1883 / 55 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 05 Mar 1883 18:00:01 GMT) scan diff

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Untersuchungsricwer. J o h [.

ix! das Justizgesänaniß zu

ithchiz. MYM; w"?- FZaxtgs bmi? tALchZrFa de:;twicben, son je „urugerunai nvi 2.

Jahres m_Amsterdam ezeigt. e or gen en 6 Januar 1

den 2. „Marz 1883. _er Unteryucbungsüchter bei

dem Koniglichen Landgerichte. Beschreibung: Alter

vnbaltbare Zustände beröeifübren “würde. Ick) „Habe mir erlaubt, wisckocn dem Ablauf der Vorigen und dxxn „Beginn dcr dießjäbrigen Yegik-laiurrctiode, um mcinerscits ein verroiiltcbrs und auf mögkchst acnaven Jrfoimationcn begründete.51 Urtbetl iwer den Zustand der Ibncn zur Verfügung stehenden Räume zu gewinnen, dieselben in Be- gleitung res Herrn Bureau-Dircktors und. des betreffenden Baubeamten eiiier cinxebenden Bcficbkigung zu unterziehen, und muß da allerdings auch d.»:- anerkennen, was der Hr. Abg. von Zixxewiy in seiner Aus- führung bemcrkt bat. xrämlie'o, daß 011111 der bauliche Zustand des Hauses zu nicbt u-nrrbcblicben Bedenken Veranlaffuna giebt. Das Haus ist, wie bekannt, über 160 Jahre alt und die Bali'enköpch in der Dacbctage smd berc'its angefault. Tie Wabrscbemlrcbkcit liegt vor, 050117111) eine Untersuchung hierüber nicht stattgefunden hat, daß auch in Den übriscn Etagen ähnliche Zustände sicb vorberciten. Nun braucht inan ja darüber kein aroßcs Maß von Beforgniß zu exnpfin- “"den; dcin: wer mit baulichcn Vcrbäitniffen auch nur als Laie sikobc- fcbäfM bat, Miß, da[; ein angciaultcr Balkenkopf noch lange nicht unmiiiclbar «rech dcn Einbruch dos Gebäudcs zur Folne hat, sondern daß 11; viele *Grbäude in diesem Zustande giebt, die sich noch large Nebrxitcn baben. Jeb babe das nur anerkennen oncn, was der Hr. Abg. rbn Fixewiy bier ausgefülxrt bat. ' _

Was nun die Räume selbst betrifft, so will ick) uber drrcn Zu- länglirbkcit, Anordnung und ästhetische Schönheit bier kem„Wort vrrlirrcn. Ich kann nur bestätigen, daß auch die Staatörcgicrung ihrerseits die zu ihrer Disposition vorbehaltenen Räume 018 „11111311- längliä; *Z-szcichncn muß; wir behelfen uns damit, kreil wir muffrn. "Aber ick) Provozire auf das Urtbcil aUchetbciligten, dZß namentltck) “tvenn wir die Ehre haben, mit Abgeordneten, was haufig der Fail ist, zu 131111fsriren, man in Verlegenheit kommt, wohin man fich rnit den verehrten Herren zurückzieben soil. ,

Abir andererseits bat die VeficbtigUng, die ich mtr erlaubt babe vorzunehmen, doch das Ergebnis; geliefert, daß, wenn auch [ebr erheb- liche Uebelständr vorhanden find und anerkannt werden muffen, doch ,zunärbst und für die 1115113116 Zukunft von einem eigentlichen Notb- stande in Bezug 51117 Raummangcl kaum wird gesprochen .Werdcn können, namenilicb Wenn man erwägt, daß noch einig_e provisortsrbe Aribautcn, z. B. der Anbau eines größeren Kommijfionsztmmers, wodurch die von dem Herrn von Zitzewiß erbobcnen Mängel bx'sciitgt werden können, sowie die Vergrößerung des jetzigen Raumes fiir das Büchermngazin möglich sein wiirden durch Erwerbung und Bebauung eines Tbciles des Gartens des Geheimen Civilkabincts, sowie durch Einziehung einiger Diénstwobnungen. _

Ich glaube jedenfaiis sovicl sagen zu können, daß für eine Ueber- gangsperiode - derm anders wii]. ich das auch von unserem Stand- Punkte aus nicht bkzeicbncn - 11170) die Möglickykcit vorhanden 111, 'mit den hiesigen Räumcn auSzukommen. Wie lange diese Ueber- gangsperiode würde dauern können resp. miiffen, würde ja eine Frage der Weiteren Erwägung sein,

Ick kann also nur betonen, daß 0101) die StaaiSregierung das “Wünscbe'nswertbe, ja ich will sagen, das Dringlicbe des Nrubaues dcs “Landtagsgebäudes anerkennt, und die Frage wird nur die scin, wie man d ksetn allseitig gctbciiten Wunsche in dcr leichtesten, rafcbcsten und a für die Staatsfinanzen am ivenigsicn drückenden Weise ent- gegenzukommen im Stande sein wird.

Der letzte Herr Vorredner bat dcn vorjäbrigcn Beschluß des Loben Hauses ganz richtig dabin bezeichnet, daß von diesem lcyteren aussch1ieß1ick derjrnigc Platz, Welcher in der_Hinierfront der früberen PorzellanmanusakM und drs Gartens des Herrenhauses *sich befindet, für den künftigen Bau in Ansprucb genommen ivcrden soll. Meine Herren! Die Staatsregierung ihrerseits kann so unbe- dingt auf diesen Standpunkt bis jetzt [ich nicbt stellen. Sie hält (:s für ihre Pflicht, doch noch Erwägungen darüber anzustellen, ob nicht noch andere Plätze in der Residenz geeignet und disponibel sein würden, um dem gewünschten Zwecke dienstbar ge1110chtwéxrden zu Téönnen. Namentlich hält sie sich dcshalb zu dieser Erwägung fiir verpflicblet, weil die bezeichneten Grundstücke bis jeßt für andere Staatszwecke verfügbar und verwendbar gedacht worden find. Jcb er- kenne im Uebrigon das ronommen an, daß, wenn unsere Enquete zu dem Resultate gelangt, daß nur dicses Gebäude für den Landtag zweckmäßig zu benutzen sein könne, daxm jeder andere StaatSzweck würde zurücktreten Miiffen.

Wir haben also 311117111171, um auch diese von mir noch offen zu haltende Frage zu entscheiden oder wenigstens der

*EntsÖetdung näbrr führen 31: können, uns damit beschäftigt, das Raumbcdürfniß festzustcUen, welches ein Neubau erfordcrn “X"vürde. Der Herr *Präfident bat die große Güte gehabt, mich dar- “Uber mit einer ausführlichrn und eingehenden Kommunikation zu ver- sebcn Ich Habe daraus die Ueberzeugung gewonnen, daß alicrdings ?das vondem Herrn Vorredner und im Bcschluffe des hoben Hauses vom vorigen Jahre bezeichnete Grundstück der Quadratsläcbe nach für den gedachten Zweck ausreichen würde, wenn man das neue Haus fich

dsreisdiöckkitg. wie'es auch nach ker Mittheilung des Hcrrn Präfidenten : , en .

