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9710 in Wien X'kof.1)jet1 wirtels seines Uassenmateria1s 1849 eioeu Uka1teu äer sorgungenbeit, (1011 80 !1016 „ixbrbnnäerts aeprieseneu zäerlass in tier buogenuüoäaug, oiürzsu konnte. 30 bar in Wien 131-017. 201881 auf Stunt! seiner qusvuöbuliab reichen
Züchtung nua 841 1106 angestentsu ?oraucbs 1882 (in cler rierten zuüogs seines 211 Stuttxm erschienenen l-ebtbnubes) Mevtacbis- äsuateu Wiäerspruch mit. (1611 betracbeuäeo Inacuauougeu. jsäoeb im Karben 'l'oua smstsster Ueberxengnnx gegen (leu Sesaktigatev cler Zexomoart, äeu distant, äio zuklaxo erhoben, aus er -- in tien ersten !iek Uonateu lustiche! Uauit'eomriovon 3020-0041: -- cken 2 bis 8 Uouate äaueruclen natürlichen &nsstosauvgspkoxeu äes sims störe. 70!“ 8110160111011 nicbt schöns, sogar (1001 *u- sebeiue nacb Rückfälle; xstaäexu proäuzirs: möchte (10.118! (10 811161;in (116861- 2616 eines nnch ron Rieorä in seiner Zit- wiugbamsr 11000 anerkannten Fotbstanäss. «010er (116 Wicbt auferlege. an Stelle (108 Uetcut 11004 011181!) Vssiufektiouswittel xu 511011611, (108 61618 Uovats in grossen Saban 011110 Uaobtbeila gs- brxucbt «sräeu könne. äis avZekünäjgce Uittbeiiurig seiner 36- 8u1tat6. "010110 0! wir (lem [)Lßiufektionswicte] äer grossen Rana arbeiten haben 0711], nich zu lange biuausscbieben!
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(1361-1111 TU„ kotsäzmergtrasso 132. X(iZZinZen, Furbausßtrasss 104)
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„Juvalidmdank“, Rudolf Muffe, Haaseufteiu
Deutscher “Neicks-Anzeiger
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J x 2116 PoéKanalteu nehmenßseiieilrtiaßf an*.“ 5 für Berlin außer den poß-Jnsialteu auch die Expe-
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[6638] Oeffentlickw Zustellung.
Der Handarbciier Adam Arnold zu Jsverégebofcn, Vertreten durcko den Juitiz-Ratb Hadeltcb zu Erfurt, klagt geaen [eine Ehefrau Florentine Arnold, ge- borene MÜÜer. in unbekannter AbWesenbeit, wegen Ebetrennung, mit dem Yntraae, die Ehe zu trenxien, die Beklagte für den_1chuldigen Tbeil zu erklaren und derselben die Koiterz des Verfahrens zur _Last zu legen und ladet die Beklagte zur . mund- 1icben Verhandlung dxs Rechtsstreits vor die Weite (Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Erfurt auf
den 2. Mai 1883, Vormitiags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gericbie zugelaffcrien_Anryalt zu bestellen. ,
Zum Zivecke dcr öffentlichen Zustellung Wird dieser
Auszug der Klage bekannt gemacht. von Huenercopv. Aktuar, Gerichtsscbreiber des Königlichen Landgerichts.
[6637] Oeffentlickie Znüeünun. _ „
Die Herren Gabrüdcr ch§ner, Weinhändler rn Metz, klagen gegen den Wilhelm Harler, fruber Eisenbahnbeamter in Metz, jetzt obne bekanntcn Wobn- und Aufenthaltsort, wegxn Fordcrung aus gelieferten Weincn und Spiritumen, mit dem An- trags auf Verurtbeilung drs Harler zur Zahlung von 90 „44 nebst 50/0 Zinien und zu den Kosten des Nechtsstreitcs, und laden den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Kaiserliche Amtsgericht zu Metz auf
den 19. März 1883, Vormittags 9111".
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Aquug der Klage bekannt gemacht.
A. Rinckepbacb, _ Gerichtsscbreiber dcs Kaiierlickyen Amtsgerichts.
[6636] Oeffentliche Zufteamtg.
Der Vorschuß- und Creditverein zu Langsdorf, vertreten durcb den Reckoner Köbxer daselbßt, klagt gegen den Pbilipv Hrinricb Schmidt. frubcr zu Biiklar, j215t waekannten Aufentbaltsorts, aus Obligation vom 22. Auxust1874 Wegen Zinsen von einem 257142 .“: bcdagcpden Kapital vom 20. Fe- bruar 1881 bis ]. Januar 1883 und Kostkn mit dem Antrag auf Verurtbeilung dcs Beklagtcn zur Zablung von 272 „ck 32 „] und ladet den Be- klagtsn zur mündlichen Verhandlung „des Rechts- strcits vor “va Großberzoglicbe Aimsgerickxt zu Lich (Heffen) aus "
Dienstag, den 20. Marz 1883, Vormittags 9 Uhr.
