1904 / 20 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 23 Jan 1904 18:00:01 GMT) scan diff

um Präsidenten seiner Di- es Titels in Preußen ernannt. der Geschäfte eines ewerbe und ("ck entliche

Aufgabe am 30. August 1871 rektion als erster Inhaber die 131 Mai 1874 mit der Wa Ötrektors im Ministerium _ Arbeiten beauftragt,trat er bereits am 1. August 1874 als rafibent bes Reichscisenbahnamts. Im F_ _ ie er a1s Unterstaatssekretär des HandelSmxmstermms in und übernahm am

30. März 1878 das Ministerium für Handel, Gewerbe und

1891 wurde ihm auf sein Gesuch der er- nachdcm ibm während seiner dienst- Ehrungen zuteil geworden waren. ebrte den treuen Diener nach der Absicht seines Kuiserlichcw Vaters durch die Verleihung der höchsten Anszeickmxmg in Preußen, des hohen Ordens vom Schwarzen Ad1cr. Dcr Ernciimim

hrnehmun für Handel,

an die Spiße ebruar 1877

den preußischen Staatsdienst öffent1ichc Arbeiten.

Am 21. Juni betene Abschied bcmiUigt, lichen Laufbahn xabtretcbe Weiland Kaiser Friedrich

Albert von Maybacbs zum Minister war mwcrwciw dic Borbetcitung und DUrcbfÜhrung des großen Werks dea“ Begründung und Befestigung des Staatseisenbahn- systems 1:1 Prcaßeii gefolgt,

Il nakb Dem Scheitekn ch Neich§cisenba vrcnßiscben Privatbahnen ins Auge

lngedankens dcr

gefaßt war, Veretvigten den geeigneten Mann zur Lösung Dieser Aufgabe. Maybachs reiche Erfahrungen in dem praktischem Eiscnbahndiensie, sein großes Verständnis für die Anfgabsxi des Staats auf dem Gebiete des Eisenbabmvesens, verbunden mit den persönlichen Eigenschaften eines mntigen und laiitcren Charakters, verlieben ihm die Kraft für die Uebernahme nnd Durchfübrung des fcbwierigcn und wichtiqcn Anstrages, den ihm die Huld des Kaiser?- Wilhelm des Großen auf den Rat des großen Kanzlers zugewiesen batte.

Fest und stark, wie die Eichen seiner Heimat, nwebeugt von der Last der Geschäfts seines weiten, vielumfascnden ?)teffbrts, unbeirrt durch die hochgehenden Wogen der polt- 1ischcn und wirtschaftlichen Kämpfe Um ihn her, legte er die Hand an das große Werk und führte es in kurzer Zeit glatt und 911111361111 diirch.

JU mustergültiger Weise ordnete und leitete er sodann die Verivalttmg des nunmehr gesckm babnnelch, des größten damals bkstL

enen einheitlichen Staats: enden gewerblicher: Unter: [* mirtschczftliclwn Förderung des Landes Und zu efestignng der Finanzkraft des SMALL.

wußte er den stets wachsenden Anforderungen der seiner Fürsorge untersteUten anderen großen Verwaltungs- zweige des Staats, insbesondere der StaatSbaUverwaltung in endet“ Kraft in vollstcm Maße gerecht zu diesem Gebiete feines ausgedehnten Ressorts ver- danken viele Schöpfungen seiner Anregung und Förderxmg ihr Entstehen.

Treu ergeben seinem König und Herrn, bas leuchtende Vorbild cines preußischen Beamten, cin Staatsmann Von weitem Blick, besonnencr Erw er in seinem langen, arbeit-Zrei bare Dienste geleistet und seinen Namen mit der Geschichte des Vaterlandes fÜr alle Zeit verkniipft.

An se'mer Gruft trauert das Land um eineU seiner besten

dauernder

und kraftvoller Tat, bat ben dem Staate unschätz-

Laut Meldung des „W. T. B.“ ist S. M. S. „Stein“ am L1.Jniinar in Charleston (Siid:Car0111m) eingetroffenund geht am 28. d. M. von dort nach „Horta (mf ,'Fat)al (Azoren)

S. M. S. „Seeadler“ ist am 22. Januar in Nanking angekommen.

Seine .Hobeit der Herzog ist gestern, wie „W. T. B.“ meldet, auf Schloß BaUeustedt von einem Schlaganfall bctroffrn worden; das Bewußtsein ist thkübt, dcr Znstand bedenklich.

Deutsche Kolonien.

„Nene Humburgiscbc Börsenhaüe“ berichtet Über den TULPPOUTL'ÜUSPOTT nacb Südwestafrika folgendes: Der Dampfer „Emilie Wörmann“, der von Logos Nack) Swakop- mmib unterwegs ist, wnrde nacb Dania in Kamerun beordert, um mm dort Trnppen, Munition und Geschütze abznholen. Der Tambfer „EdUardB01)1cn“, der den Dienst zrvischcu Unt“- Kapstadt versteht und gewöhnlich Port 910110111 cmléinft, ist am 20. Zammr von Swakopnmnd direkt nacb Kapstadt gceangcn, um (mcf) von dort Mannschastcn, Proviant und Manition zu Holen. mand befindlichen HOTLWS dcm achgamgencn Dampfer „Ebnard Bohlen“ nach Kapstadt Abteilung dex „Witmater rand labour association“ Johameurg. Auf der Reede von Swakopmund liegt zur Zeit der Dampfer „Helene Wörmann“. den Tranchort mit dem am 80. d. M. abgehenden Dampfer „Adolph Wörmann“ sind in voUcm Gange.

Swakopmund

Von den in Swakop- etiva 300 Mnnn mit

_ _und szr arbeiter fur

Die Vorbereitnngen fiir

Oesterreich-Ungarn.

Die bsterreickpiscbe Delegation setzte gestern die Beratung _ _ Der Delegierte Dobernig begrußte, wie „W. T_. B.“ berichtet, die Auslastung des Exposés über das beutscky-biterreickziiche Bündnis, dessen AuSgesialtung jeder Deutsche wün1che, und trat für die politische _und wirtscha tliche Vertiefung des btlligte im a gemeinen die Politik essionen, die tetgern. Der Redner des Kriegßministerö und

des Butgetb des Aeußern

Vcrbältniffes zu Italien ein. des _Minisiers des Aeußern und sagte, die Kon ewabrtwürbem würden die Forderungen Un arns expracky dann den sprachlichen Reservaterla meinte, es könne der Zeitvurikt kommen, wo die D denken wüßten, ihr eigenes Haus zu besteklen. Der Deleg erte Graf Zebtwry bob das erxolgreiebe Zusammenwirken Oesterreich-Ungarns u_nd Rußlapds auf dem Balkan hervor, das in erster Linie der Initia- tive der beiden Monarchen zu danken sei. Stocken ter parlamentarischen Tätigkeit, das die Vorbereitungen Handelswertrag verhindere, betonte die Notwendigkeit des es der europäischen Staaten zur Be- onkurrenz und sprach _den Wunsch inneren politischen Ver- ycki (Pole) verlangte eich, damit die öster-

Der Redner bedauerte das

1 wirtschaftlichen Zusammenschlu kämpfung der

hältnisse aus.

