcr Sebuldncr mit dem Vrmcrkrn, das:, ivrmi er die Vornnbtne der Versteigerung aui Zablungs- zixler wiiniäxt, eniwedcr cine ]"cbrix'tiicbe CimriUiJung des Gläubigers oder eine desinüiig- ricbierlicbc Vr:- füaang bsizubringen 1:51. Lejztere muß aber rcr_drn [exten acht Tagen vrr drr Versteigerung 11.171752]th wcrdén. Etwaixe Einwondxingsn gegen diesc und die writer c::twrrirnen bei mir ein“»iiicbrndcn Steigrrixngs- bedingungen find vor drr Sicizermig drm 11111?!- fsriigtcn Vollstrrckungsbeamtcn [cdriirii-Ib eixizu- reichen _

Fernrr wird derselbe aufgefordert, eineri babier wrbncnden Zustellungsgcwaabcr auizusteiicn, wi- drixienßlis alle Miteren Bcbäiidiaimßen mir der Wirkung, 51-3 ob sie Erstercm zuzrsreÜT rrkrdrn irärcn, an der ericbtsiaiel atigksrblnzcn wcrden iyürdcii.

Oeidrlkerg. am 31. Januar 1883.

Der Voilstrrckunzsbramte: Groß. Bad. Nbiar. Lugo.

[6089] Aufgxbot; _

1) F:: der im Blankenexer «_ÖYid- und Pfand- drotbkrÜ Band 9 1701. 422 _aUsgeiiibrien _Bciiymig deZ Easiwirjbs Paui Bäbniilv in Sii*:ne*srld_ stelxxn aus der Obligation ron] 4./17.J.1nuar 1812 sur den Abickiiedcr Jobann Piiiriib Timm aus Sidekic- feld 400 Thlr. :: 1200 .“. drbtbkoiiirt. Der Ver- lust dieser Urkunde ixt glaybhaii grmachi.

2) In der im BlankeiiMr S.Wld- Und Maud- rrowkrÜ Band 105. 801. 45 au?§efü_brtrn_Br- fiizung des Eingeseffencn Detlef Ladivig Hrmrtcb Brandt in Tcufeisdrück staben _aus dem Kontrakt; vom 13. Oktober 1877 bez. Crswn voni 27. August 1878 für Martin Cixristian Wilhelm Heinrich Koop- mann in Hamburg „161640 zu 3% ]).a.a1§ 4. Geld protokollirt. Diese 1640 .“ sind durch Akte vom 16. Novxmber_1878 ccdirt ._m den Haus- makier Carl August Emil Römlmg m Hamhur . Der Verlust des vorerwähnicn Kaufkoniraktes _]brr_e der Ceffibndakte vom 27. August 1878 ist glaubhaft gemaibt. _ _

3) In der im Blankeneser S_ch111_d- und Yank- Protokoll Band 103. 801. 86 ausg.;iubrtcn Bentzung drs Ciiigcseffenen Peter Groth in Groß-Fkotlbek sieben aus der Abtbcilungöakfe vom _15. Dezembrr 1851 für die vier Kindrr dcs Cord Wieniapprr noch 300 Mk. Protokdliirt. Der Verlust dic'1er Urkunde ist glaubhafi gemacht. _ ck _

4) In drr im Blankeneicr Schuld- Und Psand- protokoll Band 11.4. 1701. 383 aufgefiihricn Be- sitzung dcr leqilimirtcn _Erbcn des erbann Peter Friedrich Pegel m Blankenese [irhen aus dem Kaufkontrakie Vom 23. Dezember 1799 für den damaligen Verkäufer Jobann Bobn 300 Mk. protokoliirt. Ferner sieben auf dcrsrlbcn Vefiyung aus der Abtheilunasakte vom 5. Januar 1807 für die drei Kinder des ClauI Bolm noch 75 Mk. protokoUirt. _ Die ]um_En:pfcmg dieser Summe legitimirten Erkrn sind nich zu ermitteln, aucb sollen, wie gkaubbait gemacht ist, dicic Kadi- talien an die berechtigten Empfänger längst aus- gekebrt sein. _ _ &