Zum ZMcke dsr öffentlicben ZusieUung wird
dieser Auszug der MWF? bekannt gemacht.
9 „ in Vertrstung dcs Geriibisfcbrxibers dcs Großbérzoglicben Amt§ger1chts.
[6633] Oeffentliche Zustellung.
Die Lina Widmann, geb. Leuze, Ebcfrau dex1 Bau- führers Karl Widmann in Ulm, verrretcn durcb Recht§anwa1tPalm in Calw, klagt gegen den lekigen Und volljäbriqcn Kauimann Tbeodor Widmann von Calw, 3. Z. mit unbekanntem Ausentbalt in Ame- rika, aus Darleben, mit dem Anfrage, zu erkennen, daß dsr Veklagts [Enidig [ei, an die Klägerin
1 die Summe von 492 „46,
2; 49/0 Zins Pro 11. November 1879/82 auf drei Jabre s 22 „44 14 „3, weitere 66 .74 42 „z und von da an bi§_zum Zablungsxage zu be- zablcn, [ämmtlicbe Konen des Rechtsstreits ein- schließlich der Kosten des Arrestvermbrens allein auf [ich zu leiden,
und ladet den Beklagten zur mündlichen Verband-
lung des Rechtsstreits vor die Civilkammer des Königl. Württcmb. Landgerichts xu Tübingen auf den 6. Juni 1883, Vormittags 9 Uhr, mit der Auffxrderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelanenen Anwali zu beitelien.
Zum Zwecke dcr öffentlichen Zustellung wird dieser Aus„iuq der Klage bekannt gemacht.
Tübingen, den 8. Februar 1883.
Sekretär G'erner, Gerichtsschreiber des Kömgiicven LandgeriÖW.
[6606] Aufgebot. _ _
Die Partial-Obligation Nr. 201 uber zweiburxdert Tbaler Preußisch Courant an der bvyotbekariTÖen Schuld des Westfälischen Drabt-Jndbstne-Vereins zu Hamm von 7600000 Tbalern PreußUcb Courant -- [eßtere eingetragen in Abtb. 111. sub Nr. 1 Band 97 Blatt 30 Artikel 469 des Grundbuch von Hamm für die Berliner Handelsgejeüscbaft - ver- zinslich mit 50/0 ])ko 811110 vom ?.JZnuZxr 1873 und rückzahlbar nacb angebängtem Amortiiationsplan ist abhanden gekommen. _“
Der Fabrikant Hermann Hobrecker zu Westich,
zu Hamm eingetragen ist, hat dasAufgebot derselben beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufge- fordert, spätestens in dem auf den 28. September 1883, Vormittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer 9, an- beraumten Aufgebotstermine [eine Rechte anzu- melden und die Urkurde vorzulegen, widrigenfaas die Kraftlosrrklärung der Urkunde erfolgen wird. Hamm, den 31. Januar 1883.,
Königliches Amtsgericht.
Ausfcrtigung. Regensburg, den 3. Februar 1883. Aufgebot. Betreff. „ Todeßerklärung des Franz Speer dabter. Franz Speer, ebelicber Sohn der Burgers- iznd Schneidermeisters-C'beleute Jakob und Katbartna Speer zu Regensburg, geboren dabier a_m 7. No- vkmber 1806, bat [ich im Jabre 1830 uber Wien nach Griechenland begeben, d0_rt, wie gla'ubbaft ge- macht wurde, an_ den griechi1chen Jreiberthämpfen b--tbeiligt„ und ist seit jener Zeit kerne Kunde mehr über das Leben des IC. Franz Speer vorhanden. Es erßebt daber die Aufforderung an den ver- schollenen Franz Speer, spätestens im Aufgebot??- termine, am Dienstag. den 27. November 1883, Vormittags 9 Uhr, , , persönlich oder schriftlich bei dieffeittgem Gerichte sicb anzumelden, widrigenfakls er fur todt erklärt würde; ferner an die Erbbetbeiligten, ibre thereffen im Aufgebotsverfabren wabrzunebmen, endlich_ an aUe Diejenigen, welcbe über das Leben des Yer1ch011enen Kunde geben können, Mittbeilung bieruber bet Ge- richt zu machen. - Königliches Amtégericbt Regensburg 1. Der Königliche Amtsrichter. gez. Bey. Zur Beglaubigung: Regenkburg, am 8. Februar 1883. Der K. Sekretär: Hencky
[6607] _ Aufgebot.