überseeischen baldigen Gesundung der Der Delegierte Graf Dziedus eipeYermebrung der Konsulate im Deutschen reich11chen Staatsbßr er den erforderlichen Schuß fänden. banklung österreichts er Staatsbürger seitens des Verbündeten Oester-

reichs müüekuj erörterte dana „diz und Italien "

keitmuer Handelsver e mit Deut land öüte- die Notwendigkeit, da die österrei schen

Unterhändler 1») --___'-én_b„ei_[dex,Vieb- und Holzausfubr gegen Schikanen

1:3 M W unfreundlich beeicbnet werden. Er , 1; “kg

schÜ ten. Der ) ““'“ek bedauerte, daß das größte Hindernis für den Abs luß der" :: elsverträ e in der inneren politischen Lage liege, er boffe er,.da der ebenjäbri eObstruktionskriegdendlich doch zum rieden odEr zum affenstillstand übren werde. Da er Minister des eußern troß der inneren Wirren das Ansehen der Monarchie zu wahren verstanden babe, so würden selbstverständlich seine Partei- ?enoffen für das Bud et des Aeußemx stimmen. Im weiteren Ver- aufe _der Debatte erlerte der DelIterte Graf Schönborn, das österreichische Innere bäume si gegen den bloßen Ge- danken an eine staatSrechtlicbe Verbindung mit Deutschland an- „Er sei immer ür ein engeres Bündnis mit Deutsch- land eingetreten, doch" durfe dieses nur aux der Vollkommenen freien Entschließung der beiden durchaus unabl) ngiaen Mächte beruhen. DerxDelegierte K ram ar c wandte sub gegen diejenigen, die den Dreibund alß ernzige Triebensxzarantie darzustellen suchten, und gegen die über- trtebenen Lo eSerbebungen über dieses Bündnis, dessen Erfolg kein UÜZUJWßer sei. Bei näherer Betrachtung werde man ___];inden, daß der Drei Und den größten Wert für- Deutschland habe. enn behauptet werde, das; der Handelsvertra mit Deutschland wegen des Bündnisses nicbt gekündi t Worden sei, so behaupte er, daß die es deshalb der Fall sei, we11 Deutsch and mit Rußland bisher zu keinem *ertras babe elan en können. Der Redner be prach dann ei-ngebend den (Einfluß * cutizcb- lands in der Türkei und sein wirtschaftliches Fortschreiten auf dem Balxan. Er babe nichts dagegen einzuwenden, daf; Oesterreich im Dreibund verbleibe, weil er den Frieden gewahrleiste. Aber man m_Üffe das Mißtrauen, das unter den Valkanbölkern gegen Oester- reich bestehe und durch allzueifrige Agenten geschürt werde, durch die Forderung der nationalen Entwickelimg der einzelnen Balkanvölker zu berscbeuchen suchen. Die Verbandlmig wurde darauf abgebrochen und auf heute vertagt.

In der_ estrigen Sitzung des Wiener Gemeinbcrgts wurde bezü ([I) der Einfuhr von Überseexschem Fleisck) em Beschlu gefaßt, der dabin geht, daß der Gemeinderat m der Einfuhr m_)n übersceiscbem__ [sische die einzige zur Be: Hebung der FleisYnot und Fletjc)tcncrUng in Wien dienliche Maßnahme er__b11 e. Die Regierung werde daher ersucht, so schnekl Wie moglich die Bedingmigcn, unter denen die Einfuhr gestattet werden könne, bekannt zn geben, damit der Gemeinderat CUDgUlUgL Beschlüsse zu faffen in der Lage sei,

Frankreich.

Im Ministerrat leate gestern der Ministerpräsident Combes die (Grundzüge der Antwort dar, mit der er die Znterpcllationcn Über die Answcisnng des Abbé Delsor in der Deputiertcnkammer beantworten werde.

In der Deputiertenkammer beFründete, wie „W. T. B,“ meldet, der Deputierte Corrard des E farts (Nationalist seine Jnterpeüation über die AuSweisnng des Abbé) Delsor. Der ednet führte aus, der VorfaU in LnneviÜe sei eine nationale An eleqenbeit; er besprach die Vorgänge, die Ück) bor de: Ausweisung elsors ab- spielten, und erzählte, wie ein Speziaikommiffor Delsor, der bei ihm, demRedner, gewohnt habe, aufgesucht babe, um ibmdenAUZWeifnngs- befebl bekanntzugebcn, und wie Delsor sich geweigert, das Schriftßtück zu unterzeichnen, wobei er erklärt babe, ba__ßck er nur bon uten A sichten besee1t_ziach Frankreich gekommen sei. er Redner ver as hieran den Ausweijungstwfebl und wies auf die in ihm enthaltenen orte ,dcutjcber Untertan“ bin. Delior babe die Bescheinigung der er- wkgtcn _Bebänbigun des BefebW mit den Worten Verweigert: „Es war nicht der übe wert, für die Abschaffung des Diktatur- paxagrabben in Elsaß-Lotbringen zn kämpfen, Wenn man in Frank- reich eine Diktatur wiederfindet.“ Der Redner erbob dann für seine Person ebenfaUs Einspruch ge en die AUEWeisung und dage en, daf; ein Elsässer in Frankreich a s Ausländer bezeichnet wexbe. r führte auk;,_ mit Welcher Freude und welcher Achtung die- jenigen von den „elsäsiicben Brüdern“ empfangen würden, die ihnen born Vgterlande sprä en. Die Regierung hätte dem französischen PatribttSmus die Kränkung, die in der dem Abbé) Delsor gegenüber er riffenen Maßregel liege, ersparen können. Die Regierung bätte ficZ nnr an die Veranstalter der beabsichtigten Versamm- lnng zu Wenden brauchen, und diese würden alles ge- opfert Haben, um sick) und Delsor diese schmerzliche Krän- kmig zu ersparen._ „Wir haben", sagte. der Redner, .die Elsässer stets (1123 unsere gewaltjam Vom Vaterlanbe getrennten Brüder anßcseben. Die Frage, die jetzt das Hans beschäftigt, gehört zu jenen, Von denen man gesagt bai, man müsse stets an sie denken, aber nie davon schehen. Sie haben mit einer Tradition gebrochen, gleichwie wenn Sie eine Hoffnung, einen Traum aus der Welt schaffen Wollten. Die Persönlisbkeit Delsors maß für die Verband- 1nn_gen gleichgültig sein.“ Der Deputierte Coutant (rebo- 1utwnärcr Sozialist) tief: Er bat für das Kriegsbudget gestimmt. Corrard des Eisartg fubr fort: Die Kammer babe nur über die Maßregel der Rexierung ihr Urteil abzugeben, die Persönlichkeit _Del brs miiffe ansicheiden. Delsor sei einer bon den Männern, die iwbornebmster Weise die _Wünsche der elsässischen Seele Verkörperten. Ste möchtexi vielleicht beriucbcn, das parlamentarische Leben Delsors bier borzutübren. Der Deputierte Coutant rief: Sie miß- br_a11chen die kbiibare eit der Kammer_. Corrard de Césarts Wiederholte, daß es 1ch nicht um dlc Person Delébrs, onbern um dte_ Maßregel der Regierun Handle. Die eschimbfenden Verdächtigungen Delsors fielen auiz (1118 Elsässer zurück. Ueber die Empfindungen der Elsässer hier zu diskutieren, das hieße, sagte der Redner, uns selbst betraten. Zam Schluß seiner Reke bat Corrard des Essarts die Kammer, den Arisdruck fiir die nationale Einigkeit zn finden. Der Deputierte Grosiean_(Nationa1ist) fiihrte aus, das ganze Lächerliche des Zwischenfalls [i_cge in den Ausdrücken, in denen der Ausweisungsbeiebl abgefaßt sei. Man babe den Elsaffern eine Beleidigung, eine Schmach angetan. Man habe Versucht, die Außweisung Delsors zu _recbtfertigen, und bis zu dieser Stunde habe man auch bersuäZt, die zu rechtéertigen, die die Verantwortung für die Außweisun trugen; man ba e sich nicht' ge- en lasen, hierfür die Presse zu emz en, au_ch aufanonymem Wege ba 6 man den Deputierten verleumderi che Mitteilungen über Delsor zngeben lassen. „Ick aber“, jagte ber Redner, „will in Delsor nur den_Elsäffer sehen, und 1ch__ bee die Hoffnung, dczß man in diesem Hause da5_ Ungluck lsaß-Lotbringens nicht in den Schmutz ziehen wrrd.“ Die Vom Minister- Präfidenten Combes Vor acht Ta en abge ebenen Erklärungen und die a_uf sein Betreiben Von der Pre e Verb entlichten Artikel bedürften einiger Aufklärungen. Als Grosjearz nun dazu übergeben Wollte, emen Ueberblick über die Gesch1chk€ BLS Elsaß zu geben, Wurden_ auf der äußersten Linkeix Ztv11chenrufe [auf, durch die für einige Au enblicke die Stimme des Redners übertönt wird. Der Peäibent Brisson _forderte Veraeblich zur Ruhe auf. Grosjean wies am Schlusse seiner Rede auf die im Jahre 1871 erhobenen Proteste bin, die noch in ben Herz_e_n der Elsässer lebendig seien. Der Deputierte Ollivier (liberal fuhrte aus, der Präfekt des Departements Meurthe ct Möse 8 suche ber eblicb, die Maßregel zu rechtfertigen, die ge en emen Mann verÉügt worden sei, der in Deutschland ein Beispie treuer Erinnerung ae binzu, ber Ministerpräsident habe eine Tat begeben [affen die er - Redner - eine Entwerhung nenne und die andere als die scbwerste aller Dummheiten bezeichnen würden. Der Deputierte für Nach ?€ka de Lubre (Nationalist) tvarf der Präfekturverivaltung Parteii keit unt_*__Cbikaniersucht vor. Er könne nich_t zulassen, daß man enen Eliaiser, wie Delsor, der in der Liebe u Fran reich erzogen set, als fremden Untertan bezeichne. er Ministerpräsident Combes erklärte nunmehr er wolle die Debatte wieder in ein- 1achere Bahnen lenken. Er werde sich nicht an die Methode