Leugnen will ich nicht, daß die Staatsregierung in den Kreis ihrer Erwägungen _ ich weiß ja nicbt, ob das zur Ausführung konz- men wird, und wie [ich das Haus dazu stellen wird - auch die

Eventualiiät gezogen hat, daß man hier, bis zur Fertigstellung des neuen Reichstagsgebäudes ausbarrcn könrte, und dgß dann das von dem Reichstag zu berlaffende Zetsige Retchiagßgcbaudr für das Ab- geordnctenbaus im Besitz zu ne,mcn sci. Ick bin wett da'von ent- fernt, das als definitive Aeußerung bezeichnen zu wollen; wn baben es nur als Eventualität berücksichtigen zu müssen geglaubt. Ferner, meine Herren, bitte ich 8011) das eine zu erwägen, "daß, wenn es sick) darum handelt, für den Landtag dcr preußqchen Monarchie ein neues Dienstgebäude zu errichten, auch die Frage m_cbt wird unerwcgen bleiben dürfen, ob es sich da nicht empfiéblt, für bcide Häusrr in Gemeinschaft zu bauen aus dem einfache11_ Grund.", das;, wenn iiberhaupt der Landtag der Monarchie in Uebereinstimxnung mit der chieruug den Wunsch außsprccben 101110, cin ("meinsamrs Haus für beide Häuser zu haben, dann jrdcnfaüs das wird anerkannt werden müssen, daß der gemeinsame Bau viel billiqer und auch zweck- mäßiacr und ästbctiscb schöner auxigkfübrt werden kann, als der Bau für die einzelnen Häuser.

Nun läßt sich nicht leugnen, das; das andere Haus, soweit mir bekannt geworden ist, sich in seinen Räumen ganz behaglich und glück- lich fühlt und einen Wunsch bis 111,11 nicbt ausaesvrocbrn bat, eine Veränderung eintreten zu [eben. Aber freilich schließt das nicht aus, daß bei den weiteren Verhandlungen andere Anschauungen Play greifen könnten. _

Ick kann alio jetzt im Namen der Königlichen Staatsregierung aussprechen, daß wir bemüht sein werden, auf dem Wege, welchen der Beschluß des Homes, Wenn er jexzt wiedcr- bolt Werden sollts, vorzeicbnet, weiter vorwärts zu arben, daß wir es uns aber vorbehalten müssen, über die Wahl des Grundstücks und über den näheren Bauplan in ailcr Rube und ohne Uebersiürzung Erwägungen anstellxn zu dürfen, damit wir in der Lage sind, dann in der That dcm Hau]? etwas bietcn zu können, was wirk- ltch gereckotferjiqt ist und aÜrn billicixn und gerechten Anforderungen genügt. Ich bin also Weit davon entfernt, dem jeth von dcm Ge- sammtborstand des Hauses vvrgestblagenen Beschluß irgend welchen Yrinziptellrn Widerstand entgegenzuseßen; im Gegenibeil, ich darf Jagst), daß es einer brsynderen Anspornung für die Staatsregierung, in dieser Sacb'e ibre Fursorge Writcr eintreten zu lassen, nicht bedarf, sondc'rn daß sie fortdauernd bestrebt sein wird, den vorhandenen Marxgsln durch einen zwreckmäßigen Neubau in der grgcbcncn Zeit A"bbulfe zu schaffen, imd daß sie gla_ubt, daß für eine längere odcr kurzere Uebergangspertode die gegenwartigen Räume des Hausss doch auch noch benuiZbar bleiben wrrden.

, Dex Abg. Dr. LöweFBocknnn) bedauerte, daß der Minister die Absicht zu habe:) scheme, den Neubau aufzuschirben, und t11cht rrkentxr, 111 wre dringender Lebenßacfahr die Abacordneten sich hier befanden. 21113 dem Hause gesagt sei, die. Räume für 1108 KUlt_1is:M1mstermm und das Ministerium des Innern r§1chten mcht aus, habe das Haus ohne Weiteres die Summen sur Neubguten bewrüigx. . Drr Zustand des Hauses sei aber zehnmal Übler, als derxenme der friiheren Ministeriaigebäude gewesen" sLT. Das provisorische Reichstagsxiebäude sei noch feuergefaherer, als dies Haus. Man sollte für das alte Gebaudx keine Bewilkgungen mehr beschließen, dann werde die Regierung dem Hause schon bald den Neubau vorschlagen. Er schlage keinen bestimmten Plaß vor, bitte aber, daß die Regierung sick) der Sache annehme,

Der Abg. 1)r. Windthorst erklärte, ein Widerspruch gegen den Vorschlag des Vorstandes sei nirgends laut geworden. Der Zustand des Srsungssaales sei ein derartiger, daß ein lczngerer Aufenthalt hier gesundheitsKefährlich sei, könnte man einmal 5 Minuten frische Luft schöp_fen, so ginge es noch. (Zuruf: Dönhofschiß!) Wenn da kem Markt sei, so gehe es wohl, 11er an Markttag'en oder bei schlechtem Wetter müßte m'anrme'bedeckte Galerie haben, um Luft zu schöpfen; das sei 0181 Wichtiger, als'daß man in der Restauration etwas genieße. Jeßt aber'sei die' Luft im Hause [0 schiecht, daß mrrn gegen 3 Uhr Upmer'emen Druck auf drn Kopf bekomme, nne das auf drn Geist wxrke, wisje er nicht, aber die Ab- geordneten seien htxr stets brginnendrr Blutvrrgiftung ausgeseßt, was jeder ärztliche Autorität bestätigen werde." Dazu komme die Feuerßgefahr. Wenn hier ein Feuer ausbrache und Herren, wre der Abg. von Zißewiß, in den

Thüren ständen, [o müßten alle übrigen Abgeordneten ver- brennen. Nach dem Wiener Theaterbrande hätten Noth-

eingänge geschaffen werden müssen, das Haus habe aber 7

nicht einmal einen Außgang nach dem Hause des Civilkabinets. Der Minister habe den Zeitpunkt der Errichtung eines neuen Gebäudes unbestimmt gelassen, und habe gemeint, das; der Bau auf d.r anderen Seite der Leipzigerstraße genügen dürfte, Für welche Ztvkcke solle der Play reservirt werden? Wolle man da etwa neue Ministerien bauen? Bis zur Vollendung des ReichstagL-gebäudcs könne man noch zwölf Jahre warten. Er könne um so unparteiischer über die Sache sprechen, als er selbst diesen Umng nicht mehr mitmachen werde. Er bitte, den Antrag des Gesammtvorstandes im Interesse der Würde dieses Hauses, und der Gesundheit seiner Mitglieder anzunehmen. Der Minister sage, wenn fich kein anderes geeignetes Gebäude finde, solle das Haus das erste Anrecht auf diesen Play haben. Er nehme von dieser Ver-

pfl1chtung der Regierung Akt, fordere aber noch weiter zu *

nehcn und die Regierung aufzufordern, daß sie im nächsien Jahre entweder einen anderen Bauplan vorlege: mit Kosten: anschlägen und drr ersten Baurate, oder dem Hause diesen Play zusichere. Er bitte, dem Vorschlage des Gesammtvor- standes zuzustimmen, gegen den ja jeder Widerspruch, auch der des Abg. von Ludwig verstummt sei.