Die Frau Erneite Humenbch, geb. Adickes, für sicb und als _ermünderin ibrer minderjährigen Kinder 1) Alfred Ernit Christian Alexander, 2) Maraaretbe Hermine Julie Dora Maibildc Martba, 3)ergard21gatb6 Marika Wette Malbilde, in Gemeinscbafi mit dem Gegenvbrmund Recthanwnlt Julius Bench, [ämmtlicb zu Hannovsr, bab6n das Aufgebot dsr Police Nr. 1201, B'. Nr. 5023 der Frankfurter Leberisverficbcrunas - Geseüscbaft vom 8_. November 1860 lautend auf das Leben dcs Herrn Heinrich Wilhelm Carl Hugenbkrg, voxmals Audi- tor beim Königlicben Amthericbt zu Dorum bean- tragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefor- dert, [Pätisten-F- in dem auf
den 16. Oktober 1883, Vormitta s 11 Uhr, vor dem unterzcisoneten Gerichte, Gr. ornmarkt 12, Zimmer 16, anberaumten Aufaebotstermine ["eine Rechte anzumeldkn und die Urkunde vorzulegen, widrigenfaüs die Kraftloserklärung der Urkunde er- folaen wird. '
Frankfurt a./M., den 5. Februar 1883.
Königliches Amtsgericht, Abtheilung 17.
[6609]
[6614] _ Aufgebot.
Auf den Grundstücken dcs Webers Anton Gebling Flur 2 Nr. 492/262, 494/262 nebst Wohnhaus, Katastergemeinde Metelen, stebt Band 2 Blatt 64 des Grundbuckxseingetragen: _ _ '
Einbunderjiünfzig Tbaler Reitkauipreis zufolge notarieUen Kontrakts vom 22. Januar 1841 für Lisette ScbtÜnder, WiWe Kaufmanns Franz KerFtiens, zu Metelen. _
Es ist das Aufgebot diescr Port unter der Be- hauptung, daß sie getilgt sei, beantragt.
Demnach; werden aUe Diejenigen, welcbe an die- selbe Anibrücbe zu machen baben, bierdu_rch aufge- fordert, dieie in dem am AmtSJerickote aus den
16. Mai 1883, Vormittags 11 Uhr, anstehenden Tertxiine anzumelden, widrigensaüs fie damit aukgescblonen Werden und die Post selbst im (Grundbuch gelöscht wird.
Burgßeinfurt, den 23. Januar 1883.
Königliches Amtsgericht.
[6632] Bekanntmachung.
Die Katharina Reuter, Ehefrau des Kaufmanns
Bernard Schmitz, zu Trier, klagt gegen ihren Ebe-
mann, den genannten Bernard Schmiy, Kaufmann zu Trier,
we en Gütertrennung, mit dem Antragx:
önigliches Landgericht wolle die zwi1chen Par-
teien bestehende gesetzliche eheliche Gütergemein-
schaft für aufgelöst und die Parteien von nun
an in Gütern getrennt erklären, dieselben zur
7. Uteratjsoba 402613611. 8. 'kbeater-Qn-sjgsu. 111 061“ Zörseu- 9. kamüisu-Racbrjabteu. be Rags.
vor Notar Wahl in Trier verweisen, dcm Beklagtexi die Kosten zur Last legen. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor der 1. Civilkammcr dcs Königlickpen Landgerichts zu Trier iit T-rmin bestimmt auf den 16. April 1883, Vormittags 9 Uhr, Trier, den 3. Februar 1883.
G r o s;, Gerichtssébreiber des Königlichen Landgerichts.
[6643] Bekanntmaämyg. Auf den Anita,] des BabuboWrestauraieurs Carl Schulze in Pirna bez. des Localricbters Friedrich August Kotte ebenda, als Verivalters in dem über das Vermögen Sgbulzés unterm 29. November1882 eröffneten Konkur1e, bat das Königliche Amißgkricht zu Pirna am 28. December 1882 in öffentlicher Sitzung erkannt: _ „Der vom. Königiicb Säcbfiicben Untersteuer- amte zu Pirna unterm 26. Februar 1881 als Niedxrlageicbein ertbeilte Auézug aus dcm Bc- aleitichein des Kaiierlichen Hauvtzoüamts zu Hamburg Nr. 1079 vom 23 Februar 1881 über 2 damit an die Königlich Säcbstscbe Gütererpedition zu Pirna eingegangene, mit )(. & 8. 957, 958 beieicbnete Fässer Cognac im Bruitogewicbte von 237,5 Kilo, wird für kraft- los erklärt.“ Pirna, den 8, Februar 1883. (gez.) Wei1e. Veröffentlicht: Act. M üller, Gerichtsscbreiber des Kbniglicben Amtherichts zu Pirna.
[6631] , Bekanntmachung.
Durch Urtbeil der 1. Civilkammer des Königliében Landgerichts _zu Elberfeld vom 27. Dezember 1882 ist die zwi1cben den Eheleuten Schreiner Fried- ricb Wilhelm Schumann zu _Elberfeld und _der ge- sckoästsloienßSopbixGroß da[elbst bisber bestandene ebklicbe Gutergemeinschast rnit Wirkung [kit dem Tage der Klagezmteüung, dem 4. Oktober 1882, für aufgelöst erklärt worden.
