1883 / 50 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 27 Feb 1883 18:00:01 GMT) scan diff

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Freibeit, dukt iie aker darüber nich! urtHcilcn könne. Und das ist

ein 1117131115 Zeugniß. _ ,

Meine Herren, es ist nicht ohne Jntereffe, dar; 11511) wemgen „W[onaxcnll dieses Urtbcil sich in das absolute Gegentiéeil verkehrt hä?]! so . “-

Wenn ich nur., meins Herren, veriönlickx Stcilurzg zu dcrßFccxge 11c1*1nen soll, so sage ich ganz einfach, dax“; 1c1_o als einzslner Mc111ch dkn Lehren, wie sie vorgetragen find, 1111191 anxangc, wxder 1151511111501" religiöicn Ucdcrzcugung, 11011) 115111 mxiner 1vi112111cha1111chcm Auch_als Laie kann ich vers11chcn und kalte es für Pflicht, über naturwiiizn- schaftlicbe Fragen mir ein Unheil zu bilden. Nun hat, _alaube 1cb, Hr. Stöxkcr bcrcits „11111881th - und materiell in dieser 4111111116 von Seiten des Hrn. Abg. Virchow Unterstüyunq gefunden -, dai; Weder aux dcr Daririnschcn Tbeoric, noch namentlich (1115 der 111811115 Er- achtens ni111t ganz glückliÖen Hercinzieöung des Psqblbaumcmckxcn 1711: Frage der n18111ch1ich111 Akstannuuna irgendwie 1111 Klarheit 9111381111211 kat. Wir ivciicn aber nicht Vergessen, das; die ganze Ti'ätigksit dcs 111111111111c11 Gelsbrten _Msentliä) dazix, gx- führt bat, die Schranke, welcbe zwiichen der Phyjioldgie und dsr Psdckologie brstanden hat, zu durchbreciycn, _ und Weil er sie -;urchbroch-én hat, sind ihm bereits a11ch unter drn nycbo- 155111 211 :“.Éi-xdxnc Gcgncr erstanden.

Hicrauz 1111011 werden Sie erkennen, daß in dsm A11qendkicks,wv derarxigc Tircwrisn 1382111811) aufgssiCUt smd, (11111) bereits dic N:.iktion 0:1; dsn ailcr11ä117sic11 nnd berufenstcn Kreissn bcrvordriÖt. __

079 ist“ ja seikr 111511111, nach dem Gange, den die Diskumion gc- 171'111111111 hat, ein ads1hlicßendes, vcrsöbnench W011 511 1511111. Abkr, meine Herren, da ich Überhaupt cinmal subjektiv zu 1pr1ch1n111ick 17erbcige'1a1'ien. so will ich doch nicht untcrlaffcn, Hin311111fs14111, dns; ici) alles Bemühen, Religiosität oder Religion in Krundsätzlich Gegen- smx. zur Wiffcnsckpast zu bringen, für ein vergeblicbxs 5111th Ich habe 111 mcincm Leben, gerade Mil iki) hoffe, ein relizziöier Men1ch zu icin, in Zeiten, ivo ich nicht so übermäßig belastet war, wie Heute, nnch immer mit den Naturwisie'nscbaftcn beschäftigt. Es bakJak-rzkiénte Jegeben, ivo klin 11aturwiffr11ich5ftlicbes Problem mir (111191111 111119- kannt war; aber ich kann doch Versichern, daß, je tiefer ich 111 die Sachen Hineinackdmmcn bin, um so mehr mein Gottks-JYYWE (1111111119111 ist. Ich bin Überzcugt, daß der ganze 31118111 dcr, Wiiien- schaft, der mir Jahre lang sehr am Herzen gelkgen hat, die Astro- nomie, unmittclbar zu Gott führt, und ei ist meine unumwundene Ucbcrchgung: ich halte 03 fiir absolut 11n111öglich, daß ein Astronom 1711111 ein Mann ist. dcr schlicßlikh zu Gott geführt wird und 1111 seinem GotteSglaub-Zn festhält. „_

In dcriclben Zrit, in der diese Rede bier gkbalten rddrden 111, wurde in Straßburg von einem Professor - 111) 111111 Um 31111111 nknnen; es ist Professor Sohm - der ja nach seiner ganzen 111111101211 11ndstaak§rechtkichen Entwicklung, glaube ikb, dem Hrn. Prdiemor Dubois-Reyde 111111123 Weniger 1119 nahe steht, über die GWUZLÜ dcr Wiffenstbast, übcr dcn Darwinik-mus cin VorLrag 1165011111. drr, 10- Weit 111) nach dkn schriftlichcn Aufzeic'onunsxcn hade Übék110811 könncn, silb vollkommen deckt mit dem, 111.113 ish in 111111101111 Jimcrn “immer gedacht und gcfübLt 1711112. Er bestreitét aus das Entschiedknste, da[; zwischen Wiffen und Glauben irge11d cin Gegenmy bcstcben könnte, Wc1cher zur Trermumg führen müßte. „_

chn es mich nicht zu weit führen würde, so Wurde es wirklich von Hohem Interesse skin, aus dem in dxr THat icdrube- deutendxn Vortrags die beziiglicben Theile zu verlcjen. (Fs Winde 011112 Fra»: in vcriöbnendcm Sinne wirken. Ick) 1116cki:,_drin11c11d bitfen, daf; 21118, 111111190 diese Sache nicht rein vom W[Umch 1111d P11r1eis11111dxx-unkte 51115111)th, sondern wirklich von dsr Höhe 0113, 51111 dcr solche Fragen behandelt Werden müssenk niibi 1111111111111 das Skaakslsben, sondern für die Sesle isch einzelncn Menschen 1111) 132- 111111111 finden 111511311311: Die Frage wirklich zu siudircn,“ und damiT möchte ich diesen Punkt ver[affen, indem ich dahin resumirc: „Ich halte 18 für unmöglich, daß es jrmals eine Wiffeiisébaft giebt, Wklche die Religion aus der Welt schafft, und Lb€11]0__ giebt es fiir 111111) Zcinecéécligion, 11912111): sich irgendwie vor der 2131111111119an zu fürchten 11111 .“

Meine Herren! Ick Habe oft, Wenn ich so manchen sukiilrn Untersuckyungcn auf dirscm Gebiete 10111112, den Gedanken 1111111111: kommt 111111 nicht die berühmte (Ecke, um die man bcrumstcht und es 111 nicht:“; dahinter? Msine Herren! Diese Ecke babe ich für 111611112 Person noch nicht gcsundan, und je mehr ich 1151?) [01113271 (811611 ge- 1111111 111152, um so mehr bin ich Von der Größe Golfes Udcrzcugt worden; es 15111111 (11111) 11111" nicht anders sein. Je 1365-21; 1111111 steigt, desto mcbr [1th 111.211, und man [1th in der Höhe nich1 allein in dcr 2151701111161, sondern 1111111 ficht in der Ferne noch immer nrue Schim- nrcr, u11d diese 11111211 Sch1111111er Werden immer neuen Anlaß dazu gr- ÖM, 1118171: zu [EMW, Je mehr man aber gelernt haf, um so mchr 111111“: 1111111, wie viel 311 lernen übrig bleidt. Ueber dirien Punkt 111611111: 111) schließen. «Zirlleicbi ist es mir gelungen, dem 111.19 ich in meinem H1*_r„11-n emf111de, AuLdruck zu (165811 und eine versöhnende Und be- r1111111e11d3 Wirkitng damit zu üben.