Der Abg. ZelXe erklärte, daß ein anderer Vauplaß geeig- neter sein könnte, als der in der Leipzigerstraße, halte er für um so unwahrfchrinlicher, als man ja jest schon fiskalische Gebäude nacb Moabit und Charlottenburg habe verlegen

müssen, und erst gestern die Frage des Plaßes für ein neues *

Bibliothekgebäude große Schwierigkeiten bereitet habe.

Der Abg.Schmidt(St1-ttin) brtontr die Nothmendingit *

eines Neubaues auch aus den ungenügenden Räumen

der Bibliothek, für welche schon Nruanschaffungen schwer - -

au-chfiihrt werden könnten. DieTiichtigkeit des Bibliothekars, des „Hrn. Voß, müsse eintreten, um den Unbequem- lichkeiten einigermaßen abzuhelfen, FeuerSgefahr drohe den ganzen parlamentarischen Schatz in kurzrr Zeit zu vernichten. Auch in einem ungenügenden Parlamentshanse ließen sich gute Geseke mach€n, und wrr wie er (Redner) über 20 Jahre in demselben gearbeitet habe, könne auch das unzu- reichende Gebäude lieb gewinnen, aber es sei auch eine Grenze [ür drn Fortbestand eines Gebäudes. Ausländer wundern sich, wenn sie die sehr bescheidenen Räume kennen lernen. Ec bixte das Haus, den Antrag einstimmig anzunehmen.

Der Abg. von Rauchaupt bat den Minister, seinen dila: torischen Standpunkt aufzugebsn, da bei der notorisch un- genügenden Beschaffenheit des jrßigen Dienstgebäudes daS Haus mit energisckzerer Initiative werde vorgehen müssen, wenn die Regierung sich nicht entgegenkommender zeige.

Die Diskussion wurde geschlossen.

Der Abg. Delius betonte im Sckzlußwort, daß die ganze Verhandlung beweise, daß der Vorschlag des Gesammtvor: skandes nothwendig sei; um so ehrr müsse das Haus für seine Würde eintreten, als ein Land, das selbst für die Würde sei- ner Vertretung keinen Sinn habe, der Mißachtung des Aus: landes anheimfallen müsse.

Der Abg. von Ludwig bemerkte persönlich, nach den Schlußworten des Abg. Windthorst könnte es scheinen, als hätie er im vorigen Jahre Einspruch erhoben gegen die Hin- fälltgkeit des Hauses ; er habe aber damals nicht von der Hin- fälligkrit des todten Hauses, sondern von der des lebendigen gesprochen, und habe dadurch soich2n Eindruck gemacht, daß er nicht dazu gekommen sei, über das Gebäude selbst zu sprechen.

Jm Uebrigen sehe er sehr wohl, daß die Minister hier häufig.

nicht neben-, sondern übereinaner sitzen müßten, vor Allem aber sehs er, daß obenauf der Fürst Bisvmrck [We. Danach wurde der Antrag des Gesammtvorstandes mit an Eiizftimmigkeit grenzender Majorität angenommen. 11 U.?tsrauf vertagte sich das Haus um 41/2 Uhr auf Montag r.

UZInserate für den Deutschen Reichs- und KöniglR Preuß. Staats-Anzeiger und das Central-Handels- „register nimmt an: die Königliche Expedition

des deuxßhcn Rtirbs-Inzeigers und Königlirh Preußischen StaatF-Ilnzeigerx: Verliu ZW., Wilhelm-Si-raße Nr. 32.

OeffeUtlickev Anzeiger* XInserate nehmen an: die Annoncen-Expeditionen desMk

..Jnvalidendank“, Rudolf Mosse, Haasenstein

]. 8100111111803 11110 [1510150011111] 580011011. 5. 1361151116118 ]ZtaijZZSWSUts, 8310111011 2. Zubbxr§taciou011, 8111918110158, JorlaäuuZ-su 111111 (3108811811001. & Vogler- G“ L* Danke & Co" E' Schlotte- _ 11. äérgi. 6. 170r501110118110 ]ZSkanntmacbungsn. Büttner & Winter, sowie aUe übrigen größeren 3. 70 1117111181761111101111111Zc-n.8510155100011etc. 7. l-itdrarisobs 141120137811. Annoncen-Bureaux 4. 17-3 710051111877 Imorrisutiou ZinsxabluvZ 8. ?bsatsr-ÜnWjJsu. 111 1101" 13515918 '

11. 5. 17. 7011 6118011101100 kapjsrsu. 9. kawüisu-Uacbricbtézu. ) bsilaZ-S. R W

Steckbriefe und “Untersuchungs-Sachcn, 33 Jahre, Statur groß, stark, breitskbulterig. Haare dunkel, Bart kleiner schwarzer Schnurrbart, Gesichts-

Steribrief. Gegen den unten beschriebenen :Kytxchee Kaxl lemlz, an: 19. Novomber 1859 zu farbe Wü)" Rippen, Kreis Sagan, geboren, tve1cher sich am

2. Fcbruar d. J. avs scinem Dienst in SÖÖULÖW [5545] Oe Dic nachbcnan

.111. «1. 187/83 " , ' - geseUe Augusx Koppe, 1, verbangt Es wird erswcbt, demelberx zu Groß-Nonen bei Pkün

_bximséch„0:1tfernr ha? und 18:19 verborgen hält, ist sdte UUerswÖungshaf-T wegen Diebstahls än den Akten

,.zu verhaften und in das Untrr'uébun 1" c ein ni u Berlin, ALÉ-Moabit 11/12„cch51zulicfe§né;f g ßz ':dext 24. Jabrugr 1883. Dar Untersuckoungsriäoter ,berndem K;:mgltchen LWgericbte 11, Bestbreibuug: * Große 1,60 M, Statur iscblank, Haare blond, Bart:

bältlicb, 3) der

Änsaxz vum blondem SchnurrÖart, Augenbrauen Laugfiel, SWOT?

ffentlit'he Ladung. nten Personen :

mann EmiX [ , . . 185931: 5.1.08?an N ““' gebote" “'" 7 Im" §§. 213 fg. der 0

[10199]

blond, Auger. grau, Nase lang und dirk, Zäkznc voU- xlam, MWT “Z'“ Franzburg aufhältlicb, Werden be- zu Altenburg auf