e, und fügte

Belgien.

Das „Journal de Vru elle m 27. d. M. nach elm einen Besuch abstatten u _ des Geburtstages des Kaisers teilnehmen,

_ angeWendet worden sei, ?katsonalismxsß FiedeÉ töixi'i wenig __ R __ ck on (: ere, ' a er n u aSmus er ea ion na ela en

fie babe die Per dn1ichkeit Delsors bereits fallen lassen, gsite stsvenbebabe abmett iznd suche Hilfe bei einzelnen von 1) et abgesplitierten Deputierten. Die Wahrheit sei, fubr der Minister. yräfibent fort, daß Delsor in diesem Falle nicht der Triumpbatox uber den Fürsten Hohenlohe gewesen sei, nicht der Protestler und Nicht Franzose, als den man ibn bezei Katholik. Er selber habe das im La Der_Ministerpräfident verTaH hierauf den Artikel eines Freundes des Herrn Delior, in dem erklärt wird, daß Delsor ein unabbän iger Abgeordneter sei und sich im Jntereffe ber Reli Somit seien Delsor und

absterbenden _ zu verschaffen. s“ erfährt, der_Kömg werde chland begeben, dem Kais er

tgegen das nd an den*Festen aus

che Mitteilung der Pforte an die

Ententemächte über die bisher wie das Wiener

Die schriftli Botschafter der _ " rten Reformen zahlt, _ _ . Bureau“ berichtet, 018 bis __]th get 1, daß außerdem das Nottge ver

net_ habe, sondern er sei Ein u 6 einer Unterredung mitgeteilt.

ion mit den Tat achen abgefunden anlaßt worden sei, auf und sa

dorthin schafften. Unter den Koreanexn herrsche eine staxke Gärung. Der Aufstand der Tongaks werde angeblich 397. Japanern geleitet, um einen Grund zur Emmxschung zu

schaffen. Afrika. Das russische (He wader, bestehend aus den Schi en „Dmitri Donsko'“,séAurora“ und sechs Torpeßo-

]ägern, ist, dem . T. B.“ zufo_1ge,_ gestern von Suez m See gegan en. Die Kreuzer „OSljabja“ und _„Saratoff“ seien noch ort gebliebeii, um die Ausbessexung eines Torpedo- jägers abzuwarten, der Beschädigungen erlitten habe.

eser Freund weder Franzosen noch

DLUÜÖO- ße seien eben nur Katholiken, Sie operierten gemeinsam Emwohner

' rie , , damit f Mitteilung

Albanesen um den Widerstand die Agitation in den

einem Jahr __ verwendeten Militärkrafte, e Reformen und _ _ kÜb und Monastir zu_ besiegen._ ng weiter fort, mz_iderte en der Türkei fUr dW omitees stellten Küstendil und _anderen Es heißt dann weiter:

e folgendes berbor: _ bner zu bckvaffnen, würden fort- ch acht (namentlich angeführten) 2) Die Regitnentsbepbts Von kriegSmäßig Verproviantiert Ulberfnbriken ärkt worden 4) Alle Wege im Semenlin, Kisialagasch würden

Deputierten Corrard des E ssarts zU dem Zwe

der Albanesen gegen dt Wilajets Skutart, _Ues __ _ _ _

ürstcntum Bulgarien, fahrt dle Mitteilu altung Nicht, troß der Bemubun Durch Übrung der Reformen. Die. Tätigkeit im Kloster 91110 _ tationsmitte'lpunktcn mcht ein. Aus glaubwürdiger Quelle _geb nen Momente (111€ OrtSetnwo d Gewehre sowie Munition na bulgarichen Grenzwackyen ges renzbibifionen _ _ 3) Die Zahl der Arbeiter in den ewerkstätten in Sofia sei bedeutend ber und Nacht gearbeitet.