Maine Hsrren, dcr Hr. Abg. WindiHorst Hat nun Writer 110011 di: Bi1d1111ch1 cincr frcicn Universität zur Sprache gebracht. Ist die “:?-111118 111111) im 211111118111 11011) 11ich1 recht praktisck), so wird sie doch, wis: 1111 111111811, SciTcns drr Partri, Mlchrr der Herr 211111601an 5111571768, seit zwei Jabrzshnfen mit Enchie dérfolgk, es finden dafür «1721111111mge11 stafé, und 111511 1111191 dem Projekte immer 111ebrk011kreie (550511111 311 (1613121. Ich darf den Hrn. 1111. Windtborft aber daran LTZULILM, daß, als 1868 einmal die Frage iider die [[Wer- riéick1§srsil1cir Hier erörtert Wurde, er scl'bst“ anerkannte, dasz dicses Vsrlmich 1111111 rccht mit dar Verfaffung stimme, und d111"; 1111111 , 11111111 man diesem Verlmigen 11achgäl1e, auf (111115 cm1111c Schwicriziksiikn stoßen wiirde. Ich möchte nun nach dikser 9111111111111 bin 111151 drn Gedanken aufkommen lassen, als ob die EMWZCTMKÜM [791118 cringer geWorden seien. Ick für meine Person erkläre dcm Abg. 1)1.Windtk)orst offen, - er wird mir die Offenheik 168111111111 daukcn - daß er auf Fördkrung diese? Gedankens bei mir 1111111 wird 1011111111 1781111611; die Gründe [)irr anzuführen, ist 1110811111121 115111111. Aber i11) 111111112, daß die Frsibeit ddr Wissenschaft, wclche dcr Hr. 211311. Wind1l7orst selbst an die Spiße stellt, 61:18 Förderung 51:1“ 2111Zfiii)11111g jencs Projekts nicht finden würde.

Hierauf wurde die Diskussion geschlossen.

DLL? Ahg. Froilxrr von Minnigerode _bcmerkts 111115111111): DEYNAÖJ. Virchow 1111111311111 gefragt, ob er sie!) fiireinen bloßen GLUT „l)altk. Er exrmdere demselben, daß diese Banalität oline )ede Vcra1110111111g [einerseits das Licht dsr Welt Lr- b11ckt hab?. _

50er Nbg. 131; Windkhorst bestritt, daß der Mimister ihn nrit seiner [111131711211 Erklärung in Widerspruch gesetzt habe.

. Der 2101]. Stocker erklärte, er hätte gsmiinscht, daß der M1111ster 111cht 11109 frcmde Urtheile und seinen persönlichen (811711111011, sondern W119 dsrselbc 11011 Obsraussichtswsgen zu 011111 gsdsnke, dem Harise vorgetragen hätte.

Der 2169. 1)1'. IkeickirnspergsUCöln) bcmerkte, er könne derx Wunsch des Abg. V1rch9w, Namen zu nennen, wohi er- fiiiien, indessen wsrde man ]a auch dann mit Vorwürfen 11er- hänft, da[; _man wehrlose Abwsssnds angreife. Uebring brauche cr [ich nur auf 5611 Fal1 121 2316811111 zu berufen, von wo der sehr vsrdiento eratdozxmt Schulz durch Personen, die von Einem gewiffM Herrn Ropell gSführt seien, ins AUS- land gedrängt worden sei.

Der Abg. V1". Virchow brmerkte, cr entsckzuldige sick) vor dem Abg. 0011 Minnigerode. Er habe 111 der That geglaubt, aixs deffyn Bewsgungen e111nchmen zu können, daß derselbe nicht. billig?, was er an einer Stslle gesagt hade. Sei seine Ypoßrophe an dcn Abg. v011Vkin11ig€rode 111111151113 adressirt, so bitte er um Verzeihung.

Dry Titei wurde bewiÜigt.

Be1m T1tel „Universität Berlin“ bemerkte der Abg. Dr.

Virchow, der Abg. Windthorft habe den Vorwurf des Kliquen- wesens noch mehr verdichtet und in eine Beschwerde gegen ihk! als Mitglied der Fakultät zugespitzt. Derselbe habe sich aus anonyme „?usckiriften berufen. Daraujhin könnte jeder in diesem Hau e eine Masse von Dingsn auskramen, die sehr wsnig substanziirt seien. Er müffe gegen diesen Angriff ent- schieden protestiren. Er habe dem Privatdozententhum fiir die Entwickelung der Universitäten stets den höch- sten Werth beigelegt. Wenn aber daraus gefolgert werden sollte, daß nun jeder Privatdozent nach einer gewissen „Zahl von Jahren auch außerordentlicher' Proxeffor werden müßte, so müsse er dagegen Einspruch thun. Ein außerordent- licher Professor solle nicht nur einen Titel führen, sondern auch eincm wirklich vorhandenen Leörbsdürfmiß Genüge thun. An der Vsrliner Universität seien 25 außerordcntliche Vro- fkfforen !bätig. Davon seien allein 13 ohne Gehalt. Solle dieée Zahl noch vermehrt werden? Schon die gegenwärtige Summe der Extraordinariate sei eine größere, als es die Zahl dsr Studirenden erfordere. Er müffe entschieden bxstreiten, daß er innerhalb der ihm nahestehenden Kreise einen ungehö- rigcn Einfluß in Bezug auf die Privatdozent-zn aUSJLÜbt habe. Wenn der Abg. Windthorst ihm 111ch1Na1nen nenne, so müsse er dessen Angriffe als grandiose Verdächtigungen bezeichnen. Der Minister habe sein Mißfallen über den Frühsäooppen der Studenten a11Sges prochen. Esscheine absr, als ob der Minister den Abend frei ng211 wollte. Das könnte er nicht billigen. Die Athene sei nicht umsonst mit einer Eule dargestellt. Wenn eine gesunde und für die Zwecke des Vaterlandes brauchbare Jugend aus den Universitäten hervorgehen solle, so müsse auch der Abendschoppen auf eine gswisse mäßige Grenze zu- rückgsführt werden. Die Erfahrung lehre, daß in dem über- mäßigen Biergenuß der Keim der Zerstörung liege, die in späteren Jahren in bedauerlicher Weise ervortrete. Wenn 16111 Wort dazu beitragen könnte, dem Knkipenwefen Abbruch zu thun, so würde ihn das freuen.

Titel 2 wurde genehmigt.

Bei Titel 3: „Zuschüsse für die Universiiät Greifswald, 140 567 ck11“ bemerkte der Abg. Schmidt (Stettin), daß es in Greifswald an physikalischen und physiologischen Einrichtungen mangels; fernßr sei es wünschenswertl), daß mit Rücksicht auf die _melen Mediziner, Miche dort studirsn, auch für die medi- ziniichén Anstalten mehr Sorge getragkn werde.