Schuster,
[6630] Bekanntmackmng.
Dic durcb Rechtsanwalt Kiiisemanzi 11. vertretene, zum Armxnrecbte zchlqsjene Ebsirau dcs Oito Bodenbender, obne Geicbäit zu Elberfcld. bat gegen ibren genanntxn Ebemann Otto Bodenbcndsr da- selbst beim Königlicbrn Landgerichte zu Elberfeld Klage 6rboben mit dkm Antrags: die zwisÖen ibr und ibrcm genannten Ehemann? _bestebcnde cbelicbe Gütkrgemeinschaft mit Wirkung [eit dem Tage der Klage für aukgelöst zu crk1ären. Zur mündlicben Verhandlung isi Termin mzf den_ 23. April er., Vormittags 9 Uhr, im StxxungZaI-le der 1. Civil- kammer des Königlichen Landgerichts zu Elberfeld
anberaumt. S ck u ft 6 r , Gerichtsicbreiber der 1. C.-K. des "Königl. Landgericbis.
[6646] Bekanntmachung.
Auf den Y_ntrcxg des Gutßbesiyers Ernst Jung- mann in O11choewcn _ist durch das am 20. Januar 1883 verkündete AuHicblußurtbeil der Spezialpfand- brie_f Nr. 1 über 2 0 Thaler aus dem Grundstücke O11choewen_Nr. 17 (Petersberg) für die Ostpreu- ßixfbetLandWast eingetragene Darlehn für kraftlos er ar.
Angerburg, den 22. Januar 1883.
Königliéoes Amtsgericht.
[6644] Oekauntmaehuug. *
Durch Aussckxlußwtbeil vom 3. Februar 1883 sind die unbekannten Betbeiligten mit ibren An- sprüchen auf die bei der Nanft'icben Subbaxtations- [acbe von CöUeda angelegten Svezialmapen der Gebrüder Heinrich und Michael Kirchner im Be- trage von 626,22 .“ und 513,75 „46, Darlebns- forderungen aus den Urkunden vom 27. Juni 1869 und resp. 31. Januar 1870, auSgestbloffen worden.
C'o'lleda, den 4. Februar 1883. Königliches Amthericbt,
[6620] _ GütertrennuuY Die Ebenau Wilhelm ©6105, da, geb. Frenzel, zu Bonn, vertreten durch RechtSanwalt Justizrat!) Zellekeffel in Bonn, klagt gegen den Wilbelzn Göliß, aufmann in Bonn, wegen Vermögeztßversalls, mit dem Anfrage auf Trennun der zwivcben den Par- teien bestehenden ebelicben ütergemeinscbaft. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor der ]. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Bonn ist Termin auf den 27. März 1883,
Vormittags 10 Uhrz.k bestimmt.
auf deffen Namen _jene Partial-Obligatioq nach den Büchern des Westsälischen Drabt-Induftne-Vereins
vollständigen Außeinanderseßung und Liquid atiru
lein, Gerichtsscbreiber des Königlichen Landgerichts.
Annoncen - Bureanx. - D
[6629] Gütertreuunu .
Die Ehefrau Paul Suhler, aria, geb. PÜS- zu Koenigswinter, vertretcn durch Rechtsanwalt Justiz- Ratb_ Bennerscbcidt in Bonn, klagt gegen den Schuster Paul Suhler daselbst Wegen Vetmögens- verfalles mit dem Antrage auf Auflösung der zwi- [Yeifit den Parteien bestehenden ehelichen Gütergemein-
a .
Zur mündlicben Verbandluns des Rechtsstreits vor der 1. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Bonn itt Termin auf den 27. Mär31883, Vormittags 10 UheresZimmt.
lein, Gericht§scbreiber des Königlichen Landgerichts.
[6611]
Auf Antrag des Kaufmanns Heinrich Berber zu ngburg fur sicb und als Generalbevollmächtiater [eiuer in den_Akten genannten Geschwister, Erben des, dqbicr veriivrbenen _Hosritalsverwoltcks Jobcmn Heinrich Becher und denen Ehefrau. Chrisiiye, geb. Kurzrock, Werden die an dem Grundstück Homberger Eemarkuna:
U. 128 Acker an der Hebelscben Straße
= 11 a 37 qm
ctwa „Berechtigten aufgefordert, ibre Rechte im Termine
den 12. April 1883. Vormittags 9 Uhr, anzumelden, Widrigenfalls Antragstiller als Eigen- tbümer im Grundbucbe eingetragen werden, und Rechte geaenüber dem dritten gutgläubiaen Erwerber des Grundstücks], Vorzugsrecbte aegeviiber dem in Folge rechtzeittger Anmeldung Eingetragenen ver- loren geben.
Homberg, Rgbx. Cassel, den 3. Februar 1883.
Königliches Athericbt. Abtheilung 11. (gez.) Burchardi.