5) In der im BlanksncWr CÖUlÖ" und PfaUd“ protokoll Band10a. 801.147 aufgeführten Be- fiyung drr Johann Ibcbim Osiermann']chcn Ehe- leute in Lurup stekßen aus der Abtbeilmmöakie vom 16. Juli 1806 für Jürgrn Hinrich Eckhoff in Lurup 100 Mk. protokollirt. _ Die zum Empfang dieicr Summe legitimirten Erben sind nicht zu ermitteln; auch so!!, wie glaubhgst gem_acht ist, diese Post an die berechtigten Empfanger_lam]st ausgekehrt sein.

6) In der im BlankenUer Schuld- _und Pfand- protokoll Band114. 1701. 135 aufgeiübrten Be- fitzun drs Restaurateurs Anton Conrad Wilhelm Sagchel in Hamburg stehen aus der Abtheilungs- akte vom 28. Dczember 1801 für die Ehefrau des Frani Jocbitu Brüggemann in Mühlenberg, Gesckx, geb. Ingwersen, 62 Mk. 9Sch. protokoüirt. _ Die zum Empfang dieser Summe [egitimirten Erben smd nicht zu ermitteln; auch Loki, wie glaubbait ge- macht wird, dicsePdst an die erechtigten Empßmger längst ausgekebrt [cm. _

7) In der im Blankeneser Schuld: und Pfand- protokoll Band 1011. 14701. 120 aufgeführten Be- fitzung des Johann Hinrich Diers in Groß-Flottbck stehen aus der Obligaxion v_om 14. Dezember 1785 für die Kinder des Hinrich Diercks [310 testo 41 M1". 10 Sch. 8 Pf. protokollirt. DeSgleichen axis dem Kontrakte vom 25. Februar_1791 noch für eines der drei Geschwister des damaligen Käyfers Hans Hin- rich Diercks 8 Mk. 5Sch. 4Pf. Die zum Empfgng dieser Summe legitimate!) Erben [affen sicb m_cbt ermitteln; auch folien, w1e_ glaubhaft _gemacht_ ist, diese Pöste an die berechtigten Empfanger langst ausgekrbrt sein.

8) In der im Blankeneser Schuld- „und Pfand- protokoll Band 10 z. 1701. 151 aufgefubrten_ Be- fißung der Zubaucr Johann thbelm und Hmrtck) Diedrich Groth in GroJFlottbek steher) aus der Abtheilungöakte vom 7. ktober 1788 fur die Km- der des Hans Jürgen Heins 75 Mk. protokoUirt,

lung von 60.“ nebst 50/0 Zinsen von je 20.76. seit

Die zum Empfan dieser Summe legitimirten Erben sind nicht zu ermittcln; auch soll, wie glaubhaft ge-

maä't iir, die:“e PN? an die bcreétizien meiénger länxit aukzekcbrt sein. 9) In drr im Vlankenrier SÖUld- und Pixnd- vrvtrkcil Bank 10:1. k'01'238 auigeiübrtcn Be- fisung dex Harm Cars:;x Z::dwiz Langelrb in Nikl?“ sterren siebcn auZ dem Kr::traktc rom 4. März 1786 für Marr Kröxélixxi sx-u. uxd M.Trxareib: Langeloh je 100 Mf. rrrtbkcliirt. Die zum Emriang diescr Summen lrgilimirtrn Erbin find nichx zu ermitteln: auch ivilen, wie glaubbait Zemzrbr iir, bioie Pöstr an die bereckoiigtcn Einriängerlängkt aussekcbrt seia. 10) In drr im Biankémicr SÖuld- und Pfand- yroxckoli. Vaxid 11.4. ["C-]. '.)".27 auigeiübrten Be“ fixur-Z des SÖiZcrI Ibkxim Siebr, genannt „Mei- irns', [:.-[“en IUZ der IiÖtbeilunz-Éakxe VOM "28. Fr- bruar 1841 nrÖ vrrtkkrliiri fÜr a. Sarbarixia Srebr, dcmnäcbit rerebeliÉte SRK! Irix,: Pievcr, b. SÖiFer H.]U-Z Zrebr. (:. Scbir'icr Hirni): Stehr je 150 .“ Die zum E:]:Oiaug dicser Summrn 1e- giximirtrn Erber“. sind nicht zu crmiiteiii; auI ibUcn, wic glaubbair armachr iii, dicke PM? an die be- reibxigirn S'ini'iäxißrr läx:_'.1“t aus,:rkebrt sein.