Der Regierunngommiffar Geh. Neg,=Rat1) 1)r. Althoff erwi- 08112, das; die Vedürfniffesäm1ntlicher UniWrsitätennicht auf ein- mal bkfriedigtwerden könnten. Jeßtkomme ach) (ZreifL-wald an die Reihe, wo übrigens bis auf den Mangel Link?: Kranken- hausks, auf welchecI auch [ck08 Rücksicht gßnommen sei, dis mcdiziniscden Anstalten in vortrefflicher Verfassung seien.

Tit. 3 wurde bewilligt.

Beim Tit. 4 (Zuschüsse für die Universität Vrsslau 694194 «FH) klagfe der Abg. Dr. Majnnke Übsr die unge- nügxnde Besoldung der Professoren der katholisch-thso- lngiichen Fakultät gegenüber den Gehältérn der evangslischen Thßologen.

Der Staats-Minister von Goßler exitgegnete, daß er aus einer anderweitigenVeranlassung die Angelegenheit aufgenommen habe. Er hoffe, diefer Anlaß werde dazu führen, den katho- lisch-Moiogischen Profefforeix höhere Gehälter zu geben.

Der Abg. Dr. Meyer (Breslau) bemerkte, der Abg. Reichensperger habe iiber Professor Röpoll ein außerordentiich hart€§ Urtheii gEfäUt. Herr Röpel] sei lange Zeit Mitglied dieses Hauses gewesen und habe Anspruck), in diesem Hause einen Frßund zu finden, der ihn gegrn unberechtigte Angriffs in Schuß 110111112. UnsudstanziirtsnAngriffen könne 91: keine substanziirte Vsrtheidigung entgegenseßrn. Er bsstreite, daß Röpell einen wiffenschastlicden Gegner durch irgend welche Mittel ins Aus: land getrieben habe. Dazu lzabe dLrsSWS keine Macht gehabt. Röpell habe niemals in seinem Leben wissenschaftliche ngner mit Mittsln bekämpft, 1081158 die schärfste Belsuckztung zu sch211€11 hätten.

Der Abg. Dr. Reichensperger (Cöin) entgsanQ-s, da [ehe man, wohin es führe, wenn man provozirt, Namen nenne. Er habe nur gesagt, daß Hr. Schulz dem Vernehmen nach 1114 ?luTland geganxxsn sei, über die Motive habe er sich nicht 1321111111.

Der Abg. Schmidt (Stettin) wünschte dis NlterSgrenze fiir die Thätigkeit ÖSV Profefforen festgesexzt zu sehen.

Der StaatS-Minifter von Goßler erwiderte, anf preußische Professorsn finde das PLUsiOUSgLsLH keine Anwendung. Es wiirden aber für Profesoren, die nicht im Stande seien, in 00118111 U111fa11g2 Vorlemmgen 311 haltén, [0131110111119 Aussterbe- profesfnren gebiidst. Im vorigen Jahre seien es zehn FLZvetsen. Zu Unzuträglichkeiten habe dicxscr Modus nicht ge- U )1.

Titel 4 wurde bewiÜigt.

Beim Titel 5 (Universität Haas) brachte der Abg. 01“. Majunko die neue Schrift des Professor Beyschlag aus Haile Über den AltkathoiiziéZmus zur Sprache. Er habe nichts dagegen, WWU Lin Professor in einer wiffenschaftlichen Schrift Streit- fragen bohandele. Die vorliegende Schrift ssi abxr 311samm2n- gesstzt aus den gröbsten Angriffen gegen die Katholiken. Der Professor Beyichlaq mache der Verwaltung üver ihr bisheriges Verhaltsn Vorwürfe und gebe ihr den Rath, den Altkatholizismus mit Gewalt zu vsrbreiten, und den Katholizismus mit Gewalt auszurotten. In einem Artikel heiße es:, man solle die verwaisten katholischen Pfarreien mit altkatholischsn oder evangoliscH-M Geistlichen béseßen. Wenn König Ladung von Bayern und der prrußische Staat wie in der Rcformationßzeit nach dem Valikannm ihre NechtSsiellun zur römischen Kirche gßkiindigt hätts, so wären ähnliche Re[?ultate erzielt worden wie in der Reformationszeit. Also der nackte Grundsaß: 011]115 ['LZ10, 03115 1011180. Er würde das nicht angßführt haben. wenn man nicht so viel Rsklame fiir die Schrift gemacht und dissekbe an eine hohe Steile gebracht hätte, deren Aeußerung man wieder als Reklame benuße. Es handéle stal) hier um einen Pro- fessor dcr freisinnigen Richtung. (Widerspruck) 1111163.) Der Abg. Knörcke fchsine dies zu be'wcifeln, hoffentlich nicht als Theologe, sondern als Standes eamter.

Hierauf nahm der Minister der geistlichen 2c. Angelegen- heiten von Goßler das Wort:

Der Hr. Abg. Dr. Majuyke bat eine Reihe von Steilen aus dem Buche vorgetragen, um darzntbun, daß Hr. Professor B'eyschlag auch die preußische Unterrichtsverwaltung angegriffen hat. Ich kenne das 231111) und würde auch in der Lage sein, noch mehr Stellen aus dem Buch zu citiren, auck) die ganze Tcndenz in verschiedenen Abschnittkn dahin zu kennzeichnen, daß fie mannigfacke Vorwürfe entbaitsn gegen die preußische Kultusverwaltung, nicht allein gegen meine Person, sondern auch gegen meine Vorgänger. Fr. Professor Beyscblag bat die Güte gehabt, mit sein Buch zu schi en. Ich habe ihm dafür gedankt. Ich habe das Buch gelesen und halte es für sein Recht,

wenn er glaubt, daß die preußische KultuSverivaltung unrichtig vor- fahren ist in einer nicht formell unzulässigrn Weise ibr dieserbalb Vorhaltungen zu machen. In wie tveit dies-:1ben bei mir wirken, ist natürlich meine Sache, aber ich kann ihm dieserbalb nicbt zürnen.

Der Abg. Weis bemerkte, wohin solle es führen, wenn ein evangelischer Professor nicht seine Ansichten über kirchen- geschicktliche Vorgänge aussprechen dürfe.

Der Aba. Knörcke betonte, nicht als Standesbeamter, sondern als Th-.'olo-,1e erkläre er für einen Jrrthum, wenn der Abg. Majunke Professor Be schlag der freisinnigen Rich- tung zurechne. Professor Beys lag sei einer der hervor: ragendsten Führer der positiven Unionspartei. (Lachen im Centrum.) Was würde das Centrum sagen, wenn man 2111- griffe von römisch3r Seite hier citiren WM? Die Centrums- partei fühle sich ja schon dadurch verleyt, daß man den 400jährigen Geburtstag Luthers feiern 1110111». Ob das Cen- trum protestire oder nicht, man werde es doch thun.

Der Abg. 131. Majunke bemerkte, Nixmand hindere den Professor Veyschlag, seins theologischsn 2111111111211 auszusprxcben. Seine Broschüre enthalte aber nicht Theologisch Wissenschaft= liches, sondern ein Sammelsurium von Schimpfwörtern gegen 'die Katholiken. Der Abg. Knörcke habe zu seinem Bedauern doch mehr als Standesbeamter, denn als Theoloxzegesprochem Derselbe habe behauptet, daß Veyschiaa zur pontwen Rich- tung gehöre. Es gebe bekanntlich drei Hauptparteien, eine konfessioneüe, die fich in zwsi Parteien sch-Iide, dann eine positiv unirte, zu der viel1eicht Abg. Stöcker gxhören würde, und dann die sogenannte Mittelpartei, und die1er 96031? der Professor Veyschlag an. Diese M1ttelpart€i werfe 311183 zu- sammen und bilde ein Mittelding zwischen Gott und Teufel.