[6639]
Nr. 928. Der Hutfabrikant Karl Theodor Krä- mer in Achern, vertreten durcb Rechtsanwalt Musee in Offenburg, klagt gegen [eine (Ebefrau Fanny, geb. Klein, z. Zt. Qn unbekannten Orten abwesend, auf Grund der L. R. S229 und 231 auf Ebescbeidung und [gdet dieselbe zur mündlichen Verhandlung des RechtSitrcits vor dis Civilkammer 18. des Er. Landgerichts zy Offemburg auf
TieuytaÉ. den 24. A**ril d. Jg., ormittags ÄUhr, mit der Aufforderuno, einen bei dem gedachten Gexiibte zugelaffenen ReÖtsanwalt zu besteUen.
Zum Zwecke der öffentlichen Zuixellung wird dieser Außina dsr KiM? bekannt gemacht.
Offenburg, den 7. Februar 1883.
Die OericbiSscbreiberci des Gr. Bad. Landgerichts. Tboma.
[6618]
In der ZwangsvoUstceckungssaÖe der Hkrzoglickoen Leibbaus-Administraiion biesrlbst, Klägerin, wider den Maurermeister Wilbeim Tappe bier, Beklagten,
Wegen Forderung Werdkn die Gläubiger aufgefordert, ibre Forderungen unter Angabe des Vetragks an Kapital, Zinsen, Kosten und Nebenforderungkn binnen zwei Wochen bei Vormeidung des Ausschluffes bier anzumelden.
Zur Erklärung Über dén Vertbeilunqsplan, sowie zur Vertheilung dsr Kaufaslder wird Termin auf
den 8. März 1883,
Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Amtsgerichte anberaumt, wozu die Bctbeiligten und der Ersteber biermit vor- geladen Werden.
Holzminden, den 2. Februar 1883.
Herzoaliches Amtögericbt. Schönemann.
[6642] Im Name!! des Königq!
In der Leo 1). Guttry'icben Aufgebotsiacbe 1“. 38/82 erkennt das Königliche Amtßgcricbt zu Wongrowiy durcb den Amtßrichter Baumm
für Recht:
]) die etwaigen Berechtigten der Hypothekenpoft von 5000 Thlr. gleich 15000 946. Jüatenforderung, cingetragxn ursprünglich_ für die Frau Julie v. Guttry, geborene v. Kalk1tein und später subinxxros- firt für den Rittrrgutsbefi er Vincent v. Kalkstein mit dem Bemerken, da dem Rittergutsbesißer Alexander v. Guttry das Lebtagsrecbt daran zustebt, in Abtheilung 111. Nr. 5 des dem Rittergutsbefißet Leo v. Guilty gehörigen Rittergutes Parv; aus der notariellen Vveändungöurkunde vom 30. Oktober 1840, werden mit_ibren Ansprückpen auf die Post aus- geschlossen,
2) die Kosten des Aufgebotßverfabrens werden dem Rittergutsbefißer Leo v. Guttry auferlegt.
Wrougrowih, den 7. Februar 1883.
Königliches Amtsgericht.
M 38.
Y-
Se. Majestär der König haben Aaergnädigft geruht:
dem bisherigen Kreisphysikus des Kreises Wittgenstein, Geheimen SanitäW-Nath [)r. 11160. Groos zu Laasphe den Rothen A0ler-Orden dritter Klasse mit der Schleife; dem Kreisdirektor Feichter zu Colmar im Elsaß den Rothen Adler-Orden vierter Klast' dem Bürgermeister Schlum- berger ebendaselbst den Königlichen Kronen Orden dritter Klasse; dem Bürgermeister Christmann zu Münstsr im Elsaß den Kömg1ichen Kronen=Orden [vierter Klasse; dem Dienstknecht Gottfried Waucb auf der Domäne Webrse, im Kreise Guhwu, das Allgemeine EYrenzeichen; sowie dem Lieutenant zur SW von Priftau von der 1. Matrosen- Divifion und dem Untsr-Lieutenant zur Soe von Burski von der 2. Matrosen-Dioision die Rettungs-MedaiÜe am Bande zu verleihen.
Deutsches Reich.
Bekanntmacburig
wegen YUHreichiing neuer Zinsscheine -- Reihe 11. Nr. 1 bis 8, nebst Anweisungen zur Abbebung de 1.“
Reihe lll.- zur Deutschen Reichsanleihe von 1879.
Die Zinsscheine - Neil)? 11. Nr. 1 bis 8 - zur Deut- schen inibsanleihe von 1879 für die vier Jahre vom 1. April 1883 bis 31. März 1887 nebst Anweisungen zur Abhebunq der Reihe 111. werdsn von der Königlich preußischen Kontrole der Staatspapiere biersclbsi, Oc-mienstraß-x 92, unten rechts, vom 5 März 0. I. ab, Vormxttags von 9 bis 1 Uhr, mit Ausnahme der Sonn- und Festtag: und der Kassenreorsions- tage, ausgßreicbt werden.