zur Einmis ung ck Verlegenheiten „unglücklichen Der Ministerpräsibent _ [iSmUS unter das Patronat Delsors gesteÜt. faffung des Patriotismus ist ebenso lärniend wie roßmäulig, Sie besitzen nichts bon jener stiklen Trauer, die Gant etta im Der Nationalismus erschöpft jede Gelegenheit, um s1 diplomatisébe

xen. So fa .“ Der

_ den Tatbestand daraus, daß man ein großes Geheimnis um den Vortrag, der statt. finden sollte, gewoben babe, man babe darum das Recht gehabt, in _ _ daß dieser Vortrag nur die den in Lunemlle wo nenden Elsässern begonnenen lich der Munizipalwah1en geivesen um die Wahlpropaganda gegen den der Konkurrent der DeputierteiitVabl sei. der Präfekt von Nancy, flucht zu nel)men,_fich_nicht mit_einer bloßen Drohung ber AUSrveijnng begnügt habe, die vieÜeiÖt dieselbe Wirkung übrigewsei das For1111119r, beffen fich der Prafckt bedient babe, seit dreißig Jabren gebraucbltcb. Man babe sich ge en die Worte „deutscher_1]nte_rtan und Ausländer“ gewandt, der Unwi e spä_tet. _Sett dxexßig ngren enthielten sämtliche Besch1üsse bie Samtliche Mimster Hatten sie angewendet. Unter diesen Ministern gebe es einen, der die Lage der Elsäffer gut geheißen babe, er babe das Elsaß estri en, babe den „deutschen Untertan“ in dem bers winden

auszunutzen.,

Ihre Art der Auf.

fuhr" fort :

Regierung,

, f Rück" t zur Geltung WM

en wir aber

znrückbalten, inisterpräfikeut

patriotischen

Unterpräfekten

ausgerüstet. und Artillert und es werde Tag _ _ Gebiete Von Küstendil, Dubniya,_ hergernbtet; sonders längs der Straßen nach Kneboza Bezirken würden Vorbereitungen fu_r bon Fubrwerken getroffen, die zu liefern babe. Orlen instand

8) Ein Spezialreg e- ei zur Genebmv

OktskköunghbeZäbei atnbagne in t. daß Delsor Maire von Von Corrard des es bedauern, AUZWeisung

Erwägung zu sieben

Grenztelegrapb Hergestellt, be und Karabasck). _ Trainbespannungen und BereitsieÜnn die Web ölkerung auf den ersten Appe mentstra in werde

5) In allen Dank! " nunmehr gehoben ist-

ZNan könne , durcb Wle ie Verknüpft ist.

lichen Staatsrexiiernng ist es, je

6) Der Regi- Sofia und anderen

7) Der Train der Artillerie werbe Vorbereitet. ment für Requißtionen für die A Jung Vorgelegt worden. Kriegsfal] bewilligt morden.

würden einer Untersuchung anf den West ern der Befehl erteilt,_fich ußerbem sei eine Mi1ithbaxker reiche Befestigungen würden bet _Sof1_ Tirnbwo, Semenlin und Tambolr erri wichtigsten Militärsirecken, instand gesetzt oder erneuert Kaballerie und die Bajonette

Der Sch1Uß Der Verkau _ _ Gesdunterstüßungen erfolgten öffentlick). Dt ieder berkebrten in Sofia, Küstendtl, rten. ZablreicbenOsfizi

rmeeberpflegungi _ __ ßerordentlicber Kredit set ftir den 10) Alle Mühlen ihre Leistungsfäbigkeit unterzogen_ und für Nrmeelieferungen berext zu ei errichtet Worden. www, Dubnixza, Krücken auf den besonders Über den Marißafluß, _ 13) Die Säbel ber Axtlllerie und der Infanterie würden geschliffen.

der Mitteilung besagt: _ _ f und die Verteilung bon Dyna_m1t 11111) Komtteemtt- opel und anbereii rtri1t zu den Jusurgenten fe die Pforte an, und die ?] itation _der *blkSgeist auf, wodurch die wvbltätiae Jtefoxmaktwn ebe so beständig ibre Be-

auch meine Freunde aus

ei sebr wer. 9) Ein an

e Ausdrücke. und Backereten

aesagt bat,

Aubweisungs escblu ebbren in Bis_chMi[er, Deutschland“ gesetzt. ibot. Der MmistcrpräfibentVerstebemmmebr, Weshalb jener ihn in der Vorigen Woche aufgefordert habe, die Tribüne zu besteigen. Aubnveisungsbefcbie _ _ dcm Mexien- stande unserer heißesten Erinnerungen, seine frühere Nationalität Ministerbräfident an die Axisweisung bes Abbé Michel, Pfgrrcrs in Diedenbofen, zur eit des Kabiiietts Waldeck-Ronffeau erinnerte, rtikel Delsors, insbesondere solche über den Besuch Carnots in Nane , Ferner führte er einen Artikel .Lonbet : t Delsor, wie lange önlicbkeit [eiten [affen

deu Wablfiyen Herren darüber keine J11tifibnen machen, soUte, sie nicht die Nachfolger sem wexden, welcbe ihnen nbck) unbequemer 1em_ wurden. _ _ _ um anzugreifen, sondern um auf die Nblwetidlgkeit «mes gemein- die Sozialdemokratie aufmerksam zu machen. wie in früheren Jahren. für das im voriaen Jahre ein Fehlbetrag _bbn bat kein Defizit, sondern sogar einen Auch das Jabr 1903 wird

éinister sei

samen Wilkens gegew _ _ _ abgesprochen Unser Etat bietet dasjelbe gunstige Bild,

Das Jahr 1902, 35 Millionen geschätzt wurde, Ueberscbuß Von 7 Millionen ergeben. _ _ worausfichtlicb kein Defizit, sondern einen Ueber]chu_ß _ergeben. Ick) bin aber weit dabon entfernt, wegen_ dcr_ _irrtxzmlichcn Sckxäßungen einen Vorwurf egexi bas Fmanziinnisierium ZU MOTM; denn kein Mensch it m_ der LUIS; ber den großen eren Finanzen richtig zu sck;at„;en._ Ich sage dtzs Unsicherheit unserer Finanzen hinzuweisen, fu_r die wir doch jederzeit die Verantwortgng zU _tragen haben. Die Schwankungen werden zunächst durch un_1ere Beziebqngen zurwRetcl) bervoxgerufen. Eine Reibe bon Jahren uberstiegen die Ueberwemgngcn beiträge, in anderen Jahren war es ymgekebrt, ibbaß 1chere Finanzierung unmöglrck) gemacht ist. a sekretärö, im Reickze durch eine Finanz- zu scha en, bietet nur eine belbe Maßxegel. Wir werden Vor a11en Dingen darauf sehen, daß iiian 111151111191 bbbere Matrifularkeiträge abfordext, demi bie Vorscbrrst in tetnResbrmgej-Zy, daß in der Regel die Matrifularbcnr_ __ _ _ _“ _ _ schreiten sollen, wird, sobald das RexÉgrbßere Bcbnrsxxime bat, kcme Praktische Bebeuttmg mehr haben. 5 11: m_ den E111*ei_staaten baben ar keine KontroUe darüber, was in ben einzelnen eickysrefforts gc- ?ordert wird, Und was notwendig ist ('der nicht. Vom Parlament ere Finanzlage können

und berlas einige eren werde der [Le

omiiecs rege ben _ der bexte behindert Werde. Dre Pforte ! mübungen lahmgelegt.