Der Vizepräsident Frhr. von Heereman konstatirte, daß

diese Bemerkungen über die Sache hinaus,;ingén.

Der Abg. 131“. Löwe (Bochum) dankte dsm Präsidsnten für seine Worte. Er möchte auch in Zukunft bittexi, daß das Präsidium doch üren-xzer darauf achts, Debatten tern zu halten, die nur zu einer Störung der Geschäitsicitung und zu einer Entwürdigung des Hauses fiihrrn müßten.

Der VizepräsidentFrhr. von Heereman rief den Rednerzur Ordnung. Derselbe habe dem Präsidium vorgsworfen, daß es Debatten zulaffe, welche das Haus entwiirdigten. Das halte er für ungehörig und außerdem in keiner Weise für richtig.

Der Abg.1)r.Windti)0r[L bedauerts,daß die Sache hier zur Sprachs gekommen sei. Er hätt? gsmünscht, daß man Prof. Bey- schlag gar nicht so visiEhre gegeben hätte. Dessen Broschüre sei Eine ganz außerordenilick) schwach? und 1mbedsiit€nde Arbeit, die ein Primaner schreiben könnte. Der Abg. Majunke ssi aber wohl. berechtigt, zu zeigen, welche Friichts die freie Richtung [Woor- bringe. Sei denn die evangsiische Theologie nicht .;u lehren, ohne die Katholiken anzugreifen? Die eva1melifchenTkieologen hätten in ihrem eigenen Kreise gsnug ernstlich? Arheit. Der Minister habe sich 11er den Inhalt der ch1chlagfchen Schrift nicht geäußert, sei derselbe etwa damit einverstanden? Dagegen, daß die protestantischeKirche das 400jährige Latber- jubiläum feiere, habe Niemand in der Wslt den gsringsten Einwand. Er wünsche nur, daß die Vorbereitungen zn- diefer Feier nicht den Charakter von Verunglimpfungen dLr Katho- liken annähmen. Er wünsche, daß die Feier zu einer inneren Kräftigung der Kirch? führen und dazu beitragen 1nöchte, die evangelische Christenhsii auf die symbolischen Bücher, auf die Lehre Luthers zurückzuführen. Diese laute ganz anders _wie die heutige.

Der Abg. Stöcksr entgegncte, er sei einer der Führer der pofitivsn UnionsParjei, und könne also erklären, das; Pro- fessor chschlag nicht zu derseibM gchöre, dersslbe sei ein Mitglied dsr evangelischen Mittelpartsi. Das Urtheil Ma- junke's über diese Leßtcre sei absr nicht 118101118131, es süßen namentlich auf dem 121131611 Flügel derselben Männer, die rc- ligiös auf demsslben Standpunkt ständLn, wie er. Er halte die Erörterung 11011 gelehrten Broschüren hier für sehr Wng wünschenswerth; schon im vorigen Jahre sei eine Broschüre Schlotmaiins bssprochen wordsn. Diese habe der Ministsr damals deSavouirt, und WEnn er dagegen halte, daß derselbe gegsn DuboieZ-Reymond kein Wort des Tadels gchadt habe, so müsse cr dieKiage 811115611, da[; gogen die protestantische Kirche nicht mit der 911111111111 v-sriahren werde, wie gegen den Unglauben. Auch er wünsche, da[; der Ton in der Literatur brider Kirchen ein v€rsöhnlick1erer werde, so lange aber von autoritativsr Seits in Rom die Reformation als Ouelie des Nihiliswus und der Revoiution hing-zsteUt wrrde, könne von einer Versöhnung keine Rede soin. Der 2153. Majanke könnte das wissen, 521111 1121191118 führ? oft selbst eine scharfe Feder.

Der Abg. Dr. Bisrling glaubte, daß diese lange Erörte- rung nicht zum Etat der Univsrsität Halle gehöré.

Der 211111. Weis erklärte, die Broschüre Beleags sei zwar kein wisseiischaftliches Werk, wohl aber eine auf dem Ylktenmateriai bérUthL Darstsiluna der altkatholischcn Be- wegung. Man könne einem evang€lischen Profeffor doch nicht Übklnehmen, daß demselbsn der AltkathoiiziSmuS li81161' sei, als der Standpunkt des Centrums. Er begrsife .nicht recht, zu welchem Zwecke man die Broschüre hier erörtere. Als Theologe, der zwar nicht dem Vrotestantenvéroin angehöre, demselben aber nahe stehe, müsse er gsgen die Byhauptung protestiren, daß die Anhänger desselben die Gottheit Christi leugneten.

Der Abg. Dr. Enneccerus bemerkte, mit dsr Broschüre in der Hand müsse er die Behauptung Majunke's als un- richtig bezeichnen, daß Prof. Beyschlag in derselben den Saß vertreten habe: 011]11§ 101510, 1sz3 rsliZio. Beyschlag sage nur, man dürfe die Resultate des AltkatholizieZmus nicht mit denen der Reformation in ParaÜele stéllen, weil die Rcformation mit ganz anderen Machtmitteln und ganz anderer Methode sich auSgebreitet habe. (Der Redner verlas die betreffenden SteUen der Broschüre.)

Der Abg. Dr. Majnnke erklärte, daß zwar nicht in_ der fraglichsn Broschüre, wohl aber in den „deutsch:qung€li1ch€n Blättern“, Béysckslag den GrUndsaß cujus; 1'6Ji0, L_]UZ 1011Z10 vertreten habe. Dem Abg. Stöcker erwidere er, daß er nie- mals in seiner ganzkn literarischen Thätigkeit dem Vorschlag gemacht habe, proteßantischen Gemeinden mit Gewalt ihren Glauben zu nehmen.

Drr Abg. Dr. Windthorst bemerkt?, man fördere durch diese Erörterungen nicht die Geschäfte des Hauses. Er würde nicht gewagt haben, die vom Abg. Enneccerus vorgetragene SteÜe hier zu verlesen, denn daraus folge, daß die Refor- mation nur durch die Machtmittel des Staates aUSgebreitet worden sei. , "

Titel 5 wurde bewiUigt, deHJleichen Tite16 „Zuichuß fur die Univerfität Kiel“.