Die Zinsfcbeine können bei der Kontrole [élbst in Empfang genommen oder durch die Reicth-Iank-quptstellen und Rsichs- banksisiisn, [.“-wie durch diejeniN-n Kaisc'rlickxn Ober Vostkaffen, an deren SiZ [ich eine solche Bankmftalr nicht befindet, be: zogen w-rden.
Wer die Empfangnahme bei dsr Kontrole selbst wünscht, hat derselben persönlich Wer durch einen Bsauftragten die zur A*)bebung dsr neuen Reihe ber6chtig6nden Talons mit einem Verzeichnis; zu übergeben, zu welchem Formulare Ebenda unent- geltlich zu haben sind. Genügt 06111 Einroichsr eino nume- rixte Marke als Emyfangsbeschéinigimg, so ist das Ver: ?Uchyiß einfach, wünscht er eine achdriickliche Bescheinigung,
o in es doppelt vorzulegen. In leßtsrem FaÜe erhält der Einreicher das eine Exemplar mit einer E-npfaagsbesMinigung perfehen sofort zurück. Die Marke oder Empfangsbesckxeinigung ist bei der Ausreichung der neuen Zinsscbeine zurückzugeben.
Zn Schriftwechsel kann die Kontrole der Staats- papiere sich mit den Inhabern der Talons nicht einlassen,
Wer die Zinsscheine durcb eine dsr oben genannten Bankanstalten oder ONr-Vostkuffen 119316th wil], hat der- selben di: Talons mit einem doppelten Vsrzeickmiß einzureichen. Das eine Verzeichnis; wird, mit einer Empfangsbesckzeinigung vsxseben, sogleich zuriickgegeben und ist boi Aushändigung der Zanfcheine wiedcr abzuliefern. Formulare zu diesen Ver- zeichnissen sind bei den gedachten ArrsreichungsstsUen unent- geltiicb zu haben.
Der Einreichung der Schuldverscbreibungen bedarf es zur Erlangung der neuen Zinsfchiine nnr dann, wsnn die Talons abhanden gekommen sind; in dissem FaÜe sind die Schuloverscbreibungen an di? Kontrole der Staatspaviere oder an eine der genannten Bankanstalten und Ovsr-Post- kassen mixtelst besonderer Eingabe Unzureichen.
Berlin, den 12. Februar 1883.
Reichs-Schuldenvsrwaliung. Sydow. Hering. Merleker. Michelly.
Königreich Preußen.
Se. Majestät der König haben Allergnädizsi gerubt: den bisherigen Kurator der Univxrsität Haile, Gsbeimsn Ober_-Regicrungs-Ratb ])r. Roedenbeck zum Direkw: des Konsistoriums der Provinz Sachsen unter Verleihung des Cvarakters als «onfistoriabPräsioent mit Belassung des Ranges der Rathz zweiter Klasse zu ernennen.
Se. Majestät der König haben Allergnädigst geruht: dem KaffewControleur und expxdirenden Sekretär der Königlichen Tcchnivchen Hochschtcke Gustav Otto Ullrich zu Berlin den Charakter als Rechnungs-thh zu verlcihen.
Ministerium der geistlichen, Unterrichts: und Medizinal=Angelegenheiten.
Der praktische Arzt 01". Wü. Happel zu Minden ist zum Kreis-Wundarzt daS Kreises Minden ernannt worden.
Berlin, Dienstag,
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An der Blinden=An|alt
in Stegliß ist der Le rer Gaedeke angestellt worden. - h
Königliche Akademie der Künste.
Bekanntmachung.
Preisbewerbung bei der Königlichen Akademie der Künste zu Berlin.
. eDie diesjährige Preisbemerbung um den großen Staats- preis ist für das Fach der
, A r ck i t e k t u r bestimmt.
Die Anmeldungen zur Theilnahme müssen schriftlich bis zum 17. März'd. I. dem Senat der Königlichen Akademie der Künste eingereicht sein und mit denselben vorgelegt werden:
1) Ein Zeugniß, daß der Bewerber ein Preuße ist und das 30. Lebensjahr nicht überschritten hat,
2) eine Lebensbeschreibung, aus welcher der Gang und die Zeit der gemachten Studien im Fach der Archi- tektur ersichtlich ist,
3)„Entwürfe von Hochbauten, welche mit der eides- stattlichen Versicherung zu versehen sind, daß dieselben von_ dem Bewerber selbständig *und ohne fremde Bei- hülse angefertigt sind. '
Nach Prüfung, diefer Vorlagen entschsidet der unterzeich- nets Senat über die Zulaffung der Bewerber zur Konkurre nz und macht ihnen daoon Anzeige. ?
Am Montag, den 9. April d. Zs., wird den zugelassenen Bewerbern eine Aufiabe gestellt, welche unter Klausur im Akademiegebäuoe bearbeitet werden muß und am Sonnabend, den 14. April, Abends, an den Inspektor der Akademie ab- zugeben rst. Nach Beurtheilung der Arbeiten durch den Senat Wird alSdann Denjenigen, welche zur Fortsesung der Kon- kurrenz „zugelassen werden, am 26. April die Hauptaufgabe m1tgetl)eili.