11) In der im Blankeneser Skbuld- und Pfand- rrotrkcu Band 11b., 801. 87, a::igcfiibrirn Bc- iixung ch Casrwiribs Mattbiaz Picker iicbcn aus dcr VsirJ-Waixxxactc rom ]. Februar 1834 für „die Ercditxrcn' dcs abwesrndrn Hinrich Sckxibb aus Biaiikenese 108 „(ck protokoilirt. Dirie Creditoren siiid 1111131 iiäbcr 521 ermikielii: auch ist die Bürg- iäxa-ff, wic giauibait „irmacdr iir, dursb Bezablung dcr HaUrtichld [*iiifäiiig «Morden.

Anf den AMWJ ch; Abiäbiedcrs “Zvi“anri Hiiiricb Timm: drs Haux-mxi'lcrs Kari Augast Emi"! Röm- ling: dr-I Eirigcsriiencn Prior Gibts): der WiM'ce Pagel, 3,1)iarqarch3, arb. Vbbn, mid dercn Trchtcr Helens, verebcl". Sxiffözimmrrmann Zorbitn Egzrrs; der vaann JVCT-im Türrmaim'siixn Ebclrnie: dcs Ncstanrawurs Witon Wilhelm Csnrad Sa.]cbielz ch Zobann HiiiriÖ Ticer; dcs Wilbclm Jobann imd TisdriF) Him'iid (Hérr'tb: drs Harm Carsten Ludwia Laiizelbb: des Jocbim Siebr (9.1iefiens') imd dcr? Marxiias Picker werdcn dic 71.1) bcxiißlick) dcr vorerwäbxiten Pbstr [c,iitimirendrn Erbcii, bcziobungs- ivcisc dir etwaigen Jiibaber dcr in Frage kommen- den Urkunden, sowie alle Diejenigen, weiser sMst aus re:".iclken noa") AnsdrüÖc zu [37.1325 [*kkUU'iZLZU, aiiigcforderr, diesc ibre Anspriisbc [patritens in dem

aus

den :";8. Mär; 1883, Vormittags 10 Uhr, vor dcm iriiierzeiidnctcn Geric'wtr «iiberaixmtcn Auf- grbbtsrcmiin ibrr RWK anznmcldcn imd brzw. die in Fraxr kommendcnUrkundcn vorzulegen, widrigen- fai'lr; die in Rrrr stcbendcrt Pösic Werden griilgt wrrdcn, bmw. dic Kraftloserklärnxig der Urkunden auf dcsfasliiaen Anima criolgen wird.

Blankenese, den 28. Nonbcr 1882.

KönigliMs Amtsgericht. (gsi,?) Kummer. Vcröffentiich: P „1 b r r 11 , Gerichtöschreibcr ch Königl. AthgerirHts. [6.190] Aufgebot.