Im T1tel? wyrden „1111117 unerheblicher Debatte 296 049 «16 als Zuschuß fur dte Universität Göttingen bewilligt. „Zuschuß für die Universität Marburg 477 851 «- forderte der Abg. ])r. Enneccerus eine Verneh- mung der Professgren 511“ Mathematik, der englischen Sprache und der Nationalokonomie, sowie die Ausführung verschie-

. _ , _ ebenso der Zuschuß von 769 837 „14 für die Umverntät Bonn, bei welchem sich der Abg. Frhr. von Furth über die Besetzung der Profeffuren an

Bei Titel 8

dener Neu: 11115 Reparaturbauten. Der Titel wurde bewiUigt,

der katholisch=theologischen Fakultät in Bonn

])1'. Frhr. von eereman über die Benußuna der Bibliothek bexla'gten; der bg. Frhr. von Heereman wünschte, daß die Bibliothek der Umverntät Bonn für den auswärtigen Ge-

brauch auch der Provinz Wesifalen zugänglich

Demnächst ergriff der Staats-Minister v o 11 G0 8 1 er, wie

folgt, das Wort:

Meine Herren_! Mit Nücksilbt auf die vorgerückte Stunde kann

Y_1_ _, _.,_. „**_„ __“.._4_

die angereßten Einzelbesébtrcrden

fmgende: Der Herr Vorrcdner

kaxboliicben Fakultäten gegenüber da:; Breslau ficb zur Zeit in

71 und der AWZ“ Hofianum zu Braunsberg ist ein

gemacht würde.

k

zisben werds, nanzentiicb die Frage, inwieweit das, was der Herr Vorredner _m Aniedung des HobenzoLermcbcn Stixer-diums angeregt 111171211 hat, ausgefukért werden kann oder nicht.

anerka_n_11t, daß ick; während meiner Amtsführung es mir habe ange- Sache legen mit laffcn, die Vrrpflicbtungen, welcbe der Staat den tbkologisO-

Wäkk811d meine; A'mtsfiihrung ist dort eixi theolozischer Ordinarius und ein pbtloiorbtseber Ordinarius angeitsslt wordcn; im LPceum

in Qogn babe ich micky nicht etwa darauf beschränkt, einkn Ertra- ordtnartus_ Sr. Majkstät zum Ordinarius rrrzuickslagcn, sondsrn zu meiner besonderen Frcude ist es mir im vorizixn Jahre gelungkn, einen neuen Ordinarius berufen zu können. ' " Weiche an die Berufung des Hrn.

i(b mich zunächst mit der allgemeinen Versicheng kcgnügen, daß ich [ dichstimmungen der Statuten [5111351 in Bonn als 1

gcrn noäxmals in erncute Erwägung 11811311, daß nu

Die Hauptfach? ist aber _ hat mit Recht hervorgehoben und Bistbofsstubls

bei de

erfahren, daß cntgegenstsbcnd

bat,_zu erfüilcn. Ick verweise darauf, abioiutcr Vollstandigkcit befindet;

Mathematiksr angcstclif Wordsn und daß der Weg

das; es an mir

Leider sind die Portnunzqen, besetzen.

vieücicht Gelegenheit haben, 1111) andern die gegenwärtige Anregung diesexz Grgknitandrö Vorredners sebr sympathtick), 111211 111) 17115 idr die Hr-ffriung 6111118131116,

anderswo vixlleicbt .augb Jangbar sein _wcrdc. nung zu erfullkn skm 101110, dann darf Hr, rxn Fink.“ ükerzeugt [*.-in,

_ inMüiiitci-daßin 1“ ein wlcber tbeoiogrscbér Dozsnt [121117211 werdrn kann,

gegkn deffexi Lehn“ und Bt_kknntnis; Seitxnsxes kcxreffe11d211 bischöf- Ordtnarius -- e_s ist,das der Bmckwf * 131118 Einwendungen erhoben sind _ daß, 1age 1ch, troy

' _ dem auch während der Vakanz des die Berufung möglich sein Werde. 211171119111 lag die r Berufung [“is Hrn. KeUner. Hr. von Fürth wird _ , ' *eik ;11 crkundigen und dann 111,1 mir, die allererdenklickystc Mühe gegeben Habe, die en Scbwteugkeiten 311 likerwindcn. Es ist mir daher Seikkns des Hsrrw

, der in dkm Kelknsrfchn Fail; *;inzeschlagxri n'urde, Urid Wenn dtcxe Hoff-

nicht fehlen wird, (1118 511 [*sicxsndm Stciikn 711311 31:

. . KeUnck geknÜVft wurdcn und nickt icrau' vertu te "i dak “aus um 4 " “.“? | ron'zmr 11116111, sondßrn ebenso in Münster und in andcrcn katbolischcn 10 UHU, , g 1 ck *, "O Uhr UU] “NMUN; Krctxen 1111191 in Erfuliung gegangen. Ick hatte gcbrffr, daß, obwohl

4

Inserate für den Deutschen Rcich-Z- und Königl.Y

Preuß. Staats-Anzeiger und das Central-Handels-

register nimmt an: die Königliche Expedition drs Brutsrhen Reiclzz-Inzeiger; und Königlich

preußischrn StaatI-Anzeigcrsx Berlin ZW., Wilhelm-Straße Nr. 32.

]. ZKSTKbÜLkS 111111 11111131'51110111111Z'8-880118u.

11. 1101-21.

3. ?srkäufé, Usryaabtnuxsn, Submissionen etc:. JiUILWUUZ

4. 76r100§nuZ, 8111014183801),

B 11.8. 17. 7011 ÜÜ'SÜTÜSÜSU kayisrßn.

“Subhastationen, ?iufgebote, Vor- ladungeu u. dergl.

[9178] Oeffentliche "Zustellung. Zahlungéaéfforderung.

Das zu KU]?[ unte'r drr Firma Johann Wack be- stehende Bankhaus 1115 ReckotSnaÖfolger des verleb- tcn Rentners und Banquiers Johann Wack, bc- [pricht auf den Grund einer auf Anstehen von Ceri- [tian Ruffing 11., Wirth und Ackerßmann, und denen Ehefrau Margarktba Eckerle, baiiammen in Ober- bexbach wohnhaft, durch den 1131. Notar Barley 111 Homburg am 25. Ja1_1uar 1873 adgehxlicnen Guter- versteigerung mit chfion des Erlöies an den_ver- lebten Johann Wack _ cm Tillmann GWUEL", Grubkiwkrivalker, früher_i11 Odervexdacb wohnhaft, 512151 11nbkk111111tw1ck 115111212118 HaUpUkbuldner, und an Theobald Roos, Schrriner, _in Oberbsxback) rvo1111c11d, Drittbefiyer dsr Liegx111chaft Pian-Nr. 2512, per Nsst an die Hxxipiiumme, 31115 bis Martini 1882 und bisherige 310118111536 «ck 42 «5 mit weiterem Zins von Martini 1882 gn.

Der Hauptschuldtier und der Drittbeßykr Werden hiermit aufgefordert, bimzxn 30 Tagen dem bc- sagtcn Bankßause Wack" deUcn OÖLZLS G11tHabrn_1111d die Weiter cntstebsndsnKoiten 311 bczabicn, anwnst 1111171) Ablauf dieser Friit di? fol§e11dßzi Ltegenschastkn gegen fie (Mycntionell Wieder verstetgert werden,

als: Bann Oberbexbackj:

Jm Besiye des Schuldners: P(an-Nr. 1592, 15 8. 70 qm Acker im Burrfdkd.

Jm Drittbefixxe des gedachten THeobald Roos: Plan-Nr. 2512, 24 a 90 qm am Frankenholzchg.

Landstuhl, den 17. Februar 1883.

Der Bevollmächtigte des Bankhauses Wack. gez. A. Weber, (Her. Voilz. Kand. ' , '

Vorsiehcnch wird mit a1111sger1ch111cher Bewilli- gung dem Schuldner Tillxnanxi (YZßner,z11m Zivscke [ciner Benachriäytiamm l)1erm1t offentlich 5115119111.