' Zur Aqsführung dieser Aufgabe, ohne Klausur, ist der Zeitraum bis zym 15. September d. Js. bestimmt, bis zu welckxem Tage ]pätestens um 6 Uhr Abends die ausg*führten Arbeiten an ' den Inspektor der Akademie abgeliefert sein müffen, begleitet von der schriftlichen Versich9rung an Eides- stitt, daß diejelben ohne fremde Beiyülfe von den Bewerbern selbst e_ntworsen und ausgeführt sind.
_Dre Zuerkennunq des Preises erfolgt in der zweiten Hälfte des Monats Oktober d. Js.
' Der Preis besteht in einem Stipendium zu einer Studien- reise m das Ausland, besonders nach Jtzlien auf imei hinter- emayderfolgende Jahre, fü? jzdes derselben im Betrage von Dreitausend Mark, und außerdem in einer Entschädigung von Sechsbundert Mark für die Kosten der Hin- und Rückreise.
Berlin, den 28. Jmuar 1883.
Der Senat der Königiichen Akademie der Künste,
Sektion für die bildenden Künste. C. Becker.
Ministerium für Landwirthschaft, Domänen und Forsten.
DMT Kreis-Thierarzt Waßman'n zu Waldenburg ist unt6r Entbindung von seinem aesencvärtigen Amte die vierte Krßts:ThierarztsteUe für den Vsrmxltungsbezirk des Polizei“- Präfidiums zu Berlin verliehen worden. _
Bekanntmachungen auf Grund des Reichsgeseßes vom 21.0ktober 1878.
Auf Grund der §§. 11 und 12 des R3ick)6geseßes gegen die KLMLingfävklichSn Bestrebungen der Sozialdemokratie vom 21. Oktober 1878 wird daS ohne Anaabe des Verfassers und Druckers in polnischer und deutscher Sprache erschienene, mit der Ueberschrift:
„l)0 KobotuilcéM/ 130211011121“ beziehungsweise
„An die Arbeiter in Posen“ versehene Flugblatt, welches mit den Worten:
„111-3018, 1200010167! ()(1 071014607 anxjäowaiiämz/ 818 «'
0007.)- i ucizku“ beziehungsweise
„Arbeiter, Genoffen!
„Seit Zeiten find wir Unterdrückt und leben im Elend !“ beginnt, von dem unterzeichneten RegierungS-Pcäfidenten hier- durch mrboten.
Breslau, den 12. Februar 1883.
Köni licher Regierunqs-Präfident. reiherr von Juncker.
den 13. Februar, Abends.
1883.
Yickjtamtliches. Deutsches Reich.
Prepßen. Berlin, 13. Februar, Se. Majestät der Kaiser uiid König empfingen im Laufe des heutigen Vornnttags zunächst den Polizei-Präsidenten von Madai und nahmen nach den Vorträge:: der H0fmarschälle militärische Meldungen entgegen. Später empfingen Se Majestät noch denKMajor und Flügcl-Adjutanten Sr. Durchlaucht des Fürsten zu ;;»:030111nburg-Lippe, von Strauß, und ließen Sich von dem Cbxs des Militcir-Kabinets, General-Lieutenant und General- Adjutanten von Albedyll Vortrag halten.
- Jb_re questät die Kaiserin und Königin empfing gexxern Mittqq den Besuch Ihrer Königlichen Hoheit * der *erzesnn Fr16dr1ch Carl.
_Se.Kais6r1iche und Königliche Hoheit der Kronprinz empfing gsstern Mittaa um 121/2 Uhr den Direktor 1)r. Conz? und darauf den Hofinarschall Sr. König- lichen Hoher d'es Prinzen Friedrich Carl, Kammerherrn Grafen 000 Kamß, und stattet? mit Ihrer Kaiserlichen uxzd_ Könmlicben Howit der Kronprinzessin Sr. Mnicxsltckzen Hoheit dem Prinzen Georg einen Gratulations-
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Zum Diner hatten dis Hökbsien Herrschaften den Herzog
und die Herzogin von Sagan mit einer Einladung beehrt.
_ Die vereinigten Ausschüsse des Vundesraths für „8011- und Steuerwesen und für Justizwefcn, die vereinigten Ausschüsse :efflben für Zol1- und Steuerwesen und für [andel und Verkehr, sowie der Ausschuß für ZoU- und
teuerwesen hielten heute Sitzungen.