Anf dm Antrag der Bcnefixixlcrbeu dcr nm 4. Aug::it 1882 51: Jcrxbrim dcrsivrbcnrii unbcrcbe- liebten AUWÜC I..:aric Elisadt'ii) Orblgmnn, als

1) ch Ziisvcktors Ernst Zrbann Simon Rcdlin

zit Streckniy, _ _ 2) des Jiispekwrs Franz C3r1 Frtrdrick) Wilhelm Siazic auf der Webcrkbpdrl b. Lübeck, Vormünder dcr miiiderjädrigcn Auzustr Matic Elisabeth Oeblmann da]“:lbst, werden QU? Diejrnigen, ivelide Ansprmh auf B.“- friedigmig an dir Verlassenschaft zu baden vermeinen, bicrdnrch auigcforderf, ihre Forderungen möglichst besobcixiigi, [*.*ätestrns in dem zu diesem Zwecke auf den 28. Mär] 1883, Vormitta s 9 Uhr, bier anberaumten Aufae othermine unter drm Rrcht§mxchtbci1e anzumelden, dxs;__nich1 angemeldete Anspriiibc auf den Theil der Mumu fiä) beschränken, daß 71558 BrriÖiigima der angrnicxdctcn Forderungen aiif dir (“778671 iibcrgehi.

E:!)öniugeu, den 20. Januar 1883

Hrrzoglicbes Amiößerichi. A. Heise. [6091] Aufgebot.

Es wird hiermit zur öffeiiiliihcn Kenntnis; ge- bracht, da[; dura“) am hcutigenTagc VMÜNDLTTI Aus- scdiaßuriixil aii: Diejeriigrii,

welcbe an die für den edcmaligc'n außergerickxiliciyen Auktionator fiir den Stadtbezirk Witken und den AmtSbezirk Blankenstein, Samson Stcin_ zu Wiskéij hinterlegte Amtskaution von 900516 AUjpriiche Und Rechte zu haben vcrmeinen, dic]c chicken für Ver- lustig erklärx und an dic Person dcxjenigen, mit 1Vi'lÖM iir konkrabirt haben, verwiesen worden sind.

Arqucrg, den 29. Januar 1883.

Königliches Amisgerich.

[6087] Aufgebox. _ Der Wirth Bernard Hof] im Dorfe_ «IUUZU, Kreises 52105118 in Westfalen, hat das Lluizicbot der angeblich in Verlust geratbenen bxidrn, von der Frankfurier LcdenSverfiMrungs - Ge]ril]_chait da[)ier am 2. Dezcmbcr 1881 ausgesteilien Policen Nr. 296, 17. Nr. 5698 imd Nr. 297, 17.918 5699,_durch welche auf das Leben der Töch12r de_s Aniragstclicrs Anna Margaretha Hoff und Joxrvbme Marggrctba Hoff die Summe von ]e zwci[)undcrtimdiimfztg Tbalern Versichrrt ist, beantragt; Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, swatcstens in dem auf Freitag; den 12. Oktober 1883, Vormittags_11 Uhr, vor dcm unterzeichneten Gerrchte,_©r. Kornmarkt 12, anberaumten Aufaeboistermine [eine Rechte anzu- melden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloscrklärung der Urkunden erfolgen wird. Frankfurt a. M., den 30. Januar 1883. Königliches Amtögericht. Abtheilung 117.

[6070] Aufgehot.

Dcr Anbanrr und Schmted Friedrich ;Kübrie aus Siöckcndrebbrr bat beantragt, daß bin11chtltch fol- gender auf der_ibm rigentbümlich gehörigen, guts- berrenireicn KörbncrsteUe Haus Nr. 26 „zu Bothmer lastenden Hypotbrkcn, als:

1) 100 Thaler Gold zu Gunsten der Kinder des Weiland Dietrich Fr. Rabe in Bothmer, cingciragcn unter dem 11. Februar 1831 auf Grund des Pro- tokolls vom 11. Februar 1831,

2 .60 “Thaler Gold zu Gunsten des Einwohner;:

Jo ann Heinrich Lahrs in Bothmer, eingetragen

unter drm 8. Triembcr 1831 auf Grund ch Pry- trkbUé- rrm 5. Trzrmber 18751, 3) L*) Tb.;lrr Erman: zu Gunsten der Erar- caö'r zu F:.Uingkritel, 2117Zé1k2Sé11_u-'71ck krm "23. J::- UUäk 1843 au] Emm: eiiixr Tbiigxim :“:m 3.723. Januar 1843, 4) 400 Tbalck Crarxnt zu Eurii'tcn 2:5 . benrrs Heinricb Luittmcrrr i_n Eisel, eirt:-:?r.12_en Unter dem 1. Juli 1854 au] Grund einer Obligaxibn rrm 30. Juni 1854, 5) 150 'Tbalcr Crurant zu Gunsten des Groß- kölbners Jbbapn HrinriÖ Tuirther in (871.1, cin- gctragrn u::xxr den: 2.0k:-.*':cr1858 auf Grund einer Lbiigaiisn rrm 1. Tfikbrr 1858, d:! Axxicrb-xxzvcrfakrrn erökrncr rr-xrkc und zwar unter der Ankrrbung dcs Rcctharbibcils, dat": im NiÖianiiieldungxfalir die kuctbelcn fiir rr11"tändig erlrikbrn erklärt TVJkkM sollen. NWkem mm drr Anxrazscher den im „5. 501 Nr. 0 der Hniinbvechn biirger1_ichrnPrrzcßrrdmixig vorgeiöxricbcneii Kid in drr SWUUJ vom 18. Ya- nu5r d. J“. ;.“leiircs bat,

ib n'rrrcn bicrmit dic gcxmunicn Gl_äu_bigrr resp. iixre RkDLSTNÖfQiJCT auigcfcrdrrx, ]xatcitens in

dem auf Donnerstag, den 29 März 1883.

Vormittags 10 Uhr, . rcr dem unicrzeWneien Gericbrc anbrrznmtrn AU]- gebotklcrmiixc ibre Aiiirriikbe anzumelden umd die darüber lautrxidcn Urkxmdcri *.*oriuicgrn mixer dcm Vcrwarnw, daß "m'. NicbiMmcidung?Ilie die ge- naunten Hijpoibekrn fiir rrUständig ertricbcii erklart werden ibUcn.

Ahlden, dcn 22. Januar 1883. KbiiigliiDcS AmngcriM. Rcßner.

[6100] Bekanntmachung. _ _

Turck) rech SerTTigcs Uribcil dcs Ath-gcriZ-xts zu GWF vom 27. Januar 1883_ist das Pdpoibcch- Instrument iibcr die fiir die (ie]cbiedcne Yarticultrr, irübrr verriéciicixt gcwssrne Ritsergutxbriiycr Anna BiWier, «cv. chixirr, zu BreslaU in Abtblg. 111. Nr. 29 de:“- dcrn Freibcrrn bmi Müncbbxum] zu Niedrrsckxwedcldbrf gcbörigcn _Rittcrguts _P0_ditau eingetragrncn 6000 Tblr. Beba]§ neuer Au§srrtigung für krafxlbs erklärt worden.

Glas, den 30. Januar 1883. _

K'Öniglikycs Amtsgericht. [60881 Vckanytmaämng.

Das von dcr städti1chcn Sparfasic zu Frankin- ite'm anf dkn Namen dcs Tagcarbeiter Julius Klinkrrt in Std;; auF-zrstclltc Sparkamcnbucb Nr. 14314 über 035 „17: 70 „3 ist dem :c. Klixikcrt aii- geblich verloren gr,]angcn und gelangt auf Anirag desselben zum Aufgebot.

Es wird dabxr ein Jeder, drr an dcm vcrlorcncn Sparkasieiibnche irgend ein Anrecht zu_ baden ver- meint, aufgefordert, sick) bci drm unterzeichneten Gc- richt, und zwar spätestens in dem am

25. September c., um 11-1 Uhr, _ im Zimmer Nr. 11, mistcdrndcn_ Aufgebotstcrmme zu melden und icin RLM nabxx nachziiweisen, widrigrnfails das Sbarkaiirnbuch [Ur criojxdcn er- klärt imd dcm Verlierer cin mms ausZcfrrttgt Wer- drn wird. _

Frankenfiein, den 3. Februar 1883.

