beiden Stifter der Geseklscbaft: Gründung und Förderung der Gesellschaft. _ neuesten, lautet: afrika
Verhältniß unserer jetzigen Kcnntniß
wurden 9 Hexren als wirkiiche und 3 als Mitglieder aufgenommen, 10 . _ 24 Ehrenmitglieder, 115 wirkliche
der Provinz Sckxlesien, Hr. von Scydew 15.
Gewerbe und Handel,
N ü r n b e r g , 8. Leopold Held).
Februar.
gegangen.
Leipzig, 9. Februar. (W. T. B.)
Lon do 11 , 8. Februar.
Stagnajion erwartet 110112.
11x_0/nzugenom1112n. Baumwollstoffe, Welche in 12
nach Indiku cxrortirt Wurden, haben sicb um 10 0/0 ge effect, Wollen- stoffe um 630/11 qualitativ und K0h12n und 510128 uin 8,470, Wollcngarn und Leinwand m1t etner
mogeaen Kdmmgarnstoffe, . erheblichen Abnahme im Erport fiqunren. Zu 1101 fick) die Eisku-
wolle und australische Wolle D2r Import von MM,
Robskide, Spirituosen und Reis hat sich quqntitajiv' cbenfalls mäßig gcbeff2rt, während Kaffee, Hanf und Flachs 111 vermmdcrten Quanti-
täten importirt 11*urd2n. Der Weizcnimport bat fich
verring2rt, während der von Mais, Weizenmehl, Gerste und Hafer
beträchtlich gestiegen ist. R ew- Yo rk, 9. Februar. Wochenbericht.
(W. *T. B.) B
Adolph Traugott von Gersdorf und Karl Gottlob von Anton, insbesondere ihre Verdienste um Das Thema der am 31. Januar 1884 fäÜigen PreiSaufgabe (150 .“)
zur ])éßakiptio 11111202 des Johannes Leo Africanus. _ Nach dem Jahresbericht von Mirbaejis 1881 bis dahin 1882 hatte die Geseüscbaft in diesem Zeitraum 10 Mitglieder durch den Tod verloren, und 7 Mitglieder mußten gestrichen werden; dagegen korrespondirende daß der Personalbestand war: und 50 korrespondirende Mit.1lied2r, zusammen also 189. Vorfi ender ist der Obm-Präfident _ _ Die Zahl der Vereine, mit denen die G21cllyckaft im Schriftenaustauscb steht, beträgt 246. Bibliothek und Münzsammlung haben durch Schenkungen, Austausch und Ankäufe mannigfache Erweiterung erfahren. _ Sieben von den verstorbenen Mitgliedern und Ehrenmitgliedern wcrden am Schlusse des Bunch Nekrologe gxwidmet. _ Nacbxder mijgetheilten Jahres- rechnung verfügt die Ge1ellschaft über ein Kapital von 22500 «16
(H0pf2nmarktb_ericbt Troydem seit Beginn des Monats taglich 60 bis 70 Ballen Hopfen am Markte verkauft wurden, zeigte der leytere doch ein täglich matter werdendes chräße. Die Eigner drangen sehr zum Verkauf und drücken hierdurch s2lbst die Preise. Heute bctrug d2r Umsatz Über 100 Ballen, und zahlte man für beste Mittelwaare bis zu 360 „16, wäbrcnd leichtere Qualität2n schon von 315 «116. an abge- geben wurden und geringe Hopfen noch billiger €kb§ltllch find. Yer Lagerbestand ist im Vcrlauf der letzten beiden Wochen etwas zuruck-
Der Aufsichtsrat!) der Leipziger Bank hat die Dividende auf 6 9/0 festgesetzt. Leipzig, 10. Februar. (W. T. B.) Der Verwaltxngsxa'tH der Allgemeinen Deutschen Kreditanstalt bat dre Dividende pro 1882 auf 95,1% festgesexzt, gegen 9% im Jahre 1881. (21119. Corr.) Die AuZwei'se „des HandclIamtes für den Monat Januar fixd 0121 guysttger, als man im Hinblick auf die an fast al12n HandelSmarkten' herr1ck2nde Die Ausfuhr h1t im Vergleich mit dem Monat Januar im Vorhergehenden Jahre um 40/0, die Einfuhr um
Und Stahlausfubr quantitativ 11m und 21% qualitativ vcrscbleckytcrt. Dagegen bat die Versch1ffung'von Stablscbicncn und Mascbinen eine bcfricdiacnd2Zu11abxne aufzuweisen. Der LöMnantHeil an der Zunabme der Einfuhr entfaUt auf Baum-
Zufuhren in allen Unionshäfen 164000 B.,
nent 48011) B.,
Auf den Linien der Großen
von Nord-
Gesellscbaften eingenommen.
17 646.13 »“.
Ausfuhr nacb Gro britannien 79000 B., Ausfuhr nach dem Konti- orratb 924 000 B. _
Verkehrs-Anftalteu.
Internationalen Pferdeeisenbabn-Aktien-Gesellscbaft sind im Monat Januar 1883 4619 549 Personen befördert und dafür 571364,46 „“ oder durchschnittlich pro Tag 18 431,11 .“ von beiden Die Einnahme im Januar 1882 belief fick) auf 547 029,90 .“ oder durchschnittlich pro
New-York, 9. Februar. (W. T. B.) Norddeutschen Lloyd „Elbe' ist hier eingetroffen. '-
Berliner und der Großen
Samuel Jselin.
Tas Verein von
Der Dampfer des
Der General-Lieutenant
von
Berlin, den 8. Februar 1883,
geleßenbeit der ., Cim b ria ' stattfind2ndcn V erba n d ] un (; vorgeladen und zwar:
t2r Zeit stark
.Sultanß' mit der .Cimbria" 110le waren am Ruder.
gleicher 3211
() .. 9 /0 verbot gcnommen werden.
.. Cimbria“ vorgeladen. Zucker, Taback,
Die Beseitigung der Tecken. Von
um circa 20 70 ' _ Fcutlleton.
aumwollen-
Berlin, 10. Februar 1883.
5. D. Dr, Joh. Jak. Baeyer, Präfident des Königlichen Geodätischen Instituts hierselbst und
8. d. M. sein 70 jähriges Dienstjubiläum.