, -- Im weiteren Verlaufe der aestrigen (51.) Sitzung des Reichstags wurde die am Sonnabend unter- br0che_ne zweite Beratbung Des Entwurfs eines Gesetzes, betrefiend die Abänderung des Militärpenfions: geseßes 00111 27. Juni 1871, auf Grund des erichts der 111. Kommission fortgeskßt. Zistiäcbft nahm der Bevollmächtigte zum Bundesrath, Staats-Mitiister von Kameke das Wort:
Meine .Herren! Bevor icb zu dkm b.]“o-dcrs bcrvoracirctenen Gedankrn der Diskussion vom Sonnabend übcrgrbc und die Stellung, Welche die Regierung denselben gegeniibcr einnimmt, präzisire, erlau- ben Sie mir, daß ich nokb zwci Acußerungen cimzklner der Herren Redner Vom Sonnabend erörtcre.
Dcr Hr. Abg. Richter bai am Sonnabend gesagt, daß bei der Untersuchung, ob Offiziere nock) krichbrauchbar wären und zum Dienstavancement geeignet, man bei dcncn, die bürgerliche Namen tragen, _viel kritischer zu [ein [(beink, als mit anderen. [Fr. Richter bat die?]e Aeußerung durch eine Statistik naciowcisen wo en, die er nach den Nachrichten der Rangliste ;usammengesiellt hat. Ich- weiß nnn nicht, ob unicrc bürgerlicbcn Kameraden sicb geradk: beionders frcucxi wcrden, wenn Hr. Richter fich als ihr Anwalt gerirt; ich bezwäfie es, da Hr. Richtcr bis jetzt Wenigstens - Weder Lust gezeigt bat für die bürgerlichen noch für die adliaen _ etwas zu bewiÜigen. Was die Sacbc selbst betrifft, 10 Weiß jeder Offizier der Armee, daß an dsr Stelle, wo das Anga Über Pknsionirung und Avancement wacht, dcr Unterschied zwischen Bürgerlich und Adlig bcrskbwindet, und daß lcdialich die TÜcbtigk«it fiir das Avancemcnt und die Felddicnstunbrauchbarkeit für die Pensionirung maßgcbknd find. Was die statisti1ch6n Zahlen anbetrifft, die Herr Richter angegeben [)at, so will ich nicht bestreiten, daß sie nach der Rangliste gcmacbt wordcn -sind. Sie sind aber dennoch falsch. denn in der Rangliste findet fich namentlich in den höheren Stellen eine große Zabl von Titularen, die überbaupt nicbt mitgeiäblt Werden können. Wenn"man mit Kenntniß der Sache diese Statistik nochmals anfstclltc, ivurdcn ganz andere Zahlen daraus hervorgehen. _ _
Cine zWeite Aeusxcrung, die ich berubren muß, bat der Hr. Abg. Windtborst gethan. LT“): hat gesagt, cc könne die Befürchtung nicbt unterdrücken, das; bei der Kriegsverwaltung biswcilcn andere Dinge als der Mangel an Felddienstunbrauchbarkeit dil Veranlassung zu Pensionirungen gegeben hätten. Hr. Windtborst bxt dem hinzugefügt, daß in früherer Zeit, Wenn er fich später qcnaucr darnach erkundigt ha 6, er gewöhnlich doch recht triftige Griinde für die Pcnfiqnirung gefunden babe, - das sei aber in Hannover gcwessn. JH weiß nun nicht, Warum der Hr. Abg. Windtborst bei dcr preußi- schen Kriegßverwalfung minder triftige Griinde vorausseyt; und kann dcn Grund dafür nur darin finden, daß er der blkfigen Regierung leider nicht nabe genug steht, um in jedem einzelnen Fall, der ibm auffäUt, Aufklärung zu bekommen. ' _ „
Ick kann mich jetzt zu dem wenden, was über die ritckryirxende Kraft des Ihnen vorgelegten Pcnsionsgcscch auf die' schon pensromrten Offiziere ßcsagt worden ist. Es ist ja richtig,_was [ibon der Hr. Abg. Schröter angeführt bat, daß die Lage dic1cr Offiziere die Ver- anlaffuna gewesen ist, die die Regierung zu dem ganzen _(Heseß geführt hat. Die Militärvcrwaltnna bat [[bern m der Kommxs ion, wie Sie aus deren Bericht ersehen, dic Erklarurnxanggeben, da sie die wärmste Sympatbiccn dafür hätte, WW," fur diese verdienten «Offiziere gesorgt werdcn könnte. Die ?liiskirbrtiztacti des Herrn Be- voUmäcbtiatc-n vom ?]Teichsscbaxmmt Werdet) Ste nbxrzcugt babcn, daß eine Berücksichtigung s(immtlicbcr Altpenswmrten M1? finanzielle Un- möglichkeit ist und daß daher das nZarmc Herz vor dem kalten Kopf zurücktreten muß. Es ist auch nicbt gelungen, gewisse Kategorien auSzuscheidcn und ihnen die Wolcklilckatcii des Geseßcs zuzubilliaen, wenn man nicht aroßc Unactccbttakeltcn gegen die anderen, die dann
zurückbleiben müssen, eintreten [affen wollte.