Waldmohr, den 23. Fsbruar 1883. _

Gericht§sch1reiberci des 1. 2111115gcrtckck1§. Haneld', kgl. Sekretär. 9134 Oeffentlickje Zustellung. _ [ Louis Kiener, Witti) und Ackkrer in Oitbeim, vsrtreten durcb RschtEanwalt Akt“, flqgt gegen Karl Gräff, Sattlkr, früher in Osthenn, 16131 013116 bc- kanntsn Wohn- und AufenTbaltsort, 11111 dem An- traße auf Verurtdcikung 5111.“ Zahlung von a. 600 «18 fÜr MietdSzms, . . b. 214 «14 für Rcstkaufspreis yon HandWerkI- zeua, Material und Sattlerardeit, * Beidss mit Zinsen vom Tage der Klage, 0. der Kosten des 9111518111115, * und ladet den Beklagten zur m1111d11chenV9r11a11d11111g des Rrchtsstrcits vor die 11. Abkk). der CYVLÜUZUMUZ des Kaiserlichen Landgsrichts zu Colmar t. E11. auf den 10. April 1883, Vormittags 9 Uhr, mit dcr Aufforderung, einen 12er drm gedachten Gc- rich1€ zugelassanen Anwalt zu besieUexi. Dll" Landgerichts-Sckretar: Carl. [91381 Oeffentlickie Zustxllxmg. _

Dcr Kohlenhändler August Ticvipke 1111 Detchslau bei Steinau a.D., vertreten durch den 016cht§ai1walt Cohn zu Glogau, klagt gegxn *OTZT Sxxklenhesxtzcr Üerrmann Stephan, bisher 111 Nabrschux, 1exigcr

UfLUThaÜWrt unbekannt, aus drei Dario nen:

8. Vom 29. Mai 1881 im Betrage von 360 „76

b. . 17.Ja:1uar 1882 , . ., 95 5-6.

(:. - 19. Ykai 1882 , , 149 516. mit dem Annage auf Zahlung von zusammen 604 :“ nebst 50/0 Zinsen vom Tage der K1_11g1- zusteliung ab, urid ladet den Beklagrxn zur mund- lichkn Verhandlung des ' Rechtsstretts dor die 11. Civilkmnmer des Königlichen Landgsrtchts zu Gldßau auf

den 16. Mai 1883, Vormittczgs 1011 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen AUWÜÜ'zU brstellen. .

Zum Zwecke der öffentlichen 3111111111111] Wird dieser AUIzug der Klage bekannt gemacht.

Glogau, den 16. Februar 1883.

Rakexte, . ' als Gcrichksschreibér drs KSMJÜÖM Landgertchts.

[9154] Zwangsversteigernng. . _ _ Da über das dem Johann Heinrich Friedrich Petersen gehörige, in Langenfelde belegene uiid 1111 Schuld- und Pfandprotokoki der Ortschgft Stellingen- Langenfelde 701. 1/111. (1. 1701. 253 beschriebene Grundstück unter Artikel 238 der Grundsteuermutter- rolle des Gemeindebezirks Stelltngen-Langenfelde nach Maßgabe des vollstreckharen Urtbcils des Kö- niglichen Amtherichts, Abtheilzxng 111.11. zu Altona vom 6/8. Januar 1883 und 'in Folge Antrags des klägerischen Sachw111ters, Jusitz-Raxh Ad.Meyer in Altona, Wegen einer rückständigen Zinsforderuna von

dcr Z11*.111g§1*1*11strcck1111g rsrfi'igt iydrdcn ist, so wxrden 21111) und Jede, welchc 1111 dieses Grund- ftizck ditigltibe Ansprüche 311 haben rcrmcincn, mrt 2111511115111? dsr Protokoliirten Kreditoren,

bierdurch_b_ei Vermsidnng drr A11§sck31icßu11g aufge- fordert, ZW“ Ansprüche binnen 6 Wordcn nach dcr [_exztexi Bekanntmachung dieses Prokiams und 1pate11e115 am

_ 24. 2111er 1883, Mittags 12 Uhr, als 1111 AusgebotItcrtuin bcim bissizen A111tsgcrickt?, 2151881111101 U., 2111510181192 unter gcik-örizer Proka- 11111115811111111111, 11115111111'ldcn. "Zum riffcntlikhcn Verkaufe diéscs Grundstück?! 111 Termrn auf den , 1“. Mai _1883, Nackjmittags 3 Uhr, 1111 W1r111§110111e drk; J. C F. Schramm „Zum Ltndenbos“_ in Langemxere, 011081'11111111, a11.1ve[111em Tame, Knusüekfxabér 1111) daselbst einfinden 111011211.

Die VcrkaUsJbedinguiigcn können 14 Tage vor ds_m Termme__m d;r Gsrich1§schr€iörrei drs Miter- zeichneten GcriÖts. bei dem Vsrwaltsr, Justiz-Ratk) Ad. MWer_ in 2111111111, und bei dem GastwirLi) Schramm 111 Lang111fe1de cingksslysn Werden. _ Es 1v1rd,zuglcichbemcrkt, das; die bloße Ein- iyrackzc 11911 „irgend einer Seite, 05112 da[; zugleich die Bksrxedxgunig dcs Klägers iiacksgewiessn wird, cine Bsrnck11ck11gung nicht finden 1111111 und daß dir Bcfiyimg dem Höchstbietenden anspruch§frei Wird z11g81ch11111€11 ivcrden. Altona, den 17. Februar 1883. Königliches Amtsgericht. Abtheilung D'.

[9140] Oeffxntlixlxe Bekanntmachung.

Durch Ver1au1n111ßurtheil des Kaiserlichen 2111119- ger1chts zu Munster im Elsaß vom 22. Februar 1883 wurde

in Sachrn

des 311 Meßeral Wohncuden Bäckers Johannes Jaegle, vertrcten durch RecithOLisiand Blum zu Münster, , 1311511611 Marttn Bracick), BüritenhW-rnuackxcr, stöber in Meysral ivd1111haft, gegenwärtig 0111112 1199111111111 Wohn- und 21111'811151'1119011, Wegen Fyrderung,

der Bsklagie zur Zahlung von 300 „161 nebst Zinsen und Kostsn vcrurthciit.

311911111) Warde 5111: Erbckung dss Einsprucßs argen TMZ tUrihcil die Frist bis 311111 4. April 1883 de- 1n1m .

Münster im Elsaß, den 23. Februar 1883.

Der AtherichÖWreiber: J. Binder.

[9180] Im Namen des Königß! Auf Antrag

1) dsr WittrUL H. Herrnmnn, geb. Dittmann, in Schiffbrck 1111d dss Vormnndxs dcr Herrmmm- 1" 119011 Minorcnnen, Tischlkrmeiitch Brinkmazm in Schiffbek,

2) des Sckymiedegcsellen Heinrich Wilhelm CHri- stops) Jens, dcs StsUmachers Dans Adolf Johann Jens und des früheren Pflegers dieser beiden donähriacn JMI'WM Kinder, Renlier Hans Joachim Jens in Oha

szntnt dasKönigliche Amtsgericht zu Reinbek fiir 1 ) :

11.11 1) die Obligation vom 12. Axril 1876, Wonach fiir den Waix. Tischlermeister E. E. Herrmann in“ Sibiffbsk jetzt dessen Erben 3100 „44 in der Anbaiiersteäe dex; Maurer- meistcrs J. A. H. Vds; m SÖifsbek einge- tragen sind,

011 2) die Abtheilungsakie vom 4. Dezember 1861, nach welcher fiir_die Jens'sÖLn Kinder 'th noch 600 «16 6111) de_m 80110 der An- auerstciie dcs Schmicdcmc1sters Jens in Ohe protokoÜirt stehen,

Werden fiir kraftlos erklärt.