“äbli , Kin k,. i , t - - Hchuldigi: „(118 „Wehrpflichtige in der Absicht, sicb * g :: WL Gefich WWW)“ GMZFFT dem Eintritte m den Dienst des ftebenden Heeres Bwnd s eb??? Zusentzrxhcn, obne Erlaixbniß das mit der Auffo '. c e : ' '

SFW kf El k FÜHRÜÜYYZUÜAZLFTUHV cr nach erreich em mrli rlchtcz r e z . ;- ed gung. Der gegen ck Dcr- e „au 8 0 en zu a en, Vergehen gegen §. 140 Abs. 1 F;. 11 ZZ-GBB itDtjeseWF wöriden auf den , orm , . ' ' ' ' ' ' ' ' " 1. G. B. in den 2151111 Stra mmer bei dem KönigFZe-r Élmtijerin d;; Gerichtsxchretberet 111. des Herzoltchen Landgerichts. AugÉburg, 1. Ctvrlkammer, bestimmt ist fur ..::-3. 468. 77. untkr dem 21. März 1877 crlaffenr Stral-s-nd zur H

gesund, Syrakbé schlesischer Dialekt.

Kenuzeiämc: x:“.ebr aufgesprungem Hänvß odsr der

ehelichte Sprachlehrer Stubba, Amalie Enülie Bertha, geb, Waltersckja 1, wegen Verbrechens 16- gegen ,§§. 49 a. und 218 8.

Steckbrief wird zurückgenommen.

drr A kl [10080] Steibrief. n Me zu Gegen den unten beschrirbenen Bierbrauer Fer-

Fraukfurt a. M., schafi.

. auvaerhandlung ,geladen. Bei un- ' Berlin, den entschuth tem Ausbmben werden dieselben aufGrund 28.F3bruar1883. Königliches Landgericht 1. .Der de,k,nach -472 der -S1r91pr-18ch0rduuns von dem

; Ctvrlvo «Zenden _der Er1a8-Kommisfion des Aus- * :bebungsbezixks Munsterbrrg, und Anciam über die [10200] _ Grunde liegenden Thatsachen aus- gesteÜten Ecéxarun

„M mit

«._.-___"

sich außerhalb des BuudeSgebie-

1)r. Krause,

Subhastationen, Aufgebote, Vor- ladungen u. dergl. D' Ol OefföultlZYehl, ustellmeC"

11: ga, vsre e. 2 )0M, e. :-an er, von . . - Eisenberg, jetzt zu Berlin, VertreiJen durch6 Herrn "."t der Aufforderréng, TME" bett Fm gedachten Ge- 1) der Schmiede- Rechtsanwalt Lippold in Altenburg, klagt gegen r1chtezuaelaffenen Anwar zu es? e""

ihren Ehemann, den Kaufmann Friedrich Ludwig gebostreerrZLYLiXSYFsFFKTF Robert Mehlhorn in Eisenberg, jetzt unbskannten Auszug der Klage bekannt gemacht,

. -- - A 11110118, (8 ck “0 , ' ' , . . - - - Berlin, letzt zu Barth aufhaltltcb, 2) der Seefahrer Her- "&le böslichecxuscZkly§isFTg11011? EFHTZFUÉÖFY; Gerichtsschreiberet 111. des Herzoglichen Landgerichts. . - - _ eor nung gänzi zu trennen, “ZYXEL“ YFZ aÉLrlDFrßiedarlixh 11nd ladet den Beklagten zur anderWeitigen münd- 11 am 5, November 1860 zu An- ltchxn Vrrhandlung des Rechtsstreits vor die zweite erlkammer dcs Herzoglichen Landgerichts [9665]

Mittwoch. den 23. Mai 1883, Vormittags 10 Uhr, rderung, einen bei dem gedachten Ge- fiir Leitenmaier Matbäus, Bauer in “u enbausen, uZelassenen YnWalx zu bestellen. Zum wecke der offentl1chen Zustellung wird dieser zur Zeit unbekannten Aufenthalts, wegen Forderung, AUSzug der Klage bekannt gemacht. Altenburg, am 28. Februar 1883.

Landgerichts-Sekretär.

Oeffentli e _ u e . . Die verebelichte AFgusZ leQjeYke Ernestine Lkladen. Es wird der Antrag gestellt werden aus- schluß der SMfrag vemZteZizYt-Ä'FYM LDFWFZ Jönxüld- vIetb-tBaducr, aus Eisenberg, 1th zu “"iJreZT'kiixgter ist schuldig an den Kläger 1714 .“ . mmer 0 en an er n, err ".

Wand Abel aus Wolf. welcher flüchtig ist, ist die 131-3801 vom 23. Dezember 1811529 * W e e" “ck Herr" RWWMWU D“ 29 „3

LYnterfucbunthaft wegen [cbwerrn Diebstahls ver- nuar 1883 ist das bangt. Es wird ersucht, den elben zu verhaften und zur Deckung der di rankfurt a. M. abzu- Geldstr e und der Kosten des Verfahrens ik Höhe ent Beschlag belegt. Greifswald, den Be Tasten für einen böslicben 883. Königliche Staatsanwalt- klären und die zwischen den Parteien beste

und vom 23. Ia- lißsch birr, klagt egen ihren Ehemann, den eu -

Vermögen dur Angeklagten macher Karl Augut Schönfeld, gebürtig aus ejtZ. 15- JW 1882

eselben möglicheWetse treffenden berß, zuleßt zu Alteqburg, jeyt unbekannten Auf- alts Wegen Ehejchudung, mit dem Anfrage:

VerlaCer zu er-

auf Grund des §§. 213 und 215 der Ebeordnung vom Hande zu trennen und ladet den Beklagten zur mundltchn Verhandlung des Rechtsstreits vor

die zweite Civilkammer des Herzoglichen Landgerichts zu Altenburg auf ' Mittwoeb, den 23. Mai 1883, Vormittags 10 Uhr,

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser“ Altenburg, am 2. März 1883.

01", K r 0 us e , Landgerichtssekretär.

Oeffentliche Zustellung und Ladung. Nachstehender Auqug aus der Klage des K. Ad- vokaten Recht§anwalts Blümel vom19. 23. ds. MW.

gegen Deubler Jakob, Oekonom von Mo isbausen,

wird Leßterem mit dem Vemerken öffentlich zuge- stellt daß Verhandlungstermin beim K. andgericht

Montag, den 4. Juni 1883, Vormittags 8-8 Uhr. „Beklagter wird aufgefordert einen beim K. Land- gericht Augsburg zugelassenen 5 echtSanwalt zuseiner Vertretung aufzusteUen und zu obigem Termine

Hauptsache nebst 4% Zinsen hieraus vom zu bezahlen, '

21) derselbe habe sämmtliche Kosten des Verfahrens zu ragen.“

Ausklang, den 27. Februar 1883. Gerichtsscbreiberei des K. Landgerichts.

ende Ehe Grü n , K. Obersekretär.