Königliahcs Atiitsgericht.

Das Sparkassenbuch Nr._3125 dsr Sparxaffc “O_es Kreises Saarbrücken, aitsgcsirllt am 14. Marz 1874 auf den Ulaiien Hcimich Saarmann bier, uber 19,50 «16, _

wird für kraftlos erklart. Saarbrücken, den 27. Januar 1883, Königiiédes Amtsgericht. 1. [6099] Im Namen des Königs! _ _

In Salben, betreffend das Ansgebot drs_ubcr dre im Grundbuche WU Scizöiidorf Nr. 23 Abibcilung 111. Nr. 1 fiir die Ecichwistrr Hryrna_ziii etygeiragcncn Post gebildeten Htspotbrkrnbrirch ubcr 1500 „16

hat das Königliche Amxsxirriidt zz! Bromberg am 3].J.muar 1883 durch dcnAmtheUÖis-Ratk)Mcny

fiir Recht erxannti _

1) die Hypoibekcnurkundc iibcr dic U11 Grundbuche don Schöndorf Nr. 2" Abtheilung 111. Nr._ 1 fur die Geschwister Robert Otw Engelbert, EnnlErnsk Koloman, Gustav Ferdinand, Minna Ottilie Clara und Emma Emilie Heymann cingxtragcne, 11911) m Höhe von 286 Tiy'lr. 20 Sgr., gleick; 1864 W,_ge1- tende Kaugelderforderung, gebildet aus der Außßrti- gung des Kaufverjrages vom 7._ Scpicmber 1864, dem Hypothekenschcin UNd dcm Cmtrßgungsvermerke vom 6. bezw. 25. Juli 1865, wrrd fur kraftlos er- 117111“

2) ,die Kosten des Aufacbotéverfabrcns iycrdxn dem AntragsteUer, Besitzer Theodor Hcymannm Schloß- kämpr auferlegt.

Von Rechts Wegen.

[6092] Beschluß. _ __

Auf Antrag des Oekonomcn Micharl (xiscmnann Von Kolixxheim wird gcgen dcn Ockonorncx Johann Eisenmann von da, acborrn am 30. September 1813 und dessen Sohn Nicolaus, geboren am 23. Mai 1838, nachdrm Erstrrer mit Letzterem im Jahre 1840 nach Nordamerika fick) beqebrn bai und nber derrn Leben eit dem Jahre 1865 keine NMUWt mcf): 111 deren Heimats) gelangt ist, armäß Art. 103, 106 ff. des Ausf. Ges. zur R. E. P. O. und K._Ordg. und §§. 824-836 der R. (d'. P. O. dJ-Z Lluigcbotsxcr- fahren zum Zwecke der Todescrilarung beschlomcn, Aufgebotstermin auf

Mittwoch, den 5. Dezember 1883, Vormittags 9 Utzr, bcstimmt und die Aufsordrrung crlasixxix

]) an Johann und Nicolaus _Ctmnxmqn, sich spätestens im Aufgebotstrrmm p.;rsonltch oder schriftliib bei unicrfcrtigfcm Gcrtch anziimel- dcn, widrigrnfalls sie fiir kodtcrklart i_yurdxn, an die Erbbctbeiligtcn, ibrc Interenen im Aufgebotstermine wahrzunebmcn,

3) an alle Diejenigen, jvclayc uber das Leben von Johann und Nicolaus E_i]ci_1nianii_Kundc geben können, Minhcilnngdicruber bei unter- fcrtigtem Gcricht zu machen.

Volkach, den 2. Fcbruar 1883._

Königliibcs Amtsgrrubt. Michel, k. Amtsr. Zur Beglanbimmg: Der kal. Sekretär:

Starck.