Se. Majestät der Kaiser undKönig zeichneten den Jubilar durch folgendes AÜerböchste Handschreiben aus:
Ich habe in Erfahrung gebracht, daß mit dem Heutigen Tage ficbenzig Jahre verfließen, seitdem Sie in den Dienst dcs Vater- landes getreten sind. Ich kann es Mir nicbt versagen, Ihnen zu diesem Gedenktage in wiederholter Anerkennung der treuen und aus- g2zeichneten Dienste, welche Sie Mit und Mciner Monarchie in ver- schiedenen Stellungen während dieses langen Zeitraums geleistet baden, Meinen herzlichsten Glückwunsch außzusprechen.
Hamburg, 9. Februar. (W. T. B.) Zu der in der An- morgen vor dem hiefigen Seeamte
sind nur die Zeugen vom .Sultan“ der Kapitän CuttiÜ, der erste Steuermann Ballard, der zweite Steuermann Walker, der erste Maschinist Coüier, der Zimmermann Watkinson, der BootSmann Tetber und die Ma- trosen Reynolds und Hird. Letzterer war auf dem Außguck, Tetber und Rey- Die Zeugen sind [1212118 in der Vorunter- suchung vernommen worden, soüen morgen ihre Aussaaen wiederholen und Neioigen und dann mit den geretteten Ofßziekcn drr ,Cimbria' ins Kreuz- " , ' Die nächste Sitzung des Secamts findet am kunfttgen Dienstag statt; zu dexselben find die Zeugen von der
LiterarischeNeuigkeiten und periodischeSchriften. DeutscheLandwirthsch0f11iche Presse.Nr.11._Jnhalt:
, Landwirtbscbaftlickxe Streifzüge vom Meer bis zur schwäbt1chen Alb tm Sommer 1882, (Schluß.) _ Hagelverficberung. _ Kartoffel'sorte für schweren Boden. gru11d. _ Literatur. _ Aussteüungcn. _ Fischerei. _ Jagd. _ Aus
betreffend). Briefkasten.
lungen.
W i l h e l m. Angler Herdbuch Praxis.
kunde.
zur Zeit der Koütfion des beim
ckWeine.
_ Inhalt:
Schäfereidirektor Albrecht-Guben.
Von W Paulsen in Nassen-
serate.
_ Rundschau. _ ' Monatsschrift für das TurnWesen, m1t besonderer Be- rücksichtigung des Schulturnens und der Gesundheitspflege. Her- außgegeben von Prof. 131. C. Euler, Unterrichts-Diriaent. und Gehb. Eckler, Oberlehrer der Königlichen Turnlebrer-Bildungsanstqlt in Berlin. 11 Jahrgang. Heft 2. _ Inhalt: Abhandlungen: Friedrich GedächtMißrede. gehalten im Berliner Turglebrxr- C. Euler. _ Randbemerkungen zu Eulers Gedachtmß- rede über Jselin. Von Alfred Maul-Karlstuhe. _ Bekanntmachungen: Befähigungszeugniffe aus der Turnlehrerinnenprüfung im Herbst1882. Beurtheilungen und Anzeigen. _ Vermischtes. Selbstverwaltung. „ Kraft gewisser Gesetze. _ Höhere Entscheidungen: Entziehung cmer Scbankkonzession. _ KreiStangescblüffe über Kreiöabgaben. _ Gutz- bezirke. _ Entwäfferungen. _ Gewässer, geschlossenes. _ Berlm (Unterhaltung der Bürgersteig2). _ _ Ostpreußen (Geltung von Observanzen), _ ' s- Yau- unF Feucrxtwlizei _k_t Hafc'Épi-Zlisei. _ KlatgeantrÖg. _ E;?- " "' ' prü' e. _ egitima ionSpun . _ r n ungspa 211 e._ ergacwe -
des Centralburpaus der europatschen Gradmessung, feterte am schaften, __ CrbzinSmann. __ Apotbe'ker- __ Polizcilicbes: Fischerei- polizei (Ausübuna der Fischerei während der Frühjahrs-Schonzeit _ Meldungspflicht der Schiff- und Floßfübrer. _
Der Arbeiterfreund. S2ck§tes Heft. _ Inhalt: Abhand- Am Jabr261chluffe 1882. Redaktion des .Arbeiterfreund'. Mißbrauäo geistiger Getränke. Hausfleiß in Livland. Von Dr. Wilk) Stieda. für die Monate Oktober, November und Dezember 1882
Milch-Zeitung. 1103701 1121100111110! 802121.)- 0f' 8112101111. Von Max Eytb in Bonn. _ Vcrschiedene Mittheilungen. Deutschland. Breslau. schr2iben. betr. Vertilgung der Mäuse. _ Schweiz. währSmängel beim Viehhandel. _ Ausstellungen. „ wirtbschaftlicbe Ausskc-Uung in Milwaukee. _ Allg2meine Bertchte. Land- und Viehwirthschaftlick25 aus Rußland. _ Das aqumerne
Molkereiwcsens in Westpreußem. Hamburg. _ Saatmarkt in OstVreußen. Zur Beseitigung der Täken. _ Pferde- und Rindvicbausfuhr. _ Gerätbe-, Maschinen- und Bau- Sauerfutterprcffe. _ _ Literaiur. schweizerischen Viebraffen. _ Jnt2rnationale landw. Tbicrauéfteüung in Hamburg 1883. _ Markt- und AuSsteUungÖkasender. _ Markt- berichte. _ Anzeigen. Jllustrirte
Verlag von Gebrüd2r Pastel in Bcrlin 117. .Was wird fie thun?" _ , s2tzuna). _ Die Ueberschwemmung in Dcutscbland. _ Das König- [11112 Stadtschloß in Potsdam, von sein2r (Enstehung bis aufdietzeueste Zett (Schluß). _ Der Reliquicnbandel 0118 der Garderobe Friedlich des Großen, von Aunust 0011 Müller. _ Ueber die 521012192 12211202: Stadtbahnen. _ Tic Uebciscbn'emmung (mit Illustration). _ Ein Paar Berichtigungen. _ (mit JÜustration). _ Brockhaus'
lage (mrt Jüustration). _ Schicksale
dem Recthgebiet. _ MiScellen: Zur Febnkultur. (Mit Abbildung.) Maul- und Klauenseuche, _ Influenza. _ Deutscher Reichstag.
Sprecbsaal. _ Handel und Verkehr.
Nr. 5. _ Inhalt: Die rückwirkende
Provinz (Schullast).
Preußen, , . Poltzewerordnunaen.
_ Programm für die weitere _ Der deutsche Verein gegen den Von Adolf (Humprecbt. _ Der _ Monatschronik
Nr. 6. _ Inhalt: Die (H2scbicbte der
" Preisaus- Zurich. Ge-
Amerika. Milch-
und der dortige Viehhandel. _ F0rtschri112 dxs M11ckn1irth1ckaftlicher Verein m _ Erfahrungen in der Statistik. Rußland.