Oe eutliäxe Zustellung. Die Königliche StaaLanwalLscbaft beim_ Landgericht 1. zu erlin klagt: 1) gegen den Arbeiter Johann Ernst Firbig hier, 2) gegen deffen Ehefrau Magdalene Catharina, geb. Goettel, verwittwcte Eladel, auf Nichttgxeitk- erklärung ihrer Ehe, mit dem Antrag?, dre zwischxn Beiden am 5. Januar 1879 gescbwffene Che fur nich1ig zu erklären, und ladet die Beklagt'e zu 2 Fur mündlichen Verhandlung des Rechtsstretis vor die 13. Civilkammer dcs Königltckxen Landgerichts 1. zu Berlin auf den 23. Juni 1883., Vormittags 102 Uhr, mit der Aufforderung, emen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu besteilxn. Zum Zwecke der öffentlichen Zustqunn wird d1e1er Außzug der Klage bekannt gcmawt. Berlin, _den 21. Februar 1883. BuchWald,'Gerich181chretber des Königlichen Landgerichts 1., erlkammer 13.

[10211] Oeffentliche Zusteiluztg. _ .

Der Minoreune Johann Hetnrtch Luckmgsmcicr zu Obermehnen, vertrejen durch seine Vermögens- curatoren, die Coloncn Hellmann, gt. Scyütte, Nr. 4 Stockhausen, JungmeyerNr. 7 Obermebnen und Niemrier Nr. 12 S15ckdau1en, verirrten durch den Rechtsanwalr Coppenrath zu Lübbecke, _kl_agt gegen den Hofbejitzer Hermgnn Friedrich Philipp Amelshenrirb, gt. Meyer, fruher Nr. 36 Haldem, je t unbckannten Aufenthalts, wegen rucksxandiger Zinsen von den aus drr Schuld- und Psandver- 1chreibung vom 11. Fcbruar 1879 - Band 11. Blatt 117 des Grundbuchs von Haldern - für den verstorbenen Vater des Klägers eingctragenen „9000 ck mit dem Anfrage, den Beklagten koytxnpflicbng zu verurtbeilen, dem Kläger 384,14.“ Ziemen zu zahlen, und ladet den Beklagtcn zur mündlichen Verhand- lung des Rrchtsstrciis vor die_ 11. Cwilkammer des Königlichen Landgertcbxs zu Bielefeld auf

den 15. Juni 1883, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelaffenen Anwalt zu bestellen. .

Zum Zwecke der öffentlichen Zusteüung Wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

S alk , Gsricbtsschreiber des Königlichen Landgerichis.

9637] Nothincndiger Verkauf.

Das im Kreise Wirsiß bclegene, dem Hermann Roemer gehörige Rittergut Freymark. Welches mit einem Flächeninhalte von 870 Hektaren 75 Aren 26 Ouadratftab der Grundsteuer unterliegt und mit einem Grundsteuerrcincrtrage von 9716.36 13 „5 und zur Gebäudcsteuer mit einem NußnngHwerihe von 1449 „jc: veranlagt ist, soll behufs ZwangsvoÜ- streckmig im Wege _

drr nothwcudi en SubZaiiation den 14. uni d. ., Vormittags um 11 Uhr, an ordentlicher Gerichtsstrlle Versteiger1 Werden.

Dcr Außzug aus der SteuerroÜe, die beglaubigte Abschrift des Grundbuchbkattcs von dem Grundstücke und alle sonstigen daffelbe betreffenden Nachrichten, sowie die von den Jnterestcnten bereit?; gestellten oder 11011) zu stellenden brso_nderen Prrkanisbcdin- gungen können in ,der Gericht§1chreiberet [. des unter- zeichneten Königlichen Amthgrrichis während der gewöhnlichen Dienststunden etnge1e[)en_ werden.

Diejenigrn Personen_, wxlche “Eigenthumsreäyte oder Mlche bypotbrkarijcb 'nicht eingetragene Real- rechie, zu deren Wirksamkeit gegen Driite jedoch die Eintragung in das Hypothekcnbuch gejcrzlicb erfor- derlich ist, auf das oben bezeichnete Grundstück geltend machen woxien, Werden hierdurch aufgefordert, ihre Ansprüche spatcstens in dem obigen Versteige- runaktermine anzirmexdert. ,

Der Beschluß ubcr die Erihetlung dcs Zusch1ags wird in dem auf

den 15. Juni 1). J., ; Mittags um 12 Uhr, an ordentlichrr Gericbtsftclle anberaumten Termine öffentlich verkündet werden. Wirfiß, den 9. Februar 1883. Königliches Amthcricht.

Ausfertigung. Regenßburg, dcn 2. März 1883.

Aufgebot.

Todeserkläriing des Buchbindergebülsen Moritz Wright von hier. ,

Der Buchbindergcbülfe Mortis Wright , Sohn des Quartiermeisters Ferdinand Wright, geboren 011111. Scpiember 1833 zu'AUJSb'urg und behei- matbet in Regensburg, hat sich , wie glaubhaft ge- macht wurde, im Jahre 1864 nacb Hannd begeben, u,m_ dort in Kriengienste zu, treten, und ist seit dteyer Zeit über sein Leben keine Kunde vorhanden.

Es crgcbt daher die Aufforderung:

]) an den Verschollenen, spätestins im Aufgebots- termme, am

Samstag, den 29. Dezember 1883, , Vormittqgs, 9 Uhr, Yersönltch oder schriftlich bei dirsseitigem Ge- richte sich anzumelden, Widrigcnfalls er für iodt erklärt würde;

2) an die Erbbetbciligien, ihre Interessen im Auf- gebotsverfahren wabrzunthen;

3) endlich an alle Diejenigen, welcbe über das Leben des Verschollenen Kunde geben können, Mittheilung hieriiber bei (Gericht zu machen. Königliches Amthericbt Regensburg 1.

Der K. Amtßrtchter: Z 92?“ [B aby" ur ea au :gung:

RegenSburJO, am 3. März 1883.

er Königl. Sekretär: Hencky.

[10180]

[10192] Bekanntmachung.

Gegxn die Catharina Niebucs, geboren hierselbst

ZFUW. Februar 1826 ist auf TodeSerklärung ange- 11.

Es werden daher die vorgenannte Catharina Niehues und deren etwaige unbekannte Erben auf- iLäetfforddert, fich vor oder in dem am Amtherichte

en

15. Dezember 1883, Vormittags 11 Uhr, anstkbxndeu Termin zu melden, widrigenfalls die ]" Niehues fur iodt erklärt und der Nachlaß der- HWI. dL? k["ich legitimirenden Erben auSgeantwortet

Burgfteü'tfuxt, den 24. Februar 1883.

Koniglicbes Amiögericht.

[9987] Verkaufs-Anzeige

nebst Edictalladung.