über Ferry und Gambetta. iéskable“ an. In einem anderen Artikel fra raiizosen _sich_ bon dieser niedrig denkenden Per _ „Mitbreser Pers6111ichkeitwarich gemeint“, sagte der Vtinister- prasident und iubr dann fort, wenn der Präfekt Von Nancy mit so viel _eftigkeit Von der Reaktion angegriffen worden sei, so sei dies Wegen mer offen bekannten republikanis en Gesmnungen geschehen. Kammer Werde erklären, ob sie dem5 anbber gegen das republikanis Kabinett zustimmen, oder ob sie mit ibm die Entscheidungsschla egen_ die klerikale Reaktion liefern werde. Der Deputierte Con stant _ oztalrst) protestierte gegen jede Art der AuEWeisung. nicbt, dc-1 man jenseits der Grenze geborene Leute als Wilde betrachte, unter Ribot dekretierten Answeisungen. Ribot die Tribüne und bielt

Griechenland.

ufolge bat die Regierung in dem Bnbget z Ankauf von 120000Repeticr-

. Schwankungen in uns Der „NW Asti“ , lediglich, um auf die von 1904 einen Kredit zum

gewebren und zahlreichen Batterien vorgesehen.

Serbien.

Die Skupscbtina nabm gestern, wie „W. T_ en Antrag an, die den Witw _ kobic in Anerkenmmg ber Verdienste __der renden Pcniwn

die Matriknlar dcn Einzelstaaten einey Das Bestreben des S reform Wandel

„V.“ erfäbrt, mit

Er Verstehe en der Minister

100 gegen 10 Stimmen d Ristic, Garaschanin und VU leßteren um gewäbrte si

und mi billige Sodann bestieg der Deputierte dem Ministerpräsidenten bor, er babe acht Tage lang die Akten die Atisiveiiunngefeble

Vaterland außer der ibnen gebüb __ tiiche Gratifikation bon insgesamt 17479 Fr. 1a Die meisten Red_ner begründeten dle Notwenb Streichung mit der sch1ecbtenFmanzlage, den Anspruch auf Anerkennung ab. L_O Milicebic imd insbesondere Veönic s letzterer, indem er betonte, _ _ nommene moralische Verpfiich11mg_ erfuklt werbe c binzu, dax; einc Skubs

durchwüb1cn lassen, um (Ribot) seinerzeit gegen Verbrecher oder und die von Beamten des Sicherheitöbievstes außgefüüt worden seien. EY gebr_au_chte dabei unter lauten Protestrufen der Linken die Worte .binterltstme_ Rebrcffalien* und sagte, seiner Anficht nach hätte es dem thsterprafidenten leicht sein müffen, erniedrigende Ministerpräfident bätte das mit einem Worte hätte nur zu sagen brauchen, was er jetzt gesagt habe, da Präfekt des Departements Meurtbc et Moselle seine Niemand denke daran, aus dieser Frage, die die erzen_s berühre, eine Kabinettsfrxge _ eputierten, Was man bon einer Maßregel_ denken solle,_ die mtt so_[cher Ungeschicklicbkeit ergriffen wwrden sei, und frage weiter, ob sie nicht alle die patriotische Erregung billigten. Der Deputierte Hubbard meinte, es würde gar keine Gefahr gewesen sein, Wenn man Delsor seinen Vortrag bätie baTten lassen. Der Ministerpr_äsident habe sein Bedauern über die Ausweisung aus- gesprochen, die Kammer könne fich biesemBedaueren anschließen. Hierauf wurde die Beratung geschloffen. Dcr Depntierte Sarrien beantragte im Namen_der Linken die einfache Tagesordnung, um dem Zwischen- (111 nicht eme Bedeuttm] zu geben, die er nicht Verdiene. immung würde eine 5 iUigung ber Erklärungen Combes in fick) ierauf wurden mehrere motivierte Tagcöordmmgen ein- er Mtnisterpräsident sprach sich für die einfache agesordnung aus, die darauf mit 295 gegen 243 Stimmen Unter dem Beifall der Linken angenommen wurde. Dann aufgehoben.

Eine Anzahl von 200 bis 800 Mitgliedern der Patriotenliga und der Liga „Patrie francxaise“ ver- anstalteten gestern vor der Bildsäule von Straßburg auf dem örte Rufe wie: anifestanten ver-

einzelne sprachen dcn ie Deputierten Novakovic, brachen gegen den Antrag, die Würde Serbiens Verlange, dax; die übex- Möge nie die Zeit chtina die Danksagnng Wenn fie aucb nur in

Strafgefangene erlassen babe

kann Sparsamkeit (1110 nicht geübt wcrbcxi. Uns _ wir trotz der Schuld bon 7039 MiÜioxien_als angewicbnebbe- trachten, wenn wir dabei _unsere _ gxbsen Bexmogenbobiekte ansebcn. Zu bedauern ist, da, die Lamwartickyast an dein aligemeinen Aufscbwmig Deutsch1anbs ni t teilgenbmmeii bat. Jur dic Foxit- wirtfcbafk größere Beträge auSzngeben, bat Pcb als_ durcb_a_u;» (“briskl- haft erwiesen. Wenn untere Staaten, wxe Saal)]cii, Wurttcmbxrg, Bayern, erheblich mehr aus den Fbrsten beraubwirtxebastenx so liegt das daran, das; sie in der Ausforstuzig iiicht !!.) witematricky Vorgehen wie wir. Ick glanbe, _daß wir misere Iiackrbar- staaten nach und nach auf dem (Hebict ter Hy1zpwduktwn1ch1a,i_cn Werben. Wenn ich Von den Eiicnbabnewibreckpe. 10 ka:1_:i_tch Von den großen Verdiensten nieht ichwcrxxci1_, tte sich _der Vor cingn Tagen Der torbene frühere Eikenbatwmimitec 1?1_?11Ü)i§1131ck11ch_11111 die Veri'iaatli ung erworben hat. Ich _balte es 11:1? ixtcme Pi]!ch_i_,_an dieser Stelle seiner zu gedenken, der in _so bornebiricr unbkkatxxger Weise die Jntcreffcn des Staats bertketcn hat. Wenn die _(Men- bahnbcrstaatlickpung solche schönen in1chth getragen bat, wenn 116 _ker größte Erfolg ist, den der pxcxxßiichech91aat_m den letzten Jack- zebnten errungen bat, so iit 9189111111 9.11ayba__ch zn beidaxiken. Zu der Zeit, als Von Maybach dic Egenbabnen ubernabin, bciiand eine wilde Konkurrenz zwischen tenStaUs- und Ten Privatbabnen. eute haben es die Staatsbahnen bereits auf 33 9401111 gxbxacbt. Filein dcm Staatsbabnsystem ist es zn_ Verdankep, daß eme große 3411 Von Nebenbahnen gebaut wurde, die 101111, we11_fie unrentabxl iind, bon den Pridatbabnrn niemals gebmxt worden waren. Tadui'ck) smd große Landesteile an das gesamte Kommu_m_katwnbneß ange1ch1osen worden. Unsere Staatsbahnen smt ZbMtllmrdcn wert und 11*Clst_'11 sehr schöne (Erträge ab. Es ist begreifiich, daf; U11sc_re N»1ch1*ar11_cm Interesse daran baben, an den Einnabmen dcr preußqchi Eis_cxzbaon- Vernialtungteilzunehmen. Meine Frsmide sind aber der_Yiexnupg, daß wir darauf nicht eingehen sollen. In bezu]_auf_dte Waser- cbtig iii, von oben

KÜMPWW kommen, fügte Veöni _ für die Tat vom 11. Juni Vorigen Jahres, einer stillschweigenden Ministerpräsibent G r u i ( betonte des Staats, insbesondere mit

Der Minister Protic hatte sich gegen den Antrag anges

Amerika.