Bi010g12. Eine neue R2m010d2njorm Cm Bcijrag zur K'2m11nts1un1crer
Berliner Wocbenschrift „Der Bär“. Nr. 20 9. Jahrgangs. Nov2lle von K. Rinbart (Fort-
Das neue _SÖlüter-Stanrbild in Berlin Konversation§12xik0n, 13. Auf- eines Familiennamens. _ Zn-
Zkt W Inserate für den Deutschen Reichs- und Königl. Preuß. Staats-Anzeiger und das Central-Handels- register nimmt an: die Königlickje Expedition
1125 Deutschen Rrich5-qurigew und Königlich preußisrhcu StaatH-Anzeigers: Berlin 8117, Wilhelm-Straße Nr. 32.
1. 8120111111010 111111 UutersuobünZs-Zaabeu. 2. Sabbastadjousn, 1111821017020, 701'18111111J611 11. 1101.21.
3. 7011153211113, 70111001111111Z'011, Submissionen 61:0.
4. 78110081111Z. 1111101118061011, Jjussabjnvx 11. 8. 12. 7011 6110110101100 131111121011.
Deffentlicher Anzeiger. 1
. [1161181112118 13185115820101118, Dabriksu “ 111111 (1108511011681.
. 7818011100200 Zskaunrmaobuugsu.
. 1112210118058 1111120112011.
. ?bsarer-ansixsu. ] 111 1101" 13618011-
beüaxa, X
Inserate nehmen an: die Annoncen-Cxpeditionen des „Invalidendauk“, Rudolf Mosse, Haasenftein & Vogler, G. L. Daube & Co., E. Schlotte, Büttner & Winter, sowie alle übrigen größeren
Annoncen - Bureaux. X
. kawüisn-Uaabriahtsu. ]
Steckbriefe und Untersuchungs-Sachen.
Steckbrief. ©2001 den unten beschriebenen Buck-halter August Rademann, gxboren am 2. Januar 1844 zu ©1013, Welcher 61161119 ist resp. fich 112111019211 hält, 1011 in den Akten „1.111,11. 245/82 eine durch voÜstreckbareÖ Ur1l12il des König- lichen Landgerichts ]., Strafkammer [U., zu Berlin, vom 19. August 1882 erkannte Gefängnißstrafe von sechs Monaten Vollstreckt Werdc'n. Es wird er- sucht, d2nse'lb2n zu 0211101th und in “208 2111112- geriÖts-Gcfängniß des Erareifunasorts abzuliefern. Berlin, dcn 5. Februar 1883, Königliche Staats- anwaltscbait beim Landgcricbt ]. Beschreibung: Alter 39 Jahre. Größe 1,65 111, Statur Untersetzt, Haare blovd, Stirn niedrm, Bart rötblicber Voll- bart, Angcnbrauen blond. Nase gewöhnlich, Mund gewöhnlich, Zähne defekt, Kinn rund, Gefickt rund, Gesichtsfarbe etwas blaß, Sprache deutsch. Be- sondcre Kennzkicben: trägt goidcne BriÜc, Gläser obne Einfaffyng odcr ein 11101128 Pincenez, scbnupft stark und hat einen schrägen Blick.
Steckbrief. Gegen den unt2n beschriebenen Buck]- binder Friedrich Wilhelm Koal, am 18; Januar 1866 in Cottbus geboren, Welcher flüchtig i1t, ist die Untersucioungshaft 11120211 Vcrdaäzts des Diebstahls in den Akten .1,_11ä. 1029. 82. verhängt. Es wird ersucht, demelbcn zu Verhaften und in das UntrrsuÖungMÜänaniß zu Berlin, Alt-Moabit 11/12, abzuli2fern. Berlin, den 3. Februar 1883. König- liche StaatSanwaltschaft am Landgericht ] Be- schreibmxg: Alter 17 Jahre, Größe 1,65 111, Statur 1chlank, Haare blond, Stirn frei, Bart obne, Augenbxauen bl0nd, Augen blau, Nase gewöhn- licb, Mund (1210001111213, Zähne gut, Kinn spiy, Gesicht länglich, Gcficbtsfarbe gesund, Sprache deutsch. Kleidung: Dunkler Anzua, dunk12r Hut, Scha11111212[. Besondere Kennzeichen: hinkt auf einem Fuß.
Steckbrief. Gcgen den unten b2schrieben2n Dieustknctht Johann Petrick, ' gebürtig aus Tzscbelln, daselbst geboretx 20. Juni 1866, welcher flüchtig ist, ist die Untersuchungsbaft wegen Dieb- stahls in den Akten 111. (1. Nr. 15/83 beschlossen. ES wird ersucht, detxselbxn zu y,erbaften und in das hiesige Gerichtsgefangmß abzuLth2rn; Hoyers- Werda, den 30. Januar 1883. Komgltckyes Amts- gericht. Beschreibung: Alter 16 Jahre, Statur mittelaroß, Haare blond, Augen grau. Nase ac-wöbn- lich, Mund gewöhnlich, Gefichtsfarbe gesund, Sprache wendiscb ux-d unvollkommen keutscb. Besoydere Kennzeichen: Hat 511121 hervorragende Sckyneidezabne.
Subhastatiouen, Aufgebote,“Vor: ladungen u. dergl. [6451] Brkanntmathuug.
aeblicb «(hörigen Svarkaffenbücher Nr. 16,841 und 16,842 der Kreissparkasse zu Grlifswald über je 512 Mark 50 Pfennige, 1011211 ihrem Vormund, dem Gastwirtb Wendlandt zu Liibmannédwf bei eincm Brande seiner Gebäude im Auauft 1881 verloren gegangen sein. Auf den Antrag des genannten Vor- mund-s Werden der oder die Inhaber der beiden Sparkaffsnbücher auf;".efordert, ihre Rechte an die- s.!ben bei dem unterzeichneten Gerichte spätestens in dcm Aufgebotatermiue am 17. August 1883, Vormittags 11 Uhr, ayzumelden und die Bücher vorzulegen, widrigenfaüs d12 Kraftloserkläruna der Büéber erfolgen wird. Greixswald, den 2, F2bruar 1883.
Königliches Amtßgericht.
[47462] Aufgebot.