Reinbeck, 11111 20. Fcbruar 1883.

Königliches AmtheNchÉ. von „Harturg. Veröffentlicht : Schadow, Gericht§1chreiber.

[9184] Im Namen des Königs!

In der Völkner'schcn Aufgedotssache 14". 1782. er-

kcnnt das Königliche Amtsiicricbt zu Rams durch

den AnitSrichter Hcrold für Recht: .

1. Die Nachlaßmaffe des am_ 14. April 1834 zu Goßwixz, ab intsstato verjtorbcncn Bergarbei- ters Ernst Friedrich Groß, ferner .die Johanne Rosine Katharine Groß, dic Cerstiane „Frie- derike Henriette Groß, dcr (8111111111; Fetxrich Gotliieb Grof; Werden mit ihren 51111 pruxhen auf die im Grundbuchs 11011 Goßwzß, fruher Band 1. 501. 68, 11111 1701. 111. Artikel 9 Ab- fbeilung 111. 51111 5 und 6 aus der Verband- lung Vom 2. November 1835 und dem Erb- veraleicbe Vom 9. Roycmber 1838 emgetra enen Hypothekendostcn Von zusammen 16 blk.

40 „M der öffentliche gerichtliche Verkauf im Wege

WLFWWUMO ? AsazeéFer.

„Invalidendank“, Rudolf Muffe, Haascnsteiu & Vogler, G, L. Danbe & Co., E. Schlaue, Büttner & Winter, sdwie alle übrägen größeren

2. 811011351811011811, 8111751311019, 70r1a11m1g€u

1 5. 1111111§tri€11€ 13135118581USUUZ, kabrüxsn 111111 (4108511311081.

6. 781-831110118118 ZSkanntwacbuugsu.

7. [„icsrarjsabe 1111281Z'SU.

8. ?beaQSk-sussjgéu. "[ 111 1181" 13018811-

9. kamüisn-Faaiwiobksu. ] bsüaJQ. DF 1?)- Pf., drei Mal 2 Thaicrn, sowie mit dsm REÖU, daf; die Uncrzdgcnen erzogen und mit 61110111 N511315111 1*crsei)2n werdcn, Qi*l§,]é]ch[0ffLil.

11. Die Kosten dcs Aufgebotédrrf511r1'11s U'CTÖM drm Bergstcigxr Friedr1ch Größ in GOßWiY

auferlegt. grz. Herold. Vorsteöench Urkdeil wird bisrmitsausgefcrtigt. Ranis, d€11 20. Fsbruar 1883. . Meinhardt, 1. V. d(s Gcri1111§schrcibers ch Königiikhcn 2,1111tsgcrichfs.

[9187] Vcrkiindet (1111 31. Januar 1883. (gez) Sir mer, G2rich1§sck11cibcr. Im Namen des KönigS! A11_[_dcn_ 211181111 dLI Dienstkncrbts T*."Wkö Skcffcns 111135 _O1f6111611 (z. Z. 111 Brxmcrdörde) crkcnnt das 510111131161): 811111511111th zu Brc111crvdrde durch dcn Amtörichtcr don Cöiin W- „„ PP- PP- sur Rcchk: Das auf dcn Namen dss Dicnsikx1cck115 Teich Steffe_11§ 11113 Offenscn lautends Sdarkaffenbuäy Nr. 116 der Sparkafss zu Scisingen iiber 11. 150 5-6. bkikgk am 25.5.11pril 1878, b. 150 „111 , 17. April 1879, 0. 800 (16. 22. April 1881 und 11. 3518.14) 95 „] ng-Zschrichn am 1.Jai1uar 8; wird für kraftlos erklärt. Von 8161515 Wegen. (1303) von Cö11n. Aitsgcfertigt und vcröffenilickyt: , _ „Hartmann, Gerichtsichreiber Königlichen 211111§gcrich18 Brsmcrvörde.

[9186] Im Namen des Königs!

Auf den 211111119“ dss Wirthen Franz Janowski aus

BrauUFivaldc 8111311111 das K*önigliäyc A1111§11cricht 311

Alicnstein durch den A1111§Jcricht§-Ratb 2111111101111 fiir Recht:

1) daß die_ unbekannten Bkrcchiigten folgrridcr

.Hypotdckénpostcn :

&. dcr 211111). 111. Nr. 2 für die GLsÖWistkr Jacob, Catharina, 2011181111111), Franz imd Johaimn J'a- 1101112311 mit je 17 Thlr. 28 Sgr. 92171111, mit- hin Von im Ganzen 89 Tblr. 23 Sgr. 11 Ps. 11 5'1/0 Verzinslicixcn Vater-Crbgsldor 1111f Grund des Andreas Jandwskischr11J1wentars und Erb- rezeffcs Vom 3. kaobcr 1833 U11d 11. Jannar 00111. den 26. Januar 1834 zufolge Vkrfiizu11g vom 17. März cingkkmgcn,

. der Abti). 111. Nr. 3 fiir Marianna, Franz und Jobgnn J'anoivdki mit je 2Ti11r. 19 Sgr. 6 Ps., 711115171 von im GJXTJSU 7 Thlr. 28 Sgr. 6 xf. 5 59/0 Verzinslichcn V511kr-(Z1bti)cilc auf Grund obigen ercffcs 311folge Verfügung vom 6. Mai 1811) ringctragcn,

. der 5211111). 111. Nr. 4 11'ir die Aitsiizc'r Wbert 1111d (Catharina, ch. Stunk, 111". 7011 Janowski- Tho1naschewskischc11 E[)€1?111c 528 Thlr. 23 Sgr. 6 Pf. Kaufgcldcr, riickzch11cklb11r in jährlicbcn Thrilzahlnnxicn 11011 3 TUM„ 1111f Grund des Kaufkontrakts vom 17. Mai. 20. Juni und 13. Nowember 1846 und 10. Miirz, 31. Aithst und 2. November 1847 zufolge Vsrfiigimg vom 6. Nodetnber 1847 eingetragen,

mit ihren 611111115611 8161171611 auf die in chc stehcn-

den HypothekenpdstCn auSzuschlicßcnx

2) daß die Kosten dcs Verfahrens dem Antrag-

steller Wirth Franz Janowzki in Braunswalde auf-

zuerlegen sind.

Allenstein. den 22. Febraar 1883.

5151111111108; Amtsgsricht. 11. gez. Neumann.

[9150] Gr. A111t§gericht St. Blasien.