Aus Washington meldet das „Reuters Staatsdepartement werde ein Entwurf) _ andelSabkommens m1t Frankreich, -1nglci)tarif:91kte zu Grunde gelegt _ it abgewendet werde, die Zu- Dem Vernehmen UUck) cinen Minimaltar n nach Frankrci kreich eine Ermäßigung von den Vereinigten Export-

tun können. * nämlick) der nstruktionen

Billigung bestand, _ __ ., . _e_s handele fich_um_ein_e Ebre_nbf11_cht ?FZÜYZZTÉYWLÜDW franzöfischcn Utckficbt auf die Verdienste äkistics. frage aber al1e

che Bureau“, im betreffend den

solle, sodaß die Notwendigke stimmung des Senats zu erlangen. wünschten die Vereinigten Staaten, für die Einfuhr von F1 zu erlangen, während Fran _ _ 20 Proz. dcr Zölle riacbiuchc, die __ Sttmten anf die wichtigsten frcinzo war en gelegt seien. _

Bei der Regierung in M onte V1 egangcn, nach denen der General ckUfstä11disch011 Sa Grenze eine neue

rischwarc

Die Sitzung wurde so- dco sind Nachrickxtcn ein- Miiniz dem Nähe der bmi ilianisckwn Niederlage beigebracht habe., DLL Aufstan- dischen Hätten schwere Verbitte erlitten.

111)rcr der

“me Kund

Konkordienpla ß, es lebe

„Es lebe das rankretck)!“ die suchten dann die Konkordienbrücke zu Überschreiten, r Kammer zu ge1a_ngen, _wurdcn aber daran von der Die Mamfestanten zerstreuten sich unter Es lebe das Elsaß!“ ersonen an, die eine Gegenkundgcbung veranstalteten und Pereatrufe auf die ersteren ausbra Mehrere Verhaftungen wurden vorgenommen, abermals eine Kundgebun _ e Rufe: „Es lebe das Elsaß!“ Mumztpalrat Mer , der vor der Bildsäulc von Straßburg eine Rede halten wo te, wurde von der Polizei daran gehindert, die den Play säuberte und den Zugang zu ihm verbot. Die Straßen, die zu dem Plaß ffihren, waren bis spät Abends sebr belebt; egen 60 Verhqftungen vorgenommen. enfall war nicht zu verzeichnen. Abends wgr die Ruhe und Ordnung wieder vollkommen gestellt; bre meisten der festgenommenen Personen wur en Wieder aus der „Haft entlassen.

Rußland.

Der GesundbeitSzuFtand der Kaiserin Alexandra eodorowna hgt sich, wre dem „W. T. B.“ aus St. Peters- rg gemeldet Wird, gebessert. gestern die erste Ausfahrt unternehmen.

wird aus Peking gemeldet, in Befolgung ansgcbildeter (Hebictcn jen cits der Ordnung aufrecht zu er a_1ten der fremden Mächten emen

Dem „Reuterscben Bureau die chinesische Regieruw olitik die Entscn ung Truppenvertärkungcn nacb d_cn Mauer veranlaßt, um "dort die und jeden Anlaß zu vermeiden,

Vorwai d ur Einmi (1 an eben könne. _ 1 z s ) g g “er Seite die Nachricht,

telungsqncrbietcn ge; m L_ondon, daß eme Ver-

olizei verhindert; wiederholten Rufen: stck) eine Anzahl von

Später sammelte

auf dem Konkordienpla

Man hörte wiederum Dasselbe Burean erhält von amtlich

das;, obwohl zur Zeit noch kein Veriitit Japan dcn Regterungcn

nzacht worden sei, teilt habe /

Washington und Berlin mitge mitte1ung unannehmbar sei. Aus Söul meldet die Truppenabtcilung werde da kgnft würden alle Gesandtschaften, _die neben der franzosischcn _1icge,_ ges japanische Garnison m 50 Kavalleristcn und zwei Ykk Stadt eine Parade ab ubun en angeschlossen hätten. ort Arthur it, der „Nu zufolge, aus Söul die _ nber Tschemulpo Gcschuhe,

Ein ernst- inesische

vas“, eine Um 10 Uhr Acence „Ha

elbst erwartet. Na _ mit Ausnahme der belgts chc1_1, (büßt sein. - Ueber bie

800 Mann Infantextc, tterien, sei gestern_ in_ der Nabe gehalten worden, an die fick) Schieß-

ssifchcn Tele r,-Agentur“ J ap a n er te und Proviant

es wurden

licher Zwis

Die Kaiserin konnte bereits cldun cingctroff

riegSvorra

Parlamentarische Nachrichten._

Der Schlußbericht Über die gesjrige Sißung des Reichs- tags befindet sick) in der Ersten Verlage.

-- Das aus der Abgeordneten nahm in der

Heutigen (Z.) ißung, welcher der Pr_§is1dent des Stagts- ministerinms, Reichskmizler Graf 13011 _B-ulow, ber MMtstLr der geistlichen, Unterrichts: und Mewzmalangelegenhetten Dr. Studt, der Finanzminister Freiherr von RbeMbaben, der Minister des Innern Frei err bon ammerstein und der Minister der öffentlichen Arbettcn «Judde betwolmten, zUnäcbst ben schlennigen Antrag der Abgg. Dr. SzUman Und Genossen auf Eiiistellung eines Strafberfabrens gegeii dcn Abg. Dr. von Niegolewski ohne Debatte an Und begann darauf die erste Beratung des Staatshansbaltsetats fiir das EtatS]at)r 1904. _ _