In Sachen _ des Landwirtbs Gerd Janßen Hinrirbs zu Dose, GläubiJers, gegen ,

dcn Landgcbräutker Dudde Ammen Elko Unions zu Abickbafe, Schuldner,

sollen die le tcrem gehörigen, im Grundbuche, wie

folgt, verzei neten

Grundstücke :

1) Nr. 136 Grundbuchs vou Reevsholt, Hausstatte. befiebt aus cinem Hause und l(»Hakrten und 3 Sckpeffcl Roggen Einiaats Bau- an ;

2) Nr. 185 Grundbuckxs von Reepsholt,

1) em Bauacker unter Abickbafe, rl. m8.2 Scheffel Roaacn Sams groß, beschwetiet:

östlick) an Borcbcrt Hinrich Erben, südlich

an einrn Landweg,

nördli-I) an Thomas Hinrirbs Garten,

Westlich an Harm Ulrichs Erben,

2) etwa ein Matt, Moor1chloot genanrt, da- selbst bescbwrftet:

“östlicb an verschiedene Vauäcker bei Abickbafc, südlich an Hinrick) Kicvhaucr Erben,

Westlich an Gcrd Preks,

nö§dli§b an Bentert Hinrichs Erben grun

an ,

3) der _nördlicbe Bauacker auf dem Kobblink da- selbit p[. 1118. 11 Scheffel Saats groß, be- schirc'ttrt:

ösilicl) an einen Landqu,

wkstlicb an den Moorscbloot,

nördlich an Borchert Hinriiixs Erben , (vorhin zu dcm Halbrn Platze 511!) Nr.184 [71e- selbst gcbörig);

3) Nr. 232 Grundbuckxs vou Reepsholt, ein Acker auf Kohblink 311 p[. 1118. 1 Scheffel Einsaat. 11011) der Grundsteurr-Mujterrolie zu 64 Rutben vermessen, mit EinsÖkuf; drsßam westlichen Ende davor likgcnden grünen Stacks, beschwettct:

östlich an den Weg nach Ockcnbizsen,

südlich an Eilert Rsenis zu D01€_,

wcsilicb an die 13 Matteii_Mvor1cbkoot,

nördlich an Jan Helmers Harms Erben, . (vorhin 311 dem halben Platze 8111) Nr. 94 [1:8- selbst gehörig);

4) Nr. 277 Grundbuckx-H von Peepsholt, ein Acker Bauland aus drm1.0. Ollkamp, 1 Scheffel Canis groß oder 72 hannoversche Rutben, grexizend:

Ost an Berend Uden,

West an Harm Wiemers,

Süd an Nickles Ianffcn,

(vorhin zu der 81.11) Nr. 106 101. 333 780. 001.1. Hypotbekenbmbs Reepsbolt registrtrten alten Hötbech gehörig;

5) Nr. 310 Grundbuchs voix Neeprolt, ein Ackrr Bauland untsr Abtckbafe auf dem Kobblink, p1.ms. einen Scheffel Roaaen Saats groß, mit einem Stiick Grünlandes, Modrscbloot genannt, obng3fäbr in derselben Breite, be- [(OW-effet:

östlich an einen Landrvrg,

südlich an Hewkr Wolken,

Mstlick) an Marten Memken Erben,

nördlich an Borchert Hinrichs Erben, ' (vorhin zu dcm balben Plays 811!) Nr. 184 bis- selbst gehörig und sonst mrt 11111) Nr. 186 bte- selbsi registrirt);

6) Nr. 292 Grundbuéßs vou Elzel, , ein Siück [. g. Hilgenland unter Etzel [rnsetts des Tiefs, bei der Würth, 6 Grafen oder 8 Morgen 10 Quadrat - Rathen Hannoversch, grenzend: '

im Osten an den Klerwea.

im Süden an I. F. Stilxabn,

im Westen an Albrrt Rott „jun.,

im Norden an ?. Tbeilen WM.,

(Vorhin zu der zeriückelten Kötbercy 51110 Nr. 29 bieselbft gehörig),

zwangsweise in dem dazu auf

den 21. April 1883, Vormittags 11 Uhr, allbier anberaumten Termine öffentlich versteigert rvcrden.

Kaufliebbaber Werden damit geladen.

Alle, welche daran Eigentbums-, Naher-,_ lehn- recbtliche, fidcikommiffgrükbe, Pfand- und [onsitge dingliche Rechte, insbrwndere Servituten und Real- berecbtigungen zu habcn vrrmeinen, werden aufge- fordert, selbige im obigen Termine anzumelden und die darüber lautenden Urkunden vorzulegen, unter dem Verwarnen, da[; im Nichtanmeldungsfaüe das Recht im Verhältniß zum neuen Criverber des Grundstücks verloren gebe.

Wittmund, den 10. Februar 1883.

Königliches Amißgericht, Abtheilung 11.

I. V.: Hey [ c.

[10194] Aufgebot. ,

Die Eheleute Landwirtb Diedrich Heinrich Wibbe- ling und Alwine, geb, Schnettker zu Brunnebeck haben das Aufgebot drs m_iHrem Befiße brfindlichen im Grundbuchs von Rödinghausen Bd. 1. Bl. 54 im Titelblatt noch auf den Namen der Eheleute Colon Friedrich Kemp, gt. Drees, und Anna Marie, geb. Krumme, verwittwct gervesene Colon Johann Heinrich Overbeck, gt. Drees, stehenden Grundstückes

[ur 1 Nr. 34 der Katastral-Gcmeinde Rüding-

aufen „An der Klemvts Wiese" Wiese, groß nach dem Grundbuck) 176 []Nutbeu 6 Fuß, nach der tGrutndsteuermutierrok)e 24 Ar 97 Meter, bean- mg .

Von dem Grundstücke sind durch Beschluß der Königlichen Regierung zu Arnsberg von131. Oktober 1879 für die Rheinische Eisenbahngesellsckyast zu Cöln 6 Ar 70 [JMeter-enteignet worden.

Es werden nunmehr alle bekannten und unbe- “kannten Eigentbumsprätendenten dcs gedachten Grundstückes hierdurch aufaefordert, ihre Ansprüche und Rechte auf dasselbe spätestens in dem vor drm uyterzeichneten Amtherickzt, Betenstraße Nr. 35,

immer 26, auf den 8. Mai 11. J., Vormittags

() Uhr. anberaumten Aufgebotstermine anzumelden und zu bescheinigen, widrigenfalls sie mit dem Eigen- tbumöanspruche Werden ausgeschlossen werden und die Eintragung des Besiyiitels für die Antragsteller erfolgen wird.

Dortmund, den 22. Februar 1883.

Königliches Amthericht.

Aufgebot zum Zwecke der Kraftloserkläruus [9643] von Urkunden.