Der Inhaber des folgenden, angeblick) verloren gegangenen Rentenbriefs der Provinzen Ost- und Westpreußen
1.116. 1). Nr. 7225 über 75 «36 wird auf den Antrag des evangelischen Gemeinde- ktrcbenratbs zu Waldenburg aufgefordert, spätestens im Aufgcbotstermine dez: 10. Dezember 1883, Vormittags 10 L_Lhr, [» : dcm unterzeichneten G2richte (Zimmer 19) 12ine 21122512 anzumelden und den Rentenbrüf vorzulegen, w'tdxigenfalls die Kraftsoßerklätung desselben erfolgen wtr . Königsberg i./Pr., den 2. Nowember 1882. Konialiaoes Amthericbt. 1711.
Verkäufe, Verpachtungen, Submsfionen :e. [6581]
Am Donnerstag, _den_15. d. MW., Vorm. 10 Uhr, soÜen im Pfublffcben Eastbofe zu Königs- Wusttrbausen nachstehende Hölzer meistbietend ver- kauft werden:
1. Schutzbezirk Dubrow: 55 EiÖen-Nußenden mit
54,03 km, 2 E:ck2n-Nußscheit, 139 Kiefern-Bauholz mit 57,43 fw, 2. Sckvuybexirk Gr. Köriß: 145 Kiefern Bauholz mit 67,25 1111. Königs-Wusterhauseu, den 10. Februar 1883. Der Oberförster. Hartig.
Die im Bezirke des unterzeichneten Eisenbahn- Betriebéamtes angesammelten alten Schienen und and2re Eisen- und Gußeisen-Abgänae 1011211 am 28. Februar 0. ZS., Vormittags 12 Uhr, in öffentltcbxr Submission meistbietend verkauft Werden. Die Bedingungen nebst Nachweisung der zum Ver- kauf kommenden Quantitäten sind in_ den Eisenbahn- Stationsbureaus zu Berlin Bahnhof Friedrichstraße, Schneidemübl, Bromberg, Dirfchau, Danzig lege und hohe Thor, Elbing und Königsberg 1. Pr. aus-
Offerten find mit der Aufschrift „Offerte auf An- kauf vou Schienen“ an das unterzeichn212Betriebs- amt bis zur Terminstunde 2111311r21ch2n und findet dieaEröffnung dersclben im Beissin der etwa cr- sch12n2n2nnBi212r statt, Danzig. 2211 8. Februar 1883. Konigliches Eisenbahn-Betriebßami.
Verkauf eines Rittergutes. Wir beabsichtigen, das dcr BernisÖ-Mätkiwben Eiscnbabngesellsävaft zugehörige Rittergut CaSpersbrurl) mit dem an- grenzenden Gute Bufchenhauseu, entweder zusam- men oder jedes (Huf einzeln, zu verkaufen. Die beiden Güter liegen 211021 2 Kilometer von der Bahnstation OhligSwald, der Linie Clberfeld-Cöln entf2rn_t und umfaff2n, außer den Wohn- und Wirthycbaftsgekäuden im Ganzen einen Fläch2nraum von rund 50 Hektar, wovon 24 Hektar auf CaSpers- bruch und 26 Hakkar auf Bufchenhausen entfallen. Herr Hermann Hammerstein zu Bruchermüble bei Caspersbruch wird Kaufliebbabern die Objekte an- zeigcn. Die bezügliÖen Situationspkäne und die dem Verkaufe zu Grunde gelegten Bedingunßen können in unserem Verwaltungssxebäude biers2lbst, Zimmer Nr. 84, cingesebc-n werden. Franko-Offerten, Welche das Anerkenntniß der erwähnten Verkaufs- bedmaungen entbalten müssen, find bis Ende Fe- bruar 1883 bei uns eimureich2n. Elberfeld, den 7. Februar 1883. Königliche Eisenbahn- Direktion.
Wochen:?!uötveife der deutschen Zettelbankcn.
[6564] Wocheu-Uebersiäxt
der Württembergischen Notenbank
vom 7. “februar 1883.
401178.
Metallbestand . . . . . . . .“ Bestand an Reichskaffenscheinen . . anNoten anderer Banken an Wechseln . . . . an Lombardforderungen . an Effekten . . . . an sonstigen Aktiven .
l'aaolsa.
Das Grundkapital . . . . ..“. 9000000?- Der Reservefond . . . . . . , 492,919 63 Der Betrag der umlaufenden
„ 20,603,000|_
9,630,334 72 16,410 - 1120900;- 1897730303 689,700*_ 482.857 03 328,521 93
kindlich eiten . Die sonsti en as ven . . 853,56? 71
Die auf den Namen de_r minderjährigetz Anna Wendlandt zu Lühmannsdorf lautenden und tbr an-
gelegt, 1111?) werden jedem Kauflustigen auf portofreie Reqmstuon von hier unentgeltlich übersandt. Die
Noten . . . . . . . . . Die 10an en täglich fälligen Ver- , . . . . . . . 274,039 37 Die an eine Kündigungs“rift ge- | bundenen Verbindlichkeiten . 28,500- , Eventue 2 er indlichkeiten aus weiterbegebeneu, nu Inlande zahlbaren Wechseln .“ 1,780,530,15.
131611118011170012180110 153113. Stadt! 70111 7. kebrnar 1883. 461178.
. . . „14 800.669. . 27.055.
231.900. 12.519.510 1,999,490.
7.995,95? 10.500.000, 351.805. 304-1900. 8.294,117.
1,058950. 143.087.
[6621] Uemllbeßmnä . . 88100811088011501101118 . 1801811 011110121- Zankeu . 1770011801-808ranc1 . . bombarä-Koräsruuxézn 1211001211-1328101111 . 80118ij8 8013178
51.7.3113
l'assjfa. (1111116111111er . 3280170101168 . . [1111181110060 141012611 . . . . 80118er6 rägliob käUiZs 701“- bi1111110111181r011 . . . . 1111 01110 Uüuäigungskrist, JS- bunäsus Uerbjuäliabksöicsu . Zoustjxs 19058178 . . .
" : ck „1 .F.]
S
8.118 «01121 bsxabeusn, im 111- 1011112 2111111131011 W'scbsalu . „M 750,124. 2 [„Raus-11117013", ?, 1721111131" 1883. bis vitoktiou. Zesjß. 81111181. Preußtsckxe
Voden-Credü-Actren-Vank.
Nachtrag zur Tages-Ordnung der am Sonn- abend, den 10. Märx e. stattfindenden 14. ordentlichen General Versammlung.
0.11 Nr. 3 Anträge dcr Direktion:
0. das Statut dahin zu ändern, daß §. 16 11111123 2 statt ;? 1110 08116 L; pro (38116 ge- setzt,wird.