Abg. Graf zu Limbnrg-Stirum (10111): Am _Anfang meiner Ausführun en [10118 ich es für angezeigt, anf_ bie Erkrankuxig Seiner kajestät des Kaisers hinzuweisen,_ die -- Gott _7ei ' Bei diesem Anlaß bat sich gezeigt, ste Bande unser Volk mit dem Hobenzollernbabie Die Alligxbe a11er Parteien und Vor (1116111 dex Kb_1iig- t zusammenzustebch it! der Bekampmnß der politischen Verbeßung. J kann mit Befriedrgiing betonen, daß ' den Wahlen obne Vermmderung bewor- gegangen sind, tro der Angriffe einiger Herren Von der national? liberalen Partei. enn ein Führer der nathialliberalen ngtei die konserwaiibe Partei sei eigentlich kLl_11L po1itiiche Yartei, 10 können wir das nur Von der heiteren Seite auffasien. ck möch.e die Herren Nationalliberalen daraus_auiMersatwmachen, welch gefäbrliches Spiel sie treiben, wenn ste_dte Konservatiben (11113 drängen, die ihnen bis jetzt_gebbrten. Mögen sich die daß, wenn ihnen das gebngen sondern die Elemente, Ich sage das nicbt,

wirtschaft bin ich der Meinung, daß es nicht ri

nach unten das Wasser wegzusibaffcnx unbeküminert dqrmn, was unten geschieht. Der Redner Wird in icmrn weiteren Ausführungen bei der zunehmenbcn Unruhe ch Hauscs___t:mnsr schwerer verständlich. Zu den Ci1enba_b_1_1en zuruckkxbrend,_f:i_1)_r_t er weiter aus: Die große Zahl der im (Xiienbablxbetricbc beicbatttxiten Arbeiter und die Zunahme der sozialdetnokxatncben Y_rbciter _dranzt uns die Frage auf, wer denn im Eisexibabnbctriebe _eigZitlicb das Mit 111 der Hand behalten s 011, die Sozialdcinbkrtztie oder die Otaatbberwatm:g. Wir haben es deshalb mit Frcnde_1*e*gr111;t, daß der p_renßiscbe (Fisey- babnminister erklärt bat, er jei enticblbffen, da ur zz: wrgcn, dax:__i11r jeden, der eine sozialdemokratisckxe Gefiiinung kmidgibt, m der EU?!!- babnberwaltung kein Play ist. Beim Dortmxxnd-Emskanal izt eine bedeutende Vermehrung des Verkehrs eingetreten. Die Kosten des Kanals smd aber sebr cr1ckeb11ch, _1_1nd__ auck) schon daraus ergibt s1ch die Notwendigkeit eincr x;c_w1ffcn_2wr11cht in der Wasser- wirtschaft. Die Interessen bon Landwwtsckaatt, Industrie und 1ande! müssen puri DÜIIU gepflegt werden. Alle Erwerbsstande ba_en qu dem Gedeihen der Landwirtschaft ein Interesse, denn so ist cm guter Käufer. Pflicht der Staatcxcgierung ist es anche den Hand- werkerstand, den gesamten Mittelitanb zu siußcu. Die Ausgaben für ideale Zwecke begrüßen wir; die Landwirtschaft gehort aber au zu diesen, und deshalb wünschen wir, daß für sie etwas me r angeworfen wird. Noch em Wort über die waffcrwtrt-

5 e die Ueberweisungen nicht über-

1 aftliche Vorlage: Wir „werden fie ohne Rücksicht auf politische omente, die iiicht von uns, sondern von anderer Seite in die Frage bineingetragen worden sind, nach ihrer wirtschaftlichen und finanziellen Seite unbefan' en, vorurteilsfrei und wohlwollend prüfen. Was unsere HandelsZeziebungen zum Auslande betrifft, so hatten meine Freunde gehofft, daß, nachdem der neue Tarif zustande gekommen ist, man mit der Kündigung der Handels- berträge vorgeben würde. Gewiß ist ein Handelsvertrags- zustand erwünscht, aber das Ausland weiß sebr wohl, daß wir der beste Kunde find. Es hat also ein weit größeres Interesse daran, Handelswerträge zu schlie en, als wir. Wir haben keine Eile. - Es andelt sich für die deut che Nation je t nicbt a11ein um eine polnische sondern auch um eine sozialdemokratis e Gefahr, und darum muß die Regierung drin end auffordern, alle Maßregeln zu er reifen, die geeignet sind, dießen Gefahren wirksam zu begegnen. Es andelt fich um Sein oder Nichtsein unseres ganzen staatlichen Lebens und darum um die Bekämpfnng der beispiellosen Agitation und Verbexzung. Zn Crimmitschau haben wir eine Macbtprobe zwischen Sozial- demokraten und Industriellen erlebt. Ich freue mich, daß die In- dustrieÜen in ganz Deutschland hierbei zusammengehalten baben. Ich meine, die Regietung muß mit Vertretern der Landwirtschaft und Ver- tretern der Industrie gemeinsam diesen Kampf führen und (111? Mittel, die sie in Händen bat, mit'grbßer Energie und Entscbloffenbeit benußen. Wenn der Reichskanzler das wertboüe Wort gesprochen hat, daß a11e die in der A itation fich gegen Staatsgese e Vergeben, rücksicbtslos bestraft werden Hollen, so frage ich, ob au Zegen die Ausschreitungen, die bei den Wahlen vorgekommen smd, borgegangen werden wird. Es handelt fich darnm, die Grundlagen unseres Staats anfrecbt zn erhalten. Noch ist es nicht zu spät, möchte es nicht zu spät werden!