Nachdem der Häuxling und Babnrrärtcr Jobann Heinrich Lampe in Basium für 71.9 bear. im “.qu- trage der betreffenden Berechtigten, ais: Ébcirau Anna Margarejbe Mannes, grb. Lampe, in Bremen, Wittwe Catbarine Lampe, geb. Stöver, in Baffum und Heinrich Lampe, Füsilier im 11. Gardr-Reai- ment zu Fuß in Berlin, den Verlusr der nacbstcbeud bezricbneten Quiltunzsbückoer dcr AmTI-Srarkasie in Bassum, als:

1) Quittungsbucb Nr. 1760 (801. 4149 115 33111111- buch§) mit einem Gntbaben Ui] 1244 „14 97 „_4, ausgestellt auf den Namrn drk; Häux-lirixs Zc- bann Heinrich Lampe in Arrlst-xdt,

2) Quittungkbucb Nr. 1701 (1701. 4830 108 Haupt- bucbs) mit einem Gutbabcn 311 313 .“. 74 ...5, ausgestellt auf den Namen der Anna Marga- retbe Lamve in Apclstedt,

3) Quittungé-bucb Nr. 1492 (1701. 3587 “rc? Handt- bucbs) mit einem Gutbübcii 1111 392 „tr. 07 „J, auéacstellt auf den Namen das Heinricb Lauwe in 2182111111 und

4) res für die anrc'fkberi Erben in Wsdcborn ausgefertigten Quittmmemich Nr 867 (1701. 2059 drs Haaribrt-W) mi1' cinem Embach 1111 601 ckck 01 „5,

glaubhaft geknackt und drren Aus.:cbvt bcar-traat hat, so werden die Unbrkanntcn anaber der vorbe- zricbnetcn Quiifungkbücbcr drr AmtI-Zrarkaffe zn Bassum aufgeforderi, 1011130675111":er im Tcrmine am Sonnabend, den 23. Juni 11. J., Morgens 10 Uhr, bier vorzulegsn, widriZcxifalls “cicx'rlörn für krafxlos erklärt rrerden sollen. Bassum, den 23. Februar 1883. Königliches 2111118980501. 11. v, Harling.

[1'5 029 Äüigebot.

In den Hypoibekenbiixbern des K. Amisgcricbtes Waffertrüdincicn und zwar:

a. in das für dieStcucrxicmcimde Bercrbcm Bd. 1. S. 1669 Nr.1,/1. sind am 21. Januar 1829 300 Fl. = 514 5-8 29 „Z mit 4% brrzinslicbes

an den Pfarrer und Kavitrlsx'cxiidr Andreas Mathias Loxxbcc? zu chcrbcrg auf Grund einer Obligation vom 9. April 1790 auf das Anwesen H8. Nr. 49 in Brvsrbcra, znr Zeit im Befiße drs Zeugmacbch Georg Icon- hard Herrmaim von Beverberg, und_

b. in das fiir die Stcuerqemeinde Wmsirrirüdinncn Bd. 11. S. 730 Nr. ]/1. am 188701311011: 1843 180 Js. = 308 316 57 „] KÜUfsÖiUinßÖ-rcst

an den nun verlebten Rotbgerbcrmcisxsr Jo- hann Leonhardt Hauck von Gunzcxibamen auf Grand Kanfvcrirages vom 23. April 1841 auf den nun im Besiize des Bierbraurrs Michael Friedrich Beyer “von Waisertriidirigen bcfindlichcn Acker in dcr hintern Stockum oder Lus Pl. Nr. 2654 zu 2Tgw. 24. D25. im Flur- bezirke Waffeririidiiigen gelegen einaetragcn wwrdeii.

Da die Nachforfchungen nacb dcr: Erbrn der ge- nannten Hypothekgläubiger fruchtlos acblirbcn und vom Tage der lexzfen siti) auf gedackzkc Hypothek- forderungcn beziehenden Handl1tiigcn an gerechnet nichr als 30 Jahre verflossen find, so _ crgcbt auf Antrag der obencrwäbrxtcn Besitzer drr .Hrpotbckcn- objekte an alie diejenigen, Miche Rechte auf diese Forderungen zu haben glauben, die Aufforderung, dieselbcn innerhalb sechs Monaten und zivar spä- testens in dem auf

Donnerstag, den 14. Februar 1884, Vormittags 10 Ul)r,_ im dicsgerichtlichen Sitzungéfaale miticbcndcn Auf- aeboistermine anzumeldsn, widrigcnfalls dic fraßlikbcn “orderungen werdcn fiir erloschen crklciri u.".d im Hypothekenbuch gelöscht werden. Wassertrüdingen. den 2. Marz 1883. Königlicbes Amtögcrickot. (11. 8.) Schoener. Zur Bcalanbiguna: Der Kal. Sekretär: Meyer.

[583] Aufgebot.

Dcr Nußcigenibümcr dcr Birdixcrei Nr. 41511 Klockenbagcn Matrose Carl K'liimbannncl da[clbst hat das Aufgebot des in das Grund- und vao- thckenbuck) dieser Vüdnerei 1701. 8 in einer K'0.pital- summe von 200 Thlr. Commit als Ultimatum _f_ür den Altcntbciler Christian Klänbammcl imd denen Ehefrau, geb. Falck, in Klockenbagcn xingctragcnen Rechts auf ein ihnen an jenem Grundytiickc zustän- digés Altcnthcil beantragt. Der Inhaber dieses hypothekarischen Rechts wird aufgefordert, spätestens in dem auf

den 9. Juli 1883, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gcricixtc anberaumten Auf- gebotstermine seine R€chtc anzumelden und den über jenes Intabulat unterm 14. Juni 1861 crtbeiltcn Hypothekenscbein vorzULegen, widrigenfalls die Hv- potbck für erloschen und der Hypothekenschcin fiir kraftlos erklärt werden wird.

Ribuih, den 30. Dczembcr 1882.

Großherzogs. Mecklenburg-Scbwcrimcbcs Amisgcrichi. Zur Beglaubigung: Der Gericht81chreibcr: ' A. Bcistcr, Akt.-Gek).

[9995] In Sacbext der Bankfirma Theodor Ebeling zu Brauuschwäg gegen den Maurermeister August Mausbake in Schöningen, jeyt dessen Erben, wird, nachdem auf Antrag der Klägerin die Beschlagnahme der von dem Beklagten nachgelaffencn Grundstücke, als 1) des zu Schöningen sub Nr. 9-38. 250 bclcgcucn

Wohnhauses nebst Zubehör, 2) eines sub Nrs. 2, 3, 5 und 6 der Schöninger

Leldkarte belegenen 1 113, 94 a 89 qm großen

teinbrucbsterrains ' zum Zivecke der wangsversieiaerung durcb Vcstbluß vom 18. dieses onats verfügt, auch die Eintragung dieses Beschlusses im Grundbucbe an dcmsclbenTage erfolgt ist, Termin zur wangsverstcigerung auf den 7. uni 1883, * Morgens 10 Uhr, _ vor Herzoglichen! Amtsgxricbtr hieselbst anchßi, in welchem die Hypothekglaubiger die Hypothekenbriefe zu überreichen haben. Sckjdningen, den 24. Februar 1883. Herzogliches Amigacricht.

(Unterschrift.)