(1. das Statut dahin zu ändern, daß 2n1w2d2r §. 25 Nr. 3 hinzugefügt wird: „oder die Hälfte des Normalnwrtbes der von ein_em staatlichen oder städtischen Bausachverstatz- digen aufgenommenen Taxe“, oder aber die Worte: „den zeknfachen Betrag dcs vorbe- zeichneten jährlichen NußungEWertbes' zu streichen und statt deffen zu setzen: ..die Hälfte des Normalwertbes der von emen: staatlichen oder städtischen BausachNrstäu- digen aufgenommenen Taxe“.
Berlin, den 9. Februar 1883.
Der Präfideut des Kuratoriums. 131“. Siemens.
Redacteur: R i e d e (.
Besrlin: Verlag der Expedition (Kessel.) Druck: W. ElSner.
Vier Beilagen
[6551]
(einschließlich Börsen-Beilage).
zum Deutschen Reichs-Llu
„W136.
Erste Beilage
Berlin, Sonnabend, den 10. Fcbruar
zeiger nnd Königlich Preußisckxkn Staats-Anzeiger.
1883.
Yiehtamtlichez.
Preußen. Bexlin, 10. Februar. Im weiteren Verlaufe der,nestr1gen (49.) Sißung des Reichstags wurde die zweite Verathuna des Entwurfs eines Geseßes, betr. die Feststeüung der Reichsbaushalts=Etats für die Etatsjahre 1883/84 und 188485 mit der Diskusfion des Neéchshaushalts-Etats für das Etatsjahr 1883/84 (Reichs- .Jnvalidenfonds) fortgescßt.
Jm Etat des ReichS=Jnvalidenfonds, Kap. 12,
smd 669 200 „,k-& zu Pensionen für ehemalige französische Militärpersonen außgeworfen. Hiervon sind 149 000 Pensions- erhöhungev, welche den Invaliden gezahlt werden sollen, nach- den- Frankreicb durcb Gescß vom Jahre 1881 die Militär- pensionen erhöht habe. Die Kommission hatte sicb von der “B2rechKigung der Ansprüche dieisr Pensionäre nicht überzeugen könxßen, und beantragte die Summe von 149 000 «44 ab: “ule nen. 3 Der Bundeskommiffar Geheime Ober-Regierungs=Rath Schals entgegxxkte, wenngleich den in Betracht kommenden ehe- maligen französischen Pensionsempfängern ein R2cht§anspruch auf die bezeichnete Pensionserhöhung nicht zustehe, so müsse es doch als in der BiUigkeil liegend 210cht2t werden, ihnen eine Pensionserhöhung, wis sie gleichen Vensionäxen in Frankreich bewilligt wordetz _121, zu Thsil werden zu lassen. Er bitte das Haus, sich dieser Auffassung anzuschließen.
Die Abgg.1)r. Meyer(Jena)und|-'€rhr. v. Minnigerode sprachen sick) im Sinne der Budgetkonsmisnon gcgen die Position ans. 'Der Erstere hob besonders hervor, welchen 1niß112112n Eindruck es machen 111iißt2, wenn man jeßige deutsche Unterthanen nach französischen Geseß2n behandxlu 1001112.
Die Anträge der Kommission wurden einstimmig ange- nommen, der Rest der AUEgaben 111102rändert «„enelnnigt, bei den Einnahmen in Konsequenz des eben gefaßten Beschlusses 168 847 „16 abgeseßt, so daß 29 339 315 .16 021111210211.
Vom Etat der Reichsstempelabgaben war Tit. 3 „Einnahmen für den Stempel auf Wertbpaviere, Schluß- note'n, Rechnungen und Lotterieloose 12109 880 016, darunter Schlußnoten 2 728 320 „16 (im V01jahr2 3822 000 9/6)“ 211211- faUS in der Budgetkomxvission 0010210111211 10010211, 10210112 heute durch ihren Referenten, Abg. Schrader, die Unveränderte Genehmigung empfahl.
Der Abg. Hähnle polemisirte gegen die im Juli 00rig2n Jahrcs ergnnaene Verordnung des Bund2sraths, 1000021) 1011111111121)? im GescizäftHbctriebe der Aktiengeseüschaften nöthigen Sch'tiststücke ftempelpflickgtig fein soÜten. Bei der Unsicherheit Über das, was unter diesen allgemeinenBegriff„S211riftstück2“ falle, werde im Zweifelsfaüe alles bestempelt und die St2mpelk0sten hätten demnach oft den Betrag der Von ders2lben Aktiengeselüchaft gezahlten Gewerb2steu2r erreicht. Auf diese Wcise habe der Stempel die Form einer Umsaßsieuer ange- nommen, durch welche die Industrie schwer geschädigt, die Börse aber fast gar nicht getroffen werde. Am drückendsien [aste diefe St2u2r auf dem mittlerm (512- 102102, nur eine schleunige Deklaration des Gsssßes durch Gesexgebung 11110 Cx2kutiv2 1011112 Wkitere schwere B2110chtheiligung verhüten. Dcr Stempel wirke wie eine indirekte Gewerbestxuer: die kleineren Gewgrbebanken s2ien in Folge desselben dem Ruin nahe. Zm2112llos seien große Beträge zu U1irccht, und gegsn den Willen 026 (5121231320218 erhoben worden. Das Haus ssi bereits durch eine große 912812 von Petitionxn, auch dur 1011111211111ergisch2n Handels- kammern, auf dxese 1120211101102 aufmerksam g2mncht worden, möchte es nach Kräften dahin wirken, daß zur Abhülfe eine authentische Auslegung des Gessßes ergehek
Der Abg. Frhr. von Wöllwarth trat den Ausführungen 026 2501172011216 1321; Klarheit sei in 02m Stempelabgaben- 43212132 fclbst für die Behörden nicht vorhanden.
Der Etat wurde bcwiüigt.
„ Ohne Debatte wurden darauf nach 02n Vorschlägen der Bukgetkommission 92112111111th die in die Kommission v2r- wiesencn Theile der Etats dsr Eisendahnverwaltung, dsr Uehersch11sse aus früheren Jabr2n, der Zinsen aus belegten Retchsgcldern, der außerordentlichcxn Zuschüsse und _ vorbe- haltlich der Feststeünng der Zifsorn _ der Matrikularbeilrage.