Abg. Richter (fr. Volksw.): Ich würde es für richtiger halten, Wenn Neben, die fich an die Rede des Reichskanzlers gcgen die Sozia1demokraten anschließen, auch im Reichstage gebalten würden. Ich Halte es für zMckWS, bier onpolitiscbc Debatten zu führen. Da- gegen möchte ich auf die Bemerkung in der Denkschrift zmn Etat binweiYen, Welche die Vertnebiung der ZbÜbeamten auch mit der großen Steigemng des Schmuggels motiviert, die der neue Zolltarif zur Folge Haben muß. Ich wenbe mich zum Etat und frage zunächst, warum wir das Finanz- ergebnis für 1902 im Preußischen Etat erst jeßt erfahren, obwobl doch dieses Ergebnis iébon Ende Juli borigen Jabres ermittelt wordenist. Wozu diese Gebeimniskrämerei? Jm Reiche wird a11mbnchtlich die Einnahme aus den Verkehrsanstalten und aus dem einzelnen Steuern berbffentlicbt. In Preußen erfahren wir Genaues darüber immer erst, wenn der neUe Etat Vorgelegt wird. Aus den MitteilUngm des Finanzministers ergibt fich, daß das Jahr 1903 mit einem Uebersckouß nicht unter 22 MiÜibnen absch1ießen wird, während der Etat 72 MiÜionen Defizit in Ansficbt stellte. Das Jabr1902 schloß mit 16 Millionen Ueberschuß ab. Wir haben a1so 38 “Millionen Ueber- schiiffe, genau so viel, wie das Defizit Von 1901 betrug; tiefes Defizit ist also durch die Ueberscbüffe ausgeglichen. In den Jahren 1895 bis 1900 haben die außerordentlickpen und die ordentlichen S u1bentilgungen nicht weniger als 700 MiÜibnen betragen. Un ere Bilanz bat fich seitdem um über 800 Miklioncn Mark ber- beffert; dazu kommen die Außgaben für werbende Anlagen in den Extraordinarien der Etats, die im Jahre mindestens 100 Millionen betragen, also für 8 Jahre 800, Die?) ergibt schon 1600 Millionen. Dazu kommen die aus laufenden Mitte1n für werbende Anlagen im ordentlichen Etat verwendeten Attsßaben. In den 8 Jahren bon 1895 bis jetzt hat sicb hiernach die Bilanz des Staates UM mindestens 2 YFLUiarden bec- besert, teils durch Verminderung der SCHANZ, tei1§ Turck) Er- böbung bes Werbenden Staatskapitals. Das ist es, was ich TbesaUrierungsyblitik nenne, die von Herrn von Miquel und aucb im gegenwärtigen Etat für 1904 noch weiter aixxgebilcet ist. Das wird ersichtlich aus dem Forstc, Domänen-, au-F- dem BergWerkÖctat, im Eisenbabnetat bei den Fonds für kleinere Ergänzungs- bauten und für Besckyaffun von Betriebsmitteln. Der Minisier bar uns ja selbst erzählt, es sei no gar nicbt dagewesen, daßjeßr 120 9.1tik1ionen zur Vekmebrbng der Betriebsmittel im Eisenbabnetar znr Verfügung ständen. Nicht, daß ich diese Anschaffungen nicbt woilie: Die Frage ist nur, wieiveét man das (1115 den laiiiendxn Ytitte1n beschafft. Gcwiß, wir müssen aus [»]UfMDCll Mittelri ftir Eis,"!t- bahnen ebensoviel aufbringen, wie die EkUZUZkUUJZWUTZ bci Pxibat- babnen betragen; wir mliffen auch die Amortisatibnen in Nscbnung stellen; wir münen weiter das Staatsbermögen in das ?ichtige Vcr- bä1triis zur wachsenden Bevölkerung brinagen. Aber diese Tbesau- riernngspblitik gebt rveit darüber hinaus. Wir müsien ck berwerfen, ba_s5 man die. Gegenwart zu Gunsten der 3111121111 be- schweren wil, wie wir eine Erleichterxmg mit Demielbsn Zwack Verwerten. Wie stalten Sie fiel; dem! dem Reickoe chenübpr *.) “Tie Neichs- smanzcn bieten das «umz entgegengesetzte Bild: rrrt wachnke Vcr- ch111d1mg, Verlangen nach neuen Steuerii 11117: 11511111 Vetbratxch54ngb:n. Und wenn ich ge1e exit1ich im Reichstage bemerkte, Pceiißcn sei wbb! in der Lage, 5'1111ioncn Matrikularbciträge msbr 5,21 zab1en, ka klagte der Yiiianzminiiter und jammerte, er babe dafür 151119 “T*:ckxmg. Der Finanzminister braucht bloß 15 MiUionen wcnigcr zu TlWUUkich, nur diese Tbesaurierimg auf dcn vxrixbrigcn Betrag zu beichränkcn, dann bis er das Ech. W111 man in Prenßen im (Beide schwimtxien? Tas !*chßisebe Fiiiaiizministerium bat der Seebandlxmg eine balbc Mikiéarke 111! Anlegung in thnbarddarleben ziir “chrfstgung g:*i'tc11tk Hecksnmxkxi viel Geld ist in Prenßen borbanken im Eegcxikaxx ziim 91:1;bc. AU _ diescr Etat für 1904 ist bon OOknbkaM a11111chbcrich11ffc _;ngscbniirxn. Der Eiscnbabnetat ist auf eins Einnabmc ziigekchiiittem die ";ck Den eigenen Axxgaken des Ministexs WM 1909 iibersÖkittsii werken wird, also würde eine weitere Stcigcrimz [“e-5 V.:“kebr-Itxir1904 gar nich in Anösicbt 511 nebmcn icin. Wenn man „1121 Fixmnz- minister ken Etat derart znscbneiret, 10 ist 85 natiirlich 15121: leicht, fick) bier im Landtase „1121 Gsldmxk-Zl 11:151111611cn. Warum ändern sicb Diese Vcrbä1tntffe nicbt? Wxii wir übsrbaurt gar keine Einwirkung auf die _JinawxmÄitik 21:11“ die €11J11j1§11€ Ge- staltung des (Etats haben. 461 wir kein E11111.11?UCCÖCUÉUÉJUUZÖ- recht babcn, bedeiitet an;!) unser AUIgabcb-cwi!1152:xi§§kchckt '"cbr wenig. Wir könne" Auögabcn Und Cinnabmen meist gegen- ciimndcr abwägen, 1111D kesbalb wecken, wxmi 1:1:bt bc- svtidcre Pk1ititchc Grübke in Betracht femme", 3.11? thxxkzat'cn bcwiiiigt, Die b:?r ätlgesköt sind. Sind kk1111 etwa 21-3 Ö-xrrxri am MinisiertisÖ die Bittixctler uns gegenüber? Umgckebrr, Tic (ix;;-71:1cn (Gruppen der Landwirtsikaft und der anderen BerxztxiiiicrÄ-xn cr1cheéxxxn bier als die Bittsteller bor dem Ministeiium ".ind bitr-xn, iür die Zwecke, die ibm'ti besonders am Qerzen licgkn, tnbg1ichkt x:!bßk Snmm-xii m:!“ irtögiiciZi'i ba1d fiir m anznscycn. Ta 1111111111 eben jeder, was er bekommen kann. Diese Lingö werkxii Uiit iekcm Fabre schlimmer. Wenn mich nicht «11621 iäii'chi„ King,: Cs ami) dcr konservgtiben Yartci nachgkrarc aii, 11111“O111111ch ;;: wxcdxn. Ick babe mit Jutcche von einem Akriket des Hirt: ('N! chlih' Kenntnts genomuwn, der sick) fiir die Quorificrunz dcr E;;;k-.*1m:icn':r*..er anögcskroÖen bat. Wir haben uns dafiir [Mi icbee a;:s;:;"1*rochcn unk zulest bei der Bcratnng dcs Ci"kommenttcucrxxs'IS:“) kithl; klit- sprechenden Antrag aesteltt. Wenn die Kbriscrbatibcn mit m») der- 16le11 L'kkik111119 smd,- so wollen wir unö (*ereii'tigxii, 1:21! *»:„ken ioicvcu Antrag an.!) icßt cinznbringcn. Dic Etn'éibixixg. D»: L.:“!!- sierung dex“ Vinkwmncnneuxr ist aber an.?) VW Bxkcnim'g ".=: die Reform Dcr Einkommensteuer selbst. Die ErbSbmm kek ?insgxbcn der allgemeinen Verwaltung ist 1:36:11in bsskbcidcn. (55 ":x? im ganzen 14 Mimen. EI" zkigt sub aber bier wcxiger einc srcigcbigc Hand, 11*xidcr;1 eine inbe ('on E.M“bmixxz'n ioigt einfach aus gcsesbibcn Bis::mumngen, zum Bci'kxcl beim Penswnöcm. beim Etat für die Re1iktcnt§ersorgmg, bei den meisten Etatotitctn für das Eicmcntarnbn;wexcm Em erheblicher “Teil cutiäUt auch in diesem Jacke wiercr „1.17 den Polenwndo'. Wir haben nuss“? Ansichten über kt? Polen- 1ragc wiederholt dargelegt. Wir sind chiko, wic irgend

eine andere Partci, für die A1|tni1ierung des PMM-

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