[9999]

Turcb reÉtékräitkge-Z Urikeil der ]. Civilfammcr de:“- KénigliTrn Ixudfrrikk-LÖ- :u Tüsrlrrrk rrm 30. Januar 1583 ist Ziriixben i::n Ebeleuxsri Jakob Witigcns, Korbmacber, ur? Yiaria, ..cb. 27111101“, obne Ecsckäfß 3152118 311 TTiIridbrf rrbbxirrd, di.“ Giiikrtrennun: mit allen rréxlikbcxi Frizcn rkm 9. Nrromb-r 1882 an aux,“e"rrr:1:en worden.

Der GcriÉt-Ffckxrcibcr 118 8.51. LankgeriMF: Sleinbäuier.

. dir nérbU-n (?er71 das in Treysa QSÜÖTLITTT", am 29. erismkrr 1852 in HSKÉbaÖ gesirrbcr-(n Avotbckenrcriraiterk» WilbslrU Kéi'r dcn ITKÖZ'RZ. 3118081111:er [*.11911, 10 wcrdmx Tisisxixeri, 113212“: *Emaige 0110711111111“? „3211811? 5,21 MWM in d."! Ja;: smd, aufgefordert, fich binnen 2 Monaten 11T*-:r Antritt dcs 8101111311715 111 erklären. EKM? eino .r- klärung 111111511 dirscr Frist 111337. 70 wird drr 1733) Tilgung der 519080 und SÖUidrxi rsréicikxkc 1181717112112"? drm Kbnialirbrn 3??ka zugxrr'éscii. Selters, den 15. F»bruar 1883. 5111111511318 2111112517111. Feiner.

[W] Vekanntmackxung.

Ja die Lists drr bsi drm KÖTÜQÜÖLU 831111507791 Berlin 1. 1113810600611 T*ic.11t§.11111*ä[1ck ist der NZ'Ö'ÉÖ- anwalt Stcdban Gerhard, irobxxbait 511 Beriix, 1361113 eingetragen wcrdékl.

Berlin, dem 28. Fsbruar 1883.

Köxxiglicch Landgcrickx B:r[in ].

[10002]

Dsr Gariäzkxaffcii-xr Tiekamp bicrirlbsi iii 111 di.“ Liste der bei der bissigen Kammcr für H::idrlx-ZZZZI 5110115651111 Anwälte eingetragen.

Bockxum, dr?" 1. März 1883.

KöniglicbcH AthgeriÖi.

Verkäufe, Verpachtungen, Submsfionen :e. [9802] Die nnterzricbnete Tircktirn bcabfiÉiigi den Ver- kauf von circa 4200 kg aitem Eirszciicn, bestehend in alten Eiscutbcilen dcr EQS- anstalt, 9600 111; Mrsfingkrähc', 33 000 kJ Eisen- imd Stab[-, Vrbr- imd Drebspäbne, , 15000 kg Zinnkompdiikion, 1700 kg Zinnkomposixion mit Mcsfin. - tbcilcn, ., 1 600 kg fein sckicintcm Sckwrfc[- antimon, im ngr der öffentlichen Snbxnission und hat 521 dem ZW:“(k Termin auf

Donnerstag, den 15. März 1883, Vormittags 10 Uhr, anberaumt.

Postmäßig vrrscbioiiene und mit dcr Auffriyrift: „Submission auf Abfälle" versehene Offerten sind bis zu diesem Termine cin- zuicnden.

Dic Verkaufsbedingnngrn lirgrn im Direktions- bnrcau auf dem EiNrcrdcr bciS-Pandau zur Eitisicbt aus, können 0115) gcgen Erstattung der Kopialicn abscbriiilicb bezogen Werden.

Spandau, den 27. Februar 1883.

Direktion des Feuerwcrks-Laboratoriums.

K t

[0812] Submission.

Die Lieferung pro 1883/84 von 400 111 grauer Futierleinwand, 1030 111 Driiiick) zu Staliboscn, 650 111 Jackendrillick), 300 111 halblcinencn Driliicb, 1030 m Futter-Kaiiikot, 300 111 Futtersack'driliici), 100 111 Koürrboric, 060111 Hoscnband, 125 ru aoldenc Kollertreffen, 50 11] goldene Schwalbcnnrstcr- Treffrn, 903 Unterhosen vou Koepsr, 1014 Hai.?- binden, 192 Paar Lederbandßbube, 190 U::tcrosfizier- Hemden, 1160 *Mannftbafts-Hemdcn, 109 Woylaclys, 725 Kardäischn, 170 Striraeln, 48 Paar SMWPen- ketten, 166 Faustriemen, soll im Wrge dcr öffent- licbxn Submiision vergeben werden.

Bewährte Lieferaßten wollen gehörig bezci-„biictc. Proben bis sum '

17. März d. IS., dic Preis-Offcrtcn dageaen zum 24. März d. Js, V'ormittagZ 10 Uhr, versiegelt und Portofrei mx! ker Auf|christr Liefe- rungs-Offerte an die unterzeichnete Kommijfion einseiiden. PreiSangqben find in Buchstaben aus- zudrücken. Die Bedingungen licgen im dieffciLigsn Zablmeistcr-Bureau aus und werden gegen vor- herige Einsendung von 75 „Z abschrifiliii) miigc- theilt. chrr Submittcnt hat in Ten Offerten dic Anerkennung der Lieferungsbrdingnngcn ausz111prrchc11. Guhran, den 28. Frbruar 1883. Die Bckleidurigs-Kommissiou des Westpreußischcn Kirrassier- Regiments Nr. 5.

[10177] _

Die Lieferung von Halsbindcn, Lcdcrband]chubcn, Futtercallicot, [*lauem Schoßs'uitcr, Hosen- und Jacken-Drillirb, kalbkederncn Rcitbesäyen, Hemden, Unterhosen, sowie das erforderliche Leder zur An- sextigung von Stiefeln sc., soll bergeben werden und [1er Offerten hierauf bis zum 15. d. Mis. vor- zu egen.

Darmstadt-Bcssungen, den 4. März 1883.

Großh. Heff. Train-Compagnie.

[9168] Ausschreibung.

Zur Lieferung des Bedarfs pro 1883/84 an Caili- cot-Futtcr, Drill, Untrrbosen, Hemden, Lederband- schuben, Halsbinden, Knöpfen, Haken und Ocscn, Cocarden, Hoserischnallen. Treffen. Portcpces. Can- 1illen, Nummerichnur, Obcr-, Sohl- und Brand- sohlleder und Stiefclbeschlag, wcrden hierauf reflek- tirende Fabrikanten aufgefordert, ihre Offerten nebst Proben von Leder sind zunächst Proben iiicht erfor- sdcr'xich) bis zum 15. März cr. portoxrer einzu- en en.

Lieferungsbedingungen werdeii gegen Einsendung von 50 H auf VcrlanJen zugeiandt.

Gießen, den 24. Je ruar 1883.

Fie Ble'ijeidsnsi ssä'ComJisfsior: ?es RL. iGroxxs: erzog : t en 11 an er e - eg meu (Großherzog) Nr. 116.