Ten in die Kommisséon znrückverwiesenen Titel uns dem Etat der Verwaltung 026 Reichsh2er26 „Neubau eines Kasernements mit StallUng und sonstigem Zubehör für die 4. „Eskadron des 1. Husaren-Regin12nts Nr. 18 in Großen: bam, eiste Rate 200 000. C:“, beantragte die Budgetkommijsion ZU bewiÜigen.
Der Abg. Kämpffer erklärte, ohne auf die in voriger Woche hier geführten Debatten über den Luxus bei Kas2rn2- mentsbauten zurückzukonnnen, bestreite 21: nur das Bedürfnis; des Offizierkasinos in Großenhain. Dort [21211 so viele und 19 gute Wuthschasten, daß auch die vom Abg. 1)1*.F1*2ge zttirten Paxiorcereiter Unterkommen und Verpflxgung finden würden, besonders im Hotel de Saxe befinde sich seit 30 Jahren ein vollständigés Offizierkasino; es sei also gar kein Grund vorhanden, ein besonderes Kasino zu errichten, man wj'zrdc dadurch nur schaden, indem man die Sonderung zwifchen Mllltär und Civil n0ch steigere.
„ _Hjerauf ergriff der Bevollmächtigte zum Bundesratl), Komglxch fächsisch2r Oberst-Lieutenant Edler von der Plants daS Wort:
_ Meine Herren! Auf die allgemeine Frage der Offizieriasincs 111111 10), wenigstcns in diesem Moment, nicht eingehen, sondern nur “" Paar andere Punkte erledigen.
_ Zunächst ist der Herr Vorredner wieder auf die Parforcerciter zlikUckgxkommen, die da essen soÜen. Ich habe neulich schon erklärt 11n_d_xmcd2rhole diese Erklärung: auf diese Parforcereiterei is_t bei der Osmter-Speiseanstalt absolut in keiner Beziehung 2111121110111 ge- nommen. _ Ich erkläre diss hier ganz ausdrücklich und formelY. „
Dann hat der Herr Vorredner gesagt, daß ein Bcdiirfmßofz'xr den Bau der Kaserne [1119 nicht fühlbar gemacht habe. In dte12r eziebung will ich nur bemerken, daß der Bauplatz ZU_m ' großen Theil von der Kommune Großenhain voll- skapdtg unentgeltlich bcrgcgeben worden ist, also cin_ Be- ZVFW, daß auch die Kommune Großenhain die Nothwendigkctt des «Baues ihrerseits anerkennt. „ „ _ ' _ Endlich, meine Herrcn, 10111 tch bezuglich diejer speziellen Lokal-
fraae ro_n „Großenhain, nämlich bezüglich des Offiziertiscbes, bemerken, daß natyrlicb die'Offiziere dort in dem Gastbofe bisher gegessen haben, aber aux;er_der Bezahlung des Mittagtiscbes auch noch das Lokal be- zahlen müncn. '
_ Der Abg. Hermes (Parchim) beantragte, in der Position d1e _Worte „und sonstigem Zubehör“ zu streichen und die Forderung 0111150000 «16 herabzuseßen, weil es sick) nicht xmpfetzle,„Oyftzwrspeiseanstalten zu einer Zeit zu errichten, 111. der die Mittel zu wicht1geren Bauten nicht vorhanden eien.
„ Der Abg- Graf von Moltke erklärte, es habe fick) hier eme 0210110212 Abneigung ausaefprochen gegen die Einrich- tung von Wohnungen für die Offiziere i1' den Kasernen, und 04111 besonders gegen die Einrichtung von Offizierkafinos. D1212 Bedenken gründeten sich wohl nicht auf sinanzieÜe Grunde, auf Ersparnißrückfichten; denn für die Offiziere, 2-12 111 der Kaserne untergebracht würden, werde das Servis er- spart, umd dadurch würden wohl die Zinsen der ursprüngli- 011211 _Anlage 'außgegl1c112n, Er one noch hinzufügen: die O1fiz1ere, 012 m der Kaserne wohnen, seien ja auf die Kasernen mcht beschränkt, sie lc-bten auch außerhalb derselben, man finde sie in jeder guten Gesellschaft. Man habe aber ein prinzipiell2s 2120201211 0013211211 011§gesproch2n,_ d_aß dadutck) die Offiziere sick) von den 1111118211Geselljckmjtsklaffen adsondsrten, und das; so der Kosten: 92111 genahrt würde. Für den Kastengeist 111111211 die Offiäyre 21112 and2re ch2ich111mgx sie nennjen das Kameradschaft. EZ s21 das feste Band, das die Offiziere eines Regiments mit etn0nd2r 0211111102 in (111211 ihren Jmteressen, zum gegenseitigen V21stand_111Fx'2ud und Leid, 1111Fried2n und im Kriege. Kameradxckxaft sei 26 gewesen, wenn in den Feldzügen da, 100 21112 2101112111010 in Gefechte verw-ckclt gewesen sei, von allen S21t211 die übrigen (1111511922111 seien, um Hülfe 11117) Beistand zu (2111211, 11110 01212111 Verhalten verdanke man in Deutschland n1es211tl1chcn11t die Erfolge, 10210112 erzielt seien. Wenn man die Debatxe 01er anhöre, so 1011112 man glauben, daß in der Armee 211). 0129211103 b2st2112 zwischen adligen 11110 111114121111211 O1stz12r_211. Das ssi nicht der Fal]; sei ein Avg11tag2nr vom O7s1*iercorps gewählt und eingetreten, so schließe die K11m2radschaft 120211 weiteren Unterschied aus. Eiven folchcn Zwiespalt in 012 Arm22 hineinzutraqen, werde Niemand ge- 11119211, das seien wirklich unnüs verschossene Plaßpatronen. Es sei_nic1)tz11 bezweifeln, das;, wo Hundc'rte von jung2n Mannjckmsten zusammk1110011111211, eine Aussicht bei Tag und 1121 Nacht stattfinden 1nüss2, es sei ein großer Unterfchi2d, 011 ein Befehl allgemein an eine unbekannte INSM]? 2210210102182, oder ob der Mann sick) 1002111011112, 0121212321116 43112 ihm, der Befeblcnde kenne 11111. Der Compagnieoffizler kenne jeden Mann seiner Compagnie, aber 26 sei nicht zu verlangen, daß 022101112 auch die Mannschaften der übrigen Compagnien, die Mannschaften 026 ganzen 230101110110 kenne, und .das sei der einfache Grund, warum die Bestimmung dahin laute, daß für jede Compagnie eim Offizier in der Kaserne wohnen soUe. Was die Kasino's betrkffe, so möge man es 111211212111 auch für 2111 Standesvorurtheil erklären, aber er sei der Meinung, daß der O7fizicr nicht in Fedor Speis2mirthschaft sich sein Mittags: mahl [101211 101102. (512112 dsr O117312r in 21112 stine Rcstau- ration, so 11111172 derselbe 211121: oder ein paar Thaler 02: 5001211, und darauf 121 das G2halt nicht zugeschnitten. In der Kaserne in einer Speisc-anstalt finde der Offizicr ein gutes Mahl 1111: sehr viel weniger, und dort kön112 auch der unbemittclte Offizisr mal 2111 (Glas Wein trinkst], 021" 0011 02111 Produzenten direkt 0211001120211 und ohne dic Sp21'2n des Zivisckgenhanwols für 0211 Einkauf 921121211 Werd2. Er glaube, daß ]“th wohl jedes Offizietcorvs 21112 Bibliotlwk, 21112 Kartenfammlm» ein Kriegsspiel und andere Bilzunchmittel 1121182 _ 100 solle das U11t22g211racht und 021111133 111210211?- Wo z102ck111äs111121', als in einem Lokal in d2r Kaserne, wohin ja doch 0112 Offiziere täg- lich kommen müßten, 11110 wo ein solches Lokal ebenso zu ihrer Fortbildung, wie zu ihrem gkseÜscbaftlichen V21kehr 1112112? Wenn das Haus 0211 Van von Kasernen ablehne aus Ersparnißrücksichten, so sei 26 in sein2m 001110111111211211 5112216; wenn aber anerkannt 102102, daß ein solcher Bau 11011111] sei, dann sollte man der Militärverwaltung überlassen, 0211 Bau so auszuführen, wie 26 für den 1111111011161211 Zweck 11öthix1s2i.