Nr. 1956. Dcr Prozcßvormund dcr 1111c11clichcn

Louise Berger 11011 Attlisbcrg und dcrcn 211111111,

Leopoldine Berger von da (116 Bckkägerin, klagen

gcgen dcn z. Zt. 1111 unbekanntcn Orten abwcscndcn

Metzger Otto Zumkcllcr von Häusern Wegen An-

sprurhs aus aaßerciielichcni Beischlafc, mit dem An-

trag auf Verurtbeilnng dcs Beflagtcn zur Zahlung

eines wöchentlichen (Kr11äbru11gsbcitrages 11011 11111171

vom Tage der Geburt des Kindes, d. i. 111111111911.)-

vember 1882 bis zu dessen zurückgelegten: 14.chc11s-

jai)re, in vikrteljälalichcn Raten Vorauszahlbar und

N nserat: nehmen an: die Annoncen-Crpeditionen des

Annoncen - Bureaux. Y

? _ „"“. -»-- ) -:“_;.__ __ “*"

auf Samstag, 7. April 1883, Vormittags 9.Uhr„_Zum ZiUCCkL dcr öffcntlichen Z11siciiung wrrd dicicr 3111115055111 [112111111 gemacht. St.Vla- sien, 20. chruar 1883. Dsr Gerichi§ichrciber Schneider.

Die bei der Königiickycn FKZNicrU1igS-Ha11111kaffc in Stettin mit 600 „11; in ProUFisOcn Staaxsanlcibkn niedergclkstc Amtskaution ch prnfiomiricn Gc- ricki§1*0113ie[)crs Kicist wird 1116111111 01111111"; §. 171 bitt. 11. Ti)ei[ 1. Titcl51 dcr Al1gcmci11cn 1351861th- 0rd111111g von Nmiswcgcn öffcntiiÉ) aufgeboten. (53 Werden dabcr alle Tirjcxiigcxi, 11111che 11116 dcr friinren A11115verw.111111111 des IT. 5101| 1111 dessen Amts- ka11111111 Ansdrükbc 311 babcn 1181711111111", mtistcfordert, diekclben spätestens in dem auf den 7. Mai 1883, Vormittags 1111111“, an Gcri111t§ste111, Zimmer Nr. 2, bierselbst 11:1st1'i11'11dc11 Tcrminc gcltcnd 511 1111183211, widrigemfaUH sicmitdcmiclbcn 1111§g€s111ioffc11 Werden. Naugard, 75611 20. Februar 1883. König- liér'cs Amthericht.

191431 Vckanntmaxhung,

' In der Untersuckyimgdsaäxc gcgen dcn Füsilier Gott- lieb Wilbélm Spieth 11115 Wangen, O. A. (Cannstatt, chßn Fabnenilucht hat das Kgl. 2]'11111(ir-.*1Tevi1"10119- Gericht zu Stuttgart vom 17. d. MTI. für Recht erkannt:

es solle das de_111 SPictlj gegenwärtig zu- stehende oded kunftig nnfaUcnde Vermögen unbeschadet der Rechte Dritter mit Be- schlag belegt sein.

Ludwigsburg, den 23. 541111111511“ 1883.

3. Württ. Jufanteric-Regiment Nr. 121.

Verkänf-o, Vcrpachtungen, Submissioncn :c.

Bau- md Nutzkiolzverkanf. 211113 dch'önigl. Forstrevier Ciyorin 10111311 11111 Mittwoch, den 7. März er., von Vorm. 101111r ab 1111 hiesigen Gastlokalc 151761111111) verstsigch Wurden: Sä,)uybczirk Brix; Jag. 255: 38 111111611 N1115c11dc11 mit 105 km, 10 111 do. 211111111113, 35S11'i1'1' BUÖLU N1115211d€111nit 43 1'111, 1 111 do. 8111155013, 7 S11'i111116f. Bauholz, Jag. 256, 257: 1 2511111111211115111dc, 85 Birken Nux;- enden mit 48 km, 85 S11'i1'1 K'isf. 2111115013, Jag- 258, 264: 50 Kicf.Sta1111011 1.511; Sch1ttzbezirk Kaiyicnbcrg Jag. 177: 39 S11'111 Kiri. 2311115015 mit 86 1111, Tot. 3 Stück" Kiri. 5811119015; Schuixbezirk Chorin Jag. 172: 20Stüxi" Kikf. 211111111113; Schny- [1czirk 2161111111552" J.1g.233: 457 Stück Kicf. Bau- 1)01z“111it 417 i'm, Jim. 208: 10 251161611 911113611de mit 25 km, 2 m dd. 9111t_:l)013,.Z1111. 231: 1 Eichen Nußcnde, aus den iibrigcn Schläzicn 64 Buchen Nuycnden : 87 km. 4 111 do. 911115111115, 13 Birken NUBMÖM, 60 Stii11 Kief. Bauholz mit 881111; Schußbczirk Likpe Jag. 126, 140: 39 Birken Nutz- Lndcn mit 14 1111, Jag. 131: 24 Stiick tdcils starke Birken Nutzrndcn, 108 Kiefern Nuxxendcn mit 156 1111. - Die spszicücn A11f111aß11crzcich11isic und die Zu- s11111111c11st611111111 dcr Vrrkaussloosc 1111111111 8 Tagc vor dem T€r111i11e i111Gcschäft§zi111111cr dch11tcrz9i111ncten ('ingkschkn werdkn. Chorin, dcn 25.Fcbr11ar 1883. Der Forstmeistcr. B a n d o.

Pferdc-Anction. Die diesjähxige Auction von Gradilxcr Gestüt-Pfcrden 1011 Dienstag.. den 3. April, von Mit__tags 12 Uhr ab, auf dem Königlichen Gestutlxofe zu Gradiß bei Tor an stattfinden und zwar werden ca. 50 vier- jähr ge und ältere Wallache und Stuten incl. mehrerer junger, zu chrnznwckcn gcxigncter Vol!- blut-Pferde, sowic einige Fohlen Zum Verkauf kommen. Sämmtlicbc vierjährige und ältere Pferde find mehr oder 1111118111“ rixtia, zum Theil 1111111 gc- fabrcn und wird das Räbcrc iibcr 2114111111- 111111111 11. s. w. dcrsclbrn 11118 dcn, vom 15. Marz, ab im Königlichen Ministerio fiir Landwirt!)- scljaft, Domänen und Forsten zu Berlin im Union-Club und Tattersa11 zu'Bcrliu und hier in Gradiß in der ((Zestutsxßrxpeditioxx zuv- Cmpfmtgnabme bereit liegenden Lijtcn zu cr1cbm 11111. Am Auktionstagc werden bei Ankunft des Zuges von Leipzig resp. Halle, Vormittags 10 Uhr, und von Cottbus resp. Berlin. Vor-

mittags 11 Uhr, am Bahnhof Zscljaskau

laden den Beklagten zur mündlichen erMndlung des Rechjsstrcits vor Er. Amtsgericht St. Blasien

Wagen 3111“ 2151101111111 bereit itcbcn. Dcr Königliche Landstallmeister Graf Lchudorff.

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von den Actiouaircn vom 1. März n. e. a genommen. werden. Leipzig, den 26. Fcbruar 1883.

25 Sgr. 3 Pf., drei Mal 18 Thlr. 17 Sgr.

Allgemeixie Deutsche Credit-Llnstalt.

Dec Gesckjäftsbcrickjt und Rcclmungöaösäxl11sx unserer Anstalt für das Jabr 1882 1111111

[1 1111 der Caffe der Anstalt in Empfang

Allgemeine Deutsche Credik-Anstalt.