Der Abg. Richter(Ha;1211) 2rkläxte, der verehrte Herr Vorredner [10112 nicht ganz erfaßt, 1006 hier 211121111121) (Hegen- 110110 des Streites fei. Nicht die Kascrnirung cm sick) bskämpfe die FortschrittSpartei. Dieselbe wolle die Kasermrung der 4. EÉcadron so 1121011115120, wie das Haus die der 3 anderen Excamonskasernen 112101l1igt habe, nur 100112 seine Vart2_i nicht 001120211 11021) ein besonderes Stabsxzekäude für die Offizier- Speiseanstalt errichten; es handele sich 11101? daher auch gar nicht um ein Interesse der Kommune Großenhain. Die 00g21n2111e Bemerkung dss Vorredners 111121: die adlig211 und bürgerlichen Offiziere gehöre wohl nicht speziell zur vorliegen- d2n Position, denn 20 sei hier 111582zug auf die Großen- hainer Husaren nach der Richtung kein Wort g2f1112n. Wenn der Vorredner sage: ein Unterschied zwischen Adel und bürgerlich bestehe nicht; sei der Avantageur erst 2inmal ang21101111112n, so sei 021121112 allen seinen Kameraden im 3129111121112 g121ch _ so sei Das gewiß richtixz; aber was er vermisse, sei: der junge Mann werde leider oft als Avantageur nicht angenommen in gewissen Regimentern, wenn derselbe nicht einen adligen Namen habe. Es sei doch mehr als Zu- faU, wenn viele Regimenter, namentltckx bei der Garde, keinen bürgerlichen Offizikr haben und auch bürgLrliche Avantageure nicht annehmen. Diese sogenannte Tradition manchex Corps 100112 seine Partei eben zu brechen suchen; sie sei dann also in der Sache mit dcm Vorredner völlig eines Sinnes. Um die Kameradfchastlichkeit sei es gewiß eine hohe Sache, nicht blos bei Offizieren, sondern bei allen Mit- gliedern jedes Berufes, aber die Kameradschaftlichk21t im Kriege umfasse nicht blos die Berufsoffiziexe, sondern auch die aus der Reserve, Landwehr und sonst zum Kriege einge- zogenen. Diese verbinde, wenn sie ihr Leben für die gemein- same Sache einsetzen, eine KameradschaFc, die wahrlich [)m- 011692112 über das Bindemittel der Offizierkastnos. Ntemand
habe bishsr geglaubt, daß auf diese Kameradschaft im Waffen- dienst des Kriegks, in Noth und (321002 (6 einen Einfluß
außübe, ob die Herren im Frieden auch in einem Offizier- kasmo essen wurden. oder nicht. Seine Vorstellung von dieser Zamerqdscbaft [21 0121 zu hoch, als daß er sie mit dieser klsinm ;xrage m Verbmdmxg bringen wolle. Also beschränke man 116) auf qu'woram e? 111 Wirklichkeit ankomme, Allerdings konnten Omztere_n_1cht 111 ]2021' Speisewirthfchaft e*ffen; 21? ver- werfe darunx Ofnzterkasmos nicht unter allen Umständen, das- cHgns habe,]? solch? auch in diefem Jahre schon in einzelnen 5011211 bew1111g1. 211121 0118 Großenhain merke 0114011111110!)- hestatxgt, daß sick) _2me Osfizter-Speiseanstalt seit 30 Jahren- 111 _demsclbetz" Prwathztel befinde, b2st2h2wd aus einem Speisesalqn Fur 3051361101190, Billardsalon u::d Spiekzinnner. (211109 Oxfizteorennqhmen an 012521: gemeinschfclichM Tafel 21126. 10211 012 ubrigen verheirathkk f212n, und für 01212 soll? em eigenes Gebäude hergesteÜt werden, auf das 1111110211206 60 000 714 Kosten, entfielen. Der dkrekte B-zug des- Weins sei nur dann 100116211213 wenn ein 1121011121 größ2rer Absas hinzu- 101111112, 016 021 9 Offizieren möxxliä) fei. W2nn a2faat werde, es fetezr m der _preuxzxschen Armee 54 ältere Offiziere und St_absarth kasermrt, 10 beweise eine 50 a2rinae Zahl, welche aus detachrrte Forts und besondere Mrhälmiffe 11211 020192112, daß nur ganz aternahmsweise solche Kascrnirung Maß ,qr-eifen 10112. J2§t [0112 neben den 111111121211 Offizieren 0116) ein 0122121" fajerntrt werden, obwohl die Kaserne nur 8 211111111211 0001 „3112016010132 entsernt sei. Ganz Unabhängig 0011011211 prmztptelLe-n Anschauungen sei hier Das Stangehäude aus 72211 ta1121043211101)niichsten Sparsamkeitsgründen nicht 921221):- 2r kg.
Der 211111. 02. Majnnkx bemerkte, f2in2 Partei habe in der Kommmnon 111r die Poxition gsstimmt, und 102102 six: auch 111 00112111 Umfang2 Wr 112101111020 2321 Nr nun einmal fest: gxstellt2n Höhe der Friedenspräfenzstärke müsse man doch für 012 Soldaten, deren Zahl das Cmqum nicht vx'rrinqcrn 1011112, auch„2in12n_terkon11n2n schaffen, und auch die Fort- schrtttsparter 11052 11111121: anerkannt, daß KasernirUng den Bijrgerqugrtiererx vorzuziehen sei. Dann sei die Frag2 des Luxus amgewoxxen worden. Mr 91251221111g-ZkommiZar habe 111 ,der Kommission 2111112112110 110chg2mi2s211, daß in k2iner 282112 im vorlieg2nde11FaUe Lnxns §2tri2ben 102111211 s0112. Auch schaffe man durchaus kein 1131113202115, wenn 006 Haus d211Titetannohm2. Man könne ja 22.02 Kasernenwrderung von Fal1_511 Fall 01111011. 21021) [211122 gewissenhafken Usbek- zeugung 121 die vorlicgcnde F0r02rung gereckztfsrtigx.
D2r Abg. 01'.W111dtk)0rst exklärto, 2r wisse nicht, warum gerade bei dieser Angcl2g211h211 dée F01tschritk§part2i so 2n2171isch2n Widerstand leiste. DahinNr [12211211 021011“; andere (81111102. Er spr2ch2 sie nicht aus:, er warte, bis man damit herausrücke, und bshalte sich dann das W2itere vor. Wenn d2r Abg. Richter vom Grafen MolLke gkfagt habe, er wisse: mcht, wovon die 811252 sei, so finde er diese Bemerkung sehr wenig am Plaße. Was der Graf Moltke gesagx habe, treffs zu allen Beispielen von Kasernenfordcrungen und also 01:21) hier voUftändia zu. Das Haus habe 0112 Ursache, in solchen Ang212g2n1121t211 den Grafen Moltke an- zuhör2n, und demselben dankbar zu sein, wenn derselbe sick) äußere. Er finde die Forderung an sick) fachlich gerechtfertigt. Dic (3121011111112 0263 Witch im Hotel 02 Saxe 311 Großenhain habe man 11121: nicht zu führen. Er 1320011212 ja, wenn der Herr Verluste habe, aber bei 1012111111211Staats- anaeleacznheiten 1011112 man auf derartige Verhäliniff-s k2in2 Rücksicht nehmen. DLr Abg. Richter meine, die OfsÉzéere wiirden ik1r2 Weine 1111111121" bsim Händler 0231211211, (116 auf direktem Wege. Das (3129211111211 sei 022 F011, und das; 021: Abg. Richter das nicht wisse, könne 21: sich 11112 0020116 21“- klären, daß derselbo 511 [21112211 Bedauern 172111211 HaUé-halt habe. Der direkt [1250112112 Wsin sei nicht nur 111111921, 101102111 auch besstr; davon 1011112 sick) der Abg. Rtck)terüverz211gen, 1021111 derselbe ibn 211111101 in seinem Hause besuch211 100112.
Der Abg. Richter (Hagen) bemerkte, der 651111051an des Abg. Windthorst, denselben zn besnchen, werde er Kern Folge leisten, selbst auf die Gefahr hin, daß dann .in 021“ „„Nord- deutsch2n“ st2l12n 1011102, durch diese Z1xsamm2ukun§t in Hm: 110021 sei das Bündnis; des F0rtsc11rttts 111th dem C2ntr11m erwiesen. In der S0ch2 sklbst müsse er seine 211111216 auf- recht halten; er 0002 51217002 darin praktische ErfaUrU-Ug, 10211: er Jahre lang K01111111102r21112 geleitet habe. Daher Missa er,. daß der direkte Bezug 1121) nur dann 10ht':2,„ MM 1120 Absaß 2in2n gewiss2n Umfang [).-1112. Für9 Offiziere 10011226 sick» 111211t,dir2kt zu beziehen und selbst zu wirtbschafwn ; sée 1011102110052"! schlechtere Geschäftemachcn, 016 1021111 s12111r 510111101111 Wirt'zs- hause hätt2n. .Wenn das Offiäercorxxs in Großenhakn 30 Ja.!zre lang in demselben Gasthause sein 111111110 gehabt habe,. so- werde dort auch ferner wohl auszxakommen 52111; das 011112 20 konstatiren, ohne sick) icgcndwie für die Interessen 02-3 112-- tr2ffendcn Gastwirtvs zn erwärmen. Es sei ein MißverßäUd: 11113, zu glauben, daß er die Aexsßerungen des Grafen 81101le nicht mit der E0r2r0121u11g und Aufmerksamkeit ang2h'01'2 habe,. die alle Worte 1112120 vrrehrtew Herxen verdienten, 01121; 1021111 sie Nicht unmittelbar sicb an den Gegenstand d2r DJskufsion angeschloffen hätten. Aber etwas, was an sich nicht richtig sei und nicht zur Sache gehöre, werde dadurch nicht, 112111111217, daß es der verehrte Abgeo'cdnete vorbringe. Versteckte Motive für die Haltung “oer Fortschrittsparkei gegen- über diesem T1121 liegen 'in keiner Weise 1201“, WWW politischer, noch lokaler. 1eoch persönlicher Art. Er hgbe umgekehrt g2glaubt, das;, das Centrum vielleieht gehenne Gründe habe; er habe aber erfahrcn, daß bei dem R2gtment in Großenhain_hannöve*,1sche Offiziere nicht 1200501111216) ver: treten seien. Wenn 110.6 Centrum hier nicht ]paren WU?- dann wisse er nicht, 7.00 26 überhaupt sparen wolle. Bisher habe die (Zentrumspartei überhaupt in dieser Sesfion noch keinen Ersparniswmschlag gemacht. Ueberlczsse das Cenxrum doch nicht jede Juilative zu Sparsan1keit6maßr2geln der [1111211 Seite allein. Zeige: doch das C211trum endlich cmmal m 21112111
taktischen Falle “feine Sparsamkeit; es werde dem Centrum onst bald kein Mensch im Lande mehr glauben, _daß 26 über- hanpt seine Verspr2chm1g2n bezüglich der SanUMkSU wahr machen wolxe. „
Der Königlich 1112111. Oberst-Lieutena_nt Edler von der Pl-amß rechtfertigte die Forderung der Regierung aus sach11ch211